Steigende Preise und sinkende Kosten? Augen auf bei Strompreisdebatte

Von am 14. Oktober 2014 in der Kategorie Energiewende mit 238 Kommentare
Stromzähler

Glaubt ihr, dass unsere Stromrechnung auch in den nächsten Jahren ständig steigen wird? Da könntet ihr Recht behalten. Glaubt ihr, das liegt am weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien? Wohl kaum! Ich erkläre euch warum.

Das Thema Stromkosten geht derzeit wieder einmal durch die Medien. Der Grund: Das Statistische Bundesamt gab vergangene Woche bekannt, dass sich die Stromkosten für Verbraucher seit Beginn des neuen Jahrtausends fast verdoppelt haben. Bei keinem anderen Verbrauchsgut seien die Kosten derart angestiegen, hieß es weiter. Eine Preissteigerung von 92 Prozent ist wirklich Wahnsinn – wenngleich die Nachricht doch keinen wirklichen News-Wert hatte. Denn jeder Verbraucher, ob Befürworter oder Gegner der Energiewende, bekommt die Strompreisentwicklung zeitnah am eigenen Kontostand zu spüren.

Klar, die EEG-Umlage ist in den vergangenen Jahren angestiegen und macht aktuell 6,24 Cent pro Kilowattstunde aus. Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten, da weniger als die Hälfte der Umlage reine Förderkosten sind. Im nächsten Jahr soll die Umlage zudem erstmals sinken. Und das wird  unter Experten auch als Beweis dafür gewertet, dass Ökostrom zunehmend preiswerter produziert werden kann. Das Sinken der Umlage zeige, dass die Erzeugung von „Grünstrom“ immer günstiger werde, sagte etwa Grünen-Energieexperte Oliver Krischer gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

 

Entwicklung von EEG-Umlage und Börsenstrompreis

 

Saubere Energie nicht mehr per se teurer als Strom aus Kohlekraftwerken

Ganz ins Bild passt da auch die jüngste Studie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Sie hat 20 Studien verglichen, die sich mit den Kosten der Stromerzeugung befassten, den so genannten Stromgestehungskosten. Das konkrete Ergebnis: An guten Standorten könnten die Stromgestehungskosten neuer Windenergie- und Photovoltaikanlagen sogar niedriger ausfallen als die neuer fossiler Kraftwerke. „Erneuerbare Energien sind zum Teil heute schon wettbewerbsfähig“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE.

Mindestens genauso spannend wie das Ergebnis selbst ist aber die Tatsache, wie die häufig zitierten angeblich geringeren Kosten für die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken hergeleitet werden. Die Experten der AEE haben sich die Mühe gemacht, und in puncto Kostenvergleich wirklich genau hingeschaut. Manche der untersuchten Studien, die von relativ niedrigen Stromgestehungskosten bei Kohlekraftwerken ausgingen, rechneten laut AEE entweder gänzlich ohne CO2-Kosten oder auch für die Zukunft mit geringen Preisen für die von den Kohlestromproduzenten benötigten Emissionszertifikate von maximal 30 Euro pro Tonne. Zum Vergleich: Die externen Kosten einer Tonne CO2, etwa für Schäden durch den Klimawandel oder Gesundheitsbeeinträchtigungen, werden von Klimawissenschaftlern mit rund 80 Euro angegeben. Derzeit liegt der Preis für ein Emissionszertifikat allerdings nur bei etwa sechs Euro. Da ist viel Spielraum, um die Kosten für fossile Energie besser dastehen zu lassen.

Ähnlich groß ist auch der Spielraum der Versorger. Denn obwohl der Börsenpreis für Strom aufgrund der steigenden Produktion aus Erneuerbaren Energien auf den tiefsten Stand seit neun Jahren gefallen ist, gibt es keine Entlastung für die Verbraucher. Verbraucherschützer, wie etwa das Verbraucherportal Verivox.de kritisieren schon länger, dass die Branche die gefallenen Preise nur unzureichend an die Kunden – und damit an uns alle – weitergebe. Ein Anbieterwechsel ist der einzige Handlungsspielraum, den wir als Verbraucher haben.

Also, wenn ihr euch über eure Stromrechnung ärgert, dann schaut, ob es nicht günstigere Anbieter gibt – und lasst euch nicht länger erzählen, dass die Erneuerbaren Energien die Kostentreiber sind.

 

Was sind eigentlich Stromgestehungskosten?

Eine wichtige Vergleichsgröße, die sich die  AEE bei Ihrer Analyse betrachtet hat, sind die so genannten Stromgestehungskosten. Das sind die durchschnittlichen Kosten, die für die Errichtung und den Betrieb von Kraftwerken bezogen auf die erzeugte Strommenge anfallen. Sie werden in der Regel in Euro je Megawattstunde angegeben. Die Stromgestehungskosten ergeben sich aus den Kapitalkosten (inklusive den Finanzierungskosten von Fremdkapital), den fixen und den variablen Betriebskosten, den Brennstoffkosten sowie der angestrebten Kapitalverzinsung über den Betriebszeitraum. (Quelle: Wikipedia)

 

Konkrete Ergebnisse der Studie

Kosten für Photovoltaik und Erdgas nähern sich an

Die Kosten der Photovoltaik lagen den Angaben der AEE zufolge im Jahr 2013 bei 7,9 bis 16,6 Cent pro Kilowattstunde und damit an guten Standorten gleichauf mit Erdgas (7,6 bis 10,0 Cent). Photovoltaikanlagen, die im Jahr 2015 ans Netz gehen, könnten mit 7,8 bis 14,7 Cent bereits zu den gleichen Kosten produzieren wie neue Steinkohlekraftwerke mit 8,0 bis 10,3 Cent.

 

Windenergie kann künftig günstiger sein als Braunkohle

Die Stromgestehungskosten der Windenergie an Land lagen laut aktuellen Studien im Jahr 2013 zwischen 4,5 und 10,9 ct/kWh. Damit produzieren neue Windenergieanlagen an sehr windreichen Standorten schon zum gleichen Preis wie neue Braunkohlekraftwerke (3,9 bis 5,4 ct/kWh). Im Jahr 2020 könnten Windenergieanlagen an besonders geeigneten Standorten Strom erzeugen, der nur noch 4,2 ct/kWh kostet. Damit wären sie teilweise günstiger als neu errichtete Braunkohlekraftwerke: Diese könnten Strom 2020 vermutlich zu Preisen zwischen 6 ct/kWh und 8,5 ct/kWh erzeugen.

Zusammensetzung des Strompreises

 

Weitere Infos

EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren (BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.)

 

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Meine Aufgaben:
Redakteurin Investor Relation
Meine Themen:
Alles was mit Texten rund um das Thema Finanzen und den Geschäftsbericht zu tun hat
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Zur Grundschulzeit habe ich mit einer Freundin auf großen Papierbögen eine Kinderzeitung entworfen. Erstes Skandalthema war, dass Jugendliche nach einem Karnevalsumzug alle Luftballons kaputt gemacht haben. Was für eine Gemeinheit!

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238 Kommentare

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    Jana

    21. Februar 2017 um 18:02

    Ich bleibe bei meinem regionalen Anbieter, der ebenfalls mehr und mehr auf erneuerbare Energien setzt. Der ständige Wechsel, nur um ein paar Cent billiger zu kommen, kostet nämlich auch Zeit (und damit Geld). Ansonsten freue ich mich über das steigende Interesse an Nachhaltigkeit. Liebe Grüße!

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    Andrea

    20. November 2014 um 18:41

    Freuen wir uns doch, dass die Energiewende in vollem Gange ist. Ich bin gerne bereit mit meinen höheren Stromkosten die Technologie zu fördern, die heute der ganzen Welt bei der Umstellung auf Erneuerbare hilft. Das die Energiewende jetzt von viele Politikern schlechtgeredet wird, finde ich sehr schade, auch die jünsten Beschlüsse zu den Kohlekraftwerken. Früher oder später wird der billige Preis für Strom aus Erneuerbaren auch an die privaten Verbraucher weitergegeben, auf den Tag freue ich mich schon!

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    Peter Jensen

    8. November 2014 um 14:32

    Sagen sie mal, werte Admins, soll das jetzt immer so weitergehen?

    Bei jedem meiner Kommentare erscheint jetzt dieser Hinweis:

    „Danke für Deinen Kommentar. Da dies dein erster Kommentar auf unserem Blog ist, muss er freigeschaltet werden. Würden wir das nicht tun, bestünde die Gefahr von unkontrolliertem Spam. In Zukunft werden deine Kommentare aber sofort sichtbar sein.“

    Der Hinweis ist natürlich Unsinn, weil sie mich ja nun schon eine Weile hier kennen.
    Wollen sie mich so vom Schreiben abhalten?
    Was soll das? Bitte mal um eine Erläuterung. Danke.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      8. November 2014 um 16:00

      Hallo Herr Jensen,

      dieser Hinweis erscheint, wenn ein Kommentar zur überprüfung der Netiquette zurück gestellt wurde. Sobald die Kollegen den Kommentar überprüft haben, wird er entweder freigeschaltet oder gelöscht, falls er gegen die Netiquette verstößt (den Inhalt hatte ich zuvor bereits zitiert).

      Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies in der Regel zu unseren normalen Bürozeiten passiert.

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

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    Kurt Lowinski

    7. November 2014 um 01:42

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    Kurt Lowinski

    6. November 2014 um 02:55

    Aus den unten genannten Gründen bleibt es also unwiderlegter Fakt:


    1) Durch den EE-Strom profitieren die Großabnehmer an der Börse von niedrigen Strompreisen.

    2) Der (oft sogar Umlagebefreiten) Industrie wird das durch niedrige Stromtarife weiter gegeben

    3) Die vielen kleinen Verbraucher (die Bürger) zahlen das durch die EEG Umlage. Zusätzlich steigen die Haushaltsstromtarife.“

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      Peter Jensen

      6. November 2014 um 12:03

      „Unwiderlegbarer Fakt“…

      Wow! Uuuuhhh! Ich bin beeindruckt. Die EE-Inquisition hat gesprochen! 😀

      Mal ganz davon abgesehen, dass kein Mensch die drei Punkte bestritten hat. Sie sind alle drei richtig und nichts weiter als eine Beschreibung des gegenwärtigen Zustands. Okay, der letzte Satz von Punkt 3 ist wieder typische EE-Demagogie.

      Denn die Haushaltstrompreise steigen ja vor allem wegen der EEG-Umlage. Der Durchschnittserlös der Versorger ist von 2012 auf 2013 von 11,89 auf 12,84 ct/kWh gestiegen. Das ist weniger als 1 ct. Die EEG-Umlage ist in dem Zeitraum von 3,59 auf 5,28 ct/kWh. Das ist mehr als 1 ct. Rechnet man also die EEG-Umlage raus, dann sind die reinen Strompreise sogar gesunken.
      http://www.strom-magazin.de/strommarkt/energieversorger-steigern-erloes-bei-sondervertragskunden_34752.html?utm_source=nl_strom-magazin&utm_medium=emailmarketing&utm_campaign=2014-11-05
      Wie schon von 2009 bis 2012.

      Also ansonsten sind die drei Punkte richtig. Weiß gar nicht, wie du darauf kommst, dass ich da widersprechen würde.

      Nur zieht ihr eben andere Schhlussfolgerungen daraus als ich. Und ich halte eure eben für Unsinn. 😀

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        Kurt Lowinski

        6. November 2014 um 16:08

        Hallo Peter,

        Du schreibst: „Unwiderlegbarer Fakt”… Wow! Uuuuhhh! Ich bin beeindruckt. Die EE-Inquisition hat gesprochen! 😀

        Gut – Argumente hast Du jedenfalls keine mehr 😉

        Weiter schreibst du: „Mal ganz davon abgesehen, dass kein Mensch die drei Punkte bestritten hat. Sie sind alle drei richtig und nichts weiter als eine Beschreibung des gegenwärtigen Zustands.“

        Wow – so viel Einsicht hätte ich gar nicht erwartet. Prima, dass wir hier einer Meinung sind. Wenn 1-3 also nun unbestritten wahr sind, drängt es doch nun, diese schreiende Ungerechtigkeit auszumerzen.

        Und weiter geht’s: „Denn die Haushaltstrompreise steigen ja vor allem wegen der EEG-Umlage“

        Prima, Peter. Zitat meines Punkt 3 😉 Ich habe mir deinen Link zu den Durchschnittserlösen einmal genauer angeschaut. Deine Aussage dazu ist falsch.

        a) Wenn mann die EEG Umlage abzieht, bleibt eine Preissteigerung, die seit 2000 im Durchschnitt jedes Jahr um 5% ansteigt – seit 2000 sind das in Summe 65%. Das kannst Du mit der Quelle (destatis) und Excel sehr schnell selbst nachvollziehen

        b) Aus 1-3 folgt aber auch, dass bei einer vernünftigen Anpassung des Stromhandels die EEG Umlage erheblich geringer ausfallen kann.

        Bitteschön. Hier sind meine Argumente.

        Von dir steht dagegen, dass Du unsere Argumente „Unsinnig“ findest. Eine Begründung gibt es von dir nicht (mal abgesehen von deiner falschen Annahme der Strompreisentwicklung, die ich dir gerade auseinander genommen habe 😉 ).

        Und jetzt streng dich mal ein bisschen an und such mal richtige Argumente, damit wir wieder auf Augenhöhe diskutieren können. Komm schon – ich weiß Du kannst das 😀

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        Peter Jensen

        6. November 2014 um 16:49

        Kurt, du bist ja ein richtiger Spaßvogel. 😀

        KL: „Wow – so viel Einsicht hätte ich gar nicht erwartet. Prima, dass wir hier einer Meinung sind.“

        Das liegt daran, dass du meine bisherigen mehreren Hundert Kommentare nicht richtig liest.

        KL: “ Wenn 1-3 also nun unbestritten wahr sind, drängt es doch nun, diese schreiende Ungerechtigkeit auszumerzen.“

        Schreiende Ungerechtigkeit! Mach mal halblang! 😀

        Na dann schalte doch deine PV-Anlage einfach ab. Dann entstehen weniger Kosten, die wir bezahlen müssen.

        KL: „Ich habe mir deinen Link zu den Durchschnittserlösen einmal genauer angeschaut. Deine Aussage dazu ist falsch.“

        NEIN, ist sie nicht. „Genauer“ scheint bei dir dieselbe Bedeutung zu haben wie bei Hans. Nämlich etwa so wie „mal kurz drüber geschaut“ und dann andere Sachen hinzugefügt, die mit dem Thema nichts zu tun haben.
        Denn erstens geht es in dem Beitrag um die Jahre 2012/2013 und nicht um die seit 2000!
        Zweitens habe ich nie bestritten, dass es zwischen 2000 und 2008 zu Preissteigerungen kam. Damals sind eben die Preise für Brennstoffe gestiegen. Unter anderem auch wegen der dämlichen CO2-Zertifikate. Die EEG-Umlage hat in dem Zeitraum kaum Auswirkungen.
        Aber von 2009 bis 2013 sind die Strompreise nur noch wegen der EEG-Umlage gestiegen. DAS war meine Aussage! Und die ist richtig. Was du daraus machst, ist nicht mein Problem. Und deswegen hab ich kaum noch Lust, mit euch zu diskutieren. Ihr verdreht einfach alles und baut euch alles so zusammen, wie ihr es braucht.

        Und als Unsinn bezeichne ich so ziemlich alle eurer Argumente der letzten Monate. Weil sie es sind. Wie ich euch wieder und wieder bewiesen habe. Dass du das nicht wahrhaben willst, verstehe ich ja. Ist mir aber egal! 😀

        KL: „…damit wir wieder auf Augenhöhe diskutieren können.“

        Oh Kurt, da musst du dich aber noch etwas strecken!

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        Hans Diehl

        6. November 2014 um 19:52

        Peter Jensen sagt:
        Aber von 2009 bis 2013 sind die Strompreise nur noch wegen der EEG-Umlage gestiegen

        @Für alle Mitleser
        Aber nur wegen des Paradoxons, ab 2009 , das da lautet „Je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird die Umlage“

        Dass da nicht die EE Vergütungen die Ursache sein können, ist an dem Verlauf der Umlagenkurve im Verhältnis zu den Vergütungsbalken zu erkennen .

        Hier zu sehen.
        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

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        Peter Jensen

        6. November 2014 um 23:49

        Ach Herr Diehl, sie machen es einem wirklich schwer, sie ernst zu nehmen. 😀

        Nun bringen sie schon wieder diese Grafik, die ihnen Herr Jacob und ich u.a. im „>1000-Kommentare-Beitrag“ auseinader genommen haben. Nun ja, bei EIKE hat man sie ja auch gerade wieder mal drauf hingewiesen, dass sie doch mal ihre verlinkten Beiträge besser lesen sollten. 😀

        Aber ihr Link erinnert mich wieder daran, dass sie noch immer eine Antwort schulden. Mit diesem Link und der Grafik haben sie ja behauptet, dass bis 2009 die EEG-Vergütungen und die EEG-Umlage im „Gleichlauf“ waren.
        Nun, ich habe das mit Excel nachgeprüft und bin auf ein anderes Ergebnis gekommen. Nun gestehe ich ihnen als Rentner gern zu, dass ihre Excel-Kenntnisse nicht ausreichen, um das selbst zu prüfen und die Grafik mal zu erstellen, ohne sie zu bearbeiten. Aber dann sollten sie entweder jemanden fragen, der das für sie mal machen kann oder sie sollten es mir glauben. Denn ich habe etwas getan, was sie so gut wie gar nicht tun: ihre Links geprüft!
        Was sie aber eigentlich gar nicht tun sollten ist, diese Grafik ungeprüft immer wieder zu verlinken und mit Hilfe dieser Grafik dann Dinge zu behaupten, die gar nicht stimmen.
        Sie tun es aber doch! Wieder und wieder! Warum nur? Hm…

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        Hans Diehl

        7. November 2014 um 01:44

        @Peter Jensen sagt:
        Aber ihr Link erinnert mich wieder daran, dass sie noch immer eine Antwort schulden. Mit diesem Link und der Grafik haben sie ja behauptet, dass bis 2009 die EEG-Vergütungen und die EEG-Umlage im “Gleichlauf” waren.
        Nun, ich habe das mit Excel nachgeprüft und bin auf ein anderes Ergebnis gekommen

        @ Ich weiß gar nicht was Sie an der Grafik auszusetzen haben.
        Kann sich doch jeder selbst ausrechnen wie das prozentuale Verhältnis zwischen Vergütung und Umlage ab 2009 auseinander läuft.
        Die Zahlen dazu stehen doch zur Verfügung.

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        Hans Diehl

        7. November 2014 um 21:46

        Herr Jensen, jetzt machen Sie mal einen Punkt.
        Warum soll ich die Zahlen nachprüfen. Die Grafik erscheint in den unterschiedlichsten Veröffentlichungen. Zum Beispiel hier,
        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf

        Da haben Sie sie bei Fraunhofer noch als unverdächtig bezeichnet, als es darum ging den MOE zu zeigen.Nun soll ich die Zahlen nachprüfen.
        Sie stellen doch die Zahlen in Frage.

        Wenn ich die Kühlschranktür schließe, gehe ich davon aus, dass das Licht aus geht. Wenn Sie das anzweifeln, müssen Sie schon selbst nachsehen..

        Was das mit meinem Diskussionsstil zu tun haben soll, wird mal wieder Ihren mysteriösen Gedankengängen geschuldet bleiben

        Übrigens mit dem folgenden Satz haben Sie bestätigt, dass sich die Bemühungen Ihnen neue Erkenntnisse zu vermitteln gelohnt haben.

        Zitat:
        Mal ganz davon abgesehen, dass kein Mensch die drei Punkte bestritten hat. Sie sind alle drei richtig und nichts weiter als eine Beschreibung des gegenwärtigen Zustands. Okay, der letzte Satz von Punkt 3 ist wieder typische EE-Demagogie –

        Richtig Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes. Die Energiewende ist ja auch noch nicht zu Ende.

        Antworten »
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        Hans Diehl

        8. November 2014 um 02:20

        Peter Jensen sagt:
        Dass sie sich fragen, wieso sie Zahlen überprüfen sollen, ist typisch für sie und wundert mich nicht, denn das war ja noch nie ihre Stärke! Sie kopieren einfach immer nur irgendwas, von dem sie glauben, es passt in ihre Ideologie. Nun, sie werden wohl noch lernen müssen, dass man Angaben auch dann überprüft, wenn sie mehrmals irgendwo erscheinen. Ich habe ihre Behauptung anhand der Zahlen überprüft. Ihre Behauptung ist FALSCH! Es gab keinen “Gleichlauf” bis 2009. –

        @ Herr Jensen
        Ich habe diese Grafik gepostet, weil sie die Entwicklung zwischen Vergütung und Umlage bildlich darstellt. Diese Grafik verwenden auch die bei Fraunhofer, das Institut, das Sie als unverdächtig bezeichneten, als es Ihnen ins Konzept passte.

        Bis 2009 war das Verhältnis so, dass die Umlage – bis auf 2 Ausnahmen -, prozentual, immer weniger gestiegen ist, als die Vergütung Z.b. 35/17 von 2006 auf 20 07 14/12 von 20 07 auf 20 08 19/3 von 20 08 auf 20 09.

        Dann kam das Paradoxon ab 2010. Die Umlage stieg plötzlich mehr als die Vergütung. Und das ganz gewaltig.
        von 20 09 auf 2010 um 70%, während die Vergütung nur um 22% anstieg. Das gleiche von 2010 auf 2011 die Umlage stieg um72%, während die Vergütung nur um27% angestiegen ist. Von 2011 auf 2012 war dann eine Ausnahme, da stieg die Vergütung um14% und die Umlage um 1% Von 2012 auf 2013 dann wieder die Umlage -2 und die Vergütung stieg um 47% an

        Genau das zeigt die Grafik und was ist daran falsch.

        Und lenken Sie mal mit dem „Gleichlauf“ vor 2010 nicht ab. Mir geht es Vordergründig um den Sprung der Umlage nach oben, ab 2010.

        Gemessen an diesen Ausreißern, kann man sehr wohl, vor 2010 von relativem Gleichlauf sprechen

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    Kurt Lowinski

    6. November 2014 um 01:50

    Peter schreibt: „Kennt ihr beide eigentlich den Unterschied zwischen einem, der keine Argumente hat und einem, der keine Lust mehr hat, seine Argumente, die er schon hunderte Male gebracht hat, zu wiederholen? …“
    Das nennt man auch Argumentum ex silentio. Gehört zur Familie der Scheinargumente und soll eine überlegene Position suggerieren, während aber tatsächlich die Argumente fehlen oder qualitativ nicht standhalten.
    Sorry Peter, Pech gehabt. Wenn die Argumente ausgegangen sind, kann man sich so leider nicht rausreden. Den wie schon gesagt: Von deinen angeblichen Argumenten ist ja keines mehr übrig geblieben, das noch Bestand hätte. Alles ist widerlegt und durch externe Quellen belegt.

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      Kurt Lowinski

      6. November 2014 um 02:19

      Peter schreibt: „Eure Ideen und Theorien könnt ihr gern der Politik unterbreiten. Es wäre eine Fortsetzung der Kette von unlogischen und falschen Entscheidungen!“

      Peters persönliche Meinung – die Realität sieht anders aus.

      Und weiter schreibt Peter: „Mein Vorschlag ist ganz einfach: die sog. Energiewende beenden. Sie war und ist ein rein ideologisches Projekt einer grünen, wirtschaftsfeindlichen und naturwissenschaftlich ungebildeten Minderheit, …“

      Das ist deine persönliche Meinung mit Schlagseite zur alten Welt der großen Energiekonzerne. Die sind die einzigen, die einen Schaden davon tragen.

      Diejenigen, die die Energiewende voran treiben sind in aller Regel naturwissenschaftlich sehr gut ausgebildet. Da ist eben der Horizont ein wenig weiter als bei den Starkstrom-Elektrikern der alten Welt. Grundsätzliche zusammenhänge wie die Vorteile Halbleiterbasierter Erzeugungssysteme sind dort in weitem Teilen unbekannt, weil sie nicht in das Weltbild mit großen thermischen Kraftwerken im Zentrum passen 😉

      Peter schreibt: „Diese sog. Energiewende wird ja früher oder später sowieso an den finanziellen und technischen und organisatorischen Gegebenheiten in Deutschland scheitern.“

      Finanziell bietet die Energiewende sogar unter konservativer Annahme der Rahmenbedingungen nur Vorteile und gegenüber dem heutigen System schon in kurzer Zeit einen sehr deutlichen Preisvorteil im Wesentlichen durch vermiedene Rohstoffkosten für Brennstoffe.

      Technisch gibt es ebenfalls keine unlösbaren Probleme – das hat das Projekt Kombikraftwerk 2 ja eindeutig bewiesen.

      Organisatorisch ist noch einiges zu tun, da gebe ich dir recht. Im Wesentlichen geht es darum, die heutigen Energieversorger aus der Stromerzeugung abzulösen und zu Stabilitätsdienstleistern umzubauen. Aber auch da bin ich optimistisch: Wenn sie den Umbau nicht schaffen, sterben die und es kommen andere, die das können. Das erledigt dann der von dir viel gepriesene Markt 😉

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        Peter Jensen

        6. November 2014 um 12:21

        Kurt ist wieder im Paralleluniversum unterwegs: „Das ist deine persönliche Meinung mit Schlagseite zur alten Welt der großen Energiekonzerne. Die sind die einzigen, die einen Schaden davon tragen.“

        Ich sag nur First Solar, SolarWorld, Conergy, Bosch, Siemens, Windreich, Prokon und noch viele mehr!

        Soviel zu euren „Argumenten“ und „Widerlegungen“. 😀

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      Peter Jensen

      6. November 2014 um 09:52

      Kurt amüsiert mich mit: „Das nennt man auch Argumentum ex silentio. Gehört zur Familie der Scheinargumente und soll eine überlegene Position suggerieren, während aber tatsächlich die Argumente fehlen oder qualitativ nicht standhalten.“

      Und sowas nennt man wohl Bildungsbürger. Weiß ne Menge, ist aber nicht in der Lage, das alles in einen Zusammenhang zu bringen… Wirft mit Fremdwörtern um sich, weiß aber nicht, wann er sie zu gebrauchen hat und wann sie Sinn machen.

      Naja, iwe ihr meint… 😀

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        Kurt Lowinski

        6. November 2014 um 11:01

        Hallo Peter, schön dass ich für deine Erheiterung sorgen konnte 😀

        Die Analyse deines Argumentationsstils war durchaus wohl bedacht – genauso wie der Zusammenhang, in den ich deinen Kommentar gebracht habe. Tatsache ist, dass du ganz offensichtlich keine Fachlichen Argumente mehr hast und dies durch eine Aussage wie „habe ich alles schon gesagt“ versuchst zu kaschieren.

        Pech, dass nicht jeder darauf herein fällt 😉

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        Peter Jensen

        6. November 2014 um 12:15

        Unsinn wird nicht wahr durch ständiges Wiederholen. 😀

        Ich hab euch beiden „Experten“ Hunderte Male geantwortet. Ihr müsst die Antworten nicht mögen (bzw. nicht verstehen), aber noch weitere hundert Male werde ich sie nicht wiederholen. Von mir aus verdreh das dahin, dass mir die Argumente ausgegange sind. Das amüsiert mich eher wieder. 😀

        Und widerlegt habt ihr zwei „Experten“ schon mal gar nichts. Ihr bringt nur immer wieder denselben Unsinn. und mir ist es jetzt zu blöd, euer Spielchen weiter zu machen.

        Aber denk darüber, was du willst. Mir egal! 😀

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        Hans Diehl

        6. November 2014 um 13:51

        Ich möchte jetzt aber auch mal das letzte Wort haben.

        Es hat zwar nicht viel Inhalt, sagt aber auch nicht weniger aus als Ihre.

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        Peter Jensen

        6. November 2014 um 14:43

        Das kommt ihnen nur so vor, weil sie meine Kommentare entweder gar nicht lesen oder sie nicht verstehen, Herr Diehl. 😀

        Gerade hatten wir ja wieder zwei Beispiele. Kurt behauptet, die Haushaltsstrompreise steigen, verschweigt aber, dass das nur an der EEG-Umlage liegt. Und dann behauptet er noch, dass nur die konventionelle Energiebranche unter der Energiewende leidet. Nun ja, ich sag nur SolarWorld usw… (siehe oben).

        Und als nächstes behauptet ihr beiden „Experten“ dann wieder, mir wären die Argumente ausgegangen.

        Sorry, wegen des letzten Wortes! 😀

        Antworten »
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    Peter Jensen

    5. November 2014 um 14:19

    Kennt ihr beide eigentlich den Unterschied zwischen einem, der keine Argumente hat und einem, der keine Lust mehr hat, seine Argumente, die er schon hunderte Male gebracht hat, zu wiederholen? 😀

    Ich gehöre zu der zweiten Kategorie. Wenn ihr meine Argumente lesen wollt, es steht alles da…

    Eure Ideen und Theorien könnt ihr gern der Politik unterbreiten. Es wäre eine Fortsetzung der Kette von unlogischen und falschen Entscheidungen!

    Mein Vorschlag ist ganz einfach: die sog. Energiewende beenden. Sie war und ist ein rein ideologisches Projekt einer grünen, wirtschaftsfeindlichen und naturwissenschaftlich ungebildeten Minderheit, die mit Hilfe der Meinungsmehrheit in den Medien den Bürgern eine schöne neue Welt verspricht. Die Realität sieht anders aus.

    Diese sog. Energiewende wird ja früher oder später sowieso an den finanziellen und technischen und organisatorischen Gegebenheiten in Deutschland scheitern. Beschleunigen könnte man es, indem man das EEG abschafft und die Erzeuger des Zufallsstroms zwingt, ihren Strom selbst irgendwo zu verkaufen. Wird sicher ein amüsantes Bild, wenn der Rentner Hans und der Kurt versuchen, ihre 0 bis 30/40 kWh, die sie so pro Tag erzeugen, an der Börse zu verkaufen. Oder woanders. 😀

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      Hans Diehl

      5. November 2014 um 15:09

      Peter Jensen sagt:
      Diese sog. Energiewende wird ja früher oder später sowieso an den finanziellen und technischen und organisatorischen Gegebenheiten in Deutschland scheitern. Beschleunigen könnte man es, indem man das EEG abschafft und die Erzeuger des Zufallsstroms zwingt, ihren Strom selbst irgendwo zu verkaufen. Wird sicher ein amüsantes Bild, wenn der Rentner Hans und der Kurt versuchen, ihre 0 bis 30/40 kWh, die sie so pro Tag erzeugen, an der Börse zu verkaufen. Oder woanders.

      Herr Jensen:
      Auch hier werden Ihre Wüsche nicht in Erfüllung gehen
      Schauen Sie mal hier:
      http://tinyurl.com/ooyd5tq
      Stromverkauf ohne Umweg
      Die neue Genossenschaft will das Stromangebot in der Region bündeln und anschließend ohne den Umweg über die Strombörse verkaufen. Dabei soll der Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen mit der aus Biogasanlagen gewonnenen elektrischen Energie zusammengeführt werden. 2012 hat der Gesetzgeber Stromerzeugern die Möglichkeit eröffnet, den Strom direkt zu verkaufen.
      Regionaler Stromkreislauf
      Mit dem Modell „Strom aus der Region – für die Region“ will die Genossenschaft einen Kreislauf in Gang setzen. Der Strom werde künftig dort erzeugt, wo er auch verbraucht wird, heißt es aus dem Büro von Josef Göppel. Dafür kooperiert die Genossenschaft mit dem Nürnberger Versorger N-Ergie. Am Strompreis für die Endverbraucher ändert sich durch das Genossenschaftsmodell wahrscheinlich nichts.

      EON plant was Ähnliches.

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 15:32

        Na fein! Das ist ja auch was ganz anderes als diese sog. Energiewende mit EEG-Garantievergütung und EE-Zwangsabnahme! Wenn es funktioniert und am Ende für alle billiger ist, wird es sich schon durchsetzen. Von mir aus! Wir werden es sehen. Ich bleibe skeptisch und sage voraus, dass sie nicht sehr viel mehr über die jetzigen 25% EE-Anteil kommen werden. Vielleicht noch 30%. Dann ist Schluß! Denn auch 100 Mio Windmühlen erzeugen bei Flaute keinen Strom! Und 100 Mio PV-Anlagen erzeugen nachts keinen Strom.

        Aber das ist Zukunft. Darüber kann man nur spekulieren. Was ich kritisiere ist die Gegenwart der realen sog. Energiewende, die nur einen Trümmerhaufen in der Energiewirtschaft hinterlässt. Also genau dort, wo Energie eigentlich günstig und effizient erzeugt werden soll. Und das Modell hat keine Zukunft, weil es ein ideologisches und planwirtschaftliches ist. Und Ideologien und Planwirtschaft haben noch nirgends auf der Welt irgendwas Gutes vollbracht.
        Ihren „Stromgenossen“ wünsche ich viel Glück und einen langen Atem! Solange sie das auf eigene Rechnung und eigenes Risiko machen.
        Im übrigen sollten auch sie den Trend in diesem Beispiel erkennen: ohne eine gewisse Größe geht es einfach nicht. Deswegen ist die Geschichte von Millionen kleinen unabhängigen Stromerzeugern, die Deutschland mit Strom versorgen, ein Märchen.
        Aber gut, von mir aus sollen die „Stromgenossen“ das Rad neu erfinden und dieselben Erfahrungen sammeln, die die Energiewirtschaft seit mehr als Hundert Jahren bereits gesammelt hat.

