Steigende Preise und sinkende Kosten? Augen auf bei Strompreisdebatte

Dieser Artikel erschien 2014. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

Stromzähler

Glaubt ihr, dass unsere Stromrechnung auch in den nächsten Jahren ständig steigen wird? Da könntet ihr Recht behalten. Glaubt ihr, das liegt am weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien? Wohl kaum! Ich erkläre euch warum.

Das Thema Stromkosten geht derzeit wieder einmal durch die Medien. Der Grund: Das Statistische Bundesamt gab vergangene Woche bekannt, dass sich die Stromkosten für Verbraucher seit Beginn des neuen Jahrtausends fast verdoppelt haben. Bei keinem anderen Verbrauchsgut seien die Kosten derart angestiegen, hieß es weiter. Eine Preissteigerung von 92 Prozent ist wirklich Wahnsinn – wenngleich die Nachricht doch keinen wirklichen News-Wert hatte. Denn jeder Verbraucher, ob Befürworter oder Gegner der Energiewende, bekommt die Strompreisentwicklung zeitnah am eigenen Kontostand zu spüren.

Klar, die EEG-Umlage ist in den vergangenen Jahren angestiegen und macht aktuell 6,24 Cent pro Kilowattstunde aus. Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten, da weniger als die Hälfte der Umlage reine Förderkosten sind. Im nächsten Jahr soll die Umlage zudem erstmals sinken. Und das wird  unter Experten auch als Beweis dafür gewertet, dass Ökostrom zunehmend preiswerter produziert werden kann. Das Sinken der Umlage zeige, dass die Erzeugung von „Grünstrom“ immer günstiger werde, sagte etwa Grünen-Energieexperte Oliver Krischer gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

 

Entwicklung von EEG-Umlage und Börsenstrompreis

 

Saubere Energie nicht mehr per se teurer als Strom aus Kohlekraftwerken

Ganz ins Bild passt da auch die jüngste Studie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Sie hat 20 Studien verglichen, die sich mit den Kosten der Stromerzeugung befassten, den so genannten Stromgestehungskosten. Das konkrete Ergebnis: An guten Standorten könnten die Stromgestehungskosten neuer Windenergie- und Photovoltaikanlagen sogar niedriger ausfallen als die neuer fossiler Kraftwerke. „Erneuerbare Energien sind zum Teil heute schon wettbewerbsfähig“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE.

Mindestens genauso spannend wie das Ergebnis selbst ist aber die Tatsache, wie die häufig zitierten angeblich geringeren Kosten für die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken hergeleitet werden. Die Experten der AEE haben sich die Mühe gemacht, und in puncto Kostenvergleich wirklich genau hingeschaut. Manche der untersuchten Studien, die von relativ niedrigen Stromgestehungskosten bei Kohlekraftwerken ausgingen, rechneten laut AEE entweder gänzlich ohne CO2-Kosten oder auch für die Zukunft mit geringen Preisen für die von den Kohlestromproduzenten benötigten Emissionszertifikate von maximal 30 Euro pro Tonne. Zum Vergleich: Die externen Kosten einer Tonne CO2, etwa für Schäden durch den Klimawandel oder Gesundheitsbeeinträchtigungen, werden von Klimawissenschaftlern mit rund 80 Euro angegeben. Derzeit liegt der Preis für ein Emissionszertifikat allerdings nur bei etwa sechs Euro. Da ist viel Spielraum, um die Kosten für fossile Energie besser dastehen zu lassen.

Ähnlich groß ist auch der Spielraum der Versorger. Denn obwohl der Börsenpreis für Strom aufgrund der steigenden Produktion aus Erneuerbaren Energien auf den tiefsten Stand seit neun Jahren gefallen ist, gibt es keine Entlastung für die Verbraucher. Verbraucherschützer, wie etwa das Verbraucherportal Verivox.de kritisieren schon länger, dass die Branche die gefallenen Preise nur unzureichend an die Kunden – und damit an uns alle – weitergebe. Ein Anbieterwechsel ist der einzige Handlungsspielraum, den wir als Verbraucher haben.

Also, wenn ihr euch über eure Stromrechnung ärgert, dann schaut, ob es nicht günstigere Anbieter gibt – und lasst euch nicht länger erzählen, dass die Erneuerbaren Energien die Kostentreiber sind.

 

Was sind eigentlich Stromgestehungskosten?

Eine wichtige Vergleichsgröße, die sich die  AEE bei Ihrer Analyse betrachtet hat, sind die so genannten Stromgestehungskosten. Das sind die durchschnittlichen Kosten, die für die Errichtung und den Betrieb von Kraftwerken bezogen auf die erzeugte Strommenge anfallen. Sie werden in der Regel in Euro je Megawattstunde angegeben. Die Stromgestehungskosten ergeben sich aus den Kapitalkosten (inklusive den Finanzierungskosten von Fremdkapital), den fixen und den variablen Betriebskosten, den Brennstoffkosten sowie der angestrebten Kapitalverzinsung über den Betriebszeitraum. (Quelle: Wikipedia)

 

Konkrete Ergebnisse der Studie

Kosten für Photovoltaik und Erdgas nähern sich an

Die Kosten der Photovoltaik lagen den Angaben der AEE zufolge im Jahr 2013 bei 7,9 bis 16,6 Cent pro Kilowattstunde und damit an guten Standorten gleichauf mit Erdgas (7,6 bis 10,0 Cent). Photovoltaikanlagen, die im Jahr 2015 ans Netz gehen, könnten mit 7,8 bis 14,7 Cent bereits zu den gleichen Kosten produzieren wie neue Steinkohlekraftwerke mit 8,0 bis 10,3 Cent.

