Unsere ersten Wochen im Dynahaus

Von Frank Freitag (Gastbeitrag) am 16. März 2015 in der Kategorie Energiemanagement mit 1 Kommentar
Dynahaus von oben

Nach einem gelungenen Umzug mit viel Unterstützung durch Freunde, Bekannte, dem Team Dynahaus und Team SMA haben wir es geschafft, in das Haus der Zukunft einzuziehen, dafür vielen, vielen Dank! Ohne Euch hätten wir es nicht geschafft! Hier unsere Eindrücke aus den ersten Wochen.

 

Bye bye altes Haus

Bye bye altes Haus

Am 16.12. ging es los, erst mal das Haus von oben bis unten zu erkunden, einen ersten Eindruck gewinnen. Alles ist neu, lichtdurchflutet und super angenehm.

Dann die ersten Kartons, die natürlich am Vorabend schon in das Auto gestellt wurden, in das Haus tragen. Betten, Matratzen und was man so für den nächsten Tag braucht, holen und aufbauen, um die erste Nacht im Haus zu verbringen. Man glaubt es kaum, aber es ist selbst für uns Erwachsene tierisch aufregend und spannend gewesen.

Die folgenden Tage waren dann zwar anstrengend aber produktiv.

 

Oskar beim Umzug: Auch ihm gefiel es auf Anhieb gut im neuen Heim

Oskar beim Umzug: Auch ihm gefiel es auf Anhieb gut im neuen Heim

Reibungsloser Umzug dank Teamwork

Am 20.12 kamen die restlichen Möbel und Kleinigkeiten. Die Möbel wurden durch Freunde aufgebaut und an den Wänden angebracht. Alle sind sehr vorsichtig mit den Sachen umgegangen und hatten erstmal Skrupel Löcher in die weißen Wände zu bohren.  Wo sind die Leitungen, Wasser, Strom usw.? Dank der Bauzeichnungen war es dann aber doch „einfach“. Zwischenzeitlich hatte das Küchenteam das Essen vorbereitet und es gab Mittagessen. Dann ging es an das Einräumen. Es spielte sich alles schnell ein und war ruck zuck erledigt.

 

Weihnachten im neuen Haus kam auch bei Jonas gut an

Weihnachten im neuen Haus kam auch bei Jonas gut an

Weihnachten im Dynahaus

Pünktlich zum 24.12.2014 hatten wir alles geschafft und Weihnachten konnte kommen. Es kam so wie wir es uns vorgestellt haben, Weihnachten in aller Ruhe und im neuen Haus zu verbringen. In Ruhe essen, schöne Gespräche führen und viel Spaß mit der Familie haben.

Ups, Geschenke gab es natürlich auch, die natürlich hier nicht verraten werden.

 

Und endlich kommt die Sonne raus

Wie die Zeit vergeht, jetzt wohnen wir mittlerweile schon fast drei Monate im Haus der Zukunft. Die Sonne lässt sich nach und nach immer mehr blicken und die dunkle Jahreszeit verabschiedet sich so langsam. Willkommen im Frühling!

Anfangs waren die Sonnenstunden rar und man konnte die Erfolge der Anlage nicht so richtig einschätzen. Es tat sich was, aber gefühlt zu wenig. An jedem Tag, wo die Sonne sich blicken lässt, wird automatisch die Neugier geweckt: „Was passiert jetzt?“

Bilanz Dynahaus vom 12.03.2015

Bilanz Dynahaus vom 12.03.2015

Also: Sunny Portal App anklicken und dann kommt die Überraschung: Man sieht, was an Energie erzeugt wird, was ins Netz eingespeist wird und was in der Batterie zwischengespeichert wird. Es wird ebenfalls angezeigt, was verbraucht wird. Wenn dann der Verbrauch höher ist als die Energiegewinnung der PV-Anlage, neigt man dazu, die Wolken mit einer Stange bei Seite zu schieben, um mehr Energie zu gewinnen. Geht aber leider nicht 😉

Man sieht sich das alles so an, denkt darüber nach, welche Verbraucher sind das eigentlich, die den Strom verbrauchen? So findet man heraus, wo die größten Stromschlucker sitzen und kann sein Verhalten dementsprechend anpassen.

 

Waschmaschine läuft mit eigenem Strom vom Dach

Zwischenzeitlich wurden auch die Funksteckdosen für die Waschmaschine installiert, dies hat sich auch eingespielt. Waschmaschine füllen und vorbereiten, Funksteckdose aktivieren und dann mal schauen was passiert. Nein, es kommt einem am Anfang komisch vor, da die Maschine nicht startet, wie man es gewohnt ist. Am Anfang wird man nervös, sobald die Sonne scheint. Man stellt sich die Frage: Funktioniert das? Wann geht es endlich los, warum wäscht die Maschine noch nicht? Fragen über Fragen. Doch dann geht es auf einmal!

Automatisch greift man zum Handy und schaut über den Sunny Home Manager nach. Und siehe da: Es erklärt sich von selbst. Die PV-Anlage erzeugt genug Strom für alle Verbraucher, speichert in der Batterie ab, speist ins Netz ein und Strom für die Waschmaschine ist auch noch da. Ein schönes Gefühl!

Anlagensteckbrief Dynahaus

Anlagensteckbrief Dynahaus

 

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Der Autor

Frank Freitag (Gastautor)

Frank wohnt mit seiner Familie für ein Jahr mietfrei im Dynahaus und berichtet im Blog über seine Erfahrungen. Er arbeitet bei einem regionalen Automobilhersteller.

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1 Kommentar

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    Dr. Lippe

    29. April 2015 um 19:37

    Gratulation, aber beachten Sie bitte die richtigen Maßeinheiten bei Ihrer Energiebilanz.
    Sie verwechseln Energie mit Leistung.

    mfg
    Drli

    Antworten »

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