Deine EEG-Umlage finanziert historisch niedrige Industriestrompreise!

Von am 19. Juni 2015 in der Kategorie Energiewende mit 295 Kommentare
Petition

Wusstest Du schon, dass deine EEG-Umlage, die du mit deiner Stromrechnung bezahlst, nur zum Teil zur Zahlung der Stromlieferungen von Anlagenbetreibern genutzt wird? Wusstest Du, dass durch geschickt verschleierte Regularien der Strompreis von industriellen Großverbrauchern immer weiter sinkt, während dein Haushaltsstrompreis immer mehr steigt? Das finde ich absolut ungerecht. Deshalb will ich etwas daran ändern – was sich aber als schwierig heraus gestellt hat. In diesem Beitrag erfährst Du, wie eine Petition von der Politik abgebügelt wurde, die auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen sollte…

Was ist eine Petition?

Eine Petition ist dazu gedacht, dass man als Bürger auf Missstände hinweisen kann und die Politik dazu Stellung nehmen muss. Dazu schreibt man sein Anliegen dem Petitionsausschuss, der dann darüber entscheidet, ob eine Petition veröffentlicht wird oder nicht. Genau das habe ich getan.

 

strompreis2Warum zahlst du zu viel?

Das Problem ist die Art, wie heute die EEG-Umlage ermittelt wird. Die Erneuerbaren Energien werden an der Strombörse vermarktet. Ihre Erlöse werden einem Konto gutgeschrieben. Aus diesem Konto werden alle Anlagenbetreiber bezahlt, die grünen Strom erzeugen – egal ob das Windkraft, Solarstrom oder Strom aus Biomasse oder Wasserkraft ist. Was auf dem Konto fehlt, wird durch die EEG-Umlage von dir und jedem Mitbürger über die Stromrechnung eingesammelt.

 

Während du bezahlst, werden Erneuerbare Energien an der Strombörse verramscht!

Nun ist es aber so, dass Strom aus Erneuerbaren Energien an der Strombörse umsonst „verkauft“ wird, denn die Strombörse arbeitet mit sogenannten Grenzkosten. Das sind Kosten, die anfallen, wenn man zu einer laufenden Produktion noch eine zusätzliche Einheit produziert. Da Erneuerbare Energien aber keine Brennstoffkosten haben, kostet es nichts, wenn man nun mehr oder weniger davon produziert.

 


 

Wenn ein Obstverkäufer auf einem Marktplatz auf diese Weise seine Äpfel umsonst verkaufen würde, würde er bald pleite sein, denn er bekommt ja nichts dafür.

 


 

Aber an der Strombörse kommt ein weiterer Mechanismus dazu: Es muss ja immer so viel Strom produziert werden, wie auch verbraucht wird. Nun nimmt man an der Strombörse immer die billigsten Kraftwerke und das so lange, bis genug Kraftwerke da sind, um den Bedarf zu decken. Das teuerste Kraftwerk bestimmt nun den Ertrag, den alle Kraftwerke bekommen.

AEE_Bšrsenstrompreis_Grafik-01 Kopie  AEE_Bšrsenstrompreis_Grafik-02 Kopie


 

Das wäre ungefähr so, als hätte der Obstverkäufer drei Apfelsorten:
Die Apfelsorte „Erneuerbar“ gibt es umsonst
Die Apfelsorte „Kohlando“ kostet 1 €
Die Apfelsorte „Gasolino“ kostet 2 €

Nehmen wir mal an, der Obstverkäufer hätte jeweils einen Apfel der Sorte „Kohlando“ und einen der Sorte „Gasolino“, und ein Kunde möchte zwei Äpfel haben. Wenn der Obsthändler nun abrechnen würde wie die Strombörse es tut, würde der teuerste Apfel den Preis bestimmen, also 2€. Der Kunde zahlt dann für seine beiden Äpfel je 2 € und muss damit insgesamt 4 € bezahlen.

Nun muss der Obstverkäufer sein Sortiment um die Sorte „Erneuerbar“ erweitern. Die Sorte kostet ihn im Anbau noch mehr als 2 €, er muss sie aber entsprechend der Regeln umsonst verkaufen. Der Kunde will wieder zwei Äpfel. Ein Apfel der Sorte „Erneuerbar“ kostet nun nichts und der zweite Apfel der Sorte „Kohlando“ kostet 1 € – dieser Apfel bestimmt nun als teuerster den Preis. Der Kunde zahlt dann für seine beiden Äpfel je 1 € und muss damit insgesamt 2 € bezahlen. Damit ist der Apfelpreis insgesamt um die Hälfte gesunken. Da die Apfelsorte „Erneuerbar“ im Anbau aber mehr als 2 € gekostet hat, ist es für den Obstverkäufer ein Verlustgeschäft. Den fehlenden Euro holt sich der Obstverkäufer nun per Umlage von allen Dorfbewohnern wieder, die Äpfel essen.

 


 

An dieser kleinen Geschichte seht ihr das Problem:
Je mehr Erneuerbare Energien es in unserem Stromnetz gibt:

  • desto billiger wird der Strom
  • desto geringer werden die Einnahmen der Erneuerbaren an der Strombörse
  • desto mehr EEG-Umlage musst du bezahlen, um die Lücke zwischen Ertrag und den tatsächlich anfallenden Kosten zu decken.

Der Unsinn ist leicht zu erkennen, wenn man sich einmal vorstellt was passiert, wenn zukünftig mehr Erneuerbare zur Verfügung stehen, als im Stromnetz verbraucht wird. Dann gibt es nur noch 0€ Äpfel, der Strom an der Börse ist komplett umsonst und die gesamten Kosten muss der Bürger durch die EEG-Umlage übernehmen.

 

Wer profitiert von dem gesunkenen Börsenstrompreis?

In den Erhebungen des statistischen Bundesamtes ist klar zu erkennen, dass die Industriestrompreise ein historisches Minimum erreicht haben. Einen so niedrigen Industriestrompreis gab es zuletzt vor 10 Jahren. Die Stromanbieter geben also die Preisvorteile an die Industriekunden weiter, um sich im Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen.

Neben den niedrigen Beschaffungspreisen profitiert insbesondere die energieintensive Industrie von weitgehenden Befreiungen von EEG-Umlage, Stromsteuer und Netznutzungsgebühr.

Gleichzeitig steigt der Haushaltsstrompreis immer weiter. Die Kostenvorteile, die der Industrie zugeschoben werden, werden an die Haushaltsverbraucher nicht weiter gegeben.

Bestandteile EEG-Umlage 2014Für 2014 stellte die Statista GmbH heraus, dass bereits 23,5% der EEG-Umlage, die jeder Bürger mit seiner Stromrechnung bezahlt, auf den durch die Erneuerbaren Energien zurück gegangen Börsenstrompreis zurück zu führen ist. Aber betrifft das Dich? Ja, tut es!

Haushalte in Deutschland verbrauchen heute durchschnittlich etwa 3100 kWh. Das bedeutet, jeder Haushalt in Deutschland  zahlt pro Jahr ca. 45€, um den billigen Strom der Industrie zu finanzieren.

Weil die EEG-Umlage auf den Verbrauch gerechnet wird, trifft es dabei die Single-Haushalte mit einem Verbrauch von durchschnittlich 2256 kWh am wenigsten mit etwa 33€.
Bei großen Familien mit 4 Kindern schlägt diese Industriesubvention sogar mit ca. 96€ pro Jahr zu Buche!

Wenn ich mir nun die Frage stelle, ob ich mit meinen Kindern einen Freizeitpark besuchen will, oder das Geld lieber Großkonzernen zur Verfügung stelle, um deren Gewinne zu mehren, ist meine Entscheidung ganz klar beim Freizeitpark 🙂

 

 

 

Die Lösung ist einfach: Strom zu einem Preis verkaufen, den er tatsächlich kostet

Aus meiner Sicht bestünde die einfachste Lösung darin, den Strom an der Börse nicht zu verschenken, sondern zu seinen tatsächlichen Kosten zu verkaufen. Dazu gehört:

  • Erneuerbare zu einem Preis verkaufen, der die tatsächlichen Kosten deckt
  • Auch bei konventionellen Kraftwerken die tatsächlichen Kosten ansetzen, also auch die Folgekosten für Umweltverschmutzung und Endlagerung dabei einrechnen

 

Die Petition

Das habe ich mal versucht in Form einer Petition beim Petitionsausschuss des deutschen Bundestages einzureichen in der Hoffnung, Unterschriften dafür sammeln zu dürfen und angehört zu werden. Mich hätte insbesondere mal eine Stellungnahme der Bundesregierung dazu interessiert, wieso eine Ausgleichsmechanismus-Verordnung beschlossen wurde, die darauf abzielt speziell die Bürger zur Finanzierung der Energiewende heran zu ziehen, während die Industrie davon profitiert UND gleichzeitig oft auch noch von der Umlagenzahlung befreit wird. Leider war mir das nicht gegönnt.

 

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Nun könnt ihr euch sicher vorstellen, dass ich nicht besonders amüsiert über die fachliche Inkompetenz und das Ignorieren meiner Einwände bin. Noch weniger amüsiert bin ich allerdings darüber, dass ich über die EEG-Umlage auf meiner Stromrechnung immer weniger Erneuerbare Energien und immer mehr Gewinne für Großkonzerne finanziere! Daher brauche ich eure Hilfe!

 

Was kannst Du tun?

1. Beteilige dich an unserer Umfrage:

Soll die Petition 55768 zum Thema „Energiewende: Kosten für Bürger, Nutzen für Industrie?!“ veröffentlicht werden?

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2. Sag es weiter!
Diskutiere mit deinen Bekannten darüber. Mach sie auf das Problem aufmerksam und bittet sie, auch in diesem Beitrag mit Abzustimmen und uns damit zu unterstützen. Teile diesen Beitrag in deinen sozialen Netzwerken, denn diese Ungerechtigkeit geht jeden an, der in Deutschland Strom verbraucht.

Wenn du hier abstimmst, ist das natürlich prima und ich danke dir sehr dafür.

Richtig viele Stimmen bekommen wir allerdings nur, wenn Du weitere Menschen motivierst, auch hier abzustimmen und es ihrerseits weiter zu sagen. Nur mit dem Schneeball-Effekt bekommen wir so viele Stimmen, dass wir damit etwas bewegen können!

Nutze deine sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook, Google+ und wie sie sonst noch heißen – am besten alle zusammen, damit am Ende so viele Stimmen wie möglich zusammen kommen.

Damit es dir leichter fällt habe ich hier schon mal zwei Vorlagen erstellt:

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3. Schreib eine E-Mail an  und frag freundlich nach, warum Petition 55768 nicht veröffentlicht wird.

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4. Wechsle deinen Stromtarif!
Denn während die Grundversorger Preissenkungen kaum weiter geben, gibt es andere Stromanbieter die dies sehr wohl tun.

 

 

Lasst uns der Politik zeigen, dass wir uns nicht so einfach zufrieden geben, wenn die Energiewende immer mehr auf die Schultern der Bürger gelegt werden soll!

Wenn hier durch euch genug Stimmen zusammen kommen, reiche ich die Petition erneut beim Petitionsausschuss ein. Vielleicht bekommen wir dann vom Bundestag eine Antwort, warum über versteckte Richtlinien die Industrie von den Bürgern subventioniert wird.

 

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Ich leite die Entwicklung der SMA Fuel Save Solution und sorge mit meinem großartigen Team dafür, dass Solarstrom in die entlegensten Winkel der Welt kommt
Meine Themen:
Energiemanagement auf elektrischen Inseln - im Wasser und im Sand

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295 Kommentare

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    Hans Diehl

    31. Juli 2015 um 10:40

    Das ist aber jetzt mit Sicherheit mein letzter Beitrag dazu

    Peter Jensen sagt:
    Auch moderne billigere Kohelkraftwerke können nicht einfach so drauf los produzieren und über die Börse Strom ins Ausland verkaufen. Es kann nur soviel produziert werden, wie Nachfrage besteht. Die Börse ist kein Supermarkt, wo man hingeht und Strom kauft, wenn er gerade günstig ist. Die Börse ist ein Ort, in dem VORHER ANGEBOTE UND NACHFRAGEN abgegeben werden. Und erst zum Erfüllungszeitpunkt ergibt sich anhand der bestehenden Nachfrage und des vorhandenen sog. EE-Stroms, welche Kraftwerke zur Deckung der Nachfrage benötigt werden. Da kann man nicht einfach “drauflos produzieren”. Da hängen unternehmerische Entscheidungen hinter, ob man an der Börse anbietet oder nicht. –

    @Herr Jensen

    Das ist ja völlig richtig was Sie da sagen. So war es ja auch bis 2010. Die EE wurden zwingend den Versorgern zugeteilt, und die Konventionellen mussten weniger produzieren Deshalb hatten wir doch vor 2010 weniger Überschuss und export. Die Welt war noch in Ordnung sagt der Prof. im Video.

    Ab 2010 hat sich das geändert, da sind die EE an die Börse verpflichtet worden, verursachen dort den Überschuss weil die Versorger konventionell voll beliefert werden. Die Börse ist zu einem „Ramschmarkt“ für Schnäppchenjäger geworden. Und das auf Kosten der Verbraucher die dafür höhere Umlage bezahlen.

    Haben Sie denn nicht gelesen und verstanden was ich Ihnen pausenlos poste
    Hier noch einmal:
    Zitat:
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Im Umkehrschluss bedeutet ein höherer Börsen-Strompreis für den EEG-Strom eine sinkende EEG-Umlage. Zitat Ende.

    Solange Sie die Neuordnung, ab 2010 nicht zur Kenntnis nehmen wollen, werden Sie noch seitenlang herum eiern und andere der Lüge bezichtigen. Aber jetzt mit Sicherheit ohne mich.

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      31. Juli 2015 um 11:22

      Hans Diehl sagt: „Das ist ja völlig richtig was Sie da sagen. So war es ja auch bis 2010.“

      Und so ist es auch noch heute! Es kann nur soviel an der Börse verkauft werden, so viel Nachfrage auch besteht. Also ist ihre Aussage falsch, dass Kohlekraftwerke „einfach drauflos produzieren“ und den Überschuss exportieren! Man kann nur das an der Börse verkaufen, wofür auch Nachfrage besteht. Die EE produzieren „einfach drauflos“ und nicht die konventionellen Kraftwerke.

      Ihre Aussagen sind einfach Unsinn.

      Und anstatt zu diesen falschen Aussagen Stellung zu nehmen, posten sie immer wieder die Sachen, die allen bekannt sind und keiner bestreitet.

      Und dann schreiben sie wieder: „Solange Sie die Neuordnung, ab 2010 nicht zur Kenntnis nehmen wollen, werden Sie noch seitenlang herum eiern und andere der Lüge bezichtigen.“

      An keiner Stelle hab ich den Systemwechsel angezweifelt oder nicht verstanden oder sonstwas. Und ich habe auch nicht gesagt, dass sie zu diesem Thema lügen!

      Sie haben zu anderen Themen gelogen und das kann jeder hier nachvollziehen.

      Aber fein, dann haben wir ja jetzt alles geklärt!

      Antworten »
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    Peter Jensen

    31. Juli 2015 um 09:54

    Und was ist mit den angeblich 2 Mrd Ersparnis aus der anderen „Studie“, die sich ergeben sollen, wenn man von 5,6 Mrd EEG-Vergütungen einen angeblichen M-O-E von 5 Mrd. abzieht?

    Auch diese Frage können sie nicht beantworten. Sie posten einfach irgendeinen Beitrag und checken die Fakten darin NICHT! Dabei ist es so einfach!

    Und was ist mit ihren weiteren Behauptungen:

    – Es hat nie einen Energiemarkt in Deutschland gegeben
    – Der M-O-E hat vor 2010 die gesamten Beschaffungskosten der EVU gesenkt
    – Der M-O-E hat vor 2010 die EEG-Umlage gesenkt

    Das ist nur ein Teil ihrer falschen Behauptungen. Anstatt das zu beantworten, erklären sie allgemein die Wirkungsweise des M-O-E, die kein Mensch hier bestritten hat.

    Antworten »
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    Leonie Blume

    31. Juli 2015 um 09:14

    Ich möchte hiermit noch einmal an unsere Netiquette erinnern: Bitte bleibt sachlich und nehmt Abstand von Beschimpfungen! Ich möchte ungern Beiträge löschen.

    Antworten »
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      Peter Jensen

      31. Juli 2015 um 09:32

      Frau Blume, sie haben ja grundsätzlich recht. Und über mehr als 280 Kommentare lang ging das ja auch relativ gut, von kleinen Sticheleien von mir und Herrn Diehl mal abgesehen, die aber auch zu einer Diskussion gehören.

      Aber wenn Herr Diehl hier ganz offensichtlich anfängt, dreist zu lügen und zu leugnen, dann reicht es eben irgendwann mal!

      Lesen sie bitte einfach die letzten Kommentare zu den beiden letzten „Aussetzern“ von Herrn Diehl.

      Und dann weisen sie ihn darauf hin, dass „Lügen“ auch nicht zu den „Nettiquetten“ gehören. Dann muss ich diese Lügen auch nicht als das bezeichnen, was sie nun mal sind!

      Danke!

      Antworten »
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    Hans Diehl

    31. Juli 2015 um 08:53

    Herr Jensen Kommen wir abschließend auf den Punkt, der Ihnen so am Herzen liegt..

    Zitat.
    Hans Diehl empört sich: “Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export –

    Agora schreibt von alten Kohlenkraftwerken die wegen der EE immer öfter vom Netz gehen.

    Ich schreibe von überflüssigem Kohlestrom, der exportiert wird.

    Sie fordern seit Wochen von mir diesen Widerspruch aufzuklären der keiner ist, weil es nur die alten teuren Kohlekraftwerke sind die öfter von den EE MOE verdrängt werden, und nicht die modernen billigen.

    Ich weise darauf hin, dass das aber erst seit dem „Paradoxon“ ab 2010 so ist und poste Ihnen mehrmals ein Beispiel wie das in der Praxis funktioniert.

    Zur Erinnerung.
    Zitat: Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Zitat Ende.

    Lesen Sie das genau.

    Ich habe schon einige mal geschrieben, dass Sie offensichtlich selbst ein Opfer der Verschleierung sind, von der im Artikel des Herr Höhle die Rede ist.

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      31. Juli 2015 um 09:48

      Hans Diehl sagt: „Sie fordern seit Wochen von mir diesen Widerspruch aufzuklären der keiner ist, weil es nur die alten teuren Kohlekraftwerke sind die öfter von den EE MOE verdrängt werden, und nicht die modernen billigen.“

      Nun suchen sie wieder einen Ausweg aus der Sackgasse, oder Herr Diehl?

      Auch moderne billigere Kohelkraftwerke können nicht einfach so drauf los produzieren und über die Börse Strom ins Ausland verkaufen. Es kann nur soviel produziert werden, wie Nachfrage besteht. Die Börse ist kein Supermarkt, wo man hingeht und Strom kauft, wenn er gerade günstig ist. Die Börse ist ein Ort, in dem VORHER ANGEBOTE UND NACHFRAGEN abgegeben werden. Und erst zum Erfüllungszeitpunkt ergibt sich anhand der bestehenden Nachfrage und des vorhandenen sog. EE-Stroms, welche Kraftwerke zur Deckung der Nachfrage benötigt werden. Da kann man nicht einfach „drauflos produzieren“. Da hängen unternehmerische Entscheidungen hinter, ob man an der Börse anbietet oder nicht.

      „Einfach drauflos produzieren“ ist, was sie mit ihrer PV-Anlage machen und was alle anderen EE-Anlagenbetreiber machen. Völlig unabhängig vom Bedarf wird Strom produziert, sobald die Sonne scheint oder der Wind weht.

      Wieder mal werfen sie anderen genau das vor, was sie selbst tun! So geht Ideologen-Diskussion!

      Und wenn sie endlich mal genau lesen würden, was sie so verlinken (vom Verstehen will ich gar nicht reden), dann wäre ihnen aufgefallen, dass Agora AUSDRÜCKLICH von älteren Kohlekraftwerken spricht, die an der Börse immer öfter nicht zum Zuge kommen und dann aber über die Börse immer öfter Strom exportieren.

      Zitat: „„Vor allem die älteren Steinkohlekraftwerke geraten durch die stark gestiegene Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zunehmend unter Druck und müssen ihre Produktion immer öfter drosseln. Sie suchen ihr Heil aber auch im verstärkten Export“

      Es ging NICHT um NEUE Kraftwerke! Also bleiben sie bei den Fakten und verdrehen nicht immer alles!

      Antworten »
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    Peter Jensen

    31. Juli 2015 um 08:28

    Sie dreister Lügner, sie!!!

    Diehl sagt: „@Herr Jensen habe ich auch so nicht gesagt, wie Sie mir jetzt notgedrungen wieder unterstellen wollen..

    Schauen Sie mal was ich geschrieben habe
    Zitat: Sie kennen die Merit Order Kurve. Ganz links stehen die EE die schieben die Angebote nach rechts. Zuerst sind die Gaskraftwerke aus der MOE Kurve geflogen, und Steinkohle rückt als Grenzkraftwerk nach. Und da wiederum müssen Sie unterscheiden zwischen den alten wegen der Zertifikaten teureren, und den billigeren modernen. Als nächstes werden dann natürlich die alten teureren von den EE verdrängt, und die billigen modernen Steinkohle wird Grenzkraftwerk. Ende“

    NEIN, nicht ENDE! Da war ihr Beitrag noch nicht vorbei! Sie unterschlagen wieder den Rest. Am 30. Juli um 22:47 Uhr haben sie geschrieben: „Wenn die nun voll produzieren, sinken die Börsenpreise, und auf der Basis dieser niedrigen Preise werden lukrative Exportgeschäfte gemacht.“

    Unglaublich, wie offensichtlich sie hier lügen! ES KANN JEDER LESEN, DASS WAS SIE SCHREIBEN UND WAS SIE HINTRHER LEUGNEN! UNFASSBAR! Oder sie sind so verwirrt sind, dass sie nicht mehr wissen, was sie schreiben!

    Antworten »
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    Peter Jensen

    30. Juli 2015 um 23:26

    Was ist denn jetzt mit ihrer neuesten offensichtlichen Falschmeldung, dass sich 2006 durch dem M-O-E von angeblich 5 Mrd. und nach Abzug der EEG-Vergütungen ein Vorteil von 2 Mrd. ergeben haben soll?

    Wie soll das rechnerisch möglich sein, wenn die EEG-Vergütungen in 2006 5,6 Mrd Euro betragen haben. Den Nachweis dazu habe ich ihnen verlinkt. Ich tue es aber für sie gern nochmal. Vielleicht hilft das beim Erkenntnisprozess:

    https://www.netztransparenz.de/de/file/2006_EEG-Jahresabrechnung.pdf

    Und sagen sie jetzt bitte nicht wieder, sie hätten das ja gar nicht gesagt, sondern das stünde ja nur in einem von ihnen verlinkten Artikel.

    Das ist peinlich!

    Antworten »
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    Peter Jensen

    30. Juli 2015 um 23:18

    Diehl sagt: „Bitte wie sollen konventionelle Kraftwerke Strom an der Börse ins Ausland verkaufen, wenn sie wegen der hohen Grenzkosten gar nicht an der Börse zum Zuge kommen.

    @ Herr Jensen wo ist da ein Widerspruch, Sie müssen schon etwas Hirn investieren.“

    Ein Kraftwerk, welches an der Börse nicht zum Zug kommt, kann keinen Strom an der Börse ins Ausland verkaufen! Es nimmt nicht teil am Börsengeschehen!
    Also wenn sie diesen Widerspruch nicht erkennen…

    Diehl sagt: „bla bla bla… Als nächstes werden dann natürlich die alten teureren von den EE verdrängt, und die billigen modernen Steinkohle wird Grenzkraftwerk. Wenn die nun voll produzieren, sinken die Börsenpreise, und auf der Basis dieser niedrigen Preise werden lukrative Exportgeschäfte gemacht.“

    Um Himmels willen, Herr Diehl. Jetzt dachte ich schon, sie haben den M-O-E verstanden, aber haben sie ja doch nicht.

    Wenn Steinkohlekraftwerke Grenzkraftwerke sind, dann sinkt der Preis nicht weiter unter die Grenzkosten des Steinkohlekraftwerks, egal wie viel die produzieren. Außerdem können die nicht einfach drauf los produzieren, denn die Angebote werden an der Börse nur bis zur Deckung der Nachfrage eingesetzt.

    Auweia… Herr Diehl! Es ist ja noch schlimmer mit ihnen, als ich dachte.

    Und mal ganz nebenbei: was ist schlimm an Exportgeschäften? Ist wohl wieder so ne Ideologen-VWL, oder?

    Antworten »
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      Hans Diehl

      31. Juli 2015 um 00:44

      Peter Jensen sagt.

      Wenn Steinkohlekraftwerke Grenzkraftwerke sind, dann sinkt der Preis nicht weiter unter die Grenzkosten des Steinkohlekraftwerks, egal wie viel die produzieren. Außerdem können die nicht einfach drauf los produzieren, denn die Angebote werden an der Börse nur bis zur Deckung der Nachfrage eingesetzt.

      @Herr Jensen habe ich auch so nicht gesagt, wie Sie mir jetzt notgedrungen wieder unterstellen wollen..

      Schauen Sie mal was ich geschrieben habe
      Zitat: Sie kennen die Merit Order Kurve. Ganz links stehen die EE die schieben die Angebote nach rechts. Zuerst sind die Gaskraftwerke aus der MOE Kurve geflogen, und Steinkohle rückt als Grenzkraftwerk nach. Und da wiederum müssen Sie unterscheiden zwischen den alten wegen der Zertifikaten teureren, und den billigeren modernen. Als nächstes werden dann natürlich die alten teureren von den EE verdrängt, und die billigen modernen Steinkohle wird Grenzkraftwerk. Ende

      Wir haben doch gegenwärtig zwei Varianten von Steinkohlekraftwerken, die alten teuren und die modernen billigeren.

      Wenn die alte teure Steinkohle verdrängt wird, bestimmt die moderne billigere den Preis oder ????

      Peter Jensen sagt.

      Diehl sagt: “bla bla bla… Als nächstes werden dann natürlich die alten teureren von den EE verdrängt, und die billigen modernen Steinkohle wird Grenzkraftwerk. Wenn die nun voll produzieren, sinken die Börsenpreise, und auf der Basis dieser niedrigen Preise werden lukrative Exportgeschäfte gemacht.”
      Um Himmels willen, Herr Diehl. Jetzt dachte ich schon, sie haben den M-O-E verstanden, aber haben sie ja doch nicht.

      @Herr Jensen
      Wenn die modernen, billigen voll produzieren, entsteht Überschuss und diese Überschuss senkt die Preise, mit denen Exportgeschäfte gemacht werden .
      Was ist daran falsch??

      Ich habe doch geschrieben, Sie müssen unterscheiden zwischen den alten teuren, und den modernen billigen Kohlekraftwerken.

      Mit den alten die öfter wegen der EE abgeschaltet werden, können Sie natürlich keine Exportgeschäfte machen, das wäre ein Widerspruch

      Peter Jensen sagt.
      Und mal ganz nebenbei: was ist schlimm an Exportgeschäften? Ist wohl wieder so ne Ideologen-VWL, oder?

      @Herr Jensen
      Nichts ist schlimm daran, wenn es nicht auf Kosten der Verbraucher ginge, die Zahlen dafür höhere Umlage, womit wir wieder beim Thema des Artikels wären. Habe ich Ihnen aber auch schon X-mal gepostet.

      Antworten »
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    Hans Diehl

    30. Juli 2015 um 22:47

    Peter Jensen sagt.
    Und genau hier haben sie auch wieder den Widerspruch geschrieben:
    “Ich beklage hier seitenlang, das ab 2010 die EE an die Börse verpflichtet wurden , deswegen die konventionellen sich „nicht“ mehr anpassen müssen, munter drauf los produzieren und den überschüssigen Strom in,s Ausland exportieren.”
    Bitte wie sollen konventionelle Kraftwerke Strom an der Börse ins Ausland verkaufen, wenn sie wegen der hohen Grenzkosten gar nicht an der Börse zum Zuge kommen.

    @ Herr Jensen wo ist da ein Widerspruch, Sie müssen schon etwas Hirn investieren.

    Ich kenne den Agora Artikel nicht von dem Sie schreiben.
    Aber ich denke es sind „alte“ Kohlekraftwerke gemeint, die wegen der EE immer öfter vom Netz müssen, warum sollen deshalb die moderneren Kohlekraftwerke nicht voll produzieren und Überschuss verursachen.

    Wenn Sie oben zum Ausdruck bringen, dass gleich „alle“ konventionellen Kraftwerke an der Börse nicht zum Zuge kommen, spiegelt das nicht gerade ihr dominantes Wissen vom Börsenbetrieb, das Sie hier so vollmundig an den Tag legen.

    Lassen Sie sich von einem Ahnungslosen aufklären.

    Sie kennen die Merit Order Kurve. Ganz links stehen die EE die schieben die Angebote nach rechts.
    Zuerst sind die Gaskraftwerke aus der MOE Kurve geflogen, und Steinkohle rückt als Grenzkraftwerk nach. Und da wiederum müssen Sie unterscheiden zwischen den alten wegen der Zertifikaten teureren, und den billigeren modernen. Als nächstes werden dann natürlich die alten teureren von den EE verdrängt, und die billigen modernen Steinkohle wird Grenzkraftwerk.
    Wenn die nun voll produzieren, sinken die Börsenpreise, und auf der Basis dieser niedrigen Preise werden lukrative Exportgeschäfte gemacht.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

    Übrigens wenn Sie hier gebetsmühlenartig meine Ahnungslosigkeit verkünden, werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie als Kind nur laut pfeifend in einen dunklen Keller gegangen sind.

    Antworten »
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      Peter Jensen

      30. Juli 2015 um 23:10

      Also Herr Diehl, so langsam hackt es bei ihnen, oder?

      Sie schreiben gerade: „Ich kenne den Agora Artikel nicht von dem Sie schreiben.“

      SIE HABEN DIESEN ARTIKEL VERLINKT!!!

      ICH HABE ES IHNEN GERADE NOCHMAL ZITIERT! UM 19:29 HABE ICH IHREN BEITRAG VOM 20.07. ZITIERT! SOGAR NOCHMAL MIT DEM LINK, DEN SIE GEPOSTET HABEN!!!

      SIE KENNEN ALSO DIE ARTIKEL NICHT, DIE SIE VERLINKEN?

      Na ich hab es ja schon oft gesagt: sie finden irgendwas im Netz, was vermeintlich ihre Ideologie stützt, lesen und verstehen das nicht, verlinken es aber. Eben ein copy-and-paste-Automat!

      Wie lächerlich wollen sie sich hier eigentlich noch machen?

      Sie spinnen wirklich langsam, Herr Diehl!