 

Windenergie kann künftig günstiger sein als Braunkohle

Die Stromgestehungskosten der Windenergie an Land lagen laut aktuellen Studien im Jahr 2013 zwischen 4,5 und 10,9 ct/kWh. Damit produzieren neue Windenergieanlagen an sehr windreichen Standorten schon zum gleichen Preis wie neue Braunkohlekraftwerke (3,9 bis 5,4 ct/kWh). Im Jahr 2020 könnten Windenergieanlagen an besonders geeigneten Standorten Strom erzeugen, der nur noch 4,2 ct/kWh kostet. Damit wären sie teilweise günstiger als neu errichtete Braunkohlekraftwerke: Diese könnten Strom 2020 vermutlich zu Preisen zwischen 6 ct/kWh und 8,5 ct/kWh erzeugen.

Zusammensetzung des Strompreises

 

Weitere Infos

EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren (BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.)

 

238 Kommentare
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    Andreas sagte:

    Zwischen Preisen und Kosten gibt es auch einen Unterschied. Der Preis ist für eine einzelne Einheit, aber in den Kosten kann sich viel mehr verstecken, wer von Stromkosten spricht bezieht damit auch den Verbrauch ein. Das sollte man nicht vergessen.

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      mareike sagte:

      Hallo Andreas, in den Studien werden die Stromgestehungskosten ja pro Einheit Kilowattstunde dargestellt. Ich hatte das so aus der AEE-Studie entnommen. Inwiefern meinst du, das sich da noch viel mehr drin verstecken kann bzw., dass man das so nicht vergleichen kann?

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    Peter Jensen sagte:

    Ach herrje… die EE-Propaganda feuert aus allen Rohren! Da haben wir ja wieder mal fast alle falschen Behauptungen zur Energieerzeugun an einer Stelle versammelt! 😀

    Aber langsam, der Reihe nach:
    Zitat: „Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten, da weniger als die Hälfte der Umlage reine Förderkosten sind.“

    DAS ist Unfug! Bitte benennen sie die Bestandteile, die nicht mit Förderkosten zu tun haben und die mehr als die Hälfte der EEG-Umlage ausmachen sollen! Ich bin gespannt! Selbst die Grafik, die sie eingebaut haben, widerlegt ihre Behauptung!

    Zitat: „Im nächsten Jahr soll die Umlage zudem erstmals sinken. Und das wird unter Experten auch als Beweis dafür gewertet, dass Ökostrom zunehmend preiswerter produziert werden kann. Das Sinken der Umlage zeige, dass die Erzeugung von „Grünstrom“ immer günstiger werde…“

    Also mehr Augenwischerei und Leserverdummung geht nun wirklich nicht! Das EEG-Konto weist zum 30.09. einen Saldo von 1.381 Mio Euro aus. Darin enthalten sind etwa 700 Mio Euro aus dem EEG-Reform-Trick von Sigmar Gabriel, nachdem die Marktprämien ab August nicht mehr im lfd. Monat per Abschlag bezahlt werden müssen, sondern erst im folgenden Monat. Das heißt, der ganze September fehlt ggü. den Vorjahren.
    Der Rest ergibt sich aus dem etwas zu hoch angesetzten Liquiditätspuffer (hinterher ist man immer schlauer) und niedrigeren Vergütungszahlungen als erwartet. Mal sehen, wenn morgen die Erläuterungen der ÜNB raus kommen. In der Branche pfeifen die Spatzen übrigens die politische Einflussnahme auf die Höhe der Umlage 2015 von den Dächern. Da scheinen ihre „Energieexperten“ aber nicht nah genug an der Branche dran zu sein.
    Aber diese Experten sagen ja auch, dass an guten Standorten könnten die EE-Kosten niedriger sein KÖNNTEN!
    Also eine Bedingung mit einem Konjunktiv verknüpft! Und daraus machen sie dann: die EE werden billiger! 😀 Oh Mann…

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      Peter Jensen sagte:

      Und diese Experten unterschlagen dann immer gern die Kosten für Speicher und konventionelle Backup-Kraftwerke, die bei den sog. EE zwangsläufig obendrauf kommen! Kein Wunder, dass die so ihre billigen EE-Erzeuger schön rechnen.

      Und dann geht’s weiter mit den sog. externen Kosten der sog. „Klimawissenschaftler“! Sind das dieselben „Klimawissenschaftler“, die uns seit Jahren erzählen, dass die Temperaturen permanent steigen (was sie nicht tun), dass die Pole bald eisfrei sein werden (was sie nicht sind), dass Unwetter und Überschwemmungen zunehmen (was aus den Statitstiken der weltweiten Wetterdienste aber nicht hervorgeht), dass der Meeresspiegel immer schneller ansteigt (was er aber gar nicht tut) usw…? Und sind das dieselben „Klimawissenschaftler“, die nicht wissen, wieso die globale Durchschnittstemperatur seit mehr als 15 Jahren nicht gestiegen ist und nun verzweifelt nach einer Erklärung suchen, weil der „Nicht-Anstieg“ inzwischen auch statistisch signifikant ist?
      Na gut, wenn sie diesen „Klimawissenschaftlern“ noch glauben wollen… nur zu! Ernst nehmen kann man das nicht! 😀

      Und am Ende dann der Tipp, den man auch in allen Hausfrauen-Blättern und TV-Ratgebern findet: „Ein Anbieterwechsel ist der einzige Handlungsspielraum, den wir als Verbraucher haben.“

      Wahnsinn! Und wenn ich mir dann bei Verivox einen der tollen „Öko-Strom-Anbieter“ raussuche, dann sind die auch nicht billiger als die anderen. Mal davon abgesehen, sind bereits 2/3 aller Verbraucher in einem „Wettbewerbstarif“.

