EEG-Reform bedeutet Energiewende rückwärts

Von am 11. Juli 2014 in der Kategorie Energiewende mit 1.100 Kommentare
EEG-Reform-2014

Die „EEG-Reform“, vielerorts schon als „EEG-Deform“ bezeichnet, ist verabschiedet. Leider hat der Widerstand der Bürger, der Genossenschaften, der Erneuerbare Energien-Verbände und der Verbraucherzentrale nur geringfügig Wirkung gezeigt. Das Gesetz bedeutet nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft einen weitgehenden Photovoltaik-Marktstillstand, ein Verfehlen der von der Politik selbst gesetzten Ausbauziele – und einen weiteren Verlust von Arbeitsplätzen.

Ganz konkret: In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden nach Angaben der Bundesnetzagentur 46 Prozent weniger Solarleistung in Deutschland neu installiert als zu Jahresbeginn des Vorjahres.

 

Statt der Strompreisbremse kommt jetzt die Investitionsbremse

Die Bundesregierung verspricht sich von der Reform eine Stabilisierung der EEG-Umlage und damit der Strompreise. Derzeit zahlen Haushaltskunden pro Kilowattstunde Strom 6,24 Cent EEG-Umlage. Die EEG-Novelle ändert daran nichts. Aber die Regierung hofft, dass die Umlage nur noch leicht steigen wird. Das wäre aber, so die Rechnung der Energiewende-Agentur Agora, auch ohne die EEG-Novelle passiert. Die Fördersätze für Solarstrom sind seit der EEG-Novelle 2012 nämlich deutlich gefallen – um rund 25 Prozentpunkte.

Der Belastung der Verbraucher steht zudem die Entlastung der Industrie entgegen, weil die Industrierabatte von rund fünf Milliarden Euro im Jahr weiterhin gewährt werden. So wird aus einem Gesetz, das eigentlich den Ausbau Erneuerbarer Energien fördern sollte, ein Gesetz zum Vorrang der Kohle. Und statt den Anstieg der Strompreise zu verhindern, hat man Investitionen und Innovationen in Erneuerbare Energien flächendeckend ausgebremst.

 

Eigenverbrauchsbelastung trifft den deutschen Markt mit voller Härte

Fest steht: Die Novelle trifft den deutschen Solarmarkt hart, da sind sich Verbände und Wirtschaft einig. Vor allem die neue Eigenverbrauchsregelung bremst das vielversprechende Geschäftsmodell der gewerblichen Eigenstromnutzung massiv aus. Denn ab dem 1.8.2014 will die Große Koalition bei Neuanlagen den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms stufenweise bis 2017 mit 40 Prozent der EEG-Umlage finanziell belasten. Dieser Wert entspricht derzeit rund 2,5 Cent je Kilowattstunde (kWh). Viele Anlagen werden sich nicht mehr rechnen – und die Nachfrage weiter dramatisch zurückgehen.

Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms ist so, als würde die Bundesregierung eine Steuer auf selbst angebautes Gemüse erheben.

Mieter, die ihren Solarstrom vom Dach des Vermieters beziehen, kommen noch schlechter weg: Sie sollen sogar 100 Prozent der EEG-Umlage zahlen (derzeit 6,24 Cent je kWh). Also gerade der Mittelstand und das Gewerbe, bislang das Rückgrat der Energiewende in Deutschland, werden durch die Novelle bestraft. Lediglich Betreiber von Photovoltaik-Kleinstanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kWp – das klassische Eigenheim-Segment – bleiben von der Umlage befreit. Sie tragen aber laut Bundesverband Solarwirtschaft nur zu einem Fünftel zum Photovoltaikausbau bei.

 

Absurde Bilanz und Vertrauensverlust bei Bürgern und Investoren

Die Bilanz aus all den verabschiedeten, hochkomplexen Details wie Direktvermarktungspflicht, Degressionsmechanismus und Verordnungsermächtigung mutet absurd an: Zu einem Zeitpunkt, an dem die Solarenergie an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit steht, wird Solarstrom künstlich verteuert und damit die Förderabhängigkeit unnötig verlängert.

Offen bleibt, wie wir die gesetzten Klimaschutzziele erreichen wollen. Hier bleibt die Große Koalition eine langfristige Perspektive schuldig, die übrigens auch dringend nötig wäre, um das Vertrauen von Bürgern und Investoren in die deutsche Energiewende im In- und Ausland nicht vollständig zu verspielen.

 

Mehr Informationen zur EEG-Novelle und den (komplexen) Änderungen findet ihr in diesem Merkblatt des BSW Solar:

EEG 2014 – Was ändert sich zum 1.8.2014 für die Photovoltaik? (PDF)

 

Vielen Dank an den SFV für die super Grafik. 

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1.100 Kommentare

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    Peter Jensen

    20. Oktober 2014 um 20:16

    Hans Diehl meint: „@ Herr Jensen Gut, da habe ich mich vertan, dann sind es nur 415 Millionen. Aber trotzdem, würde mich interessieren was das vorher für Kosten waren.Kann ja jeder sagen „wäre, wenn“
    Sie stellen wieder mal ihre Nichtkenntnis der Energiebranche unter Beweis. Die Netzentgelte werden jährlich von der BNetzAg genehmigt. Für 2008 waren es etwa 600 Mio! Können sie sich raussuchen im Internet. Da gibt es diverse Berichte der BNetzAG und andere Quellen.

    HD meint: „@Herr Jensen Herr Jensen, Sie meinen die Zahlen für 2013. Habe mich diesbezüglich mit einer der Autorinen der Grafik in Verbindung gesetzt und erfahren, dass der Stand der Grafik, März 2013 ist . Also 2013 noch nicht komplett dargestellt ist. Ändert aber nichts Wesentliches an dem Kurvenverlauf, der das Auseinanderlaufen von Vergütung und Umlage darstellt.“

    NEIN, Herr Diehl, sie lenken schon wieder ab! Tun sie nicht so, als wüssten sie nicht, was ich meine! Keine meiner Aussagen lässt den Schluss zu, dass ich nur die Daten von 2013 meine. Meine Aussagen sind eindeutig! Die Erläuterungen, die ich dazu gegeben habe, lassen auch keine Zweifel!
    Ich rede von allen Daten in der Grafik. Von 2000 bis 2013! EEG-Vergütungen und Umlage! Tragen sie die Zahlen in Excel ein, machen eine Grafik draus und verändern diese nicht. Erstellen sie also einfach dieselbe Grafik wie das Photovoltaikbüro (und sagen sie jetzt nicht: Ach diese Grafik meinten sie!)
    Wenn sie das nicht können, fragen sie jemanden, der es kann.
    Sie werden überrascht sein, dass ihre Theorie vom „Gleichlauf“ von Umlage und EEG-Auszahlungen nicht aufgeht. Nur, wenn man die Grafik vertikal so staucht, dass die Unterschiede verschwinden. Auch so ein schöner Trick!
    Und warum die Umlage dennoch höher steigt als die Auszahlungen, habe ich auch mehrfach erklärt:
    mehr EEG-Einspeisung bei gleichzeitigem Rückgang des Stromverbrauchs und Ausweitung der Befreiungen. Simple Arithmetik!

    Antworten »
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      Peter Jensen

      20. Oktober 2014 um 20:29

      Achso, und es handelte sich bei den Kosten um Transaktionskosten für die Veredelung der flukturierenden EE-Einspeisung zu einem monatlichen Band. Also Börsengebühren, Netzentgelte, Finanzierungskosten, Beschaffungskosten usw…

      Denn leider liefern die sog. EE eben nicht diese monatliche Band, welches den EVU dann „eingeliefert“ wurde (das leidige und bekannte Grundproblem der sog. EE).

      Und die Branche schaut im Gegensatz zu ihnen, einem EE-Ideologen, auf die Gesamtkosten des Systems EE-Energieversorgung. Sie interessieren sich ja nur für ihre Vergütung und dass die sog. EE bei der EEG-Umlage nicht zu schlecht dastehen in der Öffentlichkeit. Solche ideologischen Motivationen sind der Branche fremd. Die will eigentlich nur günstig Strom erzeugen.
      Und die Kosten des Systems EE-Energieerzeugung sind die EEG-Vergütungen plus die Transaktionskosten. Und letztere wurden durch den Wechsel vom Umwälzmechanismus auf die AusglMechVO verringert. Also sind auch die Gesamtkosten ggü den Vorjahren gesunken. Genauso wie die Finanzierungskosten ggü den Banken, nachdem der Liquiditätspuffer eingeführt wurde.
      Die Branche ist eben an kostengünstiger Stromerzeugung interessiert und nicht an ideologischen Traumvorstellungen.

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        Hans Diehl

        20. Oktober 2014 um 21:47

        Herre Jensen, ist ja klar,wenn man die Energiewende nicht will, kommt so ein Geschwafel bei raus.

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        Peter Jensen

        21. Oktober 2014 um 19:11

        Genau! 😀

        „Die Trauben sind mir eh zu sauer“, sagte der Fuchs. 😀

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    Peter Jensen

    19. Oktober 2014 um 23:55

    Hans Diehl glaubt: „Ihr Problem ist, dass Sie nicht nur die Kosten die für die Vergütung wieder rein holen wollen, sonder auch alle Kosten die auf der konventionellen Seite in Folge der Energiewende zwangsläufig anfallen.“

    FALSCH, Herr Diehl! Marktprämie, Nachholung und Liquiditätspuffer sind keine sonstigen Kosten der konventionellen Branche, sonderrn direkte Kosten der EE-Branche.

    Sie erzählen schon wieder Unsinn!

    Antworten »
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    Hans Diehl

    17. Oktober 2014 um 23:40

    Die Umlage sinkt, und warum sie nicht stärker sinkt, erklärt man uns wie folgt.

    http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/I/informationen-zur-eeg-umlage-2015,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
    Gründe, die einen stärkeren Rückgang der EEG-Umlage verhindert haben.
    Die EEG-Umlage wird vom niedrigen Preisniveau an der Strombörse belastet: In der Prognose für die EEG-Umlage 2014 war ein durchschnittlicher Strompreis von 4,1 Cent/kWh unterstellt. Tatsächlich lag der Preis, der maßgeblich für die Vermarktungserlöse des EEG-Stroms ist, bei durchschnittlich 3,2 Cent/kWh. Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist erheblich.
    Ein Rückgang des Börsenpreises um 1 Cent/kWh führt zu einer um rund 0,4 Cent/kWh höheren Umlage.

    Dass die Börsenpreise deshalb so niedrig sind, weil der EEG Strom diese kontinuierlich senkt, soll natürlich im Dunkeln gehalten werden. Sonst müsste man ja zugeben, dass man sich dieses Paradoxon, 2010 mit der Vermarktungspflicht des EE Stroms an der Börse, und der „Nebelkerze“ EEG Konto, selbst eingebrockt hat..

    Das muss man sich mal vorstellen, wenn die Beschaffungskosten um 1 Cent sinken, kann man vom Verbraucher noch 0,4 Cent mehr Umlage kassieren.

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      Peter Jensen

      18. Oktober 2014 um 20:51

      Hans Diehl sagt: „Das muss man sich mal vorstellen, wenn die Beschaffungskosten um 1 Cent sinken, kann man vom Verbraucher noch 0,4 Cent mehr Umlage kassieren.“

      Na sowas! Das muss man sich aber mal vorstellen! 😀
      Und was machen die EVU dann mit den 0,4 ct? Die leiten sie weiter an die ÜNB. Und was machen die damit? Die gleichen damit das EEG-Konto aus. Und warum machen die das? Weil Herr Diehl und die anderen EE-Betreiber diese 0,4 ct vorher bekommen haben.

      Da muss man sich einfach mal vorstellen, wie die EEG-Umlage sinken könnte, wenn Herr Diehl und die anderen ihre Anlagen einfach ausschalten würden. Die EEG-Umlage könnte glatt auf 0 ct/kWh sinken. Das muss man sich mal vorstellen.
      Warum sagt das eigentlich keiner in der Dunkelkammer der EE-Lobby und EE-Politik?

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        Hans Diehl

        19. Oktober 2014 um 00:08

        Peter Jensen sagt.

        Na sowas! Das muss man sich aber mal vorstellen! Und was machen die EVU dann mit den 0,4 ct? Die leiten sie weiter an die ÜNB. Und was machen die damit? Die gleichen damit das EEG-Konto aus. Und warum machen die das? Weil Herr Diehl und die anderen EE-Betreiber diese 0,4 ct vorher bekommen haben.

        @ Nein Herr Jensen, das ist schon wieder falsch.
        Die 0,4 Cent verschwinden in dem türkisen Teil ( 1,47 ) auf der Abbildung Seite 4. Was der Herr Diehl bekommen hat, ist längst im grünen Feld mit den 2,54 Cent abgegolten.

        http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

        Die 0,4 Cent resultieren doch nicht aus einer höheren Vergütung, an den Herrn Diehl, sondern aus der Absenkung des Börsenpreises ( MOE ) um einem Cent, den die EE bewirken.
        Im Klartext 1,4 Cent/Kwh fließen in die Dunkelkammer.

        Antworten »
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        Peter Jensen

        19. Oktober 2014 um 11:13

        Hans Diehl meint: „@ Nein Herr Jensen, das ist schon wieder falsch. Die 0,4 Cent verschwinden in dem türkisen Teil ( 1,47 ) auf der Abbildung Seite 4. Was der Herr Diehl bekommen hat, ist längst im grünen Feld mit den 2,54 Cent abgegolten.“

        DAS ist Falsch, Herr Diehl. Für weitere Erläuterungen wieder mein Hinweis auf die über 1.000 Kommentare, in denen das hier schon mehrfach beantwortet wurde. Raussuchen müssen sie sich das bitte selbst. Es steht alles drin. Wenn sie es nicht begreifen, kann iches nicht ändern.

        Jedenfalls wird ihre falsche persönliche Vermutung und Behauptung durch ständiges Wiederholen nicht wahr!

        Antworten »
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        Hans Diehl

        19. Oktober 2014 um 11:43

        Peter Jensen sagt:

        DAS ist Falsch, Herr Diehl. Für weitere Erläuterungen wieder mein Hinweis auf die über 1.000 Kommentare, in denen das hier schon mehrfach beantwortet wurde. Raussuchen müssen sie sich das bitte selbst. Es steht alles drin. Wenn sie es nicht begreifen, kann iches nicht ändern. –

        Herr Jensen geben Sie sich keine Mühe, an der Realität kommen Sie nicht vorbei, da hilft Ihnen auch die Flucht hinter 1000 Kommentare nichts.
        Jeder der sich auch nur halbwegs mit der Sache beschäftigt weiß, dass wenn der Börsenpreis um 1 Cent fällt, und deswegen die Umlage um 0,4 Cent steigt, das niemals was mit „mehr“ Vergütung zu tun haben kann.
        Ihren verzweifelten Versuch Ihren Kopf hier über Wasser zu halten, verfolgen.einige Mitleser mit
        schmunzeln, um es freundlich auszudrücken.

        Ich kenne einige die hier mitlesen.

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        Peter Jensen

        19. Oktober 2014 um 12:45

        Tja, Herr Diehl, der Ahnungslose fühlt sich eben in Gemeinschaft anderer Ahnungsloser wohl. Deswegen schmunzeln sie ruhig weiter.

        Scheinbar scheint auch bei ihren wohlgesonnenen schnmunzelnden Mitlesern die Logik nicht sehr ausgeprägt zu sein. Und den Zahlungsfluss im EEG-System haben die scheinbar auch nicht verstanden.
        Ich wiederhole gern das wirklich einfache Beispiel, bei dem sie aber offensichtlich schon überfordert sind.
        Sie produzieren Strom mit ihrer PV-Anlage. Dafür kriegen sie vom VNB 100 Euro. DAS sind die Kosten, die entstehen. Der VNB kriegt das Geld vom ÜNB. Auf dem EEG-Konto entsteht ein Soll-Saldo von 100 Euro.
        Nun muss der ÜNB das EEG-Konto wieder ausgleichen. Er verkauft ihren Strom an der Börse. Er hat dafür 40 Euro Einahmen eingeplant. Also plant er für die EEG-Umlage die Differenz zu den 100 Euro Kosten, die sie am Anfang verursacht haben. Macht 60 Euro.
        Können sie noch folgen?
        Nun passiert es aber, dass der ÜNB an der Börse nur 30 Euro erzielt, statt der geplanten 40. Was passiert also mit der EEG-Umlage? Sie steigt von 60 auf 70 Euro, damit das EEG-Konto wieder ausgeglichen ist. Denn dort stehen 100 Euro im Soll.
        40 + 60 = 100
        30 + 70 = 100

        Durch die Erhöhung der EEG-Umlage sind die Kosten insgesamt NICHT gestiegen! Nur der Anteil für die Letztverbraucher.
        Egal, wie sie es drehen und wenden und wieviel Nebelbomben sie noch werfen: 100 Euro Kosten sind entstanden und müssen wieder reinkommen.
        Am besten ist, sie schalten einfach alle EE-Anlagen ab. Dann sinkt die EEG-Umlage auf 0 Euro.
        So und nun dürfen sie wieder schmunzeln!

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        Hans Diehl

        19. Oktober 2014 um 18:47

        @ Herr Jensen
        Wie oft muss ich Ihnen eigentlich noch erklären, dass ich von der Zeit vor 2010.rede.
        Da funktionierte das EEG und die Umlage tadellos, ohne die Kosten die Sie hier als Förderung deklarieren.
        Siehe hier:http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        Da wurde den Versorgern ein EEG Pflichtband zugeteilt. Die Versorger mussten es bezahlen, und in ihr Geschäftsmodel aufnehmen. Die Mehrkosten die ihnen dabei entstanden, konnten sie auf die Verbraucher umlegen.

        Vergessen Sie die Vermarktung des EEG Stromes an der Börse, das hatten wir vor 2010 nicht und auch all die zusätzlichen Kosten nicht, die Sie hier Förderung nennen.

        Antworten »
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        Peter Jensen

        19. Oktober 2014 um 19:28

        Und wie oft muss ich ihnen noch sagen, dass ihre persönlichen Vermutungen und die Zusammenhänge, die sie hier aufstellen, FALSCH sind?

        Marktprämie, Nachholung und Liquiditätspuffer haben mit der Börsenvermarktung NICHTS zu tun! Es ist scheißegal, wie sie den nutzlosen EE-Strom vermarkten. Die Kosten müssen wieder reinkommen. Und zwar die Kosten, die sie ganz am Anfang mit ihrer PV-Anlage verursachen.
        Machen sie sich mit den Zahlungsströmen im EEG-System vertraut und sie werden (hoffentlich) einsehen, dass sie komplett FALSCH liegen mit ihren persönlichen Ansichten und denen der EE-Lobby!
        Und ich darf sie daran erinnern, dass durch die Börsenvermarktung ab 2010 die Vermarktungskosten der ÜNB von fast 600 Mio auf etwa 185 Mio gesunken sind. Diese Kosten hätten wir sonst zusätzlich auf dem EEG-Konto und in der Umlage. Und wie die Vermarktung vor 2010 in der Realität ablief habe ich ihnen auch schon ausführlich hier erklärt! Es hat sich an den Stromflüssen fast nichts geändert! Strom fließt über den geringsten Widerstand von Plus nach Minus! Ob der Verkauf über die Börse stattfindet oder direkt an die EVU ist dem Strom egal! Nur die Abrechnung wurde verändert. Und das hat Kosten gespart! Warum die Umlage gestiegen ist, habe ich ihnen auch schon mehrfach erklärt!
        – Meher EE-Einspeisung
        – mehr privilegierter Letztverbrauch
        – weniger Gesamtverbrauch

        All das führt zu einer Steigerung der Umlage. Schalten sie einfach alle Anlagen ab und die Umlage sinkt auf Null! 😀
        Kümmern sie sich bitte etwas intensiver um ihr Verständnis der Zusammenhänge im System EEG und im Energiemarkt allgemein. Sie nerven nur noch mit der ewigen Wiederholung falscher Behauptungen!

        Antworten »
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        Hans Diehl

        19. Oktober 2014 um 22:07

        Peter Jensen sagt:
        Marktprämie, Nachholung und Liquiditätspuffer haben mit der Börsenvermarktung NICHTS zu tun! Es ist scheißegal, wie sie den nutzlosen EE-Strom vermarkten. Die Kosten müssen wieder reinkommen. Und zwar die Kosten, die sie ganz am Anfang mit ihrer PV-Anlage verursachen.

        @ Herr Jensen
        Ihre Ausdrucksweise zeigt, dass Sie etwas aufgeregt sind, cool bleiben, sonst kommen wir nicht weiter.
        Wo war z.B. vor 2010 ohne das EEG Konto ein Liquiditätspuffer, oder Nachholung nötig ???
        Ihr Problem ist, dass Sie nicht nur die Kosten die für die Vergütung wieder rein holen wollen, sonder auch alle Kosten die auf der konventionellen Seite in Folge der Energiewende zwangsläufig anfallen.

        Peter Jensen sagt:
        Machen sie sich mit den Zahlungsströmen im EEG-System vertraut und sie werden (hoffentlich) einsehen, dass sie komplett FALSCH liegen mit ihren persönlichen Ansichten und denen der EE-Lobby!
        Und ich darf sie daran erinnern, dass durch die Börsenvermarktung ab 2010 die Vermarktungskosten der ÜNB von fast 600 Mio auf etwa 185 Mio gesunken sind. Diese Kosten hätten wir sonst zusätzlich auf dem EEG-Konto und in der Umlage.
        @ Herr Jensen
        Dafür. Dass Sie mit der Stromwirtschaft direkt nichts zu tun haben, wie Sie mal geäußert haben, scheinen Sie deren Zahlen ganz gut zu kennen. Dann können Sie doch bestimmt mal erklären, wie oder wo, die Vermarktungskosten um fast 600 Millionen gesunken sind. Muss offensichtlich auch in der „Dunkelkammer“ geschehen sein. Die Endverbraucher haben davon nichts gemerkt, im Gegenteil deren Preise sind kontinuierlich gestiegen.

        Peter Jensen sagt:
        Es hat sich an den Stromflüssen fast nichts geändert! Strom fließt über den geringsten Widerstand von Plus nach Minus! Ob der Verkauf über die Börse stattfindet oder direkt an die EVU ist dem Strom egal! Nur die Abrechnung wurde verändert. Und das hat Kosten gespart!

        @ Herr Jensen
        Um den Stromfluss als solchen geht es auch gar nicht.
        Es geht um den Unterschied, ob der EE Strom an der Börse vermarktet werden muss, oder dem EVU direkt zugeteilt wird.
        Und wo wurden da Kosten gespart. Möglicherweise für die Stromwirtschaft, für die Verbraucher offensichtlich nicht. Die zahlen nachweislich mehr, über die steigende Umlage.. Während vor 2010 der EEG Strom als Pflichtanteil im Geschäftsmodel der Versorger integriert war, und den Weg auf die Handelsebene, im Angebot mit Wertsteigerung zwangsläufig mit machte, wird er ab 2010 an die Börse verpflichtet, und entwertet sich dort selbst, in dem er die Börsenpreise senkt, was eine höhere Umlage zur Folge hat, die von den Verbrauchern bezahlt wird.
        Das ist die Realität, da können Sie noch so viel schreiben, und auf 1000 Kommentare hinweisen, da kommen Sie nicht dran vorbei.
        Und meine Reaktion wird immer die Gleiche sein. Damit Sie sich schon drauf einstellen können.

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        Peter Jensen

        19. Oktober 2014 um 23:59

        Blablabla… mehr muss man zu ihren ewigen falschen persönlichen Vermutungen nicht sagen…

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        Hans Diehl

        20. Oktober 2014 um 16:14

        Peter Jensen sagt:
        Blablabla… mehr muss man zu ihren ewigen falschen persönlichen Vermutungen nicht sagen –

        @ Herr Jensen
        Aha, wieder mal den „Notausgang“ benutzt..Das sind übrigens keine persönlichen Vermutungen, sonder ein Aneinanderreihen von Tatsachen.
        Ich hatte ja wenigstens gehofft, dass Sie erklären könnten wo die 600 Millionen Einsparung zu Buche schlagen, wenn die schon nicht bei den Verbrauchern ankommen.
        Alles was in der „Dunkelkammer“ passiert können Sie offensichtlich nur mit blablabla oder Hinweis auf 1000 Kommentare beantworten.

        Zur Erinnerung.
        Peter Jensen sagt:
        Und ich darf sie daran erinnern, dass durch die Börsenvermarktung ab 2010 die Vermarktungskosten der ÜNB von fast 600 Mio auf etwa 185 Mio gesunken sind. Diese Kosten hätten wir sonst zusätzlich auf dem EEG-Konto und in der Umlage. –

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        Peter Jensen

        20. Oktober 2014 um 16:46

        Hans Diehl meint: „Ich hatte ja wenigstens gehofft, dass Sie erklären könnten wo die 600 Millionen Einsparung zu Buche schlagen“

        Herr Diehl, sind sie bereits mit einfachsten logischen Zusammenhängen überfordert?

        Wenn 415 Mio (das ist nämlich die Differenz zwischen 600 Mio und 185 Mio) schlagen als Kosten nicht mehr zu Buche. Sie sind im EEG-Konto keine Kosten mehr. Sie waren vorher Kosten auf dem EEG-Konto und haben die Umlage erhöht. Sie sind danach nicht mehr als Kosten auf dem EEG-Konto und haben diese um 415 Mio verringert. Was ist daran so schwer zu verstehen?

        Und 1000 Kommentare sind nichts, um sich dahinter zu verstecken… im Gegenteil: ich verweise explizit auf alle meine vorherigen Kommentare. Oder meinen sie, ich müsste sie alle wiederholen?

        Haben sie inzwischen mal mit Excel ihre Grafik und die Zahlen überprüft?
        Oder können sie das auch nicht?
        Naja, dann bleibt ihnen eben nur nachplappern statt prüfen.

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        Peter Jensen

        20. Oktober 2014 um 17:41

        Kleine Korrektur: nicht die EEG-Umlage ist um die niedrigeren Bandveredelungskosten geringer, sondern die Netzentgelte.
        Die Kosten der ÜNB landen nämlich in den Netzentgelten. Dort machte sich die Entlastung bemerkbar. Sie wären sonst um 485 Mio höher.

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        Hans Diehl

        20. Oktober 2014 um 17:54

        Peter Jensen sagt:
        Wenn 415 Mio (das ist nämlich die Differenz zwischen 600 Mio und 185 Mio) schlagen als Kosten nicht mehr zu Buche. Sie sind im EEG-Konto keine Kosten mehr. Sie waren vorher Kosten auf dem EEG-Konto und haben die Umlage erhöht. Sie sind danach nicht mehr als Kosten auf dem EEG-Konto und haben diese um 415 Mio verringert. Was ist daran so schwer zu verstehen?

        @ Herr Jensen
        Gut, da habe ich mich vertan, dann sind es nur 415 Millionen. Aber trotzdem, würde mich interessieren was das vorher für Kosten waren.Kann ja jeder sagen „wäre, wenn“

        @Peter Jensen sagt:
        Haben sie inzwischen mal mit Excel ihre Grafik und die Zahlen überprüft? Oder können sie das auch nicht? Naja, dann bleibt ihnen eben nur nachplappern statt prüfen.

        @Herr Jensen
        Herr Jensen, Sie meinen die Zahlen für 2013. Habe mich diesbezüglich mit einer der Autorinen der Grafik in Verbindung gesetzt und erfahren, dass der Stand der Grafik, März 2013 ist . Also 2013 noch nicht komplett dargestellt ist.

        Ändert aber nichts Wesentliches an dem Kurvenverlauf, der das Auseinanderlaufen von Vergütung und Umlage darstellt.

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      Peter Jensen

      19. Oktober 2014 um 18:18

      Und um zu zeigen, wie falsch ihre persönlichen „Betrachtungen bei Lichte“ bzw. die Betrachtungen der EE-Lobbyisten sind, die sie dann hier verbreiten, reicht ein einziges Gegenbeispiel! 😀

      Sie behaupten ja nun, wenn die Börsenpreise um 1 ct fallen, dann steigt die Umlage um 0,4 ct.

      ???

      Na sowas! Von 2013 auf 2014 sind die Börsenpreise gefallen. Im ersten Halbjahr 2014 von 3,78 ct (für den Durchschnittspreis in 2013) auf 3,15 ct bis Juni 2014. Bestätigt von einem ihrer Lieblings-EE-Lobbyisten iwr. Ich kann die Zahlen auch verwenden, da sie von der Börse übernommen wurden.

      http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs

      Nach ihrer Logik müsste die EEG-Umlage steigen, denn der Börsenpreis ging ja nach unten.

      Hm… die Umlage ist aber leicht gesunken. Also Herr Diehl, eine gewisse Selbstkontrolle, sozusagen einen internen Diehl-Qualitätscheck sollten sie so langsam mal in ihre Argumentation einbauen.
      Von 2013 auf 2013 sind die Börsenpreise übrigens gestiegen! Nach ihrer Logik hätte da die EEG-Umlage fallen müssen. Ist sie aber nicht.
      Sie sehen, mit ihrer simplen EE-Lobby-Logik kommen sie nicht weit! Geben sie sich mehr Mühe!

      Und außerdem kassieren nicht die EVU oder die ÜNB oder die VNB die EEG-Umlage. Sie gleichen damit nur den Saldo aus, den sie vorher mit ihrer EEG-Vergütung ins Soll gestellt haben.

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        Hans Diehl

        19. Oktober 2014 um 19:34

        Peter Jensen sagt:
        Sie behaupten ja nun, wenn die Börsenpreise um 1 ct fallen, dann steigt die Umlage um 0,4 ct.
        ???

        @Herr Jensen
        Immer schön bei der Wahrheit bleiben. Das behaupte nicht ich, sondern steht in der Veröffentlichung des Wirtschaftsministerium.

        Peter Jensen sagt:
        Na sowas! Von 2013 auf 2014 sind die Börsenpreise gefallen. Im ersten Halbjahr 2014 von 3,78 ct (für den Durchschnittspreis in 2013) auf 3,15 ct bis Juni 2014. Bestätigt von einem ihrer Lieblings-EE-Lobbyisten iwr. Ich kann die Zahlen auch verwenden, da sie von der Börse übernommen wurden.
        http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs
        Nach ihrer Logik müsste die EEG-Umlage steigen, denn der Börsenpreis ging ja nach unten.
        Hm… die Umlage ist aber leicht gesunken. Also Herr Diehl, eine gewisse Selbstkontrolle, sozusagen einen internen Diehl-Qualitätscheck sollten sie so langsam mal in ihre Argumentation einbauen.

        @Herr Jensen
        Sehen Sie Herr Jensen, diesen Qualitätscheck können Sie selber machen, wenn Sie mal in die „Dunkelkammer“ EEG Konto rein leuchten, oder sich mit dem paradoxen System vertraut machen.
        Sicher ist die Umlage, auf Grund der gesunkenen Börsenpreise „latend“ gestiegen.
        Hat aber auf Grund anderer Fakten ( z.B. letztes Jahr zu hoch angesetzt ) trotzdem noch zu einer leichten Senkung geführt.
        Ich hoffe Sie können nach dieser Aufklärung meiner Logik folgen.

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        Peter Jensen

        20. Oktober 2014 um 00:06

        Ich mach ja nun schon ständig die Qualitätskontrolle ihrer Beiträge. Sie haben behauptet, dass die EEG-Umlage um 0,4 ct steigt, wenn die Börsenpreise um 1 ct sinken. Okay, behauptet hat es das Wirtschaftsministerium, aber sie haben die Behauotung übernommen („Das muss man sich mal vorstellen“… so haben sie sich so richtig empört 🙂 ) und bei ihnen ist die falsche Behauptung schlicht durch die Qualitätskontrolle gerutscht.
        Ich habe die Qualitätskontrolle gemacht und ihnen zwei Jahre genannt, in denen die Behauptung nicht stimmt! Ergo: sie verbeiten falsche Behauptungen. Oder eben Unsinn! 😀

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    Hans Diehl

    12. Oktober 2014 um 08:28

    Ich habe mal wieder versucht bei den EIKE Ideologen meine Meinung kund zu tun,und hatte tatsächlich damit Erfolg, zumindest veröffentlicht zu werden.
    Mal sehen wie lange man dort noch eine andere Meinung, um nicht zu sagen die Realität verträgt.

    Wen es Interessiert, was der Herr Jensen dazu sagt, kann ja mal im Folgenden Thread reinschauen
    Schweiz: Wasser fällt Sonne und Wind zum Opfer
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/schweiz-wasser-faellt-wind-und-sonne-zum-opfer/

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    Hans Diehl

    5. Oktober 2014 um 12:30

    Werfen wir einen weiteren Blick in die Dunkelkammer der Strompreisgestaltung, und betrachten die im Folgenden geschilderten Erkenntnisse bei Lichte..

    http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs

    Zitat:
    . Warum die Strompreise an der Börse stark sinken und die Strompreise deshalb für Verbraucher steigen  
    Der Hauptgrund für die sinkenden Strompreise an der Börse ist die geänderte Regelung des EEG-Stromverkaufs ab 2010 (neuer Wälzungsmechanismus) durch die schwarz-gelbe Bundesregierung. Bis zum Jahr 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom aus Windkraftanlagen, Solarkraftwerken oder Biogasanlagen als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich [/b[b]]physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch immer weniger konventionellen Strom an ihre Stadtwerke liefern konnten. 

    Bei Lichte betrachtet heißt das,, der gesetzliche Vorrang des EEG Stromes wurde unterwandert, in dem das physische Pflichtband abgeschafft wurde, und der gesamte EE Strom zum Verkauf an die Börsen verpflichtet wurde.

    Zitat:
    Die großen Stromerzeuger und die kommunalen Vertreter haben dafür gesorgt, dass der EEG-Strom seit 2010 an der Börse am Spotmarkt verkauft werden muss. Und das hat weitreichende Folgen: 
    Der Vorteil für die großen Stromerzeuger wie RWE, E.ON & Co.: sie beliefern ihre Kunden bzw. Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig oder sogar zu 100% mit Strom, aber mit konventionellem Strom (Braunkohle, Steinkohle, Atomstrom, Gas). Vorteil für die Stadtwerke: sie haben weniger Aufwand, weil sie sich nicht mehr um die Einbindung des EEG-Stroms kümmern müssen, denn sie bekommen keinen EEG-Strom physisch mehr geliefert. 
    Paradox: Obwohl Stadtwerke nahezu 100% des Stroms als konventionellen Strom erhalten und keine einzige Kilowattstunde (kWh) „grünen“ EEG-Strom einkaufen, wird im Strom-Mix der Stadtwerke trotzdem ein Anteil an

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      Hans Diehl

      5. Oktober 2014 um 12:35

      Fortsetzung:

      Auch hier bei Lichte betrachtet..
      Konventionelle Kraftwerke müssen ab 2010 nicht mehr an das EEG Pflichtband angepasst werden und können ungehindert weiter laufen, mit der Folge, dass Stromüberschuss entsteht, der dann als EEG Strom an der Börse landet, und dort für niedrige Börsenpreise sorgt.
      Die Versorger können, obwohl sie möglicherweise 100% konventionellen Strom an die Kunden liefern von denen, für bis zu 29,4% dieses Lieferumfangs eine Umlage kassieren.
      Dazu kommt noch, dass diese Umlage immer höher wird, wenn EE Strom durch den Zubau mehr wird, und zum verramschen an die Börse geschoben wird.
      In der Praxis sieht das dann so aus, dass der kurzfristige Handel am Spotmarkt ständig steigt, von ehemals 7 bis 8% auf gegenwärtig nahe 30% oder sogar mehr. Die niedrigen Börsenpreise werden genutzt um langfristige Verträge am Terminmarkt durch zukaufen immer dann zu bedienen, wenn der Börsenpreis „unter“ dem langfristig vereinbarten Preis.am Terminmarkt liegt. Was ja bei dem paradoxen System immer öfter der Fall ist..In den Bilanzen der 4 Großen wird dann weniger Produktion immer gleich mit Verlusten dargestellt.

      Jetzt wird der „Privatmann“ Jensen die Backen aufblasen wenn er erfährt, wie er von der Stromwirtschaft veräppelt wird.

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        Peter Jensen

        5. Oktober 2014 um 13:21

        Hans Diehl wieder unterwegs, wo ich ihm nicht folgen kann… nämlich in seiner Welt aus persönlichen Annahmen und Vorstellungen!

        Wahnsinn, wieviel geballten Unsinn man in zwei Kommentaren verpacken kann. 😀

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        Hans Diehl

        5. Oktober 2014 um 14:44

        Peter Jensen sagt:
        Hans Diehl wieder unterwegs, wo ich ihm nicht folgen kann –

        @ Herr Jensen
        Das dachte ich mir schon, dass da ein „Privatmann“ nicht durchblickt. So soll es ja auch sein. Und deshalb hat man ja auch die „Nebelkerze“ EEG Konto konstruiert, um den normal sterblichen Stromverbrauchern auf die einfachste Art zu erklären seht her, so „Wenig“ bekommen wir für den EEG Strom und so „Viel“ müssen wir für die Vergütung bezahlen. Warum wir so wenig für den EEG Strom bekommen wird in der Dunkelkammer geheim gehalten.

        Herr Jensen das sind Tatsachen an denen werden Sie mit noch so viel Polemik nicht vorbei kommen.
        Ich hoffe nur, dass einige Leute hier mitlesen, und sich über diese Tatsachen Gedanken.

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        Peter Jensen

        5. Oktober 2014 um 17:22

        In Anlehnung an ein bekanntes Kinderlied:

        „Der Hans malt sich die Welt, wiedewiede wie sie ihm gefällt.“

        😀

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    Hans Diehl

    4. Oktober 2014 um 22:19

    Hier wird deutlich erklärt, wie den EE ab 2010 ein faules Ei ins Nest gelegt wurde. Verkauft wurde der Politik und der Öffentlichkeit das alles mit der „Nebelkerze“ EEG Konto.
    http://www.iwr-institut.de/de/presse/pr … ekordtiefs
    . Warum die Strompreise an der Börse stark sinken und die Strompreise deshalb für Verbraucher steigen  
    Der Hauptgrund für die sinkenden Strompreise an der Börse ist die geänderte Regelung des EEG-Stromverkaufs ab 2010 (neuer Wälzungsmechanismus) durch die schwarz-gelbe Bundesregierung. Bis zum Jahr 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom aus Windkraftanlagen, Solarkraftwerken oder Biogasanlagen als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich [/b[b]]physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch immer weniger konventionellen Strom an ihre Stadtwerke liefern konnten. 

    Die großen Stromerzeuger und die kommunalen Vertreter haben dafür gesorgt, dass der EEG-Strom seit 2010 an der Börse am Spotmarkt verkauft werden muss. Und das hat weitreichende Folgen: 
    Der Vorteil für die großen Stromerzeuger wie RWE, E.ON & Co.: sie beliefern ihre Kunden bzw. Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig oder sogar zu 100% mit Strom, aber mit konventionellem Strom (Braunkohle, Steinkohle, Atomstrom, Gas). Vorteil für die Stadtwerke: sie haben weniger Aufwand, weil sie sich nicht mehr um die Einbindung des EEG-Stroms kümmern müssen, denn sie bekommen keinen EEG-Strom physisch mehr geliefert. 
    Paradox: Obwohl Stadtwerke nahezu 100% des Stroms als konventionellen Strom erhalten und keine einzige Kilowattstunde (kWh) „grünen“ EEG-Strom einkaufen, wird im Strom-Mix der Stadtwerke trotzdem ein Anteil an „Erneuerbaren Energien,gefördert nach dem EEG“ von aktuell bis zu 29,4 Prozent ausgewiesen. Hier wird dem Verbraucher regenerative Aktivitäten des Stadtwerks vorgegaukelt, obwohl keine einzige Kilowattstunde EEG-Strom eingekauft wurde (siehe Stromwechsel: Verbraucher-Täuschung beim Strom-Mix). [/i]
    http://www.iwr-institut.de/de/presse/pr … getaeuscht

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      Peter Jensen

      4. Oktober 2014 um 23:04

      Ach herrje… Hans wieder mit seinen persönlichen Vermutungen. 😀

      Was davon zu halten ist, steht in den mehr als 1000 Kommentaren davor.

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        Hans Diehl

        4. Oktober 2014 um 23:11

        Dass die Konventionellen davon nichts halten wenn man ihnen in die „Dunkelkammer“ leuchtet ist verständlich

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        Peter Jensen

        4. Oktober 2014 um 23:35

        Ach Hans, im Gegensatz zu ihnen hab ich keinerlei finanzielles Interesse am Energiemarkt. Ich besitze kein Kraftwerk, halte keine Anteile an RWE und Co und bin auch nicht in der konv. Energiebranche beschäftigt. Ich schreibe hier immer nur meine Meinung als Privatmann.

        Also der konv. Energiebranche ist es wahrscheinlich völlig egal, ob und was ich hier schreibe. Und wenn es irgendwo eine Dunkelkammer auszuleuchten gibt, dann die in ihrem Kopf. Aber das wird mir sicher nicht mehr gelingen! 😀

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        Hans Diehl

        5. Oktober 2014 um 00:16

        Peter Jensen sagt:
        Ach Hans, im Gegensatz zu ihnen hab ich keinerlei finanzielles Interesse am Energiemarkt. Ich besitze kein Kraftwerk, halte keine Anteile an RWE und Co und bin auch nicht in der konv. Energiebranche beschäftigt. Ich schreibe hier immer nur meine Meinung als Privatmann.

        @Herr Jensen
        Meine Interessen sind weniger finanzieller Natur – meine Vergütung ist gesichert – als viel mehr den Leuten zu erzählen, was alles falsch, oder verdreht über die EE in die Welt gesetzt wird.

        Peter Jensen sagt:
        Also der konv. Energiebranche ist es wahrscheinlich völlig egal, ob und was ich hier schreibe.

        @ Herr Jensen
        Das glaube ich nun nicht, die hätten ihre wahre Freude an Ihnen, die stellen nämlich die Energiewende in der Öffentlichkeit ähnlich wie Sie „selektiv“ dar mit der Frage, was machen wir wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht, sprich „Zappelstrom“.

        Peter Jensen sagt:
        Und wenn es irgendwo eine Dunkelkammer auszuleuchten gibt, dann die in ihrem Kopf. Aber das wird mir sicher nicht mehr gelingen! 

        @ Herr Jensen
        Da kann ich Ihnen endlich mal zustimmen, denn wo keine Dunkelkammer ist kann Ihnen auch nichts gelingen.

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        Peter Jensen

        5. Oktober 2014 um 10:42

        Genau! 😀

        Fein, ha’m wa’s dann jetzt?

        Oder wollen sie noch eine copy-and-paste-Aktion mit ihren alten Beiträgen und Kommentaren starten?

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      Peter Jensen

      5. Oktober 2014 um 19:41

      So, nach den persönlichen Betrachtungen des Herrn Diehl zur Einführung der Börsenvermarktung jetzt mal ein paar Betrachtungen aus der Fachwelt, nämlich aus dem Evaluierungsbericht der BNetzAg zur AusglMechVO. Zitat:

      „Die Abschaffung der EEG-Bandveredelung und der physikalischen Wälzung an die Stromlieferanten durch die AusglMechV hat die EEG-Vermarktungskosten deutlich verringert. Gleichzeitig wurde durch die auschließliche Vermarktung des EEG-Stroms am Spotmarkt die Liquidität deutlich gestärkt. Die Umstellung des Systems führte auch nicht zu signifikanten Marktpreisverzerrungen. Insgesamt hat sich die Transparenz bei der Vermarktung der EEG-Strommengen durch die ÜNB wesentlich erhöht.“

      „Durch den Wegfall der physikalischen Wälzung mit Beginn des Jahres 2010 und der damit verbundenen EEG-Bandveredelung ist ein erheblicher Anteil der EEG-Vermarktungskosten … entfallen und … sind insgesamt deutlich gesunken.“

      Danach folgt eine Grafik, die zeigt, dass die EEG-Vermarktungskosten von Mio € 595 in 2008 auf Mio € 156 in 2011 gesunken sind.

      „Die Pflicht der ÜNB zur Herstellung eines Monatsbandes aus den strak flukturierenden EEG-Einspeisungen hat erhebliche Zusatzkosten verursacht, die jetzt mit der finanziellen Wälzung nicht mehr anfallen. Die Bandlieferungsverpflichtung führte dazu, dass die ÜNB in Zeiten geringer EEG-Einspeisung große Mengen zur Herstellung der Bandmenge im Markt dazukaufen mussten, während sie in Zeiten hoher EEG-Einspeisung das Band übersteigende Mengen verkaufen musste. Aufgrund des M-O-Effektes der EEG-Einspeisung führte dies dazu, dass die ÜNB für den Zukauf in Zeiten niedriger EEG-Einspeisung jeweils sehr hohe Preise pro MWh zahlen mussten, während sie in Zeiten hoher Einspeisung sehr wenig für die zu verkaufenden Mengen erlösten.“

      Die Vermarktungskosten pro kWh sind von 0,84 ct in 2008 auf 0,16 ct in 2011 gesunken (Grafik).
      „Diese Einsparung … hat direkte Auswirkungen auf die Höhe der EEG-Umlage…“

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        Peter Jensen

        5. Oktober 2014 um 19:47

        Während Herr Diehl also meint, die Verantwortlichen hätten den EE „ein Ei ins Nest“ gelegt, haben diese, nämlich BNetzAg, ÜNB und EVU zusammen nach Wegen gesucht, die Kosten der Vermarktung zu verringern, denn im Gegensatz zu Herrn Diehl müssen ÜNB und EVU ihr Geld im Wettbewerb verdienen. Herr Diehl bekommt es einfach per Gesetz überwiesen. Natürlich nur wenn die Sonne, aber dieses Risiko ist für Herrn Diehl sehr überschaubar.

        Die Änderung der EE-Vermarktung hat also überwiegend positive Effekte. Nur Herr Diehl – und natürlich die anderen EE-Propagandisten und -Lobbyisten – sehen das naturgemäß anders. Ideologen unter sich. Wie hieß es früher so schön: Genossen: lasst euch von der Realität nicht beeinflussen!

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    Hans Diehl

    4. Oktober 2014 um 22:05

    http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

    Von den 6,24 Cent EEG Umlage werden gerade mal 2,54 Cent für die Vergütung der Anlagenbetreiber benötigt.

    Die EEG-Umlage 2014 und ihre Bestandteile
    Die EEG-Umlage 2014 steigt nach den Berechnungen der ÜNB von heute 5,277 auf 6,240 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom. Ab dem 1. Januar 2014 ist dieser Betrag von allen nicht befreiten Stromkunden für jede verbrauchte Kilowattstunde zu bezahlen.

    Berechnung der EEG-Umlage
    .
    Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen
    allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %.
    Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentli-
    chen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem
    Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen:
    o
    die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom,
    o
    die zunehmende Privilegierung für stromintensivendustrieunternehmen,
    o
    die Marktprämie und
    o
    der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für
    2013, die sog. Nachholung.

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      Peter Jensen

      4. Oktober 2014 um 23:10

      Und noch eine der unzähligen Wiederholungen von Hans. Was soll das, Hans? Das Thema wurde doch schon mehrfach diskutiert und sie haben sich dabei auch mehrfach lächerlich gemacht, aber sie kopieren einfach nochmal denselben alten Schrott. Oh Mann! 😀

      Inzwischen kann man dabei auch getrost von Lügen sprechen, denn in den mehr als 1000 Kommentaren vorher wurden ihre Behauptungen widerlegt. Sie haben sich dabei gewunden wie ein Aal und sich um die Begründung ihrer falschen Behauptungen rumgedrückt. Was läuft denn bei ihnen falsch, Hans, dass sie sich das immer wieder antun?

      Copy and paste… Hunderte male! Was soll das? Bringen sie doch mal was Neues. 😀

      Antworten »
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        Hans Diehl

        4. Oktober 2014 um 23:41

        Peter Jensen sagt:
        Und noch eine der unzähligen Wiederholungen von Hans. Was soll das, Hans? Das Thema wurde doch schon mehrfach diskutiert und sie haben sich dabei auch mehrfach lächerlich gemacht, aber sie kopieren einfach nochmal denselben alten Schrott. Oh Mann! 

        @ Herr Jensen
        Ist ja nicht meine Schuld wenn Sie so lange brauchen bis Sie es kapiert haben.
        Ich werde wohl noch eine Weile wiederholen müssen..
        Ihre Reaktion auf die für Sie so unangenehme Realität amüsiert mich. Sie sind halt gewohnt Ihr Anti EEG Unwesen in abgeschirmtem Gehege bei EIKE zu treiben. Da wird Ihnen das alles vom Leibe gehalten..

        Peter Jensen sagt:
        Inzwischen kann man dabei auch getrost von Lügen sprechen, denn in den mehr als 1000 Kommentaren vorher wurden ihre Behauptungen widerlegt.

        @Herr Jensen
        Ich bin sicher wenn ich jetzt nach einer dieser widerlegten Behauptungen frage, können Sie keine nennen, und verweisen wieder auf die 1000 Kommentare. Wo bei das eine nachweisbare falsch Aussage ist. Ich bin nämlich gar nicht von „Null“ an hier dabei.

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        Peter Jensen

        4. Oktober 2014 um 23:52

        Da war er wieder, der Hans, der sich windet wie ein Aal… 😀

        Und Danke wieder für die kostenlose Werbung für den sehr guten EIKE-Blog, auf dem man sich sehr gut über die Themen Energie und Klima informieren kann.

        Da poste ich doch gleich nochmal den link:

        http://www.eike-klima-energie.eu/

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    Hans Diehl

    1. Oktober 2014 um 10:05

    Peter Jensen sagt im Thread „Wieviel Speicher braucht die Energiewende“
    Tja, Herr Diehl, man wird tatsächlich zum “Allrounder”, wenn man sich intensiv mit allen Bereichen des Energiemarktes beschäftigt. Nicht so wie sie, der sich nur auf den M-O-Effekt stürzt und dabei das Gesamtbild nicht sieht und den zweifellos vorhandenen Effekt in einen völlig falschen Zusammenhang setzt.

    @ Herr Jensen
    Ich beschäftige mich mit dem „Kernpunkt“ der Energiewende, und das ist nun mal ein Verdrängungsprozess, sozusagen ein Merit Order Effekt ( MOE ) mit politischen Vorgaben.
    Ihr Problem ist, dass Sie glauben, dass alle Bereiche des Energiemarktes, so bleiben müssten wie bisher.

    Peter Jensen sagt:
    Und was die “spektakulären Zahlen” angeht: die denke ich mir nicht aus, um damit irgendwie Stimmung zu machen, sondern die stehen so im Gesetz. Dagegen ergibt sich ihr Durchschnittswert nur rechnerisch. Er ist nicht falsch, aber er verschleiert, wie teuer die sog. EE tatsächlich sind. Sie kosten nämlich zwischen etwa 9 und 62 ct/kWh.
    Und selbst ihr Durchschnittswert von etwa 13 ct (andere Quellen sprechen von 17 ct) ist immer noch mehr als dreimal so teuer als der durchschnittliche Strompreis aus konventionellen Kraftwerken.
    Also was wollen sie eigentlich?

    @ Herr Jensen
    Ich will, dass Sie endlich mal auf das folgende Beispiel, den MOE mit fiktiven Zahlen eingehen, das ich Ihnen schon
    X-mal gepostet habe.

    Vereinfachtes  Beispiel :
    1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 25,00€

    2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh  für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..
    So jetzt erklären Sie mal, was vor der Öffentlichkeit verschleiert wird, wo bleiben die 3,50 Euro in dem Beispiel.

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      Peter Jensen

      3. Oktober 2014 um 10:48

      Hans Diehl sagt: „Ich beschäftige mich mit dem „Kernpunkt“ der Energiewende, und das ist nun mal ein Verdrängungsprozess, sozusagen ein Merit Order Effekt ( MOE ) mit politischen Vorgaben.
      Ihr Problem ist, dass Sie glauben, dass alle Bereiche des Energiemarktes, so bleiben müssten wie bisher.“

      Na eben, sag ich doch. Sie picken sich einen Teilaspekt raus und lassen alle anderen Bereiche, die damit direkt und indirekt zusammenhängen und hohe Kosten verursachen, einfach weg.
      Das ist so, als würde ich meinen Lohnzettel von heute mit dem vor 10 Jahren vergleichen und mich freuen, wie reich ich plötzlich geworden bin, weil ich die gestiegenen Kosten weglasse.
      Kann man machen, ist aber dämlich!
      Und dass ich denke, alle Bereiche des Energiemarktes müssten so bleiben wie bisher, ist nur eine persönliche Vermutung und Behauptung von ihnen. Nichts weiter! Eine völlig unbewiesene und falsche Aussage. Einfach mal so dahergeplappert!
      Der Energiemarkt ändert sich permanent, auch völlig ohne die sog. EE. Nur beruhen die anderen Änderungen auf technologischen Entwicklungen hin zu besserer Effektivität und Effizienz. Die Änderungen durch die sog. EE bewirken genau das Gegenteil. Und das nicht zu sehen, ist ihr Problem!
      Und was ihr Zahlenbeispiel angeht: zunächst mal wird der Öffentlichkeit gar nichts verschwiegen. Das behaupten sie einfach nur wieder. Jede Oma weiß heute, dass die Börsenpreise sinken, denn jedes Käseblatt ist inzwischen voll mit diesen banalen Nachrichten. Die angebliche „Dunkelkammer“ existiert also nur in ihrem Kopf.
      Und bei ihnen bleibt ja auch nur deshalb Geld übrig, weil sie die anderen Bereiche, in denen die Kosten viel stärker steigen, einfach verschweigen.
      Wie das ganze zusammenhängt, haben ich und andere ihnen hier über hunderte Kommentare schon erklärt. Nochmal von vorn fange ich diese Diskussion nicht an. Es steht alles da.
      Nur lesen und nachdenken müssen sie selber! Oder ist das etwa ihr Problem?

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        Hans Diehl

        3. Oktober 2014 um 15:46

        Peter Jensen sagt:
        Und was ihr Zahlenbeispiel angeht: zunächst mal wird der Öffentlichkeit gar nichts verschwiegen. Das behaupten sie einfach nur wieder. Jede Oma weiß heute, dass die Börsenpreise sinken, denn jedes Käseblatt ist inzwischen voll mit diesen banalen Nachrichten.

        @ Herr Jensen
        Jetzt haben Sie wieder so viel geschrieben um von meiner Frage abzulenken.
        Es ist glücklicherweise richtig, dass unterdessen jede Oma weiß, dass die Börsenpreise sinken.
        Was die Oma nicht weiß, und Sie nicht verraten wollen, wo fließen die gesunkenen Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten hin, in meinem Beispiel die 3,50 Euro.
        Wenn Sie andere Löcher damit stopfen wollen müssten Sie wenigstens so ehrlich sein, und der Oma sagen, dass die Umlage nicht 6,24 Cent sondern nur 4,x Cent betragen dürfte. Das weiß die Oma leider nicht.Wenn Sie das wüsste, würde sie sicher weniger „böse“ auf meine PV Anlage schauen.

        Also, noch mal ganz konkret meine Frage, wo bleiben die 3,50 Euro aus dem Rechenbeispiel.

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        Peter Jensen

        3. Oktober 2014 um 17:46

        Ihr Problem scheint wirklich das Lesen zu sein. Die Antwort auf ihre Frage wurde ihnen schon in Hunderten Komentaren von mir und anderen gegeben. Ich fange nicht wieder von vorn an, ihnen ihre Fragen zu beantworten.
        Im übrigen stellt sich diese Frage nur jemandem, der mit selektiver Wahrnehmung den Energiemarkt betrachtet. Jedem anderen, der den Gesamtüberblick hat, stellt sich diese Frage nicht.
        Und ich werde sicherlich nicht anfangen, von meinem Blick auf den Gesamtmarkt zu einer selektiven Betrachtung zu wechseln. Denn dann hätte ich genauso Unrecht wie sie.
        So und nun machen sie doch endlich mal Feierabend hier. Es ist doch alles gesagt! Und es kommt ja auch nichts Neues mehr von ihnen!

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        Hans Diehl

        3. Oktober 2014 um 18:08

        Gut, dann fasse ich das Gelesene zusammen mit der Erkenntnis, dass die EE die Beschaffungskosten senken, was auch jede Oma weiß, nur die Oma nichts davon abbekommt, weil ihr Versorger die Einsparung für sich behält, und obendrein die Oma noch weismacht man müsste ihren Strompreis wegen der teuren EE erhöhen. So war es jedenfalls all die Jahre.

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        Peter Jensen

        3. Oktober 2014 um 18:51

        Wenn sie nur zu der Zusammenfassung in der Lage sind, kann ich es auch nicht ändern. Wer die Welt nur durch die selektive Propaganda-Brille betrachtet, kann eben auch nur selektive Propaganda verbreiten.

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        Hans Diehl

        4. Oktober 2014 um 09:03

        Peter Jensen sagt:
        Wer die Welt nur durch die selektive Propaganda-Brille betrachtet, kann eben auch nur selektive Propaganda verbreiten.

        Es wird immer deutlicher, dass Sie mit Ihrem Latein am Ende sind. Zur Sache haben Sie schon lange nichts mehr beigetragen.Sie werfen mir vor zu selektieren, und merken gar nicht, dass Ihre Beiträge und Ihre Energiewende Betrachtung ausschließlich aus „Selektieren“ bestehen.
        Sie stellen die Umlage in den Vordergrund, und erwecken den Eindruck, als ob das alles die bösen EE Anlagen Betreiber kassieren würden. Sie selektieren ein gesamt Konzept, in dem Sie die Frage stellen, was machen wir wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Bevor ich nun hier Seiten fülle, mit dergleichen Aufzählungen, lassen Sie mich zum Gipfel Ihrer Selektion kommen.
        Sie betrachten bei der gesamte Energiewende nur die Kosten, obwohl doch jeder BWLer wissen müsste, dass man außer Kosten auch einen „Nutzen“ in seine Überlegungen mit einbeziehen muss.
        Da offensichtlich zu Ihrer Aufgabe hier gehört, dass Sie immer das letzte Wort haben müssen, bin ich gespannt was jetzt noch kommt.
        Zur Erinnerung, Sie haben mir mehrmals hier empfohlen mich nicht lächerlich zu machen.
        Denken Sie mal drüber nach, bevor Sie was dazu schreiben.

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        Peter Jensen

        4. Oktober 2014 um 14:35

        Bla bla bla… 😀

        Wieder mal die typisch Diehl’sche Ansammlung von falschen Behauptungen und persönlichen Vermutungen.
        Ihre Behauptung, ich wäre mit meinem Latein am Ende, ist angesichts von mehr als 1000 (!!!) Kommentaren an Dummheit kaum zu überbieten. Zumal ich ihnen nun schon dreimal geschrieben habe, dass ich auf sinnlose Wiederholungen der Diskussion keine Lust habe. Ihnen mag das ja Spaß machen (warum auch immer?), immer wieder dieselben Sachen zu schreiben, mir bringt es nichts. ES IST ALLES GESAGT!

        Genauso lächerlich ist ihr Vorwurf, ich wäre selektiv. Ich bestreite gar nicht, dass die Börsenpreise sinken, habe ihnen aber viele andere Gründe genannt, wieso das nicht zu einem Rückgang der Strompreise führen kann. Hans Diehl schreibt da zB:
        “ lassen Sie mich zum Gipfel Ihrer Selektion kommen. Sie betrachten bei der gesamte Energiewende nur die Kosten, obwohl doch jeder BWLer wissen müsste, dass man außer Kosten auch einen „Nutzen“ in seine Überlegungen mit einbeziehen muss.“

        Schlicht falsch! Und auch schon hunderte Male von mir gesagt: ich betrachte beide Seiten und unter dem Strich bleiben Kosten! Sie wiederholen immer nur stur wie ein Esel, dass die Börsenpreise sinken. Fein! Auch dazu ist alles gesagt.
        Und selbstverständlich geht die EEG-Umlage fast ausschließlich an die EE-Betreiber. Da hilft ihr rumpöbeln alles nichts.
        So, wollen sie nun noch weiter rumpöbeln? Aber Vorsicht, das kann ich auch sehr gut! Nicht, dass sie dann wieder nach dem Admin rufen.
        Wenn ansosnten nichts Neues mehr von ihnen kommt, wenn sie also immer nur wieder ihre gleichen Behauptungen und Vermutungen wiederholen wollen, zu denen ich mich schon hunderte Male geäußert habe, können wir uns diesen Aufwand sparen. Ich wiederhole nicht mehr, was in 1000 Kommentaren bereits alles steht!
        Oder kriegen sie etwa Geld für jeden Kommentar?

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    Hans Diehl

    28. September 2014 um 19:57

    Das EEG mit seiner Zwangsverordnung der EE Vorrangigkeit sorgt dafür, dass der Stromhandel allmählich Marktformen annimmt.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/strompreis-in-deutschland-koennte-2015-sinken-a-990614.html
    Erstmals seit der Jahrtausendwende könnten die Strompreise in Deutschland sinken. Experten rechnen für eine Durchschnittsfamilie mit einer Ersparnis von bis zu 50 Euro – wenn die Konzerne mitspielen.

    Ob es 2015 zumindest eine einmalige deutliche Preissenkung gibt, hängt nun von der Strategie der Versorger ab. Die Frage ist: Geben sie die gesunkenen Einkaufspreise tatsächlich flächendeckend weiter? Zitat Ende.

    Vor den EE waren die Börsenpreise, sprich Beschaffungskosten, noch im Einflußbereich der Vier Großen.

