Smart Home: Sonne scheint, Haustechnik läuft per Klick

von Mareike Köster (Gastbeitrag), , 9 Kommentare

Klick, klick, zukunftssicher: Elektrotechnikermeister Marco Eckert hat im Haus seines Bruders die clevere Kombination aus Photovoltaikanlage und Lüftungsintegralgerät installiert – ihre Technik im Haus steuert die Familie bequem via Tablet.

Das Haus der Eckerts kombiniert eine Photovoltaikanlage mit einem Lüftungsintegralgerät von STIEBEL ELTRON

Das Haus der Eckerts kombiniert eine Photovoltaikanlage mit einem Lüftungsintegralgerät von STIEBEL ELTRON

Im März 2015 startete für Familie Eckert ein aufregendes Projekt: Der Bau ihres eigenen Hauses. Auf rund 200 Quadratmeter Wohnfläche, verwirklichten sie ihr Traumhaus im KfW70-Standard. „Bei unserem neuen Zuhause war es uns wichtig, so autark wie möglich zu sein, darum wollten wir auch keine Öl- und Gasheizung im Haus haben“, erzählt Bauherr Torsten Eckert. Rat gab’s von seinem Bruder Marco. Die Empfehlung des Elektrotechnikermeisters von eckert | elektro service: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach in Kombination mit einem Lüftungsintegralgerät LWZ 404 Trend. Das Lüftungsintegralgerät sorgt nicht nur für gute Luft im Haus, sondern auch für Heizung und warmes Wasser. Tipp des Expertens: „Mit einem Energiemanagementsystem, bestehend aus Energy Management Interface von STIEBEL ELTRON und Sunny Home Manager von SMA, kann bequem vom Sofa aus die Technik im Haus via Tablet gezielt gesteuert werden.“
httpv://www.youtube.com/watch?v=embed/tmjeZ7dj2sg

„Die verbaute Technik im Haus ist für mich die Zukunft“, ist Marco Eckert überzeugt. „Jahrelang war es rentabler, den eigenen Photovoltaikstrom ins Netz einzuspeisen, statt ihn selbst zu verbrauchen. Durch steigende Strompreise und sinkende Einspeisevergütungen – die häufig nicht einmal die Hälfte des aktuellen Strompreises betragen – hat sich die Situation geändert. Denn heute gilt: Je mehr selbst produzierter Strom im eigenen Haushalt verbraucht wird, desto stärker sinken die persönlichen Energiekosten.“

 

   

Die Technik im Haus kann bequem über das Tablet gesteuert werden

Die Technik im Haus kann bequem über das Tablet gesteuert werden

 

Strom selbst produzieren, Strom selbst verbrauchen – das senkt Energiekosten

Klar, dass er seinem Bruder sein Haus zukunftssicher gestalten wollte. „Marco ist der Experte in Sachen Heiztechnik bei uns in der Familie, ich habe ihm voll und ganz vertraut“, erinnert sich Torsten Eckert. Strom selbst zu erzeugen faszinierte den Familienvater. Wie der Ertrag einer Photovoltaikanlage variiert im Hause Eckert im Tagesverlauf auch der Stromverbrauch. Aber auch dafür hat Marco Eckert eine Lösung: „Die Sonneneinstrahlung können wir nicht beeinflussen, wohl aber, wann die Geräte den Strom verbrauchen.“ Möglich macht dass der Sunny Home Manager, kombiniert mit dem Energy Management Interface. Der Sunny Home Manager ist ein kleiner Steuerungscomputer, der über den hauseigenen Internetzugang beispielsweise die standortbezogene Ertragsprognose lädt, um den voraussichtlichen Photovoltaikstromertrag zu berechnen. Das System gibt den Bewohnern eine Vorhersage, wann mehr Photovoltaikstrom im Hausnetz zur Verfügung steht, als gebraucht wird.

Smartes-Home-in-Durbach   Energiesparen-mit-smarter-Technik-im-Haus

Familie-Eckert-wohnt-im-Smart-Home

 

„Zunächst war die Vorstellung komisch, erst dann die Spülmaschine anzustellen, wenn genügend Sonnenstrom da ist. Aber es funktioniert prima und es macht richtig Spaß zu sehen, wie sich die Verbräuche im Haus entwickeln“, so der Bauherr. Denn flexibel eingesetzt, können Waschmaschine oder Spülmaschine helfen, einen höheren Anteil des eigenen Sonnenstroms zu nutzen. Auch das Lüftungsintegralgerät nutzt den Stromüberschuss, um Wasser hocheffizient zu erwärmen, und für gute Luft und wohlige Wärme im Haus zu sorgen. „Wir sind mit der Technik im Haus zufrieden – alles richtig gemacht“, bilanziert der Bauherr und lacht. Und so haben die Energiewender ein gutes Gefühl in ihrem zukunftssicheren Zuhause – Tag für Tag…

 

Dieser Artikel wurde erstmalig im STIEBEL ELTRON Energy Life veröffentlicht. Vielen Dank für die freundliche Genehmigung zur Zweitverwertung.