      Liebe SMA-Leute: beschränkt euch doch einfach darauf, eure zweifellos guten Produkte (wenn man sie dann haben möchte) zu erklären und zu verbessern und billiger zu machen. Aber lasst diese billige und so einfach zu durchschauende Polit-Propaganda!
      Der deutsche Energiemarkt steht kurz vor dem Kollaps! Und Schuld sind die sog. EE und die grüne ideologische Politik aller Parteien. Da hilft euer Schönreden nicht!

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      Hans Diehl sagte:

      @ Herr Jensen, cool bleiben, so viel müssen Sie dazu doch gar nicht schreiben.
      Wie oft habe ich Ihnen eigentlich schon versucht zu erklären, dass um EEG Strom zu „erzeugen“
      von der Umlage gerade mal 2,54 Cent nötig sind, also weniger als die Hälfte.

      Schauen Sie mal hier, Sie können doch nicht Äpfel gegen Birnen konkurrieren lassen.
      http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Stromkostenstudie_Greenpeace_Energy_BWE.pdf

      .Die Zusatzkosten der konventionellen Energieträger sind sogar deutlich teurer als die
      Förderung der erneuerbaren Energien durch das EEG. Sie betragen im Jahr 2012 mehr
      als 40 Mrd. Euro, während beim EEG erwartete 13 Mrd. Euro Differenzkosten auf die Ver­
      braucher umgelegt werden. Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die
      externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG
      Methode auf den Verbrauch der nicht privilegierten Stromabnehmer umlegen, läge diese Konventionelle EnergienUmlage im Jahr 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde
      (

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        Peter Jensen sagte:

        Na Herr Diehl, muss ich ihrem Gedächtnis mal wieder auf die Sprünge helfen? sie haben überhaupt nicht versucht, mir irgendwas zu erklären! Sie haben einfach nur mehrmals behauptet, dass nur 2,54 ct der Umlage für die Förderung nötig sind! Auf meine mehrfache Nachfrage haben sie dann versucht, sich rauszuwinden. Erst kam die dumme Frage, wo sie das denn behauptet hätten. Nachdem ich ihnen dann beispielhaft drei Textpassagen kopiert hatte, in denen sie das behauptet haben, meinten sie, das wären ja nur nebensächliche Informationen gewesen und eigentlich ging es in ihren jeweiligen Kommentaren um etwas anderes.
        Sie haben gar nichts erklärt! Sie haben Falsches behauptet und danach versucht, sich herauszuwinden.
        Aber sie sind entschuldigt, denn diese Behauptung mit den 2,54 ct können sie auch gar nicht belegen. Denn sie ist falsch! Schauen sie sich einfach die erste Grafik oben an. Da sehen sie die „rechnerische Umlage“ ohne Industrieprivilegien, Nachholung und Liquiditätsreserve. Und diese drei Sachen resultieren direkt aus Vergütungszahlungen an sie und andere EE-Betreiber.
        Wenn sie dieselbe Diskussion wie in dem anderen SMA-Beitrag jetzt wieder von vorn anfangen wollen, verweise ich sie schon mal vorsorglich darauf! Dort ist in über 1.000 (!!!) Kommentaren alles gesagt!
        Und was ihre angeblichen externen Kosten angeht: zeigen sie mir mal die Kapitel im Bundeshaushalt oder in irgendeinem Landeshaushalt, wo diese Kosten zu sehen sind. Bei den hohen Summen müssten die ja eigentlich irgendwo zu sehen sein. Wir reden da immerhin von einem zweistelligen Prozentsatz des Bundeshaushaltes. Das kann man nciht einfach verstecken.
        Aber auch das werden sie nicht leisten können, denn diese externen Kosten existieren nur in den Köpfen und Propaganda-Blättchen der EE- und Öko-Lobby!

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      Hans Diehl sagte:

      Peter Jensen sagt:
      Wenn sie dieselbe Diskussion wie in dem anderen SMA-Beitrag jetzt wieder von vorn anfangen wollen, verweise ich sie schon mal vorsorglich darauf! Dort ist in über 1.000 (!!!) Kommentaren alles gesagt!

      @Herr Jensen
      Und warum beginnen Sie dann diese Diskussion hier aufs Neue. Ich reagiere nur.

      Peter Jensen sagt:
      Und was ihre angeblichen externen Kosten angeht: zeigen sie mir mal die Kapitel im Bundeshaushalt oder in irgendeinem Landeshaushalt, wo diese Kosten zu sehen sind. Bei den hohen Summen müssten die ja eigentlich irgendwo zu sehen sein.

      @Herr Jensen
      Leider schlagen die gegenwärtig noch im Schuldenberg der Länder und Kommunen zu Buche.

      Genau so wie die im Steueraufkommen versteckten Subventionen für die Konventionellen.

      http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Stromkostenstudie_Greenpeace_Energy_BWE.pdf
      Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG-Methodee auf denVerbrauch der nicht privilegierten Stromabnehmer umlegen, läge diese, 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde

      Schauen Sie mal hier von amtlicher stelle.
      Khttp://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/schaetzung_der_umweltkosten_in_den_bereichen_energie_und_verkehr.pdfonventionelleEnergien-Umlage im Jahr

      Für die Beurteilung von Maßnahmen und Instrumenten sind die Umweltkosten ebenfalls wichtig. So sind zum Beispiel bei der Bewertung des Erneuerbaren Energien Gesetzes nicht nur die Zusatzkosten durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu betrachte,sondern auch die dadurch vermiedenen Umweltkosten.

      Also wenn die Konventionellen genau so behandelt würden wie das EEG hätten wir 10,2 Cent Umlage, basta.