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      Peter Jensen

      29. September 2014 um 00:44

      Hallelujah!

      Und wenn es so weitergeht, dann ist Strom bald kostenlos! 😀

      Herr Diehl, bei EIKE hab ich neulich erklärt, weshalb die EEG-Umlage dieses Jahr etwas sinken könnte.

      http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-gerede-vom-rueckgang-der-strompreise/

      Wesentlicher Teil ist ein „politischer Trick“ von Sigi. Wissen aber auch alle, die sich in der Energiewirtschaft auskennen. Der Spiegel gehört offenbar nicht dazu. Ist aber eigentlich auch keine Neuigkeit.

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        Hans Diehl

        29. September 2014 um 07:39

        Das mit der Umlage ist ja auch in dem Artikel mit 0,2 Cent erwähnt.

        Weiter heißt es aber, wie folgt:
        Zweitens profitieren Privathaushalte und Betriebe von sinkenden Strompreisen an der Börse
        „Wir sehen ein sehr niedriges Preisniveau am Großmarkt, das mindestens stabil bleiben und möglicherweise weiter sinken wird“, sagt Stromexperte Tobias Kurth vom Analysehaus Energy Brainpool. Da sich Stromvertriebe etwa drei Jahre im Voraus mit Strom versorgen, „wird sich dieser Preisverfall im kommenden Jahr erstmals und 2016 stärker in den Bezugskosten niederschlagen“, teilt das Berliner Öko-Institut mit.

        Verbraucherschützer machen bereits Druck. „Die Versorger müssen die Preise in einer Größenordnung von 1,5 bis 2 Cent pro Kilowattstunde senken“, fordert Energieexperte Peter Blenkers von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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        Hans Diehl

        29. September 2014 um 08:26

        Peter Jensen sagt:
        Wesentlicher Teil ist ein “politischer Trick” von Sigi. Wissen aber auch alle, die sich in der Energiewirtschaft auskennen. Der Spiegel gehört offenbar nicht dazu. Ist aber eigentlich auch keine Neuigkeit.
        Nein Herr Jensen, nicht nur der Spiegel.
        Schauen Sie mal hier.
        http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/strompreisvergleich-wird-wichtiger-preise-duerften-sinken-a-990483.html
        Zusätzlich profitieren Privathaushalte und Betriebe aber endlich verstärkt von sinkenden Strompreisen an der Börse. „Wir sehen ein sehr niedriges Preisniveau am Großmarkt, das mindestens stabil bleiben und möglicherweise weiter sinken wird“, sagt Stromexperte Tobias Kurth vom Analysehaus Energy Brainpool.
        Diese Entwicklung – befeuert von einem Überangebot an Elektrizität durch den Ausbau erneuerbarer Energien – hatte schon Anfang 2014 die steigende EEG-Umlage zum Großteil kompensiert und könnte nun mit Verzögerung erstmals voll durchschlagen.

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        Martin

        29. September 2014 um 09:22

        Klar, wo RWE dieses Jahr so richtig fett Miese gemacht haben, haben die bestimmt Spielraum den Strompreis zu senken, ganz bestimmt.
        Man muss das nur fordern und ganz fest daran glauben 😉

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        Hans Diehl

        29. September 2014 um 13:22

        Peter Jensen sagt:

        Und wenn es so weitergeht, dann ist Strom bald kostenlos!

        @ Da haben Sie fast recht Herr Jensen.
        Wenn weiterhin EE Strom ohne Grenzkosten gegen den konventionellen Strom mit steigenden Grenzkosten an der Börse den Preis für den Stromhandel bestimmt, wird der Börsenpreis weiter gegen „Null“ gehen. Der Strom ist dann zwar nicht kostenlos, aber das Paradoxon im System wird endlich in der „Dunkelkammer“ der EEG Novelle von 2010 deutlich.

        Da hilft nur ein politisches Eingreifen. Auf den Börsenpreis ein oder zwei Cent drauf schlagen – entsprechend dem Merit Order Effekt, den die EE bewirken – und mit den Geldern die Gaskraftwerke am Leben halten. Man würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen würden die EE ihre Unstetigkeit selbst finanzieren, und zum Anderen würde der Merit Order Effekt nicht in einer „Grauzone“ unter gehen.

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        Peter Jensen

        1. Oktober 2014 um 00:20

        Herr Diehl, meine ironische Bemerkung ist wahrscheinlich die einzige von allen, mit der ich gerade kein Recht habe. Nicht mal fast.

        Aber solange es so leichtgläubige Leute wie sie gibt, die nicht in der Lage sind, Informationen zu prüfen, wird es die Öko-Lobby einfach haben. Und am Ende kommt dann so ein Quatsch raus, wie sie ihn hier ständig nachplappern!

        Naja, nicht mehr lange! 😉

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        Hans Diehl

        1. Oktober 2014 um 08:12

        @ Herr Jensen
        Könnten Sie den Quatsch mal näher definieren, und nicht immer solche Pauschalaussagen von sich geben, wenn Ihnen nichts mehr einfällt.

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    Hans Diehl

    27. September 2014 um 00:30

    Ihr Stromanbieter hat die Preise erhöht,?? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt den Anbieter zu wechseln. So lautet ein Schreiben von der EnBW das ich dieser Tage im Briefkasten hatte.

    Interessant dabei, mit einer Preisgarantie bis 2015 die sogar die EEG Umlage abdeckt, heißt es in dem Schreiben.. Wenn jetzt noch scheibchenweise durchsickert wer die günstigen Beschaffungskosten verursacht, wird das Märchen von den teuren EE bald Geschichte.

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      Peter Jensen

      27. September 2014 um 09:01

      Ach herrjee… Hans Diehl nun wieder! 😀

      Aber Vorsicht, Herr Diehl: da könnte böser Atomstrom drin sein!

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        Hans Diehl

        27. September 2014 um 11:35

        Peter Jensen sagt:
        Ach herrjee… Hans Diehl nun wieder! 
        Aber Vorsicht, Herr Diehl: da könnte böser Atomstrom drin sein!

        @ Herr Jensen
        Der könnte nicht nur drin sein, sondern das ist technisch gar nicht zu vermeiden, dass der drin ist.

        Aber nicht wieder ablenken Herr Jensen, darum geht es doch in diesem Fall gar nicht.
        Es geht darum, dass der Versorger EnBW öffentlich zugibt, dass er Strom zu einem Preis anbietet, der keine EEG Umlage enthält. Die EEG Umlage abdeckt, heißt es in dem Schreiben.
        Mit anderen Worten die Umlage ist nicht nur Merit Order „bereinigt“, wie ich fordere, sondern die günstigen Beschaffungskosten kompensieren so gar die Umlage.
        Jetzt muss man der Öffentlichkeit nur noch erklären warum die Beschaffung so günstig ist, dann wird es für Ihre Freunde schwer werden die EE als Preistreiber zu brandmarken.

        Jetzt stellen Sie sich mal vor, ich würde noch bei EIKE diskutieren dürfen, und würde diesen Sachverhalt zum Thema machen. Dann würden Ihre Freunde im Rudel über mich herfallen, ich müsste jedem Einzelnen widersprechen, und in Folge dessen raus fliegen, mit der Begründung ich würde mich ständig wiederholen. So hält man sich bei EIKE die Realität vom Leibe.

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        Peter Jensen

        27. September 2014 um 21:50

        Herr Diehl, sie erinnern mich mit ihrem Reiz-Reaktions-Schema irgendwie an einen Hund. 😀

        Wirft man einen Stock, rennt der hinterher, egal, ob man den Stock ins Wasser wirft oder gegen eine Wand. Der Hund rennt los. So ist es bei ihnen auch. Sie lesen irgendwas mit Preisen und Strom und EEG und sofort setzt das Reiz-Reaktions-Schema ein und sie hauen in die Tasten und faseln was von günstigen Beschaffungskosten durch sog. EE usw… 😀

        Während man das bei einem Hund irgendwie niedlich findet, ist ein solches Verhalten bei einem erwachsenen Mann eher lächerlich, denn ein Hund hat im Vergleich zum Menschen kein Reflexionsvermögen. Er kann auch keine Prüfung anstellen, ob der Stock schön oder groß oder klein ist, ja manche Hunde laufen sogar bei der Ausholbewegung schon los und suchen dann vewundert den Stock.
        Da sie ja offensichtlich gut auf Werbung reagieren, hätte ihnen doch schon mal die Werbung für Strompreisvergleiche (check24, Verivox o.a.) auffallen müssen. Daran kommt man ja heutzutage gar nicht vorbei.
        Und wenn sie dort den günstigen Strom von EnBW suchen, werden sie kaum fündig. Denn unter den günstigsten Anbietern landet EnBW dort nicht. Wenn sie also da auf günstige Beschaffungspreise kommen, kann das nur am Reiz-Reaktions-Schema liegen.
        Und dass die Preisgarantie (für welchen Preis auch immer), die EEG-Umlage enthält, ist nun wirklich keine Überraschung für jeden, der sich in der Branche auskennt. Wir haben Ende September und der Stand des EEG-Kontos zum Monatsende steht im Prinzip fest und damit gibt es in der Branche auch schon Prognosen für die EEG-Umlage im nächsten Jahr. Und die wird nur minimal abweichen von der Umlage 2014. Tendenz eher fallend als steigend. Den Grund konnten sie schon bei EIKE nachlesen. Hab ich dort ausführlich dargestellt.
        Jedenfalls ist die Preisgarantie von EnBW inkl. EEG-Umlage alles andere als ein Beweis für angeblich gesunkene Beschaffungskosten durch sog. EE.

        Wuff! 😀

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        Hans Diehl

        27. September 2014 um 23:34

        Peter Jensen sagt:
        Sie lesen irgendwas mit Preisen und Strom und EEG und sofort setzt das Reiz-Reaktions-Schema ein und sie hauen in die Tasten und faseln was von günstigen Beschaffungskosten durch sog. EE usw… 

        @Herr Jensen
        Falsch, ich lese nicht irgendwas, sondern bekomme ein konkretes Angebot von der EnBW in dem mir ein Tarif bis 2015 garantiert wird, in dem die EEG Umlage abdeckt ist.
        Auch falsch ist, dasss ich von günstigen Beschaffungskosten fasele, die sind, wie jeder weiß Realität, und schlagen sich in dem Angebot nieder.

        Peter Jensen sagt:
        Da sie ja offensichtlich gut auf Werbung reagieren, hätte ihnen doch schon mal die Werbung für Strompreisvergleiche (check24, Verivox o.a.) auffallen müssen. Daran kommt man ja heutzutage gar nicht vorbei.
        Und wenn sie dort den günstigen Strom von EnBW suchen, werden sie kaum fündig. Denn unter den günstigsten Anbietern landet EnBW dort nicht. Wenn sie also da auf günstige Beschaffungspreise kommen, kann das nur am Reiz-Reaktions-Schema liegen.

        @ Herr Jensen
        Daran können Sie erkennen, dass man trotz Weitergabe der günstigen Beschaffungskosten, wie von EnBW durch kompensieren der Umlage praktiziert, noch keine Verluste machen muss. Denn Verluste machen doch angeblich diejenigen, laut der bekannten Studie, die mit ihren Wettbewerbstarifen bis an die Grenze gehen, um in den von Ihnen genannten Vergleichsportalen aufzufallen.

        Petrer Jensen sagt:
        Und dass die Preisgarantie (für welchen Preis auch immer), die EEG-Umlage enthält, ist nun wirklich keine Überraschung für jeden, der sich in der Branche auskennt. Wir haben Ende September und der Stand des EEG-Kontos zum Monatsende steht im Prinzip fest und damit gibt es in der Branche auch schon Prognosen für die EEG-Umlage im nächsten Jahr. Und die wird nur minimal abweichen von der Umlage 2014.

        @ Herr Jensen
        Die EnBW will nicht den Strompreis „nicht“ erhöhen aus dem von Ihnen genannten Grund, sondern bietet einen Tarif, der die bestehende Umlage abdeckt.
        Übrigens kann ich verstehen, dass Sie das Holz, dem „ ihr“ Hund hinterher rennt gerne im Dunkeln halten würden.
        Ich denke Sie unterschätzen die feine Nase der Hunde.

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        Peter Jensen

        28. September 2014 um 10:10

        Na dann schnüffeln sie mal weiter!
        Sie sind da sicher einer ganz großen Sache auf der Spur! Selbst EIKE traut sich ja nicht mehr, sie zu veröffentlichen, weil sie den konventionellen Stromversorgern so dermaßen die Maske vom Gesicht reißen, dass es eine Revolution auslösen würde und einen Run auf Solar- und Windanlagen, wenn ihr „Geheimnis“ an die Öffentlichkeit kommt.

        😀

        So ungefähr ist doch ihre Denke, oder?
        Für mich jedenfalls reden sie einfach nur Unsinn!
        Und wie jeder weiß, erhöhen die sog. EE unsere Strompreise, da sie mit etwa 9 bis 63 ct/kWh bezahlt werden müssen.

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        Hans Diehl

        28. September 2014 um 11:37

        Peter Jensen sagt:
        Na dann schnüffeln sie mal weiter!
        Sie sind da sicher einer ganz großen Sache auf der Spur!

        @Herr Jensen
        Ich muss nicht schnüffeln, und bin auch keiner großen Sache auf der Spur. Der Markt bringt das glücklicherweise von ganz alleine an den Tag, wie mein Angebot von der EnBW beweist. Ich versuche lediglich Ihre ideologische „Blindheit“ etwas zu lindern, um Sie mit der Realität vertraut zu machen.

        Peter Jensen sagt:
        Und wie jeder weiß, erhöhen die sog. EE unsere Strompreise, da sie mit etwa 9 bis 63 ct/kWh bezahlt werden müssen.

        @ Herr Jensen
        Nicht jeder weiß das, andere wissen noch mehr.!!
        Wer sich mit der Materie beschäftigt weiß, dass es nicht unbedingt so ist, wie das Angebot von EnBW beweist.
        Zur Erinnerung: Vergütet werden die EE mit 9 bis 63 ct/Kwh, aber bezahlt werden sie, mit durchschnittlich 13,x ct/Kwh.
        Wenn ich mich richtig erinnere, war Mengenlehre nur vorübergehend ein Pflichtfach nach der 5. Klasse.
        Schade, wäre für die Kostenrechnung der Energiewende eine brauchbare Rechenart, wie das folgende Beispiel zeigt.
        vereinfachtes  Beispiel : 1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€ 2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh  für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

        Peter Jensen sagt:
        Für mich jedenfalls reden sie einfach nur Unsinn!

        @ Herr Jensen
        Besonders Ihre letzten Beiträge deuten darauf hin, dass Sie mit Ihrem Latein dem Ende immer näher kommen.

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        Peter Jensen

        28. September 2014 um 16:03

        Herr Diehl, machen sie es doch nicht nicht schlimmer. Sie haben sich wieder mal total verrannt in ihrer Welt aus Propaganda und persönlichen Vermutungen.

        Antworten »
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    Hans Diehl

    19. September 2014 um 19:10

    Achtung keine Propaganda !!!!!

    Sondern lediglich die Aussage der Energiewende „Spuk“ sei bald zu Ende, bei Lichte betrachtet.

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3814x&id=27162

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3814x&id=27128
    Changzhou, China – In Südamerika steht ein regelrechter Solarboom bevor. Photovoltaik-Projekte mit mehreren 1.000 Megawatt (MW) Leistung sind in Chile genehmigt. Ein chinesisches Solarunternehmen hat jetzt einen weiteren Großauftrag bekommen.

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3814x&id=27136

    iashan, China – Der indische Solarmarkt gilt als einer der vielversprechendsten Märkte weltweit. Davon profitiert auch der chinesische Photovoltaik-Hersteller Renesola, der jetzt einen weiteren Großauftrag aus Indien erhalten hat.

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3814x&id=27161
    Baustart für größtes deutsches Onshore-Einzelprojekt steht bevor
    In Deutschland wurde von der PNE-Wind-Gruppe im ersten Halbjahr bei Windparks mit mehr als 128 MW Nennleistung mit dem Bau begonnen. Davon konnten nach Angaben des Unternehmens bis Ende Juni bereits sechs Projekte mit einer kumulierten Nennleistung von rund 57,3 MW fertiggestellt werden. Weitere Windpark-Projekte mit mehr als 80 MW sind derzeit genehmigt. Dazu zählt der Windpark „Chransdorf“ in Brandenburg: Dabei handelt es sich mit 57,6 MW um das größte deutsche Onshore-Einzelprojekt der Unternehmensgeschichte. Der Bau soll in Kürze starten.

    Antworten »
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    Hans Diehl

    19. September 2014 um 18:15

    Der „Spuk“ geht unaufhaltsam weiter.

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3814x&id=27126

    Antworten »
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    Hans Diehl

    15. September 2014 um 10:27

    Es geht los:

    http://www.younicos.com/de/home/
    Willkommen in einem neuen Kapitel der Energiewende: Nach nur zwölf Monaten Bauzeit und vier Monaten Probebetrieb geht am 16. September in Schwerin Europas erster kommerzieller Batteriespeicher ans Netz. Mit seiner Leistung von 5 Megawatt und mit einer Kapazität von 5 Megawattstunden wird er die Netzfrequenz im windreichen West-Mecklenburg stabilisieren.
    Gemeinsam mit unserem Partner WEMAG setzen wir mit dem vollautomatisierten und intelligenten Speicher neue Maßstäbe: Der Batteriepark wird sich im laufenden Betrieb durch die Erbringung von sogenannter Primärregelleistung selbst tragen – und schafft gleichzeitig im Stromnetz mehr Platz für Wind- und Sonnenenergie.

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      Kurt Lowinski

      15. September 2014 um 11:29

      Hallo Herr Diehl,

      sehr passend ist auch der Slogan von Yunicos:

      Yunicos – Let the fossils rest in peace
      http://www.younicos.com/system/modules/de.younicos.template/resources/img_static/logo.png

      😀 So gehört sich das 😀

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      Peter Jensen

      17. September 2014 um 14:23

      5 MW? Wow!
      Für 6 Mio Euro? Wow!

      😀

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 09:34

        Wow….Wow… „0“ MW für bis jetzt 2,4 Milliarden.

        http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/steinkohleprojekt-kraftwerk-in-hamm-wird-fuer-rwe-zum-fiasko/10716968.html

        Düsseldorf Der Essener Stromproduzent RWE erlebt bei einem Milliarden teuren Kraftwerksprojekt ein Debakel. Nach zahlreichen Pannen und jahrelangen Verzögerungen hat der Energiekonzern die Fertigstellung des Steinkohlekraftwerks in Hamm jetzt auf unbestimmte Zeit verschoben, berichtet das Handelsblatt (Nachmittagsausgabe der Digitalzeitung). Die Investitionskosten haben sich schon jetzt von zwei Milliarden Euro auf mindestens 2,4 Milliarden Euro erhöht und könnten auf drei Milliarden Euro klettern, wie es in Kreisen der beteiligten Unternehmen heißt.

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 11:08

        Herr Diehl, darf ich mir jetzt aussuchen, ob sie absichtlich die Unwahrheit sagen oder es wieder mal einfach nur nicht besser wissen?

        Denn ihr „Headliner“ 0 MW ist schlicht falsch! Seit Juli 2014 sind bereits 800 MW von Block 1 am Netz. Steht sogar in dem Artikel drin, den sie verlinkt haben. Wer sich etwas in der Energiebranche auskennt, weiß das aber auch ohne diesen Artikel. Und dass die Verzögerungen vor allem durch Probleme beim Kraftwerksbauer Alstom zustande kommen, weiß auch jeder. Schon seit 2009. Und jeder, der sich in der Energiebranche auskennt, bedauert diese Verzögerung, handelt es sich doch um das modernste und effizienteste Steinkohlekraftwerk der Welt, bei dem für dieselbe Energiemenge 20% weniger Brennstoff benötigt wird.
        Aber Hans Diehl kennt nicht eben in der Energiebranche nicht aus. Er sammelt nur Überschriften ein, die scheinbar in seine grüne Phantasiewelt passen, liest die Artikel dazu nicht richtig und macht sich auch sonst keine Mühe, die Meldungen mal zu recherchieren.
        Und dann kommen eben Überschriften raus wie „0 MW für 2,4 Mrd.“

        Dass er dabei Äpfel mit Birnen vergleicht, stört Hans Diehl auch nicht. So kennen wir ihn! 😀

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 11:53

        Herr Jensen sagt:
        Und dass die Verzögerungen vor allem durch Probleme beim Kraftwerksbauer Alstom zustande kommen, weiß auch jeder.

        Herr Jensen
        Das Folgende steht auch in meinem Artikel
        Zitat: „Willkommen in einem neuen Kapitel der Energiewende“ Zitat Ende

        Das weiß doch auch jeder. Wenn der polemische Schuss von Herrn Jensen dann nach hinten los geht, will er wieder die Realität in den Vordergrund stellen.
        Schlaumeier

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 12:17

        Na Herr Diehl, versuchen sie wieder, sich raus zu winden?

        0 MW für 2,4 Mrd.

        DAS war ihre Aussage! Und die ist schlicht falsch! Entweder lügen sie oder sie wissen es nicht besser.

        Was haben eigentlich die Probleme bei einem Steinkohlekraftwerks-Neubau mit der sog. „Energiewende“ zu tun?

        Und selbstverständlich stelle ich die Realität in den Vordergund. Denn in der Realität leben wir. Nicht in ihrer grünen Phantasiewelt!

        Aber Genosse Diehl, lassen sie sich von der Realität nicht beeinflussen! Gute alte Ideologen-Tradition!

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 13:53

        Peter Jensen sagt:
        Und selbstverständlich stelle ich die Realität in den Vordergund. Denn in der Realität leben wir. Nicht in ihrer grünen Phantasiewelt!

        @ Herr Jensen
        Aber nur wenn Ihnen die Realität ins Konzept passt. Sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass es sich um das „ Erste“ Batteriekraftwerk handelt, das ans Netz geht, entsprechend sind auch die Kosten zu beurteilen. ??
        Reden Sie nicht drum herum, Sie wollten provozieren, und jetzt wo Sie gemerkt haben, dass der Schuß nach hinten los gegangen ist, wollen Sie mit der Realität ablenken.

        Getroffener Hund bellt, mehr fällt mir da nicht ein.

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 14:06

        Wenn sie sich durch die Wahrheit provoziert fühlen, kann ich es nicht ändern. Denn ich hab die Wahrheit geschrieben, im Gegensatz zu ihnen. 0 MW für 2,4 Mrd… War das gelogen oder einfach nur Nichtwissen. Egal, in jedem Fall ist es falsch. Da brauchen sie nicht rumzueiern.

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 14:31

        Peter Jensen sagt:

        Wenn sie sich durch die Wahrheit provoziert fühlen, kann ich es nicht ändern. Denn ich hab die Wahrheit geschrieben, im Gegensatz zu ihnen. 0 MW für 2,4 Mrd… War das gelogen oder einfach nur Nichtwissen. Egal, in jedem Fall ist es falsch. Da brauchen sie nicht rumzueiern.

        @ Gut Herr Jensen, wenn Sie die Wahrheit geschrieben haben, scheinen Sie ja wenigstens zu der Einsicht gekommen zu sein, dass die Versorgung mit „Zappelstrom“ kein physikalisches, Problem dar stellt. Die Kosten werden am Ende der Lernkurve bestimmt auch noch in den Griff zu bekommen sein.

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 14:46

        Klar, Herr Diehl! Alles kein Problem! Wenn sie das sagen.

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 16:12

        Wobei, wenn sie was sagen, Herr Diehl, weiß man ja auch nicht so recht, was man davon halten soll. Weiter oben haben sie ja gesagt: 0 MW für 2,4 Mrd. Das ist ja falsch. WDR das Absicht oder Unwissen?

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 18:23

        Peter Jensen sagt:
        Klar, Herr Diehl! Alles kein Problem! Wenn sie das sagen.

        Herr Jensen, ich sage gar nichts, ich mache Sie lediglich auf die Praxis aufmerksam.
        Jetzt müssen Sie nur noch Ihre Freunde bei EIKE auf den neuesten Stand bringen, damit die nicht weiter predigen, die Energiewende wäre physikalisch unmöglich.

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 18:34

        Herr Diehl windet sich wieder wie ein Aal:

        „Herr Jensen, ich sage gar nichts, ich mache Sie lediglich auf die Praxis aufmerksam.“

        Achso, sie sagen gar nichts! Natürlich sagen sie was: 0 MW für 2,4 Mrd haben sie gesagt.

        Und nur sie, denn das steht sonst nirgendwo anders. Nicht mal in dem Artikel, den sie dazu verlinkt haben.
        Und nun sind sie wieder ertappt worden bei einer Falschaussage und winden sich um die Antwort herum, ob das eine bewusste Falschaussage war oder ob sie nur einfach wieder mal ihre eigenen Links nicht gelesen haben.
        Stattdessen lenken sie ab und kommen jetzt mit EIKE.
        Typische Diskussionsweise von Herrn Diehl. 😀

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 19:31

        Herr Diehl windet sich wieder wie ein Aal:
        “Herr Jensen, ich sage gar nichts, ich mache Sie lediglich auf die Praxis aufmerksam.”
        Achso, sie sagen gar nichts! Natürlich sagen sie was: 0 MW für 2,4 Mrd haben sie gesagt.
        Und nur sie, denn das steht sonst nirgendwo anders. Nicht mal in dem Artikel, den sie dazu verlinkt haben.
        Und nun sind sie wieder ertappt worden bei einer Falschaussage und winden sich um die Antwort herum, ob das eine bewusste Falschaussage war oder ob sie nur einfach wieder mal ihre eigenen Links nicht gelesen haben.
        Stattdessen lenken sie ab und kommen jetzt mit EIKE.
        Typische Diskussionsweise von Herrn Diehl. 

        Herr Jensen hat recht, ein Block ist schon am Netz habe ich übersehen.
        Die Fertigstellung des zweiten Blocks ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Und die Kosten werden auf 3 Milliarden geschätzt.
        Somit korrigiere ich meine Aussage, wie folgt.
        Nicht 2,4 Milliarden für „0“ MW sondern bis jetzt 1,2 Milliarden für „0“ MW Tendenz steigend.

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        Peter Jensen

        18. September 2014 um 21:13

        Aha, übersehen also. Kann ja mal passieren, nicht wahr, Herr Diehl? So wie sie auch übersehen haben, dass sich Block 2 noch im Bau befindet. Und wenn sie noch ein wenig weiter recherchiert hätten (ich verlange ja nicht, dass sie alles wissen), hätten sie herausgefunden, dass sich alle Beteiligten des Projekts darüber einig sind, dass das Kraftwerk fertig gebaut wird. Und dass sich RWE in gerichtlicher Auseinandersetzung mit dem Kraftwerksbauer Alstom befindet usw…

        Also was wollten sie eigentlich mit ihrem Beitrag sagen? Dass es auch bei Kraftwerksneubauten zu Verzögerungen und Mehrkosten kommen kann? Na sowas! Danke, für die Info, aber wussten wir bereits.

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        Hans Diehl

        18. September 2014 um 23:14

        Peter Jensen sagt:

        Also was wollten sie eigentlich mit ihrem Beitrag sagen? Dass es auch bei Kraftwerksneubauten zu Verzögerungen und Mehrkosten kommen kann? Na sowas! Danke, für die Info, aber wussten wir bereits

        Nein Herr Jensen, ich wollte Ihnen und Ihren Freunden sagen, was Sie offensichtlich noch nicht wussten, wenn Sie bei EIKE gebetsmühlenartig verkünden, dass die Energiewende physikalisch unmöglich wäre.
        Wären Sie bei diesemThema geblieben, und hätten nicht mit den Kosten abgelenkt, müssten Sie jetzt nicht fragen was ich eigentlich sagen will.

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        Peter Jensen

        19. September 2014 um 11:17

        Na, Herr Diehl fehlt ihnen der EIKE-Blog etwa oder weshalb erinnern sie hier immer wieder an EIKE.

        „Gebetsmühlenartig“ ist in diesem Zusammenhang auch wieder mal eine völlig irreführende Bemerkung von ihnen. Bei EIKE erscheinen täglich 2 bis 3 neue Artikel zu de Themen Energie und Klima, tlws. von den EIKE-Autoren geschrieben, tlws. nur bei EIKE veröffentlicht.
        Und von Zeit zu Zeit erscheint auch mal wieder ein Artikel, in dem die physikalische Unmöglichkeit einer 100%-Versorgung mit sog. EE dargestellt wird. Und die beruht weniger auf den fast unmöglich zu errichtenden Speicherkapazitäten, sondern schlicht in der Nichtverfügbarkeit von Solar- und Windstrom zu vielen Zeiten des Jahres.
        Denn ohne Sonne und Wind kann man auch keine Speicher befüllen. Dazu kommt noch die finanzielle Unmöglichkeit und die flächenmäßige Unmöglichkeit.
        Gern können sie das hier noch mal nachlesen:
        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/windstrom-im-april-null-x-viel-null-sehr-wenig-x-viel-sehr-wenig/
        Oder auch hier:
        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/eine-monsterbatterie-fuer-absurdistan-utopien-und-die-realitaet-der-kosten/

        Und was ihre Lernkurve angeht: leider besitzt die Spannungsreihe der Elemente keine Lernkurve. Die ist wie sie ist. Von Natur aus. Physik eben.

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        Peter Jensen

        24. September 2014 um 18:27

        Herr Diehl, hier sehen sie mal, wer tatsächlich heute schon die Volatilität der Windmühlen in Deutschland ausgleicht.

        http://www.derwesten.de/wr/wirtschaft/trimet-rettet-zweimal-das-deutsche-stromnetz-aimp-id9833343.html

        Die Aluminiumhütten von Trimet vebrrauchen soviel Strom wie Essen, Dortmund und Bochum zusammen. Und da kommen sie nun mit einer 5 MWh-Batterie um die Ecke. 😀

        Leider wird heutzutage in diesem Bereich wirklich jeder Unsinn gefördert. Die Fördermittel fließen reichlich, wenn man sein „Projekt“ nur mit den Schlagworten „nachhaltig“ oder „erneuerbar“ oder „Energiewende“ oder „sauberer Strom“ schmückt.

        Was hätte man mit diesem Geld alles Sinnvolles in Deutschland tun können? Das werden sie sich übrigens in ein paar Jahren mal fragen lassen müssen, wenn der ganze EEG-Unsinn aufgearbeitet wird.

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    Peter Jensen

    11. September 2014 um 14:51

    Noch mal allgemein zu ihrer Frage,wo das Geld hinfließt…

    Mit dieser Frage unterstellen sie ja, dass die EVU von den gesunkenen Börsenpreisen durch niedrige Beschaffungskosten profitieren.
    Mehr als die Hälfte der Strommengen, die EVU an Endverbraucher liefern, wird über langfristige bilaterale oder OTC-Verträge zwischen EVU und Kraftwerken abgewickelt. Also außerhalb der Börse! Dabei handelt es sich um Grundlaststrom, sogenannte Strombänder,diein immer gleicher Menge produziert und geliefert werden. Dieser Grundlaststrom hat Grenzkosten von 1 bis 2 ct. Der Börsenpreis, der auch Grenzkosten darstellt, fällt nur sehr selten unter diesen Wert! Er liegt meist höher, da Grenzkraftwerke meist teurer als 1 bis 2 ct sind!
    Was heißt das nun?
    Für mehr als die Hälfte der Strommengen, die die EVU beziehen, ändert sich an deren Beschaffungskosten GAR NICHTS! Denn sie kaufen eh schon günstiger ein als zum Börsenpreis.
    An der Börse, vor allem am Spotmarkt werden etwas Mittellast, ganz viel Spitzenlast und ganz viel Restmengen aufgrund von Prognoseabweichungen im Portfolio gehandelt.
    Nur dort wirken sich Stromsenkungen für die EVU aus. Nun machen aber die EVU auch genau in diesem Bereich Umsatz mit eigenen Kraftwerken. Denn sie haben schon immer einen Teil ihres Mittel- und Spitzenlastbedarfs an der Börse verkauft und damit Einnahmen erzielt. Nun sinken diese Einnahmen oder fallen ganz weg, weil die Gas- und BHKW der EVU an der Börse nicht mehr zum Zuge kommen. Gleichzeitig steigen aber die Kosten für diese Kraftwerke, weil sie nicht optimal betrieben werden. Gleichzeitig fallen Erlöse durch Kundenwechsel weg und gleichzeitig fallen Erlöse bei den Bestandskunden weg, die in günstigere Wettbewerbstarife wechseln. Zusätzlich steigen die Kosten für Marketing und zB auch für den EEG-Verwaltungsaufwand. Der landet übrigens nicht im EEG-Konto, denn dort sind nur Einnahmen/Ausgaben der ÜNB drin.

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      Peter Jensen

      11. September 2014 um 15:00

      Und nur im Bereich der Grundversorgungstarife, der übrigens von der BNetzAg reguliert wird, können die EVU irgendwie noch Gewinne machen. Warum auch immer… Behauptet jedenfalls eine Studie, die sie immer wieder verlinken und die selbst auf die Unsicherheiten und unbekannten Größen in ihrer Rechnung hinweist! Na jedenfalls kommt dann diese Studie mit vielen theoretischen Annahmen im Extremfall auf eine Summe von 395 Mio Euro, die alle EVU zusammen im Bereich der Grundversorgung angeblich mehr einnehmen.
      Wir reden da bei der Anzahl der Haushalte, die in der Grundversorgung sind, von etwa 27 Euro Mehrkosten! PRO JAHR!

      Und mit diesen Zahlen, die im gesamten Energiemarkt irgendwo an der dritten oder vierten Nachkommastelle auftauchen, stellen sie sich hier hin und rufen: wo bleibt das Geld?

      Und dann wundern sie sich, dass ich sie frage, ob sie sich nicht lächerlich vorkommen!

      😀

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      Peter Jensen

      11. September 2014 um 15:16

      Und es fallen auch bei vielen EVU Verluste an, weil sie sich von der EE-Lobby oder der Lokalpolitik überreden haben lassen, auch in Wind- und Solarparks zu investieren. Viele EVU sind auch selbst vom EE-Wahn betroffen. Nun trifft die EE-Euphoriewelle aber an Land und viele schlagen ziemlich hart auf! Weil die Erträge nicht so kommen, wie vom Projektentwickler im Prospekt versprochen! Aber die Kosten laufen natürlich weiter. Abschreibungen, Zinsen und Kredite tilgen müssen sie auch. Es fehlt aber das Geld dafür.

      Die sinkenden Börsenpreise nutzen all die, die an der Börse handeln! Das sind zu 2/3 Händler und nur eine Handvoll EVU.

      Nun ist ihre Frage, wo das Geld hin fließt, NOCH EINMAL ausführlich beantwortet worden! Sie müssen diese Antwort nicht mögen, sie müssen sie nicht akzeptieren.
      Aber sie brauchen auch ihre Frage nicht wieder mehrmals neu stellen! Immer wieder dieselbe gleiche Frage. Sagen sie einfach, sie glauben mir nicht und sind anderer Meinung. Sie müssen es nicht mal begründen! Mir egal! Aber wir sparen uns dann diese endlosen Wiederholungen! Eine andere Antwort werden sie von mir eh‘ nicht bekommen!

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      Hans Diehl

      11. September 2014 um 15:40

      Es geht schon wieder los, wo unterstellt denn der H. Diehl was??

      Ich verlinke zwei Studien und sonst nichts.
      Sagen Sie doch, wie ich angekündigt habe,in den Studien ist alles falsch falschn… falsch Propaganda von Lobbyisten

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 15:50

        Oh Gott… 😀

        Ich antworte zum xten Male ausführlich und detailliert und dann kommt SOWAS! 😀

        Danke, Hans Diehl! Ich hätte nicht besser darstellen können, dass sie an Diskussionen gar nicht interessiert sind, sondern nur an Propaganda! Großes Kino! 😀

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        Hans Diehl

        12. September 2014 um 08:30

        Peter Jensen sagt:
        Oh Gott… 

        Den brauchen Sie gar nicht zu bemühen, wenn der sieht was Sie mit seiner Schöpfung vor haben.

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        Peter Jensen

        12. September 2014 um 08:52

        Ja aber echt mal jetzt, Herr Diehl! Ich bin aber auch ein böser… 😀

        Was hab ich denn vor?

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        Hans Diehl

        12. September 2014 um 09:46

        Sie wollen verhindern, dass seine Schöpfung erhalten bleibt.

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        Peter Jensen

        12. September 2014 um 09:51

        😀 😀 😀

        Das hab ich vor? Krass!

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        Martin

        12. September 2014 um 10:43

        Herr Diehl lebt tatsächlich in dem Wahn, die Schöpfung vor den bösen EVUs retten zu müssen.
        Und der Ausdauer nach, mit dem er hier seine falschen Tatsachen immer und immer wieder wiederholt, scheint das auch sein einziger Lebensinhalt zu sein. Dumm nur, daß er wirklich keine Ahnung hat und lediglich ungeprüft Behauptungen diverser EE Lobbyisten nachplappert.
        Ich für meinen Teil möchte bitte nicht durch sie gerettet werden, zumal Ihnen jegliche Sachkenntnis abgeht, was eine gesicherte und umweltfreundliche Energieerzeugung abgeht.
        Aber Danke, besser hätten sie ihren Wahn nicht darstellen können…

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        Peter Jensen

        12. September 2014 um 11:28

        Kann sein, dass er das wirklich glaubt. Vielleicht will er aber auch nur stänkern. Denn nachem er nun mit seinen EEG-Thesen gegen die Wand gelaufen ist, wird er nun eben persönlich und erhebt sich selbst moralisch über uns, indem er uns als Vernichter der Erde darstellt. 😀

        Naja, lassen wir ihm diesen Spaß!

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        Hans Diehl

        12. September 2014 um 12:25

        Schöne Schlussworte Ihr „Kleingläubigen“

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      Hans Diehl

      11. September 2014 um 17:45

      Peter Jensen sagt:

      Nur dort wirken sich Stromsenkungen für die EVU aus. Nun machen aber die EVU auch genau in diesem Bereich Umsatz mit eigenen Kraftwerken. Denn sie haben schon immer einen Teil ihres Mittel- und Spitzenlastbedarfs an der Börse verkauft und damit Einnahmen erzielt. Nun sinken diese Einnahmen oder fallen ganz weg, weil die Gas- und BHKW der EVU an der Börse nicht mehr zum Zuge kommen. Gleichzeitig steigen aber die Kosten für diese Kraftwerke, weil sie nicht optimal betrieben werden. Gleichzeitig fallen Erlöse durch Kundenwechsel weg und gleichzeitig fallen Erlöse bei den Bestandskunden weg, die in günstigere Wettbewerbstarife wechseln. Zusätzlich steigen die Kosten für Marketing und zB auch für den EEG-Verwaltungsaufwand. Der landet übrigens nicht im EEG-Konto, denn dort sind nur Einnahmen/Ausgaben der ÜNB drin.

      @Herr Jensen
      Das mag ja alles sein was Sie da aufzählen, ist aber doch eine Folge der Energiewende.. Das können Sie doch nicht einfach auf auf den Rücken der EE und der Verbraucher verschieben, in dem Sie denen den schwarzen Peter zuschieben, und diskreditieren in der Form, dass die gesunkenen Börsenpreise für die von Ihnen genannten Zwecke einbehalten, und dadurch für die EE und die Verbraucher die Umlage steigt. Und genau diese höhere Umlage nehmen Sie und Ihre Freunde dann zum Anlass die EE als Preistreiber an den Pranger zu stellen.

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 17:47

        Fortsetzung:

        In der Studie wird ein mal mehr verdeutlicht, wo das Geld bleibt, das in Folge der gesunkenen Börsen Preisen nicht beim Verbraucher an kommt. Ich hoffe Ihnen wird auch jetzt klar, dass der Merit Order Effekt Teil der Umlage ist.

        Das Folgende meine ich wenn ich gebetsmühlenartig behaupte mit den niedrigen Börsenpreise machen viele Marktteilnehmer auf dem Rücken der EE über die höhere Umlage Gewinne zu Lasten der Verbraucher. Dunkelkammer der Strompreisgestaltung pur.

        Zitat aus der Studie.
        Auf der Seite der Übertragungsnetzbetreiber bedeuten dagegen sehr niedrige Preise sehr
        geringe Erlöse und negative Preise sogar Kosten durch den Verkauf des festvergüteten EEG
        Stroms. Die geringeren Erlöse bzw. die Kosten müssen durch eine entsprechend höhere
        EEG-Umlage kompensiert werden, um das EEG-Konto wieder auszugleichen. Somit steigen
        die Kosten für die EEG-umlagepflichtigen Verbraucher weiter an. Gleichzeitig entstehen für
        die sich optimierenden konventionellen Kraftwerke zusätzliche Gewinne.

        Betrachtet man die Gesamtsumme der von den konventionellen Kraftwerken zusätzlich erzielten Deckungsbeiträge von 775,4 Mio. EUR im Verhältnis zur absoluten EEG-Wälzungssumme von 13 Mrd. EUR im Jahre 2012, so beträgt der Anteil an den Gesamtkosten der Wälzung ca. 6%.
        Zum Vergleich: Die 775,4 Mio. EUR entsprechen in etwa dem Kostenanteil der EEG-Umlage 2014, der für im Jahr 2014 neu in Betrieb genommene EEG-Anlagen anfällt (EEG-Einspeisevergütungen abzüglich Vermarktungserlösen).

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 17:55

        Was ich oben alles aufgezählt habe, hat mit der EEG-Umlage nichts zu tun! Und ansonsten können sie jetzt ihre Behauptungen wiederholen, so oft sie wollen… ich habe ihnen schon alles gesagt, was dazu zu sagen ist!

        Sie sind echt der Knaller! 😀

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 18:07

        Und da ja die EEG-Umlage zu fast 100% aus den Vergütungszahlungen besteht, die u.a. sie bekommen, bin nicht ich es, der die sog. „Energiewende“ auf dem Rücken der Verbraucher austrägt, sondern sie.

        Das ist ja nun mal Fakt! 😀

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 18:24

        Peter Jensen.
        Sie sind echt der Knaller!

        Das kann ich nachvollziehen. So viel Widerspruch sind Sie nicht gewohnt, bei EIKE haben Sie da Ihre Bodyguards.

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 18:27

        Tja, das behaupten sie so einfach. Muss ja nicht stimmen deswegen.

        Und müssen sie jetzt auch noch meine Sprüche kopieren?

        Oh Mann… 😀

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 18:27

        Peter Jensen sagt, muss es natürlich oben heißen

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 18:34

        Peter Jensen sagt:

        Tja, das behaupten sie so einfach. Muss ja nicht stimmen deswegen.
        Und müssen sie jetzt auch noch meine Sprüche kopieren?
        Oh Mann… 

        Nein Herr Jensen überwiegend sind es Quellen.die ich kopiere, die Ihnen die Sprache verschlagen, wie sich andeutet.

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 18:37

        Tja, auch das behaupten sie so einfach. Aber dafür brauchen sie keinen Beweis! 1002 Kommentare sprechen da für sich. Haben sie sich wieder mal schön lächerlich gemacht. 😀

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      Hans Diehl

      11. September 2014 um 20:36

      Peter Jensen sagt:

      Für mehr als die Hälfte der Strommengen, die die EVU beziehen, ändert sich an deren Beschaffungskosten GAR NICHTS! Denn sie kaufen eh schon günstiger ein als zum Börsenpreis

      @Herr Jensen
      Auch wenn sie schon günstiger als zum Börsenpreis kaufen machen Sie noch zusätzliche Gewinne

      Zitat aus der Studie.
      Selbst wenn der Terminpreis bzw. der erwartete Durchschnittspreis nun dem tatsächlichen durchschnittlichen
      Spotpreis entsprechen sollte, würde eine Steigerung der Smarktpreisvolatilität das Ertragsoptimierungspotential der konventionellen Kraftwerke verbessern. Der Grund hierfür ist, dass lediglich negative Preisausschläge für die Optimierungsstrategie relevant sind und die Kraftwerke üblicherweise gegen positive Preisausschläge bereits abgesichert sind Zitat Ende.

      Schauen Sie mal die Grafik auf Seite 9 der Studie an. Und besonders das Blaue.

      Das monetäre Potential, das in der Grauzone – in der der Grafik auch Blauzone – zwischen niedrigen Börsenpreisen und Vergütung unter geht ist auf Dauer nicht im Dunkeln zu halten.

      Glauben Sie die Macher der folgenden Untersuchung hätten sich 8760 Stunden lang mit Theorien und unbekannten Größen beschäftigt.Die haben damals zum ersten mal die Tür zu dieser „Dunkelkammer“ aufgestoßen.
      http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
      Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende

      Sicher sind es gegenwärtig keine 5 Milliarden mehr, die der MOE durch die EE jährlich ausmacht, die teuersten Kraftwerke sind ja zum größten Teil verdrängt, aber mehr als die 395 Millionen, dürften es mit Sicherheit noch sein.

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 20:59

        Na sowas aber auch! Ich bin empört!

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    Rainer Jacob

    11. September 2014 um 11:02

    Herr Diehl,

    ich vermelde, daß Sie meine beiden an Sie gerichteten Fragen vom 10.9. 19:14 und vom 9.9. 9:00 nicht beantwortet haben. Ich bin geneigt es so zu deuten, daß Sie sich um die Antworten drücken wollen.

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      Rainer Jacob

      11. September 2014 um 11:47

      pardon, meine zweite Frage hatte ich 9.9. um 16:54 gestellt und nicht um 9:00 Uhr

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      Peter Jensen

      11. September 2014 um 11:54

      Herr Jacob, da müssen sie sich noch etwas in Geduld üben, denn Hans Diehl muss ja erst mal recherchieren. Er hat doch vor dem Schreiben noch keine Argumente für seine Behauptungen. 😀
      Ich warte auch schon eine Weile auf Antwort.
      Aber da es keine Beweise oder Begründungen für seine Behauptungen gibt, werden wir wohl ewig auf Antwort von ihm warten müssen.
      Er wird uns dafür zum wiederholten Male mit denselben Links und Behauptungen erfreuen, die Ursache unserer Fragen an ihn waren. Da bin ich mir sicher! 😀

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      Hans Diehl

      11. September 2014 um 13:56

      Rainer Jacob sagt:
      Ausgangspunkt dieser seitenlangen Diskussion, ist die Frage an den Herrn Jensen, wo das Geld hin fließt, das in Folge der gesunkenen Börsenpreise ( Beschaffung) nicht bei den Verbrauchen ankommt.
      —————-
      bitte ich Sie um die klare Beantwortung folgender Frage:
      Kommt der Strom
      a) von der Börse – oder
      b) aus Kraftwerken ?

      Herr Jacob,
      Zur ersten Frage. Ich habe bei dem Link vom Bund der Energieverbraucher darauf hingewiesen, dass der von 2012 ist mit noch einer 3 vorm Komma der Umlage. Da war die Liquititätsprämie offensichlich noch gültig.
      Das war aber nicht der Punkt. Ich wollte mit dem Link den Herrn Jensen lediglich drauf aufmerksam machen, dass der MOE- damals mit 0,6 Cent – in der Umlage enthalten war.

      Zur zweiten Frage:
      ich wusste auf Anhieb nichts mit der Frage anzufangen, und dachte er wird’s aus der laufenden Diskussion schon erkennen, was er wissen will.
      Ich versuch mal Ihre Frage zu verstehen. Am Spotmarkt an der Börse kann der Strom von überall herkommen der dort gehandelt wird. Spielt auch im Zusammenhang mit dem Geldfluss keine Rolle. Am Spotmarkt wird aus Angebot und Nachfrage, nach dem Merit Order Prinzip ein Preis gefunden, der dann für alle anderen Handelsarten Richtung weisend ist. Für Handelsarten mit längerfristigen Verträgen logischerweise etwas Zeit versetzt

      Auf einen Kommentar vom Herrn Jensen dazu können wir, wie ich glaube verzichten.

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 14:29

        Herr Diehl, sie werden unhöflich und populistisch!

        Wir haben hier schon mehrere Themen diskutiert. Zum Beispiel die Anzahl der Windmühlen, die nötig ist, um rein rechnerisch ein KKW zu ersetzen. Dann haben wir über Stromex- und -importe diskutiert und über viele andere Dinge auch!

        Und sie haben eben auch angefangen zu behaupten, dass nur 2,54 ct der EEG-Umlage (6,24 ct) den EE-Förderkosten zuzurechnen sind. Und die links, mit denen sie ihre Behauptung untermauern, führen dann u.a. Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie als EEG-Bestandteile auf, die nichts mit den Förderkosten zu tun haben. Diese Diskussion haben sie begonnen. Wir können gern darüber diskutieren, aber dann müssen sie ihre Behauptung auch begründen. Ansonsten bleibt es, was es auf den ersten Blick ist: Propaganda!
        Was tun sie? Flüchten sich mit Ausreden davon („wo hab ich das gesagt?“ „das hab ich doch nicht gesagt, sondern die Studie“ „muss ich erst mal recherchieren“ usw…)
        Im Gegensatz dazu habe ich ausführlich dargestellt, weshalb diese Posten doch mit den Förderkosten zu tun haben!
        Eine andere Diskussion ist die, wo „Geld hinfließt“.
        Und obwohl ich ihnen auch darauf schon mehrfach geantwortet habe, beginnen sie dieselbe Diskussion immer wieder von vorn!
        Und auch bei Herrn Jacobs Frage reden sie um den heißen Brei und vernebeln die Diskussion! Wo kommt der Strom her? Von der Börse oder vom Kraftwerk? Eigentlich eine simple Frage, auf die es nur eine Antwort geben kann. Aber sie bringen es selbst da fertig, drum herum zu reden: „Der Strom kann von überall kommen“… ???????????

        Bei ihnen kommt er wahrscheinlich einfach aus der Steckdose, nicht wahr?

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        Rainer Jacob

        11. September 2014 um 16:54

        Herr Diehl,

        zu meiner Frage in Betreff : Liquiditätsprämie.

        Mit googl hab ich den Artikel gefunden. Sie haben korrekt zitiert. Die weitere Suche ergab, daß damit in der Tat die Liquiditätsreserve gemeint ist. Wenn man die nun kritisiert, sie nicht haben will, ist zu überlegen, was die Alternativen dazu sind. Alternative I: ÜNB nehmen Kredite auf, um bei negativem EEG-Kontostand damit die EE-Einspeiser zu bezahlen – Nachteil Zinskosten fallen an. Alternative II: Die EE-Einspeiser erhalten ihr Geld erst, wenn hinreichend Geld von den Stromkunden auf dem EEG-Konto eingegangen ist – müssen also u.U. etliche Monate warten. Und so könnten Leute aus ihrer Ecke bei JEDER Alternative meckern.

        Zu meiner Frage, woher der Strom kommt – die Frage betrachte ich weiterhin als von Ihnen nicht beantwortet. Vielleicht müsste ich für SIE ja formulieren: Wo wird der Strom produziert – in Kraftwerken (auch Solar- Wind- Faulgasfraftwerke) oder an der Börse?

        Und, Herr Diehl, – wo wird er nun produziert? In Kraftwerken oder an der Börse?

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 17:15

        Her Jacob, meinen Sie das im ernst, wie soll den an der Börse Strom erzeugt werden.

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        Rainer Jacob

        11. September 2014 um 19:07

        Ja, Herr Diehl!

        Auch wenn die Frage bzw. deren Antwort banal ist, so ist sie doch von mir ernst gemeint. Warum tun Sie sich denn so schwer zu antworten?

        Also, Herr Diehl: WO wird der Strom produziert – in Kraftwerken oder an der Börse?

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        Rainer Jacob

        11. September 2014 um 21:47

        Herr Diehl,

        Sie weigern sich, eine simple Frage zu beantworten! Erwarten aber, daß man sich mit von ihnen verlinkten Artikeln/“Studien“ intensiv auseinander setzt. Geht´s noch?

        Bei dem von Ihnen verlinkten Artikel
        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
        frage ich mich zumindest teilweise, ob der Artikel von seinen Machern nicht im Zustand geistiger Umnachtung erstellt wurde.

        Begründung: Etwa Bild1: Das Bild passt nicht zum umgebenden Text und zur Bildunterschrift. Die Bildunterschrift „Bild 1: Der Schnittpunkt der Nachfragefunktion mit der treppenförmigen Angebotsfunktion ergibt den Börsenpreis“ korrespondiert zwar mit dem umgebenden Text. Das Bild selbst stellt aber den PV-Zuwachs pro Jahr dar. Schauen Sie sich´s an!!

        Und mit solchem Mist soll ich mich auseinander setzen – während Sie sich weigern eine einfach zu beantwortende Frage, die aus dem Stegreif zu beantworten ist, zu beantworten????

        Ich bin geneigt hieraus den Schluß zu ziehen, daß Sie hier AUSSCHLIESSLICH ihre Propaganda verbreiten wollen.

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 22:27

        Herr Jacob
        Mit der Bildbeschriftung stimmt tatsächlich was nicht. Ändert aber nichts an der Untersuchung mit den 5 Milliarden Einsparung..

        Zu Ihrer Frage, wenn die so simpel ist, müssten Sie die doch auch selbst beantworten können.

        Schauen Sie mal was bei der Wiki unter simpel geschrieben steht.

        Zitat: Allgemein bekannt, fraglos.

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    Hans Diehl

    11. September 2014 um 10:23

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen, der Frage wo bleiben die gesunkenen Beschaffungskosten wenn Sie nicht beim Verbraucher ankommen, und meiner Behauptung, mit den niedrigen Börsenpreisen machen viele Marktteilnehmer Geschäfte auf dem Rücken der Umlage, zu Lasten der Verbraucher, poste ich die beiden folgenden Studien.
    .
    .

    http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/

    http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Studie_Ertragsoptimierung_von_Kraftwerken_durch_EEG-Regelungen.pdf

    Mit der ersten Studie wird an Hand von Vergleichsdaten deutlich gemacht, dass in den Grundversorger Tarifen, jährlich 395 Millionen Euro an gesunkene Beschaffungskosten nicht bei den Verbrauchern angekommen sind.

    Mit der zweiten wird gezeigt wie Marktteilnehmer auf dem Rücken der Umlage zu Lasten der Verbraucher zusätzliche Gewinne machen. 722 bis 775 Millionen Euro alleine für das Jahr 2012
    zu sehen auf Seite 11 der Studie und unter Fazit. Damit wird meine obige „Behauptung“ bestätigt.

    Herr Jensen wird das jetzt alles wieder als falsch… falsch…und lobbyistische Propaganda hinaus schreien.

    Deshalb kann ich nur jedem interessierten Leser hier empfehlen die Studien zu lesen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, was Herr Jensen als falsch bezeichnet

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      Peter Jensen

      11. September 2014 um 10:51

      Wow! Das hat ja schon den Charakter einer amtlichen Mitteilung! Fein gemacht, Hans! 😀

      Ist jetzt die Frühschicht dran, die unter dem Pseudonym „Hans Diehl“ postet?

      Glauben sie wirklich, dass hier noch irgend jemand mitliest? 😀

      Naja, falls doch, dann bitte einfach mal wahllos an irgendeine Stelle im Kommentarbereich hinscrollen. Dann findet man sicher innerhalb der nächsten 10 Kommentare aufwärst oder abwärts alle Antworten, denn Hans tut ja hier nichts weiter, als regelmäßig dieselben Sachen zu verlinken und zu behaupten.

      Stattdessen sollte er sich mal bemühen, Beweise oder Begründungen für seine Behauptungen zu liefern!
      Zum Beispiel, dass von den 6,24 ct der EEG-Umlage angeblich nur 2,54 ct die Förderkosten betreffen. Eine beliebte Desinformation der EEG-Lobby, die sich Hans hier auch mehrfach zu eigen gemacht hat.

      Hans und die EEG-Lobbyisten behaupten nun, dass in der Differenz so betrügerische Dinge stecken wie Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie und dass das ja alles mit Förderkosten gar nichts zu tun hat.
      Da das natürlich völlig falsch ist, bleiben sie jeden Beweis für die Behauptung schuldig!
      Genauso für die Behauptung, dass die gesunkenen Beschaffungskosten nicht an die Verbraucher weitergegeben werden.
      Woher haben die die Info?
      Schließlich sagt ja selbst die Studie, die der Hans da oben zum xten Male verlinkt hat, dass die EVU in den Wettbewerbstarifen die Preise gesenkt haben und dort Verluste machen. Aber das ficht doch den Hans nicht an. Genauso wenig liest er die Hunderten Antworten, die seine Frage zur Genüge beantworten.
      Und was macht Hans: er wiederholt einfach dieselbe Studie nochmal. Natürlich wieder ohne Begründung.
      Werden die Schreiberlinge hinter dem Pseudonym „Hans Diehl“ etwa nach Anzahl der Kommentare und verlinkter Propaganda bezahlt? Man könnte es denken bei dem „Diskussionsstil“. 😀

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 11:33

        Peter Jensen sagt:
        Wow! Das hat ja schon den Charakter einer amtlichen Mitteilung! Fein gemacht, Hans! 
        Ist jetzt die Frühschicht dran, die unter dem Pseudonym “Hans Diehl” postet?

        @Herr Jensen
        Danke für das Kompliment.
        Es ehrt mich wenn Sie meine Beiträge schon für so umfangreich wahrnehmen, dass Sie das einer einzelnen Person nicht zutrauen

        Übrigen habe ich Ihnen schon X mal erklärt dass, wenn man im Grundtarif 395 Millionen zusätzlichen Gewinn macht, etwa 100 Millionen die man dann in Wettbewerb investiert, nicht als Verlust bezeichnen kann.
        Ist nicht meine Schuld, wenn das ein BWLer nicht kappiert.

        Aber bitte zum ursprünglichen Thema, das ich oben wieder in Erinnerung gebracht habe. Nicht immer aus Verlegenheit alte Kamellen ausgraben.

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 12:13

        HD: „Es ehrt mich wenn Sie meine Beiträge schon für so umfangreich wahrnehmen, dass Sie das einer einzelnen Person nicht zutrauen“

        Sie überschätzen sich, Hans! Nicht der Umfang, sondern ihr fehlender Überblick lässt mich zweifeln, dass sie nur eine Person sind. Schließlich können sie sich ja oft abends nicht mehr erinnern, was sie tagsüber gepostet haben.

        HD: „Übrigen habe ich Ihnen schon X mal erklärt dass, wenn man im Grundtarif 395 Millionen zusätzlichen Gewinn macht, etwa 100 Millionen die man dann in Wettbewerb investiert, nicht als Verlust bezeichnen kann. Ist nicht meine Schuld, wenn das ein BWLer nicht kappiert. “

        Ist ja schön, dass sie das schon tausend Mal erklärt haben. Aber was hat das mit der Realität zu tun? Wie kommen sie denn darauf, die EVU hätten nur 100 Mio in den Wettbewerb investiert? Das ist doch wieder mal nur eine persönliche Annahme von ihnen. Mehr nicht.
        Dagegen sagt die Studie, die sie verlinkt haben doch ausdrücklich, dass die EVU mit 2/3 der Kunden Verluste machen (300 Euro pro Nase) und mit 1/3 der Kunden Gewinne (100 Euro pro Nase). Da braucht man nicht mal BWL-Kenntnisse für, um auszurechnen, dass da ein Verlust rauskommt. Nur sie schaffen das nicht und erfinden dann eben die Zahl 100 Mio.

        HD: „Aber bitte zum ursprünglichen Thema, das ich oben wieder in Erinnerung gebracht habe. Nicht immer aus Verlegenheit alte Kamellen ausgraben.“

        Wie? Zum Thema zurück? Sie haben doch oben wieder ihre 395 Mio-Studie verlinkt und nicht ich! Das ist doch IHR Thema. Oder hat jetzt schon die Spätschicht übernommen?

        Übrigens haben wir hier sehr viele Themen. Eines ihrer Lieblingsthemen und das der EE-Lobby ist ihre Behauptung, in der EEG-Umlage von 6,24 ct würden nur 2,54 ct für EE-Förderkosten drin sein. Der Rest hätte mit Förderkosten nichts zu tun.
        Nun, der Rest sind u.a Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie! Wieso haben die nichts mit Förderkosten, also EEG-Vergütungen zu tun?
        Um die Antwort winden sie sich schon lange herum!

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 15:09

        Peter Jensen sagt:
        Übrigens haben wir hier sehr viele Themen. Eines ihrer Lieblingsthemen und das der EE-Lobby ist ihre Behauptung, in der EEG-Umlage von 6,24 ct würden nur 2,54 ct für EE-Förderkosten drin sein. Der Rest hätte mit Förderkosten nichts zu tun. Nun, der Rest sind u.a Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie! Wieso haben die nichts mit Förderkosten, also EEG-Vergütungen zu tun? Um die Antwort winden sie sich schon lange herum!

        @ Herr Jensen
        Damit es endlich Ruhe gibt und Sie nachts wieder schlafen können, zum wiederholten male.
        Das folgende hatte ich gepostet, um Ihnen klar zu machen, dass das, was Sie mir immer vorhalten,sprich meine Vergütung, nur ein Bruchteil von dem ist, was Sie als Umlage bezahlen. Es ging mir ausschließlich um die 2,54 Cent, die Ihnen wahrscheinlich nicht Angriffsfläche genug waren, deshalb haben Sie wieder was inszenieren müssen.

        Zitat:
        Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen
        allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %.
        Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem
        Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen:
        o
        die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom,
        o
        die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen,
        o
        die Marktprämie und
        o
        der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für
        2013, die sog. Nachholung. Zitat Ende.