 

9 Kommentare
  1. Jürgen sagte:

    Hallo Familie Eckert!
    Ich habe seit Mai das gleiche System und bin nun mal gespannt auf den ersten Winter. Leider kämpfen wir hier am Bodensee mit Nebeltagen, was die PV-Werte etwas drückt. Aber über den Sommer habe ich zu 83% Warmwasser mit PV gemacht. Tolle Sache.

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    • Jürgen sagte:

      Cool ist auch, dass ich über FHEM mit meinem Homeserver-NAS die Werte aus der LWZ mitplotten kann und so auch Grafiken über Schaltzücklen der Heizung bekommen,
      aber das nur am Rande…

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  2. Alex sagte:

    Schade, das SMA immer noch auf proprietäre Systeme setzt. Funksteckdosen sind ja wohl kaum „smart“. Als Besitzer des zweiten KNX-Hauses kann ich mich nur wundern, daß immer noch nach einem Standard für das Smart Home gesucht wird, obwohl der Standard bereits seit 25 Jahren erhältlich ist und von über 200 Herstellern unterstützt wird. SMA täte gut daran, seine Kommunikationstechnologie dahingehend anzupassen und endlich wirklich smarte Lösungen zur Verfügung zu stellen.
    Ich habe bereits die Zweite SMA Anlage, die ich wirklich gut finde, ärgere mich aber dennoch, das ich irgendwelche Krücken brauche, um mein Smart Home mit SMA zu verbinden.

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  3. Jenny Eckhardt sagte:

    Vielen dank für den tollen Beitrag. Gut zu wissen, wie simpel die Haustechnik doch bedient werden kann. Ein Freund hat neulich sein komplettes Haus mit einem elektronischem Gerät verbunden. Nun kann er alles steuern.

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  4. Peer sagte:

    Guten Morgen, ich bin von SMA schwer enttäuscht!
    Ich möchte mir eine neue Waschmaschine kaufen. Ich habe einen Sunny Home Manager Typ 1. Habe mir für viel Geld die Funksteckdosen gekauft. Diese können alle neuen Waschmaschinen nicht starten! Alle neuen Waschmaschinen benötigen nach Rückkehr der Versorgungsspannung einen Startbefehl über eine Taste an der Waschmaschine. Somit funktionieren ihre Funksteckdosen nur mit sehr alten Maschinen, die ein elektromechanisches Schaltwerk haben!
    Nun möchte ich mir eine Waschmaschine kaufen, die mit meinem alten Sunny Home Manager (2014 3 Jahre) zusammen arbeitet.
    Meine telefonische Anfrage bei Ihrer Hotline verlief erfolglos. Man konnte mir keine Maschine nennen die mit Ihrem System zusammenarbeitet. Man verwies mich dann an die Hersteller der Waschmaschinen. Man meinte Miele würde mit ihnen zusammen arbeiten.
    Ich habe mich dann an die Firmen Media Markt, Berlet und Euronics gewandt. Die sich dann mit den Firmen Miele und Bosch/Siemens in Verbindung gesetzt haben. Niemand wollte eine schriftliche Auskunft darüber geben, welche Maschinen mit ihrem System zusammen arbeitet! Zu Miele meinte man, dass vielleicht die Maschine WMG823WPS D LW TDos WiFiConn@ct von ihrem System gesteuert werden kann.
    Nun habe ich einen teureren Wechselrichter von SMA gekauft, dazu einen Sunny Home Manager und die passenden Steckdosen, die meine alte Waschmaschine nicht steuern kann. Nun möchte ich mir eine neue Waschmaschine kaufen und es kann mir weder SMA noch ein Waschmaschinenhersteller sagen welche Maschine ich mir kaufen kann, damit die Steuerung funktioniert? Das kann doch wohl 2017 nicht wahr sein!!!

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  5. Martin Heppner sagte:

    Hallo,
    super Sache! Habe die LWZ 504 mit dem ISG Web und SH2.0. Was mir aber im Werbevideo aufgefallen ist: Der Klemmbereich der Module wurde nicht eingehalten bzw. es wurde an der kurzen Seite geklemmt. Das stimmt doch so nicht, oder!?

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    • Annika Linke
      Annika Linke sagte:

      Hallo Martin,
      die Module können, bei entsprechender Belastungsgrenze, auf der kurzen Seite geklemmt werden. Auf Seite 6 der Bedienungsanleitung ist das entsprechend dokumentiert.
      Viele Grüße,
      Annika

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  6. Klaus sagte:

    Schön, wenn es läuft,
    aber mein Sunny Backup S läuft seit vier Monaten nicht und SMA reagiert trotz genauer Fehlerbeschreibung, gespeicherter Daten und Oszillogrammbilder weder auf eMails an ‚SUNNYISLAND.SERVICE@SMA.DE‘ noch reagiert das Service-Online-Center. Anrufen zwecklos, erhäng dich in der Schleife! Also € 4.000,- in den Sand gestetzt?

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    • Anna Homberger
      Anna Homberger sagte:

      Hallo Klaus,
      wir können deine Aufregung gut nachvollziehen und bitten vielmals um Entschuldigung. Bitte sende uns eine E-Mail an SocialMedia@sma.de und teile uns deine Ticketnummer mit, damit wir dein Anliegen an unsere Kollegen weiterleiten können.
      Sonnige Grüße, Anna

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