Energiewende wählen: 5 Gründe für Erneuerbare

Von am 22. Juli 2013 in der Kategorie Energiewende mit 71 Kommentare
Energiewende wählen

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Bis zur Bundestagswahl sind es nur noch wenige Wochen. Dabei entwickeln sich die Energiewende und das Erneuerbare Energien-Gesetz zu einem zunehmend heißen Wahlkampfthema. Leider hat sich die öffentliche Diskussion bereits seit Monaten einseitig auf das Thema Kosten verengt. Und nicht immer werden dabei alle Zahlen und Fakten vollständig und richtig in den Medien wiedergegeben. Daher möchten wir uns einmischen und bis zur Bundestagswahl in jeder Woche ein anderes Thema rund um die Erneuerbaren Energien aufgreifen, um das Bild geradezurücken. Im ersten Teil befassen wir uns damit, warum Erneuerbare Energien in Deutschland sinnvoll sind. Wir freuen uns, wenn ihr unsere Beiträge möglichst weit verbreitet.

 

PV-Leistung

An sonnigen Tagen erzeugen Deutschlands Photovoltaikanlagen mittags mehr Strom als 20 Atomkraftwerksblöcke.

1. Erneuerbare überholen Atomkraft

Im vergangenen Jahr haben die Erneuerbaren Energien die Atomkraft überholt – und fast ein Viertel, nämlich 22 Prozent, zur Bruttostromerzeugung in Deutschland beigetragen.

Im Juni diesen Jahres gab es dann einen neuen Rekord: Nach Schätzungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben allein die hier installierten Solaranlagen 4 309 Gigawattstunden Strom produziert. Das waren 19 Prozent mehr Solarstrom als im Vorjahr, trotz nicht gerade optimaler Witterungsbedingungen. Und auch die im Juni erzeugte Windstrommenge kann sich sehen lassen: 3 407 Gigawattstunden, 17 Prozent mehr als ein Jahr davor.

 

2. Saubere Leistung

Die Erneuerbaren Energien leisten also schon heute einen wichtigen Beitrag zu unserer sicheren und sauberen Stromversorgung. Und sie werden immer effizienter und kostengünstiger. Beim heutigen Stand der Technik können selbst im Norden Deutschlands bereits 40 Quadratmeter Solarmodule ausreichen, um den Strombedarf einer Durchschnittsfamilie zu decken.

 

3. Sichere Versorgung

Auch der viel beschworene Blackout durch die Abschaltung von Atomkraftwerken und die immer größeren Mengen von Erneuerbaren Energien im deutschen Netz ist bisher ausgeblieben. Die exportierte Strommenge ist im Gegenteil in der ersten Jahreshälfte 2013 um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

 

4. Unbegrenzte Verfügbarkeit

Sonne und Wind ergänzen sich bei der Stromerzeugung optimal. Denn meistens weht der Wind genau dann, wenn keine Sonne scheint und umgekehrt. Ergänzt um Wasserkraft und flexible Gaskraftwerke, die schnell hoch- und heruntergefahren werden können, sowie dezentrale Speicher sind sie in der Lage, eine langfristig zuverlässige, saubere und kostengünstige Stromversorgung zu sichern – nicht nur heute, sondern auch in ferner Zukunft. Denn im Gegensatz zu den fossilen und atomaren Energieträgern stehen die Erneuerbaren Energiequellen unbegrenzt zur Verfügung. Allein die Sonne schickt in jeder Minute ein Vielfaches der Energie auf die Erde, die die gesamte Menschheit verbraucht.

Kohle-, Öl-,  Gas- und Uranvorkommen sind hingegen begrenzt. Und ihre Erschließung ist zudem mit erheblichen Umweltrisiken verbunden. Katastrophen wie die brennende Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko vor drei Jahren sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Die durch die alltägliche Nutzung von Kohle, Öl und Co. ausgelösten Umwelt- und Klimaschäden verursachen Milliardenkosten – die nicht in den Preisen für die Nutzung dieser Rohstoffe enthalten sind. Das gilt auch für das  so genannten Fracking zur Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen. Die neue Methode, bei der Gesteinsschichten durch hohen Wasserdruck und Chemikalien aufgebrochen werden, um Erdgas zu fördern, ließ die Erdgaspreise insbesondere in den USA sinken. Ihre negativen Folgen für Mensch und Umwelt sind jedoch noch weitgehend unbekannt. Seit langem bekannt ist dagegen die ungelöste Problematik der Entsorgung von strahlendem Atommüll. Ihre Dringlichkeit wurde der Öffentlichkeit erst vor wenigen Wochen durch die Diskussionen um ein Endlagersuchgesetz für Deutschland erneut vor Augen geführt.

Erneuerbare Energien leisten einen immer stärkeren Beitrag zu unserer Energieversorgung. 2013 lag ihr Anteil schon bei 22 Prozent. Damit haben die Erneuerbaren die Atomkraft überholt – nachhaltig, sauber und zukunftsfähig.

Erneuerbare Energien leisten einen immer stärkeren Beitrag zu unserer Energieversorgung. 2012 lag ihr Anteil schon bei 22 Prozent. Damit haben die Erneuerbaren die Atomkraft überholt – nachhaltig, sauber und zukunftsfähig.

 

5. Keine Nebenwirkungen

Im Gegensatz dazu schädigt die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen weder das Klima, noch fallen Abfälle an, deren sichere Lagerung auch den nachfolgenden Generationen noch Kopfzerbrechen bereiten wird. Sie geschieht dezentral, verbrauchernah und ohne schädliche Nebenwirkungen.

 

Fazit: Energieversorgung mitgestalten

Darum sind die Erneuerbaren Energien in der Bevölkerung nach wie vor beliebt und bieten jedem von uns die Möglichkeit, die Zukunft unserer Energieversorgung selbst mitzugestalten. Sei es mit der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach oder durch die Beteiligung an einer Energiegenossenschaft. Mehr zu diesem Thema gibt es in der nächsten Woche hier zu lesen.

 

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Der Autor

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Ich bin bei SMA Ansprechpartnerin für die Presse.
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Alles rund um das Unternehmen SMA.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ bin ich als Teenager mit dem Rennrodel durch Eiskanäle geflitzt.

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71 Kommentare

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    Peters grünes Gewissen

    15. November 2013 um 11:27

    Oha, hier gibt es auch noch einen sehr interessanten Artikel zu Deinem Lieblings-Verein, Peter 😉
    http://www.heise.de/tp/artikel/33/33783/1.html

    Antworten »
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    Peters grünes Gewissen

    15. November 2013 um 10:59

    Hallo Peter, hier spricht Dein Gewissen!

    Du solltest wirklich an Deinem Wortschatz arbeiten. So viele Kraftausdrücke… Passt gar nicht zu einem gebildeten Menschen.
    Da ich nicht ganz so viel Zeit habe wie Du, und Deine Argumente exakt der EIKE Argumentation entsprechen, übernehme ich mal die öffentlich verfügbaren Antworten darauf:

    „Wissenschaftliche“ Artikel sind der „Markenkern“ von EIKE. … Durch verschiedene Methoden schafft man es, den Artikeln eine gewisse Plausibilität einzuhauchen. Die gängigsten Tricks sind Datenselektion, Vergleich ungleicher Zeitskalen, Mißinterpretationen, falsche Statistikanwendung, Verwendung irrelevanter Fakten . Hier einige im Einzelnen (Beispiele in Klammern):

    1) „Gefühlte“ Argumente statt harte Daten (CO2-Anteil „nur“ 0,039 %)
    2) Falsche räumliche u./o. zeitliche Skala (lokale Wettereffekte wie kalte Winter in Europa)
    3) Irrelevante Aussagen (CO2 Gehalt vor 250 Mio. Millionen Jahren zehnmal so hoch wie heute)
    4) Selektive Überbewertung bzw. Unterschlagung kausaler Zusammenhänge (Anteil Sonnenaktivität/Treibhausgase am Klimawandel)
    5) Vergleich unterschiedlicher Zeitskalen (natürliche Warmzeiten vs heutiger Klimawandel)
    6) Gezielte Überbetonung wissenschaftlicher Kontroversen (Wolkenbildung in Klimamodellen)
    7) Selektive Zeitskalen („Abkühlung seit 1998“)
    8) Suggerieren unzulässiger kausaler Zusammenhänge (Die Eisbärenpopulation wächst =keine arktische Erwärmung??)
    9) Benutzung punktueller Daten (Wachstum einzelner Gletscher)


    Quelle: http://michaelsclimate.wordpress.com/2009/10/31/klimaluegner-in-jena/

    Peter: „CO2 … Ganze 0,04%“ => 1
    Peter: „CO2 ist lebenswichtiges Gas …“ => 4
    Peter: „Temperatur steigt … seit etwa 150 Jahren“ => 5
    Peter: „Und seit etwa 15 Jahren steigt diese globale Durchschnittstemperatur nicht mehr an“ => 7

    Bei Dir hat die EIKE Gehirnwäsche wohl besonders gut funktioniert 🙂

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      Peter Jensen

      15. November 2013 um 15:03

      D…kopf, anstatt nur aus einem anderen Propaganda-Blog abzuschreiben, solltest du einfach mal überprüfen, ob du einen einzigen der Fakten widerlegen kannst. Es wird dir nicht gelingen. 100 Euro für dich, wenn du es schaffst!

      0,04% sind RICHTIG!
      CO2 ist wichtig für Photosynthese ist RICHTIG!
      Temperaturerhöhung seit etwa 1860 um 0,6 Grad ist RICHTIG!
      Stagnation der globalen Temperatur seit etwa 15 Jahren ist RICHTIG!
      Kein Zusammenhang zwischen Temperaturen und CO2 ist RICHTIG!

      Du wirst es nicht widerlegen können. Versuch es, benutz EINMAL dein Hirn.

      Ansonsten liest sich deine Auflistung von Verhaltensweisen genau wie das, was du hier so die ganze Zeit treibst. Betriebsanleitung für einen EE-Ideologen!

      Und dass die Wissenschaftler bei EIKE von den EE-Befürwortern verleumdet werden, passt auch zum Handbuch für Ideologen. Ein einfacher Blick ins Impressum von EIKE hätte gereicht und würde dir zeigen, mit wem du es da zu tun hast. Aber nein, du liest einfach nur in Propaganda-Blogs.

      Es ist ja nicht schlimm, wenn man auf einem Gebiet keine Ahnung hat. Schlimm ist aber, wenn man dagegen nichts tut. So wie du. Ich hab es getan, denn früher habe ich auch mal diesen ganzen Mist geglaubt. Naja, du kommst evtl auch noch hin. Musst nur mal deine grüne Brille absetzen, denn es ist fast alles falsch, was die Grünen seit mehr als 30 Jahren zu Atomkraft und Umwelt/Klima sagen. Und zur Energieversorgung erst recht.

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        Peters grünes Gewissen

        15. November 2013 um 15:13

        Richtig ja, relevant beim Thema Klimaentwicklung? Nein!
        Wenn es so wäre, würde ja irgendein Klimaforscher eure These verteidigen, oder? Pech gehabt 🙂

        Und nein, ich als Verantwortungsvolles Gewissen muss dir nichts von diesem Müll wiederlegen, denn weder ich noch Du sind Klimaforscher und können fachlich etwas dazu beitragen.