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        Hans Diehl

        5. November 2014 um 15:48

        Peter Jensen sagt:

        Aber das ist Zukunft. Darüber kann man nur spekulieren. Was ich kritisiere ist die Gegenwart der realen sog. Energiewende, die nur einen Trümmerhaufen in der Energiewirtschaft hinterlässt. Also genau dort, wo Energie eigentlich günstig und effizient erzeugt werden soll. Und das Modell hat keine Zukunft, weil es ein ideologisches und planwirtschaftliches ist. Und Ideologien und Planwirtschaft haben noch nirgends auf der Welt irgendwas Gutes vollbracht.

        @Herr Jensen
        Mal davon abgesehen, dass es in der Energiewirtschaft alles andere als marktwirtschaftlich zu geht, zu mindest seither zugegangen ist, entsteht der Trümmerhaufen in der Energiewirtschaft nicht zu letzt deshalb, weil die EE unaufhaltsam auf dem Vormarsch sind und die Konventionellen so lange wie möglich keinen Meter Boden preisgeben wollen.
        Mit anderen Worten eine konstruktive Zusammenarbeit nur notgedrungen, stattfindet

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 15:58

        Dass ich ihnen nochmal recht gebe, Hans Diehl… 😀

        Aber es stimmt, mit diesem planlosen, unkontrollierten und zufälligen Zubau von Kapazität an Zufallsstromerzeugern, verbunden mit der technisch und finanziell unmöglichen und daher unverschämten Forderung, konventionelle Kraftwerke immer wieder ein- und auszuschalten, verbunden mit der selten dämlichen Idee, dem Zufallsstrom auch noch Garantievergütugen zu gewähren, verbunden mit dem „Besser-Menschen-Pathos“ der EE-Fans und der ideologischen und natürlich sachlich völlig falschen Verurteilung der konventionellen Energiewirtschaft ist eine kosntruktive Zusammenarbeit wirklich nicht möglich.
        Schön, dass wir da Übereinstimmung gefunden haben. 😀

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    Kurt Lowinski

    5. November 2014 um 07:23

    Das freut mich ja, dass wir das geklärt hätten. Da Peter neben blabla und unbegründetem Widerspruch keine Argumente mehr zur Verfügung hast, halten wir fest:

    1) Durch den EE-Strom profitieren die Großabnehmer an der Börse von niedrigen Strompreisen.

    2) Der (oft sogar Umlagebefreiten) Industrie wird das durch niedrige Stromtarife weiter gegeben

    3) Die vielen kleinen Verbraucher (die Bürger) zahlen das durch die EEG Umlage.
    Zusätzlich steigen die Haushaltsstromtarife

    Ein starkes Stück. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Wenn solche Auswüchse entstehen und Unternehmen selbst keine faire Verteilung der Vorteile hinbekommen, sollte es hier sehr enge staatliche Kontrollen und Korrekturen geben. Eine Möglichkeit wäre:

    EEG-Umlage senken
    Börsenpreis insgesamt erhöhen

    Ein einfaches und faires Mittel dazu wäre, die erneuerbaren mit den Grenzkosten der Kraftwerke zu handeln, die sie verdrängen.

    MfG
    Kurt

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      Hans Diehl

      5. November 2014 um 09:05

      Ein schönes Abschlusskommuniqué, für die neuen Erkenntnisse des Herr Jensen.

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 09:27

        Danke Hans 🙂

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      Peter Jensen

      5. November 2014 um 09:40

      Und damit verabschieden wir uns vom Parteitag der sozialistischen grünen Planwirtschaftspartei.

      Antworten »
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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 13:52

        Alles klar, Peter 😉 Wo die Argumente fehlen, kommt der Zynismus wieder hervor. Ist schon recht – bestätigt uns ja am ende nur 😉

        Antworten »
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      Peter Jensen

      5. November 2014 um 11:09

      Und sie können beide auch noch hundert Mal irgendwelche Dinge feststellen, sich ihre eigenen persönlichen Theorien über den Strommarkt, die Wirtschaft oder den Börsenhandel bilden und mir unterstellen, mir wären dieArgumente ausgegangen (angesichts Hunderter Kommentare von mir sehr lächerlich 🙂 )…

      Es ändert nichts daran, dass ich keine Lust mehr habe, ihnen immer und immer wieder die Welt zu erklären. Ich kenne doch nun ihre Spielchen zur Genüge. Sie finden kein Ende und wir drehen uns immer wieder im Kreis.

      Sie dürfen gern glauben, was sie möchten. Ich habe dazu alles gesagt! Und ich halte es nachwievor für Unsinn! 😀

      Antworten »
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        Hans Diehl

        5. November 2014 um 12:49

        Herr Jensen hätte jetzt die 3 Punkte einzeln argumentativ widerlegen können.
        Nein, macht er nicht weil er es nicht kann. Er flüchtet lieber wieder in seine Ideologie, und versteckt sich hinter seinen „Hundert“ Beiträgen, mit denen er aber auch nichts anderes gesagt hat als seine persönliche Meinung, zu der Energiewende..

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 13:02

        Wow, das ist ja auch sehr kreativ. Einfach meine Worte nehmen und dann gegen mich verwenden. Wie im Kindergarten! 😀

        Und wenn du die Hunderten Kommentare nicht richtig liest, kann ich nix für. Auch nicht, wenn du da anderer Meinung bist. Darfst du ruhig. Mir egal. Ich habe alles gesagt! Mehrfach! 😀

        Und nachwievor halte ich eure persönlichen annahmen für Unsinn, die mit der Realität nichts zu tun haben. 😀

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        Hans Diehl

        5. November 2014 um 13:33

        Er gönnt einfach keinem anderen das letzte Wort.

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 13:35

        Hallo Peter,

        natürlich kannst du gerne anderer Meinung sein. Das ist dein gutes Recht und es stört mich auch nicht besonders.

        Mir war nur wichtig zu zeigen, dass die Fakten ganz klar bestätigen, dass hier vor allem zu Lasten der Bürger Geld abgezweigt und in Industriebetriebe und die alte Energiewirtschaft gepumpt wird.
        Und noch nicht mal dagegen habe ich wirklich etwas, so lange das:

        a) transparent und offen so dargestellt wird
        b) konkret begründet wird
        c) auf alle Schultern verteilt wird

        Die erneuerbaren Energien über die Umlage dafür schlecht zu machen, ist einfach nur unredlich.

        Aber es gäbe ja mehrere Lösungen. Eine wäre wie oben beschrieben eine Reduzierung der Umlage durch realistische Einpreisung der EE.

        Eine andere Variante wäre es, die EEG Umlage in Zukunft „EEG-, und Industriesubventions-Umlage“ zu nennen und dort auch konkret getrennt darzustellen, was EEG-Anteil und was Industrie-Anteil ist.

        Sicher gäbe es noch viele, viele andere Möglichkeiten. Vielleicht entwickeln wir hier ja noch ein paar gute Ideen, die wir der Politik mal vorschlagen können 😉

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    Kurt Lowinski

    4. November 2014 um 22:07

    Peter, lass uns doch mal bei diesem Beispiel bleiben, statt dauernd in persönliche Anfeindungen abzudriften.

    „Jahr 1: Gerd Solar bekommt 100€ für seinen sauberen Solarstrom vom Dach. Prima – dafür musste keine kohle verbrannt werden und es entsteht auch kein gefährlicher Atommüll. So soll das sein Für seinen Strom erhält Gerd an der Börse 40€. Die restlichen 60€ zahlen alle Bürger über die EEG-Umlage. So weit ist Peters Beispiel richtig. Das ist aber noch lange nicht alles… Neben Gerd handeln aber noch viele, viele andere an der Börse. Sie alle zahlen ebenfalls jeweils 40€ für den Strom, denn der kostet für alle das gleiche. Weil das aber sehr viele tun, sind es sagen wir mal 100 Leute, die 40€ für ihren Strom bezahlen. Und weil die Preise des Terminmarkts ebenfalls an die Börsenpreise gekoppelt sind, zahlen die 1.000 Menschen, die dort ihren Strom handeln, ebenfalls 40€.

    Jahr 2: Gerd Solar bekommt weiterhin 100€ für seinen schönen, sauberen Solarstrom. Jetzt gibt es aber mehr Solarstrom an der Börse. Dessen Preis ist fast umsonst. Er drängt die teuren Kraftwerke aus dem Spiel. Der Preis an der Börse sinkt – Gerd erhält nur noch 35€ für den Verkauf seines Stroms. 65€ müssen nun die Bürger über die EEG Umlage zahlen. Gleichzeitig ist aber auch der Preis für alle anderen gesunken. Statt 40€ zahlen nun die 100 Börsenkunden und die 1.000 Terminmarkt-Kunden ebenfalls nur 35€. Sie haben also in diesem Jahr dadurch, das Gerd PV-Strom an der Börse verkauft, 5.500€ gespart. Damit Gerd das tun konnte, mussten aber alle Bürger mehr Umlage bezahlen. Nun sind es aber gerade nicht die Bürger, die an der Börse oder am Terminmarkt handeln.

    Jetzt sitzt Gerd auf dem Sofa und kratzt sich am Kopf. Er fragt sich, warum alle – auch Sozialhilfe-Empfänger, Studenten, Rentner, … mehr bezahlen müssen, damit Industrie und Stromkonzerne billiger einkaufen können.“

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      Kurt Lowinski

      4. November 2014 um 22:26

      1)

      Peter schreibt: „sie können sich ja einen Zugang zur Börse legen lassen und dann dort ihren Strom selbst kaufen. Hoffentlich haben sie genug Geld für die Zulassungskosten und die Handelsgebühren für ihre 3.500 kWh/Jahr und auch genug Zeit, um ständig nach dem besten Preis zu suchen.“

      Ich brauche nicht zu suchen. Meine PV Anlage erzeugt, wenn Sonne da ist. Dann Verkaufe ich alles, was ich nicht Verbraucher. Und ich kaufe in der viertel Stunde, in der mein Bedarf da ist. Alle Stromfresser lasse ich automatisch laufen wenn billig.

      Die Strombörse behindert natürlich solche Aktivitäten durch völlig utopische Handelskosten. Sie ist für Konzerne gemacht. Aber wenn sie sich irgendwann auch für Privatpersonen öffnet, wäre ich durchaus bereit, 5-10€ Zulassungskosten pro Jahr und 1-2ct pro Transaktion zu zahlen.

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 23:28

        Sie können sich natürlich ihre Börsenwelt zusammen reimen, wie sie möchten. Allerdings können sie davon ausgehen, dass die Börse nicht erst seit gestern existiert und sich dort auch nicht irgendwelche Laien auf nem Bauplatz zusammengefunden und beschlossen haben, dass sie jetzt mal ne Börse aufmachen. Da steckt schon ein tieferer Sinn hinter. Und der Sinn ist NICHT, dass große Konzerne sich Geld in die Tasche stecken.
        Ich glaube, sie überschätzen ein wenig ihre Kenntnisse des Börsengeschehens und unterschätzen die Kompliziertheit der Börse.
        Außerdem können sie an der Börse nicht einfach kaufen oder verkaufen, wenn es gerade billig oder teuer ist. Das ist eine naive Vorstellung von ihnen. Sie müssen ihr Angebot an Strom und ihren Bedarf vorher anmelden! Und dann ergibt sich ein Preis. Sie können nicht wie in einem Supermarkt am Gemüseregal den Preis sehen und sich dann ein paar Äpfel in den Korb legen. So funktioniert die Sache nicht.
        Hab ich hier aber auch schon mal erklärt!

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 00:00

        So so, hinter der Börse steckt also ein tiefer Sinn? Kannst du mir auch sagen welcher? Ich dachte immer, eine Börse wäre lediglich eine Einrichtung, um Angebot und Nachfrage marktmäßig zusammen zu bringen…

        Und warum sollte ich an der Börse nicht jederzeit jede Strommenge handeln können zu dem gerade gültigen Preis? Das scheint mir doch alles sehr darauf orientiert zu sein, kleine Mengen zu vermeiden…

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 00:23

        Ihre Naivität ist beeindruckend! 😀

        Sie können ja mal bei der Börse nachfragen, ob sich ein Käufer findet, der ihre zappeligen 5 bis 10 kWh kaufen will. 😀

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 00:35

        So so, also auch hier keine sinnvollen Argumente mehr?
        Natürlich finde ich Abnehmer für den Strom – jede viertel Stunde aufs neue 😉

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 02:56

        Ganz sicher. Man muss nur fest dran glauben.

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      Peter Jensen

      4. November 2014 um 22:31

      Ich habe ihnen doch schon auf ihr Beispiel geantwortet. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen. Ich hab mich lange genug damit beschäftigt, was ich persönlich als Unsinn empfinde.

      Und wo sie da persönliche Anfeindungen erkennen können, weiß ich nicht.

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        Kurt Lowinski

        4. November 2014 um 22:44

        Peter schreibt: „Aber ich befürchte, ihre Ideologie verbietet es ihnen, diese Fakten anzuerkennen“

        Ich befürchte, deine Propaganda zugunsten der konventionellen Energiewirtschaft lässt so wenig Spielraum, das du offensichtlich eher derjenige bist, der nicht in der Lage ist, Fakten zu erkennen und zu akzeptieren. Naja – die Ideologie der alten Welt sitzt halt tief 😉

        Wie du siehst ist alles eine Frage der Perspektive 😉

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        Kurt Lowinski

        4. November 2014 um 22:48

        Aber jetzt mal wieder zurück zur Sache. Nachdem von deinen beiden Argumenten gegen das von mir gezeigte Beispiel nichts mehr übrig ist: Hast du noch andere Kritikpunkte? Oder akzeptiert du nun das die Vorteile eingepreist gehören, was im Moment im Gesetz ja nicht so ist?

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 23:41

        Ja ja, Kurt! 😀

        Ich habe jetzt keine Lust und keine Zeit, ihnen die Basics der Energieversorgung, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Börsenhandel zu erklären.

        Wenn sie meinen, dass von einen Argumenten nichte mehr übrig ist, ist das ihr gutes Recht. Ist zwar schade für sie, dass sie hier nicht mit mehr Wissen rausgehen als vorher, sondern nur mit ihren persönlichen Vermutungen, wie die Welt da draussen funktionieren könnte, aber auch das ist ihr gutes Recht! Mir egal! 😀

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 00:23

        Um meine Qualifikation mache ich mir keine Sorgen.
        Schade, dass ihnen an diesem Punkt die Argumente fehlen 🙁

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 02:54

        Bla bla bla

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      Kurt Lowinski

      4. November 2014 um 22:33

      2)

      Peter schreibt: „Und noch ein Hinweis, den ich auch schon mehrfach Herrn Diehl gegeben habe. Die Preissenkung an der Börse wirkt sich nur auf einen kleinen Teil der gehandelten Strommengen in Deutschland aus. Der größte Teil der Mengen wird als Grundlaststrom in bilateralen Verträgen zwischen Kraftwerken und Versorgern geschlossen. Und da reden wir über Strompreise, dieweit unter den Börsenpreisen liegen.“

      Na dann belegen sie doch mal ihre Behauptung. Vielleicht mit dem RWE Geschäftsbericht 2013? Ach Nein… Der bescheinigt ja in allem Bereichen gesunkene Strompreise 🙁

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 23:47

        Richtig! In allen Bereichen des Börsenhandels. Und da werden etwas weniger als 30% der Strommengen in Deutschland gehandelt.

        Und das betrifft vor allem Mittel- und Spitzenlaststrom. Und der ist nun mal teurer als Grundlaststrom. Wenn sie dafür nun auch noch einen Beleg brauchen, brauchen sie eher einen Grundkurs in Energiewirtschaft.

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 00:27

        Im RWE Geschäftsbericht finde ich sinkende Preise für langfristige Grundlastkontrakte. Das ist das Gegenteil von dem, was du behauptest.

        Kannst du deine Behauptung nun belegen oder nicht?

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 00:30

        Ach ja – und nicht gleich wieder persönlich werden. Das bestätigt nur den Eindruck, dass du keine fachlichen Argumente mehr zur Verfügung hast. Diskutiere konstruktiv und sachlich oder lass es bleiben…

        Antworten »
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    Peter Jensen

    4. November 2014 um 03:25

    Herr Diehl behauptet: “

    Sie scheinen sich arg in Bedrängnis zu fühlen, wenn Sie nun schon an den Haaren herbei ziehen müssen.
    Ich habe im Zusammenhang mit Strompreiserhöhungen einen Artikel verlinkt, in dem das EuGH Urteil erwähnt ist, mit dem Hinweis, dass dieses Urteil den Stromkunden einen Protest gegen überhöhte Strompreise erleichtere.
    Wie Sie daraus ein „Glanzstück“ von mir machen, wird Ihr Geheimnis bleiben.
    Es sei denn Sie können die Passage mal posten, der Sie entnehmen, was Sie da unterstellen.“

    Sie wollten es ja so. Tut mir leid, dass diese Peinlichkeit ihnen nicht erspart wird! Und dann wundern sich hier alle, wenn ich sage, dass Herr Diehl offensichtlich nicht weiß, was er da schreibt.

    Hier ist nun, was sie tatsächlich behauptet haben!

    Hans Diehl 28. Oktober 2014 um 09:23
    „Es kommt immer öfter Licht in die „Dunkelkammer“
    Hier zum Beispiel:
    http://tinyurl.com/ks4cc77
    Seit Jahren erhöhen viele Stromversorger die Preise trotz sinkender Beschaffungskosten. Ein neues EuGH-Urteil unterstützt Kunden beim Kampf gegen unberechtigte Preiserhöhungen“

    Hans Diehl 28. Oktober 2014 um 13:44
    „@ Herr Jensen Vergessen Sie alles was Sie da wieder bringen.
    Es geht um die „Dunkelkammer“ Die wird immer öfter beleuchtet mit der Erkenntnis, die Beschaffungskosten sinken seit Jahren, und die Verbraucher bekommen nichts ab“

    Es steht in dem Urteil nicht von „sinkenden Beschaffungskosten“ und auch nichts von „unberechtigten Preiserhöhungen“! Sie finden diese Worte nicht in dem Urteil! In dem Urteil geht es um was anderes. Um was es geht, hab ich ihnen auch hingeschrieben.
    Sie müssen schon genauer lesen, sonst macht eine Diskussion mit ihnen keinen Sinn!

    Antworten »
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    Hans Diehl

    3. November 2014 um 22:25

    @Herr Jensen
    Erst jetzt habe ich mir Ihre Rechnung mal genauer angesehen.

    Warum wollen Sie die 5 von den 40 abziehen ???

    Ich erinnere an meinen obigen Hinweis auf die „Mengenlehre“
    Wenn Sie – der Mengenlehre entsprechend – die Menge 40 untersuchen, stellen Sie fest, dass in der 40 noch eine Umlagen relevante Menge drin steckt, nämlich die Börsenpreis Senkung von 5
    Somit müssen Sie die 5 bei der Differenz zur Vergütung dazu zählen.

    Ich hoffe Sie erkennen jetzt, warum ich das EEG Konto „Nebelkerze“ nenne

    Meine Formel. Vergütung – (Erlöse 40 + MOE 5 = 45 ) = Umlage.

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      Peter Jensen

      4. November 2014 um 03:06

      Herr Diehl, gleich zwei Fehler in ihrem Kommentar! Und da soll man ruhig bleiben!

      Fehler 1: sie lesen die Rechnung erst jetzt, obwohl sie schon eine ganze Weile da steht. Da macht ja eine Diskussion mit ihnen gar Sinn!

      Fehler 2: Offensichtlich haben sie sich die Rechnung nicht „genauer“ angesehen! Denn dann hätten sie die verstanden! Ich will nicht 5 von 40 abziehen! Wie kommen sie darauf?
      Der Rückgang um 5 (von 40 im Jahr 1 auf 35 im Jahr 2) ergibt sich an der Börse ganz von selbst durch den Rückgang der Börsenpreise. Das ist der M-O-E!!! Es steht doch da!
      Und SIE wollen nun den durch den M-O-E verursachten Rückgang der Preise von der Umlage abziehen. Von daher passt auch ihre Formel nicht ganz zu ihren Aussagen. Wenn die Umlage bereinigen wollen, müsste ihre Formel lauten:
      Umlage = Vergütung 100 minus Erlöse 40 minus M-O-E 5

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie DAS nicht verstehen können!

      Entweder wollen sie wieder alles zerreden oder sie müssen doch noch etwas „genauer“ lesen!

      Und da soll man noch ruhig bleiben! Oh Mann!!!

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        Hans Diehl

        4. November 2014 um 11:17

        Peter Jensen sagt:
        Fehler 2: Offensichtlich haben sie sich die Rechnung nicht “genauer” angesehen! Denn dann hätten sie die verstanden! Ich will nicht 5 von 40 abziehen! Wie kommen sie darauf?
        Der Rückgang um 5 (von 40 im Jahr 1 auf 35 im Jahr 2) ergibt sich an der Börse ganz von selbst durch den Rückgang der Börsenpreise. Das ist der M-O-E!!! Es steht doch da!
        Und SIE wollen nun den durch den M-O-E verursachten Rückgang der Preise von der Umlage abziehen. Von daher passt auch ihre Formel nicht ganz zu ihren Aussagen. Wenn die Umlage bereinigen wollen, müsste ihre Formel lauten:
        Umlage = Vergütung 100 minus Erlöse 40 minus M-O-E 5
        Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie DAS nicht verstehen können!
        Entweder wollen sie wieder alles zerreden oder sie müssen doch noch etwas “genauer” lesen!
        Und da soll man noch ruhig bleiben! Oh Mann!!!

        @Herr Jensen
        Die Umlage soll die Differenz „Kosten“ zwischen EE Strom und der Vergütung darstellen.
        Das EEG Konto und Sie, stellen aber lediglich eine Zahlenmäßige Differenz zwischen diesen beiden Punkten her
        Mit anderen Worten, je mehr die „Zahl“ Börsenpreis nach unten geht desto höher wird die „Zahl“ Umlage, die Differenz wird immer Größer.
        Die Umlage ist aber keine nackte Zahl, sondern hat was mit Geld zu tun. Mit Moneten die die Verbraucher bezahlen müssen.
        Unter diesem Gesichtspunkt müssen sie die „Differenz“ zwischen den maßgebenden Punkten „Monetär“ betrachten.
        Jetzt muss ich Sie wieder mit der Mengenlehre konfrontieren.

        Die Umlagen relevante Menge „Erlöse“ in Ihrer Rechnung, hat eine weitere Umlagen relevante Menge nämlich den MOE oder gesunkene Börsen Preise, oder noch deutlicher ausgedrückt gesunkene Beschaffungskosten.
        Durch die gesunkenen Beschaffungskosten, für die Versorger, wird aus der Menge Erlöse, die neue Umlagen relevante Menge aus Erlöse + MOE. Die müssen Sie dann „monetär“ als Differenzpunkt zur Vergütung berücksichtigen.
        Fazit: Durch die gesunkenen Beschaffungskosten ( MOE ) rücken die EE Kosten näher an die Vergütungen heran. Die monetäre Differenz wird kleiner
        Nicht die zahlenmäßige Differenz ergibt die Umlage, sondern die „Monetäre“, und die sieht wie folgt aus
        Vergütung – ( Börsenerlöse + MOE ) = Umlage.
        Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, sonst kommen Sie nicht dahinter.
        Es sei denn Sie wollen es gar nicht verstehen, weil es dann nicht mehr in Ihr Konzept passt.

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 11:23

        Herr Diehl, was sie sich wünschen, was sie gerne hätten oder wovon sie nachts träumen, ist völlig irrelevant!
        Die Formel zur Berechnung der EEG-Umlage ergibt sich aus dem Gesetz ganz eindeutig! Sie lautet:

        EEG-Umlage = Vergütungszahlungen an Anlagenbetreiber abzgl. Börsenerlöse

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        Hans Diehl

        4. November 2014 um 11:51

        Aha, Sie halten sich an die Nebelkerze EEG Konto.
        Wo Sie mir doch immer unterstellen, ich würde den Geldfluss im EEG System nicht kennen.
        Jetzt wo ich den monetären Fluss deutlich mache, und zeige was die Verbraucher in die „Dunkelkammer“ einzahlen, fällt Ihnen nicht mehr viel ein

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        Peter jensen

        4. November 2014 um 11:56

        Genau Herr Diehl, bei ihnen fällt mir wirklich nicht mehr viel ein. Da wo sie eine „Dunkelkammer“ und eine „Nebelkerze“ sehen, sehe ich eine transparente und logische Abrechnung der Kosten, die sie mit ihrer PV-Anlage verursachen.

        Und die Formel dazu lautet:

        EEG-Umlage = EEG-Vergütungszahlungen abzgl. Börsenerlöse

        Einfacher kann ich es ihnen nicht beschreiben.
        Und in ihrer „Dunkelkammer“ müssen sie sich schon selbst zurecht finden. Ich kenne diese „Dunkelkammer“ nicht.

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        Hans Diehl

        4. November 2014 um 12:29

        Peter Jensen sagt:
        Genau Herr Diehl, bei ihnen fällt mir wirklich nicht mehr viel ein. Da wo sie eine “Dunkelkammer” und eine “Nebelkerze” sehen, sehe ich eine transparente und logische Abrechnung der Kosten, die sie mit ihrer PV-Anlage verursachen.

        @Herr Jensen
        Das einzige was transparent ist sind „nackte“ Zahlen, wie ich Ihnen aufgezeigt habe.

        Aber schön dass Sie zugeben, dass Ihnen nichts mehr einfällt. Sie sind nicht der Erste EEG Kritiker dem nichts mehr einfällt, wenn ich ihn mit der Realität konfrontiert habe, werden wahrscheinlich auch nicht der Letzte sein.

        Da Sie ja immer das letzte Wort haben wollen, bin ich gespannt was jetzt noch kommt.

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 12:47

        Och Hans, worum sie sich alles so Gedanken machen. Jetzt auch noch, wer das letzte Wort hat. Sowas ist mir doch egal.

        Und völlig richtig, wenn sich ihre Realität in „Dunkelkammern“ abspielt, fällt mir tatsächlich nichts mehr ein. 😀

        Mit der Realität außerhalb ihrer „Dunkelkammer“ haben ihre Beiträge jedenfalls nicht viel zu tun. So, nun lasse ich ihnen das letzte Wort. Ich befürchte aber auch, es wird nicht ihr letztes werden.

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    Hans Diehl

    3. November 2014 um 14:26

    Um die Diskussion über den Preis mindernden Merit Order Effekt, im Zusammenhang mit der EEG Umlage, auf einen Punkt zu bringen, möchte ich für all diejenigen, die hier ideologiefrei mitlesen, wie folgt meine Betrachtung darstellen.

    Ich nenne das EEG Konto „Nebelkerze“ weil es von der Realität ablenkt..

    Rein mathematisch, so wie mit dem EEG Konto praktiziert, und wie Herr Jensen das ständig vorrechnet, ist die Umlage nicht korrekt zu ermitteln. Da muss man noch.ein Teilgebiet der Mathematik, die „Mengenlehre“ zu Hilfe nehmen.

    Zitat Wiki
    Die Mengenlehre ist ein grundlegendes Teilgebiet der Mathematik, das sich mit der Untersuchung von Mengen, also von Zusammenfassungen von Objekten, beschäftigt.

    Nach Mengenlehre betrachtet, bedeutet das, dass die „Menge“ Erlöse, die auf dem EEG Konto mit der Vergütung saldiert wird, nur eine „Teilmenge“ darstellt, um der Umlage einen korrekten Wert zu verleihen.
    Um der Umlage einen korrekten Wert, bezüglich der „Differenzkosten“ zu verleihen, muss die „Menge“ Erlöse untersucht werden, und man stellt fest, dass .da noch eine „Preis mindernde“ Teilmenge ( MOE ) drin steckt, die auf den Wert der Umlage Einfluss nimmt.

    Unter diesem Gesichtspunkt meine Formel für eine korrekte Ermittlung der Umlage

    Vergütung – ( Erlöse+MOE ) = EEG Umlage.

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      Peter Jensen

      3. November 2014 um 18:35

      Danke Herr Diehl, dass sie ihre fehlerhaften Überlegungen nochmal so deutlich zum Ausdruck bringen. Da muss ich ja selbst gar nichts mehr zu sagen. 😀

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      Kurt Lowinski

      3. November 2014 um 20:28

      Genau, Herr Diehl.

      Natürlich müssen die Vorteile, die nicht nur dem erneuerbaren Strom, sondern dem gesamten betreffen, auch die EEG Umlage senken und nicht mit vollen Händen verteilt werden.

      MfG
      Kurt Lowinski

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        Peter Jensen

        3. November 2014 um 20:38

        Blöd nur, dass vorher für den sog. EE-Strom zwischen 9 und 62 ct/kWh bezahlt werden müssen. Und dafür ist die EEG-Umlage da. Wenn sie die senken wollen, fehlt das GEld eben für ihre Vergütung.

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      Peter Jensen

      3. November 2014 um 20:52

      Und nach dem Ausflug in Herrn Diehls Phantasiewelt mit „Nebelkerzen“ und „Dunkelkammern“ hier nochmal ein einfaches Beispiel, wie die Sache tatsächlich läuft. Nachprüfbar für jedermann anhand des EEG und mithilfe der Mathematik. Grundschul-Level! 😀

      Jahr 1:
      EEG-Zahlungen für den produzierten Strom: 100
      Börsenerlöse aus Verkauf EE-Strom: 40
      Rest für EEG-Umlage: 60
      Damit ist das EEG-Konto ausgeglichen. 100 gingen ins Soll wegen der Vergütung. 60 und 40 gingen ins Haben, um das Soll auszugleichen.
      Jahr 2:
      EEG-Zahlungen für den produzierten Strom: 100
      Börsenerlöse aus Verkauf EE-Strom: 35 (wegen sinkender Börsenpreise)
      Rest für EEG-Umlage: 65
      Die EEG-Umlage steigt, weil die Börsenerlöse gesunken sind. Im Ergebnis ist das EEG-Konto ausgeglichen. 100 gingen ins Soll, weil Herr Diehl seine gesetzliche Vergütung bekommt. 35 und 65 kamen ins Haben.
      Was nun Hans Diehl machen will, ist den Effekt aus dem Rückgang der Börsenpreise (in meinem Beispiel 5, also von 40 in Jahr 1 auf 35 in Jahr 2) irgendwie mit der EEG-Umlage zu verrechnen.
      Also will er die 5 von der EEG-Umlage abziehen. Macht 65-5=60
      Im Ergebnis kommen 35 (von der Börse) und 60 (aus der Umlage) ins Haben des EEG-Kontos. Im Soll stehen aber 100.
      100-35-60=5
      Das ist der Fehlbetrag auf dem EEG-Konto.
      Also DAS muss jetzt wirklich jeder verstanden haben. Bei meinem Beispiel habe ich sogar noch unterstellt, dass die Börsenpreise sinken, obwohl die EEG-Vergütungen nachwievor 100 sind. Eigentlich müsste die Zahl der Vergütungen auch steigen, denn die Börsenpreise sinken ja nur ggü dem Vorjahr, wenn mehr sog. EE-Strom an der Börse verkauft wird. Mehr EE-Strom heißt aber auch mehr EEG-Vergütung für Hans Diehl. Aber egal, mein Beispiel ist wirklich nicht mehr NICHT zu verstehen! Außer von Herrn Diehl, der wirklich nichts, aber auch gar nichts gegen dieses Beispiel sagen kann.

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        Hans Diehl

        3. November 2014 um 23:34

        @Herr Jensen
        Erst jetzt habe ich mir Ihre Rechnung mal genauer angesehen.

        Warum wollen Sie die 5 von den 40 abziehen ???

        Ich erinnere an meinen obigen Hinweis auf die „Mengenlehre“
        Wenn Sie – der Mengenlehre entsprechend – die Menge 40 untersuchen, stellen Sie fest, dass in der 40 noch eine Umlagen relevante Menge drin steckt, nämlich die Börsenpreis Senkung von 5
        Somit müssen Sie die 5 bei der Differenz zur Vergütung dazu zählen.

        Ich hoffe Sie erkennen jetzt, warum ich das EEG Konto „Nebelkerze“ nenne

        Meine Formel. Vergütung – (Erlöse 40 + MOE 5 = 45 ) = Umlage.

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        Kurt Lowinski

        4. November 2014 um 00:19

        Lieber Herr Jensen,

        eine schöne Geschichte beschreiben sie da. Leider fehlt die Hälfte. Aber natürlich ergänze ich die fehlende Hälfte gerne!

        Jahr 1:

        Gerd Solar bekommt 100€ für seinen sauberen Solarstrom vom Dach. Prima – dafür musste keine kohle verbrannt werden und es entsteht auch kein gefährlicher Atommüll. So soll das sein 🙂
        Für seinen Strom erhält Gerd an der Börse 40€. Die restlichen 60€ zahlen alle Bürger über die EEG-Umlage. So weit ist Peters Beispiel richtig. Das ist aber noch lange nicht alles…

        Neben Gerd handeln aber noch viele, viele andere an der Börse. Sie alle zahlen ebenfalls jeweils 40€ für den Strom, denn der kostet für alle das gleiche. Weil das aber sehr viele tun, sind es sagen wir mal 100 Leute, die 40€ für ihren Strom bezahlen. Und weil die Preise des Terminmarkts ebenfalls an die Börsenpreise gekoppelt sind, zahlen die 1.000 Menschen, die dort ihren Strom handeln, ebenfalls 40€.

        Jahr 2:

        Gerd Solar bekommt weiterhin 100€ für seinen schönen, sauberen Solarstrom. Jetzt gibt es aber mehr Solarstrom an der Börse. Dessen Preis ist fast umsonst. Er drängt die teuren Kraftwerke aus dem Spiel. Der Preis an der Börse sinkt – Gerd erhält nur noch 35€ für den Verkauf seines Stroms. 65€ müssen nun die Bürger über die EEG Umlage zahlen.

