Anlagenmodernisierung: Solarerträge steigern & Servicekosten senken

Weniger ist mehr. Eine Anlagenmodernisierung in Rennerod zeigt es. Hier wurde die Anzahl der eingesetzten Wechselrichter drastisch reduziert: Anstelle von 59 Wechselrichtern anderer Hersteller sorgen jetzt zwölf Sunny Tripower CORE1 zuverlässig für effiziente Solarerträge.

Industriegebiet Alsberg in Rennerod im Westerwald. Auf dem Dach eines Logistikbetriebs produziert eine Solaranlage seit 2012 grünen Strom. Seit der Inbetriebnahme wurde die Anlage nach und nach auf eine Gesamtleistung von 630 Kilowatt peak (kWp) erweitert und erzielt einen Jahresertrag von 500.000 kWh.

 

Mehr Effizienz mit SMA Repowering

Ein Fall für SMA Repowering.

Eine zunehmende Defektanfälligkeit der installierten Wechselrichter führte zu steigenden Ausfallraten und reduzierten Solarerträgen. Die Betreiber fassten den Entschluss, die vorhandenen Wechselrichter auszutauschen und die Anlage kostengünstig und servicefreundlich zu modernisieren. Gesucht wurde keine 1:1-Lösung mit einem einfachen Gerätetausch, sondern eine echte Alternative, mit der auch die Wartungs- und Installationskosten langfristig reduziert werden sollten. Denn: Das Areal ist weitläufig, lange Wege müssen zurückgelegt werden. Auch zur Solaranlage auf dem Dach. Bis zum Installationsort der Module und Wechselrichter sind einige (Höhen-) Meter zurückzulegen, Werkzeug und Leiter inklusive. Und das jedes Mal, wenn ein Service- oder Wartungseinsatz ansteht. Das ist zeitaufwändig und in der Folge entsprechend teuer.

CORE1 erfüllt viele Anforderungen

Alles im Blick: Armin Kroboth von ecoCuyo hat die Anlagenmodernisierung als Planer begleitet.

„Mit dem CORE1 haben wir dann den Wechselrichter gefunden, der zu 100 Prozent passte“, sagt Armin Kroboth vom Ingenieurbüro ecoCuyo, der das Projekt über den gesamten Zeitraum als verantwortlicher Planer betreut. Technisch entscheidend war die hohe Anzahl an MPP-Trackern. Damit war eine weitere Nutzung der Anlage und der vorhandenen Verkabelung möglich – ohne Mehraufwand. Der zweite entscheidende Punkt für das SMA Produkt waren die Vorteile der Installation: „Der CORE1 hat die Kosten der Anlagenmodernisierung enorm reduziert“ erklärt Alex Biesenack von proHelios Regenerative Energiesysteme. „Eine Verkabelung auf dem Dach wäre in der Beschaffung und im Einbau sehr teuer geworden. So konnten wir einfach die vorhandene Verkabelung nutzen.“ Anstelle der bislang installierten insgesamt 59 Wechselrichter unterschiedlicher Hersteller bilden jetzt 12 Sunny Tripower CORE1 von SMA das Herzstück der Anlage. Die Umrüstung auf effizientere Technologie erhöht die Performance der Anlage zusätzlich.

Win-win: Mehr Solarerträge und einfacher Service

Runter vom Dach, dafür unter ein neues Dach: Die CORE1 wurden am Boden in einem kleinen Haus untergebracht, in direkter Nachbarschaft zur Logistikhalle. Für kurze Wege zum Installationsort ist damit ab sofort gesorgt, denn das Servicefahrzeug parkt direkt neben dem CORE1. Auch die „Inneneinrichtung“ des Hauses überzeugt: Kleine Podeste unter jedem CORE1 sorgen für zusätzlichen Schutz im Winter der Wechselrichter und ermöglichen dem Serviceteam ganzjährig ein komfortables und rückenschonendes Arbeiten.

Zukunftsfähig modernisieren und dabei Kosten und Erträge immer im Blick: Mit dem Sunny Tripower CORE1 realisierte das Team eine clevere Lösung, von der alle Seiten profitieren.

 

Anlagensteckbrief:

Standort: Industriegebiet Alsberg, 56477 Rennerod im Westerwald
Anlagengröße: 624,53 kWp
Inbetriebnahme: 2012
Jahresertrag: 500.000kWh
CO2-Reduktion: 300 Tonnen pro Jahr
Planung, Beratung und Installation:
proHelios GmbH & Co.KG
Ingenieurbüro Kroboth

 

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