      Sie posten etwas. Ich frage sie dazu etwas. Sie verweigern die Antwort. Ein paar tage später erinnere ich sie daran. Sie stellen sich wieder dumm. In Anbetracht von über 270 Beiträgen hier im Forum spare ich mir die Mühe, den Artikel nochmal rauszusuchen. Sie pöbeln mich danach voll, dass ich zu faul wäre. Ich mache mir die Mühe und suche ihr Zitat raus und was machen sie?

      SIE STELLEN SICH WIEDER DUMM UND SAGEN, SIE KENNEN DEN ARTIKEL NICHT! DEN ARTIKEL, DEN SIE SELBST VERLINKT HABEN UND DEN ICH IHNEN EIN PAAR MINUTEN VORHE NOCHMAL RAUSGESUCHT HABE!

      Kommen sie sich nicht blöd vor? Schämen sie sich nicht für so viel Dreistigkeit?

      Ich wette, als Antwort hierauf erklären sie zum wiederholten Mal den M-O-E. Obwohl den niemand in Frage stellt, ich den M-O-E schon lange vor ihnen verstanden habe und ich ihnen letztes Jahr hier im Forum ausdrücklich bestätigt habe, dass sie den M-O-E auch verstanden haben. Wahrscheinlich die einzige Sache im Energiebereich, die sie verstanden haben.

      Ansonsten: EEG-Konto, Umlage, EEG-Vergütungen, Zahlungsflüsse im EEG… alles zu schwer für sie!

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    Peter Jensen

    30. Juli 2015 um 17:10

    Hans Diehl empört sich: „Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export

    @Herr Jensen
    Wo habe ich das geschrieben. Wenn ich mir Ihre Wortwahl zu eigen machen würde müsste ich sagen Lügner.

    Können Sie ein Zitat von diese Aussage bringen.“

    Klar, könnte ich. Müsste nur die über 275 Kommentare durchsuchen. Keine Lust dazu. Es stand in einem von ihnen verlinkten Beitrag von Agora. Und in mehreren Kommentaren hier hab ich um Auflösung des Widerspruchs gebeten.

    Diehl: „–Der M-O-E hat vor 2010 die gesamten Beschaffungskosten der EVU gesenkt –

    @Herr Jensen
    Das stammt nicht von mir, das haben Sie der bekannten Untersuchung entnommen“

    Achso, also was sie hier verlinken, ist gar nicht ihre Meinung? Na ich wusste ja, dass man sie nicht ernst nehmen kann.
    Na jedenfalls haben sie es mehrfach wiederholt. Sorry, wohl mein Fehler! Wie konnte ich nur so naiv sein und denken, dass sie ihre Meinung mehrfach posten…

    Diehl: „Und was ist da falsch an der Studie. Hatten Sie nicht vor kurzem erst gesagt, in der Strombranche wären Untersuchungen über 8760 Stunden üblich, und die Aussagekräftigsten.“

    Herr Diehl, es geht nicht um die Anzahl der Stunden. Haben sie wieder eine Nebelbombe gefunden, um von ihrem Unwissen abzulenken? Was falsch ist, können sie sich bei EIKE raussuchen oder in dem berühmten 1.100-Kommentare-Artikel vom letzten Jahr hier im Blog.

    Diehl: „Zitat: Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist erheblich“

    Ach was!

    Wer hat das je bestritten? Sie haben aber behauptet, der M-O-E würde die Umlage senken.

    Dann war da noch ihre angebliche Einsparung von 2 Mrd. Oder ist das auch nicht ihre Meinung, weil es in einem fremden Artikel stand?
    Dann noch die „Verfünffachung der Erlöse“, der angebliche Rückgang der Ausgaben auf dem EEG-Konto, dann das Geld, das angeblich übrig sein soll, dann die Manipulation eines Marktes, den es gar nicht gibt…

    Ich könnte noch fortsetzen mit ihren Dummheiten!

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      Hans Diehl

      30. Juli 2015 um 18:58

      Peter Jensen sagt
      Hans Diehl empört sich: “Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export
      @
      Herr Jensen
      Wo habe ich das geschrieben. Wenn ich mir Ihre Wortwahl zu eigen machen würde müsste ich sagen Lügner.
      Können Sie ein Zitat von diese Aussage bringen.”Klar, könnte ich. Müsste nur die über 275 Kommentare durchsuchen. Keine Lust dazu –

      @ Wieder ein typisches Beispiel, dass Herr Jensen überhaupt nicht im Bilde ist.
      Ich beklage hier seitenlang, das ab 2010 die EE an die Börse verpflichtet wurden , deswegen die konventionellen sich „nicht“ mehr anpassen müssen, munter drauf los produzieren und den überschüssigen Strom in,s Ausland exportieren.
      Dazu poste ich ihm X- mal warum das so ist
      Zitat:
      Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Im Umkehrschluss bedeutet ein höherer Börsen-Strompreis für den EEG-Strom eine sinkende EEG-Umlage. Zitat Ende
      Dann behauptet er gerade das Gegenteil hätte ich geschrieben. Wenn ich ihn dann zur Rede stelle, wo ich das geschrieben habe , hängt der „Profi“ wieder in den Ringseilen, und rettet er sich über die Runden mit der Ausrede er wäre zu faul zum suchen.

      Nein, mit einem Auftragsschreiber, der laut Vertrag immer das letzte Wort haben muss macht es keinen Sinn zu diskutieren.

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 19:29

        Sie lehnen sich ganz schön weit aus dem Fenster, Herr Diehl, für jemanden, der nur sehr wenig Ahnung hat von der Materie, von der er spricht und der auch offensichtlich schnell vergisst, was er hier so schreibt.

        Am 20. Juli um 14:43 haben sie einen neuen Beitrag gepostet: „Nicht nur den niedrigen Industriepreis finanzieren die nicht privilegierten Verbraucher, sonder auch den zunehmenden Export.

        http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/neuer-rekord-beim-stromexport/

        Den Agora-link haben sie dazu angefügt.

        Ich hab mir die Mühe gemacht, den Beitrag durchzulesen und dann am 20. Juli 2015 um 15:22 geantwortet:

        „Und den Widerspruch in dem Agora-Beitrag, dass ältere Kohlekraftwerke einerseits unter dem Zuwachs der sog. EE leiden und immer öfter abgeschaltet werden müssen, aber andererseits ihr “Heil im verstärkten Export” suchen, muss man mir mal erklären.
        Denn wenn die alten Kohlekraftwerke aufgrund ihrer höheren Grenzkosten an der Börse gar nicht zum Zuge kommen, wie sollen sie dann an der Börse Strom ins Ausland verkaufen???“

        Danach habe ich mehrere Male meine Frage wiederholt, ob sie wohl den Widerspruch aufklären könnten?

        Und am 22.07. um 0:17 haben sie sich blöd gestellt:

        „Betreffend Widerspruch im Agora Artikel, da weiß ich wirklich nicht welchen Sie meinen.
        Könnten Sie mir mal einen Tipp geben.“

        Genau das, was sie mir gerade vorwerfen. Nur mit dem Unterschied, dass ich auf so ziemlich jeden Mist eingehe, den sie hier posten und ihnen Antworten liefere, während sie permanent Fragen nicht beantworten bzw seitenlange Texte wiederholen, iin denen es um was ganz anderes geht, um von ihren Peinlichkeiten abzulenken.

        Beim Suchen des Agora-Links habe ich gerade noch so ein paar Peinlichkeiten von ihnen gefunden, die ich ihnen aber jetzt erspare.

        Sie mussten schon genug „Prügel“ einstecken.

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 19:33

        Und genau hier haben sie auch wieder den Widerspruch geschrieben:

        „Ich beklage hier seitenlang, das ab 2010 die EE an die Börse verpflichtet wurden , deswegen die konventionellen sich „nicht“ mehr anpassen müssen, munter drauf los produzieren und den überschüssigen Strom in,s Ausland exportieren.“

        Bitte wie sollen konventionelle Kraftwerke Strom an der Börse ins Ausland verkaufen, wenn sie wegen der hohen Grenzkosten gar nicht an der Börse zum Zuge kommen.

        Aber ich befürchte, sie verstehen überhaupt gar nicht, was das alles bedeutet. Sie sind ja nur ein copy-and-paste-Automat.

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 22:58

        Wieder mal ein typischer Diehl! Er lässt sich zum x-ten Male zur Wirkungsweise des M-O-E aus und schreibt dann über mich:

        „Dann behauptet er gerade das Gegenteil hätte ich geschrieben.“

        Dass ich überhaupt gar nicht über den M-O-E geredet habe, sondern über was ganz anderes, nämlich über den Widerspruch im von ihn verlinkten Agora-Beitrag, vernebelt er dann wieder. Obwohl er genau meinen Kommentar, in dem ich den Agora-Artikel zitiere, noch selbst hinschreibt.“

        Also alles wie immer: Diehl behauptet irgendwas. Jensen korrigiert das und Diehl antwortet mit einem völlig anderen Thema und tut so, als hätte sich Jensen zu diesem anderen Thema geäußert. Und Diehl hofft, dass sein Unsinn A vergessen wird. Klassische Nebelbombentaktik.
        Und am Ende dann noch lächerliche Polemik, mit der er die ganze Diskussion komplett auf den Kopf stellt…. „Wenn ich ihn dann zur Rede stelle, wo ich das geschrieben habe , hängt der „Profi“ wieder in den Ringseilen, und rettet er sich über die Runden mit der Ausrede er wäre zu faul zum suchen.“

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      Hans Diehl

      30. Juli 2015 um 20:32

      Peter Jensen sagt
      Am 20. Juli um 14:43 haben sie einen neuen Beitrag gepostet: “Nicht nur den niedrigen Industriepreis finanzieren die nicht privilegierten Verbraucher, sonder auch den zunehmenden Export.
      http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/neuer-rekord-beim-stromexport/”

      @ Herr Jensen
      Ich habe diesen Link gepostet als Bestätigung der niedrigen Börsenpreisen.

      Wie leiten Sie daraus ab, dass ich geschrieben hätte

      Zitat:
      Hans Diehl empört sich: “Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export –

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 20:43

        Herr Diehl, sie winden sich wieder wie ein Aal. Es wird immer peinlicher!!!

        Sie haben hier sicherlich hundert Mal über niedrige Börsenpreise referiert. Aber mit diesem Beitrag, in dem sie den Agora-Link gepostet haben, haben sie extra ein neues Thema eingeleitet. Damals, am 21.07. Sie haben in ihrer Einleitung explizit auf den Export hingewiesen. Gerne nochmal ein Zitat von ihnen:

        „“Nicht nur den niedrigen Industriepreis finanzieren die nicht privilegierten Verbraucher, sonder auch den zunehmenden Export.“

        Vorher haben sie über Börsenpreise gefaselt. Und als sie sich da wieder in eine Sackgasse diskutiert hatten, haben sie ein neues Thema aufgemacht. Den Export, den wir alle angeblich mitfinanzieren.

        Auch so eine beliebte Methode von ihnen. Einfach den Blog hier vollspammen und hoffen, ich würde vergessen, welchen Unsinn sie vorher geschrieben haben.

        Und wenn ich sie dann auf ihre widersprüchlichen Kommentare oder Beiträge aufmerksam mache (schließlich beschäftige ich mich ja mit dem, was sie schreiben), haben sie erst auf stur geschaltet und mehrmals meine Nachfrage ignoriert, um sich dann blöd zu stellen.

        Also hören sie auf mit ihren jämmerlichen Stammeleien. Sie müssen früher aufstehen und sich mehr Mühe geben, wenn sie mich veralbern wollen.

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    Peter Jensen

    30. Juli 2015 um 09:34

    Hans Diehl sagt: „Hiermit möchte ich die kontraproduktive Wirkung des Merit Order Effekts ( MOE ), nach 2010 – die Herr Jensen so vehement bestreitet – mit Hilfe der folgenden Untersuchung deutlich machen.“

    Herr Diehl, was sind sie bloss für ein dreister Lügner? Ich habe nicht die Wirkung des M-O-E bestritten!!!

    Sie haben behauptet, der M-O-E hätte vor 2010 die EEG-Umlage gesenkt! DAS habe ich bestritten! Das ist völliger Unsinn! Und ich habe gesagt, dass der M-O-E vor und nach 2010 nach demselben Prinzip gewirkt hat. Also bleiben sie bei der Wahrheit!

    Hans Diehl sagt: „Wenn es so gewesen wäre wie Her Jensen sagt, dass die Differenz zwischen Börsenpreis und Kosten für die Pflichtbänder, ( Vergütung ) die Umlage gewesen wäre, hätten bundesweit alle Umlagen gleich sein müssen.“

    Und wieder diese unredliche Diskussion von Herrn Diehl! Erst behauptet er, dass der M-O-E alle Beschaffungskosten der EVU gesenkt hat. Ich weise ihn darauf hin, dass das nicht stimmt, denn die EVU haben den Großteil ihres Portfolios gar nicht an der Börse gekauft (wo der M-O-E) wirkt. Und dann habe ich ihm gesagt, SELBST WENN es so wäre, dass die EVU ihren Strom an der Börse kaufen, dass sich das nicht senkend auf die EEG-Umlage ausgewirkt hätte, sondern nur auf den Strompreis und damit Umlage erhöhend!!!

    Es geht darum, dass sie behauptet haben, dass der M-O-E vor 2010 Umlage senkend gewirkt hat. Es geht nicht darum, wo die EVU ihren Strom beziehen! Das ist völlig egal!

    Der M-O-E hat sich nicht Umlage senkend ausgewirkt, sondern wirkt IMMER Umlage erhöhend! Vor 2010 und nach 2010! Sie haben was anderes behauptet.

    Und wie oft wollen sie noch ihre theoretischen Studien verlinken und als copy-and-paste-Automat auftreten? Die Fehler in ihrer Studie wurden schon vor 1 Jahr hier und bei EIKE genannt. Ich bin nur zu faul, das jetzt auch noch rauszusuchen.
    Jedenfalls hat die Studie mit der Realität nicht viel zu tun! Die Realität bekommen sie von mir beschrieben

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    Hans Diehl

    30. Juli 2015 um 00:54

    Hiermit möchte ich die kontraproduktive Wirkung des Merit Order Effekts ( MOE ), nach 2010 – die Herr Jensen so vehement bestreitet – mit Hilfe der folgenden Untersuchung deutlich machen.

    Eine Untersuchung, über 8760 Stunden, im Auftrag des Umweltministerium, keiner Lobbyorganisation.
    Zitat:
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Vor 2010 lag es in der Hand der Versorger, was mit den 5 Milliarden Merit Order Effekt geschieht.
    Wir hatten die unterschiedlichsten Höhen der Umlage, weil die Versorger je nach Einkaufsmodel, beim Komplettieren ihres Portfolios, von den 5 Milliarden MOE profitieren konnten, um die Mehrkosten, für die zugeteilten Pflichtbänder zu kompensieren.
    Wenn es so gewesen wäre wie Her Jensen sagt, dass die Differenz zwischen Börsenpreis und Kosten für die Pflichtbänder, ( Vergütung ) die Umlage gewesen wäre, hätten bundesweit alle Umlagen gleich sein müssen. Denn Börsenpreise und Vergütung waren fixe Größen, wie auch gegenwärtig. .Die Umlagen waren aber nicht gleich , ich muss es wissen, ich speise seit 1992 ein.
    Die Umlagenkurve auf der Grafik des Prof. lief dem entsprechend analog mit den Vergütungsbalken, die Welt war noch in Ordnung sagt der Prof.
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Das änderte sich ab 2010 schlagartig, von nun an gilt, je größer der MOE desto höher die Umlage.
    Bezogen auf das Beispiel, die 5 Milliarden gehen voll in die Umlage. Die 5 Milliarden MOE Einsparung gehen weniger auf dem EEG Konto ein, dadurch wird der Saldo größer und die Umlage höher. Der Hauptgrund warum die Umlage ab 2010 sich verfünffachte, währen die Vergütung nur doppelt so hoch wurde. Auf der Grafik des Prof. klar zu erkennen, am steilen Absprung der Umlagenkurve nach oben.

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      Hans Diehl

      30. Juli 2015 um 10:48

      Um bei dem Beispiel mit der Untersuchung von 2007 zu bleiben.

      Vor 2010 waren die 5 Milliarden MOE vollkommen dem Markt überlassen. Bei den kontinuierlich sinkenden Börsenpreisen wäre die Umlage kein Thema gewesen, bzw geworden. Vor allem keine Angriffsfläche für diejenigen denen das EEG und die Energiewende ein Dorn im Auge war und heute noch ist. Da musste schleunigst gegen gesteuert werden.
      Auf Drängen der Netzbetreiber wurde das, was heute in Insider Kreisen das EEG „Paradoxon“ genannt wird konstruiert. Die EE sind zum Vermarkten an die Börse verpflichtet worden, entwerten sich dort selbst, in dem sie die Preise senken.
      Verschleiert wird das durch das EEG Konto. Da wird der Öffentlichkeit vorgegaukelt, seht her so „Wenig“ bekommen wir für den EE Strom, und so „Viel“ müssen wir dafür bezahlen.
      Warum wir so wenig dafür bekommen, bleibt natürlich hinter dem Schleier verborgen.

      Nur in einschlägigen Veröffentlichungen wird bei Lichte betrachtet, wie hier:
      http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent
      Zitat:
      4. EE-Strom senkt Börsen-Strompreise – warum Stromversorger sinkende Börsen-Strompreise an die Stromverbraucher nicht weiter geben
      Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Im Umkehrschluss bedeutet ein höherer Börsen-Strompreis für den EEG-Strom eine sinkende EEG-Umlage. Zitat Ende.

      Die Änderung ab 2010 fand nicht mit einer Gesetzesänderung statt, sondern, wurde nach § 64 einer Ermächtigungsverordnung durchgewunken, damit die vielen versteckten „Fouls“nicht im Bundesrat eventuell noch aufgefallen wären.

      Dass das Geld ( MOE Milliarden ) da ist, erkennt man daran, dass bei einem Wechsel zu den Anbietern, die es an ihre Kunden weitergeben, die Umlage zum größten Teil kompensiert werden kann.

      Was vor 2010 der Markt erledigte, muss nach 2010 jeder Stromkunde selbst in die Hand nehmen,
      und was für die Konstrukteure des Paradoxon besonders wichtig ist, die Angriffsfläche Umlage bleibt in ihrer Höhe erhalten.

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 11:09

        Der copy-and-paste-Automat läuft wieder auf Hochtouren!

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 11:41

        Und was für eine gequi… Sch… sie da schreiben, Herr Diehl: „Vor 2010 waren die 5 Milliarden MOE vollkommen dem Markt überlassen.“

        Was soll denn das heißen? Das ist heiße Luft! Sinnloses, leeres Propaganda-Geschwätz! Auch heute sind die Effekte des M-O-E im Markt! Der M-O-E senkt die Börsenpreise und die Marktteilnehmer an der Börse nutzen das! Das war vor 2010 so und danach! Also was soll ihr völlig sinnloses Geschwätz?

        Na immerhin behaupten sie nun nicht mehr, es hätte nie einen Energiemarkt in Deutschland gegeben. Ich beglückwünsche sie zu ihrem Erkenntnisgewinn!

        Diehl weiter: „Bei den kontinuierlich sinkenden Börsenpreisen wäre die Umlage kein Thema gewesen, bzw geworden.“

        Was für ein Unsinn!!! Die Umlage wäre immer da gewesen! Denn die Umlage sind die Differenzkosten zwischen EEG-Vergütung und Beschaffungskosten gewesen! Und diese Differenz hat immer bestanden und wird bei sinkenden Börsenpreisen sogar immer größer!!!

        Diehl: „Vor allem keine Angriffsfläche für diejenigen denen das EEG und die Energiewende ein Dorn im Auge war und heute noch ist. Da musste schleunigst gegen gesteuert werden.
        Auf Drängen der Netzbetreiber wurde das, was heute in Insider Kreisen das EEG „Paradoxon“ genannt wird konstruiert. Die EE sind zum Vermarkten an die Börse verpflichtet worden, entwerten sich dort selbst, in dem sie die Preise senken.“

        Soso, jetzt sind also sinkende Börsenpreise schlecht! Und kurz vorher schreibt Diehl: „Bei den kontinuierlich sinkenden Börsenpreisen wäre die Umlage kein Thema gewesen, bzw geworden.“

        Also vor 2010 sind sinkende Börsenpreise kein Problem für die Umlage. Nach 2010 sind sinkende Börsenpreise ein Problem für die Umlage!

        Der jämmerliche Rest ist dann nur noch Propaganda

        Diehl: „Verschleiert wird das durch das EEG Konto. Da wird der Öffentlichkeit vorgegaukelt, seht her so „Wenig“ bekommen wir für den EE Strom, und so „Viel“ müssen wir dafür bezahlen.
        Warum wir so wenig dafür bekommen, bleibt natürlich hinter dem Schleier verborgen.“

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        Hans Diehl

        30. Juli 2015 um 13:32

        Her Jensen sagt
        Herr Diehl, was sind sie bloss für ein dreister Lügner? Ich habe nicht die Wirkung des M-O-E bestritten!!!
        Sie haben behauptet, der M-O-E hätte vor 2010 die EEG-Umlage gesenkt! DAS habe ich bestritten! Das ist völliger Unsinn! Und ich habe gesagt, dass der M-O-E vor und nach 2010 nach demselben Prinzip gewirkt hat. Also bleiben sie bei der Wahrheit!

        @Herr Jensen
        Was sind Sie für ein schlechter Leser.????? Ich habe von „Kontraproduktiver“ Wirkung gesprochen die Sie bestreiten, oder sind Sie nun zu anderen Erkenntnissen gekommen???.
        Der Merit Order Effekt hat im Jahre 2006 die Umlage nicht nur gesenkt, sondern sogar überkompensiert, wie die Untersuchung über 8760 Stunden beweist, ab 2010 ist das gerade umgekehrt, nun treibt er „Kontraproduktiv“ die Umlage nach oben.

        Zur Erinnerung:
        Zitat:
        -Zitat: Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom. Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende. –

        So Herr Jensen, jetzt bleibt Ihnen nur noch die Möglichkeit die Untersuchung in Frage zu stellen.
        Na dann mal ran.

        Mfg.

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 14:09

        Hans Diehl: „Der Merit Order Effekt hat im Jahre 2006 die Umlage nicht nur gesenkt, sondern sogar überkompensiert, wie die Untersuchung über 8760 Stunden beweist, ab 2010 ist das gerade umgekehrt, nun treibt er „Kontraproduktiv“ die Umlage nach oben.“

        Ich sage ja, sie verstehen gar nicht, was sie da lesen und posten! Die sog. EE haben über den M-O-E vor und nach 2010 die Börsenpreise gesenkt und die Umlage erhöht. Es ist anders auch logisch nicht möglich!

        Und nochmal (da sie es offenbar wieder mal übersehen haben): die Fehler der Studie sind hier und bei EIKE schon vor einem Jahr genannt worden. Ich habe keine Lust, jetzt alte Artikel zu durchstöbern! Am Ende ist ihre Studie eine theoretische Betrachtung unter Annahmen, die in der Realität nicht auftreten. Deshalb ist es nichts weiter als eine pseudowissenschaftliche Spielerei eines Lobbyinstituts.

        Ich fasse mal nur einen Teil ihrer falschen Behauptungen aus den letzten Tagen zusammen:

        – Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export
        – Es hat nie einen Energiemarkt in Deutschland gegeben
        – Der M-O-E hat vor 2010 die gesamten Beschaffungskosten der EVU gesenkt
        – Der M-O-E hat vor 2010 die EEG-Umlage gesenkt

        Das war nur ein kleiner Teil.
        Und jedes Mal, wenn sie dazu Stellung nehmen sollen, posten sie seitenlange Auszüge aus irgendwelchen Studien, um von ihrer eigenen Unwissenheit abzulenken.

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        Hans Diehl

        30. Juli 2015 um 14:33

        Peter Jensen sagt.

        Ich sage ja, sie verstehen gar nicht, was sie da lesen und posten! Die sog. EE haben über den M-O-E vor und nach 2010 die Börsenpreise gesenkt und die Umlage erhöht. Es ist anders auch logisch nicht möglich!

        @Herr Jensen
        Nun müssen Sie aber mal konkret werden .

        Zitat:Zitat: Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom. Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

        Die Untersuchung stammt von vor 2010, was wurde da Umgelegt.

        Bekamen die Verbraucher da die 2 Milliarden zu rück.??????

        MfG

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 15:03

        Bringen sie erst mal Ordnung in ihren verwirrten Kopf!

        Hier nochmal ein Teil ihrer Falschbehauptungen:

        – Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export
        – Es hat nie einen Energiemarkt in Deutschland gegeben
        – Der M-O-E hat vor 2010 die gesamten Beschaffungskosten der EVU gesenkt
        – Der M-O-E hat vor 2010 die EEG-Umlage gesenkt

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        Hans Diehl

        30. Juli 2015 um 15:30

        Aha, jetzt hängt der Profi wieder in den Ringseilen, und wundert sich wo her der Schlag kam.

        Aber gut, kommen wir zur Sache

        Peter Jensen sagt
        Ich fasse mal nur einen Teil ihrer falschen Behauptungen aus den letzten Tagen zusammen: –
        Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export

        @Herr Jensen
        Wo habe ich das geschrieben. Wenn ich mir Ihre Wortwahl zu eigen machen würde müsste ich sagen Lügner.

        Können Sie ein Zitat von diese Aussage bringen.

        Peter Jensen sagt.
        –Der M-O-E hat vor 2010 die gesamten Beschaffungskosten der EVU gesenkt –

        @Herr Jensen
        Das stammt nicht von mir, das haben Sie der bekannten Untersuchung entnommen

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        Peter Jensen

        30. Juli 2015 um 15:37

        Und sie liefern ja zuverlässig weitere offensichtliche Falschbehauptungen.

        Nach ihrer (fehlerhaften) Studie soll es also in 2006 eine Senkung des Großhandelspreises um bis zu 5 Mrd. Euro gegeben haben. Daraus soll sich dann nach Abzug der EEG-Vergütungen eine Netto-„Ersparnis“ von 2 Mrd. Euro ergeben haben.

        Mal davon abgesehen, dass diese Milchmädchenrechnung völliger Humbug ist, weil die Börsenpreise mit den EEG-Vergütungen nichts zu tun haben und nur Ideologen sowas miteinander verrechnen, ergibt ein einfacher Blick auf die offizielle Jahresendabrechnung der Netzbetreiber für 2006 Vergütungszahlungen nach EEG iHv 5,6 Mrd. Euro.

        https://www.netztransparenz.de/de/file/2006_EEG-Jahresabrechnung.pdf

        Um da nach Abzug von angeblichen 5 Mrd. Börsenpreissenkung auf eine „Ersparnis“ von 2 Mrd. Euro zu kommen, muss man wohl irgendeine Diehl’sche Mathematik beherrschen.

        Von allen anderen Unwahrheiten, die sie verbreiten, ganz abgesehen…

        Herr Diehl, tun sie sich doch den Gefallen und machen mal ne Pause und beschäftigen sich intensiver mit der Energiewirtschaft und dem EEG-System. Einfach nur ne PV-Anlage auf’s Dach stellen und überhöhte Zwangsvergütungen kassieren, macht aus ihnen noch keinen Energieexperten.

        Ich verstehe ja, dass sie das wurmt, hier immer wieder vorgeführt zu werden und deswegen immer wieder denselben alten und manchmal auch neuen Unsinn posten, um von ihren Falschaussagen abzulenken, aber das bringt niemanden weiter.

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        Hans Diehl

        30. Juli 2015 um 16:33

        Peter Jensen sagt.
        Und sie liefern ja zuverlässig weitere offensichtliche Falschbehauptungen.
        Nach ihrer (fehlerhaften) Studie soll es also in 2006 eine Senkung des Großhandelspreises um bis zu 5 Mrd. Euro gegeben haben. Daraus soll sich dann nach Abzug der EEG-Vergütungen eine Netto-“Ersparnis” von 2 Mrd. Euro ergeben haben.

        @ Herr Jensen
        Und was ist da falsch an der Studie. Hatten Sie nicht vor kurzem erst gesagt, in der Strombranche wären Untersuchungen über 8760 Stunden üblich, und die Aussagekräftigsten.

        Es haben schon andere Leute als Sie einsehen müssen, welches Potential im MOE steckt
        Z.B. hier:
        http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/I/informationen-zur-eeg-umlage-2015,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
        Selbst im Wirtschaftsministerium hat man es schon gemerkt.
        Zitat: Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist erheblich

        Ich warte übrigens auf das Zitat, wo ich das Folgende geschrieben habe.
        Konventionelle Kraftwerke müssen immer häufiger abschalten, nutzen aber verstärkt den Export

        Antworten »
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    Peter Jensen

    29. Juli 2015 um 15:37

    Okay Herr Diehl, da sie Fragen nun offensichtlich nicht mehr beantworten wollen, werde ich sie ihnen beantworten. Und die Antwort wird ihnen nicht gefallen. Sie haben also behauptet, der M-O-E hätte im alten System Umlage senkend gewirkt (“Während der Windstrom nach der alten Regelung durch den „MO“ Effekt wesentlich zur Umlagen Senkung beigetragen hat,…”)

    Und nun passen sie mal auf, damit sie erkennen, welchen Unsinn sie da erzählen und dass sie weder das System vorher noch ab 2010 verstanden haben.
    Vor 2010 haben die EVU jeden Monat ein Band in ihr Portfolio eingespielt bekommen, welches sie zum Durchschnittssatz der EEG-Vergütungen bezahlen mussten. Dieser Durchschnittssatz war natürlich viel höher als der Einkaufspreis der EVU für konventionellen Strom.
    Wenn so ein EVU also 100 MW zum Preis von 15 ct/kWh kaufen musste, hätte es bei eigener Beschaffung nur 5 ct/kWh zahlen müssen. Die Differenzkosten konnte das EVU seinen Kunden in Rechnung stellen. Das war damals die EEG-Umlage.

    Der M-O-E wirkt an der Börse und er wirkt auf die Börsenpreise. Er senkt also diese. Er senkt damit die theoretischen Beschaffungskosten des EVU, also die Vergleichskosten, um die Differenzkosten zu ermitteln.
    Wenn jetzt also die Börsenpreise sinken, also die Beschaffungskosten, die EEG-Durchschnittsvergütung aber jedes Jahr steigt (so geschehen von 2000 bis 2009), dann werden die Differenzkosten auch größer. Und damit erhöht der M-O-E die Umlage!
    Fazit: der M-O-E hat überhaupt nicht die Umlage gesenkt. Nicht vor 2010 und nicht ab 2010. Er senkt die Börsenpreise, ja. Eben weil er an der Börse wirkt. Und erhöht die Umlage! Damals wie heute!

    Das ist wieder mal genau das Gegenteil von dem, was sie behaupten!

    Ich muss es immer wieder wiederholen. Sie verstehen das ganze System nicht! Sie haben eine Vorstellung davon, wie es funktionieren könnte, aber die hat mit der Realität nicht viel zu tun.