        Gleichzeitig ist aber auch der Preis für alle anderen gesunken. Statt 40€ zahlen nun die 100 Börsenkunden und die 1.000 Terminmarkt-Kunden ebenfalls nur 35€. Sie haben also in diesem Jahr dadurch, das Gerd PV-Strom an der Börse verkauft, 5.500€ gespart. Damit Gerd das tun konnte, mussten aber alle Bürger mehr Umlage bezahlen. Nun sind es aber gerade nicht die Bürger, die an der Börse oder am Terminmarkt handeln.

        Jetzt sitzt Gerd auf dem Sofa und kratzt sich am Kopf. Er fragt sich, warum alle – auch Sozialhilfe-Empfänger, Studenten, Rentner, … mehr bezahlen müssen, damit Industrie und Stromkonzerne billiger einkaufen können.

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 11:51

        Kurt, sie können sich ja einen Zugang zur Börse legen lassen und dann dort ihren Strom selbst kaufen. Hoffentlich haben sie genug Geld für die Zulassungskosten und die Handelsgebühren für ihre 3.500 kWh/Jahr und auch genug Zeit, um ständig nach dem besten Preis zu suchen. Kurzer Hinweis noch: ihr Durchschnittspreis an der Börse über’s Jahr ist so hilfreich wie die durchschnittliche Telefonnummer von Berlin, Hamburg oder München.
        Sie handeln an der Börse zu jeder Viertelstunde einen anderen Preis. Und je nachdem, wie häufig sie dabei sind, ergibt sich dann ein jeweiliger persönlicher Preis.
        Und außerdem haben die Händler an der Börse mit der EEG-Umlage gar nichts zu tun! Sie sid im Zahlungssystem der EEG-Umlage nicht enthalten.
        Darin sind nur enthalten die EE-Anlagenbetreiber, die VNB/ÜNB, die EVU und die Endverbraucher.
        Alles andere, was sie da erzälen, ist Paralleluniversum.
        Sie können ja mal versuchen, den Händlern an der Börse die EEG-Umlage auf’s Auge zu drücken! 😀

        Und noch ein Hinweis, den ich auch schon mehrfach Herrn Diehl gegeben habe. Die Preissenkung an der Börse wirkt sich nur auf einen kleinen Teil der gehandelten Strommengen in Deutschland aus.
        Der größte Teil der Mengen wird als Grundlaststrom in bilateralen Verträgen zwischen Kraftwerken und Versorgern geschlossen. Und da reden wir über Strompreise, dieweit unter den Börsenpreisen liegen.
        Ein Grundlast-KKW liefert für 1,5 ct/kWh, ein Kohle-KW für 2.3 ct/kWh. Denen ist es völlig egal, ob der Börsenpreis von 5 auf 4 sinkt. Das hat auf den Großteil der deutschen Strommengen gar keinen Einfluss. Nur auf den Teil, der ander Börse gehandelt wird.
        Aber ich befürchte, ihre Ideologie verbietet es ihnen, diese Fakten anzuerkennen.

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 11:53

        Kurt,
        sie können sich ja einen Zugang zur Börse legen lassen und dann dort ihren Strom selbst kaufen. Hoffentlich haben sie genug Geld für die Zulassungskosten und die Handelsgebühren für ihre 3.500 kWh/Jahr und auch genug Zeit, um ständig nach dem besten Preis zu suchen. 😀
        Kurzer Hinweis noch: ihr Durchschnittspreis an der Börse über’s Jahr ist so hilfreich wie die durchschnittliche Telefonnummer von Berlin, Hamburg oder München.
        Sie handeln an der Börse zu jeder Viertelstunde einen anderen Preis. Und je nachdem, wie häufig sie dabei sind, ergibt sich dann ein jeweiliger persönlicher Preis.
        Und außerdem haben die Händler an der Börse mit der EEG-Umlage gar nichts zu tun! Sie sid im Zahlungssystem der EEG-Umlage nicht enthalten.
        Darin sind nur enthalten die EE-Anlagenbetreiber, die VNB/ÜNB, die EVU und die Endverbraucher.
        Alles andere, was sie da erzälen, ist Paralleluniversum.
        Sie können ja mal versuchen, den Händlern an der Börse die EEG-Umlage auf’s Auge zu drücken! 😀

        Und noch ein Hinweis, den ich auch schon mehrfach Herrn Diehl gegeben habe. Die Preissenkung an der Börse wirkt sich nur auf einen kleinen Teil der gehandelten Strommengen in Deutschland aus.
        Der größte Teil der Mengen wird als Grundlaststrom in bilateralen Verträgen zwischen Kraftwerken und Versorgern geschlossen. Und da reden wir über Strompreise, dieweit unter den Börsenpreisen liegen.
        Ein Grundlast-KKW liefert für 1,5 ct/kWh, ein Kohle-KW für 2.3 ct/kWh. Denen ist es völlig egal, ob der Börsenpreis von 5 auf 4 sinkt. Das hat auf den Großteil der deutschen Strommengen gar keinen Einfluss. Nur auf den Teil, der ander Börse gehandelt wird.
        Aber ich befürchte, ihre Ideologie verbietet es ihnen, diese Fakten anzuerkennen. 😀

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 13:45

        Kurt, was haben sie eigentlich gegen Industrie und Stromkonzerne?

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 17:19

        Ach so Kurt, ganz so viele Kunden, wie sie meinen, sind es auch nicht. Die genaue Anzahl können sie auf der Homepage der Börse erfahren. Sollten sie mal nachlesen. Sie werden erstaunt sein.

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        Kurt Lowinski

        4. November 2014 um 21:59

        Peter, ich habe doch gar nichts gegen diese Unternehmen. Aber ich habe etwas dagegen, wen jemand mir das Geld aus der Tasche zieht, es jemand anderem hinein steckt, dabei satt Gewinne abkassiert, dann seine verfehlte Geschäftspolitik zur Abschreibung von vermögenden nutzt und dann am ende sagt „Oh je, Oh je, wie geht es uns doch schlecht – so viel Verlust dies Jahr…“.

        Glück für uns rechtschaffene Bürger, dass das nur einmal geht. Im nächsten Jahr stehen bei den „armen“ Stromkonzernen wieder fette Gewinne auch unterm Strich…

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        Peter Jensen

        4. November 2014 um 22:17

        Tja, Kurt, das ist eben ihre persönliche Ansicht. Die können sie gern behalten. Dazu muss ich auch nichts sagen, denn es spricht für sich! 😀

        Und was den ersten Teil ihrer Beschreibung angeht… da müssten sie und Hans sich perfekt wiederfinden.

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        Kurt Lowinski

        4. November 2014 um 23:03

        Abschreibungen kann man immer nur einmal tätigen. Daher werden die nächstes Jahr nicht erneut auftauchen. Ohne Abschreibungen der Gaskraftwerke läge auch bei RWE der Gewinn im Bereich mehrerer Milliarden.

        Das ist keine persönliche Meinung, sondern das kann jeder in dem RWE Geschäftsbericht nachlesen.

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 00:02

        Wo haben sie denn die Erkenntnis her, dass man Abschreibungen immer nur einmal machen kann? Ist das wieder die neue BWL für die sog. EE?

        Normalabschreibungen macht man jedes Jahr. Außerplanmäßige Abschreibungen macht man immer dann, wenn sie notwendig sind. Ich denke nicht, dass die großen Versorger ihre Kraftwerke auf 0 Euro abgeschrieben haben.
        Warten wir mal das nächste Jahr ab. Wenn die wirtschaftliche Situation noch schlechter wird, dann wird es natürlich wieder Abschreibungen geben.
        Im übrigen hoffe ich doch ganz stark, dass unsere großen und zuverlässigen Stromversorger bald wieder hohe Gewinne machen. Dann kriegen nämlich auch die Kommunen wieder ihre Dividenden (die die so dringend im Haushalt brauchen), der Staat kriegt wieder Steuern, die Angestellten bekommen wieder mehr Lohn, evtl. werden sogar wieder viele der mehreren tausend Leute eingestellt, die jetzt ihren Arbeitsplatz verloren haben, die Anteilseigner (u.a. viele deutsche kleine Sparer) bekommen auch wieder Dividende und es ist auch wieder mehr Geld für Investitionen da usw…
        Die großen Konzerne werden es wohl auch irgendwie schaffen. Sorgen machen mir eher die Hunderte kleinen Stadtwerke mit ihren Gas-, Kohle- und BHKWs. Die haben nicht so einen langen Atem wie die Großen. Und mit ihren Wind- und Solarparks machen die ja auch keine Gewinne. Ganz im Gegenteil!

        Alles ein Ergebnis der sog. Energiewende, wo Geld aus allen Taschen in die Taschen einiger weniger umverteilt wurde. Und zwar ohne adäquate Gegenleistung, denn NICHTS ist besser geworden!

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        Kurt Lowinski

        5. November 2014 um 00:58

        Die Prognosen von RWE und EON jedenfalls sagen für das kommende Jahr bereits wieder Milliardengewinne voraus.

        Nun stellt sich die Frage: Vergackeiern die Konzerne ihre Anleger, prognostizieren gewinne in Milliardenhöhe, die dann doch nicht eintreffen?
        Oder könnte es nicht doch sein, dass Peter hier eine Vermutung anstellt, deren eintreffen höchst zweifelhaft ist?

        Fragen über Fragen…

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        Peter Jensen

        5. November 2014 um 11:19

        Kurt meint: „Die Prognosen von RWE und EON jedenfalls sagen für das kommende Jahr bereits wieder Milliardengewinne voraus. Nun stellt sich die Frage: Vergackeiern die Konzerne ihre Anleger, prognostizieren gewinne in Milliardenhöhe, die dann doch nicht eintreffen? Oder könnte es nicht doch sein, dass Peter hier eine Vermutung anstellt, deren eintreffen höchst zweifelhaft ist? Fragen über Fragen…“

        Na dann fragen sie doch mal bei den Konzernen nach! Ich mach doch diese Prognosen nicht.
        Ich hoffe, ihrem Adlerauge ist nicht entgangen, dass RWE und EON international agierende Konzerne mit verschiedenen Geschäftsfeldern sind. Von Exploration bis zum Vertrieb ist alles dabei, sogar Wasserversorgung.
        Das fließt alles in das Konzernergebnis ein. Stromgeschäft ist da nur ein Geschäftsbereich unter vielen. Und der deutsche nochmal ein separater! Über den rede ich. Und der Bereich liegt am Boden!

        Und außerdem hoffe ich sehr stark, dass da bald wieder Milliardengewinne rum kommen. Gründe hab ich ihnen oben genannt. Mir fällt kein Grund ein, wieso sie da etwas dagegen haben könnten.

        Und nochmal: die Großen haben einen langen Atem. Ich mache mir Sorgen um die vielen Hunderte Stadtwerke! Die haben die Probleme. Und das kostet unser Steuergeld!
        Das können sie in den Haushalten sehen und nicht ihre angeblichen „externen Kosten“ der konventionellen. Fragen sie mal zur Zeit in Essen und Dortmund und anderen Ruhrgebietskommunen beim Stadtkämmerer nach. Der sehnt sich bestimmt nach den guten alten Zeiten zurück, wo die Großen noch viel Steuern und Dividenden produziert haben.

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    Christian Höhle

    2. November 2014 um 14:41

    Ich muss leider noch einmal sehr deutlich auf unsere Netiquette aufmerksam machen.

    „Netiquette

    Bitte schreibt Eure Kommentare in einem freundlichen und respektvollen Ton. Die Beiträge sollten offen, konstruktiv und tolerant gegenüber anderen Nutzern sein. Wir behalten uns vor, Einträge wie Spam, Werbung, Beleidigungen, Rechtsverletzungen und jugendgefährdende Aussagen zu löschen.“

    Sonnige Grüße,
    Christian

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      Peter Jensen

      2. November 2014 um 15:03

      Herr Höhle, sie haben ja grundsätzlich recht mit ihrem Hinweis. Allerdings berücksichtigen sie bitte, dass so eine Diskussion mit zunehmender Länge eine Eigendynamik erhält. Und berücksichtigen sie bitte auch unbedingt das Verhalten von Herrn Diehl hier! Es ist schon langsam eine Unverschämtheit! Das kann auch ihnen nicht entgehen, obwohl sie natürlich auf derselben Seite stehen!
      Herr Diehl benutzt vielleicht weniger „Ausdrücke“ oder plemische Bemerkungen als ich, das kann sein. Wobei ich meine Äußerungen jedes Mal begründe.
      Aber was Herr Diehl macht, gehört auch nicht zu einer ordentlichen Diskussionskultur. Er stellt mir eine Frage, ich beantworte sie und im nächsten Kommentar oder auch ein paar Kommentare später behauptet er, ich hätte nicht geantwortet. Ich antworte wieder und er behauptet wieder, ich würde mich um die Antworten herum drücken. Das ist frech! Sowas nennt man lügen!
      Dass ich da nicht ruhig beibe, sollte ihnen einleuchten.
      Also achten sie mal auf die Art und Weise, wie Hans Diehl hier diskutiert. Ansonsten sind nämlich ihre Regeln für das Forum hier nichts wert.

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        Christian Höhle

        2. November 2014 um 16:16

        Hallo Herr Jensen,

        wir schauen kritisch auf alle Kommentare unabhängig von der jeweils vertretenen Meinung. Letztendlich ist unsere Netiquette der Maßstab, an dem wir alle Kommentare bewerten.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

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        Peter Jensen

        2. November 2014 um 16:31

        Sie finden also die „Diskussionsweise“ von Hans Diehl normal?

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        Kurt Lowinski

        3. November 2014 um 09:33

        Die Antwort hast du doch schon selbst gegeben – was sollen die SMA Leute dazu sagen?

        Du schreibst: „Was macht der normale Leser, der hier zufällig mal reinschaut. Er liest die obersten Kommentare. Und da steht dann nun unwidersprochen Diehls “neuer” Kommentar. Hm…“
        Das wiederum veranlasst dich dazu, wieder deine immer gleiche persönliche Meinung zu schreiben. Ist dir schon aufgefallen, dass genau das der Diskussionsstil ist, bei dem keiner mehr Lust hast, sich mit dir auseinander zu setzen? Allerdings gilt zum Glück noch immer: Wer das letzte Wort hat, muss nicht unbedingt recht haben 😉

        Die Bewertung der Qualität der Argumente ist einzig deine Meinung. Jemand anderes wurde sicher deine Argumente und Links als pure Propaganda abtun.

        Also wenn du über Diskussionsstil sprechen willst, fang doch bitte bei dir selbst an.

        Und was den Ton der Diskussion angeht: Ich habe die Diskussionen hier seit einiger Zeit verfolgt. Frech und ungehobelt wird hier regelmäßig nur einer – und zwar du. Denk mal drüber nach!

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        Christian Höhle

        3. November 2014 um 13:46

        Herr Jensen,

        wie schon zuvor geschrieben fehlt uns einfach die Zeit, inhaltlich auf die Kommentare einzugehen. Maßgeblich ist, ob ein Kommentar konform zur Netiquette ist – warum ein Kommentar der Netiquette nicht entspricht, spielt keine Rolle.

        Eine kontroverse Diskussion ist durchaus gewünscht. Trotzdem werden wir weiterhin auf die Einhaltung unserer Netiquette bestehen.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

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        Peter Jensen

        3. November 2014 um 18:33

        Kurt:
        „Die Antwort hast du doch schon selbst gegeben – was sollen die SMA Leute dazu sagen? Du schreibst: “Was macht der normale Leser, der hier zufällig mal reinschaut. Er liest die obersten Kommentare. Und da steht dann nun unwidersprochen Diehls “neuer” Kommentar. Hm…” Das wiederum veranlasst dich dazu, wieder deine immer gleiche persönliche Meinung zu schreiben. Ist dir schon aufgefallen, dass genau das der Diskussionsstil ist, bei dem keiner mehr Lust hast, sich mit dir auseinander zu setzen? Allerdings gilt zum Glück noch immer: Wer das letzte Wort hat, muss nicht unbedingt recht haben Die Bewertung der Qualität der Argumente ist einzig deine Meinung. Jemand anderes wurde sicher deine Argumente und Links als pure Propaganda abtun. Also wenn du über Diskussionsstil sprechen willst, fang doch bitte bei dir selbst an. Und was den Ton der Diskussion angeht: Ich habe die Diskussionen hier seit einiger Zeit verfolgt. Frech und ungehobelt wird hier regelmäßig nur einer – und zwar du. Denk mal drüber nach!“

        Kurz drüber nachgedacht, kann dir nicht zustimmen. 😀

        Hans liegt nun mal mit seiner Meinung daneben. Genau wie du.

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        Kurt Lowinski

        3. November 2014 um 18:40

        Lieber Peter,

        Du schreibst: „Kurz drüber nachgedacht, kann dir nicht zustimmen. 😀
        Hans liegt nun mal mit seiner Meinung daneben. Genau wie du.“

        Das ist deine Sichtweise. Meine Sichtweise, die von Herrn Diehl, der Öffentlichkeit und den Medien ist, dass Du daneben liegst.
        Also steht hier einfach nur eine Meinung gegen eine andere….

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        Peter Jensen

        3. November 2014 um 20:46

        Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist, dass ich jede meiner Meinungsäußerungen mit Fakten aus der realen Welt beweise.
        Herr Diehl kommt immer mit „Nebelwänden“ und „Dunkelkammern“ und „Taschenspielertricks“. Dazu bleibt er jeden Nachweis für seine Behauptungen schuldig und reimt sich Zusammenhänge zusammen, die gar nichts miteinander zu tun haben. Letztes Glanzstück in dieser Serie war ja, als er meinte, das EuGH-Urteil vom 23.10. würde irgendwie den Versorgern vorschreiben, ihre Verbraucherpreise wegen gefallenen Börsenpreise zu senken.
        Nichts davon steht in dem Urteil! GAR NICHTS! Aber Herr Diehl behauptet es erst mal. Und am Ende windet er sich aus der Antwort raus, in dem er alte Behauptungen wiederholt und vom Thema ablenkt. Ein beliebtes Stilmittel von Herrn Diehl ist auch, Verwirrung zu stiften.
        Wenn ich ihm vorwerfe, dass er lügt, weil er behauptet, ich würde nicht auf seine Fragen antworten, obwohl ich sie ihm gerade vorher mehrfach beantwortet habe, unterstellt er mir, ich würde ihm Lügen vorwerfen bei anderen Dingen, die er gesagt hat.

        und so weiter und so fort… Behauptungen ohne Nachweis, Lügen, Verwirrung stiften… so diskutiert Herr Diehl hier. Für jedermann zum Glück offensichtlich! 😀

        Und ab und an springt ihm dann Kurt zur Seite und packt noch ein wenig Polemik drauf. Aber sie haben natürlich recht, dass ich Polemik auch drauf habe. Muss man bei ihnen auch! 😀

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        Hans Diehl

        3. November 2014 um 23:56

        Peter Jensen sagt:
        Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist, dass ich jede meiner Meinungsäußerungen mit Fakten aus der realen Welt beweise. Herr Diehl kommt immer mit “Nebelwänden” und “Dunkelkammern” und “Taschenspielertricks”. Dazu bleibt er jeden Nachweis für seine Behauptungen schuldig und reimt sich Zusammenhänge zusammen, die gar nichts miteinander zu tun haben. Letztes Glanzstück in dieser Serie war ja, als er meinte, das EuGH-Urteil vom 23.10. würde irgendwie den Versorgern vorschreiben, ihre Verbraucherpreise wegen gefallenen Börsenpreise zu senken. Nichts davon steht in dem Urteil! GAR NICHTS! Aber Herr Diehl behauptet es erst mal.

        @Herr Jensen
        Sie scheinen sich arg in Bedrängnis zu fühlen, wenn Sie nun schon an den Haaren herbei ziehen müssen.
        Ich habe im Zusammenhang mit Strompreiserhöhungen einen Artikel verlinkt, in dem das EuGH Urteil erwähnt ist, mit dem Hinweis, dass dieses Urteil den Stromkunden einen Protest gegen überhöhte Strompreise erleichtere.
        Wie Sie daraus ein „Glanzstück“ von mir machen, wird Ihr Geheimnis bleiben.
        Es sei denn Sie können die Passage mal posten, der Sie entnehmen, was Sie da unterstellen.

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    Hans Diehl

    2. November 2014 um 02:04

    Ich weiß nicht ob es Absicht ist oder tatsächlich Unwissen. Herr Jensen macht das, was die konventionelle Stromwirtschaft der Öffentlichkeit vorgaukelt. Die betrachten die Energiewende ausschließlich von der Kostenseite. Nutzen passt nicht ins Konzept. Den Merit Order Effekt mit dem die EE die Beschaffungskosten ( 3,3 Mrd in 2013 ) senken, scheuen die, wie der Teufel das Weihwasser.
    Ich betreibe meine erste PV Anlage seit 1992, und habe alle „Grausamkeiten“ von Seiten der Konventionellen gegenüber den EE hautnah erlebt. Im Stromeinspeisegesetz, stand geschrieben, dass die Versorger den Strom den ich nicht selbst verbrauche, abnehmen müssen, und die „Mehrkosten“ die dabei anfallen, dürfen über eine Umlage an die Verbraucher weitergereicht werden. So wurde das auch noch im Wesentlichen gehandhabt mit dem EEG ab 2000. Dabei hat man gemerkt, dass die „Mehrkosten“ immer geringer wurden, weil die Beschaffung schon damals je nach Geschäftsmodell der Versorge unterschiedlich waren. Ich habe erlebt, dass wir Bundesweit die unterschiedlichsten Umlagen hatten.Mit den niedrigsten Umlagen wurde so gar Werbung gemacht.
    Das war den Konventionellen natürlich ein Dorn im Auge., wollten sie doch die EE als „Preistreiber mit einer möglichst hohen Umlage der Öffentlichkeit vorstellen.. So musste ab 2010 auf betreiben der konventionellen Seite – den ÜNB – was neues her. Die EE müssen nun vermarktet werden, und entwerten sich selbst, in dem sie die Börsenpreise senken, und dadurch die Umlage zu Lasten der Verbraucher erhöhen.
    Dieses „Paradoxon“ wird versteckt hinter der „Nebelkerze“ EEG Konto, wo jetzt die „Mehrkosten“
    durch Einnahmen und Ausgaben ermittelt werden. Wie die Einnahmen zu Stande kommen, und warum sie so niedrig sind, wird im Nebel des EEG Kontos nicht sichtbar.

    Deshalb macht Herr Jensen ja seine Rechnungen auch ausschließlich hinter dieser Nebelwand EEG Konto.
    Ehrlich gesagt, ich lese es gar nicht mehr, weil ich weiß dass das ausschließlich eine Kostenrechnung ist.

    Als gestandener BWLer für den er sich ausgibt, sollte er eigentlich wissen, dass man eine Kostenbetrachtung nur seriös ist,
    wenn die auf einer Kosten/Nutzen Basis stattfindet.
    Und das scheut Herr Jensen, wie alle von der konventionellen Stromwirtschaft, wie der Teufel das Weihwasser
    Er sagt selbst, dass sinkende Börsenpreis ( MOE ) keine Mehrausgaben an Vergütungen auslösen,sagt aber gleichzeitig dass, wenn man die Wirkung der sinkenden Börsenpreise ( MOE) an der Umlage abziehen würde, auf dem Konto Geld fehle. Kann aber nicht sagen wo die Deckungslücke entsteht.
    Wahrscheinlich will er nich verraten wo die 3,3Mrd versanden, die laut der Studie in 2013 nicht bei den Verbrauchern angekommen sind.

    Alleine an diesen Aussagen kann man schon die „Nebelkerze“ EEG Konto erkennen.

    Auf der niedrigsten Kosten/Nutzen Basis,

    lautet die Formel Vergütungen – ( Erlöse+ MOE Nutzen ) = Umlage.

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      Hans Diehl

      2. November 2014 um 11:39

      @ Herr Jensen
      Der Kernpunkt meiner seitenlangen Behauptungen besteht darin, dass Sie die Energiewende ausschließlich unter einem „Kostenaspekt“ darstellen. Den Nutzen zu erwähnen scheuen Sie wie der Teufel das Weihwasser. Was ist daran gelogen.?????

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      Hans Diehl

      2. November 2014 um 12:27

      Herr Jensen

      Wie oft muss ich Ihnen denn noch sagen, dass Sie mit der „Nebelkerze“ EEG Konto keine gerechte Kosten/Nutzen Rechnung machen können. Deshalb werde ich darauf auch gar nicht reagieren. Ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen, dass der Nutzen, bei diesem „Taschenspielertrick“ EEG Konto, durch weniger Einnahmen vernebelt wird. Oder können Sie auf dem EEG Konto erkennen, dass die Erlöse nur deshalb so gering sind, weil die EE die Börsenpreise , und somit die Strom Beschaffungskosten, massiv gesenkt haben ????
      Vergessen Sie das EEG Konto, und besinnen Sie sich auf das, was Sie als BWLer gelernt haben, und bringen Sie die 3,3 Mrd Euro ( Nutzen ) die von den EE in 2013 eingespart wurden, und nicht bei den Verbrauchern angekommen sind, in Ihre Rechnung ein.
      Hier zur Erinnerung:

      http://tinyurl.com/pttfdfs
      Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung  von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben. Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden  ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von  über 0,6 Cent gegenüber.

      Diese 3,3 Mrd stecken in der Umlage, werden von den Verbrauchern bezahlt, und wo sie nicht beim Verbraucher ankommen, verschwinden sie in der „Dunkelkammer“ des Marktgeschehens.

      Das ist keine „Diehlsche“ Lüge, sondern aus einer Studie zitiert.

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    Hans Diehl

    2. November 2014 um 01:58

    Fortsetzung:

    Deshalb macht Herr Jensen ja seine Rechnungen auch ausschließlich hinter dieser Nebelwand EEG Konto.
    Ehrlich gesagt, ich lese es gar nicht mehr, weil ich weiß dass das ausschließlich eine Kostenrechnung ist.

    Als gestandener BWLer für den er sich ausgibt, sollte er eigentlich wissen, dass eine Kostenbetrachtung nur dann seriös ist,
    wenn die auf einer Kosten/Nutzen Basis stattfindet.
    Und das scheut Herr Jensen, wie alle von der konventionellen Stromwirtschaft, wie der Teufel das Weihwasser
    Er sagt selbst, dass sinkende Börsenpreis ( MOE ) keine Mehrausgaben an Vergütungen auslösen,sagt aber gleichzeitig dass, wenn man die Wirkung der sinkenden Börsenpreise ( MOE) an der Umlage abziehen würde, auf dem Konto Geld fehle. Kann aber nicht sagen wo die Deckungslücke entsteht.
    Wahrscheinlich will er nich verraten wo die 3,3Mrd versanden, die laut der Studie in 2013 von den Verbraucher über eine zu hohe Umlage bezahlt worden sind.

    Alleine an diesen Aussagen kann man schon die „Nebelkerze“ EEG Konto erkennen.

    Auf der niedrigsten Kosten/Nutzen Basis,

    lautet die Formel Vergütungen – ( Erlöse+ MOE Nutzen ) = Umlage.

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      Gerhard Bauer

      2. November 2014 um 10:26

      Nach der gefühlten 100-sten Stellungnahme der beiden „Experten“ konnte ich nicht mehr weiterlesen. Hat man sich vielleicht nur ein einziges Mal die Frage gestellt: Was soll das?
      Alles geschriebene wird im Papierkorb des Gehirns verschwinden. Das einzig Wichtige für viele Bürger wird sein, kann ich das alles noch bezahlen. Wenn nicht – werde ich überhaupt noch zur Wahl gehen, oder besser die Alterrnative wählen, die mir ein lebenswertes, bezahlbares
      Leben verspricht.

      Antworten »
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      Kurt Lowinski

      2. November 2014 um 11:13

      Hallo Herr Bauer,

      leider sind es genau die Kosten, um die es hier geht. Einerseits zahlt der Bürger zu viel, während insbesondere die Industrie massiv von der Energiewende profitiert. Andererseits werden aber die Ersparnisse nicht anerkannt, die wir alle dann in Zukunft durch die sinkende Abhängigkeit von Ressourcenimporten haben.

      Diesbezüglich treffen hier zwei Fronten aufeinander. Zum einen die alte Energiewirtschaft, die am liebsten weiter machen würde wie bisher – und die erneuerbaren, die das System zum besseren wenden will und dazu die notwendigen Systemanpassungen fordert.

      Insofern haben sie recht – man sollte diejenigen wählen, die eine bezahlbare Zukunft wollen. Langfristig können das nur die erneuerbaren sein…

      MfG
      Kurt Lowinski

      Antworten »
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      Peter Jensen

      2. November 2014 um 11:25

      Herr Bauer, sie haben ja recht. Was soll das? Das frag ich mich ja auch permanent in Bezug auf Herrn Diehl. Aber beim Mitlesen haben sie ja nun auch schon mitbekommen, was er macht.
      Er postet eine Behauptung. Darauf antwiorte ich ihm und zeige ihm, dass seine Behauptung falsch ist. Was macht Herr Diehl? Sucht sich die nächste Behauptung irgendwo im Netz raus. Und so weiter und so fort. Nach einigen Dutzend Kommentaren kommt er dann auf eine seiner vorigen falschen Behauptungen zurück und fängt von vorn an.
      Und dann steht da nun seine falsche Behauptung von neuem. Und behauptet dabei, ich hätte ihm seine Fragen bisher nicht beantwortet, was natürlich eine Lüge ist.
      Was macht der normale Leser, der hier zufällig mal reinschaut. Er liest die obersten Kommentare. Und da steht dann nun unwidersprochen Diehls „neuer“ Kommentar. Hm… Ein Aspekt der sog. Energiewende ist ja aber, dass die Mehrheit der Bürger von Energieversorgung gar keine Ahnung hat. Warum auch? Dafür gibt’s ja Experten. Und die glauben dann eben alles, was „Experten“ wie Herr Diehl oder andere so schreiben. Schaut man sich die Medien an, egal ob jetzt Spieggel, Focus, FAZ, Süddeutsche, die Regionalzeitungen, ARD und ZDF usw…, dann stellt man fest, dass die meisten das Loblied der Energiewende mitsingen, mit genau denselben ewigen falschen Behauptungen. Und durch diese permanente Beschallung von grün-links glauben die Bürger diesen wirtschaftlichen und technischen Unsinn.
      Deswegen mach ich mir die Mühe, immer wieder das richtig zu stellen, was Herr Diehl hier so an Unfug verzapft. Es geht mir nicht um Herrn Diehl. Dem ist nicht zu helfen. Aber neutrale Mitleser, die sich evtl. mal informieren wollen, sind evtl. interessiert an Ansichten, die man in den Mainstream-Medien eben nicht hört.
      Aber sie haben recht: die sog. Energiewende muss irgenwie bezahlt werden. Und genau daran wird die sog. Energiewende auch früher oder später scheitern. Keiner kann das bezahlen.

      Antworten »
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      Hans Diehl

      2. November 2014 um 16:05

      Gerhard Bauer sagt:
      Nach der gefühlten 100-sten Stellungnahme der beiden “Experten” konnte ich nicht mehr weiterlesen. Hat man sich vielleicht nur ein einziges Mal die Frage gestellt: Was soll das?

      @Herr Bauer
      Was mich betrifft, kann ich Ihnen sagen was das soll.
      Seither hat ja der EEG Gegner Jensen, mehr oder weniger das Feld hier beherrscht, weil die SMA Mitarbeiter – wie schon kund getan – was anderes zu tun haben, als immer wieder auf seine einseitigen, meist EE diskreditierenden Kommentare einzugehen.
      Bei mir ist das was anderes. Ich bin Rentner mit viel Zeit, und mache ein Hobby daraus, die Kommentare von Herrn Jensen etwas näher zu beleuchten. Besonders amüsant für mich, wenn Herr Jensen dann mit Realitäten konfrontiert im Caree springt, und Schwieigkeiten hat, seine gute Kinderstube zu bewahren.

      Für jemand der sich weniger mit dem Thema beschäftigt, oder auskennt, mag das wohl nervend sein.

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    Hans Diehl

    1. November 2014 um 22:50

    Herr Jensen sagt:
    Wenn die Umlage Merit Order bereinigt wird fehlt das Geld auf dem EEG Konto, drückt sich aber um die Antwort auf die Frage, für was das Geld fehlt, oder welche Deckungslücke dadurch entsteht.

    Die Antwort fällt ihm deshalb so schwer, weil die Deckungslücke „nur“ auf der „Nebelkerze“ EEG Konto entsteht. Und zwar in der Form, dass die 3,3 Milliarden Merit Order Effekt nicht mehr in der „Dunkelkammer“ können, sondern über eine geringere Umlage bei den Verbrauchern landen würden

    In Zahlen sieht das wie folgt aus
    http://tinyurl.com/pttfdfs
    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung  von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.
    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden 
    ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von  über 0,6 Cent gegenüber.

    Somit wäre die gerechte Formel Vergütung – ( Vermarktungserlös +3,3 Mrd MOE ) = Umlage.

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    Hans Diehl

    1. November 2014 um 20:02

    Den folgenden Dialog will Herr Jensen so schnell wie möglich abhaken, deshalb schreibt er jetzt wieder viel bla..bla.. um abzulenken.

