Wie funktioniert Eigenverbrauch von Solarstrom?

Von am 6. Februar 2012 in der Kategorie Energiemanagement, Technologie mit 158 Kommentare
AKR_4771

Der Eigenverbrauch von Solarstrom in Privathaushalten und Gewerbebetrieben ist durch die EEG-Förderung eine sehr attraktive Sache. Aber wie funktioniert der Eigenverbrauch? Warum ist er sinnvoll? Und wie kann ich als Solaranlagenbesitzer den Eigenverbrauch erhöhen, um mit meiner Anlage möglichst viel Ertrag zu erwirtschaften?

In diesem Beitrag möchte ich die wissenswertesten Punkte zum Thema Eigenverbrauch vorstellen.

Was ist Eigenverbrauch und wie funktioniert das?
Übersicht: Zähler für den Eigenverbrauch von Solarstrom

Übersicht: Zähler für den Eigenverbrauch von Solarstrom

Die von einer Photovoltaik-Anlage erzeugte Energie wird zunächst in das Hausnetz eingespeist. Hier kann die Solarenergie von Elektrogeräten innerhalb des Hauses genutzt werden – das wird dann Eigenverbrauch oder auch Selbstverbrauch genannt. Steht mehr Strom zur Verfügung als verbraucht werden kann, fließt der Überschuss in das öffentliche Netz. Reicht der eigene Solarstrom zur Deckung des Verbrauchs nicht aus, wird die fehlende Menge aus dem Netz bezogen.

Damit der Eigenverbrauch mit dem Energieversorger abgerechnet werden kann, ist eine spezielle Anordnung der Stromzähler erforderlich (Abbildung rechts). Die Stromzähler erfassen einerseits die Energieerzeugung, andererseits aber auch den Netzbezug und die Netzeinspeisung. Der Eigenverbrauch kann einfach errechnet werden, indem man die eingespeiste Energie (Einspeisezähler) von der erzeugten Energie (PV-Zähler) abzieht.

Die Abrechnung des Eigenverbrauchs mit dem Verteilnetzbetreiber ist in der Regel unkompliziert. Oft erstellt er auf Basis der erwarteten Einspeise- und Eigenverbrauchswerte eine Gutschriftanzeige, auf der die Vergütung inklusive Eigenverbrauch bereits vollständig berechnet ist. Auf Basis der Gutschriftanzeige erfolgen dann die Abschlagszahlungen an den Anlagenbetreiber. Am Jahresende wird anhand der Zählerwerte kontrolliert und die Annahmen gegebenenfalls angepasst.

Für den Eigenverbrauch gibt es in Deutschland eine spezielle Förderung. Daher ist der Eigenverbrauch für Besitzer von Solaranlagen heute auch finanziell sehr interessant. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland stellt einen Eigenverbrauchs-Rechner zur Verfügung, mit dem der finanzielle Vorteil leicht errechnet werden kann.

Eigenverbrauch oder Autarkie?

Hin und wieder wird von Eigenverbrauch gesprochen, aber Autarkie gemeint. Die Bedeutung der beiden Begriffe unterscheidet sich jedoch deutlich: Während es beim Eigenverbrauch um den Anteil des erzeugten Stroms geht, der selbst verbraucht wird, geht es bei der Autarkie um die umgekehrte Betrachtungsweise: Wie viel des eigenen Verbrauchs kann selbst erzeugt werden?

Der Autarkiegrad ist für Stromkunden oft das näherliegende Kriterium, da er den vermiedenen Strombezug aus dem Netz meint und somit genau den Anteil darstellt, um den sich die Stromrechnung verringert. Die Betrachtung der erzielbaren Autarkie ist besonders dort wichtig, wo keine Anbindung an das Stromnetz existiert.

Kurz gesagt:

100% Autarkie bedeutet, dass kein Strom mehr aus dem Netz bezogen werden muss, um den eigenen Verbrauch zu decken.

100% Eigenverbrauch bedeutet, dass kein selbst erzeugter Strom mehr eingespeist wird, weil der vollständig durch die Verbraucher im eigenen Haus genutzt werden kann.

Ein Beispiel:

Im Winter, wenn eine Photovoltaik-Anlage typischerweise geringere Erträge bringt, kann ein hoher Eigenverbrauch erreicht werden, da ein großer Teil des (vergleichsweise wenigen) selbst erzeugten Stroms auch im Haushalt des Anlagenbetreibers verbraucht werden kann. Dem hohen Eigenverbrauchsanteil steht eine geringe Autarkie gegenüber, weil die Anlage nur einen geringen Anteil des benötigten Stroms erzeugt und somit viel zusätzlicher Strom aus dem Netz bezogen werden muss.

Im Sommer hingegen stellt die Photovoltaik-Anlage erheblich mehr Energie bereit, sodass der Solarstrom nur zu einem geringen Anteil selbst verbraucht werden kann – hier ist der Eigenverbrauchsanteil geringer, während die Autarkie steigt, denn die Solaranlage liefert dann einen erheblich größeren Anteil des im Haushalt benötigten Stroms.

Warum ist Eigenverbrauch sinnvoll?

Die Eigenverbrauchsregelung bietet einen finanziellen Anreiz, Strom dann zu verbrauchen, wenn er auch erzeugt wird – das ist aus meiner Sicht ein erster, wichtiger Schritt, das Stromnetz auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten. Denn durch den finanziellen Vorteil für den Anlagenbetreiber wird es nun für Unternehmen interessant, an intelligenten Lösungen zur Steuerung von Stromerzeugern und Verbrauchern zu arbeiten. Damit werden neue Produkte entstehen, die nicht nur die PV-Energie besser nutzen, sondern auch aktiv zur Unterstützung der Stromnetze beitragen können. Diese neuen Produkte werden Verbraucher und Erzeuger im Haushalt des Stromkunden so steuern, dass einerseits der Komfort möglichst wenig eingeschränkt, gleichzeitig aber auch der aktuelle Bedarf im Stromnetz berücksichtigt wird. Ein erster Schritt in diese Richtung ist der Sunny Home Manager, über den ich in weiteren Artikeln berichten werde.

Grafische Darstellung des Eigenverbrauchs an einem sonnigen Wintertag

Ich selbst freue mich darüber, wenn ich mit meinem selbst erzeugten Strom große Teile meines eigenen Bedarfs decken kann und dadurch weniger Strom aus fossilen Energiequellen erzeugt werden muss. Laut Umweltbundesamt liegt der Brennstoffnutzungsgrad zur Stromerzeugung aktuell bei 42% – damit also 1 kWh bei mir ankommt, muss wegen des schlechten Wirkungsgrads der Kraftwerke und der Übertragungsverluste ein Energieträger mit einem Heizwert von 2,3 kWh verbrannt werden. Das bedeutet für mich, dass ich durch Nutzung meines eigenen, sauberen Stroms die Umwelt deutlich weniger belaste.

Das alles, und nicht zuletzt auch die geringere Abhängigkeit von den Preisen der Stromversorger, hinterlässt bei mir ein gutes Bauchgefühl und den Eindruck, für die Zukunft auf dem richtigen Weg zu sein.

Kritisches

Oft wird die Photovoltaik wegen einer angeblichen Belastung der Stromnetze kritisiert – zu unrecht, wie ich finde. Tatsache ist: Der Solarstrom wird in der Regel dort erzeugt, wo er auch verbraucht wird – nämlich dezentral bei den Verbrauchern, und entlastet schon allein dadurch das Netz. Durch die Eigenverbrauchsregelung werden Betreiber von Solaranlagen aber motiviert, den Strom nicht nur an dem Ort, sondern auch zu der Zeit zu verbrauchen, an dem auch die Erzeugung stattfindet. Der Solarstrom ersetzt so den Netzstrom, der ansonsten extra herantransportiert worden wäre, gleichzeitig entfällt auch der „Abtransport“ der jeweiligen Solarstrommenge, wodurch das Netz aktiv entlastet wird.

Ein anderes Argument gegen die Eigenverbrauchsregelung basiert auf der Vorstellung, dass alle Nutzer der Eigenverbrauchsoption ihre Geräte zur Mittagszeit einplanen. Wenn dann ein Wetterumschwung kommt, und in weiten Bereichen plötzlich nur wenig PV-Energie verfügbar ist, ist die folgende Verbrauchslast im Netz noch höher als sie das zur Mittagszeit sowieso schon wäre. Damit diese Situation eintritt, müsste allerdings eine sehr große Menge von Haushalten die Eigenverbrauchsregelung nutzen und ihre Geräte mit Funkuhr-Genauigkeit exakt zum gleichen Zeitpunkt aktivieren. Davon abgesehen unterscheidet sich der Verbrauchsverlauf von Gerät zu Gerät. Die Großverbraucher, um die es beim Eigenverbrauch hauptsächlich geht, besitzen zudem verschiedene Programme, die wiederum sehr unterschiedliche Verbrauchsverläufe verursachen.

Eine einfache Verschiebung von Verbrauchslasten in die Mittagszeit ist aber ohnehin nicht besonders sinnvoll, denn in vielen Haushalten laufen zur Mittagszeit bereits energieintensive Geräte wie Elektroherd oder Backofen, sodass für verzögert gestartete Geräte eventuell zu wenig Solarstrom zur Verfügung steht. So wird der eigene Solarstrom nicht genutzt und stattdessen teurer Netzstrom bezogen. Je nach Verbrauchsverhalten des konkreten Haushaltes kann jeder Nutzer der Eigenverbrauchsregelung vorteilhafter handeln, wenn er die Verbraucher vor und nach der Mittagszeit einplant.

Ein Energiemanagement-System könnte hier Abhilfe schaffen, denn ein Einbruch der PV-Erzeugung durch einen Wetterumschwung würde schon lange Zeit vorher bekannt sein und bei der Einplanung der Geräte berücksichtigt. Damit würde zusätzlicher Verbrauch bei einem Wetterumschwung weitestgehend vermieden.

Wie kann man Eigenverbrauch und Autarkie erhöhen?

Mehr Eigenverbrauch bringt nach aktuellen Regelungen finanzielle Vorteile und – zumindest bei mir – ein gutes Gefühl im Bauch.

Wie also kann man mehr Strom selbst verbrauchen?

1. Einfache Hilfsmittel nutzen

Zunächst ist die einfachste und kostengünstigste Variante, den Eigenverbrauch mit vorhandenen Mitteln zu erhöhen. Oft haben Elektrogeräte mit hohem Verbrauch wie Waschmaschinen, Spülmaschinen und Wäschetrockner eine Möglichkeit zur Zeitvorwahl. Die Zeitvorwahl ermöglicht einen verzögerten Start des Geräts. So können diese Großverbraucher z.B. in Zeiten mit großem Überschuss an PV-Energie verschoben werden, um diese zu nutzen. Dabei sollte aber beachtet werden, dass dies nicht unbedingt die Mittagszeit sein muss – in vielen Haushalten findet zur Mittagszeit bereits durch das Kochen ein hoher Verbrauch statt.

Eine andere Variante ist der Einsatz von kostengünstigen Zeitschaltuhren – auch hiermit lassen sich diese Geräte leicht verschieben.

Warum werden die einfachen Lösung nur selten optimale Ergebnisse erzielen?

– Das Wetter kann sich während der Wartezeit auf den Gerätestart ändern
– Jemand im Haus könnte zur geplanten Startzeit Strom verbrauchen – z.B. zum Kochen, Backen, Staubsaugen, Bügeln, …
– Der  Stromverbrauch der Geräte könnte falsch eingeschätzt werden

Durch diese und viele weitere Effekte kann vielfach der Strom für die eingestellten Geräte nicht durch Eigenverbrauch genutzt werden. Daher kann ein Energiemanagement-System sehr beim Eigenverbrauch unterstützen.

2. Ein Energiemanagement-System nutzen

Viel einfacher und komfortabler funktioniert das zeitliche Verschieben der Gerätenutzung mit einem Energiemanagement-System. Hierbei übernimmt ein intelligentes Steuerungssystem die Einplanung der Geräte, und berücksichtigt dabei auch die zukünftige Wetterentwicklung und viele weitere Größen. Ein Energiemanagement-System ist auch in der Lage, mehrere Geräte unter Berücksichtigung ihres individuellen Stromverbrauchs optimal einzuplanen.

In den meisten Fällen ist keine Neuanschaffung von Haushaltsgeräten nötig. Ein großer Teil der vorhandenen Haushaltsgeräte kann mit Hilfe von speziell hierfür entwickelten Zwischensteckern angesteuert werden. Diese Zwischenstecker kommunizieren mit dem Energiemanagement-System und Steuern die Verbraucher nicht nur, sondern zeichnen auch deren Verbrauch auf, sodass diese Geräte mit ihrem tatsächlichen Verbrauchsprofil eingeplant werden können. Auf diese Weise können auch ältere und günstige Haushaltsgeräte so gestartet werden, dass der selbst erzeugte Solarstrom bestmöglich im eigenen Haus verbraucht wird.

Aber auch Haushaltsgeräte der neuesten Generation lassen sich mit einem Energiemanagement-System einplanen, um den eigenen Strom zu nutzen.

3. Energie speichern

Der Eigenverbrauch kann noch weiter optimiert werden, wenn Batteriespeicher eingesetzt werden. Diese nehmen überschüssige PV-Energie auf, die sonst in das Stromnetz eingespeist würde. Später, wenn die selbst erzeugte Energie nicht mehr zur Deckung des Verbrauchs ausreicht,  kann die gespeicherte PV-Energie im Haus genutzt werden.

Speichersysteme bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sie Netzausfälle überbrücken können. Sie werden auch dort eingesetzt, wo ein Stromnetz nicht verfügbar oder sehr unstabil ist, und über den Eigenverbrauch hinaus die zusätzlichen Funktionen von Batteriespeichern interessant sind. Finanziell sind die Batteriespeicher leider noch nicht in der Lage, ihre eigenen Kosten durch den finanziellen Vorteil eines höheren Eigenverbrauchs zu decken. Nach dem „Wegweiser Solarwirtschaft„, einer von den Beratungsunternehmen Roland Berger und Prognos verfassten Studie, sorgen steigende Strompreise und fallende Kosten für Wechselrichter und Batterien aber dafür, dass dies etwa 2017 der Fall sein wird.

Eine Vision zur Vermeidung des Netzausbaus

Was wäre, wenn man die Stromnetze deutlich entlasten könnte? Was wäre, wenn es für jeden Bürger und jedes Unternehmen (auch ohne dass diese selbst Energie erzeugen) nützlich wäre, Strom zu insgesamt vorteilhaften Zeiten zu verbrauchen? Dann würde jeder Stromkunde seinen Teil dazu beitragen, die Notwendigkeit des Netzausbaus und damit die Stromtarife von morgen zu reduzieren. Dies könnte sogar ohne zusätzliche Förderung einfach über neuartige Stromtarife geschehen, deren Kosten vom aktuellen Energieangebot und der momentanen Netzbelastung abhängen. Der Stromversorger könnte auf Basis seiner Prognose für die Netzbelastung für jeden Stromkunden individuell eine Preisverteilung für einen kompletten Tag vorgeben, sodass der Stromkunde ganz gezielt selbst aktiv werden oder sein Energiemanagement-System diese Aufgabe für ihn übernehmen kann.

Ein Tarif für Regionen mit viel PV-Strom könnte z.B. bei einer nahenden Schlechtwetterfront so aussehen:

  1. Während des noch guten Wetters ist der Strompreis gering, weil viel Energie aus der Photovoltaik verfügbar ist und die Netze nur wenig belastet werden
  2. Während des Umschwungs zum schlechten Wetter ist der Strompreis sehr teuer, um die Verbrauchsspitze im Netz zu senken, da die PV-Anlagen weniger erzeugen werden.
  3. Während des weiterhin schlechten Wetters pendelt der Strompreis sich langsam auf mittlerem Niveau ein, weil zwar nur wenig Strom aus Photovoltaik zur Verfügung steht, aber die Gefahr eines Energiemangels im Netz gebannt ist.

 

Ähnlich wären in Regionen mit großem Windkraftanteil günstigere Stromtarife bei guten Windverhältnissen und teurere Tarife bei Flaute möglich.

Natürlich würde in vielen Regionen eine Mischung aus vielen Energiequellen zu finden sein, die allesamt Einfluss auf den Preis nehmen.

Aber was hat dann der Stromkunde davon, der die Mühe auf sich nimmt, seine Haushaltsgeräte und Maschinen zu günstigen Zeiten anzusteuern? Vor allem einen günstigeren Strompreis – je besser sein Verbrauch dem Energieangebot und dem Netzbedarf folgt, desto günstiger bekommt er seinen Strom und kann so viel Geld sparen.

Darüber hinaus würden die Verteilnetzbetreiber in vielen Fällen den Netzausbau reduzieren oder vielleicht sogar ganz vermeiden können, und eine Versorgung aus 100% erneuerbaren Energien würde ein ganzes Stück näher rücken.

Mir ist bewusst, dass noch einige Grundlagen für eine tatsächliche Umsetzung fehlen (wie z.B. entsprechende Stromtarife, Möglichkeiten zur Abrechnung, Möglichkeiten zur einfachen Darstellung komplexer Tarife usw.). Trotzdem finde ich den Gedanken sehr reizvoll und freue mich auf eure Meinung dazu!

Wie geht’s weiter?

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich absolut begeistert von der Idee, den eigenen Verbrauch selbst zu decken, dabei die Umwelt zu schonen und nebenher noch etwas Gutes für die Stabilität unseres Stromnetzes zu tun. Daher möchte ich das Thema weiterführen und werde bald über intelligentes Energiemanagement schreiben.

Wenn ihr zu diesem Beitrag noch Fragen habt, oder wenn ihr noch Aspekte zum Thema Eigenverbrauch vermisst, nutzt gerne die Kommentarfunktion. Ich freue mich sehr auf euer Feedback!

Weitere spannende Beiträge zum Thema Energiemanagement von mir findet ihr hier.

Links

Hier noch einmal die Links aus diesem Artikel im Überblick:

 

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Meine Aufgaben:
Ich leite die Entwicklung der SMA Fuel Save Solution und sorge mit meinem großartigen Team dafür, dass Solarstrom in die entlegensten Winkel der Welt kommt
Meine Themen:
Energiemanagement auf elektrischen Inseln - im Wasser und im Sand

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158 Kommentare

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    Alexander Hobert

    26. Juni 2017 um 11:45

    Interessanter Artikel, was mich interessieren würde in wie weit es zurzeit genau möglich ist mit einer PV Anlage ein Inselnetz aufzubauen. Was für technische Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein z.B. im Fall eines Netzausfalls. In wie weit könnte ein zusätzlicher Energiespeicher hierfür nützlich sein um den Zeitraum des Netzausfalls zu überbrücken.

    Es wäre nett wenn ihr mir vll. Zusätzliche Artikel bzw. Papers von euch geben könntet, dies würde mich sehr interessieren.