      Jetzt liegt,s an Ihnen, ob Sie die Diskussion von Neuem beginnen wollen, ich reagiere nur.

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        Peter Jensen sagte:

        Hier steht ein neuer Beitrag von SMA. Auf den hab ich geantwortet. Sie haben nun dieselbe falsche Behauptung rausgeholt, die sie auch schon im anderen Beitrag mehrfach gebracht haben!

        Reden sie nicht drumherum und schützen sich hinter Pseudo-Studien der EE-Lobby! Belegen sie ihre Behauptung, dass nur 2,54 ct der EEG-Umlage für EEG-Vergütungen verwendet werden!

        Ansonsten ist es immer noch nur das, was es bisher auch schon ist: eine falsche Behauptung!

        Und ihr Hinweis auf die Schuldenberge der Länder ist lächerlich! Auch Schulden müssen in Haushalten erläutert werden! Denn sie führen zu Ausgaben der Länder! Also los: zeigen sie mir nur einen einzigen Landeshaushalt oder eine Stelle im Bundeshaushalt, wo man ihre Mondzahlen von externen Kosten nachvollziehen kann. Ansonsten ist auch das nur eine falsche Behauptung. Wie so ziemlich alles von ihnen. 😉

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        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Wenn sie dieselbe Diskussion wie in dem anderen SMA-Beitrag jetzt wieder von vorn anfangen wollen, verweise ich sie schon mal vorsorglich darauf! Dort ist in über 1.000 (!!!) Kommentaren alles gesagt!

        @ Herr Jensen und warum „sagen“ Sie dann immer weiter wenn schon alles gesagt ist. Wie gesagt, ich reagiere nur, wenn Sie doch noch was sagen wollen.

      • Avatar
        Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, nochmal: ich habe hier einen neuen Beitrag von SMA kommentiert. Den hat eine Frau Scheffer geschrieben. An die habe ich mich gewandt. Wenn sie sich jetzt da mit alten „Argumenten“ einklinken (was sie natürlich dürfen), die wir beide schon in einem anderen Blog ausführlichst (!!!) diskutiert haben, dann verweise ich sie eben darauf.
        Wenn Frau Scheffer auch diese Argumente gewählt hätte, hätte ich sie auch darauf verwiesen. Aber sie hat noch nichts geantwortet. Nur sie.

        Und sie drücken sich immer noch um den Beweis ihrer Behauptung mit den 2,54 ct herum. Aber das ist nur eine Feststellung von mir. Eine rhetorische Frage sozusagen. Auf eine Antwort warte ich da nicht mehr, da sie die schon im anderen Beitrag nicht geben konnten und auch hier nicht geben können.

        Schönen Abend ihnen noch und schauen sie doch auch mal wieder bei EIKE rein. 😀

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        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Und sie drücken sich immer noch um den Beweis ihrer Behauptung mit den 2,54 ct herum. Aber das ist nur eine Feststellung von mir. Eine rhetorische Frage sozusagen. Auf eine Antwort warte ich da nicht mehr, da sie die schon im anderen Beitrag nicht geben konnten und auch hier nicht geben können.

        @ Herr Jensen
        Diesen Link habe ich zwar schon einige mal gepostet, aber dass es Ruhe gibt noch einmal.

        Siehe Bild auf Seite 4
        http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

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        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt
        die sinkenden Börsenpreise haben also nichts oder nur indirekt mit der Erzeugung der sog. EE zu tun? Seltsam, wodurch kommen denn dann die sinkenden Börsenpreise her? Sie weisen ja permanent darauf hin, dass das durch die EE verursacht wird.

        @ Herr Jensen,
        Die EE bekommen Förderung, in dem man den EE Betreibern relativ teure Vergütungen bezahlt.
        Jetzt zeigt diese Förderung Erfolg, in der Form, dass die EE die Börsenpreise senken, und den Marktteilnehmern Einsparungen bei der Strombeschaffung ermöglicht. Für diesen Erfolg wollen Sie die EE bestrafen in dem Sie das Einsparpotenzial den Förderkosten zu addieren.
        Wenn da zusätzliche Kosten anfallen, doch nur wegen des Paradoxen Systems. Mit der EE Stromerzeugung hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, das Einsparpotenzial müsste den EE noch gut geschrieben werden, was ich ja ständig mit der Merit Order Bereinigung der Umlage fordere.

        Peter Jensen sagt:
        Dann gibt es da das Industrieprivileg. Dafür gilt dasselbe wie für die Börsenpreise! Es sind direkte Förderkosten der EE. Nur eben nicht bezahlt von der Industrie, sondern von den Letztverbrauchern. Es bleiben aber direkte EE-Förderkosten.

        @ Nein Herr Jensen, direkte Förderkosten ist ausschließlich die Vergütung. Das ist der Anreiz, um EE Anlagen zu betreiben. Gefördert wird um Kapital irgendwo hin zu locken. Dazu reicht ausschließlich die Vergütung.
        Wenn da zusätzliche Kosten anfallen, sind das allenfalls indirekte Kosten.

        Bei den Konventionellen, ist das doch auch so.

        Ich erinnere an die Studie.
        Zitat; Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG-Methodee auf denVerbrauch der nicht privilegierten Stromabnehmer umlegen, läge diese, 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde

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        Hans Diehl sagte:

        @ Herr Jensen
        Förderung soll ein Anreiz schaffen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, in unserem Fall Kapital zu locken, um EEG Strom Anlagen zu bauen.Da müssten wir doch übereinstimmen, oder????..