        Fakt 1 ist: Dein Standpunkt besteht aus dem der Klimagegner
        Fakt 2 ist: Mein Standpunkt aus dem der Klimaforscher.
        Nun kann jeder für sich selbst überlegen, wer in diesem Gebiet die größere Kompetenz hinter sich hat 😉

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        Peters grünes Gewissen

        15. November 2013 um 15:22

        Peter, denk mal nach. Das, was Du oben zum Klima von dir gegeben hast, entspricht in der Qualität ungefähr der einer Kassiererin, die einem Kraftwerksbetreiber plausibel versucht zu erklären, warum der Ausdehnungskoeffizient des Wärmetauschers so groß ist, dass das Kraftwerk nie langfristig betreibbar ist. Der würdest Du doch auch einen völligen Sockenschuss unterstellen, oder? Aber genau diese Aussagen tätigst Du als selbsternannter „Energieexperte“ über den Klimawandel…

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        Peter Jensen

        15. November 2013 um 19:22

        Das einzig richtige an deinem Kommentar ist, dass du fachlich nichts zum Thema beitragen kannst.

        Und Wissenschaft ist keine Frage von Mehrheiten, sondern eine Frage von Theorie und Beweis. Wenn du dich auch nur ein klein wenig mit dem Thema befasst hättest, anstatt nur Propaganda völlig unreflektiert und offensichtlich unter Abschaltung deines Verstandes zu lesen, hättest du bemerkt, dass es für die CO2-Klimawandel-Theorie keinen Beweis gibt. Die Natur hat aber über Milliarden Jahre den Beweis gebracht, dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat. Und außerdem hättest du von Tausenden Wissenschaftlern weltweit gehört, die diese Theorie bestreiten.
        Aber du befasst dich eben nicht mit dem Thema. Deshalb lohnt es auch nicht, mit dir über das Thema zu diskutieren. Du bist da einfach kein gleichwertiger Diskussionspartner!
        Das ist so, als würde man mit einem Kindergartenkind über den Kategorischen Imperativ von Kant diskutieren wollen.
        Du siehst sicher ein, dass ich zu dem Thema nichts mehr sagen werde. Alle wesentlichen Informationen kannst du in meinen Kommentaren lesen. Da steht alles wesentliche zur Widerlegung der CO2-Klimawandel-Legende drin. Weiteres findest du bei EIKE oder anderen interessanten und informativen Blogs, auf denen Wissenschaftler selbst schreiben oder Artikel anderer Wissenschaftler veröffentlicht werden.
        Fang mal an, zu lernen, stupid!

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        Peters grünes Gewissen

        15. November 2013 um 23:48

        Ach Peter,

        Du bist also ein Klimaforscher, dass Du das Beurteilen kannst… Nein? Bist Du nicht? Dann bist Du vielleicht doch nur der Bäcker, der dem Elektrotechniker die Kirchhoffsche Maschenregel erklären will…

        Schau mal – da gibt es einen Haufen Klimaexperten, die sagen: CO2 ist böse für’s Klima. Die Fachwelt teilt diese Meinung, auf Einschlägigen Fachtagungen wird hier in keinster Weise widersprochen.

        Und dann kommen ein paar ältere Elektrotechniker, Physiker, Paläontologen, Ökonomen und Politologen (ja – so sieht der EIKE Fachbeirat aus) und sagen: Nein – die Klima-Experten sind alle Deppen – wir wissen’s besser. CO2 ist nicht böse, CO2 ist Prima – macht euch nicht ins Hemd…

        Kommt dir da nicht auch etwas sehr, sehr komisch vor? :O Ist wie mit dem Bäcker und dem Elektrotechniker, oder? Vielleicht sollte der Bäcker sich doch lieber darauf beschränken, die Brötchen zu backen, und Elektrotechnisch jemanden machen zu lassen, der Ahnung davon hat – was meinst Du?

        Wenn man sich mal genauer anschaut, mit wem EIKE so alles verbandelt ist, stellt man auch sehr schnell fest, wo das Interesse an dem Leugnen des Klimawandels und an dem Gegenwind gegen die Energiewende kommt. Und es riecht sehr stark nach dem schnöden Mammon der alten Energieindustrie…

        Ich habe mir EIKE und die anderen Blogs sehr genau angesehen. Das einzige, was man dort findet, sind die Versuche meist pensionierter, fachfremder Personen, die Probleme der Energiewirtschaft zu leugnen…

        Apropos Kindisch: Willst Du nicht langsam mal wieder den Wortschatz eines Erwachsenen verwenden? Ich meine den Wortschatz, mit dem Erwachsene normalerweise diskutieren? Ohne diese ganzen Schimpfwörter und Beleidigungen? Ich finde, als Erwachsener sollte man höflich bleiben – auch wenn man in einer Diskussion hoffnungslos unterlegen ist 😉

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        Peter Jensen

        18. November 2013 um 07:16

        „Schau mal – da gibt es einen Haufen Klimaexperten, die sagen: CO2 ist böse für’s Klima. Die Fachwelt teilt diese Meinung, auf Einschlägigen Fachtagungen wird hier in keinster Weise widersprochen.2

        Falsch!

        „Und dann kommen ein paar ältere Elektrotechniker, Physiker, Paläontologen, Ökonomen und Politologen (ja – so sieht der EIKE Fachbeirat aus) und sagen: Nein – die Klima-Experten sind alle Deppen – wir wissen’s besser. CO2 ist nicht böse, CO2 ist Prima – macht euch nicht ins Hemd… “

        Falsch!

        „Wenn man sich mal genauer anschaut, mit wem EIKE so alles verbandelt ist, stellt man auch sehr schnell fest, wo das Interesse an dem Leugnen des Klimawandels und an dem Gegenwind gegen die Energiewende kommt. Und es riecht sehr stark nach dem schnöden Mammon der alten Energieindustrie…“

        Falsch!

        „Ich habe mir EIKE und die anderen Blogs sehr genau angesehen. Das einzige, was man dort findet, sind die Versuche meist pensionierter, fachfremder Personen, die Probleme der Energiewirtschaft zu leugnen…“

        Falsch!

        Mehr ist dazu nicht zu sagen!

        Antworten »
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        Peters grünes Gewissen

        18. November 2013 um 09:43

        Hallo Peter,

        jetzt wirst Du aber nachlässig – streng dich doch mal ein bisschen an!

        „…
        Falsch!

        Falsch!

        Falsch!

        Falsch!

        Mehr ist dazu nicht zu sagen!“

        Mit so einer Argumentationskette fällst Du von Augenhöhe auf einen Bereich irgendwo unterhalb der Grasnarbe 🙁

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        Peter Jensen

        19. November 2013 um 17:35

        Naja, nun, wenn du nicht mehr anbietest, als falsche Propaganda, dann reicht eben ein simples „Falsch!“. Wieso soll ich mich anstrengen, während du nur Propaganda-Texte irgendwo abschreibst?

        Deine Propaganda kannst du jetzt hier alleine weiter machen. Wenn du wieder mal falsche Behauptungen aufstellst, korrigiere ich dich gern wieder.

        Antworten »
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    Endlager

    28. August 2013 um 11:07

    Gibt es ein Endlager oder nicht, das ist die Frage. Zum Glück gibt es kompetente Politiker. Das ist alles was ich dazu sage…
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra5773.html

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      Peter Jensen

      28. August 2013 um 15:10

      Naja, wer meint, das Thema Endlager wäre in einer Comedy-Sendung umfassend behandelt, sollte wirklich nicht mehr zu diesem Thema sagen.

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        Peters grünes Gewissen

        9. November 2013 um 00:55

        Naja, wer meint, das Thema Endlager wäre kein wirkliches Problem, und die Entsorgung erneuerbarer Anlagen wäre viel schlimmer, GEHÖRT in eine solche Comedy Sendung!

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        Peter Jensen

        11. November 2013 um 07:30

        Ja ja…

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    Peter Jensen

    27. August 2013 um 12:15

    Immer wieder derselbe Sülz, Herr Höhle. Und auch wieder nicht richtig gelesen. Die Frage von Lukas‘ habe ich beantwortet. Nämlich so, dass sich die Frage überhaupt nciht stellt. Es gibt gar keinen Grund für eine Energieversorgung ohne Kohle und Uran. Allein Uran reicht für Mio Jahre. Und was Sie als Müll bezeichnen, bezeichnen Forscher als Energiequelle der Zukunft. Die sind da schon sehr weit, die Forscher.

    Sie leiden eben noch immer unter falschen Vorstellungen, was „Atommüll“ angeht. Die grüne Hirnwäsche der letzten 30 Jahre hat gut gewirkt.

    Und Ihre realen Kosten für den Steuerzahler, die Sie da immer wieder anführen, sind keine realen Kosten, sondern nur behauptete und eingebildete Kosten.

    Wer soll eigentlich für die Entsorgung alter Solarzellen und Windanlagen aufkommen? Und wer zahlt eigentlich für die realen Umweltschäden, die Biogas-Anlagen fast jeden Tag in Deutschland verursachen?

    Und wer hat eigentlich die Hunderten Mio an Subventionen/Fördermittel für Solarfirmen bezahlt? Nur in den letzten paar Jahren in Deutschland. Nun stehen fast alle Fabriken leer… Blödes Geschäft!

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      Christian Höhle

      27. August 2013 um 13:30

      Wenn sie meinen … 😉

      Antworten »
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        Peter Jensen

        27. August 2013 um 13:54

        Nicht nur ich…

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      Peters grünes Gewissen

      9. November 2013 um 00:53

      Oh Mann Peter, was Du für einen Unsinn von Dir gibst. Der Endlagerung von Atommüll und der CO2-Verseuchung der Umwelt, die kontinuierlich durch den Betrieb konventioneller Kraftwerke entsteht, die einmalige Entsorgung von erneuerbaren Anlagen nach 20, 30 oder 40 Jahren gegenüber zu stellen, ist schon ein hartes Stück.

      Hältst Du die Leser hier eigentlich für bescheuert, dass sie diesen Trick nicht erkennen, mit dem Du Kernkraft und die fossile Energieerzeugung schönreden willst?

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        Peter Jensen

        10. November 2013 um 19:54

        Gewissen-Peter,

        pöbel du nur weiter hier rum. Ich lass mich auf dein Niveau nicht herab.

        Schöne Träume!

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        Peters grünes Gewissen

        10. November 2013 um 22:26

        Was hat das mit pöbeln zu tun, wenn ich Dich nach dauerhafter Ignoranz etwas deutlicher auf Deine fehlerhafte Argumentationskette hinweise? 😉

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        Peter Jensen

        11. November 2013 um 07:29

        Ja ja…

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        Peter Jensen

        15. November 2013 um 10:10

        „CO2-Verseuchung der Umwelt“… kannst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen, was für einen Schwachsinn du von dir gibst?

        Kleine Nachhilfe für dich, denn offensichtlich fehlen die elementare Grundkenntnisse, was eine Verseuchung bedeutet:
        Die Luft besteht zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff. Da sind wir schon bei 99%. Die restlichen 1% verteilen sich auf verschiedene Gase. Von diesen ist CO2 das am wenigsten vorhandene. Ganze 0,04% unserer Luft sind CO2. Und davon sind noch etwa 95% natürlichen Ursprungs, also nicht durch den Menschen verursacht.
        Wir reden also von 5% von 0,04%.
        Und du Schwachkopf redest von Verseuchung.
        CO2 ist lebenswichtiges Gas für die Photosynthese (schon mal gehört, oder konntest du in der Schule Chemie und Bio abwählen?). ALLE Pflanzen benötigen es zum Wachstum. Der Anstieg des CO2 von 0,038% auf 0,04% in den letzten 40 Jahren hat zu mehr Wald und einer Vergrünung der Wüstengebiete geführt! Mehr CO2 bedeutet mehr Pflanzen und das bedeutet mehr Nahrung für Tier und Mensch.
        Die Temperatur steigt übrigens schon seit etwa 150 Jahren an, also weit vor dem Anstieg des CO2. Nebenbei bemerkt beträgt dieser bedrohliche Temperaturanstieg etwa 0,6 Grad in 150 Jahren. Mal abgesehen von den Schwierigkeiten, eine globale Durchschnittstemperatur auf eine Nachkommastelle genau zu berechnen. Und seit etwa 15 Jahren steigt diese globale Durchschnittstemperatur nicht mehr an.