    Vielen Dank im Vorraus,

    mit freundlichen Grüßen Alexander Hobert

    Antworten »
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      Carolin Rost

      5. Juli 2017 um 13:26

      Hallo Alexander,
      schau dir mal diesen Planungsleitfaden an. Er hilft dir hoffentlich weiter.
      Viele Grüße,
      Carolin

      Antworten »
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    Klaus

    3. Februar 2017 um 18:27

    Ist bei Netzausfall mein PV-Strom-Eigenverbrauch noch nutzbar, oder
    a) ist dann auch meine PV-System-Versorgung „tot“ (abgeschaltet)?
    b) speise ich dann in ein Fass ohne Boden ein, oder wirkt dann eine Art „Rückschlagventil“?
    c) welche Installations-Maßnahmen müssten ergriffen werden, damit ich zumindest meinen selbsterzeugten PV-Strom nutzen kann?

    Antworten »
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      Viktoria Mai

      6. Februar 2017 um 12:36

      Hallo Klaus,

      bei netzgekoppelten Wechselrichtern handelt es sich um netzgeführte Geräte. Bei Stromausfall müssen die Geräte abschalten um sogenannte Inselnetzsituationen zu vermeiden. Ohne geeignete Backup-/Inselnetz – Wechselrichter ist es nicht möglich Lasten im Haushalt direkt zu versorgen. Unter „Eigenverbrauch“ versteht man, dass über geeignete Zählereinrichtungen (E-Meter, Zweirichtungszähler) sowohl Netzbezug als auch Netzeinspeisung erfasst werden und aus den Informationen kalkulatorisch ein Eigenverbrauchsanteil ermittelt wird.

      Viele Grüße,
      Viktoria

      Antworten »
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    Ayaou

    28. Oktober 2016 um 12:03

    Hallo Christian,

    welches Sunny Island Modelle macht Sinn für eine Batterie mit die 300 KWh Speicher.

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
    Ayaou

    Antworten »
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      Anke Baars

      1. November 2016 um 13:32

      Hallo Ayaou,
      für solch ein großes System empfiehlt sich der Sunny Island 8.0H mit der Multicluster-Box.
      Wenn du magst, berichte gerne mal über dein Projekt. Wir freuen uns.

      Viele Grüße,
      Anke

      Antworten »
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    Daniel

    27. September 2016 um 09:36

    Wichtig um zu die produzierte Energie optimal zu nutzen ist auch das Energiemonitoring. Wenn ich weiß wie viel Strom gerade produziert wird und wie viel Strom ich im Haushalt verbrauche, kann ich schnell sehen ob der produzierte Strom meinen Bedarf decken kann. In ein solches Energiemanagementsystem sollten sich solche Energiedaten integrieren lassen, um die Haushaltsgeräte effizienter zu steuern. Zum Beispiel soll das Elektroauto am Sonntag erst geladen werden, wenn genug Strom produziert wird, ohne dass man noch Strom aus dem Netz beziehen muss wegen dem Eigenverbrauch.
    https://www.smart-cost.de/l%C3%B6sungen/photovoltaik/

    Antworten »
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    Daniel

    20. August 2016 um 08:39

    Es existiert eine größere Flachdachfläche einer Garage. Die Garage ist an das Stromnetz angeschlossen. Die Solarmodule ließen sich optimal nach Süden ausrichten. Schatten gibt es keinen.
    Die Garage selbst verbraucht selbst momentan kaum Strom (Licht, gelegentlich Staubsauger, Pedelec wird geladen). D.h. es müsste nahezu der gesamten Strom eingespeist werden. Es werden davon aber nur 70% vergütetet. D.h. die Investition würde sich voraussichtlich nicht lohnen.
    Ca. 200 m entfernt steht ein Haus mit eigenem Stromanschluss (keine direkte Verbindung zur Garage). Das Haus ist von der Dachausrichtung wenig für eine PV Anlage geeignet. Hier könnte aber ein Teil des Stroms der PV Garagenanlage (eigen)-verbraucht werden.
    Gibt es einen Weg, den auf dem Garagendach erzeugten Strom in dem nachfliegenden Haus zu verbrauchen? Eine Stromleitung würde teilweise über öffentliches Grund führen.

    Antworten »
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      Annika Linke

      22. August 2016 um 08:45

      Hallo Daniel,
      das ist in der tat eine interessante Fragestellung, die du am besten mit deinem Installateur des Vertrauens diskutierst. Vor Ort lässt sich das sicher besser klären. Hier findest du einen Solarteur in deiner Nähe:http://www.sma.de/home-systems/fachhandwerkersuche.html
      Schöne Grüße
      Annika

      Antworten »
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    Stefan Weidele

    8. Juni 2016 um 14:54

    Hallo Forum,
    ich bin auf der Suche nach Infos Rund um das Thema PV und Eigenverbrauch im Mehrfamilienhaus.
    Wir sind gerade dabei ein Haus mit 10 Wohnungen + 1 Büroeinheit zu planen. Auf dem Dach sind gute 120qm frei, die mit PV bestückt werden sollen.
    Wie lässt sich so etwas am besten technisch realisieren unter der Prämisse dass jede Wohnung den Anbieter des zusätzlich benötigten Stromes jederzeit frei wählen kann?
    Was ändert sich technisch, wenn noch ein Batteriespeicher hinzu kommt?
    Was sind die juristischen Fallstricke?
    Was ist geschickter? Einer errichtet und betriebt die gesamte Anlage und verkauft den Strom an alle anderen, oder ist es geschickter, wenn alle (ggf. zu unterschiedlichen Anteilen) Anteilseigner an der gesamten Anlage werden?

    Antworten »
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      Lucas Unbehaun

      22. Juni 2016 um 09:01

      Hallo Stefan,

      ich gebe mal die Antwort meines Kollegen an dich weiter:

      dies ist ein sehr komplexer Fall, auf den es keine einfachen Antworten gibt.
      Fangen wir hinten an:

      – Einer errichtet die Anlage und verkauft den Strom an alle anderen ist natürlich das gerechteste, bedeutet aber einen hohen technischen Aufwand(*), setzt eine Gewerbeanmeldung und eine Lizenz zum Stromverkauf voraus.

      (* pro Wohneinheit ein Zähler vom EVU, ein zweiter Zähler in jeder WE, + dreiphasige PV-Einspeisung zwischen zweitem[privatem] Zähler und den Verbrauchern. Aus der Differenz zwischen EVU-Zähler und privatem Zähler lässt sich dann der Verbrauch aus der PV-Anlage ermitteln.)

      – Jeder erwirbt einen Anteil ist technisch einfacher, besonders, wenn eine Überschusseinspeisung erfolgen soll. Eine halbwegs gerechte Aufteilung ist aber so gut wie unmöglich (oder hat den gleichen, hohen Aufwand), da der Verbrauch zu Produktionszeiten sehr unterschiedlich sein kann. Das Büro verbraucht absehbar tagsüber mehr Energie, als die Wohnungen, aber Rentner, Arbeitssuchende, etc. verbrauchen tagsüber auch mehr Energie, als Haushalte mit 1 oder 2 Berufstätigen. Zudem muss man seinen Anteil an einen Nachmieter verkaufen, was abschreckend auf Interessenten wirken und ein völlig anderes Lastprofil voraussetzen kann.

      Ein Batteriespeicher ändert eigentlich nichts an der Konstellation, wobei man hier noch unterscheiden muss, ob eine Förderung in Anspruch genommen werden soll, wie hoch der Energieverbrauch insgesamt werden wird (Wie viele Arbeitsplätze im Büro, wie groß und komfortabel sind die Wohnungen, gibt es Klimaanlagen, etc.) und wie viel kWp in welcher Ausrichtung, Neigung und Lage errichtet werden können.

      Wie du siehst ist das Thema sehr komplex, am besten du erörterst das Ganze mit dem Installateur deines Vertrauens.
      Ich hoffe trotzdem, dir etwas geholfen zu haben.

      Viele Grüße, Lucas

      Antworten »
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    Manuel jiménez

    10. Dezember 2015 um 15:05

    Lieber Christian,
    Ich bin in Kolumbien und benötigen Informationen über verschiedene Systeme:
    1.Inyección mit Eigenverbrauch von 20KW, Dreiphasensystem mit neutralem 220VAC / 60Hz Netz.
    2. Wie 1., aber mit Anhäufung 120Ah x 6 Stunden
    3. Wie 1, aber Phasensystem 220VAC / 60Hz, dreiphasig mit Neutral.
    Ich möchte wissen, ob SMA vertreibt komplette Kits oder kann mir einen Rat geben.
    Danke für Ihre Hilfe

    Antworten »
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      Leonie Blume

      16. Dezember 2015 um 14:05

      Hallo Manuel,

      Vielen Dank für deine Anfrage. Ich versuche mal zu antworten:
      1. Für einer Anlage mit 20 kWp benötigst du einen Wechselrichter mit entsprechender Leistung: STP 20000TL-30 (die Netztopologie müsste allerdings noch geprüft werden)
      2. Wenn mit Anhäufung Speicher gemeint ist, bräuchtest du 3 x Sunny Island 3.0M mit LI-Speicher
      Der 3. Punkt ist eigentlich wie der erste.
      Wir empfehlen dir Sunny Design. Dort kannst du dein Lastprofil eingeben und mit der Konfiguration spielen.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Ralf Butscher

    15. September 2015 um 06:46

    Hallo Allerseits,
    ich würde Solarstrom bei mir gerne wie folgt nutzen: wir haben im Keller einen 800 Liter Warmwasserspeicher mit Heizungsunterstützung. Jetzt wäre die Idee eine Photovolatik-Anlage mit ca. 6 KW aufs Dach zu packen und dann den Strom im reinen Eigenverbrauch zu nutzen. Hierbei wäre der Wunsch das generell der Strom von allen Hausgeräten (Waschmaschine, Spülmaschine, Trockner, usw.) primär genutzt wird und dann ein „intelligenter Stromzähler“ jeweils den „verbleibenden Strom“, der sonst eingespeist werden würde direkt an einen 2 KW-Heizstab im Warmwasserspeicher geschickt wird. Kommt kein Strom vom Dach oder ist kein Strom übrig wird der Heizstab nicht genutzt. Ist dies so einfach möglich, bzw. gibt es solche Aufbauten, Geräte? Vielen, vielen DANK vorab, Gruß Ralf Butscher.

    Antworten »
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    Stromversorgung

    14. Mai 2015 um 12:09

    Danke sehr für den interessanten Artikel! Ich bin auch der Meinung, dass der Ausbau der PV im Rahmen der Energiewende nicht so schlecht ist. Aber trotzdem müssen wir an alternativen Varienaten für die Stromversorgung denken.

    Antworten »
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    Gabi Hutzler

    19. Februar 2015 um 11:29

    Wir haben seit 11/13 eine PV-Anlage mit 1,5Kw hauptsächlich für Eigenbedarf.
    2014 haben wir 770Kw an den örtlichen Energieversorgen (Neustadtwerke) verkauft, die wir nicht selbst verbraucht haben. Dafür haben wir 108€ vergütet bekommen, mussten aber für die Messung (Rundsteuergerät) 107€ bezahlen, Rest 1€! Warum ist die Messung so teuer? Vielleicht weil wir den Strom von Vattenfall beziehen? Kann ich den nicht verbrauchten Strom auch an Vattenfall verkaufen? Elektrogeräte werden hauptsächlich nur dann angeschaltet wenn der Sunnyboy anzeigt das Strom gemacht wird. Das speichern vom eigenen Strom ist ja leider noch zu teuer für so eine kleine Anlage.
    Wie können wir das ganze effektiver gestalten?

    Antworten »
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    Reinhard Kastner

    14. Januar 2015 um 09:33

    Hallo, wir haben eine PV-Anlage auf dem Dach. In unserem Haus befinden sich 4 Parteien, also 3 Mieter und der Eigentümer. Kann man den Stromverbrauch der Mieter mit auf den Eigenverbrauch zählen lassen, um den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen und dadurch Geld zu sparen??
    Den Stromversorger (Bayernwerk) haben wir angeschrieben und warten seit 1 Jahr auf Antwort…. Schweigen ist auch eine Antwort.
    Bitte um Hilfe…. gerne an meine EmailAdresse
    Mit Besten Grüssen

    Antworten »
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      Leonie Blume

      16. Januar 2015 um 10:19

      Hallo Reinhard,

      das ist alles leider nicht so einfach.

      Das alte EEG 2012 sagt zwar in $33: (2) „Für Strom aus Anlagen nach Absatz 1 mit einer installierten Leistung bis einschließlich 500 Kilowatt besteht ein Anspruch auf Vergütung, soweit die Anlagenbetreiberin, der Anlagenbetreiber oder Dritte den Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage selbst verbrauchen, dies nach-weisen und der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird.“
      Hier wird zwar die Abgabe an Dritte erwähnt, aber ob man nachträglich Eigenverbrauch anmelden kann ist fraglich. Wichtig zu wissen wäre, wann die Anlage in Betrieb gegangen ist, bzw. welches EEG maßgebend war. Außerdem müsstest du dir Gedanken machen, wie du das von finanzieller Seite her lösen willst. Du wirst ja damit zum Strom-Versorger für die beiden anderen Parteien und musst dann auch entsprechende Steuern zahlen usw. – ggf. hat eine der Parteien einen anderen Stromversorger als der Netzbetreiber für die Anlage usw.
      Ich denke, das ist eher ein Thema für die Clearingstelle in Berlin, wo Rechtsexperten sitzen, die solche Sonderfälle beantworten können.

      Aber wenn du von denen was erfährst, sag gerne mal Bescheid.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Hermann

    2. Oktober 2014 um 16:12

    Hallo,
    habe SMA SBU5000 + ASBOX M20 + Meterbox + PV 5,52 KWp + Batterien
    – Möchte Pelletskessel anschaffen der bei Betrieb 0,6 KW an Strom abgibt und den als GENERATOR einbinden (ASBOX ist dafür vorgesehen).
    Trennt sich der SBU vom Netz wenn Generator läuft?
    Was passiert mit den 0,6KW, wenn Batterien voll geladen sind? PV Strom geht dann ja ins Netz.
    Es gibt da den Parameter: Einspeisung aus der Batterie in das öffentliche Netz aktivieren
    Kann ich den aktivieren oder was bedeutet der?

    danke
    Hermann

    Antworten »
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      Leonie Blume

      7. Oktober 2014 um 15:40

      Hallo Hermann,

      dies ist nicht so einfach zu beantworten, da hier viele Faktoren eine Rolle spielen.

      Prinzipiell kann man sagen, dass am Generatoranschluss der AS-Box-M-20 ein netzbildender Generator angeschlossen werden kann. Der Anschluss funktioniert aber nur, wenn am Anschluss für das öffentliche Stromnetz keine Spannung mehr anliegt. Liegt die Spannung dort aber an, wird der Generatoranschluss ignoriert.

      Weiter müsste man wissen ob der Pellets Kessel das Stromnetz selbst erzeugt (Netzbilden) oder ein vorhandenes Netz benötigt, wie eine PV-Anlage (Netzgeführt).

      Wenn dieser Kessel netzgeführt arbeitet, kann man ihn bei der PV-Anlage einbinden, müsste dort jedoch einen Parameter umstellen, da die AC-Spannung von 22:00 Uhr bis 04:00 Uhr von der PV-Anlage getrennt wird.

      Zusätzlich sind hier noch andere Faktoren zu beachten, weshalb es das beste wäre, du würdest dich mal bei unserem Sunny Island / Sunny Backup Service melden: +49 561 9522 – 399 oder
      sunnyisland.service@sma.de.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Hermann

        7. Oktober 2014 um 15:59

        Vielen Dank!

        Das mit dem Kessel ist noch nicht konkret.

        Zur anderen Frage:
        Was hat es mit diesem Parameter auf sich: Einspeisung aus der Batterie in das öffentliche Netz aktivieren?

        vielen Dank
        Hermann

        Antworten »
        • avatar

          Leonie Blume

          8. Oktober 2014 um 09:32

          Hallo Hermann,
          ich glaube das beste wäre tatsächlich, wenn du dich bei der Service Line meldest. Die können dir sicher noch besser helfen.
          Viele Grüße
          Leonie

          Antworten »
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        Hermann

        20. Oktober 2014 um 13:15

        Hallo,

        danke erstmal.
        Noch eine Frage:
        Der SBU5000 war ja als Backup ausgelegt und die Eigenverbrauchserhöhung kam mit der Meterbox hinzu.
        Nun habe ich ein Jahr Eigenverbrauchssteigerung hinter mir und bin eigentlich zufrieden aber wäre es nicht besser, das Ladeverfahren statt FLOAT (Erhaltung) auf Boost zu setzen?
        Habe vorgestern gesehen – PV von 10:00 bis 15:40 – 20KWp) dass es das System nicht schaffte, die Batterien VOLL aufzuladen (von 75% auf nur 92% das wären zirka 2,3KW).
        Ich habe die klassischen power.com SB Batterien, da das ganze ursprünglich ja nur als Backup gedacht war…
        Mit Boost würde er schneller bis 90% aufladen, dann langsam weiter und bei voller Sonne sollte er dann wohl 100% auch bei nur 5 Stunden erreichen, oder?
        Oder schadet das den Batterien?
        Ich lasse sie momentan nur 25% entladen.

        danke
        Hermann

        Antworten »
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          Leonie Blume

          21. Oktober 2014 um 10:40

          Hallo Hermann,

          der Sunny Backup und auch die neuen Sunny Islands verfügen über ein mehrstufiges Batteriemanagement.
          Dieses mehrstufige Batteriemanagement hat unterschiedliche Ladeverfahren mit unterschiedlichen Ladespannungen und Absorptionsphasen.
          In folgendem Dokument ist das genauer erklärt: https://go.sma.de/eEO2S
          Natürlich könnte man die Batterie immer mit der gleich hohen Spannung laden, würde diese aber dadurch beschädigen und die Lebenszeit der Batterie verkürzen.

          Wenn du noch Fragen hast, ruf doch bitte an der Service Line an. Da können dir meine Kollegen noch besser helfen.

          Viele Grüße
          Leonie

          Antworten »
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    Christian Struck

    9. Juli 2014 um 10:53

    Hallo an Alle.

    Zunächst möchte ich erst einmal sagen, dass ich diesen Blog ausgesprochen informativ finde und auch ein Teil meiner Fragen bereits beantwortet wurden. Nun zu meiner Frage, die insoweit der von Andrea gestellten Frage ähnelt.

    Ich errichte gerade eine 5,5 KW PV Anlage auf meinem Flachdach. Zum Einsatz kommt ein SMA 5000TL-20. Beheizt wid mein EFH mit einer Erdwärmepumpe.

    1. Um einen Sondertarif zu nutzen benötige ich für die WP einen eigenen Zähler.
    2. Ich benötige für die PV Anlage ebenfalls einen eigenen Zähler (Erfassung Gesamtproduktion der PV-Anlage).
    3. Ich benötige weiterhin einen dritten Zähler (2-Richtungszähler, der den Einspeise- und Bezugsstrom zählt). Nachteil ist wohl, dass der 2-Richtungszähler nur von der Netzgesellschaft gemietet werden kann. Als Alternative kommt ggfls. in Betracht zwei eigene Zähler für Einspeisung und Bezug einzusetzten.