    Na gut, dann fassen wir zusammen.
    Peter Jensen sagt:
    Die Umlage könnte um x cent niedriger sein, wenn
    a) der M-O-Effekt nicht wäre
    Hans Diehl sagt:
    Übersetzt in meine Worten, wenn der MOE nicht wäre, sprich die Umlage MOE bereinigt, wäre die Umlage um x Cent niedriger
    Peter Jensen sagt:
    Sie können die EEG-Umlage nicht um den M-O-E bereinigen, ohne dass das Geld dann auf dem EEG-Konto fehlt. Dann müsste es jemand anders bezahlen.
    Hans Diehl fragt:
    Und für „was“ fehlt das Geld
    Peter Jensen sagt:
    Das Geld fehlt, um das EEG-Konto auszugleichen und damit die EEG-Vergütungen zu bezahlen, die sie vorher von den VNB/ÜNB bekommen haben.
    Hans Diehl sagt:.
    Eine weitere Frage, mit der Bitte um eine kurze Antwort. Werden die EEG Vergütungen in der Summe mehr, nur weil die Beschaffungskosten,sprich Börsenpreise sinken.???
    Peter Jensen sagt:
    Also um ihre Frage zu beantworten: NEIN!!! Die Summe der EEG-Zahlungen (also die EEG-Vergütungen) wird nicht höher, nur weil die Börsenpreise sinken.
    Fazit. Somit kann man die Umlage Merit Order bereinigen, ohne dass da irgendwo eine Deckungslücke entsteht.
    Es sei denn Sie können mir sagen für welche Deckung das Geld auf dem EEG Konto fehlt, wie Sie oben geschrieben haben.

    Herr Jensen sagt, Sie können die Umlage nicht Merit Order bereinigen, ohne dass das Geld auf dem EEG Konto fehlt.
    Er kann aber nicht sagen wo es fehlt. Für die Vergütungen kann es nicht fehlen, wie er selbst sagt.
    Ich warte noch auf eine Antwort, wo das Geld fehlt, wenn die Umlage Merit Order bereinigt wird.

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      Peter Jensen

      1. November 2014 um 20:19

      Herr Diehl, es wäre für sie nicht ganz so peinlich gewesen, wenn sie es darauf hätten beruhen lassen. Also von mir aus posten sie ihre falsche Logik immer wieder. 😀

      Mal davon abgesehen, dass von „schnell abhaken“ von mir gar keine Rede sein kann. Schließlich hab ich mit einem einfachen Beispiel geantwortet. Sie werfen schon wieder Nebelbomben

      Aber copy and paste kann ich auch! 😀

      Ein letzter Versuch für Hans!
      Jahr 1: EEG-Zahlungen für den produzierten Strom: 100
      Börsenerlöse aus Verkauf EE-Strom: 40
      Rest für EEG-Umlage: 60
      Damit ist das EEG-Konto ausgeglichen. 100 gingen ins Soll wegen der Vergütung. 60 und 40 gingen ins Haben, um das Soll auszugleichen.
      Jahr 2:
      EEG-Zahlungen für den produzierten Strom: 100
      Börsenerlöse aus Verkauf EE-Strom: 35 (wegen sinkender Börsenpreise)
      Rest für EEG-Umlage: 65
      Die EEG-Umlage steigt, weil die Börsenerlöse gesunken sind. Im Ergebnis ist das EEG-Konto ausgeglichen. 100 gingen ins Soll, weil Herr Diehl seine gesetzliche Vergütung bekommt. 35 und 65 kamen ins Haben. Was nun Hans Diehl machen will, ist den Effekt aus dem Rückgang der Börsenpreise (in meinem Beispiel 5, also von 40 in Jahr 1 auf 35 in Jahr 2) irgendwie it der EEG-Umlage zu verrechnen. Also will er die 5 von der EEG-Umlage abziehen. Macht 65-5=60 Im Ergebnis kommen 35 (von der Börse) und 60 (aus der Umlage) ins Haben des EEG-Kontos. Im Soll stehen aber 100.
      100-35-60=5
      Das ist der Fehlbetrag auf dem EEG-Konto. Also jetzt muss es wirklich der letzte Dorftrottel verstanden haben. Bei meinem Beispiel habe ich sogar noch unterstellt, dass die Börsenpreise sinken, obwohl die EEG-Vergütungen nachwievor 100 sind. Eigentlich müsste die Zahl der Vergütungen auch steigen, denn die Börsenpreise sinken ja nur ggü dem Vorjahr, wenn mehr sog. EE-Strom an der Börse verkauft wird. Mehr EE-Strom heißt aber auch mehr EEG-Vergütung für Hans Diehl. Aber egal, mein Beispiel ist wirklich nicht mehr NICHT zu verstehen! Oh Mann… Mathematik Klasse 3 oder 4?

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    Peter Jensen

    1. November 2014 um 18:06

    Ein letzter Versuch für Hans! 😀

    Jahr 1:
    EEG-Zahlungen für den produzierten Strom: 100
    Börsenerlöse aus Verkauf EE-Strom: 40
    Rest für EEG-Umlage: 60
    Damit ist das EEG-Konto ausgeglichen. 100 gingen ins Soll wegen der Vergütung. 60 und 40 gingen ins Haben, um das Soll auszugleichen.

    Jahr 2:
    EEG-Zahlungen für den produzierten Strom: 100
    Börsenerlöse aus Verkauf EE-Strom: 35 (wegen sinkender Börsenpreise)
    Rest für EEG-Umlage: 65
    Die EEG-Umlage steigt, weil die Börsenerlöse gesunken sind.
    Im Ergebnis ist das EEG-Konto ausgeglichen. 100 gingen ins Soll, weil Herr Diehl seine gesetzliche Vergütung bekommt. 35 und 65 kamen ins Haben.

    Was nun Hans Diehl machen will, ist den Effekt aus dem Rückgang der Börsenpreise (in meinem Beispiel 5, also von 40 in Jahr 1 auf 35 in Jahr 2) irgendwie it der EEG-Umlage zu verrechnen.
    Also will er die 5 von der EEG-Umlage abziehen. Macht 65-5=60
    Im Ergebnis kommen 35 (von der Börse) und 60 (aus der Umlage) ins Haben des EEG-Kontos. Im Soll stehen aber 100.
    100-63-30=5
    Das ist der Fehlbetrag auf dem EEG-Konto.

    Also jetzt muss es wirklich der letzte Dorftrottel verstanden haben.
    Bei meinem Beispiel habe ich sogar noch unterstellt, dass die Börsenpreise sinken, obwohl die EEG-Vergütungen nachwievor 100 sind.
    Eigentlich müsste die Zahl der Vergütungen auch steigen, denn die Börsenpreise sinken ja nur ggü dem Vorjahr, wenn mehr sog. EE-Strom an der Börse verkauft wird. Mehr EE-Strom heißt aber auch mehr EEG-Vergütung für Hans Diehl.
    Aber egal, mein Beispiel ist wirklich nicht mehr NICHT zu verstehen! Oh Mann… Mathematik Klasse 3 oder 4?

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      Peter Jensen

      1. November 2014 um 18:09

      Tippfehler, sorry!

      Die Rechnung im Beispiel muss lauten:

      100-35-60=5

      Ergebnis ist aber richtig. Das EEG-Konto hätte eine Unterdeckung von 5

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      Kurt Lowinski

      1. November 2014 um 18:16

      Sehr schönes Beispiel, Peter. Für 20% des Börsenstroms (nämlich für die erneuerbaren) ist der Preis gesunken. Für den Rest des Stroms aber auch. Genauso wie für den Terminmarkt und das ist FAKT!

      Für diese Vergünstigung, die ohne erneuerbare gar nicht da wäre, kann es nicht sein, dass der Bürger über die Umlage zur Kasse gebeten wird.

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        Peter Jensen

        1. November 2014 um 19:17

        Er wird ja auch nicht dafür zur Kasse gebeten. Er wird dafür zur Kasse gebeten, weil sie vorher 100 bekommen.

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        Peter Jensen

        1. November 2014 um 19:20

        Zitat Kurt: „Für diese Vergünstigung, die ohne erneuerbare gar nicht da wäre…“

        Und ohne die sog. EE gäbe es auch keine EEG-Umlage!

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    Kurt Lowinski

    1. November 2014 um 16:28

    Jetzt sind wir 50% der Wahrheit schon recht nahe gekommen. Je mehr sauberer Strom durch das EEG bereit gestellt wird, desto geringer die Börsenerlöse und desto mehr muss der Bürger dafür an Umlage zahlen.

    Die anderen 50% der Wahrheit sind, dass auch der Strom, der NICHT aus erneuerbaren stammt, billiger wird. Und zwar im Wesentlichen durch die EEG Umlage

    Die Förderkosten fallen an. Aber sie Börsenerlöse sind selbstverständlich nicht der einzige Punkt, den man gegen rechnen muss. Auch all der übrige Strom, der nun für alle an der Börse billiger ist, muss dem gegen gerechnet werden.

    Das ist heute nicht so. Deshalb zahlt der Hartz4 Empfänger mit seiner EEG Umlage den günstigen Strom für all die großen Konzerne, die ihren Strom an der Börse handeln – und für die Industrie, die durch Preissenkungen ebenfalls massiv profitieren.

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      Kurt Lowinski

      1. November 2014 um 16:49

      … Die Umverteilung von arm nach reich findet statt – und zwar nicht durch die Energiewende, sondern durch ein total unsinniges Strommarkt-Design.

      Frage mich, wer auf die Idee gekommen ist, ein Produkt mit einem speziellen Bruchteil seiner realen Kosten zu Handeln… Klar, dass dieses System nicht mehr funktioniert, sobald ein Produkt kommt, dass diesem speziellen Teil nicht besitzt.

      Einzige mit normalem Menschenverstand vertretbare Lösung des Desasters: Abschaffung dieses unsinnigen, auf Grenzkosten basierenden Stromhandels!

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      Peter Jensen

      1. November 2014 um 17:01

      Falsch, Kurt, wir haben uns nicht zu 50% der Wahrheit angenähert, sondern sie sind nun wieder 50% von der Wahrheit weg. Die 100% Wahrheit lesen sie in meinen Kommentaren.
      Ihr Kommentar zeigt nun wieder den Unterschied zwischen der Realität und ihrer persönlichen Meinung.

      Sie können in ihrer Phantasie gegenrechnen, was sie wollen.

      Nach EEG gilt einzig und allein: Umlage = Börsenerlöse abzgl. Vergütungen

      Und dass sinkende Börsenpreise flächendeckend für geringere Beschaffungskosten sorgen, ist ihre persönliche Meinung. Wie die Realität aussieht, habe ich ihnen und Hans mehrfach beschrieben.

      Außerdem können sie sich doch freuen, wenn wenigstens die Industrie von den gesunkenen Börsenpreisen profitiert. Das ist doch schon mal was. Sichert Arbeitsplätze! Da haben sie einen ganz praktischen Vorteil für unsere Wirtschaft durch die sog. EE. 😀

      Und wo steht geschrieben, dass auch die Haushaltskunden billigeren Strom haben müssen? Die Preissenkungen reichen eben nur für ein paar Marktteilnehmer. Und dann muss eben ein anderer die Öko-Party bezahlen!
      Um übrigen: schauen sie doch mal die Entwicklung der Haushaltsstrompreise an. Seit 2009, also seit dem Boom der sog. EE sind die reinen Strompreise, also Erzeugung, Vertrieb und Marge bis 2012 leicht rückläufig. In 2013 ging es dann leicht nach oben. Also was wollen sie denn nun noch?
      http://www.volker-quaschning.de/artikel/2013-09-Kosten-Energiewende/index.php?action=print
      Ist eine Grafik von jemandem, den sie gut kennen müssten. Herr Quaschning. Der Text im Beitrag ist natürlich EE-Propaganda, wie von ihm gewohnt, aber die Grafik ist ganz nützlich.
      Also: Haushalte und Industrie profitieren doch. Sie kriegen auch ihre Vergütung, was wollen sie noch? 😀

      Achso: und der Hartz IV-Empfänger bezahlt natürlich nicht die Konzerne, sondern er bezahlt die Betreiber der EE-Anlagen. Denn die bekommen das Geld aus der EEG-Umlage, nicht die Wirtschaft!

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    Peter Jensen

    31. Oktober 2014 um 19:15

    Hans, einerseits freut es mich, dass sie endlich mal Klartext reden, andererseits tut es mir leid, dass ihre Frage nicht einfach mit „JA“ oder „NEIN“ zu beantworten ist.

    Er steckt zwar in der Umlage irgendwie drin, aber nicht so, wie sie das glauben. Ausgangspunkt der Diskussion war ihre mehrmals verlinkte Grafik mit den Bestandteilen der EEG-Umlage. Und in der Grafik wurde es so dargestellt, dass nur 2,54 ct für EEG-Vergütungen benutzt werden. Und das ist natürlich FALSCH! Und weiterhin findet sich in der Grafik ein Posten, nämlich der Rückgang der Börsenpreise, bei dem durch die Grafik und den Begleittext suggeriert wird, dieser Anteil hätte nichts mit den sog. „Förderkosten“ (tatsächlich sind es die EEG-Vergütungen) zu tun. Und es wird suggeriert, dass wir neben den sog. „Förderkosten“ nun auch noch den Rückgang der Börsenpreise bezahlen müssten. Zusätzlich quasi! UND DAS IST EINFACH FALSCH!

    Die Umlage ist Vergütungen abzgl. Börsenerlöse.
    Senkt nun der M-O-Effekt die Preise an der Börse, dann sinkt eben auch der Anteil der Börsenerlöse und es steigt der Anteil EEG-Umlage. Dadurch haben sich die Gesamtkosten aber nicht erhöht. Nur der Teil, der über die EEG-Umlage reinkommen muss. Deswegen ist der ominöse Posten in der Grafik nicht ein selbständiger Bestandteil NEBEN DEN Vergütungen, die wir bezahlen müssen, sondern es ist nur der rechnerische Anteil der Vergütungen, der über die EEG-Umlage wieder reingeholt werden muss statt über die Börse. Alle Bestandteile in ihrer seltsamen Grafik SIND KOSTEN DER EEG-VERGÜTUNG!
    Auch MARKTPRÄMIE, LIQUIDITÄTSPUFFER UND NACHHOLUNG!
    Und sie und Kurt und die Ersteller der Grafik wollen uns weismachen, dass nur 2,54 ct der Umlage für die EEG-Vergütung benutzt werden. UND DAS IST FALSCH!
    Und das ist, was sie nicht verstehen wollen oder können!
    Der M-O-Effekt ist rechnerisch in der EEG-Umlage enthalten, aber nicht als zusätzlicher Posten, sondern anteilig in jedem einzelnen cent, den wir mit der EEG-Umlage bezahlen.
    Ist es nun klar?

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      Peter Jensen

      31. Oktober 2014 um 19:23

      Richtig müsste es heißen:

      In der EEG-Umlage sind x cent für laufende „Normalvergütung“, x cent für Marktprämie (zusätzliche Vergütung des laufenden Jahres), x cent für Nachholung (Vergütung des Vorjahres) und x cent für Liquiditätspuffer (Vergütung des laufenden Jahres und Einsparung von Zinskosten) enthalten. All diese Bestandteile dienen der Bezahlung der EEG-Vergütungen.

      Zusätzlich ist ein Anteil von unter 0,01% an Verwaltungskosten des EEG-Systems in der Umlage enthalten.

      Die Umlage könnte um x cent niedriger sein, wenn

      a) der M-O-Effekt nicht wäre
      b) die Ausnahmen für die stromintensiven Betriebe nicht wären

      Dann wären wegen a) die Börsenerlöse etwas höher und wegen b) die Bemessungsgrundlage für die Umlage höher.

      SO ist es richtig!

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        Hans Diehl

        31. Oktober 2014 um 20:29

        Peter Jensen sagt:
        Die Umlage könnte um x cent niedriger sein, wenn
        a) der M-O-Effekt nicht wäre

        @Herr Jensen
        Na also, das sag ich doch schon seitenlang hier.
        Übersetzt in meine Worten, wenn der MOE nicht wäre, sprich die Umlage MOE bereinigt, wäre die Umlage um x Cent niedriger

        In Zahlen sieht das wie folgt aus
        http://tinyurl.com/pttfdfs

        Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung  von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.
        Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden 
        ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von  über 0,6 Cent gegenüber.

        Und in meiner Rechnung, seit 2008 die ich an anderer Stelle gepostet habe sieht das so aus

        Info. Wirtschaftsministerium:
        http://tinyurl.com/peqcaap
        Ein Cent weniger Börsenpreis ergibt 0,4 Cent mehr Umlage
        Info. BEE:
        http://tinyurl.com/qzqsvl4
        Anteil der sinkenden Börsenpreise in der Umlage, 1,47 Cent seit 2008.
        Ausgehend von diesen Zahlen,  muss in diesem Zeitabschnitt der Börsenpreis um 3,675 Cent gesunken sein.
        Rechnung: 1,47 : 0,4 = 3,657, das wären im Durchschnitt pro Jahr dividiert durch 6 = 0,6125 Cent, die die Umlage gestiegen ist ohne für die Vergütung, oder sonst was, EEG relevantes benötigt zu werden. Versandet also in einer Grauzone, oder „Dunkelkammer“.
        Dazu kommt die Umlagensteigerung von 0,4 Cent, die bei 1 Cent weniger Börsenpreis pro Jahr zu Buche schlägt..
        Rechnung 0,4 x 0,6125 = 0,245 Cent.
        Macht zusammen 0,6125 + 0,245 = 0,8575 Cent Merit Order Effekt/Jahr.
        Eine jährlich Merit Order bereinigte Umlage hätte eine „1“ vorm Komma, und  wäre gegenwärtig kaum noch ein Thema.
        Aus gutem Grund heißt es in der BMWi Info. Wie folgt:
        Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist „erheblich“.
        Diese Rechnung habe ich auch bei EIKE zum Thema Umlage gepostet. Ich denke mal wegen Mangel an „Beweisen“ sprich Argumenten, wird mir da sicher auch wieder die Rolle eines Forentrolles zu kommen.

        Machen Sie sich mal in aller Ruhe Gedanken darüber.

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        Peter Jensen

        1. November 2014 um 10:48

        Außerdem reden sie schon wieder durcheinander, wenn sie sagen:

        „HD: “Na also, das sag ich doch schon seitenlang hier. Übersetzt in meine Worten, wenn der MOE nicht wäre, sprich die Umlage MOE bereinigt,…“

        Denn erstens ist der M-O-E nun mal da, auch völlig ohne sog. EE! Er ist integraler Systembestandteil der Spotbörse und das hat auch gute Gründe. Und zweitens ist es schlicht falsch, die Umlage um den M-O-Effekt zu bereinigen, wie ich oben schon geschrieben habe.

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        Hans Diehl

        1. November 2014 um 12:09

        Peter Jensen sagt:
        Sehen sie, HD, ihre “Übersetzung” ist Kindergarten-Sprache!
        Sie können die EEG-Umlage nicht um den M-O-E bereinigen, ohne dass das Geld dann auf dem EEG-Konto fehlt. Dann müsste es jemand anders bezahlen.

        @Herr Jensen
        Und für „was“ fehlt das Geld
        Wenn Sie mir diese Frage beantworten und nicht wieder vom Hundersten ins Tausendste kommen, werden wir dem Ziel näher kommen.

        Antworten »
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        Hans Diehl

        1. November 2014 um 14:32

        Peter Jensen
        Für was das Geld fehlt? Das meinen sie nicht ernst, oder?
        Das Geld fehlt, um das EEG-Konto auszugleichen und damit die EEG-Vergütungen zu bezahlen, die sie vorher von den VNB/ÜNB bekommen haben.
        Denn die Formel kennen sie ja nun schon: EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse.

        @ Herr Jensen
        Eine weitere Frage, mit der Bitte um eine kurze Antwort.
        Werden die EEG Vergütungen in der Summe mehr, nur weil die Beschaffungskosten,sprich Börsenpreise sinken.???
        Ich hoffe diese Antwort bekomme ich auch noch..

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        Peter Jensen

        1. November 2014 um 14:50

        HD sagt: „@ Herr Jensen Eine weitere Frage, mit der Bitte um eine kurze Antwort. Werden die EEG Vergütungen in der Summe mehr, nur weil die Beschaffungskosten,sprich Börsenpreise sinken.??? Ich hoffe diese Antwort bekomme ich auch noch..“

        Was ist denn das für eine Frage? Genauso gut könnten sie fragen, ob die Sonne morgens aufgeht, weil der Hahn kräht!

        Sie verdrehen Ursache und Wirkung! Andersherum wird ein Schuh draus!
        Je mehr sog. EE-Strom produziert wird, umso höher sind die zu zahlenden EEG-Vergütungen. Je größer die Menge an sog. EE-Strom an der Börse, umso niedriger tendenziell die Börsenpreise.
        Also um ihre Frage zu beantworten: NEIN!!! Die Summe der EEG-Zahlungen (also die EEG-Vergütungen) wird nicht höher, nur weil die Börsenpreise sinken. Dieser Zusammenhang besteht nicht! Die Summe der EEG-Vergütungen ist NICHT ABHÄNGIG vom Börsenpreis. Die Summe der EEG-Vergütungen wird allein durch die Produktion von sog. EE-Strom bestimmt.
        Die Höhe der EEG-Umlage ist abhängig vom Börsenpreis, genauer gesagt, von den Erlösen an der Börse. Und da wir ja nun die Formel schon mehrfach wiederholt haben, müssten sie nun wirklich langsam verstehen, dass die EEG-Umlage nur die Resultierende aus EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlösen ist. Und damit ist ihre oben gestellte Frage logisch völlig falsch!
        Ich dachte eigentlich, sie hätten das EEG-System besser verstanden!

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        Hans Diehl

        1. November 2014 um 17:45

        Na gut, dann fassen wir zusammen.

        Peter Jensen sagt:

        Die Umlage könnte um x cent niedriger sein, wenn
        a) der M-O-Effekt nicht wäre

        Hans Diehl sagt:
        Übersetzt in meine Worten, wenn der MOE nicht wäre, sprich die Umlage MOE bereinigt, wäre die Umlage um x Cent niedriger

        Peter Jensen sagt:
        Sie können die EEG-Umlage nicht um den M-O-E bereinigen, ohne dass das Geld dann auf dem EEG-Konto fehlt. Dann müsste es jemand anders bezahlen.

        Hans Diehl fragt:
        Und für „was“ fehlt das Geld

        Peter Jensen sagt:
        Das Geld fehlt, um das EEG-Konto auszugleichen und damit die EEG-Vergütungen zu bezahlen, die sie vorher von den VNB/ÜNB bekommen haben.

        Hans Diehl sagt:.
        Eine weitere Frage, mit der Bitte um eine kurze Antwort. Werden die EEG Vergütungen in der Summe mehr, nur weil die Beschaffungskosten,sprich Börsenpreise sinken.???

        Peter Jensen sagt:
        Also um ihre Frage zu beantworten: NEIN!!! Die Summe der EEG-Zahlungen (also die EEG-Vergütungen) wird nicht höher, nur weil die Börsenpreise sinken.

        Fazit. Somit kann man die Umlage Merit Order bereinigen, ohne dass da irgendwo eine Deckungslücke entsteht.
        Es sei denn Sie können mir sagen für welche Deckung das Geld auf dem EEG Konto fehlt, wie Sie oben geschrieben haben.

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    Hans Diehl

    31. Oktober 2014 um 19:00

    Herr Jensen
    Um dem ganzen Durcheinander ein Ende zu bereiten, die Kardinalfrage an Sie.
    Steckt der preissenkende Merit Order Effekt in der Umlage oder nicht.

    Bitte nicht wieder viele Worte, Ja oder Nein ???.

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    Peter Jensen

    31. Oktober 2014 um 17:20

    Und noch ne Nebelbombe von Diehl… 😀

    „Herr Jensen, Ich weiß von was ich rede. Sie vergessen offensichtlich in welchem Zusammenhang Sie den Begriff MOE benutzt haben. Tatsache ist, dass ich Ihnen seitenlang erkläre, dass der MOE Bestandteil der Umlage ist. Dem haben Sie versucht gegen zu halten wie folgt. Der M-O-Effekt ist eine Vergleichsgröße aus Vorjahreswert und aktuellem Wert! Er sagt „lediglich“ aus, um welchen Betrag die durchschnittlichen Börsenpreise vom Vorjahr abweichen.“

    Lesen sie überhaupt meine Antworten? Was sie da schreiben ist FALSCH! Sie wollten die EEG-Umlage um die durch den M-O-E gesunkenen Börsenpreise bereinigen. Deswegen haben sie die 3 Mrd. in die Formel „eingebaut“. Und zu dieser „Bereinigung“ hab ich mich geäußert!
    Da die EEG-Umlage nur einmal im Jahr berechnet wird, müssen sie den Preissenkungseffekt durch den M-O-E auch zu diesem Stichtag berechnen. Er ergibt sich dann als Vergleichswert aus Vorjahr und aktuellem Jahr!
    DAS habe ich gesagt. Jetzt tun sie nicht so, als würden sie das nicht verstehen und suchen sich einen Ausweg aus dieser Sackgasse, in die sie sich reingeschrieben haben, nur weil ich nicht jedes Mal „Preissenkungseffekt duech M-O-E“ schreibe, sondern nur „M-O-E“. Sie wissen genau, was ich meine.
    Den M-O-E habe ich schon vor ihnen verstanden. Dazu brauche ich sie nicht! Wirklich nicht. 😀
    Aber sie dürfen gern trotzdem weiter glauben, dass ausgerechnet sie mir den Energiemarkt erklärt haben. Wenn es ihnen irgendwie hilft! 😀

    Und am Ende bleibt aber immer noch: wenn sie die Umlage um den – ACHTUNG! Kurzfassung! M-O-E bereinigen, also kürzen wollen, fehlt das Geld auf dem EEG-Konto.
    Und nun doch noch mal für sie die Langfassung, damit sie es vielleicht doch begreifen: den M-O-E zur „Bereinigung der Umlage“ kann man nur errechnen als Vergleichswert zwischen Durchschnittspreis an der Börse im Vorjahr und in diesem Jahr.
    So, jetzt können sie sich ne neue Nebelbombe basteln. 😀

    Antworten »
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    Hans Diehl

    31. Oktober 2014 um 16:56

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, schlimm, dass ich sie immer wieder daran erinnern muss, worüber sie reden…

    Herr Jensen, Ich weiß von was ich rede. Sie vergessen offensichtlich in welchem Zusammenhang Sie den Begriff MOE benutzt haben.
    Tatsache ist, dass ich Ihnen seitenlang erkläre, dass der MOE Bestandteil der Umlage ist.
    Dem haben Sie versucht gegen zu halten wie folgt.
    Der M-O-Effekt ist eine Vergleichsgröße aus Vorjahreswert und aktuellem Wert! Er sagt „lediglich“ aus, um welchen Betrag die durchschnittlichen Börsenpreise vom Vorjahr abweichen. Zitat Ende.

    Warum haben Sie da überhaupt „irreführend“ eine eigene Definition für den MOE benutzt wenn Sie das Original gar nicht gemeint haben.
    .Zitat: Aber dass ich wohl nicht den M-O-Effekt meinte, der jede Viertelstunde an der Börse wirksam ist (auch wenn die EE-Einspeisung 0 beträgt), ist wohl jedem klar, der sich mit der Materie und der Berechnung der EEG-Umlage auskennt. Wie soll man den in die EEG-Umlage einfließen lassen, wenn diese nur einmal im Jahr berechnet wird. Zitat Ende.

    Fazit, Sie haben jetzt endlich erkannt, dass der MOE Bestandteil der Umlage ist, und wollen diese Erkenntnis so „geräuschlos“ wie möglich, mit viel Ablenkung hinter sich bringen.

    Das meine seitenlangen Bemühungen erfolgreich waren, ist an der folgenden, Ihrer Aussage zu erkennen.
    Peter Jensen sagt:
    Da die EEG-Umlage einmal jährlich berechnet wird, müsste man den Effekt dann theoretisch auch einmal jährlich mit einbeziehen. Und das geht nur, indem man die preissenkende Wirkung ermittelt, indem man den Durchschnittspreis vom Vorjahr mit dem vom aktuellen Jahr vergleicht.
    DAS was sie in die EEG-Umlage einrechnen wollen, ist der Minderbetrag an Erlösen an der Börse durch den M-O-Effekt. Das sollen wohl ihre 3 Mrd. sein, die sie irgendwo in ihre Formel eingebaut haben.
    Oder was sind die 3 Mrd?

    Antworten »
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    Peter Jensen

    31. Oktober 2014 um 16:50

    HD: „Ich will den MOE nicht in die Umlage integrieren…“

    Na klar wollten sie das!
    Zitate:

    „Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös” + 3,3 Milliarden Merit Order Effekt.“
    „Eine jährlich Merit Order bereinigte Umlage hätte …“

    weitere Zitate bei EIKE und im „>1000-Kommentare-Beitrag“.

    Sie drücken sich immer noch um die Antwort, wieso nur 2,54 ct der Umlage für EEG-Vergütungen genutzt werden und wieso angeblich Nachholung, Marktprämie und Liquiditätspuffer nicht zur Bezahlung der EEG-Vergütung genutzt werden. Genauso drücken sie sich um die Antwort, weshalb die Umlage und die Vergütungszahlungen vor 2010 angeblich in einem „Gleichlauf“ waren, obwohl jeder normale Mensch mit einfachen Excel-Kenntnissen bei Nachprüfung zum Ergebnis kommt, dass das nicht so ist.

    Sie reden sich wieder mal raus, Hans.
    Und es existiert auch keine „Grauzone“ oder „Dunkelkammer“ oder so…

    Die EEG-Umlage berechnet sich ganz einfach und transparent aus Kosten für EEG-Vergütung abzgl. Börsenerlösen.
    Und wenn durch den M-O-Effekt die Börsenerlöse sinken, dann steigt eben die Umlage. Das ist simple Mathematik! Das ändert aber nichts daran, das die EEG-Umlage zu mehr als 99,9 % aus EEG-Vergütungszahlungen besteht.
    Verwaltungskosten sind nur weniger als 0,01%.
    Kein Mensch hat je bezweifelt, dass der M-O-Effekt wirkt und die Preise senkt. So ist das nun mal an der Börse. Und kommen sie jetzt bitte nicht mit: ach auf einmal senkt der M-O-E die Preise. Darüber waren wir uns schon vor Monaten einig und die Erkenntnis habe ich sicher nicht ihnen zu verdanken.
    Sie haben nur immer behauptet, der „Preissenkungsanteil“ in der Umlage hätte nichts mit EEG-Vergütungen zu tun. Und das ist FALSCH! Da nützen ihre ganzen peinlichen Drehungen und Wendungen und Nebelbomben und Kunstworte nichts.

    Antworten »
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    Kurt Lowinski

    31. Oktober 2014 um 16:12

    Herr Diehl,

    ich denke das Verständnisproblem von Peter liegt darin, dass er die Einsparungen nur auf den EE-Strom bezieht. Die erneuerbaren senken aber nicht nur den Preis des durch sie bereit gestellten Stroms, sondern auch aller anderen Energiemengen, die an und außerhalb der Börse gehandelt werden.

    Natürlich ist das System der Strombörse mit vorhandensein der Erneuerbaren völlig unsinnig geworden. Grenzkosten sind hier ein absolut ungeeignetes Werkzeug der Bewertung.

    Möglicherweise wäre ein sinnhafter Handel mit Realistischen Preisen möglich, wenn die Erneuerbaren zu jedem Moment zu dem Preis gehandelt werden, zu dem konventionelle Kraftwerke verdrängt werden. Also im Wesentlichen zu Preisen von Gaskraftwerken. Dann würde die Umlage entsprechend geringer ausfallen, und sogar Herr Jensens geliebter konventioneller Kraftwerkspark würde wieder wirtschaftlich arbeiten.

    Natürlich müssten diese Mehrkosten durch Anhebung der Industriestrompreise und durch einen Rückgang der Gewinne der großen Energiekonzerne kompensiert werden. Aber das sollte ja leicht machbar sein, oder?

    🙂

    Antworten »
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    Hans Diehl

    31. Oktober 2014 um 15:38

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, schlimm, dass ich sie immer wieder daran erinnern muss, worüber sie reden…
    SIE WOLLEN DEN M-O-EFFEKT (ALSO DIE PREISSENKENDE WIRKUNG AN DER BÖRSE) IN DIE EEG-UMLAGE INTEGRIEREN.

    @Herr Jensen
    Ich will den MOE nicht in die Umlage integrieren, sondern deutlich machen und verrechnen, damit die Einsparung nicht in einer Grauzone unter geht. Integriert ist der MOE schon in der Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung, die ja bekanntlich die Basis für die Umlage ist..

    Peter Jensen sagt:
    Da die EEG-Umlage einmal jährlich berechnet wird, müsste man den Effekt dann theoretisch auch einmal jährlich mit einbeziehen. Und das geht nur, indem man die preissenkende Wirkung ermittelt, indem man den Durchschnittspreis vom Vorjahr mit dem vom aktuellen Jahr vergleicht.
    DAS was sie in die EEG-Umlage einrechnen wollen, ist der Minderbetrag an Erlösen an der Börse durch den M-O-Effekt. Das sollen wohl ihre 3 Mrd. sein, die sie irgendwo in ihre Formel eingebaut haben.
    Oder was sind die 3 Mrd?

    @Herr Jensen
    Na also, geht doch. Und hier gleich die Daten dazu.
    Das Folgende auf Seite 3 der Studie.

    Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung 
    von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem 
    Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.
    Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden 
    ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von 
    über 0,6 Cent/Kwh  gegenüber.

    Peter Jensen sagt:
    Und sie sollten etwas mehr Demut mir ggü zeigen, denn schließlich erkläre ich ihnen seit Monaten geduldig die Realitäten auf dem Energiemarkt. Obwohl sie offensichtlich völlig lernresistent sind. 

    @ Herr Jensen
    Wo zeigen Sie denn Demut gegenüber mir, wenn ich Ihnen die Energiewende näher bringen

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    Hans Diehl

    31. Oktober 2014 um 13:59

    Herr Jensen

    Jetzt wollen Sie sich auf Umwegen wieder raus reden, und noch retten was zu retten ist.