        Und du faselst was von CO2-Verseuchung.

        Du glaubst wirklich jeden Unsinn, den die Grünen seit mehr als 30 Jahren von sich geben, egal ob es sich um Atomkraft oder das Klima handelt. Perfekte Gehirnwäsche!

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    Christian Höhle

    27. August 2013 um 09:33

    Sie sehen, das führt zu nichts und ist absolute Zeitverschwendung.
    Einen schönen Tag.

    Mit sonnigen Grüße,
    Christian Höhle

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      Peter Jensen

      27. August 2013 um 11:24

      Nun habe ich Ihnen schon erklärt, wie man Rückstellungen berechnet, ich habe Ihnen erklärt, wie deutsche AKW versichert sind und wer für Rückbau und Endlagerung verantwortlich ist, ich habe Ihnen erklärt dass Gewinn nicht gleich EBIT ist und viele andere Dinge mehr. Und Sie sagen, das bringt alles nichts. Ach Herr Höhle, das macht dann wirklich keinen Sinn.
      Aber gut, von einem Mitarbeiter eines internationalen Solarkonzerns, der übrigens zu 70% den Gründern und ihren Familien gehört, muss ich auch nicht erwarten, dass er die Nachteile von Solarenergie akzeptiert.

      Antworten »
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        Christian Höhle

        27. August 2013 um 11:36

        Genau – und bei keinem dieser Punkte haben Sie die realen Kosten für den Steuerzahler akzeptiert – weder für Millionen Jahre lange Endlagerung des Atommülls (ja, ich habe durchaus bemerkt, dass Sie geschickt auf den Rückbau ablenken wollten) noch für die Kosten eines möglichen schweren Unfalls. Und damit hätten Sie es auch gleich bleiben lassen können 😉

        Auch Lukas‘ Frage, wie eine Energieversorgung ohne Kernkraft und fossile Brennstoffe aussehen kann, konnten Sie nicht beantworten 🙁

        Wir dagegen haben eine Vision, wie die Energieversorgung zukünftig aussehen kann. Und die ist 100% erneuerbar, sauber und günstig, und hinterlässt unseren Kindern nicht irgendwelchen strahlenden atomaren Müll, mit dessen sicherer Aufbewahrung sie sich hunderte von Generationen lang herum schlagen müssen.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

        Antworten »
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    Peter Jensen

    27. August 2013 um 09:04

    Herr Höhle, schön, dass Sie festlegen, was gesellschaftlich überholt ist. Sie überschätzen damit eindeutig Ihre Fähigkeiten. Auch Ihre Ferndiagnose hinsichtlich meiner Aufgaben ist falsch. Vielleicht arbeite ich einfach nur effektiver als Sie, so wie AKW ggü Solaranlagen.
    Sie fragen ernsthaft, wie ein Kernkraftbetreiber die Kosten für den Rückbau und somit die Höhe der Rückstellungen ermitteln kann? Nun, diese Frage kann nur von jemandem kommen, der davon noch nie etwas gehört hat. Berechnung von Rückstellungen ist alljährliches Business in allen Unternehmen.
    Was glauben Sie eigentlich, wer dort bei den Energieversorgern arbeitet? Wenn man Sie und andere so hört, dann könnte man denken, ein Haufen Arbeitsloser hätte sich ein Grundstück gemietet, schnell mal ein AKW drauf gebaut und nun schauen die mal, was passiert. Herr Höhle, da arbeiten Fachleute! Studierte Ingenieure, studierte Betriebswirte, studierte Controller
    Rückbau von AKW ist keine neue Sache, die in 20 Jahren zum ersten Mal passiert. Das wird weltweit schon durchgeführt. Da gibt es Wissen und Technologie. Diese Kosten kann man sehr gut abschätzen. Noch ne Abzinsung über 25 oder 30 Jahre drauf, fertig ist die Höhe der Rückstellung. Und dann kommt noch ein Wirtschaftsprüfer, in diesem Falle ein Energiefachmann und prüft die Rückstellungen.
    „Strahlende Pest“? Herr Höhle, also bitte, sind Sie direkt aus dem Kindergarten ins Berufsleben eingestiegen?
    Und verdrehen Sie mal nicht die Fakten. Sie haben behauptet, die Kosten für Endlagerung und Rückbau werden auf den Steuerzahler umgewälzt. Das ist falsch! Den weitaus größten Teil bezahlen die AKW-Betreiber. Dass sich die öffentliche Hand daran beteiligt, vor allem an Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finde ich gut. Schließlich hat die Öffentlichkeit ja auch jahrzehntelang billigen Strom.
    Wie hoch der Strompreis in den nächsten 20 Jahren sein wird, weiß ich nicht. Sie sind der Experte für Zukunftsdeutung!

    Antworten »
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    Christian Höhle

    27. August 2013 um 08:04

    Zur Diskussionskultur:

    Es lohnt sich einfach nicht, mehr Aufwand hinein zu stecken. Sie haben ihre – gesellschaftlich bereits lange überholte – Sicht der Dinge und lassen keine anderen obwohl mehr als offensichtlichen Meinungen gelten. Das können sie gerne so machen – dann akzeptieren sie bitte auch, dass ich ihnen meine schon mehrfach geäußerten Positionen einfach nochmals entgegen halte 😉 Im Gegensatz zu ihnen habe ich noch andere Aufgaben, als mich tagelang mit solchen Diskussionen zu beschäftigen.

    Zu den Endlagerkosten:

    Es gibt da noch den Absatz drei, wo eindeutig doch wieder der Steuerzahler gerade stehen muss 😉

    Hier ist auch noch ein sehr interessanter Artikel zu den Kosten des Atommülls für den Steuerzahler: 2-4 Milliarden Euro!
    http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0723/atom.php5

    Also tischen Sie uns hier nicht die Lüge auf, den Steuerzahler würde der Atommüll nichts kosten!

    Sie haben mir in einem anderen Beitrag vorgeworfen, über 10 bis 20 Jahre könne man gar keine Aussagen treffen.
    Wie kann dann ein Kernkraftwerksbetreiber die Höhe der erforderlichen Rückstellungen berechnen, um die strahlende Pest Millionen von Jahren sicher aufzubewahren??

    Zu den Stromkosten:

    Dann geben sie mal deine Abschätzung der Strompreis-Entwicklung der nächsten 20 Jahre. Wie hoch wird der durchschnittliche Strompreis sein? Was sind ihre Erfahrungen mit den Strompreisen aus der Vergangenheit?

    Sonnige Grüße,
    Christian Höhle

    Antworten »
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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 20:20

    Herr Höhle, ich bin gerade wieder amüsiert über Sie und Ihre Art zu diskutieren. 🙂 Ich muss Ihnen das noch mal klar sagen:

    Sie behaupten etwas.
    Sie verlinken einen Artikel, in dem genau das Gegenteil von dem steht, was Sie behaupten und der bestätigt, was ich vorher gesagt habe.
    Und dann sagen Sie, ich wüsste, dass Sie Recht hätten.
    Oder Sie wiederholen dasselbe Argument noch einmal.

    Quite funny! 🙂

    Antworten »
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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 19:01

    Na Sie sind mir ein Spassvogel, Herr Höhle. Sie haben immer noch nicht die von Ihnen verlinkten Artikel gelesen, oder?

    Sie wissen, dass ich Recht habe. Nur wollen Sie natürlich Ihren Arbeitsplatz behalten und Sie wollen sich auch in Zukunft von Ihren Nachbarn Ihr Mittag finanzieren lassen, oder von mir oder von der Kassiererin in Ihrem Supermarkt um die Ecke. Ich sage Ihnen: in ein paar Jahren werden sich Historiker mit diesen einzigartigen Phänomen befassen, wie sich ein Wohlstandsland allmählich vom Fortschritt verabschiedet hat, um sich abhängig von Wind und Sonne zu machen. Und Ihre Kinder werden wahrscheinlich gewisse Fragen stellen…

    Mir ist die Kernkraft ziemlich schnuppe. Aber wenn Ideologen anfangen, die Basis unseres Wohlstands anzusägen und die gesamte Bevölkerung abzocken, ist mir das nicht schnuppe.

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      Christian Höhle

      27. August 2013 um 08:22

      Herr Jensen,

      Sie sagen: “ Mir ist die Kernkraft ziemlich schnuppe.“

      In diesem Zusammenhang: wo ist denn eigentlich ihre lustige Signatur geblieben?
      “Mit atomaren und kohlenstoffhaltigen Grüßen“ 😀
      Das ihnen Kernkraft und die konventionellen Energien schnuppe sind, können sie gerne versuchen, ihrer Großmutter zu erklären – selbst die wird ihnen das nicht glauben…

      Dann sagen Sie: “Aber wenn Ideologen anfangen, die Basis unseres Wohlstands anzusägen und die gesamte Bevölkerung abzocken, ist mir das nicht schnuppe“

      Prima, dann sind wir ja doch einer Meinung – denn genau deshalb gehört die Energieerzeugung dezentralisiert und in Bürgerhand und nicht in die Hände weniger renditeorientierter Großkonzerne!

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

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        Peter Jensen

        27. August 2013 um 09:14

        Und jetzt machen Sie sich doch nciht immer wieder lächerlich mit den „renditeorientierten“ Großkonzernen!
        Was ist SMA? Eine gemeinnützige Einrichtung? SMA ist ein internationaler Großkonzern, der (hoffentlich) auch auf seine Rendite achtet. Sonst darf er am großen Markt nämlich bald nicht mehr teilnehmen, wegen Insolvenz.

        Was soll denn ein Unternehmen stattdessen tun, als auf seine Rendite zu achten?

        Und was meine Signatur angeht (was soll eigentlich diese dumme Frage?): mir geht es hier, im Gegensatz zu Ihnen, mehr um Fakten als um Effekthascherei und lustige Sprüche!

        Und meiner Großmutter kann ich das alles leider nicht mehr erzählen, weil sie schon tot ist. Also lassen Sie die doch am besten einfach aus der Diskussion heraus.

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 18:55

    Lukas, auch für Sie gilt: informieren!

    Eine Technik, die bei einer 3fachen Kernschmelze keine Toten gefordert hat, ist keine Risikotechnologie. Und wenn sich alle Experten, die an Untersuchungen nach Fukushima teilgenommen haben, einig sind, dass es keine signifikanten Auswirkungen auf die Krebsrate gibt, und wenn es keine begutachtete Studie gibt, die das Gegenteil beweist, dann ist Kernkraft keine Risikotechnologie.

    Sie dürfen gern anderer Meinung sein. Millionen von Betriebsstunden aller AKWs weltweit sprechen eine deutliche Sprache.

    Und es gibt bereits ein Endlager. Nicht nur eins. Auf der ganzen Welt gibt es mehrere. Und auch Deutschland hätte schon eines, wenn nicht die Rot/Grüne Regierung von Niedersachsen im Jahr 2000 aus politischen Gründen den Prozess gestoppt hätte. Entgegen ALLER vorher eingeholten Gutachten.
    Jetzt diese Kosten den AKW-Betreibern anzuhängen, ist dreist!

    Lesen Sie mal hier zu Gorleben:

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001424

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 18:44

    Und was Überkapazitäten sind, das sollten Sie schon selbst rausfinden. Ich gebe ja hier keine Vorlesungen in BWL.
    Nur soviel: es geht dabei um die Hersteller, die jetzt fast alle pleite sind aufgrund absurder Überkapazitäten.