        Um Ihnen auf die einfachste Weise deutlich zu machen was Sie hier erzählen lesen Sie genau das Folgende..
        Wo Förderkosten anfallen, muss ja auch eine Förderung dahinter stecken.
        Dann lassen Sie doch mal alles was Sie – außer der Vergütung – als Förderung bezeichnen wegfallen. Glauben Sie im ernst, da wäre auch nur eine EEG Anlage weniger gebaut worden.

        Wenn Sie bei Ihrer Förderkostenbetrachtung auch, Verwaltungskosten mit einbeziehen wollen, sprich externe Kosten, dann müssen Sie auch externe, vermiedene Kosten mit einbeziehen. Und da denke ich in erster Linie an die vermiedenen Kosten, die den EE durch Senkung der Strom Beschaffungskosten geschuldet sind. Die wollen Sie aber noch den EE als Förderkosten anhängen.

        Es ist leider bei den EEG Gegnern üblich, dass die bei ihrer Kritik am EEG, nur Kostenrechnungen, und keine „Kosten/Nutzen“ Rechnungen zu Grunde legen.
        Dass ich, als „Hobbyist“ einen BWLer, da immer wieder dran erinnern muss.!!!!

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        Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie erzählen nachwievor Unsinn! Aber es ist auch okay, denn das gibt mir die Gelegenheit, die dreisten Lügen der EE-Lobby zu zeigen. 😀
        Nachholung sind Förderkosten des Vorjahres!
        Marktprämie sind Förderkosten!
        Liquiditätspuffer betrifft laufende Förderkosten und spart Zinsen!
        Sinkende Börsenpreise sind gar kein Bestandteil der EEG-Umlage, sondern nur ein Grund für die Verschiebung zwischen Umlage und Börsenerlöse!
        Die ÜNB und VNB bezahlen an sie und alle anderen EE-Betreiber 100 Euro. Diese 100 Euro müssen wieder reinkommen. Wenn an der Börse 50 erzielt werden, müssen noch 50 über die Umlage reinkommen. macht zusammen 100 Euro. DAS sind die „Förderkosten“.
        Wenn über die Börse nur 40 reinkommen, müssen eben 60 über die Umlage kommen. Macht zusammen immer noch 100 Euro. Und DAS sind immer noch ihre Förderkosten!
        Wenn sie mir 100 Euro schulden und sie wollen das bezahlen, indem sie 50 Euro von ihrem Sparbuch nehmen und für 50 Euro einen Stuhl verkaufen, und sie bekommen dann am Ende aber nur 40 Euro für den Stuhl, dann müssen sie eben 60 Euro von ihrem Sparkonto nehmen. Beides zusammen ergibt 100 Euro, die sie mir schulden! Genauso ist es mit Börsenerlösen und EEG-Umlage. Beides dient zur Bezahlung ihrer EEG-Vergütung. Dadurch, dass die Börsenpreise sinken, entstehen doch keine zusätzlichen Kosten im EEG-System. Die Kosten entstehen vorher durch die EE-Produktion. Haben sie das jetzt endlich verstanden oder sind sie so ideologisch verbohrt, dass sie nicht mal diesen wirklich sehr einfachen mathematischen Zusammenhang begreifen?
        Das gleiche gilt übrigens auch für die Industrieprivilegien!
        Und wenn sie da von „Verwaltungskosten“ sprechen, ist das schlicht Unsinn! Die Verwaltungskosten machen weniger als 0,1 % der Ausgaben im EEG-Konto aus. Sie sind der einzige, der über „Verwaltungskosten“ redet.
        Was ich ihnen aufgezählt habe, sind keine „Verwaltungskosten“, sondern EE-Vergütungskosten. Martin hat ihnen ja auch ein schönes Beispiel mit der Miete genannt!

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        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Die ÜNB und VNB bezahlen an sie und alle anderen EE-Betreiber 100 Euro. Diese 100 Euro müssen wieder reinkommen. Wenn an der Börse 50 erzielt werden, müssen noch 50 über die Umlage reinkommen. macht zusammen 100 Euro. DAS sind die “Förderkosten”. –

        @Herr Jensen
        Jetzt haben wir genau den Punkt
        Der Solarboom hat stattgefunden, ohne das, was Sie da Förderung nennen. Diese Kosten fallen erst an, nach dem die konventionelle Lobby in Form der Übertragungs Netztbetreiber drauf gedrängt haben, dass der EEG Strom an die Börse zum Vermarkten abgeschoben wird. Und genau dieser „Umweg“ verursacht diese Kosten. Hat mit Förderung für EEG Strom überhaupt nichts zu tun. Deutlich zu erkennen daran, dass vor 2010 ohne das, was Sie hier Förderung nennen der EE Zubau geboomt hat. Ohne die „Nebelkerze“ EEG Konto würden diese Kosten alle nicht anfallen, und die Umlage wäre kaum noch ein Thema.

        Man muss Ihnen eigentlich dankbar sein, dass Sie so einen idealen Sparringpartner hier abgeben an dem man zeigen kann, wer hier „Unsinn“ erzählt

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        Peter Jensen sagte:

        Und wenn sie sich selbst als „Sparringspartner“ bezeichnen, überschätzen sie ihr nur rudimentär vorhandenen Kenntnisse des Energiemarktes. Das reicht für einen „Sparringspartner“ wirklich nicht mal annähernd aus. Nicht hier, nicht bei EIKE und nicht für mich! 😀

        Sie sind einfach nur jemand, der bei trübem Licht durch eine ideologische Brille blickt und das, was er da sieht, für die Realität hält. Mehr nicht. 😀

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        Hans Diehl sagte:

        @ Herr Jensen
        Suchen Sie nicht verzweifelt nach so viel unnötigen, belanglosen Worten, und erklären Sie mal, was daran falsch ist wenn ich sage, dass vor 2010, ohne den Umweg über die Vermarktung an der Börse, diese Kosten, die Sie als Förderkosten hier aufführen gar nicht angefallen wären.