        Wo steht da „mit den Förderkosten nichts zu tun“ wie Sie wieder vernebeln wollen.
        Da steht, „ die – wenn überhaupt – nur „indirekt“ mit dem Ausbau der EE in Verbindung stehen. Die Betonung liegt auf indirekt. Da habe ich Ihnen doch schon einige mal erklärt, wenn indirekte Kosten geltend gemacht werden, dann müssen auch indirekte „vermiedene“ Kosten gelten, womit wir wieder bei der Frage wären, wo bleiben die „vermiedenen“ Kosten bei der Beschaffung, die nicht beim Verbraucher ankommen
        Das ist jetzt das letzte mal das ich Ihnen das erkläre.

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        Peter Jensen

        11. September 2014 um 15:25

        Ist das krass, wie dreist sie hier versuchen, sich rauszureden! Sowas hab ich echt selten erlebt! 😀
        Und wenn sie nicht mehr weiter wissen, fangen sie eine Diskusiion um „Formulierungen“ an. Wie jämmerlich ist das denn? 😀

        HD sagt: „Das folgende hatte ich gepostet, um Ihnen klar zu machen, dass das, was Sie mir immer vorhalten,sprich meine Vergütung, nur ein Bruchteil von dem ist, was Sie als Umlage bezahlen. Es ging mir ausschließlich um die 2,54 Cent, die Ihnen wahrscheinlich nicht Angriffsfläche genug waren, deshalb haben Sie wieder was inszenieren müssen.

        Zitat:
        Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen
        allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %.
        Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem
        Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen:
        o
        die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom,
        o
        die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen,
        o
        die Marktprämie und
        o
        der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für
        2013, die sog. Nachholung. Zitat Ende.

        Wo steht da „mit den Förderkosten nichts zu tun“ wie Sie wieder vernebeln wollen.
        Da steht, „ die – wenn überhaupt – nur „indirekt“ mit dem Ausbau der EE in Verbindung stehen.“

        Eben! Also haben sie angeblich so gut wie NICHTS mit den Förderkosten zu tun. DAS sagt ihr Beitrag aus!

        Und dann werden die anderen „indirekten“ Kosten aufgezählt:
        Nachholung, Liquiditätsprämie, Marktprämie.
        Das sollen Kosten sein, die nicht direkt mit den Förderkosten zu tun haben sollen! Warum? Das ist meine Frage! Wieso haben Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie nicht „direkt“ mit den Förderkosten zu tun?
        Das Gegenteil ist der Fall! Und weil sie das wissen, drücken sie sich um die Antwort herum. Weil sie wieder mal einfach was gepostet haben, ohne drüber nachzudenken.

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    Peter Jensen

    11. September 2014 um 00:20

    HD sagt: „Wie oft denn noch, schauen Sie mal was ich am 10 Sep. um 23.04 Uhr geschrieben habe.“

    Da haben sie auch keine Antwort gegeben, sondern nur alles nochmal wiederholt! Sie schulden die Antowrt, was der Rest zwischen 2,54 ct und 6,24 ct ist. Was sid das für Kosten? Sie haben mehrmals gepostet, dass das Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie sind. Die sollen also nichts mit der Vergütung zu tun haben? Was dann? Um diese Antwort drücken sie sich herum! Weil sie wissen, dass sie im Unrecht sind!
    HD sagt: „@Herr Jensen Natürlich kommt es Dank der EE häufig vor das Kohlekraftwerke Preis bestimmend werden. Ich habe geschrieben „Ohne“ EE, wäre kein Kohlekraftwerk Grenzkraftwerk, da wären es die teuren Öl oder Gaskraftwerke.“

    Das ist FALSCH! Abends, nachts und morgens kommt das regelmäßig vor. Da scheint keine Sonne und wenn da keine Wind weht, was häufig der Fall ist, dann findet der M-O-E völlig ohne EE statt und Kohlekraftwerke bilden ganz einfach die Grenzkraftwerke.
    Sie wiederholen hier also schon wieder permanent Unwahrheiten! Ihr Stil eben!

    HD vermutet: „Fazit: Der MOE der EE entsteht nicht nur durch verdrängen der Gaskraftwerke, sondern zusätzlich weil Sie die billige Kohle Preis bestimmend werden lassen Einen „Hypo MOE“ durch die EE nenne ich das.“

    Wow! Nun haben wir schon einen „Hypo MOE“! Wahnsinn! Ihre Formulierungen sind so wie aufwendige Pyrotechnik auf der Bühne, wenn die Musik der Band allein nichts taugt. So ist es mit ihren Behauptungen! Sie müssen nu schon Wortschöpfungen wie „Hypo MOE“ erfinden, um ihre Beiträge aufzupeppen, denn der Inhalt bringt es ja nicht so.
    Der M-O-E wirkt an 8.760 h im Jahr. Hat die Energiewende es inzwischen geschafft, dass auch Wind und Sonne an 8.760 h zur Verfügung stehen?

    Oh Mann, Hans… warum tun sie sichdas nur an? 😀

    Und was sind das jetzt für Kosten, die die Differenz zwischen 2,54 ct Vergütung und 6,24 ct Umlage ausmachen? Um die Antwort drücken sie sich. Ich weiß, warum! 😀

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    Peter Jensen

    10. September 2014 um 23:34

    Has Diehl, sie winden sich wieder wie ein Aal um die Begründungen, die sie nicht liefern können und ihr Diskussionsstil wird immer erbärmlicher!
    Nun sind wir fast bei 1000 Kommentaren und sie beginnen permanent mit denselben Diskussionen.
    Stellen immer wieder dieselben Fragen, auf die sie schon Hunderte Antworten bekommen haben und verweigern selbst Antworten bzw. Begründungen für ihre Behauptungen.

    Dass sie sich dabei selbst nicht blöd vorkommen? Ich empfinde gerade sowas wie „Fremdschämen“ für sie, wenn ich so lesen, was sie so schreiben. 😀

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    Hans Diehl

    10. September 2014 um 14:23

    Hallo Ihr von der konventionellen Abteilung.

    Aus Anlass des folgende Beitrags, habe ich bei den Studienmachern im Fraunhofer Institut nachgefragt, und darauf hingewiesen, dass die Grafik von den ÜNB stamme, ( Quelle ) und warum da die Merit Order Kurve nicht eingezeichnet wäre.

    Peter Jensen sagt:

    Wie sich die EEG-Umlage zusammensetzt und dass in 6,24 ct kein M-O-Effekt enthalten ist, sehen sie hier:
    http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf
    Bestätigt vom wissenschaftlichen Institut der Solarindustrie! Alles andere ist Propaganda! Zitat Ende.

    In v erschiedenen Mails wurde mir mitgeteilt, dass der MOE selbst einer Untersuchung bedarf. Die Kurzstudie konnte aus vorhandenem Material erstellt werden.

    Hier die Antwort.
    Grundsätzlich ist die Berechnung des Merit-Order-Effekts eine interessante Fragestellung, die sicherlich auch gut in die von uns durchgeführte Studie zum EEG passen würde.
    Es handelt sich jedoch um eine Kurzstudie, bei der wir aus Zeit- und Budgetgründen sehr klare prioritäten setzen mussten. Die Berechnung des Merit-Order-Effekts gehörte nicht dazu. Ich hoffe dass Ihnen unsere Analysen in Ihrer Argumentation trotzdem weiterhelfen und wünsche Ihnen viel Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Johannes Mayer

    Fazit: Die Bestätigung, dass der MOE grundsätzlich in die Umlage rein gehört.

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      Hans Diehl

      10. September 2014 um 14:35

      Schon 2012, – da hatte die Umlage noch eine 3 vorm Komma – stellte der Bund der Energieverbraucher die folgende Rechnung auf.

      Zitat:
      Der Bund der Energieverbraucher e.V. kritisiert, dass die EEG-Umlage um das Doppelte unnötig aufgebläht ist: Durch die Befreiung der stromintensiven Industrie ist die EEG-Umlage um rund 0,8 Ct/kWh höher. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat hiergegen Beschwerde in Brüssel eingereicht. Aufgrund der Überzahlungen der Vorjahre ergibt sich ein negativer Nachholfaktor von 0,2 Ct/kWh. Die unzulässige und ungerechtfertigte Liquiditätsprämie erhöht die Umlage um weitere 0,1 Ct/kWh. Und die Börsenvermarktung des EEG-Stroms senkt alle Strompreise um etwa 0,6 Ct/kWh. Unter dem Strich mindert dieser Betrag die Belastung durch das EEG.
      Wäre die EEG-Umlage von all diesem Ballast befreit, so betrüge sie bei gleicher Förderhöhe für Erneuerbare nur rund 1,8 Ct/kWh, wäre also nur halb so hoch wie derzeit. Mitnahmeeffekte durch die zu üppige Marktprämie und fragwürdige Bonuszahlungen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.Zitat Ende.
      Damals lag der MOE noch bei 0,6 Cent/Kwh.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 18:32

        Lustig, wenn man mal googelt, was aus der Beschwerde des BEV eigentlich geworden ist, kommt schnell ein link zum PV-Forum, wo genau dieselbe Diskussion geführt wird wie hier. Ständig weist jemand auf die „Behauptungen“ des BEV hin und ein anderer bitet ihn ständig, diese Behauptungen doch mal zu begründen. Einfach nachrechnen. Zum Beispiel im EEG-Zahlungsfluss.
        Und was macht der andere: postet wieder die Behauptung des BEV und meint damit, dass es damit bewiesen wäre. Nach dem Motto: wenn die das sagen…

        😀

        http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/merit-order-und-das-maerchen-vom-teueren-eeg-strom-t36937-s1920.html

        Tatsächlich sieht die Sache mit dem M-O-E aber so aus, dass er nur indirekt Einfluss auf die Höhe der EEG-Umlage hat. Nämlich auf ie Verteilung, wie die Vergütungen, die Herr Diehl und andere EE-Betreiber vorneweg bekommen haben, wieder reingeholt wird. Ein Teil von der Börse, der Rest dann über die Umlage. Sinkt der eine Teil, steigt der andere. Das ist pure Subtraktion.
        In der EEG-Umlage selbst stecken aber selbstverständlich finanziell nur die Vergütungszahlungen und ein paar Systemkosten.
        Wäre der M-O-E durch die sog. EE nicht da, hätten wir zwar höhere Börsenpreise, aber dafür auch keine EEG-Umlage und weitere Kosten. Wie früher! Da waren die Börsenpreise zwar höher, aber die Strompreise billiger! 😀

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        Rainer Jacob

        10. September 2014 um 19:14

        Herr Diehl, mal eine blöde Frage:

        „Die unzulässige und ungerechtfertigte Liquiditätsprämie…..“

        ~LIQUIDITÄTSPRÄMIE~

        Steht das tatsächlich SO in dem von Ihnen angegebenen Text? Geschrieben haben Sie, daß es ein Zitat ist – aber die Quelle haben Sie (hier) nicht verlinkt.

        Mir ist keine Liquiditätsprämie in Zusammenhang mit dem EE-Konto bekannt.

        Und der Aufbau einer LiquiditätsRESERVE wurde mWn erst mit Beginn 2013 begonnen.

        Falls der Bund der Energieverbraucher die Liquiditätsreserve für unzulässig und ibs. ungerechtfertigt hält, dann hat er mMn keine Ahnung.

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      Peter Jensen

      10. September 2014 um 15:27

      Oh Mann, Hans… 😀

      Wenn sich das FraunhoferISE die Mühe noch nicht gemacht hat, den M-O-Effekt zu untersuchen… die BNetzAg hat es in ihrem Evaluierungsbericht zur AusglMechV in 2012 bereits getan.
      Ergebnis: der Einspareffekt, den die sog. EE durch den M-O-Effekt an der Börse auslösen, liegt nach verschiedenen Schätzungen zwischen 0,3 und 0,8 ct/kWh.
      Dagegen lag die Belastung durch die EEG-Umlage bei 3,592 ct/kWh.
      Raussuchen können sie Untersuchung selbst. Ich hab sie ja auch gefunden und nur noch als pdf auf dem Rechner.
      Der M-O-Effekt wirkt zu jeder Viertelstunde, in der ein Preis festgestellt wird. Also zu etwa 60 bis 70% des Jahres fast völlig ohne Einfluss der sog. EE.
      Deswegen sind die durchschnittlichen Rückgänge der Börsenpreise auch nicht allein durch die sog. EE verursacht! Da gibt es mehrere Parameter! Die Kohlepreise sind nämlich auch erheblich zurückgegangen! Und zu jedem Zeitpunkt, wo Kohlekraftwerke die Grenzkraftwerke sind, verringert sich der Börsenpreis. Allerdings verdienen da die Kohlekraftwerke immer noch Geld.
      Außerdem bedeuten rückläufige Preise nicht nur niedrigere Beschaffungskosten, sondern auch niedrigere Einnahmen für die Kraftwerke! Und zu Zeiten der Spitzeneinspeisung von sog. EE bedeutet das gar keine Einnahmen für viele Kraftwerke! Und diese zusätzlichen Kosten vergisst Hans Diehl immer in seiner Betrachtung!
      Solange Preissenkungen nicht durch verbesserte und effektivere und billigere Technologie zustande kommen, sondern durch staatliches Dumping, kann sich das nicht positiv auf das Gesamtsystem auswirken.
      Und deswegen kommen auch nicht alle gesunkenen Börsenpreise als niedrige Strompreise bei den Verbrauchern an. Wer das fordert, muss die Ökonomie neu erfinden!
      Mal davon abgesehen: Hans Diehl sagt ja immer, ohne die EE wären die Börsenpreise höher. Kann sein. Wir hätten aber auch keine EEG-Umlage. Und komischerweise waren die Strompreise früher ohne EE viel günstiger! Bei höheren Börsenpreisen! Na sowas aber auch!

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 20:29

        Peter Jensen sagt

        Der M-O-Effekt wirkt zu jeder Viertelstunde, in der ein Preis festgestellt wird. Also zu etwa 60 bis 70% des Jahres fast völlig ohne Einfluss der sog. EE.

        @Herr Jensen
        Schauen Sie mal wie der 2006 schon über 8760 Stunden gewirkt hat.
        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm

        Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
        Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.

        Peter Jensen sagt:
        Deswegen sind die durchschnittlichen Rückgänge der Börsenpreise auch nicht allein durch die sog. EE verursacht! Da gibt es mehrere Parameter! Die Kohlepreise sind nämlich auch erheblich zurückgegangen! Und zu jedem Zeitpunkt, wo Kohlekraftwerke die Grenzkraftwerke sind, verringert sich der Börsenpreis.

        @ Herr Jensen
        Da haben Sie recht. Niedrige Kohlepreise verringern auch die Börsenpreise, aber nur wenn ein Kohlekraftwerk zum Grenzkraftwerk wird. Ein Kohlekraftwerk kann aber nur zum Grenzkraftwerk werden, weil die EE die Öl und Gaskraftwerke aus der Merit Order Kurve verdrängt haben. Wenn ein Kohlekraftwerk zum Grenzkraftwerk, und somit Preis bestimmend wird, ist das somit für die EE ein „Hyper Merit Order Effekt“
        Ohne EE, würden die Kohlekraftwerke in Folge niedriger Kohlepreise einen „Hyper Mitnahme Effekt“ für die Betreiber bewirken. Sie wissen doch das alle zur Deckung des Bedarfs benötigen Kraftwerke zum Preis des Grenzkraftwerks bezahlt werden. Mit anderen Worten ohne die EE zum Preis eines teuren Öl oder Gaskraftwerks.
        Habe ich Ihnen aber alles schon an anderer Stelle erklärt.
        .

        Peter Jensen sagt:
        Außerdem bedeuten rückläufige Preise nicht nur niedrigere Beschaffungskosten, sondern auch niedrigere Einnahmen für die Kraftwerke! Und zu Zeiten der Spitzeneinspeisung von sog. EE bedeutet das gar keine Einnahmen für viele Kraftwerke! Und diese zusätzlichen Kosten vergisst Hans Diehl immer in seiner Betrachtung!

        @Herr Jensen
        Nein der Hans. Diehl vergisst das nicht, sondern der Hans. Diehl denkt im Gegensatz zu Ihnen pro Energiewende, .
        Wenn Sie feststellen, dass zu Spitzen Einspeiszeiten die Konventionellen keine Einnahmen mehr haben, ist das ein Zeichen für den nötigen Strukturwandel, den Herr Lowinski an anderer Stelle schon erwähnt hat.
        Die Begriffe Grundlast und Spitzenlast, wird es künftig nicht mehr geben. Leider hat sich die konventionelle Seit zu lange gegen diese Tatsache gewehrt, oder wehrt sich noch. Deshalb verläuft die Energiewende auch so schwierig.

        Das Gleiche gilt für die Diskussion zwischen uns Beiden. So lange Sie Ihre Anti Energiewende Haltung bei behalten, kann sich eine Diskussion mit Ihnen nur darauf Beschränken, das was Sie hier Negatives über die EE verbreiten bei Lichte zu betrachten.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 22:54

        Nachdem ich mich nun durch denselben unsinn durchgearbeitet habe, den Hans Diehl nun schon seit Hunderten Kommentaren wiederholt, kommt tatsächlich mal ein keines Bonbon! 😀

        Hans Diehl schreibt nämlich:

        „Wenn Sie feststellen, dass zu Spitzen Einspeiszeiten die Konventionellen keine Einnahmen mehr haben, ist das ein Zeichen für den nötigen Strukturwandel, den Herr Lowinski an anderer Stelle schon erwähnt hat. Die Begriffe Grundlast und Spitzenlast, wird es künftig nicht mehr geben.“

        Herr Diehl, ist ihnen noch in Erinnerung, dass sich der erwähnte Herr Lowinski für die Aussage, dass es künftig keine Grundlast mehr geben wird, schriftlich „entschuldigt“ hat und bestätigt hat, dass es natürlich auch in Zukunft Grundlast geben wird.
        Denn Grundlast entsteht auf der Nachfrageseite und nicht auf der Angebotsseite! Im Gegensatz zu Herrn Lowinski scheinen sie hier wirklich gar nichts zu lernen.
        Wo bleibt eigentlich ihre Begründung für ihre mehrfache Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts mit den Förderkosten der sog. EE zu tun?
        Das ist schließlich ein zentraler Kritikpunkt der EEG- und Öko-Lobby! Und sie wiederholen den Punkt ja mehrfach. Also jedenfalls einer von denen, die unter dem Pseudonym „Hans Diehl“ schreiben.
        Und Herr Diehl, es kommt häufig genug vor, dass Steinkohlekraftwerke die preissetzenden Grenzkraftwerke sind. Da reichen mittlere Lasten von 40 bis 50 GW mit wenig EE-Einspeisung schon aus und schon sind nur noch Kern- und Kohlekraftwerke am Netz. Das kommt im Prinzip jeden Tag vor!

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 23:42

        Hans Diehl sagt: „Da haben Sie recht. Niedrige Kohlepreise verringern auch die Börsenpreise, aber nur wenn ein Kohlekraftwerk zum Grenzkraftwerk wird.“

        Wieso erwähnen sie den zweiten Halbsatz „aber nur wenn…“ und tun damit so, als ob ich das vergessen hätte? Genau das habe ich in meinem Kommentar geschrieben!

        HD sagt: „in Kohlekraftwerk kann aber nur zum Grenzkraftwerk werden, weil die EE die Öl und Gaskraftwerke aus der Merit Order Kurve verdrängt haben.“

        Nun, das ist schlicht FALSCH! Abend, Nacht oder Morgen mit Windstille reichen schon aus, damit Steinkohlekraftwerke zum Grenzkraftwerk werden. Da liefern ihre sog. EE dann gar nichts. Kommt sehr oft vor, wie sie aus den Einspeisediagrammen der EEX sehen können.
        Ihre Behauptung, dass immer die sog. EE für den M-O-E verantwortlich sind, ist schlicht FALSCH! Oder haben sie da eine Begründung für? Wahrscheinlich nicht, denn ihre Aufgabe hier ist es ja, einfach nur Behauptungen aufzustellen und das Disaster der sog. Ee schön zu reden und die Preistreiberei irgendwie zu verschleiern.

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        Hans Diehl

        11. September 2014 um 00:05

        Peter Jensen sagt:
        Hans Diehl schreibt nämlich:
        “Wenn Sie feststellen, dass zu Spitzen Einspeiszeiten die Konventionellen keine Einnahmen mehr haben, ist das ein Zeichen für den nötigen Strukturwandel, den Herr Lowinski an anderer Stelle schon erwähnt hat. Die Begriffe Grundlast und Spitzenlast, wird es künftig nicht mehr geben.”

        @Herr Jensen
        Die Betonung liegt auf „Begriffe“ Wenn Sie es nach der nötigen Umstrukturierung weiter So nennen wollen habe ich nichts dagegen.

        Peter Jensen sagt:
        Wo bleibt eigentlich ihre Begründung für ihre mehrfache Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts mit den Förderkosten der sog. EE zu tun?
        Das ist schließlich ein zentraler Kritikpunkt der EEG- und Öko-Lobby! Und sie wiederholen den Punkt ja mehrfach. Also jedenfalls einer von denen, die unter dem Pseudonym “Hans Diehl” schreiben.

        @Herr Jensen
        Wie oft denn noch, schauen Sie mal was ich am 10 Sep. um 23.04 Uhr geschrieben habe.

        Peter Jensen sagt:
        Und Herr Diehl, es kommt häufig genug vor, dass Steinkohlekraftwerke die preissetzenden Grenzkraftwerke sind. Da reichen mittlere Lasten von 40 bis 50 GW mit wenig EE-Einspeisung schon aus und schon sind nur noch Kern- und Kohlekraftwerke am Netz. Das kommt im Prinzip jeden Tag vor!

        @Herr Jensen
        Natürlich kommt es Dank der EE häufig vor das Kohlekraftwerke Preis bestimmend werden.
        Ich habe geschrieben „Ohne“ EE, wäre kein Kohlekraftwerk Grenzkraftwerk, da wären es die teuren Öl oder Gaskraftwerke. Warum werden den die Gaskraftwerke alle unrentabel, seit den EE.
        Deshalb sage ich doch der Effekt der billigen Kohle würde sich im Börsenpreis gar nicht niederschlagen, wenn die EE nicht die teuren Gaskraftwerke verdrängen würden, und somit die Kohle Kraftwerke Preis bestimmend werden können.
        Fazit: Der MOE der EE entsteht nicht nur durch verdrängen der Gaskraftwerke, sondern zusätzlich weil Sie die billige Kohle Preis bestimmend werden lassen Einen „Hypo MOE“ durch die EE nenne ich das.

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      Peter Jensen

      10. September 2014 um 15:45

      Hans Diehl, da behaupten sie ja schon wieder, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts in der EEG-Umlage zu suchen.
      Oder sitzt da jetzt die Spätschicht und schreibt unter dem „Pseudonym Hans Diehl“ weiter?
      Am Vormittag hatten wir ja noch die Diskussion, dass „Hans Diehl“ keine Begründung für seine Behauptung hat.
      Da hat „er“ sich dann irgendwie rausgewunden wie ein nasser Aal und nun kommt dieselbe Behauptung schon wieder!
      Oder war das auch wieder nur zufällig nebenbei verlinkt, obwohl sie eigentlich was anderes sagen wollten, „Hans Diehl“?
      Es steht aber jedenfalls in einem einzelnen Kommentar ziemlich deutlich da.

      Alsobitte begründen sie doch mal ihre Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts mit der EEG-Vergütung, also den Förderkosten zu tun!

      Gibt es hier eigentlich in den „SMA-Nettiquette“ auch einen Punkt „Vermeidung von sinnlosen Wiederholungen von unbegründeten Behauptungen“?
      Nach diesem Kriterium müsste „Hans Diehl“ eigentlich ermahnt werden! Aus diesem Grund ist er übrigens bei EIKE rausgeflogen, während andere EE- und EEG-Fans und ach Anhänger der „Klimawandel-Hypothese“ dort weiter schreiben dürfen. Weil sie sich wenigstens Mühe geben. Im Gegensatz zu Hans, der einfach nur stur irgendwelche Behauptungen aufstellt und jede Begründung verweigert!
      Ist das im Sinne von SMA? Wollen sie so jemanden „auf ihrer Seite“ haben? 😀

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 21:36

        Peter Jensen sagt:
        Gibt es hier eigentlich in den “SMA-Nettiquette” auch einen Punkt “Vermeidung von sinnlosen Wiederholungen von unbegründeten Behauptungen”? Nach diesem Kriterium müsste “Hans Diehl” eigentlich ermahnt werden! Aus diesem Grund ist er übrigens bei EIKE rausgeflogen, während andere EE- und EEG-Fans und ach Anhänger der “Klimawandel-Hypothese” dort weiter schreiben dürfen. Weil sie sich wenigstens Mühe geben. Im Gegensatz zu Hans, der einfach nur stur irgendwelche Behauptungen aufstellt und jede Begründung verweigert! Ist das im Sinne von SMA? Wollen sie so jemanden “auf ihrer Seite” haben? –

        @ Herr Jensen
        Warum den so aufgeregt, und gleich nach der „Mama“ rufen. Von EIKE sind Sie gewohnt, dass die „Mama“ eingreift wenn,s eng wird. für die „Jungs“

        Was halten Sie sich denn so krampfhaft an den Nebensächlichkeiten auf. Ich erinnere, es geht doch um die Frage wo fließt das Geld hin, das durch die gesunkenen Beschaffungskosten nicht bei den Verbrauchern ankommt.
        395 Millionen alleine für 39,8% in dem Grundversorgertarif hier:

        http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/

        Damit ich nicht bei Ihren sinnlosen Wiederholungen irgend was übersehe, bleiben wir bei dem oben genannten Thema. Wo fließt das Geld hin, das die EE mit dem Merit Order Effekt einsparen.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 22:09

        Sie winden sich wieder wie ein Aal.

        Begründen sie doch erstmal ihre mehrfache Behauptung, wieso Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie angeblich nichts mit den Förderkosten zu tun haben. Ohne Begründung bleibt es bei einer Propaganda-Behauptung!
        Danach überlege ich mir, ob ich ihnen zum zehnten Mal ihre Frage beantworte, wie das Geld fließt!

        Oh, vielleicht schreibt ja jetzt die Nachtschicht unter dem Pseudonym „Hans Diehl“ und derjenige hat nicht mitbekommen, dass die Frage tagsüber mehrfach beantwortet wurde. 😀

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      Peter Jensen

      10. September 2014 um 17:04

      Interessant auch, wie ideologische Scheuklappen bei Herrn Diehl zu selektiver Wahrnehmung führen.

      Da antwortet der FISE-Mitarbeiter:

      „Grundsätzlich ist die Berechnung des Merit-Order-Effekts eine interessante Fragestellung, die sicherlich auch gut in die von uns durchgeführte Studie zum EEG passen würde. Es handelt sich jedoch um eine Kurzstudie, bei der wir aus Zeit- und Budgetgründen sehr klare prioritäten setzen mussten. Die Berechnung des Merit-Order-Effekts gehörte nicht dazu. Ich hoffe dass Ihnen unsere Analysen in Ihrer Argumentation trotzdem weiterhelfen und wünsche Ihnen viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen, Johannes Mayer“

      Also auf Deutsch: der M-O-Effekt ist nach Einschätzung des FISE nicht so wichtig, da er bei den Prioritäten, die das FISE setzen musste, nicht vorkommt und Hans Diehl schließt daraus:

      „Fazit: Die Bestätigung, dass der MOE grundsätzlich in die Umlage rein gehört.“

      😀

      Die Berechnung eines M-O-Effekt durch die sog. EE wäre ja sowas wie ein Was-wäre-wenn-Vergleich, also ohne sog. EE.
      Da hätten wir zunächst mal keine EEG-Umlage! Die lag 2012 bei 3,592 ct und der M-O-Effekt durch die EE lag nach Aussage der BNetzAg zwischen 0,3 und 0,8 ct/kWh. Der BEE kommt ja auch etwa auf 0,6 ct/kWh. Genaue Berechnungen sind retrospektiv dazu im Prinzip nicht möglich, deswegen hat man die verschiedenen Schätzungen genannt. Man beachte auch die Bandbreite der Schätzungen! Eine Streuung von fast 200%. Aber immer noch unterhalb von 1 ct/kWh. Dem steht die EEG-Umlage von 3,xxx ct/kWh ggü.
      Außerdem stehen dem noch die Verluste der Kraftwerksbetreiber ggü und die Kosten der EEG-Verwaltung in den EVU, neuerdings auch die offshore-Haftungsumlage, dazu noch die StromNEV-Umlage und die erhöhten Netzentgelte. In letzteren stecken die Anschlusskosten für Millionen PV-Anlagen und Zehntausende Windmühlen (seit 2009 im schnitt um 0,7 ct/kWh gestiegen). All das steht dem durch die sog. EE ausgelösten M-O-E von 0,3 bis 0,8 ct/kWh ggü.
      Wenn man diese Rechnung aufmacht!

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    Hans Diehl

    9. September 2014 um 19:33

    Hans Diehl sagt: „

    Von zusätzlichem Gewinn oder lukrativem Geschäft habe ich gesprochen, wenn mit Strom vom Spotmarkt die Terminmarkt Verträge bedient werden wenn der Strom am Spotmarkt günstiger ist, als im Terminvertrag.“

    Peter Jensen sagt:
    Das sind ganz normale Vorgänge an einer Börse, die es auch schon vor 2010 dort gegeben hat. Das hat mit den EE überhaupt nichts zu tun! Und mit der EEG-Umlage schon mal gar nicht! Da haben sie wieder einen Satz kopiert, den sie gar nicht verstehen! Sie meinen, da wären sie einer großen Sache auf der Spur, dabei zeigen sie nur, dass sie keine Ahnung haben, wenn sie diese normalen Börsengeschäfte mit der EEG-Umlage vermischen! –

    @Herr Jensen
    Ich wollte Sie ja eigentlich alleine rum eiern lassen, aber wenn ich lese wie Sie hier wieder Ihre Unkenntnisse unters Volk streuen, komme ich nicht um hin, hier deutlich zu machen, wer die Zusammenhänge hier nicht versteht.. Möglicherweise auch nur wieder vernebeln will.
    Natürlich hat es diese Börsengeschäfte auch vor 2010 schon gegeben. Aber unter anderen Rahmenbedingungen. Ab 2010 wird EEG Strom offiziell an der Börse gehandelt, und die niedrigen Börsenpreise bewirken weniger Erlöse für das EEG Konto, also eine höhere Umlage, die von den Verbrauchern bezahlt wird. Somit dürfte für jeden außer Herrn Jensen und seine Freunde die Verbindung zur EEG Umlage schon mal geklärt sein.

    Dass mit den niedrigen Börsenpreisen auch noch zunehmend Geschäfte gemacht werden habe ich ja schon erwähnt und wird hier eindrucksvoll bestätigt.

    http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Studie_Ertragsoptimierung_von_Kraftwerken_durch_EEG-Regelungen.pdf

    Die vorliegende Studie sollte einerseits die These überprüfen, ob und inwiefern konventionelle Kraftwerke durch Preisdifferenzen zwischen den Termin- und Spotmärkten ihre Gewinne signifikant erhöhen können. Andererseits sollte die These untersucht werden, ob und wie konventionelle Kraftwerke letztlich indirekt vom EEG profitieren.

    Die Simulationsergebnisse dieser Studie stützen beide Thesen stark. Demnach konnten konventionelle Kraftwerke für das Jahr 2012 ihre Erträge durch diese Strategie insgesamt um einen Betrag in Höhe von 722,2 Mio. EUR (schätzungsweise sogar von 775,4 Mio. EUR) ver-bessern. Betrachtet man die Gesamtsumme der von den konventionellen Kraftwerken zusätzlich er-zielten Erträge von 775,4 Mio. EUR im Verhältnis zur absoluten EEG-Wälzungssumme von 13 Mrd. EUR im Jahre 2012, so beträgt der Anteil an den Gesamtkosten der Wälzung ca. 6%. Prinzipiell lässt sich dieser Sachverhalt auf zwei Effekte zurückführen: erstens auf einen un-erwartet starken Ausbau von EEG-Anlagen und zweitens auf die – nicht zuletzt durch die EEG-Stromerzeugung – gesteigerten Preisvolatilitäten auf den Spotmärkten. Es ist zu erwarten, dass vor allem der zweite Effekt mit steigendem Anteil von fluktuieren-dem EEG-Strom stark zunehmen wird. Dadurch ist zu erwarten, dass konventionelle Kraft-werksbetreiber auch in Zukunft von erneuerbarem Strom auf den Elektrizitätsmärkten in einem zunehmend größeren Umfang profitieren werden. Zitat Ende.

    Und das alles mit den niedrigen Börsenpreisen am Spotmarkt zu Lasten der Umlage und den Verbrauchern.

    Jetzt wird Herr Jensen wieder los legen …falsch….falsch….falsch…Propaganda .lauter Lobbyisten.

    Wüsste nicht was ihm sonst dazu einfallen sollte, lasse mich aber überraschen.

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      Peter Jensen

      9. September 2014 um 19:45

      😀

      Nee, bei den „Energie- und Wirtschaftsexperten“ von Greenpeace fällt mir wirklich nichts mehr ein.

      😀

      Wo bleibt eigentlich die Begründung für ihre Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts mit den Förderkosten der sog. EE zu tun?

      Und haben sie endlich mal den Zahlungsfluss des EEG-Systems angesehen? Die „Experten“ von Greenpeace machen ja denselben Unsinn, indem sie Börsengeschäfte mit der EEG-Umlage vergleichen. Herrje… aber Hans, sie schaffen noch die 1000 Kommentare!
      Bringt zwar niemanden weiter, aber wenigstens wird ihnen nicht langweilig. Sie könnten ja auch anderen Unsinn anstellen in der Zwischenzeit! 😀

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        Hans Diehl

        9. September 2014 um 19:58

        Falsch…. falsch….falsch…. alles Propaganda

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 20:03

        Wo bleibt eigentlich die Begründung für ihre Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts mit den Förderkosten der sog. EE zu tun?

        Oder können sie nur Behauptungen aufstellen?

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        Hans Diehl

        9. September 2014 um 20:12

        Peter Jensen sagt:

        Nee, bei den “Energie- und Wirtschaftsexperten” von Greenpeace fällt mir wirklich nichts mehr ein.

        Jetzt müssten eigentlich Ihre beiden Koalitionspartner in die Bresche springen.
        Aber mit denen scheint auch nichts los zu sein wenn,s ernst wird.

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 20:20

        Herr Diehl, sie gehen wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nach und werfen Nebelbomben, um davon abzulenken, dass sie keine Beweise für ihre Behauptungen haben. Schieben sie doch nicht Greenpeace vor’s Loch!
        Erstens können die nichts für den Unsinn, den sie hier schreiben und zweitens stellen die auch nur Behauptungen auf, die sie nicht beweisen können.
        Also Herr Diehl, wo bleibt die Begründung für ihre Behauptung, dass Nachholung, Liquiditätspuffer, Marktprämie und sogar die Befreiungen für die Industrie nichts mit den Förderkosten der EE zu tun haben.
        Es sollte ihnen eigentlich leicht fallen, das zu beweisen, so oft wie sie diese Behauptung aufgestellt haben. Da erwarte ich was von ihnen!

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        Hans Diehl

        9. September 2014 um 20:34

        Peter Jensen sagt:
        Also Herr Diehl, wo bleibt die Begründung für ihre Behauptung, dass Nachholung, Liquiditätspuffer, Marktprämie und sogar die Befreiungen für die Industrie nichts mit den Förderkosten der EE zu tun haben. Es sollte ihnen eigentlich leicht fallen, das zu beweisen, so oft wie sie diese Behauptung aufgestellt haben. Da erwarte ich was von ihnen!

        @Herr Jensen

        Ich kann mich zwar nicht erinnern, wo ich das behauptet haben soll, kann höchstens in einem Link erwähnt sein den ich aus anderen Gründen gepostet habe.

        Aber gut, wenn Sie mir versichern, dass Sie damit unser Problem lösen können, nämlich die gesunkenen Beschaffungskosten an die Verbraucher zu bringen, werde ich mal recherchieren.

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 20:49

        Ach da müssen sie erst recherchieren?
        Nun, dafür, dass sie gar nichts in der Hinterhand haben, haben sie aber vorher ganz schön dicke Backen gemacht bei dem Thema!
        Zum Beispiel heute um 9:00 Uhr:
        „Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %. Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen: o die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom, o die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen, o die Marktprämie und o der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für2013, die sog. Nachholung.“
        Dann heute Nacht um 00:10 Uhr:
        „Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %. Sie sehen von den 6,24 Cent sind gerade mal 2,54 für die Vergütung“
        Gestern um 15:03 Uhr:
        „Sie wissen, seit 2010 besteht die Umlage u.a. aus der Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung. Dass das monetär viel mehr ist als für die Vergütung benötigt wird, wissen Sie auch.“
        Gestern um 18:51 Uhr:
        „Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen dabei allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowatts tunde Strom, also nur um 6,3 %. …”
        Usw… ich hab nur 2000 Zeichen, deswegen muss ich hier langsam Schluss machen.

        Das war also alles nur nebenbei, den eigentlich wollten sie was ganz anderes sagen? Ja was denn, Herr Diehl? Wechseln sie sich da mit mehreren Leuten beim Schreiben ab? Früh- und Spätschicht sozusagen und dann weiß einer nicht, was der andere vorher geschrieben hat?
        Na gut, dann recherchieren sie mal zu dem, was sie vorher behauptet haben.
        Auch wegen sowas sind sie übrigens bei EIKE rausgeflogen.

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 21:03

        Herr Diehl, wenn sie sich etwas dazuverdienen wollen, könnten sie es mal beim „Postillion“ versuchen. Deren Motto ist: „Wir berichten, bevor wir recherchieren.“ Das würde passen! 😀

        Übrigens, eine weitere Studie, die dasselbe behauptet wie sie, ist keine Begründung für die Behauptung. 😀

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        Martin

        10. September 2014 um 10:02

        Peter schlägt sich bewundernswert auch ohne Beistand von mir 😉
        Von Ihnen kommen immer nur leere Behauptungen, und Links auf Studien, die sie selber nicht verstanden haben.
        Nur mal als Beispiel, die McKinsey Studie die ich verlinkt habe, ist ja von Ihnen in ihrer Kernaussauage nichtmal zur Kenntnis genommen worden, und gefühlte 200 Postings später verlinkten sie eine Studieddes Fraunhofer Instituts, die die Aussage, nämlich das die Umlage selbst bei kompletter Streichungder Industrie Privilegien nur um ein oder zwei Cent sinkt, bestätigt.
        Und sie nehmen das nichtmal wahr, stattdessen behaupten sie einfach weiter Unsinn.

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 10:15

        Peter Jensen sagt:
        Also Herr Diehl, wo bleibt die Begründung für ihre Behauptung, dass Nachholung, Liquiditätspuffer, Marktprämie und sogar die Befreiungen für die Industrie nichts mit den Förderkosten der EE zu tun haben. Es sollte ihnen eigentlich leicht fallen, das zu beweisen, so oft wie sie diese Behauptung aufgestellt haben. Da erwarte ich was von ihnen!

        Herr Jensen, hat zwar mit unserem Problem den gesunkenen Beschaffungskosten nichts zu tun, damit Sie aber wieder ruhig schlafen können, habe ich mal genau hin gesehen was Sie da eigentlich meinen, und bin auf den folgende Link gestoßen.
        Siehe hier: http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf
        Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %.
        Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem
        Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen:
        o
        die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom,
        o
        die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen,
        o
        die Marktprämie und
        o
        der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für2013, die sog. Nachholung.
        Zitat Ende.

        Das Folgende habe ich dazu geschrieben.
        Nun zu den Fakten, um die der Herr Jensen mit seinen langen Beiträgen einen so großen Bogen macht.

        Die Umlage beträgt 6,24 Cent. Davon sind gerade mal 2,54 Cent für den so teuren EEG Strom, sprich Vergütung.

        Wie jeder sehen kann, habe ich die 2,54 Cent aus den 6,24 Cent Umlage als „Vergütung“ hervorgehoben.
        Alles andere was Sie da wieder unter meinem Namen verbreiten steht in der Studie.

        Wenn wir allerdings die zusätzlichen Verwaltungskosten der Förderung auch ins Spiel bringen wollen, müssen wir auch die vermiedenen Kosten dagegen rechnen, wo mit wir wieder bei den gesunkenen Beschaffungskosten wären.

        Oder diesen hier:http://www.heise.de/tp/artikel/38/38613/1.html

        Müssten Sie allerdings als BWLer wissen.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 11:14

        Sagen sie mal, Hans Diehl, wollen sie mich veralbern?
        Sie verlinken mehrmals eine Studie, welche behauptet, dass nicht alles in der EEG-Umlage mit Förderkosten zu tun hat (Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie) und behaupten das auch mehrfach in ihren Kommentaren.
        Ich frage sie mehrmals, ob sie für die Behauptung auch eine Begründung haben?
        Da fragen sie zunächst zurück, wo sie das behauptet haben??? Facepalm! 😀
        Als ich ihnen (aus Platzgründen nur) 4 ihrer Kommentare kopiert habe, wo sie die Behauptung aufstellen, sagen sie, sie müssten erst mal recherchieren. ??? Facepalm! 😀
        Und als Ergebnis ihrer Recherche posten sie dann wieder dieselbe Studie wie am Anfang!
        Geht’s noch bei ihnen, Hans Diehl? Facepalm! 😀
        Wegen solcher Diskussion sind sie bei EIKE rausgeflogen!
        Und ich habe sie extra nochmal drauf hingewiesen, dass die erneute Verlinkung derselben Behauptung noch keine Begründung für die Behauptung ist.
        Wir können dann also abschließend festhalten, dass sie keine Ahnung von dem haben, was sie posten und dass sie auf nachfrage auch keine Begründungen für ihre Behauptungen liefern können!
        Fein! Sie sollten also nun diese „Studie“ nicht mehr verwenden! Es sei denn, sie wollen weiter nur Nebelbomben werfen und Propaganda betreiben.
        Langsam glaube ich wirklich, „Hans Diehl“ ist ein Pseudonym, unter dem sich mehrere Schreiber abwechseln und EE-Propaganda betreiben.
        😀

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 13:31

        Herr Jensen, wir diskutieren hier wo das Geld hin fließt wenn die gesunkenen Beschaffungskosten nicht bei den Verbrauchern ankommen, und Sie ziehen sich da seitenlang an der Lappalie hoch, was in der Umlage reine Vergütung oder zusätzliche Verwaltungskosten sind.
        Ich habe Ihnen ja an anderer Stelle geschrieben, wenn Sie dieses Thema ins Spiel bringen, müssen Sie auch die durch die Förderung vermiedenen Kosten gegenrechnen, wo mit wir wieder bei der Frage wären, wo fließt das Geld hin, das wegen der gesunkenen Beschaffungskosten nicht bei den Verbrauchern ankommt.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 14:47

        Herr Diehl, sie diskutieren schon wieder unredlich! Sie versuchen, sich herauszuwinden!
        Nicht ICH habe diese Diskussion begonnen, sondern SIE!
        Sie haben mehrfach die Behauptung aufgestellt, in der EEG-Umlage sind viele Posten enthalten, die mit den Förderkosten nichts zu tun haben. Dies ist übrigens auch eine zentrale Behauptung der gesamten EE-Lobby!
        Daher darf ich wohl mal fragen, womit sie diese Behauptung begründen.
        Wenn sie darüber nicht diskutieren wollen, dann lassen sie doch ihre Behauptungen!
        Nochmal: SIE haben diese Diskussion begonnen!
        Und ich stelle fest, dass sie immer noch nicht in der Lage sind, diese Behauptung zu begründen. Ich weiß natürlich, dass sie nie in der Lage sein werden, das zu tun, denn die Behauptung ist falsch, aber sie stellen sie ja immer wieder auf! Ich begründe ja auch jedes meiner Argumente!
        Wo die gesunkenen Beschaffungskosten bleiben, ist ein anderes Thema.
        Im Übrigen sind nach ihrer Logik von 2012 auf 2013 die durchschnittlichen Beschaffungskosten gestiegen, denn die durchschnittlichen Börsenpreise sind auch gestiegen. Das ignorieren sie einfach!
        Außerdem ist ihr durchschnittlicher Börsenpreis nur eine statistische Größe! Es gibt wahrscheinlich kein einziges Unternehmen in Deutschland, dessen Beschaffungskosten sich so entwickeln wie die Börsenpreise!
        Der durchschnittliche Preis ist so sinnvoll wie die durchschnittliche Telefonnummer von Berlin, Hamburg oder München! Da erreichen sie im Zweifel keinen einzigen Anschluss. Maximal einen!
        Und ihre naive Annahme, dass gesunkene Börsendurchschnittspreise zu gleichermaßen sinkenden Beschaffungskosten führen, ist FALSCH! Auch zeitversetzt ist das nicht so!
        In dem Maße, wie die Beschaffungskosten gesunken sind und wie es für die EVU vertretbar ist, haben sie diese in den Wettbewerbstarifen weitergegeben. Und die meisten Stadtwerke machen damit Verluste!

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 23:04

        Peter Jensen sagt:
        Herr Diehl, sie diskutieren schon wieder unredlich! Sie versuchen, sich herauszuwinden! Nicht ICH habe diese Diskussion begonnen, sondern SIE! Sie haben mehrfach die Behauptung aufgestellt, in der EEG-Umlage sind viele Posten enthalten, die mit den Förderkosten nichts zu tun haben. Dies ist übrigens auch eine zentrale Behauptung der gesamten EE-Lobby!
        @Herr Jensen
        Wenn Sie das als den Beginn einer Diskussion sehen, müssen Sie das auch richtig sehen.
        Ich habe lediglich die reine Vergütung, die Sie mir ja immer Vorhalten hervor gehoben, um darauf hinzuweisen, wie wenig das ist, im Verhältnis zur gesamten Umlage. Das können Sie meinetwegen als Behauptung werten, aber doch nicht die gesamte Studie.
        Wenn Sie tatsächlich die Diskussion auch auf die anderen Punkte in der Studie aus dehnen wollen, müssen wir auch die vermiedenen Kosten durch die Förderung einbeziehen, und dann sind wir auch wieder da wo Sie nicht hin wollen, nämlich zu der Frage wo die Gelder hin fließen, die durch die gesunkenen Börsenpreise eingesüart werden und nicht beim Verbraucher ankommen.

        Schauen Sie mal hier:
        Das Folgende habe ich dazu geschrieben.
        Nun zu den Fakten, um die der Herr Jensen mit seinen langen Beiträgen einen so großen Bogen macht.
        Die Umlage beträgt 6,24 Cent. Davon sind gerade mal 2,54 Cent für den so teuren EEG Strom, sprich Vergütung.
        Wie jeder sehen kann, habe ich die 2,54 Cent aus den 6,24 Cent Umlage als „Vergütung“ hervorgehoben.
        Alles andere was Sie da wieder unter meinem Namen verbreiten steht in der Studie.
        Wenn wir allerdings die zusätzlichen Verwaltungskosten der Förderung auch ins Spiel bringen wollen, müssen wir auch die vermiedenen Kosten dagegen rechnen, wo mit wir wieder bei den gesunkenen Beschaffungskosten wären.
        Oder diesen hier:http://www.heise.de/tp/artikel/38/38613/1.html
        Müssten Sie allerdings als BWLer wissen.

        Wenn Sie mit dieser Antwort nicht zufrieden sind, posten Sie doch mal wo Sie das Folgende – von Ihnen ständig Wiederholte – gelesen haben.
        Hans Diehl sagt: „In der EEG Umlage sind viele Posten drin die mit den Förderkosten nichts zu tun haben“

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 23:11

        Wenn Sie mit dem Wort „eingesüart“ in meinem obigen Beitrag nichts anfangen könne, das soll eingespart heißen. Der „P“ liegt halt gerade vorm „Ü“ auf der Tastatur.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 23:27

        Na Herr Diehl, mal wieder beim Nebelbomben werfen? Ihre Verwirrungsspielchen greifen aber bei mir nicht. Ich blicke nämlich durch!
        HD sagt: „Die Umlage beträgt 6,24 Cent. Davon sind gerade mal 2,54 Cent für den so teuren EEG Strom, sprich Vergütung. Wie jeder sehen kann, habe ich die 2,54 Cent aus den 6,24 Cent Umlage als „Vergütung“ hervorgehoben. Alles andere was Sie da wieder unter meinem Namen verbreiten steht in der Studie.“
        Sie haben die Studie verlinkt. Sie behaupten, dass nur 2,54 ct Vergütungskosten sind. Dann hat der Rest (Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie) nichts mit der Vergütung zu tun. Oder?
        Da sie dem nicht widersprochen haben, muss ich davon ausgehen, dass sie das auch so sehen, dass diese Posten nichts mit den Vergütungen zu tun haben, denn sie behaupten ja, nur 2,54 ct hätten mit Vergütungen zu tun. Also womit hat dann die Differenz zwischen 2,54 und 6,24 ct zu tun?
        Diese Antwort bleiben sie schon eine Weile schuldig!

        HD sagt weiter: „Wenn wir allerdings die zusätzlichen Verwaltungskosten der Förderung auch ins Spiel bringen wollen, müssen wir auch die vermiedenen Kosten dagegen rechnen, wo mit wir wieder bei den gesunkenen Beschaffungskosten wären.“

        Was soll das? Die Differenz zwischen 2,54 und 6,24 ct sind keine Verwaltungskosten! Die EEG-Verwaltungskosten betrugen in 2013 etwa 51 Mio Euro. Das waren 0,3 % der Gesamtkosten! 99,7 % sinf Vergütungszahlungen. Und die sind mit etwa 17 Mrd Euro in der EEG-Umlage gelandet. Verteilt auf 6,24 ct/kWh. Also was soll ihre Frage nach den Verwaltungskosten? Das hat mit der Differenz zwischen 2,54 und 6,24 nichts zu tun!
        Und was die gesunkenen Beschaffungskosten angeht, haben sie schon hundert mal eine Antwort von mir bekommen. Die Antwort muss ihnen nicht passen! Aber sie werden keine andere Antwort kriegen, denn sonst müsste ich die Unwahrheit sagen. Also wieso stellen sie mir dauernd dieselbe Frage? Ich werde ihnen auch beim 101. Mal keine andere Antwort geben! Sie posten nur sinnloses Zeug!

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      Rainer Jacob

      9. September 2014 um 23:15

      Herr Diehl,

      „Und das alles mit den niedrigen Börsenpreisen am Spotmarkt zu Lasten der Umlage und den Verbrauchern.“

      Ist aus meiner Sicht unlogisch… …daß das zu Lasten der Umlage geht.

      Begründung: Wenn Betreiber von konventionellen Kraftwerken deren Produktion u.U. reduzieren und ihre Langzeitverträge mit am Spotmarkt eingekauften Strom teilweise bedienen, so wirken sie damit einem Preisverfall am Spotmarkt entgegen. Nämlich indem sie die Nachfrage am Spotmarkt erhöhen. Der Börsenpreis wäre ohne diese Nachfrage tendenziell niedriger und damit die EEG-Differenzkosten höher.

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 00:01

        Rainer Jacob sagt:
        Ist aus meiner Sicht unlogisch… …dass das zu Lasten der Umlage geht.
        Begründung: Wenn Betreiber von konventionellen Kraftwerken deren Produktion u.U. reduzieren und ihre Langzeitverträge mit am Spotmarkt eingekauften Strom teilweise bedienen, so wirken sie damit einem Preisverfall am Spotmarkt entgegen. Nämlich indem sie die Nachfrage am Spotmarkt erhöhen. Der Börsenpreis wäre ohne diese Nachfrage tendenziell niedriger und damit die EEG-Differenzkosten höher.

        @Herr Jacob
        Das ist richtig, und ist jedes mal ein Rechenexempel. Wann liegt der Börsenpreis unter dem Terminmarktpreis.
        Mit anderen Worten es ist ein bevorzugtes Spiel mit den niedrigen Börsenpreisen. Man kann auf niedrige oder sogar negative Börsenpreise spekulieren und dann zuschlagen. Ein Anreiz ab zu regeln, um niedrige, oder negative Preise zu verhindern, ist nicht mehr gegeben.
        Die Tatsache, dass bei dem Zukauf an der Börse sich der Preis dort stabilisiert, ist nur sekundär so lange er noch unter dem Terminmarktpreis liegt.
        Dazu kommt noch, dass die niedrigen Börsenpreise ohne hin – in Form von weniger erlöse auf dem EEG Konto – von den Verbrauchern über die höhere Umlage bezahlt werden..

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 08:04

        FALSCH, Hans Diehl! Die Verbraucher zahlen mit der EEG-Umlage NICHT die niedrigen Börsenpreise! Sie zahlen mit der EEG-Umlage ihre Vergütung, die sie ganz am Anfang bekommen haben!
        Die niedrigen Börsenpreise bezahlen die, die an der Börse einkaufen! Und das sind nicht diejenigen, welche die EEG-Umlage zahlen.
        Und ihre Bemerkung: „Mit anderen Worten es ist ein bevorzugtes Spiel mit den niedrigen Börsenpreisen. Man kann auf niedrige oder sogar negative Börsenpreise spekulieren und dann zuschlagen. Ein Anreiz ab zu regeln, um niedrige, oder negative Preise zu verhindern, ist nicht mehr gegeben.“
        ist pure Ideologie! Sie werfen den Börsenteilnehmern vor, was Börsenteilnehmer natürlicherweise tun! Zu handeln und Portfolien zu optimieren. Dazu ist eine Börse da. Und den Händlern ist die EEG-Umlage und die Höhe der Börsenpreise völlig egal! Denn die handeln mit Volatilitäten, egal ob die Warezwischen 90 und 100 kostet oder zwischen 9 und 10.
        Und 2/3 der Börsenteilnehmer sind Händler! Keine Kraftwerke!
        und ich habe ihnen auch schon erklärt, dass nur ein kleiner Teil der Mengen und Erträge in der Form optimiert wird, wie sie es darstellen. Der größte Teil der Strommengen in Deutschland wird über außerbörsliche OTC-Grundlast-Verträge gehandelt. Und Grundlastkraftwerke produzieren fast ausnahmslos immer unterhalb der Spotmarktpreise. Es gibt kaum einen Grund für sie, am Spotmarkt einzukaufen.
        Das betrifft vor allem Spitzenlastzeiten. Da lohnt es sich. Und auch da sind 2/3 Händler dabei. Und nebenbei gehen diese Geschäfte dann auch nicht immer nur in eine Rictung. An der Börse werden dann auch mal Verluste gemacht. So ist das beim Handeln. Dürfen die Händler dann ihre Verluste auf die EEG-Umlage draufpacken oder müssen sie die selbst tragen?
        Sie suchen immer noch krampfhaft nach einer Stelle, wo die sog. EE etwas billiger machen! Das System kann aber nicht billiger werden, wenn wir für die EE zwischen 9,23 und 62,4 ct/kWh bezahlen müssen!

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 08:19

        Und auch ihre Bemerkung mit dem Abregeln des Kraftwerks ist sehr missverständlich und tendenziös. Und unlogisch auch! Sie erwecken den Eindruck, dass alle Kraftwerke immer weiterlaufen, um den Preis zu senken und dann kaufen die Kraftwerksbetreiber aber an der Börse. Oder wie auch immer sie das meinen…
        So funktioniert das aber nicht! Die Börse ist kein Supermarkt, wo ich reingehe und kaufe, wenn es günstig ist.
        Und kein Kraftwerksbetreiber sitzt vor seinem Börsenmonitor und sagt plötzlich: so, jetzt schnell abregeln, wir kaufen an der Börse dazu! So schnell kann ma ein Kraftwerk erstens nicht abregeln und zweitens sind die Börsengeschäfte für den jeweiligen Augenblick schon kontrahiert. Es gibt für die gehandelte Menge schon Käufer.
        Man kann also diese Entscheidung nur für die Zukunft treffen, nicht real-time.
        Das passiert Tage oder Wochen vorher. Die Kraftwerksbetreiber schätzen den Börsenpreis. Und wenn der unterhalb ihrer Beschaffungskosten zzgl. Abschaltkosten liegt, dann werden sie abregeln. Dann müssen sie aber hoffen, dass der Preis am Spotmarkt tatsächlich so eintritt, wie geschätzt. Denn sie geben ein Kaufangebot an der Börse ab! Das ist Risiko! Und darauf können Kraftwerke nicht ihr Geschäftsmodell aufbauen. Deswegen betrifft es immer nur Restmengen. Die meisten Mengen werden von Händlern gehandelt. Deren Geschäftsmodell ist der Handel und die Spekulation. Aber auf eigenes Risiko!
        Das alles nennt man Unternehmertum. Als jemand, der seinen „Unternehmerlohn“ per Gesetz auf’s Konto überwiesen bekommt, können sie sich das wahrscheinlich nicht vorstellen!
        Und bisher war es noch immer so, überall auf der Welt, dass freies Unternehmertum und freie Märkte für die besten Preise gesorgt haben.
        Und kommen sie jetzt nicht mit Börsenmanipulationen. Kriminelle Machenschaften gibt es überall, sogar bei den „guten EE“!
        Reden wir über’s Wesentliche! Und das ist, dass die EE das Gesamtsystem verdammt teuer machen!.

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 09:58

        Herr Jensen
        Ich ahnte ja das es kommt, zwar etwas verspätet. aber es ist doch noch eingetreten. was ich beim posten dieser Studie schon angekündigt hatte, als ich geschrieben habe, jetzt wird Herr Jensen wieder los legen falsch…falsch… Propaganda… alles Lobbyisten.
        Sagen Sie doch einfach, schon wieder eine falsche Studie, oder genauer ausgedrückt, eine die mir nicht gefällt, und tun Sie nicht so, als ob der H. Diehl der Urheber dieser Studie wäre.

        Das Folgende muss ich noch richtig stellen.

        Peter Jensen sagt:
        FALSCH, Hans Diehl! Die Verbraucher zahlen mit der EEG-Umlage NICHT die niedrigen Börsenpreise! Sie zahlen mit der EEG-Umlage ihre Vergütung, die sie ganz am Anfang bekommen haben! Die niedrigen Börsenpreise bezahlen die, die an der Börse einkaufen! Und das sind nicht diejenigen, welche die EEG-Umlage zahlen. –

        @Herr Jensen
        Die niedrigen Börsenpreise zahlen die, die an der Börse einkaufen, dass haben Sie richtig erkannt.
        Was Sie offensichtlich nicht erkannt haben, dass die niedrigen Preise die die Einkäufer bezahlen auf dem EEG Konto auch als „niedrig“ eingehen, und als Differenzkosten zur Vergütung zu Buche schlagen.und somit zu Lasten der Umlage und Verbraucher gehen. Nun überlegen Sie mal wer für die niedrigen Börsenpreise bezahlt.
        Ich wundere mich immer, wenn Sie mich vor Lächerlichkeit bewahren wollen .

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 11:41

        HD sagt: „…was ich beim posten dieser Studie schon angekündigt hatte, als ich geschrieben habe, jetzt wird Herr Jensen wieder los legen falsch…falsch… Propaganda… alles Lobbyisten. Sagen Sie doch einfach, schon wieder eine falsche Studie, oder genauer ausgedrückt, eine die mir nicht gefällt, und tun Sie nicht so, als ob der H. Diehl der Urheber dieser Studie wäre.“

        HD, im Gegensatz zu ihnen begründe ich meine Behauptungen! Das habe ich auch dieses Mal ausführlich getan. Wenn sie das nur als „Falsch, falsch.. usw.“ abwerten, ist das ihr Versagen und nicht meins! Es ist wieder nur eine Behauptung von ihnen! Wie immer!

        HD sagt: „Das Folgende muss ich noch richtig stellen. @Herr Jensen Die niedrigen Börsenpreise zahlen die, die an der Börse einkaufen, dass haben Sie richtig erkannt. Was Sie offensichtlich nicht erkannt haben, dass die niedrigen Preise die die Einkäufer bezahlen auf dem EEG Konto auch als „niedrig“ eingehen, und als Differenzkosten zur Vergütung zu Buche schlagen und somit zu Lasten der Umlage und Verbraucher gehen..“

        Falsch! Auf dem EEG-Konto gehen Börseneinnahmen ein, keine niedrigen Börsenpreise. Die Preise beeinflussen natürlich auch die Höhe der Einnahmen, aber die Einnahmen hängen nicht nur vom Preis ab. Es gibt noch andere Komponenten wie Menge und andere Angebote!
        Und ich wiederhole ihnen auch gern nochmal: trotz M-O-Effekt und EE-Zubau sind die Börsenpreise von 2012 auf 2013 gestiegen! Die Börseneinnahmen auf dem EEG-Konto sind im gleichen Zeitraum aber gefallen!
        Von 2010 auf 2011 dagegen ist der Börsenpreis gefallen, die Börseneinnahmen aber gestiegen!
        Das ist genau das Gegenteil von dem, was sie behaupten!
        Ihre eindimensionale Theorie funktioniert nur in der Theorie! Und ihr Durchschnittswert hilft ihnen nicht!
        HD: „Ich wundere mich immer, wenn Sie mich vor Lächerlichkeit bewahren wollen.“
        Na wenigstens kriegen sie es nicht mit, sie Glückspilz! Hans im Glück, sozusagen. 😀

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    Peter Jensen

    9. September 2014 um 09:59

    HD sagt: „Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen: o die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom, o die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen, o die Marktprämie und o der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für2013, die sog. Nachholung. Zitat Ende.“
    Mit Verlaub, Hans: sie lügen! 😀

    Nachholung sind Förderkosten des Vorjahres!
    Liquiditätspuffer dient der unterjährigen Zinsersparnis, da die EEG-Umlage jeden Monat relativ gleichmäßig fließt, die EE-Anlagen aber durch ihre unregelmäßige Produktion in manchen Monaten mehr Vergütung bekommen, als durch die Umlagenzahlung reinkommt. Um diese Differenz nicht mit teuren Bankkrediten zu bezahlen, wird der Liquiditätspuffer eingeführt. Das Ergebnis sehen wir in 2014 in einer deutlichen Reduzierung der Zinskosten.
    Und die Guthaben auf dem EEG-Konto werden auch verzinst und nächstes Jahr dem EEG-Konto gut geschrieben. Das senkt die Umlage, Hans Diehl!
    Befreiungen der Industrie sind nurÄnderung der Verteilung der Kosten, es bleiben aber EEG-Förderkosten!
    Und der M-O-Effekt steckt mit keinem Cent als Geldbetrag in der Umlage. Er wirkt sich nur etwas auf die Höhe aus. Die EEG-Umlage selbst sind Förderkosten und ein paar Systemkosten.Etwa 0,3%

    Da können sie ihre zwanghafte Suche nach einem EEG-Profiteur ewig fortsetzen. Die einzigen Profiteure sind sie, andere Betreiber, die Anlagenbauern, Projektentwickler und natürlich Banken.
    Niemand sonst! Wer was anderes behauptet, betreibt Propaganda und Volksverdummung!

