Liefert meine PV-Anlage, was sie verspricht?

Von am 15. Januar 2014 in der Kategorie Energiemanagement mit 67 Kommentare
PV-Anlage

Die Feiertage sind vorüber, das neue Jahr hat begonnen. Die PV-Anlage auf dem Dach ist eine Investition, die sich irgendwann auch einmal bezahlt machen soll. Deshalb ist der Beginn des neuen Jahres ein hervorragender Zeitpunkt, einen Blick auf die PV-Anlage zu werfen und zu schauen, ob sie die erwartete Energiemenge auch wirklich eingespeist hat.

Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt dafür, weil die Daten des alten Jahres nun vollständig vorliegen. Entweder hat man (hoffentlich) selbst die Zähler zum Jahreswechsel abgelesen, oder man hat einen Sunny Home Manager, eine Webbox oder einen Sunny Beam, der diese Aufgabe erledigt. Ich bin glücklicher Besitzer eines Home Managers – so habe ich im Sunny Portal einfach meine PV-Anlage geöffnet und in der Energiebilanz den Tab „Gesamt“ angeklickt. Nun kann ich dort einen Überblick der Jahreserträge sehen. Ganz einfach ablesen kann ich die Werte, indem ich auf das Zahnrad unten rechts an der Grafik anklicke, und dann das blaue i auswähle.

Ein Blick auf die erzeugte Energie genügte, um mich rückwärts vom Stuhl fallen zu lassen. Sicherheitshalber habe ich in Excel noch einmal nachgerechnet, aber tatsächlich: Meine PV-Anlage lieferte im letzten Jahr 18 % weniger Energie als im ersten Jahr 2011!

 

Entwicklung des Ertrags

Entwicklung des Ertrags

 

Anteil des Ertrags

Anteil des Ertrags

Das wäre eine Katastrophe für die Wirtschaftlichkeit der Investition, denn bei meiner Wirtschaftlichkeitsberechnung habe ich mich auf die Garantie der Module (80% verbleibende Leistungsfähigkeit nach 20 Jahren Laufzeit der Anlage) verlassen. Daher begann ich, hochmotiviert nach den Ursachen zu forschen.

Von außen betrachtet sahen die Module auf dem Dach in Ordnung aus. Auch die Wechselrichter und die Verkabelung hatten keine sichtbaren Schäden. Also habe ich im Photovoltaikforum gesucht, ob andere PV-Nutzer ähnliche Probleme hatten – und tatsächlich fand sich ein Diskussionsfaden dazu, der „Ertrag 2013 geringer als in den Vorjahren“ hieß. Ich hegte große Hoffnungen, hier auf Antworten zu stoßen.

Der User „Betatester“ steuerte dort den Link zu folgender Grafik der Sonnenstunden bei:

Sonnenscheindauer in Deutschland

Quelle: WetterOnline http://www.wetteronline.de/wetterrueckblick/2013-12-31-jr

 

In dieser Grafik ist zu sehen, dass die Sonnenscheindauer in Deutschland eine ganz ähnliche Entwicklung für die Jahre 2011, 2012 und 2013 zeigt wie die Erträge meiner PV-Anlage.

Mit diesem Wissen habe ich einmal versuchsweise einen annähernd linearen Zusammenhang zwischen Sonnenscheindauer und Anlagenertrag vermutet. So habe ich die Sonnenscheindauer genommen und meine Anlagendaten so umgerechnet, als ob die Sonnenscheindauer über die Jahre gleich geblieben wäre. Wären also in den letzten drei Jahren die Sonnenstunden gleich geblieben, hätte meine Anlage folgende Ertragsentwicklung gehabt:

Ertragsentwicklung unter Annahme gleicher Sonnenstunden

Ertragsentwicklung unter Annahme gleicher Sonnenstunden

Man sieht, dass die Anlage bisher kaum im Ertrag nachgelassen hat. Aber kann das wirklich sein? Zur Sicherheit habe ich einen zweiten Anlauf genommen. Diesmal habe ich die Erträge meiner Anlage mit den Erträgen einer anderen Anlage im Ort verglichen, die eine sehr ähnliche Ausrichtung und Neigung hat. Beim Vergleich dieser beiden Anlagen kam ich zu einem sehr ähnlichen Ergebnis:

 

Performancevergleich von zwei PV-Anlagen

Performancevergleich von zwei PV-Anlagen

 

Puh, alles ist gut! Die Module sind in Ordnung, und die Anlage läuft bestens. Und wenn das nächste Jahr wieder mehr Sonnenstunden hat, habe ich auch wieder mehr Ertrag 🙂
Damit kann ich nun wieder ruhig schlafen und freue mich auf das Jahr 2014, das hoffentlich wieder sonnenreicher wird. Der Januar fängt jedenfalls schon einmal sehr beeindruckend an!

Damit ihr auch ruhig schlafen könnt, findet ihr die Excel-Tabelle mit meinen Berechnungen und einer kurzen Erklärung hier:

Bewertung PV.xls

 

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Ich leite die Entwicklung der SMA Fuel Save Solution und sorge mit meinem großartigen Team dafür, dass Solarstrom in die entlegensten Winkel der Welt kommt
Meine Themen:
Energiemanagement auf elektrischen Inseln - im Wasser und im Sand

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67 Kommentare

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    Autarkiefreak

    30. Januar 2014 um 23:01

    @Peter Jensen

    Schau mal hier:
    http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/feldheim.pdf

    http://www.olwobau.de/solardorf-muellerstrasse-in-norderstedt/

    Es gibt einfach Leute, die haben da Bock drauf. Und Freiheit ist nun dank geringer Kosten für PV, Inselsystem, Stirling Micro KWK einfach möglich. Ein gigantischer „Freiheitsmarkt“.

    Bei Eigenverbrauchsmodellen ist heute schon für die Wirtschaftlichkeit bei PV keine EEG-Vergütung mehr notwendig. Beispiel: Mini-Joule / Balkonsolaranlagen.

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      Peter Jensen

      31. Januar 2014 um 11:46

      Wie schon gesagt, ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn jemand solche Versuche auf eigene Kosten unternehmen will. Das ist reine Ansichtssache, ob man das gut findet oder nicht. Ich persönlich halte von Autarkie nichts, denn es hat sich in der Geschichte gezeigt, sowohl politisch, soziologisch als auch ökonomisch, dass Autarkie eher zu einem Ausschluss aus der Gemeinschaft führt.
      Man muss das jetzt nicht so philosophisch betrachten wie ich das tue. Aber das ist eben meine Meinung. Jeder kann das anders sehen.
      Feldheim hat etwa 140 Einwohner und 4 Gewerbeeinheiten. Der Windpark wird betrieben von Energiequelle GmbH & Co KG, die noch viele weitere Parks betreibt. Und die bekommen was? Die EEG-Umlage. Somit muss man fairerweise sagen, dass die „Autarkie“ eines Dorfes nur möglich ist durch die EEG-Zahlungen aller Bundesbürger und Unternehmen. Sich also seine eigenen Vorstellungen vom Leben durch andere bezahlen zu lassen, finde ich jetzt nicht besonders lobenswert.
      Wer das aber auf eigene Kosten ausprobieren will, nur zu!
      Das andere Beispiel ist ein projektiertes Dorf für ein paar Einwohner. Kann sein, dass so etwas in kleinem Maßstab funktioniert. Deutschland sieht aber anders aus. Die „Energiewende“ versucht aber, Deutschland auf eine Weise zu versorgen, wie es in einem verschwindend kleinen Teil evtl. möglich ist. Und sobald die „autarken“ Gemeinden Überschüsse ins öffentliche Stromnetz einspeisen, nehmen sie am Markt teil. Dies kann dann aber nur geschehen, wenn man auch die Riskien trägt und nicht für die Überschüsse staatlich garantierte Preise bekommt, bezahlt von 40 Mio Haushalten und Mio Unternehmen. Dies wäre „Rosinenpickerei“ und das ist nun mal nicht sozial!

