Keine halben Sachen: Nordhessens frischer Wind Richtung Energiewende

Von am 15. Dezember 2014 in der Kategorie Energiewende mit 1 Kommentar
100 prozent nordhessen

Strom aus 100% erneuerbarer Energie – und das schon im Jahr 2050. Dieses Ziel hat sich die Landesregierung des Landes Hessen bereits vor ein paar Jahren gesetzt. Und der Norden Hessens setzt sogar noch einen drauf.

Nordhessen will noch schneller sein Ziel erreichen – spätestens 2050. Eigentlich. Ähnlich wie auf Bundesebene aber ist die Umsetzung dieses Ziels auch in Hessen ins Stocken geraten. Eine groß angelegte Kampagne des cdw Stiftungsverbands soll das jetzt ändern – und frischen Wind in die Segel der nordhessischen Energiewende blasen. Das Ziel: Keine halben Sachen.

 

Nordhessen ist schon jetzt Vorreiter in Sachen Energiewende

Schon jetzt hat die Region Nordhessen im Bezug auf erneuerbare Energien eine Vorreiterrolle in der Bundesrepublik: Während der Bund 2013 eine Erneuerbaren-Quote von 25 % hatte, schafft es Nordhessen im selben Zeitraum bereits auf eine Quote von knapp über 30%. Und während der Bund bis heute kein konkretes 100%-Ziel verabschiedet hat, hat das Land Hessen ein solches Ziel bereits fest vor Augen. Doch auch wenn schon einiges erreicht ist, auf diesen Lorbeeren ausruhen und auf der Hälfte stoppen sollte Hessen und vor allem die Region Nordhessen aber nicht.

„Große Vorhaben erfordern großen Einsatz. Und wer wirklich etwas bewegen will, der darf keine halben Sachen machen. Dies gilt insbesondere bei der Energiewende. Wir in Nordhessen haben hier schon eine Menge bewegt. Jetzt müssen wir das Ziel 100 Prozent weiter mit aller Kraft vorantreiben“

Volker Wasgindt, Geschäftsführer des cdw Stiftungsverbundes

 

Halbe Sachen sind für ihn ein no-go – genau wie für viele Bürger in Nordhessen. Sie wollen die volle Energiewende im mittleren Norden. Und zwar möglichst schnell.

 

 

Jobmotor für die Region

Das die Energiewende machbar ist, belegen inzwischen auch praktische Zahlen aus den Vorjahren. 2013 erzeugten die Erneuerbaren Energien zum Beispiel allein in Nordhessen bereits rund 1,3 Millionen Megawattstunden grünen Strom. Strom also, der durch Sonne, Wind und Biogas nicht nur nachhaltig und sauber, sondern auch ein echter Jobmotor ist. Bundesweit sorgen knapp 363.000 Beschäftigte dafür, das die Erneuerbaren-Energien-Branche sich weiter positiv entwickelt. In Deutschland – und damit auch in Nordhessen, wo 15.000 Beschäftigte an einer sauberen Zukunft arbeiten.

 

 

Energiewende: So typisch für die Region wie Herkules oder Ahle Wurscht

„Neben der ökonomischen Bedeutung für Nordhessen leisten jede Kilowattstunde aus Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zu einer umweltfreundlichen, wirtschaftlichen und sicheren Energieversorgung. Wir möchten daher alle Bürger unserer Region und die Politik motivieren, bei der Energiewende KEINE HALBEN SACHEN zu machen“, sagt Volker Wasgindt. Denn aufklären, neugierig machen und informieren ist das Hauptziel seiner Kampagne. Damit aus dem Halben ein Ganzes wird – und Energiewende irgendwann genauso typisch für Nordhessen ist, wie es Herkules, Ahle Wurscht und die Gebrüder Grimm schon heute sind.

 

 

Was könnt ihr selbst tun?

Informiert euch über die Kampagne „100% Nordhessen“

Lest die 6 guten Gründe für die Energiewende

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Meine Aufgaben:
Alles Rund um Brand Communication & Social Media bei SMA.
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Unternehmensnews, Photovoltaik, Energiewende – und das alles weltweit.
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Als alter Pfadfinder liebe ich es zu zelten – und hab' mit ein paar Freunden sogar schon ein paar Silvester im Schnee verbracht. Natürlich inkl. Feuer, über dem ich dann jeden Morgen Milch, Nutella und Co. auftauen durfte. ;)
Ben arbeitet mittlerweile nicht mehr bei SMA.

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