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 17:02

    Schauen Sie mal hier:

    http://www.numberwatch.co.uk/warmlist.htm

    Eine Aufzählung all dessen, woran der Klimawandel angeblich Schuld sein könnte oder was er auslösen könnte. 🙂 Stand März 2012

    Ich erinnere nochmal daran, dass die angeblich bedrohliche globale Erwärmung seit 1860 bis Mitte der 1990er Jahre INSGESAMT 0,6 Grad betrug. 0,6 GRAD!!! Dass wird manchmal gern vergessen, bzw. manche wissen das gar nicht.

    🙂

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      Christian Höhle

      26. August 2013 um 17:35

      Danke Lukas – ganz meine Meinung!!!
      Ich habe auch noch ein paar Anmerkungen 😉

      Subventionen für AKW:
      Etwa 50 Milliarden Euro!
      http://www.bmu.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/diw_abschlussbericht_kurz.pdf
      Warum einzelne Technologien ausnehmen? Sie sind auch aus unseren Steuern bezahlt worden, auch wenn kein einsatzbereites Kraftwerk dabei heraus kam.

      Folgekosten:
      Rückbau
      Endlager
      … was sollen wir noch alles bezahlen für eine Technologie, die in Deutschland keiner mehr will?

      Überkapazitäten:
      Nein, erklären Sie es mir, Herr Jensen. Es gibt saubere Energiequellen, die liefern können, wenn die Rohstoffe kostenlos zur Verfügung stehen. Das wird heute schon ausgesprochen gut prognostiziert.
      Für Energien aus diesen Quellen braucht kein Bürger in Deutschland konventionelle Kraftwerke. Nun haben diese Energiequellen die natürliche Eigenschaft, dass ihre maximale Leistung nur theoretischer Natur ist. So besteht auch dann noch keine Überkapazität, wenn wir weit mehr erneuerbare installiert haben, als an Leistungsabnahme in Deutschland überhaupt existiert (wohlgemerkt bei konventioneller Leistung = 0). Überkapazität gibt es erst dann, wenn:
      Abnahme – erneuerbare Erzeugung + Speicher = 0

      Umverteilung:
      Aha – du sagst: 5 ct/kWh gehen von dir -> an den Versorger -> von dort an die EE-Betreiber -> von dort an die Bank -> und von dort an die EE-Konzerne (und ich schlüssele mal auf: Dachdecker, Elektriker, Gerüstbauer, Montagesystem-Hersteller, Wechselrichterhersteller, Modulhersteller, Produktionswerkzeughersteller, Zuliefererbetriebe aller Art).
      Ich sehe das aus einer anderen Perspektive:
      Die meisten Anlagen werden Heute vorrangig zum Eigenverbrauchbetrieben. Dann geht ein guter Teil direkt in die Tasche des Betreibers und damit in die lokale Wertschöpfung. Genau das ist auch der Grund, warum eine 5kWp – Anlage (die übrigens nur 8.500€ kostet) auch bei 3-4ct / kWh weiter sehr rentabel betrieben werden kann. Geht man mal davon aus, dass die Hälfte des Stroms selbst verbraucht und die Hälfte am Markt angeboten wird, dann gibt das:

      Vermarktungserlöse: 2.000kWh * 0,035ct = 70€ / Jahr
      Da heißt es „haben oder nicht haben“ 😉 Und bevor man den Strom wegschmeißt… Geht man mal davon aus, dass es dann keine AKW mehr in gibt, und die Bezugspreise für die Rohstoffe wie in der Vergangenheit auch in Zukunft weiter ansteigen, kann man hier aber auch ruhigen Gewissens von 7-10ct / kWh ausgehen, die man erlösen kann.

      Vorteil für vermiedenen Strombezug: 2.000 kWh * 0,35ct = 700 €
      Und damit ist eine solche Anlage unschlagbar wirtschaftlich 😉

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

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        Peter Jensen

        26. August 2013 um 18:18

        Herr Höhle, Sie zeigen wieder mal sehr schön das Problem, das ich mit Leuten wie Ihnen habe. Sie behaupten dreist irgendwelche Sachen, ohne die belegen zu können und verdrehen Sachverhalte, bis es nicht mehr geht. Zunächst mal zu Ihrem Rückbau:
        Sie behaupten, die Rückbaukosten für AKWs in Mrd. Höhe wären Kosten, die der Steuerzahler zu tragen hätte. Diese Behauptung ist natürlich völlig falsch! Und dann verlinken Sie einen Artikel, den Sie offensichtlich nicht einmal gelesen haben. Darin geht es um Forschungsreaktoren, mit denen die Betreiber kommerzieller AKWs überhaupt nichts zu tun haben. Außerdem geht es um die ehemaligen DDR-Kraftwerke, die auch mit den Betreibern kommerzieller Kraftwerke nichts zu tun haben. RWE und Co. sind nicht Rechtsnachfolger der DDR. Kommen wir zu Gorleben.
        Mal für Sie ganz einfach und deutlich ein Auszug aus Wikipedia:
        „Das Transportbehälterlager, das Abfalllager und die Pilot-Konditionierungsanlage werden betrieben von der Brennelementlager Gorleben GmbH, einer Tochtergesellschaft der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS), die wiederum mehrheitlich im Besitz der Energiekonzerne E.ON, RWE und Vattenfall Europe ist. Der Betreiber des Erkundungsbergwerks ist die DBE mbH, die zu 75 % der GNS und zu 25 % der bundeseigenen Energiewerke Nord GmbH gehört.“
        Sehen Sie, wem das gehört? Und wer es betreibt? Diese Kosten sind ALLE schon im Strompreis enthalten.
        Kommen wir zur Asse: dort werden Kosten für die Rückholung genannt. Die Rückholung der angeblich so gefährlichen Abfälle aus der Asse sind das Dümmste, was als Vorschlägen in letzter Zeit dazu kam. Wieso zum Teufel soll man das Zeug an die Oberfläche zurückholen, wenn es so gefährlich ist? Aber wahrscheinlich glauben Sie auch alles, was die Grünen und das UBA zur Asse an Unwahrheiten verbreiten?

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        Peter Jensen

        26. August 2013 um 18:41

        Kommen wir zu Ihrem „Endlager-Problem“:

        Sie behaupten dreist, für diese Kosten müsste der Steuerzahler aufkommen. Wollen Sie hier den Leser veralbern? In dem von Ihnen verlinkten Papier steht genau das Gegenteil.

        Lesen Sie doch einfach mal den Punkt 2 des verlinkten Dokuments „Finanzierungsregelungen in der BRD“.

        Herr Höhle, Sie sollten sich wirklich besser vorbereiten! Es ist eine Respektlosigkeit in der Diskussion mit anderen, unvorbereitet in solche Diskussionen zu gehen und falsche Dinge zu behaupten. Es steht explizit in diesem Dokument, dass die Verursacher die Kosten zu tragen haben. Und unter Punkt 2.3 ist die gesetzliche Pflicht zur Bildung von Rückstellungen für den Rückbau genannt. Diese belaufen sich Ende 2010 kumuliert auf 28,7 Mrd. Euro. Inzwischen wird das mehr sein.

        Es ist wirklich eine Frechheit von Ihnen, so zu diskutieren! Geben Sie sich mehr Mühe! Ich tue das auch. Dann wird es auch was mit einer sinnvollen Diskussion.

        Und was Ihre kleine überschlägige Rechnung angeht: Woher haben Sie denn den Mondpreis von 0,35 ct für den vermiedenen Strompreis? In Deutschland kostet Strom etwa 27 ct/kWh. Die Ersparnis beträgt aber auch nicht 27 ct, sondern 27ct abzüglich der eigenen „Produktionskosten“. Von mir aus die von Ihnen irgendwo genannten 10 ct/kWh. Macht dann eine Ersparnis von 17 ct/kWh.
        Bei 2000 kWh *0,17 ct macht das dann 340 Euro im Jahr. Plus der Vergütung aus dem Verkauf 410. Dann ist ja diese Anlage schon nach 20 Jahren abbezahlt. Und dann geht das Sparen richtig los? Mit einer alten PV-Anlage? Wir warten dann mal die ersten Ergebnisse so in 10 Jahren ab, nicht wahr?
        Für Windanlagen gibt es ja schon die ersten Ergebnisse aus den Fonds. Wer als Anleger Glück gehabt hat, hat seinen Einsatz wieder raus bekommen. Rendite gibt es kaum. Die meisten haben Geld verloren.

        Wie gesagt, Sie müssen ja die Solartechnik positiv bewerten, aber ein bißchen Realitätssinn würde auch Ihnen gut zu Gesichte stehen. Und Vorbereitung!

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          Christian Höhle

          26. August 2013 um 18:53

          Herr Jensen,

          Sie wissen, dass ich recht habe 😉
          Sie können sich nur noch nicht so recht von ihrer geliebten Kernkraft und der konventionellen Energieerzeugung trennen. Aber ein paar Jahre haben die ja noch…

          Sonnige Grüße,
          Christian Höhle

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 15:41

    Und noch ein sehr aktueller link zum Dual Flurid Reaktor:

    http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/wirtschaftswoche-dfr-eine-der-spektakulaersten-neuentwicklungen/0010585/

    Energie aus Kernspaltung ist nach Fukushima ganz sicher nicht am Ende!

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 13:59

    Und wenn ich mir für 10.000 Euro eine 5kWp-Anlage kaufen soll und dann an der Börse nur 3-4 ct/kWh bekomme (ohne EEG-Subventionen!), dann erklären Sie mir mal wie ich mit 3 bis 4 Sonnenstunden pro Tag (im Schnitt über’s Jahr) und etwa 10 kWh produziertem Strom, für den ich dann 10 ct am Tag erhalte diese Investition refinanzieren soll ( (wenn mir jemand den Zappelstrom ohne Zwangsabnahme überhaupt abnimmt)!
    Sie sehen: wir ersetzen ein funktion- und zukunftsfähiges, stabiles und preiswertes System der Energieversorgung durch ein System von Zufallsstrom, welches an allen Ecken und Enden mit teuren Zusatzmaßnahmen am Leben gehalten werden muss, welches die Energie verteuert, welches Arbeitsplätze kostet, welches die armen Bevölkerungsschichten staatlich verordnet noch ärmer macht und und und…

    Und was die Erntefaktoren angeht:
    AKW liegen bei etwa 75.
    Windenergie bei etwa 16 (ohne Speicherung, mit Speicherung landen wir bei etwa 4)
    Solarenergie liegt bei etwa 7 (mit Speicherung bei etwa 3).

    http://festkoerper-kernphysik.de/erntefaktor

    Dass ein Angestellter eines internationalen Solarkonzerns glaubt, dass Solarzellen die Zukunft sind, okay, wer wollte ihm das verübeln. Die Welt um Deutschland herum sieht das anders. Kohle und Uran gehören dort die Zukunft.

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      Lukas

      26. August 2013 um 16:50

      Für die Subventionen leite ich Sie einfach mal an Wikipedia weiter. Die Subventionen für Solarstrom liegen überigens im Vergleich bei derzeit 1,38 Ct. und bis Anfang 2013 wurden ungefähr 32 Mia investiert. Diese Zahlen liegen schon deutlich unter denen von Atomkraftwerken. Die EEG-Umlage und die Stromkosten steigen auch nicht einzig aufgrund dem Zubau. Stichwort: Merit-Order-Effekt. DAS sollte mal angepasst werden, denn Solarstrom macht den Strom auch billiger-für den Einkäufer.