    Nun zur Frage. Ich möchte sowohl meine WP als auch meine sonstigen „Verbraucher“ im Eigenverbrauch versorgen. Wie kann ich dieses für die WP regeln. Benötige ich für diese insoweit einen eigenen 2-Richtungszähler? Geht dieses überhaupt, wenn der Strom für vier Stunden am Tag unterbrochen wird (Sondertraif)?

    Des Weiteren wäre ich zukünftig an dem Anschluss eines Speichers interessiert. Wenn ich es richtig verstanden habe setze ich diesen mit einem eigenen Batteriewechselrichter nach der SMA 5000TL-20 ein oder ergibt sich hier noch eine andere Lösung. Mein Gedanke wäre an sich die vier fehlenden Bezugsstunden für die WP mit dem Speicher zu überbrücken um dem Grunde nach einen durchgängigen Betrieb zu ermöglichen. Ist diese Lösung überhaupt darstellbar ?

    Ich würde mich über eine kurze Rückantwort sehr freuen.

    Viele Grüße

    Christian

    Antworten »
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      Leonie Blume

      11. Juli 2014 um 14:39

      Hallo Christian,
      erstmal danke für das Lob. Das freut uns sehr.
      Zu deiner Anfrage: Die ist leider sehr komplex und ich fürchte, ich kann dir zumindest heute dazu noch keine Antwort geben. Hast du schon deinen Installateur und deinen Energieversorger kontaktiert? Die wären im Zweifel die besseren Ansprechpartner. Wenn du da aber gar nicht weiterkommst, versuche ich es gerne noch mal bei einem Kollegen, der aber gerade im Urlaub ist.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Christian Struck

        17. Juli 2014 um 15:27

        Hallo Leonie,

        zunächst einmal herzlichen Dank für Deine Antwort.

        Klar habe ich schon mit meinem Installateur und dem Energieversorger gesprochen.

        Der Installateur hat nur mit den Schultern gezuckt. Die Netzgesellschaft konnte mir zwischenzeitlich folgende – unverbindliche – Information geben.

        1. Es sind tatsächlich drei Zähler erforderlich.
        2. Die Wärmepumpe muss an einen eigenen Zähler angehängt werden und darf für die Zeit des Nichtbezugs (Sperrzeiten) von Strom mit dem von der PV Anlage erzeugten Strom versorgt werden. Es ist eine technische Vorrichtung zu installieren, die die Einspeiung von selbsterzeugtem Strom über diesen Zähler verhindert (kein „Rückwärtsdrehen“ des Zählers). Insoweit ist offensichtlich kein saldierender Zähler erforderlich.
        3. Wegen des beabsichtigten Speichers konnte mir jedoch keinerlei Auskunft gegeben werden.
        4. Als weiteres Problem ist nunmehr die 70% Regelung hinzugekommen. Aufgrund der fehlenden Erfassung des Eigenverbrauchs Wärmepumpe könnte insoweit bei mir die 70% überschritten werden.

        Ergebnis:

        Also ich würde mich über die Beantwortung der offenen Fragen freuen.

        a) Problem Speicher
        b) 70% Regelung (besteht die Möglichkeit den Wechselrichter nicht zu kappen, sondern nach Erfassung meines Eigenverbrauchs am (Einspeise-)Zähler die 70% Regelung erst eingreifen zu lassen).

        Ich hoffe ich habe mich ausreichend verständlich ausgedrückt, damit mein Problem überhaupt beantwortet werden kann.

        Viele Grüße

        Christian

        Antworten »
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          Markus Ohlendorf

          18. Juli 2014 um 14:31

          Hallo Christian,

          die Frage bzw. dein Problem ist etwas komplexer. Meld dich doch bitte telefonisch bei den Kollegen von der Serviceline, die helfen dir direkt weiter. Hier die Telefonnummer für dich: 0561/95221499

          Viele Grüße

          Markus

          Antworten »
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    Wilfried

    11. Juni 2014 um 17:38

    Ich werde in diesem Jahr eine PV-Anlage ca. 4kWp installieren. Ein Stromspeicher soll später nachgerüstet werden, wenn die Speicherpreise (hoffentlich) gefallen sind. Ist eine Nachrüstung problemlos mit jedem Wechselrichter möglich oder ist es sinnvoll, bereits jetzt einen speziellen Wechselrichter (z.B. 3-phasig) zu installieren? Ein Austausch des Wechselrichters bei der Speichernachrüstung soll wegen der Kosten vermieden werden.
    Gruß
    Wilfried

    Antworten »
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      Leonie Blume

      12. Juni 2014 um 13:02

      Hallo Wilfried,
      mit einem Sunny Island ist eine spätere Nachrüstung problemlos möglich. Mit einem Sunny Boy Smart Energy leider nicht.
      Soll mit einem einphasigen Sunny Island eine Ersatzstromversorgung zusätzlich installiert werden, ist es besser einen einphasigen PV-Wechselrichter zu installieren, da ein Sunny Island zwar alle drei Phasen versorgen kann, aber kein Drehstromnetz zur Verfügung stellt, welches für den Betrieb eines dreiphasigen PV-Wechselrichters zwingend vonnöten ist.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    marina

    1. Januar 2014 um 20:44

    meine frage, habe neue 8,8kwp anlage zum Jahresende montiert bekommen, mit Eigenverbrauch. momentan ist noch der alte Stromzähler in betrieb,der mal vor- oder rückwäts läuft ,je nach eigenverbrauchsanteil. mir ist klar dass der zähler noch getauscht werden muss. rein rechnerrisch wäre mir der jetzige zähler lieber,wegen sehr niedriegen einspeisevergütung, nur etwa 13ct pro kwh. gibt es über einen geeigneten stromanbieter eine Möglichkeit diesen zustand zu belassen,bzw wie sind die vorgaben der energieversorger ?

    Antworten »
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    bouhedli

    24. Dezember 2013 um 00:02

    Hallo SMA Solar Technology AG , danke

    Antworten »
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    Wawa

    13. Dezember 2013 um 16:38

    Hallo, ich will KEINE Leistung einspeisen nur wenn noetig welche beziehen. Das System sollte sich selbst synchronisieren ( wie beim Inselbetrieb ) und muss natuerlich einen Energiespeicher beinhalten. Welche Einheit kommt dann zwischen das „Hausnetz“ und den Stromlieferanten? Ich konnte auf der Webseite nichts finden.
    Vielen Dank
    wawa

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      16. Dezember 2013 um 12:24

      Hallo Wawa,

      überhaupt nicht einspeisen ist mit einem SMA Home Manager System nicht möglich. Der kleinste Unterstützte Wert ist 10% der Nennleistung als maximale Einspeiseleistung. Wenn Du gar nicht einspeisen möchtest, so wäre hier ein Sunny Island System in Off Grid (Inselnetz) Konfiguration das Richtige. Für dieses System ist – je nachdem wie dein Netzbetreiber dies akzeptiert –allerdings noch eine Netztrenneinrichtung mit Überwachung notwendig.

      Sonnige Grüße,
      Gerrit

      Antworten »
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    Dick Knol

    11. Dezember 2013 um 00:21

    Hallo Leonie,

    Steht der neuen Firmware für den SI6.0H (oder 8.0) zur Verfügung?

    Danke in Voraus,

    Dick

    „Hallo Dick,
    Die Funktion Ersatzstrom und 3-phasig wird vorrausichtlich ab Ende Q4 diesen Jahres zur Verfügung stehen.
    Du benötigst neben den 3 x SI6.0H weitere Komponenten für die Eigenverbrauchsoptimierung wie z.B. SRC-20, Speedwire-Datenmodul und SMA Energy Meter.
    Für die Funktion Ersatzstrom würden neben der neuen Firmware für den SI6.0H auch noch Schütze und Leistungsschutzschalter in der Hausverteilung benötigt.
    Hierfür wird SMA einen Verdrahtungsplan und Materialleiste erstellen und zur Verfügung stellen.

    Ich hoffe, das hilft dir weiter.
    Viele Grüße
    Leonie“

    Antworten »
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      Leonie Blume

      12. Dezember 2013 um 15:08

      Hallo Dick,
      das Firmware-Update verschiebt sich auf die KW5 2014, also Anfang Februar.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Ulrich Bonne

    14. November 2013 um 09:55

    Hallo Felix, danke vielmals für die Erleuterung. Ich wünsche SMA viel Erfolg mit dem SUNNY ISLAND 6.0H, der wohl zur maximierung vom Eigenverbrauch progammiert werden kann, oder vielleicht schon fertig programmiert verschickt wird. Ich bin dabei, meine 2-kW PV Anlage auf 4 kW (mit Speicher) zu erweitern, mit Netzanschluss – in Hawaii, wo wir jetzt bereits 0.44 $/kWh für Strom zahlen. Daher meine Fragen: 1. Sind alle SMA Batterie-Wechserichter/Lade (BWL) Geräte, wie der Sunny Island 6.0H (und in den USA vielleicht nur der SUNNY ISLAND 6048-US?), so für maximalen Eigenverbrauch programmierbar sind, wie oben beschrieben, und daher auch in Hawaii erhältlich? Denn in Hawaii wird über maximierung vom Eigenverbrauch noch nicht viel geredet. 2. Ist beim SUNNY ISLAND 6.0H und ähnlichen BWL ein “hausanschluss-equivalenter” Zähler oder Strommessgerät mit eingebaut oder muss ein solches separat geliefert werden, wenn der offizielle Zähler kein Signal abgibt? Ich nehme an, dass die Batteriestrommessung im BWL schon eingebaut ist. 3. Wo kann ich eine komplette Liste der nötigen Komponenten mit Schaltbild finden (Sunny Island 6048-US, Zähler, … ausser Sicherungen und ausser PV Module mit Mikro-Inverters) für ein “AC-Coupled System,” d.h. ein PV System in dem 120-V Wechselstrom vom Dach kommt? Darf ich annehmen, dass nebst einem SUNNY ISLAND 6048-US ein SUNNY BOY oder SMARTFORMER nicht nötig sind?
    Aloha, Ulrich

    Antworten »
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      Leonie Blume

      18. November 2013 um 09:41

      Aloha Ulrich,

      vielen Dank für deine Fragen und Interesse an unseren Speichersystemen.

      Bezugnehmend auf deine erste Frage kann ich dir sagen, das aktuell nur der SI6.0H für die Eigenverbrauchsoptimierung eingesetzt werden kann.
      Hier haben wir somit eine Lösung für die Systemspannungen von 230V/ 50 Hz. Die Sunny Islands für den US-Markt können für die Eigenverbrauchsoptimierung noch nicht eingesetzt werden.

      Für unsere Speicherlösungen mit dem Sunny Island 6.0H empfehlen wir die Nutzung eines SMA Energy Meters um die Netzaustauschleitung zu erfassen.
      Es besteht zwar in Deutschland auch die Möglichkeit elektronische Haushaltszähler mit optischer Schnittstelle zur Leistungserfassung zu nutzen, jedoch ist dies eher mit Nachteilen behaftet.
      Zudem kommt das wir in Deutschland Zähler nutzen die über alle 3 Phasen saldierend arbeiten. Somit gelingt es uns mit einem einphasigen Batteriewechselrichter auch auf den kompletten Haushalt den Eigenverbrauch zu erhöhen.

      Folgend findest Du eine Komponentenliste für die deutsche Lösung (230V/50Hz):

      >Sunny Boy /Sunny Tripower
      >1 x SI6.0H-11 8030DE0 (Sunny Island 6.0H mit SRC-20 / Speedwire Datenmodul)
      >1 x HM-BT-10 11 (Sunny Home Manager ohne Funksteckdosen) (Optional)
      >1 x Emeter-10 (SMA Energy Meter )
      >1 x BatfuseB.01 101 (Batterieleitungssicherung)

      Aufgrund der unterschiedlichen Netzspannungen und Netzfrequenzen können wir leider noch keine Lösung für den US-Markt anbieten.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Ulrich Bonne

    12. November 2013 um 04:27

    Hallo Felix – ich habe eine Ergaenzungsfrage zu den Kommentaren von Rob (30. Mai 2013 um 12:04) – “… Wie wird technisch eigentlich sichergestellt, dass zuerst der selbst produzierte Strom verbraucht wird und erst dann der Strom aus dem Netz genommen wird? …” und Deine/Felix’ Antwort (30. Mai 2013 um 18:21) – “…Stell’ dir das Ganze einfach mal als Wassermodell vor: Wenn du lokal erzeugtes Wasser in die Leitung im Keller einspeisen willst, muss der Einspeisedruck (=Spanung) höher sein, als der dortige Leitungsdruck. Daraus folgt aber auch, dass bei hinreichender „Einspeiseleistung“ (Liter/min) aus sämtlichen Wasserhähnen im Haus vorrangig das im Keller „eingespeiste“ Wasser kommt… Gruß, Felix – See more at: http://www.sma-sunny.com/2012/02/06/wie-funktioniert-eigenverbrauch-von-solarstrom/#sthash.CdgjD1yc.dpuf .”
    Meine Frage: Wie kann der SMA Sunny Island zum obigen Wasserbeispiel verhindern, dass “bei hinreichener Einspeisung (also erzeugter Spannung),” waehrend der Hausbedarf gedekt wird, nicht auch eine Menge Strom von der Batterie ins Netz eingespeist wird? Erfolgt da im Sunny Island eine Regelung, die die Spannung (AC voltage), bei genuegender Batteryladung, so genau einstellt , dass der Strom gerade nur ausreicht um den Hausbedarf zu decken, aber doch nicht ins Netz steigen kann? Danke in Voraus, Ulrich

    Antworten »
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      Felix Kever

      12. November 2013 um 14:25

      Hallo Ulrich,
      der Sunny Island überwacht den Netzeinspeise-/Netzbezugszähler und regelt seine Leistungsabgabe und -aufnahme so, dass die Netzaustauschleistung möglichst Null ist.

      Um im Wassermodell zu bleiben: Der Sunny Island drückt genau so viel Wasser in die Leitung, wie an den Verbrauchsstellen gezapft wird (indem er darauf achtet, dass der Zähler am Hausanschluss sich nicht dreht und kein Wasser das Hausnetz verlässt oder von außen bezogen wird). Zusätzliches Wasser vom Dach (=PV-Erzeugung) verringert den Bezug von aussen bzw. die zu seiner Minimierung notwendige Wasserabgabe des Speichersystems. Und falls mehr erzeugt als verbraucht wird, versucht das Speichersystem die überschüssige Menge aufzunehmen…

      In Off-Grid-Systemen oder im Inselnetzbetrieb bei einem Netzausfall regelt der Sunny Island dagegen auf die Netzfrequenz, die sich bei überschüssiger Erzeugungsleistungs erhöht und bei zu wenig Erzeugungsleistung verringert (also ähnlich wie die Regelung im Verbundnetz).

      Viele Grüße
      Felix

      Antworten »
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    Andrea

    20. September 2013 um 07:58

    Hallo Christian,

    zunächst herzlichen Dank für den ausführlichen Beitrag. Besonders ich als Laie verstehe nun etwas besser den Systemaufbau beim Eigenverbrauch von PV-Strom. Ein paar Fragen habe ich dennoch. Leider fühlen sich weder unser Elektriker, Heizungsbauer noch Energieberater in der Lage hier vernünftige Aussagen zu treffen, wie viele Zähler, welche Zähler und wie viele Phasen am sinnvollsten sind. Deshalb erhoffe ich mir hier Hilfe zu bekommen.
    Zum Hintergrund: wir bauen derzeit unser EFH mit einer PV-Anlage (7,5kWh) und wollen den Strom auch für den Betrieb unserer Wärmepumpe nutzen.

    Zunächst zur Zählerproblematik (Anzahl der Zähler):
    1) Ich habe verstanden, dass wir definitiv 1 Zähler für die Gesamtproduktion der PV-Anlage benötigen
    2) Beim 2ten Zähler bietet sich ein 2-Richtungszähler an, der der Einspeis- und Bezugsstrom zählt. Nachteil ist angeblich, dass der 2-Richtungszähler nur vom Betreiber gemietet werden kann. Alternativ könnten wir auch 2 eigene Zähler für Einspeisung und Bezug einsetzten und wären dann unabhängig. Gibt es hier eine generelle Empfehlung?
    3) Hier sind wir nun ratlos. Die WP muss ja auch an einen Zähler angeschlossen werden. Hat diese nun einen eigenen oder kann der 2-Richtungszähler verwendet werden? –> komplett planlos :-/

    Das zweite Thema sind die „Phasen“:
    Mein Verständnis ist, dass unbedingt alle Phasen, die im Haus existieren und an die Verbraucher angeschlossen sind, genutzt werden sollen. Sprich, der Einspeise- und Bezugsszähler / 2-Richtungszähler müssen über alle Phasen saldieren zählen. Ist mein Verständnis hier korrekt?

    Für Antworten zu meinen Fragen wäre ich sehr dankbar. Vielleicht schaffst Du es ja auch so ein schönes Schaubild wie am Anfang der Website einzustellen, das um den Aspekt der WP erweitert ist. Ich denke, WP werden immer relevanter in diesem Kontext.

    Viele Grüße und schon mal ein schönes Wochenende,
    Andrea

    Antworten »
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    Energiekosten messen! - ehtl.de

    5. August 2013 um 17:47

    Was ist Eigenverbrauch und wie funktioniert das?

    Klar das es in erster Linie um die Erklärung zu Verwendung von Solaranlagen geht!

    Aber wer schaut ein Stück weiter …?

    Da sind immer noch die älteren Haushaltsgeräte am Start!

    Die ohnehin große Mengen an Strom schlucken!

    Sollte bei der Erklärung hier nicht fehlen!

    Ansonsten bin ich der Meinung, das hier fundiertes Wissen vermittelt wurde oder wird!

    Gruss – Ersatzteile Haushaltsgeräte Elvir Hamza Thomas Lohrum GbR

    Antworten »
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      Christian Höhle

      6. August 2013 um 00:22

      Hallo Elvir und Thomas,

      danke für das Lob für den Artikel 🙂

      Auch das identifizieren und optimieren alter Stromfresser habe ich bereits in dem Beitrag [url=http://www.sma-sunny.com/2012/04/25/intelligentes-energiemanagement-mit-dem-sunny-home-manager/] Intelligentes Energiemanagement mit dem Sunny Home Manager[/url] aufgegriffen. Die Funksteckdosen des Home Managers einen sich nämlich hervorragend zur Aufzeichnung des Verbrauchs von Haushaltsgeräten. So kann man leicht ermittelten, bei welchen Geräten sich ein Austausch gegen ein energieeffizienteres Gerät lohnt.

      Vielleicht gönne ich dem Thema noch mal einen separaten Beitrag – wäre sicher ein spannendes Thema.

      Danke für den Hinweis!

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Matthias

    29. Juli 2013 um 09:33

    Hallo zusammen,

    ein Bekannter von mir möchte auf seinem Stall eine PV-Eigenverbrauchsanlage von ca. 600kWp bauen. Jetzt bot ihm ein Anbieter einen Zentralwechselrichter an. Ich meine aber gehört zu haben, dass große Zentralwechselrichter für Eigenverbrauch nicht geeignet sind. Kann das nochmal jemand erklären warum das so ist?