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    Peter Jensen

    30. Januar 2014 um 17:07

    Passend zu meinem Kommentar noch ein Beitrag, der die Ideologie der „Energiewende“ gut auf den Punkt bringt. Zufällig gerade gefunden…

    http://www.ef-magazin.de/2014/01/30/4913-kollektivismus-der-mensch-im-mittelpunkt

    Ausschnitt:

    „Nationale Kraftakte nützen immer einer bestimmten Menschengruppe, und eine andere, gewöhnlich viel größere Gruppe muss bezahlen. Darin unterscheidet sich die Energiewende nicht von Kriegen oder anderen staatlichen Großprojekten. Und wenn es Politikern um „den Menschen“ geht, dann wird es ganz gefährlich. Dann ist ganz klar, dass Menschen davon überzeugt werden sollen, im Interesse anderer Menschen zu handeln und möglichst ihre eigenen Interessen zu vergessen, im Sinne des großen Ganzen.“

    „… sondern es sind Interessengruppen, deren Interessen der Nationale Kraftakt bedient: von denen, in deren Taschen die gewaltigen Subventionen fließen bis zu denen, die sich daran aufgeilen, andere Menschen zu belehren und dazu zu zwingen, beim Kraftakt mitzumachen.“

    Dazu wird von Seiten der EE-Fans ja immer so getan, als lebten wir bis vor ein paar Jahren in einem dreckigen, korrupten Land in totaler Abhängigkeit von bösen Energiekonzernen, die uns das letzte Geld aus der Tasche gepresst haben, aus dem uns nun die Energiewende ins Licht führt. Hm, also ich habe ja nun schon einige Jahre auf dem Buckel, aber an ein solches Deutschland kann ich mich nicht erinnern.
    Bei Deinem Autarkie-Projekt wünsche ich Dir aber ernsthaft viel Glück! Denn ich bin ja ein Fan von Freiheit! 🙂

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    Autarkiefreak

    30. Januar 2014 um 15:30

    Hallo Herr Jensen,

    mich würde Ihre Meinung zu energieautarken, nicht an das deutsche Stromnetz angeschlossene Siedlungen interessieren.

    Thema BHKW, Quartierspeicher, PV und Hausbatterie in Verbindung mit Elektromobilität.
    Evtl noch eine Windanlage.

    In Norderstedt und im Schwabenländle entstehen zwei dieser „Siedlungskonzepte“.

    OK, man muss etwas Scheitholz fürs BHKW ranschaffen, aber das war es. Ansonsten sind die Stromgestehungskosten dort im Projekt 16,5 cent.

    Ohne EEG und ohne Strom und Gasnetz, ohne Tankstelle für die Autos und ohne heimlichen „Zusatzstrom“.

    Wie sehen Sie das ?
    Nutzung Erneuerbarer ohne EEG zum Eigenverbrauch und zur 100% Autarkie.

    Gruß

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      Peter Jensen

      30. Januar 2014 um 16:27

      Hallo „Autarkiefreak“. Obwohl einige hier im Forum das denken, bin ich kein „militanter Gegner“ von Solar- oder Windenergie. Ich fand das vor ein paar Jahren auch mal eine spannende Idee, diese natürliche Energie doch in irgendeiner Form nutzbar zu machen. Ich bin dann allerdings sehr schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass das mit heutigem Stand der Technik und mit unseren finanziellen Möglichkeiten überhaupt nicht machbar ist. Die Lösung dafür ist nicht das EEG und ein flächendeckender Feldversuch in Deutschland, sondern ganz simpel Forschung. Die EEG-Zahlungen übersteigen inzwischen den Gesamtetat unseres Forschungsministeriums!!! Was hätte man allein mit der Hälfte schon forschen können.
      Ich bin allerdings ein „Fan“ von freiheitlichen Märkten. Dies schließt die persönliche Freiheit von Bürgern mit ein. Deswegen habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn jemand aus ganz pesönlichen Gründen seine Energie selbst produzieren will. Von mir aus. Es wird sich nach meiner Überzeugung nicht rechnen, aber das ist ja nicht mein Problem. Und vielleicht findet ja ein solches „autarkes“ Unternehmen auch irgendwann einen Weg, die natürliche Energie aus Sonne und Wind tatsächlich bezahlbar nutzbar zu machen. Fein!
      Nur zur Zeit ist das nicht möglich. Diese Technologie kann sich nur behaupten durch Zwangsvergütung und Zwangseinspeisung. Das hat mit Markt und Freiheit überhaupt nichts zu tun. Dahinter steckt eine Weltrettungsideologie, die mir aus meinen persönlichen Gründen sehr suspekt ist.
      Wer das aus technischen oder anderen Gründen versuchen will, von mir aus. Aber bitte nicht auf meine Rechnung.
      Es gibt ja schon einige Versuche in diese Richtung. Eine norwegische Insel probiert das seit Jahren, kann aber nur 7 Häuser versorgen und zur Sicherheit liegt da noch ein Seekabel mit Stromanschluss zum Festland. In Österreich oder Bayern gab es ja auch schon so ein „Autarkie-Dorf“. Das hat sich aber erledigt, weil die Biomasse-Anlage pleite ging.

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        Peter Jensen

        30. Januar 2014 um 16:35

        Nachtrag:
        Aus ganz einfachen prinzipiellen Gründen bin ich aber absolut gegen Sonnen- und Windenergieanlagen am öffentlichen Stromnetz. Denn entgegen dem, was die EE-Fans auch hier immer wieder behaupten, bleibt der simple Fakt, dass physikalisch bedingt immer genau so viel Strom produziert werden muss, wie verbraucht wird. Und das können Sonne und Wind nicht leisten. Aus die Maus!
        Dazu braucht man dann Speicher. Die gibt es noch gar nicht, also jedenfalls nicht in den benötigten Größenordnungen und außerdem müssten die Kosten dann in den Strompreis eingerechnet werden. Da landen wir dann schnell bei 50 ct bis 1 Euro/kWh.
        Da nützen auch die schönsten Gutachten der branchennahen Lobby-Institute wie dem Fraunhofer ISE nichts. Da stehen Vorhersagen für die Zeit in 50 Jahren drin. Das kann man nicht ernst nehmen. Schade um das Geld für diese „Arbeit“.
        Also wie gesagt: probieren Sie es ruhig aus. Sammeln Sie Geld von Gleichgesinnten ein, die davon überzeugt sind, dass das klappen kann. Und wenn Sie dann eine Lösung gefunden haben, beglücken Sie die Welt damit und werden reich! 🙂 Wenn dabei etwas rauskommt, was besser oder günstiger ist, dann zahle ich auch dafür. Aber für etwas, dass nicht besser ist, sondern nur teurer, will ich nicht zahlen. Und schon gar nicht dazu gezwungen werden.