      Die Entwicklung der PV war schwach? Ok, ihre Meinung…Ich finde gerade eine Verminderung der Baukosten um 66% und damit sinkende Gestehungskosten beachtlich. Eine Entwicklung die es ohne Subvention nicht gegeben hätte. Bei den Stromgestehungskosten der konventionellen steckt auch die Subvention mit drin. Diese liegen ohne deutlich höher. Aber die Zahlen werden wohl „eh nicht stimmten“ – http://www.prowindkraft-niedernhausen.de/hintergrund-1/energiewende/wirtschaftlichkeit-energietr%C3%A4ger/
      Außerdem gibt es neue Methoden für Gas, ja: Fracking z.B.! Darüber könnte man auch diskutieren.

      Der Erntefaktor für Atomstrom kann auch bei knapp 0,3 liegen (http://www.thema-energie.de/service/energie-glossar.html?tx_datamintsglossaryindex_pi1%5Buid%5D=39). Diese Berechnung erscheint mir zum Verlgiech angebrachter. Schließlich kann bei einem konventionellen Kraftwerk nie mehr rauskommen als rein außer man geht davon aus. Denn das schon verwendete z.B. Uran ist dann tatsächlich „weg“ – Sonne und Wind kommen jeden Tag neu…

      Kommentare wie „der kleine arme Mensch bezahlt dem großen Bauer alles“ sind auch kindisch. Am Anfang waren es Investitionen um die Technologien zu entwicklen. Mittlerweile kann ein Bauer eine Anlage aufbauen und fast den ganzen Strom selber verbrauchen.
      Im übrigen bezahlt der „arme Bürger“ im Schnitt und auf das Einkommen gerechnet immer noch so viel für seinen Strom wie vor 20 Jahren. Also kommen Sie mir nicht mit der Verarmung der Menschen.

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        Lukas

        26. August 2013 um 16:53

        Rechnungen wie sich PV-Anlagen für den Eigenverbrauch rechnet gibt es schon zu genüge-wird auch schon so gemacht. Die Vergütung wird immer weniger und wird auch in den nächsten Jahren nicht mehr „weit über dem Wert des tatsächlich erzeugten Strompreis“ liegen. Das war die Startinvestition. Wie bei AKW eben auch…

        Überkapazitäten können auch entstehen wenn konventionelle Kraftwerke nicht runterregeln, denken Sie mal darüber nach. Alleine darüber könnte man noch ewig streiten.

        Wie kann man eigentlich Rückstellungen für ein Endlager bilden wenn es keins gibt? Und selbst wenn sie 10000000 Mia € haben – wie soll es aussehen und wer will das in seinem Garten haben? Merken sie was-mit Zahlen kommt man hier nicht weiter.

        Ach zum Schluss noch: Thema Fokushima und Dreitigkeit.
        1) Der Tsunami war von der Natur und nicht verhinderbar, die Atomkatastrophe vom Mensch gemacht (die Anlage aufgebaut) und demnach zu verhindern gewesen.
        2) http://www.n-tv.de/politik/Zehntausende-Krebsfaelle-zu-erwarten-article10248721.html.

        Dreist ist zu behaupten da war nichts. Aber man kann mittlerweile wohl alles leugnen. Aber wenn wir jetzt schon diskutieren müssen ob Fokushima und ich meine damit eben den „Menschgemachten Teil“ für die Menschen schlimm war/ist oder nicht, dann hört für mich die Sache hier eh auf.
        Aber wenn für die Atomkraft mal hier oder da einer über die Klinge springen muss – ist mir doch egal. Solange der Strom billig ist. Außerdem ist es eh nicht bewiesen, plapla. Da fragen Sie mal nach in den Krankenhäusern und bei den Ärzten.
        Und ja, kommen Sie mir jetzt bloß nicht mit abgestürzten Bauarbeitern von Häuserdächern.

        Ich werde mich nun von hier verabschieden. Ich denke wir können noch lange schreiben aber eigentlich habe ich im Moment auch sonst genug Arbeit.
        Falls Sie noch Argumente brauchen, schauen Sie doch mal in folgende Studie: http://politikwissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_politikwiss/IPW_Working_Papers/IPW-WP-1_2013-Achim-Brunnengraeber.pdf

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 13:23

    Und eine Stromerzeugung ohne Kohle und Kernkraft steht objektiv gar nicht zur Debatte, da weder Kohle noch Uran demnächst alle sind. Nur in der subjektiv empfundenen Welt von menschengemachtem Klimawandel und unbegründeter Strahlen-Angst macht es Sinn, darüber nachzudenken.
    Ich habe in einem anderen Beitrag an Ihre Kollegin Henkel schon geschrieben: das Potential für Solaranlagen sehe ich in Entwicklungsländern ohne eigene Stromversorgung als Brückentechnologie, bis ein festes Versorgungsnetz auf Basis von konv. Kraftwerken installiert ist. Ihre schöne Lobby-Studie zu 100% EE mit Windangaben für den 01.01.2050 können Sie vergessen. Aber eigentlich ist es auch vom bezahlten Mitarbeiter eines internationalen Solarkonzerns zu viel velangt, Kritik an der eigenen Sache zu üben.

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    Lukas

    26. August 2013 um 12:52

    In die erneuerbaren Energien wurden bisher noch viel weniger Geld gepumpt als in konventionelle. Im Unterschied zu ihnen haben diese aber die Möglichkeit tatsächlich mehr Energie herauszubekommen als hineingesteckt wurde (Stichwort: Erntefaktor). Wie soll eine Technologie Marktreif werden ohne Investitionen???

    Immerhin ist die PV soweit, dass sie von den Stromgestehungskosten (und nur darum geht es eigentlich, Wirkungsgrade oder so können Sie vergessen – die spielen in dem Bereich nur eine untergeordnete Rolle) innherhalb von wenigen Jahren stark gesunken sind und mittlerweile 10 Ct/kWh oder weniger betragen können. Sie dürfen sich also bald eine Solaranlage auf das Dach schrauben denn – das lohnt sich schon bei der jetzt schon geringen EEG-Vergütung und wird sich in den nächsten Jahren (dank Forschung durch Förderung) lohnen.

    Und wenn Sie mir jetzt noch erklären können warum das EEG ein Zwangssystem durch den Stromverbrauch des Einzelnen, die Förderung konventioneller Energien indirekt durch Steuern aber ein fkein Zwangssystem ist wäre ich auch froh! ICH bin auch dagegen, dass Kohle oder Atom weiter subventioniert wird. Aber das muss ich auc mitbezahlen und die liegen weitaus höher. Wie die EEG-Umlage eben (die zur Hälfte eben auch nicht aus direkten Förderungen sondern Steuern usw. besteht).

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      Peter Jensen

      26. August 2013 um 13:19

      Herr Höhle, hätten Sie sich mal doch lieber dran gehalten und nichts geschrieben. Es kommt wieder derselbe Sülz, den ich Ihnen schon vorher widerlegt habe.
      Subventionen für AKW: außer in den Anfangsjahren, als die Versorger gar keine AKW wollten und der Staat diese unterstützt hat, gab es für kein kommerziell genutztes AKW Subventionen. Für die Forschung an Kernfusion gab es Fördermittel, aber was hat Kernfusion mit AKWs zu tun? Nichts! Sie können durch alle Bundesregierungen über die Jahre Erklärungen zu Subventionen finden. Es gab keine für kommerzielle AKW.
      Folgekosten? Bitte präzisieren! Zwischen- und Endlagerung ist durch Atomgesetz den Betreibern von AKW aufgegeben. Diese werden auch bezahlt. Für Schäden gibt es Versicherungen und das normale Haftungsrecht, in unbegrenzter Höhe!
      Überkapazitäten: Wenn ich Ihnen erst noch erklären muss, was das ist, dann macht das wirklich keinen Sinn mit Ihnen.
      Wie das Vermögen umverteilt wird, habe ich Ihnen auch beschrieben: von mir gehen meine 5 ct/kWh zum Versorger, der sie vorher an den Betreiber der EE-Anlagen bezahlt hat. Der zahlt sie an die Bank. Die Bank bezahlt damit internationale Konzerne wie SMA oder Solarworld. Oder die EEG-Umlage geht direkt an Vattenfall, EON, RWE usw., denn auch die betreiben EE-Anlagen. Und wer sich privat so eine Anlage geleistet hat, ohne Kredit, der bekommt diese Investition jetzt von Studenten, Rentnern, Arbeitslosen, HartzIVlern, Kassiereinnen, Krankenschwestern und vielen anderen zurück, die sich 100 oder mehr Euro pro Monat höhere Stromkosten nicht so einfach leisten können. Nächstes Jahr werden es ja noch mehr.
      Vorher haben die Versorger das Geld bekommen, haben Steuern bezahlt, haben Löhne gezahlt, haben investiert (wieviel investiert eigentlich jetzt so ein Häuslebauer ins Netz? Gar nichts! Er belastet die Allgemeinheit mit seiner Zappelstrom-Anlage), haben Ausschüttungen vorgenommen oder das Geld im Unternehmen belassen. Und wir hatten billigeren Strom!

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      Peter Jensen

      26. August 2013 um 13:47

      Lukas, das System der EEG ist ein staatliches Subventionssystem. Durch diese Anreize (Pflichteinspeisung, Anahmezwang und garantierte Erlöse) wird jegliche Innovation abgewürgt. Die großen Solarfirmen sind pleite! Fast alle! Es gibt keine Innovation im bemerkenswerten Maßstab. Mal hier ein, zwei Prozent höherer Wirkungsgrad, mal dort ein neuer Werkstoff… es bleibt bei ineffektiver, weil zufälliger Energiegewinnung. Mit Speicherung im großen Maßsatb nimmt das ganze absurde Dimensionen an, die sich kein Land der Welt leisten kann.
      Stromgestehungskosten von 10ct? Toll! AKW liegen bei 3,5 ct, Kohlekraftwerke bei 4 bis 5 und Gas bei etwa 7 ct.
      Wenn Solarenergie dieselben Werte erreicht, wird jeder unabhängige Stromhändler stabile konventionelle Energie vorziehen. Denn die kommt immer so wie sie benötigt wird. Solar- und Windenergie nur, wenn das Wetter es will (Herr Höhle liefert ja hier mit seinen Folien immer den besten Beweis! Januar bis März 2013 unter 5% der deutschen Stromerzeugung!!!)
      Bauen wir Speicher dazu, dann steigen die Gestehungskosten ins Absurde! Und solange werde ich mir keine Solaranlage auf’s Dach schrauben. Und auch solange nicht, wie andere Leute mir diese Anlage zwangsweise bezahlen müssen.
      Durch das unselige EEG werden die ärmeren Bevölkerungskreise gezwungen, die Stromkosten für die gut Verdienenden mit zu bezahlen. Wer nämlich genug Geld hat, sich eine Solaranlage auf das Dach zu pappen, erfreut sich einer staatlich garantierten Einspeisevergütung, die weit über dem Wert des tatsächlich erzeugten Strompreises liegt. Für viele Bauern mit entsprechend geneigten Scheunendächern ist das EEG eine reine Goldgrube – auf Kosten der ärmeren Bevölkerungsschichten. So etwas ist asozial!
      Kohle wurde jahrzehtelang am Ende der Förderung subventioniert. Das war eine politische Entscheidung, über die man gern reden kann. Aber dann auch die positiven Effekte nicht vergessen. Die gibt es bei EE und EEG nicht!