    Sie schulden noch ihre Begründung, warum Nachholung und Liquiditätspuffer keine Förderkosten sind. Einfach behaupten kann jeder. Aber zum Begründen muss man Ahnung haben und daran mangelt es bei ihnen. Oder sie sagen die Unwahrheit! 😀

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      Hans Diehl

      9. September 2014 um 10:40

      Herr Jensen.
      Wollte Sie ja eigentlich alleine rum eiern lassen, aber die folgende Frage muss noch raus.

      Was hat das alles wieder damit zu tun, dass die gesunkenen Beschaffungskosten nicht bei den Verbrauchern ankommen????

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 10:55

        Hans Diehl eiert rum: „Wollte Sie ja eigentlich alleine rum eiern lassen, aber die folgende Frage muss noch raus. Was hat das alles wieder damit zu tun, dass die gesunkenen Beschaffungskosten nicht bei den Verbrauchern ankommen????“

        Sie kommen doch bei den Verbrauchern an. In den Wettbewerbstarifen der EVU. Steht doch in ihrer Agora-Studie drin. Und damit machen die EVU Verluste. Steht da auch drin.

        Und wann begründen sie ihre Behauptung, Nachholung. Liquiditätspuffer und Marktprämie hätten nichts mit Förderkosten zu tun?

        Sie wissen, dass sie das nicht begründen können, deswegen drücken sie sich um die Frage herum.

        Wie sich die EEG-Umlage zusammensetzt und dass in 6,24 ct kein M-O-Effekt enthalten ist, sehen sie hier:
        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf

        Bestätigt vom wissenschaftlichen Institut der Solarindustrie! Alles andere ist Propaganda!

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        Hans Diehl

        9. September 2014 um 12:23

        Peter Jensen sagt:
        Sie kommen doch bei den Verbrauchern an. In den Wettbewerbstarifen der EVU. Steht doch in ihrer Agora-Studie drin. Und damit machen die EVU Verluste. Steht da auch drin. –

        Herr Jensen.
        Verluste von dem was Sie vorher durch die geringeren Beschaffungskosten gut gemacht haben.
        Steht da aber auch drin, haben Sie wieder übersehen.

        Passt halt besser in die Verlustrechnung eines gestandenen BWLer.

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 14:49

        Hans Diehl sagt: „Verluste von dem was Sie vorher durch die geringeren Beschaffungskosten gut gemacht haben.
        Steht da aber auch drin, haben Sie wieder übersehen.“

        Hab ich gar nicht übersehen. Stimmt nämlich auch so nicht! Nur jemand, der keine Ahnung von BWL hat, wie sie, kann so einen Satz formulieren!
        Verlust bedeutet höhere Kosten als Einnahmen. Aber das kann ich ihnen jetzt nicht auch noch im Detail beibringen.

        Wo bleibt eigentlich ihre Begründung für ihre Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie wären keine Förderkosten? Ohne Begründung bleibt es nur eine Behauptung!
        Und ihre „Studie“, die das behauptet, ist keine Begründung. Es istauch nur eine Behauptung!
        Denken sie mal eigenständig und verlassen sich nicht immer auf die EE-Lobby.
        Und zeigen siemal den Zahlungsfluss im EEG-System und dann die Stelle, wo die gesunkenen Börsenpreise auf dieUmlage draufgeschlagen werden.
        Ich warte!

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        Hans Diehl

        9. September 2014 um 15:53

        Peter Jensen sagt

        Wo bleibt eigentlich ihre Begründung für ihre Behauptung, Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie wären keine Förderkosten? Ohne Begründung bleibt es nur eine Behauptung!

        @Herr Jensen
        Wo habe ich das Behauptet ??
        Kann gar nicht sein, oder hat das was mit meiner „Behauptung“ zu tun, dass die gesunkenen Beschaffungskosten nur sehr spärlich bei den Endverbrauchern ankommen. Und Sie mir nicht sagen können was mit dem vorenthaltenen Geld passiert.
        Möglicherweise haben Sie das in einer Studie gelesen, was Sie mir jetzt wieder als Behauptung unterjubeln wollen.

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        Hans Diehl

        9. September 2014 um 16:24

        Peter Jensen sagt:

        Denken sie mal eigenständig und verlassen sich nicht immer auf die EE-Lobby. Und zeigen siemal den Zahlungsfluss im EEG-System und dann die Stelle, wo die gesunkenen Börsenpreise auf dieUmlage draufgeschlagen werden. Ich warte! –

        @Herr Jensen

        Wo die gesunkenen Börsenpreise auf die Umlage draufgeschlagen werden kann ich Ihnen genau sagen. Monetär ist das die Stelle, wo die Differenz zwischen gesunkenen Börsenpreisen und der Vergütung auf der Stromrechnung der Verbraucher auftaucht. Wo das Geld dann hin fließt frage ich Sie ja schon seitenlang hier.
        Eigenständig gedacht wie Sie erkennen müssen, oder ???

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 18:51

        H. Diehl, sie lassen wirklich keine Gelegenheit aus, sich lächerlich zu machen, oder? Nun haben sie wieder mal allen vorgeführt, weshalb sie bei EIKE gesperrt wurden. Da behaupten sie nämlich über mehrere Kommentare, dass nur 2,54 ct der EEG-Umlage auf Förderkosten beruhen und der Rest der EEG-Umlage damit nichts zu tun hat. Diesen Rest benennen sie dann sogar mit Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie. Und dann auf meine Bitte, diese Behauptung doch mal zu beweisen, sagen sie:
        „Wo habe ich das Behauptet ??“
        Einen erbärmlicheren Diskussionsstil gibt es kaum. Also halten wir fest, dass sie für ihre Behauptung keinen Beweis haben. Sie sagen dann einfach, dass sie das nicht behauptet haben. Okay, spricht auch für sich (und nicht gerade für sie, Herr Diehl)!
        Dann schreiben sie noch, vom Thema ablenkend: „ Kann gar nicht sein, oder hat das was mit meiner „Behauptung“ zu tun, dass die gesunkenen Beschaffungskosten nur sehr spärlich bei den Endverbrauchern ankommen. Und Sie mir nicht sagen können was mit dem vorenthaltenen Geld passiert.“
        Damit unterschlagen sie natürlich einfach, dass ich ihnen schon mehrfach gesagt habe, wo das Geld bleibt. Es steckt in den Wettbewerbstarifen der Versorger! Und die Händler an der Strombörse machen mit den Schwankungen Geschäfte (denn Händler tun nun mal sowas und haben es schon immer getan) und Kraftwerksbetreiber optimieren damit ihr Portfolio (denn Kraftwerksbetreiber tun sowas nun mal und haben es schon immer getan). Nur hat das mit der EEG-Umlage überhaupt nichts zu tun, die im Zahlungsfluss der EEG-Umlage kommt die Börse gar nicht vor.

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 18:59

        Und dann kommt ein echtes Highlight einer Vernebelung oder Verkleisterung eines Sachverhalts bis zur Unkenntlichkeit. Da schreiben sie: „Wo die gesunkenen Börsenpreise auf die Umlage draufgeschlagen werden kann ich Ihnen genau sagen. Monetär ist das die Stelle, wo die Differenz zwischen gesunkenen Börsenpreisen und der Vergütung auf der Stromrechnung der Verbraucher auftaucht.“
        Wow! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein Satz, so sinnvoll wie eine dritte Schulter! Da taucht also angeblich die Differenz zwischen gesunkenen Börsenpreisen und der Vergütung auf meiner Stromrechnung auf? Und das soll dann die „Dunkelkammer“ sein, in der „heimliche Geschäfte“ gemacht werden. Hm, da hab ich gleich mal nachgeschaut! Da steht sowas gar nicht.
        Sie meinten bestimmt die EEG-Umlage, aber die ist nicht die Differenz zwischen Börsenpreisen und Vergütung, denn der Börsenpreis liegt bei etwa 4 bis 5 ct/kWh und die durchschnittliche Vergütung liegt bei etwa 30 ct/kWh, sondern die Umlage ist die Differenz zwischen den Börseneinnahmen und der Vergütung. Das ist was anderes! Da geht es um absolute Summen. Also um die Differenz zwischen 2 Mrd und 19 Mrd in 2013.
        Und der Börsenpreis wird auch noch von anderen Dingen bestimmt als von den EE! Denn trotz Zuwachs an EE, trotz Zuwachs an Befreiungen und trotz Rückgang des Stromverbrauchs ist der Börsenpreis von 2011 auf 2012 gestiegen und nicht gefallen! Na sowas! Ein einziges Beispiel reicht aus, um ihre naive Theorie zu widerlegen
        Und um dann ihre Frage zu beantworten, wo das Geld hin fließt (also die Umlage): zum EVU, das leitet das Geld weiter an seinen ÜNB, der bucht es auf sein jeweiliges EEG-Zwischenkonto und am Monatsende wird es auf das gemeinsame EEG-Konto aller ÜNB übertragen.
        Ich hatte ihnen ja schon öfter geraten, sich mal den Zahlungsfluss des EEG-Systems anzusehen, um den Unsinn zu erkennen, den sie schreiben.
        Warum sind jetzt Nachholung, Liqui-puffer und Marktprämie angeblich keine Förderkosten?

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 07:30

        Peter Jensen sagt:

        Hab ich gar nicht übersehen. Stimmt nämlich auch so nicht! Nur jemand, der keine Ahnung von BWL hat, wie sie, kann so einen Satz formulieren! Verlust bedeutet höhere Kosten als Einnahmen. Aber das kann ich ihnen jetzt nicht auch noch im Detail beibringen.

        @Herr Jensen

        Das kann ich Ihnen aber bei bringen, passen Sie gut auf.

        Wenn die 395 Millionen zusätzlich einnehmen, weil sie die gesunkenen Beschaffungskosten nicht an die Verbraucher weiter geben, und davon 100 Millionen für Wettbewerbstarife ausgeben, haben die doch keine höheren Kosten, oder ???
        Na also, und somit auch keine Verluste. Und das muss Ihnen ein nicht BWLer bei bringen.

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 08:35

        Hans Diehl, sie verrennen sich gerade wieder im Studienlabyrinth.
        Die 395 Mio aus ihrer beliebten Studie sind schon der angebliche Gewinn der EVU. Bei den Grundversorgungstarifen.
        Die Wettbewerbstarife haben damit nichts zu tun!
        Dort haben die EVU die niedrigeren Marktpreise weitergegeben. Und machen damit Verluste!

        Also ihre Rechnung 395-100 ist zwar rechnerisch richtig, aber was hat das mit der Realität zu tun? Die Zahlen in der Realität sind andere.
        Und sie vergessen auch immer wieder gern, dass nicht nur die Beschaffungskosten gesunken sind, nein: die EVU haben auch gleichzeitig durch Kundenwechsel weniger Einnahmen. Und durch Minderauslastung ihrer Kraftwerke ebenfalls! Gleichzeitig steigen die Kosten für nicht optimal betriebene Kraftwerke. Gleichzeitig steigen die Kosten für Marketing und Vertrieb und auch für die EEG-Abwicklung.
        Ihre „Rechnung“: sinkende Börsenpreise=höhere Gewinne bei den EVU ist eine Milchmädchenrechnung. Wahrscheinlich versteht das gute Milchmädchen das sogar besser als sie.

        Und ihre Studien von Agora und Greenpeace (hab ich mir gestern abend mal angetan) mit den theoretisch und durchschnittlich möglichen Gewinnen und Einsparungen ist in etwa so, als würde eine Studie zu dem Ergebnis kommen, dass wenn alle Familien in Deutschland ihre Lebensmittel immer dann und dort kaufen würden, wo es am günstigsten ist, also wahlweise bei ALDI, LIDL, netto usw…, dann könnten sie x Milliarden sparen.
        Diese Aussage ist gar nicht falsch. Nur hat sie mit der Realität nichts zu tun! Man kann theoretisch über vieles nachdenken. Aber keine der beiden Studien rechnet mit tatsächlichen Werten. Außer den Börsenpreisen. Aber die gelten ja nun wieder nicht für alle gleichermaßen! Denn nicht alle können an der Börse kaufen. Schon allein die Mengen sind gar nicht verfügbar!

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        Hans Diehl

        10. September 2014 um 10:52

        eter Jensen sagt:
        Hans Diehl, sie verrennen sich gerade wieder im Studienlabyrinth.
        Die 395 Mio aus ihrer beliebten Studie sind schon der angebliche Gewinn der EVU. Bei den Grundversorgungstarifen.
        Die Wettbewerbstarife haben damit nichts zu tun!
        Dort haben die EVU die niedrigeren Marktpreise weitergegeben. Und machen damit Verluste!
        @ Herr Jensen
        Wieso haben die Wettbewerbstarif damit nichts zu tun??
        Wenn ein EVU mit seinem Grundtarif zusätzlich 395 Millionen einnimmt, und davon beim Wettbewerbstarif 100 Millionen verliert, wo haben die da insgesamt Verluste gemacht.
        Alles andere was Sie schreiben ist wieder Ablenkung

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        Peter Jensen

        10. September 2014 um 11:54

        Hans Diehl ist wieder im Konjunktivland unterwegs. 😀

        „Wenn der Hund nicht geschissen hätte…“
        „Hätte, hätte… Fahrradkette“

        Kennen sie alles, nicht wahr, Herr Diehl? 😀

        Gut. Also wenn es so wäre mit den 395 Mio und den 100 Mio, dann hätten sie ja recht. Nur steht da das kleine Wörtchen „Wenn“. Das heißt, dass es mit der Realität gar nichts zu tun hat!
        Die Agora-Studie beschreibt dagegen die Realität. Klar und deutlich!
        Die EVU machen in den Wettbewerbstarifen pro Kunde 300 Euro Verlust und bei den Grundversorgungstarifen 100 Euro Gewinn.
        Etwa 2/3 der Kunden sind in den Wettbewerbstarifen!

        Auch DAS habe ich ihnen schon vor Hunderten Kommentaren geschrieben.

        Oder hab ich das einem ihrer Schreiberkollegen unter dem Pseudonym „Hans Diehl“ geschrieben? 😀 Kann auch sein.

        Und nun rechnen sie mal: mit 2/3 der Kunden 300 Euro Verlust und mit 1/3 der Kunden 100 Euro Gewinn. Was kommt da am Ende wohl raus?

        Wenn es 395 Mio abzgl. 100 Mio wären, dann wären es 295 Mio Gewinn. Wenn!

        Ist es aber nicht. Das ist nur ihre persönliche Annahme. In der Studie, auf die sie sich berufen, steht das gar nicht drin.
        Wahrscheinlich haben sie die Studie immer noch nicht richtig gelesen, sondern nur die Pressemitteilung dazu. Und in der stand drin: in der Grundversorgung machen die EVU bis zu 395 Mio Gewinn.

        Dass das auch nur theoretische Berechnungen sind (worauf in der Studie auch hingewiesen wird), kommt am Ende noch dazu!

        Aber Hans Diehl stellt sich auf den Marktplatz und schreit: „die EVU bereichern sich auf Kosten der Verbraucher! Sie leiten gesunkene Beschaffungskosten nicht weiter!“

        Oh Mann! Und da wundern sie sich, wieso ich sie vor der Lächerlichkeit bewahren will? 😀

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    Peter Jensen

    9. September 2014 um 09:34

    Hier sehen sie, wie die Umlage tatsächlich zustande kommt. Völlig richtig dargestellt vom Fraunhofer ISE, dem wissenschaftlichen Institut der Solarindustrie.

    http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf

    Schauen sie auf Seite 12!
    Und siehe da: ohne Industrieprivilegien, Nachholung und Liquiditätspuffer wäre die EEG-Umlage bei 4,07 ct/kWh.
    Aber auch das FraunhoferISE weiß natürlich, dass Nachholung und Liquiditätspuffer direkte Förderkosten sind und dass die Industrieprivilegien auch nur etwas an der Verteilung der Förderkosten ändern. Es sind aber trotzdem Förderkosten.
    Alles andere zu behaupten ist Unkenntnis oder Lüge!

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    Hans Diehl

    9. September 2014 um 09:00

    Herr Jensen verkörpert hier den typischen Vertreter der konventionellen Stromwirtschaft.
    Wenn die in die Enge getrieben werden, weichen die auf alle möglichen „Nebenbaustellen“ aus um vom Wesentlichen abzulenken.
    Lassen Sie mich für Mitleser, die hier vor lauter Bäume keinen Wald mehr sehen, an Hand aktueller Daten auf den Punkt bringen, um was es eigentlich geht.
    Siehe hier: http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

    Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %.
    Für den Anstieg der gesamten EEG-Umlage im kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich, die – wenn überhaupt – nur indirekt mit dem
    Ausbau der Erneuerbaren Energien an sich in Verbindung stehen:
    o
    die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom,
    o
    die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen,
    o
    die Marktprämie und
    o
    der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnung der EEG-Umlage für2013, die sog. Nachholung. Zitat Ende.

    Nun zu den Fakten, um die der Herr Jensen mit seinen langen Beiträgen einen so großen Bogen macht.

    Die Umlage beträgt 6,24 Cent. Davon sind gerade mal 2,54 Cent für den so teuren EEG Strom, sprich Vergütung.

    Dann der Punkt, „Massiv gesunkene Börsenpreise“ von dem Herr Jensen krampfhaft ablenken will,

    Es ist ja bekannt, dass die gesunkenen Börsenpreise beim Verbraucher nur spärlich ankommen, meistens nur durch Anbieterwechsel.
    Was nicht ankommt, bleibt in einer Grauzone vor der Öffentlichkeit verborgen.Ich nenne das „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung.

    Ausgangspunkt dieser seitenlangen Diskussion, ist die Frage an den Herrn Jensen, wo das Geld hin fließt, das in Folge der gesunkenen Börsenpreise ( Beschaffung) nicht bei den Verbrauchen ankommt.

    Unterdessen ist er mit seiner Hilflosigkeit bei dieser Antwort schon so weit, dass er mich nach dem Geldfluss fragt.

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      Peter Jensen

      9. September 2014 um 09:23

      Ach Hans… 😀

      Weil sie nicht in der Lage sind, selbst zu denken, berufen sie sich immer wieder auf Lobby-Organisationen (BEE, AGORA usw…)

      Erklären sie mal, warum Nachholung, Liquiditätspuffer und Marktprämie angeblich keine Förderkosten sind! Das können sie nicht erklären! Denn es sind Förderkosten! Und solange sie das nicht erklären können, betreiben sie einfach nur lächerliche EE-Propaganda. Oder sie lügen!
      Und sie drücken sich um die Antworten herum. Weil sie dann zugeben müssten, dass sie die Unwahrheit sagen! Schlechter Stil, Hans!
      Und was den Zahlungsfluss im EEG-System angeht: wenn sie den nicht verstehen, verstehen sie auch nicht den Unsinn, den sie immer wieder von sich geben, wenn sie behaupten, der M-O-Effekt wäre finanziell als Geldbetrag in der Umlage enthalten.
      Die Umlage enthält ganz schlicht alle die Förderkosten, die die ÜNB nicht aus Börsenerlösen wieder reinbekommen haben. Dass die Erlöse durch den M-O-Effekt niedriger sind, ist ja völlig richtig. Trotzdem steigen dadurch nicht die Kosten des Systems EEG. Nur de Anteil, der von den Endverbrauchern bezahlt werden muss, steigt. Die Gesamtkosten bleiben gleich hoch!
      Bedanken sie sich bei ihren dummen Politikern, die genauso wie sie glauben, dass eine Senkung der Börsenpreise per se gut ist.
      Es fehlt aber ihnen und den grünen Politikern aller Parteien schlicht das wirtschaftliche Verständnis, um diesen an sich sehr einfachen Sachverhalt zu begreifen.
      Viel wichtiger für die Höhe der EEG-Umlage ist die Gesamtmenge Strom, die Befreiung der Industrie und die Zunahme der EE-Produktion!
      Und selbst dann passiert es wie in 2012, dass der durchschnittliche Börsenpreis steigt, statt sinkt. Ein einziges Beispiel reicht aus, um ihre Theorie zu widerlegen.
      Und wo das Geld hinfließt, dass wir Verbraucher zahlen, sollten sie als EEG-Profiteur am besten wissen. Es fließt auf ihr Konto! Jeden Monat! Und sie werfen anderen Bereicherung auf unsere Kosten vor! Das ist schon frech!

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      Rainer Jacob

      9. September 2014 um 16:54

      Hans Diehl, 9.9. 9:00

      Auf dem Hintergrund ihrer Aussage
      ———————–
      Dann der Punkt, „Massiv gesunkene Börsenpreise“ von dem Herr Jensen krampfhaft ablenken will,
      .
      .
      .
      .
      .
      Ausgangspunkt dieser seitenlangen Diskussion, ist die Frage an den Herrn Jensen, wo das Geld hin fließt, das in Folge der gesunkenen Börsenpreise ( Beschaffung) nicht bei den Verbrauchen ankommt.
      —————-

      bitte ich Sie um die klare Beantwortung folgender Frage:

      Kommt der Strom
      a) von der Börse – oder
      b) aus Kraftwerken ?

      Antworten »
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    Peter Jensen

    8. September 2014 um 17:06

    Nochmal für sie HD, wie die EEG-Umlage entsteht:
    ihr VNB vor Ort schätzt, dass sie im nächsten Jahr 1000 kWh mit ihrer Solaranlage produzieren. Auf Basis der gültigen Fördersätze weiß er, dass er dafür etwa 350 Euro an sie zahlen muss.
    Nun meldet er dem ÜNB diese Prognose. Der ÜNB weiß also, dass er nächstes Jahr 350 Euro an den VNB zahlen muss und der an sie, HD.
    Nun will und muss der ÜNB das Geld ja wieder reinbekommen. Er schätzt, dass er an der Börse 40 Euro für ihre 1000 kWh bekommen wird. Also muss er 960 Euro auf die EVU umlegen.
    Er schätzt den Verbrauch aller Endkunden der EVU, die es betrifft und kommt auf, sagen wir 100.000 kWh. Also muss im nächsten Jahr jedes EVU für jede gelieferte kWh etwa 1 ct EEG-Umlage zahlen. Das EVU holt sich das Geld vom Endkunden. Also zahlt auch der jeden Monat 1 ct/kWh EEG-Umlage an das EVU.
    Wenn alle Annahmen genauso eintreffen, ist das EEG-Konto ausgeglichen.
    Und nun, Hans Diehl, beantworten sie mir mal die Frage, wo in diesem EEG-System irgendein EVU oder ein Kraftwerksbetreiber auf Kosten der EEG-Umlage oder der Verbraucher einen „heimlichen Gewinn in der Dunkelkammer“ macht. Aber bitte mit Darstellung des Zahlungsflusses!
    Und kommen sie nicht damit, dass der Börsenpreis ohne EE höher wäre. Denn ohne EE gäbe es auch keine EEG-Umlage.
    Hoffentlich verstehen sie dann, dass ihre Annahme, irgendein konventionelles Kraftwerk würde it der EEG-Umlage Gewinne machen, Quatsch ist. Denn die konventionellen Kraftwerke sind finanziell nicht beteiligt! In keiner Weise!
    Dass die gesunkenen Börsenpreise nicht gleichbedeutend mit gesunkenen Beschaffungskosten und zusätzlichen „Gewinnen“ der EVU sind, habe ich ihnen nun schon mehrfach erläutert.
    Also bitte, zeigen sie mir den Zahlungsfluss, mit dem ein Kraftwerk oder EVU Gewinne mit der EEG-Umlage macht!
    Und zeigen sie mir doch auch mal den Zahlungsfluss, wenn sie die Umlage einfach so kürzen wollen!
    😀

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      Peter Jensen

      8. September 2014 um 20:18

      Korrektur (aber wahrscheinlich hat es Hans Diehl eh nicht gelesen):

      es müssen natürlich nicht 960 Euro umgelegt werden, sondern nur (350-400) 310.
      Bin mit den 1000 kWh durcheinander gekommen.
      Ist aber eh egal, da es ja um die Beschreibung des Systems ging.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 20:20

        Also Mann…

        350 minus 40 = 310

        Jetzt aber… 😀

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      Hans Diehl

      9. September 2014 um 00:10

      Peter Jensen sagt:
      Er schätzt den Verbrauch aller Endkunden der EVU, die es betrifft und kommt auf, sagen wir 100.000 kWh. Also muss im nächsten Jahr jedes EVU für jede gelieferte kWh etwa 1 ct EEG-Umlage zahlen. Das EVU holt sich das Geld vom Endkunden. Also zahlt auch der jeden Monat 1 ct/kWh EEG-Umlage an das EVU.

      Wenn alle Annahmen genauso eintreffen, ist das EEG-Konto ausgeglichen. Und nun, Hans Diehl, beantworten sie mir mal die Frage, wo in diesem EEG-System irgendein EVU oder ein Kraftwerksbetreiber auf Kosten der EEG-Umlage oder der Verbraucher einen “heimlichen Gewinn in der Dunkelkammer” macht. Aber bitte mit Darstellung des Zahlungsflusses! –

      @Herr Jensen
      In diesem Zusammenhang habe ich lediglich von einer „Grauzone“ gesprochen, denn die Umlage besteht ja nicht nur aus der 1 Cent Vergütung.
      Von zusätzlichem Gewinn oder lukrativem Geschäft habe ich gesprochen, wenn mit Strom vom Spotmarkt die Terminmarkt Verträge bedient werden wenn der Strom am Spotmarkt günstiger ist, als im Terminvertrag.
      Bitte nicht so hin drehen, dass es Ihnen besser ins Konzept passt

      Peter Jensen sagt:

      Und kommen sie nicht damit, dass der Börsenpreis ohne EE höher wäre. Denn ohne EE gäbe es auch keine EEG-Umlage. –
      @Herr Jensen
      Das Wesentliche ist aber, dass der Börsenpreis ohne die EE höher wäre, und das es eine Umlage gibt bei der weniger als die Hälfte dem eigentlichen Zweck der Vergütung dient. Warum wollen Sie das nicht hören??
      Warum wollen Sie wieder die Realität ausklammern.

      Was mit der EEG Umlage so alles getrieben wird, habe ich Ihnen ja schon mal gepostet.
      Hier zur Erinnerung.
      http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf

      Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen
      allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %.

      Sie sehen von den 6,24 Cent sind gerade mal 2,54 für die Vergütung
      Und da meinen Sie weil ich den MOE abziehen will, könnte meine Vergütung nicht mehr bezahlt werden.

      Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, schicken Sie den Machern dieser Studie eine Mail und teilen Sie denen mit, es wäre alles falsch was sie recherchiert haben.
      Das fände ich konsequent.

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 08:14

        HD: „In diesem Zusammenhang habe ich lediglich von einer „Grauzone“ gesprochen, denn die Umlage besteht ja nicht nur aus der 1 Cent Vergütung.“
        FALSCH! Die Umlage bestand in 2013 zu 99,7% aus Vergütungszahlungen und zu 0,3% aus Systemkosten! Kann jeder auf dem EEG-Konto sehen. Wenn sie da von einer Grauzone reden, betreiben sie Propaganda!
        HD: „Von zusätzlichem Gewinn oder lukrativem Geschäft habe ich gesprochen, wenn mit Strom vom Spotmarkt die Terminmarkt Verträge bedient werden wenn der Strom am Spotmarkt günstiger ist, als im Terminvertrag.“
        Das sind ganz normale Vorgänge an einer Börse, die es auch schon vor 2010 dort gegeben hat. Das hat mit den EE überhaupt nichts zu tun! Und mit der EEG-Umlage schon mal gar nicht! Da haben sie wieder einen Satz kopiert, den sie gar nicht verstehen! Sie meinen, da wären sie einer großen Sache auf der Spur, dabei zeigen sie nur, dass sie keine Ahnung haben, wenn sie diese normalen Börsengeschäfte mit der EEG-Umlage vermischen!
        HD: „@Herr Jensen Das Wesentliche ist aber, dass der Börsenpreis ohne die EE höher wäre“

        Und der Strompreis wäre um ¼ niedriger! Von 2011 auf 2012 ist der durchschnittliche Börsenpreis gestiegen! Trotz EE! Außerdem ist es keine gute Sache, wenn niedrige Preise durch Dumping entstehen. Ihre Annahme, dass sinkende Börsenpreise immer eine gute Sache sind, ist FALSCH! Nur wenn die sinkenden Preise durch normalen Wettbewerb entstehen und sich die effektivere und billigere Technologie durchsetzt, ist es gut. Aber das ist nicht der Fall, denn die EE sind ineffektiv und teuer! Sie bringen mit staatlichem Dumping die Börse durcheinander.
        HD: „und das es eine Umlage gibt bei der weniger als die Hälfte dem eigentlichen Zweck der Vergütung dient.“

        DAS IST FALSCH! Sie können diese Behauptung noch tausendmal aufstellen. Sie bleibt falsch! Mit der EEG-Umlage werden ihre Vergütung und die Systemkosten bezahlt. Mehr nicht! Wer etwas anderes behauptet, lügt!

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 08:17

        HD: „Hier zur Erinnerung. http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20131015_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %. Sie sehen von den 6,24 Cent sind gerade mal 2,54 für die Vergütung“

        DAS IST FALSCH! Es ist Propaganda eines EE-Lobbyvereins! Es gibt keinen Mechanismus, bei dem der Rückgang der Börsenpreise als Geldbetrag in die EEG-Umlage einfließt. An keiner Stelle im System rechnet irgendjemand diesen Rückgang aus und packt ihn auf die Umlage drauf. Das ist Propaganda vom BEE! Genauso wie die Behauptung, Nachholung, Marktprämie, Liquiditätsreserve und Industrieprivileg hätten nichts mit den Förderkosten zu tun! ES SIND ALLES FÖRDERKOSTEN!
        Das BEE betreibt Verdummung der Leute. Weil sie es nicht verstehen. Sie, Hans Diehl, beschäftigen sich schon seit Jahren damit und haben es immer noch nicht verstanden. Auch sie glauben die Propaganda! Was ist denn Nachholung, was ist Liquiditätsreserve, was ist Marktprämie, wenn es nicht Förderkosten sind? Beantworten sie das doch mal, anstatt nur Behauptungen aufzustellen!
        Und die Industrieprivilegien wirken sich nur in der Verteilung der Kosten aus. Es sind aber Förderkosten der sog. EE, Nur dass eben wir Verbraucher sie bezahlen müssen und nicht die Industrie. Es bleiben trotzdem Förderkosten. Du da ich ihnen auch das schon mehrfach erklärt habe, kann ich nur sagen, dass sie entweder keine Ahnung haben oder lügen. So wie der BEE!

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        Peter Jensen

        9. September 2014 um 08:18

        HD: „Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien steigen allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowattstunde Strom, also nur um 6,3 %. Sie sehen von den 6,24 Cent sind gerade mal 2,54 für die Vergütung“

        DAS IST FALSCH! Es ist Propaganda eines EE-Lobbyvereins! Es gibt keinen Mechanismus, bei dem der Rückgang der Börsenpreise als Geldbetrag in die EEG-Umlage einfließt. An keiner Stelle im System rechnet irgendjemand diesen Rückgang aus und packt ihn auf die Umlage drauf. Das ist Propaganda vom BEE! Genauso wie die Behauptung, Nachholung, Marktprämie, Liquiditätsreserve und Industrieprivileg hätten nichts mit den Förderkosten zu tun! ES SIND ALLES FÖRDERKOSTEN!
        Das BEE betreibt Verdummung der Leute. Weil sie es nicht verstehen. Sie, Hans Diehl, beschäftigen sich schon seit Jahren damit und haben es immer noch nicht verstanden. Auch sie glauben die Propaganda! Was ist denn Nachholung, was ist Liquiditätsreserve, was ist Marktprämie, wenn es nicht Förderkosten sind? Beantworten sie das doch mal, anstatt nur Behauptungen aufzustellen!
        Und die Industrieprivilegien wirken sich nur in der Verteilung der Kosten aus. Es sind aber Förderkosten der sog. EE, Nur dass eben wir Verbraucher sie bezahlen müssen und nicht die Industrie. Es bleiben trotzdem Förderkosten. Du da ich ihnen auch das schon mehrfach erklärt habe, kann ich nur sagen, dass sie entweder keine Ahnung haben oder lügen. So wie der BEE!

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    Peter Jensen

    8. September 2014 um 12:06

    Hans sagt: „Jetzt kommt meine Frage, die Sie an anderer Stelle noch nicht beantwortet haben. Warum muss, – wenn lediglich die Beschaffungskosten gesunken sind – das gesamte Geschäftsmodell neu aufgebaut werden. Die maßgebenden Grenzkosten vom Börsenpreis oder die Fixkosten waren doch vorher auch schon berücksichtigt. Man muss lediglich die gesunkenen Beschaffungskosten bei den Endverbraucher Tarifen berücksichtigen.“

    Hans, sie vergessen den Lieferanten in ihrer Rechnung! Das Kraftwerk! Denn dieses muss seine Fixkosten decken. Kein Kraftwerk wird einfach so seinen Strompreis eines OTC-Liefervertrages um 1,5 ct/kWh senken, nur weil der Börsenpreis für Restmengen um 1,5 ct gefallen ist.
    Denn das würde 1,5 ct weniger Einnahmen für das Kraftwerk bedeuten. Die Kosten des Kraftwerks sinken aber nicht. Also wird es als Basis den Börsenpreis nehmen und dann eben den Fixkosten-Aufschlag erhöhen. Zwangsläufig! Also sinkt der Beschaffungspreis der EVU nicht um 1,5 ct, sondern nur um 0,5 oder 1 ct. Der Beschaffungspreis des EVU ist der Vollkostenpreis des Kraftwerks.
    Ich glaube, sie haben Schwierigkeiten mit dem Verständnis der betriebsiwrtschaftlichen Kalkulation und mit dem Börsengeschehen. Nochmal: sie denken, dass alle EVU niedrigere Beschaffungskosten von 1,5 ct haben, wenn der durchschnittliche Börsenpreis um 1,5 ct sinkt. Diese Annahme ist FALSCH!
    Es sind nur die Grenzkosten für Börsengeschäfte gesunken.
    Außerdem: die EVU haben bisher mit ihren Gas- und BHKW Spitzenlaststrom produziert und an der Börse verkauft. Diese Einnahmen fehlen den EVU, weil sie in den Spitzenzeiten nicht mehr zum Zug kommen. Diese Einnahmen sind aber wichtig für die Kalkulation der Endverbraucherpreise. Gleichzeitig steigen die Kosten, weil die Kraftwerke nicht einfach ausgeschaltet werden können. Dann wird der Strom eben verschenkt. BHKWs müssen im Winter Wärme produzieren, die kann man auch nciht ausschalten. Der Strom fällt dann als Nebenprodukt an. Also wird er verschenkt…

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      Peter Jensen

      8. September 2014 um 12:16

      Fortsetzung:

      Es steigen also die Kosten der eigenen Kraftwerke wegen unrentablem Betrieb bei gleichzeitig fehlenden Einnahmen (weil die Kraftwerke an der Börse nicht mehr zum Zuge kommen). Gleichzeitig steigen die Kosten für Vertrieb, Löhne usw. weiter. Gleichzeitig fallen aber auch Einnahmen weg, weil Kunden wechseln, entweder zu einem anderen Versorger oder in einen anderen Tarif.
      Das alles hat Auswirkungen auf das Geschäft der EVU. Sie machen Verluste! Dazu kommen jetzt Verluste aus Zinsen und Abschreibungen für neue EE-Anlagen wie die Windparks, wenn die nicht die erwünschten Erträge liefern und zwar schlicht und ergreifend deshalb, weil kein Wind weht.

      All das belastet die EVU derzeit und dann kommen sie und sagen: aber der Börsenpreis ist doch gesunken.

      Es gibt nur einen einzig denkbaren Fall, wo ihre Annahme passt. Ein EVU ohne eigene Kraftwerke, das seinen Strombedarf komplett an der Börse deckt und keine Abwanderung von Kunden hat. Dann gibt es evtl.eine 1:1-Beziehung zwischen durchschnittlichem Börsenpreis und Endkundenpreis des EVU.
      Diesen Fall müssen sie in Deutschland aber erst mal suchen! Den finden sie nicht!

      Und was die Reduzierung der EEG-Umlage um 1,5 ct angeht? Wer bezahlt das genau? Und wer gleicht dann die entstehende Deckungslücke auf dem EEG-Konto aus? Sie, Hans Diehl? Sicher nicht! Obwohl sie einer der wenigen Profiteure des ganzen Systems sind!

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 15:03

        eter Jensen sagt:
        Hans sagt: “Jetzt kommt meine Frage, die Sie an anderer Stelle noch nicht beantwortet haben. Warum muss, – wenn lediglich die Beschaffungskosten gesunken sind – das gesamte Geschäftsmodell neu aufgebaut werden. Die maßgebenden Grenzkosten vom Börsenpreis oder die Fixkosten waren doch vorher auch schon berücksichtigt. Man muss lediglich die gesunkenen Beschaffungskosten bei den Endverbraucher Tarifen berücksichtigen.”
        Hans, sie vergessen den Lieferanten in ihrer Rechnung! Das Kraftwerk! Denn dieses muss seine Fixkosten decken. Kein Kraftwerk wird einfach so seinen Strompreis eines OTC-Liefervertrages um 1,5 ct/kWh senken, nur weil der Börsenpreis für Restmengen um 1,5 ct gefallen ist.
        Denn das würde 1,5 ct weniger Einnahmen für das Kraftwerk bedeuten. Die Kosten des Kraftwerks sinken aber nicht. Also wird es als Basis den Börsenpreis nehmen und dann eben den Fixkosten-Aufschlag erhöhen. Zwangsläufig! Also sinkt der Beschaffungspreis der EVU nicht um 1,5 ct, sondern nur um 0,5 oder 1 ct. Der Beschaffungspreis des EVU ist der Vollkostenpreis des Kraftwerks.

        @ Herr Jensen
        Jetzt kommen wir dem Kern der Problematik näher. Zwar nicht über die gesunkenen Beschaffungskosten, sondern über- monetär – das Gleiche die Umlage. Sie wissen, seit 2010 besteht die Umlage u.a. aus der Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung. Dass das monetär viel mehr ist als für die Vergütung benötigt wird, wissen Sie auch. Wenn der Börsenpreis jetzt um 1,5 Cent sinkt, steigt die Umlage um 1,5 Cent und der Verbraucher bezahlt das. Mit anderen Worten das Geld, das Sie ständig als Verlust beklagen ist da .Und das, was nicht für die Vergütung benötigt wird, verschwindet irgendwo in einer Grauzone. Möglicherweise auch beim Liefereranten dem Kraftwerk, über die ehemalige Tochter Übertragungsnetz Betreiber.
        Ich lege mich jetzt nicht fest, sage lediglich das Geld ist da, weil von den Verbrauchern mit der Umlage bezahlt.
        Und jetzt zu dem was ich Ihnen hier seit einigen Seiten versuche deutlich zu machen. Dieses
        schadlos Halten der Konventionellen geht auf Kosten der Verbraucher über die höhere Umlage, und die Umlage wird benutzt um die EE als Preistreiber hinzustellen.
        Dazu kommt noch, dass eine große Anzahl Marktteilnehmer mit den niedrigen Börsenpreisen Geschäfte machen.
        War vor 2010 noch nicht so, weil da die Umlage noch nicht Börsenpreis relevant war. Da gingen niedrige Börsenpreise noch voll zu Lasten der Kraftwerke, und der Anreiz abzuregeln war gegeben. Heute macht das am Netz bleiben weniger aus, weil man die dadurch entstehenden niedrigen Börsenpreise ja lukrativ nutzen kann.
        Fazit: Die EE senken die Börsenpreise, sprich Beschaffung, die Konventionellen holen sich die dadurch entstehenden Mindereinnahmen, über die Umlage von den Verbrauchern wieder rein.
        An dieser Tatsache werden Sie nicht vorbei kommen. Auch nicht mit einigen Seiten mehr hier.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 15:26

        HD: „Herr Jensen Jetzt kommen wir dem Kern der Problematik näher.“
        Nein! Wir kommen der Problematik überhaupt nicht näher, weil sie schon wieder denselben ideologischen Unsinn schreiben wie vor Hunderten Kommentaren. Sie spinnen sich da eine Theorie zusammen und vermischen die einzelnen Bereiche des Energiemarktes auf unzulässige Weise und ziehen dann am Ende eine falsche Schlussfolgerung und finden dann eien Schuldigen für die Kosten der sog. EE.
        HD: „Zwar nicht über die gesunkenen Beschaffungskosten, sondern über- monetär – das Gleiche die Umlage.“
        Ah, okay, nun haben sie schon mal eingesehen, dass die Beschaffungskosten der EVU nicht für alle um 1,5 ct gesunken sind. Fein! Na das hat ja gedauert!
        HD: „ Sie wissen, seit 2010 besteht die Umlage u.a. aus der Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung. Dass das monetär viel mehr ist als für die Vergütung benötigt wird, wissen Sie auch.“

        FALSCH! Sowohl die Nachholung als auch der Liquiditätspuffer sind zur Bezahlung der Vergütung da! Nachholung für Vergütungen aus 2012 und Liquiditätspuffer für lfd. Vergütungen, falls diese die Prognose übersteigen. Damit werden auch Zinskosten gespart!!!

        HD: „Wenn der Börsenpreis jetzt um 1,5 Cent sinkt, steigt die Umlage um 1,5 Cent und der Verbraucher bezahlt das.“
        FALSCH! Die Umlage steigt oder fällt nicht linear mit dem Börsenpreis! Denn auch die ÜNB verkaufen nicht zum Durchschnittspreis. Sie erzielen die Einnahmen zu den Preisen, die sich jeweils an der Börse bilden. Die daraus resultierenden Einnahmen gehen auf das EEG-Konto. Der Zusammenhang, den sie da herstellen, ist nur grob näherungsweise gültig! Denn der durchschnittliche Börsenpreis entsteht auch in Zeiten, in denen die sog. EE fast gar nicht an der Börse vorhanden sind. Zum Beispiel an windstillen oder windschwachen Nächten und Wintertagen! Der Durchschnittspreis bildet sich nur zu etwa 25% aus den sog. EE.
        Fortsetzung folgt…

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 16:00

        Fortsetzung
        Die Umlage entsteht als Differenz aus den erwarteten Vergütungen (ihre Vergütung, Hans Diehl!) und den erwarteten Börsenerlösen. Das heißt, unabhängig davon, wie hoch die Börsenerlöse sind, die Gesamtkosten sind gleich! Nur die Verteilung, wer es bezahlt, ändert sich. Ein Teil geht aus den Börsenerlösen auf das EEG-Konto, der andere Teil aus dem, was die EVU zahlen müssen. Denn die schulden die EEG-Umlage und holen sie sich nur von den Endverbrauchern zurück.
        Außerdem hängt die Umlage noch vom Gesamtstromverbrauch ab und von der Anzahl der privilegierten Letztverbraucher. Diese beiden Parameter verringern nämlich direkt die Strommenge, auf die die Differenzkosten zu verteilen sind. SO entsteht die EEG-Umlage und nicht anhand der gesunkenen Börsenpreise! Sieht man ja auch schön an der Entwicklung der beiden Parameter „Börsenpreis“ und EEG-Umlage:
        Von 2012 auf 2013 ging der Strompreis am Spotmarkt von 42,6 auf 37,78 Euro/MWh zurück also um 4,82 ct/kWh. Im Schnitt! Und um wieviel ist die EEG-Umlage gestiegen? Natürlich nicht um 4,82 ct/kWh, sondern von 5,27 auf 6,24 ct/kWh. Das ist ein Anstieg von 0,97 ct/kWh. Der Börsenpreis ist um 4,82 ct zurückgegangen. Sie müssen den Rückgang des Vorjahres beachten, da die EEG-Umlage 2014 in 2013 ermittelt wird. Daher muss der Rückgang von 2012 auf 2013 herangezogen werden. Sie können das Spiel auch mit anderen Jahren machen, da wird es z.B. noch absurder, da von 2011 auf 2012 der durchschnittliche Börsenpreis sogar leicht gestiegen ist. Glauben sie nicht? Na schauen sie mal nach!
        Fortsetzung folgt…

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 16:08

        Und die Kosten, die nicht direkt mit den Vergütungen zu tun haben, also die Systemkosten (IT, Zinsen usw…) beliefen sich in 2013 auf 51 Mio Euro. Die Ausgaben, die direkt mit den Vergütungen zu tun hatten, beliefen sich auf 19 Mrd. Euro!!! Also 0,3% aller Kosten sind nicht direkt den Vergütungen zurechenbar! Ich denke nicht, dass sie darüber diskutieren wollen, dass sich da irgendjemand bereichern würde und dass das die Kosten verursacht!
        HD: „Mit anderen Worten das Geld, das Sie ständig als Verlust beklagen ist da .“
        FALSCH! Ich rede von den Verlusten, die die EVU mit ihren nicht ausgelasteten Kraftwerken und durch Wettbewerbsdruck machen. Diese Positionen kommen in der EEG-Rechnung überhaupt nicht vor! Sie stellen diesen Zusammenhang einfach her und das ist FALSCH! Ein Kraftwerk, welches seinen Strom nur zu niedrigeren Preisen oder gar nicht mehr verkaufen kann, hat weniger Einnahmen und macht bald Verluste! Das hat mit der EEG-Umlage aber mal rein gar nichts zu tun! Überhaupt nichts! Diese Verluste hat das Kraftwerk! Und diese Verluste zahlt auch der Verbraucher nicht, jedenfalls nicht über die EEG-Umlage. Die EEG-Umlage bekommt der Versorger von den ÜNB aufgedrückt und holt sich die wieder. Da ist das Kraftwerk überhaupt nicht beteiligt. Wenn jetzt ein EVU eigene Kraftwerke hat, dann macht auch das EVU Verluste mit seinen Kraftwerken. Aber auch die kann sich das EVU nicht vom Kunden wiederholen, denn der Kunde zahlt nur die EEG-Umlage, die das EVU an die ÜNB zahlen muss. Mehr nicht!
        Wenn überhaupt, kann das EVU diese Verluste durch höhere Strompreise ausgleichen. Aber das ist im derzeitigen Wettbewerb auch nicht möglich.
        HD: „Und das, was nicht für die Vergütung benötigt wird, verschwindet irgendwo in einer Grauzone“
        Da gibt es kein Geld, was nicht für Vergütung benötigt wird und in einer „Grauzone“ verschwindet. Diese „Grauzone“ existiert nur in ihrer Vorstellung!
        Fortsetzung folgt…

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 16:18

        HD: „Ich lege mich jetzt nicht fest, sage lediglich das Geld ist da, weil von den Verbrauchern mit der Umlage bezahlt.“
        NEIN! Die Verluste der Kraftwerksbetreiber/EVU zahlt nicht der Kunde mit der EEG-Umlage! Der Kunde zahlt mit der EEG-Umlage das, was die EVU vorher an den ÜNB abführen mussten. Und das sind die auf alle nicht privilegierten Letztverbraucher umgelegten Differenzkosten der ÜNB aus EEG-Vergütungszahlungen an sie, Hans Diehl und den Erlösen aus dem Verkauf ihres Stroms an der Börse. Da ist gar kein konventionelles Kraftwerk in irgendeiner Form beteiligt!
        Und wenn sie die EEG-Umlage kürzen, dann fehlt das Geld auf dem EEG-Konto!
        HD: „Dieses schadlos Halten der Konventionellen geht auf Kosten der Verbraucher über die höhere Umlage, und die Umlage wird benutzt um die EE als Preistreiber hinzustellen.“
        Es gibt kein Schadlos-Halten auf Kosten der Verbraucher! Die Umlage resultiert nur aus der Differenz aus ihrer Vergütung und den Erlösen an der Börse. Ob da ein konventionelles Kraftwerk irgendwo Verluste macht oder nicht, spielt für die Höhe der EEG-Umlage keine Rolle. Die Stadtwerke und auch nicht RWE oder EON bekommen doch ihre Verluste nicht aus der EEG-Umlage zurück! Was soll denn dieser Unsinn? Die EEG-Umlage geht auf’s EEG-Konto! Nirgendwo anders hin!
        Und die sog. EE sind selbstverständlich der Preistreiber! Denn sie verursachen Vergütungszahlungen in Mrd-Höhe, die ohne sie nicht angefallen wären. Und sie machen inzwischen ¼ unseres Strompreises aus! Also lassen sie ihre ideologischen Behauptungen, die Umlage würde die Verluste der konventionellen Kraftwerke ausgleichen! Das ist Quatsch!
        HD: „Dazu kommt noch, dass eine große Anzahl Marktteilnehmer mit den niedrigen Börsenpreisen Geschäfte machen.“
        Ja, vor alle die Händler! Denn das ist, was Händler machen. Aber denen ist egal, wie hoch der Börsenpreis ist, die leben von Volatilitäten!
        Fortsetzung folgt…

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 16:24

        Herr Jensen
        Bevor Sie jetzt wieder zu viel schreiben um vom Wesentlichen abzulenken , beantworten Sie die folgende Frage.
        Steckt der Merit Order Effekt den die EE auslösen in der Umlage ja oder nein.
        Um den geht’s hier:
        Für 2006 waren das über 8760 Stunden ermittelt 5 Milliarden Euro
        Siehe hier:
        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
        Quantifizierung der Einsparungen
        Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
        Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.

        Steckt der MOE in der Umlage und wird somit von den Verbrauchern bezahlt Ja oder Nein, alles andere was Sie da bringen ist Ablenkung.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 16:35

        HD: „War vor 2010 noch nicht so, weil da die Umlage noch nicht Börsenpreis relevant war. Da gingen niedrige Börsenpreise noch voll zu Lasten der Kraftwerke, und der Anreiz abzuregeln war gegeben.“
        FALSCH! Auch heute gehen niedrige Börsenpreise zulasten der Kraftwerke! Sie erzielen wie vor 2010 dadurch weniger Einnahmen und machen evtl. Verluste. Und diese Verluste kriegen sie nicht aus der EEG-Umlage bezahlt, denn die Kraftwerksbetreiber sind an der EEG-Umlage gar nicht beteiligt! In keiner Form! Ein Kraftwerk laufen zu lassen oder abzuregeln ist eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung des Betreibers. Je nachdem, welche Kosten niedriger sind. Aber er bekommt die Kosten nicht aus der EEG-Umlage erstattet, denn er ist am EEG-Prozess finanziell überhaupt nicht beteiligt!
        Erklären sie uns doch mal, wie heute ein Kraftwerk seine Verluste aus der EEG-Umlage erstattet bekommt! Ich bin gespannt!
        HD: „Heute macht das am Netz bleiben weniger aus, weil man die dadurch entstehenden niedrigen Börsenpreise ja lukrativ nutzen kann.“
        FALSCH! Die Börsenpreise entstehen durch die angebotene und benötigte Leistung. Ein Kraftwerk, welches nicht benötigt wird und trotzdem durchläuft, ist dann nicht am Netz. Es läuft im Leerlauf weiter oder sucht sich andere Vertriebswege als die Börse, denn an der Börse wird ja nicht die gesamte Strommenge gehandelt.
        Was sie meinen, ist die Entscheidung, das Kraftwerk laufen zu lassen oder Strom an der Börse zu kaufen. Diese Entscheidung muss aber in der Regel 1 Tag vorher getroffen werden, denn die Börse ist ja kein Laden, in dem man einfach einkauft, wenn es günstig ist. Die Mengen, die dort gehandelt werden, sind ja schon kontrahiert zu den entstandenen Preisen. Ein Kraftwerk kann also nicht jetzt gerade den Börsenpreis verfolgen und sagen: jetzt kauf ich!
        Entweder es meldet vorher Kapazität an und kommt zum Zug oder nicht. Aber nicht zum Zug kommen und trotzdem kassieren geht gar nicht!
        Fortsetzung folgt…

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 16:52

        Okay HD, sie verstehen es einfach nicht! Sie wollen nicht weg von ihrer irrigen Annahme, dass gesunkene Börsenpreise gleichbedeutend mit niedrigen Beschaffungskosten aller EVU sind.

        HD: „Steckt der MOE in der Umlage und wird somit von den Verbrauchern bezahlt Ja oder Nein, alles andere was Sie da bringen ist Ablenkung.“

        Der M-O-Effekt steckt natürlich in der Umlage. Aber das bedeutet nicht, dass die Verbraucher damit die Verluste der Kraftwerke oder EVUs bezahlen. Die Verbraucher zahlen damit lediglich die Vergütung, die sie Hans Diehl und andere EE-Betreiber vorher erhalten haben.
        Die sinkenden Preise an der Börse bedeuten niedrige Einnahmen für die Erzeuger (außer für sie, denn ihnen kann der Börsenpreis oder irgendein Wettbewerb völlig egal sein, sie bekommen ja ihre Vergütung garantiert als erster).
        Sie bedeuten nicht automatisch und nicht 1:1 niedrige Beschaffungskosten für die EVUs. Nur teilweise. Und diesen Teil finden sie heute in den Wettbewerbstarifen der EVU.
        So, nun habe ich ihnen ausführlich erklärt, wie ich die Sache sehe. Sie verstehen es nicht oder wollen nicht verstehen. Sie suchen zwanghaft nach irgendetwas Gutem, was die EE (die wir mit einem Mehrfachen des Marktwerts bezahlen müssen) auslösen könnten. Das tun sie aber nicht. Nicht mal bei gesunkenen Börsenpreisen. Denn dieser Rückgang ist nicht durch Wettbewerb oder effektiveres Wirtschaften entstanden, sondern durch staatliches Dumping! So einfach ist das! Alles andere, was sie sich da zusammenreimen und die Zusammenhänge, die sie konstruieren, sind ideologische EE-Propaganda.
        Mehr kann ich ihnen dazu nicht sagen! Wenn sei noch Fragen haben, lesen sie meine letztne Kommentare, in denen ich ihnen extrem ausführlich geantwortet habe. Dort steht alles drin. Wenn sie es nicht verstehen oder anders sehen, ist es ihre Sache. Mir egal! 😀

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 17:19

        Peter Jensen sagt:
        FALSCH! Auch heute gehen niedrige Börsenpreise zulasten der Kraftwerke! Sie erzielen wie vor 2010 dadurch weniger Einnahmen und machen evtl. Verluste. Und diese Verluste kriegen sie nicht aus der EEG-Umlage bezahlt, denn die Kraftwerksbetreiber sind an der EEG-Umlage gar nicht beteiligt! In keiner Form!

        @Herr Jensen
        Aber die Verbraucher bezahlen doch auch die Differenz zwischen Börsenpreis ( auch für die Gesunkenen ) und Vergütung
        haben Sie eine Erklärung wo das Geld hin fließt ???

        Und noch mal die Frage, steckt der Merit Order Effekt in der Umlage oder nicht.
        Wenn Sie sich um diese Antwort nicht drücken, sind wir ohne Umschweife am Ziel.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 17:38

        Also sagen sie mal, Hans Diehl, sie machen sich doch hier nur nen Spaß oder? Ich habe ihnen gerade geschrieben, dass der M-O-Effekt die Umlage tendenziell erhöht. Das weiß inzwischen jede Oma, da es auch mittlerweile in jedem Goldenen Blatt und in jeder Ratgebersendung erklärt wird! Kein Mensch bestreitet das!

        HD sagt: „@Herr Jensen Aber die Verbraucher bezahlen doch auch die Differenz zwischen Börsenpreis ( auch für die Gesunkenen ) und Vergütung haben Sie eine Erklärung wo das Geld hin fließt ???

        Wir zahlen nicht die Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung, sondern die Differenz zwischen den Börseneinnahmen der ÜNB und der Vergütung, die sie vorher bekommen haben. Und das Geld fließt von meinem Konto auf das Konto des EVU und von dort auf das EEG-Konto des ÜNB! Für das EVU ist die EEG-Umlage ein durchlaufender Posten! Niemand außer ihnen macht einen Gewinn mit der EEG-Umlage!

        HD sagt: „Und noch mal die Frage, steckt der Merit Order Effekt in der Umlage oder nicht. Wenn Sie sich um diese Antwort nicht drücken, sind wir ohne Umschweife am Ziel.“

        Fein, sind wir ja endlich am Ziel. Der M-O-Effekt steckt auch in der Umlage. Indirekt. Und nicht linear, wie sie vorhin behauptet hätten. Das sind Basics für jeden, der sich mit der EEG-Umlage befasst. Aber deswegen können sie nicht die EEG-Umlage um den M-O-Effekt kürzen! Denn mit der EEG-Umlage wird der fehlende Teil ihrer Vergütung bezahlt, Hans Diehl! Wenn sie kürzen, kriegen sie keine Vergütiung mehr. Auch fein. Verzichten sie drauf. Wäre das erste Mal, dass sie mit den EE den Verbrauchern etwas gutes tun. Und sie können auch nicht die Endkundenpreise um den M-O-Effekt bereinigen. Das habe ich ihnen nun auch mehrfach erläutert.
        Bevor ich ihnen jetzt weiter antowrte, beantworten sie bitte meine Frage: wie verdient ein Kraftwerksbetreiber oder ein EVU an der EEG-Umlage? Bitte mit Darstellung des Zahlungsflusses!

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        Rainer Jacob

        8. September 2014 um 17:50

        Hans Diehl, 8.9. 16:24

        Ihr verlinkter Artikel
        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
        erzeugt bei mir wegen formeller Dinge keine Begeisterung.

        Nur beim flüchtigen Drüberfliegen festgestellt:
        Artikel ist über 5Jahre alt, d.h. konkrete Zahlen sind veraltet
        Bildunterschriften passen nicht zur Grafik z.B. bei Bild1 und Bild6
        y-Achse bei den Grafiken nicht beschriftet bzw. ohne Skala

        Mit einem Artikel von solcher „Qualität“ mag ich micht nicht befassen.

        Herr Diehl, ist es Ihnen beim Studieren des Artikels nicht aufgefallen, daß für Bild 1u6 die Bildunterschrift garnicht mit dem Bild zusammen paßt?

        Und sowas bieten Sie einem an, daß man sich damit auseinander setzen soll?? Für solchen M..t soll ich meine Zeit verwenden? Da hatte die Studie des FraunhoferInstitut zur EEG-Umlage doch ne andere Qualität.

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 18:51

        Peter Jensen sagt:
        Also sagen sie mal, Hans Diehl, sie machen sich doch hier nur nen Spaß oder? Ich habe ihnen gerade geschrieben, dass der M-O-Effekt die Umlage tendenziell erhöht. Das weiß inzwischen jede Oma, da es auch mittlerweile in jedem Goldenen Blatt und in jeder Ratgebersendung erklärt wird! Kein Mensch bestreitet das!

        @ Herr Jensen
        Na also, dann brauchen wir doch nur die 1,5 oder meinetwegen auch 1,3 oder 1,4 ( müsste jährlich ermittelt werden )von der Umlage abzuziehen, und wir hätten bei der Umlage eine 4 vorm Komma. Den Merit Order Effekt kann man genau so jährlich ermitteln, und auf dem EEG Konto entlastend einbringen, wie alle anderen Kosten die auf dem EEG Konto belastend zu Buche schlagen.
        Die Verbraucher wären entlastet und die „Grauzone“ wäre weit gehend aufgehoben.

        Peter Jensen sagt:
        Fein, sind wir ja endlich am Ziel. Der M-O-Effekt steckt auch in der Umlage. Indirekt. Und nicht linear, wie sie vorhin behauptet hätten. Das sind Basics für jeden, der sich mit der EEG-Umlage befasst. Aber deswegen können sie nicht die EEG-Umlage um den M-O-Effekt kürzen! Denn mit der EEG-Umlage wird der fehlende Teil ihrer Vergütung bezahlt, Hans Diehl! Wenn sie kürzen, kriegen sie keine Vergütung mehr. Auch fein. Verzichten sie drauf. Wäre das erste Mal, dass sie mit den EE den Verbrauchern etwas gutes tun. Und sie können auch nicht die Endkundenpreise um den M-O-Effekt bereinigen. Das habe ich ihnen nun auch mehrfach erläutert.