    Nein Herr Jensen es geht hier nicht um eine Vergleichsgröße, sondern um einen „Effekt“ genau gesagt, um den Merit Order Effekt den die EE auslösen und die Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten senken. Nur so kann ich Ihnen deutlich machen, dass dieser Effekt Bestandteil der Umlage ist.
    Wenn Sie den Merit Order Effekt umdefinieren in eine „Vergleichsgröße, ist das ausschließlich Ihre Version des MOE und ein Mittel zum Zweck um Ihr Konzept zu rechtfertigen.
    Ähnlich wie beim EEG Konto wollen Sie „verdunkeln“ wie das, was Sie Vergleichsgröße nennen entsteht.

    Hier zur Erinnerung was Merit Order bedeutet.

    https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=merit+order

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    Peter Jensen

    31. Oktober 2014 um 11:59

    Außerdem verdrehen sie mal wieder die Tatsachen. 😀

    Nicht sie erklären seit 1000 Kommentaren was, sondern sie behaupten einfach falsche Dinge (wie zB. dass nur 2,54 ct der EEG-Umlage für die Vergütungen genutzt werden oder dass bis 2010 Umlage und Vergütungszahlungen gleich gelaufen sind usw…) und bleiben dann jede Begründung schuldig. Ich dagegen bin seit mehr als 1000 Kommentaren damit befasst, ihnen die Realität zu erklären.

    Und dass sie fortwährend den M-O-Effekt erklären, obwohl den niemand anzweifelt (im >1000-Kommentare-Beitrag hab ich sogar ausdrücklich erwähnt, dass sie den M-O-Effekt richtig beschreiben!!!) ist ja nun ihr Problem. Genauso gut könnten sie auch hundert Mal erklären, warum die Sonne für uns im Osten aufgeht. Das bezweifelt auch niemand.
    Wenn sie dann aber sagen würden, dass sich die Sonne um die Erde dreht, weil wir das ja von der Erde aus so sehen, dann wäre das etwa so, wie sie es mit dem -O-Effekt und der EEG-Umlage machen.
    Und da kann ich ihnen dann nicht mehr zustimmen, denn dann hätten wir ja beide Unrecht.

    Apropos Stammtisch… könnte ich mal wieder machen. Ist schon ewig her. Aber ich befürchte, da trifft man heutzutage vor allem die ahnungslosen EE-Befürworter.

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    Peter Jensen

    30. Oktober 2014 um 14:55

    HD: „Was Herr Jensen „nahezu“ ausschließlich Vergütungen nennt, sind gerade mal 2,54 Cent von 6,24“

    Ja ja, Hans… alles klar! 😀

    “Ausgehend, von der Tatsache, dass die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und der Vergütung darstellt…”

    und

    „Die Formel lautet: Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös“

    Damit ist alles gesagt!

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      Kurt Lowinski

      30. Oktober 2014 um 15:30

      => “Die Formel lautet: Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös”
      => Damit ist alles gesagt!

      Ja, ja, Peter. Genau das will uns die alte Energiewelt immer wieder weis machen 😉

      Jetzt geht es aber darum zu erklären, warum Börsenpreise, Terminmarkt-Preise und Industriestrompreise sinken, während die Haushaltsverbraucherpreise steigen.
      http://tinyurl.com/Stromboerse-2002-2013

      Interessant ist der Kasten in der Grafik:
      – EEX Terminmarkt-Preise, die sich ja zeitversetzt an den Börsenpreisen orientieren: -18%
      – Haushaltspreise ohne Abgabe (z.B. Umlage): +43%

      Der Haushaltsstrompreis ist also auch ohne Umlage schon um 43% gestiegen, während die Börsenpreise im selben Zeitraum um 18% gefallen sind. Das sollte schon zu denken geben.

      Noch interessanter wird es aber, wenn man sich mal die Entwicklung der Industriestrompreise anschaut:
      http://tinyurl.com/Industriestrompreise-bis-2013

      Dann stellt sich nämlich heraus, dass eine Weitergabe der Vorteile durchaus möglich ist. Denn die Industriestrompreise sind nicht gestiegen, sondern im betrachteten Zeitraum im mehr als 3% gesunken sind.

      Jetzt kann man ganz viel spekulieren:

      a) Sollen die Stromkunden einfach nur ausgenommen werden, um die Unternehmensbilanz der Konzerne aufzupolieren?

      b) Gibt es dazu vielleicht sogar kartellrechtlich interessante Absprachen zwischen den Großkonzernen, um die Industriestrompreise im Wettbewerb mit den Stadtwerken niedrig zu halten?

      c) Steckt vielleicht sogar unsere heiß geliebte Bundesregierung mit drin, die ja ein großes Interesse daran hat, die Industriestrompreise gering zu halten und gleichzeitig ein noch größeres Interesse hat, über die Mehrwertsteuer an das Geld der Bürger zu kommen? Und die ist ja bekanntlich höher, je weiter der Strompreis und die EEG-Umlage der Endkunden steigt…

      Viele Fragezeichen, die nach konkreten Antworten schreien…

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        Peter Jensen

        30. Oktober 2014 um 15:51

        Nun stimmt auch Kurt wieder mal mit ein…

        KL: „=> “Die Formel lautet: Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös”
        => Damit ist alles gesagt!

        Ja, ja, Peter. Genau das will uns die alte Energiewelt immer wieder weis machen“

        Wieso? Das haben SIE doch gesagt! Das Zitat ist ihres! Ich habe es nur wiederholt! Und es ist ja auch richtig! Und es sagt aus, dass in der EEG-Umlage nur die sog. „Förderkosten“, also die EEG-Vergütungszahlungen enthalten sind. Nichts weiter sagt das aus. Genau das, was sie und Hans seit Monaten bestreiten! Aber nun haben wir es ja allesamt schon mal richtig gestellt. Danke dafür, soweit… 😀

        KL: „Jetzt geht es aber darum zu erklären, warum Börsenpreise, Terminmarkt-Preise und Industriestrompreise sinken, während die Haushaltsverbraucherpreise steigen.“

        DAS ist ganz einfach! Weil es kein Gesetz gibt, welches Versorgern die Preise vorschreibt, außer die Gesetze des Marktes. Und auf der Verkaufsseite tobt ein erbitterter Wettbewerb. Da ist kaum Raum für Preissenkungen. Für die Industrie ja, für die Verbraucher aber nicht mehr (immerhin ist schon die Mehrheit der Verbraucher in den günstigeren Wettbewerbstarifen). Es gibt eben auch kein Gesetz, wonach Verbraucherpreise sinken müssen, nur weil irgendwelche Börsenpreise sinken. Da können sie meckern und maulen wie sie wollen. Und wie ich schon mehrfach erklärt und begründet habe, führen sinkende Börsenpreise eben nicht automatisch zu nierigeren Beschaffungskosten bei den EVU. Aber automatisch zu sinkenden Einnahmen mit eigenen Kraftwerken! 1 zu 1!
        Aber diesen Fakt können oder wollen sie leider nicht verstehen. Denn er passt nicht in ihre EE-Ideologie! Gut, ich hab auch nicht vor, das noch zu ändern. 😀
        Wir leben eben nicht im Sozialismus, sondern noch immer in einer Marktwirtschaft und da entscheidet nicht Hans und Kurt oder ein Lobbyverband über die Preise der Versorger, sondern der Versorger allein. Jedenfalls in dem kleinen Rahmen, der noch unreguliert ist.
        Klar jetzt?

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        Hans Diehl

        30. Oktober 2014 um 19:27

        Peter Jensen sagt:

        KL: “=> “Die Formel lautet: Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös”
        => Damit ist alles gesagt!

        Wieso? Das haben SIE doch gesagt! Das Zitat ist ihres! Ich habe es nur wiederholt! Und es ist ja auch richtig! Und es sagt aus, dass in der EEG-Umlage nur die sog. “Förderkosten”, also die EEG-Vergütungszahlungen enthalten sind. Nichts weiter sagt das aus. Genau das, was sie und Hans seit Monaten bestreiten! Aber nun haben wir es ja allesamt schon mal richtig gestellt. Danke dafür, soweit…

        Für all diejenigen, die sich selbst mit der Realität vertraut machen wollen, siehe hier:
        http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf

        Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich 2013 durch die EEG-Umlage einer Belastung 
        von rund 16 Mrd. € ausgesetzt. Durch den Merit-Order-Effekt hatte sich 2013 auf dem 
        Großhandelsmarkt eine Preissenkung im Wert von 3,3 Mrd. € ergeben.
        Sofern solche Preissenkungen vollständig an die Stromverbraucher durchgereicht werden, stünden 
        ihren Belastungen durch die EEG-Umlage Entlastungen in einer Größenordnung von 
        über 0,6 Cent gegenüber.

        Somit muss die Formel von Herr Jensen richtig lauten

        Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös” + 3,3 Milliarden Merit Order Effekt.

        Da Herr Jensen bekannter weise nur die EEG Kosten berücksichtigt und nicht den Nutzen, wird er jetzt wieder nach Lösungen suchen, um seine Formel zu rechtfertigen.

        An anderer Stelle, wo es ihm ins Konzept gepasst hat, hat er eine Fraunhofer Studie, als unbefangene Quelle bezeichnet.
        Bin mal gespannt, was er diesmal zu Fraunhofer zu sagen hat.

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        Hans Diehl

        30. Oktober 2014 um 19:49

        Kleine Korrektur der Formel

        Umlage = Förderkosten – ( Vermarktungserlös + 3,3 Milliarden )

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        Kurt Lowinski

        30. Oktober 2014 um 19:53

        Aha. Peter offenbart uns nun also, was den Geldtransfer vom armen Hartz4 Empfänger zu den Industriekonzernen rechtfertigt:

        Peter schreibt: “ DAS ist ganz einfach! Weil es kein Gesetz gibt, welches Versorgern die Preise vorschreibt, außer die Gesetze des Marktes. Und auf der Verkaufsseite tobt ein erbitterter Wettbewerb“

        Soso. Dass der Preisvorteil bei der Beschaffung real existiert, hast du schon mal eingesehen. Prima! Dann haben sich Hans Bemühungen ja endlich ausgezahlt! 🙂

        Und dass der Vorteil zu großen Teilen an die Industrie geht, bestätigt du ja auch hier und begründest es mit dem Markt. Ich bin begeistert. Die Basis für eine weitere Diskussion ist geschaffen.

        Im Grunde hast du recht Peter. Ein Unternehmen ist immer Marktgetrieben. Wo der Markt nicht funktioniert, muss dann die Politik ran. Und das ist hier wohl so. Es gibt jemanden der bezahlt und jemand völlig anderen, der die Vorteile bekommt. Und wer bezahlt und wer die Vorteile bekommt, bestimmt die Preispolitik eines Unternehmens? Das klingt doch stark danach, dass hier ein regulatorisches Organ die Gerechtigkeit mal wieder herstellen muss…

        Zumal die „bezahler“ noch nicht einmal zu einem anderen Unternehmen mit anderer Preispolitik wechseln können…

        Ich denke, diese wichtige Information sollten wir den Medien einmal zur Verfügung stellen.

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        Peter Jensen

        30. Oktober 2014 um 19:54

        Hans, das ist nicht MEINE Formel. 😀

        Das ist ihre und die von Kurt. Sie haben die hier gepostet. Und sie ist richtig! Und sie bestätigt, dass die EEG-Umlage quasi ausschließlich (zu mehr als 99,9 %) zur Bezahlung der EEG-Vergütung genutzt wird. Wozu auch sonst?
        Jedenfalls werden damit keine „Mindererlöse aus M-O-Effekt“ bezahlt. An wen auch? Das ist ja Quatsch!

        Dass sie den M-O-Effekt in die Formel einbauen wollen, zeigt wieder mal nur ihr mangelndes Verständnis des Systems EEG und auch ihre mangelnden mathematischen Fähigkeiten. 😀

        Der M-O-Effekt ist eine Vergleichsgröße aus Vorjahreswert und aktuellem Wert! Er sagt lediglich aus, um welchen Betrag die durchschnittlichen Börsenpreise vom Vorjahr abweichen. Darin enthalten sind übrigens auch die Rückgänge der Gas- und Kohlepreise. Wollen wir mal nicht vergessen! Nicht wahr! 😀

        Die EEG-Umlage ist eine Stichtagsgröße. In ihrer Berechnung finden sie keinen Posten „M-O-Effekt“. Dort finden sie nur EEG-Vergütungen und erwartete Börsenerlöse am Ende des nächsten Jahres!. Der Rest ist die Umlage. Die wird auf 12 Monate verteilt. So einfach ist das! Es wird nicht die Differenz aus dem Vorjahrespreis und diesem Jahr auf die Umlage draufgeschlagen. So’n Quatsch! Sie können natürlich eine Vergleichsrechnung anstellen, also einen Was-Wäre-Wenn-Vergleich, also wie hoch wären die Erlöse etwa, wenn die Preise so wären wie im Vorjahr, das ändert aber nichts daran, dass die Resultieredne daraus, also die EEG-Umlage nur zur Bezahlung der EEG-Vergütung verwendet wird. Und nicht nur mit einem Anteil von 2,54 ct, wie sie und Kurt hier seit Wochen behaupten. Das ist schlicht und ergreifend FALSCH!
        Und wenn sie diesen M-O-Effekt von der Umlage abziehen wollen, wird es noch falscher! Dann fehlt das Geld schlicht auf dem EEG-Konto! Hätten sie sich einmal den Zahlungsfluss im EEG-System richtig angesehen, wie ich es ihnen mehrfach geraten habe, würden sie nicht permanent so einen fachlichen und auch mathematischen Unsinn schreiben.

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        Peter Jensen

        30. Oktober 2014 um 20:03

        HD: „Aha. Peter offenbart uns nun also, was den Geldtransfer vom armen Hartz4 Empfänger zu den Industriekonzernen rechtfertigt:“
        DAS sagt ja der richtige! 😀
        HD: „Soso. Dass der Preisvorteil bei der Beschaffung real existiert, hast du schon mal eingesehen. Prima! Dann haben sich Hans Bemühungen ja endlich ausgezahlt!“
        Nun, da hat der Hans wohl nicht richtig gelesen! Da muss er nochmal ran!
        HD: „Und dass der Vorteil zu großen Teilen an die Industrie geht, bestätigt du ja auch hier und begründest es mit dem Markt. Ich bin begeistert.“
        Nicht zu früh zu emotional werden, Hans! Nicht der Vorteil niedriger Beschaffungskosten wird weitergegeben, sondern der Wettbewerb schafft niedrigere Preise für die Industrie. Deswegen machen ja auch die meisten Versorger Verluste, weil sich ihre Beschaffungskosten eben nicht so verringert haben, aber die Endpreise.
        „HD: Ein Unternehmen ist immer Marktgetrieben. Wo der Markt nicht funktioniert, muss dann die Politik ran. Und das ist hier wohl so.“
        FALSCH! Das ist nciht so!
        HD: „Es gibt jemanden der bezahlt und jemand völlig anderen, der die Vorteile bekommt. Und wer bezahlt und wer die Vorteile bekommt, bestimmt die Preispolitik eines Unternehmens? Das klingt doch stark danach, dass hier ein regulatorisches Organ die Gerechtigkeit mal wieder herstellen muss… “
        Also zu diesem wirtschaftspolitischen Quatsch fällt mir nun wirklich nichts ein. Da leben wir in verschiedenen Universen, Hans. Da müsste ich jetzt beim Urschleim anfangen, aber dazu habe ich keine Zeit. Dafür habe ich auch studiert. Das kann ich ihnen nun nicht einfach so beibringen. Da belasse ich es bei ihrem Quatsch! 😀
        HD: „Zumal die “bezahler” noch nicht einmal zu einem anderen Unternehmen mit anderer Preispolitik wechseln können“
        Ach was, ich denke sie haben da einen Öko-Anbieter in petto (der leider teurer ist, als die meisten anderen)
        HD: „Ich denke, diese wichtige Information sollten wir den Medien einmal zur Verfügung stellen.“
        Genau, Hans! Dranbleiben! Große Sache! 😀

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        Hans Diehl

        30. Oktober 2014 um 21:16

        Peter Jensen sagt:
        Dass sie den M-O-Effekt in die Formel einbauen wollen, zeigt wieder mal nur ihr mangelndes Verständnis des Systems EEG und auch ihre mangelnden mathematischen Fähigkeiten. 
        Der M-O-Effekt ist eine Vergleichsgröße aus Vorjahreswert und aktuellem Wert! Er sagt lediglich aus, um welchen Betrag die durchschnittlichen Börsenpreise vom Vorjahr abweichen. Darin enthalten sind übrigens auch die Rückgänge der Gas- und Kohlepreise. Wollen wir mal nicht vergessen! Nicht wahr! 

        @ Herr Jensen
        Warum denn schon wieder so persönlich. So reagiert in meinen Augen nur jemand, der sich in die Enge getrieben fühlt.
        Bei Tieren kann das gefährlich werden..
        Aber nun zum Merit Order Effekt. Der MOE ist kein Vergleichswert aus dem Vorjahr. Damit Sie mir glauben, habe ich die Wiki bemüht
        http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order
        Zitat:
        Als Merit-Order (englisch für Reihenfolge der Leistung / des Verdienstes) bezeichnet man die Einsatzreihenfolge der Kraftwerke. Diese wird durch die Grenzkosten der Stromerzeugung bestimmt.
        Beginnend mit den niedrigsten Grenzkosten werden solange Kraftwerke mit höheren Grenzkosten zugeschaltet, bis die Nachfrage gedeckt ist. An der Strombörse bestimmt das letzte Gebot, das noch einen Zuschlag erhält, den Strompreis (Market Clearing Price). . Zitat Ende

        Während vor den EE die teuren Gaskraftwerke Börsenpreis bestimmend waren, werden diese durch die EE wegen deren Vorrangigkeit, verdrängt, und das nächst billigere Kraftwerk (Steinkohle ) wird Börsenpreis bestimmend. Diese Preisminderung ist der MOE den die EE auslösen, und relevant für die Umlage, oder die Erlöse auf dem EEG Konto.
        Wenn die EE nun die Börsenpreise nach unten drücken, wird die Differenz zur Vergütung größer, und die Umlage entsprechend höher., und somit ist dieser Börsenpreis senkende Effekt ( MOE ) in der Umlage enthalten.
        Wenn Sie natürlich nicht wissen was der Merit Order Effekt ist, weil Sie der Meinung sind, das wäre ein „Vergleichswert“ aus dem Vorjahr, wie oben zu l

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        Hans Diehl

        30. Oktober 2014 um 21:19

        Fortsetzung:

        Wenn Sie natürlich nicht wissen was der Merit Order Effekt ist, weil Sie der Meinung sind, das wäre ein „Vergleichswert“ aus dem Vorjahr, wie oben zu lesen ist, dann können Sie auch nicht erkennen, dass der MOE Bestandteil der Umlage ist.
        Ich hoffe, dass Sie die neuen Erkenntnisse bei weiteren Diskussionen zu diesem Thema berücksichtigen.

        Wenn Sie natürlich nicht wissen was der Merit Order Effekt ist, weil Sie der Meinung sind, das wäre ein „Vergleichswert“ aus dem Vorjahr, wie oben zu lesen ist, dann können Sie auch nicht erkennen, dass der MOE Bestandteil der Umlage ist.
        Ich hoffe, dass Sie die neuen Erkenntnisse bei weiteren Diskussionen zu diesem Thema berücksichtigen.

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        Hans Diehl

        30. Oktober 2014 um 21:27

        Herr Jensen
        Jetzt scheinen Sie aber etwas durcheiander geraden zu sein.
        Sehen Sie sich Ihren Beitrag von 20.03 Uhr mal genau an, warum der an mich gerichtet ist.

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    Peter Jensen

    29. Oktober 2014 um 19:45

    Herr Diehl, sie machen es immer schlimmer!!!

    HD: „@Aha, Jetzt nennt Herr Jensen es plötzlich wieder „Förderkosten“ Bei EIKE hat er heute Morgen noch wie folgt geschrieben. Zitat: Die EEG-Umlage wird nahezu „ausschließlich“ zur Bezahlung der EEG-Vergütungen benutzt.

    Herr Diehl, sie werfen wieder Nebelbomben! Was wollen sie denn damit sagen?

    „Förderkosten“ = „EEG-Vergütungen“ = „EEG-Zahlungen“ oder wie sie es auch sonst immer nennen wollen! Deswegen habe ich auch in meinem letzten Post wörtlich geschrieben „nicht nur die Vergütungen (oder auch “Förderkosten”)“

    HD: „Wie die Umlage tatsächlich benutzt wird, kann jeder Mitleser der sich selbst seine Gedanken machen will, hier auf Seite 4 sehen.“

    Schon wieder! Er tut es wieder! 😀 Herr, hilf! 😀
    Er postet wieder die Grafik! Und drückt sich um die Beantwortung der Frage herum, wieso denn Marktprämie, Liquiditätspuffer und Nachholung nichts mit den „Förderkosten/Vergütungszahlungen…“ zu tun haben sollen.
    Dabei hat er sich die Frage schon selbst beantwortet, als er sagte:
    “Ausgehend, von der Tatsache, dass die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und der Vergütung darstellt…”
    Und sein Buddy Kurt hat es auch schon beantwortet: „Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös“

    Ergo: alles in der EEG-Umlage dient der Bezahlung der EEG-Vergütung=Förderkosten

    Was muss da schief laufen, damit man so „diskutiert“?
    Oder kriegen sie tatsächlich Honorar für die Anzahl der Kommentare? 😀

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    Peter Jensen

    29. Oktober 2014 um 17:17

    Herr Diehl, ich kann ja verstehen, dass ihnen das jetzt peinlich ist, aber ihre ganzen Ablenkungsmanöver können sie sich sparen.

    Den Sachverhalt habe ich ihnen schon mehrere Male ausführlich erklärt und nun haben sie es auch begriffen, wenn sie sagen: „Ausgehend, von der Tatsache, dass die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und der Vergütung darstellt…“

    Die Umlage ist die Differenz aus Börsenpreis und Vergütung!
    Die Umlage ist die Differenz aus Börsenpreis und Vergütung!
    Die Umlage ist die Differenz aus Börsenpreis und Vergütung!
    Die Umlage ist die Differenz aus Börsenpreis und Vergütung!
    Die Umlage ist die Differenz aus Börsenpreis und Vergütung!

    Was sie danach noch „Paradoxon“ nennen, ändert ja nichts an der Tatsache, dass die EEG-Umlage fast komplett zur Bezahlung der EEG-Vergütungen verwendet wird. Bis auf einen kleinen Anteil an Verwaltungskosten, der so bei unter 0,01% liegt.

    Damit ist alles gesagt! Sie haben es offensichtlich verstanden. Herr im Himmel, wieso machen sie sich jetzt noch weiter lächerlich? Warum tun sie sich das an? Ganz ehrlich! 😀

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      Kurt Lowinski

      29. Oktober 2014 um 18:00

      Haha, Herr Jensen. Da haben eher sie gezeigt, wie sehr sie daneben liegen 😀

      Die Formel lautet:
      Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös

      Die Förderkosten sind fix.
      Wird der Vermarktungserlös größer, sinkt die Umlage.
      Ist der Vermarktungserlös durch sinnlosen Merit Order Ansatz gering, steigt die Umlage.

      Damit bezahlt der kleine Stromkunde mehr, je geringer die Vermarktungserlöse sind.

      Aber nun für Sie noch einmal genau der Punkt, den Sie nicht verstanden haben:

      Vor der Energiewende hat sich der Börsenstrompreis nach Merit Order aus günstigen und teuren Kraftwerken zusammen gesetzt. Die Termingeschäfte orientieren sich mit zeitlichem Versatz daran. Der durchschnittliche Strompreis ist dann x.

      Jetzt setzt sich der Börsenstrompreis nach Merit Order aus günstigen Kraftwerken und Erneuerbaren Energien zusammen. Die Termingeschäfte orientieren sich mit zeitlichem Versatz daran. Der durchschnittliche Strompreis ist dann y, der kleiner ist als x.

      Damit zahlt also jeder am Strommarkt weniger, und der Verbraucher mehr.

      QED
      😉

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        Peter Jensen

        29. Oktober 2014 um 18:25

        Kurt, ihre Erheiterung und ihr erster Satz sind nicht nachvollziehbar, aber egal…

        Nun begreift es auch langsam der Kurt! 😀

        Zitat: „Die Formel lautet: Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös“

        Ergo: alles in der EEG-Umlage dient der Bezahlung der sog. „Förderkosten“.

        Nur haben sie und Diehl seit Monaten was anderes behauptet. Aber nun haben sie es endlich eingesehen, denn ihre Formel ist ja eindeutig.
        Aber ich bin mir sicher, bei nächster passender und auch unpassender Gelegenheit kommen sie oder Hans wieder mit der Behauptung um die Ecke, in der EEG-Umlage würden nicht nur die Vergütungen (oder auch „Förderkosten“) stecken.
        Schon mal zur Erinnerung vorweg ihr Zitat:

        Umlage = Förderkosten – Vermarktungserlös

        QED

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        Hans Diehl

        29. Oktober 2014 um 18:55

        Peter Jensen sagt:

        Ergo: alles in der EEG-Umlage dient der Bezahlung der sog. “Förderkosten”.

        @Aha, Jetzt nennt Herr Jensen es plötzlich wieder „Förderkosten“

        Bei EIKE hat er heute Morgen noch wie folgt geschrieben.
        Zitat:
        Die EEG-Umlage wird nahezu „ausschließlich“ zur Bezahlung der EEG-Vergütungen benutzt.

        Wie die Umlage tatsächlich benutzt wird, kann jeder Mitleser der sich selbst seine Gedanken machen will, hier auf Seite 4 sehen. http://tinyurl.com/qzqsvl4

        Was Herr Jensen „nahezu“ ausschließlich Vergütungen nennt, sind gerade mal 2,54 Cent von 6,24

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        Hans Diehl

        29. Oktober 2014 um 19:24

        Angesichts dessen, was Herr Jensen da von sich gibt, finde so amüsant, dass er auch noch „Gott im Himmel“ bemühen will, um andere vor der Lächerlichkeit zu bewahren.

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        Hans Diehl

        30. Oktober 2014 um 11:24

        Kurt Lowinski sagt:
        Die Förderkosten sind fix.
        Wird der Vermarktungserlös größer, sinkt die Umlage.
        Ist der Vermarktungserlös durch sinnlosen Merit Order Ansatz gering, steigt die Umlage.

        @Kurt Lowinski
        Lassen Sie mich noch ergänzend hinzufügen. Der „sinnlose“ Merit Order Effekt, ist auf drängen der konventionellen Seite, ( ÜNB ) mit der Vermarktungspflicht des EE Stroms ab 2010 , zu Stande gekommen.
        Alles sollte dadurch transparenter werden. Transparent für die Öffentlichkeit, und die Politiker in der Form, dass man sagen konnte seht her, so „Wenig“ erlösen wir für den EE Strom, und so „Viel“ müssen wir dafür Vergüten.
        Und das wohl wissend, dass an der Strombörse der EE Strom mit „Null“ Grenzkosten in Konkurrenz mit dem konventionellen Strom die Preise nur nach unten treiben kann, und somit die Erlöse gering bleiben.
        Der EE Strom musste sich zwangsläufig selbst entwerten.

        Tauglich gemacht, für die Öffentlichkeit, und die Politiker, wurde diese lobbyistische Transparenz mit der „Nebelkerze“ EEG Konto, wo diese EE Grausamkeiten für den oberflächlichen Betrachter, verborgen bleiben.

        Kurt Lowinski sagt:
        Aber nun für Sie noch einmal genau der Punkt, den Sie nicht verstanden haben:
        Vor der Energiewende hat sich der Börsenstrompreis nach Merit Order aus günstigen und teuren Kraftwerken zusammen gesetzt. Die Termingeschäfte orientieren sich mit zeitlichem Versatz daran. Der durchschnittliche Strompreis ist dann x.

        @Kurt Lowinski, eine weitere Ergänzung:
        Vor den EE lag das Preis bestimmende Grenzkraftwerk im Einflussbereich der Monopolisten.
        Wie hier deutlich wird. http://tinyurl.com/p4dep9x
        und der MOE wurde – wie Sie richtig sagen – von den teuren Kraftwerken ausgelöst mit der Folge, dass die Börsenpreise hoch waren. Mit den EE ist das nicht mehr möglich, weil die vorrangig an der Börse den Preis, zwangsläufig senken. Mit den bekannten Folgen.

        Übrigens, glaube ich, dass der Herr Jensen das sehr wohl verstanden hat. Er will nur verhindern, dass das bei Lichte betrachtet wird, wie alle von der konventionellen Stromwirtschaft.

        Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich die konventionellen Betreiber nicht generell verteufeln , sondern lediglich darauf hinweisen will, wo auf dem Wege zur Energiewende von deren Seite eher Steine in den Weg gelegt werden.

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    Hans Diehl

    28. Oktober 2014 um 20:47

    Peter Jensen sagt:
    Sie suchen verzweifelt nach irgendeinem Beweis, dass die sog. EE über den M-O-Effekt die Beschaffungskosten der Versorger im spürbaren Maße senken würden. Und da sie diesen Beweis nicht finden, suchen sie sich eben auf den EE-Lobbyseiten irgendwelche Sachen zusammen in der Hoffnung, hier sind alle so doof und ihre Tricks nicht durchschauen. Ich bin jedenfalls nicht so doof.

    @Herr Jensen
    Mit dem Merit Order Effekt, rennen Sie bei mir offene Türen ein. Da muss ich nicht nach Beweisen suchen, die habe ich parat.

    Führen Sie sich das Folgende genau zu Gemüt.

    Ausgehend, von der Tatsache, dass die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und der Vergütung darstellt, ergibt sich das Paradoxon, dass mit sinkenden Börsenpreisen die Umlage immer höher wird. Selbst wenn für die Vergütung der EE Anlagen nicht 1 Cent zusätzlich benötigt wird, steigt bei fallenden Börsenpreisen die Umlage.
    Dazu kommt noch, dass es die EE selbst sind, die durch den Merit Order Effekt ( MOE ) an der Strombörse die Preise senken.

    In Zahlen sieht das wie folgt aus.

    Info. Wirtschaftsministerium:
    http://tinyurl.com/peqcaap
    Ein Cent weniger Börsenpreis ergibt 0,4 Cent mehr Umlage

    Info. BEE:
    http://tinyurl.com/qzqsvl4
    Anteil der sinkenden Börsenpreise in der Umlage, 1,47 Cent seit 2008.

    Ausgehend von diesen Zahlen,  muss in diesem Zeitabschnitt der Börsenpreis um 3,675 Cent gesunken sein.
    Rechnung: 1,47 : 0,4 = 3,657, das wären im Durchschnitt pro Jahr dividiert durch 6 = 0,6125 Cent, die die Umlage gestiegen ist ohne für die Vergütung, oder sonst was, EEG relevantes benötigt zu werden. Versandet also in einer Grauzone, oder „Dunkelkammer“.

    Dazu kommt die Umlagensteigerung von 0,4 Cent, die bei 1 Cent weniger Börsenpreis pro Jahr zu Buche schlägt..
    Rechnung 0,4 x 0,6125 = 0,245 Cent.
    Macht zusammen 0,6125 + 0,245 = 0,8575 Cent Merit Order Effekt/Jahr.

    Eine jährlich Merit Order bereinigte Umlage hätte eine „1“ vorm Komma, und  wäre gegenwärtig kaum noch ein Thema.

    Aus gutem Grund heißt es in der BMWi Info. Wie folgt:

    Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist „erheblich“.

    Diese Rechnung habe ich auch bei EIKE zum Thema Umlage gepostet. Ich denke mal wegen Mangel an „Beweisen“ sprich Argumenten, wird mir da sicher auch wieder die Rolle eines Forentrolles zu kommen.

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      Peter Jensen

      29. Oktober 2014 um 12:08

      HD sagt: „…Ausgehend, von der Tatsache, dass die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und der Vergütung darstellt…“

      Na damit wäre dann jetzt wohl ihre Behauptung, nur 2,54 ct der EEG-Umlage würden für die Vergütung der Anlagenbetreiber ausgegeben, hinfällig. Schön, dass sie mir so nebenbei recht geben. 😀
      Das hat ja gedauert! Haben sie etwa kurz Licht gemacht in ihrer Dunkelkammer?

      Seltsam nur, dass sie bei EIKE denselben Unsinn schon wieder verbreiten. Da war das Licht wohl schon wieder aus. Wahrscheinlich war das eine EE-betriebene Lichtquelle und Sonne und Wind waren nur kurzzeitig verfügbar. Naja….

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        Hans Diehl

        29. Oktober 2014 um 16:27

        Peter Jensen sagt:
        HD sagt: “…Ausgehend, von der Tatsache, dass die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und der Vergütung darstellt…”
        Na damit wäre dann jetzt wohl ihre Behauptung, nur 2,54 ct der EEG-Umlage würden für die Vergütung der Anlagenbetreiber ausgegeben, hinfällig. Schön, dass sie mir so nebenbei recht geben. 

        @Herr Jensen
        Sie haben das „Paradoxe“ System unterschlagen, das ich damit zum Ausdruck bringen will.
        Wenn es tatsächlich so wäre, wie Sie fälschlicherweise behaupten, dass die gesamte Umlage für die Vergütung benötigt wird, dann erklären Sie doch bitte mal wer den Rest Ihrer sogenannten „Förderung“ wie Liquiditätsreserve, Marktprämie, Industrieprivileg, und Nachholung bezahlt, und wo das zu Buche schlägt.
        Ich nehme an, da werden Sie die Aussage verweigern, um sich nicht selbst zu belasten, sprich Ihre Unkenntnis offen zu legen..

        Ehrlich gesagt, halte ich Sie nicht für so uninformiert – , um nicht zu sagen dumm – dass Sie nicht selbst wissen, dass das falsch ist wie Sie die Umlage analysieren.
        Ich gehe davon aus, dass Sie mangels Argumente, nur noch die Leute veräppeln wollen.
        Aber gut, Sie können ja mal erklären, wo die oben erwähnten Kosten zu Buche schlagen, wenn nicht in der Umlage, dann sehen wir weiter.