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    Peter Jensen

    29. Januar 2014 um 12:53

    … selbst wenn wir für Biomasse und Wasser sehr großzügig nochmal 100 GW abziehen, bleiben immer noch unfassbare 1580 GW installierte Solaranlagen, die nur dazu da sind, Strom zu produzieren und zu speichern. Für den laufenden Betrieb brauchen wir weitere 60 GW. Und dazu brauchen wir Speicher in der entsprechenden Kapazität!
    Ich fasse zusammen:
    An einem Rekordsommersonnentag benötigen wir insgesamt mehr als 1600 GW installierte Leistung aus PV (denn Wind weht an heißen Tagen im Sommer kaum und windstille Tage kommen öfters vor). Dazu müsste die Sonne ununterbrochen in Deutschland 8 Stunden scheinen und die Anlagen mit Volllast arbeiten (was niemals passiert). Dazu brauchen wir gigantische Speicher, deren Kosten in Billionenhöhe gehen und deren technische und geologische Voraussetzungen wir überhaupt nicht haben. An der Geologie können wir nicht mal was ändern! Und das Ergebnis: wir haben Strom für einen Tag! Mit idealen Voraussetzungen. Da die Realität so ideal nicht ist, können wir die genannten Zahlen noch erhöhen. Selbst bei einem Mix aus Sonne und Wind ergeben sich absurde Zahlen. Aber wie gesagt, es gibt auch viele Tage ohne Wind.
    Und das alles, um uns vor steigenden Energiepreisen in der Zukunft zu schützen, deren Anstieg wir nicht kennen und der uns auch in den vergangenen Jahrzehnten nicht vor unlösbare Probleme gestellt hat. Und dabei dürfen dann die Preise für Windmühlen und Solaranlagen natürlich nicht steigen (bei extrem steigender Nachfrage!!!). Wie das gehen soll, muss mir mal einer erklären.
    Und die Alternative sind inhärent sichere und stabile Atom- und Kohlekraftwerke, deren Brennstoff uns in Hunderten und Tausenden Jahren nicht ausgeht. Und technischen Fortschritt wird es auch da noch geben.
    Wind und Sonne sind jedenfalls keine Alternative! Weder ökonomisch noch ökologisch. Wir haben weder das Geld, noch die Technologie noch die natürlichen Voraussetzungen, aber ihr wollt es trotzdem versuchen. Naja…

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      Peter Jensen

      29. Januar 2014 um 13:42

      Ich glaub, es ist sogar noch schlimmer, als ich oben berechnet habe.
      Zwischen 8 und 16 Uhr müssen produziert werden:
      320 GWh für den „normalen Verbrauch“ (8h á 40 GW)
      1680 GWh für die Zeit von 16 Uhr bis 8 Uhr nächsten Morgen (16h á 40 GW)
      Macht insgesamt 2.000 GWh, die produziert werden müssen. Da am bisherigen Rekordsonnentag nur 67% der installierten Leistung Energie lieferte, bräuchten wir also 2.985 GW installierte Leistung PV (2000/0,67).
      Das sind 99 mal mehr als zu Pfingsten 2012 installiert waren.
      Und damit die Anlagen auch 8 Stunden Vollast laufen, brauchen die alle eine Nachführung, was wiederum so eine PV-Anlage erheblich teurer macht. Haben wir überhaupt so viele Häuser und Freiflächen mit entsprechender Ausrichtung? Hat die von der Sonne kommende Energie am Tag überhaupt diese Kapazität?
      Für Wind kann man das genauso ausrechnen. Da dürften ein paar weniger Windmühlen am Ende bei raus kommen, da die installierte Leistung höher ist. Aber egal, welche Werte man wie mixt, Wind und Sonne sind eh nicht in der Lage, die benötigte Energie immer punktgenau dann zur Verfügung zu stellen, wenn sie benötigt wird. Es mag ja Leute geben, die wollen ihre Wäsche mittags um zwölf waschen, wenn die Sonne scheint oder nachts um 3, wenn der Wind gerade weht. Nun gut, in einem Mietshaus werden sie da schnell ziemlich viele „Freunde“ haben. Was passiert eigentlich, wenn dann alle 40 Mio Haushalte Wäsche waschen wollen?
      Ich hoffe, man kann an den überschlägigen Zahlen erkennen, dass Strom aus Sonne und Wind nicht mehr als eine nett gemeinte Idee ist. Zum privaten Verbrauch von mir aus. Gern. Da gibt es sicher sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten. Aber dann soll doch jeder seine PV-Anlage selbst bezahlen.
      Ansonsten ist Energieerzeugung aus Großkraftwerken die effektivste und preiswerteste Form der Energieerzeugung.
      Übrigens haben wir auch schon heute eine sehr dezentrale Energieversorgung mit Hunderten Stadtwerken, die ja auch dem Bürger zum großen Teil gehören.

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    Peter Jensen

    29. Januar 2014 um 12:41

    So, dann kommen wir mal ganz sachlich zu den Fakten zurück. Ein Beispiel: In 2012 gab es an Pfingsten den bisherigen Solarrekord. 20 GW PV-Anlagen hingen am Netz. Etwa 30 GW waren installiert, also etwa 67% der installierten Leistung liefert an einem Rekord-Sonnentag Energie.
    Nun ist Pfingsten immer ein Sonntag, aber wir brauchen ja auch in der Woche Strom. Im Schnitt beträgt die benötigte Leistung pro h 40GW, macht 40 GWh. Am Tag sind das 960 GWh. Im Winter mehr, im Sommer weniger.
    Nun denken wir uns, wir haben einen normalen Sommerwochentag mit 960 GWh Bedarf. Die Sonne scheint auf Rekordniveau! Wind ist dann meistens keiner, deswegen vernachlässigbar. Ich unterstelle zugunsten der PV, dass von 8 bis 16 Uhr 8 Stunden lang Vollast läuft (was in der Realität niemals passiert, aber egal). Wir brauchen im Schnitt also 40 GWh Energie. Das heißt, die installierte Leistung muss erstmal verdoppelt werden, denn am bisherigen Rekordtag hingen nur 20 GW am Netz. Wir brauchen aber 40! Pro Stunde!
    Macht also 60 GW installierte Leistung.
    Damit kommen wir dann also von 8 bis 16 Uhr. Bis nächsten Morgen um 8 sind es dann noch 16h, bei einem Durchschnittsbedarf von 800 GWh. Die sollen dann aus Speichern kommen. Beim Speichern haben wir minimum 40% Verluste (20 rein und 20 raus). Wir benötigen also zwischen 8 und 16 Uhr, wenn die Sonne scheint, 1120 GWh produzierte Energie, damit ab 16 Uhr insgesamt 800 GWh rauskommen bis zum nächsten Morgen. ZUSÄTZLICH ZUM NORMALEN STROMVERBRAUCH!!!
    Bei 67% der installierten Leistung müssten wir also 1.680 GW installiert haben, um den Strom zwischen 8 und 16 Uhr zu produzieren und zu speichern. ZUSÄTZLICH!!! Und wir brauchen natürlich auch Speicher in dieser Kapazität. Diese Speicher gibt es gar nicht!!!
    Die installierte Leistung wäre also 56 mal so groß wie am Rekordtag 2012. Das wären etwa 56 Mio PV-Anlagen. Wie gesagt, Wind weht an solchen heißen Sommertagen kaum und Biomasse und Wasser stehen nur begrenzt zur Verfügung….

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    Markus MK

    17. Januar 2014 um 02:04

    Zudem würde ich mich freuen, wenn hier ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt und Anstand gewahrt werden würde. Persönliche Beleidigungen und Angriffe sollten hier weder getätigt, noch geduldet werden. Wer sich an so einfache Diskussionsregeln nicht halten kann oder will, sollte sich entweder gar nicht äußern oder nicht zugelassen werden in meinen Augen!

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      Peters grünes Gewissen

      17. Januar 2014 um 02:06

      Nochmal danke!

      Auch wenn ich mir heute an die eigene Nase fassen muss, weil mir doch an manchen Stellen die Hutschnur geplatzt ist…

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    Peter Jensen

    17. Januar 2014 um 01:54

    Dir ist echt nicht zu helfen… 27 ct/kWh und Firmenpleiten sind Fakten aus der Realität (kannst du überprüfen) und du sagst, mir wären die Argumente ausgegangen.

    Du bist ein Vogel… 🙂

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      Peters grünes Gewissen

      17. Januar 2014 um 01:58

      Ja, dir sind definitiv die argumente ausgegangen. Immer wieder die gleiche Leier.

      „Stabil oben“ habe ich dir widerlegt. Firmenpleiten habe ich dir im vorangegangenen Post erklärt. Und ansonsten kam nicht viel gehaltvolles. Und dass sich das Thema früher oder später selbst erledigen wird, basiert einzig und allein aus deiner Perspektive durch die Scheibe des Fischglases 😉

      Der Rest der Welt steuert geradewegs auf 80% in 2050 zu.