        @Herr Jensen
        Ich dachte Sie kennen Sich mit der Umlage aus.
        Schauen Sie mal wie „Wenig“ aus der Umlage gebraucht wird um mein Vergütung zu bezahlen.
        http://bee-ev.de/_downloads/publikationen/positionen/2013/20130903_BEE-Hintergrund_EEG-Umlage-2014.pdf
        Die eigentlichen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren
        Energien steigen dabei allerdings nur von 2,39 auf 2,54 Cent pro Kilowatts
        tunde Strom, also nur um 6,3 %.
        Für den starken Anstieg der gesamten EEG-Umlage im
        kommenden Jahr sind im Wesentlichen folgende Faktoren verantwortlich,

        die massiv gesunkenen Börsenpreise für Strom,
        o
        die zunehmende Privilegierung für stromintensive Industrieunternehmen,
        o
        die Marktprämie und der Ausgleich von Prognosefehlern bei der Berechnu
        ng der EEG-Umlage für 2013, die sog. Nachholung

        Peter Jensen sagt:
        Bevor ich ihnen jetzt weiter antowrte, beantworten sie bitte meine Frage: wie verdient ein Kraftwerksbetreiber oder ein EVU an der EEG-Umlage? Bitte mit Darstellung des Zahlungsflusses!

        @Herr Jensen
        Wo das Geld aus den gesunkenen Börsenpreisen hin fließt frage ich doch Sie schon die ganze Zeit. Ich weiß nur, dass ich es als Verbraucher über eine höhere Umlage bezahle.

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 19:13

        Hans Diehl sagt:

        Den Merit Order Effekt kann man genau so jährlich ermitteln, und auf dem EEG Konto entlastend einbringen, wie alle anderen Kosten die auf dem EEG Konto belastend zu Buche schlagen.

        Kleine Korrektur.
        Nicht auf dem EEG Konto muss der Merit Order Effekt zu Buche schlagen, sondern direkt an der Umlage abgezogen werden. Weniger Verwaltungsaufwand, für den sonst möglicherweise wieder eine Million negativ zu Buche schlagen würde.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 19:16

        Hans Diehl, ich mache es kurz: FALSCH!

        Bitte stellen sie den Zahlungsfluss auf dem EEG-Konto dar, wenn sie die Umlage um den M-O-Effekt reduzieren wollen.
        Bitte stellen sie den Zahlungsfluss dar, wie ein Kraftwerk oder ein EVU mit Hilfe der EEG-Umlage „heimliche Gewinne im Dunkeln“ erwirtschaftet.
        Vorher ist alles nur eine simple Behauptung von ihnen.
        Ich habe ihnen mehrfach dargelegt, wie ein EVU Geld verdient, wie ein Kraftwerk Geld verdient und wie der Zahlungsfluss im EEG-System erfolgt.
        Jetzt sind sie an der Reihe.
        Wenn sie das nicht können, betreiben sie nur Propaganda und gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Nebelbomben werfen!

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 20:39

        eter Jensen sagt:
        Bitte stellen sie den Zahlungsfluss auf dem EEG-Konto dar, wenn sie die Umlage um den M-O-Effekt reduzieren wollen.
        @ Herr Jensen
        Dier Merit Order Effekt wird jährlich ermittelt, so wie alle anderen Daten auf dem EEG Konto, und anschließend an der fertigen Umlage abgezogen. Der Zahlungsfluss besteht in der Form, dass von den Verbrauchern 1,x Cent/Kwh weniger Umlage fließen.

        Peter Jensen sagt:
        Bitte stellen sie den Zahlungsfluss dar, wie ein Kraftwerk oder ein EVU mit Hilfe der EEG-Umlage “heimliche Gewinne im Dunkeln” erwirtschaftet.

        @Herr Jensen
        Meine Thesen lauten, wie folgt:.
        Die Mindereinnahmen durch die niedrigen Börsenpreise, gleichen die Verbraucher über die Umlage aus. Mindereinnahmen entstehen durch den Merit Order Effekt den die EE auslösen, und das der MOE in der Umlage steckt haben Sie ja oben demonstrativ bestätigt
        Das Geld ist also da. Wo es hin fließt, das von den Übertragungsnetz Betreiber kassiert wird, ist Ihr Geheimnis, was Sie im „Dunkeln“ halten. Die Verbraucher haben es jedenfalls bezahlt.
        Weiter sage ich, mit den niedrigen Börsenpreisen, machen viele Marktteilnehmer noch lukrative Geschäfte, zu Lasten der Verbraucher über die höhere Umlage. Nur die EE, die den MOE auslösen sind die Verlierer dabei.
        Das alles nenne ich „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung

        Peter Jensen sagt:.
        Ich habe ihnen mehrfach dargelegt, wie ein EVU Geld verdient, wie ein Kraftwerk Geld verdient und wie der Zahlungsfluss im EEG-System erfolgt.
        Jetzt sind sie an der Reihe.
        Wenn sie das nicht können, betreiben sie nur Propaganda und gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Nebelbomben werfen!

        @ Herr Jensen
        Und ich habe Ihnen schon mehrfach dargelegt, dass die EE durch den MOE die Börsenpreise senken., und dieser Effekt an der Umlage abgezogen werden muss
        Dabei ist vollkommen uninteressant wie ein Kraftwerk oder ein EVU -Geld verdient oder der Zahlungsfluss auf dem EEG Konto stattfindet. Man muss lediglich, jährlich den MOE ermitteln, und an der Umlage abziehen.
        Das wollen Sie, wie alle von der konventionellen Fraktion, nicht wahrhaben und möglichst vor der Öffentlichkeit im Dunkeln halten.
        Sie haben doch oben demonstrativ bestätigt, dass der Merit Order Effekt in der Umlage steckt.
        Und Sie wissen doch auch wer die Umlage bezahlt. Machen Sie sich einen Reim drauf .

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 21:30

        HD: „Dier Merit Order Effekt wird jährlich ermittelt, so wie alle anderen Daten auf dem EEG Konto, und anschließend an der fertigen Umlage abgezogen. Der Zahlungsfluss besteht in der Form, dass von den Verbrauchern 1,x Cent/Kwh weniger Umlage fließen.“
        Danke, setzen, durchgefallen! Inhaltlich und formell, Herr Diehl!
        Das ist keine Darstellung des Zahlungsflusses auf dem EEG-Konto. Der beginnt vorn bei ihnen und ihrer Vergütung.
        HD: „@Herr Jensen Meine Thesen lauten, wie folgt: Die Mindereinnahmen durch die niedrigen Börsenpreise, gleichen die Verbraucher über die Umlage aus.“
        FALSCH! Wie denn? Zeigen sie den Zahlungsfluss auf dem EEG-Konto, dann merken sie, dass sie Unsinn reden. Die Mindereinnahmen haben die Betreiber der Kraftwerke, die den Strom an der Börse verkaufen. Die kommen aber im EEG-System gar nicht vor! Die EEG-Umlage müssen die Versorger zahlen an den ÜNB. Außerdem wollen sie die Mindereinnahmen ja auch noch von der Umlage abziehen. Wie sollen da die Mindereinnahmen durch die Umlage ausgeglichen werden? Sie reden wirres Zeug!
        HD, ich habe das Gefühl, dass sie einfach nur copy and paste gemacht haben, als sie ihre ursprünglichen „Studien“ verlinkt haben. Selbst durchdacht haben sie das System noch nie! Denn dann würde ihnen beim Zahlungsfluss auf dem EEG-Konto auffallen, dass sie Unsinn reden.
        HD: „Mindereinnahmen entstehen durch den Merit Order Effekt den die EE auslösen..“

        Mindereinnahmen gegenüber was denn? Gegenüber einer Welt ohne EE? Fein, dann hätten wir nämlich gar keine EEG-Umlage! Außerdem lösen nicht die EE den M-O-Effekt aus. Der funktioniert auch ohne EE!
        HD: „ und das der MOE in der Umlage steckt haben Sie ja oben demonstrativ bestätigt“
        Ja, rechnerisch indirekt, in dem er den durchschnittlichen Börsenpreis und damit die Höhe der Börseneinnahmen der ÜNB verringert. Na und? Trotz M-O-Effekt ist der Börsenpreis von 2011 auf 2012 gestiegen! Ihre Kausalkette funktioniert nicht! Sie ist fehlerhaft!

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 21:41

        HD: „Das Geld ist also da.“
        Klar, für sie ist genug Geld da. Es kommt direkt aus meinem Portemonnaie und dem aller anderen Bürger.
        Und NEIN, es gibt keinen Euro und keinen Cent in der EEG-Umlage, der aus sinkenden Börsenpreisen stammt. Jeder Cent in der EEG-Umlage resultiert aus EEG-Vergütungen! Das System zur Verwaltung mitgerechnet. Waren aber 2013 nur 0,03% aller Ausgaben. Also denken sie nicht mal drüber nach!
        Verdeutlichen sie sich den Zahlungsfluss im EEG-System und dann fällt ihnen ihr Unsinn auf.
        HD: „Wo es hin fließt, das von den Übertragungsnetz Betreiber kassiert wird, ist Ihr Geheimnis, was Sie im „Dunkeln“ halten.“

        Es ist gar kein Geheimnis! Es steht im Gesetz und ist auf dem EEG-Konto sichtbar, wohin die EEG-Umlage fließt. Sie reden Unsinn!
        HD: „Die Verbraucher haben es jedenfalls bezahlt.“

        NEIN! Die Verbraucher haben nur ihre EEG-Vergütung bezahlt, Herr Diehl!
        HD: „Weiter sage ich, mit den niedrigen Börsenpreisen, machen viele Marktteilnehmer noch lukrative Geschäfte,..“

        Ja klar, vor allem die Händler an der Börse.

        HD: „.. zu Lasten der Verbraucher über die höhere Umlage.“

        FALSCH! Denn mit der Umlage werden nur die EEG-Vergütungen bezahlt, die sie Herr Diehl und andere bekommen. Die Geschäfte an der Börse gehen mit Gewinn und Verlust nur durch die Bücher Börsenteilnehmer. Die EEG-Umlage taucht da gar nicht auf!

        HD: „Nur die EE, die den MOE auslösen sind die Verlierer dabei.“

        FALSCH! Erstens lösen nicht die EE den M-O-Effekt aus, sondern verstärken ihn nur durch Dumping auf volkswirtschaftlich sehr schädliche Weise und zweitens sind die EE-Betreiber die Gewinner, denn sei bekommen sofort einen Monat nach Erzeugung ihre volle Vergütung! Verlierer sind die Verbraucher, die diesen Mist bezahlen müssen!

        HD: „Das alles nenne ich „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung“
        Nun, wenn sie es nicht verstehen ist mir klar, dass es für sie eine Dunkelkammer ist. Aber gehen sie doch bitte nicht davon aus, dass ich es auch nicht verstehe.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 21:53

        HD: „Und ich habe Ihnen schon mehrfach dargelegt, dass die EE durch den MOE die Börsenpreise senken.“
        Richtig!
        HD: „und dieser Effekt an der Umlage abgezogen werden muss“

        FALSCH! Machen sie sich den Zahlungsfluss des EEG-Systems deutlich und sie erkennen den Unsinn, den sie da schreiben!
        HD: „Dabei ist vollkommen uninteressant wie ein Kraftwerk oder ein EVU -Geld verdient oder der Zahlungsfluss auf dem EEG Konto stattfindet.“

        Genau, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Sie stellen aber ständig den Zusammenhang her!
        HD: „Man muss lediglich, jährlich den MOE ermitteln, und an der Umlage abziehen.“

        FALSCH! Machen sie sich den Zahlungsfluss des EEG-Systems deutlich und sie bemerken den Unsinn, den sie da schreiben!
        HD: „Das wollen Sie, wie alle von der konventionellen Fraktion, nicht wahrhaben und möglichst vor der Öffentlichkeit im Dunkeln halten.“

        FALSCH! Es ist alles transparent im Gesetz und auf dem EEG-Konto zu sehen. Eine Position M-O-Effekt gibt es da nicht. Weder im Gesetz, noch auf dem EEG-Konto. Weil es da nichts zu suchen hat. Und ich habe es auch nicht verheimlicht, sondern im Gegenteil mehrfach an Beispielen vorgerechnet. Im Gegensatz zu ihnen. Sie behaupten einfach nur! 😀
        HD: „Sie haben doch oben demonstrativ bestätigt, dass der Merit Order Effekt in der Umlage steckt.“
        Rechnerisch, indirekt ja. Finanziell nicht! Wenn sie das nicht unterscheiden können, wird es ewig eine Dunkelkammer für sie bleiben.

        HD: „Und Sie wissen doch auch wer die Umlage bezahlt.“
        Ja, sehe ich deutlich auf meiner Stromrechnung.
        HD: „Machen Sie sich einen Reim drauf.“

        Hier kommt ihr Reim:
        Der Hans versteht zwar den M-O-E
        Bei der Umlage wird’s bei ihm aber zäh.
        Zu dick ist einfach das ideologische Brett
        Ein Loch für mehr Durchblick wäre doch nett.

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 23:06

        Herr Jensen
        Um es kurz zu machen, schicken Sie doch den Machern dieser Studie eine Mail, und teilen Sie denen mit, das alles falsch ist was Sie recherchiert haben.
        http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 23:14

        Und sie könnten sich mal kurz den Zahlungsfluss des EEG vor Augen führen und dann noch das EEG studieren, dann würden sie schnell merken, wo ihr Fehler liegt.

        Ich habe sie nun schon mehrmals aufgefordert, mal anhand des Zahlungsflusses zu erläutern, wie sie sich die Kürzung der EEG-Umlage vorstellen. Schaffen sie nicht. Stattdessen kommen sie nun wieder mit der Agora-Studie.
        Aber selbst die reden nicht von einer Kürzung der EEG-Umlage, sndern bestenfalls von einer Senkung der Endverbraucherpreise im Bereich der Grundversorgung.
        Dass damit die Verluste der EVU nur noch weiter steigen würden, sollten sie inzwischen verstanden haben.

        Wie geht der Zahlungsfluss bei Kürzung der EEG-Umlage? Na los, es ist gar nicht schwer.

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    Peter Jensen

    8. September 2014 um 10:24

    Ach, Hans, haben sie sich wieder beschwert und möchten einen Kommentar gelöscht haben? Dann geben sie sich gefälligst mehr Mühe mit ihrer Argumentation, dann muss ich nicht ständig auf den Unsinn hinweisen, den sie schreiben.

    Und fällt es nicht unter freie Meinungsäußerung, wenn ich der Meinung bin, dass jemand Unsinn schreibt und es auch begründe? Es ist ja nicht so, dass ich einfach so pauschal „Unsinn“ rufe… nein, ich begründe meine Meinung immer. Es sei denn, Hans spielt wieder sein copy-and-paste-Spielchen. Das nervt übrigens auch.
    Und werte SMA-Admins, kann ich nicht auch ein paar Beiträge von Hans löschen lassen, weil es einfach falsch ist, was er schreibt?

    Okay, Frage war rhetorisch. Von mir aus kann Hans weiter seine falschen Behauptungen aufstellen. 😀

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      Hans Diehl

      8. September 2014 um 11:36

      Herr Jensen ich verspreche Ihnen „hoch und heilig“ ich weiß nicht von was Sie sprechen.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 11:54

        Na dann war das hier ein anderer „Hans“:

        Laura 8. September 2014 um 09:54
        Hallo Hans, kannst du uns bitte an socialmedia@sma.de einen Screenshot schicken? Wir können leider nicht nachvollziehen welchen Beitrag du gelöscht haben möchtest. Viele Grüße Laura

        Ein anonymer Hans, der hier nur mitliest.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 12:23

        Na sowas, nun ist mir auch mal ein Fehler unterlaufen. 😀

        Hans, sie wollten nur einen Kommentar gelöscht haben, den sie falsch zugeordnet haben. Steht ein paar Kommentare über der Frage von SMA-Laura.

        Na dann… 😀

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    Hans Diehl

    7. September 2014 um 21:52

    @ Martin
    Die Umlage sinkt nicht zuletzt deshalb, weil die niedrig vergüteten Anlagen, gegenüber den höher
    Vergüteten, immer mehr zunehmen, bei gleich hoher Umlage.
    Warum soll eine niedrigere Umlage kein gutes Zeichen für die Endverbraucher sein.
    Sie gehen doch wohl nicht davon aus, dass die Versorger sich eine Senkung der Umlage unter den Nagel reisen.

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      Peter Jensen

      7. September 2014 um 22:58

      Hans sagt: „Die Umlage sinkt nicht zuletzt deshalb, weil die niedrig vergüteten Anlagen, gegenüber den höher Vergüteten, immer mehr zunehmen, bei gleich hoher Umlage.“

      ??? Hans? Wollen sie nochmal über diesen Satz nachdenken?

      Die Umlage soll sinken, wenn die Anzahl niedrig vergüteter Anlagen zunimmt? Wissen sie es nicht besser oder wollen sie wieder Nebelbomben werfen?

      Kleine Rechenaufgabe für sie:
      Jahr 1: 10 Leute kriegen 50 ct/kWh
      Jahr 2: 20 Leute kommen dazu und kriegen nur noch 40 ct/kWh
      Jahr 3: 30 Leute kommen dazu und kriegen nur noch 30 ct/kWh
      Jahr 4: 40 Leute kommen dazu und kriegen nur noch 20 ct/kWh

      Reicht zum Rechnen.
      Alle kriegen ihr Geld 20 Jahre lang (wir sind jetzt im 14. Jahr seit 2000). Und sie meinen nun, weil immer mehr Leute dazu kommen, die weniger Vergütung kriegen, sinkt die Gesamtsumme?
      Ich schreib ihnen mal die Lösung (jährliche Gesamtkosten) auf, falls sie es selbst nicht rauskriegen:
      Jahr 1: 500
      Jahr 2: 1300
      Jahr 3: 2200
      Jahr 4: 3000
      usw…

      Bis zum Jahr 2021 steigt die Umlage, solange alle Altanlagen weiter produzieren und neue hinzukommen. Außer, es scheint nicht soviel Sonne oder weht nicht so viel Wind.

      Und was soll der Zusatz „bei gleicher Umlage“? Ist das wieder so ein „Notausgang“ von ihnen? Die Umlage wird niemals gleich bleiben. Es wäre jedenfalls ein großer Zufall!

      Hier sind Experten am Werk, unglaublich! 😀

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 23:21

        Gut, war etwas unglücklich von mir formuliert.
        Hätte schreiben sollen bei zu hoher Umlage. Es ist ja bekannt, dass die im letzten Jahr zu hoch angesetzt war.
        Siehe hier:
        http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eeg-oekostrom-umlage-koennte-2015-erstmals-sinken-a-990032.html
        Das aktuelle Plus hängt nun damit zusammen, dass nach den Anstiegen der Vorjahre ein Puffer eingebaut worden ist.

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 09:02

        Peter Jensen sagt:
        Hier sind Experten am Werk, unglaublich!

        Da haben Sie wohl recht, wie man hier lesen kann.

        Hier noch mal Ihre Aussage. Zitat: Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Zitat Ende –

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 09:17

        Na na, Hans… nicht ablenken und irgendwie heimlich von der Bühne verziehen.

        Hans sagt: „Gut, war etwas unglücklich von mir formuliert. Hätte schreiben sollen bei zu hoher Umlage. Es ist ja bekannt, dass die im letzten Jahr zu hoch angesetzt war.“

        Das mit der „gleichen Umlage“ war nur eine Zusatzfrage von mir. Auch deutlich so zu verstehen.
        Das wichtige an ihrem Kommentar und meiner Antwort war (und auch deswegen mein Hinweis mit „den Experten“), ob sie der Meinung sind, dass die Umlage sinkt, weil Anlagen hinzukommen, die niedriger vergütet werden? Das haben sie so geschrieben!
        Das ist aber rechnersich erst ab dem Jahr 2022 möglich, es sei denn, Sonne und Wind produzieren mal erheblich weniger oder die Prognose des Vorjahres war zu hoch. Beides hat mit neuen Anlagen, die geringere Vergütung bekommen aber gar nichts zu tun!

        Hans sagt weiter: „Das aktuelle Plus hängt nun damit zusammen, dass nach den Anstiegen der Vorjahre ein Puffer eingebaut worden ist.“

        Nun, da haben sie wieder eine Banalität gepostet, die keiner bestreitet und die überhaupt nicht zur Diskussion steht. Aber auch das hat mit neuen Anlagen, die geringere Vergütung erhalten, nichts zu tun.
        Im übrigen hat der Liquiditätspuffer erhebliche Zinskosten eingespart, wie ich ihnen schon mal anhand des Vergleichs der EEG-Konten 2013 und 2014 vorgrechnet habe. Sie erinnern sich? Ist ein paar Hundert Kommentare her.
        Übrigens, sich jetzt hinterher hinzustellen und besserwisserisch zu rufen: „der Puffer war aber viel zu hoch“ ist schlechter Stil! Denn hinterher wissen es immer alle besser.

        Was macht eigentlich ihre Bewerbung an die ÜNB als Beistand bei den Kreditverhandlungen mit den Banken? Sie könnten auch noch auf ihre Expertise zur richtigen Berechnung eines Liquiditätspuffers verweisen.

        Kann gut sein, dass die Umlage wegen des Puffers ein wenig sinkt. Schön für uns alle. Sie sinkt aber auf keinen Fall, weil die sog. EE plötzlich billiger werden.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 09:21

        Jetzt fängt der wieder damit an… 😀

        „Hier noch mal Ihre Aussage. Zitat: Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Zitat Ende“

        Na da hab ich doch auch noch was für sie, Hans:

        „Denn sie glauben folgendes: Wenn der durchschnittliche Börsenpreis, also der aus 35.040 Viertelstundenpreisen ermittelte Durchschnitt über’s Jahr um 1 oder 1,5 ct fällt, dann haben alle Versorger in Deutschland auch 1 oder 1,5 ct günstigere Beschaffungskosten. Und die sollen und können die mit Zeitversatz an ihre Endkunden weitergeben. DAS glauben sie! Merken sie nicht selbst, welcher Unsinn das ist? Stellen sie sich vor, wir haben beide je 10.000 Euro auf dem Konto. Also im Schnitt auch 10.000, logisch! Wenn ich jetzt 100.000 Euro im Lotto gewinne, dann haben wir beide im Schnitt jeder 60.000 Euro auf dem Konto. Jetzt stellen sie sich mal vor, nach einem Jahr meldet sich bei ihnen das Finanzamt und möchte die Zinserträge auf ihre durchschnittlichen 60.000 Euro versteuern! Sie würden den Finanzbeamten für bescheuert erklären oder nach der versteckten Kamera fragen, oder? So geht’s mir mit ihnen. Für ganz bescheuert halte ich sie nun nicht, aber versteckte Kamera passt noch weniger. Bleibt für mich als Erklärung nur ideologische Verbohrtheit, wenn sie den Unsinn mit den durchschnittlichen Börsenpreisen nicht erkennen wollen. Ihr durchschnittlicher Börsenpreis ist genauso unbrauchbar wie die durchschnittliche Anzahl Haushalte, die man mit WKA versorgen könnte oder eine durchschnittliche globale Temperatur (auch so ein Leblingsspielzeug der Öko-Fraktion).“

        Wollen sie das Spielchen noch n paar Runden spielen? 😀

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 10:40

        Herr Jensen, bevor Sie jetzt wieder all zu weit ausholen, schauen Sie doch mal auf den Ausgangspunkt, und das was Martin geschrieben hat

        Zitat:
        Hätten sie mal Peters Links gelesen, wüssten sie auch warum die Umlage sinkt…
        War halt kein gutes Jahr für die EE, deshalb stehen ja jetzt auch einige Stadtwerke vor der Pleite, es wurde schlicht zu wenig Strom produziert. Zitat Ende.

        „War halt kein gutes Jahr für die EE.“ Die Betonung liegt doch auf „Jahr“

        Dazu habe ich geschrieben:
        Die Umlage sinkt nicht zuletzt deshalb, weil die niedrig vergüteten Anlagen, gegenüber den höher
        Vergüteten, immer mehr zunehmen, bei gleich hoher Umlage. Zitat Ende.

        Natürlich bezogen auf das Jahr. Wohl wissend, dass die Umlage für dieses Jahr ohne hin zu hoch angesetzt war.

        Fazit: Nicht nur ein schlechtes EE Jahr, wie Martin meint, sondern auch der Umstand, dass die Umlage zu hoch angesetzt war bei immer mehr niedriger vergüteten Anlagen. Bezogen auf das Jahr. wohl gemerkt.

        Was Sie jetzt daraus machen wollen zeigt, dass Sie nach einem Erfolgserlebnis suchen.

        Übrigens mit den 1,5 Cent, das hab ich Ihnen ja schon mehrmals erklärt, dass das der Merit Order Effekt ist, den die EE auslösen. Die 1,5 Cent muss man lediglich an der Umlage abziehen, dann kommen sie den Verbrauchern zugute, und werden nicht von Marktteilnehmern abgeschöpft.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 10:44

        Hans, ich weiß ja nicht, wieso sie mich immer wieder mit folgendem zitieren:

        „Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse.“

        … aber wahrscheinlich haben sie einfach nur nicht verstanden, was das heißt. Ich versuche es mal mit anderen Worten:

        Wenn in 2011 ggü 2010 der durchschnittliche Börsenpreis gesunken ist, dann haben in 2011 nur diejenigen davon profitiert, die auch an der Börse gehandelt haben. Das sind zu 2/3 Stromhändler und nur eine Handvoll EVU. Die allermeisten EVU haben langfristige OTC-Lieferverträge mit anderen Preisen.
        Nun werden nach und nach in 2011 und 2012 und 2013 die alten Lieferverträge auslaufen. Die EVU schließen neue Verträge ab. Sie müssen neue Verträge OTC über große Mengen abschließen, da die benötigten Mengen gar nicht an der Börse verfügbar sind.
        Der neue Vertrag wird mit einem Kraftwerksbetreiber abgeschlossen. Nun wird es so sein, dass die Preisformel in dem neuen Vertrag als Basis die gesunkenen durchschnittlichen Börsenpreise beinhaltet. Und nun kommt der Teil, den sie ignorieren oder nicht verstehen. Börsenpreise sind Grenzkostenpreise. Also nur variable Kosten ohne Fixkostendeckung. Sowas kann man kurzfristig mal an der Börse machen, um Restmengen zu verkaufen. Langfristig (und das geht schon ab ein paar Monaten los) müssen Vollkosten gedeckt sein. Also Abschreibungen, Zinsen, Löhne und natürlich auch Investitionen. Was glauben sie also, welcher Preis in dem Vertrag drin steht? Mit Sicherheit nicht der durchschnittliche Börsenpreis. Da kommen dann eben Aufschläge drauf, die der Kraftwerksbetreiber beötigt, um seine Fixkosten zu decken.
        Tendenziell wird es sicherlich etwas billiger, aber nicht in der Höhe wie die Börsenpreise gesunken sind.
        Deswegen ist es Unsinn, einfach eine Senkung der Umlage oder Verbraucherpreise in Höhe des Rückgangs der Börsenpreise zu fordern. Das ist Quatsch!

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 11:06

        Hans, sie scheinen ihren Fehler eingesehen zu haben. Aber anstatt ihn zuzugeben, stiften sie jetzt immer mehr Verwirrung, reden um den Brei herum und kleistern ihre Aussagen dermaßen zu, dass am Ende keiner mehr ihren Fehler erkennen soll. Ich erkenne ihn aber!

        Wenn sie 10 Anlagen haben, die jeder 10 Euro bekommen und im nächsten Jahr kommen 10 Anlagen hinzu, die nur noch 8 Euro bekommen, dann kann die Umlage bei gleicher Produktion nicht sinken. Nicht, solange die 10 Anlagen mit 10 Euro Vergütung diese auch weiterhin bekommen. Und nach EEG bekommen alle Anlagen ihre Vergütung für 20 Jahre. Plus das Jahr der Installation, also von 2000 bis 2021.
        Erst ab dem Jahr 2022 kann die EEG-Umlage aufgrund der niedrigeren Vergütung sinken. Vorher nicht! Das ist simple Mathematik. Wenn sie also jetzt in 2014 die sinkenden Vergütungen als Grund für einen Rückgang der EEG-Umlage anführen oder auch nur in diesem Zusammenhang erwähnen, dann sind das fehlende Mathe-Kenntnisse oder Nebelbomben.
        Die EEG-Umlage kann bis 2022 nur sinken, wenn weniger Strom produziert wird (wegen Wetter oder Aufall von Anlagen) oder wenn die Prognose zu hoch war oder wenn zB die Befreiungen der Industrie zurückgenommen werden. Mit den niedrigeren Vergütungen hat das alles nichts zu tun.
        Und wenn sie sagen:
        „Die niedriger vergüteten Anlagen/pro Jahr, ( weniger Ausgaben als prognostiziert ) sind ein zusätzlicher Senkungseffekt, wenn die Umlage zu hoch angesetzt ist wie in diesem Jahr.“
        dann ist auch das falsch. Es ist kein zusätzlicher Senkungseffekt, sondern der ganz normale Effekt bei zu hoher Schätzung. Denn die niedrigen Vergütungen sind in der Schätzung/Prognose schon enthalten.
        Die ÜNB Kennen ja die Vergütungssätze.

        Aber Prognosen sind eben schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. 😀

        Im übrigen hat der Liquiditätspuffer die Zinskosten erheblich gesenkt.

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 11:30

        Peter Jensen sagt:
        … aber wahrscheinlich haben sie einfach nur nicht verstanden, was das heißt. Ich versuche es mal mit anderen Worten:
        Wenn in 2011 ggü 2010 der durchschnittliche Börsenpreis gesunken ist, dann haben in 2011 nur diejenigen davon profitiert, die auch an der Börse gehandelt haben. Das sind zu 2/3 Stromhändler und nur eine Handvoll EVU. Die allermeisten EVU haben langfristige OTC-Lieferverträge mit anderen Preisen.
        Nun werden nach und nach in 2011 und 2012 und 2013 die alten Lieferverträge auslaufen. Die EVU schließen neue Verträge ab. Sie müssen neue Verträge OTC über große Mengen abschließen, da die benötigten Mengen gar nicht an der Börse verfügbar sind.
        @ Herr Jensen
        Bestreitet ich das irgend wo, dass das so ist ?. Im Gegenteil, ich verweise doch ständig auf die Studie, wo es bei den gesunkenen Beschaffungskosten heißt, die fallen an, „Wenn auch Zeit versetzt“
        Was Sie jetzt nicht erwähnen, ist die Tatsache, dass die langfristigen Terminverträge schon während ihrer Laufzeit, mit billigem Strom vom Spotmarkt bedient werden, wenn der Börsenpreis da unter den Preisen der Langzeitverträge liegt.
        Deshalb nimmt doch der Handel am Spotmarkt in den letzten Jahren enorm zu.
        Schauen Sie mal hier: http://www.iwr.de/news.php?id=22065
        Leipzig, Münster – An der Energiebörse European Energy Exchange (EEX) in Leipzig geht man für den Strombereich davon aus, dass der Kurzfristhandel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig nimmt das Handelsvolumen für Termingeschäfte mit Strom ab. Wie Peter Reitz, Vorstandvorsitzender der EEX, im Interview mit der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ erklärte

        Peter Jensen sagt:
        Der neue Vertrag wird mit einem Kraftwerksbetreiber abgeschlossen. Nun wird es so sein, dass die Preisformel in dem neuen Vertrag als Basis die gesunkenen durchschnittlichen Börsenpreise beinhaltet. Und nun kommt der Teil, den sie ignorieren oder nicht verstehen. Börsenpreise sind Grenzkostenpreise. Also nur variable Kosten ohne Fixkostendeckung. Sowas kann man kurzfristig mal an der Börse machen, um Restmengen zu verkaufen. Langfristig (und das geht schon ab ein paar Monaten los) müssen Vollkosten gedeckt sein. Also Abschreibungen, Zinsen, Löhne und natürlich auch Investitionen. Was glauben sie also, welcher Preis in dem Vertrag drin steht? Mit Sicherheit nicht der durchschnittliche Börsenpreis. Da kommen dann eben Aufschläge drauf, die der Kraftwerksbetreiber beötigt, um seine Fixkosten zu decken.

        @Herr Jensen
        Jetzt kommt meine Frage, die Sie an anderer Stelle noch nicht beantwortet haben.
        Warum muss, – wenn lediglich die Beschaffungskosten gesunken sind – das gesamte Geschäftsmodell neu aufgebaut werden. Die maßgebenden Grenzkosten vom Börsenpreis oder die Fixkosten waren doch vorher auch schon berücksichtigt. Man muss lediglich die gesunkenen Beschaffungskosten bei den Endverbraucher Tarifen berücksichtigen.
        Genau das ist es, was ich „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung nenne. Da wird ein komplett neues Geschäftsmodel aufgebaut und dabei die Einsparungen, die durch die EE entstanden sind vor der Öffentlichkeit verborgen eingesackt.

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 11:50

        Hans sagt: „Was Sie jetzt nicht erwähnen, ist die Tatsache, dass die langfristigen Terminverträge schon während ihrer Laufzeit, mit billigem Strom vom Spotmarkt bedient werden, wenn der Börsenpreis da unter den Preisen der Langzeitverträge liegt.“
        Hans, was meinen sie, wie oft das passiert und in welchem Verhältnis das zur gesamten Strommenge in Deutschland steht? Hab ich ihnen übrigens auch schon vor Hunderten Kommentaren erklärt!
        Wenn ein EVU einen OTC-Liefervertrag hat, dann kann das EVU schon mal gar nicht auf günstigere Börsenpreise ausweichen, denn es hat ja den Vertrag und die Verpflichtung zur Zahlung des vereinbarten Kaufpreises. Also kann nur das Kraftwerk davon profitieren. Das geht nur, wenn der Strompreis unter seinen Gestehungskosten liegt. Bei einem Grundlastkraftwerk sind das zwischen 1 und 3 ct/kWh. Also erst, wenn der Börsenpreis darunter fällt, wird das eigene Kraftwerk abgeregelt und an der Börse der Strom beschafft. Es trifft also für den überwiegenden Anteil der Grundlastlieferungen in Deutschland gar nicht zu!
        Es funktioniert nur zu Spitzenzeiten, wenn Spitzenlastkraftwerke mit Gestehungskosten von 5 bis 8 ct/kWh nicht zum Zuge kommen und deswegen Mengen an der Börse nachkaufen. Die Spitzenlastmengen machen aber nur einen geringen Teil der gesamten Strommenge aus. Die meisten EVU betrifft das nicht.
        Außerdem –auch zum wiederholten Male- an der Börse handeln zu 2/3 Händler. Die packen bei jedem Geschäft ihre Marge drauf. Die Börse ist schließlich ein HANDELSPLATZ! Und die Ausweitung des Handelsvolumens beruht auf Hin-und-Her-Handeln (Churn rate-hab ich ihnen auch schon mehrfach erklärt). Deswegen ist es falsch, wenn sie meinen, ein größeres Handelsvolumen bedeutet genauso viel mehr Einkauf durch EVU!
        Noch einmal: es ist falsch, anzunehmen, dass ein durchschnittlicher Rückgang der Börsenpreise auch zu einem gleichhohen Rückgang der Beschaffungskosten für EVU führt! Das ist naiv und nicht zu Ende gedacht. Oder auch Propaganda!

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 12:07

        Peter Jensen sagt:

        Noch einmal: es ist falsch, anzunehmen, dass ein durchschnittlicher Rückgang der Börsenpreise auch zu einem gleichhohen Rückgang der Beschaffungskosten für EVU führt! Das ist naiv und nicht zu Ende gedacht. Oder auch Propaganda!

        Herr Jensen, wenn Sie natürlich bei jeder Senkung der Beschaffungskosten ein neues Geschäftsmodell kreieren, wo die Einsparung untergeht, wird das so sein. Deshalb haben Sie auch den 2.Teil meines Beitrages peinlichst ausgeklammert.

        Zur Erinnerung.

        Zitat:

        @Herr Jensen
        Jetzt kommt meine Frage, die Sie an anderer Stelle noch nicht beantwortet haben.
        Warum muss, – wenn lediglich die Beschaffungskosten gesunken sind – das gesamte Geschäftsmodell neu aufgebaut werden. Die maßgebenden Grenzkosten vom Börsenpreis oder die Fixkosten waren doch vorher auch schon berücksichtigt. Man muss lediglich die gesunkenen Beschaffungskosten bei den Endverbraucher Tarifen berücksichtigen.
        Genau das ist es, was ich „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung nenne. Da wird ein komplett neues Geschäftsmodel aufgebaut und dabei die Einsparungen, die durch die EE entstanden sind vor der Öffentlichkeit verborgen eingesackt. –

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        Peter Jensen

        8. September 2014 um 12:46

        Hans sagt: „Jetzt kommt meine Frage, die Sie an anderer Stelle noch nicht beantwortet haben. Warum muss, – wenn lediglich die Beschaffungskosten gesunken sind – das gesamte Geschäftsmodell neu aufgebaut werden.“

        Ich habe es ihnen schon beantwortet, tu‘ es aber gern nochmal! 😀

        Was soll das Gerede vom „neuen Geschäftsmodell?“

        Das klassische Geschäftsmodell eines deutschen EVU sieht so aus:
        -Einkauf des Grundlaststroms bei den „großen Vier“, denn nur die betreiben die großen Grundlastkraftwerke (AKW und Braunkohle) über langfristige OTC-Lieferverträge und Versorgung der Kunden damit
        jetzt kommen entweder/oder-Varianten, die vom Markt abhängig sind:
        -Produktion von Mittel- und Spitzenlaststrom in eigenen GuD-, Steinkohle- oder BHKW (die GuD- und Kohlekraftwerke werden auch oft im Verbund mit anderen EVU betrieben)
        -Verkauf dieser Mengen an der Börse oder Versorgung der eigenen Kunden mit diesen Mengen

        Ein EVU hat also Kosten für den Grundlaststrom (der ist eh schon günstiger als der Börsenpreis, da kann also nichts mehr sinken), Kosten für die Brennstoffbeschaffung für die eigenen Kraftwerke (diese Kosten haben auch nichts mit dem Börsenpreis zu tun), Kosten für Personal, Abschreibungen, Kapitaldienst, Investitionen, Mieten, IT, Vertrieb usw…
        Dann hat ein EVU auch Einnahmen aus dem Verkauf seines Mittel- und Spitzenlasstroms.
        Die sich ergebende Lücke wird gefüllt durch die Endkundenpreise. Da kommen dann die restlichen Einnahmen her, damit das EVU keinen Verlust macht.
        Und nun schauen sie sich diese Posten alle mal einzeln an und überlegen, wo was sinkt und wo was steigt und dann erkennen sie die Probleme der EVU und hoffentlich, dass ihre These FALSCH ist, wonach gesunkene Börsenpreise automatisch zu sinkenden Endkundenpreisen führen.
        Wenn überhaupt, dann führt Wettbewerbsdruck zu sinkenden Preisen. Oder kennen sie ein Gesetz (legal oder ökonomisch, wonach ein Unternehmen automatisch sinkende Kosten an seine Kunden weitergibt). Ich nicht! Und das ist gut so!

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      Martin

      8. September 2014 um 09:58

      Weil ees schlicht nicht wahr ist.
      Die Umlage sinkt aus genau zwei Gründen eventuell um ein kleines bisschen…
      Es war ein schlechtes Jahr für WKA Betreiber, deshalb machen auch die Hälfte der WKA Betreiber Verluste. Sage nicht ich, sondern der Verband der Windkraftbetreiber.
      Da die Höhe der Umlage jedes Jahr geschätzt werden muss und letztes Jahr deutlich zu niedrig war wawar man für dieses Jahr etwas vorsichtiger. Sagen Sie selber 😉
      Und wie Peter vollkommen Richtig Ihnen vorgerechnet hat, sinken kann sie Aufgrund neuer Anlagen nicht,dadas ist schlicht sachlich falsch und sollte sogar Ihnen einleuchtend.

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        Hans Diehl

        8. September 2014 um 10:48

        Martin sagt:
        Und wie Peter vollkommen Richtig Ihnen vorgerechnet hat, sinken kann sie Aufgrund neuer Anlagen nicht,dadas ist schlicht sachlich falsch und sollte sogar Ihnen einleuchtend.

        @Martin
        Die niedriger vergüteten Anlagen/pro Jahr, ( weniger Ausgaben als prognostiziert ) sind ein zusätzlicher Senkungseffekt, wenn die Umlage zu hoch angesetzt ist wie in diesem Jahr.

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    Hans Diehl

    7. September 2014 um 08:25

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3614x&id=27060
    Münster – Die Milliarden-Überschüsse auf dem Konto nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind im August 2014 wieder gestiegen. Dabei kann die EEG-Novelle noch gar nicht greifen. Aber schon jetzt steigen die Aussichten auf eine Senkung der EEG-Umlage im nächsten Jahr.

    Man darf gespannt sein, ob es tatsächlich zur Strompreissenkung kommt, oder ob man sich wieder was einfallen lässt um es den Verbrauchern vorzuenthalten. Irgend eine Position mehr, auf der EEG Ausgabenseite, die nichts mit der Vergütung zu tun hat, wird man schon erfinden.

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      Peter Jensen

      7. September 2014 um 10:31

      … sagte der Verursacher aller Kosten. Und blieb wie immer jeden Beweis schuldig! 😀

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 12:51

        Und wieder ein mal muss der Verursacher der Kosten, eine Aussage des Herrn Jensen ergänzen oder bei Lichte betrachten, um das zu zeigen, was der Öffentlichkeit verschwiegen, und den Verbrauchern vorenthalten wird.

        Das ist Mengenlehre, war so weit ich mich erinnern kann, nur Kurzfristig ein Pflichtfach nach den Grundschuljahren.

        Vereinfachtes Beispiel:

        Ohne EEG Strom: Es werden in einer Stunde an der Börse 100 Kwh zu je 0,25 Euro/Kwh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 25 Euro.

        Mit EEG Strom: Es werden 15 Kwh nach EEG für durchschnittlich 0,30Euro/Kwh eingespeist und an der Börse die restlichen 85Kwh für nur noch 0,20Euro/Kwh.
        Der EEG Strom kostet 4,50Euro der an der Börse 17,00Euro, macht zusammen 21,50Euro. Also 3,50Euro weniger als ohne EEG Strom, obwohl der doch teurer ist.

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        Peter Jensen

        7. September 2014 um 13:10

        Sagte der EEG-Profteur Hans Diehl, der zusammen mit allen anderen EE-Betreibern den Bürgern des Landes jedes Jahr mehrere Milliarden Euro für nutzlosen Zufallsstrom aus der Tasche zieht und die Stromkosten durch seine zufällige und gemeinwohlschädigende Erzeugung inzwischen um mehr als 7 ct/kWh erhöht hat und mit seinen „Rechenkünsten“ nur von der Realität ablenken will.

        Großes Kino, Hans! 😀

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 13:33

        Als ich mich hier als hobby Recherchierer outete, haben Sie sofort Respekt einflößend gepostet, dass ich hier mit Profis im Ringstehen würde.
        Sie hängen gegenwärtig ganz schön in den Ringseilen, und retten sich mit Polemik über die Runden, um in der Boxersprache zu bleiben.
        Ich werde Ihnen jetzt erst mal eine Erholungspause gönnen.Es sei denn Sie mischen sich mal wieder
        irreführend ein wenn ich was EE Positives poste.

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        Peter Jensen

        7. September 2014 um 13:40

        Da nichts von dem falsch ist, was ich geschrieben habe, bleiben dem EEG-Profiteur Hans nur wieder billige Polemik und lächerliche Behauptungen.

        Ich hänge also in den Ringseilen. 😀

        Sie kommen mir vor wie der schwarze Ritter aus Monty Pythons „Ritter der Kokosnuss“. 😀 Kennen sie das, Hans?

        Der Ritter tönte laut, nachdem ihm in einem Schwertkampf Arme und Beine verloren gingen: okay, einigen wir uns auf ein Unentschieden!

        Dass sie sich mal ne Pause gönnen sollten, habe ich ihnen schon vor mehreren Kommentaren mal vorgeschlagen, bevor sie sich hier immer mehr öffentlich blamieren.

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 14:08

        Peter Jensen sagt:

        Da nichts von dem falsch ist, was ich geschrieben habe, bleiben dem EEG-Profiteur Hans nur wieder billige Polemik und lächerliche Behauptungen. –

        @ Herr Jensen

        Gut, einer geht noch.

        Hier noch mal Ihre Aussage. Zitat: Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Zitat Ende. –

        Ich musste Ihnen erklären, dass die Beschaffungskosten , wenn auch Zeit versetzt für alle gesunken sind.

        Haben Sie also doch was Falsches geschrieben. Na, ja, man erinnert sich halt nicht gerne an Unangenehmes..

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        Peter Jensen

        7. September 2014 um 16:30

        Och Hans, da geht doch noch mehr… 😀

        Denn sie glauben folgendes: Wenn der durchschnittliche Börsenpreis, also der aus 35.040 Viertelstundenpreisen ermittelte Durchschnitt über’s Jahr um 1 oder 1,5 ct fällt, dann haben alle Versorger in Deutschland auch 1 oder 1,5 ct günstigere Beschaffungskosten. Und die sollen und können die mit Zeitversatz an ihre Endkunden weitergeben. DAS glauben sie! Merken sie nicht selbst, welcher Unsinn das ist? Stellen sie sich vor, wir haben beide je 10.000 Euro auf dem Konto. Also im Schnitt auch 10.000, logisch! Wenn ich jetzt 100.000 Euro im Lotto gewinne, dann haben wir beide im Schnitt jeder 60.000 Euro auf dem Konto. Jetzt stellen sie sich mal vor, nach einem Jahr meldet sich bei ihnen das Finanzamt und möchte die Zinserträge auf ihre durchschnittlichen 60.000 Euro versteuern! Sie würden den Finanzbeamten für bescheuert erklären oder nach der versteckten Kamera fragen, oder? So geht’s mir mit ihnen. Für ganz bescheuert halte ich sie nun nicht, aber versteckte Kamera passt noch weniger. Bleibt für mich als Erklärung nur ideologische Verbohrtheit, wenn sie den Unsinn mit den durchschnittlichen Börsenpreisen nicht erkennen wollen. Ihr durchschnittlicher Börsenpreis ist genauso unbrauchbar wie die durchschnittliche Anzahl Haushalte, die man mit WKA versorgen könnte oder eine durchschnittliche globale Temperatur (auch so ein Leblingsspielzeug der Öko-Fraktion).

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 16:47

        Wo liegt das Problem??

        Die 1,5 Cent sind so etwa der Merit Order Effekt den die EE bewirken. . Ziehen Sie die 1,5 Cent an der Umlage ab, dann kommen sie den Verbrauchern zugute und verschwinden nicht irgendwo im Markt geschehen, wie Sie das hier seitenlang vernebeln wollen.

        Dazu kommt noch, dass die Umlage eine 4 vorm Komma hat, und Sie haben einen „Giftpfeil“ weniger im Köcher, bei der Volksverdummung gegen die Energiewende.

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        Peter Jensen

        7. September 2014 um 16:54

        Wo das Problem liegt? Na bei ihnen und ihrer Durchschnittsbetrachtung. 😀

        Denn sie glauben folgendes: Wenn der durchschnittliche Börsenpreis, also der aus 35.040 Viertelstundenpreisen ermittelte Durchschnitt über’s Jahr um 1 oder 1,5 ct fällt, dann haben alle Versorger in Deutschland auch 1 oder 1,5 ct günstigere Beschaffungskosten. Und die sollen und können die mit Zeitversatz an ihre Endkunden weitergeben. DAS glauben sie! Merken sie nicht selbst, welcher Unsinn das ist? Stellen sie sich vor, wir haben beide je 10.000 Euro auf dem Konto. Also im Schnitt auch 10.000, logisch! Wenn ich jetzt 100.000 Euro im Lotto gewinne, dann haben wir beide im Schnitt jeder 60.000 Euro auf dem Konto. Jetzt stellen sie sich mal vor, nach einem Jahr meldet sich bei ihnen das Finanzamt und möchte die Zinserträge auf ihre durchschnittlichen 60.000 Euro versteuern! Sie würden den Finanzbeamten für bescheuert erklären oder nach der versteckten Kamera fragen, oder? So geht’s mir mit ihnen. Für ganz bescheuert halte ich sie nun nicht, aber versteckte Kamera passt noch weniger. Bleibt für mich als Erklärung nur ideologische Verbohrtheit, wenn sie den Unsinn mit den durchschnittlichen Börsenpreisen nicht erkennen wollen. Ihr durchschnittlicher Börsenpreis ist genauso unbrauchbar wie die durchschnittliche Anzahl Haushalte, die man mit WKA versorgen könnte oder eine durchschnittliche globale Temperatur (auch so ein Leblingsspielzeug der Öko-Fraktion).

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 18:34

        Oha, jetzt muss Sie tatsächlich jemand aus den Seilen holen.

        Er muss das letzte Wort haben, selbst wenn er nichts mehr zu sagen hat.:

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        Peter Jensen

        7. September 2014 um 18:47

        … sagt der, der seit Hunderten Kommentaren immer wieder denselben Unsinn postet. 😀

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 21:51

        @ Martin
        Die Umlage sinkt nicht zuletzt deshalb, weil die niedrig vergüteten Anlagen, gegenüber den höher
        Vergüteten, immer mehr zunehmen, bei gleich hoher Umlage.
        Warum soll eine niedrigere Umlage kein gutes Zeichen für die Endverbraucher sein.
        Sie gehen doch wohl nicht davon aus, dass die Versorger sich eine Senkung der Umlage unter den Nagel reisen.

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      Martin

      7. September 2014 um 20:53

      Herr Diehl,

      Hätten sie mal Peters Links gelesen, wüssten sie auch warum die Umlage sinkt…
      War halt kein gutes Jahr für die EE, deshalb stehen ja jetzt auch einige Stadtwerke vor der Pleite, es wurde schlicht zu wenig Strom produziert.
      Dass das jetzt ein gutes Zeichen für den Endkunden ist, glauben sie wohl selbst nicht….

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        Hans Diehl

        7. September 2014 um 21:55

        @ Martin
        Die Umlage sinkt nicht zuletzt deshalb, weil die niedrig vergüteten Anlagen, gegenüber den höher
        Vergüteten, immer mehr zunehmen, bei gleich hoher Umlage.
        Warum soll eine niedrigere Umlage kein gutes Zeichen für die Endverbraucher sein.
        Sie gehen doch wohl nicht davon aus, dass die Versorger sich eine Senkung der Umlage unter den Nagel reisen.

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    Hans Diehl

    5. September 2014 um 19:31

    Peter Jensen sagt

    Oh Gott, ich wusste es: jetzt geht die ganze sinnlose Diskussion wieder von vorn los. Hans sagt: “In der Zwischenzeit werden die gesunkenen Beschaffungskosten genutzt, in dem an der Börse … immer dann Strom zugekauft wird, und die langfristigen Verträge bedient, wenn da der Preis unter dem der Langzeitverträge liegt

    Herr Jensen
    Das habe ich eigentlich nur am Rande erwähnt. War ein Fehler wie sich jetzt herausstellt.
    Sie benutzen das jetzt geschickt um vom Wesentliche abzulenken., starten wieder mal ein Ablenkungsmanöver
    Also vergessen Sie die sinnlose Diskussion und gehen Sie auf das Folgende in meinem Beitrag ein

    @ Herr Jensen
    Leider muss ich Ihnen selbst mit meinem „simplen“ Denken widersprechen, und zum wiederholten male erklären, dass es überhaupt nicht ausschlaggebend ist ob jemand, oder wer direkt an der Börse kauft. An der Börse wird am Spotmarkt zwar auch kurzfristig gehandelt, dabei wird nach dem Merit Order Prinzip ein Preis ermittelt, der dann für alle Handelsarten richtungsweisend ist.
    Schauen Sie sich mal den folgenden Satz aus der Studie an.
    Zitat:
    Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Zitat Ende.
    Was glauben Sie denn, was die mit dem Zeitversatz sagen wollen. Nichts anderes als dass der an der Börse ermittelte durchschnittliche Preis eine Weile brauch, bis er auf die anderen längerfristigen Handelsarten Einfluss nimmt.Die langfristigen Verträge z.B. am Terminmarkt müssen ja erst mal auslaufen um neu verhandelt zu werden.

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      Peter Jensen

      5. September 2014 um 19:39

      Achso, jetzt soll ich also aus ihren Kommentaren auch noch rausfiltern, was sie für wichtig halten. Und wenn ich das nicht erkenne und auf einen Teil, der ihnen unwichtig erscheint, antworte, dann vernebele ich wieder.

      Oh Mann… 😀 Warum schreiben sie dann was, wenn es unwichtig ist?

      Und zum zweiten Teil habe ich ihnen bereits geantwortet. Ist noch gar nicht lange her. Behaupten sie nicht wieder, ich hätte noch nicht geantwortet. Wenn sie das nicht sehen, liegt es an ihnen, nicht an mir.

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 20:34

        Dann machen wir das mal etwas konkreter:
        Peter Jensen sagt:
        Wenn man nur so simpel denkt, dann schon. Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Und nur ein kleiner Teil der Strommengen wird an der Börse gehandelt. Die längerfristigen OTC-Lieferverträge haben andere Preise. Und in diesen Verträgen stehen auch keine Börsen-Grenzkosten als Preis. Nein, da steht vlt. der Börsenpreis als Basis, aber dann gibt es Aufschläge, denn bei OTC wird Strom zu Vollkosten verkauft. An der Börse werden nur Restmengen zu Grenzkosten gehandelt. Langfristige Lieferverträge werden aber nicht zu Grenzkosten abgeschlossen, denn dann wären die Lieferanten nach einem Jahr pleite.
        @ Herr Jensen
        Leider muss ich Ihnen selbst mit meinem „simplen“ Denken widersprechen, und zum wiederholten male erklären, dass es überhaupt nicht ausschlaggebend ist ob jemand, oder wer direkt an der Börse kauft. An der Börse wird am Spotmarkt zwar auch kurzfristig gehandelt, dabei wird nach dem Merit Order Prinzip ein Preis ermittelt, der dann für alle Handelsarten richtungsweisend ist. Schauen Sie sich mal den folgenden Satz aus der Studie an.
        Zitat: Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Zitat Ende.
        Was glauben Sie denn, was die mit dem Zeitversatz sagen wollen. Nichts anderes als dass der an der Börse ermittelte durchschnittliche Preis eine Weile brauch, bis er auf die anderen längerfristigen Handelsarten Einfluss nimmt.Die langfristigen Verträge z.B. am Terminmarkt müssen ja erst mal auslaufen um neu verhandelt zu werden. –
        Da wollten Sie uns mit kernigen Worten wieder was weismachen.
        An „Stammtischen“ hätten Sie die Realität möglicherweise mit der Bemerkung komplex vernebeln können, aber nicht bei mir.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 20:41

        Und jetzt posten sie ihren Kommentar zum dritten Mal? Soll ich ihnen auch das gleiche antworten wie vorhin? Und dann posten sie nochmal? 😀

        Sie wollten etwas konkreter machen. Kommt das noch?

        Hans, machen sie mal ne Pause. 😀

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 22:33

        Peter Jensen sagt:
        Sie wollten etwas konkreter machen. Kommt das noch?

        @ Herrr Jensen, hier ist es.

        Peter Jensen hat das Folgende gepostet.,

        Wenn man nur so simpel denkt, dann schon. Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Und nur ein kleiner Teil der Strommengen wird an der Börse gehandelt. Die längerfristigen OTC-Lieferverträge haben andere Preise. Und in diesen Verträgen stehen auch keine Börsen-Grenzkosten als Preis. Nein, da steht vlt. der Börsenpreis als Basis, aber dann gibt es Aufschläge, denn bei OTC wird Strom zu Vollkosten verkauft. An der Börse werden nur Restmengen zu Grenzkosten gehandelt. Langfristige Lieferverträge werden aber nicht zu Grenzkosten abgeschlossen, denn dann wären die Lieferanten nach einem Jahr pleite.

        Das ist natürlich falsch, denn die gesunkenen Beschaffungskosten schlagen – wenn auch Zeit versetzt – auf alle Handelsarten durch.

        Damit wollte Herr Jensen eine Antwort auf meine Frage geben, wo die gesunkenen Beschaffungskosten zu Buche schlagen wenn sie nicht beim Verbraucher ankommen. Fehl geschlagen, wie man sieht.

        Hier die bestätigung zu dem was ich geschrieben habe.

        http://www.iwr.de/news.php?id=25752

        Sinkende Terminmarkpreise für 2015
        Der stetig sinkende Spotmarktpreis schlägt sich auch in den Erwartungen der Händler für das Folgejahr nieder. Am Terminmarkt verbilligt sich der Preis für Stromlieferung in 2015. Deutscher Grundlaststrom ist im Februar zur Lieferung im Jahr 2015 für 3,61 Cent/kWh zu bekommen. Gegenüber Januar ist der Preis damit leicht um 0,9 Prozent gesunken. Spitzenlaststrom hat sich für denselben Zeitraum um 1,6 Prozent verbilligt und notiert bei 4,62 Cent/kWh. Am günstigsten ist derzeit das Lieferjahr 2017 mit 3,49 Cent/kWh, am teuersten 2020 mit 3,71 Cent/kWh.

        Termin- und Spotmarkt an der Strombörse
        Am Spotmarkt der Strombörse werden kurzfristige Stromkontingente gehandelt (selbiger Tag = Intraday oder für den nächsten Tag = day-ahead). Am Terminmarkt werden dagegen längerfristige Stromeinkäufe getätigt. Stromhändler und Großabnehmer können dort Strom zur Lieferung in den nächsten Jahren einkaufen.

        Er meint natürlich jetzt wieder er hätte mich vorgeführt.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 23:33

        Hans Diehl, wie ich bereits vermutet habe, bringt eine Diskussion mit ihnen nichts. Sie lesen nicht richtig, was ich ihnen schreibe und nehmen nur selektiv wahr, was ihnen in den Kram passt.

        Ich habe gar nicht bestritten, dass die Preise am Terminmarkt sinken. Wenn sie nun denken, dass sämtliche künftigen Lieferpreise für Strom genau so hoch sind wie die Terminpreise, denken sie falsch!
        Ich habe es ihnen erklärt: an der Börse werden Restmengen zu Grenzkosten gehandelt. OTC-Lieferverträge, welche den Großteil unseres Stromaufkommens ausmachen, werden zu Vollkosten gehandelt! Der Börsenpreis ist nur die Basis, also Grundlage einer Preisformel. Die Fixkosten kommen da immer on top. Kein Kraftwerk schließt einen Dauerliefervertrag zu Grenzkosten. Außerdem sind das an der Börse zum großen Teil Sicherungs- und Spekulationsgeschäfte, denn der tatsächliche Preis ergibt sich immer am Tag der Lieferung durch den M-O-Effekt.
        Im Juli wurden an der EEX 146 TWh gehandelt. Für alle Jahre bis 2020. Rund 90% davon sind Spekulations-, Arbitrage- und Hedge-Geschäfte.
        Wenn sie jetzt denken, dass für alle EVU der Lieferpreis für 2020 oder 2018 fest steht, denken sie falsch! Die Realität ist komplexer als nur die paar Schlagworte, die sie immer raussuchen.

        Sie suchen zwanghaft nach irgendeinem Weg, wo sich ihre geliebten sog. EE doch irgendwie vorteilhaft auf das Gesamtsystem auswirken müssten und schieben dann, wenn sie keinen Vorteil finden, die Schuld den konventionellen Erzeugern oder den EVU oder irgendwelchen anderen dunklen Gestalten zu, die „in der Dunkelkammer des Strommarktes“ handeln und den Verbraucher über’s Ohr hauen. Was für ein Unsinn!
        Dass ein System doppelter Erzeugungskapazität, bei dem das eine teurer bezahlt werden muss als es wert ist (EE) und das andere durch Überangebot unrentabel wird, nicht billiger und vorteilhafter sein kann, kommt ihnen nicht in den Sinn.
        Wie ich schon sagte: wir drehen uns im Kreis. Weitere Diskussion mit ihnen macht keinen Sinn!

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        Hans Diehl

        6. September 2014 um 00:34

        Peter Jensen sagt:
        Ich habe gar nicht bestritten, dass die Preise am Terminmarkt sinken.

        @ Herr Jensen
        Sie haben sehr wohl bestritten, dass die Preise am Terminmarkt sinken, wenn Sie das Folgende
        schreiben.
        Zitat: Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Zitat Ende.

        Sie sagen damit eindeutig, dass die Beschaffungskosten nur für einen kleinen Teil gesunken sind, nämlich für diejenigen die direkt an der Börse kaufen, also nicht für den Terminmarkt.
        Dass die am Terminmarkt auch gesunken sind musste ich Ihnen erst sagen.

        Wenn hier jemand zwanghaft nach einem Weg sucht, dann sind Sie das, in dem Sie mit allen möglichen Details versuchen vom Wesentlichen abzulenken, mit anderen Worten, so wie bei den Konventionellen üblich, auf keinen Fall Licht in die „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung kommen zu lassen.

        Fakt bleibt, dass die EE die Börsenpreise senken. Durch die niedrigen Börsenpreise entsteht eine Grauzone in der viele Markteilnehmer lukrative Geschäfte machen zu Lasten der Umlage und somit der Verbraucher.

        Jetzt werden Sie tatsächlich, notgedrungen die Diskussion beenden müssen.

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 09:26

        Hans Diehl sagt:

        „Sie sagen damit eindeutig, dass die Beschaffungskosten nur für einen kleinen Teil gesunken sind, nämlich für diejenigen die direkt an der Börse kaufen, also nicht für den Terminmarkt.“

        Auweia, Hans! 😀

        Der Terminmarkt gehört also nicht zur Börse, sie Experte?