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    Hans Diehl

    28. Oktober 2014 um 09:23

    Es kommt immer öfter Licht in die „Dunkelkammer“

    Hier zum Beispiel:

    http://tinyurl.com/ks4cc77
    Seit Jahren erhöhen viele Stromversorger die Preise trotz sinkender Beschaffungskosten. Ein neues EuGH-Urteil unterstützt Kunden beim Kampf gegen unberechtigte Preiserhöhungen.

    Der Bund der Energieverbraucher e. V. ist aufgrund des EuGH-Urteils der Meinung, dass allen Verbrauchern in der Grundversorgung mindestens die Rückzahlung der in der Vergangenheit gezahlten Preiserhöhungen zustehe. Es bleibt abzuwarten, wie der Bundesgerichtshof dieses Urteil in deutsches Recht umsetzt. Verbraucher, so der Bund der Energieverbraucher, sollten ihren Grundversorger bereits jetzt vorsorglich schriftlich auffordern, auf die Einrede der Verjährung bezüglich der Rückzahlung bereits gezahlter Preiserhöhung zu verzichten.

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      Peter Jensen

      28. Oktober 2014 um 13:08

      Oh Gott, der Hans schießt wieder aus allen Propagandarohren! 😀
      Sowas passiert, wenn man wieder mal nur bei den EE-Lobbyisten nachliest und sich nicht richtig informiert. So bringt es dann der Hans Diehl zustande, einen Zusammenhang zwischen den sog. EE und diesem Urteil herzustellen.

      Kein Gesetz oder kein Gericht in Deutschland oder Europa zwingt irgendeinen Stromversorger dazu, seine Preise zu senken, nur weil angeblich durch die sog. EE die Beschaffungskosten gesenkt werden. Selbst wenn das so wäre, ist jeder Anbieter immer noch frei in seiner Preisgestaltung. Nur der Wettbewerb sorgt für sinkende Preise.
      Worum es nun in dem EuGH-Urteil wirklich geht, interessiert wahrscheinlich unseren Hans nicht, aber der Vollständigkeit halber erwähne ich es mal kurz:

      Die deutschen Regelungen stimmten schlicht nicht mit den europäischen Richtlinien hinsichtlich der Transparenz von Preiserhöhungen überein. Sonderkündigungsrecht und Information über Art und Umfang der Preiserhöhung zum Zeitpunkt der Preiserhöhung reichen nicht aus. Die Versorger müssen rechtzeitig vorher über Art und Umfang der Preiserhöhung informieren und die Verbraucher müssen ein weiteres Rechtsmittel an die Hand bekommen, um dagegen vorzugehen.
      Das ist alles!
      Weder in den Schlussanträgen noch im veröffentlichten Urteil finden sich die Wörter „Erneuerbare Energien“ und „Beschaffungskosten“. Auch andere Schlagwörter, die den Zusammenhang belegen würden, den unser Hans oben darstellt, finden sich nicht. Es geht ausschließlich um eine frühere und umfangreichere Information der Verbraucher.

      Dass der EuGH auch nur in irgendeiner Form daran gedacht haben könnte, dass die Versorger ihre Preise senken müssen, weil an der Börse die Preise sinken, findet nur in Hans Diehls Kopf statt. Dort, wo sich offensichtlich die einzige Dunkelkammer befindet, die man hier finden kann. 😀

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        Peter Jensen

        28. Oktober 2014 um 13:26

        Achso, der Vollständigkeit halber hier noch der link zum Urteil:

        http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=158842&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=257802

        Hans Diehl hat ja auch seinen Link vom unparteiischen Deutschen Solarbetreiber Club e.V. gepostet. 😀

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        Hans Diehl

        28. Oktober 2014 um 13:44

        @ Herr Jensen
        Vergessen Sie alles was Sie da wieder bringen.
        Es geht um die „Dunkelkammer“ Die wird immer öfter beleuchtet mit der Erkenntnis, die Beschaffungskosten sinken seit Jahren, und die Verbraucher bekommen nichts ab.

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        Hans Diehl

        28. Oktober 2014 um 13:48

        Peter Jensen sagt.
        Achso, der Vollständigkeit halber hier noch der link zum Urteil:
        http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=158842&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=257802
        Hans Diehl hat ja auch seinen Link vom unparteiischen Deutschen Solarbetreiber Club e.V. gepostet. 

        @Na und, was ändert das an Tatsachen???

        Wollen Sie wieder von fehlenden Argumenten ablenken ???

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        Peter Jensen

        28. Oktober 2014 um 14:03

        HD: „Vergessen Sie alles was Sie da wieder bringen. Es geht um die „Dunkelkammer“ Die wird immer öfter beleuchtet mit der Erkenntnis, die Beschaffungskosten sinken seit Jahren, und die Verbraucher bekommen nichts ab.“

        Ah ja, ich soll also die Realität vergessen? So wie sie, etwa? Nun, deswegen sitzen sie in der Dunkelkammer, ich nicht. 😀

        Wie gesagt, im ganzen Urteil steht nichts von „sinkende Beschaffungskosten“ oder „sinkende Börsenpreise“ oder „Erneuerbare Energie“. Nichts! Gar nichts!

        HD: „@Na und, was ändert das an Tatsachen??? Wollen Sie wieder von fehlenden Argumenten ablenken ???“

        Bla bla bla… während sie sich ihre „Argumente“ in ihrer Dunkelkammer selbst zusammenbasteln, zeige ich ihnen die Realität. Die Tatsachen sind, dass Versorger die Verbraucher künftig früher über Preiserhöhungen informieren müssen.

        Sie haben WIEDER EINMAL eine ihrer Behauptungen aufgestellt und dazu einen angeblichen Beleg gepostet, der aber mit ihrer Behauptung gar nichts zu tun. Und haben sich damit wieder lächerlich gemacht, wie gerade auch bei EIKE. 😀

        http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/folge-der-energiewende-fossile-kraftwerke-werden-zum-sicherheitsrisiko/

        Wir warten übrigens immer noch auf Begründung ihrer Behauptung, nur 2,54 ct der EEG-Umlage würden für EEG-Vergütungen verwendet. Und noch auf einige andere Begründungen. Aber dafür müssten sie mal ihre Dunkelkammer verlassen. Trauen sie sich! Es tut nicht weh! Nimmt ihnen zwar die Illusion ihrer EE-Fantasiewelt, aber sowas ähnliches haben Menschen auf aller Welt auch schon durchgestanden, als sie merkten, dass sie einem Traum nachgelaufen sind.

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        Hans Diehl

        28. Oktober 2014 um 15:03

        Peter Jensen sagt:
        Wie gesagt, im ganzen Urteil steht nichts von “sinkende Beschaffungskosten” oder “sinkende Börsenpreise” oder “Erneuerbare Energie”. Nichts! Gar nichts! –

        Herr Jensen wer lesen kann, und das Gelesene auch noch versteht, ist klar im Vorteil.
        Seit Jahren steigen die Strompreise bei sinkenden Beschaffungskosten.
        Ein Urteil „unterstützt“ Kunden beim Kampf gegen unberechtigte Preiserhöhungen.. So steht,s im verlinkten Artikel. Warum muss da im Urteil der Begriff Beschaffungskosten vorkommen, wenn damit unzufriedene Kunden unterstützt werden, die der Meinung sind Preiserhöhungen wären unberechtigt..

        Dass die Beschaffungskosten gesunken sind, haben Sie ja unterdessen selbst bestätigt.

        Oder haben Sie das Folgende schon wieder vergessen.
        http://www.sma-sunny.com/2014/09/17/wie-viel-speicher-braucht-die-energiewende/

        Toll, Herr Höhle, ganz toll! Preise für das Jahr 2050! 
        Blöd nur, dass schon der Zeitraum 2010 bis 2015 mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Die Preise für Importkohle fallen seit 2011, die für Rohöl und Erdgas seit 2012.

        Womit wir wieder beim Thema wären. steigende Strompreise bei sinkenden Beschaffungskosten.
        Versteckt in einer „Dunkelkammer“ der Strompreis Gestaltung.-

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        Peter Jensen

        28. Oktober 2014 um 15:24

        HD: „Seit Jahren steigen die Strompreise bei sinkenden Beschaffungskosten. Ein Urteil „unterstützt“ Kunden beim Kampf gegen unberechtigte Preiserhöhungen.“

        Auch davon steht gar nichts in dem Urteil. Tut mir ja leid, Herr Diehl, so ist es nun mal! 😀

        Denn im ganzen Urteil findet sich auch das Wort „unberechtigte Preiserhöhung“ nicht! Es geht nur um mehr Information! Das ist alles. Sorry, so viel Mühe umsonst. 😀

        Und was die Preise angeht… wenn der Rohölpreis sinkt, hat das auf die Strompreise erstmal gar keinen Einfluss! Der Anteil, bei dem in Deutschland aus Öl Strom erzeugt wird, ist so gut wie vernachlässigbar! Wenn die Gaspreise sinken, hat das auf den Großteil der Strompreise für Haushaltskunden auch so gut wie gar keinen Einfluss, denn die meisten nutzen Gas zur Wärme- und Warmwassererzeugung.
        Und dass die Kohlepreise sinken, hab ich ihnen in dem >1000-Kommentare-Beitrag selbst schon geschrieben. Das ist also nichts Neues und da wird von mir auch nichts „vergessen“ oder „weggelassen“ (im Gegenteil zu ihren „Argumenten“). Und die dadurch gesunkenen Beschaffungskosten finden sie in den Wettbewerbstarifen der Stromversorger. Blöd nur, dass fast alle Stadtwerke gleichzeitig weniger Geld für ihre Gas- und Kohlekraftwerke bekommen. Und beim Stromverkauf bleibt bei immer mehr Wettbewerbern und gleichzeitigem Rückgang des Gesamtverbrauchs in Deutschland bei jedem einzelnen immer weniger übrig. Das führt dann zu den Verlusten bei den Stadtwerken, von denen wir jeden Tag in der Zeitung lesen können. Außer sie, da sie sich ja mit der Realität nicht abgeben wollen. Nicht wahr? 😀
        Dazu kommen dann noch die Fehlinvestitionen vieler Stadtwerke in „Solar- und Windparks“, die nun leider nicht die erhoffte Rendite für die Stadtwerke bringen. Auch diese Realität können sie in den Zeitungen lesen.

        Nach all ihrem Bla Bla bleibt wie immer: sie behaupten etwas und bringen einen untauglichen, vermeintlichen „Beweis“, der mit ihrer Behauptung überhaupt nichts zu tun hat.

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        Hans Diehl

        28. Oktober 2014 um 18:04

        Herr Jensen
        Sinkende Beschaffungskosten, steigende Verbraucherpreise, das ist hier das Thema.
        Selbst wenn Sie noch einige Hundert Seiten dazu schreiben, an dieser Tatsache kommen Sie nicht vorbei.

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        Peter Jensen

        28. Oktober 2014 um 18:14

        Oh, jetzt kommt wieder der Diehl’sche Rückzieher mit dem Versuch so zu tun, als würde ich hier vom Thema ablenken. 😀

        Na dann halten sie sich doch dran und posten nicht irgendwelche Urteile, die mit der Sache nichts zu tun haben.
        „Sinkende Beschaffungskosten“ und „steigende Verbraucherpreise“ finden sie in dem Urteil nun mal nicht. Da können sie rumreden, wie sie wollen.
        Sie suchen verzweifelt nach irgendeinem Beweis, dass die sog. EE über den M-O-Effekt die Beschaffungskosten der Versorger im spürbaren Maße senken würden. Und da sie diesen Beweis nicht finden, suchen sie sich eben auf den EE-Lobbyseiten irgendwelche Sachen zusammen in der Hoffnung, hier sind alle so doof und ihre Tricks nicht durchschauen. Ich bin jedenfalls nicht so doof. 😉

        Nur wenn man in einer Dunkelkammer sitzt, kommt man auf die naive Gleichung:
        Sinkende Börsenpreise = sinkende Beschaffungskosten der Versorger

        Also Herr Diehl, mal Licht anschalten in ihrer Dunkelkammer oder besser noch: mal raus aus der Dunkelkammer und ab in die Realität.

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    Hans Diehl

    24. Oktober 2014 um 22:11

    Der Spiegel leuchtet auch schon in die „Dunkelkammer“ der Strompreisgestalter.

    http://www.iwr.de/news.php?e=x4314x&id=27381
    Spiegel entfacht neue Diskussion über zu hohe Ökostrom-Umlage
    Gabriel will keinen Ärger: Kontopuffer soll für eine stabile EEG-Umlage bis 2017 reichen
    Die Stromkunden in Deutschland zahlen damit laut Spiegel rund zwei Milliarden Euro zu viel an Ökostromumlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Der Vorwurf: Mit der Milliardenreserve sichert sich Wirtschaftsminister Gabriel einen Puffer bis 2017, dem Ende der jetzigen Legislaturperiode. Eigentlich wäre eine so hohe Reserve gar nicht notwendig. Das Bundeswirtschaftsministerium weist den Vorwurf der politischen Einflussnahme laut Spiegel zurück.

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    Hans Diehl

    23. Oktober 2014 um 17:23

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      Martin

      23. Oktober 2014 um 19:11

      Ihnen fällt wirklich nichts besseres ein?
      Wieder die 395 Millionen in den Grundversogertarifen?
      Mehr nicht, das ist alles was sie noch vorweisen können, was wir im August in hunderten Beiträgen diskutiert haben?

      Herr Diehl, ich darf ihnen versichern, ich bin bereits in einem Wettbewerbstarif, vielen Dank 😉

      ….und haben sie sich eigentlich schonmal Gedanken darüber gemacht, wie wohl die Bezeichnung für jemanden ist, der beständig das selbe tut, aber jedes Mal hofft, es würde etwas anderes herauskommen?

      You just made my day *G*

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        Peter Jensen

        23. Oktober 2014 um 19:15

        Ja, Martin, da musste ich jetzt auch lachen, als ich die altbekannte „Studie“ von Agora gesehen habe. Und ich habe mich auch an die unzähligen Kommentare erinnert, in denen wir versucht haben, Hern Diehl die Auswirkungen der „Ersparnis“ von 395 Mio Euro zu erläutern. Waren das so um die 17 Euro im Jahr? So etwa muss der Betrag gewesen sein. Naja, Herr Diehl schwimmt wirklich sehr. Mein Mitleid mit ihm steigt schon wieder. 😀

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        Hans Diehl

        23. Oktober 2014 um 22:38

        Ja Leute das ist halt mal so,. Wer ständig die gleichen Fragen stellt, muss zwangsläufig mit den gleichen Antworten leben.

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        Hans Diehl

        24. Oktober 2014 um 07:59

        Peter Jensen sagt:

        Ja, Martin, da musste ich jetzt auch lachen, als ich die altbekannte “Studie” von Agora gesehen habe. Und ich habe mich auch an die unzähligen Kommentare erinnert, in denen wir versucht haben, Hern Diehl die Auswirkungen der “Ersparnis” von 395 Mio Euro zu erläutern. Waren das so um die 17 Euro im Jahr?

        @Herr Jensen

        Na also, reicht doch um zu beweisen, dass bei Lichte betrachtet die EE gar nicht die Strompreise nach oben treiben, wie in Ihren Kreisen immer behauptet wird. Womit wir wieder bei der „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung wären.

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        Peter Jensen

        24. Oktober 2014 um 09:46

        Naja Hans, als Begründung für ihre wirren Behauptungen reicht es nicht, aber als nachweis ihrer Ahnungslosigkeit schon. 😀

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        Hans Diehl

        24. Oktober 2014 um 10:17

        Peter Jensen sagt:

        Naja Hans, als Begründung für ihre wirren Behauptungen reicht es nicht, aber als nachweis ihrer Ahnungslosigkeit schon.

        Wie gewohnt, Herr Jensen.
        Mit der Realität konfrontiert, sprich der „Dunkelkammer“ fällt Ihnen wieder nicht viel ein .

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        Peter Jensen

        24. Oktober 2014 um 10:54

        Ist doch gut Herr Diehl! Wie lange wollen sie ihre albernen Spielchen noch machen? Ernst nehmen kann das keiner! 😀

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        Hans Diehl

        24. Oktober 2014 um 17:02

        Peter Jensen sagt.
        Ist doch gut Herr Diehl! Wie lange wollen sie ihre albernen Spielchen noch machen?

        Das liegt am Ihnen Herr Jensen. Ich bin ja nur Ihr Mitspieler, oder Gegenspieler.

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        Peter Jensen

        24. Oktober 2014 um 18:10

        Alles wird gut, Herr Diehl… 😀

        Einfach mal Licht im Oberstübchen einschalten, dann verschwindet auch die ominöse „Dunkelkammer“.

        … „Dunkelkammer“ … Oh Mann! Facepalm! 😀

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      Hans Diehl

      24. Oktober 2014 um 09:31

      Hallo Admin, der Link war ein falscher Klick von mir bitte löschen.

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      Martin

      24. Oktober 2014 um 10:21

      Genau her Diehl,

      die treiben die Preise garnicht nach oben 😉

      Die „Ersparniss“ die sie da in ihrer Dunkelkammer gefunden haben, senkt die EEG um ca. 2%, also ziemlich genau in der selben Größenordnung, die sie für nächstes Jahr sinken, wird, so um ca. 0,2 Cent.

      Hatte ich ihnen sogar mal genau ausgerechnet, aber in der Dunkelkammer übersieht man sowas ja leicht.
      Wenn wir so weitermachen, sind die Erneuerbaren in 50 Jahren wirklich Strompreisneutral 🙂

      Herr Diehl, sie werden es mir nachsehen müssen, wenn ich ihre Beiträge als Realsatire betrachte…

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    Hans Diehl

    23. Oktober 2014 um 09:44

    Hallo Herr Gerbig und alle Sympathisanten der Energiewende.

    Herr Jensen ist ein bekennender Gegner der Energiewende. Unter diesem Gesichtspunkt, ist eine Diskussion darüber, was im Verlauf dieses Prozesses so alles zum Nachteil der EE schief läuft, oder von den konventionellen Lobbyisten zum Schieflaufen gebracht wird, völlig sinnlos.
    Man muss sich ausschließlich darauf beschränken, bei Lichte zu betrachten, was er da gegen die EE von sich gibt.
    Nehmen wir das jüngste Beispiel. Ich erwähne die gegenwärtig möglichen lukrativen Geschäfte mit den niedrigen Börsenpreisen, und weise daraufhin, dass vor den EE Geschäfte eher mit hohen Börsenpreisen gemacht wurden. Was macht Herr Jensen.?? Um nicht zugeben zu müssen, dass der Diehl recht hat, erzählt er uns dass andere auch zwielichtige Geschäfte machen. Wenn ich dann noch Quellen dazu verlinke, nennt er das mein Hobby. Dabei erzähle ich ihm ständig, dass ich seine EE Betrachtungen lediglich ins richtige Licht rücken will. Was ist so verwerflich daran, wenn man in die „Dunkelkammern“ leuchtet und dazu auch noch Quellen verlinkt?? Und das auch noch hobbymäßig, ohne Vergeudung von wertvoller Arbeitszeit

    Fazit: Licht in der „Dunkelkammer“ der konventionellen Strompreisgestaltung, scheut Herr Jensen wie der Teufel das Weihwasser..

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      Martin

      23. Oktober 2014 um 10:49

      Bist du nicht mein Freund, so bist du mein Feind…
      Herr Diehl, besser könnten sie ihre ideologische verbohrtheit nicht darstellen, als durch ihr simples Freund / Feind Weltbild.

      …Herr Jensen ist kein „Feind“ der Energiewende, er macht nur auf die Missstände, die soziale Unausgwogenheit und die technische und damit auch ökonomische Unmöglichkeit der „Energiewende“ aufmerksam.
      Dass das nicht in ihr Weltbild passt ist verständlich, leider ändern sich dadurch die Realitäten nicht…

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      Peter Jensen

      23. Oktober 2014 um 10:58

      Soweit die offizielle Mitteilung aus dem EE-Propaganda-Ministerium. 😀

      Ist zwar kaum ein Wort wahr, was da steht, aber er klingt erst mal stark!

      Und es sagt ausgerechnet einer, der sich schon lange um die Begründung seiner Behauptungen drückt. Einer, der immer nur irgendwelche Links postet, ohne sie vorher mal geprüft zu haben.

      Zum Beispiel, dass nur 2,54 ct der EEG-Umlage die EEG-Vergütungen betreffen. Oder dass die EEG-Umlage vor 2010 gleichlief mit den Vergütungszahlungen.
      Wenn ich mir mal die Mühe machen würde, die mehr als 1000 Kommentare im anderen Beitrag durchzugehen, würde ich sicher noch drei, vier weitere Beispiele finden.
      Naja, so kennen wir Herrn Diehl eben.
      M-O-Effekt und copy and paste… das kann er. Nachdenken und prüfen ist dann nicht mehr so seine Stärke.

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      Peter Jensen

      23. Oktober 2014 um 11:02

      Lustig auch der Begriff „Dunkelkammer“, den Diehl immer wieder verwendet. Dass er der einzige ist, für den der Strommarkt eine Dunkelkammer ist, bemerkt er natürlich nicht. 😀

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      Hans Diehl

      23. Oktober 2014 um 13:39

      Martin sagt:…Herr Jensen ist kein “Feind” der Energiewende, er macht nur auf die Missstände, die soziale Unausgwogenheit und die technische und damit auch ökonomische Unmöglichkeit der “Energiewende” aufmerksam. Dass das nicht in ihr Weltbild passt ist verständlich, leider ändern sich dadurch die Realitäten nicht…

      @Martin
      Wenn es ja so wäre.
      Nein Herr Jensen macht nicht auf die Missstände aufmerksam, sondern betrachtet ausschließlich die Kosten, und nicht den Nutzen. Klar erkennbar an der Tatsache, dass er den Kosten senkenden Effekt den die EE bewirken, nicht anerkennt. Herr Jensen ist der Meinung alles was -. von den EE ausgehend – zu Kosten Vorteilen führt, müsste dazu verwendet werden, die Nachteile auf der konventionellen Seite, die nun mal die Energiewende mit sich bringt, zu kompensieren. Eine nötige Anpassung ( Umstrukturierung ) der konventionellen Seit auf dem Wege zur Energiewende kommt für Ihn nicht in Frage.

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        Peter Jensen

        23. Oktober 2014 um 15:26

        Herr Diehl, sie lenken ab. Sie drücken sich immer noch um viele Fragen herum.
        Wieso sind angeblich nur 2,54 ct der EEG-Umlage für die EEG-Vergütung?
        Wie kommen sie auf einen Gleichlauf von Umlage und Vergütungszahlungen 2010?
        Welchen Nutzen hat der sinkende Börsenpreis denn nun genau? Sinkende Beschaffungskosten können es nicht sein, denn die müsste man irgendwo sehen. Entweder bei den Verbrauchern (ist nicht) oder in Gewinnen bei den Versorgern (ist aber auch nicht, wie sie fast täglich in der Zeitung lesen können). Ihre Theorie ist nämlich so einfach wie falsch!
        Übrigens ist mir da noch etwas aufgefallen: sie behaupten ja immer, die Umlage würde sich erhöhen, wenn die Börsenpreise sinken. So geht doch ihre Behauptung, oder? Nun, dann werfen sie mal einen Blick auf die erste Grafik oben im Text. Die Börsenpreise sind da von 2009 bis 2011 gestiegen. Nach ihrer Logik müsste die EEG-Umlage da gesunken sein. Ist sie aber nicht.
        Und in 2015? Sieht man nicht oben in der Grafik, aber in den Medien kann man das ja jetzt täglich lesen. Der Börsenstrompreis fällt weiter, aber die Umlage sinkt auch. Nach ihrer Logik müsste die Umlage in 2015 eigentlich weiter steigen. Hm… Fragen über Fragen.
        Wollen sie nun irgendwann mal was dazu sagen oder immer nur weiter ihre allgemeinen Propaganda-Sprüche ablassen?

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        Martin

        23. Oktober 2014 um 16:30

        Herr Diehl,

        Herr Jensen hat ihnen in hunderten Beiträgen mit fundiertem Fachwissen versucht, ihnen ihre Irrtümer und falschen Annahmen zu erklären.
        Das einzige was von ihren ganzen „Argumenten“ übrigbleibt ist, „Die EE senken den Börsenpreis“

        So what? Ja, das ist so, und jetzt? Wo ist der Nutzen für den Endkunden oder die Industrie?
        Da gibt es keinen, der Strompreise haben sich verdoppelt, die konventionellen Energieerzeuger machen Miese, der CO2 Ausstoß ist gestiegen und die PV und WKA „Industrie“ liegt in den letzten Zügen, wenn sie nicht schon nach China abbgewandert ist.
        Also wo ist der Nutzen, den sie hier kolportieren? Kommt da wirklich nichts besseres als „Der Börsenpreis ist gesunken“

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        Hans Diehl

        23. Oktober 2014 um 17:18

        Peter Jensen sagt
        Herr Diehl, sie lenken ab. Sie drücken sich immer noch um viele Fragen herum. Wieso sind angeblich nur 2,54 ct der EEG-Umlage für die EEG-Vergütung?

        @Herr Jensen
        Jetzt könnte ich genau so wie Sie auf die 1000 Kommentare hinweisen.
        Aber ich versuchs noch mal.
        Hier auf Seite 4 Sollten Sie die Zahl in Frage stellen, dann bitte eine Gegenrechnung.

        Peter Jensen sagt:
        Wie kommen sie auf einen Gleichlauf von Umlage und Vergütungszahlungen 2010?

        @ Herr Jensen
        Darauf kommen andere als ich, z.B die Autoren der Grafik.

        Sollten Sie die in Frage stellen, dann bitte Gegenargument

        Peter Jensen sagt.
        Welchen Nutzen hat der sinkende Börsenpreis denn nun genau? Sinkende Beschaffungskosten können es nicht sein, denn die müsste man irgendwo sehen. Entweder bei den Verbrauchern (ist nicht) oder in Gewinnen bei den Versorgern (ist aber auch nicht, wie sie fast täglich in der Zeitung lesen können). Ihre Theorie ist nämlich so einfach wie falsch!

        @Herr Jensen
        Die können Sie auch leider nicht offiziell sehen, weil die in der „Dunkelkammer“ verschwinden
        Siehe hier:
        http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
        Würden bei den Grundversorgern die Vertriebskosten inklusive Gewinn des Jahres 2013 unter Berücksichtigung der Inflation auf den Zustand des Jahres 2009 reduziert, ließen sich für die Haushalte in der Grundversorgung Stromkosteneinsparungen von rund 395 Millionen Euro brutto pro Jahr realisieren.

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        Hans Diehl

        23. Oktober 2014 um 17:20

        Fortsetzung:

        Peter Jensen sagt:
        Übrigens ist mir da noch etwas aufgefallen: sie behaupten ja immer, die Umlage würde sich erhöhen, wenn die Börsenpreise sinken. So geht doch ihre Behauptung, oder? Nun, dann werfen sie mal einen Blick auf die erste Grafik oben im Text. Die Börsenpreise sind da von 2009 bis 2011 gestiegen. Nach ihrer Logik müsste die EEG-Umlage da gesunken sein. Ist sie aber nicht. Und in 2015? Sieht man nicht oben in der Grafik, aber in den Medien kann man das ja jetzt täglich lesen. Der Börsenstrompreis fällt weiter, aber die Umlage sinkt auch. Nach ihrer Logik müsste die Umlage in 2015 eigentlich weiter steigen.

        @Herr Jensen
        Sehen Sie, und schon wieder muss ich Sie mit der „Dunkelkammer“ konfrontieren.
        Sie wissen doch, dass ab 2010 die Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung darstellt.
        Und was passiert da, wenn der Börsenpreis sinkt, der Abstand wird größer oder???
        Muss ich denn jetzt schon wieder den Adam Riese bemühen, um Ihnen zu erklären, dass dann die Umlage steigt.

        Wenn das in der Praxis anders gehandhabt wird, müssen Sie mal in der Dunkelkammer nachfragen, warum das so ist.

        Wahrscheinlich musste die Umlage 2014 besonders hoch sein, um der EEG Änderung etwas Dringlichkeit zu verleihen, dafür wird sie nächstes Jahr etwas mehr sinken, um dem Gabriel ein Erfolgserlebnis zu bescheren.
        So viel Spielraum bietet sich immer in der Dunkelkammer.

        Schreiben Sie sich alles genau auf, damit Sie das nicht Morgen wieder fragen müssen.

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        Hans Diehl

        23. Oktober 2014 um 17:29

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        Hans Diehl

        23. Oktober 2014 um 18:01

        Martin sagt:
        Herr Jensen hat ihnen in hunderten Beiträgen mit fundiertem Fachwissen versucht, ihnen ihre Irrtümer und falschen Annahmen zu erklären.
        Das einzige was von ihren ganzen “Argumenten” übrigbleibt ist, “Die EE senken den Börsenpreis”
        So what? Ja, das ist so, und jetzt? Wo ist der Nutzen für den Endkunden oder die Industrie?

        @Martin
        Wo der „Nutzen“ geblieben ist, müssen Sie die hier fragen
        http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
        Würden bei den Grundversorgern die Vertriebskosten inklusive Gewinn des Jahres 2013 unter Berücksichtigung der Inflation auf den Zustand des Jahres 2009 reduziert, ließen sich für die Haushalte in der Grundversorgung Stromkosteneinsparungen von rund 395 Millionen Euro brutto pro Jahr realisieren.

        Herr Jensen, wird Ihnen mit seinem Fachwissen jetzt erklären, dass die 395 Millionen ja anderswo auf der konventionellen Seite gebraucht werden.
        Genau das ist der Punkt mit dem ich in meinem vorigen Beitrag erklärt habe wie Herr Jensen die Energiewende betrachtet.

        Hier der Nutzen für die Industrie. http://www.iwr.de/news.php?id=26644
        Strompreis für energieintensive Industrie in Deutschland nicht höher als in den USA

        Industrie-Strompreise in Deutschland sinken seit Jahren
        Die Talfahrt der Strompreise in Deutschland hält unvermindert an. Nach der Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken sind entgegen den meisten Prognosen die Strompreise nicht deutlich gestiegen, sondern um knapp die Hälfte gesunken. Noch kurz nach dem Reaktorunfall in Fukushima im Jahr 2011 musste an der Strombörse für Grundlaststrom deutlich über 6 Cent je kWh bezahlt werden. Für das Lieferjahr 2017 können Großabnehmer und die Industrie heute ihren Strom am Terminmarkt für aktuell nur noch 3,2 Cent pro kWh einkaufen. Das sind die niedrigsten Strompreise seit über zehn Jahren. Zum Vergleich: im Spitzenjahr 2008 musste die Industrie den Strom noch für bis zu 9,5 Cent pro kWh einkaufen.

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        Hans Diehl

        23. Oktober 2014 um 19:09

        Herr Jensen
        Haben Sie bei Ihrer Aufgeregtheit nun wenigstens kapiert, dass bei fallenden Börsenpreise die Umlage steigt, das hatten Sie doch auch in Frage gestellt.

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    Peter Jensen

    22. Oktober 2014 um 19:25

    Diehl sagt: „Das war aber noch niemals so lukrativ, als seit dem die EE vermarktet werden müssen, und die Börsenpreise so extrem nach unten drücken…“

    Ja klar! Das ist für die Kraftwerke heute total lukrativ, wenn sie weniger Geld für ihren Strom an der Börse erzielen! Ein Blick in die Abschlüsse der Unternehmen zeigt da was anderes. Nicht wahr? 😀

    Und dann hab ich sie wieder bei ihrem Lieblingsspielchen erwischt: copy and paste ohne nachprüfen! 😀

    Diese Meldungen über Marktmanipulationen gibt es schon immer und auch in jeder Branche. Und tatsächlich passiert sowas auch mal tatsächlich. Nun hat das Bundeskartellamt dazu in 2011 eine umfangreiche Sektoruntersuchung durchgeführt. Können sie mal googlen und nachlesen. Viel Spaß! 😀 Aber nicht traurig sein über das Ergebnis. 😉

    „@Herr Jensen Dafür weiß dieser „Hobbyist“ aber dass das nichts an der Tatsache ändert, dass an der Strombörse die Preise bestimmt werden. Die dann, wenn auch zeitversetzt, auf all die von Ihnen erwähnten Hanelsmöglichkeiten übergreifen.“

    Und das wiederum ändert nichts an der Tatsache, dass etwa 70% des Stromes außerhalb der Börse gehandelt wird und davon ein Großteil Grundlaststrom ist, der in seinen Grenzkosten eh schon unter dem Börsenpreis liegt. Wenn der Preis an der Börse von 4 auf 3,5 ct fällt, dann hat das auf einen Grundlastvertrag über 2,5 ct wohl kaum Auswirkungen. Oder soll der dann auch um 0,5 ct sinken?
    Natürlich werden sich die Terminpreise an der Börse für Grundlaststrom den heutigen tatsächlichen Preisen annähern, je mehr sog. EE den Markt überschwemmen. Aber erst wenn der Preis unter die heutigen OTC-Preise fällt, kann das zu einem spürbaren Preisrückgang führen.
    Aber dann schlagen wahrscheinlich der drohende Kapazitätsmarkt, die steigenden Netzentgelte und die steigende Offshore-Haftungsumlage erbarmungslos zu! Es ist schon blöd! Was man sich auch als Staat einfallen lässt, um den Markt zu beeinflussen, es geht alles nach hinten los! 😀

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    Fridolin Gerbig

    22. Oktober 2014 um 09:33

    Interessante Debatte hier. Ich denke, Diehl hat recht. Nur die Erlöse zu betrachten ist sehr einseitig. Natürlich muss der kleine Verbraucher am Ende den Teil der EEG Förderung begleichen, der nicht durch Börsenerlöse gedeckt werden kann.