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      Hans Diehl

      29. Juli 2015 um 17:23

      Peter Jensen sagt.
      Und nun passen sie mal auf, damit sie erkennen, welchen Unsinn sie da erzählen und dass sie weder das System vorher noch ab 2010 verstanden haben. Vor 2010 haben die EVU jeden Monat ein Band in ihr Portfolio eingespielt bekommen, welches sie zum Durchschnittssatz der EEG-Vergütungen bezahlen mussten. Dieser Durchschnittssatz war natürlich viel höher als der Einkaufspreis der EVU für konventionellen Strom. Wenn so ein EVU also 100 MW zum Preis von 15 ct/kWh kaufen musste, hätte es bei eigener Beschaffung nur 5 ct/kWh zahlen müssen. Die Differenzkosten konnte das EVU seinen Kunden in Rechnung stellen. Das war damals die EEG-Umlage.

      Der M-O-E wirkt an der Börse und er wirkt auf die Börsenpreise. Er senkt also diese. Er senkt damit die theoretischen Beschaffungskosten des EVU, also die Vergleichskosten, um die Differenzkosten zu ermitteln. Wenn jetzt also die Börsenpreise sinken, also die Beschaffungskosten, die EEG-Durchschnittsvergütung aber jedes Jahr steigt (so geschehen von 2000 bis 2009), dann werden die Differenzkosten auch größer. Und damit erhöht der M-O-E die Umlage! Fazit: der M-O-E hat überhaupt nicht die Umlage gesenkt. Nicht vor 2010 und nicht ab 2010. Er senkt die Börsenpreise, ja. Eben weil er an der Börse wirkt. Und erhöht die Umlage! Damals wie heute

      Herr Jensen nun passen Sie mal gut auf.
      Wussten Sie nicht, dass die Pflichtbänder damals etwa 15% des Portfolio der Versorge ausmachten. Sie mussten 85% konventionellen Strom zukaufen. Für diese 85% sind ja bei sinkenden Börsenpreisen auch die die Beschaffungskosten gesunken.

      Jetzt erkläre ich Ihnen an einem Beispiel mit fiktiven Zahlen wie der MOE damals preissenkend gewirkt hat.

      vereinfachtes Beispiel:
      1) ohne EEG-Strom: Es werden an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€

      2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist ( Pflichtbänder ) und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

      Merken Sie was 3,50 Euro billiger durch den MOE
      Nach 2010 funktioniert das nicht mehr, da ist der gesamte MOE in Form der geringeren Erlöse auf dem EEG Konto, in der Umlage enthalten.

      Diese meine Thesen werden untermauert, durch die Tatsache, dass wir vor 2010 bundesweit die unterschiedlichsten Umlagenhöhen hatten. Je nach Geschäftsmodell, oder besser gesagt Einkaufsmodell, der einzelnen Versorger konnte die sogar mit den niedrigsten Umlagen Werbung machen.

      Man kann sich einfach nicht zur Ruhe setzen, bei diesen Steilvorlagen. Die Antwort von Herrn Jensen gefällt mir sehrwohl

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        Peter Jensen

        29. Juli 2015 um 18:12

        Hans Diehl sagt: „Wussten Sie nicht, dass die Pflichtbänder damals etwa 15% des Portfolio der Versorge ausmachten. Sie mussten 85% konventionellen Strom zukaufen. Für diese 85% sind ja bei sinkenden Börsenpreisen auch die die Beschaffungskosten gesunken.“

        NEIN! Sind sie nicht! Die EVU haben den größten Teil ihres Portfolios über längerfristige Lieferverträge abgeschlossen. Aber das ist völlig unerheblich! Selbst wenn die Beschaffungskosten für die restlichen 85% gesunken wären, werden die Differenzkosten nur für den 15%-Anteil ermittelt. Denn nur dafür mussten die EVU die EEG-Vergütung zahlen.

        Der M-O-E senkt die Börsenpreise und nicht die Umlage! Sie haben geschrieben, der M-O-E senkt die Umlage! Das ist Quatsch!

        Nochmal:
        100 MW zu EEG-Durchschnittspreisen für 15 EUR/MWh macht 1.500 EUR
        Diese 100 MW hätte das EVU ansonsten selbst beschaffen müssen. Da der Preis dafür nicht ermittelt werden kann, wird als Referenzpreis der Börsenpreis herangezogen. Wenn der 8 EUR/MWh beträgt, dann sind die Beschaffungskosten 800 EUR und die Differenzkosten 700 EUR. Diese 700 EUR bilden die Basis der EEG-Umlage.
        Sinkt der Börsenpreis durch den M-O-E auf sagen wir 7 EUR/MWh, dann sind die „Vergleichsbeschaffungskosten“ 700 EUR und nicht mehr 800 EUR. Also steigen die Differenzkosten von 700 auf 800 EUR, denn die EVU mussten nachwievor 1.500 EUR EEG-Vergütung für das 100 MW-Band bezahlen.
        Und von 2000 bis 2009 ist diese EEG-Vergütung gestiegen. Also steigen bei sinkenden Börsenpreisen die Differenzkosten und damit die Umlage!

        Was sie meinen, aber wieder mal nicht gesagt haben, ist: wenn tatsächlich ALLE Beschaffungskosten der EVU sinken, also 100% und nicht nur 15%, dann hätten die diesen Einkaufsvorteil an die Kunden weitergeben können. Das hätte sich aber nicht auf die Umlage ausgewirkt, sondern auf den Strompreis! Aber die Preisgestaltung ist immer noch Sache eines Unternehmens und nicht die eines EE-Ideologen.
        Was sie alles gern hätten, ist nicht entscheidend!

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        Hans Diehl

        29. Juli 2015 um 19:31

        Peter Jensen sagt.

        Was sie meinen, aber wieder mal nicht gesagt haben, ist: wenn tatsächlich ALLE Beschaffungskosten der EVU sinken, also 100% und nicht nur 15%, dann hätten die diesen Einkaufsvorteil an die Kunden weitergeben können. Das hätte sich aber nicht auf die Umlage ausgewirkt, sondern auf den Strompreis! Aber die Preisgestaltung ist immer noch Sache eines Unternehmens und nicht die eines EE-Ideologen. Was sie alles gern hätten, ist nicht entscheidend!

        @Nein, nein Herr Jensen
        Was ich meine habe ich klar mit dem Beispiel zum Ausdruck gebracht. Bitte genau lesen, und verstehen

        Hier noch einmal

        vereinfachtes Beispiel:
        1) ohne EEG-Strom: Es werden an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€
        2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist ( Pflichtbänder ) und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..
        -Ich habe mit dem Beispiel ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass ich 85% meine für die die Beschaffungskosten sinken, und nicht 100% wie Sie mir schon wieder unterstellen wollen.
        Fazit 15% teurer EE Strom senkt 85% konventionellen Strom MOE bedingt, so das 100% billiger werden.
        Mengenlehre Herr Jensen, das war schon bei früheren Betrachtungen nicht Ihre stärke.

        Schauen Sie sich die folgende Untersuchung an. Die Vergütungen wurden kompensiert und 2 Milliarden waren noch übrig..
        Zitat:
        Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
        Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

        Das wäre nach 2010 nicht mehr möglich, da gehen die 5 Milliarden voll in die Umlage
        Die Studie war im Auftrag des Umweltministeriums erstellt worden, der SfV hat lediglich veröffentlicht.

        MfG

        Antworten »
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        Peter Jensen

        29. Juli 2015 um 19:53

        Hans Diehl: „@Nein, nein Herr Jensen Was ich meine habe ich klar mit dem Beispiel zum Ausdruck gebracht. Bitte genau lesen, und verstehen
        Ich habe mit dem Beispiel ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass ich 85% meine für die die Beschaffungskosten sinken, und nicht 100% wie Sie mir schon wieder unterstellen wollen. “

        Herr Diehl, Luft anhalten: DAS HABEN SIE GESCHRIEBEN:

        „Wussten Sie nicht, dass die Pflichtbänder damals etwa 15% des Portfolio der Versorge ausmachten. Sie mussten 85% konventionellen Strom zukaufen. Für diese 85% sind ja bei sinkenden Börsenpreisen auch die die Beschaffungskosten gesunken.“

        AUCH! DA STEHT AUCH! „Für diese 85% sind ja bei sinkenden Börsenpreisen auch die die Beschaffungskosten gesunken.“

        Aber das ist egal, ob 15% oder 85% oder 100%. Das ist eine Nebensächlichkeit, an der sie sich wieder auslassen.

        Die EEG-Vergütung musste für das Band bezahlt werden, dass die EVU von den ÜNB eingespeist bekamen. Von mir aus 15%. Völlig egal!

        Dafür konnten die EVU ihren Kunden die Umlage in Rechnung stellen. Und zwar abzgl. der Beschaffungskosten!

        Und die Beschaffungskosten waren der Vergleichspreis für das Band, welches die EVU von den ÜNB bekommen haben. Und wenn der Vergleichspreis sinkt, egal ob nun für 15 % oder 85% oder 100% dann steigen die Differenzkosten und damit die EEG-Umlage! Sogar wenn die Börsenpreise nicht sinken, sondern nur die EEG-Vergütung teurer wird! Und so ist es in der Realität auch gewesen! Von 2000 bis 2009 ist die Umlage gestiegen, weil die EEG-Vergütung angestiegen ist. Die Börsenpreise sind von 2005 bis 2009 zB sehr volatil und haben sich durchschnitlich erhöht!!!

        Dass der M-O-E die Umlage vor 2009 gesenkt haben soll, ist logisch nicht möglich! Es ist Unsinn! Der M-O-E kann nur die Börsenpreise senken, NICHT DIE UMLAGE! Aber das haben sie behauptet!

        Alles was sie behaupten, hat sich in der Realität genau andersrum abgespielt!

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    Hans Diehl

    29. Juli 2015 um 12:26

    Peter Jensen sagt.
    Na dann schauen wir doch mal, was sie damals verstanden haben.
    Diehl damals: “Der Börsen Preis senkende Merit Order Effekt dürfte, zumindest so wie bisher nicht mehr stattfinden, . weil EEG Strom nun an der Börse gehandelt wird.”
    AUTSCH!!! Genau das Gegenteil ist eingetreten! Der M-O-E wirkt sich genauso, sogar noch stärker aus als vorher. Und das beklagen sie ja hier schon die ganze Zeit, dass die Börsenpreise sinken.
    Toll, Herr Diehl, wie sie das damals verstanden haben!

    @Herr Jensen
    Genau das ist der Kernpunkt des „Paradoxon“ 2010, was Sie heute noch nicht verstanden haben.

    Der MOE ist stärker geworden, da haben Sie recht. Was ich beklage ist die Tatsache, dass er jetzt gegen die Umlage und die Verbraucher wirkt. Sie wissen doch, wenn der MOE die Börsenpreise senkt gehen weniger Erlöse auf dem EEG Konto ein dadurch wird die Umlage höher, oder ist Ihnen das schon wieder entfallen.

    Zu dem haben Sie wieder nicht richtig gelesen, wie der MOE vor 2010 gewirkt ha. Eine Untersuchung über 8760 Stunden, wo Sie doch an andere Stelle die 8760 Stunden für die Stromwirtschaft so aussagekräftig hervorgehoben haben.
    Aber jetzt genau lesen Zitat:
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat.

    Ich habe damals geschrieben, zu einem Referenten Entwurf wohlgemerkt „Der MOE dürfte zumindest so wie bisher nicht mehr stattfinden, und genau so ist es.

    Ihre Äußerung lässt erkennen, dass Sie es heute noch nicht verstanden haben.

    MfG

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      Peter Jensen

      29. Juli 2015 um 13:32

      Diehl sagt: „Genau das ist der Kernpunkt des „Paradoxon“ 2010, was Sie heute noch nicht verstanden haben.“

      Ach ja, Herr Diehl, labern sie nur. Nachdem ich ihnen hier nun schon so viele Sachen erklärt habe, ist es ziemlich lächerlich, wenn sie mir sagen, ich würde etwas nicht verstehen.

      Nur für jemanden, der die Sache nicht versteht, ist es ein Paradoxon, dass zwar Börsenpreise sinken können, aber Strompreise oder EEG-Umlage nicht. Für mich ist das völlig nachvollziehbar, da ich weiß, wie das System funktioniert.

      Dass sie meinen, sinkende Börsenpreise müssten zwangsläufig einen Einfluss auf Haushaltsstrompreise haben, ist doch nur Propaganda-Gequatsche! Sie wollen nicht, dass die Haushalte sehen, wie teuer der EE-Zappelstrom ist. Nur darum geht es ihnen. Um die Verschleierung der traurigen Wahrheit.

      Und den einzigen positiven Nebeneffekt, nämlich dass die Industrie günstiger an der Börse Strom einkaufen kann, also dass dort Kosten eingespart werden, wo es wirklich nötig ist, den finden sie blöd!
      Sie wollen lieber, dass die Haushalte ein paar wenige Euro im Jahr sparen. Dass dafür ein paar Firmen pleite gehen würden, ist ihnen egal. Dass mit diesen Arbeitsplätzen ihre EEG-Vergütung und ihre Rente bezahlt werden, ist ihnen auch Wurscht. Müssen ja andere bezahlen und nicht sie!
      Und dann verkaufen sie ihre Propaganda noch unter dem Deckmantel der „Solidarität“ und „Gerechtigkeit“. Und halten gleichzeitig zwanzig Jahre lang die Hand auf für eine völlig überzogene Vergütung für ein völlig überflüssiges Produkt.

      So sieht die Wahrheit aus!

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        Hans Diehl

        29. Juli 2015 um 14:46

        Peter Jensen sagt.
        Dass sie meinen, sinkende Börsenpreise müssten zwangsläufig einen Einfluss auf Haushaltsstrompreise haben, ist doch nur Propaganda-Gequatsche!

        @Jetzt hat der Herr Jensen wieder geschickt ausgeblendet, dass der Diehl recht hatte als er 2009 zum Referentenentwurf feststellte, dass der MOE künftig kontraproduktiv wirkt. Typisch Jensen.

        Peter Jensen sagt
        Und den einzigen positiven Nebeneffekt, nämlich dass die Industrie günstiger an der Börse Strom einkaufen kann, also dass dort Kosten eingespart werden, wo es wirklich nötig ist, den finden sie blöd!

        @Nein Herr Jensen, dass finde ich nicht blöd. Ich finde blöd, dass Sie nicht einsehen wollen, dass das nur möglich ist, weil die nicht privilegierten Verbraucher dafür höhere Umlage bezahlen, wie Herr Höhle mit seinem Artikel versucht klar zu machen. Offensichtlich auch wieder nicht verstanden

        Mein Lieber Herr Jensen

        Seit dem ich mich geoutet habe, dass ich Rentner bin und diese Recherchen hobbymäßig betreibe, sind Sie sehr übermütig geworden.

        Ich würde mit einem Profi im Ring stehen, haben Sie mich damals wissen lassen.

        Unterdessen hängen Sie immer öfter in den Ringseilen, und versuchen mit fadenscheinigen Argumenten, Ablenkungsmanöver oder ihrer Ideologie, sich auf den Beinen zu halten.

        So das war,s mit Ihnen. Beobachten Sie die Entwicklung des EEG Konto, und Sie „müssen“ sich zähneknirschend mit neuen Erkenntnissen abfinden.

        MfG

        Antworten »
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        Peter Jensen

        29. Juli 2015 um 15:11

        Hans Diehl sagt: „@Nein Herr Jensen, dass finde ich nicht blöd. Ich finde blöd, dass Sie nicht einsehen wollen, dass das nur möglich ist, weil die nicht privilegierten Verbraucher dafür höhere Umlage bezahlen,…“

        Ja bitte wie denn sonst? Wer soll das denn sonst bezahlen? Irgendwer muss ihre Vergütung bezahlen! Und wenn die privilegierten Verbraucher von der Bezahlung ausgenommen sind, dann bleiben eben die nicht privilegierten übrig. Das sind nun mal die Haushaltskunden und der größte Teil des deutschen Handwerks und Mittelstands.
        Bitte WER soll das sonst bezahlen?

        Diehl weiter: „Seit dem ich mich geoutet habe, dass ich Rentner bin und diese Recherchen hobbymäßig betreibe, sind Sie sehr übermütig geworden.“

        Ich würde mit einem Profi im Ring stehen, haben Sie mich damals wissen lassen.

        Unterdessen hängen Sie immer öfter in den Ringseilen, und versuchen mit fadenscheinigen Argumenten, Ablenkungsmanöver oder ihrer Ideologie, sich auf den Beinen zu halten.“

        Eigentlich beschreiben sie sich gerade selbst!

        Diehl: „So das war,s mit Ihnen. Beobachten Sie die Entwicklung des EEG Konto, und Sie „müssen“ sich zähneknirschend mit neuen Erkenntnissen abfinden.“

        Beobachten sie die Entwicklung des EEG-Kontos ebenfalls. In etwa einer Woche kommen die Zahlen für Juli raus. Und ich verspreche ihnen, der Saldo wird weiter rückläufig sein. Und dann kommen noch August und September. Und die Oktober waren in den letzten Jahren auch immer sehr sonnig.

        Und dann schauen wir mal am 31.12.

        Und wenn da ein Saldo übrig ist, dann liegt das einzig und allein daran, dass die Realität in 2015 zwangsläufig nicht so war wie im Oktober 2014 von den ÜNB geschätzt. Damals, als die die Umlage für 2015 ermittelt haben.

        Antworten »
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    Hans Diehl

    29. Juli 2015 um 09:43

    Peter Jensen sagt.

    Herr Diehl, da müssen sie jetzt viel lesen. Und vor allem genau lesen. Das war aber bisher oft ihr Problem. Von daher bezweifle ich, dass sie aus diesem Evaluierungsbericht irgendwas Nützliches mitnehmen.
    Aber der Versuch ist es wert.

    @Mein lieber Herr Jensen.

    Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr melden, und wie gesagt, den Überschuss auf dem EEG Konto sprechen lassen.
    Weil Sie aber meine Fähigkeit zu lesen und verstehen in Frage stellen, muss ich , wie in der Vergangenheit öfter, Ihre beispiellose Selbstüberschätzung bei der Beurteilung Anderer deutlich machen.

    Schon der der Referentenentwurf zu dieser Neuordnung ab 2010 war im PV Forum ein Thema.

    Schauen Sie mal, was der Diehl damals schon aus dem Referentenentwurf gelesen, und verstanden hat..

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      Hans Diehl

      29. Juli 2015 um 09:45

      Fortsetzung:

      Beitrag 1)
      Die konventionelle Stromwirtschaft war schon von Anfang an gegen das EEG und ist mit allen nur erdenklichen Mitteln dagegen vorgegangen. Die Entwicklung hat ihnen die meisten Mittel genommen, bis auf die Kosten. Die wurden als Letztes noch mit fadenscheinigen Rechnungen als Milliarden unter,s Volk gebracht. Dann kam die Untersuchung, mit dem Beweis, dass durch den „Merit Order“ Effekt – ausgelöst durch EEG Strom Einspeisung – 2 Milliarden zu Gunsten der Verbraucher eingespart wurden. Mit anderen Worten, das EEG würde die Strompreise senken, wenn die Einsparung weiter gegeben würde. Eine neuere „MO“ Untersuchung war zu gewagt, die hätte die Erste – durch den rasanten Ausbau der Erneuerbaren und immer öfter „MO“ – möglicher weise bestätigt. Also musste was anderes her, um wenigstens die Kosten im Kampf gegen das EEG noch als Waffe zu benutzen. Unter dem Deckmantel „Wälzung“ und dem angeblich dadurch bewirkten Bürokratie Abbau, hat man eine Verordnung geschaffen, mit der man die Abnahmepflicht in Vermarktungspflicht geändert hat. Um alles transparenter zu machen gibt es nun ein spezielles EEG Konto, wo alle Einnahmen ( Erlös aus der Vermarktung ) und Ausgaben ( u.a. Vergütung ) öffentlich gemacht werden. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben auf diesem Konto ergibt die EEG Umlage. Während der Windstrom nach der alten Regelung durch den „MO“ Effekt wesentlich zur Umlagen Senkung beigetragen hat, nach der bekannten Untersuchung sogar ein Plus von 2 Milliarden gebracht hat, wird er nach der neuen Regelung – weil nachts nur mit Kosten an den Mann zu bringen – auf dem EEG Konto nun zur Belastung. Mit anderen Worten, nach der alten Regelung, der Abnahmepflicht, war der Windstromüberschuß bei Nacht, ein Kostenproblem der Kraftwerksbetreiber. Nach der neuen Regelung der Vermarktungspflicht gehen die Kosten zu Lasten des EEG Konto auf der Ausgabenseite, und somit in die EEG Umlage. Ich würde meinen Lobby Arbeit pur.
      Allerdings scheint da noch nicht das letzte Wort gesprochen zu sein. Wenn man hier,
      http://de.wikipedia.org/wiki/Ausgleichs … Verordnung
      unter „Rechtliche Besonderheiten“ nach schlägt ist einiges dazu geschrieben.

      Die 2 Milliarden Einsparung durch MOE siehe hier:
      http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm

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        Peter Jensen

        29. Juli 2015 um 11:29

        Diehl sagte damals: „Die konventionelle Stromwirtschaft war schon von Anfang an gegen das EEG und ist mit allen nur erdenklichen Mitteln dagegen vorgegangen.“

        Und die EE-Branche war schon von Anfang an gegen die konventionelle Stromwirtschaft und hat zusammen mit der Politik und ihren Lobbyverbänden einen sehr gut funktionierenden und einen der stabilsten Strommärkte der Welt kaputt gemacht. Auf Kosten der Endverbraucher haben sich ein paar wenige Leute die Taschen gefüllt. Mit den Mitteln der Garantie-/Zwangsvergütung und Garantie-/Zwangsabnahme eines überflüssigen und völlig am Bedarf vorbei produzierten Produktes.

        Diehl: „Unter dem Deckmantel „Wälzung“ und dem angeblich dadurch bewirkten Bürokratie Abbau, hat man eine Verordnung geschaffen, mit der man die Abnahmepflicht in Vermarktungspflicht geändert hat.“

        Herr Diehl, dieser „angebliche Bürokratie-Abbau“ hat Hunderte Millionen Systemkosten eingespart, die sie Verbraucher nun nicht mehr mit der Umlage zahlen müssen.

        Diehl: „Um alles transparenter zu machen gibt es nun ein spezielles EEG Konto, wo alle Einnahmen ( Erlös aus der Vermarktung ) und Ausgaben ( u.a. Vergütung ) öffentlich gemacht werden. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben auf diesem Konto ergibt die EEG Umlage.“

        Na nicht ganz, Herr Diehl. Die Differenz auf dem EEG-Konto ist die Differenz aus SOLL und IST.
        Die EEG-Umlage wird im Voraus geschätzt als Differenz aus geschätzten EEG-Vergütungen und geschätzten Börsenerlösen im NÄCHSTEN JAHR!

        Was dann im nächsten Jahr tatsächlich auf dem EEG-Konto passiert, ist das Resultat zwischen Schätzung und Realität.

        Das sollten sie inzwischen wissen, wo ich es ihnen doch nun schon mehrfach erklärt habe.

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        Peter Jensen

        29. Juli 2015 um 14:07

        Herr Diehl, sie haben damals geschrieben: „Während der Windstrom nach der alten Regelung durch den „MO“ Effekt wesentlich zur Umlagen Senkung beigetragen hat,…“

        Da bin ich jetzt aber mal gespannt! Nach der alten Regelung, also wir reden von der Zeit vor 2010, soll Windstrom, oder E-Strom allgemein mit dem M-O-E zur Senkung der Umlage beigetragen haben?

        Erklären sie doch mal bitte in eigenen Worten kurz, wie nach der alten Regelung der M-O-E die Umlage gesenkt haben soll. Bitte keine Ausführungen zur allgemeinen Wirkungsweise des M-O-E! Das ist bekannt. Sondern ganz genau, wie der M-O-E früher die EEG-Umlage gesenkt haben soll. Da bin ich gespannt!

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      Hans Diehl

      29. Juli 2015 um 09:48

      Fortsetzung.

      Beitrag 2)
      Es ist soweit der angekündigte Wälzungsprozeß bei der Vergütung ist seit 01.01. 2010 in Kraft.
      Der Börsen Preis senkende Merit Order Effekt dürfte, zumindest so wie bisher nicht mehr stattfinden, . weil EEG Strom nun an der Börse gehandelt wird. Es soll alles transparenter werden. Während seither, jeder der mal Stimmung machen wollte mit Milliarden um sich warf, um die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien zu beeinflussen, soll nun durch die Vermarktung des EEG Strom am Spotmarkt der Leipziger Börse, und dem dort erzielten Erlös ein Verhältnis zu der Vergütung deutlich gemacht werden. Der EEG Strom bekommt nun offensichtlich einen Wert und der Vergleich zur Vergütung wird möglich.
      Klingt im ersten Moment recht gut. Was mich an der ganzen Sache etwas stört, ist die Tatsache, dass die Vermarktung, und der daraus resultierende Erlös, in der Verantwortung der „Vier Großen“ liegen soll, zumindest vorerst. Ich denke die Höhe des Erlöses, und somit die Differenz zur Vergütung hängt wesentlich davon ab, wie das Ganze geschieht. Offenbar hat man dahingehend auch schon nachgedacht, weil für eine effiziente Vermarktung eine Prämie vorgesehen ist. 
      Als langjähriger Beobachter der Stromwirtschaft, wohl wissend um deren Einfluss auf die Gesetzgebung hoffe ich, dass man nicht den Bock zum Gärtner gemacht hat. Das wäre dann so, als wenn die Fleischerinnung eine vegetarische Kost, – gewinnbringend – am Markt platzieren sollte.

      Fazit: Mit groben Worten, die Vergütungspflicht bleibt bestehen, aber offensichtlich nicht mehr die Abnahmepflicht wie bisher. Wenn ich den Paragraphendschungel einigermaßen verstanden habe, gibt es künftig ein EEG Konto, wo die Differenz zwischen Einnahmen ( Erlös aus Vermarktung ) und Ausgaben ( u.a. EEG Vergütung ) als Umlage dem Strompreis zugeschlagen wird.
      Im Folgenden eine von vielen Info,s dazu.
      http://www.clearingstelle-eeg.de/Bundes … ich?page=1
      Schaun wir mal was draus wird. 

      Da ist leiderso gut wie Alles eingetroffen was der Diehl damals aus dem „Referentenentwurf“ raus gelesen und verstanden hat.

      MfG

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        Peter Jensen

        29. Juli 2015 um 10:33

        Diehl sagt: „Da ist leider so gut wie Alles eingetroffen was der Diehl damals aus dem „Referentenentwurf“ raus gelesen und verstanden hat.“

        Na dann schauen wir doch mal, was sie damals verstanden haben.

        Diehl damals: „Der Börsen Preis senkende Merit Order Effekt dürfte, zumindest so wie bisher nicht mehr stattfinden, . weil EEG Strom nun an der Börse gehandelt wird.“

        AUTSCH!!! Genau das Gegenteil ist eingetreten! Der M-O-E wirkt sich genauso, sogar noch stärker aus als vorher. Und das beklagen sie ja hier schon die ganze Zeit, dass die Börsenpreise sinken.

        Toll, Herr Diehl, wie sie das damals verstanden haben!

        Diehl damals: „Klingt im ersten Moment recht gut. Was mich an der ganzen Sache etwas stört, ist die Tatsache, dass die Vermarktung, und der daraus resultierende Erlös, in der Verantwortung der „Vier Großen“ liegen soll, zumindest vorerst. … Das wäre dann so, als wenn die Fleischerinnung eine vegetarische Kost, – gewinnbringend – am Markt platzieren sollte.“

        Nun ja, das ist ihre persönliche Einschätzung, die ihnen selbstverständlich zusteht. Obwohl die Polemik dabei nicht zu überlesen ist. Und falsch ist sie auch, denn den Netzbetreibern ist es ziemlich egal, ob EE-Strom durch die Netze geht oder konventioneller Strom.

        Diehl damals weiter: „Fazit: Mit groben Worten, die Vergütungspflicht bleibt bestehen, aber offensichtlich nicht mehr die Abnahmepflicht wie bisher.“

        Aber selbstverständlich besteht nachwievor die Abnahmepflicht auf Seiten der ÜNB und VNB. Die EVU müssen das Monatsband nicht mehr abnehmen.
        Das hat aber zu Kostensenkungen geführt, da einerseits die ÜNB nicht mehr jeden Monat die volatile EE-Erzeugung teuer zu einem stabilen Band veredeln müssen und andererseits sich die EVU nicht jeden Monat überraschen lassen müssen, wieviel Strom sie aus dem ÜNB-EE_Band denn nun abnehmen müssen.
        Steht alles in dem Evaluierungsbericht.

        Also nur, weil sie damals was zum Thema geschrieben haben, heißt das nicht, dass sie es auch verstanden haben.

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      Peter Jensen

      29. Juli 2015 um 10:21

      Hans Diehl sagt: „Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr melden, und wie gesagt, den Überschuss auf dem EEG Konto sprechen lassen.“

      Hätten sie es doch nur mal dabei belassen. Denn der aktuelle Überschuss auf dem EEG-Konto hat mit dem Wälzungsprozess nichts zu tun! Das habe ich ihnen auch schon mal erklärt. Wir zahlen jeden Monat den gleichen Umlagebetrag auf jede verbrauchte kWh. Der Verbrauch schwankt zwar monatlich, aber nicht so stark wie die Erzeugung. Wie sie leicht aus dem EEG-Konto sehen können, schwankten die monatlichen Einnahmen aus der EEG-Umlage von Januar bis Juni in einer Bandbreite von 1,8 Mrd und 2,1 Mrd. Euro. Also etwa 15% Differenz bis jetzt.

      Wie sie ebenfalls aus dem EEG-Konto sehen können, schwankt der Betrag der Auszahlungen für EEG-Vergütungen viel mehr, entsprechend der volatilen Erzeugung der EE-Anlagen. Die Schwankungsbreite liegt zwischen 1,3 Mrd und 2,6 Mrd.

      Daher kommt der Saldo auf dem EEG-Konto!!! Wir zahlen in manchen Monaten mehr als nötig und in anderen Monaten weniger als nötig! Der Saldo geht gerade wieder zurück. So wie es auch normal ist.

      Er hat sich im Jan und Feb stark aufgebaut (viel Stromverbrauch, wenig EE-Erzeugung), dann hat sich der Aufbau verlangsamt und seit Mai ist der Saldo wieder rückläufig. Und jetzt kommen erst die Sommermonate Juli, Aug, Sep mit wenig Stromverbrauch und viel PV-Erzeugung.

      Also wenn die behaupten, dass der Saldo auf dem EEG-Konto bedeutet, dass wir zuviel zahlen und das Geld „übrig“ ist, dann haben sie das System nicht verstanden.

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    Hans Diehl

    28. Juli 2015 um 19:44

    Peter Jensen sagt.