    Vielen Dank im Voraus
    Matthias

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      30. Juli 2013 um 13:42

      Hallo Matthias,

      grundlegend sind auch Zentralwechselrichter für den Eigenverbrauch geeignet. Vorrausetzung ist, dass die Zähler genauso angeordnet werden wie bei einer kleinen Hausdachanlage. So dürfte es dann keine Einschränkung bzgl. des Eigenverbrauch geben.
      Darüber hinaus wäre es aber natürlich auch möglich mit einer gewissen Anzahl an Stringwechselrichtern zu arbeiten. Das kommt natürlich aber auch immer auf Platz und Budget an. Im Normfall kann ein Fachhandwerker deinem Bekannten aber eine fundierte Anlagenauslegung realisieren.

      Ich hoffe dir ein wenig weitergeholfen zu haben?!

      Sonnige Grüße
      Gerrit

      Antworten »
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    Dick Knol

    27. Juni 2013 um 09:06

    Hallo Christian,

    Ich möchte meine 12 kWp Anlage (Mit SMA Tripower 15k) erweiteren mit ein 3 phasig System für Backup und Eigenverbrauchserhöhung. 40 Stueck 750 AH 2 VDC FLA Zellen stehen bereits zum verfügung.

    Dazu brauche ich dann 3 x SI 6.0H Wechselrichter mit RS485 Schnittstellen.

    Meine Frage: wie wird die Netztrennung gemacht beim Netzausfall?

    Gruß,
    Dick Knol

    Antworten »
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      Leonie Blume

      27. Juni 2013 um 14:05

      Hallo Dick,

      das öffentliche Netz wird redundant über 2 Schütze allpolig freigeschaltet bei Ausfall.
      Theoretisch können 24 Zellen (48V Batterienennspannung) der bereits vorhanden Batterie weiterhin genutzt werden.

      Die Funktion Ersatzstrom und 3-phasig wird vorrausichtlich ab Ende Q4 diesen Jahres zur Verfügung stehen.
      Du benötigst neben den 3 x SI6.0H weitere Komponenten für die Eigenverbrauchsoptimierung wie z.B. SRC-20, Speedwire-Datenmodul und SMA Energy Meter.
      Für die Funktion Ersatzstrom würden neben der neuen Firmware für den SI6.0H auch noch Schütze und Leistungsschutzschalter in der Hausverteilung benötigt.
      Hierfür wird SMA einen Verdrahtungsplan und Materialleiste erstellen und zur Verfügung stellen.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Dick Knol

        27. Juni 2013 um 21:42

        Hallo Leonie,

        Danke dir. Dann muss ich noch ein bisschen warten.
        Ist es auch möglich statt der SI60H der SI8.0H zu verwenden?

        Wird das Schaltplan und Materialliste auf die SMA Website zur Verfügung gestellt?

        Gruß,
        Dick Knol

        Antworten »
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          Leonie Blume

          28. Juni 2013 um 10:48

          Hallo Dick,

          der SI8.0H (Nennleistung 6,0 kW) kann auch genutzt werden, jedoch nur in der dreiphasigen Variante 3 x SI8.0H.
          Der Schaltplan und die Materialliste werden auf der Homepage zur Verfügung gestellt.

          Viele Grüße und ein schönes Wochenende
          Leonie

          Antworten »
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    Andreas

    23. Juni 2013 um 15:01

    Hallo Christian,

    unsere PV-Anlage wurde 2011 erreichtet mit Nutzung von Eigenverbrauch. Ende 2012 haben wir dann noch einmal erweitert, diesmal jedoch ohne Eigenverbrauch wegen der neuen Gesetzeslage. Unser Energieversorger besteht nun auf einer Mischkalkulation auch des Eigenverbrauches auf Basis beider Anlagen. Ist dies üblich und zulässig? Der Eigenverbrauch wächst nach meinem Verständnis – zumindest ohne weitere Regelungs-Maßnahmen – nicht proportional mit der erzeugten Energiemenge. Originalkommentar: Diesen Fall hatten wir noch nicht.

    Viele Grüße,
    Andreas

    Antworten »
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      Leonie Blume

      25. Juni 2013 um 16:00

      Hallo,

      hier gibt es ein paar Dinge zu unterscheiden:

      – Liegt genau ein Jahr zwischen dem Inbetriebnahmedatum oder weniger? Wenn weniger, wird es als eine Anlage gewertet und die Abrechnung kann über einen Zähler abgerechnet werden
      – Eine Abrechnung über einen Zähler ist aber nur dann zulässig, wenn es die gleiche Ausrichtung und Neigung hat, weil man es dann prozentual aufteilen kann
      – Sofern es kleiner als ein Jahr ist, ist die Mischkalkulation zulässig
      – Ist es mehr als ein Jahr gilt es als Neuanlage und somit würde ich einen neuen Zähler setzen und beide sind dann unabhängig voneinander zu berechnen

      Hoffentlich konnten wir damit weiterhelfen
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Andreas

        26. Juni 2013 um 20:54

        Hallo Leonie,

        Danke für Deine Infos. Hier unsere Anlagen-Daten:
        – Installation Erstanlage 4.7 kWp im November 2011 , Erweiterung 2.5 kWp Dezember 2012
        – je Anlage ist ein 1-phasiger Wechselrichter installiert
        – die Einspeisung erfolgt seit der Erweiterung 2-phasig über einen 3-phasigen PV-Zähler
        – die Ausrichtung ist identisch (gleiches Dach/Dachneigung)

        Hältst Du die Mischkalkulation für nachteilig? Wäre es möglich, über einen 3-phasigen, nicht-saldierenden Digitalzähler abzurechnen (Platzvorteil im Zählerschrank, Zählermiete)?

        Danke und viele Grüße,
        Andreas

        Antworten »
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          Leonie Blume

          27. Juni 2013 um 09:49

          Hallo Andreas,

          habe gerade einen Kollegen gefragt, der ebenfalls eine Mischkalkulation hat. Er schrieb mir:

          „Meine Empfehlung: Ich würde es aufgrund der gleichen Ausrichtung alles über einen Zähler laufen lassen. Grund. Man spart sich die zusätzlichen Kosten für den Zähler und auch die Zählermiete. Es gibt keine Nachteile bei der Konstellation die er beschrieben hat. Alles gut! Nichts ändern….

          Ich selber habe auch eine Mischkalkulation. Das läuft….Alles Bestens!“

          Viele Grüße
          Leonie

          Antworten »
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      Hermann

      6. August 2013 um 12:57

      Hallo!

      Ich habe ein Sunny Backup „M“ System, PV Anlage 5,52 KWp und habe die Meterbox erworben.
      (Anlage in Italien, keine Eigenverbrauchsförderung)

      Ich möchte den Eigenverbrauch steigern, dazu einige Fragen stellen:
      – Jeder KW von der PV-Anlage erzeugter Strom geht immer durch den PV Zähler, Eigenverbrauch oder nicht, richtig?
      Es ist bei meiner Anlage ja schon heute so, dass ich den PV-Strom zum Teil selbst verbrauche, bei zuviel PV-Strom geht er ins Netz, bei zu wenig bezieht er vom Netz.

      Wie regelt der Sunny Backup 5000 den Eigenverbrauch?
      – Er ladet die Batterien nur (immer?) mit PV Energie, also am Tag?
      Wenn länger keine Sonne, dann eben keine Eigenverbrauchssteigerung, oder?
      – Normal sind abends die Batterien geladen und er versorgt den Haushalt mit diesen, bis eben die eingestellte Grenze (50%) erreicht sind, richtig?
      Dann bezieht er vom Netz
      Dann beginnt das Spiel von vorne.

      Ist dieser Ablauf für dieses System korrekt?

      Das heißt bei größeren Batterien könnte ich mich fast ohne Netz im Sommer selbst versorgen (6 Personen Haushalt, 10-12KW Verbrauch/Tag

      danke
      Hermann

      Antworten »
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    Elmar

    23. Juni 2013 um 14:46

    hallo Christian,
    ich habe eine Nachtspeicherheizung.Würde sich eine PV Anlage rechnen?
    Wer kann so etwas ausrechnen?
    Gruß Elmar

    Antworten »
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    Udo

    11. Juni 2013 um 22:18

    Hallo Christian,

    großes Lob für die leicht verständlichen Erläuterungen.
    Ich habe seit 1 1/2 Jahren eine PV-Anlage mit Eigenverbrauch und Resteinspeisung
    Im ersten Jahr habe ich ca. 800 kw und im zweiten Jahr ca. 2.500 kw selbst verbraucht.
    Nun habe ich gedacht, das der erworbene Strom um ungefähr diese Werte zurück geht.
    Aber leider hat sich nichts geändert. Kann das einigermaßen beurteilen, weil mein Stromverbrauch seit über 10 Jahren jährlich fast gleich ist.
    Jetzt habe ich den Verdacht, dass die Anschlüsse vielleicht falsch installiert wurden und der selbst produzierte Strom nochmals über den Eingangszähler (Zweirichtungszähler) läuft.
    Habe meinen Stromversorger vor über einem Monat deswegen angeschrieben, aber der reagiert nicht.
    Kann es sein, dass der Zähler falsch angeschlossen wurde oder gibt es eine andere Möglichkeit?

    Vielen Dank für einen Tipp.
    Viele Grüße
    Udo

    Antworten »
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      Udo

      12. Juni 2013 um 22:43

      Hallo Christian,
      jetzt dachte ich, ich hätte alle Tipps von Dir gelesen, dann fällt mir doch noch eine vom 02. März auf, die genau mein Problem bespricht.
      Ich habe Deinen Tipp befolgt und die Zähler überprüft – und siehe da, obwohl die PV-Anlage mehr produzierte als die eingeschalteten Verbraucher, registrierte mein Zweirichtungszähler eingehenden Strom vom Energielieferanten. Offensichtlich stimmt etwas mit dem Zähler nicht oder die Anschlüsse am Zähler wurden falsch installiert.
      Dazu noch die ergänzende Frage: Wer ist für eine Falschinstallation verantwortlich? Der Solateur, der von diesem beauftragte Elektroinstallateur oder der Stromlieferant, der den Anschluss überprüfte und anschließend plombierte?

      Besten Dank
      Viele Grüße
      Udo

      Antworten »
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        Udo

        13. Juni 2013 um 22:42

        Hallo Christian,
        einen hab ich noch:
        Nachdem ich gestern 23:00 Uhr per email mit Nachdruck meinen Energieversorger um Überprüfung bat, war heute schon jemand da und überprüfte die Zähleranschlüsse. Danach war alles richtig angeschlossen. Eine Erklärung hatte er jedoch nicht. Sobald ein Verbraucher angeschaltet wird, geht der Zweirichtungszähler Richtung +P, obwohl mehr produziert als verbraucht wurde. Jetzt spricht er nochmal mit seinem Chef, aber lt. Anruf hat er z.Zt. auch keine Erklärung und will sich kümmern.

        Viele Grüße
        Udo

        Antworten »
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          Christian Höhle

          20. Juni 2013 um 01:03

          Hallo Udo,

          Deine Schilderungen zeigen wieder, dass gerade bei den Smart Metern oft noch wenig Erfahrung vorhanden ist. Dazu werde ich in Kürze auch noch einen Blogbeitrag schreiben, damit etwas mehr Klarheit in das Thema Stromzähler kommt.

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    Bernd

    9. Mai 2013 um 16:35

    Hallo Christian,

    Ich habe seit 2010 eine PV Anlage mit 3 Wechselrichtern (15,3 kwp). Ich habe nun bemerkt, dass der von EON installierte Zweirichtungszähler offensichtlich nicht saldierend ist. Bei laufender Waschmaschine wurde teilweise Strom aus dem Netz gesaugt, obwohl alle drei WR zusammen 1,5 KW produzierten (500 Watt pro WR), Verbrauch der Waschmaschine jedoch nur 1,3 kw. Kann ich verlangen, dass der Zähler durch einen saldierenden ausgetauscht wird ? Vielen Dank im Voraus

    Antworten »
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    Markus

    3. April 2013 um 17:59

    Hallo Christian,
    ich habe eine Verständnisfrage zur „Saldierung“ über die 3 Hausphasen (L1,L2,L3):

    Falls die Batterie (an L1) voll ist und an L2 und L3 jeweils eine Lastanforderung von 2kW anliegt, würde mit einer Entladung der Batterie an L1 über 4kW am saldierenden Zähler ein Bezug von 0 vorliegen (also 100% Eigenverbrauch).

    Das heisst aber physikalisch, dass ich an L1 aus der Batterie 4kW ins Netz einspeise – ist das erlaubt ?

    Beste Grüße
    Markus

    Antworten »
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      Christian Höhle

      15. April 2013 um 17:55

      Hallo Markus,

      das hast Du genau richtig beschrieben: der saldierende Zähler bildet die Summe über alle Phasen – so gleichen sich die Energieflüsse aus. Tatsächlich ist das aus Netzsicht auch kein Problem. Die Aktivitäten auf den drei Phasen gleichen sich statistisch aus, da sehr viele Haushalte zur Verbrauchssituation im Netz beitragen.

      Ob das Einspeisen aus der Batterie in das Stromnetz erlaubt ist, hängt davon ab, ob Du saldierende Zähler verwenden darfst. Wie das funktioniert, ist schön in diesem Video beschrieben.

      (Funktioniert mit dem Sunny Island 6.0H und zukünftig auch mit dem Sunny Boy Smart Energy, jedoch nicht mit dem alten Sunny Backup)

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Michael Immel

    2. März 2013 um 12:40

    Ich habe seit Anfang letzten Jahres auch eine PV-Anlage. Diese hat ca. 3.000 kwh produziert und davon 1.100 kwh ins öffentliche Netz eingespeist. Trotzdem zeigt mein Strombezugszähler mehr oder weniger den gleichen Jahresstromverbrauch an, wie in den Vorjahren. Kann es sein, dass bei mir die Zählereinrichtungen falsch installiert wurden?

    Antworten »
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      Christian Höhle

      4. März 2013 um 00:59

      Hallo Michael,

      Du kannst Deine Zählerkonfiguration selbst überprüfen. Dazu warte einen Zeitpunkt ab, an dem Deine Anlage relativ viel Leistung bringt. Schalte nun alle Sicherungen im Haus aus, um unerwartete Verbraucher auszuschließen. Schalte eine Sicherung wieder ein (z.B. die Küche) und schalte ein Gerät ein, das für eine Weile eine gleichbleibende hohe Energieaufnahme hat (z.B. einen mit Wasser befüllten Wasserkocher) und stelle sicher, dass alle anderen Verbraucher abgeschaltet sind. Nun kannst Du auf dem Wechselrichter ablesen, wie viel Leistung er gerade bereit stellt, und auf dem Typenschild des Wasserkochers ebenso.

      Wenn Deine Zähler richtig angeordnet sind, müsstest Du folgende Beobachtung machen können:

      – Wenn die aktuelle PV-Erzeugung größer ist als die Leistung Deines Wasserkochers, dann müsstest Du am Netzeinspeisezähler eine deutlich geringere Aktivität als am PV-Erzeugungszähler sehen (nämlich PV-Erzeugung – Wasserkocher-Verbrauch)
      – Wenn die aktuelle PV-Erzeugung kleiner als die Leistung Deines Wasserkochers ist, dann müsstest Du eine geringe Aktivität am Netzbezugszähler sehen (nämlich Wasserkocher-Verbrauch – PV-Erzeugung)

      Wiederhole das ganze morgens oder abends, wenn keine PV-Erzeugung stattfindet:

      – Nun müsstest Du eine entsprechend hohe Aktivität auf dem Netzbezugszähler sehen (nur den Wasserkocher-Verbrauch)

      (Aktivität am Zähler meint bei einem Ferrariszähler das drehen der Scheibe, bzw. bei elektronischen Zählern ein Blinken oder die Änderungen im Zählwerk).
      Wenn Du die oben genannten Beobachtungen bestätigen kannst, sollten Deine Zähler richtig angeschlossen sein.

      Wenn aus irgendeinem Grund der Netzbezugszähler am Mittag bei PV-Erzeugung das gleiche Verhalten zeigt wie morgens oder abends ohne PV, würde ich das mal von einem Fachmann untersuchen lassen.

      Ok, das war jetzt nicht ganz einfach, oder? Sag mal Bescheid, ob Du mit dieser Anleitung herausfinden konntest, ob alles mit rechten Dingen zugeht 😉 Wenn nicht, melde Dich noch mal.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Michael Immel

        6. März 2013 um 18:54

        Hallo Christian, vielen Dank erst mal. Ich werde es austesten.

        Antworten »
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    Klimek, Dirk

    18. Februar 2013 um 14:33

    Hallo,
    ich möchte in einem Mehrfamilienhaus (2 Eigentumswohnungen) mit dem zweiten Eigentümer zu gleichen Teilen eine PV-Anlage installieren und finanzieren.
    Besteht die Möglichkeit und wenn ja wie, dass der erzeugte Strom auch zu gleichen Teilen verteilt wird und abgerechnet wird?
    Lohnt es sich eine PV-Anlage bar zu bezahlen oder ist es besser, sie über die BFH zu finanzieren?
    Schon jetzt Danke für die Antwort!

    Antworten »
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      Leonie Blume

      19. Februar 2013 um 11:20

      Hallo Dirk,

      leider liegt unsere Kernkompetenz nicht im Bereich der Finanzierung von PV-Anlagen. Aus diesem Grund möchten wir Dir empfehlen zu konkreten Fragen einen Finanzberater zu kontaktieren. Für eine erste, kostenfreie Abschätzung kann es alternativ sinnvoll sein, die Fragen im Photovoltaikforum unter http://www.photovoltaikforum.com/ zu stellen. Hier wird i.d.R. kompetent weitergeholfen.

      Zum Thema Photovoltaikanlagen in Mehrfamilienhäusern wird Christian Höhle noch einen Blogbeitrag schreiben. Da müsstest du dich allerdings noch ein wenig gedulden.

      Wir hoffen mit diesen Informationen weiter geholfen zu haben.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Andreas Bernauer

    12. Februar 2013 um 21:37

    Hallo Christian,
    seit 28.01.13 ist bei mir eine (kleine 3,9kWp) PV-Anlage in Betrieb. Eigenverbrauch, Rest ins Netz. Bevor ich mich nun um Energiemanagenent, Speicher, usw. kümmern kann, muss ich die nächsten Formalitäten erledigen. Habe im Internet recherchiert und finde einfach nicht die richtigen Infos, wie die evtl. Rückerstattung der MWSt. für die Anlage aktuell funktioniert.
    – Inbetriebnahme mit Zweirichtungszähler erledigt
    – Anmeldung BNA erledigt
    – und jetzt, zum Finanzamt, wie ?
    Vielen Dank für Deinen Tipp oder Weiterleitung an Hilfe.
    Gruß Andreas.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      13. Februar 2013 um 01:50

      Hallo Andreas,

      zur steuerlichen Behandlung von Solarstromanlagen hat der Solarförderverein Deutschland e.V. einen guten Artikel verfasst. Ich denke, die darin enthaltenen Informationen werden Dir weiter helfen. Falls noch Fragen offen bleiben, melde Dich noch einmal.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Lothar

    10. Februar 2013 um 12:55

    Hallo…,
    ab 1.5.2013 gibr es das KfW Programm (Programmnummer 275) erneuerbare Ebergie „Speicher“. Batterie-Speicher für Solaranlagen bekommen verbilligte Zinsen und einen Tilgungszuschuss von 30% vom BMU. Voraussetzung ist die Drosselung der Übergabe ins Netz auf 60%.