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        Peter Jensen

        26. August 2013 um 14:02

        Und wenn ein Bauer keine Scheune mehr frei hat, dann stellt er sich eine neue als „Unterstand“ für einen Traktor auf’s Feld und baut noch eine PV-Anlage drauf. Fragen sie mal die Familie mit zwei Kindern im Mietshaus in Berlin oder Dortmund oder Rostock, die diese Anlage bezahlen müssen, was die davon halten.
        Diesen „Scheinentrend“ kann man sehr gut in Bayern beobachten, wo der freie Blick an viele Stellen mit „Scheunen“ zugebaut wurde.

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    Lukas

    26. August 2013 um 11:24

    Umweltverträglichkeit und Kosten/Preise von WKA und Solarzellen will ich jetzt nicht diskutieren da dies schon genügend getan worden ist. Nur so viel: Ihr Argument mit z.B. den „Seltene Erden“ oder jetzt noch teurer zählt auch nicht, da es auch hier viele neue Entwicklungen gibt. Genauso mit dem Aufbau von Solarzellen. Sie kommen mit der Weiterentwicklung von Reaktortypen – dann können Sie auch nur Wind und Solar zum zukünftigen Zustand vergleichen.
    Stecken Sie hier Geld in die Forschung werden diese auch billiger und noch umweltfreundlicher. Schlagen werden sie die Abfälle der Kernkraft aber auch jetzt schon.

    Ok, also Forschen. Und in welche Richtung genau? 100% Atomstrom wenn ich das so schlussfolgern darf?

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      Peter Jensen

      26. August 2013 um 11:50

      Forschen! Richtig, Lukas. Und zwar auf allen Gebieten!
      Was jedoch in Deutschland und anderen Ländern der Welt passiert ist, hat mit Forschen überhaupt nichts zu tun. Eine Technologie, die für Industriestaaten auch in den nächsten 30 Jahren nicht geeignet ist, so massiv in den Markt zu drücken, verhindert Forschung
      Die EEG-Umlage hat die Industrie völlig übersubventioniert, wodurch sie genau das Gegenteil von innovativ geworden ist. Es wurden sinnlose und absurde Überkapazitäten aufgebaut. Das Ergebnis sehen wir jetzt in Deutschland, USA, China und sonstwo mit den großen Solarkonzernen. Die Windindustrie wird die nächste sein. Vestas hat schon erhebliche Probleme.
      Deswegen bin ich gegen die Zwangsförderung von EEG-Anlagen, die in den Markt gedrückt werden, ohne marktfähig zu sein. Das kann nicht gut gehen. Die negativen Auswirkungen sehen wir in allen Bereichen des Energiemarktes. Und es schadet der Volkswirtschaft!
      Von mir aus sollen die Ingenieure und Wissenschaftler an Solartechnik forschen und wenn Sie erfolgreich sind, dann bin ich der erste, der sich auch eine marktfähige PV-Anlage auf’s Dach schraubt. Aber nur, wenn die Kriterien sicher, stabil, preiswert und effektiv gegeben sind. Die Welt oder das Klima zu retten ist esoterischer und politischer Humbug und hat mit Energieversorgung nichts zu tun.
      Ich habe nichts gegen Solar- oder Windanlagen, wenn sie marktreif sind. Ich habe etwas gegen dieses Zwangssystem EEG. Das System ist falsch und verteilt Vermögen von vielen auf wenige um, die dafür keine nennenswerte Gegenleistung erbringen und aus sich selbst heraus nicht leistungsfähig sind, jedenfalls was die Energieversrogung angeht. Und darum geht’s ja hier.

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        Christian Höhle

        26. August 2013 um 12:21

        Mit welcher Argumentation rechtfertigen sie dann die Atomkraft, die seit Jahren „in den Markt gedrückt wird“, indem die Folgekosten verschleiert und am Ende doch durch den Steuerzahler getragen werden, obwohl dieser die Kernkraft gar nicht haben will?

        Wie kommen Sie auf „absurde Überkapazitäten“? Was sind überhaupt Überkapazitäten? Für mich gab es noch keinen einzigen Zeitpunkt, zu dem die erneuerbaren 100% des Bedarfs gedeckt haben. Dementsprechend gibt es keine Überkapazität bei den erneuerbaren!

        Sie sagen also, PV und Wind verteilen das Vermögen um: Wo war das Vermögen vorher, wo ist es jetzt? Vorher bei den Energieversorgern, heute bei Privatleuten und Landwirtschaftsbetrieben… Das empfinde ich als große Verbesserung in der Verteilung 🙂

        Fazit: Auf Lukas‘ Frage können Sie keine Antwort geben. Wie sieht die Stromerzeugung aus *ohne* Kohle und *ohne* Kernkraft? Die Frage ist aus meiner Sicht sehr leicht beantwortet: 100% erneuerbar – und dass das problemlos möglich ist, kann man hier nachlesen:
        http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/studie-100-erneuerbare-energien-in-deutschland.pdf

        So – eigentlich wollte ich ja nichts mehr dazu schreiben, aber wenn so ein großes Potential wie das der erneuerbaren wegen solcher schwachen Argumente ungenutzt bleiben soll, dann kann ich mich kaum noch zurück halten 😉

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

        Antworten »
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    Lukas

    26. August 2013 um 11:23

    „Das Argument, dass immer irgendwann mal was passieren kann, lasse ich nicht gelten. Denn dieses Argument gilt für jede Technologie und wäre damit ein Argument gegen jede Technik![…] Mit Tschernobyl vor AKWs zu warnen ist ungefähr so, als würde ich mit einem Lada aus den 70ern mit Vollgas gegen eine Mauer fahren und dann wegen des katastrophalen Ergebnisses alle Autos zu verbieten.“
    – Tut mir Leid aber diese Aussagen sind einfach nur lächerlich und stehen in keiner Relation. Ihr Strahlenexkurs ist schön und gut. Mal davon abgesehen, dass es bis heute keine genauen Studien zu Nachwirkungen bzw. sind genügend Fehler in den Alten erkannt worden sind und eine Leugnung der Gefährlichkeit einfach nur eine Dreistigkeit gegenüber den Opfern ist…Zu den Strahlentoten in Japan sage ich auch nichts (da die Auswirkungen jetzt noch gar nicht erfassbar sind) aber ich hoffe dass Forschungen zu den Nachwirkungen gemacht werden. Krebsrisiko steigt usw. – wie wollen sie jetzt dazu eine Aussage machen?
    Es geht hier doch nicht einfach darum ein Risiko in Geldmengen abzuschätzen und wenn etwas passiert eben zu bezahlen wenn man genausogut auch einfach das Risiko herunterschrauben könnte. Soweit ich weiß gibt es bei Solar- und Windanlagen keine
    Ines-Skala mit GAU am Ende.
    Gerade weil Strahlung eben nicht gleich Strahlung ist sollte man hier differenzierung und nicht z.B. medizinische Therapien mit Atomkraft vergleichen.Dieser Vergleich kam von Ihnen. Radon baut sich innerhalb weniger Stunden ab. Wie war das mit Atomkraft. Tage-ach nein-Jahre-oder doch-Jahrhunderte. Helfen Sie mir auf die Sprünge.

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      Peter Jensen

      26. August 2013 um 14:38

      Lukas, im Falle von Fukushima von einer Atomkatastrophe zu sprechen, ist eine Dreistigkeit ggü den 20.000 Todesopfern des Tsunamis und den Hunderttausenden Obdachlosen aus 250 japanischen Städten. Demgegenüber stehen kein Strahlentoter und nur ein gering erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Dieses erhöhte Risiko ist so gering, dass es in der Bandbreite der normalen Krebserkrankungen in 20, 30, 40 Jahren nicht messbar ist.
      In Fukushima gibt es seit dem Unfall im AKW mehrere permanente Untersuchungen von Zehntausenden Helfern und Evakuierten. Solche Untersuchungen sind durch die Internationalen Atomverträge vorgeschrieben und werden von unterschiedlichsten Organisationen unabhängig voneinander durchgeführt. ALLE sind sich bisher einig, dass es keine signifikanten Anzeichen für Strahlungskrankheit gibt! Wenn Sie das ignorieren wollen und stattdessen „Böses Atom“ rufen wollen, können Sie dies gern tun.

      Auszug aus Gutachten für das UBA aus August 2011 in Fukushima:
      Das in Bodenproben vorgefundene Nuklidspektrum zeigt hauptsächlich Ablagerungen von Jod 131 und Cäsium 134 und 137. Halbwertszeit für Jod 131 beträgt 8 Tage, für Cäsium 134 beträgt sie 2,1 Jahre und bei Cäsium 137 sind es 30,2 Jahre.
      In Bodenproben, die am 21. bzw. 22.03.2011 auf dem Anlagengelände genommen wurden, sind geringe Mengen Plutonium nachgewiesen worden. Die gemessenen Konzentrationen lagen nur wenig über dem Aktivitätsbereich, wie er aktuell in Böden der nördlichen Hemisphäre gemessen wird.
      Ehe ich mir hier jetzt noch die Finger wund tippe, hier mal ein Link über Starhlung im Allgemeinen:

      https://www.electrosuisse.ch/fileadmin/user_upload_electrosuisse/Verband/Soiree_electrique/090506_Soir%C3%A9e_%C3%A9lectrique_Fachartikel_Radioaktivitaet.pdf

      Aber auch lesen! 😉

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        Peter Jensen

        26. August 2013 um 14:42

        Und hier noch der link zur letzten WHO-Untersuchung zu Fukushima aus 2013:

        http://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/risk_assessment_radiation_japan_2013_exec_en.pdf

        Ergebnisse:

        „Findings

        In view of the estimated exposure levels, an increased risk of cancer is the potential
        health effect of greatest relevance. The relationship between radiation exposure and
        lifetime risk of cancer is complex and varies depending on several factors, mainly
        radiation dose, age at time of exposure, sex and cancer site. These factors can
        influence the uncertainty in projecting radiation risks, in particular when assessing risks
        at low doses.

        Outside of the geographical areas most affected by radiation, even in locations within
        Fukushima prefecture, the predicted risks remain low and no observable increases in
        cancer above natural variation in baseline rates are anticipated.

        Some health effects of radiation, termed deterministic effects, are known to occur only
        after certain radiation dose levels are exceeded. The radiation doses in Fukushima
        prefecture were well below such levels and therefore such effects are not expected to
        occur in the general population.

        Ich fasse zusammen: Größter Unfall bisher in der Geschichte der Atomkraftnutzung. Keine Strahlentoten! Keine auf Jahrtausende unbewohnbaren Gebiete! Keine Erkenntnisse für signifikante Erhöhung von Krebsrisiken! Keine Erkenntnisse! Von niemandem!
        Nur die Grünen wissen es mal wieder besser. Obwohl die nun die wenigste Ahnung von der Materie haben.
        Sie haben jetzt allerdings noch ein Totschlad-Argument: die WHO steckt mit allen anderen unabhängigen Experten, die diese Studien nach Fukushima durchgeführt haben, unter einer Decke mit der weltweiten Atomlobby.
        Okay, da kann ich dann aber auch nicht weiterhelfen.

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    Lukas

    26. August 2013 um 11:23

    Eine interessante Ausführung. Sie sagen also quasi, dass es einfach weiterhin Gas, Öl und Kohle geben wird weil wir bisher auch immer verarscht worden sind. Dazu sage ich wirklich nichts und da wird sich auch jeder seinen Teil denken können.
    Sie kennen bestimmt auch den Unterschied zwischen Reserven und Ressourcen? Die Ressourcen, also das Öl an sich wird es noch viel geben aber die Reserven, also der wirtschaftlich lohnende Teil davon hängt ganz einfach davon ab wie sich der Preis verändert. Steigt der Rohstoffpreis (und das ist in den letzten Jahren deutlich geschehen), so werden aus Ressourcen Reserven. Dabei hat sich nicht die Menge verändert sondern es ist einfach wirtschaftlich geworden sie doch noch abzubauen. Es wird also die nächsten Jahre und auch Jahrzehnte immer noch Öl geben, da gebe ich ihnen recht. Die letzten Tröpfchen werden dann in 200 Jahren für 50 Dollar pro Liter verkauft (dies ist keine anzugreifende Schätzung, sondern soll erklären was ich meine). Aber ja, es hält noch ein paar Jährchen – da gebe ich ihnen Recht.