    Was der Herr Professor, seines Zeichens Chef des obersten Lobbyinstituts der EE-Branche verschweigt, sind die wahren Gründe, warum die Umlage seit 2010 so gestiegen ist: – weiterer massiver Zubau an PV und Windmühlen und damit erhöhte EE-Produktion – Erhebliche Ausweitung der Befreiungsregelungen zur Zahlung der EEG-Umlage – rückläufiger Stromverbrauch bei den Endverbrauchern – erheblicher Preisverfall der CO2-Zertifikate an der Strombörse.

    @Was der Herr Jensen wie gewohnt versucht zu verschleiern, ist der dickste Brocken in der Umlage nämlich der jährliche Merit Order Effekt ( MOE )

    Siehe hier.http://www.impres-projekt.de/impres-wAssets/docs/2014_09_10_Monitoringbericht_FINAL_.pdf
    Zitat:
    Zwischen 2010 und 2012 stieg der MeritOrder-Effekt hingegen deutlich von 2,8 Mrd. € auf 4,9 Mrd. € an. So belief sich 2012 die Absenkung des durchschnittlichen Preises durch den Merit-Order-Effekt auf ca. 8,9 €/MWh. Aufgrund der steigenden Stromexporte wurde für das Jahr 2013 das Berechnungsverfahren umgestellt, so dass die Wirkung des internationalen Stromaustausches im Modell berücksichtigt werden kann. Dadurch ist mit rund 6,2 €/MWh ein deutlich geringerer Merit-Order-Effekt in Deutschland festzustellen. Zitat Ende.

    Der Börsenpreis senkende, und dadurch Umlagen erhöhende MOE, hat sich bei 0,62 Cent/Kwh eingependelt.

    Um den Schleier vom Herrn Jensen zu lichten, muss man nur das EEG Konto und die sich ansammelnden Milliarden dort beobachten.

    Alles Geld das die Verbraucher zu viel an Umlage bezahlt haben.

    Siehe hier:
    http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/I/informationen-zur-eeg-umlage-2015,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
    Zitat:
    Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich das EEG-Konto äußerst positiv entwickelt. Zum Stichtag am 30.09.2014 wies das EEG-Konto einen positiven Kontostand von 1,38 Mrd. Euro aus. Im Vorjahr musste noch ein Defizit von 2,2 Mrd. Euro ausgeglichen werden, was die EEG-Umlage mit rund 0,6 Cent/kWh belastet hat Zitat Ende

    Von 2,2 Milliarden minus auf 1,38 Milliarden plus in 2014 Für 2015 ist der Stand gegenwärtig bei über 4 Milliarden.

    Da ist ohne Zweifel ein kontinuierliches Ansteigen festzustellen.

    Ich kann nur empfehlen das EEG Konto zu beobachten, wird die Umlage gesenkt, oder wird das Geld der Verbraucher anderweitig verbraten.

    MfG

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    Hans Diehl

    28. Juli 2015 um 16:04

    Peter Jensen sagt

    Und ansonsten ist es keine Überraschung, dass ein Überangebot an Ware zu sinkenden Preisen führt. Nur für Herrn Diehl klingt das paradox.

    @ Was Herr Jensen auch hier wieder verschleiert, nämlich die Tatsache, dass das Überangebot an Ware zwingend auf Drängen der Netzbetreiber herbeigeführt wurde, in dem die EE ab 2010 an die Börse verpflichtet wurden., womit das Paradoxon begann..

    Vor 2010 wurden die EE den Versorgern zwangszugeteilt, da hielt sich das Überangebot in Grenzen, und entsprechend die Preise im Rahmen, was die Umlage nicht so steigen lies. Ist ja klar beim Prof. auf der Grafik dokumentiert, bis 2009 war die Welt noch in Ordnung sagt er.
    Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Ab 2010 produzieren die Konventionellen munter drauf los, verursachen Überschuss, der senkt die Preise auf Tiefststand, und der Stromhandel macht die Geschäfte.
    Immer mehr Erzeuger werden wenn der Preis stimmt zu Händlern. EON hat in großem Umfang die Zeichen als erste genutzt, und hat Netze und Vertrieb vom Rest abgetrennt.

    Hab ich mich doch wieder verleiten lassen vom Verschleierungspraktiker.

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      Peter Jensen

      28. Juli 2015 um 17:11

      Na wenn der Herr Professor das sagt, dass bis 2009 die Welt noch in Ordnung war, dann muss das ja stimmen, was Herr Diehl?
      Was der Herr Professor, seines Zeichens Chef des obersten Lobbyinstituts der EE-Branche verschweigt, sind die wahren Gründe, warum die Umlage seit 2010 so gestiegen ist:
      – weiterer massiver Zubau an PV und Windmühlen und damit erhöhte EE-Produktion
      – Erhebliche Ausweitung der Befreiungsregelungen zur Zahlung der EEG-Umlage
      – rückläufiger Stromverbrauch bei den Endverbrauchern
      – erheblicher Preisverfall der CO2-Zertifikate an der Strombörse.

      All das hat dafür gesorgt, dass sich die EEG-Umlage erhöht hat.

      Und alles weitere zur Änderung des Systems von 2009 auf 2010 steht hier im Evaluierungsbericht der BNetzAg aus 2012, als die Auswirkungen des neuen Systems untersucht wurden.

      http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/ZahlenDatenInformationen/EvaluierungsberichtAusglMechV.pdf?__blob=publicationFile&v=2

      Kurzer Auszug:
      „Betrachtet man die Auswirkungen auf die Verbraucher, so ist zu beachten, dass die Entlastung durch die niedrigeren Strompreise (nach den genannten Schätzungen zwischen 0,3 und 0,8 ct/kWh) deutlich niedriger ausfallen als die Belastungen durch die reguläre EEG-Umlage, mit der die zusätzlichen EE-Strom-Kapazitäten und somit der Merit-Order-Effekt ermöglicht werden.“

      Dazu weist die BNetzAg noch auf stark gesunkene Vermarktungskosten hin, da die volatile EE-Erzeugung nicht mehr zu einem gleichmäßigen Monatsband veredelt werden musste.

      Und dann haben wir noch den positiven Nebeneffekt, dass die deutsche Industrie, die die Arbeitsplätze schafft, mit denen dann die EEG-Vergütung und auch Herrn Diehls Rente bezahlt werden, von niedrigeren Strompreisen profitiert und somit wettbewerbsfähiger ist. Das findet Herr Diehl aber irgendwie blöd. Ihm wäre lieber, die Verbraucher würden ein paar Euro im Jahr sparen, dafür wären aber ein paar Firmen pleite.
      Nun ja…

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      Peter Jensen

      28. Juli 2015 um 17:13

      Herr Diehl, da müssen sie jetzt viel lesen. Und vor allem genau lesen. Das war aber bisher oft ihr Problem. Von daher bezweifle ich, dass sie aus diesem Evaluierungsbericht irgendwas Nützliches mitnehmen.

      Aber der Versuch ist es wert.

      Dieser Bericht ist jedenfalls viel mehr wert als dieses Propaganda-Video von dem Lobby-Professor. Man braucht ja nur mal schauen, wer da im Publikum sitzt. Da ist ja die gesamt EE-Branche versammelt, der der Professor dann den Bauch pinselt.

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    Hans Diehl

    28. Juli 2015 um 14:25

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen.

    Bei all dem was jetzt bis in belanglose Details, zum Teil wiederholt diskutiert wurde, ändert sich nichts an der Tatsache, dass ab 2010 das Folgende gilt.

    Je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird für die nicht privilegierten Verbraucher die Umlage.

    Auf der Basis dieser niedrigen Börsenpreise, werden beim Stromhandel Geschäfte gemacht, zu Lasten der nicht privilegierten Verbraucher.

    An dieser Tatsache führt kein Weg vorbei.

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      Peter Jensen

      28. Juli 2015 um 15:15

      Mit einem Federstrich einfach alle Peinlichkeiten des Herrn Diehl weggewischt. Na von mir aus… 🙂

      Und schon vor 2010 galt: wenn man einfach die EE-Anlagen abschalten würde, dann würde es gar keine EEG-Umlage geben. Völlig unabhängig von irgendwelchen Börsenpreisen!

      Auch an dieser Tatsache führt kein Weg vorbei.

      Und ansonsten ist es keine Überraschung, dass ein Überangebot an Ware zu sinkenden Preisen führt. Nur für Herrn Diehl klingt das paradox.

      Und wenn SMA seine Kosten senken würde und dadurch mehr Gewinn machen würde, anstatt die gesunkenen Kosten an die Käufer von Wechselrichtern weiter zu geben, würde sich Herr Diehl nicht aufregen. Aber beim Strom macht ihn das mächtig wütend! Herr Diehl regt sich über die normalste Sache der Welt auf. Nämlich, dass Ein- und Verkäufer an der Börse mit volatilen Börsenpreisen Geschäfte machen. Sowas Verrücktes aber auch!

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    Peter Jensen

    28. Juli 2015 um 12:03

    Hier wird es nun ganz deutlich, wie verwirrt Herr Diehl ist.

    Zitat am 27.07. um 14:21 Uhr: „Und da sieht es seit 2010 so aus, dass die Ausgaben sich „nur“ verdoppelt haben, während die Einnahmen ( erlöse + Umlage ) sich verfünffacht haben. In Bild und Ton hier festgehalten, so ab Minute eins.“

    Da behauptet er also, die Einnahmen, also die Umlage UND die Börsenerlöse hätten sich seit 2010 verfünffacht und behauptet auch noch, dass der Professor das so gesagt hätte! Blöd nur, dass der das gar nicht gemacht hat. Nicht ab Minute 1 und auch später nicht.

    Die Einnahmen auf dem EEG-Konto haben sich nicht verfünffacht. Nicht seit 2010 und auch nicht seit 2009. Denn 2009 gab es noch gar kein EEG-Konto!

    Herr Diehl, sie verstehen einfach das ganze System nicht und sind zunehmend verwirrt! Für sie als Ahnungslosem mag das egal sein, ob man von Einnahmen oder von der Umlage spricht. Für Fachleute macht das einen Unterschied. Einen gewaltigen. Aber das verstehen sie eben nicht.

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    Peter Jensen

    28. Juli 2015 um 11:52

    Diehl vernebelt wieder:

    „Dass die Ausgaben für die Vergütungen sich „nur“ verdoppelt haben, scheinen Sie ja in Ihrem folgenden Beitrag schon zur Kenntnis genommen haben.
    Zitat Jensen.
    2010: 7,5 zu 12,2
    2011: 12,9 zu 15,8
    2012: 13,9 zu 19,5
    2013: 19,3 zu 19,4
    2014: 22,4 zu 21,5″

    So! Das sind also die Einnahmen aus EEG-Umlage und die Ausgaben für EEG-Vergütungen auf dem EEG-Konto. WO HABEN SICH DIE EINNAHMEN verfünffacht?“

    GENAU! DAS HABE ICH IHNEN GESAGT UND NICHT SIE MIR! SIE HABEN DAS ZUR KENNTNIS GENOMMEN!

    Diehl: „Da hat es Sie offensichtlich noch nicht gestört, dass die „Verfünffachung“ Einnahmen genannt wurde und nicht Umlage.“

    DOCH! UND DAS HABE ICH JA AUCH GESCHRIEBEN! SIE HABEN BEHAUPTET, DASS SICH DIE EINNAHMEN VERFÜNFFACHT HABEN! NICHT ICH! ICH HABE IHNEN GESAGT, DASS DIE UMLAGE 5x HÖHER IST! NICHT SIE HABEN DAS GESAGT! ICH HABE SIE DARAUF HINGEWIESEN! AUF IHREN FEHLER!

    Diehl: „Da nannten Sie die „Verfünffachung“ richtig Einnahmen aus der Umlage“

    NEIN! SIE LESEN WIEDER MAL NICHT RICHTIG! DIE EINNAHMEN AUS DER UMLAGE HABEN SICH NICHT VERFÜNFFACHT, SONDERN DIE UMLAGE! UND GENAU DAS HABE ICH GESCHRIEBEN. NICHTS ANDERES! STEHT DOCH DEUTLICH DA! AUF DEUTSCH! UND DAS IST RICHTIG!
    SIE HABEN GESCHRIEBEN, DASS SICH DIE EINNAHMEN VERFÜNFFACHT HABEN! UND DAS IST FALSCH!
    DIE EINNAHMEN AUS DER UMLAGE SIND VON 7,5 MRD AUF 22,4 MRD GESTIEGEN! DAS IST KEINE VERFÜNFFACHUNG, WIE SIE BEHAUPTET HABEN!

    Diehl dann voll auf Rückzugskurs: „Erst als Sie mit Ihre Fehldefinition für „seit“ in die Enge getrieben wurden, suchen Sie in den Krümeln, um aus einer erneuten Peinlichkeit raus zukommen.
    Dann suchen Sie mal schön weiter ich lehne mich jetzt zu rück und lese schmunzelnd ob Sie noch was finden.“

    Nun ja, das ist dann nur noch leeres Geschwätz.

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      Hans Diehl

      28. Juli 2015 um 12:15

      Peter Jensen sagt.

      DIE EINNAHMEN AUS DER UMLAGE SIND VON 7,5 MRD AUF 22,4 MRD GESTIEGEN! DAS IST KEINE VERFÜNFFACHUNG, WIE SIE BEHAUPTET HABEN!

      @Herr Jensen
      Einer muss noch raus, weil das falsch ist.

      Für jeden neutralen Mitleser. Die Umlage war 2009 1,2 Cent/Kwh und ist seit 2010 bis 2014 auf 6,24 gestiegen.
      Das ist mehr als das Fünffache. Herr Jensen geht von 2010 aus da war die Umlage ja schon von 1,2 in 2009 auf 2,05 Cent gestiegen, gehört halt zur seiner Verschleierung.

      Hier ab Minute 1 deutlich gemacht.

      https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

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        Peter Jensen

        28. Juli 2015 um 13:08

        Diehl: „DIE EINNAHMEN AUS DER UMLAGE SIND VON 7,5 MRD AUF 22,4 MRD GESTIEGEN! DAS IST KEINE VERFÜNFFACHUNG, WIE SIE BEHAUPTET HABEN!

        @Herr Jensen
        Einer muss noch raus, weil das falsch ist.“

        Natürlich ist das nicht falsch! Sie lügen! Wieso ist das falsch? Jedes Wort von mir, was da steht, ist RICHTIG! Die Einnahmen haben sich nicht verfünffacht. SIE haben vorher gesagt, die Einnahmen auf dem EEG-Konto hätten sich verfünffacht! Das war falsch! Weil sie keine Ahnung haben. Was ich geschrieben habe, ist richtig!

        Diehl weiter: „Für jeden neutralen Mitleser. Die Umlage war 2009 1,2 Cent/Kwh und ist seit 2010 bis 2014 auf 6,24 gestiegen.
        Das ist mehr als das Fünffache. Herr Jensen geht von 2010 aus da war die Umlage ja schon von 1,2 in 2009 auf 2,05 Cent gestiegen, gehört halt zur seiner Verschleierung.“

        Blöd nur, dass sie vorher nicht von der Umlage, sondern von den Einnahmen geredet haben. Sogar noch von den Einnahmen aus dem Börsenverkauf!
        Zitat Diehl am 27.07. um 14:21 Uhr: “Und da sieht es seit 2010 so aus, dass die Ausgaben sich „nur“ verdoppelt haben, während die Einnahmen ( erlöse + Umlage ) sich verfünffacht haben. In Bild und Ton hier festgehalten, so ab Minute eins.”

        Das haben SIE geschrieben. Die Einnahmen (Erlöse und Umlage) haben sich seit 2010 verfünffacht. Und das ist FALSCH und das habe ich ihnen oben widerlegt.

        Wenn sie dann plötzlich nur noch von der Umlage reden, nachdem ich sie genau darauf mehrfach hingewiesen habe, freut mich ihr Erkenntnisgewinn. Aber tun sie nicht so, als wäre das auf ihrem Mist gewachsen. Sie haben das vorher nicht verstanden. Sie haben vorher was anderes behauptet…

        Bin gespannt auf ihren nächsten Fluchtversuch aus der Sackgasse!

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    Peter Jensen

    28. Juli 2015 um 11:37

    Zitat Diehl am 27.07. um 23:23 Uhr:

    „Seit dem haben sich die 2009 noch geltenden Einnahmen für die Umlage verfünffacht. Das sagt auch der Prof. im Video Wo liegt Ihr Problem??“

    Antwort von mir am 28.07. um 00:06:

    „Ihr werter Professor redet überhaupt gar nicht von Einnahmen! … Er redet von den Auszahlungen an die EE-Anlagenbetreiber und von der EEG-Umlage!“

    Darauf antwortet Diehl dann: „Na gut Herr Jensen, wenn Sie wenigstens einsehen, dass die Umlage sich verfünffacht hat, kommen Sie der Realität schon ein Stück näher.“

    Herr Diehl redet fälschlicherweise von den Einnahmen, die sich verfünffacht hätten. Ich weise ihn darauf hin, dass sich nicht die Einnahmen, sondern die Umlage verfünffacht hat und Herr Diehl behauptet dann tatsächlich, dass ich das jetzt endlich eingesehen hätte!

    Noch Fragen?

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    Hans Diehl

    28. Juli 2015 um 08:54

    Peter Jensen sagt.
    Diehl sagt; “Für 2009 betrug die Umlage noch 1,2 Cent, oder etwa 4,3 Milliarden Einnahmen. Nehmen Sie mal das Fünffache davon, dann Stimmt meine und die Rechnung des Prof.”
    Auweia, Herr Diehl, sie machen es immer schlimmer! Ihr werter Professor redet überhaupt gar nicht von Einnahmen! Sie schauen sich ja nicht mal ihre eigenen Quellen richtig an! Er redet von den Auszahlungen an die EE-Anlagenbetreiber und von der EEG-Umlage! Wo sie da die Einnahmen aus der EEG-Umlage hernehmen, bleibt wohl ihr Rätsel! Das wird nicht mal ihr Professor wissen. Und wohaben sie ihre 4,3 Mrd eigentlich her? Ihr Professor erwähnt die nicht.

    @Herr Jensen
    Mal davon abgesehen, dass die Umlage bezogen auf das EEG Konto Einnahmen sind, nennen wir es für diejenigen die hier eventuell mitlesen, und mit der Materie nicht so vertraut sind einfach Umlagenvolumen.
    Fakt ist, „seit“ Beginn der EEG Neuordnung 2010 hat sich das Umlagenvolumen gegenüber dem Stand von 2009 verfünffacht, während die Ausgaben, oder Vergütungsvolumen sich „nur“ verdoppelt hat.-
    Diese Neuordnung ab 2010 ist der Ausgangspunkt für die verschleierte Abwälzung von Kosten auf die nicht privilegierten Verbraucher, um die es im Artikel von Herrn Höhle geht, womit wir wieder beim Thema wären
    MfG

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      Peter Jensen

      28. Juli 2015 um 09:47

      Genau, womit wir wieder beim Thema wären, dass die Kernaussagen des Artiekls FALSCH sind!

      Und womit wir wieder da wären, dass es ohne Erläuterungen ziemlicher Unsinn ist, darauf hinzuweisen, dass sich die Umlage verfünffacht hat, während sich die EEG-Vergütungen nur verdoppelt haben.

      Wenn zwei Leute 100 Euro über eine Umlage finanzieren müssen, muss jeder 50 Euro zahlen. Wenn im nächsten die 100 Euro nur noch von einem gezahlt werden müssen, weil der andere nciht mehr zahlen braucht, dann beträgt die Umlage für den, der zahlen muss 100 Euro.

      Somit hat sich die Umlage verdoppelt, obwohl sich der Umlagebetrag (also vergleichbar mit den EEG-Auszahlungen) überhaupt nicht verändert hat.

      Simple Mathematik! Da ist nichts gut oder schlecht oder verschleiert oder was auch immer. Es ist einfach so. Und es gibt Gründe dafür. Und die Gründe verstehen sie nicht und ihr Professor verschleiert sie. Er macht Propaganda. Logisch, als Solar-Lobbyist.

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      Peter Jensen

      28. Juli 2015 um 10:07

      Diehl sagt: „Mal davon abgesehen, dass die Umlage bezogen auf das EEG Konto Einnahmen sind, nennen wir es für diejenigen die hier eventuell mitlesen, und mit der Materie nicht so vertraut sind einfach Umlagenvolumen.“

      Auch vom Umlagenvolumen redet ihr Professor NICHT!!! Es hat sich nicht das Umlagenvolumen verfünffacht, sondern die Umlage. DAS ist nicht dasselbe!!! 100 Euro Umlagevolumen verteilt auf 100 Leute ergibt eine andere Umlage als verteilt auf 50 Leute.

      Das wollen sie einfach nicht verstehen!

      Und wo haben sie ihre 4,3 Mrd. her? Es dürfte sehr schwierig sein, die Einnahmen aus der EEG-Umlage aller deutschen EVU in 2009 zu ermitteln. Dafür müssten sie die Differenzkosten aller deutschen EVU von damals kennen.

      Bekannt sind aber die Auszahlungen an EE-Anlagenbetreiber in 2009. Und der Betrag belief sich auf 10,5 Mrd. EUR, also etwa auf dem gleichen Level wie 2010.

      Wie sie es auch drehen und wenden… mit ihren falschen Erklärungen kommen sie nicht weit!

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        Hans Diehl

        28. Juli 2015 um 11:20

        Peter Jensen sagt.

        Auch vom Umlagenvolumen redet ihr Professor NICHT!!! Es hat sich nicht das Umlagenvolumen verfünffacht, sondern die Umlage.

        @Na gut Herr Jensen, wenn Sie wenigstens einsehen, dass die Umlage sich verfünffacht hat, kommen Sie der Realität schon ein Stück näher.

        Dass die Ausgaben für die Vergütungen sich „nur“ verdoppelt haben, scheinen Sie ja in Ihrem folgenden Beitrag schon zur Kenntnis genommen haben.
        Zitat Jensen.
        2010: 7,5 zu 12,2
        2011: 12,9 zu 15,8
        2012: 13,9 zu 19,5
        2013: 19,3 zu 19,4
        2014: 22,4 zu 21,5
        So! Das sind also die Einnahmen aus EEG-Umlage und die Ausgaben für EEG-Vergütungen auf dem EEG-Konto. WO HABEN SICH DIE EINNAHMEN verfünffacht? Zitat Ende.
        Da hat es Sie offensichtlich noch nicht gestört, dass die „Verfünffachung“ Einnahmen genannt wurde und nicht Umlage.
        Da nannten Sie die „Verfünffachung“ richtig Einnahmen aus der Umlage
        Erst als Sie mit Ihre Fehldefinition für „seit“ in die Enge getrieben wurden, suchen Sie in den Krümeln, um aus einer erneuten Peinlichkeit raus zukommen.
        Dann suchen Sie mal schön weiter ich lehne mich jetzt zu rück und lese schmunzelnd ob Sie noch was finden.

        MfG

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        Peter Jensen

        28. Juli 2015 um 11:27

        Wow! Das kommt nun am Ende bei ihnen raus, nachdem ich sie hier fast täglich vorgeführt habe?

        Peinlich! Man kann ja mal was nicht wissen oder was falsch beurteilen, aber statt das dann zuzugeben, einfach die Realität einmal um 180 Grad drehen, das ist schon ganz schlechtes Charakter-Kino, Herr Diehl!

        Aber so kenne ich sie ja mittlerweile seit mehr als 1 Jahr!

        Irgendwas posten, was sie selbst nicht verstanden hat, sich dann öffentlich belehren lassen müssen und dann eine sinnlose Diskussion über Nebensächlichkeiten starten, bei der sie auch noch alles durcheinander bringen, was man durcheinander bringen kann und am Ende noch einen lächerlichen Spruch… Auweia, Herr Diehl!

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        Peter Jensen

        28. Juli 2015 um 11:30

        Diehl labert: „@Na gut Herr Jensen, wenn Sie wenigstens einsehen, dass die Umlage sich verfünffacht hat, kommen Sie der Realität schon ein Stück näher.“

        Als wenn irgendwer behauptet hätte, dass sich die Umlage nicht verfünffacht hat. Typischer Beitrag eines verwirrten Ideologen, der einen Ausweg aus der Sackgasse sucht, in die er sich wieder mal selbst gestellt hat.

        Oh Gott, ich empfinde wieder so etwas wie Mitleid mit ihnen!

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    Peter Jensen

    27. Juli 2015 um 12:54

    So Herr Diehl, jetzt erkläre ich ihnen nochmal, wie die EEG-Umlage entsteht!

    Im Oktober eines jeden Jahres setzen sich die vier ÜNB zusammen und panen das nächste Jahr.

    Ganz am Anfang dieser Planung, als allererstes, werden die Ausgaben geplant. Also das Geld, welches die EE-Anlagenbetreiber im nächsten Jahr bekommen werden.
    Dazu wird der Ist-Bestand der EE-Anlagen genommen, Zu- und Abgänge werden eingerechnet. Diese Anlagenanzahl wird mit multipliziert mit einer angenommenen Strommenge, den diese Anlagen produzieren. Diese Strommenge wird mit den jeweiligen Vergütungen gemäß EEG je Anlagenkategorie multipliziert.
    Heraus kommt am Ende die Summe aller Vergütungszahlungen, die die Anlagenbetreiber im kommenden Jahr schätzungsweise erhalten sollen. Diese Ausgaben müssen nun irgendwie bezahlt werden.
    Jetzt schätzen die ÜNB anhand verschiedener Parameter, wieviel Geld diese Strommenge an der Börse im nächsten Jahr erlösen wird. Dann hat man noch einen Saldo auf dem Konto aus dem Vorjahr. Wenn der positiv ist, wird er dem nächsten Jahr gutgeschrieben. Als Differenz bleibt die Summe übrig, die über die EEG-Umlage finanziert werden muss. Wir haben also noch nicht die Umlage, sondern den Gesamtbetrag, der auf die nicht privilegierten Endverbraucher umgelegt werden muss.

    Für diese Umlage müssen die ÜNB nun auch noch den Stromverbrauch aller nicht privilegierten Endverbraucher schätzen. In kWh. Und auf diesen gesamten Stromverbrauch wird nun die weiter oben errechnete Differenz verteilt. Heraus kommt die EEG-Umlage als ct/kWh-Betrag, die dann jeden Monat auf jede verbrauchte kWh umgelegt wird.

    Und dann hoffen alle, dass die Schätzungen/Prognosen im nächsten Jahr auch so eintreten. Das kann natürlicherweise niemals geschehen. Dafür wurde noch die Liquiditätsreserve eingeführt, um Zinsen zu sparen.

    So in etwa läuft das mit der Umlage, Herr Diehl. Und nun erklären sie mir mal, wie da irgendwo Geld übrig bleiben soll oder wer da irgendwo zu viel bezahlen soll.

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    Peter Jensen

    27. Juli 2015 um 10:52

    Hans Diehl sagt: „…Es wird doch nicht die Gesamtmenge auf der Ausgabenseite „teurer“,…“

    DOCH, Herr Diehl, GENAU DAS PASSIERT SEIT JAHREN!

    Die absoluten Ausgaben steigen!!! Und das können sie seit Jahren auf dem EEG-Konto sehen!

    Ausgaben:

    2014 21,5 Mrd
    2013 19,4 Mrd
    2012 20,1 Mrd
    2011 16,0 Mrd
    2010 12,3 Mrd

    Die Ausgaben sind von 2010 bis 2014 um fast 10 Mrd Euro gestiegen. Mit einer leichten Stagnation in 2013. Das kann aber auch schlicht am Wetter gelegen haben bzw daran, dass mehr Anlagenbetreiber in die Direktvermarktung wechseln und daher keine EEG-Vergütung bekommen.

    Sie verstehen einfach das System nicht!!!

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      Hans Diehl

      27. Juli 2015 um 14:21

      Herr Jensen
      Die Ausgaben alleine sagen rein gar nichts.
      Sie müssen auch die Einnahmen auf dem EEG Konto gegenüberstellen.

      Und da sieht es seit 2010 so aus, dass die Ausgaben sich „nur“ verdoppelt haben, während die Einnahmen ( erlöse + Umlage ) sich verfünffacht haben.

      In Bild und Ton hier festgehalten, so ab Minute eins.

      https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

      Sie wären gut beraten, wenn Sie sich nicht so gebetsmühlenartig festlegen würden wer hier das System nicht versteht.

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 15:16

        Es ist wirklich unglaublich, welchen Unsinn sie erzählen, nur weil sie nicht in der Lage sind, Ordnung in ihre Gedanken zu bringen und GENAU zu lesen und zu recherchieren!!! Sie behaupten also:

        „Die Ausgaben alleine sagen rein gar nichts.
        Sie müssen auch die Einnahmen auf dem EEG Konto gegenüberstellen.

        Und da sieht es seit 2010 so aus, dass die Ausgaben sich „nur“ verdoppelt haben, während die Einnahmen ( erlöse + Umlage ) sich verfünffacht haben.“

        Haben sie überhaupt jemals einen Blick auf das EEG-Konto geworfen? Ich habe es ihnen sogar verlinkt! Ich tue es hier nochmal. Sie finden in dem Link auch die Historie seit 2010!!!

        Ich liefere ihnen mal wieder einen Service. Ich stelle ihnen pro Jahr die Einnahmen und Ausgaben auf dem EEG-Konto dar, nebeneinander. Erst Einnahmen (aus EEG-Umlage), dann Ausgaben (für EEG-Vergütungen), jeweils in Mrd. Euro!!!
        Das lesen sie mal bitte ganz in Ruhe und dann überprüfen sie nochmal ihre Aussage, die sie gerade gemacht haben.

        2010: 7,5 zu 12,2
        2011: 12,9 zu 15,8
        2012: 13,9 zu 19,5
        2013: 19,3 zu 19,4
        2014: 22,4 zu 21,5

        So! Das sind also die Einnahmen aus EEG-Umlage und die Ausgaben für EEG-Vergütungen auf dem EEG-Konto. WO HABEN SICH DIE EINNAHMEN verfünffacht?

        Sie verwechseln die Einnahmen auf dem EEG-Konto mit der Umlage. Das eine ist ein absoluter Milliardenbetrag, das andere ist ein relativer Betrag in ct/kWh. Die Umlage hat sich verfünffacht. Nicht die Einnahmen!
        Einfach deshalb, weil sich die Umlagebasis verringert hat. Hab ich ihnen schon so oft erklärt! Und dazu kam die Sache mit den CO2-Zertifikaten. Das habe ich ihnen letztens hier erklärt.

        Sie verstehen also nicht mal, was der Professor in dem Video sagt! Er sagt ja was richtiges. Dass sie die Umlage prozentual stärker erhöht hat als die Vergütungszahlungen. Aber es ist auch Unsinn, zu erwarte, dass sich beides gleich entwickelt. Ihr Professor hat entweder keine Ahnung oder er lügt!

        Jetzt machen sie endlich mal ihre Hausaufgaben! Es nervt!!!

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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 15:23

        Ich bringe ihnen noch einmal das einfachste Beispiel, dass man sich nur denken kann. Vielleicht verstehen sie es dann?