    Gibt es von SMA eine Sunny Boy kompatible Anlage die dafür zertifiziert ist, evtl. Sunny Backup oder Sunny Island in Verbindung mit dem Homemanager?

    Gibt es einen Wirtschaftlichkeitrechner?

    Was ist aus Sunny Backup geworden, alle Infos sind von der Website genommen.

    Was ist eigent lich der Unterschied zwischen Sunny Backup und Sunny Island?

    Antworten »
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      Leonie Blume

      10. Februar 2013 um 16:41

      Hallo,

      vielen Dank für Ihre Fragen. Wir melden uns Anfang der Woche bei Ihnen zurück.

      Beste Grüße
      Leonie

      Antworten »
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      Christian Höhle

      11. Februar 2013 um 02:33

      Hallo Lothar,

      der Sunny Island 6.0H wird zusammen mit dem Sunny Home Manager diese Anforderungen erfüllen können.

      Ein Wirtschaftlichkeitsrechner ist mir noch nicht bekannt. Es gibt hier im Blog einen Beitrag, in dem ein schönes Diagramm von Speicher- und PV-Größe zu Eigenverbrauch zu finden ist: http://www.sma-sunny.com/2012/11/06/eigenverbrauch-richtig-abschatzen/
      Daraus können Kosten und nutzen leicht ermittelt werden.

      Der Sunny Backup wird vollständig durch den Sunny Island ersetzt. Im Vergleich zum alten Sunny Backup hat der Sunny Island 6.0H eine Nennleistung von 4,6kW und eine Überlastfähigkeit bis zu 11kW. Darüber hinaus kann der neue Sunny Island mit erheblich geringerem Aufwand installiert werden, da Zusatzgeräte wie die Switchbox nun nicht mehr erforderlich sind. Auch Backup-Funktionalität bietet der Sunny Island. Kleiner Wehrmutstropfen: Das Umschalten in den Inselbetrieb dauert wenige Sekunden und ist damit nicht mehr „unterbrechungsfrei“.

      Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen beantworten. Wenn nicht, freue ich mich auf Rückfragen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Jan

    2. Februar 2013 um 13:23

    Zitat: “Eine andere Alternative ist, beide Haushalte am selben Netzanschlusspunkt anzuschließen und einen zentralen Zähler mit einer zentralen Abrechnung zu verwenden. Dann kann ein einfacher Zwischenzähler verwendet werden. In dieser Lösung kann der Eigenverbrauch für beide Haushalte gemeinsam genutzt werden – erst wenn weder der eine, noch der andere Haushalt den Strom gerade verbraucht, wird in das Netz eingespeist. Nachteil hierbei ist der höhere Abrechnungsaufwand.”

    Hallo Christian,
    im EEG und in vielen Artikeln steht immer wieder, dass es möglich ist, Solarstrom in unmittelbarer Nähe, z.B. an Nachbarn zu verkaufen. Nachbarn wohnen mitunter auf dem Nachbargrundstück. Um einen Stromübertrag zu realisieren, müsste eine eigene Leitung gelegt werden und ein Hausanschluss stillgelegt werden. Die technische Umsetzung wird da in wenigen Jahren schon durch die Einsparung des Grundpreises finanziert. Aber, ist dies rechtlich überhaupt erlaubt? Leider wird auf die Umsetzung in den Artikeln selten eingegangen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bei diesem Thema weiterhelfen können.
    Vielen Dank. Grüße, Jan

    Antworten »
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      Christian Höhle

      4. Februar 2013 um 11:19

      Hallo Jan,

      zu diesem Thema hat Susanne Jung vom Solarförderverein Deutschland e.V. einen interessanten Artikel geschrieben:
      http://www.sfv.de/artikel/solarstrom-direktverbrauch_durch_dritte.htm

      Ein Verbrauch in unmittelbarer räumlicher Nähe ist laut Clearingstelle EEG dann gegeben, wenn das öffentliche Netz nicht genutzt wird, um den PV-Strom zum dritten zu transportieren. Möglich ist das, man wird jedoch selbst zum Energieversorger und hat einige rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Jan

        8. Februar 2013 um 22:26

        Hallo Christian,
        vielen Dank für diesen Hinweis.
        Interessant finde ich es, dass man für den verkauften Strom die EEG-Umlage abführen muss. Dadurch verliert man natürlich einiges pro kWh. Merkwürdig finde ich es vor allem, da man diese Umlage für den „eigenen“ Eigenverbrauch nicht abführen muss.
        Ich habe dazu noch eine weitere Frage:
        Bei Verkauf an einen Nachbarn ohne Stromspeicher ist es ja vor allem nachts zwingend erforderlich Strom vom EVU weitere an den Nachbarn zu verkaufen? Ist dies von den EVUs aus erlaubt?

        Viele Grüße Jan

        Antworten »
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          Leonie Blume

          9. Februar 2013 um 11:55

          Hallo Jan,
          danke für deine Frage. Wir melden uns Anfang der Woche zurück, OK?
          Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
          Leonie

          Antworten »
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        Jan

        16. Februar 2013 um 18:43

        Gerne.

        Antworten »
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    Bernd

    24. Januar 2013 um 00:22

    Hallo…
    Kann man die Eigennutzung von selbst erzeugten Strom einer Windturbine eigentlich auch so nutzen wie in ihren Artikel über PV? Ich bin schon lange auf Suche nach einer Lösung… die Stromanbieter sind da leider sehr zugeknöpft mit antworten…wäre echt dankbar…

    Bernd Wolf

    Antworten »
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      Leonie Blume

      29. Januar 2013 um 10:38

      Hallo Herr Wolf,

      vielen Dank für Ihre Anfrage.

      der neue Sunny Island 6.0/8.0 http://www.sma.de/produkte/batterie-wechselrichter/sunny-island-60h.html für den Eigenverbrauch ist auch mit den Windy Boys nutzbar. Eine finanzielle Förderung für Eigenverbrauch mit Kleinwind gibt es allerdings leider in Deutschland nicht.

      Der Sunny Homemanager ist aktuell nur für die Photovoltaik optimiert. Außerdem ist die Prognose der Windgeschwindigkeiten jeweils vom Generatortyp und dem Aufstellungsort abhängig. Für die Masthöhen, welche bei kleinen Anlagen üblich sind, existieren fast keine Windmessdaten. Es ist allerdings möglich über das Multifunktionsrelais Verbraucher zuzuschalten, wenn der Wechselrichter eine bestimmte Leistungsschwelle überschreitet.

      Also kurz gesagt, ja Sie können den Eigenverbrauch mit einem Sunny Island System optimieren. Leider kann er keine Lastverschiebung betreiben, welche auf Windprognosen basiert, da diese für den Sunny Home Manager nicht verfügbar sind.

      Ich hoffe, das hilft Ihnen als Info erst einmal weiter.

      Beste Grüße
      Leonie Blume

      Antworten »
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    Peter Ludwig

    16. Januar 2013 um 18:32

    Hallo,ich plane eine PV Anlage mit 8,4 KW und Speicher SMA sunny Set 1 Batterie 142 Ah.
    Mein Stromverbrauch im Jahr 5000 kwh. Ist diese Anlage für meinen Bedarf die richtige.
    Kann ich beim Finanzamt die Mehrwertsteuer auch für den Speicher zurück bekommen?
    Ab wann kann man den Synny Boy 5000 bestellen?
    Sonnige Grüße
    Peter

    Antworten »
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      Leonie Blume

      24. Januar 2013 um 12:22

      Hallo Herr Ludwig,
      vielen Dank für Ihre Anfrage.
      Ob die Anlage für Ihren Bedarf die richtige ist, muss ein Anlagenplaner/Solarteur bewerten, da zur qualifizierten Bewertung zusätzliche Informationen benötigt werden.
      Zu Ihrer zweiten Frage: Grundlage für die Erstattung der Mehrwertsteuer ist die Anmeldung eines „Kleingewerbes“ und das Ziel mit dem Gewerbe Gewinn zu erzielen (Gewinnerzielungsabsicht). Das sollte trotz Eigenverbrauch möglich sein. Um sicher zu gehen bitte vor Beauftragung der Anlage einen Steuerberater befragen. Alternativ die Steuerexperten unter: http://www.photovoltaikforum.com befragen.
      Der Sunny Boy SB 5000SE wird Ende des Jahres verfügbar sein. SMA informiert rechtzeitig über die bekannten Kanäle (wie unsere Website) über den genauen Verfügbarkeitstermin.
      Ich hoffe, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen.
      Beste Grüße
      Leonie Blume

      Antworten »
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    Hubert Millentrup

    14. Januar 2013 um 21:23

    Danke für den Hinweis. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich eine Nachtspeicherheizung betreibe und somit einen HT/NT-Zähler habe. Kann hier auch der Zweirichtungszähler zum Einsatz kommen?

    Antworten »
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    Hubert Millentrup

    7. Januar 2013 um 19:31

    Ich bin sehr angetan vom Umfang der unterschiedlichsten Fragen und Antworten. Als Betreiberr einer PV-Anlage (mit SMA-WR und SunnyBeam) ohne Eigennutzung will ich nochmals ca. 4 kw installieren und die „Neuanlage“ ausschließlich für den Eigenbedarf (mit Resteinspeisung) nutzen. Was muss ich beachten? Inwieweit muss ich die EnBW als Lieferant und Empfänger vor Installationsbeginn einbinden?
    Danke für die Antwort.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      12. Januar 2013 um 02:51

      Hallo Hubert,

      Du kannst die neuen Module einfach zusätzlich installieren lassen. Dabei bekommst Du wahrscheinlich einen zusätzlichen PV-Erzeugungszähler, und Dein bisheriger Netzbezugszähler wird gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht. So kann der Eigenverbrauch für den neuen Anlagenteil abgerechnet werden, während der alte Anlagenteil weiterhin voll einspeist.

      Ich würde darauf achten, dass Dein Energieversorger Zähler installiert, die Kompatibel zu Energiemanagern sind. Im Planungsleitfaden sind kompatible Zähler aufgeführt. So kannst Du entweder gleich bei der Installation der Anlage oder auch später ein Energiemanagement-System wie den Sunny Home Manager anbinden und noch mehr Strom selbst verbrauchen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Martin Decrinis

    31. Dezember 2012 um 14:23

    Hallo Christian,

    Ich hab in Österreich ein spezielles Problem mit meiner Photovoltaikanlage: Da es bei uns keine Abnahmepflicht gibt, kann ich den in das Netz eingespeisten Strom nur herschenken. Die Alternative wäre auf den freien Markt zu verzichten, den Strom bei meinem lokalen Netzbetreiber teuer zu kaufen, und dann im Gegenzug 6 Cent (minus Zählermietkosten von ca 40€/Jahr) für meinen Strom aus der PV zu bekommen. Ich möchte daher Einspeisung ins öffentliche Netz nur als Sicherheitsventil, zur Vermeidung von Spannungsspitzen in meinem Haus + Betrieb (Jahresverbrauch ca 14.000kwh). Meine PV Anlage liefert im Jahr knapp 5000 kwh, davon verbrauche ich derzeit 70% selbst. Nun möchte ich die restlichen 30% zu Warmwasser umsetzen. Im Heizungssystem stehen insgesamt 3000 Liter als Pufferspeicher zur Verfügung, die Erhöhung der Temperatur dieses Speichervolumens um 1 Grad Celsius würde eine Heizleistung von 1,161 Kwh x 3 ungefähr 3,5 kwH erfordern. Wird das in ihrer Firma angedacht, statt Batterien einen Solarboiler zu betreiben ?

    Antworten »
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      Christian Höhle

      12. Januar 2013 um 03:02

      Hallo Martin,

      bereits mit der aktuellen Version des Sunny Home Managers lassen sich Heizstäbe bis 3,6kW ansteuern, indem eine Laufzeit pro Tag festgelegt werden kann. Dabei werden die Heizstäbe möglichst zu sonnenreichen Zeiten aktiviert – es ist aber sicher gestellt, dass die festgelegte Laufzeit eingehalten wird.

      In der aktuellen Firmware gibt es allerdings noch nicht den reinen Überschussbetrieb, es wird also immer die geforderte Energiemenge verbraucht. In kommenden Firmwareversionen wird die Möglichkeit eines reinen Überschussbetriebs ergänzt werden.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Lothar

    29. Dezember 2012 um 22:06

    Hallo…,
    geht es auch einfacher, ohne Home Manager. Lassen sich nur die „blockierten 30%“ auf eine Heizpatrone in eine Heisswassersepiecher umleiten? Dann könnte ich im Sommer, wo die „Blockade“ häufig auftritt, das warme Wasser nur aus dem Speicher beziehen, und meine Ölheizung ausstellen.

    Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      30. Dezember 2012 um 13:19

      Hallo Lothar,

      vielen Dank für die Frage. Gerne leiten wir sie an einen unserer Experten weiter. Aufgrund der Feier. und einiger Urlaubstage müssen wir Sie aber darum bitten, uns bis zur 2. Januar-Woche für die Antwort Zeit zu geben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

      Viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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      Christian Höhle

      12. Januar 2013 um 03:11

      Hallo Lothar,

      ohne Home Manager ist eine Eigenverbrauchsoptimierung bezüglich der 70% Regelung ausgesprochen schwierig. Oft hört man Aussagen wie „Dann schalte ich meine Geräte halt in der Mittagszeit per Zeitschaltuhr ein“. Das geht oft schief, weil z.B. eine Waschmaschine im 30°C-Programm einen Großteil ihrer Stromaufnahme auf die ersten 10 Minuten konzentriert. Die Spülmaschine hat ebenfalls ein ganz eigenes Verbrauchsmuster und dann kommt noch der Verbrauch im Haushalt hinzu. Diese und viele weitere Einflussfaktoren kann man kaum selbst erfassen und berücksichtigen. Ein Energiemanager wie der Sunny Home Manager kann jedoch alle diese Informationen zusammen bringen und auch die 30%, die sonst abgeregelt werden müssten, optimal nutzen.

      Eine Heizpatrone bis 3,6kW ist heute schon mit dem Home Manager per Funksteckdose nutzbar (mit aktueller Firmware allerdings nur mit fester Laufzeit pro Tag, wobei die Heizphasen in die günstigsten Zeitpunkte gelegt werden). Eine reine Überschuss-Steuerung wird in folgenden Firmwareversionen eingeführt werden.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Lothar

        12. Januar 2013 um 15:36

        Hallo Christian,
        vielen Dank für die Antwort. Da mit der Heizpatrone nur ein Gerät angeschlossen würde, dachte ich an eine feste Schaltung ohne Home Manager, so dass nur „blockierter Strom“ (>70%) fest an die Heizpatrone weitergeleitet wird. Ein Stop der Weiterleitung könnte vom Warmwasserspeicher erfolgen, wenn die maximale Temperatur erreicht ist.
        Noch eine weitere Frage zum Eigenverbrauch:
        Geht bei der 70% Blockade (für den Verkauf) der darüber erzeugte Strom (max 30%), auch ohne Home Manager, in den Eigenverbrauch? Oder wird einfach „dumm“ blockiert?
        Die 70% Blockade ist ja eigentlich nur dazu da, eine Überlastung der Netze zu verhindern.

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          Christian Höhle

          13. Januar 2013 um 00:32

          Hallo Lothar,

          die 70% Regel bedeutet, dass am Netzanschlusspunkt nicht mehr als 70% der Generatorleistung (also der installierten Modulleistung) eingespeist werden dürfen. Das bedeutet, wenn Du eine 10kW Anlage hast, darfst Du nur 7kW einspeisen. Du darfst aber z.B. mit Deiner PV-Anlage 10kW erzeugen und 3kW selbst verbrauchen, sodass nur die erlaubten 7kW eingespeist werden – dann muss gar nicht abgeregelt werden.

          In der Praxis gibt es verschiedene Methoden, diese Regel umzusetzen:

          1.) Wechselrichter auf 70% der Generatorleistung fest drosseln. Diese Möglichkeit ist die allereinfachste ohne Zusatzkosten – aber es ist hierbei auch nicht möglich, durch Eigenverbrauch einen Vorteil zu erzielen. In diesem Fall wird einfach nur „dumm“ alles über 70% abgeregelt und kann nicht genutzt werden.

          2.) Dynamisch auf 70% am Netzanschlusspunkt abregeln. Hier erfasst ein Steuergerät wie der Sunny Home Manager die PV-Erzeugung und den aktuellen Verbrauch im Haushalt. Dieses Gerät stellt dann sicher, dass am Netzanschlusspunkt nur 70% der Generatorleistung eingespeist werden. Wenn z.B. nach Abzug des aktuellen Verbrauchs 80% der Generatorleistung eingespeist würden, würde die Wechselrichterleistung nur so wenig gedrosselt, dass wieder 70% am Netzanschlusspunkt anliegen. Es wird also deutlich weniger und situationsabhängig abgeregelt.

          3.) Dynamisch auf 70% am Netzanschlusspunkt abregeln und Eigenverbrauch optimieren. Der Home Manager schaut nicht nur auf die Zähler, sondern versucht aktiv, die Situation zu optimieren. Ggf. werden Waschmaschine, Spülmaschine, Trockner, Heizstäbe, Wärmepumpe, … so gesteuert, dass bevorzugt Strom über 70% genutzt wird. Denn da dieser bei nicht-nutzung abgeregelt werden müsste, ist das Strom, der kostenlos zur Verfügung steht.

          Ohne ein entsprechendes Steuergerät halte ich das für schwierig. Zunächst einmal müsstest Du feststellen, was >70% ist. Da dieser Wert sich auf die Netzaustauschleistung bezieht, müsstest Du erst einmal den Verbrauch von der Erzeugung abziehen. Dazu müsstest Du die Stromzähler auslesen und verrechnen. Dann musst Du die Tätigkeiten dieses Steuergerätes Loggen, um einen Nachweis zu erbringen, dass Deine Lösung tatsächlich nicht mehr als 70% eingespeist hat usw… Der Home Manager ist auch bei nur einem gesteuerten Gerät genau dazu gedacht, um diese Aufgaben zu erfüllen.

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    F. Kaiser

    18. Dezember 2012 um 21:19

    Hallo,
    ich wohne in einem „Wohnpark“ in einem sagen wir mal, Wochenendhaus. Der Betreiber des Wohnparks nimmt zur Zeit 45 Cent für die KW Strom. Dieses Jahr hatte ich (alleinlebend) ca. 1300 KW Verbrauch. Ich wohne in Paderborn, habe ein Dach mit 10° Dachneigung nach OST – WEST Ich hatte auch einmal eine Zeit, in der ich 2000 KW/Jahr verbrauchte. Nun denke ich darüber nach, mir meinen Strom selbst zu erzeugen. Wie beginne ich? Was sind meine ersten Rechnungen? Worauf muß ich achten? Ist nachgeführt besser? Kann man die Nachführung selber bauen? Können Sie mir helfen?