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 09:59

        also für mich ist der Strommarkt gar keine Dunkelkammer. Die Dunkelkammer verorte ich da eher bei ihnen. Es liegt wahrscheinlich am trüben Licht, bei welchem sie ihre Betrachtungen anstellen. Dann würden sie vieleicht auch meine Beiträge richtig lesen. Wenn sie dazu kommentieren, steht da immer was ganz anderes, als ich geschrieben habe.
        Also mal ein stärkeres Leuchtmittel versuchen, Hans. Oder das ideologische Brett wegschieben, dann wird es auch heller.

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        Hans Diehl

        6. September 2014 um 10:53

        Herr Jensen jetzt versuchen Sie aber krampfhaft da noch raus zukommen.

        Hier noch mal Ihre Aussage.
        Zitat: Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Zitat Ende.

        Dann legen wir mal die Betonung auf „Nicht für alle Versorger“ dann können Sie sich aussuchen, wen Sie meinen..

        Das ist aber auch falsch. Denn Zeit versetzt profitieren „Alle“ Handelsarten von den gesunkenen Beschaffungskosten.

        Springen Sie über Ihren Schatten und geben Sie zu, dass Sie sich da etwas vergaloppiert haben, in Ihrer Anti Energiewende Ideologie.

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 11:17

        Mehrmals vergaloppiert haben sie sich hier, Hans Diehl.

        Erst verlegen sie den Terminmarkt außerhalb der Börse, dann verstehen sie offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Grenzkosten an der Börse und Vollkosten bei OTC-Liefervertägen, sie verstehen auch nicht den Unterschied zwischen Grundlast und Spitzenlast und die Mengenverhältnisse kriegen sie auch irgendwie nicht auf die Reihe (haben wir schon bei ihren beliebten 395 Mio gesehen)! Usw…

        Was ihren Zeitversatz angeht und das Durchschlagen der Börsenpreise auf andere Handelsgeschäfte, habe ich ihnen nun schon mehrfach erklärt, dass es bei dem einen um Grenzkosten geht und bei dem anderen um Vollkosten. Und der Börsenpreis ist nur die Basis für die Preisformel in den Lieferverträgen. Der Endpreis richtet sich nach den Vollkosten.

        Sie werden nichts finden, wo ihre geliebten sog. EE auch nur irgendeinen Vorteil bringen würden. Außer in ihrem Portmonnaie und vorübergehend in der Staatskasse. 😀

        Alles was sie da von „Dunkelkammer“ reden und von „heimlichen Geschäften“ auf Kosten der Verbraucher ist ideologisches Geschwätz!

        Die sinkenden Börsenpreise sind kein Verdienst der sog. EE, sondern eine Dummheit der Politik und sie sind auch kein Segen, weil sie nicht durch effektiveres Wirtschaften zustande kommen, sondern durch staatliches Dumping, durch planwirtschaftliche Eingriffe in den Markt! Da kann das gesamte System nur teurer werden. So geht die ökonomische Theorie und die Praxis beweist es.
        Wenn sie sich nun den Teilaspekt „sinkende Börsenpreise“ rauspicken, spricht das nur für ihre selektive Wahrnehmung und gegen ihre ökonomischen Kenntnisse.
        Und nun gehen sie mal in den lockeren Trab über. 😀

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        Hans Diehl

        6. September 2014 um 11:35

        Herr Jensen
        Holen Sie doch nicht wieder so weit aus um abzulenken.
        Sagen Sie doch klar und deutlich, gilt Ihre Aussage noch, dass die Beschaffungskosten nicht für alle gesunken sind, ja oder nein.

        Folgendes haben Sie geschrieben.
        Zitat:.
        Zitat: Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Zitat Ende.

        Bin gespannt, was Sie jetzt wieder alles schreiben um sich vor dieser Antwort zu drücken

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 11:37

        Hier Hans, mal ein paar Nachrichten aus der Realität. Da kannste mal deine Theorie, dass die Stadtwrke und Versorger „heimlich Gewinne im Dunkeln“ machen, überprüfen:

        http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/rannungen-urspringen-defizitaere-windanlagen-stadtwerke-erlangen-100.html

        http://www.wiwo.de/politik/deutschland/stadtwerke-schwer-verkalkuliert/8716032.html

        http://www.derwesten.de/staedte/witten/millionenverluste-fuer-stadtwerke-witten-durch-kraftwerke-id9771484.html

        http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/strompreisverfall-energiewende-beutelt-stadtwerke/9379412.html

        http://www.scharf-links.de/137.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=45922&cHash=9c02eb3b8d

        Brauchen sie noch mehr? Kein Problem! Das zieht sich durch ganz Deutschland. Also wo sind nun ihre „heimlichen Gewinne durch Geschäfte im Dunkeln“?

        Selbst die, die in die sog. EE investiert haben, wie sie ja immer fordern, machen bei genau diesen Investments Verluste. Und warum? Schlicht, weil kein Wind weht. Das ist Kassenlage nach Wetter. Und sowas feiern sie als Erfolg! Willkommen im neuen Öko-Deutschland! Naivität, Unwissen und Ideologie, wie die Wiwo letzten getitelt hat. 😀

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 12:05

        Sagen sie mal, Hans, kann es sein, dass sie einfach nur Langeweile haben und sich über einen Schriftwechsel hier im Blog freuen?
        Das wäre noch die für sie günstigste Erklärung für ihren Diskussionsstil hier. Lesen sie überhaupt was ich schreibe oder verstehen sie es nur nicht?

        Hans sagt: „Sagen Sie doch klar und deutlich, gilt Ihre Aussage noch, dass die Beschaffungskosten nicht für alle gesunken sind, ja oder nein.“

        Zum wiederholten male:
        Börse = Grenzkosten und Restmengen
        OTC-Lieferverträge = Vollkosen und sehr viele Mengen

        Wenn sie nun noch die Margen der reinen Strom-Händler dazu packen und dann noch die Churn-Rate von etwa 10, die auch jedes Geschäft teurer macht, dann sollte auch ihr Verstand ausreichen um zu sehen, dass die gesunkenen Börsenpreise sicherlich nicht gleich den Beschaffungskosten der Versorger sind. Deren Beschaffungskosten sinken nur um einen Bruchteil des Rückgangs der Börsenpreise. Gleichzeitig brechen Einnahmen aus eigenen Kraftwerken und wegen des Wettbewerbs (Lieferantenwechsel, den sie ja immer fordern) weg. Gleichzeitig steigen auch noch andere Kosten.
        Haben sie es nun verstanden?
        Ich befürchte nicht. 🙁

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 18:20

        Hans Diehl, wie weit weg vom normalen gesunden Menschenverstand muss man eigentlich sein, wenn man glaubt, was sie glauben?
        Denn sie glauben folgendes:
        Wenn der durchschnittliche Börsenpreis, also der aus 35.040 Viertelstundenpreisen ermittelte Durchschnitt über’s Jahr um 1 oder 1,5 ct fällt, dann haben alle Versorger in Deutschland auch 1 oder 1,5 ct günstigere Beschaffungskosten. Und die sollen und können die mit Zeitversatz an ihre Endkunden weitergeben.
        DAS glauben sie! Merken sie nicht selbst, welcher Unsinn das ist?

        Stellen sie sich vor, wir haben beide je 10.000 Euro auf dem Konto. Also im Schnitt auch 10.000, logisch!
        Wenn ich jetzt 100.000 Euro im Lotto gewinne, dann haben wir beide im Schnitt jeder 60.000 Euro auf dem Konto. Jetzt stellen sie sich mal vor, nach einem Jahr meldet sich bei ihnen das Finanzamt und möchte die Zinserträge auf ihre durchschnittlichen 60.000 Euro versteuern!
        Sie würden den Finanzbeamten für bescheuert erklären oder nach der versteckten Kamera fragen, oder?
        So geht’s mir mit ihnen. Für ganz bescheuert halte ich sie nun nicht, aber versteckte Kamera passt noch weniger.
        Bleibt für mich als Erklärung nur ideologische Verbohrtheit, wenn sie den Unsinn mit den durchschnittlichen Börsenpreisen nicht erkennen wollen.
        Ihr durchschnittlicher Börsenpreis ist genauso unbrauchbar wie die durchschnittliche Anzahl Haushalte, die man mit WKA versorgen könnte oder eine durchschnittliche globale Temperatur (auch so ein Leblingsspielzeug der Öko-Fraktion).

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        Hans Diehl

        6. September 2014 um 18:47

        Peter Jensen sagt:

        Hans sagt: “Sagen Sie doch klar und deutlich, gilt Ihre Aussage noch, dass die Beschaffungskosten nicht für alle gesunken sind, ja oder nein.”
        Zum wiederholten male:
        Börse = Grenzkosten und Restmengen
        OTC-Lieferverträge = Vollkosen und sehr viele Mengen

        @ Herr Jensen
        Sehr wohl lese ich was Sie schreiben. Sie scheinen allerdings nicht zu verstehen um was es eigentlich geht, oder wollen Sie wieder die „Kammer“ dunkel halten.

        Ich versuchs noch mal. Warum wollen Sie denn wegen gesunkener Beschaffung, ein gesamtes Geschäftsmodell neu gestalten., und bringen die Grenzkosten ins Spiel. Ist doch alles im Bestehenden schon berücksichtigt.
        Das Geschäftsmodell besteht aus Beschaffung ( Ausgaben ) plus Margen, und alles was Sie da noch aufgeführt haben, ergibt den Endverbraucher Tarif, sprich Einnahmen.
        Wenn nun die Beschaffung um sagen wir 16% sinkt, also weniger Ausgaben, wie im folgenden Link zu sehen,

        Preise am Spotmarkt sinken
        Die Strompreise am Spotmarkt der EPEX sind in 2012 gegenüber dem Vorjahr bislang trotz der gestiegenen Volumina deutlich gesunken. Auf Jahressicht (Januar bis August) liegen die durchschnittlichen Börsenstrompreise von 2012 mit 4,29 Cent/kWh (Base Load) um satte 16 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums (Jan. – Aug. 2011: 5,14 Cent/kWh). Der durchschnittliche Peak Load-Preis für den Zeitraum Januar bis August 2012 lag mit 5,27 Cent/kWh etwa 13 Prozent unterhalb des Wertes für den Vergleichszeitraum in 2011 (Jan. – Aug. 2011: 6,08 Cent/kWh). Allerdings können die Haushalts-Stromkunden bislang von diesen sinkenden Preisen nicht profitieren, denn die Stromversorger geben die Preissenkungen durch die erneuerbaren Energien nicht entsprechend an die Verbraucher weiter. Zitat Ende.
        dann müssen Sie lediglich die 16% niedrigere Beschaffung am Endverbraucher Tarif abziehen, ohne das an den den Margen des EVU was ab geht.
        Gut, das können möglicherweise beim einen oder anderen Versorger einige Prozent weniger sein, aber eine Preiserhöhungen, unter dem Deckmantel der Umlage -.wie in den letzten Jahren geschehen – rechtfertigt es in keiner Weise
        Und wieder sind Sie vor meiner Frage geflüchtet, die das lautet.
        Sind Sie immer noch der Meinung, dass nicht alle Versorger von den gesunkenen Beschaffungskosten profitieren.

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        Hans Diehl

        6. September 2014 um 19:13

        Peter Jensen sagt:

        Hier Hans, mal ein paar Nachrichten aus der Realität. Da kannste mal deine Theorie, dass die Stadtwrke und Versorger “heimlich Gewinne im Dunkeln” machen, überprüfen: –

        Jetzt müssen Sie aber gehörig in Argumentations Not geraden sein.

        Was hat denn das mit den gesunkenen Beschaffungskosten zu tun. Mit denen entsteht doch das Geschäft im Dunkeln oder im Schatten der EEG Umlage.
        Können Sie das mal erklären ?
        . Wenn die Windräder das gebracht hätten was erwartet wurde, wäre ja noch mehr EE Strom im Netz gewesen und die Beschaffung noch niedriger.

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        Hans Diehl

        6. September 2014 um 20:16

        Warum schieben Sie denn immer den Hans Diehl vor und stellen dessen gesunden Menschenverstand in Frage.
        Machen Sie doch endlich mal Ihren Verstand mit der Realität vertraut.
        5 Milliarden in 2006 und da hatten wir bei weitem nicht so viel EE im Netz, als gegenwärtig.
        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
        Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
        Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.Zitat Ende.

        Jetzt können Sie erst mal wieder im Karree tanzen und ich amüsiere mich beim lesen Ihrer Frustreaktionen..

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        Peter Jensen

        6. September 2014 um 21:03

        Denn sie glauben folgendes: Wenn der durchschnittliche Börsenpreis, also der aus 35.040 Viertelstundenpreisen ermittelte Durchschnitt über’s Jahr um 1 oder 1,5 ct fällt, dann haben alle Versorger in Deutschland auch 1 oder 1,5 ct günstigere Beschaffungskosten. Und die sollen und können die mit Zeitversatz an ihre Endkunden weitergeben. DAS glauben sie! Merken sie nicht selbst, welcher Unsinn das ist? Stellen sie sich vor, wir haben beide je 10.000 Euro auf dem Konto. Also im Schnitt auch 10.000, logisch! Wenn ich jetzt 100.000 Euro im Lotto gewinne, dann haben wir beide im Schnitt jeder 60.000 Euro auf dem Konto. Jetzt stellen sie sich mal vor, nach einem Jahr meldet sich bei ihnen das Finanzamt und möchte die Zinserträge auf ihre durchschnittlichen 60.000 Euro versteuern! Sie würden den Finanzbeamten für bescheuert erklären oder nach der versteckten Kamera fragen, oder? So geht’s mir mit ihnen. Für ganz bescheuert halte ich sie nun nicht, aber versteckte Kamera passt noch weniger. Bleibt für mich als Erklärung nur ideologische Verbohrtheit, wenn sie den Unsinn mit den durchschnittlichen Börsenpreisen nicht erkennen wollen. Ihr durchschnittlicher Börsenpreis ist genauso unbrauchbar wie die durchschnittliche Anzahl Haushalte, die man mit WKA versorgen könnte oder eine durchschnittliche globale Temperatur (auch so ein Leblingsspielzeug der Öko-Fraktion).

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    Peter Jensen

    5. September 2014 um 19:22

    Ich werde sie hier nicht los. 😀 Ha ha, als ob das irgendwie ein Ziel von mir wäre. Mir ist es doch egal, wenn sie sich hier öffentlich zum Narren machen. 😀

    Sie sind echt ein Spaßvogel, schon deshalb freue ich mich immer auf neue Beiträge von ihnen. 😀

    Die Unternehmen sollen also die Kosten der sog. Energiewende bezahlen, aber die wenigen Gewinnmöglichkeiten nicht nutzen können?

    Wissen sie was? Machen sie doch den Vorschlag für die Verstaatlichung der Energiewirtschaft. Dann haben wir ein Amt für Energie und das betreibt die Kraftwerke und setzt den Preis fest und teilt irgendwann den Strom zu (denn so endet es immer in Planwirtschaftssystemen, es wird ein Mangel verwaltet).
    Hans, wissen sie eigentlich, was sie da sagen? Sie wollen den Unternehmen verbieten, die wenigen wirtschaftliche Chancen zu nutzen, die sie noch haben.
    Und begründen das mit einem angeblichen Erfolg der sog. EE, die nur durch staatliches Dumping einen funktionierenden Markt durcheinanderbringen. Ohne Zwangsvergütung und Zwangseinspeisung könnten sie gar nicht überleben!
    Die sinkenden Börsenpreise sind kein Verdienst der sog. EE, sondern eine Dummheit der Politik. Und ein Erfolg sind sie auch nicht, weil sie nicht auf effektiverem Wirtschaften beruhen! Sondern auf staatlichem Eingriff! Das kann nicht billiger werden!

    Und zum wiederholten Male: die Beschaffungskosten sind NICHT für alle EVU gesunken! Nicht mal für die meisten! Nur für ein paar wenige, die an der Börse handeln. Und dann auch nur für die paar Restmengen, denn für die ist die Börse geschaffen worden.
    Grundlaststrom ist schon immer billiger als der Börsenpreis und da ist gar kein Preis gesunken. Beim Spitzenlaststrom sind die Preise gesunken und darunter leiden auch die regionalen Versorger mit ihren umweltfreundlichen Gaskraftwerken und BHKWs. Die fallen alle hinten runter. Und vorne sitzt Hans, hält die Hand auf und fordert von denen, die die Verluste machen, dass sie noch mehr Verluste machen sollen. Das ist schon frech!

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    Peter Jensen

    5. September 2014 um 15:55

    So Hans, nun kann ich doch noch auf ihre Fragen eingehen.
    Hans Diehl sagt: „Das mit den „Ersparnissen“ ist doch keine Behauptung, das ist – ausgehend von den beiden Punkten gesunkene Beschaffung , und konstante Tarife ( Grundversorgung ) ein nachvollziehbares Rechenexempel, für jeden der auf drei zählen kann. Wenn die Beschaffung, sprich Ausgaben weniger werden, und die Einnahmen, sprich Grundversorgertarife gleich bleiben oder eher höher werden, muss sich da doch was ansammeln, oder ???? “

    Wenn man nur so simpel denkt, dann schon. Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Und nur ein kleiner Teil der Strommengen wird an der Börse gehandelt. Die längerfristigen OTC-Lieferverträge haben andere Preise. Und in diesen Verträgen stehen auch keine Börsen-Grenzkosten als Preis. Nein, da steht vlt. der Börsenpreis als Basis, aber dann gibt es Aufschläge, denn bei OTC wird Strom zu Vollkosten verkauft. An der Börse werden nur Restmengen zu Grenzkosten gehandelt. Langfristige Lieferverträge werden aber nicht zu Grenzkosten abgeschlossen, denn dann wären die Lieferanten nach einem Jahr pleite. Da werden Vollkosten vereinbart.
    Alle anderen Kosten sind gestiegen! Marketing, Löhne, Abschreibungen, EEG-Kosten und gleichzeitig fallen bei den EVU, die auch eigene Kraftwerke betreiben, Eröse weg. Die Kosten für diese Kraftwerke bleiben aber gleich oder steigen, da sie ineffektiv laufen. Wenn sie mit ihrem Auto ständig zwischen 60 und 100 fahren, verbrauchen sie auch mehr Sprit als wenn sie gleichmäßig 100 im 5. Gang fahren.
    Und die Strompreise sind seit 2009 etwa gleich geblieben. Von 14,12 ct auf 14,13 ct gestiegen. Jedenfalls der Teil, den die EVU beeinflussen können. Also im Prinzip keine Steigerung bei höheren Kosten und wegbrechenden Einnahmen.
    Die Ersparnis bei der Beschaffung kompensiert eben nicht alle anderen Kosten. So sieht es aus.

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      Martin

      5. September 2014 um 16:47

      Und er hat noch nichteinmal den Merit Order Effekt richtig verstanden.

      Den der „EE“ Strom, der an der Börse gehandelt wird, ist bereits voll dem Hersteller, weit über Marktwert, vergütet worden. Dessen Grenzkosten sind also Null, damit können sie natürlich jeden an der Börse unterbieten. Nur die Vergütung, bei PV Beträgt die durschnittliche Vergütung 2013 30! Cent die kW/h, die hat der Hersteller trotzdem bekommen, und das Geld muss irgendwo her kommen.
      Wenn also PV im Durschnitt 30 Cent die kW/h bekommt, ein konventionelles nichtmal 30% davon, wo und wie bitte soll das Gesamtsystem billiger werden?

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 17:39

        Martin,
        den M-O-Effekt hat der Hans schon richtig verstanden, nur er vergisst immer den Teil, den Du erwähnt hast. Nämlich dass vorn, ganz am Anfang Hans und alle anderen EE-Betreiber 100% ihrer Vergütung bekommen haben. Und die muss von irgendwem bezahlt werden. Ein Teil kommt an der Börse rein, der Rest über die EEG-Umlage.
        Und dann tut Hans immer so, als wäre es ein besonderer Verdienst der sog. EE, dass die die Börsenpreise sinken. Dabei ist das gar kein Verdienst. Denn sie sind nicht billiger oder effektiver als die konventionellen. Im Gegenteil: sie sind viel teurer! Sie sind nur durch politische Entscheidungen „an die Börse gebracht worden“. Zu „Kosten“ von 0 Euro. Also durch Dumping. Wie heißt es so schön: mit vollen Hosen ist gut stinken.
        Die Börsenpreise sinken schlicht und einfach durch ein Überangebot an Strom, welches sich technisch nicht vermeiden lässt, da man konvnetionelle Kraftwerke eben nicht einfach so ein- und auschalten kann. Was da manche grünen „Experten“ fordern, dass man abschalten soll ist so, als würde man der Sonne vorschreiben wollen, nicht mehr zu scheinen. Ein Ding der Unmöglichkeit!
        Und gerade die KW, die am besten regelbar sind, nämlich Gas-KW fallen durch das EE-Überangebot hinten runter! Schöne neue Öko-Ökonomie-Welt. 😀
        Und die Auswirkungen dieser völlig falschen planwirtschaftlichen Maßnahmen müssen dann die tragen, die im Wettbewerb um Kunden stehen und ihr Geld verdienen müssen. Hans bekommt sein Geld ja einfach so. Ich will nicht so weit gehen und von gemeinschaftlichem Diebstahl zusammen mit dem Staat reden (denn der kassiert ja auch nochmal doppelt Umsatzsteuer). Aber jedenfalls bekommt Hans sein Geld völlig risikolos einfach durch gesetzlich garantierten Griff in mein Portmonnaie. Dabei habe ich gar keinen Vertrag mit Hans geschlossen. Es wurde einfach ins Gesetz geschrieben, dass Hans sich jeden Monat an meinem Einkommen bedienen darf.

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      Peter Jensen

      5. September 2014 um 17:51

      Und in der eindimensionalen Gedankenwelt von Hans und Kurt (sinkende Börsenpreise = sinkende Beschaffungskosten für EVU) finden ja auch die reinen Händler gar nicht statt, die zum Beispiel zu den Mittagsspitzen den Strom günstig einkaufen und dann natürlich mit Marge an Versorger weiterverkaufen. Denn nur ein sehr geringer Teil der Versorger kauft selbst an der Börse. Und ein Großteil der Händler handelt auch mit dem Ausland, denn an der EPEX Spot wird ja für Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich gehandelt.
      Also landet ein Großteil der „Gewinne“ bei den reinen Händlern. Alerdings tragen die auch das Risiko des Verlustes. Im Gegensatz zu Hans. Händler sorgen auch für entsprechende Liquidität im Markt. Im Gegensatz zu Hans.
      Nun müsste man also alle Händler im In- und Ausland oder auch ausländische EVU mit heranziehen und von denen fordern, die sollten ihre Gewinne bitte schön an die deutschen Endkunden auszahlen.
      Den Gesichtsausdruck und den gestreckten Mittelfinger der Händler will ich sehen! 😀

      Wie stand es gestern schön in einem Artikel in der Wiwo: Die Energiewende basiert auf Naivität, Unwissen und Ideologie.
      Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

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      Hans Diehl

      5. September 2014 um 18:16

      Peter Jensen sagt:
      So Hans, nun kann ich doch noch auf ihre Fragen eingehen.
      Hans Diehl sagt: “Das mit den „Ersparnissen“ ist doch keine Behauptung, das ist – ausgehend von den beiden Punkten gesunkene Beschaffung , und konstante Tarife ( Grundversorgung ) ein nachvollziehbares Rechenexempel, für jeden der auf drei zählen kann. Wenn die Beschaffung, sprich Ausgaben weniger werden, und die Einnahmen, sprich Grundversorgertarife gleich bleiben oder eher höher werden, muss sich da doch was ansammeln, oder ???? ”
      Wenn man nur so simpel denkt, dann schon. Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Und nur ein kleiner Teil der Strommengen wird an der Börse gehandelt.
      @ Herr Jensen
      Leider muss ich Ihnen selbst mit meinem „simplen“ Denken widersprechen, und zum wiederholten male erklären, dass es überhaupt nicht ausschlaggebend ist ob jemand, oder wer direkt an der Börse kauft. An der Börse wird am Spotmarkt zwar auch kurzfristig gehandelt, dabei wird nach dem Merit Order Prinzip ein Preis ermittelt, der dann für alle Handelsarten richtungsweisend ist.
      Schauen Sie sich mal den folgenden Satz aus der Studie an.
      Zitat:
      Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Zitat Ende.
      Was glauben Sie denn, was die mit dem Zeitversatz sagen wollen. Nichts anderes als dass der an der Börse ermittelte durchschnittliche Preis eine Weile brauch, bis er auf die anderen längerfristigen Handelsarten Einfluss nimmt.Die langfristigen Verträge z.B. am Terminmarkt müssen ja erst mal auslaufen um neu verhandelt zu werden.
      In der Zwischenzeit werden die gesunkenen Beschaffungskosten genutzt, in dem an der Börse ( Spotmarkt ) immer dann Strom zugekauft wird, und die langfristigen Verträge bedient, wenn da der Preis unter dem der Langzeitverträge liegt. Was in letzter Zeit bekanntlich sehr oft der Fall ist.
      Schauen Sie mal hier:
      http://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/
      Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 19:08

        Oh Gott, ich wusste es: jetzt geht die ganze sinnlose Diskussion wieder von vorn los. 😀
        Hans sagt: „In der Zwischenzeit werden die gesunkenen Beschaffungskosten genutzt, in dem an der Börse … immer dann Strom zugekauft wird, und die langfristigen Verträge bedient, wenn da der Preis unter dem der Langzeitverträge liegt.“
        Hans, sie verwechseln wieder die verschiedenen Bereiche des Energiemarktes!
        Ein langfristiger OTC-Liefervertrag betrifft in aller Regel Grundlast. Ein EVU kauft von einem Kraftwerk langfristig Grundlastbänder Strom. Das EVU kann nicht sagen: oh, jetzt ist der Strom an der Börse billiger, jetzt kauf ich dort! Es hat einen Abnahmevertrag. Das Kraftwerk könnte theoretisch drosseln und den Strom selbst an der Börse kaufen und an das EVU zum vereinbarten Preis weiterverkaufen. Das wird aber kaum stattfinden, denn Grundlastkraftwerke produzieren noch immer unterhalb des Börsenpreises. Deswegen werden die typischen Grundlast-KW (Kohle und Uran) auch so selten abgeregelt. Sie produzieren billiger als der Börsenpreis. Für 1 bis 3 ct/kWh. Warum sollte so ein Kraftwerk Strom an der Börse für 4 oder 5 ct kaufen?
        Die niedrigen Preise entstehen an der Börse nur zur Spitzenzeit. Mittags, wenn die Sonne scheint oder mal abends, wenn gerade Wind weht. Nur dann kann ein Kraftwerksbetreiber evtl. günstig einkaufen und teurer verkaufen. Das sind dann aber nur Restmengen, denn nur die werden an der Börse gehandelt. Grundlastkraftwerke laufen durch. Ausnahmen bestätigen da die Regel. Und die 30 Mio, die da ein RWE-Manager mal verdient haben soll, sind keine 0,01% des gesamten Handelsvolumens. Sie ziehen sich wieder mal an Kleinigkeiten hoch! Hans sagt weiter: „Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr.“
        Das ist Propaganda-Polemik! Ein Blick auf die EPEX-Spotseite reicht aus, um zu sehen, dass 60 % der Teilnehmer Händler sind. 23% sind regionale Versorger. Das ist eine Handvoll!

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 19:30

        Hans sagt weiter: „Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.“
        Ja, richtig. In der Spitzenzeit. Da werden die Spitzenlastkraftwerke abgeregelt oder die Restmengen in der Grundlast beschafft, die noch fehlen. Und ehe man das Grundlastkraftwerk dann höher fährt, kauft man den Rest eben billig ein. Das sind unternehmerische Entscheidungen, die es schon immer an der Börse gegeben hat. Dafür gibt es seit eh und je Portfoliomanager bei den Unternehmen. Das ist kein Verdienst der sog. EE
        Und das meiste davon geht durch die Bücher von Stromhändlern.
        Die langfristigen OTC-Lieferverträge betrifft das überhaupt gar nicht und die machen den Großteil unseres Stromverbrauchs aus.
        Und wenn so ein alter Liefervertrag ausläuft, wird ein neuer geschlossen. Und dann ist die Basis von mir aus ein durchschnittlicher Börsenpreis, der niedriger ist als vorher, aber da das Kraftwerk langfristig nur zu Vollkosten verkaufen kann, gibt es eben Aufschläge. Die werden evtl. auch geringer seine als früher, aber in keinem OTC-Liefervertrag steht der Börsenpreis als Endpreis. Da steht eine Preisformel im Vertrag mit vielen Komponenten. Und eine davon ist der Börsenpreis. Hab ich ihnen hier auch schon mal geschrieben.
        mann, mann, ich wusste, dass die Diskussion wieder von vorn los geht. Und warum? Weil sie nicht genug Ahnung von der Materie haben und nur das lesen und glauben, was in ihr Weltbild passt. Ideologische Verbohrtheit nennt man das.

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 23:31

        Peter Jensen sagt:

        Ja, richtig. In der Spitzenzeit. Da werden die Spitzenlastkraftwerke abgeregelt oder die Restmengen in der Grundlast beschafft, die noch fehlen. Und ehe man das Grundlastkraftwerk dann höher fährt, kauft man den Rest eben billig ein. Das sind unternehmerische Entscheidungen, die es schon immer an der Börse gegeben hat. Dafür gibt es seit eh und je Portfoliomanager bei den Unternehmen. Das ist kein Verdienst der sog. EE –

        @ Herr Jensen

        Ich kritisiere doch nicht die unternehmerische Entscheidungen, die es schon immer an der Börse gegeben hat, sondern dass diese unternehmerische Entscheidungen, seit 2010 offiziell auf dem Rücken der EE zu Lasten der Verbraucher über die höhere Umlage statt finden. Ich hoffe Sie verstehen, dass die von den EE gesenkten Börsenpreise besondere Anreize bieten für diese unternehmerische Entscheidungen.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 23:51

        Ich fass es nicht! Jetzt kommt Hans wieder mit diesem Thema! Auch das wurde schon vor Hunderten Kommentaren diskutiert. Kommen sie sich nicht langsam blöd vor?

        Thema beendet!

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      Hans Diehl

      5. September 2014 um 18:20

      Peter Jensen sagt:
      Alle anderen Kosten sind gestiegen! Marketing, Löhne, Abschreibungen, EEG-Kosten und gleichzeitig fallen bei den EVU, die auch eigene Kraftwerke betreiben, Eröse weg. Die Kosten für diese Kraftwerke bleiben aber gleich oder steigen, da sie ineffektiv laufen. Wenn sie mit ihrem Auto ständig zwischen 60 und 100 fahren, verbrauchen sie auch mehr Sprit als wenn sie gleichmäßig 100 im 5. Gang fahren.

      @ Herr Jensen
      Darauf habe ich gewartet. Das was Sie hier aufführen ist doch eine ganz andere Baustelle. Das sind u.a. die Folgen des gesamten Energiewende Prozeßes. Dafür können Sie doch die EE nicht bestrafen in dem Sie deren Erfolg, sprich senken der Beschaffung gegenrechnen.

      -Sie sollten sich mal von dem Gedanken lösen, dass ich Ihnen mittgeteilt habe, dass ich das hobbymäßig mache, und Ihren aroganten Diskussionsstil ablegen.
      Mich werden Sie hier nicht los, bei EIKE wäre das Einfacher für Sie, da wäre ich schon längst draußen.

      Hallo Admin. Ich habe die Fortsetzung versehentlich falsch zugeordnet bitt löschen.

      Antworten »
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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 19:35

        Hans sagt: „-Sie sollten sich mal von dem Gedanken lösen, dass ich Ihnen mittgeteilt habe, dass ich das hobbymäßig mache, und Ihren aroganten Diskussionsstil ablegen.“

        Hans, Niveau und Wissen sehen nur von unten aus wie Arroganz!

        Hans sagt weiter: „Mich werden Sie hier nicht los, bei EIKE wäre das Einfacher für Sie, da wäre ich schon längst draußen.“

        Zu recht, denn sie befüllen nur unnütz die Seiten hier. Man dreht sich mit ihnen im Kreis. Jetzt sind wir wieder am Anfang. Nach 830 Kommentaren!!!

        Sie haben ihre Meinung geagt, ich meine. Sie werden mich nicht überzeugen. Ich halte ihre Meinung für falsch, ideologisch verbohrt und manchmal auch frech. Mit Verlaub! Sie denken dasselbe von mir. Fein. Es ist doch damit alles gesagt!

        Schreiben sie doch mal was Neues.

        Antworten »
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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 20:08

        Dann machen wir das mal etwas konkreter:

        Peter Jensen sagt:

        Wenn man nur so simpel denkt, dann schon. Die Realität ist aber komplexer! Es sind lediglich die Beschaffungskosten gesunken. Nicht für alle Versorger, sondern nur für einen kleinen Teil. Denn nicht alle kaufen an der Börse. Und nur ein kleiner Teil der Strommengen wird an der Börse gehandelt. Die längerfristigen OTC-Lieferverträge haben andere Preise. Und in diesen Verträgen stehen auch keine Börsen-Grenzkosten als Preis. Nein, da steht vlt. der Börsenpreis als Basis, aber dann gibt es Aufschläge, denn bei OTC wird Strom zu Vollkosten verkauft. An der Börse werden nur Restmengen zu Grenzkosten gehandelt. Langfristige Lieferverträge werden aber nicht zu Grenzkosten abgeschlossen, denn dann wären die Lieferanten nach einem Jahr pleite.

        @ Herr Jensen
        Leider muss ich Ihnen selbst mit meinem „simplen“ Denken widersprechen, und zum wiederholten male erklären, dass es überhaupt nicht ausschlaggebend ist ob jemand, oder wer direkt an der Börse kauft. An der Börse wird am Spotmarkt zwar auch kurzfristig gehandelt, dabei wird nach dem Merit Order Prinzip ein Preis ermittelt, der dann für alle Handelsarten richtungsweisend ist. Schauen Sie sich mal den folgenden Satz aus der Studie an.

        Zitat: Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Zitat Ende.

        Was glauben Sie denn, was die mit dem Zeitversatz sagen wollen. Nichts anderes als dass der an der Börse ermittelte durchschnittliche Preis eine Weile brauch, bis er auf die anderen längerfristigen Handelsarten Einfluss nimmt.Die langfristigen Verträge z.B. am Terminmarkt müssen ja erst mal auslaufen um neu verhandelt zu werden. –

        Ich hoffe Sie haben gemerkt, dass Sie mit kernigen Worten uns wieder was weismachen wollten.

        An „Stammtischen“ hätten Sie die Realität möglicherweise mit der Bemerkung komplex vernebeln können, aber nicht bei mir.

        Antworten »
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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 20:12

        ??? Häh? Was?

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 20:18

        Hans: Ich habe ihnen ausführlich auf ihren Kommentar geantwortet und sie kopieren ihren Kommentar einfach noch mal. Und fügen noch hinzu, dass ich vernebeln will.

        Da sehen sie, warum sie bei EIKE gesperrt wurden.

        Und nun schalten sie mal den Fernseher ein oder lesen einfach ein Buch.

        Antworten »
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        Laura

        8. September 2014 um 09:54

        Hallo Hans,

        kannst du uns bitte an socialmedia@sma.de einen Screenshot schicken? Wir können leider nicht nachvollziehen welchen Beitrag du gelöscht haben möchtest.

        Viele Grüße
        Laura

        Antworten »
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    Kurt Lowinski

    5. September 2014 um 10:25

    Hallo Peter,

    ich wollte eines deiner Kommentare doch noch mal zum Anlass nehmen, ein paar Worte dazu zu verlieren. Du schreibst: So, nun habe ich euch beiden, Hans und Kurt, wieder mal ein paar Brocken zum Nachlesen und Lernen hingeworfen. Völlig kostenlos, aber ich befürchte, auch umsonst. Mal ehrlich, ihr zockt mich ja nicht nur beim Strom ab (über die EEG-Umlage), sondern auch beim Wissenstransfer. Ihr zapft hier völlig ungeniert und dreist mein Wissen ab

    Diese Überheblichkeit und Arroganz spiegelt sich in allen deinen Kommentaren. In deinen Augen bist du der große King, der alles kann und alles weiß, und alle anderen sind Deppen. Wenn ich mir die Vergangenheit anschaue, hast Du alle Studien und Nachweise, die nicht in dein Weltbild passen, immer als Lobbygetrieben, falsch und unsinnig hingestellt. Ich denke, es ist eindeutig, bei wem es hier an der Zeit ist, Fakten zu akzeptieren und hinzu zu lernen – denn letztendlich zapfst du dreist unser Wissen ab. Schade nur, dass Du nichts daraus machst 🙁

    Aber mit dieser Einstellung stehst Du nicht allein. Ich lache mich heute noch schlapp über den selbsternannten Stromversorgungs-Profi Fred F. Müller und die ganzen anderen Historiker, die bei eurem Club der Klimawandel-Leugner mitspielen. Er meinte tatsächlich, dass die rotierenden Massen das einzige wäre, was kurzfristig zur Frequenzhaltung beitragen kann. Ich habe ihm das dann erklärt, und seine Reaktion war genau wie deine: Es kann nicht sein, was nicht sein darf…

    Nein, mal ehrlich: öffnet euch, lernt hinzu und freundet euch damit an, dass die konventionellen Kraftwerke nach und nach ihre Rolle als Restlastdecker wahrnehmen müssen. So ist der lauf der Dinge, wenn wir stramm auf 80% erneuerbare in der Stromversorgung zugehen, und irgendwann mal bei 100% landen wollen!

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      Peter Jensen

      5. September 2014 um 10:38

      Wow, jetzt hast du es mir aber gegeben. Geht es dir jetzt besser? Freut mich. 😀

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      Kurt Lowinski

      5. September 2014 um 10:44

      Hallo Peter,

      ich denke nicht, dass es hilft. In deiner ideologischen Verbohrheit (deine Worte) wird es dir wahrscheinlich kaum möglich sein, über deinen Tellerrand hinaus zu schauen und andere als deine eigenen Argumente zu akzeptieren.

      Aber ich will mal nicht so sein – vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder 😉

      Antworten »
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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 11:05

        Wie? Geht’s immer noch nicht besser?

        Na komm, lass nochmal Dampf ab. Hau nochmal einen raus. Beschimpf mich nochmal als Besserwisser, der nicht über den Tellerrand guckt, oder als „Klimaleugner“ (auch sehr gut! 😀 ) oder als Ideologen oder was auch immer. Mir egal, denn ich weiß es ja beser.

        Und Laura von SMA scheint ja bei dir nicht so genau hinzusehen. Sie mahnt ja nur mich oder Martin an. Also los, nutz die Gunst der Stunde und hau noch einen raus. 😀

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        Kurt Lowinski

        5. September 2014 um 14:31

        Tztztz, das sind doch keine Beschimpfungen. Im Wesentlichen bediene ich mich deines eigenen Wortschatzes. Ich hatte die Hoffnung, es erreicht dich dann besser 😉

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 15:33

        😀
        Kurt, du erreichst mich am besten mit Fakten und Nachweisen. Was du über mich persönlich sagst, ist mir wirklich ziemlich egal.

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      Martin

      5. September 2014 um 12:49

      Herr Lowinski,

      ich finde es, genau wie bei Herrn Diehl, tatäschlich schon erschreckend, wie sie alles, was man ihnen vorwirft einfach zurückgeben.
      Sie sind noch nie auf eines der vorgebrachten Argumente eingegangen, sondern immer gegen den Ersteller der Studie oder den Autoren des Artikels.
      Fachliches, also eine Bewertung der vorgebrachten Fakten, kommt bei ihnen schlicht nicht vor.

      Bestes Beispiel ihre tollen „Ersparnisse“ an der Strombörse.
      Entweder, behaupten sie und Herr Diehl, die EVUs würden sich ungerechtfertigt bereichern. Oder aber sie gehen mit den „Ersparnissen“ auf „Kundenfang“… Egal ob das jetzt total sinnbefreit ist, Hauptsache das Feindbild stimmt…

      Mal im Ernst, alleine das sie den simplen Unterschied zwischen Differenz und Summe kennen, disqualifiziert sie vollkommen in jeder Diskussion, von E-Technik und MINT mal ganz abgesehen.

      – Das EEG ist wird gebildet aus der Differenz, die der Strom an der Börse erzielt und der gesetzlich festgeschriebenen Einspeisevergütung.
      Letztere muss bezahlt werden, ist so Gesetz.
      Was passiert nun, wenn der Börsenpreis sinkt, richtig die Umlage steigt. Und was passiert wenn der Börsenpreis steigt, auch richtig, die Umlage sinkt.

      …. Was sie und Herr Diehl seit über 100 Postings nicht verstehen, der Preis für den Endkunden bleibt der Gleiche, den die Umlage muss ja bezahlt werden. Die Summe aus beiden bildet den Strompreis, (plus Netzentgelt und Steuern) was sie auf der einen Seite zuviel haben, wird ihnen an der anderen Seite abgezogen. Und selbst ihre Studie sagt, das etwaige Ersparnisse in den Wettbewerbstarifen mehr als weiter gegeben werden, und zwar soweit, das dort die Versorger sogar Veluste machen.

      Und so einen simplen Zusammenhang verstehen sie wirklich nicht, und sind auch noch stolz darauf, jedes Argument zu ignorieren, werfen aber anderen Besserwisserei vor?

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 14:12

        Sie haben Recht, Martin. Während wir uns fast jeden link angesehen haben und dazu inhaltlich etwas entgegnet haben, habe Kurt und Hans lieber auf die Verfasser der Studien und Beiträge geschaut, die wir verlinkt haben.
        Wie oft ich mir allein die „395 Mio-Studie“ von Hans Diehl angesehen und dazu detailliert Stellung genommen habe…

        Ich habe die nächsten zwei Wochen wieder mal etwas mehr Zeit. Vielleicht mache ich mir mal die Mühe und liste hier nochmal auf, wie wir auf Kommentare und links von Hans und Kurt reagieren und wie diese es getan haben.
        Dann sieht man noch einmal scön auf einen Blick, wie lächerlich der Vorwurf von Kurt ist, wir würden nur plemisch auf deren Beiträge reagieren und uns nicht damit auseinandersetzen.
        Mir fallen da spontan Börsenmengen ein, Grundlast, Export und Import von Strom, diverse Jubelartikel aus vergangenen Jahren und so die ein oder andere Studie, in der was ganz anderes drin stand, als Hans oder Kurt es behauptet haben oder wo sie nicht bis zu Ende gelesen haben.
        Kurt musste sich auch zweimal entschuldigen, weil er im Unrecht war und sich aber vorher extrem aufgeplustert und uns vorgeworfen hat, keine Ahnung zu haben oder die Unwahrheit zu sagen.
        Mal sehen, vielleicht mache ich mir die Mühe. 😀

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        Kurt Lowinski

        5. September 2014 um 14:27

        @Martin: Auf einem Auge blind? Ich habe mich stets auch zu den Inhalten geäußert, bevor ich kritisch die Quelle der Studien betrachtet habe.
        Btw: haben Sie denn eigentlich die McKinsey Studie gelesen?

        Übrigens beweist gerade dieses posting, dass sie die Strombörse nicht verstanden haben. Finden sie mal heraus, wo sie daneben liegen!

        @Peter: ja! In Gegensatz zu dir bin ich in der Lage, die eigene Position zu reflektieren und Fehler einzugestehen 😉

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        Martin

        5. September 2014 um 14:50

        Gerade bei der McKinsey Studie ist folgendes passiert:

        – Der Autor des Artikels wurde als „EE“ Gegner abgestempelt.
        – Der Autor der Studie wurde voreingenommenheit vorgeworfen, weil er mal irgendwann für einen Energieversoger gearbeitet hat.
        Was bei einem Unternehmensberater wie McKinsey geradezu lächerlich ist, die haben mit Sicherheit bei beinahe allen Top 100 Unternehmen in Deutschland mal irgendwas gemacht, das ist nämlich das Geschäftsmodell einer Unternehmensberatung.

        Die Kernaussage, nämlich das eine Abschaffung aller Industrieprivilegien die Umlage nur um 1,8 Cent senken würde, die haben sie geflissentlich übersehen. Wir wären dann bei 4,4 Cent Umlage, hätten aber Millionen Arbeitsplätze verloren, da die betroffenen Unternehmen dann Pleite sind.

        Das war das von mir vorgebrachte Argument, genau das steht so in der Studie, und dazu kommt von ihnen nichts, außer der Unsinn, das EE den Strom billiger macht.
        Wie das gehen soll, wenn ich ein Produkt bedarfsunabhängig prodzuzieren lasse und weit über dem üblichen Preis vergüte, das bleibt ihr und Herrn Diehls Geheimnis.
        Und nein, Lernfähigkeit haben sie noch nicht unter Beweiß gestellt.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 14:55

        Noch so ein Beispiel für Kurts seltsame Diskussion. Martin hat nichts, aber wirklich gar nichts falsches über die Strombörse geschrieben und Kurt schreibt einfach:

        „Übrigens beweist gerade dieses posting, dass sie die Strombörse nicht verstanden haben. Finden sie mal heraus, wo sie daneben liegen!“

        Ohne natürlich seinen Vorwurf zu belegen. Er behauptet einfach mal was. Einfach so.

        Und dann sagt Kurt noch:

        „@Peter: ja! In Gegensatz zu dir bin ich in der Lage, die eigene Position zu reflektieren und Fehler einzugestehen“

        Na dann finde mal einen Fehler in meinen Kommentaren. Aber nicht nur behaupten, da wäre einer, sondern auch nachweisen. Wenn du das schaffst, gestehe ich gern den Fehler ein.

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 15:26

        Martin sagt:
        ich finde es, genau wie bei Herrn Diehl, tatäschlich schon erschreckend, wie sie alles, was man ihnen vorwirft einfach zurückgeben.
        Sie sind noch nie auf eines der vorgebrachten Argumente eingegangen, sondern immer gegen den Ersteller der Studie oder den Autoren des Artikels.
        .
        Bestes Beispiel ihre tollen “Ersparnisse” an der Strombörse.
        Entweder, behaupten sie und Herr Diehl, die EVUs würden sich ungerechtfertigt bereichern. Oder aber sie gehen mit den “Ersparnissen” auf “Kundenfang”… Egal ob das jetzt total sinnbefreit ist, Hauptsache das Feindbild stimmt…
        @Martin
        Das mit den „Ersparnissen“ ist doch keine Behauptung, das ist – ausgehend von den beiden Punkten gesunkene Beschaffung , und konstante Tarife ( Grundversorgung ) ein nachvollziehbares Rechenexempel, für jeden der auf drei zählen kann.
        Wenn die Beschaffung, sprich Ausgaben weniger werden, und die Einnahmen, sprich Grundversorgertarife gleich bleiben oder eher höher werden, muss sich da doch was ansammeln, oder ????
        Das gilt laut der Studie zwar nur für 39,8% und 395 Millionen Euro.
        Aber für die restlichen 60,2% haben die EE doch auch die Beschaffungskosten gesenkt, und den Versorgern dadurch Vorteile verschafft. Wenn diese Vorteile genutzt werden um über Wettbewerbstarife Kunden zu fangen, ist das kein Verlust.
        Ein „Feindbild“ entsteht dadurch, für die EE, weil sich das alles auf deren Kosten abspielt, in Form einer höheren Umlage .
        Die Sie und Ihre Kollegen dann zum Anlass nehmen, die EE als Preistreiber an den Pranger zu stellen.

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 15:28

        Fortsetzung:

        Martin sagt:
        Das EEG ist wird gebildet aus der Differenz, die der Strom an der Börse erzielt und der gesetzlich festgeschriebenen Einspeisevergütung.
        Letztere muss bezahlt werden, ist so Gesetz.
        Was passiert nun, wenn der Börsenpreis sinkt, richtig die Umlage steigt.
        @Martin
        Da die Vergütungen, aber – zu mindest in dem Maße – nicht mit steigen muss was übrig bleiben oder ???
        So wurde mit der Studie die 395 Millionen dargestellt.

        Martin sagt:
        Und was passiert wenn der Börsenpreis steigt, auch richtig, die Umlage sinkt.
        @Martin
        Richtig, das kommt aber leider bei den gegenwärtigen Rahmenbedingungen nicht vor

        Martin sagt:
        …. Was sie und Herr Diehl seit über 100 Postings nicht verstehen, der Preis für den Endkunden bleibt der Gleiche, den die Umlage muss ja bezahlt werden. Die Summe aus beiden bildet den Strompreis, (plus Netzentgelt und Steuern) was sie auf der einen Seite zuviel haben, wird ihnen an der anderen Seite abgezogen. Und selbst ihre Studie sagt, das etwaige Ersparnisse in den Wettbewerbstarifen mehr als weiter gegeben werden, und zwar soweit, das dort die Versorger sogar Verluste machen.
        Und so einen simplen Zusammenhang verstehen sie wirklich nicht, und sind auch noch stolz darauf, jedes Argument zu ignorieren, werfen aber anderen Besserwisserei vor?

        @Martin
        Die Verluste habe ich weiter oben schon erklärt. Was das Verstehen der Zusammenhänge betrifft, haben Sie leider etwas Nachholbedarf.

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 15:36

        Peter Jensen sagt:
        Wie oft ich mir allein die “395 Mio-Studie” von Hans Diehl angesehen und dazu detailliert Stellung genommen habe

        @ Herr Jensen
        Aber leider falsch interpretiert haben, weil Sie nicht wahrhaben wollen, dass bei den 39,8% Grundversorgertarifen den Verbrauchern jährlich 395 Millionen vorenthalten worden sind.… –

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 16:08

        Hans, das ist ihre Interpretation. Die 395 Mio sind im Extremszenario einer Studie entstanden, die mit Annahmen gearbeitet hat, weil keine genauen Informationen vorlagen (steht genauso in der Studie drin) und die für Vertriebskosten seit 2009 lediglich 5,3% Steigerung angenommen hat. Die realen Kosten lagen viel höher. Welche das sind, habe ich ihnen mehrfach aufgeschrieben. Allein die EEG-Bearbeitungskosten inklusive belaufen sich auf mehrere Millionen bei einem einzigen EVU. Die Studie hat auch die fehlenden Erlöse aus den EVU-eigenen Kraftwerken vergessen.
        Und dann picken sie sich eine Teilinformation aus dieser Studie raus, dass angeblich bei den Grundversorgern 395 Mio „Gewinn“ gemacht wurde. Wie diese Zahl ermittelt wurde, steht nicht in der Studie. Und bei all den fragwürdigen Annahmen und den Fehlern kommen sie nun mit Pauken und Trompeten daher und schreien in die Welt hinaus: den Verbrauchern wurden 395 Mio vorenthalten.

        Wo eigentlich steht im Gesetz, dass ein EVU sämtliche Kosteneinsparungen weitergeben muss. Sowas entscheidet in einer Marktwirtschaft der Wettbewerb. Und wenn die EVU bei den Grundversorgern noch die Möglichkeit haben, irgendwie Gewinne zu machen, dann können sie doch nicht daherkommen und fordern, dass dieses Geld auch noch an die Verbraucher gehen soll. Dann sind die pleite. Und was hat der Verbraucher davon?
        Ich habe ihnen auch mehrmals die kollossale Ersparnis für die Endkunden im Grundtarif vorgerechnet. Sie betrug etwa 27 Euro im Jahr.

        Und daran haben sie sich Hunderte Kommentare lang hochgezogen! Und fangen jetzt schon wieder damit an! Und ignorieren völlig die Realität, dass die Versorger zur Zeit nicht wissen, wie sie ihre Kosten bezahlen sollen.

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    Hans Diehl

    4. September 2014 um 13:33

    Selbst die Franzosen sorgen dafür, dass der „Spuk“ weiter geht.

    http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2014/kw36/photovoltaik-in-frankreich-installierte-leistung-uebersteigt-5-gigawatt.html
    Demzufolge wurden im ersten Halbjahr Photovoltaik-Anlagen mit 385 Megawatt (MW) neu installiert (Vorjahreszeitraum: 246 MW). Zudem waren am 30.06.2014 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1.621 MW zur Genehmigung angemeldet.

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      Kurt Lowinski

      4. September 2014 um 14:16

      Hallo Herr Diehl,

      das ist nicht nur in Frankreich so.
      Weltweit ersetzen erneuerbare Energien immer mehr fossil und atomar erzeugte Energie.
      http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/weltweit-zweistellige-wachstumsraten-der-erneuerbaren-energien/

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        Martin

        4. September 2014 um 15:45

        Und Kurt posted Erfolgsgeschichten von 2011 🙂

        Vorwärts immer, Rückwärst nimmer *G*

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        Kurt Lowinski

        4. September 2014 um 17:42

        Ach Martin,

        wenn du’s so genau nimmst, dann poste ich halt die aktuellen Werte, wie sie bei Wikipedia zusammen getragen sind 😉

        http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien#Weltweite_Lage

        Passt schon – die alte fossile und atomare Energiewelt ist global auf dem Rückzug. Die nächste Generation in Form der Erneuerbaren kommt um sie abzulösen.

        Am Ende wird alles gut 😀

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 10:20

        Tja Kurt, so ist das eben. Solange noch irgendein Staat irgendwo auf der Welt Einnahmen und Renditen garantiert, wird sich auch immer ein Investor finden, der da zugreift. Bis es irgendwann zu teuer wird und die „Subventionen“ gestrichen werden. Dann steigen alle aus. Das ist eine volkswirtschaftliche Zwangsläufigkeit. Und plötzlich ist die Rettung der Welt auch gar nicht mehr so wichtig.

        Sieht man ja in Deutschland, um mal wieder auf das eigentliche Thema dieses Beitrags hier zu kommen. Rückgang bei PV in 2013 um 50% und in 2014 geht es weiter. Bei WKA wird dann wohl nächstes Jahr der Einbruch kommen.
        In Spanien geht’s auch nur noch bergab. In 2008 wurden 2.843 MW neu installiert. In 2013 nur noch 118 MW.
        In Australien wurden 2013 die Einspeisetarife gesenkt und vorher gab es noch den üblichen Vorzieheffekt. In 2014 gibt es schon Rückgänge.

        Und natürlich gibt’s auch Länder, in denen sich PV mehr lohnt als in Deutschland. Aber am Ende hängt es immer an den „Subventionen“. Und völlig ohne konventionelle Backup-Kraftwerke wird es nicht gehen.

        Also in Deutschland haben wir nun zwischen 25 und 30% Energieerzeugung aus sog. EE erreicht. In einem wirtschaftlich sehr potenten Land, mit extremen politischem Willen, diese Sache durchzuziehen und mit einer Menge Leute, die aus Naivität und Unkenntnis sog. EE für eine gute Sache halten. Ich gebe mal einen Tipp ab, dass viel mehr als 30% einfach nicht drin sein werden. Es wird jedes Jahr schwanken, abhängig von Sonne und Wind. Und wenn die Anlagen mal ersetzt werden müssen, werden sich viele überlegen, ob sie nicht doch wieder zum guten alten Stromversorger zurückkehren, der was von der Sache versteht. 100% EE sind jedenfalls eine Vision, die man nur bei trübem Lichte ernsthaft haben kann. Jedenfalls wenn man daran glaubt, dass das bis 2050 oder so passieren soll.
        Die EE-Propheten haben ja Glück: viele von ihnen wird man in 2050 nicht mehr an ihren Visionen messen können.

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        Kurt Lowinski

        5. September 2014 um 10:29

        Und wieder schreibt Peter Unsinn.

        Deutschland ist was den Anteil erneuerbarer Energien angeht gerade mal im unteren Mittelfeld.
        Schau mal hier:
        http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/8-10032014-AP/DE/8-10032014-AP-DE.PDF

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 10:44

        Und wieder mal antwortet Kurt auf Dinge, die gar keiner geschrieben hat. Oder hat ihr irgendjemand irgendwas zu irgendeinem Rang von Deutschland geschrieben? Ich jedenfalls nicht.

        Und du musst dich mal entscheiden. Jedenfalls passt es nicht zu deinem allgemeinen „Grundsatzstatement“ ganz oben, wenn du schreibst, dass ich nur Unsinn rede. Mir ist es ja egal, wenn du sowas schreibst. Aber du solltest dann nicht jammern, wenn ich deine Kommentare als Unsinn bezeichne.

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    Peter Jensen

    4. September 2014 um 08:52

    Schon sehr amüsant, wie sich die beiden EE-„Experten“ Kurt und Hans hier gegenseitig in die Taschen lügen.
    Holen ihren Taschenrechner raus und denken sich: ich hab zwar keine Ahnung, aber ich rechne das jetzt mal durch. Und wenn man ihnen dann sagt, dass ihre Zahlen Unsinn sind, bringen sie einfach die nächste falsche Zahl. 😀
    Berufen sich auf Studien, in denen steht, was theoretisch sein könnte, wenn dies und das geschieht und vergessen dabei völlig die Realität.
    Und bei der Antwort der rot-grünen Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen weiß Hans es besser und genauer. Oder war es Kurt? Egal, kommt von beiden nur Unsinn.
    Der Rentner Hans beschimpft andere als „Altherrenriege“, der Rechenkünstler Kurt rechnet mal schnell den Spotmarkt nach, natürlich auch ohne davon Ahnung zu haben, wir können uns inzwischen eine „Ersparnis“ aussuchen von 395 Mio, oder 1-3 Mrd oder 5 Mrd oder bis zu 7 Mrd…
    ich könnte die Liste von Dummheiten der beiden hier noch eine Weile fortführen. 😀
    Aber ich lass euch jetzt mal ein Weilchen hin und her schreiben. Das schöne ist ja, dass ihr euch selbst immer wieder wiedersprecht und man eure absurden Thesen schnell erkennt.
    Außerdem steht ja nun schon alles in den mehr als 780 Kommentaren drin, was es dazu zu sagen gibt.

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      Martin

      4. September 2014 um 11:14

      Und gibt man ihnen eine Studie, wird nicht etwa auf die Zahlen in der Studie eingegangen, nein, da ja nicht sein kann, was nicht sein darf, wird solange im Internet gesucht, bis man dem Studienersteller irgendwie unterstellen kann, Lobbyist der Energieerzeuger zu sein.

      Da gibt man ihnen Daten des statisitischen Bundesamtes, aber der Autor, der die angefragt hat ist ja von der falschen Gesinnung, Skandal!
      Genauso mit der McKinsey Studie, die lesen nicht die Studie und prüfen die dort vorgebrachten Fakten und Daten auf Plausibilität, nein die lesen nur die Lebensläufe der Autoren, es muss sich ja was finden 😉

      …wie gesagt, das brauch man nicht mehr zu kommenentieren.

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      Hans Diehl

      4. September 2014 um 13:00

      Peter Jensen sagt:
      Schon sehr amüsant, wie sich die beiden EE-”Experten” Kurt und Hans hier gegenseitig in die Taschen lügen. Holen ihren Taschenrechner raus und denken sich: ich hab zwar keine Ahnung, aber ich rechne das jetzt mal durch. Und wenn man ihnen dann sagt, dass ihre Zahlen Unsinn sind, bringen sie einfach die nächste falsche Zahl. Berufen sich auf Studien, in denen steht, was theoretisch sein könnte, wenn dies und das geschieht und vergessen dabei völlig die Realität.

      @ Herr Jensen
      Genau so reagieren die Vertreter der konventionellen Stromwirtschaft, wenn man in ihre Dunkelkammer der Strompreisgestaltung leuchtet..

      Ich wiederhole für jeden unbefangenen Mitleser.
      Die Agora Studie basiert auf zwei belastbaren Ausgangspunkten.
      Das sind die gesunkenen Börsenpreisen ( Beschaffung ) und die Grundversorgertarifen.
      Mit anderen Worten auf Ausgaben ( Beschaffung ) und Einnahmen ( Tarife )
      Wenn die Ausgaben sinken, und die Einnahmen konstant bleiben – oder eher ansteigen – muss ja was übrig bleiben, oder ???

      Die Differenz zwischen diesen beiden Punkten ist – auf Grund gesunkener Börsenpreise – im Betrachtungszeitraum um 395 Millionen Euro pro Jahr größer geworden. Eine Summe, die den Kunden in diesem Tarif vorenthalten worden sind.

      Die zweite Studie von 2007, mit der 5 Milliarden Euro Einsparung pro Jahr ans Licht kamen, basiert sogar auf einer Untersuchung von 8760 Jahresstunden.

      Das bedeutet, die 8760 Stunden Untersuchung ist sehr viel umfangreicher, als die 395 er die ja nur auf die Grundversorgertarife bezogen ist.

      Dieses monetäre Volumen verbirgt sich in einer Grauzone, in der viele Marktteilnehmer Geschäfte machen auf Kosten der Endverbraucher, und der aufgeblähten Umlage, mit der dann Leute wie der Herr Jensen Stimmung gegen das EEG machen.

      Selbst wenn Herr Jensen jetzt wieder im Karree springt und polemisiert, ändert sich nichts an dieser Tatsache.

      Ich werde das jedes mal in dieser Form wiederholen, wenn einer der von der Anti Energiewende Koalition diese Studien in Frage stellt.

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        Peter Jensen

        4. September 2014 um 13:35

        😀

        Fein Hans, machen sie das. Besser können sie ihre ideologische Verbohrtheit nicht öffentlich präsentieren.

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        Hans Diehl

        4. September 2014 um 22:57

        Und Sie offenbaren mit diesem Beitrag, dass Sie mit ihrem Latein am Ende sind.
        Es sei denn, Sie finden doch noch eine Antwort auf die Frage, wo die niedrigen Beschaffungskosten zu Buche schlagen, wenn sie nicht beim Endverbraucher ankommen.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 09:35

        Genau Hans, nach fast 800 Kommentaren bin ich mit meinem Latein am Ende. 😀

        Blättern sie doch einfach nochmal die Kommentare durch. Sie finden dort die Antworten auf alle Fragen. Falls ihnen das nicht reicht, macht es keinen Sinn, zielstrebig auf die 900 Kommentare zuzusteuern, wenn ich jetzt anfange, ihnen alles von vorn zu erklären.