        Zwei Leute müssen sich eine Summe von 10 Euro über eine Umlage teilen. Also muss jeder 5 Euro zahlen.
        Wenn im nächsten einer die Umlage nicht mehr zahlen muss, dann bleibt die Summe von 10 Euro, die es zu verteilen gilt, an dem anderen hängen. Er muss jetzt 10 Euro zahlen.

        Die zu verteilende Summe (was den EEG-Vergütungen entspricht) hat sich GAR NICHT verändert. Die Umlage hat sich um 100% verändert. Denn sie beträgt jetzt 10 Euro für die eine Person, statt vorher 5 Euro.

        Können sie das begreifen, Herr Diehl? Dieses Beispiel zeigt ihnen, dass es totaler Quatsch ist, zu erwarten, dass sich die EEG-Umlage und die Vergütungszahlungen gleichmäßig entwickeln. Die Vergütungszahlungen sind die Summe, die es zu verteilen gilt. Die Umlage ist dann die Summe dividiert durch die Bemessungsgrundlage (also Personen oder kWh oder was auch immer). Und jedes Mal, wenn sich die Bemessungsgrundlage ändert, ändert sich auch die Umlage pro Nase. Völlig egal, wie sich die Gesamtsumme entwickelt!

        Herr Diehl, andere nehmen für diese Mathe-Nachhilfe Geld! Ich sollte mal drüber nachdenken!

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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 15:30

        Hier der link zum EEG-Konto:

        https://www.netztransparenz.de/de/EEG-Konten-%C3%9Cbersicht.htm

        Und jetzt setzen sie sich endlich mal auf ihren Hosenboden und lernen die Systematik und die Zahlungsflüsse des EEG! Es ist ja unglaublich, wie sie hier mitreden wollen.

        Sie verstehen ja nicht mal, was ihr Herr Professor in dem Video sagt.

        Wie ich schon früher mal gesagt habe: sie finden im Internet irgendeinen Mist, von dem sie denken, der würde ihr Weltbild unterstützen. Und ohne es zu verstehen oder nachzuprüfen posten sie das dann!

        Mir wäre das peinlich inzwischen!

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        Hans Diehl

        27. Juli 2015 um 20:43

        Peter Jensen sagt.
        2010: 7,5 zu 12,2
        2011: 12,9 zu 15,8
        2012: 13,9 zu 19,5
        2013: 19,3 zu 19,4
        2014: 22,4 zu 21,5
        So! Das sind also die Einnahmen aus EEG-Umlage und die Ausgaben für EEG-Vergütungen auf dem EEG-Konto. WO HABEN SICH DIE EINNAHMEN verfünffacht?

        @Herr Jensen
        Nein, Nein Herr Jensen, nicht einfach zahlen nehmen die ins Konzept passen. Liefern Sie bitte mal die Einnahmen aus der EEG Umlage von 2009.
        Ab 2010 galt ja schon das „Paradoxon“ mit der überhöhten Umlage.
        Ich habe gerade meine Hausaufgaben überprüft.

        MfG

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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 20:54

        Herr Diehl, jetzt mal nicht komisch werden!

        Heute um 14:21 haben sie geschrieben:

        „Und da sieht es seit 2010 so aus, dass die Ausgaben sich „nur“ verdoppelt haben, während die Einnahmen ( erlöse + Umlage ) sich verfünffacht haben.“

        Ich zitiere: „… seit 2010 …“

        Und ich habe ihnen die Zahlen seit 2010 geliefert.

        Da dachten sie wohl kurz, sie hätten einen Ausweg aus dieser peinlichen Situation gefunden.

        Ich weiß ja nicht, was sie für Hausaufgaben gemacht haben. Mit EEG und Mathe hatte das aber ganz offensichtlich nichts zu tun.

        Außerdem ist es wohl ihre Sache, ihre Behauptungen zu beweisen und nicht meine. Suchen sie sich doch die passenden Zahlen dazu raus! Viel Spaß beim Suchen! Ich warte! 🙂

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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 21:17

        Ich hoffe übrigens, dass sie bei ihrer Suche nach ihren Zahlen nicht vergessen, dass es vor 2010 keine einheitliche EEG-Umlage gab und es deswegen auch kein EEG-Konto gab, aus dem man die „Einnahmen aus der EEG-Umlage“ einfach so ablesen kann wie ab 2010. Und man kann die beiden Werte auch nicht einfach so miteinander vergleichen. Aber das sollten sie ja wissen, da sie ja immer so vehement auf die Unterschiede hingewiesen haben. Nur eben immer an der falschen Stelle.

        Sie müssen da also schon anders rangehen als ab 2010. Nur so als Hinweis für sie… 🙂

        Übrigens, ich hab auch diese Zahlen parat. Aber es sollte tatsächlich ihre Aufgabe sein, ihre Behauptungen mit Zahlen zu unterlegen.

        Und auch hier nochmal der Hinweis: ihr geschätzter Professor hat nicht von einer Verfünffachung der Einnahmen gesprochen, sondern von einer Verfünffachung der EEG-Umlage. Das haben sie ja bis vorhin noch nicht begriffen gehabt, wie man aus ihrem Kommentar ersehen konnte.

        Einnahmen aus EEG-Umlage und EEG-Umlage selbst sind zwei verschiedene Dinge. Also Obacht, Herr Diehl, es ist dann doch nicht so einfach, wie sie glauben. Für mich schon, aber ich habe das System ja auch verstanden.

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        Hans Diehl

        27. Juli 2015 um 23:23

        Peter Jensen sagt.
        Herr Diehl, jetzt mal nicht komisch werden!
        Heute um 14:21 haben sie geschrieben:
        “Und da sieht es seit 2010 so aus, dass die Ausgaben sich „nur“ verdoppelt haben, während die Einnahmen ( erlöse + Umlage ) sich verfünffacht haben.”
        Ich zitiere: “… seit 2010 …”
        Und ich habe ihnen die Zahlen seit 2010 geliefert.
        Da dachten sie wohl kurz, sie hätten einen Ausweg aus dieser peinlichen Situation gefunden.

        @ Herr Jensen
        Das wird ja immer lustiger mit Ihnen.

        Hier die Definition für seit.
        Zitat: Dient zur Angabe des Zeitpunkts, zu dem, oder der Zeitspanne, bei deren Beginn ein noch anhaltender Zustand, Vorgang „begonnen“ hat Zitat Ende.
        Übertragen auf meine Aussage heißt das, der Zustand der heute noch gilt, nämlich der steile Anstieg der Umlage wenn die Börsenpreise sinken, hat 2010 begonnen. Seit dem haben sich die 2009 noch geltenden Einnahmen für die Umlage verfünffacht. Das sagt auch der Prof. im Video Wo liegt Ihr Problem??
        Dass Sie mir die 2009er Zahlen nicht liefern wollen, kann ich verstehen, nach dem Sie die 2010er noch noch so genüsslich raus geschossen haben, und der Schuss nun nach hinten los gegangen ist.
        Für 2009 betrug die Umlage noch 1,2 Cent, oder etwa 4,3 Milliarden Einnahmen. Nehmen Sie mal das Fünffache davon, dann Stimmt meine und die Rechnung des Prof.
        Übrigens hätten Sie als jemand, der mir ständig das System erklären will, ohne hin wissen müssen, dass die Neuordnung, die das ganze Dilemma für die EE gebracht hat 2010 in Kraft getreten ist.

        MfG

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        Peter Jensen

        28. Juli 2015 um 00:06

        Diehl sagt; „Für 2009 betrug die Umlage noch 1,2 Cent, oder etwa 4,3 Milliarden Einnahmen. Nehmen Sie mal das Fünffache davon, dann Stimmt meine und die Rechnung des Prof.“

        Auweia, Herr Diehl, sie machen es immer schlimmer! Ihr werter Professor redet überhaupt gar nicht von Einnahmen! Sie schauen sich ja nicht mal ihre eigenen Quellen richtig an! Er redet von den Auszahlungen an die EE-Anlagenbetreiber und von der EEG-Umlage! Wo sie da die Einnahmen aus der EEG-Umlage hernehmen, bleibt wohl ihr Rätsel! Das wird nicht mal ihr Professor wissen. Und wohaben sie ihre 4,3 Mrd eigentlich her? Ihr Professor erwähnt die nicht.

        Diehl weiter: „Übrigens hätten Sie als jemand, der mir ständig das System erklären will, ohne hin wissen müssen, dass die Neuordnung, die das ganze Dilemma für die EE gebracht hat 2010 in Kraft getreten ist.“

        Ach was, Herr Diehl. Das habe ich ihnen ja auch vorhin gerade noch als Hinweis mitgegeben. Also völlig überflüssig, dieser Kommentar von ihnen!

        Die Einnahmen aus der EEG-Umlage vor 2010 sind im übrigen völlig unerheblich! Denn die Einnahmen sind damals noch bei den EVU gelandet und nicht bei den ÜNB. Die ÜNB haben von den EVU insgesamt den Betrag zurückbekommen, den sie vorher an die Anlagenbetreiber in Form der EEG-Vergütung ausgezahlt haben. DAS waren die Einnahmen der ÜNB. Das war aber nicht die EEG-Umlage! Denn die haben die EVU den Kunden in Rechnung gestellt und behalten, abzgl. der ersparten Beschaffungskosten.

        Sie können die beiden Systeme nicht einfach so miteinander vergleichen. Das habe ich ihnen vorhin gesagt. Wenn schon, dann müssen sie die Auszahlungen an die Anlagenbetreiber nehmen. Und das waren etwa 10 Mrd. Euro in 2009. Auch zu sehen im Video ihres Professors. Und nochmal: DER REDET NICHT VON EINNAHMEN AUS DER EEG-UMLAGE!!!
        Im übrigen macht er da ganz üble Propaganda, in dem er in der GRafil Zusammenhänge darstellt, die in der Realität so nicht existieren.
        Aber das ist ja auch seine Aufgabe als Lobbyist!

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    Hans Diehl

    27. Juli 2015 um 10:04

    Peter Jensen sagt.
    Ist diese Frage wirklich ihr Ernst?
    Die Umlage muss nicht mehr nur 9 ct decken, sondern 69 ct!!! Denn auch sie bekommen nachwievor ihre Vergütung! Monat für Monat. 20 Jahre lang. Jeder Zubau erhöht diesen Betrag, der über die Umlage finanziert werden muss. Es müssen also 69 ct mit der Umlage bezahlt werden und nicht nur 9 ct!!!
    9 ct ist doch nur die Vergütung für die neuen Anlagen. Alle Altanlagen bekommen nachwievor ihre 60 ct.
    Verstehen sie es jetzt?

    @Herr Jensen
    Das ist mein Ernst. Ich bekomme keinen Cent zusätzlich wenn zugebaut wird.
    Jetzt sind wir wieder bei der Mengenlehre, da hatten Sie schon in der Vergangenheit Probleme.
    Es wird doch nicht die Gesamtmenge auf der Ausgabenseite „teurer“, sondern eine Teilmenge, nämlich der Zubau mit den gekürzten Vergütungen ist „billiger.“
    Gleichzeitig drückt der Zubau die Börsenpreise zusätzlich nach unten, so dass eine erhöhte Umlage für mehr Einnahmen auf dem EEG Konto sorgt.
    Mit anderen Worten, der Zubau verursacht auf dem EEG Konto weniger Mehrausgaben, als dadurch auf der anderen Seite mit der erhöhten Umlage eingenommen wird.
    Zumindest werden die Mehrausgaben kompensiert. Wenn man aber das kontinuierliche Ansteigen der Habenseite auf dem EEG Konto verfolgt, kann man eine Überkompensierung feststellen.

    Womit wir bei dem „Paradoxon“ wären das ab 2010 gilt und lautet, je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird die Umlage. Enthalten im Video, wo der Prof. zeigt, dass die Vergütungen sich ab 2010 verdoppelt haben, aber die Umlage verfünffacht.

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      Hans Diehl

      27. Juli 2015 um 10:06

      Fortsetzung:
      Herr Jensen Sie bestreiten vehement die Verschleierungs Taktik die im Artikel des Herrn Höhle Thema ist, zeigen aber mit jedem Beitrag den Sie hier bringen deutlicher, dass Sie selbst Opfer dieser Verschleierung sind.
      Ich wollte mich schon einige male hier ausklinken, und jedes mal kommen Sie mit einer neuen Nebelkerze, die man so nicht stehen lassen kann.

      Ich denke aber, dass im Verlauf der Diskussion nun schon zu erkennen ist was Sache ist, so dass jeder der da eventuell noch mit liest, sich selbst ein Bild machen kann.
      Ich kann nur empfehlen das EEG Konto zu verfolgen, und besonders drauf zu achten was mit den Milliarden Überschuss geschieht.

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 10:19

        Wie kann man nur so resistent gegen Fakten und einfache Erklärungen sein?

        Ich habe ihnen mehrmals gezeigt, was auf dem EEG-Konto passiert! Ich habe es ihnen verlinkt und sogar die Zahlen rausgeschrieben für sie und hier gepostet. Einfacher kann man es nicht machen! JEdes Kind begreift das, nur sie nicht!!!

        Sie werfen die Nebelbomben. Nicht ich. Ich sorge nur dafür, dass ihr Nebel verschwindet!

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      Peter Jensen

      27. Juli 2015 um 10:16

      Auweia, Herr Diehl, sie tun sich wirklich keinen Gefallen mit ihren Kommentaren!

      Sie sagen: „Das ist mein Ernst. Ich bekomme keinen Cent zusätzlich wenn zugebaut wird.“

      Warum verdammt nochmal, sollen sie denn einen Cent mehr bekommen, nur weil zugebaut wird? Wer sagt denn sowas? Niemand behauptet das!
      Sie bekommen ihr Geld wie schon immer. 20 Jahre lang! Und wenn morgen ein anderer eine neue Anlage in Betrieb nimmt, dann kriegt er auch Geld. Er kriegt zwar weniger als sie, aber insgesamt kriegen sie beide zusammen mehr als vorher, als nur sie ihre Anlage in Betrieb hatten.

      Wie einfach muss man ihnen diese wirklich simplen Zusammenhänge noch darstellen? Sie sind ja auf dem Niveau eines Schulkindes in der ersten Klasse!!!

      Stellen sie sich vor, sie wären der einzige PV-Anlagenbetreiber. Sie bekommen 50 ct für jede kWh Strom, die sie produzieren. Wir nehmen mal an, es gibt keine Börsenerlöse. Dann werden die 50 ct über eine Umlage finanziert.

      Morgen nimmt ein anderer auch eine PV-Anlage in Betrieb. Er bekommt nur noch 10 ct für jede produzierte kWh, weil er später angefangen hat als sie. Also produzieren sie jetzt beide zusammen Strom. Sie bekommen 50 ct, der andere bekommt 10 ct für jede kWh.

      Macht zusammen 60 ct. Jetzt müssen also 60 ct über eine Umlage finanziert werden (unter der Annahme, dass keine Börsenerlöse erzielt werden).

      Was zum Teufel verstehen sie daran nicht? Wie kommen sie darauf, dass sie mehr bekommen müssten, nur weil die Umlage steigt?

      Sie kriegen nachwievor 50 ct, der andere bekommt 10 ct. Macht insgesamt 60 ct. Das sind 10 ct MEHR als vorher. Deswegen stiegt die Umlage. Weil jetzt zwei PV-Betreiber Geld bekommen und nicht mehr nur sie allein.

      Mann, Mann, Mann… sie stellen sich wirklich an… unglaublich! Und dann kommen sie mit Mengenlehre! Auweia, Herr Diehl, tun sie sich selbst den Gefallen und hören sie auf. Es ist nur noch peinlich, wie ein erwachsener Mann einfachste Mathematik nicht begreift!!!

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      Peter Jensen

      27. Juli 2015 um 10:43

      Hans Diehl sagt: „Mit anderen Worten, der Zubau verursacht auf dem EEG Konto weniger Mehrausgaben,…“

      So so.

      100 Anlagenbetreiber verursachen also weniger Ausgaben als 1000 Anlagenbetreiber.

      Auweia, Herr Diehl. Sechs! Setzen! Durchgefallen!

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      Peter Jensen

      27. Juli 2015 um 11:18

      Hans Diehl sagt: „Mit anderen Worten, der Zubau verursacht auf dem EEG Konto weniger Mehrausgaben,…“

      FALSCH! Wie soll denn ein Zubau an EE-Anlagen weniger Mehrausgaben verursachen? Der Zubau bedeutet, dass immer mehr Solar- und Windanlagen Strom produzieren. Demzufolge steigt auch die Summe der EEG-Vergütungen. Mehr Anlagenbetreiber bekommen insgesamt mehr Geld als weniger Anlagenbetreiber. Oder wollen sie diese einfache Logik bestreiten?

      Hans Diehl weiter: „… als dadurch auf der anderen Seite mit der erhöhten Umlage eingenommen wird.“

      Und das ist kompletter Unsinn, der aus ihrer Verwirrung resultiert. Den Halbsatz können sie einfach streichen.

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      Peter Jensen

      27. Juli 2015 um 11:19

      Hans Diehl sagt: „Mit anderen Worten, der Zubau verursacht auf dem EEG Konto weniger Mehrausgaben,…“

      FALSCH! EINFACH FALSCH! Wie soll denn ein Zubau an EE-Anlagen weniger Mehrausgaben verursachen? Der Zubau bedeutet, dass immer mehr Solar- und Windanlagen Strom produzieren. Demzufolge steigt auch die Summe der EEG-Vergütungen. Mehr Anlagenbetreiber bekommen insgesamt mehr Geld als weniger Anlagenbetreiber. Oder wollen sie diese einfache Logik bestreiten?

      Hans Diehl weiter: „… als dadurch auf der anderen Seite mit der erhöhten Umlage eingenommen wird.“

      Und das ist kompletter Unsinn, der aus ihrer Verwirrung resultiert. Den Halbsatz können sie einfach streichen.

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    Peter Jensen

    26. Juli 2015 um 20:04

    Hans Diehl sagt: „Wie schon gesagt, beobachten Sie das EEG Konto, da kommt an,s Tageslicht was ich sagen will.“

    Nein! Tut es nicht! So einfach ist die Sache!

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      Peter Jensen

      26. Juli 2015 um 20:10

      Denn ich hab ihnen vorhin aufgeschrieben, was auf dem EEG-Konto passiert. Und das hat mit dem, was sie sagen, gar nichts zu tun!

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      Hans Diehl

      26. Juli 2015 um 21:03

      Peter Jhensen sagt.
      Hans Diehl sagt: “Wie schon gesagt, beobachten Sie das EEG Konto, da kommt an,s Tageslicht was ich sagen will.”
      Nein! Tut es nicht! So einfach ist die Sache!

      @ Herr Jensen
      Nein, so einfach ist es eben nicht.
      Wenn eine Umlage, die seither eine Vergütung von 60 Cent abdeckt, künftig einen Zubau mit nur noch 9 Cent Vergütung abdecken muss, was passiert dann mit den 51 Cent, die für den Zubau weniger an Vergütung benötigt werden. ??

      Diese Frage hätte ich gerne von Ihnen beantwortet.

      MfG

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        Peter Jensen

        27. Juli 2015 um 05:51

        Ist diese Frage wirklich ihr Ernst?

        Die Umlage muss nicht mehr nur 9 ct decken, sondern 69 ct!!! Denn auch sie bekommen nachwievor ihre Vergütung! Monat für Monat. 20 Jahre lang. Jeder Zubau erhöht diesen Betrag, der über die Umlage finanziert werden muss. Es müssen also 69 ct mit der Umlage bezahlt werden und nicht nur 9 ct!!!

        9 ct ist doch nur die Vergütung für die neuen Anlagen. Alle Altanlagen bekommen nachwievor ihre 60 ct.

        Verstehen sie es jetzt?

        Antworten »
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    Peter Jensen

    26. Juli 2015 um 12:23

    Hans Diehl sagt: „@ Herr Jensen
    Das Wesentliche haben Sie wieder vergessen.
    Wir haben aber auch für den Zubau der EE die – ab der starken Absenkung der Vergütung – weniger Ausgaben verursachen, als mit der gleichbleibenden Umlage eingeht.“

    Auweia, HErr Diehl. Ich sage ja, sie haben das System überhaupt nicht verstanden!
    Wir zahlen NICHT für den ZUBAU!!!
    Wir zahlen für jede produzierte kWh sog. EE-Strom. Schließlich bekommen sie ja auch noch ihre 50 oder 60 ct/kWh, oder nicht?

    Wenn sie 100 Anlagen haben, dann muss der Strom aus 100 Anlagen bezahlt werden.
    Im nächsten kommen 20 dazu. Dann muss der Strom aus 120 Anlagen bezahlt werden.
    Im nächsten Jahr kommen 15 neu dazu. Dann muss der Strom aus 135 Anlagen bezahlt werden.
    Im nächsten Jahr kommen 10 Anlagen dazu. Es muss der Strom aus 145 Anlagen bezahlt werden.
    Im nächsten Jahr kommen 5 Anlagen dazu. Es muss der Strom aus 150 Anlagen bezahlt werden.

    Verstehen sie das? Das ist simple Mathematik! Obwohl der Zubau jedes Jahr abnimmt, steigen die Ausgaben. Denn die Anzahl der Anlagen steigt!
    Anlagenbezogen wird die EEG-Umlage erst sinken, wenn nach 2020 die ersten Anlagen aus der EEG-Förderung rausfallen.

    Erstens verwechseln sie rückgängigen Zubau mit rückläufigen Kosten!
    Zweitens zeigen sie, dass die System immer noch nicht verstanden haben!
    Drittens zeigen sie, dass ihnen mathematische Grundkenntnisse fehlen!

    Also bevor sie hier wieder und wieder Unsinn posten und sich jedesmal ein Stück mehr lächerlich machen, eignensie sich doch erstmal die Basics des EEG-Systems an.

    Antworten »
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      Hans Diehl

      26. Juli 2015 um 13:07

      Peter Jensen sagt
      Wenn sie 100 Anlagen haben, dann muss der Strom aus 100 Anlagen bezahlt werden. Im nächsten kommen 20 dazu. Dann muss der Strom aus 120 Anlagen bezahlt werden. –

      @Herr Jensen
      Nehmen Sie mal die bestehende Umlage und bezahlen die Vergütung für die 20 dazu gekommenen Anlagen. Bleibt da was übrig oder nicht ????

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        26. Juli 2015 um 13:12

        Was?

        Was soll denn der Unsinn? Was wollen sie damit sagen?

        Die Umlage beträgt 6,24 ct/kWh! Die wurde im Oktober 2014 auf Basis einer Schätzung der Einnahmen und Ausgaben in 2015 ermittelt! Und die zahlt jetzt jeder nicht privilegierte Endverbraucher jeden Monat auf jede verbrauchte kWh.

        Und mit diesem Geld, zusammen mit den Erlösen aus dem Verkauf der EE an der Börse, müssen die EEG-Vergüutungen bezahlt werden.

        Wenn der Zubau höher ist, als im letzten Oktober geschätzt, dann ist die Umlage zu niedrig.
        Wenn der Zubau geringer ist als im letzten Oktober geschätzt, dann ist die Umlage zu hoch.
        Das kann man aber im Oktober 2014 noch nicht wissen, wie der Zubau in 2015 tatsächlich sein wird. Dazu kommt dann noch das Wetter, welches von der Schätzung im Oktober 2014 abweicht und die Börsenerlöse, die ebenfalls von der Schätzung im Oktober 2014 abweichen werden!

        Was verstehen sie daran nicht?
        Es ist wirklich nicht sehr kompliziert!!!

        Antworten »
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        Peter Jensen

        26. Juli 2015 um 13:16

        Und wir zahlen NICHT NUR die Vergütung für die 20 neuen Anlagen!!!

        WIR ZAHLEN DIE VERGÜTUNG FÜR ALLE 120 ANLAGEN!!!

        Sie kriegen doch für ihre alte Anlage jeden Monat Geld, oder nicht? Was glauben sie, wo das herkommt? Aus der Druckerpresse? Es kommt aus der EEG-Umlage. 6,24 ct/kWh, die die Verbraucher jeden Monat als Umlage auf jede verbrauchte kWh zahlen!

        Machen sie sich endlich mit dem EEG-System und den Zahlungsflüssen vertraut! Sonst bleiben sie ein ewig nörgelnder Rentner, der keine Ahnung, aber dafür eine Meinung hat!!!

        Antworten »
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        Hans Diehl

        26. Juli 2015 um 13:26

        Peter Jensen sagt.
        Was soll denn der Unsinn? Was wollen sie damit sagen? –

        @Herr Jensen
        Ich will damit sagen, was ich gesagt habe, und wenn Sie das nicht verstehen, ist jeder Kommentar überflüssig.

        Wie schon gesagt, beobachten Sie das EEG Konto, da kommt an,s Tageslicht was ich sagen will.

        MfG

        Antworten »
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      Hans Diehl

      26. Juli 2015 um 18:46

      Peter Jensen sagt.

      Auweia, HErr Diehl. Ich sage ja, sie haben das System überhaupt nicht verstanden! Wir zahlen NICHT für den ZUBAU!!! Wir zahlen für jede produzierte kWh sog. EE-Strom. Schließlich bekommen sie ja auch noch ihre 50 oder 60 ct/kWh, oder nicht?

      @Herr Jensen
      Natürlich zahlen wir nicht „nur“ für den Zubau. Wir zahlen aus einem Topf, dem EEG Konto, aus dem seither meine 50 oder 60 Cent mit einer Umlage gedeckt waren.

      Jetzt haben wir einen Zubau der mit gerade mal 9 Cent vergütet wird. Wenn die gleiche Umlage die seither 50 oder 60 Cent abgedeckt hat, für den Zubau nur noch 9 Cent abdecken muss, bleibt doch was den Zubau betrifft Geld übrig.

      Das ist aber noch nicht alles. Wenn der Zubau die Börsenpreise weiter senkt, wird ja die Umlage noch höher.

      Fazit: Für weniger Ausgaben, die für den Zubau nötig sind geht auf dem EEG Konto eine höhere Umlage ein. Sie reden hier ständig von einfacher Mathematik, wenden sie aber nicht an.

      Der Prof. nennt das die größte Schweinerei des Stromsystems.

      Zur Erinnerung https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        26. Juli 2015 um 20:03

        Es ist alles gesagt! Sie wollen oder können es nicht verstehen.

        Dieser Satz

        „Fazit: Für weniger Ausgaben, die für den Zubau nötig sind geht auf dem EEG Konto eine höhere Umlage ein.“

        ist kompletter Unsinn!

        Auf dem EEG-Konto geht die EEG-Umlage ein. Und die soll die Differenz aus den geschätzten Börseneinnahmen und den geschätzten EEG-Vergütungen ((Altbestand+Zubau)*geschätzte produzierte Strommenge*EEG-Vergütung) abdecken. Und zwar gleichmäßig verteilt über’s Jahr auf jede verbrauchte kWh.

        Sie können oder wollen das nicht verstehen, deswegen schreiben sie immer wieder denselben Unsinn!

        Antworten »
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    Hans Diehl

    26. Juli 2015 um 00:03

    Peter Jensen sagt.
    Nur soviel: Sie haben beklagt, dass an Hunderten Stunden über mehrere Jahre Börsenpreise manipuliert wurden. Und damit wollten sie beweisen, dass es keinen Energiemarkt gibt.
    Hunderte Stunden über mehrere Jahre sind Peanuts. Nämlich nur ein paar Prozent. Also sind auch die Mengen, die in diesen Hunderten Stunden “manipuliert” wurden, Peanuts! Im Vergleich zum betrachteten Zeitraum!

    @Herr Jensen
    Falsch. Ich habe „festgestellt“ , dass es vor den EE in den Händen der 4 Monopolisten lag welches Kraftwerk zum preisbestimmenden Grenzkraftwerk wurde, und Beispiele verlinkt wie das möglich war.
    Sie haben dann mit den Stunden versucht zu relativieren, um diese zweifelsohne bestandene Möglichkeit , als Peanuts darzustellen.

    Haben aber offensichtlich, bei Ihrer prozentualen Betrachtung das Folgende nicht berücksichtigt.
    Zitat:
    Weil an der Börse nur etwa ein Achtel der deutschen Stromkapazität gehandelt wird, kann der Börsenpreis schon durch den Kauf von vergleichsweise geringen Mengen beeinflusst werden. Zitat Ende.

    Im Folgenden wird das, was, was Sie als Peanuts ab tun wollen, bei Lichte betrachtet.
    Zitat: Die EU-Kommission hat sich nicht auf Unternehmensangaben verlassen, sondern zweimal die Geschäftsräume der Konzerne durchsucht. Die Funde waren alles andere als harmlos: E.on hat ein Siegel gebrochen, das die sichergestellten Unterlagen sicherte und dafür hat die Kommission gegen E.on ein Bußgeld in Höhe von 38. Millionen Euro verhängt. Der Europäische Gerichtshof hat diese Entscheidung vor wenigen Tagen bestätigt. Zitat Ende.

    Siegel gebrochen, dafür 38 Millionen Bußgeld bezahlt, und das alles wegen Peanuts.

    Hier weitere Info, über den damaligen Strommarkt.
    http://www.energieverbraucher.de/de/site__516/

    Wir kommen zu weit vom eigentlichen Thema ab, diese Kröte, mit den Peanuts die keine sind, müssen Sie schlucken, da kommen Sie nicht vorbei..
    Beobachten Sie lieber, das EEG Konto wie sich das entwickelt. Daran können Sie sehen, dass

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      Hans Diehl

      26. Juli 2015 um 00:17

      Daran können Sie sehen, dass die Verbaucher zu viel Umlage bezahlen. Womit wir wieder beim Kernpunkt des Artikels wären.

      Kleiner Hinweis. Wir haben gegenwärtig über 4 Milliarden plus auf dem Konto, und das zu einer Zeit, wo die Ausgaben weniger werden.
      Bei der Version die Sie jetzt sicher wieder bringen werden, hatten wir das Konto zu der Jahreszeit überzogen

      MfG

      Antworten »
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      Peter Jensen

      26. Juli 2015 um 10:10

      Sie leiden offenbar unter Verwirrung.

      Aber sie haben ja mich, um ihr Chaos wieder zu entwirren!

      Sie haben behauptet, in Deutschland hätte es nie einen Energiemarkt gegeben Diese Aussage an sich ist schon absurd!
      Aber dann haben sie noch einen drauf gesetzt, in dem sie diese absurde Behauptung mit einem Hinweis auf Marktmanipulation „beweisen“ wollen. Es soll also etas manipuliert worden sein, von dem sie vorher behauptet haben, es esixtiere gar nicht.
      Nachdem ich sie auf diesen Widerspruch hingewiesen habe, haben sie dann nicht mehr behauptet, es gäbe keinen Energiemarkt in Deutschland, nein, sie zehen dann auf einen Nebenkriegsschauplatz und erläutern, wie die Marktmanipulation geht. Eine Sache, die ja vlt. interessant ist, die aber auch niemand bezweifelt.
      Und als ich ihnen dann die Dimensionen der Marktmanipulation dargestellt habe, verstricken sie sich wieder in ihrer altbekannten Matheschwäche und posten dann noch als Antowrt Zitate, die soe wahrscheinlich selbst gar nicht verstehen.