    Aber:

    1) Durch den von Diehl mehrfach erwähnten Merit-Order-Effekt und eine unrealistische Einpreisung der erneuerbaren Energien nahe 0 wird der erlös künstlich klein gehalten.

    2) Stromversorger bekommen den EE Strom an der Börse zu Dumping preisen, können ihn aber ganz normal weiter verkaufen.

    3) Der kleine Stromkunde zahlt, die Energieversorger und die Industrie sparen durch niedrige Strompreise bzw. Befreiung von der Umlage

    Jensen, sie scheinen sich neben Diehl ja auch etwas mit dem Thema beschäftigt zu haben. Was sagen sie dazu?

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      Peter Jensen

      22. Oktober 2014 um 11:20

      Gerbig, diese Diskussion wurde schon ausführlich hier geführt:

      http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/

      Sie werden Verständnis dafür haben, dass ich nicht noch einmal in der Ausführlichkeit antworten kann, wie ich es in den über 1.000 Kommentaren (!!!) zum verlinkten Beitrag getan habe. Diehl wiederholt ja hier auch nur permanent das, was er dort schon behauptet hat.

      Aber in Kürze zu ihren Fragen:

      Allgemein: welchen Nutzen sehen sie denn? Nur in der selektiven Wahrnehmung von Diehl sind sinkende Börsenpreise per se nützlich! Solange die jedoch durch staatliches Dumping zustande kommen, sind sinkende Preise schädlich, weil sie im Gesamtsystem zwangsläufig andere Kosten verursachen. Außerdem können die Beschaffungskosten nicht so sinken, wie Diehl immer behauptet. Denn nur etwa 30% der Strommengen werden an der Börse gehandelt. Mehr als 70% wird über Verträge zwischen Kraftwerk und Versorger geschlossen. Und das meiste davon ist Grundlaststrom, der sowieso schon billiger ist als der Börsenpreis. Also wo sollen dort spürbar die Preise sinken? Das ist eine Wunschvorstellung der EE-Ideologen, die glauben, dass die EE doch irgendwo etwas Gutes haben müssten. Haben sie aber nicht. Es gibt keinen Nutzen für die Energiebranche! Alle machen Verluste! Sogar die EE-Hersteller selbst! Und sie reden weiterhin von Nutzen!
      1) Ja, so ist nun mal die Wirkung des M-O-Effekts. Und der Erlös wird nicht künstlich klein gehalten, sondern der Erlös ergibt sich dort auf einem Markt (der naürlich durch die EE verzerrt wird!). Können sie mir erklären, wie sie für den Zufallssstrom höhere Erlöse erzielen wollen? Ich bin gespannt!
      2) An der Börse hat der gesamte Strom den gleichen Preis. Nicht nur der EE-Strom!
      3) Die Versorger sparen kaum (siehe oben) und die Industrie hat schon seit eh und je günstigere Strompreise. Und das ist auch richtig so! Dann müssen eben die anderen bezahlen. Diehl will ja schließlich nicht auf seine Vergütung verzichten.

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      Hans Diehl

      22. Oktober 2014 um 12:56

      Das dürfen Sie natürlich einem bekennenden Energiewende Gegner wie den Herrn Jensen nicht fragen..
      Die sagen nur was denen ins Konzept passt, fern jeglicher Realität.

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        Peter Jensen

        22. Oktober 2014 um 13:27

        Ja ja, Herr Diehl… ihre „Realität“ kennen wir… Die findet überwiegend in irgendeiner Dunkelkammer statt! 😀

        Was machen eigentlich ihre Excel-Künste? Haben sie die Behauptungen mal geprüft oder plappern sie weiter nur nach? Ich hab sie geprüft! Ergebnis hab ich ihnen mitgeteilt.

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      Hans Diehl

      22. Oktober 2014 um 14:12

      Fridolin Gerbig sagt:
      Stromversorger bekommen den EE Strom an der Börse zu Dumping preisen, können ihn aber ganz normal weiter verkaufen. –

      @ Herr Gerbig
      Normal weiter verkaufen, ist leicht untertrieben.

      Wenn die einen Langzeitvertrag mit einem relativ hohen Festpreis zu erfüllen haben, bedienen die den immer dann durch zukaufen am Spotmarkt, wenn der Preis dort unter dem des Langzeitvertrages liegt.
      Mit anderen Worten, sie bekommen einen relativ hohen Festpreis, und profitieren noch von den niedrigen Börsenpreisen.
      Dabei kann die konventionelle Seite sogar Einfluss auf niedrige Börsenpreise nehmen, in dem sie ihre Produktion nicht anpassen, und Kraftwerke so weit wie möglich abregeln.
      Da die niedrigen Börsenpreise über das EEG Konto für eine höher Umlage sorgen, gehen diese Gewinn bringenden „Spielchen“ mit den niedrigen Börsenpreisen zu Lasten der Verbraucher. Zusätzlich werden die EE noch wegen der hohen Umlage, als Preistreiber an den Pranger gestellt.

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        Peter Jensen

        22. Oktober 2014 um 14:50

        HD: „Wenn die einen Langzeitvertrag mit einem relativ hohen Festpreis zu erfüllen haben, bedienen die den immer dann durch zukaufen am Spotmarkt, wenn der Preis dort unter dem des Langzeitvertrages liegt.“

        HD, das nennt sich „Portfolio-Optimierung“ und ist ein völlig normaler Vorgang im Energiemarkt, schon lange bevor es EE und die Strombörse gab. Findet auch heute noch zum größten Teil OTC statt.
        Aber für einen Rentner, der sich nur hobbymäßig damit befasst, ist das natürlich eine große Neuigkeit!

        Genauso wie ein solcher „Hobbyenergiewirtschaftler“ stur ignoriert,
        – dass an der Börse weniger als 30% der Strommengen Deutschlands gehandelt werden
        – dass etwa 2/3 der Marktteilnehmer Händler sind und keine Versorger
        – dass ein Großteil der Händler aus dem Ausland ist und den Strom in Europa hin und her verkauft
        – dass nur eine Handvoll Versorger überhaupt nur an der Börse handeln können und dann auch nur einen Teil der 30%-Strommenge bekommen können
        usw…

        Wenn man das alles ignoriert, dann könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, die konventionelle Branche bereichert sich auf Kosten der armen EE und der Verbraucher.

        Nun, ein Blick in die Jahresabschlüsse von RWE, EON, EnBW und vieler kommunaler Stadtwerke zeigt das Gegenteil. Aber von der Realität lässt sich ein Ideologe doch nicht beeinflussen, nicht wahr HD?

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        Fridolin Gerbig

        22. Oktober 2014 um 16:10

        Jensen, ihren Hinweis auf die Geschäftsberichte nahm ich zum Anlass, einmal wahllos einen heraus zu greifen und auf die relevanten Kennzahlen zu schauen. Es wurde der RWE Geschäftsbericht einsehbar unter:
        http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/2320250/data/110822/4/rwe/investor-relations/berichte/RWE-Geschaeftsbericht-2013.pdf

        Auszug Seite 41

        Die deutliche Verbilligung von Steinkohle und Emissionszertifikaten sowie zunehmende Stromeinspeisungen nach dem EEG hatten zur Folge, dass sich die Stromgroßhandelspreise in unserem größten Erzeugungsmarkt Deutschland deutlich verringerten. … Rückläufig waren auch die Notierungen am Terminmarkt …

        Wie Diehl sagt: Preissenkungen sowohl bei Börsenpreisen als auch bei Termingeschäften verursacht unter anderem durch unter Wert verkaufte EE.
        Logische Konsequenz:
        1) Je weiter der Börsenpreis sinkt, desto größer der Anteil der Haushaltskunden an den Kosten der Finanzierung der erneuerbaren.
        2) Je weiter der Börsenpreis sinkt, desto geringer die Beschaffungspreise für EVUs – am Spotmarkt wie am Terminmarkt

        Auszug Seite 64 / 70:

        Betriebliches Ergebnis: 5,8 Mrd €
        Abschreibungen / Restrukturierungen: -5,4 Mrd €

        Soso – nicht verringerte Erlöse führen zum verlustbehafteten Ergebnis, sondern Abschreibungen und Restrukturierungen…

        Auszug Seite 60 / 63:

        Außenabsatz Strom D: 2012 = 124,1 Mrd kWh / 2013 = 131,1 Mrd kWh –> 5,6% mehr Absatz
        Außenumsatz Strom D: 2012 = 23,7 Mrd € / 2013 = 25,7 Mrd € –> 8,5% mehr Umsatz

        Wie Diehl sagt: Beschaffungskosten gehen zurück, der Umsatz der Energieversorger steigt.

        Zu ihrem Kommentar:
        ==> Aber für einen Rentner, der sich nur hobbymäßig damit befasst, ist das natürlich eine große Neuigkeit! <==
        Sparen Sie sich den frechen Kinderkram. Fachlich hat bisher Diehl die Nase deutlich vorn.

        Aber nochmal, Jensen: wie erklären Sie sich diese Diskrepanz zwischen den Aussagen Diehls und RWEs gegenüber ihren Mutmaßungen?

        F. Gerbig

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        Peter Jensen

        22. Oktober 2014 um 17:31

        Fein, Gerbig! Endlich mal jemand, der Aussagen nachprüft! Nicht so wie Herr Diehl, der lediglich copy and paste von Behauptungen der EE-Lobby macht. Lesen sie mal in den über 1000 Kommentaren im anderen Beitrag. Sie werden danach nochmal ihre Meinung überdenken, dass Diehl fachlich „die Nase vorn hat“. 😀 Ich unterstelle mal, dass sie das überhaupt beurteilen können.
        Das mit dem „Hobby-Rentner“ ist übrigens seine eigene Einschätzung. Können sie als Neuling hier aber nicht wissen. Sei ihnen verziehen. Und der freche Kinderkram auch.

        So, nun schauen wir uns mal an, was sie da so zusammengetragen haben:
        „Die deutliche Verbilligung von Steinkohle und Emissionszertifikaten sowie zunehmende Stromeinspeisungen nach dem EEG hatten zur Folge, dass sich die Stromgroßhandelspreise in unserem größten Erzeugungsmarkt Deutschland deutlich verringerten.“

        Hat das irgendwer bestritten? NEIN! Also ne nette Info von ihnen, die aber niemanden weiterbringt.

        „Logische Konsequenz: 1) Je weiter der Börsenpreis sinkt, desto größer der Anteil der Haushaltskunden an den Kosten der Finanzierung der erneuerbaren.“

        Auch das hat NIEMAND bestritten! Hm, wieder ne Antwort von ihnen, die uns nicht weiterbringt.

        „Je weiter der Börsenpreis sinkt, desto geringer die Beschaffungspreise für EVUs – am Spotmarkt wie am Terminmarkt“

        Das ist die laienhafte Vermutung von Diehl und offensichtlich auch von ihnen. Ist nur teilweise richtig und für über 70% der Strommengen Deutschlands FALSCH! Ich verweise auf meine Antwort an sie um 11:20 und an Diehl um 14:50.

        „Betriebliches Ergebnis: 5,8 Mrd €Abschreibungen / Restrukturierungen: -5,4 Mrd € Soso – nicht verringerte Erlöse führen zum verlustbehafteten Ergebnis, sondern Abschreibungen und Restrukturierungen“

        Ach was! Natürlich sind die Abschreibungen auf die Kraftwerke Schuld am Verlust! Was denn sonst? Und RWE erzielt seine Erlöse international und nicht nur im Strom! In der Erzeugung sind sie gesunken (Seite 63!). Daher auch die Abschreibungen!

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        Peter Jensen

        22. Oktober 2014 um 17:56

        So Gerbig, weiter im Text:

        „Außenabsatz Strom D: 2012 = 124,1 Mrd kWh / 2013 = 131,1 Mrd kWh –> 5,6% mehr Absatz Außenumsatz Strom D: 2012 = 23,7 Mrd € / 2013 = 25,7 Mrd € –> 8,5% mehr Umsatz—Wie Diehl sagt: Beschaffungskosten gehen zurück, der Umsatz der Energieversorger steigt“

        Also zunächst mal sagen ihre Zahlen über Beschaffungskosten gar nichts aus! Sie geben hier den Umsatz wider! Und weshalb der Umsatz angestiegen ist, wird im Geschäftsbericht erläutert. Steht gleich unterhalb der Tabelle. Stichwort EEG-Umlage!
        Außerdem geben sie den Absatz Vertrieb/Verteilnetze wider. Darin enthalten sind auch die Netzentgelte. Also so einfach, wie sie ihre Rechnung hier aufmachen, ist es nicht!

        Übrigens, was die fachliche Kompetenz von Diehl angeht: es steht noch immer seine Begründung aus, warum von der EEG-Umlage angeblich nur 2,54 ct für „EEG-Förderkosten“ verwendet werden. Um diese Antwort drückt er sich schon seit Wochen rum (auch schon im anderen Beitrag). Und seine Behauptung, dass sich die Umlage bis 2010 im Prinzip parallel zu den Vergütungszahlungen entwickelt hat, hat er auch noch nicht bewiesen. Wahrscheinlich fehlen ihm dazu die Excel-Kenntnisse. Er muss ja nur mal die Daten aus seiner Grafik in Excel eintragen, die prozentualen Veränderungen ansehen und dann mal eine Standardgrafik draus machen, ohne sie weiter grafisch zu bearbeiten. Dann würde er sehen, dass er daneben liegt. Vielleicht können sie ja Excel, Gerbig? Ich hab es gemacht.
        Mal davon abgesehen, dass er zwei völlig verschiedene Basiswerte miteinander vergleicht. Nämlich absolute Vergütungszahlen in Mrd. Euro mit dem Umlagebetrag von ct/kWh.
        Das ist purer Zufall und der Stauchung der Grafik und der geringen Menge EEG geschuldet, dass da bis 2010 optisch ein „Gleichlauf“ erfolgt. Und wieso dieser optische „Gleichlauf“ ab 2010 nicht mehr zu erkennen ist, hab ich ihm auch schon mehrfach erklärt. Ganz fachlich! Scheint der „Fachmann“ Diehl aber nicht zu verstehen.

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        Hans Diehl

        22. Oktober 2014 um 18:03

        Peter Jensen sagt:
        HD, das nennt sich “Portfolio-Optimierung” und ist ein völlig normaler Vorgang im Energiemarkt, schon lange bevor es EE und die Strombörse gab. Findet auch heute noch zum größten Teil OTC statt.
        Aber für einen Rentner, der sich nur hobbymäßig damit befasst, ist das natürlich eine große Neuigkeit!

        @ Herr Jensen
        Das war aber noch niemals so lukrativ, als seit dem die EE vermarktet werden müssen, und die Börsenpreise so extrem nach unten drücken. Vor den EE wurden eher mit hohen Börsenpreisen Geschäfte gemacht, wie man hier sehen kann
        http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/03/12/a0139
        Weil an der Börse nur etwa ein Achtel der deutschen Stromkapazität gehandelt wird, kann der Börsenpreis schon durch den Kauf von vergleichsweise geringen Mengen beeinflusst werden. Zudem richtet sich der Preis nach dem Kraftwerk, das am Netz ist und mit den jeweils höchsten Produktionskosten arbeitet. So kostet die Megawattstunde Strom eines modernen Gaskraftwerkes etwa 50 Euro. Der Betrag sinkt auf ein Drittel, wenn dieser Strom in einem abgeschriebenen Atomkraftwerk produziert wird. Satte Gewinne können erzielt werden, indem die marktbeherrschenden Konzerne ihre Kraftwerke mit billigen Produktionskosten an der Strombörse einfach nicht anbieten – und so den Marktpreis in die Höhe treiben.
        Das ist z.B für einen Rentner mit viel Zeit keine Neuigkeit, so was hat der im Speicher.

        Peter Jensen sagt:
        Genauso wie ein solcher “Hobbyenergiewirtschaftler” stur ignoriert,
        – dass an der Börse weniger als 30% der Strommengen Deutschlands gehandelt werden
        – dass etwa 2/3 der Marktteilnehmer Händler sind und keine Versorger
        – dass ein Großteil der Händler aus dem Ausland ist und den Strom in Europa hin und her verkauft
        – dass nur eine Handvoll Versorger überhaupt nur an der Börse handeln können und dann auch nur einen Teil der 30%-Strommenge bekommen können
        usw…
        -@Herr Jensen
        Dafür weiß dieser „Hobbyist“ aber dass das nichts an der Tatsache ändert, dass an der Strombörse die Preise bestimmt werden. Die dann, wenn auch zeitversetzt, auf all die von Ihnen erwähnten Hanelsmöglichkeiten übergreifen.

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      Martin

      22. Oktober 2014 um 16:59

      Wie kommen sie eigentlich auf die Idee, der EE Strom werde „unter Wert“ verkauft?
      Oder an der Börse „künstlich niedrig“ gehalten?
      Wer hält den die Preise künstlich niedrig, und was ist den bitte der „echte“ Wert, auf den sie hier abzielen wollen?

      ….Wie sie dem von ihnen zitierten Geschäftsbericht ansehen, dann werden sie sehen das RWE Verluste gemacht hat.
      Sie weisen nun darauf hin, dass das nur an „Abschreibungen“ liegt, und versuchen damit zu suggerieren, das RWE in Wirklichkeit Gewinne einfährt.
      Die Wirklichkeit sieht leider so aus, das RWE z.B. Gaskraftwerke nicht mehr rentabel betreiben kann, und das diese deshalb für RWE wertlos sind, da sie damit eben kein Geld mehr verdienen können.

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        Peter Jensen

        22. Oktober 2014 um 18:06

        Eben, Martin! Typische Ideologen-Sprache! Man verwendet für völlig unemotionale rationale Vorgänge Adjektive, die positiv oder negativ besetzt sind. Man spricht eben vom „echten Wert“ der EE (positiv besetzt) und von „künstlich niedrig gehaltenen Preisen“ (negativ besetzt, schon fast konspirativ!). Tatsächlich geht es um Strom und um den Börsenhandel.
        Und wie hoch der „echte Wert“ sein soll, können Gerbig und Diehl gar nicht sagen. Er muss nur bestimmt viel viel höher sein als der Börsenpreis! Da sind sich beide sicher! Warum, wissen sie nicht. Vielleicht meinen sie ja mit dem „echten Wert“ auch den Betrag der gesetzlichen Vergütung nach EEG. Na fein! Dann sollen doch die Mengen irgendwo zu diesem Preis angeboten werden. Mal sehen, ob da ein Käufer zuschlägt, wenn er so etwa 15 ct für die kWh zahlen soll! 😀

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        Martin

        22. Oktober 2014 um 19:19

        Und entlarvt sich dabei selber…
        Der Grund, warum der Strom an der Börse überhaupt so niedrig gehandelt werden kann ist, das der EE Strom schon voll bezahlt ist, zu Mondpreisen für 20 Jahre gesetzlich Garantiert.
        Müssten die „Erneuerbaren“ von den Erlösen an der Börse Leben, gäbe es sie überhaupt nicht.
        Klassisches Eigentor 😉

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        Martin

        23. Oktober 2014 um 10:25

        Auf die Aufklärung, wie Preise künstlich niedrig gehalten werden, warten wir übrigens immer noch gespannt.
        Das man Preise künstlich hochhält, um mehr zu verdienen, das würde mir ja noch einleuchten, aber der Mechanismus, Preise künstlich niedrig zu halten, der würde mich dann doch brennend interessieren.

        …aber da werden wir wohl vergebens warten.
        Ist auch so eine Taktik der Ideologen, einfach mal was behaupten, was sich passend anhört, und hoffen niemand hinterfragt den Sachverhalt. Wird schon irgendjemand glauben…

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      Peter Jensen

      22. Oktober 2014 um 18:14

      Gerbig schreibt:

      „Durch den von Diehl mehrfach erwähnten Merit-Order-Effekt und eine unrealistische Einpreisung der erneuerbaren Energien nahe 0 wird der erlös künstlich klein gehalten.“

      Nun Gerbig, wer hält den Erlös künstlich klein und wie hoch ist der „richtige Wert“?

      Mal davon abgesehen, dass die sog. EE bei Grenzkosten 0 Euro immerhin zwischen 3 und 4 ct/kWh erhalten, also viel mehr, als sie nach ihren Grenzkosten wert sind und auch viel mehr, als die konventionellen Kraftwerke erhalten. Das ist ein schöner „Mitnahmeeffekt“ für die EE. So würde es Diehl jetzt ausdrücken. „Mitnahmeeffekt“ ist eines seiner Lieblingswörter.

      Mit wieviel Euro sollten denn die sog. EE an der Börse oder irgendwoanders verkauft werden?

      Und wir wollen auch bitte nicht vergessen, dass die Börsenerlöse nur einen Teil der Kosten einfahren, den Diehl und andere mit ihrer EEG-Vergütung verursacht haben. Dort sitzt der Kostentreiber! Ganz am Anfang der Kette!

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    Peter Jensen

    20. Oktober 2014 um 17:23

    Hans Diehl fragt: „@ Herr Jensen Können Sie mich aufklären. Die Erlöse an der Börse für EE Strom gehen auf dem EEG Konto ein. Die Differenz zu den Vergütungen – auf dem EEG Konto Ausgaben – wird über die Umlage ausgeglichen. Ist das richtig ????“

    Richtig!
    Und wenn sie 100 Euro Ausgaben für EEG-Vergütung haben und von der Börse 40 Euro reinkommen, müssen über die EEG-Umlage 60 reinkommen.
    Kommen dann über die Börse aber nur 30 Euro rein, müssen über die EEG-Umlage eben 70 reinkommen.
    Der Anstieg der EEG-Umlage sind aber keine zusätzlichen Kosten, denn die Gesamtkosten sind immer noch 100 Euro, die sie als Vergütung bekommen. Nur die Verteilung ändert sich.

    Und dann ist die Höhe der EEG-Umlage noch viel stärker abhängig von der Menge der EE-Einspeisung, des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland und von der Menge der privilegierten Letztverbraucher.
    Und da der erste Parameter seit Jahren steigt und die zweiten seit Jahren sinken, erhöht sich die Umlage zwangsläufig. Denn mehr EEG-Vergütungen sind auf weniger Letztverbraucher zu verteilen. Einfache Arithmetik!

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    Peter Jensen

    18. Oktober 2014 um 19:59

    Tja Herr Diehl, sie werden wissen, warum sie meine Beiträge nicht als Unsinn bezeichnen. Ich weiß jedenfalls, weshalb ich ihre so bezeichne. 😉

    Ich hätte sie auch für schlauer gehalten, Herr Diehl. Sie enttäuschen mich etwas. Denn sowohl ihre Logik als auch ihre Fakten sind nicht besonders belastbar.
    Zunächst mal versagt ihr logisches Denken bei dem einfachen Fakt, dass 100 Euro EEG-Vergütungskosten heute zu einem Teil an der Börse, zum anderen Teil über die EEG-Umlage rein kommen. Also sind die EEG-Bestandteile, die sie nicht als „Förderkosten“ bezeichnen wollen, trotzdem „EEG-Förderkosten“. All diese Gelder dienen nur dazu, die EEG-Vergütung zu bezahlen. Die Kosten entstehen nicht an der Börse! Die Kosten entstehen durch sie und alle anderen sog. EE-Erzeuger. An der Börse kommt das Geld nur wieder zum Teil rein. Der Rest dann noch über die Umlage!
    Und ihre Fakten sind auch wieder mal nur halbwahre Andeutungen.
    Na klar gab es in 2009 einen Zubau-Boom bei PV. Von 5,31 auf 9,8 GW install. Leistung. Nur hörte das in 2010 nicht auf, wie sie uns hier „durch die Blume“ weismachen wollen. In 2010 ging es dann hoch auf 16,9 GW und in 2011 auf 24,4 GW. 2012 waren es dann schon 32,4 GW und in 2013 lagen wir dann bei etwa 36 GW. Erst da hörte das Wachstum auf. Aber nicht wegen Nachholung, Liquiditätspuffer oder Marktprämie. Nein, der schnöde Mammon war schuld. Die grünen Weltenretter fühlten sich einfach nicht mehr genug entlohnt für ihre „Arbeit im Dienste der Menschheit“.
    Und bei Wind? Auch da ging es nach 2009 in schön gleichmäßigen Raten immer weiter nach oben. Auch da kein Stopp beim Zubau!
    Also checken sie mal ihre Fakten, bevor sie sie posten! Den Hinweis habe ich ihnen übrigens schon öfter geben müssen!
    Ich verweise für ausführlichere Beiträge auf den anderen Artikel hier im Blog, wo in mehr als 1000 Kommentaren alles schon ausführlich diskutiert wurde, was Herr Diehl hier nun wieder auf die Tagesordnung bringt. Sind sie etwa bei EIKE schon wieder gesperrt?

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      Hans Diehl

      19. Oktober 2014 um 00:35

      @ Herr Jensen
      Sie machen ja schon wieder zu viele Worte.
      Tatsache ist, dass von 2000 bist 2010 das EEG, und der Ausbau,ohne die von Ihnen als Förderung deklarierten Kosten, tadellos funktioniert hatte.
      Siehe hier:
      http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

      Erst mit den von Ihnen als Förderung bezeichneten Kosten lief die Umlage nach oben, wie auf der Grafik zu sehen ist.

      Vergessen Sie die Börse. Vor 2010 wurde der EE Strom nicht dort vermarktet, sondern stand nur vorrangig zur Verfügung. Da fielen all die Kosten die Sie anführen gar nicht an.

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      Hans Diehl

      19. Oktober 2014 um 09:41

      @ Herr Jensen
      Nicht schon wieder ablenken. Warum haben Sie den folgenden Beitrag von mir nicht beantwortet, und neu angefangen hier ??
      Hans Diehl sagt:
      Betrachten Sie diese Grafik. Von 2000 bis 2009 verlief die Umlagenkurve parallel zu den Vergütungsbalken.
      Ab 2010, der EEG Neuordnung, mit all den Kosten die Sie Förderung nennen, verabschiedet sich die Umlage steil nach oben. Ein deutliches Zeichen für die Realität des Artikels, wo es heißt,
      „Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten“
      Welche Erklärung haben Sie dafür, dass nach 2009 die Umlagenkurve so nach oben steigt, und warum war das vorher, ohne die von Ihnen als Förderung deklarierten Kosten nicht so ??
      Was ist nun, welche Erklärung haben Sie dafür, ich warte.?

      http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

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        Peter Jensen

        19. Oktober 2014 um 12:23

        Herr Diehl, auch das hab ich ihnen schon mehrfach im anderen Beitrag erklärt. Sie wissen schon, der mit den über 1.000 Kommentaren!

        Kurze Gedächtnisstütze:
        – steigende EE-Einspeisung und damit EEG-Vergütung
        – Anstieg der priviliegierten Letztverbrauchermengen
        – Rückgang des Gesamtstromverbrauchs in Deutschland

        Also mehr EEG-Vergütungen sind auf weniger Letztverbraucher zu verteilen!

        All das führt nach Adam Riese zwangsläufig dazu, dass die EEG-Umlage prozentual höher steigt als die Auszahlungen.
        Außerdem: Wie kommen sie eigentlich darauf, dass zwischen EEG-Auszahlungen und EEG-Umlage ein „Gleichlauf“ sein muss? Den hat nur der Ersteller der Grafik durch geschickte Skalierung geschaffen. Wenn sie eine andere Skalierung für die Grafik wählen, verschwindet der „Gleichlauf“ zwischen EEG-Umlage und EG-Auszahlungen. Probieren sie es aus! Übernehmen sie die Zahlen aus ihrer bunten Grafik in eine xls-Tabelle und machen eine eigene Grafik draus. Sie werden sich wundern! Und wenn sie dann noch die prozentualen Abweichungen jedes Jahr ausrechnen, sehen sie, dass ihr vermuteter „Gleichlauf“ niemals wirklich stattgefunden hat!
        Kommt eben immer darauf an, wie man eine Grafik malt.
        Und dann nicht die drei Punkte vergessen, die ich ihnen oben genannt habe. Alles nachprüfbare Realität! Nicht so wie ihre persönlichen Vermutungen und geschickt konstruierten Grafiken und Behauptungen.
        So. Und nun lesen sie sich einfach noch mal die mehr als 1.000 Kommentare durch. Dann können wir uns dieselbe Diskussion nämlich hier sparen.

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        Hans Diehl

        19. Oktober 2014 um 20:27

        Peter Jensen sagt.
        Herr Diehl, auch das hab ich ihnen schon mehrfach im anderen Beitrag erklärt. Sie wissen schon, der mit den über 1.000 Kommentaren!
        @ Herr Jensen, wollen Sie sich schon wieder hinter den 1000 Kommentaren verkriechen.??

        Peter Jensen sagt.
        Kurze Gedächtnisstütze:
        – steigende EE-Einspeisung und damit EEG-Vergütung
        @Herr Jensen .
        Bei steigender Einspeisung, und Vergütung gehen doch die Vergütungsbalken mit der Umlage konform, wie die Grafik bis 2010 zeigt, und wie es auch sein soll. Den Punkt können Sie schon mal streichen.

        Peter Jensen sagt:
        Anstieg der priviliegierten Letztverbrauchermengen
        – Rückgang des Gesamtstromverbrauchs in Deutschland

        @ Herr Jensen
        Den größten Sprung im türkisen Feld auf Seite 4 haben Sie natürlich wieder unterschlagen. Warum wohl ??
        Siehe hier:
        http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

        Peter Jensen sagt:
        Außerdem: Wie kommen sie eigentlich darauf, dass zwischen EEG-Auszahlungen und EEG-Umlage ein “Gleichlauf” sein muss? Den hat nur der Ersteller der Grafik durch geschickte Skalierung geschaffen.

        @ Herr Jensen
        Weil nach dem EEG die Mehrkosten, die dem Versorger wegen des Vorranges des EEG Stromes anfallen, über eine Umlage an die Verbraucher weiter gegeben werden können. Das hat doch von 2000 bis 2010 tadellos funktioniert. Ohne „Ihre“ zusätzlichen Kosten, die Sie Förderung nennen

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        Peter Jensen

        20. Oktober 2014 um 00:21

        Hans Diehl glaubt: Den größten Sprung im türkisen Feld auf Seite 4 haben Sie natürlich wieder unterschlagen. Warum wohl ??“

        Weil das türkise Feld kein Posten in der EEG-Umlage ist! Nur in dieser „Arbeit“ des Lobbyverbandes! In der Realität finden sie bei der Berechnung der EEG-Umlge keinen Posten „Rückgang der Börsenstrompreise“.
        Was sich tatsächlich hinter diesem türkisen Feld verbirgt, sind tatsächliche EEG-Vergütungen, die eben nicht über die Börse, sondern über die Umlage wieder reingeholt werden! Es bleiben aber EEG-Vergütungszahlungen! Ihnen fehlt die Kenntnis des EEG-Systems und der Zahlungsströme!
        Es ist ein volksverdummender Trick der EE-Lobby, diesen Sachverhalt als eigenen Posten in der EEG-Umlage darzustellen. Ihre ahnungslosen Mitschmunzler lassen sich davon sicher beeindrucken. Ich nicht!

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        Hans Diehl

        20. Oktober 2014 um 15:41

        Peter Jensen sagt.
        Ihnen fehlt die Kenntnis des EEG-Systems und der Zahlungsströme! –

        @ Herr Jensen
        Können Sie mich aufklären.

        Die Erlöse an der Börse für EE Strom gehen auf dem EEG Konto ein. Die Differenz zu den Vergütungen – auf dem EEG Konto Ausgaben – wird über die Umlage ausgeglichen. Ist das richtig ????

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        Hans Diehl

        20. Oktober 2014 um 18:52

        Peter Jensen sagt:
        Hans Diehl fragt: “@ Herr Jensen Können Sie mich aufklären. Die Erlöse an der Börse für EE Strom gehen auf dem EEG Konto ein. Die Differenz zu den Vergütungen – auf dem EEG Konto Ausgaben – wird über die Umlage ausgeglichen. Ist das richtig ????”
        Richtig!
        Und wenn sie 100 Euro Ausgaben für EEG-Vergütung haben und von der Börse 40 Euro reinkommen, müssen über die EEG-Umlage 60 reinkommen.
        Kommen dann über die Börse aber nur 30 Euro rein, müssen über die EEG-Umlage eben 70 reinkommen.
        Der Anstieg der EEG-Umlage sind aber keine zusätzlichen Kosten, denn die Gesamtkosten sind immer noch 100 Euro, die sie als Vergütung bekommen. Nur die Verteilung ändert sich.

        @ Herr Jensen
        Na also, dann ergibt die Differenz zwischen dem Börsenerlös ( im Beispiel nehmen wir die 40 Euro) und der Vergütung ( im Beispiel die 100 Euro ) die Umlage.

        Und warum zählt dann das türkise Feld von 1,47 Cent nicht zur Umlage ??
        Wie Sie hier sagen.
        Zitat:
        Weil das türkise Feld kein Posten in der EEG-Umlage ist!

        Betrachten wir das türkise Feld, nach dem Beispiel mit den 40 Euro Börsenerlös zu den 100 Euro Vergütung, wo Sie auf 60 Euro Umlage kommen.
        Ohne den Merit Order Effekt, ( die 1,47 Cent ) wäre der Erlös an der Börse im Beispiel 50 Euro= 50 Euro Umlage.
        Da aber in der Realität die Umlage, wie Sie bestätigt haben, die Differenz zwischen den 40 – dem gesenkten Börsenpreis – und den 100 Euro ausmacht, sind die 10 Euro ( 1,47 ) Bestandteil der Umlage
        Ich weiß ja, dass Sie mit dem Merit Order Effekt ihre Probleme haben, aber denken Sie mal drüber nach.