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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 02:03

        27 ct/kWh und Firmen-Pleiten in der EE-Branche… da gibt es nicht viel zu erklären. Liegt an den sog. EE.
        Und widerlegen kann man da gar nichts, weil es die Realität ist.

        Du hälst ja das Jahr 2050 für Realität. Aber gut, wenn das die Bundesregierung in 2014 so beschlossen hat, dann muss das ja 36 Jahre später auch so eintreffen.

        Und dann hälst du Deutschland im Jahre 2050 für den Rest der Welt? Interessante Ansichten. Deutsche Großmannssucht? Naja, grün und braun lagen schon immer eng beieinander…

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 02:35

        Heute ist der Strompreis hoch und es gibt Pleiten in der PV-Branche. Aber wie gesagt: Wenn man nicht nur bis zu den eigenen Fußspitzen, sondern nach vorne schaut, stellt man fest, dass es weiter geht. Sowohl mehr als auch billiger. Immerhin sind auch zu diesen schlechten Bedingungen noch mehr als 3 GW PV in 2013 zugebaut worden.

        Und zu 2050: Aus deiner Sicht muss man also keine Pläne machen, weil man sie sowieso unterwegs ändert? Naja, so eine Einstellung kann man auch vertreten. Ich bin eher dafür, sich gut zu überlegen, wo man hinkommen möchte. Und dann macht man einen Plan, um dieses Ziel zu erreichen. Genau das hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag festgehalten. Auch wenn ich mir für 80% erneuerbare eher 2025 vorstellen würde…

        Mit dem „Rest der Welt“ habe ich wohl unvorsichtiger Weise eine Redewendung missverständlich verwendet. Ich korrigiere mich hiermit:

        Ganz Deutschland steuert geradewegs auf 80% EE in 2050 zu.
        Der Rest der Welt schaut nicht nur zu, sondern geht diesen Weg mit (auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen).
        Schau hier:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie#Weltweite_Lage

        Kleiner Auszug:
        Im Jahr 2009 lieferten erneuerbare Energien laut dem Bericht Renewables 2011. Global Status Report weltweit ca. 16 % des gesamten Endenergieverbrauchs und trugen zu knapp 20 % zur Stromversorgung bei.

        Anfang 2011 verfügten mindestens 119 Staaten über politische Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien oder ähnliche Regelungen, davon waren über die Hälfte der Staaten Entwicklungsländer. 2005 waren es 55 Staaten gewesen. Während Windenergie derzeit in mindestens 83 Staaten der Erde zum Einsatz kommt, sind Photovoltaikanlagen in über 100 Staaten installiert.

        IRENA weist außerdem in ihrem Bericht über die Stromerzeugungskosten für erneuerbare Energien 2012 darauf hin, dass manche erneuerbare Energien in manchen Regionen bereits wettbewerbsfähig sind und dort günstiger Strom produzieren als fossile Anlagen

        Antworten »
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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 11:48

        Ja, klar! 🙂

        Lies weiter deine Propaganda-Blättchen…

        Antworten »
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        Tom

        31. Januar 2014 um 00:45

        @Gewissen

        „Im Jahr 2009 lieferten erneuerbare Energien laut dem Bericht Renewables 2011. Global Status Report weltweit ca. 16 % des gesamten Endenergieverbrauchs und trugen zu knapp 20 % zur Stromversorgung bei.“

        Yo.
        Vier Sätze weiter steht dann allerdings:
        Die Wasserkraft deckte 16 % des weltweiten Strombedarfs.

        Bleiben 4 % für Wind, Sonne und den Rest.

        „Anfang 2011 verfügten mindestens 119 Staaten über politische Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien oder ähnliche Regelungen, davon waren über die Hälfte der Staaten Entwicklungsländer. 2005 waren es 55 Staaten gewesen. Während Windenergie derzeit in mindestens 83 Staaten der Erde zum Einsatz kommt, sind Photovoltaikanlagen in über 100 Staaten installiert.
        – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/01/15/liefert-meine-pv-anlage-was-sie-verspricht/#sthash.TPFo4UCH.dpuf

        Guck mal nach Spanien, Tschechien, Bulgarien, Australien.
        England, hm, war da was mit Hinkley Point?
        Auch die vielgepriesenen Chinesen merken allmählich, dass Wolken aufziehen und der Wind sich dreht. Deutschland aber geht voran, schon recht vernehmbar im Walde pfeifend. Schaun mer mal.

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        Peter Jensen

        1. Februar 2014 um 10:36

        „Der Rest der Welt steuert auf 80%…“ 🙂

        Nun kehrt auch im EE-Musterland Spanien die Vernunft ein. Die Laufzeiten der AKW werden verlängert. Man hat eingesehen, dass eine günstige Energieversorgung ohne AKW nicht möglich ist und dass Wind- und Solarenergie ein ideologischer Irrweg ist. Polen denkt auch über den Bau von AKW ab 2016 nach.
        China baut jedes mehr neue Kohlekraftwerkskapazität als die gesamte EE-Stromproduktion in der OECD beträgt. Und was wird passieren? Unsere Erde wird selbstverständlich nicht verglühen, denn auch das CO2-Treibhausmärchen ist eine ideologische und politische Lüge!

        Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      17. Januar 2014 um 15:13

      Hallo,

      wir freuen uns über eine sachliche Diskussion, aber bitte unter Beachtung der Kommentarrichtlinien. Wir möchten, dass sich die Nutzer auf dieser Seite mit gegenseitigem Respekt behandeln. Eure Beiträge sollten daher offen, konstruktiv und tolerant sein. Beleidigungen oder persönliche Angriffe werden wir löschen. Ich hoffe dass es dazu nicht kommt.

      Viele Grüße & ein schönes Wochenende,
      Jannis Rudzki-Weise

      Antworten »
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    Markus MK

    17. Januar 2014 um 01:53

    Oh Mann…
    Eigentlich sind doch alle Diskussionen über die Kosten der dringend notwendigen Energiewende überflüssig. Selbst wenn es war wäre und die Wende so wahnsinnig teuer wäre, was sie aber in Wirklichkeit natürlich nicht ist, sind wir hier einfach alternativlos! Selbst die Pro-Konventionellen Prognosen gehen nur noch von wenigen Jahrzehnten aus, bis die Recourcen erschöpft sind. Und dann? Sollen wir erst dann anfangen, alternativen zu suchen? Das das nicht funktionieren kann, oder nur mit sehr viel höheren Kosten muss jedem klar sein, der einigermaßen logisch denken kann.
    Den Energiekonzernen kann ich nicht böse sein, das sie nicht nur vertuschen, sondern teilweise sogar ungeniert Lügen verbreiten. An ihrer Stelle würde ich wohl ähnlich handeln, wenn plötzlich ein so mächtiger und leider anfangs dermaßen unterschätzter Konkurent wir die Erneuerbaren auftaucht. Die EVU haben erkannt, das sie dagegen nicht mehr ankommen können und springen auf den Zug auf. Wem gehören denn wohl die riesigen Offshore Windparks. Eigenartig nur, das die Politik plötzlich der Meinung ist, an Land erzeugter Windstrom sollte begrenzt werden während der Offshore-Strom stärker gefördert werden muss… Ein Schelm, wer hierbei Böses denkt…
    Nein, die Konzerne arbeiten wirtschaftlich und wollen den größtmöglichen Gewinn erzielen! Die Leute aber, die diese Parolen nicht nur aufnehmen, sondern auch noch verbreiten und vehement verteidigen, das sind die ewig gestrigen!
    Also ich bin stolz auf meine PV-Anlage und das ich damit ein wenig zur Energiewende beitragen kann und somit die Erde auch für meine Kinder etwas entlasten kann.
    Also lasst doch die Marionetten der Energiekonzerne ihre Parolen schwingen, die große Mehrheit der Deutschen hat ja zum Glück die Notwendigkeit der Alternativen erkannt und ist für die Energiewende, selbst wenn sie etwas kostet (auch wenn diese Gelder irgendwie in der Tasche der großen EVU’s landen).