    Kernfusion steht wie sie schreiben noch am Anfang und bis das etwas wird (wenn überhaupt) – das werden Sie oder ich wahrscheinlich nicht mehr erleben. Es ist bisher noch nicht einmal gelungen zu zeigen, dass mehr Energie rauskommt als reingeht. Das muss erst einmal gezeigt werden. Dazu werden im Moment gerade gigantische Gelder und eine Zusammenarbeit der wichtigsten Länder der Welt verwendet. Stichwort: ITER. Es geht im Moment aber nur um Erkenntnisgewinn nicht etwa um die Bau von Kraftwerken. Aber gut, mal angenommen das funktioniert wirklich und auch noch in unserem Jahrhundert (die Prognose liegt seitens der Wissenschaft Ende des 21. Jahrhunderts). Dann können wir ja froh sein. Aber darauf verlassen (wie auch auf das immerwährende Öl) kann ICH mich nicht.

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      Peter Jensen

      26. August 2013 um 13:02

      Ich rede nicht von „Verarschen“.

      Die Liste der Vorhersagen über die Endlichkeit von Öl und Gas geht zurück bis Anfang des letzten Jahrhunderts. In den meisten Fällen beruht die Prognose auf dem aktuellen technischen Stand und damit auf Unkenntnis der Zukunft. Alle Prognosen über die Endlichkeit der Rohstoffe lassen die technologische Weiterentwicklung und die Kreativität der Menschen außer Acht. Und wenn man doch 100 Jahre von Fehlprognosen erlebt hat, sollte man etwas vorsichtiger sein, wenn wieder jemand das nahe Ende der fossilen Rohstoffe verkündet.
      Der Unterschied zwischen Ressourcen und Reserven ist mir bekannt. Sie haben ihn auch richtig beschrieben.
      Was die Kosten angeht. Ich glaube niemandem, der mir sagt, in 20 oder 30 Jahren werden die Kosten so und so hoch sein und damit unbezahlbar. Dies ist Dummheit. Und es blendet auch die Gesetze des Marktes aus.
      Jemand, der Öl verkaufen will, muss es auch verkaufen können, das heißt, er muss einen Preis finden, den auch jemand bereit ist zu bezahlen. Ansonsten nützt das größte Ölvorkommen nichts, wenn keiner sich das Öl leisten kann. Und die Ölstaaten brauchen ja schließlich die Einnahmen zum Unterhalt ihrer Staaten.
      Übrigens sind die Preise für Gas auf dem Weltmarkt drastisch gefallen in den letzten Jahren. Eine Tatsache, die mit neuen Methoden zur Förderung unkonventioneller Vorkommen zusammenhängt. Noch vor 10 Jahren hätte dies niemand für möglich gehalten.
      Deswegen sind die linearen Preisfortschreibungen für die nächsten Jahrzehnte nicht sinnvoll.
      Im Übrigen sind die Preise in den letzten Jahrzehnten immer gestiegen, wie alle anderen Preise auch. Das wird auch nie aufhören. Durch Erhöhung der Produktivität und den Erfindergeist werden die Preiserhöhungen jedoch wieder ausgeglichen. Deutschland ist seit jeher ein Land ohne viel Öl und Gas, wir haben aber die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt, trotz dieser Abhängigkeit und trotz steigender Preise.

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    Peter Jensen

    26. August 2013 um 09:01

    Hallo Lukas,

    Danke für Ihren interessierten Kommentar! Da es sich bei Energieversorgung um ein sehr komplexes Thema aus Physik und Finanzen und Politik handelt, wird es nicht ganz einfach sein, Ihre Frage in dem hier zur Verfügung stehenden Raum zu beantworten.
    Ich will es trotzdem versuchen.
    Der bekannten Reserven an Öl und Gas sind der Stand heute. Seit ich vor etwa 25 Jahren begonnen habe, mich mit Politik und Gesellschaft zu beschäftigen, habe ich viele Warnungen und Katastrophenmeldungen gehört. Waldsterben, Ozonloch, Peak-Oil. Anfangs dachte ich, wenn zB so ein „honoriger“ Verein wie der Club of Rome vor den Grenzen des Wachstums und dem Ende der fossilen Rohstoffe warnt, dann muss ja was dran sein. In den 70ern war ein entsprechendes Buch des CoR sehr populär. Wir haben jetzt 2013. Die bekannten Reserven an Öl und Gas übersteigen allein den Verbrauch, den wir seit den 70ern gehabt haben. Das bedeutet für mich, nicht einfach die Katastrophenwarnungen immer und immer wieder zu glauben? Ich sage Ihnen mal voraus, dass es in 30 Jahren wieder ein Buch geben wird, in welchem vor dem Ende der fossilen Rohstoffe in 30 oder 40 Jahren gewarnt wird. Allein Venezuela hat von 2009 auf 2010 (das waren die letzten mir zur Verfügung stehenden Daten) seine Reserven um 25% erhöht! In einem Jahr! Durch neue Technologien bei der Entdeckung und Förderung.
    In den letzten 30 Jahren sollte der Wald in Deutschland sterben. Nun, er steht noch da und besser als je zuvor. Wie in ganz Europa im übrigen.
    Amerika sollte als Wirtschafts- und Gesellschaftsdino schon drei vier mal von Asiaten überholt worden sein und kurz vor dem Untergang stehen. Heute ist es noch immer die größte und dynamischste Volkswirtschaft der Welt. So gibt es noch viele andere Beispiele, wo die Warnungen von vermeintlich wohlmeinenden Leuten nicht eingetreten sind. Dies habe ich als wichtige Lebenserfahrung erworben.

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      Peter Jensen

      26. August 2013 um 09:13

      Nun kann es natürlich sein, dass uns Öl und Gas und Kohle wirklich irgendwann mal ausgehen. Was dann? Dann bleibt in meinen Augen nur die Energie aus Kernspaltung, oder -fusion. Aber die letztere Technologie ist noch ganz am Anfang.
      Was nun die Angst vor Strahlung angeht… da wird es politisch.
      Historisch betrachtet begann die Kritik an der Atomkraft in den 70er und 80er Jahren mit dem Aufkommen der Grünen. Damals bezog sich die Angst noch auf Kernwaffen, die damals im Kalten Krieg in Europa und Amerika stationiert wurden. Völlig zu Recht muss man auch Angst haben vor Kernwaffen. Wie vor anderen Waffen oder einem Krieg an sich auch. Nun beruht das zerstörerische Prinzip von Kernwaffen nicht auf der Verbreitung von Strahlung. Vielmehr wird dabei die unfassbare Energie der Kernspaltung „genutzt“, um Hitze und Druck und damit Zerstörung auszulösen. Der größte Teil der Strahlung verschwindet mit dem Atompilz in die Atmosphäre, ein Teil davon kommt als Fall Out irgendwann auf die Erde. Nur ist diese dann durch Hitze und Druck schon völlig zerstört. Wie gesagt, es kommt bei diesen Waffen nicht auf die Strahlung an.
      Die Antikriegs- Und Umweltbewegung war damals eine sehr stark zusammenhängende Gruppe. Aus der Angst vor Kernwaffen wurde, auch durch Ausnutzung der Unkenntnis der meisten Menschen über Strahlung, die Angst vor dem Atom an sich. Strahlung ist eine sehr komplizierte Angelegenheit und verursacht subtil Ängste, was normal ist. Denn die falsche Strahlung am falschen Ort kann natürlich Schäden anrichten. Nun ist aber Strahlung nicht gleich Strahlung. Alles auf der Welt ist eine Strahlungsquelle. Der Mensch, jede Pflanze, jedes Tier, Wasser… einfach alles. Und es gibt Gegenden auch in Deutschland mit natürlicher Strahlung, die höher liegt als die offiziellen Grenzwerte, die aus Vorsichtsgründen sehr niedrig gewählt wurden.
      Niedrige Dosis von Strahlung wird medizinisch genutzt (Radon-Therapie ist in Deutschland sehr verbreitet).

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        Peter Jensen

        26. August 2013 um 09:24

        Deswegen ist die Angabe von gemessenen Strahlungswerten zB um Fukushima immer relativ zu sehen. Zum Beispiel hat das Deckgebirge der Asse mehr natürliche Strahlung, als die schwach- bis mittelstarken Strahlungsquellen des dort gelagerten Atommülls. Man kann heute noch als Tourist mit dem Aufzug in den Schacht bis an den Zaun zum Lager Asse hinunter fahren. Es wird einem dort rein gar nichts passieren. Bei Strahlung kommt es vor allem darauf an, gefährliche Gamma-Strahlung vom Menschen abzuschirmen. Bei Alpha- oder Beta-Strahlen reichen ein Blatt Papier oder eine kleine Metallplatte zur Abschirmung schon völlig aus. Gamma-Strahlung ist da gefährlicher.
        Nun sind deutsche AKW sicherheitstechnisch so konzipiert, dass die gefährliche Strahlung nicht austreten kann, was in mehr als 50 Jahren auch nicht passiert ist. Das Argument, dass immer irgendwann mal was passieren kann, lasse ich nicht gelten. Denn dieses Argument gilt für jede Technologie und wäre damit ein Argument gegen jede Technik!
        Und auch das Argument, wenn mal was passiert, dann richtig, zieht nicht. Die einzige Ausnahme war Tschernobyl, wo ein russischer Schrottreaktor in eiem stalinistischen Staat unter testweiser Abschaltung aller Sicherheitsmaßnahmen in die Luft geflogen ist. Mit Tschernobyl vor AKWs zu warnen ist ungefähr so, als würde ich mit einem Lada aus den 70ern mit Vollgas gegen eine Mauer fahren und dann wegen des katastrophalen Ergebnisses alle Autos zu verbieten.
        In Fukushima gab es einen Tsunami und ein Erdbeben an einem alten Kraftwerk. Es kam zu 3 Kenrschmelzen (die anderen Blöcke sind übrigens alle unter Kontrolle gebracht worden). Und es gab keinen einzigen Strahlentoten. Dafür 20.000 Tote und 250 zerstörte Städte durch den Tsunami. Fukushima war keine Atomkatastrophe, sondern eine Naturkatastrophe.
        Auch Fukushima könnte in Deutschland nicht passieren, da deutsche Technologien mit einer gefilterten Druckentlastung und mehrfach gesicherter Kühlung ausgestattet sind.