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 10:04

        @Herr Jensen
        Auf die beiden folgenden Fragen, warte ich auf Antworten.
        !) Wo hin fließt das Geld, das in Folge der gesunkenen Beschaffung nicht bei den Verbrauchern ankommt?
        2 ) Haben Sie was da zu gelernt?

        Nicht umsonst, denn es geht doch gar nicht um die Strommengen die an der Börse gehandelt werden, sondern um den Preis, der da über den Merit Order Effekt zu Stande kommt. Der bedeutet dann Orientierung für alle anderen Handelsarten.Wollten Sie uns jetzt etwas weismachen, oder haben Sie was dazu gelernt.?

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 10:25

        Hans, was an diesem klar formulierten deutschen Satz verstehen sie nicht:

        „Blättern sie doch einfach nochmal die Kommentare durch. Sie finden dort die Antworten auf alle Fragen.“

        ???

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        Kurt Lowinski

        5. September 2014 um 10:32

        Hallo Peter,

        auf diese Fragen hast Du noch keine Antworten gegeben. Du hast lediglich alle Nachweise unsererseits in Frage gestellt. Also bitte: beantworte doch die Fragen, die Hans gestellt hat.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 10:48

        Sagt mal ihr zwei „Experten“:

        glaubt ihr echt, ich würde jetzt alles nochmal schreiben, nachdem ihr es in den ersten 800 Kommentaren nicht begriffen habt? Meint ihr, ich fang jetzt wieder dieselbe Diskussion in den nächsten 800 Kommentaren an? Lest doch nochmal einfach alles durch. Es sind alle Antworten da.

        So, jetzt dürft ihr gern wieder antowrten, dass gar keine Antworten da sind. Solche Kindergatenspiele kenne ich ja nun schon von euch. 😀

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        Hans Diehl

        5. September 2014 um 14:34

        Dass Sie so in die Enge getrieben werden sind Sie wohl nicht gewohnt. . Bei EIKE hat man ihnen das erspart, in dem man die Kontrahenten vorher rausgeschmissen hat.

        Seien Sie mutig und befreien Sie sich aus der Ecke in dem Sie wenigstens die folgende Frage beantworten.

        Wo fließt das Geld hin, das durch gesunkenen Beschaffungskosten eingespart wird, aber bei den Verbrauchern nicht an kommt.

        Bitte ohne große Umschweife, mit maximal zwei Sätzen müsste das bei Ihrem Wissenspotential möglich sein.

        Die Antwort auf die 2. Frage,ob Sie was dazu gelernt haben, in Sachen Börsenpreise und gehandelte Mengen erspare ich Ihnen dann.

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 15:17

        Hans sagt:

        „Dass Sie so in die Enge getrieben werden sind Sie wohl nicht gewohnt. . Bei EIKE hat man ihnen das erspart, in dem man die Kontrahenten vorher rausgeschmissen hat.“

        😀 Hans, sie überschätzen sich ein wenig. Sie haben bei EIKE niemanden in die Ecke getrieben. Sie haben höchstens manche zur Weißglut getrieben mit der permanenten Wiederholung ihrer persönlichen Thesen. Vor allem den Admin, der jedes Mal mitlesen muss. Und auch hier treiben sie niemanden in die Ecke, außer sich selbst. Und aus dieser winden sie sich dann mit einem anderen, meist alten Argument wieder raus und beginnen eine erneute Diskussion um ein altes Thema zum x-ten Male.
        Und die Antworten auf ihre Fragen finden sie hier im Blog. Ich habe keine Lust, alles nochmal zu schreiben. Sie verstehen oder akzeptieren es doch eh nicht. Es ist mir auch egal. Sie haben ihre Meinung und gut ist. Wenn ich jetzt wieder antworte, was in zwei Sätzen nicht möglich ist, weil schon die Fragestellung völlig daneben ist (das ist so, als würden sie fragen, wo fließt denn das ganze Geld hin, dass die Leute in Deutschland für Kleidung oder Essen bezahlen), dann fangen sie wieder mit endlosen Diskussionen und Wiederholungen an und würden mir wieder Ablenkung oder Vernebelung vorwerfen.
        ES IST ALLES SCHON GESAGT! MEHRFACH! Und es ist mir auch ziemlich egal, ob sie das verstehen oder akzeptieren. Ich habe meine Ansicht dargelegt und gut ist. Sie müssen das nicht genauso sehen. Es ist mir egal! Eine Weile ist so eine Diskussion ganz anregend, irgendwann nervt es. Wir drehen uns im Kreis. Ich werde bestimmt nicht ihre wirren Thesen glauben. Denn die habe ich ihnen widerlegt. Steht alles hier im Blog.

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    Kurt Lowinski

    3. September 2014 um 21:18

    Hier auch noch ein schöner Artikel zum Thema:
    Verbraucher-Strompreise steigen, Börsenstrompreise fallen. Der Stromkunde finanziert den billigen Strom der Wirtschaft.
    http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs

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    Hans Diehl

    3. September 2014 um 13:38

    Noch ein Zeichen dafür, dass der „Spuk“ erst richtig los geht.

    Lesen Sie nun eine gemeinsame Original-Pressemitteilung der Herausgeber:
    ENERTRAG AG, GESY Green Energy Systems GmbH und Trianel GmbH!

    ENERTRAG, GESY und Trianel gehen Kooperation ein

    Systemstabilität durch Regelenergie aus Windkraft

    Berlin/Dauerthal/Aachen (iwr-pressedienst) – Übertragungsnetzbetreiber
    sichern jederzeit die Stabilität des elektrischen Netzes. Dafür nutzen sie
    positive und negative Regelenergie, die Kraftwerksbetreiber über
    Ausschreibungen anbieten. Bislang wird dieser Markt vorwiegend durch
    konventionelle Großkraftwerke bedient, die einen bestimmten Teil ihrer
    Leistung als Reserven für die Aufrechterhaltung der Stromnetzstabilität
    bereitstellen. Das Windenergieunternehmen ENERTRAG entwickelt jetzt
    gemeinsam mit dem Direktvermarkter GESY Green Energy Systems (GESY) und
    der Stadtwerke-Kooperation Trianel ein neues Verfahren, um mit der
    Windenergie am Sekundär- und Minutenreservemarkt teilzunehmen.

    Das technische Verfahren zur Einbindung von Windenergieanlagen wird
    derzeit an unterschiedlichen Windenergieanlagen von ENERTRAG getestet und
    geht über das herkömmliche Zusammenschalten von Windenergieanlagen über
    ein virtuelles Kraftwerk hinaus. ENERTRAG ist hier der führende
    Technologieentwickler. Das Unternehmen verfügt über große Windparks mit
    direktem Anschluss an das europäische Verbundnetz, eigene Umspannwerke,
    eine zentrale Leitwarte und die innovative Steuerungssoftware
    „PowerSystem“. „Als Windenergieunternehmen werden wir unsere Kraftwerke
    zukünftig auch in die Verantwortung für die Stabilität der Netze
    einbinden. Dies ist einer der notwendigen Schritte bei der Umsetzung der
    Energiewende, die wir vorantreiben. Daher haben wir dieses wichtige
    Projekt frühzeitig mit starken Partnern initiiert“, so Matthias König,
    Vorstand bei ENERTRAG.

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      Hans Diehl

      3. September 2014 um 13:41

      Fortsetzung:

      Ein gemeinsames Projektteam von ENERTRAG, GESY und Trianel steht derzeit
      in engem Austausch mit dem zuständigen Netzbetreiber 50Hertz Transmission,
      der die ostdeutsche Regelzone verantwortet. „Die gute Zusammenarbeit mit
      50Hertz macht uns zuversichtlich, bereits Anfang 2015
      Windenergieanlagenbetreiber in die Systemstabilität einzubinden.
      Zusätzlich werden wir am Sekundärregelmarkt neue Erlösmöglichkeiten für
      Anlagenbetreiber anbieten können“, erläutert Thomas Imber, Geschäftsführer
      der GESY.

      Trianel bündelt schon heute dezentrale Anlagen wie Biogasanlagen oder
      Blockheizkraftwerke in virtuellen Kraftwerken, um sie gemeinsam zu steuern
      und deren Leistung im Rahmen der Direktvermarktung an den
      Sekundärregelmärkten anzubieten. Nun wird der Nachweis erbracht, dass auch
      die fluktuierende Leistung von Windenergieanlagen so gesteuert werden
      kann, das sie ein verlässlicher Partner für die Übertragungsnetztreiber
      ist. „Mit dem Projekt wird nicht nur ein Meilenstein bei der Integration
      der Erneuerbaren in die Systemlandschaft erreicht, sondern auch die
      Möglichkeiten der Marktintegration der Erneuerbaren weiter gestärkt.
      Trianel sichert durch seine Möglichkeiten als führende kommunale
      Handelsplattform die Mindestangebotsgröße und die nötige Reserve für die
      Teilnahme am Sekundärregelmarkt ab und stellt die nötige Energielogistik
      zur Verfügung“, so Stefan Sewckow, Bereichsleiter Trading & Origination
      der Stadtwerke-Kooperation Trianel.

      Berlin/Dauerthal/Aachen, den 3. September 2014

      Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei;

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 14:54

        Sehr schön. Noch ein Hoheitsgebiet der konventionellen Energiewirtschaft, das zu bröckeln beginnt 😀

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 17:15

        Wenn die Rendite nicht stimmt, ist es mit der „Verantwortung für nachfolgende Generationen“ auch schnell wieder vorbei.

        http://www.welt.de/wirtschaft/article131867561/Wie-die-C-amp-A-Erben-ihre-Klimaprojekte-abwuergten.html?config=print

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 20:56

        Jedem steht das Recht zu, auch mal schlechte Entscheidungen treffen zu dürfen 😉

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 23:39

        Genau. Und die C&A-Eigentümer haben ihre schlechte Entscheidung ja auch bald korrigiert.

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        Kurt Lowinski

        4. September 2014 um 14:48

        Hallo Peter,

        ich halte dir mal zugute, dass du auf die Sinnhaftigkeit des Artikels vertraut hast und darüber ein Hinterfragen der Aussagen unterlassen hast.

        Tatsache ist:

        1) Familie Brenninkmeijer ist nicht eine Familie mit Mama, Papa, Omas, Opas und ein paar Kindern. Es ist laut Wikipedia eine über 500-köpfige Großfamilie. Dass es da ganz unterschiedliche Ausrichtungen in den Investments geht ist nicht erstaunlich. Wer eine solch große Familie über einen Kamm schert, muss schon ein ziemlicher Ignorant sein und sonst recht wenig Argumente haben, um Investments in erneuerbare Energien schlecht zu reden. Das geht aber in erster Linie gegen den Autor dieses Artikels, der einfach stümperhaft recherchiert und geschrieben hat.

        2) Von Marcel Brenninkmeijer gibt es aktuelle Beiträge die eindeutig belegen, dass er seinen Prinzipien mehr als treu geblieben ist:
        http://legatum.mit.edu/content-library/keynote-speaker-marcel-brenninkmeijer
        http://www.neugalu.ch/pdf/programme_broch_14.pdf

        Also: Eigentlich hat da nur ein Journalist sein geld zwar bekommen, aber scheinbar nicht verdient. Ansonsten sind die Entscheidungen von Marcel Brenninkmeijer durchaus konsistent und vernünftig 😉

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        Peter Jensen

        5. September 2014 um 10:36

        Jetzt ist Kurt auch noch unter die Ahnenforscher gegangen. Wow!

        500 Familienmitglieder… kein Mensch hat das je bezweifelt. Und was ändert das an den Fakten im Artikel?

        Nichts. Der Artikel ist im übrigen aus 2014. Dein erstes Video aus 2010. Finde den Fehler in deiner Argumentation!
        Und dein zweiter link ist über eine Konferenz. Wow, da ist jemand als Redner aufgreten. Nicht schlecht.

        Aber was ändert das an dem Artikel? Nichts!

        Gut, dass du dein Geld nicht als Journalist verdienen musst. 😀
        Wobei, in den links-grünen Mainstream-Medien in Deutschland hättest du gute Chancen.

        Oder auch beim Postillon. Deren Motto ist: wir berichten, bevor wir recherchieren.

        😀

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    Peter Jensen

    3. September 2014 um 11:48

    Jetzt fangen Kurt und Hans dieselbe Grundsatzdiskussion von vorn an. Nach mehr als 750 Kommentaren!
    Oh Mann… 😀

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      Hans Diehl

      3. September 2014 um 13:51

      Herr Jensen.
      Sagen Sie Ihren Koalitionspartnern, dass ihr es kapiert habt, dann können wir die „Mission“ beenden..

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 15:45

        Hans und Kurt, wir haben es doch kapiert:

        ihr wollt die EEG-Umlage, die 2014 etwa 19 Mrd. Euro ausmacht, um 395 Mio Euro reduzieren oder aber die Tarife für Grundversorgung reduzieren, was sich im Schnitt mit 27 Euro pro Jahr pro Haushalt in der Grundversorgung bemerkbar machen würde.
        Außerdem glaubt ihr, dass gesunkene Börsenpreise zwangsläufig zu Gewinnen bei den EVU führen, die die sich „in die Tasche stecken“.

        Wir haben das alles kapiert und auch schon alles dazu gesagt. Weitere Mathematik-Nachhilfe ist bei euch vergebliche Mühe.

        Auch zu den Jubelmeldungen über künftige Projekte wurde schon alles gesagt.
        Vor ein paar Jahren gab es solche Jubelmeldungen auch von Siemens, Bosch, Solarworld, First Solar, Prokon und vielen anderen und auch von einem Mega-Projekt namens Desertec. Was die heute alles machen, bzw. nicht mehr machen, ist bekannt.
        1988/89 gab es diese Jubelmeldungen aus der ehemaligen DDR, ab 1943 gab es diese Jubelmeldungen aus dem Führerhauptquartier und auch in vielen anderen Ländern der Welt gab es Jubelmeldungen bis zum bitteren Ende.
        Das aber scheint ihr nicht kapiert zu haben.

        Wenn ihr eine „Mission“ durchführen wollt, meldet euch doch in der Kirche. Unsere Energieversorgung ist zu wichtig für euren missionarischen und zerstörerischen Eifer!

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 16:25

        Peter Jensen
        Da muss die Ohnmacht, wegen der ausgegangenen Argumente schon gewaltig sein, wenn man das Führerhauptquartier, als Ersatz bemühen muss.

        Ich hatte mal bei EIKE wegen einer ähnlichen Bemerkung zum Anlass genommen zu fragen, ob es stimme was ich gelesen habe, dass EIKE eine „Altherrn Riege“ sei, vertraut mit dem Slogan, „Das haben wir schon immer so gemacht“ Der Beitrag wurde natürlich nicht gebracht.

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 16:34

        Hallo Peter,

        nein, um Kleingeld geht es mir gar nicht. Es geht um 345 Terawattstunden, die am Spotmarkt gehandelt werden, die jetzt im Schnitt 1-2 ct / kWh günstiger über die Theke gehen. Dabei geht es nicht um ein paar Millionen, sondern um 3 bis 7 Milliarden € pro Jahr, die irgendwo versickern…

        Dass sie versickern ist klar. Dass sie nicht bei denjenigen landen, die diese Einsparung finanzieren ist auch klar. Die Frage ist nun: wo landet dieses viele Geld?

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 17:04

        Hans Diehl, sie als Rentner sollten mit dem Begriff „Altherrenriege“ etwas zurückhaltender sein. Im Gegensatz zu ihnen hat die „Altherrenriege“ bei EIKE immerhin ne Menge Berufs- und Lebenserfahrung sowie Altersweisheit. Sie werden ja nicht mal aus Schaden klug.

        Und Kurt: ich kann nichts dafür, wenn ihr jetzt ein neues Thema hier aufmacht und plötzlich von den gehandelten Mengen an der Strombörse redet. Hans hat sich über Hunderte Kommentare an 395 Mio Euro aus einer Agora-Studie hochgezogen. Und in dieser Studie wurden 395 Mio als „zusätzlicher Gewinn“ ermittelt, den sich die EVU „in die Tasche stecken“, wie sie so einfach und falsch formulieren. Ansonsten hat die Studie ausdrücklich erwähnt, dass die EVU trotz gesunkener Börsenpreise Verluste machen, eben WEIL sie in ihren Wettbewerbstarifen die gesunkenen Preise an die Kunden weitergeben. Um das zu wissen, hättest du die Studie aber mal lesen müssen und nicht nur das, was Hans daraus gemacht hat.
        Also es geht nicht um mehrere Milliarden, sondern um 395 Mio!

        Und mal ganz nebenbei: weisst du, wie oft ein und dieselbe Menge Strom an der Börse gehandelt wird? Schon mal was von Churn-Rate, Spekulation, Arbitrage und Hedging gehört?
        Du kannst da getrost einen Faktor von 10 für die Churn-Rate ansetzen.

        Wenn du meinst, dass die an der Börse gehandelte Strommenge auch genau in der Größenordnung produziert wurde, zeigst du wieder einmal profunde Unkenntnis einer wichtigen Größe im Energiemarkt.
        So, nun habe ich euch beiden, Hans und Kurt, wieder mal ein paar Brocken zum Nachlesen und Lernen hingeworfen. Völlig kostenlos, aber ich befürchte, auch umsonst.
        Mal ehrlich, ihr zockt mich ja nicht nur beim Strom ab (über die EEG-Umlage), sondern auch beim Wissenstransfer. Ihr zapft hier völlig ungeniert und dreist mein Wissen ab und beschimoft mich dann dafür auch noch. Ist das so üblich in der risikolosen Subventionswelt?

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 17:12

        Kurt, mit nur ein wenig Ahnung vom Energiemarkt hättest du bei der Zahl 345 TWh selbst stutzig werden müssen.
        Ganz Deutschland verbaucht zur Zeit im Jahr etwa 600 TWh.

        Dann wäre ja über die Hälfte der Strommengen über den Spotmarkt gehandelt. Tatsächlich wird aber am Spot- und Terminmarkt zusammen nur etwa 20 bis 30% der gesamten Strommengen gehandelt.

        Sowas kommt raus, wenn man sich zu Themen äußert, zu denen man eigentlich außer Propaganda-Parolen nichts beisteuern kann, weil man keine Ahnung vom Geschäft hat.

        Wie oft wollt ihr beiden euch denn hier noch am Nasenring durch die Arena führen lassen?

        Kurt, benutzt du etwa dasselbe schwache Leuchtmittel wie Hans, wenn du deine Betrachtungen bei Lichte anstellst? Ich empfehle stärkere Leuchtmittel. Allerdings wird damit auch der Energieverbrauch ansteigen und das passt ja nun nicht zum „Energiewende-Konzept“.
        Also müsst ihr weiter bei schwachem Licht eure Betrachtungen machen. Kann man so machen, aber dann wird’s halt blöd.

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 18:33

        Hans nimmt wieder nur selektiv wahr:

        „Da muss die Ohnmacht, wegen der ausgegangenen Argumente schon gewaltig sein, wenn man das Führerhauptquartier, als Ersatz bemühen muss.“

        Die anderen Beispiele hat er einfach überlesen. Wie schon so oft vorher. Und die Analogie zu 1943 hat er wohl einfach nicht verstanden. Naja, kennen wir ja auch schon…

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 20:47

        Peter Jensen sagt

        Hans hat sich über Hunderte Kommentare an 395 Mio Euro aus einer Agora-Studie hochgezogen. Und in dieser Studie wurden 395 Mio als “zusätzlicher Gewinn” ermittelt, den sich die EVU “in die Tasche stecken”, wie sie so einfach und falsch formulieren.
        Ansonsten hat die Studie ausdrücklich erwähnt, dass die EVU trotz gesunkener Börsenpreise Verluste machen, eben WEIL sie in ihren Wettbewerbstarifen die gesunkenen Preise an die Kunden weitergeben.

        @ Herr Jensen
        Einfache Rechnung: Die Studie geht von zwei maßgebenden Bekannten aus. Nämlich dem durchschnittlichen, gesunkenen Börsenpreis ( Beschaffung ) und dem durchschnittlichen Grundversorgertarif. ( Einnahmen bei den Versorgern ) Da hat sich innerhalb des Betrachtungszeitraumes, auf Grund der niedrigeren Beschaffungskosten, für die Versorger eine Einsparung von 395 Millionen Euro pro Jahr ergeben, die nicht bei den Verbrauchern ankommen.

        Diese 395 Millionen sind für 39,8% der Verbraucher ( Grundversorgertarife ) ermittelt worden.
        Für die restlichen 60,2% der Verbraucher sind aber auch die Beschaffungskosten gesunken, sprich es sind erst mal zusätzliche Gewinne entstanden. Wenn diese dann reinvestiert wurden in Wettbewerbstarife, sprich die gesunkenen Beschaffungskosten weitergegeben wurden,um Kunden zu fangen, kann man das doch nicht .Verlust nennen.
        Wenn in der Studie die Rede ist von Verlusten in den Wettbewerbstarifen, ist das lediglich ein Zeichen dafür, das der Markt anfängt zu funktionieren, und die Versorger von den vorher .für sich behaltenen niedrigen Beschaffungskosten was abgeben mussten.
        Erklären Sie mir mal Satz für Satz was an dieser Darstellung falsch sein sollte.
        Aber bitte nicht zu einfach, und die gesamte Studie in Frage stellen. Die maßgebenden Parameter, sprich gesunkene Börsenpreise und – eher gestiegene – Grundversorgertarife sind bekannt.

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 21:05

        Ha! Vielen dank Peter für die Zahlen. Wusste doch, dass du sie wie aus der Pistole geschossen parat hast.

        Also liegt der Betrag, um den die Umlagezahler ungewollt erleichtert werden, bei 1.2 bis 3.6 Milliarden Euro pro Jahr. Eine sehr sehr stolze Summe!

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        Hans Diehl

        4. September 2014 um 08:02

        Könnte etwa hinkommen, da der Merit Order Effekt ja mit den Jahren weniger wird.
        Welches Potential da in einer „Grauzone“ schlummert brachte eine Untersuchung von 2007 schon mit 5 Milliarden ans Tageslicht.
        Siehe hier:
        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
        Quantifizierung der Einsparungen
        Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
        Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.

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        Hans Diehl

        4. September 2014 um 08:50

        Peter Jensen sagt:
        Mal ehrlich, ihr zockt mich ja nicht nur beim Strom ab (über die EEG-Umlage), sondern auch beim Wissenstransfer. Ihr zapft hier völlig ungeniert und dreist mein Wissen ab und beschimoft mich dann dafür auch noch. Ist das so üblich in der risikolosen Subventionswelt? –

        @ Herr Jensen
        Ich frage mich, was geht im Kopf eines Menschen vor, der ständig betonen muss, dass er schlauer ist als andere.
        Kann doch jeder der hier mit liest am Austausch der Argumente selbst erkennen.
        Ich kann das nur mit mangelndem Selbstbewusstsein erklären

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        Hans Diehl

        4. September 2014 um 13:24

        Peter Jensen sagt.
        Wenn du meinst, dass die an der Börse gehandelte Strommenge auch genau in der Größenordnung produziert wurde, zeigst du wieder einmal profunde Unkenntnis einer wichtigen Größe im Energiemarkt.
        So, nun habe ich euch beiden, Hans und Kurt, wieder mal ein paar Brocken zum Nachlesen und Lernen hingeworfen. Völlig kostenlos, aber ich befürchte, auch umsonst.

        @Peter Jensen
        Nicht umsonst, denn es geht doch gar nicht um die Strommengen die an der Börse gehandelt werden, sondern um den Preis, der da über den Merit Order Effekt zu Stande kommt. Der bedeutet dann Orientierung für alle anderen Handelsarten.Wollten Sie uns jetzt etwas weismachen, oder haben Sie was dazu gelernt.?

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      Martin

      3. September 2014 um 14:14

      Ich sage da auch gar nichts mehr zu, da hat der Sigi ja schon bei SMA alles zu gesagt, was es zu sagen gibt.
      Schade, das SMA in 2 Jahren Pleite sein wird, der Blog hier, und insbesondere ihre Postings Herr Jensen, fand ich sehr erheiternd und man muss es SMA hoch anrechnen, dass man hier mehr oder weniger unzensiert diskutieren kann.
      Das ist bei Foren grössere Zeitungen durchaus nicht immer der Fall, wobei ich mich immer noch Frage, ob die beiden Herren da ihrer „Sache“ wirklich einen Gefallen tun 😉

      Lassen wir die beiden einfach weiter in ihrem Glauben, der wird bestimmt Berge versetzen und die Physik außer Kraft treten lassen….

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 16:06

        Ich hab mir den Sigi auch mal angehört, ist doch alles in Ordnung was er sagt.

        Siehe hier.:https://www.youtube.com/watch?v=9P6HIHHUePo&feature=youtu.be

        Hier ein paar bemerkenswerte Passagen seiner Rede..

        Zitat:Manche sagen, wir würden subventionieren, ja meinetwegen. Und warum wird nicht genau so gesagt, dass wir die gefährlich Atomenergie seit Jahren genau so subventionieren.Warum sollen wir jetzt aufhören, wo wir die Ernte einfahren, und die Preise endlich sinken.

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 16:50

        Hehe, stimmt. Da war es noch unser Saubersiggi.

        Dann hat er von der dunklen Seite der Macht gekostet. Nun ist er Lord Sigi der Schlächter, der die PV-Branche zum Schaffot führt. Wahrscheinlich hat ihm Imperator Teyssen oder Imperator Terium eine interessante Position auf der dunklen Seite angeboten, wenn er die lästige Energiewende aus dem Weg räumt…

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 18:38

        Zitat Gabriel:

        „Und warum wird nicht genau so gesagt, dass wir die gefährlich Atomenergie seit Jahren genau so subventionieren.“

        Antwort: Weil es nicht so ist.

        Nachzulesen u.a in der Bundestagsdrucksache 1408084. Googlen könnt ihr selber. Steht auch schon in einem der über 760 Kommentare hier drin. Habt ihr wahrscheinlich auch nicht richtig gelesen.

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 23:35

        Peter Jensen sagt:
        Antwort: Weil es nicht so ist.
        Nachzulesen u.a in der Bundestagsdrucksache 1408084. Googlen könnt ihr selber. Steht auch schon in einem der über 760 Kommentare hier drin. Habt ihr wahrscheinlich auch nicht richtig gelesen.

        Im Folgenden kann jeder den es interessiert mal anklicken, was Herr Jensen zu den Atom Subventionen zu sagen hat.
        http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/14/040/1404084.pdf

        Hier gibt’s allerdings schon Genaueres.
        http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/die-versteckten-subventionen-fr-kohle-und-atom_100012092/

        . Dabei gebe es insbesondere bei der Atomenergie einen hohen Anteil Forschungsförderung, wie etwa für die Stilllegung und den Rückbau von Forschungsreaktoren sowie für die Endlagersuche.

        Bei Braunkohle hätten diese externen Kosten bei insgesamt 13,9 Milliarden Euro, bei Steinkohle bei 12,4 Millionen Euro, bei Atomkraft bei 11,0 Milliarden Euro und bei Erdgas bei 3,0 Milliarden Euro gelegen. Diese Kosten schlagen sich aber nicht unmittelbar auf der Stromrechnung der Verbraucher wieder, wie es bei der EEG-Umlage der Fall ist. Dennoch zahlen auch nicht die Verursacher die Kosten, sondern sie werden über Steuern und Abgaben auf die Verbraucher abgewälzt. Wenn diese Zusatzkosten aber wie im Fall der EEG-Umlage transparent gemacht und auf die Verbraucher verteilt würden, ergebe sich für 2012 ein Wert von 10,2 Cent je Kilowattstunde, so das Ergebnis der Studie. Die EEG-Umlage liegt aktuell bei 5,277 Cent je Kilowattstunde.

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 23:38

        Fortsetzung:

        http://www.tagesschau.de/inland/milliardengrab-atomkraft100.html
        Kosten von 150 Milliarden Dollar in Deutschland
        Allein in Deutschland summieren sich nach Recherchen des WDR die atomaren Fehlinvestitionen und der Aufwand etwa zur Sanierung der Asse und des Uranabbaus in Wismut auf umgerechnet mehr als 150 Milliarden US-Dollar. Wohlgemerkt: Es geht nicht um die Kosten der Atomenergie als solcher, sondern allein um jene Summen, die ohne jeden Gegenwert für die Atomkraft ausgegeben wurden.
        „Die Gründe dafür liegen unter anderem in dem hohen Risiko und dem immensen Kapitalbedarf dieser Technologie“, sagt Schneider. Aber auch wenn die meisten Atom-Ruinen aus den 70er- und 80er-Jahren stammen – für ihn geht es bei den gigantischen Fehlinvestitionen keineswegs um „Kinderkrankheiten“ oder „Lehrgeld“. „Lehrgeld bedeutet ja, dass man daraus lernt. Und interessanterweise ist es ja so, dass es bei der Atomindustrie genau umgekehrt ist – das heißt, die Technologie ist immer teurer geworden und wird nach wie vor immer teurer“, sagt er. „Es gibt einen Analytiker, der nennt das ‚forgetting by doing‘ oder eine ’negative Lernkurve'“. Das Problem beschränke sich keineswegs auf die Projekte aus der Anfangszeit der Atomkraftwerke, sondern habe sich fortgesetzt.

        Tschernobyl und Fukushima sind die bislang größten, bekanntesten und teuersten Reaktor-Unfälle in der Geschichte der Atomkraft. Die beiden Atomkatastrophen haben zusammen Schäden in Höhe von mindestens 450 Milliarden US-Dollar verursacht. Doch es sind bei weitem nicht die einzigen Namen, die für eine gigantische Geld- und Wertevernichtung durch die friedliche Nutzung der Kernenergie stehen. Auch Wackersdorf, Kalkar, Zwentendorf in Österreich, das tschechische Temelin oder Kostroma in Russland und Hartsville, USA gehören in diese Reihe.

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        laura

        5. September 2014 um 10:31

        Hallo Martin,

        ich möchte nochmals darauf hinweisen bitte sachlich und freundlich zu diskutieren. Ansonsten sehen wir uns gezwungen weitere Kommentare zu löschen.

        Viele Grüße
        Laura

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      Kurt Lowinski

      3. September 2014 um 14:47

      Hallo Peter,

      offensichtlich ist es ja nötig, denn da gibt es zu viele Ungereimtheiten. Hans sagt: den Gewinn stecken sich die EVUs in die Tasche. Du sagst: Die EVUs haben mit der Umlage tatsächlich gar nichts zu tun.

      Tatsache ist aber: Die Erneuerbaren senken den Börsenstrompreis und machen damit den Strom für alle Börsenteilnehmer billiger und stellen gleichzeitig selbst oft große Teile des gehandelten Stroms. Es gibt also einen Vorteil, der durch die Umlagezahler finanziert wird.

      Die große Preisfrage ist nun: wo geht die Kohle hin? Nicht an die Stromkunden, denn die handeln nicht an der Börse und bekommen auch nichts von der Ersparnis ab.

      Wohl aber die Industrie, die immer weniger für ihren Strom bezahlen muss.

      Aber du kennst dich ja mit den Zahlen aus. Vielleicht kannst Du uns ja aufklären, wo die Ersparnis herkommt. In dieser Grafik siehst Du, dass vor dem massiven Zubau erneuerbarer Energien der Börsenpreis bei bis zu 6ct / kWh lag. Heute sind es nur noch 3,5 ct / kWh.
      http://www.bhkw-infozentrum.de/statement/eex_baseloadpreis_120702.png

      Die Ersparnis muss ja irgendwo landen – aber offensichtlich sind das nicht diejenigen, die die Ersparnis bezahlen…

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    Martin

    3. September 2014 um 07:17

    Und falls sie mir das nicht glauben, fragen sie einfach diesen Herren hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=y7Ca72-WxuI

    🙂

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      Kurt Lowinski

      3. September 2014 um 14:53

      Diesen Herrn und seine markigen Sprüche kenne ich auch. Leider habe ich bei diesem Herrn das deutliche Gefühl, dass er seiner Legislaturperiode und seinem Sessel deutlich verbundener ist als einer sinnvollen und nachhaltigen Lösung 😉

      2012 war ebendieser Wendehals nämlich noch grundlegend anderer Ansicht, als es in der Opposition noch um Stimmenfang ging:
      https://www.youtube.com/watch?v=9P6HIHHUePo

      Unglaubwürdiger geht es nicht – hoffentlich sind wir diesen Typen bald wieder los.

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    Kurt Lowinski

    2. September 2014 um 21:02

    Herr Diehl hat genau richtig gedacht. Hier noch einmal die Fakten:

    1) Strom an der Strombörse ist heute deutlich billiger, weil erneuerbare mit geringen Grenzkosten die teuersten Kraftwerke verdrängen.

    2) Tendenziell nimmt das Volumen langfristiger Kontrakte ab, kurzfristige Kontrakte nehmen zu. Über die Börse hinaus senken die erneuerbaren auch den Preis anderer kurzfristiger Produkte.

    3) Die Beschaffungskosten der Stromanbieter nehmen ab.

    Diese Punkte sind wohl von beiden lagern unbestrittene Tatsachen.

    Die Frage ist nun folgende: Strom ist billiger geworden. Beim Verbraucher kommt das aber nicht an. Ganz im Gegenteil. Der muss nun auch noch mehr Umlage bezahlen, weil durch die Preissenkung an der Börse weniger Erlös durch den Verkauf erneuerbar erzeugten Stroms erzielt wird. Und alles, was dort nicht herein geholt werden kann, muss der Stromkunde durch die Umlage bezahlen.

    Dieser Bruch in der Logik ist aber leicht erklärbar, wenn man den gesamten Stromabsatz betrachtet.

    4) Während die Haushaltsstrompreise immer weiter anstiegen, sind die Industriestrompreise mittlerweile auf einem historischen Tiefstand
    http://www.energieverbraucher.de/files_db/1364295117_7261__12.jpg

    Daher wage ich folgende These:
    Erneuerbare machen den Strom billig. Die Stromanbieter geben diesen Vorteil an die Industrie weiter und lassen die Haushalte dafür in zweierlei Hinsicht bezahlen: Durch einen zu hohen Strompreis und durch eine höhere Umlage. Zusätzlich zu dieser Vorteilsnahme lässt sich die Industrie in großen Umfängen von der Umlage befreien.

    Das wäre ja schon eine ziemliche Sauerei. Aber wahrscheinlich habe ich einfach nur noch ein paar Details vergessen.

    An die Herren von der Energiewirtschaft: könnt ihr diesen Verdacht bestätigen oder widerlegen?

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      Hans Diehl

      2. September 2014 um 21:30

      Her Lowinski, Sie brauchen dies These nicht zu wagen, das ist Realität

      Schauen Sie mal hier:

      chrome://apps/
      Bei all dem muss man sich immer vor Augen halten, wie die EEG-Umlage zustande kommt. Sie spiegelt keineswegs die realen Mehrkosten der erneuerbaren Energieträger wieder, sondern ergibt sich vor allem aus der Differenz zwischen den bezahlten Vergütungen und den Preisen, die die Übertragungsnetzbetreiber an der Börse für den grünen Strom erzielen. Dabei haben sie allerdings keine Motivation, einen besonders hohen Preis zu erzielen, da sie die Differenz ja auf jeden Fall von den Privatkunden und kleinen Gewerbebetrieben erstattet bekommen.
      Die Industrie profitiert hingegen von den Erneuerbaren, während sie sich an der EEG-Umlage nur geringfügig beteiligt. Wie der Brancheninformationsdienst IWR berichtet, hat das hohe Angebot an Windstrom im Dezember kräftig auf die Börsenpreise gedrückt. Gegenüber dem Vormonat hätten sie etwas mehr als 22 Prozent niedriger gelegen. Eine Kilowattstunde habe im Mittel zwischen 4,29 (Grundlast) und 5,347 Cent (Spitzenlast) gekostet.
      Von diesen Vergünstigungen profitieren alle Großabnehmer, die sich an der Börse eindecken, das heißt vor allem Industriebetriebe, aber auch Versorgungsunternehmen. An den Verbraucher werden diese Vorteile in der Regel nicht weiter gegeben.

      http://www.iwr.de/news.php?id=20809

      Geschickter Schachzug: Wie die Stromkunden die Energieversorger subventionieren
      Die steigende Menge an Ökostrom an den Börsen führt dazu, dass deutscher Strom an der Börse deutlich preiswerter ist als vor einem Jahr. Auch im Vergleich zu Strom in Frankreich oder der Schweiz im Jahr 2012 ist der Börsenstrom besonders billig. Umgekehrt: Ohne den Ökostrom wäre der deutsche Strom für die Händler und Stromeinkäufer der Stromversorger deutlich teurer. Die niedrigen Strompreise an der Börse führen aber zu höheren Differenzkosten und damit zu steigenden EEG-Umlagekosten für die Stromverbraucher. Weil die Energieversor

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        Hans Diehl

        2. September 2014 um 21:33

        Fortsetzung:

        Weil die Energieversorger die gesunkenen Einkaufspreise offensichtlich aber nicht weitergeben, ist unter dem Strich für den Stromkunden nur die sichtbare Erhöhung der Strompreise wegen der gestiegenen EEG-Umlage wahrnehmbar. Ergebnis: Den „Schwarzen Peter“ haben die erneuerbaren Energien, wie die Stromversorger damit ihre zusätzlichen Gewinne erzielen, bleibt weitgehend verborgen.

        http://www.iwr.de/news.php?e2814m&id=26644

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 10:12

        Hallo Herr Diehl,

        Aus ihrem Link:
        Die steigende Menge an Ökostrom an den Börsen führt dazu, dass deutscher Strom an der Börse deutlich preiswerter ist als vor einem Jahr. Auch im Vergleich zu Strom in Frankreich oder der Schweiz im Jahr 2012 ist der Börsenstrom besonders billig. Umgekehrt: Ohne den Ökostrom wäre der deutsche Strom für die Händler und Stromeinkäufer der Stromversorger deutlich teurer. Die niedrigen Strompreise an der Börse führen aber zu höheren Differenzkosten und damit zu steigenden EEG-Umlagekosten für die Stromverbraucher.

        Aha. Erneuerbare senken den Börsenstrompreis und damit die Kosten für alle, die dort kaufen. Für die Ursache zahlen aber nur diejenigen, die auf ihren Strom auch die EEG-Umlage bezahlen – also im Wesentlichen Stromkunden und Kleinbetriebe. Zusätzlich wird der Beschaffungsvorteil nicht weiter gegeben.

        Alles klar – so viel kann man mit gesundem Menschenverstand nachvollziehen.

        Danke!

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      Martin

      3. September 2014 um 06:42

      Ja Herr Lownski,
      sie haben mehr als nur einen Teil vergessen, und das schöne an Thesen ist, die kann man auch herausposaunen ohne jegliche Fachkenntnisse.

      – Was ihren billigen Industriestrom und die überhöhten Preise für Normalkunden betrifft:
      http://www.welt.de/wirtschaft/article123662417/Gutachten-zerstoert-Hoffnung-auf-sinkende-Preise.html

      Zitat: „Kürzung der Industrie-Rabatte bringt kaum Entlastung

      Der Grund für die beschränkten Handlungsmöglichkeiten des neuen Superministers für Wirtschaft und Energie liegt in den Sünden der Vergangenheit: Vor allem die exorbitant hohen Vergütungssätze für Solarstrom, die in früheren Jahren zugesagt worden waren, müssen 20 Jahre lang in unveränderter Höhe an die Produzenten ausgezahlt werden.“
      ….
      Auch die viel diskutierten Einschnitte bei den Industrieprivilegien sind nach Einschätzung von McKinsey ungeeignet, die EEG-Umlage spürbar zu senken. Eine völlige Aufhebung der Ausnahmeregelungen würde die Umlage 2015 zwar um circa 1,8 Cent reduzieren, aber stark zu Lasten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit stromintensiver deutscher Unternehmen gehen.

      „Dies kann volkswirtschaftlich nicht gewollt sein“ sagt McKinsey Direktor Thomas Vahlenkamp. „Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen stromintensiven Industrie ist bereits heute aufgrund von Nachteilen in der Kostenstruktur unter Druck. Insbesondere der Energiepreisnachteil gegenüber den USA führt inzwischen zu massiven Verschiebungen von Investitionen, zum Beispiel in der Chemieindustrie.“

      Selbstverständlich kann es insgesamt nicht billiger werden, wenn ich ein System 2 mal vorhalten muss.
      Einmal konventionell, und einmal „Erneuerbar“, wobei das zweite System so unzuverlässig ist, das ich das erste nicht abschaffen kann und deshalb weiter betreiben muss.
      Das „muss“ ist hier auch für die EVUs tatsächlich ein muss, die Bundesnetzagentur verbietet schlicht das abschalten unrentabler Kraftwerke um die Versorungssicherheit nicht zu gefährden.

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 10:26

        Hallo Martin,

        Sie schreiben:
        Selbstverständlich kann es insgesamt nicht billiger werden, wenn ich ein System 2 mal vorhalten muss.
        Naja, wenn diese Infrastruktur immer weniger genutzt wird, nehmen die variablen Kosten ab – die Kosten für die Vorhaltung der Leistung bleiben natürlich. Ein Grund mehr, auf Kraftwerke mit geringen Fixkosten zu setzen.

        Zu ihrem Link:
        Das EEG war zur Förderung neuer Technologien in Bezug auf unsere Stromversorgung definiert. Dass dadurch Kosten entstehen, die zu Anfang hoch sind und durch Erfahrung und Stückzahlen sinken, ist sinnvoll und gewollt. Nach 20 Jahren fallen diese Kosten wieder auf genau 0 ct / kWh zurück. Insofern sehe ich da erst mal kein Problem, dass es grundsätzlich eine solche Förderung gibt (wenngleich ich es für gerechter halten würde, dies über die Steuer abzuwickeln um die sozial schwachen zu entlasten und die Großverdiener mehr an den Kosten zu beteiligen).

        Zu den Stromkosten für die Industrie in D und USA gibt es hier eine interessante Studie:
        http://www.bee-ev.de/Publikationen/2014-FOES_Industriestrompreise_Deutschland_und_USA.pdf
        Danach sieht es nicht so aus, als hätte Deutschland einen signifikanten Nachteil durch zu hohe Strompreise.

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 10:26

        Martin, Sie werden mich nicht los, wenn es darum geht, bei Lichte zu betrachten.

        Das muss man sich mal vorstellen, da schreibt ein Autor unter der Überschrift
        „Gutachten zerstört Hoffnung auf sinkende Preise“

        Dann kommt die folgende Passage im Artikel.

        Zitat:
        Neben den hohen Kosten erneuerbarer Energien tragen auch die niedrigen Börsenstrompreise zu der gestiegenen Ökostrom-Umlage bei. Denn die Umlage berechnet sich aus der Differenz von Einspeisetarifen für erneuerbare Energien und dem aktuellen Börsenstrompreis. Zitat Ende

        Dann vermeidet der Autor peinlichst, auch nur ein Wort darüber zu verlieren, warum die Börsenpreise so niedrig sind. Warum wohl???
        Weil es dann nicht mehr zu seiner Überschrift und dem Gutachten gepasst hätte.
        Er hätte nämlich dem normal sterblichen Leser mitteilen müssen, dass es die EE sind, die die Börsenpreise so niedrig machen, nur nicht an den Verbraucher weitergegeben werden, weil andere Marktteilnehmer damit zusätzliche Gewinne machen..

        In Insider Kreisen, ist der Autor übrigens nicht unbekannt.

        Hier:
        http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/-flatterstrom-gefaehrdet-stabilitaet-netze-daniel–t99449.html

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 10:27

        Viel spannender finde ich folgenden Punkt in ihrem Link:
        Neben den hohen Kosten erneuerbarer Energien tragen auch die niedrigen Börsenstrompreise zu der gestiegenen Ökostrom-Umlage bei…
        Laut McKinsey würde die politisch angedachte Verknappung von CO2-Zertifikaten im europäischen Emissionshandel den CO2-Preis erhöhen. In der Folge stiege auch der Börsenstrompreis und die Ökostrom-Umlage würde sinken….

        So weit schon mal klar. Wenn man CO2 Zertifikate so teuer macht, dass der Börsenstrompreis zu jedem Zeitpunkt so teuer ist wie er ohne erneuerbare wäre (was ja leicht errechnet werden kann), hätten wir mehrere Vorteile:
        1) Die Umlage sinkt
        2) Die Kraftwerke verdienen wieder mehr und können rentabel betrieben werden
        3) Insbesondere die flexiblen Gaskraftwerke werden wieder konkurrenzfähig
        4) Den entstehenden Umweltschäden würde adäquat Rechnung getragen

        Jetzt aber die Kritik von Herrn Wetzel, die mich stutzig macht:
        … Zudem wären dabei für alle Abnehmer von Strom – Unternehmen und Privathaushalte – die Zusatzbelastungen aus den gestiegenen Börsenstrompreisen höher als die Ersparnisse aus einer geringeren Ökostrom-Umlage.
        Sie und Herr Jensen vertreten doch die Position, dass der Börsenstrompreis im Grunde von Privathaushalt bis Mittelstand keinen direkten Einfluss hat (die Umlage mal ausgenommen, deren Effekt dann aber positiv wäre). Es trifft also in erster Linie die Stromintensive Industrie und die Energieversorger, die hier direkt einkaufen.

        Für mich sieht es eher so aus, als hätte man die Industriestrompreise schön auf Kosten der Privathaushalte Quersubventioniert um einen Wettbewerbsvorteil zu haben, und kommt nun aus der Spirale nicht mehr heraus.

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        Kurt Lowinski

        3. September 2014 um 10:28

        Äußerst interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Profil des Erstellers der (warum eigentlich?) unveröffentlichten Studie:
        http://www.mckinsey.com/client_service/electric_power_and_natural_gas/people/thomas_vahlenkamp
        Dort ist zu lesen:
        He also works with clients on challenges in functions such as energy trading, risk management, and capital expenditure. His recent projects include the following:
        shaping the strategy of one of the world’s largest utilities and supporting a transformation across multiple countries and businesses that delivered €1 billion in bottom-line impact

        So so, der Ersteller der Studie arbeitet also für einen der größten Energieversorger der Welt, indem er seine strategischen Entwicklung begleitet, deren finanzielle Auswirkungen im Bereich von 1.000.000.000 €
        Wieso kommt mir da nur der Gedanke, dass da ein gewisses Eigeninteresse mitschwingt? Könnte das vielleicht der Grund sein, warum die Studie noch nicht veröffentlicht ist?
        Naja, aber Herr Wetzel greift ja bekanntlich nach jedem Strohhalm um die erneuerbaren schlecht zu reden…

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    Hans Diehl

    1. September 2014 um 14:46

    Die kaufen das auch nicht, weil der „Spuk“ bald zu Ende ist..

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-09/31281741-chinesischer-photovoltaik-konzern-shunfeng-uebernimmt-operatives-geschaeft-und-assets-der-s-a-g-solarstrom-ag-119.htm
    Die S.A.G. Solarstrom AG i.I. (Freiburg i. Br.) hat am 30.08.2014 mit der SF Suntech Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen der Shunfeng Photovoltaic International Ltd. (Changzhou, China) einen Vertrag über den Kauf des operativen Geschäftsbetriebs der S.A.G. Solarstrom-Gruppe inklusive aller Assets geschlossen. Der Kaufpreis betrage 65 Millionen Euro, berichtet die S.A.G. Solarstrom AG. Im Rahmen einer übertragenden Sanierung würden mit der Transaktion das operative Geschäft der S.A.G. Solarstrom-Gruppe mit allen Geschäftsbereichen fortgeführt und die weiteren europäischen Aktivitäten von Shunfeng gebündelt.

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      Martin

      1. September 2014 um 15:38

      Herr Diehl,

      die kaufen das, weil die SAG Solarstrom Gruppe insolvent ist, und die Reste gerade billig verramscht werden.
      Auch hier gilt wieder, hätten sie den Artikel besser mal zuende gelesen…

      Zitat: „Das S.A.G.-Management, das gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Dr. Jörg Nerlich (Kanzlei Görg, Köln), den Investorenprozess maßgeblich mit vorangetrieben hat, bleibe in leitender Funktion im neuen Unternehmen. Begleitet wurde der Investorenprozess von Roland Berger Strategy Consultants. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Investorenprozesses könnten Gläubiger der S.A.G. Solarstrom-Gruppe mit einer überdurchschnittlichen Insolvenzquote rechnen, betont das Unternehmen. “

      Toller „Erfolg“ für die Branche, die Reste der ehemals deutschen Unternehmen werden jetzt als Inolvenzmasse an die Chinesen verkauft.

      Aber Herr Jensen hat vollkommmen Recht, sobald sie auf ein Argument nicht mehr eingehen können, kommt die nächste Nebelgranate.
      Das hier ist wirklich sowas wie der Schwarze Kanal, Herr Schnitzler wäre stolz auf sie, die EE hält ihn ihrem Lauf, weder Ochs noch Esel auf 😉
      Bei ihnen ist wirklich jeder weitere Kommentar verschwendet, sie haben sich wirklich genug vorgeführt…

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        Hans Diehl

        1. September 2014 um 18:01

        Martin sagt:
        Herr Diehl,
        die kaufen das, weil die SAG Solarstrom Gruppe insolvent ist, und die Reste gerade billig verramscht werden.
        Auch hier gilt wieder, hätten sie den Artikel besser mal zuende gelesen…

        @ Martin
        Selbst wenn ich den Artikel nicht zu Ende gelesen hätte, wie Sie unterstellen. habe ich gewusst, dass die insolvent sind. Als Aktionär bekommt man das schließlich rechtzeitig mitgeteilt.
        Ich wollte Sie nur drauf aufmerksam machen, dass selbst Ramsch niemand kaufen würde wenn der Spuk zu Ende wäre
        Ich bin davon ausgegangen, dass Sie etwas mitdenken.

        Martin sagt:
        Toller “Erfolg” für die Branche, die Reste der ehemals deutschen Unternehmen werden jetzt als Inolvenzmasse an die Chinesen verkauft.

        @Martin
        Das ist doch in der Wirtschaft nicht ungewöhnlich.
        Warten wir mal ab, wenn,s bei den Konventionellen zu Turbulenzen kommt.
        Die ersten Anzeichen sind schon zu erkennen, schauen Sie mal hier:
        http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rwe-dea-verkauf-gas-geschaeft-mit-oligarchen-auf-dem-pruefstand-seite-2/10045574-2.html
        Der Verkauf der profitablen Ölfördertochter Dea soll Milliarden in die RWE-Kasse spülen. RWE hatte 2013 tiefrote Zahlen geschrieben – erstmals seit der Nachkriegszeit. Grund waren hohe Abschreibungen vor allem auf Gas- und Kohlekraftwerke in Europa, die wegen des Booms der erneuerbaren Energien immer seltener am Netz sind. Zudem drücken den Konzern hohe Schulden.

        Martin sagt:
        Aber Herr Jensen hat vollkommmen Recht, sobald sie auf ein Argument nicht mehr eingehen können, kommt die nächste Nebelgranate.

        @Martin
        Haben Sie schon vergessen, wo er nicht auf drei zählen konnte und die zwei unterschlagen hatte nur dass es in sein Konzept passte.
        Zur Erinnerung: Zitat:
        @ Herr Jensen
        Genau in diesem einen Satz offenbart sich wer nicht bis drei zählen kann.
        Ich sage: 1) gesunkene Börsenpreise 2) höhere Verbraucherpreise 3) zusätzliche Gewinne
        Sie zählen 1) gesunkene Börsenpreise 3) zusätzliche Gewinne.
        Wenn Sie natürlich die „2“ bei Ihrem Zählen, unterschlagen, würde das ja bedeuten, dass die gesunkenen Beschaffungskosten ( 395 Millionen ) an die Verbraucher weiter gegeben würden.
        Dann sind das natürlich keine zusätzlichen Gewinne. Zitat Ende.
        Seit dem hat er an Sie übergeben, und übt möglicherweise bis drei zu zählen.

        Hallo Admin. Den vorherigen Beitrag bitte löschen.

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        Martin

        1. September 2014 um 18:47

        Herr Diehl,

        ich hoffe ehrlich, sie sind dann noch Rechtzeitig aus der Aktie wieder ausgestiegen oder hatten hoffentlich wenigstens nicht allzu viel Geld dort investiert.

        Ansonsten fehlen mir gerade einfach die Worte.
        Sie wussten das weil sie dort investiert hatten, und stellen das hier als Erfolg für die Branche dar?

        Sie wissen, das RWE rote Zahlen schreibt, und verlangen trotzdem, das die ihre Preise senken sollen, weil ja deren „Beschaffungskosten“ gesunken sind?

        ….Herr Jensen hat vollkommen Recht, an dieser Stelle muss man als Schutz für sie aufhören.

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        Hans Diehl

        1. September 2014 um 21:25

        Martin sagt
        Herr Diehl,
        ich hoffe ehrlich, sie sind dann noch Rechtzeitig aus der Aktie wieder ausgestiegen oder hatten hoffentlich wenigstens nicht allzu viel Geld dort investiert.
        @ Martin
        Zu Ihrer Beruhigung, es war ein verträglicher Betrag.

        Martin sagt.
        Ansonsten fehlen mir gerade einfach die Worte.
        Sie wussten das, weil sie dort investiert hatten, und stellen das hier als Erfolg für die Branche dar?
        @ Martin
        Sie haben leider nicht verstanden was ich damit sagen will. Das war gegen Ihre ständige Aussage, der Spuk ist zu Ende gerichtet, und weniger als Erfolg für die Branche gedacht. Es sollte einfach zeigen, dass der „Spuk“ für manche erst richtig los geht.

        Martin sagt:
        Sie wissen, das RWE rote Zahlen schreibt, und verlangen trotzdem, das die ihre Preise senken sollen, weil ja deren “Beschaffungskosten” gesunken sind?

        @ Martin
        Wir befinden uns im Prozess Energiewende, um nicht wieder zu sagen in einem Kalten Krieg zweier Systeme.
        Warum sollen die EE sich als Preistreiber an den Pranger stellen lassen, nur um ihre Kontrahenten vor roten Zahlen zu bewahren. Es ist ja nicht nur so, dass die ihre gesunkenen Beschaffungskosten nicht weiter geben, sonder machen, für Strompreiserhöhungen paradoxerweise die EE auch noch verantwortlich
        Ich wiederhole mich, wenn ich sage, die gesamte Energiewende ist ein Merit Order, ein kontinuierlicher Verdrängungsprozess. Wer da die Zeichen der Zeit verpasst, oder wie Sie nicht wahrhaben will, der meint halt andere die der Realität näher sind schützen zu müssen.

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      Martin

      2. September 2014 um 15:11

      Herr Diehl,

      wenn sie, in ein und demselben Posting von ihnen von erhöhten Gewinnen der EVUs durch gesunkene „Beschaffungskosten“ schreiben, gleichzeitig aber erwähnen das RWE Verluste macht, und sie den logischen Bruch in ihrer Aussage nicht selber sehen, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen.

      Noch schlimmer ihre Aussage zu SAG Solarstrom, sie lernen offenbar nichteinmal dann etwas, wenn sie selber Geld bei einem Investment verlieren.
      Bei uns würde man das lernen durch Schmerz nennen, aber selbst dieser Mechanismus scheint bei ihnen außer Kraft gesetzt zu sein.

      Wenn sie sich offenbar selbst dann weigern, etwas zu lernen, wenn es an ihren Geldbeutel geht, dann kann ich hier schreiben was ich will, sie verweigern sich schlicht der Realität.

      Um das hier zu beenden, das war meine letzte Antwort auf ihre Beiträge, ich bin nämlich eigentlich ein angenehmer Zeitgenosse, und sie muss man vor sich selbst schützen, sie haben sich bereits genug vorgeführt.

      … Trotzdem vielen Dank, das war sehr lehrreich für mich.
      Ich hätte nicht erwartet, wie weit die quasi religiöse Verblendung der Öko-Nihilisten geht, finde es aber ehrlich gesagt beängstigend.

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        Hans Diehl

        2. September 2014 um 16:15

        Martin sagt:
        wenn sie, in ein und demselben Posting von ihnen von erhöhten Gewinnen der EVUs durch gesunkene “Beschaffungskosten” schreiben, gleichzeitig aber erwähnen das RWE Verluste macht, und sie den logischen Bruch in ihrer Aussage nicht selber sehen, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen.

        @ Martin
        Sehr wohl sehe ich den logischen Bruch meiner Aussage. Der spiegelt nämlich das Paradoxon, das entsteht weil die Systeme gegeneinander laufen, oder nicht rechtzeitig aufeinander abgestimmt wurden..
        Die EE nehmen – wie es das EEG vorsieht – einen immer größeren Teil der Stromerzeugung ein, und senken dadurch die Börsenpreise. Die andere Seite verliert dabei zwangsläufig, weil sie nicht früh genug umstrukturiert hat.
        Sollen die EE jetzt auf ihren Erfolg verzichten, nur weil die andere Seite die Zeit verschlafen hat.

        Können Sie sich vorstellen, dass bei einem Fußballspiel, die Siegermannschaft sich entschuldigen muss, weil sie gewonnen hat. Jetzt kommen Sie mir bitte nicht wieder mit der alten Leier, wie Dumping usw.
        Die Energiewende ist beschlossen, die EE erfüllen in dem gesetzten Rahmen das was man von ihnen erwartet hat, wenn die andere Seite jetzt erst merkt, dass es Ernst wird, können Sie die EE nicht dafür bestrafen, in dem Sie sagen die 395 Millionen Einsparung an Beschaffungskosten, die ihr bewirkt habt, müsst ihr den Konventionellen überlassen, weil die sonst Verlust machen. Wo bei das gesamt Volumen der gesenkten Beschaffungskosten viel höher ist. Die 395 Millionen stellen ja nur den Anteil der 39,8 % aus den Grundversorgungstarifen dar.

        Martin sagt:
        … Trotzdem vielen Dank, das war sehr lehrreich für mich. Ich hätte nicht erwartet, wie weit die quasi religiöse Verblendung der Öko-Nihilisten geht, finde es aber ehrlich gesagt beängstigend.

        @ Martin
        Ich habe mal bei der WIKI Verblendung eingegeben.
        Schauen Sie mal.
        Zitat: Bei jemandem die Sinneswahrnehmung trüben, die Fähigkeit zur klaren Erkenntnis nehmen.

        Könnte man das nicht auch bei denen anwenden, die so verbissen wie Sie, am „Alten“ festhalten wollen.

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        Peter Jensen

        2. September 2014 um 16:32

        Herr Diehl, nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich!

        Ihr Fußball-Beispiel ist nun wieder mal auf mehreren Ebenen unpassend. Darauf jetzt aber im Detail einzugehen, würde sie wieder zu sehr überfordern und zu end- und sinnlosen Diskussionen führen. Und am Ende landen sie dann noch beim Curling oder Sportangeln…

        Und was das angebliche „Alte“ angeht, an dem wir angeblich festhalten. Sie mögen vielleicht in Kategorien wie alt oder neu denken, (wobei die Erzeugung von Strom nach Wetterlage nun wirklich keine neue Erfindung ist und unsere gute „alte“ Kraftwerkstechnik auf dem neuesten Stand und weltweit beachtet war) wir denken bei Energieversorgung eher in den Kategorien geeignet und nicht geeignet oder effizient und ineffizient.
        Und zur Versorgung eines hochentwickelten Industrielandes ist nun mal eine wetterabhängige Stromerzeugung nicht geeignet und effizient ist sie auch nicht.

        Als ehemaligem DDR-Bürger sind mir die Bilder kurz vor Ende der DDR noch gut in Erinnerung. Die Staatsführung tat noch so, als würde das System ewig bestehen, organisierte Jubelfeiern und wollte den untergang nicht wahrhaben. Und dann ging es für sie bis zum bitteren Ende.
        Die Analogien zur sog. EE-Branche sind verblüffend. Bis zum bitteren Ende.
        Also hauen sie ruhig weiter ihre Klassenkampfparolen und untauglichen Vergleiche raus, es wird dadurch nicht besser!

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    laura

    1. September 2014 um 14:40

    Hallo Zusammen,
    wir möchten euch noch einmal auf unsere Netiquette hinweisen (http://www.sma-sunny.com/blog-regeln/). Bitte bleibt sachlich und höflich, sonst sehen wir uns gezwungen weitere Kommentare zu löschen.
    Viele Grüße
    Laura

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    Hans Diehl

    30. August 2014 um 08:49

    Lesen Sie nun eine Original-Pressemitteilung des Herausgebers:
    Deutsch-französisches Büro für erneuerbare Energien (DFBEE), Berlin!

    Biogasmarkt Frankreich: französische Energiewende bietet große Potentiale
    für deutsche Unternehmen

    Berlin (iwr-pressedienst) – Plänen der französischen Umweltministerin
    Ségolène Royal zufolge sollen in den kommenden drei Jahren 1.500 neue
    Biogasanlagen in Frankreich errichtet werden. Die Ankündigung ist Teil
    eines Gesetzentwurfes zur Energiewende, der Ende Juli veröffentlicht wurde
    und ab Oktober im französischen Parlament diskutiert wird.

    Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will Frankreich in diesem
    Zusammenhang seinen Nuklearstromanteil von derzeit 75% auf 50% bis 2025
    senken und den Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Energieverbrauch
    von aktuell 14,2% auf 32% bis 2030 erhöhen.