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      Peters grünes Gewissen

      17. Januar 2014 um 02:02

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      Peter Jensen

      17. Januar 2014 um 02:08

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 02:09

        *lol* Ich liebe es, wenn ein Thema intensiv ausdiskutiert wird (betrifft auch meinen vorherigen Post) 😀

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      Peter Jensen

      17. Januar 2014 um 02:16

      Und ganz besonders vorsichtig bin ich bei Leuten, die Diskussionen für überflüssig oder beendet erklären und meinen zu wissen, was für die Welt gut ist. Sowas gepaart mit Aussagen mit Aussagen wie: meine PV-Anlage auf dem Dach entlastet die Erde für meine Kinder!

      An dem Ende der Welt, wo ich gerade bin, wundert man sich nur noch über die seltsamen Deutschen!

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 02:20

        Interessant, wie sich die Geschichte wiederholt…

        Meine Großmutter hat mir zu ihren Lebzeiten noch erzählt, wie die Leute damals geschaut haben, als sie damals mit einem der ersten Autos in der Stadt fuhren.

        Das kommt noch, Peter. Keine Sorge!

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    Peter Jensen

    17. Januar 2014 um 01:51

    Pass auf, Jungchen, das Thema wird sich früher oder später von selbst erledigen. Da kannst du schwafeln wie du willst…

    „Erneuerbare sind der einzige Weg, ihn stabil zu halten. Das ist Fakt!“

    Genau, stabil oben. Ohne die sog. EE wäre es jedenfalls mindestens 6 ct/kWh billiger. Das ist Fakt.

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    Peter Jensen

    17. Januar 2014 um 01:33

    Und was deine Vermutungen über meinen Arbeitsplatz angeht, liegst du genauso daneben wie mit deinen Vermutungen über Vorteile der sog. EE.

    Ich arbeite nicht in der Energiebranche und ich habe auch keinerlei finanzielles Interesse an sog. EE, im Gegenteil zu den SMA-Leuten hier oder evtl auch zu dir.

    Aber ich habe hin und wieder mit Leuten aus der Energiebranche beruflich zu tun. Und die Fachleute vor Ort schütteln nur den Kopf über die neuen deutschen Energie-Traumtänzer, die den nächsten deutschen Sonderweg planen. Die Wand steht schon, an der der Weg endet!

    27 ct/kWh Tendenz steigend und Pleiten quer durch die gesamte EE-Branche. Und das trotz weit mehr als 100 Milliarden Euro Förderung! Das sind die Fakten. Sog. EE bieten nur leere Versprechungen für die Zukunft.

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      Peters grünes Gewissen

      17. Januar 2014 um 01:36

      So wie die Kutscher, die früher sicher auch den Kopf geschüttelt haben über die neuen Traumtänzer, die motorisiert fahren wollten. Wird sich nie durchsetzen, wo sollten denn auch flächendeckend Straßen herkommen??? Die Wand steht schon, an der der Weg endet!

      Ups, es sind ja doch Autos verkauft worden! *noch breiteres Grinsen*

      @Peter: Merkst du was? 😉

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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 01:43

        Dummkopf, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
        Andersrum wird ein Schuh draus. Mit euren instabilen sog. EE wollt ihr vom Auto zurück zur Kutsche. Nämlich in die Zeit, als man noch abhängig von der Natur war.
        Und was soll denn dein lächerliches: merkst du was? Typisches Gerede von Leuten, die alles besser wissen, es aber irgendwie nicht besser machen.

        Träum weiter, die Realität sind teure Strompreise und Firmenpleiten quer durch die sog. EE-Branche.

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 01:45

        Aha! Da sind die Argumente mal wieder ausgegangen 😀 *lol*

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 01:46

        Die nach vorne schauen, nennen es Fortschritt.
        Die der Vergangenheit anhängen, nennen es Rückschritt.
        So hat jeder seine Sicht der Dinge 😉

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 01:55

        Neue instabile Energien – stimmt, so nennen die EIKIANER die erneuerbaren. Sehr schön. Hat ja auch keiner gesagt, dass alles auf der Welt „Konstantstrom-Kraftwerke“ sein müssen 😉

        Es gibt halt die, die sauberen Strom erzeugen. Und es gibt (heute noch) die anderen, die einspringen müssen, wenn wenn naturgegeben halt mal nicht genug erneuerbare da sind.
        Heute gibt es so etwas wie eine Grundlast noch. Ich wette, schon bei 50% Erneuerbaren wird es so etwas kaum noch geben, denn wenn man die Erneuerbaren von der Last abzieht, und die Restmenge den konventionellen überlässt, bleiben nur noch Lastspitzen übrig.

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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 16:17

        Anonymer Schreiberling, du verstehst es einfach nicht. Du bastelst dir da eine Phantasie- und Traumwelt zusammen. Auch 1 Milliarde PV-Anlagen produzieren nachts keinen Strom! Und an etwa 7700 h im Jahr auch nicht. Viel mehr als 1000 Sonnenstunden pro Jahr gibt es in Deutschland nicht. Und die 1000 Stunden fallen auch nicht gleichmäßig an. Sondern jeden Tag anders und unregelmäßig. Egal, wieviele PV-Anlagen du noch aufstellst. Die Sonne scheint nun mal nicht mehr. Dafür produzieren dann viele Millionen PV-Anlagen an Sonnentagen mehr Strom als wir brauchen. Der muss dann fast verschenkt werden! Und deswegen sind diese nicht grundlastfähig! Wir brauchen aber minimum permanent 28.000 MWh Leistung, die Energie produziert. Jeden Tag!!! Das können Wind und Sonne nicht! Auch nicht zusammen mit der dreckigen Biomasse-Energie (und die ist wirklich dreckig!!!) Dazu braucht man Speicher! Gigantische Speicher! Unvorstellbar gigantische Speicher zu unvorstellbaren Kosten! Wir reden hier von Beträgen, die in die Billionen gehen! Und du willst mir was von billiger Energie erzählen. Sauber ist die auch nicht, denn Windmühlen, PV-Anlagen und gigantische Speicher haben einen mehrfachen Rohstoff- und Flächenverbrauch von konventionellen Kraftwerken.
        Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Ohne staatliche Vergütungsgarantie sind die sog. EE nicht überlebensfähig. Man sieht es gerade am Zusammenbruch des PV-Großanlagenmarktes. Und ohne Speicher nicht grundlastfähig. Und es gibt keine Technologie, die auch nur annähernd den Speicherbedarf decken könnte. Und nicht vergessen, nach einem Gebrauch der Speicher müssen die auch wieder aufgeladen werden. Das heißt, Sonne und Wind müssen dann doppelt so viel scheinen und wehen. Ihr steht mit eurer quasi-religiösen Idee gegen die Natur. Und diesen Kampf könnt ihr nicht gewinnen, denn ihr macht euch mit den sog. EE von der Natur abhängig. Wahrscheinlich begreifst du das als Letzter, wenn es zu spät ist.

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      Peters grünes Gewissen

      17. Januar 2014 um 01:42

      Die letzte Regierung hat versucht, den Erneuerbaren mit der Brechstange den Garaus zu machen. Hat aber leider nicht bei allen funktioniert.

      Und zum Strompreis: Erneuerbare sind der einzige Weg, ihn stabil zu halten. Das ist Fakt! Deshalb sind die Erneuerbaren die Zukunft. Die Versprechungen lösen Sie heute bereits ein – mit 25,4% Anteil an der Stromversorgung. Das ist auch Fakt.

      Du kannst es drehen und wenden wie du willst – die Erneuerbaren sind der Weg in eine saubere Zukunft.