    Herzlichen Gruß
    F. Kaiser

    Antworten »
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      Christian Höhle

      19. Dezember 2012 um 09:57

      Hallo,

      zuerst einmal wäre es eine gute Idee, sich von Fachhandwerkern aus der Nähe Angebote für eine für Ihr Wochenendhaus passende PV-Anlage einzuholen. Die Fachhandwerker haben in der Regel sehr viel Erfahrung mit der Planung solcher Anlagen, und können sie dabei beraten.

      Wenn Sie sich im Detail mit dem Thema selbst beschäftigen wollen, sind die Seiten des Solarfördervereins Deutschland e.V. sowie das Photovoltaikforum sehr empfehlenswerte Quellen.

      Viel Erfolg bei der Planung Ihrer Anlage!

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Anton

    17. Dezember 2012 um 04:28

    Hallo |Christian,

    Sehr guter und informationsreicher |Artikel. Ich habe schon mal versucht mich mit verschiedenen Autoren in Verbindung zu setzen aber leider ohne Erfolg. Ich bin sehr interessiert ueber die Solarenergie. Ich wohne in Mexico und ich wuerde mich sehr freuen wenn ich etwas mehr ueber diese Solarenergie erfahren koennte. Vielleicht koennten Sie mir sagen wie ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen kann um naeheres zu erfahren.

    Antworten »
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    kurt eschenbach

    12. Dezember 2012 um 18:33

    hallo herr Hoehle,Ihre ausfuehrungensind interesant u.technisch fundiert.Ich bin ueberzeugt,dass Sie mir weiter helfen koennen! Mein Frage: mein kunde moechte seinen eigenverbrauch erhoehen,deshalb moechte er seinen nachbar mit an seine solaranlage anschliessen.es ist kunden
    eigener zaehler(ziwischenzaehler) geplant.versuchsweise habe ich die andere haushaelfte angeschlossen,dann laeuft
    der zaehler zurueck(keine ruecklaufsperre).der energieversorger will einen installationsplan den ich
    bereits erstellt habe.wie kann ich sicher stellen,dass bei keiner solarstromerzeugung kein strom
    vom nachbar mit der solaranlage verbraucht wird.der gesamte eigenverbrauch von beiden haeusern soll ueber den EVU-zaehler abgerechnet werden und der verbrauch vom nachbarn ueber den z-zaehler.meine bedenken sind die gegenseitige beeinflussung der beiden anlagen bezueglich des EVU-stromverbrauchs.vielleicht haben sie eine antwort auf meine frage. mit sonnigen gruessen kurt

    Antworten »
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      Christian Höhle

      14. Dezember 2012 um 10:29

      Hallo Kurt,

      soweit mir bekannt ist, gibt es im Moment zwei verschiedene Ansätze. Ein Ansatz ist vom Solarförderverein Deutschland e.V. hier beschrieben. Jeder Haushalt wird an einen Teil des PV-Generators angeschlossen. Jeder Haushalt bekommt dann einen Netzeinspeise- und Bezugszähler, so kann jeder Haushalt abgerechnet werden. Nachteil hierbei ist, dass Eigenverbrauch nicht gemeinsam betrieben werden kann, sondern für jeden Haushalt nur ein Teil der Leistung zur Verfügung steht. So kann es sein, dass einem Haushalt energie fehlt, während der andere Haushalt gleichzeitig Einspeist, da die Energie nur getrennt, nicht gemeinsam genutzt werden kann.

      Eine andere Alternative ist, beide Haushalte am selben Netzanschlusspunkt anzuschließen und einen zentralen Zähler mit einer zentralen Abrechnung zu verwenden. Dann kann ein einfacher Zwischenzähler verwendet werden. In dieser Lösung kann der Eigenverbrauch für beide Haushalte gemeinsam genutzt werden – erst wenn weder der eine, noch der andere Haushalt den Strom gerade verbraucht, wird in das Netz eingespeist. Nachteil hierbei ist der höhere Abrechnungsaufwand.

      Eine Perfekte Lösung für Dein Problem scheint es leider noch nicht zu geben.

      Ich hoffe, ich konnte Dir einigermaßen weiter helfen. Wenn Du noch fragen hast, melde Dich noch mal.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        kurt eschenbach

        16. Dezember 2012 um 15:09

        Hi christian,
        Danke fuer Deine professionale Antwort.Meine Empfehlung an den Kunden wurde mir durch Deine
        Antwort bestaettigt.
        Der Kunde muss sich entscheiden.
        Besten Dank u.schoene weihnachten u.ein gutes neues Jahr.

        Sonnige Gruesse

        kurt

        Antworten »
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        Jan

        13. Januar 2013 um 11:41

        Zitat: „Eine andere Alternative ist, beide Haushalte am selben Netzanschlusspunkt anzuschließen und einen zentralen Zähler mit einer zentralen Abrechnung zu verwenden. Dann kann ein einfacher Zwischenzähler verwendet werden. In dieser Lösung kann der Eigenverbrauch für beide Haushalte gemeinsam genutzt werden – erst wenn weder der eine, noch der andere Haushalt den Strom gerade verbraucht, wird in das Netz eingespeist. Nachteil hierbei ist der höhere Abrechnungsaufwand.“

        Hallo Christian,
        im EEG und in vielen Artikeln steht immer wieder, dass es möglich ist, Solarstrom in unmittelbarer Nähe, z.B. an Nachbarn zu verkaufen. Nachbarn wohnen mitunter auf dem Nachbargrundstück. Um einen Stromübertrag zu realisieren, müsste eine eigene Leitung gelegt werden und ein Hausanschluss stillgelegt werden. Die technische Umsetzung wird da in wenigen Jahren schon durch die Einsparung des Grundpreises finanziert. Aber, ist dies rechtlich überhaupt erlaubt? Leider wird auf die Umsetzung in den Artikeln selten eingegangen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bei diesem Thema weiterhelfen können.
        Vielen Dank. Grüße, Jan

        Antworten »
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    Ralf Bertling

    24. November 2012 um 00:07

    Hallo,
    interessanter Artikel. Wir planen mit der Hausgemeinschaft unseres Mehrfamilienhauses eine PV-Anlage einzurichten (ca. 100 m^2 Flachdach). Auch wenn Eigenverbrauch nicht explizit gefördert wird, liegt die Einspeisevergütung ja unter dem Strompreis, so dass man ja möglichst viel der erzeugten Energie selbst verbrauchen will. Als MFH haben wir jetzt für jede Wohnung einen Ausspeisezähler plus einen für den Gemeinschaftsstrom. Wie wird in einer solchen Konstellation der Eigenverbrauch gemessen? Es wäre zur Feststellung der Gleichzeitigkeit ja ein Zähler für die Gesamtausspeisung erforderlich, richtig?
    Oder bräuchte man für jede Wohnung einen Wechselrichter und einen Zweirichtungszähler?

    Vielen Dank vorab, auch wenn ich nicht weiß, inwieweit der Sunny-Home-Manager hier helfen kann.

    ralfB

    Antworten »
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      Christian Höhle

      24. November 2012 um 08:22

      Hallo Ralf,

      Du hast eine sehr interessante Frage gestellt, die leider nicht ganz so einfach zu beantworten ist. Ich hoffe, Du hältst bis zum Ende des Kommentars durch 😉

      Der Solarförderverein Deutschland e.V. hat einen Artikel zum Solarstrom-Eigenverbrauch im Mehrfamilienhaus veröffentlicht. Der Artikel beschreibt die Aufteilung der Anlage in mehrere Teile entweder durch mehrere Wechselrichter (sodass jede Partei einen Anlagenteil zugeordnet bekommt), oder einen Dreiphasigen Wechselrichter (sodass drei Parteien jeweils eine Phase des Wechselrichters nutzen können). Weiterhin ist beides kombinierbar (z.B. zwei dreiphasige Wechselrichter für 6 Parteien). Dann sind noch die entsprechenden Zähler erforderlich – alles in allem ein großer Aufwand. Außerdem ist diese Lösung auch für den Eigenverbrauch nicht optimal. Wenn Beispielsweise drei Parteien sich den Strom vom Dach teilen, und eine Waschmaschine läuft, kann es gut sein dass zwei Familien Strom ungenutzt einspeisen während eine Familie für die Waschmaschine Strom aus dem Netz zukaufen muss.

      Geht das wirtschaftlicher?

      Aus meiner Sicht gibt es aber eine deutlich sparsamere und für den Eigenverbrauch bessere Alternative, die in Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden kann – jedoch ein gutes Vertrauensverhältnis zu den beteiligten Parteien voraussetzt. Es ist möglich, die Stromabrechnung zentral abzuwickeln. Dazu müsste die Hausgemeinschaft einen zentralen Vertrag für den Strombezug abschließen. Sie rechnet dann mit den Parteien auf Basis der Bezugszähler der einzelnen Wohnungen ab. Das könnte dann wie folgt aussehen:

      – Die PV-Anlage und der Wechselrichter sind an einen zentralen Erzeugungszähler angeschlossen. Dieser misst die gesamte Stromerzeugung vom Dach.

      – Die Parteien beziehen Strom von einem gemeinschaftlichen Stromanschluss. Keine Partei hat mehr einen Stromvertrag, sondern nur noch die Hausgemeinschaft. Dabei kann die gesamte PV-Leistung von den Parteien zu beliebigen Anteilen genutzt werden. Über den vorhandenen Bezugszähler kann später unter den Parteien abgerechnet werden.

      – Ein zusätzlicher zentraler Einspeise- / Bezugszähler erfasst den Eigenverbrauch und dient der Abrechnung gegenüber dem EVU

      Über die Abrechnung unter den Parteien müsste sich dann die Hausgemeinschaft individuell einigen. Der Eigenverbrauch selbst lässt sich mit dieser Lösung nur für das gesamte Mehrfamilienhaus bestimmen, nicht für die einzelnen Parteien. Vielleicht werden am Ende des Jahres die aufgelaufenen und durch genutzten Eigenverbrauch günstigeren Stromkosten gleichmäßig auf alle umgelegt? Vielleicht billigt man Wohnparteien, die Tagsüber zu Hause sind, höhere Ersparnis zu? Hier sind noch viele Fragen offen – letztendlich ist jedoch wahrscheinlich jede Einigung günstiger, als die heutigen Strompreise ohne Eigenverbrauch zu bezahlen 😉

      Diese Lösung hätte mehrere Vorteile:
      1) Sie ist günstig, weil lediglich die PV-Anlage und ein zusätzlicher zentraler Zweirichtungszähler (Netzeinspeiseund / Netzbezug) erforderlich ist
      2) Der Eigenverbrauch kann sehr gut genutzt werden, da der Gesamte Solarstrom flexibel für die Parteien zur Verfügung steht
      3) Der Sunny Home Manager kann zentral die Hausgeräte koordinieren, um den Eigenverbrauch intelligent zu optimieren

      Nachteil ist der höhere Verwaltungsaufwand für die Abrechnung mit den einzelnen Parteien.

      Was kann der Home Manager in einem Mehrfamilienhaus mit zentraler Stromabrechnung tun?

      1) Energieflüsse darstellen
      Über das Sunny Portal kann jede Partei jederzeit live sehen, wie Erzeugung und Verbrauch im gesamten Mehrfamilienhaus aussehen. Darüber hinaus gibt es eine Handlungsempfehlung, die auf einer Wetterprognose, dem erlernten Verbrauch des Mehrfamilienhauses und den automatisch gesteuerten und bereits eingeplanten Haushaltsgeräten basiert.

      2) Eigenverbrauch erhöhen durch automatische Steuerung
      Zunächst erlernt der Sunny Home Manager das Verbrauchsverhalten des Mehrfamilienhauses.
      Wenn die größeren Haushaltsgeräte über SMA Funksteckdosen an den Sunny Home Manager angeschlossen werden, kann er dafür sorgen, dass die Geräte zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt aktiviert werden. In einem Mehrfamilienhaus heißt das vor allen Dingen: Wissen, was alle Parteien vorhaben (Verbrauch in den Wohnungen und ggf. automatisierte Geräte) und dann alle automatisierten Geräte so einsetzen, dass sie koordiniert und so günstig wie möglich gestartet werden. Dabei bleibt trotzdem sicher gestellt, dass die Geräte spätestens zu einem vorher eingestellten Zeitpunkt fertig sind – zur Not mit Netzbezug.

      3) Energieeffizienz steigern
      Werden die Funksteckdosen gerade nicht gebraucht, um Waschmaschine, Spülmaschine oder Trockner zu aktivieren, kann man sie auch hervorragend nutzen, um Energiefresser zu finden. Dazu kann man die Steckdosen an verschiedene Geräte anschließen und den Verbrauch später im Sunny Portal anschauen. So findet man eventuell Geräte, deren Austausch sich lohnt, und kann langfristig Strom sparen.

      Ich hoffe ich konnte Dir weiter helfen und es ist bei dem langen Text nicht zu langweilig geworden 😉
      Wenn noch Fragen offen sind, melde dich gerne noch mal!

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Ehrenfried Breier

        19. Oktober 2013 um 18:01

        Hallo Christian, was ist, wenn die Zähler als Zweirichtungszähler hintereinander geschalten sind. Der erste nimmt sich seinen PV Strom weg und schcikt dann den rest zum 2.Mieter und so weiter. Dann kann doch jeder vom PV Strom partizipieren mit einer plus/minus Rechnung wird dann der verbrauchte PV Strom errechnet. Genauso geht es mit dem EVU Strom bloß in anderer Richtung. gerne schicke ich Dir ein Bild davon wie ich es meine Gruß Ehrenfried

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          Felix Kever

          21. Oktober 2013 um 14:42

          Hallo Ehrenfried,

          das mit den in Reihe geschalteten Zweirichtungszählern ist eine interessante Lösung und wird auch schon genutzt, um Strombezug zum Haushalts-Tarif und zum Wärmepumpentarif über eine gemeinsame Leitung von einander abzugrenzen (siehe Schaubild auf S. 56 der VDE-AR-N 4105). Umgekehrt ließen sich so auch zwei PV-Anlagen mit unterschiedlichen Einspeisevergütungen an einer Leitung betreiben.
          Allerdings erfasst der Sunny Home Manager bislang maximal drei Zähler und das ist schon mehr, als üblich. Das Produktmanagement weiß aber Bescheid…

          Freundliche Grüße
          Felix Kever

          Antworten »
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    Thomas Oberholz

    7. November 2012 um 15:02

    Guter Artikel.

    Aber hier und auch sonst in der „Eigenstrom“-Werbung wird zu wenig auf den überdachten (sparsamen) Umgang mit Strom eingegangen. Es klingt häufig so, als wären dann alle Problem gelöst – weil ja „Eigenstrom“. Dann kann man Herd & Co. ja bedenkenlos nonstop laufen lassen…

    Erst mit der Zeit werden die Besitzer erkennen, dass sie zeitweise nur einen geringen Teil solar abdecken können und dass eine Batterie nicht über ihre Kapazität hinaus entladen werden darf…

    Wir versuchen dies und die, daher notwendige bedarfsgerechte, Dimensionierung in unseren Informationen etwas stärker in dern Vordergrund zu stellen.

    Antworten »
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    Herbert

    6. November 2012 um 15:00

    Verlässliche Regelung und Steuerung des Eigenverbrauchs

    lt. EEG 2012 § 6 Technische Vorgaben müssen Anlagenbetreiber von Anlagen unter 30 Kilowatt installierter Leistung entweder

    1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren lassen

    oder

    2. am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70Prozent der installierten Leistung begrenzen.

    Der typische Privathausbesitzer mit Solaranlage auf dem Dach muss sich also einen Funkrundsteuerempfänger für über 400,00 Euro kaufen oder seine Anlage auf 70% drosseln.

    Dazu meine Frage:
    Wann wird es funktionierende und von den Netzbetreibern anerkannte Geräte geben die die Einspeisung verlässlich regeln und unter dem jeweils erlaubten Wert halten und sich dazu auch noch rechnen?

    Im Moment ist es ja wohl am wirtschaftlichsten seine Solaranlage zu drosseln um in den Genuss der Einspeisevergütung zu kommen.

    Das erscheint mir ein wenig irre!

    Grüße
    Herbert

    Antworten »
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      Christian Höhle

      6. November 2012 um 19:04

      Hallo Herbert,

      Energie ungenutzt wegzuwerfen halte ich ebenfalls für den ungünstigsten Weg. Zum Glück besteht die Möglichkeit, zunächst den Strom selbst zu verbrauchen, bevor abgeregelt werden muss. Der Sunny Home Manager wird noch im Laufe dieses Jahres mit einer dynamische Abregelung am Netzanschlusspunkt (70% Regel) ausgestattet, sodass er diese Regel unterstützt, wenn sie Anfang 2013 in Kraft tritt.

      Der Home Manager selbst kann zunächst den Verbrauch im Haus berücksichtigen und die Wechselrichter so abregeln, dass am Netzanschlusspunkt die geforderten 70% der Generatorleistung nicht überschritten werden.
      Wenn wir z.B. eine Anlage mit 5 kW maximaler PV-Generatorleistung haben, sind nach 70% Regel 3,5 kW am Netzanschlusspunkt erlaubt.
      Wenn die Module nun 4,8 kW liefern, und im Haus 0,5 kW verbrauch anliegen, würden am Netzanschlusspunkt 4,5 kW ankommen. Das ist 1 kW zu viel. Statt die Erzeugung fest auf 3,5 kW zu begrenzen, würde der Home Manager den Wechselrichter nur auf 4 kW begrenzen.

      Mit Hilfe der Funksteckdosen ist der Sunny Home Manager sogar in der Lage, aktiv die Energie zu nutzen, die sonst abgeregelt würde. Die Intelligenz im Home Manager macht hier den Unterschied. Aus den Zählerdaten lernt der Home Manager, welche Verbrauchssituation im Haushalt zu erwarten ist. Er weiß z.B. wann mittags üblicherweise gekocht wird. Auch das Verbrauchsverhalten der steuerbaren Geräte erlernt er. Mit diesem Wissen können die Angeschlossenen Geräte so eingesetzt werden, dass so wenig wie möglich abgeregelt werden muss. Im oben genannten Beispiel könnte durch eine automatische Steuerung der Geräte vor dem Kochen eine Spülmaschine und nach dem Kochen ein Trockner dafür sorgen, dass die Abregelung deutlich reduziert wird.

      Zur Wirtschaftlichkeit gibt es noch keine belastbaren Aussagen, da sie stark von den im Haushalt eingesetzten Geräten, dem Haushaltstyp (Personenanzahl) und den Gewohnheiten der Personen im Haushalt abhängt.

      Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen ausreichend beantworten. Wenn noch etwas unklar ist, melde Dich gerne noch einmal.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Herbert

        7. November 2012 um 12:19

        Hallo Christian,
        das klingt ja schon mal gut! Wird das Gerät dann auch von der EON anerkannt?
        Als Freak schafft man sich das dann an.