      Nochmal ganz einfach für sie, eine kleine Nachhilfe in Mathe:

      Wenn in einem Zeitraum von mehreren Jahren über Hunderte Stunden der Markt angeblich oder tatsächlich manipuliert wurde, dann reden wir über über 5% der Zeit, in der der Markt existiert und in der er dann vermeintlich manipuliert wurde. Und da sagen sie dann, es gäbe keinen Energiemarkt in Deutschland.

      Und was sol ihr Hinweis, dass man mit wenig viel erreichen kann? Das ist keine Neuigkeit! Aber das gilt für jede Viertelstunde, in der gehandelt wird. Und wir reden von 8.760 x 4 Viertelstunden im Jahr, das dann mal 3 oder 4 Jahre für den Zeitraum, den das BkArtA betrachtet hat. Da kommen dann weit über 20.000 Stunden zusammen, für die an der Börse Strom gekauft werden kann. Da sind ihre Hunderte Stunden, in denen evtl. manipuliert wurde, vernachlässigbar. Da können sie nicht ernsthaft behaupten, es gäbe keinen Energiemarkt.

      Ich befürchte, sie verstehen ihre Verwirrung jetzt aber wieder nicht!

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      Peter Jensen

      26. Juli 2015 um 10:25

      Hans Diehl sagt: „Daran können Sie sehen, dass die Verbaucher zu viel Umlage bezahlen. Womit wir wieder beim Kernpunkt des Artikels wären.

      Kleiner Hinweis. Wir haben gegenwärtig über 4 Milliarden plus auf dem Konto, und das zu einer Zeit, wo die Ausgaben weniger werden.“

      Da kommt dieser Unsinn tatsächlich wieder! Unglaublich!

      Wir haben deshalb einen positiven Saldo auf dem EEG-Konto, weil wir über’s Jahr IMMER DEN GLEICHEN UMLAGEBETRAG auf jede kWh zahlen. Auf jede!!! Unabhängig davon, wieviel Strom wir verbauchen und wieviel sog. EE-Strom produziert wurde.

      Die Umlage wurde im letzten Jahr festgelegt! Wenn sie ein Model kennen, nachdem jeden Monat immer genau so viel auf dem EEG-Konto eingeht, wie wir für die laufende Produktion brauchen, melden sie sich dpch bitte bei den ÜNB. Die werden sehr dankbar sein für ihre Ratschläge.

      Aber sie haben dieses Modell nicht! Sie haben ganz einfach das System der EEG-Umlage nicht verstanden!

      Die EEG-Umlage dient ausschließlich der Bezahlung der gesetzlichen Vergütungen der EE-Anlagenbetreiber. Der Saldo liegt nur daran, dass die Umlage im letzten Jahr geschätzt wurde und die Vergütungen in diesem Jahr laufend bezahlt werden! Wie jedes Jahr!

      Aber um das zu begreifen, müssen sie endlich mal ihre Hausaufgaben machen und sich mit dem System EEG vertraut machen!

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        Hans Diehl

        26. Juli 2015 um 12:03

        Einer muss noch raus.

        Peter Jensen sagt.
        Wir haben deshalb einen positiven Saldo auf dem EEG-Konto, weil wir über’s Jahr IMMER DEN GLEICHEN UMLAGEBETRAG auf jede kWh zahlen. Auf jede!!! Unabhängig davon, wieviel Strom wir verbauchen und wieviel sog. EE-Strom produziert wurde.

        @ Herr Jensen
        Das Wesentliche haben Sie wieder vergessen.
        Wir haben aber auch für den Zubau der EE die – ab der starken Absenkung der Vergütung – weniger Ausgaben verursachen, als mit der gleichbleibenden Umlage eingeht.
        Dazu kommt noch, dass dieser billiger gewordene Zubau, genau so die Börsenpreise senkt, ( MOE ) und die Differenz vergrößert.

        Da muss zwangsläufig was übrig bleiben.

        Der Prof. sagts doch hier im Video, Vergütungen doppelt = fünffache Umlage = größte Schweinerei im Stromsystem.
        Da steckt das, was ich als wesentlich bezeichne, mit drin.

        https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

        Aber wie gesagt, beobachten Sie das EEG Konto, da wird alles ans Tageslicht kommen.

        MfG

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        Peter Jensen

        26. Juli 2015 um 12:51

        Hans Diehl sagt: “@ Herr Jensen
        Das Wesentliche haben Sie wieder vergessen.
        Wir haben aber auch für den Zubau der EE die – ab der starken Absenkung der Vergütung – weniger Ausgaben verursachen, als mit der gleichbleibenden Umlage eingeht.”

        Auweia, HErr Diehl. Ich sage ja, sie haben das System überhaupt nicht verstanden!
        Wir zahlen NICHT für den ZUBAU!!!
        Wir zahlen für jede produzierte kWh sog. EE-Strom. Schließlich bekommen sie ja auch noch ihre 50 oder 60 ct/kWh, oder nicht?

        Wenn sie 100 Anlagen haben, dann muss der Strom aus 100 Anlagen bezahlt werden.
        Im nächsten kommen 20 dazu. Dann muss der Strom aus 120 Anlagen bezahlt werden.
        Im nächsten Jahr kommen 15 neu dazu. Dann muss der Strom aus 135 Anlagen bezahlt werden.
        Im nächsten Jahr kommen 10 Anlagen dazu. Es muss der Strom aus 145 Anlagen bezahlt werden.
        Im nächsten Jahr kommen 5 Anlagen dazu. Es muss der Strom aus 150 Anlagen bezahlt werden.

        Verstehen sie das? Das ist simple Mathematik! Obwohl der Zubau jedes Jahr abnimmt, steigen die Ausgaben. Denn die Anzahl der Anlagen steigt!
        Anlagenbezogen wird die EEG-Umlage erst sinken, wenn nach 2020 die ersten Anlagen aus der EEG-Förderung rausfallen.

        Erstens verwechseln sie rückgängigen Zubau mit rückläufigen Kosten!
        Zweitens zeigen sie, dass die System immer noch nicht verstanden haben!
        Drittens zeigen sie, dass ihnen mathematische Grundkenntnisse fehlen!

        Also bevor sie hier wieder und wieder Unsinn posten und sich jedesmal ein Stück mehr lächerlich machen, eignen sie sich doch erstmal die Basics des EEG-Systems an.

        Antworten »
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      Peter Jensen

      26. Juli 2015 um 10:40

      Hans Diehl sagt: „Wir kommen zu weit vom eigentlichen Thema ab, diese Kröte, mit den Peanuts die keine sind, müssen Sie schlucken, da kommen Sie nicht vorbei.“

      Herr Diehl, die Kröten, die sie hier servieren, die reichen nicht mal für nen hohlen Zahn. Damit bringen sie niemanden in Verlegenheit, außer sich selbst!

      Hans Diehl sagt: „Beobachten Sie lieber, das EEG Konto wie sich das entwickelt. Daran können Sie sehen, dass die Verbaucher zu viel Umlage bezahlen.“

      Na dann schauen wir doch mal, wie sich das EEG-Konto entwickelt:

      Kontostand
      Jan – 3,5 Mrd
      Feb – 4,2 Mrd
      Mrz – 4,8 Mrd
      Apr – 5,1 Mrd
      Mai – 4,8 Mrd
      Jun – 4,3 Mrd

      Der Saldo geht zurück! Wie jedes Jahr. Und völlig norml und logisch, wenn man das System kennt.

      Hans Diehl sagt: „Kleiner Hinweis. Wir haben gegenwärtig über 4 Milliarden plus auf dem Konto, und das zu einer Zeit, wo die Ausgaben weniger werden.“

      So so, die Ausgaben werden weniger?
      Na dann schauen wir uns die Ausgaben mal an:

      Jan – 1,3 Mrd
      Feb – 1,5 Mrd
      Mrz – 1,5 Mrd
      Apr – 1,8 Mrd
      Mai – 2,4 Mrd
      Jun – 2,6 Mrd

      https://www.netztransparenz.de/de/file/Aktuelle_Daten_zu_den_Einnahmen-_und_Ausgabenpositionen_nach_AusglMechV_Juni_2015.pdf

      Und da kommen sie daher und behaupten, die Ausgaben werden weniger?

      Die wievielte offensichtliche FALSCHbehauptung ist das jetzt von ihnen? Ich hab nicht mehr mitgezählt irgendwann…

      Wieso machen sie nicht endlich mal ihre Hausaufgaben und lernen die Basics im EEG-System, anstatt sich hier permanent selbst lächerlich zu machen.

      Bin auf ihre nächste Nebelbombe gespannt!

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        Peter Jensen

        26. Juli 2015 um 10:55

        Und wenn sie einfach mal die Einnahmen und Ausgaben pro Monat ggü stellen, dann sehen sie, dass wir im Mai und Juni weniger Einnahmen als Ausgaben hatten und dass sich die Differenz schon seit März verringert hat. Völlig normal und logisch!

        Je wärmer es wird und je länger es am Tag hell ist, umso weniger Strom verbrauchen die Endverbraucher! Also gehen die monatlichen Einzahlungen auf dem EEG-Konto in der wärmeren und helleren Jahreszeit tendenziell zurück. Im Frühjahr leicht, ab Sommer dann rapide. Gleichzeitig wird mehr Solarenergie produziert als in den Vormonaten, weil die Sonne länger scheint. Also steigen die laufenden Ausgaben für die Vergütung von ihnen und anderen EE-Anlagenbetreibern.

        Weniger Einnahmen, höhere Ausgaben führen dann eben zu einer Unterdeckung pro Monat. Im Gesamtsaldo ist noch ein Plus, der sich in den dunkeren und kälteren Monaten aufgebaut hat. und das ist gut so. Ansonsten müssten die ÜNB für die Monate der Unterdeckung Geld von den Banken nehmen, um ihre Vergütung zu bezahlen, Herr Diehl. Und das kostet Zinsen! So war es ein paar Jahre lang. Deswegen wurde die Liquiditätsreserve eingeführt. Und die belastet jeden Einzelhaushalt weniger als die Zinszahlungen an die Banken. Hab ich ihnen letztes Jahr AUCH SCHON erklärt!

        Und wenn am Ende des Jahres bzw. am 30.09. Geld übrig bleibt auf dem EEG-Konto (WEIL DIE UMLAGENHÖHE IM LETZTEN JAHR GESCHÄTZT WURDE UND DIE AUSGABEN DIESES JAHR LAUFENDE AUSGABEN ENTSPRECHEND IST-PRODUKTION SIND UND ES DAHER ZWANGSLÄUFIG ZU ABWEICHUNGEN KOMMEN MUSS), wirkt sich der positive Saldo im nächsten Jahr entlastend auf die Höhe der Umlage aus.

        Mann, Mann, Mann… Sie haben wirklich keine Ahnung, aber ne Meinung. Sehr unangenehme Eigenschaft bei Menschen!

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        Hans Diehl

        26. Juli 2015 um 11:10

        Peter Jensen sagt.
        Hans Diehl sagt: “Kleiner Hinweis. Wir haben gegenwärtig über 4 Milliarden plus auf dem Konto, und das zu einer Zeit, wo die Ausgaben weniger werden.”

        Herr Jensen das haben Sie leider auch wieder nicht verstanden, und ich dachte ich diskutiere mit jemand der sich auskennt.
        Der hätte nämlich wissen müssen, das mit der „Zeit“ der Monat gemeint ist, ab dem die Ausgaben weniger werden. Und das ist doch wohl so, oder.???

        Wie gesagt, halten Sie das EEG Konto im Auge, und beobachten Sie ob mit dem Überschuss die Umlage gesenkt wird, oder was anderes damit finanziert, womit wir wieder beim Kernpunkt des Artikels wären.

        Ich mach jetzt schluss mit dem Thema, sonst regen Sie sich zu sehr auf, das will ich ja nun auch wieder nicht.

        Sie kennen sicher die Redensart „Getroffene Hunde bellen“

        MfG

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        Peter Jensen

        26. Juli 2015 um 12:33

        Hans Diehl sagt: „Herr Jensen das haben Sie leider auch wieder nicht verstanden, und ich dachte ich diskutiere mit jemand der sich auskennt.
        Der hätte nämlich wissen müssen, das mit der „Zeit“ der Monat gemeint ist, ab dem die Ausgaben weniger werden. Und das ist doch wohl so, oder.???“

        Na dann schauen sie mal auf meinen Beitrag über ihrem! Da habe ich ihnen genau das erklärt! Die Ausgaben steigen von Monat zu Monat. Die Einnahmen gehen zurück. Ihre Vergütung bleibt aber gleich, jeden Monat! Bis 20 Jahre vorbei sind.

        Sie machen ganz schön viel Wind für jemanden, der keine Ahnung hat!

        Hans Diehl sagt: „Wie gesagt, halten Sie das EEG Konto im Auge, und beobachten Sie ob mit dem Überschuss die Umlage gesenkt wird, oder was anderes damit finanziert, womit wir wieder beim Kernpunkt des Artikels wären.“

        Genau, damit wären wir wieder beim Kernpunkt des Artiekls und der ist FALSCH! Und wir wären wieder an dem Punkt, wo offensichtlich wird, dass sie das EEG-System nicht verstehen!

        Habs Diehl sagt: „Ich mach jetzt schluss mit dem Thema, sonst regen Sie sich zu sehr auf, das will ich ja nun auch wieder nicht.“

        Das ist gut, dass sie jetzt Schluss machen. So ersparen sie sich selbst weitere öffentliche Selbstdemontagen. Nutzen sie die Zeit sinnvoll, und schauen sie sich das EEG-System an.
        Und um meinen Kreislauf brauchen sie sich keine Sorgen machen. Dem geht es sehr gut. Es ist am Ende ein eher angenehmes Gefühl, in einer Diskussion mehr Ahnung zu haben als der Gegenüber.

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    Peter Jensen

    24. Juli 2015 um 15:18

    Sie können jetzt noch tagelang beschreiben, wie die Marktmanipulation geht. Von mir aus. Machen sie ruhig.

    Aber damit lenken sie wieder nur von ihrer völlig absurden Behauptung ab, in Deutschland gäbe es keinen Energiemarkt!

    Jeder, der sich mit Märkten auskennt, weiß, dass diese auch manipulierbar sind. Für sie scheint das eine große Neuigkeit zu sein, denn sie kennen sich mit Märkten nicht aus.

    Und wenn ich dann lese, dass über mehrere Jahre über Hunderte Stunden angeblich Kapazitäten zurückgehalten wurden und sie daraus so ein Riesen-Thema hier machen, dann erinnert mich das stark an ihr Lieblingsthema von vor einem Jahr, als sie hier mit den Grundversorgertarifen aufgetrumpft sind. Da hätten die Leute dann so etwa 20 Euro im Jahr sparen können, wenn dien Tarife gesenkt worden wären. Und DAS war dann wochenlang ihr großes Thema! Bei EIKE haben sie sich damit später dann auch noch lächerlich gemacht.
    Genauso ist es hier!
    Hunderte Stunden über mehrere Jahre. Wie wir als Energiefachleute wissen, hat das Jahr 8.760 Stunden. Über Jahre, es waren wohl 3 oder 4 sollen dann da Hunderte Stunden der Manipulation zusammen gekommen sein. Bei 3 Jahren und (8.760*3=) 26.280 und nehmen wir mal die höchstmögliche Zahl von Hunderten Stunden, also 999, kommen wir auf einen Prozentsatz von 3,8. Packen wir nochmal so viel drauf, was evtl. unentdeckt bleibt, dann haben wir in über 90% der Zeit einen funktionierenden Markt.

    Und dann kommen sie daher und bestreiten, dass es diesen Markt überhaupt gibt.

    Und wie gesagt, gerne können sie eine Liste der Straftaten der EE-Branche haben. Mal ganz davon abgesehen ist die überhöhte Vergütung und der bedarfsunabhängige Einspeisevorrang die größte Marktmanipulation, die es überhaupt gibt. Und die passiert jeden Tag. Und kostet inzwischen mehr als 20 Mrd. pro Jahr.

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      Hans Diehl

      24. Juli 2015 um 16:55

      Oha, jetzt muß es Sie aber wieder hart getroffen haben, und auch noch bei der Hitze.

      Gut das Sie die 38 Millionen Bußgeld übersehen haben, sonst wäre ja Ihr Rundumschlag noch schweißtreibender geworden.

      Ist Ihnen übrigens das Folgende schon bekannt.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/weniger-atomkraft-frankreich-beschliesst-die-energiewende-13716413.html

      Wieder einer weniger der über uns Deppen lacht.

      Keine Angst ich mache kein Thema draus, ich will Sie nur auf dem Laufenden halten

      MfG

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        Peter Jensen

        24. Juli 2015 um 17:25

        Hans Diehl sagt: „Oha, jetzt muß es Sie aber wieder hart getroffen haben, und auch noch bei der Hitze.

        Gut das Sie die 38 Millionen Bußgeld übersehen haben, sonst wäre ja Ihr Rundumschlag noch schweißtreibender geworden.“

        Was genau soll mir das jetzt sagen?

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        Peter Jensen

        24. Juli 2015 um 17:29

        Hans Diehl sagt: „Gut das Sie die 38 Millionen Bußgeld übersehen haben, sonst wäre ja Ihr Rundumschlag noch schweißtreibender geworden.“

        Und was soll das genau aussagen?

        Mal davon abgesehen, dass ihnen letztens zu heiß wurde, nicht mir. Vielleicht sollten sie wieder mal ne Pause einlegen. Wird ja wieder wärmer draussen…

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        Peter Jensen

        24. Juli 2015 um 17:33

        Hans Diehl sagt: „Ist Ihnen übrigens das Folgende schon bekannt.

        http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/weniger-atomkraft-frankreich-beschliesst-die-energiewende-13716413.html

        Wieder einer weniger der über uns Deppen lacht.“

        Warum soll es ausgerechnet in Frankreich keine Dummköpfe geben? Die französische Industriepolitik war noch nie bekannt für besonders viel Sachverstand.

        Ich wünsche den Franzosen viel Spaß auf dem Weg in die weitere Deindustrialisierung.

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      Hans Diehl

      24. Juli 2015 um 19:19

      Peter Jensen sagt.

      Und wenn ich dann lese, dass über mehrere Jahre über Hunderte Stunden angeblich Kapazitäten zurückgehalten wurden und sie daraus so ein Riesen-Thema hier machen,

      @Herr Jensen
      Da haben Sie schon wieder nicht richtig gelesen. Es ist ja nicht nur Kapazität zurückgehalten worden, sondern auch gezielt gekauft und verkauft worden.

      Und was die Mengen betrifft, die Sie so in den Vordergrund stellen, zeigt einmal mehr, dass Sie mit dem Börsensystem Probleme haben, die Sie mit Ihren vollmundigen Äußerungen versuchen zu verschleiern.

      Zitat: Weil an der Börse nur etwa ein Achtel der deutschen Stromkapazität gehandelt wird, kann der Börsenpreis schon durch den Kauf von vergleichsweise geringen Mengen beeinflusst werden.Zitat Ende.

      Habe ich Ihnen aber schon X- mal versucht zu erklären, dass die Börsenpreise Richtpreise sind, basierend auf einem geringen Handelsvolumen am Spotmarkt, an denen sich dann alle anderen Handelsarten orientieren.

      MfG

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        Peter Jensen

        25. Juli 2015 um 14:44

        Ich habe von Stunden gesprochen, nicht von Mengen!

        Richtig lesen, Herr Diehl! Wie oft muss ich ihnen das noch sagen?

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        Hans Diehl

        25. Juli 2015 um 18:09

        Peter Jensen sagt.
        Ich habe von Stunden gesprochen, nicht von Mengen!
        Richtig lesen, Herr Diehl! Wie oft muss ich ihnen das noch sagen?

        @Herr Jensen
        Stunden beinhalten Mengen, oder??
        Da der Börsenpreis auf der Basis Angebot und Nachfrage von „Mengen“ entsteht, habe ich Ihre Stunden Verständnishalber gleich in in Mengen umgewandelt.
        Ob Stunden oder Mengen ,das ändert nichts an Ihrem Kenntnis Defizit.

        Sie haben versucht die Stunden oder Mengen zu relativieren, weil Sie nicht gewusst haben, dass an der Börse relativ „ wenig“ nötig ist um „viel“ zu verändern, um es mal etwas vereinfacht auszudrücken.
        Jetzt versuchen Sie krampfhaft aus einer erneuten peinlichen Situation raus zukommen.

        MfG

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        Peter Jensen

        25. Juli 2015 um 22:21

        Oh Gott, ich muss ja hier auf die Etikette aufpassen, deswegen schreibe ich nicht, was ich spontan denke.

        Nur soviel: Sie haben beklagt, dass an Hunderten Stunden über mehrere Jahre Börsenpreise manipuliert wurden. Und damit wollten sie beweisen, dass es keinen Energiemarkt gibt.

        Hunderte Stunden über mehrere Jahre sind Peanuts. Nämlich nur ein paar Prozent. Also sind auch die Mengen, die in diesen Hunderten Stunden „manipuliert“ wurden, Peanuts! Im Vergleich zum betrachteten Zeitraum!

        Denken sie über ihren Satz mit der „peinlichen Situation“ und über ihre Situation nochmal nach. Es sind nämlich sie, der schon wieder peinlich ist.

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    Hans Diehl

    24. Juli 2015 um 14:59

    Peter Jensen sagt.
    Und was ihren link zum Mailverkehr mit dem BKartA angeht… sie haben wohl wieder nur den ersten Teil gelesen und nicht die Antwort des BKartA, oder? Hm, ihr altes Problem, Herr Diehl!

    @ Herr Jensen
    Ich habe sogar noch den dritten Teil gelesen, wo die Antwort des Kartellamtes ins richtige Licht gerückt wurde.
    Der scheint Ihnen entgangen zu sein, sonst hätten Sie das obige nicht geschrieben.

    Aber Versäumnisse können Sie ja noch nachholen.

    Lesen Sie mal was der Herr Peters vom Bund der Energieverbraucher geschrieben hat, damit Sie wieder etwas der Realität näher kommr.. Wenn,s Ihnen auch nicht gefällt.

    Zitat
    Die EU-Kommission hat sich nicht auf Unternehmensangaben verlassen, sondern zweimal die Geschäftsräume der Konzerne durchsucht. Die Funde waren alles andere als harmlos: E.on hat ein Siegel gebrochen, das die sichergestellten Unterlagen sicherte und dafür hat die Kommission gegen E.on ein Bußgeld in Höhe von 38. Millionen Euro verhängt. Der Europäische Gerichtshof hat diese Entscheidung vor wenigen Tagen bestätigt.

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      Hans Diehl

      24. Juli 2015 um 15:01

      Auch hat ein Insider, der an der Strombörse selbst tätig war, auf die Strompreismanipulationen dort öffentlich aufmerksam gemacht und dies auch für das Jahr 2006 nachvollziehbar belegt.
      Anders als es sich bei Ihnen unter Punkt 3 liest, war also der Stromgroßmarkt im Jahr 2006 alles andere als in Ordnung.

      Unter Punkt 4 führen Sie an, dass der Börsenpreis nicht manipuliert werden kann, weil Unternehmen dort entweder nur kaufen oder nur verkaufen könnten.
      Das ist sachlich unrichtig. Ein Börseninsider, der selbst in der EEX Börse tätig war, teilte uns dazu mit: „Natürlich haben Unternehmen, die über einen Zugang zur Börse verfügen, mehrere Abteilungen, die diesen Zugang – entweder weitgehend unabhängig voneinander oder koordiniert – parallel nutzen. So kann zum Beispiel die Handelsabteilung Strom verkaufen während die Beschaffungsabteilung desselben Unternehmens Strom kauft. Bei größeren EVUs wie RWE oder Vattenfall ist diese Arbeitsweise sogar nicht die Ausnahme sondern die Regel“.
      Gunnar Harms, der selbst als Händler an der EEX Börse handelt, teilt dazu mit: „Kauf am Spotmarkt und gleichzeitiger bzw. kurzfristig danach erfolgender Verkauf am Terminmarkt istdurchaus möglich. Kauf am Spotmarkt und Verkauf am langen Ende ist aber m.E. offensichtlich erfolgt und genau das hätte ein Untersuchungsziel des Bundeskartellamts sein müssen. Außerdem haben große Unternehmen durchaus auch mehrere Handelszugänge, z.B. allein schon über ihre diversen Handelstöchter. Händler A kauft am Spotmarkt und Händler B beobachtet und verkauft gleichzeitig am Terminmarkt“.
      F

      Allerdings kann ein Stromerzeuger wie z.B. RWE zum Ausgleich des Bilanzkreises die Eigenerzeugung entsprechend herunterfahren. Da am Spotmarkt nur ein geringer Teil des insgesamt erzeugten Stroms gehandelt wird, genügt schon der Kauf geringer Strommengen, um das Strompreisniveau an der Börse deutlich nach oben zu schieben. Auf die entsprechenden Belege des VIK sei verwiesen. Bei Ihrer Untersuchung der Kapazitätszurück

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      Hans Diehl

      24. Juli 2015 um 15:04

      Fortsetzung:

      Lassen Sie mich 2 gravierende Punkte rausgreifen.

      EON hat Siegel gebrochen, dafür 38 Millionen Bußgeld bezahlt, und 25% Stillstand nicht hinterfragt.

      Gerade die 25% Stillstand konnten die Preise nach oben treiben, wenn dafür teurere Kraftwerke die Nachfrage decken mussten.

      Das alles nenne Sie nichts dabei rausgekommen.

      Passt zu Ihren Verschleierungs Taktiken.

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      Peter Jensen

      24. Juli 2015 um 15:07

      Wow, Herr Diehl, wollen sie jetzt einen Wettstreit eingehen, wer die meisten kriminellen Handlungen begangen hat?

      Wenn sie wollen, packe ich ihnen eine ganze Liste voll mit Straftaten wie Subventionsbetrug, Bilanzfälschung, Veruntreuung usw. aus der von ihnen so verehrten Welt der sog. EE!

      Also hören sie doch auf, vom Thema abzulenken! Sie haben behauptet, in Deutschland hätte es nie einen Energiemarkt gegeben und wollen das belegen mit Manipulationen eben dieses Marktes.

      Schizophrener geht es ja kaum noch!

      Dass Unternehmen versuchen, den Markt zu manipulieren, ist nun wirklich keine Neuigkeit! Aber dass es angeblich gar keinen Markt im Energiesektor in Deutschland geben soll, das ist mal ne interessante Aussage! Da diese Aussage aber von ihnen kommt, Herr Diehl, weiß man im nächsten Moment, dass es so interessant dann doch nicht sein kann. Die Aussage ist sogar völlig absurd!

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    Hans Diehl

    23. Juli 2015 um 23:40

    Peter Jensen sagt.
    Hans Diehl: “Vor den EE konnten die 4 Großen das preisbestimmende Grenzkraftwerk an der Börse beeinflussen. und kamen öfter mit dem Kartellamt in Konflikt.”
    Öfter? Nun, präzisieren wir einmal und definieren ihr “öfter”. Es gab genau eine Sektorenuntersuchung des BKartA und was kam am Ende dabei heraus? NICHTS! Rein gar nichts! Ich habe ihnen diese Untersuchung und das Ergebnis schon mal letztes Jahr hier im Blog gepostet. Da war das auch schon Thema!

    @ Herr Jensen
    In Konflikt habe ich geschrieben, wie viel Fälle soll ich Ihnen denn noch aus graben ?
    Hier habe ich noch einen ganz interessanten Fall, wo deutlich gemacht wird wie das funktionieren kann.
    http://www.zeit.de/online/2009/11/energiemarkt-eon-boerse

    Wie ihr „Rein gar nichts“ als Ergebnis der Untersuchung aussieht, kann man an dem folgenden Schriftverkehr zwischen dem Chef vom Kartellamt, und dem Chef vom Bund der Energieverbraucher erfahren.
    http://www.energieverbraucher.de/de/site__516/ContentDetail__11550/

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      Hans Diehl

      23. Juli 2015 um 23:42

      Fortsetzung.

      Peter Jensen sagt.
      Und sich Einzelfälle rauszupicken, die es auf jedem Markt der Welt gibt, egal in welcher Branche, in welchem Land und zu welcher Zeit… auf einem Markt gibt es immer ein paar Spieler, die größer sind als andere und versuchen, das auszunutzen. Das gehört dazu. Deswegen gibt es das BkartA.

      @Herr Jensen
      Schon wieder haben Sie Probleme. Mit dem Lesen oder verstehen, dass Sie mir ständig vorhalten
      Wo habe ich geschrieben, dass es das nicht über all gibt.
      Ich habe geschrieben seit den EE mit ihrer Vorrangigkeit und geringen Grenzkosten, ist das bei uns nicht mehr möglich, weil die EE jetzt bestimmen welches Grenzkraftwerk rechts auf der Merit Order Kurve noch benötigt wird oder nicht.
      Vor den EE war das in zweierlei Sicht möglich. Einmal durch Zurückhaltung der billigeren Kapazität, und zum Anderen durch erhöhen der Nachfrage, wie oben im Dialog zwischen den Chefs vom Kartellamt und Bund der Energieverbraucher zu entnehmen ist.

      Peter Jensen sagt
      Außerdem ist ihre sogenannte Marktmanipulation nur möglich wo? Genau! Auf einem Markt! Den wir in Deutschland seit etwa 2000 haben. Auch wenn sie aus Unwissenheit das Gegenteil behaupten!

      @ Herr Jensen
      Na dann erklären Sie mal, wie das funktionieren soll. So wie ich Ihnen das gerade für die Zeit ohne die EE erklärt habe.

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        Peter Jensen

        24. Juli 2015 um 08:35

        Also es ist wirklich schwierig mit ihnen! Nicht, weil sie mit Fakten kommen, sondern weil sie in einem Moment dies sagen und im anderen jenes. Und dazu noch vieles durcheinander würfeln.

        Sie haben erst mal behauptet, min Deutschland hätte es nie einen Markt gegeben! Was für ein Quatsch!

        Dann beschreiben sie aber im nächsten Satz doch einen Markt, nämlich die Börse und tun dann mit ihrem Beispiel der angeblichen Marktmanipulation noch so, als wäre das typisch für die Strombörse, also für den Energiemarkt! Daraufhin sage ich ihnen, dass das unredlich ist, weil es sowas überall gibt und nicht das Wesen der Strombörse ist und was antworten sie: „Wo habe ich geschrieben, dass es das nicht überall gibt.“
        Den zerren sie wieder eine Zusatzinfo, die meine eigentliche Aussage nur ergänzt, ins „Rampenlicht“ und arbeiten sich wieder an Nebenthemen ab! Das Thema ist aber, dass sie behauptet haben, es gäbe keinen Strommarkt in Deutschland und dass sie danach Marktmanipulation als typisch für den Strommarkt darstellen.