      Bisher habe ich noch kein stichhaltiges Argument von dir gehört, das das widerlegen würde…

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    Peter Jensen

    17. Januar 2014 um 01:16

    Da muss man gar nicht die Augen zumachen, um keine Vorteile bei den sog. EE zu sehen. Es gibt nämlich keine. Nur leere Versprechen auf die Zukunft. Die Nachteile sind dafür heute schon deutlich sichtbar.
    Und ja, es ist sehr seltsam, wie die Propaganda überall angenommen wird. Wenn ich dann aber das Diskussionsniveau von „Experten“ wie dir sehe, ist es schon gar nicht mehr seltsam. 🙂

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      Peters grünes Gewissen

      17. Januar 2014 um 01:23

      Naja, außer leeren Hülsen und abgedroschenen Floskeln, genereller Ablehnung und gelegentlich unvollständigen Entgegenhaltungen kannst dem „Experten“ aber scheinbar nicht besonders viel entgegen setzen 😉

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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 01:26

        Ja, genau! 🙂 Dass du das nicht verstehst, ist mir klar!

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 01:33

        *grübel*

        @Rest der Welt: Habe ich nicht alle komischen Argumentationsstränge vom Peter wiederlegt?

        Naja, wo der Horizont fehlt, kann man wohl nichts machen.

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    Matthias Gaßmann

    16. Januar 2014 um 21:54

    Hallo Herr Jensen,

    die Antwort auf die Frage, wann der Strompreis sinkt ist schnell beantwortet. Wenn Braunkohle keine indirekte Finanzierung aus der EEG-Umlage erhält. Stellen Sie sich doch einfach vor, Sie zahlen die Umlage für RWE, EON und Vattenfall. Dann trifft es Sie nicht so hart ;-). Oder Sie wechseln zu CareEnergie. Die versuchen es ebenfalls über die Eigenverbrauchregelung.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hoehere-oekostrom-umlage-fuer-braunkohle-tagebau-a-943656.html#ref=rss

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    Micha

    16. Januar 2014 um 16:26

    Hallo Peter,

    Strom aus PV-Anlagen wird an das jeweilige EVU verkauft, der Preis wurde von der Regierung und dem Bundestag festgelegt und wer hat „DIE“ wohl gewählt !?
    Jetzt ist der PV-Ertrag deutlich unter dem Verbraucherstrompreis und der Erzeugerpreis aus Kraftwerken auch, ich bin mal gespannt wann der Strompreis sinkt und die Energiekonzerne was von ihren Gewinnen abgeben !?

    Gruß Micha
    aus Dresden

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      Peter Jensen

      16. Januar 2014 um 19:24

      Hallo Micha, ich wurde ja schon ermahnt, weil ich angeblich nicht zum Thema des Beitrages oben kommentiert habe. Dein Kommentar passt auch nicht so recht dazu, vielleicht kriegen wir wieder einen Warnhinweis von Frau Blume. 🙂
      Ich weiß eigentlich nicht so recht, worauf Du hinauswillst. Was meinst Du damit, „bin mal gespannt, wann der Strompreis sinkt“? Und was meinst Du damit, der PV-Ertrag liegt unter dem Verbraucherstrompreis? Du vergisst doch hoffentlich nicht, dass Verbaucherpreis und Erzeugerpreis nicht dasselbe sind. Dazwischen liegen etwa 23 oder 24 ct/kWh an anderen Kosten, die mit der reinen Erzeugung von Strom nichts zu tun haben. Das sind Netzgebühren, Vertriebskosten, Steuern, Abgaben…
      Das kannst Du nicht mit der Vergütung nach EEG vergleichen. Die EEG-Vergütung entspricht im Prinzip den reinen Erzeugerkosten. Die betragen zur Zeit im Schnitt über alle Anlagen und Altersstufen irgendwas zwischen 20 und 30 ct/kWh. Tendenz fallend durch Rückgang der EEG-Förderung. Konventionelle Kraftwerke produzieren für 3-6 ct/kWh. Diese Werte muss Du vergleichen. Und da würden dann bei den sog. EE auch alle anderen Bestandteile bis zum Endkunden obendrauf kommen.
      Und was die Gewinne der Energiekonzerne angeht… die haben wenigstens ordentlich Gewinne gemacht und Steuern gezahlt und Dividenden an die Kommunen, die mit ihren Stadtwerken sehr eng mit den Großen 4 verbunden waren und dort auch aktiv Einfluss genommen haben auf die Geschäftspolitik.
      Im Augenblick schwinden die Gewinne der Großen 4 und die Kommunen beklagen sich, dass weniger Steuern und Dividenden in die öffentlichen Kassen fließen. Was meinst Du, was gerade in Dortmund und Essen zB los ist?
      Außerdem ist mir nicht bekannt, dass Deutschland vor der sog. Energiewende unter dem Joch der gierigen Energiekonzerne gelitten hätte und unter zu hohen Strompreisen zusammengebrochen wäre. Und ausgerechnet die, die uns jetzt günstigere Preise versprechen, verteuern gerade den Strom, nämlich die sog. EE.

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        Peters grünes Gewissen

        16. Januar 2014 um 21:29

        Ach Peter, schon wieder so kurzsichtig gedacht. Weißt du denn, was Umweltkosten sind? Zusätzlich zu den reinen Erzeugungskosten zieht uns deine konventionelle Beulenpest nämlich noch die Umweltkosten aus der Tasche. Heimlich still und leise ohne dass man es auf der Stromrechnung sieht.

        Mit deinen Erzeugungskosten liegst du wohl auch ziemlich daneben. Mal eben den billigsten Kraftwerkstypen rausgesucht und gehofft, dass keiner nachfragt, oder?

        Schau mal hier, was die Stromerzeugung mit konventionellen Kraftwerken wirklich kostet.

        Da Kernkraft in Deutschland ausstirbt, reicht es wohl, Kohle und Gas zu betrachten.
        So – und nu rechnen wir mal:

        Braunkohle
        Erzeugung: 3,8 – 5,3ct
        Umweltkosten: 10,7ct
        = 14,55 – 16,05ct pro kWh

        Steinkohle
        Erzeugung: 6,3 – 8 ct
        Umweltkosten: 8,94 ct
        = 15,24 – 16,94 ct pro kWh

        Erdgas
        Erzeugung: 7,5 – 9 ct
        Umweltkosten: 4,91 ct
        = 12,41 – 13,91 ct

        PV
        Erzeugung: 7,9 – 14,2 ct
        Umweltkosten: 1,18 ct
        = 9,08 – 15,38 ct pro kWh

        Windkraft
        Erzeugung: 4,5 – 10,7 ct
        Umweltkosten: 0,26 ct
        = 4,76 – 10,96 ct pro kWh

        Da fällt schon was auf, oder? Und noch eins: Wind und Solar haben noch Potential zur Kostensenkung. Das einzige Potential, das die konventionellen haben, sind steigende Kosten – z.B. durch knapper werdende Rohstoffe.

        Dann zu deinen anderen Punkten:
        – Vertriebskosten: Gibt’s bei EE nicht (Einspeisevorrang)
        – Netzgebühren: Warum sollte man bezahlen für etwas, das man gar nicht nutzt? Wenn ich meinen PV-Strom nicht nutze, bekommt ihn mein Nachbar. Gerne zahle ich Netzgebühren im Anteil zur Strecke, die ich nutze = (Netzgebühren / StreckeZumKraftwerk) * StreckeZumNachbarn.
        Dann zahle ich (6,0ct / 114000m) * 14m = 0,00074ct / kWh

        Schade, dass Du deine Beiträge immer so einseitig recherchierst!

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    Leonie Blume

    16. Januar 2014 um 12:14

    Hallo Herr Jensen,

    wir hatten uns doch schon mal darauf geeinigt, dass Sie nur dort kommentieren, wo es thematisch Sinn macht, oder? Ich bitte Sie das einzuhalten. In diesem Beitrag geht es weder um das EEG noch um politische Themen.

    Ich hoffe auf Ihr Verständnis
    Leonie Blume

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      Peter Jensen

      16. Januar 2014 um 12:37

      Liebe Frau Blume,

      geben Sie mir doch bitte Ihre e-mail-Adresse, dann kann ich Ihnen künftig meine Kommentare zur Zensur vorlegen, bevor ich sie hier poste.