        Auffalend ist,dass immer wenn Sie nicht mehr weiter wissen, hinter den den Begriff Unsin flüchten.

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        Peter Jensen sagte:

        Unsinn nenne ich ihre seltsamen Kommentare immer dann, wenn sie sich wieder mal völlig in ihrer Welt verrannt haben und wirklich nur noch wirres Zeug schreiben. 😀

        Die Kosten entstehen, wenn ihre blöde PV-Anlage Strom produziert! Und diese Kosten kommen wieder rein über die Börse und die Umlage. Beides dient dazu, ihre EEG-Vergütung zu bezahlen! Somit sind alle Bestandteile der EEG-Umlage EE-Förderkosten. Bis auf die 0,01% Verwaltungskosten.
        Marktprämie, Nachholung aus dem Vorjahr und Liquiditätspuffer haben alle ihre Ursache in der Erzeugung von nutzlosem sog. Öko-Strom. Die Behauptung vorher war, dass weniger als die Hälfte der EEG-Umlage für die EEG-Vergütung gebraucht wird. DAS IST FALSCH! Selbst die Grafik im Beitrag oben zeigt das! Also steht im Beitrag etwas völlig anderes als die Grafik zeigt.

        Was ist daran nicht zu verstehen? Es ist wirklich ganz simpel!

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        Hans Diehl sagte:

        Herr Jensen
        Vooooor 2010 da hatten wir den EE Boom, ohne diese von ihnen hier als EE Förderung deklarierten Kosten.
        Schaffen Sie doch diese „Ihre“ Förderkosten wieder ab., bis auf die Vergütung. Dann ist die Umlage allerdings kein Thema mehr, mit dem Sie Stimmung machen können.

      • Avatar
        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:

        Unsinn nenne ich ihre seltsamen Kommentare immer dann, wenn sie sich wieder mal völlig in ihrer Welt verrannt haben und wirklich nur noch wirres Zeug schreiben.

        @ Herr Jensen
        Habe ich schon einen Ihrer Kommentare, als Unsinn bezeichnet ??? . Ich habe immer gegen argumentiert, um nicht zu sagen zerpflückt. Wenn Sie meine Kommentare seltsam finden, und in meiner eigenen Welt sehen, ist das ein ideologisches Problem ihrerseits. Denn ich diskutiere, in der „Welt“ der Energiewende, die Sie verhindern wollen, und nur von außen mit „Steinen“ bewerfen. Deshalb meine Empfehlung, kommen Sie rüber in meine Welt, sprich die mehrheitlich gewollte Energiewende, und bringen Sie Gegenargumente, bevor Sie meine Kommentare als wirres Zeug bezeichnen.

        Und hier gleich eine Gelegenheit dazu.
        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        Betrachten Sie diese Grafik. Von 2000 bis 2009 verlief die Umlagenkurve parallel zu den Vergütungsbalken.
        Ab 2010, der EEG Neuordnung, mit all den Kosten die Sie Förderung nennen, verabschiedet sich die Umlage steil nach oben. Ein deutliches Zeichen für die Realität des Artikels, wo es heißt,
        „Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten“

        Welche Erklärung haben Sie dafür, dass nach 2009 die Umlagenkurve so nach oben steigt, und warum war das vorher, ohne die von Ihnen als Förderung deklarierten Kosten nicht so ??

  3. Avatar
    Martin sagte:

    Wenn ich schon „Förderkosten“ lesen muss, dann kann man sich den weiteren Artikel auch sparen…
    Übertragen in die wirkliche Welt sähe der Sachverhalt so aus….
    Ich bleibe meinem Vermieter die Miete vom letzten Jahr schuldig, stottere die dieses Jahr ab, und erkläre einfach, der Teil sei keine Miete 🙂
    Mal ehrlich, sowas könnt ihr doch wirklich nicht ernst meinen.

    Antworten
  4. Avatar
    Peter Jensen sagte:

    So, und nun mal ein paar Erläuterungen zum Rückgang der EEG-Umlage.
    Vorneweg: es liegt natürlich nicht daran, dass die sog. EE billiger werden.
    Denn noch werden sie durch jeden Zubau teurer. Bis zum Jahr 2020, wenn die ersten Anlagen aus der Förderung rausfallen. Oder wenn das Wetter nicht mitspielt. Ansonsten kann es nur teurer werden.

    Ich habe mir mal die kurze Mühe gemacht und das EEG-Konto mit der Prognose aus Okt 2013 abgeglichen. Dafür muss man den Zeitraum Okt 2013 bis Sep 2014 nehmen, denn auf diesem Zeitraum basiert die Prognose für die EEG-Umlage 2014.

    Geplant waren Ausgaben für EEG-Vergütungen iHv 21.255 Mio Euro. Tatsächlich ausgegeben wurden nur 19.803 Mio Euro. Das lag am geringeren Zubau als geplant und auch ein wenig am Wetter und natürlich iHv etwa 700 Mio Euro am „EEG-Reform-Trick“ von Siggi „Pop“ Gabriel (hab ich schon erläutert).
    Die Differenz iHv 1.452 Mio Euro befindet sich „mehr“ auf dem EEG-Konto.
    Geplant waren Einnahmen aus Börsenvermarktung iHv 2.228 Mio Euro, tatsächlich wurden nur 1.742 Mio Euro erzielt. Dies führt zu einem „weniger“ auf dem EEG-Konto als geplant.
    Ebenso waren geplant auf Basis der vorherigen Zahlen Einnahmen aus der EEG-Umlage (also was wir alle jeden Monat mit der Stromrechnung zahlen) iHv 23.161 Mio Euro. Tatsächlich flossen aber nur 22.206 Mio Euro. Das kann am geringeren Stromverbrauch liegen, da ja die EEG-Umlage auf jede verbrauchte kWh aufgeschlagen wird.
    Der SOLL/IST-Vergleich der Einnahmen und Ausgaben kommt etwa bei plus/minus Null raus. Die Differenz zum tatsächlichen EEG-Kontostand (125 Mio im Minus) resultiert aus Systemkosten und unterjährigen Rückzahlungen und Erlösen, die ich nicht berücksichtigt habe. Ist aber auch nicht wesentlich im Verhältnis zu den Milliardenbeträgen vorher.