        Und was sie nun genau hiermit sagen wollen, verstehe ich nicht:

        „Na dann erklären Sie mal, wie das funktionieren soll. So wie ich Ihnen das gerade für die Zeit ohne die EE erklärt habe.“

        Das ist ihre Antwort auf meinen Satz: „Außerdem ist ihre sogenannte Marktmanipulation nur möglich wo? Genau! Auf einem Markt! Den wir in Deutschland seit etwa 2000 haben. Auch wenn sie aus Unwissenheit das Gegenteil behaupten!“

        Was soll ich ihnen denn da erklären? Sie haben die angebliche oder tatsächliche Marktmanipulation dargestellt und aber vorher behauptet, es gäbe gar keinen Markt! Erkennen sie den Widerspruch nicht?

        Und den Markt gibt es in Deutschland seit etwa 2000. Das hat aber nichts mit den EE zu tun! Die Abschaffung der Monople steht in gar keinem Zusammenhang mit den sog. EE oder mit ihrer sog. „Energiewende“.

        Also was soll ihre Frage? Die passt gar nicht zu meinem Satz. Haben sie wieder zu schnell gelesen? Geben sie sich bitte mehr Mühe beim Lesen!

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        Hans Diehl

        24. Juli 2015 um 10:09

        Peter Jensen sagt.
        Was soll ich ihnen denn da erklären? Sie haben die angebliche oder tatsächliche Marktmanipulation dargestellt und aber vorher behauptet, es gäbe gar keinen Markt! Erkennen sie den Widerspruch nicht?

        @Herr Jensen
        Sie empfehlen mir ständig richtig zu lesen, dann tun Sie das doch auch.
        Ich habe behauptet, dass es im Stromsektor keinen Markt gegeben hat, und habe mit dem Hinweis auf den Manipulations Verdacht, erklärt warum das so war. Wo sehen Sie da einen Widerspruch. ???
        Da gibt es keinen Widerspruch, und somit hat sich alles was Sie da noch zusätzlich schreiben, erübrigt.

        Und nun zu dem was Sie mir erklären sollen.
        Sie behaupten, dass eine Manipulation nur auf einem Markt möglich wäre, den wir seit 2000 haben.
        Wie Sie sich das vorstellen wollt ich von Ihnen erklärt haben.

        MfG

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        Peter Jensen

        24. Juli 2015 um 10:33

        Hans Diehl sagt:
        „Ich habe behauptet, dass es im Stromsektor keinen Markt gegeben hat, und habe mit dem Hinweis auf den Manipulations Verdacht, erklärt warum das so war. Wo sehen Sie da einen Widerspruch. ???
        Da gibt es keinen Widerspruch, und somit hat sich alles was Sie da noch zusätzlich schreiben, erübrigt.“

        Sie sehen den Widerspruch wirklich nicht? Oh Mann! Wie soll ich ihnen noch helfen?
        Sie sagen, es gibt keinen MARKT und wollen dies belegen mit einer (vermeintlichen) Manipulation des MARKTES!
        Einen MARKT kann man nur manipulieren, wenn es einen MARKT gibt. Sie behaupten, es gäbe keinen MARKT, aber der MARKT, den es gar nicht gibt, wird manipuliert!
        Diesen Widerspruch sehen sie nicht?

        Hans Diehl: „Und nun zu dem was Sie mir erklären sollen.
        Sie behaupten, dass eine Manipulation nur auf einem Markt möglich wäre, den wir seit 2000 haben.
        Wie Sie sich das vorstellen wollt ich von Ihnen erklärt haben.“

        Siehe oben!!!

        Man kann nur einen MARKT manipulieren, den es gibt. Eine MARKTmanipulation ohne MARKT kann es nicht geben.

        Und einen Markt haben wir seit etwa 2000. Auf der Endkundenseite mit der Öffnung der Gebietsmonopole der Versorger und auf der Erzeugerseite mit der Strombörse. Erst in Frankfurt, dann in Leipzig.

        Damit sie sich noch ein wenig zu dem Thema einlesen können und ein paar Grundlagen erwerben können, anbei der Link zu Wikipedia. Das reicht als Einstieg für sie…

        https://de.wikipedia.org/wiki/Stromb%C3%B6rse

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      Peter Jensen

      24. Juli 2015 um 10:20

      Sie reden jetzt im Nachhinein wieder am Thema vorbei, Herr Diehl!

      Sie haben behauptet, es gäbe in Deutschland keinen Markt für Strom und hätte es noch nie gegeben. Das ist falsch! Und sie widersprechen sich selbst gleich im nächsten Atemzug, wenn sie von Marktmanipulationen an der Börse sprechen. Die Börse IST EIN MARKT! Und an einem Markt passieren auch Marktmanipulationen! Aber sie stellen es so dar, als wäre der gesamte Markt eine einzige Manipulation! Und das ist Propaganda, die sie betreiben!
      Nochmal: es gibt in Deutschland auf der Endkundenseite den härtesten Markt Europas. Und auf der Erzeugerseite gibt es mit der Strombörse und dem OTC-Handel ebenfalls einen funktionierenden Markt. Dass manche versuchen, diesen Markt zu manipulieren, bedeutet nicht, dass es diesen Markt nicht gibt, sondern es bedeutet, dass es diesen Markt gibt.
      DAS ist das Thema und nicht, in welcher Form Marktmanipulation betrieben werden kann! Das brauchen sie hier nicht seitenweise erklären. Das ist bekannt und streitet niemand ab, dass es sowas gibt!

      Und was ihren link zum Mailverkehr mit dem BKartA angeht… sie haben wohl wieder nur den ersten Teil gelesen und nicht die Antwort des BKartA, oder? Hm, ihr altes Problem, Herr Diehl! Geben sie sich mehr Mühe beim Recherchieren. Ansonsten sind sie kein ernst zu nehmender Diskussionspartner, sondern ein copy-and-paste-Automat, der Propaganda betreibt.

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    Peter Jensen

    23. Juli 2015 um 15:59

    Hans Diehl: “Deshalb würde ich das, was Herr Jensen da von sich gibt, als die letzten „Zuckungen“ eines kleinen Lichtleins innerhalb der konventionellen Strombranche bezeichnen, das absolut nicht wahrhaben will, dass die großen Lampen, gerade da bei sind künftig anders zu leuchten.”

    Nämlich immer weniger, so wie hier?

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/auch-in-den-usa-solarenergie-immer-wieder-enttaeuschend/

    Technik kaputt, es muss zum Anfahren der Anlage Erdgas (FOSSILE ENERGIE!!!) verbrannt werden und zwar viermal so viel, wie gedacht.
    Die Sonne scheint auch nicht so viel wie gedacht (IN DER WÜSTE!!!)
    Und 2,2 Mrd. Dollar ausgegeben!!!
    Nur 40% der erwarteten Energie produziert!

    Und bei anderen Projekten auf der Welt sieht es ähnlich aus. Und natürlich auch bei Windparks.

    Tolle neue Leuchten, die sie da bejubeln, Herr Diehl!

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    Hans Diehl

    22. Juli 2015 um 19:43

    @ Herr Jensen
    Da muss ich Sie mit einigen meiner Kenntnissen konfrontieren.
    Es geht hier um die deutsche Energiewende, und nicht um Europa.
    Vor den EE konnten die 4 Großen das preisbestimmende Grenzkraftwerk an der Börse beeinflussen. und kamen öfter mit dem Kartellamt in Konflikt.
    Siehe hier http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/03/12/a0139
    Mit den Zahlen könnten Fachleute nun detailliert belegen, was auch die EU-Kommission massiv kritisiert: Die vier großen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW nutzen ihre Marktmacht gezielt aus, um den Preis in die Höhe zu treiben
    Weil an der Börse nur etwa ein Achtel der deutschen Stromkapazität gehandelt wird, kann der Börsenpreis schon durch den Kauf von vergleichsweise geringen Mengen beeinflusst werden. Zudem richtet sich der Preis nach dem Kraftwerk, das am Netz ist und mit den jeweils höchsten Produktionskosten arbeitet. So kostet die Megawattstunde Strom eines modernen Gaskraftwerkes etwa 50 Euro. Der Betrag sinkt auf ein Drittel, wenn dieser Strom in einem abgeschriebenen Atomkraftwerk produziert wird. Satte Gewinne können erzielt werden, indem die marktbeherrschenden Konzerne ihre Kraftwerke mit billigen Produktionskosten an der Strombörse einfach nicht anbieten – und so den Marktpreis in die Höhe treiben. Zitat Ende.

    Das ist seit den EE vorbei. Jetzt bestimmen die EE wegen ihrer Vorrangigkeit und geringen Grenzkosten, wer rechts auf der Merit Order Kurve noch drin bleibt und den Preis bestimmt. Die Börsenpreise fallen seit dem ständig
    Während vor den EE die Geschäfte mit hohen Börsenpreisen gemacht wurde, geschieht das seit den EE mit den niedrigen Börsenpreisen, und zwar auf Kosten der nicht privilegierten Verbraucher,, weil die da bekanntlich eine höher Umlage zahlen müssen. Wo mit wir wieder beim Artikel des Herrn Höhle wären.
    Ab 2010 wurden die Geschäfte mit den niedrigen Börsenpreisen noch forciert,, weil die EE an die Börse verpflichtet wurden dort für Überschuss und in Folge dessen die preise rapid in den Keller treiben.

    Ich hoffe ich habe Sie mit meinen „nicht vorhandenen“ Kenntnissen nicht all zu sehr verwirrt.

    MfG

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      Peter Jensen

      23. Juli 2015 um 15:29

      Hans Diehl: „Es geht hier um die deutsche Energiewende, und nicht um Europa.“

      Soso, Deutschland liegt also nicht in Europa?

      Außerdem sind sie wohl wieder ein wenig verwirrt.

      Sie haben mit dem Thema angefangen, dass es in Deutschland noch nie einen Markt gegeben hätte. Deutschland hat Ende der 90er die europäische Entwicklung aufgenommen und die alten Marktgebiete der Monopolisten aufgebrochen. Reform des EnWG 1998 und 2000. Seit dem gibt es einen schwer umkämpften Strommarkt in Deutschland. Einer der schwierigsten Märkte Europas mit extremen Wettbewerb. Mit der sog. Energiewende hat das überhaupt gar nichts zu tun! Also nochmal: die fremden Federn stehen ihnen äußerst schlecht!

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      Peter Jensen

      23. Juli 2015 um 15:35

      Hans Diehl: „Vor den EE konnten die 4 Großen das preisbestimmende Grenzkraftwerk an der Börse beeinflussen. und kamen öfter mit dem Kartellamt in Konflikt.“

      Öfter? Nun, präzisieren wir einmal und definieren ihr „öfter“. Es gab genau eine Sektorenuntersuchung des BKartA und was kam am Ende dabei heraus? NICHTS! Rein gar nichts! Ich habe ihnen diese Untersuchung und das Ergebnis schon mal letztes Jahr hier im Blog gepostet. Da war das auch schon Thema!
      Und nun kommen sie eben wieder mit ihren alten Schinken. Getreu ihrer Linie, die ich letztens beschrieben habe.

      Und sich Einzelfälle rauszupicken, die es auf jedem Markt der Welt gibt, egal in welcher Branche, in welchem Land und zu welcher Zeit… auf einem Markt gibt es immer ein paar Spieler, die größer sind als andere und versuchen, das auszunutzen. Das gehört dazu. Deswegen gibt es das BKartA.

      Außerdem ist ihre sogenannte Marktmanipulation nur möglich wo? Genau! Auf einem Markt! Den wir in Deutschland seit etwa 2000 haben. Auch wenn sie aus Unwissenheit das Gegenteil behaupten!

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      Peter Jensen

      23. Juli 2015 um 15:36

      Hans Diehl: „Ich hoffe ich habe Sie mit meinen „nicht vorhandenen“ Kenntnissen nicht all zu sehr verwirrt.“

      Nein, keine Sorge, Herr Diehl. Sie bestätigen meine Meinung über sie auf’s beste!

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    Peter Jensen

    22. Juli 2015 um 17:06

    Hans Diehl: “Herr Jensen ist ein typischer Vertreter der konventionellen Stromwirtschaft.”

    Herr Diehl, sie haben schon vor längerer Zeit vergeblich versucht, mich in die konventionelle Stromwirtschaft zu bringen. Ich war schon damals dort nicht beschäftigt und habe seit einem Jobwechsel vor kurzem noch viel weniger damit zu tun als früher! Also im Prinzip gar nichts!
    Ich bin einfach ein interessierter Bürger, der sich das Denken nicht abgewöhnt hat, so wie sie!

    Hans Diehl: “Denn die sind die einzigen die glauben im Stromsektor gäbe es einen Markt, oder hätte jemals einen gegeben.”

    Nun Herr Diehl, wenn sie sich zum Thema Markt äußern, ist das in etwa so, als würde sich eine Kuh zum Thema Feinmechanik äußern. Dass sie nicht wissen, was ein Markt ist, bedeutet nicht, dass es ihn nicht gibt!
    Der einzige Bereich, in dem es im Energiesektor keinen Markt gibt, ist die garantierte völlig überhöhte Vergütung der EE-Anlagenbetreiber gemäß EEG.

    Hans Diehl: “Dass diese monopolistischen Strukturen nun von den EE kräftig aufgemischt werden , lässt dann solche frustrierte Kommentare entstehen, wie sie Herr Jensen hier von sich gibt.”

    Auch da wieder der Hinweis auf ihre nicht vorhandenen Kenntnisse! In diesem Fall bzgl. des Abbaus von natürlichen Monopolen Ende der 90er in ganz Europa. Das fand völlig unabhängig von den sog. EE statt.
    Die fremden Federn, die sie sich da an die Brust heften, stehen ihnen ausgesprochen schlecht!

    Hans Diehl: “Deshalb würde ich das, was Herr Jensen da von sich gibt, als die letzten „Zuckungen“ eines kleinen Lichtleins innerhalb der konventionellen Strombranche bezeichnen, das absolut nicht wahrhaben will, dass die großen Lampen, gerade da bei sind künftig anders zu leuchten.”

    Sie dürfen mich gern bezeichnen, als was sie wollen. Es könnte mich nichts weniger interessieren. Ich empfinde angesichts ihrer peinlichen Hilflosigkeit, mit der sie immer wieder denselben Unsinn posten, so etwas wie Fremdschämen!

    MfG

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      Hans Diehl

      22. Juli 2015 um 18:48

      Peter Jensen sagt
      Ich bin einfach ein interessierter Bürger, der sich das Denken nicht abgewöhnt hat, so wie sie!

      @ Herr Jensen
      Na also, dann bestätigen Sie ja sogar schriftlich, dass ich mir das Denken auch nicht ab gewöhnt habe.

      Ich hätte geschrieben, „Der sich das Denken nicht abgewöhnt hat im „Gegensatz“ zu Ihnen.“

      Hatten Sie mir nicht gerade erst schlechte Formulierungen vorgehalten, und Ihre peinlichen Missverständnisse damit begründet.

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        23. Juli 2015 um 15:37

        Wie ich sehe, haben sie bestens verstanden, was ich meinte.

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      Hans Diehl

      22. Juli 2015 um 20:21

      Peter Jensen sagt.
      Hans Diehl: “Dass diese monopolistischen Strukturen nun von den EE kräftig aufgemischt werden , lässt dann solche frustrierte Kommentare entstehen, wie sie Herr Jensen hier von sich gibt.”
      Auch da wieder der Hinweis auf ihre nicht vorhandenen Kenntnisse! In diesem Fall bzgl. des Abbaus von natürlichen Monopolen Ende der 90er in ganz Europa. Das fand völlig unabhängig von den sog. EE statt.
      Die fremden Federn, die sie sich da an die Brust heften, stehen ihnen ausgesprochen schlecht!

      @ Herr Jensen
      Da muss ich Sie mit einigen meiner Kenntnissen konfrontieren.
      Es geht hier um die deutsche Energiewende, und nicht um Europa.
      Vor den EE konnten die 4 Großen das preisbestimmende Grenzkraftwerk an der Börse beeinflussen. und kamen öfter mit dem Kartellamt in Konflikt.
      Siehe hier http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/03/12/a0139
      Mit den Zahlen könnten Fachleute nun detailliert belegen, was auch die EU-Kommission massiv kritisiert: Die vier großen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW nutzen ihre Marktmacht gezielt aus, um den Preis in die Höhe zu treiben
      Weil an der Börse nur etwa ein Achtel der deutschen Stromkapazität gehandelt wird, kann der Börsenpreis schon durch den Kauf von vergleichsweise geringen Mengen beeinflusst werden. Zudem richtet sich der Preis nach dem Kraftwerk, das am Netz ist und mit den jeweils höchsten Produktionskosten arbeitet. So kostet die Megawattstunde Strom eines modernen Gaskraftwerkes etwa 50 Euro. Der Betrag sinkt auf ein Drittel, wenn dieser Strom in einem abgeschriebenen Atomkraftwerk produziert wird. Satte Gewinne können erzielt werden, indem die marktbeherrschenden Konzerne ihre Kraftwerke mit billigen Produktionskosten an der Strombörse einfach nicht anbieten – und so den Marktpreis in die Höhe treiben. Zitat Ende.

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        Hans Diehl

        22. Juli 2015 um 20:22

        Fortsetzung.

        Das ist seit den EE vorbei. Jetzt bestimmen die EE wegen ihrer Vorrangigkeit und geringen Grenzkosten, wer rechts auf der Merit Order Kurve noch drin bleibt und den Preis bestimmt. Die Börsenpreise fallen seit dem ständig
        Während vor den EE die Geschäfte mit hohen Börsenpreisen gemacht wurde, geschieht das seit den EE mit den niedrigen Börsenpreisen, und zwar auf Kosten der nicht privilegierten Verbraucher,, weil die da bekanntlich eine höher Umlage zahlen müssen. Wo mit wir wieder beim Artikel des Herrn Höhle wären.
        Ab 2010 wurden die Geschäfte mit den niedrigen Börsenpreisen noch forciert,, weil die EE an die Börse verpflichtet wurden dort für Überschuss und in Folge dessen die preise rapid in den Keller treiben.

        Ich hoffe ich habe Sie mit meinen „nicht vorhandenen“ Kenntnissen nicht all zu sehr verwirrt.

        MfG

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        Peter Jensen

        23. Juli 2015 um 16:19

        Hans Diehl: „Während vor den EE die Geschäfte mit hohen Börsenpreisen gemacht wurde, geschieht das seit den EE mit den niedrigen Börsenpreisen,…“

        Also egal wie rum, ob nun mit hohen oder niedrigen Preisen, Herr Diehl findet Geschäfte an der Börse doof!

        Nun ja…

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        Hans Diehl

        23. Juli 2015 um 21:40

        Nein natürlich nicht. Nur sollten sie nicht manipuliert sein

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        Peter Jensen

        23. Juli 2015 um 22:27

        Aber die Manipulation des Marktes durch die sog. EE ist dann wieder in Ordnung, oder wie?

        Und wie gesagt, das Ergebnis der Untersuchung des BKartA kennen sie. Ich habe es ihnen vor eiem jahr hier verlinkt. Also ist nicht mehr übrig geblieben als ein Verdacht.

        Und selbst wenn solche Manipulationen stattfinden… das ist nicht das Wesen der Börse. Wenn sie sich da einen Einzelfall raussuchen und den quasi zum Standard erklären, ist das ziemlich unredlich. Wenn sie einen besoffenen Matrosen sehen, sagen sie ja auch nicht: die Marine säuft!

        Und da wir schon beim Thema Börse sind… was genau ist eine Börse? Richtig! Ein Markt. Also etwas, dass es nach ihrer Meinung ja noch niemals in Deutschland gegeben hat.

        Sie merken hoffentlich selbst, dass sie da wieder mal ganz schön daneben gehauen haben. Ich kenne ja dieses Pseudoargument, dass es in Deutschland angeblich keinen Markt im Energiebereich gegeben hat aus anderen Quellen. Also wahrscheinlich haben sie wieder nur irgendwo abgeschrieben, ohne mal selbst zu denken. Klingt ja auch ziemlich griffig, dieses Argument. Ist nur leider völlig falsch!

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      Hans Diehl

      23. Juli 2015 um 08:53

      Peter Jensen sagt.

      Herr Diehl, sie haben schon vor längerer Zeit vergeblich versucht, mich in die konventionelle Stromwirtschaft zu bringen. Ich war schon damals dort nicht beschäftigt und habe seit einem Jobwechsel vor kurzem noch viel weniger damit zu tun als früher! Also im Prinzip gar nichts! Ich bin einfach ein interessierter Bürger, der sich das Denken nicht abgewöhnt hat, so wie sie!

      @ Na gut, Sie sind ein Vertreter oder Sympathisant von EIKE , das ist – Energiewende bezogen – das Gleiche.
      Deren Leitmotiv ist auch, das Denken nicht zu vernachlässigen. Die Denken leider nur in eine Richtung.

      MfG

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        Peter Jensen

        23. Juli 2015 um 15:43

        Ich bin natürlich auch kein Vertreter von EIKE.

        Sympathisant. Oh, wie sie das so sagen, klingt das ziemlich konspirativ. So als würde ich mit einer verfassungsfeindlichen Organisation sympathisieren. Naja, auch das kennt man von den Ideologen aller Richtungen. Wenn sie dem „Gegner“ fachlich unterlegen sind, versuchen sie eben, ihn irgendwie verächtlich zu machen.

        Hans Diehl zu EIKE: „Deren Leitmotiv ist auch, das Denken nicht zu vernachlässigen. Die Denken leider nur in eine Richtung.“

        Dass ihnen die Denkrichtung bei EIKE missfällt, kann ich nachvollziehen. Schließlich werden dort alle Mythen und Lügen über die sog. EE und auch den angeblichen anthropogenen Klimawandel entlarvt. Also danke für die Werbung, die sie immer wieder für EIKE betreiben.

        Ihnen mag deren Denken nicht gefallen, aber dafür denken die, ganz im Gegensatz zu einem copy-and-paste-Automaten wie sie einer sind.

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        Peter Jensen

        23. Juli 2015 um 15:51

        Zwar etwas off-topic, bezogen auf den obigen Beitrag, aber da Herr Diehl ja gerade EIKE ins Spiel gebracht hat, hier ein lesenswerter Artikel zum sog. „Klimawandel“.

        Ein schöner Abgleich zwischen der Realität und dem, was die Mainstream-Medien – in diesem Falle das ZDF – daraus machen.

        http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/abkuehlung-seit-1998-warum-gibt-es-hierzulande-hitzerekorde-aber-keine-kaelterekorde/

        Danke nochmal, Herr Diehl, dass sie diese informative und wichtige Seite immer wieder erwähnen!

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        Peter Jensen

        23. Juli 2015 um 16:07

        Hier ist der angesprochene Artikel.

        http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wer-stoppt-das-zdf-eine-meldung-fuer-das-sommerloch/

        Aber der andere ist auch interessant.

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    Hans Diehl

    22. Juli 2015 um 15:39

    Peter Jensen sagt.
    Alle, die sich darüber wundern, haben eben entweder keine Ahnung vom Energiemarkt,

    Herr Jensen ist ein typischer Vertreter der konventionellen Stromwirtschaft. Denn die sind die einzigen die glauben im Stromsektor gäbe es einen Markt, oder hätte jemals einen gegeben. Dass diese monopolistischen Strukturen nun von den EE kräftig aufgemischt werden , lässt dann solche frustrierte Kommentare entstehen,
    wie sie Herr Jensen hier von sich gibt.

    Die Großen Stromerzeuger haben, zwar spät aber unterdessen erkannt, dass künftige Geschäftsmodelle, auf Netze und Vertrieb ausgerichtet sein müssen, weil die Preise für die Erzeugung von den EE bestimmt werden.
    EON hat den Anfang gemacht, RWE zieht langsam nach.

    Deshalb würde ich das, was Herr Jensen da von sich gibt, als die letzten „Zuckungen“ eines kleinen Lichtleins innerhalb der konventionellen Strombranche bezeichnen, das absolut nicht wahrhaben will, dass die großen Lampen, gerade da bei sind künftig anders zu leuchten.

    MfG

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      Peter Jensen

      22. Juli 2015 um 16:44

      Hans Diehl: „Herr Jensen ist ein typischer Vertreter der konventionellen Stromwirtschaft.“

      Herr Diehl, sie haben schon vor längerer Zeit vergeblich versucht, mich in die konventionelle Stromwirtschaft zu bringen. Ich war schon damals dort nicht beschäftigt und habe seit einem Jobwechsel vor kurzem noch viel weniger damit zu tun als früher! Also im Prinzip gar nichts!
      Ich bin einfach ein interessierter Bürger, der sich das Denken nicht abgewöhnt hat, so wie sie!

      Hans Diehl: „Denn die sind die einzigen die glauben im Stromsektor gäbe es einen Markt, oder hätte jemals einen gegeben.“

      Nun Herr Diehl, wenn sie sich zum Thema Markt äußern, ist das in etwa so, als würde sich eine Kuh zum Thema Feinmechanik äußern. Dass sie nicht wissen, was ein Markt ist, bedeutet nicht, dass es ihn nicht gibt!
      Der einzige Bereich, in dem es im Energiesektor keinen Markt gibt, ist die garantierte völlig überhöhte Vergütung der EE-Anlagenbetreiber gemäß EEG.

      Hans Diehl: „Dass diese monopolistischen Strukturen nun von den EE kräftig aufgemischt werden , lässt dann solche frustrierte Kommentare entstehen, wie sie Herr Jensen hier von sich gibt.“

      Auch da wieder der Hinweis auf ihre nicht vorhandenen Kenntnisse! In diesem Fall bzgl. des Abbaus von natürlichen Monopolen Ende der 90er in ganz Europa. Das fand völlig unabhängig von den sog. Die fremden Federn, die sie sich da an die Brust heften, stehen ihnen ausgesprochen schlecht!

      Hans Diehl: „Deshalb würde ich das, was Herr Jensen da von sich gibt, als die letzten „Zuckungen“ eines kleinen Lichtleins innerhalb der konventionellen Strombranche bezeichnen, das absolut nicht wahrhaben will, dass die großen Lampen, gerade da bei sind künftig anders zu leuchten.“

      Sie dürfen mich gern bezeichnen, als was sie wollen. Es könnte mich nichts weniger interessieren. Ich empfinde angesichts ihrer peinlichen Hilflosigkeit, mit der sie immer wieder denselben Unsinn posten, so etwas wie Fremdschämen!

      MfG

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      Peter Jensen

      24. Juli 2015 um 11:04

      Und noch was zu ihren großen Lichtern, die jetzt anders leuchten, oder so….

      Siemens hat ja seine PV-Division verkauft und jetzt aktuell im Juli 2015 einen sehr bedeutenden Ausrüster in der Öl- und Gasbranche erworben.

      http://www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2015/corporate/pr2015060273code.htm&content%5B%5D=Corp

      Ist Siemens etwa auch ein kleines Licht, oder ein großes, das jetzt irgendwie anders leuchtet? Hm, Herr Diehl, übernehmen sie.

      Antworten »
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    Hans Diehl

    22. Juli 2015 um 09:08

    Peter Jensen sagt
    Wenn überhaupt, dann könnten sie sich wundern, wieso bei sinkenden Börsenpreisen nicht auch der Strom-Grundpreis für Haushalte sinkt. Aber dass sie sich darüber wundern, liegt auch am fehlendem Verständnis des Systems

    @Der Herr Jensen lebt in einer anderen Welt. In der Welt der EEG und Energiewende Gegner.

    Alle anderen wundern sich schon, dass ständig die Börsenpreise sinken, und die Haushalte nichts da von merken, weil andere sich das eingesparte in die eigene Tasche stecken wie der Prof ab Minute 30 richtig sagt.

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      Peter Jensen

      22. Juli 2015 um 10:02

      Alle, die sich darüber wundern, haben eben entweder keine Ahnung vom Energiemarkt, vom Börsenwesen und von VWL/BWL oder müssen Propagandaarbeit leisten, wie der Herr Prof. vom Fraunhofer-Institut.

      Antworten »
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    Peter Jensen

    22. Juli 2015 um 08:33

    Och Herr Diehl, nun gehen sie doch nicht davon aus, dass alle anderen auch nicht verstehen, was sie nicht verstehen.
    Was soll denn daran paradox sein, dass die Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse sinken? Das ist eine logische Konsequenz.
    Sie finden paradox, dass der Börsenstrompreis sinkt, aber die Umlage steigt! Nun, das liegt wie gesagt daran, dass sie das System nicht verstehen.
    Dass der Börsenstrompreis, also die Grenzkosten der produzierenden Kraftwerke bzw. der Netto-Waren-Einkaufspreis der Börsenteilnehmer oder der Preis für eine Ware mit einer Umlage auf eben diese Ware zu tun hat, bzw. dass da ein direkter mathematischer Zusammenhang bestehen soll, kann nur von einem Ideologen kommen, den die Realität nicht interessiert, zumal die Umlage auf die Ware bei einer völlig anderen Gruppe von Marktteilnehmern erhoben wird.
    Wenn überhaupt, dann könnten sie sich wundern, wieso bei sinkenden Börsenpreisen nicht auch der Strom-Grundpreis für Haushalte sinkt. Aber dass sie sich darüber wundern, liegt auch am fehlendem Verständnis des Systems.
    Die Börsenpreise ergeben sich durch Angebot und Nachfrage an der Börse. Es sind die Einkaufspreise der Börsenteilnehmer.
    Die Einkaufspreise der EVU werden davon abweichen, weil nicht alle EVU an der Börse einkaufen. Es gibt dort nicht mal genügend physische Mengen. Als erstes kommen mal die Gemeinkosten und die Margen der Börsenhändler drauf. Das ist dann der Einkaufspreis der EVU. Die haben aber auch Gemeinkosten. Margen haben die zur Zeit nicht mehr! Und durch den erhöhten Wettbewerb und einen rückläufigen Stromverbrauch können die Gemeinkosten nur mehr auf eine geringere Menge an Endkunden verteilt werden! Und erst dann kommen wir zum Stromgrundpreis, der seit Jahren auf etwa denselbem Niveau verharrt. Also trotz höherer Kosten der EVU ist der Preis, den sie für ihren Strom kriegen, seit Jahren etwa gleich! Der Endpreis steigt wegen staatlicher Abgaben und Umlagen!
    Aber ich glaube, dieser Ausflug in die BWL überfordert sie…

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    Hans Diehl

    22. Juli 2015 um 07:28

    Peter Jensen sagt.
    Und nur jemandem, der das EEG-System nicht versteht, kommt es paradox vor, dass die Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse sinken. Jedem anderen ist das völlig logisch!

    Oha, jetzt will er auch noch die Leute die hier eventuell mitlesen veräppeln.

    Für alle die sich nicht verar…….. lassen wollen, hier ist alles gesagt.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

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    Peter Jensen

    21. Juli 2015 um 13:55

    Hans Diehl: „Sehe ich das richtig, dass Sie, oder der Autor des Artikels sich wundern, dass trotz der Einpreisung der Co2 Zertifikaten die Umlage nicht gestiegen ist.“

    Wegen, Herr Diehl! Wegen der Einpreisung! Nicht trotz der Einpreisung!