        Die andere Betrachtungsweise ist die Wirtschaftlichkeit.
        Ich habe seit September 2012 Module mit insgesamt 9,6 kWp auf dem Dach.
        Ich rechne mit einem monatlichen Ertrag (incl. ca. 30 % Eigenverbrauch) von ca. 150,00 Euro. Der größte Anteil des erzeugten Stroms wird im mittleren Bereich erzielt, d.h. bei Kappung de r Spitzenleistung werde ich wohl 5 % weniger erzielen, d.h. pro Monat 7,50 € weniger.
        Für einen Home Manger mit einer Funksteckdose muss ich ca. 650,00 € ausgeben, d.h. in etwas mehr als 7 Jahren habe ich die Investition wieder eingespart, ohne Verzinsung gerechnet. Steigende Strompreise verbessern die Bilanz.
        Und als wirtschaftlich denkender Mensch schafft man sich das dann nicht an.
        Da gehört das EEG geändert. Anlagen bis 30 kW gehören komplett von der 70% Regel befreit wenn Eigenverbrauch nachweisbar ist, oder die Regelung muss deutlich günstiger werden!
        Gruß
        Herbert

        Antworten »
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          Christian Höhle

          11. November 2012 um 08:49

          Hallo Herbert,

          grundsätzlich fordert das EEG keine Anerkennung der Abregelungslösung seitens des EVU – daher gibt es bei uns keine solche Liste.

          Zur Wirtschaftlichkeit:

          Mit dem Sunny Home Manager wirst Du Deinen Eigenverbrauch steigern, da er Deinen Verbrauch und die PV-Erzeugung sowie die weitere Entwicklung durch Wettereinflüsse zusammen führt, und Deine Geräte so einplant, dass sie mit möglichst wenig Netzbezug arbeiten. Dort hast Du eine Mehreinnahme, die leider schwer zu beziffern ist, weil sie stark von deinem persönlichen Verbrauchsverhalten abhängt.

          Die Kappung der Spitze geht, wie Du richtig genannt hast, ebenfalls in die persönliche Wirtschaftlichkeitsberechnung ein.

          Zusätzlichen Nutzen hast Du durch die Überwachung der Solaranlage, sodass Anlagenprobleme leicht erkannt werden können. Das ist im Grunde wie eine Versicherung. Ein unbemerkter Ausfall oder eine Leistungsreduktion kann schnell teuer werden – daher muss ein Teil der Anschaffungskosten auch der Überwachung zugerechnet werden.

          Darüber hinaus bietet Dir der Home Manager einen Einblick in die Energieflüsse Deines Haushaltes, sodass Du selbst Verbesserungspotentiale finden kannst (bei mir war das z.B. eine falsch angeschlossene Heizungspumpe, die rund um die Uhr mitlief, mir aber bis dahin nicht aufgefallen ist

          Zusammengefasst:

          • – Mehr Eigenverbrauch
          • – Sinnvolle Nutzung der Energie über 70%, die sonst abgeregelt werden müsste
          • – Anlagenüberwachung mit Archivierung der Anlagendaten im Sunny Portal
          • – Mehr Energiebewusstsein durch Visualisierung (und Archivierung) der Energieflüsse
          • – Steigerung der Energieeffizienz des Haushaltes

          Wie viel die einzelnen Punkte Dir wert sind, musst Du jeweils selbst bestimmen.

          Für mich hat sich der Home Manager bereits durch die Überwachungsmöglichkeiten gelohnt. Ich habe damit festgestellt, dass eine Heizungspumpe (für die Fußbodenheizung) falsch angeschlossen wurde und mit 90W dauerhaft 24h jeden Tag lief. Als das erkannt war, war es eine Kleinigkeit, die Pumpe an der Heizung zwei Steckplätze weiter an das Multifunktions-Relais anzustecken, womit die Pumpe jetzt nur noch läuft, wenn die Heizung auch heizt.

          Sonnige Grüße,
          Christian

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        Herbert

        15. November 2012 um 13:57

        Hall Christian,
        ich zitiere aus Deiner Antwort vom 6.11.12.
        „Der Sunny Home Manager wird noch im Laufe dieses Jahres mit einer dynamische Abregelung am Netzanschlusspunkt (70% Regel) ausgestattet, sodass er diese Regel unterstützt, wenn sie Anfang 2013 in Kraft tritt.“
        In der Produktbeschreibung auf der SMA Seite ist davon noch nichts zu lesen. Anfang 2013 ist ja nicht mehr so weit weg, wann wird das denn amtlich?
        Ein Mitarbeiter der Netzstelle der EON äussert sich dazu ungefähr so:
        „Ja, da wird viel gebastelt. Sie müssen aber bedenken, Sie sind für die Reduuzierung der Einspeisung verantwortlich. Wenn im Netz ein Schaden entsteht durch Überspannung und man kann Sie dafür verantwortlich machen weil Sie nicht nachweisen können dass Ihr Wechselrichter abgereglt hat sind Sie haftbar. Mit dem Funkrundsteuerempfänger sind Sie auf der sicheren Seite.“
        Das macht einem natürlich erst mal Angst!
        Wird die Abregelung im Home Manager auch protokolliert?
        Ist das neue Feature ein Software-Update des bestehenden Home-Managers oder ist das ein neues Produkt?
        Gruß
        Herbert

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          Christian Höhle

          15. November 2012 um 18:00

          Hallo Herbert,

          es gibt noch kein offizielles Dokument dazu – ich darf hier jedoch offiziell verkünden, dass bis zum 31.12.2012 ein Update für den Home Manager zur 70% Abregelung verfügbar sein wird, sodass zum 01.01.2013 durch den Home Manager intelligent abgeregelt werden kann.

          Der Sunny Home Manager erfasst PV-Erzeugung und Eigenverbrauch und archiviert diese Werte im Portal. Anhand dieser Daten kann man gegenüber dem Netzbetreiber zeigen, was der Wechselrichter eingespeist hat.

          Sonnige Grüße,
          Christian

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        Herbert

        20. November 2012 um 17:28

        Hallo Christian,
        ok, jetzt stehe ich kurz vor dem Kauf und bin vielleicht ein wenig lästig, sorry.
        Aber ich verstehe noch nicht wie der Home Manager mit meinem Zähler von EON, einem 2-Richtungszähler, kommuniziert.
        Denn das muss er ja wohl um ein Profil von meinem Verbrauch zu bekommen.
        Früher war ich bei Yello und hatte von denen einen intelligenten Zähler mit dem ich über das Internet verbunden war und konnte zu jeder Sekunde meinen aktuellen Verbrauch sehen.
        Diesen aktuellen Verbrauch muss der Home Manager ja wohl auch kennen. Ich kann mir nicht vorstellen wie er das macht. Keine genauen Details, die verstehe ich eh nicht.
        Nur das Prinzip.
        Danke
        Gruß
        Herbert

        Antworten »
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          Christian Höhle

          22. November 2012 um 11:37

          Hallo Herbert,

          Fragen sind immer willkommen 🙂 Sicher bist Du nicht der einzige, dem diese Fragen durch den Kopf geistern, sodass Deine Fragen auch hilfreich für andere Besucher sind. Darum danke dafür!

          Es gibt verschiedene Zählertypen. Der Home Manager kann sowohl Zähler mit Impulsausgang (S0) als auch Zähler mit Datenschnittstelle (D0) nutzen, sofern sie die Daten in einer akzeptablen Qualität liefern. Ob Dein Zähler kompatibel zum Home Manager ist, kannst Du in diesem Planungsleitfaden nachlesen.

          Sollte Dein Zähler noch nicht unterstützt werden, bleibt leider nur die Möglichkeit, einen neuen Zähler für das Energiemanagement zu setzen. Du benötigst mindestens einen Zähler für den Netzbezug und einen Zähler für die Netzeinspeisung (oder einen Zweirichtungszähler, der beide Zählwerke in einem Gehäuse hat). Einen PV Erzeugungszähler brauchst Du nicht unbedingt. Die PV-Erzeugung kann der Home Manager auch aus den Wechselrichtern auslesen.

          Wenn weitere Fragen auftauchen, melde Dich gerne nochmal 😉

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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      Herbert

      27. November 2012 um 12:52

      Hallo Christian,
      ich bestelle jetzt den Home Manager mit Funksteckdosen und Auslesekopf und verlasse mich dabei voll und ganz auf Deine Aussage vom 15. November 2012, nämlich dass das Update zur dynamischen Abregelung des WR am 01.01.2013 zur Verfügung steht.
      Bleibt Dein Gewissen ruhig?

      Gruß
      Herbert

      Antworten »
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        Christian Höhle

        27. November 2012 um 13:57

        Aber sicher 😉 Viel Spaß mit dem Home Manager!

        Antworten »
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    Andre

    30. Oktober 2012 um 09:27

    „Oft wird die Photovoltaik wegen einer angeblichen Belastung der Stromnetze kritisiert – zu unrecht, wie ich finde“

    Lol angeblich? Schonmal sich intensiv mit dem Thema Netzeinspeisung befasst? Elektotechnisch? Der eingespeiste Strom sorgt dafür das mehr und mehr Blindleistung im Netz vorhanden ist. Das muss kompensiert werden.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      30. Oktober 2012 um 11:58

      Hallo Andre,

      ja, ich habe mich hin und wieder schon mal damit beschäftigt 😉 Die Wechselrichter speisen in erster Linie Wirkleistung ein – denn die wird vergütet. Dadurch gibt es nicht mehr Blindleistung im Netz, der Anteil der Blindleistung steigt jedoch. Das ist vor einiger Zeit bereits erkannt worden. Für PV-Anlagen, die seit Juli 2010 ins Netz gehen, müssen laut Mittelspannungsrichtlinie die Solarwechselrichter auch Blindleistung bereit stellen können.

      Details dazu kannst Du in diesem Dokument finden:
      http://files.sma.de/dl/10040/BLINDLEISTUNG-ADE094210.pdf

      Wie Du siehst entlasten Wechselrichter durch das Übernehmen netzstützender Funktionen sogar die Netze. Sollte es irgendwann einmal ein Modell geben, in dem sich Netzdienstleistungen finanziell lohnen, könnten Wechselrichter sogar noch weitaus mehr zur Entlastung der Netze beitragen, als sie es heute bereits tun.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Klaus

    26. Oktober 2012 um 12:00

    Hallo Christian,
    Danke für Deine Antwort!
    Wenn ich mir heute eine PV-Anlage, z.B. 4kWp für 10.000.-€ installieren lasse bekomme ich 1.900.-€ MwSt. wieder und bekomme für die dann eingespeisten 4.000 kWh ca. 720.-€ p.a. und zahle 137.-€ Umsatzsteuer (gerundete 18ct/kWh angenommen).
    Wenn ich davon z.B 1.000 kWh selbst verbrauche, d.h. gar nicht einspeise, senkt mir dies zwar meine Stromrechnung und meine Einspeisevergütung, doch wenn ich es richtig verstehe, bleiben die Steuern gleich, d.h. in diesem Beispiel zahle ich 34.-€ Steuer p.a. für meine Investition bzw. für die „Sonne“. Ist dies so richtig? D.h. Mein „Gewinn“ liegt bei den 720.-€ + (0,25-0,18)*1.000=790.-€ (Strompreis von 25ct/kWh angenommen), abzüglich der Steuer (34.-€) d.h. 756.-€.
    Nun kommt noch das Finanzamt und versteuert mir diesen Gewinn, z.B. mit 30% Spitzensteuersatz nochmal, so bleiben 530.-€ im Jahr über.
    Somit rechnet sich die die Anlage nach 18 Jahren, vorausgesetzt es geht es geht nichts kaputt, mein Spitzensteuersatz steigt nicht, ich brauche keine Wartung, keine Versicherung, …, und ich nehme keine Verzinsung des eingesetzten Kapitals an.
    Kein Wunder, dass das kaum noch einer macht, oder?
    Ach so, ab 1.4.2012 wurde das EEG zwar geändert, aber wie eine Anlage steuerlich behandelt wird, dass steht ja noch in den Sternen, oder? Doch viel wird sich da nicht tun – ist ja so wie beschrieben profitabel genug – für den Staat.
    (Die Umsatzsteuer vom EVU habe ich raus gelassen, da dies ja nur ein durchlaufender Posten ist.)
    Habe ich die steuerliche Behandlung, bzw. die Renditeberechnung richtig verstanden?
    Gruß
    Klaus

    Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      27. Oktober 2012 um 09:15

      Hallo Klaus,
      Vielen Dank für deine Frage. Wir haben sie an unsere Kollegen weitergeleitet und melden uns Anfang nächster Woche bei dir.

      Schönes Wochenende & viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      29. Oktober 2012 um 11:15

      Hallo Klaus,
      leider liegt unsere Kernkompetenz nicht im Bereich steuerlicher Behandlung von PV-Anlagen. Aus diesem Grund möchten wir dir empfehlen zu deinen konkreten Fragen einen Steuerberater zu kontaktieren. Für eine erste und kostenfreie Abschätzung kann es alternativ sinnvoll sein die Fragen im Photovoltaikforum unter http://www.photovoltaikforum.com/ zu stellen. Hier wird i.d.R. kompetent weitergeholfen.

      Unserer persönlichen Einschätzung nach verhält es sich mit der Besteuerung der PV-Anlage jedoch geringfügig anders als von dir geschildert. Danach werden lediglich die Einkünfte (die aus der Einspeisung resultieren) dem Gesamtbrutto zugerechnet. Aus der Summe von Einkünften aus selbständiger Arbeit und nichtselbständiger Arbeit ergibt sich dann der individuelle Steuersatz.

      Wichtig ist auch, dass alle Kosten, die in Verbindung mit der PV-Anlage stehen steuermindernd geltend gemacht werden können. Dazu gehören z. B. die Anlagenkosten (können über 20 Jahre abgeschrieben werden), Kosten für Darlehenszinsen zur Finanzierung der Anlage, Anlagenreparaturen, Anlagenversicherungen usw.

      Wir hoffen dir mit diesen Informationen zunächst weiter geholfen zu haben.

      Viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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    Klaus

    22. Oktober 2012 um 21:58

    Insgesamt sehr gut, aber ein paar Aspekte fehlen mir.
    1) Auf den Eigenverbrauch muss Steuern (19%MwSt) bezahlt werden, oder?
    2) Gibt es einen %-Wert, ab welchem sich die normale Abschreibungsmethode nicht mehr rechnet?
    3) Heutige SMART-Stromzähler detektieren den Stromverbrauch im Haus und melden ihn. Sie können a) nicht steuern und b) machen des Stromverbrauch international (IP-Netz halt) transparent (Pfui!)
    4) Überschüssigen PV-Strom sollte man in eine Wärmepumpe stecken, nicht in einen Heizstab!
    5) Wo findet man Auskunft über de beste Montage (alle horizontal, alle waagerecht, 50/50, …)

    Antworten »
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      Christian Höhle

      23. Oktober 2012 um 07:11

      Hallo Klaus,

      1) Auf den Eigenverbrauch muss die Mehrwertsteuer gezahlt werden, wenn er privat genutzt wird (bei gewerblicher Nutzung darf die MwSt abgezogen werden).
      Bei älteren Anlagen muss die Mehrwertsteuer auf die Differenz zwischen Vergütung für Volleinspeisung und Vergütung für Eigenverbrauch gezahlt werden. Bei heutigen Anlagen gibt es die zusätzliche Förderung des Eigenverbrauchs nicht mehr. Dementsprechend muss die MwSt auf die Vergütung für die Volleinspeisung gezahlt werden, die durch den Eigenverbrauch nicht mehr anfällt.
      Wie das genau funktioniert, erklärt eine Seite des Solarfördervereins Deutschland e.V.
      Umsatzsteuerliche Behandlung bei Solarstrom-Eigenverbrauch

      2) Seit 2011 ist es nicht mehr möglich, Solaranlagen degressiv abzuschreiben.
      Steueränderungen bei PV für 2011

      3) Heutige Stromzähler können nicht steuern, das ist richtig. Um den Stromverbrauch zu steuern, haben wir den Sunny Home Manager entwickelt.
      Stromzähler liefern selbst keine Daten nach außen. Der Home Manager liest die Stromzähler aus und verarbeitet die Daten vor Ort. Zusammengefasste Daten und bei Abruf durch den Kunden auch Live-Daten werden ausschließlich verschlüsselt übertragen, sodass Ihre Daten sicher sind.

      4) Stimmt – eine Wärmepumpe ist geeigneter als ein Heizstab, weil sie viel effizienter arbeitet. Wenn aber keine Wärmepumpe vorhanden ist, kann ein einfacher Heizstab dennoch eine Option sein. Im Laufe des Jahres wird der Home Manager eine Funktion zur intelligenten Abregelung der PV-Anlage unter Berücksichtigung des Eigenverbrauchs bekommen. Ein Heizstab würde z.B. Gas als Brennstoff ersetzen und spart damit 7ct/kWh. Wann immer also Solarstrom zu weniger als 7ct / kWh zur Verfügung steht, kann es sinnvoll sein, den Heizstab damit zu betreiben. Da nach der 70% Regel Solarstrom oberhalb der Grenze nicht vergütet wird, also Eigenverbrauch dann nichts kostet, ist diese Situation heute schon gegeben.

      5) Die beste Art der Montage hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Eine einfache Empfehlung für das eine oder das andere kann es also nicht geben. Grundsätzlich gilt: Die Module sollten am besten so verschaltet sein, dass möglichst diejenigen Module in einem String zusammen gefasst werden, die durch die Umgebung zur gleichen Zeit ähnlich verschattet werden. Auf meine Anlage fallen keine Schatten von Bäumen oder ähnlichen Hindernissen, aber spät abends wirft das Dach des gegenüber liegenden Hauses einen Schatten auf die Anlage, der langsam von unten nach oben wandert. Daher habe ich meine Module horizontal verschaltet – so liefern die oberen Strings noch normale Leistung, während die unteren Strings im Schatten sich bereits verabschiedet haben.

      Ich hoffe, ich konnte einige Deiner Fragen beantworten. Wenn noch etwas unklar ist, frag gerne nach.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Harald Kumm

    22. Oktober 2012 um 09:44

    Hallo Christian,

    weshalb können „Nachtspeicher-Öfen“ als Speichermedium für PV-Energie nicht verwendet werden?
    Gibt es schon Batterie-Systeme, die sich amortisieren und hat die Gleichstrom-Speicherung gegenüber der Wechselstrom-Speicherung wirklich Vorteile.

    Sonnige Grüße

    Harald

    Antworten »
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      Christian Höhle

      30. Oktober 2012 um 12:58

      Hallo Harald,

      mit dem Home Manager könnten kleine Nachtspeicheröfen bis 3,6kW bereits leicht verwendet werden, um am Tage Wärme zu speichern.

      Tatsächlich gibt es zur Zeit nur die Funktsteckdosen, um Lasten mit dem Home Manager in das Energiemanagement einzubinden. Über einen Umweg können aber auch größere Nachtspeicheröfen eingebunden werden – eine Funksteckdose kann das Steuersignal für ein Schütz mit 220VAC Schalteingang liefern, und so beliebig große Lasten einbinden.