      Nebenbei ist das ganze EE-Thema in allererster Linie ein politisches Thema!

      Aber ich gelobe Besserung!

      Auch wenn es schwerfallen dürfte, die „Erträge“ von Herrn Höhle ohne Hinweis auf das EEG zu kommentieren, denn da kommen sie ja her.

      Auch Ihnen ein Frohes Neues! 🙂

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 00:45

        Und so schnell verschwinden Peters guten Vorsätze in der Tonne *lol*

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    Peter Jensen

    16. Januar 2014 um 11:00

    Ja das ist ja auch eine Überraschung, dass die Sonne nicht immer gleich scheint. Wie soll man das auch vorher wissen? Aber zum Glück gibt es ja Internet-Foren, wo einem das gesagt wird.

    🙂

    Na zum Glück haben konventionelle Kohle-, Atom- und Gaskraftwerke die Delle geräuschlos ausgeglichen, die die fehlende Sonneneinstrahlung hinterlassen hat. Denn der Wind kann es nicht gewesen sein. Die „Erträge“ aus WKA waren in 2013 auch rückläufig.
    Diese Einnahmen übrigens „Erträge“ zu nennen, kommt mir als betriebswirtschaftlich gebildetem Bürger ziemlich übertrieben vor. Erträge erzielt man gemeinhin durch Verkauf selbstgeschaffener Waren und Dienstleistungen, für die man am Markt einen Käufer finden muss. Die EEG-Vergütung gibt es dagegen garantiert! Zwangsweise eingetrieben von allen etwa 40 Mio Haushalten mit Stromanschluss und fast allen Unternehmen im Lande.

    Aber gut, die Weihnachtszeit war ja die Zeit der Geschenke und milden Gaben. Freut mich, dass ich einen Teil dazu beitragen konnte (wenn auch unfreiwillig), dass bei ihnen, Herr Höhle etwas Geld in die Kasse gekommen ist. Hoffentlich hat es für die Kreditrate für die PV-Anlage gereicht, oder für Geschenke oder wenigstens für den Weihnachtsbraten. 🙂

    Ich selbst hatte zwar etwa 72 Euro weniger zur Verfügung durch die EEG-Umlage, aber ich will ja nicht auf den schnöden Mammon schauen. Das tun die EE-Betreiber schon genug.

    Frohes Neues!

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      Peters grünes Gewissen

      16. Januar 2014 um 13:18

      Hallo Peter!

      Na? Ist dein Weihnachtsurlaub vorbei? Zeit, wieder mal ein bisschen Geld zu verdienen?

      Naja, wer’s nötig hat…

      Wenn’s nach dir ginge, würden wir die erneuerbaren abschalten und wieder zurück fallen in die energietechnische Steinzeit, als noch fast die gesamte Energie durch fossile und atomare Kraftwerke erzeugt wurde. Atommüll und Luftverschmutzung inklusive.

      Ich wünsche dir auch ein frohes neues Jahr – und eine Portion Verstand um zu erkennen, dass man nicht die Umwelt seiner Kinder zerstören sollte, nur um selbst möglichst wenig Geld dafür zu bezahlen.

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        Peter Jensen

        16. Januar 2014 um 14:20

        Der anonyme Schreiberling wieder… 🙂

        Naja vielleicht wachsen ja in 2014 Windmühlen und PV-Anlagen auf natürliche Weise aus dem Boden und an Büschen, so dass die Umweltzerstörung durch deren Herstellung ab nächstem Jahr wegfällt.

        Und wer vorgibt, an die Kinder zu denken, ihnen und allen anderen Bürgern aber die Kosten der sogenannten Energiewende (EEG-Umlage, Arbeitsplatzverlust usw…) völlig schmerzfrei weiterreicht, ist als Moralinstanz nun wirklich nicht geeignet.

        Und was die „Steinzeit“ angeht: wenn man sich auf der Welt so umschaut, wird diese „Steinzeit“ wohl noch eine Weile gehen. Nach Auslaufen der Förderung wird jedoch von Solar- und Windenergie nicht mehr viel übrig bleiben. Ist ja jetzt schon nicht mehr viel übrig…

        Aber da fällt mir auf, das passt ja gar nicht zum Thema. Frau Blume, ich erwarte die Zurechtweisung des anonymen Schreiberlings durch sie. 🙂

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        Peters grünes Gewissen

        16. Januar 2014 um 20:59

        Da bleibt mehr übrig als du denkst. Vor allem weil dahinter hunderttausende von Privatleuten stecken, die die Energiewende wollen, und deren Ziel nicht in erster Linie Gewinne, Margen und Dividenden sind, sondern saubere Energie für uns und die kommenden Generationen 🙂

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        Peter Jensen

        16. Januar 2014 um 21:35

        „…Vor allem weil dahinter hunderttausende von Privatleuten stecken, die die Energiewende wollen, und deren Ziel nicht in erster Linie Gewinne, Margen und Dividenden sind, sondern saubere Energie…“

        Na klar, deswegen sorgt sich Herr Höhle auch vor allem um die Wirtschaftlichkeit seiner Investition! Kann man ja oben schön lesen. 🙂

        Aber den Hunderttausenden Profiteuren stehen mehrere Millionen ggü, die den Mist bezahlen müssen. Wenn die das erstmal kapiert haben… 🙂

        Und wenn man sich keine Gedanken um seine Margen macht, dann endet man eben wie Prokon oder Solarworld oder Windreich oder… und und und…

        Und „saubere“ Energie gibt es nicht! Was soll das denn sein? Irgendwann wirst auch du noch begreifen, dass Windmühlen und Solarzellen nicht an Bäumen und Büschen wachsen, sondern hergestellt werden müssen! Aus Beton, Stahl, Kunststoff (das war vorher Erdöl!) und vielen anderen Rohstoffen, die genau wie Kohle oder Uran aus dem Boden geholt werden müssen. Und da die Energieausbeute jämmerlich schwach ist, ist der Materialverbrauch je kWh viel größer als bei konventionellen Kraftwerken. So ist die Realität. „Saubere Energie“ ist nichts weiter als ein Marketing-Wort aus dem Öko-Propaganda-Studio.
        Übrigens, und damit komme ich nochmal auf Herrn Höhles ursprünglichen Beitrag zurück, was Frau Blume sicher freuen wird, die Ausbeute an Solarstrom in der Woche vom 01.01. bis 07.01.2014 stellte sich grob überschlägig wie folgt dar:
        Gesamtlast in D: ca 5.904.000 MWh
        Solarstrom in D: ca. 171.000 MWh

        Das heißt, dass in der ersten Januar-Woche gewaltige 2,9% unseres Strombedarfs durch Solaranlagen gedeckt wurden. Halleluja! Hoffentlich reicht das für Herrn Höhles Wirtschaftlichkeitsberechnung. 🙂

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        Peters grünes Gewissen

        16. Januar 2014 um 22:37

        Uiuiui Peterchen,

        da bist du aber scheinbar auf einem (Wind-)Auge blind!

        Wenn’s ein Versehen war, nehme ich deine Entschuldigung gerne an (wenn sie kommt). War es absicht, willst du uns wohl ganz gepflegt übers Ohr hauen. Dann sage ich dir: Verarschen kannst du deine Großmutter, aber nicht die vielen Menschen, die mit ihren vielen EE-Anlagen sauberen Strom produzieren und dafür sorgen, dass von dem konventionellen Kraftwerken von Tag zu Tag weniger dreck in unsere schöne Welt geschleudert wird.

        Gut dass es dein Gewissen gibt, um dich wieder auf den rechten Pfad der Tugend zurück zu bringen (auch wenn es ein ganz schön anstrengendes Stück Arbeit ist).