    Jedenfalls wird aus den Zahlen klar, woher der Rückgang kommen wird. Vom Wetter, vom geringeren Zubau, von Siggis Trick und dem Verbrauch. An billigeren sog. EE liegt es jedenfalls nicht.

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    Linda Marie Holm sagte:

    EEG-Umlage ist tatsächlich gesunken,yippie ya yeah.
    Von 6,24 Cent auf 6,17 Cent. Experten haben da mit bedeutend mehr gerechnet als 0,07 Cent.
    (Bei 3500 kWh wären das satte 2,45 Euro im Jahr Ersparnis, wären da nicht die steigenden Netzentgelte)

    Bei der Tagesschau gibt es dazu einen Audiobeitrag: http://relinx.de/go35v/

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      Peter Jensen sagte:

      Ja! Endlich werden die sog. EE billiger! Goldene Zeiten brechen an! Bals gibt’s kostenlosen Strom für alle! Ich wollte schon mal bei meiner Bank nach Anlagemöglichkeiten fragen! Da kommt man gar nicht mehr durch, alle Leitungen sind besetzt. Wahrscheinlich wollen jetzt alle das viele Geld anlegen, das sie beim Strom demnächst sparen.
      Naja, vielleicht waren es aber auch nur empörte Anleger von Solarworld, Prokon oder Juwi… 😀

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    Peter Jensen sagte:

    Tja Herr Diehl, sie werden wissen, warum sie meine Beiträge nicht als Unsinn bezeichnen. Ich weiß jedenfalls, weshalb ich ihre so bezeichne. 😉

    Ich hätte sie auch für schlauer gehalten, Herr Diehl. Sie enttäuschen mich etwas. Denn sowohl ihre Logik als auch ihre Fakten sind nicht besonders belastbar.
    Zunächst mal versagt ihr logisches Denken bei dem einfachen Fakt, dass 100 Euro EEG-Vergütungskosten heute zu einem Teil an der Börse, zum anderen Teil über die EEG-Umlage rein kommen. Also sind die EEG-Bestandteile, die sie nicht als „Förderkosten“ bezeichnen wollen, trotzdem „EEG-Förderkosten“. All diese Gelder dienen nur dazu, die EEG-Vergütung zu bezahlen. Die Kosten entstehen nicht an der Börse! Die Kosten entstehen durch sie und alle anderen sog. EE-Erzeuger. An der Börse kommt das Geld nur wieder zum Teil rein. Der Rest dann noch über die Umlage!
    Und ihre Fakten sind auch wieder mal nur halbwahre Andeutungen.
    Na klar gab es in 2009 einen Zubau-Boom bei PV. Von 5,31 auf 9,8 GW install. Leistung. Nur hörte das in 2010 nicht auf, wie sie uns hier „durch die Blume“ weismachen wollen. In 2010 ging es dann hoch auf 16,9 GW und in 2011 auf 24,4 GW. 2012 waren es dann schon 32,4 GW und in 2013 lagen wir dann bei etwa 36 GW. Erst da hörte das Wachstum auf. Aber nicht wegen Nachholung, Liquiditätspuffer oder Marktprämie. Nein, der schnöde Mammon war schuld. Die grünen Weltenretter fühlten sich einfach nicht mehr genug entlohnt für ihre „Arbeit im Dienste der Menschheit“.
    Und bei Wind? Auch da ging es nach 2009 in schön gleichmäßigen Raten immer weiter nach oben. Auch da kein Stopp beim Zubau!
    Also checken sie mal ihre Fakten, bevor sie sie posten! Den Hinweis habe ich ihnen übrigens schon öfter geben müssen!
    Ich verweise für ausführlichere Beiträge auf den anderen Artikel hier im Blog, wo in mehr als 1000 Kommentaren alles schon ausführlich diskutiert wurde, was Herr Diehl hier nun wieder auf die Tagesordnung bringt. Sind sie etwa bei EIKE schon wieder gesperrt?

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      Hans Diehl sagte:

      @ Herr Jensen
      Sie machen ja schon wieder zu viele Worte.
      Tatsache ist, dass von 2000 bist 2010 das EEG, und der Ausbau,ohne die von Ihnen als Förderung deklarierten Kosten, tadellos funktioniert hatte.
      Siehe hier:
      http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

      Erst mit den von Ihnen als Förderung bezeichneten Kosten lief die Umlage nach oben, wie auf der Grafik zu sehen ist.

      Vergessen Sie die Börse. Vor 2010 wurde der EE Strom nicht dort vermarktet, sondern stand nur vorrangig zur Verfügung. Da fielen all die Kosten die Sie anführen gar nicht an.