      Bezüglich der Frage nach der Amortisationszeit von Speicherlösungen hat mein Kollege Felix Kever bereits eine sehr ausführliche Antwort verfasst, die Du hier nachlesen kannst.

      Für die Kopplung des Speichers auf Gleichstromseite sprechen geringere Verluste, da nur eine einfache Spannungsanpassung stattfindet, während bei einer Kopplung auf AC-Seite die Umwandlung von DC (PV) nach AC, und noch einmal von AC nach DC (Speicher) stattfindet.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Stephan

        18. Juli 2013 um 20:05

        Hallo Christian,
        ich will mir ein Elektroauto zulegen (entweder den ZOE von Renault oder den i3 von BMW).
        Nun möchte ich den Ladevorgang gerne mit dem Homemanager steuern.
        Ich würde nun gerne mit einer Funksteckdose ein Relais steuern, damit ich dreiphasig die Ladung steuern kann. Gibt es auf dem Markt ein solches Relais? oder ein entsprechendes Gerät?

        Vielen Dank

        Antworten »
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    Anja M.

    18. Oktober 2012 um 10:25

    Hallo Christian,
    in einem früheren Beitrag schreibst Du, dass üblicherweise über aller Phasen saldierende Zähler eingesetzt werden. Stimmt es, dass der Netzbetreiber inzwischen verpflichtet ist, einen saldierenden Zähler einzubauen? (Laut VDE-AR-N-4400?).
    Als ich bei unseren Stadtwerken angerufen habe, konnte der zuständige Mitarbeiter mir dies nicht beantworten.
    Ansonsten kann ich auch nur den Artikel und die Betreuung des Kommentarbereiches loben.

    Viele Grüße,
    Anja M.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      18. Oktober 2012 um 22:21

      Hallo Anja,

      ich habe einmal nachgeschaut. Unter „4.6 Mindestanforderungen an Messeinrichtungen“ in Punkt 9 ist festgelegt, dass für Eigenverbrauch ein über die drei Außenleiter saldierender Zähler zu verwenden ist. Weiterhin ist ein Zähler zu verwenden, dessen Rücklaufsperre auf das Saldo bezogen ist – nicht auf die einzelnen Phasen.

      Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Falls noch Fragen offen sind, melde Dich gerne noch mal.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Ronald

    20. September 2012 um 09:32

    Hallo Christian,

    gibt es eine Vergütung für stom,die meine PV-Anlage produziert und den ich selber nutze?

    Antworten »
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      Christian Höhle

      20. September 2012 um 10:06

      Hallo Ronald,

      das hängt vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme Deiner Anlage ab. Anlagen mit Inbetriebnahmezeitpunkt zwischen Januar 2009 und Juli 2012 bekommen eine zusätzliche Vergütung.

      Strom, der selbst verbraucht wird, spart dann den sonst fälligen Strompreis. Zusätzlich wird vom EVU eine Eigenverbrauchsvergütung für jede selbst verbrauchte Kilowattstunde gezahlt.

      Details zu den Vergütungen kannst Du auf der Wikipedia-Seite zum EEG nachlesen – dort gibt es eine Vergütungstabelle, in der Du den Vergütungssatz für Eigenverbrauch von Solarstrom nachlesen kannst.

      Seit August 2012 gibt es diese Eigenverbrauchsvergütung nicht mehr – dafür sind die Anlagenpreise mittlerweile aber so niedrig, dass es sich auch ohne den Bonus lohnt, PV-Strom selbst zu verbrauchen.

      Heute, im September 2012, sieht das etwa so aus:
      Für die Einspeisung einer normalen Hausdachanlage bekommt man heute etwa 18ct / kWh. Man spart aber durchschnittlich 25,7ct Strombezugspreis. Das bedeutet, jede selbst verbrauchte kWh Strom bringt 7,7ct vorteil. Im laufe des 20-jährigen Vergütungszeitraumes ist allerdings davon auszugehen, dass der Strompreis weiter steigt (wenn auch nicht so extrem wie bisher, weil die erneuerbaren Energien ja dämpfend auf den Strompreis wirken).
      Wenn der Strombezugspreis in 10 Jahren vielleicht bei 35ct liegt, hätte der Eigenverbrauch einer heute installierten Anlage schon einen Vorteil von 17ct / kWh.

      Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage. Wenn noch etwas unklar ist, frage gerne nochmal nach.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Ronald

        20. September 2012 um 18:31

        Hallo Christian,

        schade,da bin ich wohl etwas spät dran,meine anlage kommt erst im Oktober.
        Trotsdem vielen Dank für die schnelle Auskunft.

        Gruß Ronald

        Antworten »
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          Christian Höhle

          21. September 2012 um 08:23

          Zu spät würde ich nicht sagen, denn Deine Anlage produziert Strom bereits zu Kosten, die erheblich niedriger liegen als der Netzbezugstarif 😉

          Im Oktober 2012 würde Deine Anlage vermutlich eine Einspeisevergütung je nach Anlagengröße zwischen 18,3 (bis 10kWp) und 17,4ct (bis 30kWp) bekommen.
          Der durchschnittliche Strompreis in Deutschland liegt laut BDEW bei 25,7ct (Stand Mai 2012).
          Sofern diese Daten auf Dich zutreffen, könnte man wie folgt rechnen:
          Bei einer Anlagengröße bis 10kWp profitierst mit 25,7ct – 18,3ct = 7,4ct pro selbst verbrauchter kWh.
          Bei einer Anlagengröße bis 30kWp profitierst mit 25,7ct – 17,4ct = 8,3ct pro selbst verbrauchter kWh.

          Und das ganz ohne Förderung 🙂

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    Gerhard

    12. September 2012 um 13:00

    Hallo Christian

    Besten Dank für die schnell Antwort,
    hat mir sehr geholfen

    mfg Gerhard

    Antworten »
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      Christian Höhle

      12. September 2012 um 13:04

      Hallo Gerhard,

      das freut mich sehr 🙂
      Viel Erfolg bei der Anlagenplanung.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Gerhard

    12. September 2012 um 09:37

    Wechselrichter ?

    bei einer Kleinanlage (ca.1,5-2KW) gibt es ein spez. Wechselrichter,
    der den erzeugten Strom auf die 3 Phasen aufteilt,
    oder reicht der Anschschluss des Wechselrichters an eine Phase aus?

    mfg Gerhard

    Antworten »
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      Christian Höhle

      12. September 2012 um 10:06

      Hallo Gerhard,

      bis 4,6kW (Schieflastgrenze) reicht eine einphasige Einspeisung aus. In der Regel werden saldierende Zähler verwendet, die den Stromfluss aller Phasen als Summe zählen.

      Das bedeutet: Wenn im Extremfall auf Phase 1 4kW eingespeist werden und auf Phase 2 und 3 4kW verbraucht werden, wird dies vom Stromzähler als 100% Eigenverbrauch interpretiert, wenn der verbaute Zähler wie üblich saldierend arbeitet.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Rainer Ebert

    7. August 2012 um 05:37

    Überschuss Manager

    gibt es ein Bauteil zu kaufen, was den realen Überschuss weiter nutzen lässt. Mittels PV möchte ich meinen Eigenbedarf reduzieren. Den „verbleibenden“ Überschuss möchte ich auf einen Heizstab im
    Pufferspeicher geben. Reicht der Überschuss nicht für Nennlastbetrieb, müsste ich Strom dazukaufen,
    was ich niemals wollte. Ich denke, dass man so ein Bauteil gut gebrauchen könnte.(Messtechnisch sollte ein Vergleicher als Regelgröße am Vor- bzw. Rückwärtszähler den Lastabgang für den Heizstab steuern)

    viele Grüße,
    Rainer

    Antworten »
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    t.force

    24. Juli 2012 um 11:34

    Hi Christian!
    Eine frage, warum kann man dem Energieversorger den erzeugten Strom nicht in der Mittagszeit zur Verfügung stellen ( wenn die Betriebe und Haushalte am meisten verbrauchen) und bekommt ihn dafür einfach wieder, wenn man keinen PV Strom mehr erzeugt (ZB abends…) Damit würden doch beide Seiten noch mehr profizieren!? Und der Anlageninhaber könnte somit, quasi seinen ganzen Jahresbedarf an Strom, sozusagen, selber decken….
    Oder sehe ich das jetzt zu simpel?
    Mfg

    Antworten »
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      Christian Höhle

      30. Juli 2012 um 11:13

      Hallo t.force,

      die Energieversorger haben kein Interesse an PV-Strom zur Mittagszeit. Sie besitzen bereits Kraftwerke, die um diese Zeit den Spitzenstrom liefern könnten. PV zur Mittagszeit sorgt nun dafür, dass genau diese Kraftwerke nicht mehr anlaufen müssen – das bedeutet große Verluste für die Energieversorger.
      Hinzu kommt, dass die Spitzenlastkraftwerke mit ihren vergleichsweise hohen Kosten an der Strombörse für einen hohen Strompreis sorgten, und aufgrund des Merit-Order-Effektes profitieren davon auch die günstigeren Grundlastkraftwerke, denn das teuerste Kraftwerk bestimmt an der Börse den Strompreis für alle anderen Kraftwerke.

      Eine Alternative wäre, den Strom selbst zu verbrauchen und den Überschuss z.B. per Methanisierung dem Erdgasnetz zuzuführen. So könnte die Energie lange gespeichert und zur Fortbewegung (Erdgasantrieb), zur Stromerzeugung in sonnenarmen Zeiten (Schlechtes Wetter, Nachts) und im Winter zum Heizen genutzt werden. Besonders vorteilhaft erscheint auch die Kombination von Power-To-Gas mit vielen dezentralen BHKWs. Die Heizung wird meistens dann benötigt, wenn wenig Sonne scheint. Genau dann gibt es aber auch wenig PV-Strom, sodass Wärme und Strom oft gleichzeitig benötigt werden. Gas-BHKWs könnten aus der zu Sonnenzeiten gespeicherten Energie wieder Wärme und Strom erzeugen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    […] den in Stufe 1 gewonnenen Erkentnissen automatisch zeitlich verschoben werden. Das steigert Eigenverbrauch und Autarkie und entlastet den […]

    Antworten »
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    […] Die Nutzung zum Eigenverbrauch wird in Deutschland gefördert. Dies macht die Selbstnutzung für private Haushalte und Unternehmen gleichermaßen interessant. Der finanzielle Vorteil dieser Variante lässt sich ganz einfach mit dem Eigenverbrauch-Rechner ermitteln. Dieser wird vom Solarenergie-Förderverein Deutschland für die (potentiellen) Betreiber von Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung gestellt. Quelle: sma.de […]

    Antworten »
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      imsam

      10. Juli 2012 um 11:30

      sehr informativ

      meine Fragen sind:

      brauche ich zusäzlich Geräte um die PV anlage so zu schliessen, wie abgebildet.

      wo fliesst die Energie, wann keine Verbraucher und Netzausfall

      welchstromanteil fliesst bei den Verbrauchen, wenn Netz- und PV-strom vorhanden

      Antworten »
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        Christian Höhle

        10. Juli 2012 um 12:14

        Hallo imsam,

        Eigenverbrauch funktioniert auch ohne zusätzliche Geräte. Die Anordnung der Zähler sorgt dafür, dass der Strom zuerst im Haus verbraucht und dann erst eingespeist wird. Wenn nicht ausreichend PV-Strom zur Verfügung steht, um alle Verbraucher zu betreiben, wird zuerst der PV-Strom verbraucht, und die noch fehlende Menge aus dem Netz bezogen.

        Um den Eigenverbrauch zu erhöhen kannst Du ein intelligentes Energiemanagement-System wie z.B. den Sunny Home Manager einsetzen.

        Ohne Batteriespeicher trennen sich auch die PV-Wechselrichter bei Netzausfall nach kurzer Zeit vom Stromnetz. Dann steht keine Energie mehr für die Verbraucher zur Verfügung.
        Wenn ein Batteriespeicher wie der Sunny Backup zur Verfügung steht, kann dieser bei Netzausfall das Hausnetz vom öffentlichen Netz trennen und innerhalb des Hauses ein eigenes Netz bereit stellen. Die Wechselrichter können dann in dieses Netz einspeisen und sogar die Batterie wieder aufladen.

        Sonnige Grüße,
        Christian

        Antworten »
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        Felix Kever

        10. Juli 2012 um 13:45

        Hallo insam,

        wir haben auch eine interaktive Animation erstellt, die das Prinzip des Solarstrom-Eigenverbrauchs erklärt. Titel: „Wohin fließt der Strom?

        Durch das Ein- und Ausschalten der unterschiedlichen Verbraucher und Variieren der Solarstromerzeugung kann man gut erkennen, wie Eigenverbrauch funktioniert.

        Antworten »
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          Christian Höhle

          10. Juli 2012 um 14:57

          Hallo Felix,

          die Animation kannte ich auch noch nicht, danke!

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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        Rob

        30. Mai 2013 um 12:04

        Hallo CHristian,

        vielen Dank für die vielen Infos. Wie wird technisch eigentlich sichergestellt, dass zuerst der selbst produzierte Strom verbraucht wird und erst dann der Strom aus dem Netz genommen wird? Die in einem Kommentar gezeigte Animation ist zwar nett anzusehen aber mir ist nicht klar wie das in der Realität funktionieren soll. Aus Sicht des Verbrauchers stehen mit dem öffentl. Stromnetz und dem Wechselrichter der PV zwei gleichberechtigte Energiequellen mit möglicherweise identischen Innenwidersänden zur Verfügung.
        Vorab bereits vielen Dank für die technische Erklärung.
        Rob

        Antworten »
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          Felix Kever

          30. Mai 2013 um 18:21

          Hallo Robert,

          der Vorrang des selbst erzeugten Stroms ergibt sich ganz automatisch aufgrund der physikalischen Gegebenheiten: Damit überhaupt PV-Strom ins Netz fließen kann, muss die sinusförmige Ausgangsspannung des PV-Wechselrichters immer etwas größer sein als die anliegende Netzspannung.
          Stell’ dir das Ganze einfach mal als Wassermodell vor: Wenn du lokal erzeugtes Wasser in die Leitung im Keller einspeisen willst, muss der Einspeisedruck (=Spanung) höher sein, als der dortige Leitungsdruck. Daraus folgt aber auch, dass bei hinreichender „Einspeiseleistung“ (Liter/min) aus sämtlichen Wasserhähnen im Haus vorrangig das im Keller „eingespeiste“ Wasser kommt…

          Gruß, Felix

          Antworten »
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    DanielB

    20. Februar 2012 um 22:03

    Photovoltaik ist momentan ein sehr wichtiges Thema und hat in den vergangenen 3 Jahren enorm an Interesse gewonnen. Besonders was das Eigenheim anbelangt. Das Thema „Eigenverbrauch“ ist dabei eines der häufigsten Themen, zu denen es Fragen gibt. Danke für diesen ausführlichen Bericht.

    Antworten »
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    Hans-Ulrich Günther

    12. Februar 2012 um 12:01

    Super Artikel, gut recherchiert, sehr informativ…….weiter so !
    Gruß Hans-Ulrich

    Antworten »
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    Christian Höhle

    10. Februar 2012 um 11:18

    Eine Frage zum Artikel kam auf, die sicher für viele interessant ist:
    Darf der Solarstrom, der durch einen oder mehrere Mieter innerhalb eines Hauses verbraucht wird, ebenfalls zum Eigenverbrauch gezählt werden?

    Das ist definitiv so. Das EEG sagt, dass der Solarstrom, der in örtlicher Nähe der Solaranlage verbraucht wird, als Eigenverbrauch gezählt werden darf. Vorteil dabei ist, dass durch mehrere Parteien die Grenze von 30% Eigenverbrauch, die im Moment zu deutlich höherer Vergütung führt, auch leichter erreicht und übertroffen wird.

    Viele Grüße,
    Christian

    Antworten »
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    Holger Thater

    8. Februar 2012 um 19:12

    Hallo Christian,
    vielen Dank für den ausführlichen und grundlegenden Artikel, der mir als SMA-Neuling sehr geholfen hat, sich in das bei SMA derzeit häufig diskutierte Thema der Eigenverbrauchsoptimierung hineinzudenken. Ich freue mich auf weitere Artikel dieser Art!
    Viele Grüße,
    Holger

    Antworten »
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    Rehs, Robert

    8. Februar 2012 um 07:41

    Hallo Christian, wie ist es eigentlich Versicherungstechnisch, wenn ich meine Waschmaschine,Spülmaschine etc. durch Zeitvorwahl laufen lasse und ich nicht zu Hause bin? Zahlt meine Versicherung dann im Schadensfall ( Wasserschaden, Feuer ) ?

    Antworten »
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      Christian Höhle

      8. Februar 2012 um 10:27

      Hallo Robert,

      das ist ein wichtiger Punkt. Die Versicherungen handhaben das sehr unterschiedlich – einige sehen die Abwesenheit als grobe Fahrlässigkeit, andere nicht. Bevor Du die Geräte automatisch Steuern lässt, würde ich dir empfehlen, von Deiner Versicherung schriftlich bestätigen zu lassen, dass das Betreiben der Geräte in Deiner Abwesenheit abgedeckt ist.

      Sollte es nicht abgedeckt sein, bleibt Dir leider nur ein Versicherungswechsel.

      Viele Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Jan

    7. Februar 2012 um 18:01

    eine sehr ausführlicher und informativer Artikel! Vielen Dank dafür!

    Antworten »
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    Mengel

    6. Februar 2012 um 20:36

    Sehr gut erklärt und sehr interessant. Danke! Und weiter so…

    Antworten »
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      Christian Höhle

      7. Februar 2012 um 09:34

      Danke! Fortsetzung folgt… 🙂

      Antworten »
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    Matthias Gaßmann

    6. Februar 2012 um 18:15

    Danke für den sehr informativen Artikel. Das der Ausbau der PV im Rahmen der Energiewende nicht so schlecht ist, wie es geredet wird zeigt auch der folgende Artikel. Trotz Kälte exportiert Deutschland Strom – und wer liefert ihn wohl bei diesem sonnigen Wetter?

    http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Stromnetz+trotz+Kaelte+und+Flaute+stabil,6,a21336.html

    Sonnige Grüße

    Antworten »
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      Christian Höhle

      7. Februar 2012 um 09:33

      Stimmt – große Teile des Artikels hatte ich ursprünglich bei der TAZ gelesen. Dort unter dem noch etwas offensiveren Titel Energiewende im Praxistest – Atomkraft an die Wand geblasen.

      Ich freue mich darüber, dass die erneuerbaren sich gerade so hervorragend bewähren. Ein großer Teil dieser positiven Bilanz wird auch dadurch getragen, dass Windkraft und PV durch Erzeugungsprognosen mittlerweile recht gut vorhersagbar und damit einplanbar sind. Damit das funktioniert, liefert SMA die Anlagendaten von mehr als 24.000 Solaranlagen an die Prognoseanbieter, die dann die daraus Prognosen für Versorgungs- und Übertragungsnetzbetreiber generieren.

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