Stress und was man dagegen tun kann

Von Maren Müller (Gastbeitrag) am 8. November 2011 in der Kategorie Karriere mit 0 Kommentare
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Jeder Mensch ist gestresst. Egal ob Schüler, Student, Azubi, Hausfrau und Mutter oder Geschäftsmann, alle sind gestresst. Doch was genau versteht man eigentlich unter Stress? Wo kommt er her? Und wie geht man mit ihm um? Das wollte ich beim SMA Gesundheitstag herausfinden, der in diesem Jahr unter dem Motto Work-Life-Balance stand.
If you say it in English, bedeutet Stress nichts anderes als „Anspannung“ oder „Druck“. Beschrieben wird also ein äußerer Reiz, der auf den menschlichen Körper wirkt. Im gesunden, ausgewogenen Maße hat Stress sogar eine positive, belebende Wirkung. Denn wer hat nicht schon mal die Erfahrung gemacht, dass man gerade unter Stress zur persönlichen Hochform aufläuft??

Gefahren von zu viel Stress

Die Gruppe sucht gemeinsam Auslöser von Stress.

Die Gruppe sucht gemeinsam Auslöser von Stress.

Knackpunkt und Gefahr des Ganzen ist nun aber, wenn diese Anspannung zur permanenten Belastung des Körpers wird, wenn auf diese Anspannung keine Entspannung folgt und wenn die Stress auslösenden Aspekte zum Mittelpunkt des Lebens werden. Dieses umfangreiche und oft unterschätzte Thema wurde am SMA Gesundheitstag innerhalb einer Stunde auf informierende, abwechslungsreiche und vor allem wach-rüttelnde Weise übermittelt. Es wurde nicht nur auf die Bedeutung von Stress hingewiesen, sondern auch darauf, wohin er führen kann und wie viele Menschen von Stress und damit verbundenen Krankheiten betroffen sind. Burnout, Depression und Selbstmord sind nur wenige – wenn auch die schlimmsten – Resultate von Stress.

Doch was genau führt zu Stress?

Große Steine symbolisieren wichtige Dinge

Große Steine symbolisieren wichtige Dinge

Es ist nicht, wie viele vielleicht vermutet hätten, der ständige Konkurrenzkampf und der unaufhaltsame Leistungsdruck, der auf uns lastet. Vielmehr zählen der permanente Termin- und Zeitdruck sowie die ständige Erreichbarkeit zu den Hauptursachen von Stress. Man verliert die wichtigen Dinge, die einem den nötigen Ausgleich geben würden fast vollkommen aus den Augen und hat keine Zeit mehr; weder für die Familie, für Freunde, noch für sich selbst. Der Trainer hat das mit Steinen gezeigt: Wenn man sein Leben mit vielen kleinen Dingen füllt, ist es schnell überlastet und man hat nicht mehr genügend Zeit und Platz für die wichtigen Dinge im Leben („großen Steine“). Den Vergleich fand ich ganz gut gewählt.

Was tun gegen Stress?

Der Vortrag „Umgang mit Stress“ hat uns nicht nur gezeigt, dass man das Thema Stress nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, sondern auch die Möglichkeit geboten für uns selbst herauszufinden, wie gestresst wir bereits sind, was für uns die wichtigsten Dinge im Leben sind und wie wir nur kurze Selbstentspannungsübungen in den Alltag einbauen können. Es ist sehr wichtig, Prioritäten zu setzen und sich genau zu fragen, ob immer alles sofort erledigt werden muss. Nehmt Euch nicht zu viele Aufgaben vor und bleibt gelassen!

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Der Autor

Maren Müller (Gastautor)

Maren macht eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß-und Außenhandel.

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