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        Peter Jensen

        26. August 2013 um 09:35

        Was nun künftige Energieformen angeht. Das sage ich nur eins: Forschen, forschen, forschen!
        Lieber 5 ct je kWh als Forschungsumlage anstatt als EEG-Umlage, aus der keine Arbeitsplätze geschaffen werden und keine Forschung betrieben wird.
        Die sog. EE sind einfach zu ineffektiv! Und dadurch zu teuer! Umweltverträglicher sind sie auch nicht, wie ich hier schon in einigen Beispielen dargelegt habe.
        Die Welt außerhalb Deutschlands forscht zur Zeit an etwa 20 verschiedenen neuen Reaktortypen. Viele davon sind inhärent sicher, das heißt eine Kernschmelze ist physikalisch ausgeschlossen. Bei einigen können genutzte Brennstäbe immer wieder verwendet werden. Das heißt, heutiger „Atommüll“ ist wertvoller Rohstoff in der Zukunft.
        Es würde jetzt hier zu viel Platz einnehmen, alle Reaktortypen zu beschreiben. Ich kann mal ein paar links raussuchen. das dauert aber ein wenig. Ich hab nicht alles parat für dieses Forum hier, was Sie sicher verstehen werden.
        Die viel versprechendste Reaktortechnologie kommt überraschend aus dem „Ausstiegs-Land“ Deutschland. Der Dual-Fluid-Reaktor (DFR) aus dem Institut für Festkörperphysik in Berlin.
        Um diese Technik gibt es gerade eine Gerichtsposse. Der DFR hat am sog. „GreenTech Award“ teilgenommen und die Online-Umfrage der User gewonnen. Damit war er zugelassen zur Endausscheidung. Als die Veranstalter mitbekommen haben, dass der DFR gute Chancen hat, zu gewinnen, wurde diese Technik kurzerhand mit fadenscheinigen Begründungen ausgeschlossen. Atom darf eben einfach nicht gut sein!
        Nun liegt die Sache vor Gericht und dort sind alle, wie auf hoher See, in Gottes Hand. Dort entscheidet ein Richter. Es geht allerdings nur um Verfahrensfragen, nicht um die Technologie. Es bleibt interessant zu beobachten. Aber auch ohne diese Veranstaltung ist die DFR-Technologie sehr vielversprechend, Informieren Sie sich mal auf der webseite des Instituts.
        Was die Lagerung angeht, muss ich Sie vertrösten. Ich komme darauf zurück, wenn man mich hier lässt. 😉

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      voraussichtlicherRückhalt

      26. August 2013 um 10:17

      Für mich stellt sich im Gesamtkontext des jahrzehntelangen „Energiewende“-Konzeptes mittlerweile die Frage, ob die Forschung zur Kernfusion (in unterschiedlichsten Ansätzen) ausreichend gefördert und langfristig berücksichtigt wird?

      ( Innovative Produkte im Solarbereich zur Einspeiseverstetigung, bspw. Fronius:
      http://www.fronius.com/cps/rde/xchg/SID-801AFAF7-0872FFB6/fronius_international/hs.xsl/83_18098_DEU_HTML.htm )

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    Lukas

    25. August 2013 um 14:21

    @ Peter Jensen:

    Ich habe mir ihr ganzen Kommentar zu den verschiedenen Artikel durchgelesen. Echt gut geschrieben, schön die Argumente des Gegners zerschlagen, Zahlen und Fakten gebracht usw.

    Ich will mich jetzt faktisch auch gar nicht mit ihnen rumstreiten (auch wenn ich das könnte), da meine Argumente und Zahlen auch zerrissen und aus dem Zusammenhang gerissen werden. Auch ob es einen Klimawandel gibt oder nicht – spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle…

    Für mich sieht es ganze einfach aus. Sie sagen selber: Öl und Gas gehen zur Neige und das noch in einer Zeit in der meine (noch ungeborenne) Kinder leben können. Atomkraftwerke sind mir und Millionen anderen Menschen zu unsicher. Vielleicht ist in den letzten Jahren nichts gravierendes in Deutschland passiert. Aber WENN, dann wirklich. Und so etwas lässt sich nie und ich meine nie planen. Genug Leute haben bei allen Möglichen Dingen vorher gesagt „das kann nicht passieren“. Mal von dem Müll abgesehen – was ist denn da ihre Lageralternative? Den will nämlich auch keiner haben.

    So, und nun – wie sehen sie die Energiesituation in sagen wir mal 60 Jahren? Geben sie doch mal eine Alternativprognose ab. Anstatt alles zu zerrütteln bieten Sie doch mal eine Alternative für eine funktionierende Stromversorgung. Inkl. Müllbeseitigung und Rückbau.

    Ich bin gespannt ob Sie mich überzeugen können!

    Antworten »
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    Peter Jensen

    23. August 2013 um 15:45

    Aber ansonsten: nett geschrieben!

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      Peter Jensen

      23. August 2013 um 16:55

      Noch ein Nachtrag zu Ihrem Punkt 5 und den angeblich nicht vorhandenen Nebenwirkungen sog. EE. Googlen Sie mal nach den „Nebenwirkungen“ von Biogas-Anlagen!
      Wenn Ihnen die Umwelt auch nur wirklich ein wenig am Herzen liegen würde, müssten Sie sofort eine Initiative gegen Biogas-Anlagen starten.

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    Peter Jensen

    23. August 2013 um 15:31

    Zu 1.

    Die Zahlen werden wohl stimmen. Ein Viertel der deutschen Stromerzeugung stammt tatsächlich aus sog. EE. Stellt man dem aber die Kosten und den Flächenverbrauch ggü, dann relativiert sich die Erfolgsgeschichte der sog. EE.
    Will man die Erzeugung nochmal verdoppeln, müsste man auch den Flächenverbrauch und die Kosten etwa verdoppeln. Na da hätten wir dann eine schöne Landschaft in Deutschland.

    Zu 2.
    Zitat: „Beim heutigen Stand der Technik können selbst im Norden Deutschlands bereits 40 Quadratmeter Solarmodule ausreichen, um den Strombedarf einer Durchschnittsfamilie zu decken.“

    Das ist falsch! Und das wissen Sie auch. An 85% der Zeit decken die Solaranlagen den Strombedarf von niemandem! Einfach, weil die Sonne nicht scheint. Da können Sie ganz Norddeutschland mit Solaranlagen zustellen.

    Zu 3.
    Vor der Energiewende gab es etwa 5 Eingriffe der ÜNB’s pro Jahr. In 2011 und 2012 waren es 900 bis 1000. Und dass es keinen Blackout gegeben hat, haben Sie nur den verantwortungsbewussten Mitarbeitern der bösen großen Energiekonzerne zu verdanken, die rund um die Uhr die Frequenz im Netz stabil halten.
    Und was die Exportmenge angeht, haben Sie wohl recht. Sie dürfen dann aber auch nicht vergessen, dass dieser „Export“ die Deutschen richtig viel Geld gekostet hat, da der Solar- und Windstrom zusätzlich zum Strom aus konv. Energieträgern an die Börse und ins Netz kam.

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      Peter Jensen

      23. August 2013 um 15:43

      Zu 4.
      Für menschliche Vorstellungn sind Sonne und Wind tatsächlich unbegrenzt, aber nur im Hinblick auf den Zeitstrahl. Ansonsten sind Wind- und Solarenergie jeden Tag begrenzt. Einfach nur durch die Natur. Solarenergie auf durchschnittlich 3 h am Tag, Windenergie auf etwa 4h am Tag.
      Und was die Umweltschäden angeht: haben Sie schon mal gesehen, wie die Seltenen Erden für die Rotore der WKA abgebaut werden? In China! Zu dortigen Umweltstandards! Außerdem heißen Seltene Erden nicht umsonst Seltene Erden.
      Öl und Gas sind nach heutigen Erkenntnissen noch für 5 oder 6 Jahrzehnte vorhanden. Übrigens hieß es schon in den 70ern des letzten Jhdts., dass Öl und Gas zur Jahrtausendwende alle sind. Wir haben jetzt 2013 und mehr Öl und Gas als je zuvor. Kohle reicht noch für Jahrhunderte und Uran noch für Jahrtausende. Also von absehbarer Endlichkeit kann nun wirklich keine Rede sein. Erstaunlich, wie dieses Märchen immer wieder aufgetischt wird, obwohl alle Fakten für jeden im Internet verfügbar sind.
      Und auch wenn Sie es nicht glauben: die Endlager“problematik“ ist ein rein politisches Problem, kein technisches. Ich denke, ich brauche Ihnen da erst gar keine Fakten nennen, denn die angebliche ungelöste Endlagerproblematik ist ja Kernbestandteil grüner Ideologie.

      Zu 5:
      Auch das ist falsch! Solar- und Windanlagen wachsen nicht einfach so aus der Erde! Solarzellen benötigen für Ihre Herstellung Unmengen an Energie. Windmühlen benötigen pro Stück (!!!) Tausende Tonnen Beton und Stahl. Haben Sie schon mal ein Fundament einer Windmühle gesehen? Die Seltenen Erden für die Rotore habe ich schon angesprochen.
      Und was irgendwann mit den Solarzellen auf Hunderttausenden Dächern wird, die alle möglichen giftigen Stoffe enthalten, weiß heute kein Mensch. Da hinterlassen Sie ihren Kindern aber ein schönes Erbe. Die können sich dann um die Entsorgung kümmern.
      Und zu Ihrem Fazit: die Bevölkerung findet sog. EE nur gut, weil sie keine Ahnung hat. Sie tragen leider dazu bei.

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    Ueli

    19. August 2013 um 14:36

    „Denn meistens weht der Wind genau dann, wenn keine Sonne scheint und umgekehrt“

    Das ist komplett unwahr

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      Christian Höhle

      19. August 2013 um 14:49

      Da spricht die EEX Transparenzplattform eine andere Sprache. Hier sind die Daten dieser Plattform grafisch aufbereitet. Auf Seite 12 kann man hervorragend sehen, wie im Winter Windkraft deutlich überwiegt, im Sommer die Solarenergie. Insgesamt liegen Wind und Sonne zusammen über die Monate etwa in gleichbleibender Menge vor.
      http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/aktuelles/kohleverstromung-zu-zeiten-niedriger-boersenstrompreise.pdf

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        Peter Jensen

        23. August 2013 um 15:55

        Herr Höhle, da haben Sie wohl die falsche Studie verlinkt. Aber die ist auch interessant. Sie beschreibt auf bemerkenswert sachliche und neutrale Art die technischen Probleme, die der unkontrollierte Zubau an sog. EE in den letzten Jahren gebracht. Mir war das schon bekannt, aber in einer Studie, beauftragt durch Bü90/Die Grünen, finde ich das schon bemerkenswert.
        Lesen Sie doch einfach mal die Einführung.

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        Peter Jensen

        23. August 2013 um 16:42

        Herr Höhle, ich kenne ja inzwischen die Studie, auf die Sie eigentlich verlinken wollten.

        Und auf Seite 12 sieht man in der Tat, dass Sonne im Sommer mehr wird und der Wind abnimmt. Was für eine Erkenntnis! Nun, mal ganz davon abgesehen, dass es für die Energieversorgung überhaupt kein Kriterium ist, ob ein Energieträger zeitlich zum anderen passt und ich ebenso mit Kohle, Uran, Öl und Gas so eine Grafik hinbekommen (denn die ergänzen sich auch prächtig miteinander), haben Sie hier das typische Durchschnittsproblem. Im Schnitt mag das alles so sein, Energieversorgung muss aber nicht im Schnitt funktionieren, sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit.
        Nun habe ich mir mal den 18.08. angesehen. Also letzter Sonntag, ein Tag mitten im Hochsommer! Und was sieht man da?
        Solarenergie etwa 105 TMWh, Windenergie etwa 143 TMWh. Da sieht man an einem zufällig ausgewählten Tag, wieviel der Durchschnitt wert ist.
        Im Schnitt ist jeder vierte Weltbürger Chinese. Nur hilft das niemandem, denn nicht mal in China stimmt diese Statistik, denn da ist fast jeder ein Chinese.
        Mit Durchschnittszahlen können Sie sich natürlich diese unzuverlässige Stromproduktion glätten und schön reden. Jeden Tag und jede Minute haben wir aber tatsächlich „Zappelstrom“, den die ÜNBs ausgleichen müssen. Das ist nämlich dem Betreiber einer Solaranlage völlig schnuppe, ob die anderen Stromverbraucher auch stabilen Bezug haben. Der schaut nur auf seine Überweisung der EEG-Umlage.

        Antworten »

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