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      Hans Diehl sagte:

      @ Herr Jensen
      Nicht schon wieder ablenken. Warum haben Sie den folgenden Beitrag von mir nicht beantwortet, und neu angefangen hier ??
      Hans Diehl sagt:
      Betrachten Sie diese Grafik. Von 2000 bis 2009 verlief die Umlagenkurve parallel zu den Vergütungsbalken.
      Ab 2010, der EEG Neuordnung, mit all den Kosten die Sie Förderung nennen, verabschiedet sich die Umlage steil nach oben. Ein deutliches Zeichen für die Realität des Artikels, wo es heißt,
      „Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten“
      Welche Erklärung haben Sie dafür, dass nach 2009 die Umlagenkurve so nach oben steigt, und warum war das vorher, ohne die von Ihnen als Förderung deklarierten Kosten nicht so ??
      Was ist nun, welche Erklärung haben Sie dafür, ich warte.?

      http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

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        Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, auch das hab ich ihnen schon mehrfach im anderen Beitrag erklärt. Sie wissen schon, der mit den über 1.000 Kommentaren!

        Kurze Gedächtnisstütze:
        – steigende EE-Einspeisung und damit EEG-Vergütung
        – Anstieg der priviliegierten Letztverbrauchermengen
        – Rückgang des Gesamtstromverbrauchs in Deutschland

        Also mehr EEG-Vergütungen sind auf weniger Letztverbraucher zu verteilen!

        All das führt nach Adam Riese zwangsläufig dazu, dass die EEG-Umlage prozentual höher steigt als die Auszahlungen.
        Außerdem: Wie kommen sie eigentlich darauf, dass zwischen EEG-Auszahlungen und EEG-Umlage ein „Gleichlauf“ sein muss? Den hat nur der Ersteller der Grafik durch geschickte Skalierung geschaffen. Wenn sie eine andere Skalierung für die Grafik wählen, verschwindet der „Gleichlauf“ zwischen EEG-Umlage und EG-Auszahlungen. Probieren sie es aus! Übernehmen sie die Zahlen aus ihrer bunten Grafik in eine xls-Tabelle und machen eine eigene Grafik draus. Sie werden sich wundern! Und wenn sie dann noch die prozentualen Abweichungen jedes Jahr ausrechnen, sehen sie, dass ihr vermuteter „Gleichlauf“ niemals wirklich stattgefunden hat!
        Kommt eben immer darauf an, wie man eine Grafik malt.
        Und dann nicht die drei Punkte vergessen, die ich ihnen oben genannt habe. Alles nachprüfbare Realität! Nicht so wie ihre persönlichen Vermutungen und geschickt konstruierten Grafiken und Behauptungen.
        So. Und nun lesen sie sich einfach noch mal die mehr als 1.000 Kommentare durch. Dann können wir uns dieselbe Diskussion nämlich hier sparen.

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        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt.
        Herr Diehl, auch das hab ich ihnen schon mehrfach im anderen Beitrag erklärt. Sie wissen schon, der mit den über 1.000 Kommentaren!
        @ Herr Jensen, wollen Sie sich schon wieder hinter den 1000 Kommentaren verkriechen.??

        Peter Jensen sagt.
        Kurze Gedächtnisstütze:
        – steigende EE-Einspeisung und damit EEG-Vergütung
        @Herr Jensen .
        Bei steigender Einspeisung, und Vergütung gehen doch die Vergütungsbalken mit der Umlage konform, wie die Grafik bis 2010 zeigt, und wie es auch sein soll. Den Punkt können Sie schon mal streichen.

        Peter Jensen sagt:
        Anstieg der priviliegierten Letztverbrauchermengen
        – Rückgang des Gesamtstromverbrauchs in Deutschland

        @ Herr Jensen
        Den größten Sprung im türkisen Feld auf Seite 4 haben Sie natürlich wieder unterschlagen. Warum wohl ??
        Siehe hier:
        http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

        Peter Jensen sagt:
        Außerdem: Wie kommen sie eigentlich darauf, dass zwischen EEG-Auszahlungen und EEG-Umlage ein “Gleichlauf” sein muss? Den hat nur der Ersteller der Grafik durch geschickte Skalierung geschaffen.

        @ Herr Jensen
        Weil nach dem EEG die Mehrkosten, die dem Versorger wegen des Vorranges des EEG Stromes anfallen, über eine Umlage an die Verbraucher weiter gegeben werden können. Das hat doch von 2000 bis 2010 tadellos funktioniert. Ohne „Ihre“ zusätzlichen Kosten, die Sie Förderung nennen

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        Peter Jensen sagte:

        Hans Diehl glaubt: Den größten Sprung im türkisen Feld auf Seite 4 haben Sie natürlich wieder unterschlagen. Warum wohl ??“

        Weil das türkise Feld kein Posten in der EEG-Umlage ist! Nur in dieser „Arbeit“ des Lobbyverbandes! In der Realität finden sie bei der Berechnung der EEG-Umlge keinen Posten „Rückgang der Börsenstrompreise“.
        Was sich tatsächlich hinter diesem türkisen Feld verbirgt, sind tatsächliche EEG-Vergütungen, die eben nicht über die Börse, sondern über die Umlage wieder reingeholt werden! Es bleiben aber EEG-Vergütungszahlungen! Ihnen fehlt die Kenntnis des EEG-Systems und der Zahlungsströme!
        Es ist ein volksverdummender Trick der EE-Lobby, diesen Sachverhalt als eigenen Posten in der EEG-Umlage darzustellen. Ihre ahnungslosen Mitschmunzler lassen sich davon sicher beeindrucken. Ich nicht!

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        Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt.
        Ihnen fehlt die Kenntnis des EEG-Systems und der Zahlungsströme! –

        @ Herr Jensen
        Können Sie mich aufklären.

        Die Erlöse an der Börse für EE Strom gehen auf dem EEG Konto ein. Die Differenz zu den Vergütungen – auf dem EEG Konto Ausgaben – wird über die Umlage ausgeglichen. Ist das richtig ????

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