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        Peter Jensen

        20. Oktober 2014 um 20:02

        Moment mal, Herr Diehl, jetzt schmeißen sie wieder alles in einen Topf, rühren kräftig um und heraus kommt eine undefinierbare Soße! Machen sie das absichtlich, um alles zu vernebeln oder wissen sie es wirklich nicht besser?

        Die Grafik suggeriert, dass es in der EEG-Umlage einen Posten „gesunkene Börsenpreise“ gibt. Und SIE haben behauptet, dass dieser „Posten“ nichts mit Vergütungszahlungen an EEG-Betreiber zu tun hat!

        UND DAS IST FALSCH! Der Anteil in der EEG-Umlage, der auf gesunkene Börsenpreise zurückzuführen ist, hat selbstverständlich seine Ursache in den EEG-Vergütungszahlungen. Deswegen sind nicht nur die 2,54 ct in der Grafik direkte EEG-Vergütungskosten, sondern auch der türkise Teil, den sie ausklammern wollen. Dieser Teil stellt nur dar, wieviel mehr der Kosten über die EEG-Umlage statt über die Börse reingeholt werden muss!
        Die Umlage ist eben um den Teil der Kosten höher, der nicht an der Börse wieder erzielt wird. Es waren, sind und werden aber immer Kosten der EEG-Vergütung sein. Genauso wie Nachholung (Kosten aus dem Vorjahr), Marktprämie (Kosten des laufenden Jahres) und Liquiditätspuffer (Kreditkosten der flukturierenden Einspeisung und der extremen saisonalen Schwankungen bei monatlich gleichbleibender EEG-Umlage)!

        Der türkise Anteil ist ein rechnerischer Anteil in der EEG-Umlage! Sie wollen uns weismachen, dass der Teil nichts mit EEG-„Förderkosten“ zu tun hat, also mit den EEG-Vergütungen! DAS IST ABER FALSCH! Es ist ein „Trick“ der EE-Lobby, die damit unterstellen will, dass die EEG-Umlage andere Teile enthält als EEG-Vergütungen. Okay, diesen Anteil gibt es! Der liegt aber UNTER 0,01% der Umlage. DAS sind die Verwaltungskosten des EEG!
        Die EE-Lobby lügt schamlos und sie übernehmen diese Lüge ungeprüft und plappern die Lüge einfach nach! Ihre ahnungslosen Mitschmunzler und sie lassen sich davon offensichtlich beeindrucken! ICH NICHT!

        Haben wir das Thema jetzt damit durch?

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        Hans Diehl

        20. Oktober 2014 um 22:36

        Peter Jensen sagt:

        Die Umlage ist eben um den Teil der Kosten höher, der nicht an der Börse wieder erzielt wird. Es waren, sind und werden aber immer Kosten der EEG-Vergütung sein.

        @ Herr Jensen
        Sehen Sie, dass ist das Problem der EEG Gegner. Die betrachten ausschließlich die Kosten. Nutzen passen nicht in ihr Konzept.
        Der Teil Kosten, der nicht an der Börse erzielt wird, ist nämlich der „Nutzen“ und zwar in der Form, dass die EE den Börsenpreis senken. Diesen Kosten mindernden Effekt, ( Merit Order ) mit dem Beschaffungskosten gesenkt werden,
        wollen Sie den EE nicht zugestehen. Im Gegenteil noch als Kosten berechnen.

        Ist natürlich logischerweise mit Ihrer Ideologie nicht in Einklang zu bringen. Deshalb sage ich , das Thema ist durch.

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        Martin

        22. Oktober 2014 um 07:38

        Herr Diehl,

        was soll den der „Nutzen“ sein, wenn ich den Strom vorher zu Mondpreisen per Zwangsabnahme und Einspeisung zu Mondpreisen vergütet habe, und dieser an der Börse diese Kosten nicht wieder hereinspielt?

        Nutzen gäbe es nur, wäre der Strom so wertvoll, das er mehr als die EE Umlage einbringen würde, tut er aber aus den bekannten Problemen leider nicht.
        Den einzigen Nutzen haben sie, sie bekommen immer ihr Geld…

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    Linda Marie Holm

    15. Oktober 2014 um 20:37

    EEG-Umlage ist tatsächlich gesunken,yippie ya yeah.
    Von 6,24 Cent auf 6,17 Cent. Experten haben da mit bedeutend mehr gerechnet als 0,07 Cent.
    (Bei 3500 kWh wären das satte 2,45 Euro im Jahr Ersparnis, wären da nicht die steigenden Netzentgelte)

    Bei der Tagesschau gibt es dazu einen Audiobeitrag: http://relinx.de/go35v/

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      Peter Jensen

      16. Oktober 2014 um 10:30

      Ja! Endlich werden die sog. EE billiger! Goldene Zeiten brechen an! Bals gibt’s kostenlosen Strom für alle! Ich wollte schon mal bei meiner Bank nach Anlagemöglichkeiten fragen! Da kommt man gar nicht mehr durch, alle Leitungen sind besetzt. Wahrscheinlich wollen jetzt alle das viele Geld anlegen, das sie beim Strom demnächst sparen.
      Naja, vielleicht waren es aber auch nur empörte Anleger von Solarworld, Prokon oder Juwi… 😀

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    Peter Jensen

    14. Oktober 2014 um 19:32

    So, und nun mal ein paar Erläuterungen zum Rückgang der EEG-Umlage.
    Vorneweg: es liegt natürlich nicht daran, dass die sog. EE billiger werden.
    Denn noch werden sie durch jeden Zubau teurer. Bis zum Jahr 2020, wenn die ersten Anlagen aus der Förderung rausfallen. Oder wenn das Wetter nicht mitspielt. Ansonsten kann es nur teurer werden.

    Ich habe mir mal die kurze Mühe gemacht und das EEG-Konto mit der Prognose aus Okt 2013 abgeglichen. Dafür muss man den Zeitraum Okt 2013 bis Sep 2014 nehmen, denn auf diesem Zeitraum basiert die Prognose für die EEG-Umlage 2014.

    Geplant waren Ausgaben für EEG-Vergütungen iHv 21.255 Mio Euro. Tatsächlich ausgegeben wurden nur 19.803 Mio Euro. Das lag am geringeren Zubau als geplant und auch ein wenig am Wetter und natürlich iHv etwa 700 Mio Euro am „EEG-Reform-Trick“ von Siggi „Pop“ Gabriel (hab ich schon erläutert).
    Die Differenz iHv 1.452 Mio Euro befindet sich „mehr“ auf dem EEG-Konto.
    Geplant waren Einnahmen aus Börsenvermarktung iHv 2.228 Mio Euro, tatsächlich wurden nur 1.742 Mio Euro erzielt. Dies führt zu einem „weniger“ auf dem EEG-Konto als geplant.
    Ebenso waren geplant auf Basis der vorherigen Zahlen Einnahmen aus der EEG-Umlage (also was wir alle jeden Monat mit der Stromrechnung zahlen) iHv 23.161 Mio Euro. Tatsächlich flossen aber nur 22.206 Mio Euro. Das kann am geringeren Stromverbrauch liegen, da ja die EEG-Umlage auf jede verbrauchte kWh aufgeschlagen wird.
    Der SOLL/IST-Vergleich der Einnahmen und Ausgaben kommt etwa bei plus/minus Null raus. Die Differenz zum tatsächlichen EEG-Kontostand (125 Mio im Minus) resultiert aus Systemkosten und unterjährigen Rückzahlungen und Erlösen, die ich nicht berücksichtigt habe. Ist aber auch nicht wesentlich im Verhältnis zu den Milliardenbeträgen vorher.

    Jedenfalls wird aus den Zahlen klar, woher der Rückgang kommen wird. Vom Wetter, vom geringeren Zubau, von Siggis Trick und dem Verbrauch. An billigeren sog. EE liegt es jedenfalls nicht.

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    Martin

    14. Oktober 2014 um 17:43

    Wenn ich schon „Förderkosten“ lesen muss, dann kann man sich den weiteren Artikel auch sparen…
    Übertragen in die wirkliche Welt sähe der Sachverhalt so aus….
    Ich bleibe meinem Vermieter die Miete vom letzten Jahr schuldig, stottere die dieses Jahr ab, und erkläre einfach, der Teil sei keine Miete 🙂
    Mal ehrlich, sowas könnt ihr doch wirklich nicht ernst meinen.

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    Peter Jensen

    14. Oktober 2014 um 14:36

    Ach herrje… die EE-Propaganda feuert aus allen Rohren! Da haben wir ja wieder mal fast alle falschen Behauptungen zur Energieerzeugun an einer Stelle versammelt! 😀

    Aber langsam, der Reihe nach:
    Zitat: „Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten, da weniger als die Hälfte der Umlage reine Förderkosten sind.“

    DAS ist Unfug! Bitte benennen sie die Bestandteile, die nicht mit Förderkosten zu tun haben und die mehr als die Hälfte der EEG-Umlage ausmachen sollen! Ich bin gespannt! Selbst die Grafik, die sie eingebaut haben, widerlegt ihre Behauptung!

    Zitat: „Im nächsten Jahr soll die Umlage zudem erstmals sinken. Und das wird unter Experten auch als Beweis dafür gewertet, dass Ökostrom zunehmend preiswerter produziert werden kann. Das Sinken der Umlage zeige, dass die Erzeugung von „Grünstrom“ immer günstiger werde…“

    Also mehr Augenwischerei und Leserverdummung geht nun wirklich nicht! Das EEG-Konto weist zum 30.09. einen Saldo von 1.381 Mio Euro aus. Darin enthalten sind etwa 700 Mio Euro aus dem EEG-Reform-Trick von Sigmar Gabriel, nachdem die Marktprämien ab August nicht mehr im lfd. Monat per Abschlag bezahlt werden müssen, sondern erst im folgenden Monat. Das heißt, der ganze September fehlt ggü. den Vorjahren.
    Der Rest ergibt sich aus dem etwas zu hoch angesetzten Liquiditätspuffer (hinterher ist man immer schlauer) und niedrigeren Vergütungszahlungen als erwartet. Mal sehen, wenn morgen die Erläuterungen der ÜNB raus kommen. In der Branche pfeifen die Spatzen übrigens die politische Einflussnahme auf die Höhe der Umlage 2015 von den Dächern. Da scheinen ihre „Energieexperten“ aber nicht nah genug an der Branche dran zu sein.
    Aber diese Experten sagen ja auch, dass an guten Standorten könnten die EE-Kosten niedriger sein KÖNNTEN!
    Also eine Bedingung mit einem Konjunktiv verknüpft! Und daraus machen sie dann: die EE werden billiger! 😀 Oh Mann…

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      Peter Jensen

      14. Oktober 2014 um 14:48

      Und diese Experten unterschlagen dann immer gern die Kosten für Speicher und konventionelle Backup-Kraftwerke, die bei den sog. EE zwangsläufig obendrauf kommen! Kein Wunder, dass die so ihre billigen EE-Erzeuger schön rechnen.

      Und dann geht’s weiter mit den sog. externen Kosten der sog. „Klimawissenschaftler“! Sind das dieselben „Klimawissenschaftler“, die uns seit Jahren erzählen, dass die Temperaturen permanent steigen (was sie nicht tun), dass die Pole bald eisfrei sein werden (was sie nicht sind), dass Unwetter und Überschwemmungen zunehmen (was aus den Statitstiken der weltweiten Wetterdienste aber nicht hervorgeht), dass der Meeresspiegel immer schneller ansteigt (was er aber gar nicht tut) usw…? Und sind das dieselben „Klimawissenschaftler“, die nicht wissen, wieso die globale Durchschnittstemperatur seit mehr als 15 Jahren nicht gestiegen ist und nun verzweifelt nach einer Erklärung suchen, weil der „Nicht-Anstieg“ inzwischen auch statistisch signifikant ist?
      Na gut, wenn sie diesen „Klimawissenschaftlern“ noch glauben wollen… nur zu! Ernst nehmen kann man das nicht! 😀

      Und am Ende dann der Tipp, den man auch in allen Hausfrauen-Blättern und TV-Ratgebern findet: „Ein Anbieterwechsel ist der einzige Handlungsspielraum, den wir als Verbraucher haben.“

      Wahnsinn! Und wenn ich mir dann bei Verivox einen der tollen „Öko-Strom-Anbieter“ raussuche, dann sind die auch nicht billiger als die anderen. Mal davon abgesehen, sind bereits 2/3 aller Verbraucher in einem „Wettbewerbstarif“.

      Liebe SMA-Leute: beschränkt euch doch einfach darauf, eure zweifellos guten Produkte (wenn man sie dann haben möchte) zu erklären und zu verbessern und billiger zu machen. Aber lasst diese billige und so einfach zu durchschauende Polit-Propaganda!
      Der deutsche Energiemarkt steht kurz vor dem Kollaps! Und Schuld sind die sog. EE und die grüne ideologische Politik aller Parteien. Da hilft euer Schönreden nicht!

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      Hans Diehl

      14. Oktober 2014 um 16:10

      @ Herr Jensen, cool bleiben, so viel müssen Sie dazu doch gar nicht schreiben.
      Wie oft habe ich Ihnen eigentlich schon versucht zu erklären, dass um EEG Strom zu „erzeugen“
      von der Umlage gerade mal 2,54 Cent nötig sind, also weniger als die Hälfte.

      Schauen Sie mal hier, Sie können doch nicht Äpfel gegen Birnen konkurrieren lassen.
      http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Stromkostenstudie_Greenpeace_Energy_BWE.pdf

      .Die Zusatzkosten der konventionellen Energieträger sind sogar deutlich teurer als die
      Förderung der erneuerbaren Energien durch das EEG. Sie betragen im Jahr 2012 mehr
      als 40 Mrd. Euro, während beim EEG erwartete 13 Mrd. Euro Differenzkosten auf die Ver­
      braucher umgelegt werden. Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die
      externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG
      Methode auf den Verbrauch der nicht privilegierten Stromabnehmer umlegen, läge diese Konventionelle EnergienUmlage im Jahr 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde
      (

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        Peter Jensen

        14. Oktober 2014 um 16:39

        Na Herr Diehl, muss ich ihrem Gedächtnis mal wieder auf die Sprünge helfen? sie haben überhaupt nicht versucht, mir irgendwas zu erklären! Sie haben einfach nur mehrmals behauptet, dass nur 2,54 ct der Umlage für die Förderung nötig sind! Auf meine mehrfache Nachfrage haben sie dann versucht, sich rauszuwinden. Erst kam die dumme Frage, wo sie das denn behauptet hätten. Nachdem ich ihnen dann beispielhaft drei Textpassagen kopiert hatte, in denen sie das behauptet haben, meinten sie, das wären ja nur nebensächliche Informationen gewesen und eigentlich ging es in ihren jeweiligen Kommentaren um etwas anderes.
        Sie haben gar nichts erklärt! Sie haben Falsches behauptet und danach versucht, sich herauszuwinden.
        Aber sie sind entschuldigt, denn diese Behauptung mit den 2,54 ct können sie auch gar nicht belegen. Denn sie ist falsch! Schauen sie sich einfach die erste Grafik oben an. Da sehen sie die „rechnerische Umlage“ ohne Industrieprivilegien, Nachholung und Liquiditätsreserve. Und diese drei Sachen resultieren direkt aus Vergütungszahlungen an sie und andere EE-Betreiber.
        Wenn sie dieselbe Diskussion wie in dem anderen SMA-Beitrag jetzt wieder von vorn anfangen wollen, verweise ich sie schon mal vorsorglich darauf! Dort ist in über 1.000 (!!!) Kommentaren alles gesagt!
        Und was ihre angeblichen externen Kosten angeht: zeigen sie mir mal die Kapitel im Bundeshaushalt oder in irgendeinem Landeshaushalt, wo diese Kosten zu sehen sind. Bei den hohen Summen müssten die ja eigentlich irgendwo zu sehen sein. Wir reden da immerhin von einem zweistelligen Prozentsatz des Bundeshaushaltes. Das kann man nciht einfach verstecken.
        Aber auch das werden sie nicht leisten können, denn diese externen Kosten existieren nur in den Köpfen und Propaganda-Blättchen der EE- und Öko-Lobby!

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      Hans Diehl

      14. Oktober 2014 um 17:54

      Peter Jensen sagt:
      Wenn sie dieselbe Diskussion wie in dem anderen SMA-Beitrag jetzt wieder von vorn anfangen wollen, verweise ich sie schon mal vorsorglich darauf! Dort ist in über 1.000 (!!!) Kommentaren alles gesagt!

      @Herr Jensen
      Und warum beginnen Sie dann diese Diskussion hier aufs Neue. Ich reagiere nur.

      Peter Jensen sagt:
      Und was ihre angeblichen externen Kosten angeht: zeigen sie mir mal die Kapitel im Bundeshaushalt oder in irgendeinem Landeshaushalt, wo diese Kosten zu sehen sind. Bei den hohen Summen müssten die ja eigentlich irgendwo zu sehen sein.

      @Herr Jensen
      Leider schlagen die gegenwärtig noch im Schuldenberg der Länder und Kommunen zu Buche.

      Genau so wie die im Steueraufkommen versteckten Subventionen für die Konventionellen.

      http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Stromkostenstudie_Greenpeace_Energy_BWE.pdf
      Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG-Methodee auf denVerbrauch der nicht privilegierten Stromabnehmer umlegen, läge diese, 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde

      Schauen Sie mal hier von amtlicher stelle.
      Khttp://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/schaetzung_der_umweltkosten_in_den_bereichen_energie_und_verkehr.pdfonventionelleEnergien-Umlage im Jahr

      Für die Beurteilung von Maßnahmen und Instrumenten sind die Umweltkosten ebenfalls wichtig. So sind zum Beispiel bei der Bewertung des Erneuerbaren Energien Gesetzes nicht nur die Zusatzkosten durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu betrachte,sondern auch die dadurch vermiedenen Umweltkosten.

      Also wenn die Konventionellen genau so behandelt würden wie das EEG hätten wir 10,2 Cent Umlage, basta.

      Jetzt liegt,s an Ihnen, ob Sie die Diskussion von Neuem beginnen wollen, ich reagiere nur.

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        Peter Jensen

        14. Oktober 2014 um 18:05

        Hier steht ein neuer Beitrag von SMA. Auf den hab ich geantwortet. Sie haben nun dieselbe falsche Behauptung rausgeholt, die sie auch schon im anderen Beitrag mehrfach gebracht haben!

        Reden sie nicht drumherum und schützen sich hinter Pseudo-Studien der EE-Lobby! Belegen sie ihre Behauptung, dass nur 2,54 ct der EEG-Umlage für EEG-Vergütungen verwendet werden!

        Ansonsten ist es immer noch nur das, was es bisher auch schon ist: eine falsche Behauptung!

        Und ihr Hinweis auf die Schuldenberge der Länder ist lächerlich! Auch Schulden müssen in Haushalten erläutert werden! Denn sie führen zu Ausgaben der Länder! Also los: zeigen sie mir nur einen einzigen Landeshaushalt oder eine Stelle im Bundeshaushalt, wo man ihre Mondzahlen von externen Kosten nachvollziehen kann. Ansonsten ist auch das nur eine falsche Behauptung. Wie so ziemlich alles von ihnen. 😉

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        Hans Diehl

        14. Oktober 2014 um 19:40

        Peter Jensen sagt:
        Wenn sie dieselbe Diskussion wie in dem anderen SMA-Beitrag jetzt wieder von vorn anfangen wollen, verweise ich sie schon mal vorsorglich darauf! Dort ist in über 1.000 (!!!) Kommentaren alles gesagt!

        @ Herr Jensen und warum „sagen“ Sie dann immer weiter wenn schon alles gesagt ist. Wie gesagt, ich reagiere nur, wenn Sie doch noch was sagen wollen.

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        Peter Jensen

        14. Oktober 2014 um 19:50

        Herr Diehl, nochmal: ich habe hier einen neuen Beitrag von SMA kommentiert. Den hat eine Frau Scheffer geschrieben. An die habe ich mich gewandt. Wenn sie sich jetzt da mit alten „Argumenten“ einklinken (was sie natürlich dürfen), die wir beide schon in einem anderen Blog ausführlichst (!!!) diskutiert haben, dann verweise ich sie eben darauf.
        Wenn Frau Scheffer auch diese Argumente gewählt hätte, hätte ich sie auch darauf verwiesen. Aber sie hat noch nichts geantwortet. Nur sie.

        Und sie drücken sich immer noch um den Beweis ihrer Behauptung mit den 2,54 ct herum. Aber das ist nur eine Feststellung von mir. Eine rhetorische Frage sozusagen. Auf eine Antwort warte ich da nicht mehr, da sie die schon im anderen Beitrag nicht geben konnten und auch hier nicht geben können.

        Schönen Abend ihnen noch und schauen sie doch auch mal wieder bei EIKE rein. 😀

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        Hans Diehl

        14. Oktober 2014 um 20:34

        Peter Jensen sagt:
        Und sie drücken sich immer noch um den Beweis ihrer Behauptung mit den 2,54 ct herum. Aber das ist nur eine Feststellung von mir. Eine rhetorische Frage sozusagen. Auf eine Antwort warte ich da nicht mehr, da sie die schon im anderen Beitrag nicht geben konnten und auch hier nicht geben können.

        @ Herr Jensen
        Diesen Link habe ich zwar schon einige mal gepostet, aber dass es Ruhe gibt noch einmal.

        Siehe Bild auf Seite 4
        http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

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        Hans Diehl

        15. Oktober 2014 um 00:23

        Peter Jensen sagt
        die sinkenden Börsenpreise haben also nichts oder nur indirekt mit der Erzeugung der sog. EE zu tun? Seltsam, wodurch kommen denn dann die sinkenden Börsenpreise her? Sie weisen ja permanent darauf hin, dass das durch die EE verursacht wird.

        @ Herr Jensen,
        Die EE bekommen Förderung, in dem man den EE Betreibern relativ teure Vergütungen bezahlt.
        Jetzt zeigt diese Förderung Erfolg, in der Form, dass die EE die Börsenpreise senken, und den Marktteilnehmern Einsparungen bei der Strombeschaffung ermöglicht. Für diesen Erfolg wollen Sie die EE bestrafen in dem Sie das Einsparpotenzial den Förderkosten zu addieren.
        Wenn da zusätzliche Kosten anfallen, doch nur wegen des Paradoxen Systems. Mit der EE Stromerzeugung hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, das Einsparpotenzial müsste den EE noch gut geschrieben werden, was ich ja ständig mit der Merit Order Bereinigung der Umlage fordere.

        Peter Jensen sagt:
        Dann gibt es da das Industrieprivileg. Dafür gilt dasselbe wie für die Börsenpreise! Es sind direkte Förderkosten der EE. Nur eben nicht bezahlt von der Industrie, sondern von den Letztverbrauchern. Es bleiben aber direkte EE-Förderkosten.

        @ Nein Herr Jensen, direkte Förderkosten ist ausschließlich die Vergütung. Das ist der Anreiz, um EE Anlagen zu betreiben. Gefördert wird um Kapital irgendwo hin zu locken. Dazu reicht ausschließlich die Vergütung.
        Wenn da zusätzliche Kosten anfallen, sind das allenfalls indirekte Kosten.

        Bei den Konventionellen, ist das doch auch so.

        Ich erinnere an die Studie.
        Zitat; Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG-Methodee auf denVerbrauch der nicht privilegierten Stromabnehmer umlegen, läge diese, 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde

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        Hans Diehl

        15. Oktober 2014 um 09:43

        @ Herr Jensen
        Förderung soll ein Anreiz schaffen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, in unserem Fall Kapital zu locken, um EEG Strom Anlagen zu bauen.Da müssten wir doch übereinstimmen, oder????..

        Um Ihnen auf die einfachste Weise deutlich zu machen was Sie hier erzählen lesen Sie genau das Folgende..
        Wo Förderkosten anfallen, muss ja auch eine Förderung dahinter stecken.
        Dann lassen Sie doch mal alles was Sie – außer der Vergütung – als Förderung bezeichnen wegfallen. Glauben Sie im ernst, da wäre auch nur eine EEG Anlage weniger gebaut worden.

        Wenn Sie bei Ihrer Förderkostenbetrachtung auch, Verwaltungskosten mit einbeziehen wollen, sprich externe Kosten, dann müssen Sie auch externe, vermiedene Kosten mit einbeziehen. Und da denke ich in erster Linie an die vermiedenen Kosten, die den EE durch Senkung der Strom Beschaffungskosten geschuldet sind. Die wollen Sie aber noch den EE als Förderkosten anhängen.

        Es ist leider bei den EEG Gegnern üblich, dass die bei ihrer Kritik am EEG, nur Kostenrechnungen, und keine „Kosten/Nutzen“ Rechnungen zu Grunde legen.
        Dass ich, als „Hobbyist“ einen BWLer, da immer wieder dran erinnern muss.!!!!

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        Peter Jensen

        15. Oktober 2014 um 22:59

        Herr Diehl, sie erzählen nachwievor Unsinn! Aber es ist auch okay, denn das gibt mir die Gelegenheit, die dreisten Lügen der EE-Lobby zu zeigen. 😀
        Nachholung sind Förderkosten des Vorjahres!
        Marktprämie sind Förderkosten!
        Liquiditätspuffer betrifft laufende Förderkosten und spart Zinsen!
        Sinkende Börsenpreise sind gar kein Bestandteil der EEG-Umlage, sondern nur ein Grund für die Verschiebung zwischen Umlage und Börsenerlöse!
        Die ÜNB und VNB bezahlen an sie und alle anderen EE-Betreiber 100 Euro. Diese 100 Euro müssen wieder reinkommen. Wenn an der Börse 50 erzielt werden, müssen noch 50 über die Umlage reinkommen. macht zusammen 100 Euro. DAS sind die „Förderkosten“.
        Wenn über die Börse nur 40 reinkommen, müssen eben 60 über die Umlage kommen. Macht zusammen immer noch 100 Euro. Und DAS sind immer noch ihre Förderkosten!
        Wenn sie mir 100 Euro schulden und sie wollen das bezahlen, indem sie 50 Euro von ihrem Sparbuch nehmen und für 50 Euro einen Stuhl verkaufen, und sie bekommen dann am Ende aber nur 40 Euro für den Stuhl, dann müssen sie eben 60 Euro von ihrem Sparkonto nehmen. Beides zusammen ergibt 100 Euro, die sie mir schulden! Genauso ist es mit Börsenerlösen und EEG-Umlage. Beides dient zur Bezahlung ihrer EEG-Vergütung. Dadurch, dass die Börsenpreise sinken, entstehen doch keine zusätzlichen Kosten im EEG-System. Die Kosten entstehen vorher durch die EE-Produktion. Haben sie das jetzt endlich verstanden oder sind sie so ideologisch verbohrt, dass sie nicht mal diesen wirklich sehr einfachen mathematischen Zusammenhang begreifen?
        Das gleiche gilt übrigens auch für die Industrieprivilegien!
        Und wenn sie da von „Verwaltungskosten“ sprechen, ist das schlicht Unsinn! Die Verwaltungskosten machen weniger als 0,1 % der Ausgaben im EEG-Konto aus. Sie sind der einzige, der über „Verwaltungskosten“ redet.
        Was ich ihnen aufgezählt habe, sind keine „Verwaltungskosten“, sondern EE-Vergütungskosten. Martin hat ihnen ja auch ein schönes Beispiel mit der Miete genannt!

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        Hans Diehl

        16. Oktober 2014 um 08:24

        Peter Jensen sagt:
        Die ÜNB und VNB bezahlen an sie und alle anderen EE-Betreiber 100 Euro. Diese 100 Euro müssen wieder reinkommen. Wenn an der Börse 50 erzielt werden, müssen noch 50 über die Umlage reinkommen. macht zusammen 100 Euro. DAS sind die “Förderkosten”. –

        @Herr Jensen
        Jetzt haben wir genau den Punkt
        Der Solarboom hat stattgefunden, ohne das, was Sie da Förderung nennen. Diese Kosten fallen erst an, nach dem die konventionelle Lobby in Form der Übertragungs Netztbetreiber drauf gedrängt haben, dass der EEG Strom an die Börse zum Vermarkten abgeschoben wird. Und genau dieser „Umweg“ verursacht diese Kosten. Hat mit Förderung für EEG Strom überhaupt nichts zu tun. Deutlich zu erkennen daran, dass vor 2010 ohne das, was Sie hier Förderung nennen der EE Zubau geboomt hat. Ohne die „Nebelkerze“ EEG Konto würden diese Kosten alle nicht anfallen, und die Umlage wäre kaum noch ein Thema.

        Man muss Ihnen eigentlich dankbar sein, dass Sie so einen idealen Sparringpartner hier abgeben an dem man zeigen kann, wer hier „Unsinn“ erzählt

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        Peter Jensen

        16. Oktober 2014 um 09:15

        Und wenn sie sich selbst als „Sparringspartner“ bezeichnen, überschätzen sie ihr nur rudimentär vorhandenen Kenntnisse des Energiemarktes. Das reicht für einen „Sparringspartner“ wirklich nicht mal annähernd aus. Nicht hier, nicht bei EIKE und nicht für mich! 😀

        Sie sind einfach nur jemand, der bei trübem Licht durch eine ideologische Brille blickt und das, was er da sieht, für die Realität hält. Mehr nicht. 😀

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        Hans Diehl

        16. Oktober 2014 um 09:53

        @ Herr Jensen
        Suchen Sie nicht verzweifelt nach so viel unnötigen, belanglosen Worten, und erklären Sie mal, was daran falsch ist wenn ich sage, dass vor 2010, ohne den Umweg über die Vermarktung an der Börse, diese Kosten, die Sie als Förderkosten hier aufführen gar nicht angefallen wären.

        Auffalend ist,dass immer wenn Sie nicht mehr weiter wissen, hinter den den Begriff Unsin flüchten.

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        Peter Jensen

        16. Oktober 2014 um 10:27

        Unsinn nenne ich ihre seltsamen Kommentare immer dann, wenn sie sich wieder mal völlig in ihrer Welt verrannt haben und wirklich nur noch wirres Zeug schreiben. 😀

        Die Kosten entstehen, wenn ihre blöde PV-Anlage Strom produziert! Und diese Kosten kommen wieder rein über die Börse und die Umlage. Beides dient dazu, ihre EEG-Vergütung zu bezahlen! Somit sind alle Bestandteile der EEG-Umlage EE-Förderkosten. Bis auf die 0,01% Verwaltungskosten.
        Marktprämie, Nachholung aus dem Vorjahr und Liquiditätspuffer haben alle ihre Ursache in der Erzeugung von nutzlosem sog. Öko-Strom. Die Behauptung vorher war, dass weniger als die Hälfte der EEG-Umlage für die EEG-Vergütung gebraucht wird. DAS IST FALSCH! Selbst die Grafik im Beitrag oben zeigt das! Also steht im Beitrag etwas völlig anderes als die Grafik zeigt.

        Was ist daran nicht zu verstehen? Es ist wirklich ganz simpel!

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        Hans Diehl

        16. Oktober 2014 um 11:03

        Herr Jensen
        Vooooor 2010 da hatten wir den EE Boom, ohne diese von ihnen hier als EE Förderung deklarierten Kosten.
        Schaffen Sie doch diese „Ihre“ Förderkosten wieder ab., bis auf die Vergütung. Dann ist die Umlage allerdings kein Thema mehr, mit dem Sie Stimmung machen können.

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        Hans Diehl

        16. Oktober 2014 um 14:10

        Peter Jensen sagt:

        Unsinn nenne ich ihre seltsamen Kommentare immer dann, wenn sie sich wieder mal völlig in ihrer Welt verrannt haben und wirklich nur noch wirres Zeug schreiben.

        @ Herr Jensen
        Habe ich schon einen Ihrer Kommentare, als Unsinn bezeichnet ??? . Ich habe immer gegen argumentiert, um nicht zu sagen zerpflückt. Wenn Sie meine Kommentare seltsam finden, und in meiner eigenen Welt sehen, ist das ein ideologisches Problem ihrerseits. Denn ich diskutiere, in der „Welt“ der Energiewende, die Sie verhindern wollen, und nur von außen mit „Steinen“ bewerfen. Deshalb meine Empfehlung, kommen Sie rüber in meine Welt, sprich die mehrheitlich gewollte Energiewende, und bringen Sie Gegenargumente, bevor Sie meine Kommentare als wirres Zeug bezeichnen.

        Und hier gleich eine Gelegenheit dazu.
        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        Betrachten Sie diese Grafik. Von 2000 bis 2009 verlief die Umlagenkurve parallel zu den Vergütungsbalken.
        Ab 2010, der EEG Neuordnung, mit all den Kosten die Sie Förderung nennen, verabschiedet sich die Umlage steil nach oben. Ein deutliches Zeichen für die Realität des Artikels, wo es heißt,
        „Als Spiegel für die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dies aber nicht zu werten“

        Welche Erklärung haben Sie dafür, dass nach 2009 die Umlagenkurve so nach oben steigt, und warum war das vorher, ohne die von Ihnen als Förderung deklarierten Kosten nicht so ??

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    Andreas

    14. Oktober 2014 um 12:08

    Zwischen Preisen und Kosten gibt es auch einen Unterschied. Der Preis ist für eine einzelne Einheit, aber in den Kosten kann sich viel mehr verstecken, wer von Stromkosten spricht bezieht damit auch den Verbrauch ein. Das sollte man nicht vergessen.

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      Peter Jensen

      14. Oktober 2014 um 14:50

      Andreas, was willst Du dem Forum damit mitteilen?

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      mareike

      16. Oktober 2014 um 10:34

      Hallo Andreas, in den Studien werden die Stromgestehungskosten ja pro Einheit Kilowattstunde dargestellt. Ich hatte das so aus der AEE-Studie entnommen. Inwiefern meinst du, das sich da noch viel mehr drin verstecken kann bzw., dass man das so nicht vergleichen kann?

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