        Hier noch einmal die richtigen (und vollständigen) Zahlen für 01.01. – 07.01.2014:
        Netzlast nach ENTSOE: 8.588.528,35 MWh
        PV (50Hertz, Tennet, Amprion, TransnetBW): 150.401,25 MWh
        Wind (50Hertz, Tennet, Amprion, TransnetBW): 2.031.187,25 MWh

        Überraschung: Anteil Erneuerbarer in genau deiner Beispielwoche = 25,4 %

        Besser Recherchieren nächstes mal, und nicht einfach Leute über’s Ohr hauen wollen!

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        Peters grünes Gewissen

        16. Januar 2014 um 22:51

        Mal schauen, ob es mir gelingt, ein Bild von Peterchens achso schlimmer KW1 zu verlinken:

        Falls das Bild vor dieser Zeile nicht zu sehen ist, hier der Link.

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        Peter Jensen

        16. Januar 2014 um 23:44

        Mann, anonymer Schwachkopf, bevor du nächstes Mal meine Kommentare beantwortest, lies sie doch erst mal genau. Ich habe von Solarstrom in der ersten Januarwoche gesprochen. Und was machst du? Erzählst mir was von Wind und Solar. Kann man ja machen, nur tu dann nicht so, als hätte ich irgendwas unterschlagen. Ich habe ganz deutlich Solarstrom angesprochen und mich dabei auf Herrn Höhles Jubelgesang auf den Solarertrag im neuen Jahr bezogen. Und was machst du? Präsentierst Zahlen für PV-Strom, die noch schlechter sind als meine. Ich hatte mit grob überschlägig am Bildschirm ermittelten Zahlen (stand auch extra da!!!) 2,9% für PV-Strom ermittelt. Tatsächlich sind es ja nach deinen Zahlen sogar nur 1,8%.
        Also spar dir deinen vorlauten Hinweis auf bessere Recherche, Schwachkopf!
        Zu Wind hab ich mich überhaupt nicht geäußert! Aber wo wir schon dabei sind: 25,4 % sog. EE bedeutet auch , dass 74,6% unseres Strombedarfs aus sauberen, zuverlässigen, sicheren und preiswerten konventionellen Kraftwerken geliefert wurden. Im Jahresschnitt werden es dann noch mehr sein. Trotz erheblichem Zubau an PV und Wind.
        Und zum tausendsten Mal: die sog. EE sind NICHT sauber. Es gibt keine saubere Energie. Es gibt nur Öko-Neusprech, der den Menschen den Verstand verkleben soll. Offensichtlich klappt das auch sehr gut bei vielen Leuten.
        Sieht man ja auch an deinen ominösen „Umweltkosten“, die man nirgendwo sieht. Ist das wieder eine Greenpeace-Propaganda-Studie gewesen?
        Aus Braunkohle wurden in 2012 etwa 159 Mrd kWh Strom erzeugt. Bei angeblichen 10,7 ct/kWh „Umweltkosten“ wären das insgesamt etwa 17 Mrd. Euro an sog. „Umweltkosten“. Nur in einem Jahr! Also dir kann man auch wirklich jeden Scheiß erzählen, oder?
        Wo bitte sollen denn diese Kosten versteckt sein? Irgendwer muss die ja mal bezahlen. Kannst du mir den Posten im Bundeshaushalt zeigen? Oder irgendwoanders?
        Du bist so verblendet, du glaubt wirklich jeden Mist. Ich halte mich an die Realität.

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 00:09

        Hallo Peter,

        hier spricht wieder dein dringend benötigtes externes Gewissen!
        Oh – jetzt erzählt Peter nicht nur unsinn, sondern wird auch noch unflätig. Wie unangenehm!

        Wie ich schon sagte: du hast Windenergie komplett unterschlagen. Und wie du siehst, sind heute 25% EE-Strom auch im Winter problemlos drin. Und es werden mehr und mehr und mehr…

        Wärest du meinem Link gefolgt, hättest du schon selbst feststellen können, dass das keine „Greenpeace-Propaganda-Studie“ war, sondern eine Analyse des Umweltbundesamtes.

        BMU (2012): Erneuerbare Energien 2011, http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_in_zahlen_2011_bf.pdf

        Breitschopf, B. et al. (2010), Einzel- und gesamtwirtschaftliche Analyse von Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien im deutschen Strom- und Wärmemarkt – Update der qualifizierten Kosten- und Nutzenwirkungen für 2009, Untersuchung im Auftrag des BMU

        Und im Jahresschnitt deckten erneuerbare Energien schon 25,8%.
        Quizfrage: glaubst du, dass dieser Anteil eher abnimmt oder zunimmt, wenn die Bundesregierung sich auf 40 bis 45 Prozent im Jahre 2025 und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035 geeinigt hat? 🙂

        Ja ja, du hältst dich an die realität – und deine Realität ist halt sehr speziell. Vermutlich denkt der Goldfisch im Glas auch so. Seine Realität ist, dass die Welt etwa 20 cm Durchmesser haben muss und ausschließlich aus Wasser besteht 😉

        Über’n Tellerrand gucken soll helfen!

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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 00:56

        Die kläglichen Versuche, das Dilemma der sog. EE schönzureden, werden immer lächerlicher!

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 01:00

        Hallo Peter,

        hier spricht wieder dein Gewissen.

        Ich glaube, was wirklich lächerlich ist sind deine Versuche, die Menschen außerhalb des Fischglases davon zu überzeugen, dass die Welt hinter der Scheibe endet (obwohl diese Menschen dort stehen und mit dir reden) Hmmm… War das vielleicht zu kompliziert? *grübel*

        Ich versuch’s mal einfacher zu formulieren: Mach die Augen auf und überprüfe reflektiere deine Sicht der Realität. Schau mal, ob es da nicht doch noch mehr als das Fischglas gibt.

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        Peter Jensen

        17. Januar 2014 um 01:13

        Und verschone mich doch bitte mit deinem pseudo-intellektuellem Gehabe. Das macht alles noch lächerlicher! Wasserglas… 🙂

        Die Realität sind hohe Strompreise und Firmenpleiten in der gesamten EE-Branche. Deine Versprechen für die Zukunft sind Phantasie und Propaganda.

        Wer heute nichts zu bieten hat, beruft sich auf die Zukunft.

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        Peters grünes Gewissen

        17. Januar 2014 um 01:21

        Hmmm… Lass mich überlegen…. Nö!
        Das Wasserglas trifft’s schon perfekt.

        Ich kann ja durchaus verstehen, dass es dich wurmt, dass die erneuerbaren ganz gezielt ausgebaut werden – mit einem Ziel von 80% an der Stromerzeugung in 2050. Da ist nicht mehr viel platz für das heutige Energiesystem. Ich vermute sehr stark, dass du dort beschäftigt bist. Da ist es ganz verständlich, dass man für seinen Arbeitsplatz kämpft. Tatsächlich gibt es aber auch neue Jobs, wenn das alte Energiesystem stirbt. Kopf hoch – vielleicht arbeitest du ja in 10 Jahren selbst bei einer Ökobude und postest mit der gleichen Intensität gegen den konventionellen Schmuddelrest.

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        Tom

        30. Januar 2014 um 15:04

        Gewissen sagt:

        „Verarschen kannst du deine Großmutter, aber nicht die vielen Menschen, die mit ihren vielen EE-Anlagen sauberen Strom produzieren und dafür sorgen, dass von dem konventionellen Kraftwerken von Tag zu Tag weniger dreck in unsere schöne Welt geschleudert wird. – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/01/15/liefert-meine-pv-anlage-was-sie-verspricht/#sthash.6iRPkdwB.dpuf

        In der Zeitung steht, dass sich Deutschlands stromerzeugungsbedingter CO2-Ausstoss bei steigender PV- und Windkraftnutzung erhöht hat. Hat Herrn Höhles Einspeisung dafür gesorgt, dass von den konventionellen Kraftwerken von Tag zu Tag nicht weniger, sondern mehr Dreck in unsere schöne Welt geschleudert wird?

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