    Antworten »
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    Hans Diehl

    28. August 2014 um 20:35

    Hallo Ihr Energiewende „Kleingläubigen“ schaut Euch mal dieses Video an.

    https://www.youtube.com/watch?v=Uoj0jB0cWFk

    Sieht nicht so aus, als ob der „Spuk“ bald zu Ende wäre wie ihr ständig propagiert.

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      Peter Jensen

      28. August 2014 um 20:54

      Interessant, Hans Diehl.

      Wir sind jetzt aber knapp 2 Jahre weiter. Schauen sie sich mal die Überschrift des Beitrags an, zu dem wir jetzt in fast 700 Kommentaren diskutieren. Und schauen sie sich die Verringerung der Vergütungen an und schauen sich die Rückänge in den Zuwachsraten im Musterland Deutschland bei PV an. Etwa 50% Rückgang von 2012 auf 2013 und so geht es in 2014 weiter.
      Hans Diehl, solange Regierungen garantierte Vergütungen bieten, werden sich immer Investoren finden, die für 20 Jahre sichere Erträge gern mitnehmen. Und natürlich entsteht darum auch eine Industrie. Das ganze Zeug muss ja hergestellt werden.
      Und nun schauen sie sich noch den Zustand der PV- Windindustrie in Deutschland an.
      Schauen sie nach Spanien, England, Australien… überall wird die Öko-Gesetzgebung rückgängig gemacht.
      Und dann wird sich das Geld neue Möglichkeiten suchen, um sich zu vermehren. Jedenfalls ist diese künstlich aufgepumpte Industrie nichts, was nachhaltig Werte schafft. Siemens, Bosch und wie sie alle heißen.. alle haben ihre Enagements beendet. Und da, wo sie noch investiert sind, haben sie riesige Probleme.
      Am Anfang wurde Geld verdient. Schnelles Geld, was genauso schnell wieder weg ist.
      Und in 2 Jahren würde ich gern nochmal ein Interview mit dem Finanzanalysten sehen.
      Wussten sie, dass der Klimawandelguru und CO2-Milliardär und „Friedensnobelpreisträger“ Al Gore kein einziges Investment in der „grünen Industrie“ hat? Konnten sie mit Nachweisen von der SEC vor einer Weile bei EIKE nachlesen. Ich hab es geprüft. Es stimmte!

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        Hans Diehl

        28. August 2014 um 22:21

        Peter Jensen sagt:

        Wir sind jetzt aber knapp 2 Jahre weiter. Schauen sie sich mal die Überschrift des Beitrags an, zu dem wir jetzt in fast 700 Kommentaren diskutieren. Und schauen sie sich die Verringerung der Vergütungen an und schauen sich die Rückänge in den Zuwachsraten im Musterland Deutschland bei PV an. Etwa 50% Rückgang –

        @ Peter Jensen.
        Gut, dann nehmen wir einige aktuellere Beispiele

        Siehe hier:
        http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/E-ON-Aktie-Oekostromgeschaeft-wird-fuer-Versorger-zum-Gewinnbringer-1000260818
        Im Kampf gegen die Gewinneinbrüche bei den Kohle- und Gaskraftwerken spielt für den Energiekonzern E.ON das Ökostromgeschäft eine immer stärkere Rolle. „Die Gewinne im Bereich Erneuerbare Energien werden steigen. Wir investieren in das Geschäft, also erwarten wir auch, dass die Erträge wachsen“, sagte Vorstandsmitglied Mike Winkel in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

        Oder hier:
        http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/nun-glaubt-auch-wallstreet-an-die-energiewende-t102485.html

        Oder hier:

        http://www.spiegel.de/auto/aktuell/hamburg-zahl-der-e-tankstellen-soll-bis-2016-vervierfacht-werden-a-988365.html

        Das werden Sie nicht mehr aufhalten können.

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        Hans Diehl

        29. August 2014 um 08:07

        eter Jensen sagt:
        Wir sind jetzt aber knapp 2 Jahre weiter. Schauen sie sich mal die Überschrift des Beitrags an, zu dem wir jetzt in fast 700 Kommentaren diskutieren. Und schauen sie sich die Verringerung der Vergütungen an und schauen sich die Rückänge in den Zuwachsraten im Musterland Deutschland bei PV an. Etwa 50% Rückgang

        @Peter Jensen
        Sie müssen die Tatsache berücksichtigen, dass wir uns im“Kalten Krieg“ zweier Systeme befinden.
        Die einen unaufhaltsam auf dem Vormarsch, und die anderen wollen so lange wie möglich die Stellung halten. Erst jetzt wo die Konventionellen merken, dass sie mit dem Rücken an der Wand stehen, wollen sie noch auf den Zug aufspringen um zu retten was noch zu retten ist. Da wird es zwangsläufig etwas holprig auf dem Weg zur Energiewende., aber aufhalten lässt sich das nicht mehr. Das werden auch Sie einsehen müssen.Wenn auch etwas später als diejenigen, die mit offenen Augen durch die Welt gehen.

        In nicht all zu langer Zeit werden Sie von der Diskussion hier – zähneknirschend – eingeholt werden.

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        Peter Jensen

        29. August 2014 um 09:09

        „Glaubenskrieg“…

        Interesante Wortwahl von ihnen. „Öko-Djihad“ oder wie?

        Na dann kämpfen sie mal weiter für ihren Glauben. Aber kommen sie mir nicht zu nahe, denn ich mag keine „Glaubenskrieger“. Egal, ob sie nun für Mohammed, Jesus oder den Klimagott kämpfen.

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        Hans Diehl

        29. August 2014 um 10:09

        Peter Jensen sagt.
        Na dann kämpfen sie mal weiter für ihren Glauben. Aber kommen sie mir nicht zu nahe, denn ich mag keine “Glaubenskrieger”. Egal, ob sie nun für Mohammed, Jesus oder den Klimagott kämpfen

        @ Peter Jensen
        Ist ja auch kein Glaubens, sondern Überlebenskrieg. Wir werden die Verantwotung für das Übeleben Ihrer Enkel für Sie mit übernehmen.

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        Peter Jensen

        29. August 2014 um 10:12

        Ach sie haben ja vom „Kalten Krieg“ gesprochen und nicht vom „Glaubenskrieg“.

        Freud’sche Fehlleistung. 😀 Beim Thema EE fällt mir eben immer sofort „Glaube“ ein.

        Hans Diehl, sie können ihre Meinung gern behalten. Sie können auch weiter Jubelmeldungen verlinken. Ein Erfolg entsteht nicht dadurch, dass man an ihn glaubt oder ihn beschwört, sondern dass man ihn macht.

        Schauen sie sich die Überschrift dieses Beitrags an und die rückläufigen Neuinstallationen. Das sind keine Aussagen von mir, also von einem Gegner der EE. Das sind Aussagen von SMA.

        Wir sprechen uns mal in ein oder zwei Jahren wieder. Wenn es SMA bis dahin noch gibt, dann auch hier.

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        Peter Jensen

        29. August 2014 um 10:29

        Hans Diehl sagt: „Ist ja auch kein Glaubens, sondern Überlebenskrieg. Wir werden die Verantwotung für das Übeleben Ihrer Enkel für Sie mit übernehmen.“

        Oh Gott, so langsam krieg ich Angst vor ihnen.
        Lassen sie die Verantwortung für mich und meine Angehörigen mal schön bei mir. Das ging in Deutschland zuletzt zweimal sehr schief, wenn Ideologen der Meinung waren, sie müssten sich für andere verantwortlich fühlen. Ich hab jedenfalls keine Lust auf eine eine grüne Diktatur. Braun und rot hatten wir schon. Rot und grün ergibt auf der Farbpalette übrigens Braun, aber das nur nebenbei.

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        Hans Diehl

        29. August 2014 um 11:03

        @ Herr Jensen
        Ich habe seit 1992 meine erste PV Anlage auf dem Dach, und verfolge seit dem die Entwicklung, mit großem Interesse. Hobbymäßig wie Sie wissen.
        Ich kenne die Prophezeiungen, wie z.B. mehr als 0,x wird die Sonne nicht zur Stromversorgung. Beitragen können. Ich hatte das anfangs auch noch ernst genommen, obwohl mein kreisender Erzeugungszähler mich in Zweifeln versetzte.Bis ich 1998 im Fachblatt des VDEW, der damaligen Dachorganisation der Stromwirtschaft, das Folgende gelesen habe.
        Dankenswerterweise, hat der Solarförderverein ( SfV ) das unter „Abwehraspekte grüner Angebote“ noch im Archiv..
        Siehe hier:
        https://www.sfv.de/sob98440.htm

        Damals waren grüne Angebote auf dem Vormarsch, und sollten abgewehrt werden. Das Gegenteil von dem was eigentlich das Ziel ist, wurde angestrebt, wie es im Artikel heißt.
        Da hat sich bis heute nichts geändert, außer dass ich seit der Zeit weiß, wo der Hase läuft..
        Schlagzeilen, wie die von Ihnen ständig in den Vordergrund gestellte Überschrift dieses Artikels, sind, seit dem bei jeder Kürzung der Vergütung gang und gäbe, und werden von der Realität schnell wieder ausgewischt.

        Übrigens habe ich auch mal mit Farben gespielt, und habe mit rot und schwarz ein wesentlich deutlicheres braun rausbekommen. Aber das nur mal so neben bei.

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        Peter Jensen

        29. August 2014 um 11:16

        Ich halte sie jetzt übrigens nicht mehr für einen netten Zeitgenossen. Sie werden das verschmerzen können.

        Und nun gehen sie mir bitte nicht weiter auf die Nerven mit ihrer Kriegsrhetorik und ihren größenwahnsinigen Anmaßungen und ihren lächerlichen Anekdoten und Endsieg-Durchhalteparolen.

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        Hans Diehl

        29. August 2014 um 13:35

        Peter Jensen sagt:
        Ich halte sie jetzt übrigens nicht mehr für einen netten Zeitgenossen. Sie werden das verschmerzen können.
        @Herr Jensen
        Na .Na, nur weil ich meine Erfahrung geschildert habe

        Peter Jensen Sagt:
        Und nun gehen sie mir bitte nicht weiter auf die Nerven mit ihrer Kriegsrhetorik und ihren größenwahnsinigen Anmaßungen und ihren lächerlichen Anekdoten und Endsieg-Durchhalteparolen.

        @ Peter Jensen:
        Sind Sie alleine hier im Forum, oder wie soll ich das verstehen.
        Oder wollen Sie nicht, dass andere was mitbekommen??

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        Martin

        29. August 2014 um 15:35

        Herr Diehl,
        dafür müssen sie nichteinmal die Überschrift dieses Artikels in den Vordergrund stellen, oder die X Links raussuchen, wo mal wieder gerade eine der EE Buden Pleite gegangen ist.

        Eine sehr schöne Zusammenfassung finden sie übrigens hier:
        http://www.welt.de/wirtschaft/article115455341/Deutschlands-Solarbranche-loest-sich-auf.html

        -> „Der Niedergang der deutschen Fotovoltaik-Industrie hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch beschleunigt. Darauf weisen Zahlen hin, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden für die „Welt am Sonntag“ ermittelt hat. Demnach hat die einst zum volkswirtschaftlichen Hoffnungsträger hochstilisierte Branche seit Beginn des vergangenen Jahres mehr als ein Drittel ihrer Betriebe verloren. Die Beschäftigungszahl in dem hoch subventionierten Sektor hat sich im gleichen Zeitraum nahezu halbiert.“

        Nein, sie bräuchten eigentlich nur die Geschäftszahlen von SMA anzusehen, um zu wissen wo die Reise hingeht….
        http://www.sma.de/investor-relations/ad-hoc-mitteilungen/die-vollstaendige-nachricht/news/4345-vorstand-der-sma-senkt-prognose-fuer-geschaeftsjahr-2013-und-gibt-positiven-ausblick-fuer-2014.html
        -> Verlust für 2013, aber 2014 wird alles gut.
        Oder doch nicht? 😉

        http://www.sma.de/investor-relations/ad-hoc-mitteilungen/die-vollstaendige-nachricht/news/5283-vorstand-der-sma-solar-technology-ag-senkt-prognose-fuer-das-laufende-geschaeftsjahr.html

        -> 2014 bestenfalls kein Verlust, warten mir mal auf die nächste Ad Hoc Mitteilung von SMA.

        Aber suchen sie ruhig weiter Jubelmeldungen, liest sich ein wenig wie die Frontberichte von der Ostfront 44, der Rückzug verläuft vollkommen planmässig 😉

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        Hans Diehl

        29. August 2014 um 15:47

        Peter Jensen sagt:
        Wir sprechen uns mal in ein oder zwei Jahren wieder. Wenn es SMA bis dahin noch gibt, dann auch hier.

        Leute die nicht auf dem fortschrittlichen Auge blind sind, sehen das offensichtlich anders.
        http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article131581124/Markt-fuer-Solarmodule-ist-ploetzlich-wie-leer-gefegt.html
        Markt für Solarmodule ist plötzlich wie leer gefegt
        Wegen eines Solarbooms in Asien werden die Sonnenpaneele weltweit knapp. Doch nach der Schwemme und darauffolgenden Firmenpleiten, können in Deutschland nur wenige vom Marktumschwung profitieren
        Während der globale Nachfrageboom für den größten Teil der deutschen Solarindustrie also zu spät kommt, können sich immerhin noch einige inländische Maschinenbauer und Zulieferer der Solarindustrie auf bessere Zeiten freuen, darunter Firmen wie der Wechselrichterhersteller SMA Solar, der Maschinenbauer Manz AG aus Reutlingen oder Wacker Chemie.

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        Hans Diehl

        29. August 2014 um 18:37

        Martin sagt:
        Herr Diehl,
        dafür müssen sie nichteinmal die Überschrift dieses Artikels in den Vordergrund stellen, oder die X Links raussuchen, wo mal wieder gerade eine der EE Buden Pleite gegangen ist.
        Eine sehr schöne Zusammenfassung finden sie übrigens hier:
        http://www.welt.de/wirtschaft/article115455341/Deutschlands-Solarbranche-loest-sich-auf.html

        @ Martin
        Der Artikel ist über ein Jahr alt.
        Zitat aus dem Artikel:
        Kritische Wissenschaftler wie Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) wurden damals nicht gehört: Zitat Ende.
        Der kritische Wissenschaftler Manuel Frondel , wurde sehr wohl gehört.
        Der wollte aber leider nicht sagen, wer seine Studie bezahlt hat.
        Erst als es ihm die Monitor Leute gesagt hatten, erinnerte er sich wieder.
        Ein peinlicher Auftritt, schauen Sie mal hier so ab Minute 4, wenn Sie sich nicht alles an tun wollen, sind nämlich schmerzliche Passagen für Sie dabei..
        https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

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        Martin

        30. August 2014 um 10:03

        Herr Diehl,

        weil jetzt in dem Artikel ein bestimmter Wissentschaftler zitiert wird, sind die Daten des statistischen Bundesamtes falsch?
        Oder die Verluste die SMA letztes Jahr gemacht hat?
        Oder der Ausblick von SMA für dieses Jahr erstens 600 Leute „abzubauen“ und allerhöchtens noch die schwarze Null zu erreichem, im best case?

        Herr Diehl, davon abgesehen das Argumtente ad hominem immer nur zeigen, das ihnen eine Auseinandersetzung mit den Fakten offenbar ungelegen kommt, haben sie mit 2 Jahren alten Jubelmeldungen angefangen, da passt es doch, das ich ihnen einen Artikel vom letzten Jahr raussuche, der auf offiziellen Daten des statistischen Bundesamtes beruht.
        Und jetzt raten sie mal, wer deren Studien bezahlt 😉
        Herr Diehl, der Rückzug verläuft weiterhin plannmässig, und SMA kann sich auf goldene Zeiten freuen, oder doch nicht.
        Fragen wir Frau Jaspers:
        „SMA bekommt die Auswirkungen dieser Entwicklung natürlich zu spüren. Durch die anhaltende politische Diskussion in Deutschland und Projektverzögerungen im Ausland hatten wir im ersten Quartal 2014 einen hohen Verlust zu verzeichnen. Gerade für das Geschäftsmodell des gewerblichen Eigenverbrauchs bedeutet die verabschiedete Gesetzes-Novelle einen herben Rückschlag. Die weitere Entwicklung ist natürlich schwer prognostizierbar“
        🙂

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        Martin

        30. August 2014 um 10:11

        Und hätten sie zu dem Artikel den sie raussgesucht haben noch ein wenig mehr statt der Überschrift gelesen, wäre ihnen folgender Kommentar aufgefallen:
        „Hallo zusammen,
        leider ist meine Aussage in diesem Artikel falsch wieder gegeben, Schon von bloomberg wurde sie tendenziell falsch interpretiert, in der deutschen Übersetzung ist sie nun beinahe ins Gegenteil verkehrt. Es ist lediglich das massive Überangebot von Modulen im Weltmarkt zurück gegangen, von „wie leergefegt“ kann keine Rede sein. Unten sind Auszüge aus meiner Antwort an bloomberg.

        Viele Grüße,
        Stefan de Haan

        „…the cell and module
        glut has certainly dried up, there is no massive overcapacity anymore. However,
        we don’t see a shortage coming up, current capacities are still sufficient to
        serve a 2014 market of 47 GW (which is the forecast in our most likely scenario).
        So in 2014, the market is pretty balanced, as installation markets are
        continuing to grow, and there have been no major capacity expansions last year,
        which helped the supply demand gap to close. After a relatively slow first
        quarter global utilization rates are improving, and we see them increasing
        continuously for the remainder of the year. For the cell industry we see global
        factory utilization at 85% in Q4 2014, for the module industry we see it at
        75%. These values indicate good business and a healthy situation, but not a
        real shortage. The leading cell and module manufacturers are operating at full
        utilization, of course.“

        Herr Diehl, vielen Dank sie haben mir gerade einen sehr vergnüglichen Morgen bereitet.
        Fast hätte ich meinen Tee vor lachen auf der Tastatur verteilt.

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        Peter Jensen

        30. August 2014 um 10:30

        Martin, da haben sie wieder ein Beispiel für Herrn Diehls ideologische Verbohrtheit gefunden. Er sieht nur igendwelche Überschriften oder Informationen, die in sein Bild passen und blendet alles andere aus. Er prüft nicht, er stelt nicht in Frage und nutzt auch nicht seinen gesunden Menschenverstand. Er liest scheinbar nicht mal richtig.
        Er macht einfach nur copy and paste.

        Das war bei seinen 395 Mio so (da in derselben Studie stand, dass die EVU Verluste machen), das war bei seinem Ausflug nach Kasachstan so (wo er uns erklären wollte, dass Kasachstan als Beispiel für die Renaissance der Kernenergie scheitert, obwohl Kasachstan noch niemals ein KKW besessen hat und lediglich im Mai 2014 eine Absichtserklärung über den Bau eines KKW unterzeichnet hat), das war so, als er uns erzählen wollte, die ÜNB wären bei der Verwaltung des EEG-Kontos nachlässig (ohne mal die aktuellen Zahlen mit dem Vorjahr zu vergleichen) und wenn ich in den über 700 Kommentaren suchen würde, würde ich noch mehr Beispiele finden.
        Aber das ficht Hans Diehl natürlich nicht an. Er kommt verlässlich mit dem nächsten Unsinn.

        In mir steigt schon wieder dieses menschliche Gefühl auf, dass man „Mitleid“ nennt. Andererseits, er ist ja ein erwachsener Mensch und weiß, was er tut. Oder doch nicht? Hm…

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        Hans Diehl

        30. August 2014 um 11:13

        Martin sagt:
        weil jetzt in dem Artikel ein bestimmter Wissentschaftler zitiert wird, sind die Daten des statistischen Bundesamtes falsch?
        @ Martin
        Ich habe doch nicht die Zahlen des statistischen Bundesamtes in Frage gestellt
        Den Wissenschaftler habe ich nur ins Spiel gebracht, um zu zeigen unter welchem Gesichtspunkt, und vor welchen Zahlen er gewarnt hat. Welche jämmerliche Figur der Herr Frondel da abgegeben hat, ist Ihnen offensichtlich nicht aufgefallen.
        Dann schauen Sie sich es noch mal an hier: https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

        Martin sagt:
        Oder die Verluste die SMA letztes Jahr gemacht hat?
        Oder der Ausblick von SMA für dieses Jahr erstens 600 Leute “abzubauen” und allerhöchtens noch die schwarze Null zu erreichem, im best case?

        @ Martin
        Ähnliches lesen Sie doch auch bei RWE oder EON. Das sind die Spuren, der Umstrukturierung auf dem Wege zur Energiewende.

        Martin sagt:
        Herr Diehl, davon abgesehen das Argumtente ad hominem immer nur zeigen, das ihnen eine Auseinandersetzung mit den Fakten offenbar ungelegen kommt, haben sie mit 2 Jahren alten Jubelmeldungen angefangen, da passt es doch, das ich ihnen einen Artikel vom letzten Jahr raussuche, der auf offiziellen Daten des statistischen Bundesamtes beruht.

        @Martin
        Habe ich aber sofort auf Einwand, von Herrn Jensen korrigiert, und mehrere aktuelle Beispiele gepostet.
        Siehe 28. Aug. 22.21 Uhr

        Martin sagt:
        Und hätten sie zu dem Artikel den sie raussgesucht haben noch ein wenig mehr statt der Überschrift gelesen, wäre ihnen folgender Kommentar aufgefallen: “Hallo zusammen, leider ist meine Aussage in diesem Artikel falsch wieder gegeben, Schon von bloomberg wurde sie tendenziell falsch interpretiert, in der deutschen Übersetzung ist sie nun beinahe ins Gegenteil verkehrt. Es ist lediglich das massive Überangebot von Modulen im Weltmarkt zurück gegangen,

        @ Martin
        Sehr wohl habe ich das gelesen. Aber was hat das damit zu tun, wenn ich, auf den folgenden Teil des Artikels hinweise
        Zitat:Während der globale Nachfrageboom für den größten Teil der deutschen Solarindustrie also zu spät kommt, können sich immerhin noch einige inländische Maschinenbauer und Zulieferer der Solarindustrie auf bessere Zeiten freuen, darunter Firmen wie der Wechselrichterhersteller SMA Solar, der Maschinenbauer Manz AG aus Reutlingen oder Wacker Chemie.

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        Hans Diehl

        30. August 2014 um 13:49

        Peter Jensen sagt:
        Das war bei seinen 395 Mio so (da in derselben Studie stand, dass die EVU Verluste machen),

        @ Herr Jensen
        Einmal versuch ich es noch, beschweren Sie sich aber nicht, dass wir schon über 700 Beiträge hier hätten.

        Die Studie sagt:
        Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern.
        Würden bei den Grundversorgern die Vertriebskosten inklusive Gewinn des Jahres 2013 unter Berücksichtigung der Inflation auf den Zustand des Jahres 2009 reduziert, ließen sich für die Haushalte in der Grundversorgung Stromkosteneinsparungen von rund 395 Millionen Euro brutto pro Jahr realisieren.Zitat Ende.

        Für jeden unbefangenen Mitleser ist klar zu erkennen, dass bei den Grundversorgern 395 Millionen hätten eingespart werden können. Mit anderen Worten den Kunden in der Grundversorgung, wurden 395 Millionen zu viel für ihren Strom berechnet.
        Das heißt weiter, dass diese 395 Millionen erst mal zusätzlich eingegangen sind.

        Nun zu dem was Sie als Verluste in den Vordergrund stellen.
        Studie Zitat: Dabei wurde eine deutliche Zweiteilung der Tariflandschaft im Endkundengeschäft ausgemacht. Bei den betrachteten Wettbewerbstarifen waren Vertriebskosten und Gewinn negativ. Sie fielen über den Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2013 sogar, was zu Verlusten der Energieversorger bei der Belieferung von Neukunden mit Strom führt.Zitat Ende.
        Das heißt doch, dass die EVU,s mit den Wettbewerbstarifen, sprich Dumping Tarifen auf Kundenfang waren, und da bei Verluste gemacht haben. Mit anderen Worten, was Sie Herr Jensen, hier als Verluste in den Vordergrund stellen, ist nichts anderes als ein Minus an den zusätzlichen Gewinnen von 395 Millionen Euro., aus den Grundtarifen.
        Die einzigen die tatsächlich Verlust machen, sind die Kunden in der Grundversorgung, denen die 395 Millionen vorenthalten worden sind.
        Die muss man aber nicht bedauern, die können ja in die Wettbewerbstarife wechseln, dann würde der Markt funktionieren, und die Abzocke der „Wechsel faulen“ hätte ein Ende.
        Ihnen Herr Jensen, würde ich empfehlen, bevor Sie hier andere bemitleiden, die Studie richtig zu lesen, die richtigen Schlüsse draus zu ziehen, um nicht die gesamte BWL Gilde in Verruf zu bringen.

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        Peter Jensen

        30. August 2014 um 14:49

        Herr Diehl, ich habe wirklich keinerlei Interesse, ihre wirren Thesen weiter zu kommentieren. Oder von mir aus auch die wirren Thesen von Agora.
        Erstens spricht das schon für sich, was sie hier schreiben (und nicht zu ihren Gunsten) und zweitens würde es den wirren Unsinn nur aufwerten.
        Machen sie ruhig weiter mit ihrer „Propaganda-Wochenschau“ und mit ihrem „Kalten Krieg“.
        Da sie aber weitgehend unbewaffnet in diesen Krieg ziehen, ist es für mich ein Gebot der Fairness, mich mit meinen Waffen zurückzuhalten.

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        Hans Diehl

        30. August 2014 um 15:56

        Peter Jensen sagt:

        Herr Diehl, ich habe wirklich keinerlei Interesse, ihre wirren Thesen weiter zu kommentieren. Oder von mir aus auch die wirren Thesen von Agora.
        Da sie aber weitgehend unbewaffnet in diesen Krieg ziehen, ist es für mich ein Gebot der Fairness, mich mit meinen Waffen zurückzuhalten.

        @ Aha, fehlende Argumente, gegen die wirren Thesen von Agora werden jetzt durch Fairness ersetzt.

        Übrigens mit „unbewaffnet“ haben Sie recht. Die „Waffen“ die im Einsatz sind, sind ausschließlich Abwehrwaffen.
        Die EE brauchen keine Waffen, deren Waffe ist das EEG.

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        Martin

        30. August 2014 um 16:08

        Herr Diehl,

        wenn sie nicht die Zahlen des statistischen Bundesamtes in Frage stellen, dann sind wir uns also einig, das in der Solarbranche jedes dritte Unternehmen 2013 Pleite gegangen ist?
        Wenn sie das nicht bestreiten, was soll dann der Hinweis darauf, das ein Wissenschaftler der vor dieser von ihnen nicht bestrittenen Tatsache gewarnt hat, mal irgendwo eine Auftragsstudie für irgendwen erstellt hat? Entschuldigen sie bitte, aber da müssen sie sich schon entscheiden, ansonsten ist ihre Aussage wirr, um es mal freundlich zu kommentieren.
        Desweiteren behauptet der Artikel, das rosige Zeiten auf SMA zukommen, was hier in diesem Thread bereits Frau Jasper verneint hat, und sie auf der Unternehmenswebseite auch leicht nachlesen könnten.
        Stichwort „Investor Relations“

        Selbst hier im Blog würden sie den Halbjahresbericht von SMA finden:
        http://www.sma.de/fileadmin/content/global/Investor_Relations/Documents/Finanzberichte/2014/2014-08-07_SMA_H1_2014_DE_web.pdf

        Umsatz -26%, im ersten Halbjahr schon 17 Mio Verlust gemacht, da wird es mit der Null Ende des Jahres echt schwierig werden, zumal das EBITA Verluste sind, das Betriebsergebniss alleine des ersten halben Jahres war -44 Millionen Euro, nachdem man im Vorjahr nur! 16 Millionen Euro Verlust gemacht hat.

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        Martin

        30. August 2014 um 16:10

        Selektive Warnehmung oder Kognitive Dissonanz, da können sie nichts machen.
        Ich habe bei persönlichen Diskussionen mit solchen Menschen schon erlebt, das diese sich die Ohren zugehalten haben, weil sie einfach die Fakten nicht hören wollten.

        Selbst hier im Blog würden sie den Halbjahresbericht von SMA finden:
        http://www.sma.de/fileadmin/content/global/Investor_Relations/Documents/Finanzberichte/2014/2014-08-07_SMA_H1_2014_DE_web.pdf

        Umsatz -26%, im ersten Halbjahr schon 17 Mio Verlust gemacht, da wird es mit der Null Ende des Jahres echt schwierig werden.

        Und Herr Diehl postet weiter Absichtserklärungen über Biogasanlagen in Frankreich.
        Erinnert mich irgendwie an diesen Zeitgenossen:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Der_schwarze_Kanal

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        Peter Jensen

        30. August 2014 um 18:02

        Hans Diehl sagt:

        „Aha, fehlende Argumente, gegen die wirren Thesen von Agora werden jetzt durch Fairness ersetzt.“

        Sie schätzen die Sache schon wieder falsch ein, Hans Diehl. Die Sache sieht so aus, dass bei inzwischen 721 Kommentaren alle Argumente mehrfach ausgetauscht sind. Daher machen sie sich mit ihrer Behauptung „fehlender Argumente“ schon wieder lächerlich.

        Und da ich sie mit meinen Beiträgen hier schon mehrfach vorgeführt habe, erspare ich ihnen weitere peinliche Situationen, indem ich nun nicht mehr jeden Unsinn von ihnen kommentiere.
        Für die peinlichen Situationen sorgen sie ja schon selbst zur Genüge.

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        Hans Diehl

        31. August 2014 um 10:38

        @ Herr Jensen.

        Sollten Sie tatsächlich ernst gemeint haben, was Sie da schreiben, erlaube ich mir noch eine Schlussbemerkung.

        Laut der Agora Studie machen die EVU,s mit den Grundversorgertarifen 395 Millionen Euro zusätzliche Gewinne, investieren davon, 100 Millionen in Wettbewerbtarife ( meinetwegen auch alle 395 Mill ) um Kunden zu werben. Das nennt ein selbsternannter BWLer Verluste, und die Studie wirre Thesen.

        Nein Herr Jensen, ich habe ja schon mit einigen Energiewende Gegnern diskutiert. So jämmerlich wie Sie, hat bisher noch keiner versucht, sich aus der Affäre zu ziehen, wenn er mit dem Rücken an der Wand stand..

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        Peter Jensen

        31. August 2014 um 13:59

        „Mit dem Rücken zur Wand usw…“ bla bla bla

        Ich zittere schon vor Angst, mit dem Rücken zur Wand. 😀

        Ich fasse die Studie mal zusammen:

        Es gibt keine verfügbaren Daten aus der Praxis über die Höhe der Vertriebskosten und Margen. Das heißt, sämtliche Berechnungen beruhen auf theoretischen Annahmen.
        Es gibt unterschiedlichste Beschaffungsstrategien, die auch wieder nur theoretisch ermittelt sind.
        Es wird bestätigt, dass eine Weitergabe von Preissenkungen an der Börse, wenn überhaupt, nur mit zeitlichem Versatz möglich ist.
        Es wird keine Unterscheidung zwischen EVU mit Kraftwerken und ohne gemacht (was aber für die Kostenbetrachtung sehr wichtig ist).
        Da keine Daten über die wahre Höhe der Vertriebskosten vorliegen, werden diese pauschal mit der Inflationsrate erhöht. Angesichts der erheblich gestiegenen Kosten der EVU durch Kundengewinnung und -bindung, Wechselmanagement, EDV-Installation und Abrechnung des EEG-Systems, höhere Kosten wegen Nichtauslastung eigener Kraftwerke, erhebliche Investitionen in sog. EE-Anlagen oder auch in BHKW durch die EVU (führt zu erhöhten Abschreibungen, die auch in den Vertriebskosten landen)… – ich könnte noch mehr Kosten aufzählen – ist eine pauschale Erhöhung um 5,3% durch die Studienersteller sehr zweifelhaft.
        Und nachdem man eigentlich nichts genaues weiß, eine Menge theoretischer Betrachtungen angestellt und durchschnittliche Werte auf einen Durchschnittshaushalt angewendet hat, kommt am Ende raus, dass man im maximalen Szenario bei den Grundversorgern etwa 395 Mio p.a. sparen könnte.
        Die Ermittlung dieser Zahl steht nicht in der Studie, sondern nur das Ergebnis.
        Also viele unbekannte Variablen, viele theoretische annahmen und Berechnungen und Mittelwertbildungen und am Ende steht eben irgendeine Zahl.
        Und dann kommt Hans daher und meint, man müsste nun die EEG-Umlage um diese Zahl kürzen.
        😀 😀 😀
        Und in der Realität schreiben die EVUs Verluste.

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        Hans Diehl

        31. August 2014 um 21:22

        Peter Jensen sagt:

        Es gibt keine verfügbaren Daten aus der Praxis über die Höhe der Vertriebskosten und Margen. Das heißt, sämtliche Berechnungen beruhen auf theoretischen Annahmen. Es gibt unterschiedlichste Beschaffungsstrategien, die auch wieder nur theoretisch ermittelt sind. –
        ,

        @ Herr Jensen muss immer das letzte Wort haben, wenn er auch nichts Neues sagt.
        Und mir bleibt nicht erspart, mich zu wiederholen.
        Selbst wenn er hier zwei DINA 4 Seiten Ablenkung betreibt, bleibt Fakt, und nicht theoretisch.

        Obwohl die Beschaffungskosten kontinuierlich gesunken sind, sind die Verbraucherpreise gestiegen.
        Das ergibt nach Adam Riese zusätzliche Gewinne.
        Für jeden der bis drei zählen kann nachvollziehbar, nur für den Herrn Jensen nicht, weil er sich offensichtlich an der Volksverdummung der Stromwirtschaft beteiligt.

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        Peter Jensen

        31. August 2014 um 22:21

        Zuverlässig wie ein Kernkraftwerk und überflüssig wie PV- oder Windstrom… so ist Hans Diehls Diskusionsstil hier. Dazu noch vorhersehbar und ideologisch verklärt.
        Da hab ich mich nun tatsächlich noch einmal mit seiner Lieblingsstudie befasst, habe ihm alle Kritikpunkte an der Studie, die er auch selbst nachprüfen und nicht widerlegen kann, fein säuberlich aufgelistet und was macht Hans?
        Er wirft mir Ablenkung vor. Geht auf keinen einzigen meiner Kritikpunkte ein und wiederholt stattdessen seine wirren Thesen. Vorhersehbar eben. Und da Hans Diehl eben nur bis drei zählen kann, setzt er gesunkene Börsenpreise mit zusätzlichen Gewinnen gleich.
        Nun ja…

        Was sagt eigentlich der für die kommunalen EVU zuständige Bundesverband, der BDEW, durch seinen BW-Mitgliedsverband VfEW dazu? Übrigens derselbe Verband, der regelmäßig Studien zum Erfolg der sog. EE herausbringt, die sog. Energiewende befördert wo er nur kann und die kommunalen EVU als Antreiber der Energiewende sieht …

        „Auch spricht die Entwicklung des Strompreises der letzten zehn Jahre eine andere Sprache. Heute sind 45 Prozent des Strompreises Steuern und Abgaben…von 1998 bis heute ist der Anteil an Steuern und Abgaben von 12,25 Euro auf 34,10 Euro gestiegen – also um rund 22 Euro in 14 Jahren. Zum Vergleich: Der Anteil des Strompreises, der von den Energieversorgern verursacht wird und der sich aus Erzeugungs-, Transport- und Vertriebskosten zusammensetzt, hat sich nicht annähernd so stark entwickelt: Er stieg von 37,65 Euro im Jahr 1998 auf 40,98 Euro in 2012. „Das ist eine Preissteigerung von knapp vier Euro in 14 Jahren“, sagt Kastner. …Laut Aussage des Energieexperten sei es nicht zielführend, wenn die Politik mit falschen Schuldzuweisungen im Hinblick auf die Energiepreise Stadtwerke und Energieversorger angreift, die nachweislich den größten Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.“

        http://tinyurl.com/kedfy83

        Hans Diehl: bitte den nächsten Ablenkungsvorwurf!

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        Hans Diehl

        31. August 2014 um 23:52

        Peter Jensen sagt:

        Und da Hans Diehl eben nur bis drei zählen kann, setzt er gesunkene Börsenpreise mit zusätzlichen Gewinnen gleich.
        Nun ja…

        @ Herr Jensen
        Genau in diesem einen Satz offenbart sich wer nicht bis drei zählen kann.
        Ich sage: 1) gesunkene Börsenpreise 2) höhere Verbraucherpreise 3) zusätzliche Gewinne
        Sie zählen 1) gesunkene Börsenpreise 3) zusätzliche Gewinne.
        Wenn Sie natürlich die „2“ bei Ihrem Zählen, unterschlagen, würde das ja bedeuten, dass die gesunkenen Beschaffungskosten ( 395 Millionen ) an die Verbraucher weiter gegeben würden.
        Dann sind das keine zusätzlichen Gewinne.
        Also üben Sie mal bis drei zu zählen, dann verstehen Sie auch was die Studie aussagt.

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        Martin

        1. September 2014 um 06:54

        Herr Diehl,

        Ihre mathematischen Fähigkeiten sind leider offensichtlich so eingeschränkt, sie können wirklich nur bis drei Zählen.

        Selbst wenn das Maximalszenario ihrer Studie richtig ist, dann reden wir von 400 Millionen Euro, was den 50! Teil des Aufwandes beträgt, den wir bezahlen dürfen. Das System EEG Kostet mindestens 20 Milliarden Euro im Jahr, da reden wir dann von knapp 2% oder um es für sie noch einfacher darzustellen,
        sie drehen bei 6,24 Cent pro kWh an der 2. Hinterkommastelle. Also für alle 6,2x statt 6,2y.
        Hurra, sie haben die Energiewende gerettet. Gibt es irgend einen Grund, warum sie hier seit gefühlten 100 Beiträgen das für Weltbewegend halten anstatt mal auf die reichlich vorgebrachten Argumente einzugehen?

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        Hans Diehl

        1. September 2014 um 08:09

        Martin sagt:
        Selbst wenn das Maximalszenario ihrer Studie richtig ist, dann reden wir von 400 Millionen Euro, was den 50! Teil des Aufwandes beträgt, den wir bezahlen dürfen. Das System EEG Kostet mindestens 20 Milliarden Euro im Jahr, da reden wir dann von knapp 2% oder um es für sie noch einfacher darzustellen, sie drehen bei 6,24 Cent pro kWh an der 2. Hinterkommastelle. Also für alle 6,2x statt 6,2y. –

        Aha, der Martin muss mal wieder in die Bresche springen um mit einer anderen „Baustelle“ abzulenken.
        Zur Erinnerung: Im folgenden Video können Sie sehen, wie „Ihre“ Milliarden, und die eines weiteren Rechenkünstlers auseinander genommen werden.

        https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

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        Martin

        1. September 2014 um 08:28

        Herr Diehl,

        auf meinen Einwand, das sie sich an einem Nebenkriegsschauplatz abkämpfen, posten sie einen Beitrag von Monitor aus dem Jahre 2010?

        In folgender Aufstellung können sie übrigens Nachlesen, wie sich „meine“ Milliarden zusammensetzen:
        https://www.netztransparenz.de/de/file/Konzept_zur_Berechnung_und_Prognose_der_EEG-Umlage_2013.pdf

        Ansonsten:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
        Als Empfehlung für sie, in ihrem Fall ist es pathologisch, sie merken es wirklich nicht 😉

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        Hans Diehl

        1. September 2014 um 09:53

        Martin sagt:
        Herr Diehl,
        auf meinen Einwand, das sie sich an einem Nebenkriegsschauplatz abkämpfen, posten sie einen Beitrag von Monitor aus dem Jahre 2010?

        @ Martin
        Sind Sie der Meinung an der Rechenkunst des Herrn Frondel hätte sich in der inzwischen was geändert.??

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      Martin

      1. September 2014 um 10:16

      Was haben den die Rechenkünste des besagten Herren mit ihren Rechenkünsten zu tun?
      Sie beherschen ja, wie sie hier gerade zeigen, nichteinmal die Prozentrechnung.

      Gehen sie doch mal auf meine Argumente ein, anstatt immer auf dritten unbeteiligten rumzuhacken, weil die mal vor Jahren irgendwas irgendwo behauptet haben.

      Also nocheinmal die Argumtente, ich nummeriere ihnen die auch gerne durch, offenbar ist das ansonsten zu schwierig für sie:

      1) Die EVUs stecken sich laut Agora, 400 Millionen zu viel in ihre Tasche.
      2) Netztransparenz gibt die Kosten des Systems EEG mit ca. 20 Millliarden Euro an, den Link habe ich gepostet.
      3) 400 Millionen sind 2% von 20 Milliarden, wenn sie Schwierigkeiten haben das selber auszurechnen finde ich bestimmt im Netz irgendwo einen Link der ihnen die Grundlagen der Prozentrechnung beibringt.
      4) Damit können sie also die Umlage, zurzeit 6,24 Cent pro kWh um 2% senken, landen dann bei so 6,12 Cent die kWh.

      Sie halten das für relevant, ich nicht, und der Rest der Welt auch nicht.

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        Hans Diehl

        2. September 2014 um 13:11

        Martin sagt
        Gehen sie doch mal auf meine Argumente ein, anstatt immer auf dritten unbeteiligten rumzuhacken, weil die mal vor Jahren irgendwas irgendwo behauptet haben.
        Sie beherschen ja, wie sie hier gerade zeigen, nichteinmal die Prozentrechnung

        @ Martin
        Wenn ich auf Ihre Argumente eingehe muss ich auf den ersten Blick schon feststellen, dass Sie einiges durcheinander bringen.

        Die 6,24 Cent haben nichts mit mit 20 Milliarden zu tun, sondern mit 23 Milliarden und die 395 Millionen gesunkenen Beschaffungskosten , sind pro Erzeugung angefallen, und nicht pro Liquititätreserve, Börsenzulassung, oder sonstige Ausgaben auf dem EEG Konto an, ( sind also nicht 20 oder 23 Milliarden relevant ) sondern pro Mwh oder Kwh. Und das nur für 39,8% der Grundversorgertarife.

        Das sieht einer der von Prozent rechnen keine Ahnung hat schon auf den ersten Blick.

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        Peter Jensen

        2. September 2014 um 14:20

        Herr Diehl, es ist schon erstaunlich, wie sie sich hier produzieren. Sie schießen einen Bock nach dem anderen und rauschen dann mit den Ärmeln, wenn man sie drauf hinweist und beschuldigen andere der Vernebelung oder Ablenkung und lenken dabei selbst immer wieder ab und kommen mit neuen Behauptungen. Sie tun sich wirklich keinen Gefallen damit!

        Um ihre 395 Mio nochmal auf den Punkt zu bringen: sie wollen die EEG-Umlage senken. Das haben sie in mehreren Beiträgen genauso geschrieben. Also die Differenzkosten, die auf alle nicht privilegierten Letztverbraucher umgelegt werden.
        Wir reden da von mehr als 13 Mrd Euro Stand Juli 2014 oder von etwa 19 Mrd. Euro Stand Ende 2013 oder von mehr als 14 Mrd Euro Stand Ende 2012 und von etwa 13 Mrd Euro Stand Ende 2011.

        Davon wollen sie 395 Mio Euro abziehen.

        Das sind in allen Jahren nie mehr als zwischen 2 und 3 %.

        Da sie nun selbst mitbekommen haben, dass das wohl nicht so die Ersparnis bringt, meinen sie nun plötzlich, dass man die Grundversorgertarife dann eben um 395 Mio senken sollte. Das habe ich ihnen übrigens schon vor hunderten Kommentaren geschrieben, dass sie, wenn überhaupt, nur die Strompreise senken können und nicht die EEG-Umlage. Nun haben sie das wohl auch begriffen und beschweren sich über die „Ungerechtigkeit“ bei den Grundversorgungstarifen.
        Laut Jahresbericht der BNetzAg 2013 waren in 2012 36,7% der Haushaltskunden in der Grundversorgung. Bei etwas mehr als 40 Mio Haushalten reden wir da also über etwa 14,5 Mio Haushalte.
        Diese wollen sie nun um 395 Mio entlasten. Das sind dann etwa 27 Euro im Schnitt pro Endkunde.
        Nicht pro Monat, sondern pro Jahr!
        Gleichzeitig belastet die EEG-Umlage in 2012 jeden Haushalt im Schnitt mit 350 Euro (14 Mrd / 40 Mio).
        Bezogen auf die Energiemenge von 47,3 TWh in der Grundversorgung sind das nicht mal 1 ct je kWh. 395.000.000 Euro/47.300.000.000 kWh=0,0083 Euro/kWh.
        Darüber diskutieren sie nun seit mehr als 4 Wochen!!!

        Großes Kino, Hans!!!

        😀

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        Hans Diehl

        2. September 2014 um 20:52

        Petre Jensen sagt:
        Um ihre 395 Mio nochmal auf den Punkt zu bringen: sie wollen die EEG-Umlage senken. Das haben sie in mehreren Beiträgen genauso geschrieben. Also die Differenzkosten, die auf alle nicht privilegierten Letztverbraucher umgelegt werden.
        Wir reden da von mehr als 13 Mrd Euro Stand Juli 2014 oder von etwa 19 Mrd. Euro Stand Ende 2013 oder von mehr als 14 Mrd Euro Stand Ende 2012 und von etwa 13 Mrd Euro Stand Ende 2011.
        Davon wollen sie 395 Mio Euro abziehen.

        @ Herr Jensen
        Nein wir reden da nicht von 13 Mrd und nicht von 19 Mrd, sondern von den Mwh oder Kwh die verbraucht worden sind, und für die die EE die Beschaffungskosten gesenkt haben.
        Die Beschaffungskosten sind nicht pro Liquititäsreserve , pro Handelsanbindung oder sonstigen Posten auf der Ausgabenseite des EEG Kontos billiger geworden, sondern pro Mwh oder Kwh., des gesamten Erzeugten Volumen.
        Die 395 Millionen Euro stehen für 39,8% dieses Volumen. Das ist der Punkt.

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 08:46

        Was soll denn dieses wirre Wortgestümpere bedeuten?

        Sie wollten erst die EEG-Umlage senken um 395 Mio, nun die Preise für Grundversorgungskunden.

        Da beides nicht viel bringt, versuchen sie es nun mit sinnlosem Wortsalat!

        Großes Kino, Hans! 😀

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        Hans Diehl

        3. September 2014 um 10:03

        Peter Jensen
        Ich will, dass die gesunkenen Beschaffungskosten an die Verbraucher weitergegeben werden.
        Das kann sowohl direkt über den Tarif, als auch über die Umlage geschehen.
        In diesem Beitrag wollte ich Sie aber drauf aufmerksam machen, dass die Beschaffungskosten pro Mwh oder Kwh gesunken sind, und nicht Milliarden relevant wie Sie da aufgeführt haben.
        Würden Sie sich die polemischen Einwände ersparen, und lieber mal drüber nachdenken, kämen Sie auch mit diesem paradoxen System zu recht.
        Ach ja, Sie wollen ja gar kein Licht in der „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung.

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        Peter Jensen

        3. September 2014 um 11:43

        Hans Diehl, es hilft ihnen nichts, wenn sie hier weiteren Wortsalat ablassen.

        Sie wollen die Umlage senken: nun gut, dann sinkt die Umlage von 19 Mrd. um 395 Mio.

        Sie wollen die Grundversorgertarife senken: nun gut, dann sparen die Endkunden in diesen Tarifen etwa 27 Euro im Jahr und die EVU machen noch mehr Verluste als ohnehin schon.

        Darüber diskutieren sie nun seit mehr als 4 Wochen und bieten das als Lösung eines Problems an! Großes Kino, Hans! 😀

        Antworten »
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    Martin

    28. August 2014 um 18:46

    Herr Diehl, wenn sie niemanden was unterstellen wollen, was soll dann dieser Beitrag von ihnen?
    Der geht weder auf eines der hier vorgebrachten Argumente ein, noch hat er auch nur im geringsten was mit dem ursprünglichen Thema zu tun.
    Sie zielen lediglich darauf ab, jedem der nicht ihrer Sekte angehört zu unterstellen, er wäre ein gekaufter Blogger für die EVUs, was in einem Blog der von einer Firma deren Geschäftsfeld die “Stromwende” ist, an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist, schreiben hier doch überwiegend Profiteure der Energiewende.
    Davon abgesehen halten sich die Mitarbeiter von SMA aus gutem Grund in der Diskussion zurück.
    Und nein Herr Diehl, nicht weil die gerade die Welt retten, sondern weil deren Argumente so schwach sind, das sie jeder Diskussion aus dem Weg gehe müssen.
    Nehmen sie Herrn Höhle und sein Geld sparen durch Eigenverbrauch Posting.
    Wer behauptet, Strom aus der Steckdose Kostet 29 Cent/kWh, Strom vom Dach aber PV-Strom für Anlagen >10kWp kostet ca. 12,34ct / kWh + 2,8ct Umlage
    => 13,86ct/kWh Ersparnis”
    Dabei aber “vergisst” die Kosten der Anlage einzupreisen, oder das die notwendige Batterie für einen einigermassen hohen Eigenverbrauch mit über 6000€ zu buche schlägt, und das sogar in einem anderen Blogeintrag diskutiert wird, nämlich hier:
    http://www.sma-sunny.com/2013/05/27/versorgen-statt-erzeugen-grundwissen-zur-auslegung-von-eigenverbrauchsanlagen/”
    und hier:
    http://www.sma-sunny.com/2014/08/27/solarstrom-speichern-oder-nicht/
    Der macht sich einfach so unglaubwürdig, um nicht zu sagen lächerlich, das er wirklich besser schweigt.

    Antworten »
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    Hans Diehl

    28. August 2014 um 17:56

    Alees auf dem Rücken der EE damit die Umlage nicht gesenkt werden muss.
    Sonst wäre ja aufschlag auf den Eigenverbrauch ohne Wirkung
    :
    Millionen-Zinskosten trotz Milliarden-Guthaben

    Münster – Auf dem Konto zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schlummern Ende Juli knapp 1,1 Milliarden Euro an Guthaben. Schon seit Januar 2014 ist das Ökostrom-Konto im Plus. Trotzdem zahlen die Stromverbraucher bis heute schon fast zehn Millionen Euro an Zinskosten für nicht in Anspruch genommene Kredite. Undhttp://www.iwr.de/druckansicht.php?id=26981EEG-Konto diese Kosten steigen bis Jahresende noch weiter. 

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      Rainer Jacob

      28. August 2014 um 18:34

      Ja, Herr Diehl. Das ist so. Banken sind keine Wohltätigkeitsvereine. Aber nicht nur den EE bzw. ÜNB gegenüber. Sondern überhaupt.
      Aber was die Relation zwischen einer Million und einer Milliarde ist, wissen Sie – nehme ich wenigstens an.

      Antworten »
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        Hans Diehl

        28. August 2014 um 19:01

        Das hat doch nichts mit den Banken zu tun, wenn die Übertragungsnetzbetreiber das so schleifen lassen. Die sind doch die EEG Kontoverwalter. Scheint sie weiter nicht zu interessieren, geht ja über die Umlage auf die Endverbraucher, genau wie die niedrigen Börsenpreise.

        Antworten »
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        Peter Jensen

        28. August 2014 um 19:31

        Der Hobby-Buchhalter Diehl hat mal wieder Betrachtungen bei trübem Licht angestellt. 😀

        „… geht ja über die Umlage auf die Endverbraucher …“

        Hans Diehl, betrachten sie doch mal die ersten 7 Positionen im Bereich Ausgaben und zählen die mal zusammen. Da kommen sie etwa auf 13,3 Mrd. Euro. Die gehen auch direkt in die Umlage zulasten der Endverbraucher.

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        Hans Diehl

        28. August 2014 um 19:41

        Und was hat das damit zu tun, dass unnötige Zinsen zu Lasten der Verbraucher bezahlt werden.

        Herr Jensen, Sie müssen doch Ihren Frust nicht immer dadurch zum Ausdruck bringen, in dem Sie persönlich werden.

        Antworten »
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        Rainer Jacob

        28. August 2014 um 19:50

        Das hat doch nichts mit den Banken zu tun, wenn die Übertragungsnetzbetreiber das so schleifen lassen. Die sind doch die EEG Kontoverwalter. Scheint sie weiter nicht zu interessieren, geht ja über die Umlage auf die Endverbraucher, genau wie die niedrigen Börsenpreise.
        ———————————-

        Woher WISSEN SIE, daß die ÜNB das schleifen lassen? Und kennen Sie den Rahmenkreditvertrag? In dem von Ihnen verlinkten Artikel steht jedenfalls nichts darüber.

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        Peter Jensen

        28. August 2014 um 20:05

        Das Licht, welches Hans Diehl für seine Betrachtungen nutzt, ist wirklich sehr trübe. Zusätzlich wird sein Bick noch von seiner ideologischen Verbohrtheit getrübt.

        Denn wenn er zum Vergleich mal das EEG Konto für den Zeitraum Januar bis Juli 2013 herangezogen hätte, hätte er gesehen, dass sich die ÜNB als Kontoverwalter durchaus bemühen, dieses Konto ordentlich zu verwalten. Und dann wäre Hans Diehl evtl. etwas zurückhaltender mit seinen Aussagen, wie
        „Das hat doch nichts mit den Banken zu tun, wenn die Übertragungsnetzbetreiber das so schleifen lassen. Die sind doch die EEG Kontoverwalter.“

        Denn durch den Liquiditätspuffer und die Sorgfalt bei der Prognose ergeben sich folgende Werte:

        Zinseinnahmen (aus dem Liquiditätspuffer):
        2013: 160.000 Euro
        2014: 3.483.000 Euro

        Zinsausgaben für nicht bereitgestellte Kreditlinien:
        2013: 15.456.000 Euro
        2014: 9.726.000 Euro

        Macht im Saldo ein Plus von etwa 9.053.000 Euro ggü dem Vorjahreszeitraum.

        Herr Diehl, rauschen sie bitte nicht immer so mit den Ärmeln! Sie waren schon bei EIKE immer nur der Lernende und sind es hier auch. Egal, was sie hier vortragen, es stellt sich in der Realität ganz anders da.

        Und außerdem ist es ein sehr unangenehmer Charakterzug, wenn man hinterher besser weiß, was andere vorher prognostiziert haben.

        Dank der Sorgfalt der ÜNB! Und das läuft dann nächstes Jahr im Haben des EEG-Kontos und trägt zu einer Minderbelastung bei.

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        Peter Jensen

        28. August 2014 um 20:18

        Hans Diehl sagt:

        „Herr Jensen, Sie müssen doch Ihren Frust nicht immer dadurch zum Ausdruck bringen, in dem Sie persönlich werden.“

        Herr Diehl, zunächst mal bin ich alles andere als frustriert. Warum sollte ich das auch sein?

        Und was das „persönlich werden“ angeht: sie verpacken ihre „persönlichen Angriffe“ nur etwas diplomatischer. Sie reden davon, dass sie meine Beiträge „bei Lichte betrachten würden“. Das bedeutet sinngemäß, dass ich bei meinen Kommentaren etwas verdunkeln oder verheimlichen wollte, was sie dann öffentlich machen. Sie werfen mir auch „Ablenkung“ und „Vernebelung“ vor und raten mir „bei der Wahrheit zu bleiben“.

        Da fällt mir auf, so diplomatisch ist das nun auch nicht von ihnen. Aber ich bin dann doch mehr für die direkte Ansprache. Und wenn sie Vorlagen liefern, müssen sie sich nicht wundern, wenn ich einen Elfer ohne Torwart auch rein mache (aus gegebenem Anlass mal eine Fußball-Analogie).

        Also jammern sie nicht so rum! Sie sind keinen Deut besser. Außerdem sind ihre schlecht recherchierten Beiträge (ich erinnere an das führende Atomland Kasachstan) an sich schon eine Beleidigung für jeden ernsthaften Diskutanten in diesem Forum.

        Es liegt mir aber fern, sie persönlich allgemein zu verletzen. Was ich über sie sage, bezieht sich immer und ausschließlich auf die Themen hier. Ansonsten sind sie sicher ein netter Vater, Opa und Zeitgenosse.

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        Peter Jensen

        28. August 2014 um 20:36

        Hans Diehl sagt:

        „Und was hat das damit zu tun, dass unnötige Zinsen zu Lasten der Verbraucher bezahlt werden.“

        Herr Diehl, schicken sie doch eine Bewerbung an die ÜNB. Als Beistand für die Kreditverhandlungen mit den Banken. Versuchen sie dort, die Bereitstellungszinsen weg zu verhandeln.

        Hinweis: das schaffen nicht mal knallharte, erfahren Finanzvorstände von DAX-Unternehmen.

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    Martin

    28. August 2014 um 17:29

    Ich will hier ja niemanden was unterstellen, aber bla bla bla.

    Herr Diehl, wenn sie niemanden was unterstellen wollen, was soll dann dieser Beitrag von ihnen?
    Der geht weder auf eines der hier vorgebrachten Argumente ein, noch hat er auch nur im geringsten was mit dem ursprünglichen Thema zu tun.

    Sie zielen lediglich darauf ab, jedem der nicht ihrer Sekte angehört zu unterstellen, er wäre ein gekaufter Blogger für die EVUs, was in einem Blog der von einer Firma deren Geschäftsfeld die „Stromwende“ ist, an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist, schreiben hier doch überwiegend Profiteure der Energiewende.

    Davon abgesehen halten sich die Mitarbeiter von SMA aus gutem Grund in der Diskussion zurück.
    Und nein Herr Diehl, nicht weil die gerade die Welt retten, sondern weil deren Argumente so schwach sind, das sie jeder Diskussion aus dem Weg gehe müssen.

    Nehmen sie Herrn Höhle und sein Geld sparen durch Eigenverbrauch Posting.
    Wer behauptet, Strom aus der Steckdose Kostet 29 Cent/kWh, Strom vom Dach aber PV-Strom für Anlagen >10kWp kostet ca. 12,34ct / kWh + 2,8ct Umlage
    => 13,86ct/kWh Ersparnis“
    Dabei aber „vergisst“ die Kosten der Anlage einzupreisen, oder das die notwendige Batterie für einen einigermassen hohen Eigenverbrauch mit über 6000€ zu buche schlägt, und das sogar in einem anderen Blogeintrag diskutiert wird, nämlich hier:
    http://www.sma-sunny.com/2013/05/27/versorgen-statt-erzeugen-grundwissen-zur-auslegung-von-eigenverbrauchsanlagen/”
    und hier:
    Und dann noch: http://www.sma-sunny.com/2014/08/27/solarstrom-speichern-oder-nicht/

    Der macht sich einfach so unglaubwürdig, um nicht zu sagen lächerlich, das er wirklich besser schweigt.

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    Hans Diehl

    28. August 2014 um 14:36

    ch möchte hier ausdrücklich niemand etwas unterstellen.
    Erlaube mir aber trotzdem auf eine selbst mit erlebte Begebenheit hinzuweisen.

    Es war während der EEG Novelle 2009. .

    Ein mir bekannter Blogbetreiber, hatte einen Artikel zu diesem Thema geschrieben, und postwendend hagelte es mit verschiedenen Namen kritische Kommentare, mit erstaunlich vielem Fachwissen, allerdings in die eigene Ideologie verpackt. Nun ist ja die Energiewende, und besonders die Details wie Vergütung, und Umlage, verbunden mit dem Merit Order Effekt, wahrlich ein komplexes Thema, wo nicht jeder normal sterbliche auf Anhieb mit Fachwissen vertraut, auf so einen Artikel spontan reagieren kann.
    Dem Blogbetreiber ist das verdächtig vorgekommen, und ist der .Sache nachgegangen, und siehe da, es hat sich Erstaunliches herausgestellt.
    Verschiedene Kommentatoren, kamen mit Internet Adressen ans Tageslicht, die gar nicht ihnen gehörten.
    Eine besonders interessante Adresse, gehörte einer 75 jährigen Frau, die in einem Kirchenvorstand tätig war, und das Internet benutzte, um diesbezügliche Tätigkeiten abzuwickeln. Die Fiel aus allen Wolken, als sie erfuhr, was mit ihrer Adresse für Unwesen getrieben wurde. EEG Vergütung, und Umlagen, die unter ihrer Adresse diskutiert wurden, waren für sie Böhmische Dörfer.

    Was ich damit sagen will. Ich bin seit dem skeptisch, wenn Diskussionsteilnehmer, die angeblich noch Berufstätig sind zu jeder Tages und Nachtzeit in Minuten Takten auf Beiträge reagieren können.Mir als Rentner, mit viel Zeit, ist es angenehm, wenn ich nicht 2 Tage auf eine Antwort warten muss, aber zum Nachdenken regt es mich doch an.
    Bestärkt wird meine Skepsis noch, wenn ich hier gelesen habe, dass SMA Bedienstete, sich nicht so intensiv an den Diskussionen beteiligen, weil sie auch noch was anderes zu tun hätten, um die Energiewende voranzutreiben.

    Wie gesagt, nur eine Begebenheit aus der ich meine Schlüsse ziehe.
    Ich hoffe das „Gebelle“ bleibt im Rahmen, frei nach dem Motto „Getroffene Hunde bellen“

    .

    .

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      Peter Jensen

      28. August 2014 um 14:52

      Aha…

      Fast hätte ich geschrieben „das ist aber interessant“.

      Aber ist es ja gar nicht.

      Ja, man muss schon aufpassen in diesem bösen Internetz. Wer sich da alles rum treibt. Und dann leugnet die 75jährige Oma auch noch alles! Das ist schon sehr frech! 😀

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