    Steht aber auch so im Text. Sie sollen doch aufmerksamer lesen!

    Und nun denken sie nochmal GAAAAAAAAAAAAAANZ LAAAAAAAAAAAAAAAANGSAM über diesen Sachverhalt nach.

    Werden sie die Fragen noch beantworten, die ich Ihnen gestellt habe oder bleiben sie weiterhin so ein unhöflicher und ignoranter „Diskussionspartner“?

    Antworten »
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    Hans Diehl

    21. Juli 2015 um 00:51

    Herr Jensen hält mir vor, dass ich die EE Lobby zitiere. Mal davon abgesehen, dass die im Rahmen des EEG die beschlossene Energiewende voran treiben, bringt er Vertreter derjenigen, die das so lange wie möglich verhindern wollen.

    Nun bringt er einen Vertreter der Alu Branche, der ja logischerweise nicht zugeben kann, dass seine günstigen Industriepreise von den nicht privilegierten Verbrauchern finanziert werden.

    Die Börsenpreise werden nach dem Merit Order ( MOE ) Prinzip ermittelt.
    Dieser preissenkende Effekt geht ab 2010 voll in die Umlage, frei nach dem Motto, je mehr die EE durch MOE die Börsenpreise senken, desto höher wird die Umlage.

    Genau das ist der Hauptgrund, warum die Umlage ab 2010 so nach oben geht.

    MfG

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      Peter Jensen

      21. Juli 2015 um 01:08

      Falsch, Herr Diehl! Hier ist der Hauptgrund:

      “Denn zum 1. Januar 2005 wurden die CO2-Zertifikatepreise in den EEX-Preis eingerechnet bzw. eingepreist. Dadurch stieg der EEX-Preis im Verhältnis von ca. 1:0,7 zu den in den EEX-Preis eingerechneten CO2-Zertifikaten. Durch den Anstieg der CO2-Zertifikatepreise auf bis zu 30 €/MWh in 2008 stieg auch der EEX-Preis in diesem Verhältnis. Die fast spiegelbildliche Folge hingegen war, dass die EEG-Umlage angesichts des deshalb gestiegenen EEX-Preisniveaus trotz erheblichen Zubaus mit Anlagen, die nach EEG vergütet wurden, nicht anstieg.
      Die CO2-Zertifikate flossen in das EEXPreisniveau ein, ohne kenntlich gemacht zu werden. Die EEG-Umlage blieb zwangsläufig nur deshalb niedrig.

      Denn wäre der CO2-Zertifikateanteil aus dem EEX-Preis heraus gerechnet worden und hätte man so ein einheitliches Niveau mit der bis Ende 2004 relevanten Berechnung der EEG-Umlage beibehalten, wäre
      schon ab 2005 durch den wachsenden Zubau mit EEG-Anlagen die EEG-Umlage früher gestiegen…

      Durch die Einpreisung der CO2-Zertifikate in den EEX-Preis und dessen Nichtkenntlichmachung wurde diese Entwicklung der EEG-Umlage maskiert bzw. erst durch den Absturz des CO2-Zertifikatepreises in 2009 von ca. 30 €/t auf nun ca. 4 €/t wurde die EEG-Umlage wieder transparenter und um die CO2-Kosten demaskiert. Folglich wurde spiegelbildlich erst 2010 der gewachsene Umlageeffekt des EEG durch rasante Steigerungen deutlich und die Öffentlichkeit wie die Medien aufmerksam.”

      Plus der Zuwachs der EE-Erzeugung bei gleichzeitigem Rückgang des Gesamtstromverbrauchs und Ausweitung der Befreiungen für energieintensive Unternehmen.

      Alles mit realen Zahlen belegbar.
      Bei ihnen kommen nur Behauptungen, die sich durch nichts in der Realität belegen lassen!

      War mir klar, dass sie selbst diese so offensichtliche Erklärung nicht akzeptieren wollen.

      Was ist denn nun mit dem Widerspruch in dem Agora-Beitrag? Haben sie da eine Antwort? Oder wieder mal nicht?

      Antworten »
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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 07:54

        Peter Jensen sagt
        Denn zum 1. Januar 2005 wurden die CO2-Zertifikatepreise in den EEX-Preis eingerechnet bzw. eingepreist. Dadurch stieg der EEX-Preis im Verhältnis von ca. 1:0,7 zu den in den EEX-Preis eingerechneten CO2-Zertifikaten. Durch den Anstieg der CO2-Zertifikatepreise auf bis zu 30 €/MWh in 2008 stieg auch der EEX-Preis in diesem Verhältnis. Die fast spiegelbildliche Folge hingegen war, dass die EEG-Umlage angesichts des deshalb gestiegenen EEX-Preisniveaus trotz erheblichen Zubaus mit Anlagen, die nach EEG vergütet wurden, nicht anstieg.

        @Herr Jensen
        Um Missverständnisse auszuschließen eine Frage.

        Sehe ich das richtig, dass Sie, oder der Autor des Artikels sich wundern, dass trotz der Einpreisung der Co2 Zertifikaten die Umlage nicht gestiegen ist

        MfG

        Antworten »
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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 08:39

        Na na na, Herr Diehl, mal schön langsam jetzt!

        Bevor ich ihnen hier noch eine Frage beantworte, schulden sie mir noch ein paar Antworten.

        Was ist mit dem Widerspruch in dem Agora-Artikel bzgl. der älteren Kohlekraftwerke?
        Was ist mit dem angeblichen Zubau von 46 GW in China in 2014?
        Was ist mit dem angeblichen Geld, das da auf dem EEG-Konto „zuviel“ sein soll, obwohl ihre Vergütung nicht steigt?

        Ich könnte die Liste verlängern.

        Also bitte, nicht so voreilig mit ihren Fragen!

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 09:02

        Herr Jensen

        Es ist ja keine Frage, sondern geht nur darum Missverständnisse zu vermeiden.

        Also,sehe ich das richtig, dass Sie und der Autor des Artikels sich wundern, dass trotz Einpreisung der Zertifikate in die Börsenpreise, die Umlage nicht gestiegen ist.

        MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 09:40

        Nur weil sie ein Fragezeichen vergessen, wird aus einer Frage kein anderer Satz!

        Was ist mit dem Widerspruch in dem Agora-Artikel bzgl. der älteren Kohlekraftwerke?
        Was ist mit dem angeblichen Zubau von 46 GW in China in 2014?
        Was ist mit dem angeblichen Geld, das da auf dem EEG-Konto “zuviel” sein soll, obwohl ihre Vergütung nicht steigt?

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 10:45

        Na gut, dann will ich es Ihnen sagen, warum Sie sich vor dieser Klarstellung drücken.

        Zitat aus dem verlinkten Artikel.
        Durch den Anstieg der CO2-Zertifikatepreise auf bis zu 30 €/MWh in 2008 stieg auch der EEX-Preis in diesem Verhältnis. Die fast spiegelbildliche Folge hingegen war, dass die EEG-Umlage angesichts des deshalb gestiegenen EEX-Preisniveaus trotz erheblichen Zubaus mit Anlagen, die nach EEG vergütet wurden, nicht anstieg. Zitat Ende.

        Warum soll, so die Meinung des Autoren – und offensichtlich auch Ihre – wenn der Börsenpreis wegen der Einpreisung der Zertifikaten steigt, auch die Umlage steigen ??????

        Wenn Sie das bestätigen, was der Autor geschrieben hat, haben Sie ein weiteres mal offenbart, dass Sie mit den „verschleierten Regularien“ nicht vertraut sind. Sie hätten jetzt wahrscheinlich geschrieben keine Ahnung haben.

        Bei der Einpreisung der Zertifkaten in die Börsenpreise, hätte nämlich die Umlage „sinken“ müssen, weil die Differenz zu den Vergütungen geringer geworden ist. Sie ist nur deshalb nicht gesunken, weil der enorme Zubau damit kompensiert werden musste.

        Vor dem Hintergrund Ihres Kenntnisstand, sehe ich auch Ihre Liste mit Fragen, die ich ohne hin schon irgendwo beantwortet habe als erledigt an.

        MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 11:18

        Auweia, Herr Diehl, jetzt haben sie aber wieder ein Riesen-Eigentor geschossen!!!

        Mal davon abgesehen, dass sie sich seit Tagen um die Beantwortung meiner Fragen drücken, haben sie jetzt in ein paar Sätzen ihr nicht vorhandenen Kenntnisse öffentlich präsentiert!

        Denken sie lieber nochmal GAAAAANZ genau nach über das, was sie da geschrieben haben, bevor ich ihren Unsinn auseinander nehme.

        Und klären sie erstmal die Missverständnisse auf, die sie mit dem Agora-Artikel, dem PV-Zubau-Artikel in China und dem angeblichen „Restgeld“ auf dem EEG-Konto verursacht haben.

        Zu den Themen haben sie NOCH GAR NICHTS geantwortet. Die Behauptung, sie hätten geantwortet, ersetzt keine Antwort.

        Vorher erkläre ich ihnen ihren neuen Denkfehler nicht. Den müssen sie selber raus finden. Wie gesagt, nochmal GAAAANZ LAAANGSAM lesen, was in dem Artikel steht und was ie dazu schreiben.

        Auweia, Herr Diehl!!!

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 11:36

        Zitat aus dem Artikel.

        Durch die Einpreisung der CO2-Zertifikate in den EEX-Preis und dessen Nichtkenntlichmachung wurde diese Entwicklung der EEG-Umlage maskiert bzw. erst durch den Absturz des CO2-Zertifikatepreises in 2009 von ca. 30 €/t auf nun ca. 4 €/t wurde die EEG-Umlage wieder transparenter und um die CO2-Kosten demaskiert. Folglich wurde spiegelbildlich erst 2010 der gewachsene Umlageeffekt des EEG durch rasante Steigerungen deutlich und die Öffentlichkeit wie die Medien aufmerksam.” Zitat Ende.

        Das ist auch falsch. Denn ohne das alles entscheidende „Paradoxon“ ab 2010, das da lautet je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage, wäre der Absturz der Zertifikate gar nicht Umlagen steigend wirksam geworden.

        Im Gegenteil, vor 2010 als der EE Strom noch mit Pflichtbändern zugeteilt wurde, und durch zukaufen von konventionellem Strom die Versorger ihr Portfolio gestalten mussten, hätte der Absturz der Zertifikaten , wegen günstiger Beschaffung, mindestens ein Teil der Mehrkosten für die Pflichtbänder, sprich Umlage kompensiert.

        MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 11:46

        Wie gesagt, Herr Diehl, denken sie nochmal GAAAANZ LAAAANGSAM drüber nach.

        Ihre gebetsmühlenartige Wiederholung ihres „Paradoxon“-Beitrags ersetzt eigenes Denken nicht!

        Und bevor sie mir nicht meine Fragen beantworten, kriegen sie von mir auch keine Erklärung ihres Denkfehlers.

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 11:54

        Peter Jensen sagt

        Denken sie lieber nochmal GAAAAANZ genau nach über das, was sie da geschrieben haben, bevor ich ihren Unsinn auseinander nehme. –

        @Herr Jensen

        Zitat aus dem verlinkten Artikel.
        Durch den Anstieg der CO2-Zertifikatepreise auf bis zu 30 €/MWh in 2008 stieg auch der EEX-Preis in diesem Verhältnis. Die fast spiegelbildliche Folge hingegen war, dass die EEG-Umlage angesichts des deshalb gestiegenen EEX-Preisniveaus trotz erheblichen Zubaus mit Anlagen, die nach EEG vergütet wurden, nicht anstieg. Zitat Ende.

        Der Autor wundert sich, dass trotz der gestiegenen Börsenpreise durch die Zertifikate die Umlage nicht gestiegen ist.

        Wundern Sie sich auch darüber, das war meine Frage. Nun wundern Sie sich oder nicht.???

        Warum soll die Umlage steigen wenn der Börsenpreis steigt ??

        Und bitte nicht wieder mit Missverständnissen kommen .

        MfG

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 12:03

        Peter Jensen sagt:
        Wie gesagt, Herr Diehl, denken sie nochmal GAAAANZ LAAAANGSAM drüber nach.
        Ihre gebetsmühlenartige Wiederholung ihres “Paradoxon”-Beitrags ersetzt eigenes Denken nicht!
        Und bevor sie mir nicht meine Fragen beantworten, kriegen sie von mir auch keine Erklärung ihres Denkfehlers.

        @ Passt aber gar nicht zu Ihrem vollmundigen Auftreten, wie Sie sich jetzt davon stehlen.
        Ich war schon gespannt, was Sie auseinandernehmen wollen.

        MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 12:03

        Herr Diehl, so läuft das aber nicht! Wo bleibt ihre Kinderstube?

        Nur fordern geht nicht. Man muss auch mal geben.

        Also bitte beantworten sie erst meine Fragen! Dann helfe ich ihnen bei ihrem neuen Verständnisproblem!

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 12:06

        Was ist mit dem Widerspruch in dem Agora-Artikel?
        Was ist mit dem PV-Zubau in China in 2014?
        Was ist mit dem Geld, dass nach ihrer Meinung auf dem EEG-Konto „übrig“ sein soll?

        Sie sind erst mal dran!

        Dann erkläre ich ihnen ihren neuen Denkfehler!

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      Hans Diehl

      21. Juli 2015 um 13:06

      http://www.energiezukunft.eu/umwelt/politik/niedrigpreise-fuer-co2-zertifikate-lassen-eeg-umlage-steigen-gn10963/

      Die niedrigen Zertifikatspreise haben auch Einfluss auf den Strompreis für deutsche Privathaushalte: Fast wertlose CO2-Papiere senken den Einkaufspreis an der Strombörse. Resultat: Die Differenz zwischen dem Börsenstrompreis und den Vergütungssätzen, die Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen erhalten, steigt. Das wiederum hat zur Folge, dass die EEG-Umlage höher wird, da diese sich aus der Differenz zwischen Börsenstrompreis und EEG-Vergütungssätzen berechnet. Zitat Ende

      Im Umkehrschluss heißt das, steigende Zertifikat Preise, oder das Einpreisen der Zertifikate in den Börsenpreis – wie im von Jensen verlinkten Artikel genannt – lässt die Umlage sinken.

      MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 13:25

        Tja, Herr Diehl, da haben sie wohl wieder mal nicht richtig gelesen. Wie so oft.

        In dem Artikel, den ich verlinkt habe, ging es um die Zeit VOR 2010 (!!!). Das war da auch unser Thema. Sie beschreiben gerade die Situation ab 2010.

        Sortieren sie sich doch erstmal, bevor sie wieder alles durcheinanderbringen. Das macht es für uns alle einfacher.

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 17:45

        Tja, Herr Diehl, da haben sie wohl wieder mal nicht richtig gelesen. Wie so oft.
        In dem Artikel, den ich verlinkt habe, ging es um die Zeit VOR 2010 (!!!). Das war da auch unser Thema. Sie beschreiben gerade die Situation ab 2010.-

        @ Herr Jensen, unser Thema ist die verschleierten Regularien mit denen die nicht privilegierten Verbraucher nicht merken sollen, dass sie die niedrigen Industriepreise und mehr finanzieren.
        Gut, der Autor bezieht sich in seinem Artikel auf die Zeit vor 2010
        Aber auch da muss man – bei Kenntnis der Dinge – sich nicht wundern wenn die Einpreisung der Zertifikate keine Umlagenerhöhung bewirkt hat.
        Wenn man die Merit Order Kurve kennt, nach der die Preise ermittelt werden, weiß man, dass ganz rechts die teuren Gaskraftwerke stehen, die als erstes verdrängt werden. Mit anderen Worten die Senkung der Börsenpreise waren durch Verdrängen der teuren Gaskraftwerke so enorm, dass die Einpreisung der Zertifikate kompensiert wurden und die Umlage nicht ansteigen musste.

        Da musste nichts kenntlich gemacht werden wie es im Artikel heißt
        Zitat: Die CO2-Zertifikate flossen in das EEXPreisniveau ein, ohne kenntlich gemacht zu werden. Die EEG-Umlage blieb zwangsläufig nur deshalb niedrig.Zitat Ende.
        Die Beschaffungskosten – um den EE Strom zu ergänzen – , hatten nun mal einen Preis, „einschließlich“ der Zertifikaten, und verhinderten trotzdem noch einen Anstieg der Umlage..
        Habe ich ja auch in meiner Beschreibung von vor 2010 zum Ausdruck gebracht, dass damals sinkende Beschaffungskosten, in Folge des Merit Order Effektes, die Mehrkosten ( Umlage ) kompensieren konnten.

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 17:47

        Fortsetzung.
        Weiteres Zitat:
        erst durch den Absturz des CO2-Zertifikatepreises in 2009 von ca. 30 €/t auf nun ca. 4 €/t wurde die EEG-Umlage wieder transparenter und um die CO2-Kosten demaskiert. Folglich wurde spiegelbildlich erst 2010 der gewachsene Umlageeffekt des EEG durch rasante Steigerungen deutlich und die Öffentlichkeit wie die Medien aufmerksam.” Zitat Ende.

        Diese Aussage des Autoren ist insofern falsch, weil ohne das „Paradoxon“ ab 2010 der Absturz der Zertifikate die Umlage nicht eine rasante Steigerung erfahren hätte, sondern ähnlich wie durch MOE die Mehrkosten ( Umlage ) kompensiert worden wären.

        Da wurde kein gewachsener Umlageeffekt deutlich gemacht, sonder lediglich die Einsparung durch die EE, die vor 2010 noch Umlagen kompensierend wirkten, in die Umlage als Steigerung rein gepackt.

        So und das alles sollen Ihrer Meinung nach keine verschleierten Regularien sein, die hier das Thema sind.

        Fragen Sie mal ihren Nachbarn ob er weiß warum er so viel Umlage zahlt.

        MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 19:07

        Herr Diehl, ich stelle gerade wieder fest, dass sie GAR NICHTS verstanden haben!

        Weder haben sie verstanden, was in dem Text drin steht, noch verstehen sie das aktuelle EEG-System und ganz offensichtlich haben sie auch das frühere EEG-System vor 2010 nicht verstanden!

        Ich versuche mal so einfach wie möglich, es ihnen zu erklären:

        Angenommen: im Dez 2004 bekommt ein EVU ein Monatsband zugeteilt von 100 MW. Die EEG-Vergütung dafür liegt bei 15 EUR/MWh also 1.500 EUR.
        Nun kann sich das EVU diese Kosten wieder von den Haushalten zurückholen, muss sich dabei aber die eingesparten Beschaffungskosten entgegenrechnen lassen. Denn die Menge von 100 MW hätte das EVU ja sonst am Markt beschaffen müssen. Der Referenzwert für diese Rechnung ist der Börsenpreis zum jeweiligen Zeitpunkt. Sagen wir der liegt bei 80 EUR/MWh, also wären die Beschaffungskosten des EVU für 100 MW 800 EUR gewesen.
        Die Differenz von 1.500 zu 800 EUR kann das EVU auf die Endkunden umlegen. Das sind 700 EUR, die damalige individuelle EEG-Umlage.
        Im nächsten Monat (Jan 2005) bekommt das EVU wegen höherer EE-Zubauraten und -produktion ein Band von 110 MW. Der Preis ist noch immer 15 EUR/MWh, also diesmal 1.650 EUR.
        Durch den Zuwachs an EE wäre der Börsenpreis an der EEX nun gesunken. Sagen wir auf 7,5 EUR/MWh. Die Beschaffungskosten des EVU für 100 MW wären also 750 EUR gewesen. Die Differenz von 1.650 EUR zu 750 EUR beträgt 900 EUR. Dies wäre die neue EEG-Umlage des EVU gewesen. Sie wäre gestiegen! Nun wurden aber in 2005 die CO2-Zertifikate eingeführt, die sich auch auf den Börsenpreis ausgewirkt haben. Der Börsenpreis hat sich durch die CO2-Zertifikate erhöht, in der Spitze im Verhältnis von 1:0,7!!!

        Also war der Börsenvergleichswert im nächsten Monat nicht 7,5, sondern sagen wir 7,9 EUR/MWh. Also wären die Beschaffungskosten des EVU nicht 750, sondern 790 gewesen. Die Differenzkosten wären also nicht 900, sondern 860. Die Umlage steigt also weniger!

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 19:17

        … weil die Differenzkosten zum Börsenpreis geringer waren als ohne CO2-Zertifikate.

        Erst als die CO2-Zertifikate wieder einen so neidrigen Preis erreicht hatten, dass sie sich kaum noch auf den Börsenpreis ausgewirkt haben (und das war in 2009!!!), hatten wir mit einem Jahr Versatz eine Erhöhung der dann bundesweiten EEG-Umlage. Nämlich in 2010.

        Dieser Effekt, zusammen mit dem weiteren EE-Zubau, dem Rückgang des Gesamtstromverbrauchs und der Ausweitung der Industrieprivilegien führten zu einem starken Anstieg der Umlage.

        Auch vor 2010 wurden die Gesamtmengen an Überschussstrom, egal ob sie nun aus EE oder konv. Anlagen stammten, an der Börse verkauft. Die „Wälzung“ auf die EVUs war ja nur rechnerisch durch die EE. Im Stromnetz ist es egal, welcher Strom von wo nach wo fließt. All der Strom, der über den Bedarf produziert wurde, ging in den Börsenhandel!

        Meine Zahlen sind frei gewählt, um das Prinzip zu erläutern. Tatsächlich bewegen wir uns auf niedrigerem Niveau, was die Preissenkungen durch EE und die Preiserhöhung durch CO2-Zertifikate angeht. Aber das rechnet sich hier nicht so anschaulich. Es ging mir darum, das Prinzip zu erklären. Also mäkeln sie jetzt nicht an den Zahlen rum!

        Und nun benatworten sie bitte auch mal meine Fragen!

        – Widerspruch im Agora-Artikel
        – PV-Zubau in China in 2014
        – angeblich „übriges Geld“ auf dem EEG-Konto

        Ich habe ihre Frage beantwortet. Sie drücken sich um ihre Antworten. Entweder wissen sie die nicht, oder es ist ihnen unangenehm, weil sie wissen, dass sie mal wieder falsch lagen!

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        Hans Diehl

        21. Juli 2015 um 22:46

        Peter Jensen sagt.
        Herr Diehl, ich stelle gerade wieder fest, dass sie GAR NICHTS verstanden haben!
        Weder haben sie verstanden, was in dem Text drin steht, noch verstehen sie das aktuelle EEG-System und ganz offensichtlich haben sie auch das frühere EEG-System vor 2010 nicht verstanden!
        Ich versuche mal so einfach wie möglich, es ihnen zu erklären:

        @ Herr Jensen
        Jenseits Ihrer Feststellung, mache ich es noch einfacher und allgemein verständlich in Wort Bild.
        Vorgetragen vom Chef des Fraunhofer Instituts, die sich intensiv damit beschäftigen.
        Der nennt das, was ab 2010 geschehen ist, im folgenden Video, die größte Schweinerei des Energiesystems.
        https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

        Man achte auf die Grafik die er dabei benutzt. Bis 2009 war die Welt noch in Ordnung, und dann wurde das „Paradoxon“ wirksam.
        MfG

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        Peter Jensen

        21. Juli 2015 um 23:55

        Okay, ich sehe schon, sie sind nur ein ignoranter, nörgelnder Rentner, der vom Thema keine Ahnung hat, sich hinter Propaganda-Artikeln versteckt, sich das selbständige Denken abgewöhnt hat, Fragen nicht beantwortet und sich beim Kommentieren und Recherchieren keine Mühe gibt.

        Sowas nennt man dreist oder unverschämt oder frech… wie sie wollen. Ein Diskussionsgegner auf Augenhöhe sind sie jedenfalls nicht.

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        Hans Diehl

        22. Juli 2015 um 00:17

        Peter Jensen fragt.

        Widerspruch im Agora-Artikel –
        PV-Zubau in China in 2014 –
        angeblich “übriges Geld” auf dem EEG-Konto

        Herr Jensen
        Damit es Ruhe gibt.

        Betreffend Zubau in China, habe ich bei EIKE einem User der Feststellt, dass China es anders macht als Deutschland so beiläufig einen Link gepostet, mit der Frage ob er das auch gelesen hätte. Offensichtlich habe ich nicht zu Ende recherchiert, wie Sie nun heraus gefunden haben. Hat mich auch weiter nicht interessiert, weil mein Lieblingsthema bekanntlich ein anderes ist.

        Betreffend übriges Geld auf dem EEG Konto, brauchen Sie nur die Grafik auf dem Video des Prof. zu betrachten. Ab 2009 die Ausgaben für Vergütungen „nur“ verdoppelt, und die Einnahmen durch die Umlage aber verfünffacht
        Da muss doch nach Adam Riese was übrig bleiben oder???

        Betreffend Widerspruch im Agora Artikel, da weiß ich wirklich nicht welchen Sie meinen.
        Könnten Sie mir mal einen Tipp geben.

        MfG

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        Hans Diehl

        22. Juli 2015 um 00:41

        Peter Jensen sagt.
        Okay, ich sehe schon, sie sind nur ein ignoranter, nörgelnder Rentner, der vom Thema keine Ahnung hat, sich hinter Propaganda-Artikeln versteckt, sich das selbständige Denken abgewöhnt hat, Fragen nicht beantwortet und sich beim Kommentieren und Recherchieren keine Mühe gibt. –

        Herr Jensen, im Gegensatz zu Ihnen, nenne ich Quellen, die meine Thesen untermauern, und Sie nennen das hinter Propaganda verstecken.

        Das Video vom Fraunhofer Chef, wo die Realität dargestellt wird, passt Ihnen diesmal nicht ins Konzept, deshalb ist das Propaganda.
        An anderer Stelle wo Veröffentlichungen von denen in Ihr Konzept gepasst haben, nannten Sie die unverdächtig.

        Damit Sie nicht so übermütig werden muss ich Sie wieder mal an Ihre Peinlichkeit erinnern. Wo Sie beim Recherchieren auf zwei Argumentationen gekommen sind, wo es nur eine gibt.

        Zitat Jensen: Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht?

        MfG

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        Peter Jensen

        22. Juli 2015 um 00:52

        Okay, ihre Antworten sprechen für sich. Dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen.

        Der Rest steht in den mehr als 100 Kommentaren vorher. Und wenn sie den Widerspruch im Agora-Artikel suchen, lesen sie bitte mal genau nach. Hab ich ihnen ja schon öfter gesagt, das sie sich mehr Mühe beim Lesen geben sollen!
        Ich hab keine Lust, wirklich alles doppelt und dreifach zu wiederholen. Sie kriegen schon so genug Wiederholungen von mir geliefert, ohne dass es irgendwas bringt.

        Allein ihre Vermutung mit dem „übrigen Geld“ ist so lächerlich absurd und dumm, wenn sie meinen, dass bei zwei völlig verschiedenen Grundgesamtheiten die prozentuale Entwicklung gleich laufen müsste. Aber auch das hab ich ihnen schon mehrfach erklärt. Sie wollen es einfach nicht verstehen. Ihre Ideologie steht! Da helfen keine Fakten!

        Und was sie „mit Quellen untermauern“ nennen, ist tatsächlich nichts weiter als „verstecken hinter Propaganda-Artikeln.
        Sie posten doch in schöner Regelmäßigkeit immer wieder denselben Unsinn. Und wenn man sie auf Fehler hinweist, posten sie einfach einen anderen Unsinn und so weiter und nach 3 Wochen beginnen sie wieder mit der ollen Kamelle vom Anfang. So geht das seit über einem Jahr hier und bei EIKE.

        Und nur jemandem, der das EEG-System nicht versteht, kommt es paradox vor, dass die Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse sinken. Jedem anderen ist das völlig logisch!

        Antworten »
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    Hans Diehl

    20. Juli 2015 um 20:30

    Der Stromüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht, so heißt es in der Überschrift.

    Das kommt daher , weil ab 2010 mit der EEG Neuordnung die EE an die Börse verpflichtet wurden, und da für Überschuss sorgen, ( aus logischen Gründen nur kaufmännisch ) der die Preise senkt. Dazu kommt, dass ab 2010 das Paradoxon gilt das da lautet „ Je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto mehr müssen die Verbraucher Umlage zahlen.

    Mit diesen niedrigen Börsenpreisen, finanzieren die nicht privilegierten Verbraucher, über die Umlage, sowohl den billigen Industriestrom, als auch lukrative Exportgeschäfte, oder Ertragsoptimierungen wie man der folgenden Untersuchung ab Seite 4 entnehmen kann.
    http://www.greenpeace-energy.de/uploads/media/Studie_Ertragsoptimierung_von_Kraftwerken_durch_EEG-Regelungen.pdf

    Ein komplexes System und ein Teil der verschleierten Regularien von denen im Artikel des Herrn Höhle die Rede ist.

    Wie dieses lobbyistisch geprägte „Paradoxon “ ab 2010 funktioniert ist im Folgenden deutlich gemacht.
    http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent
    Der steigende Anteil erneuerbarer Energien führt am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise a

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      Hans Diehl

      20. Juli 2015 um 20:41

      Fortsetzung.

      Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage (s. Schaubild) für die Verbraucher rasant an. Im Umkehrschluss bedeutet ein höherer Börsen-Strompreis für den EEG-Strom eine sinkende EEG-Umlage. Zitat Ende

      Das war vor 2010 anders. Da wurde der EE Strom den Versorgern mit Pflichtbändern zugeteilt, die mussten die EE Vergütungen bezahlen. Der EE Strom konnte nicht als Überschuss missbraucht werden, der zu der ab 2010 so rapide ansteigenden Umlage führt..

      Die Versorger hatten den EE Strom in ihrem Portfolio, und die Mehrkosten die bei ihnen wegen der Vergütungen dafür anfielen, war die Umlage.

      Wenn damals die Beschaffungskosten, sprich Börsenpreise sanken, konnte ein Teil der EE Mehrkosten ( Umlage ) kompensiert werden.

      Gegenwärtig ist es gerade umgekehrt, wenn nach dem heutigen System die Börsenpreise sinken, wird die Umlage erhöht.

      Ich speise seit 1992 ein. Wir hatten bis 2010 bundesweit je nach Geschäfts oder Einkaufsmodel der Versorger, die unterschiedlichsten Umlagen.
      Herr Jensen wird jetzt wieder im Karree springen und versuchen, seinem Auftrag gemäß, diese verschleierten Regularien abzustreiten.

      MfG

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        Peter Jensen

        20. Juli 2015 um 22:34

        Der Herr Jensen springt nicht im Kreis, sondern recherchiert mal kurz in seinem umfangreichen Archiv zum EEG und Energiemarkt. Etwas, was Herr Diehl auch mal machen sollte, anstatt immer nur mit gefährlichem Halbwissen zu protzen und ungeprüft irgendwelche vermeintlich passenden Zitate/Beiträge zu verlinken.

        Lesen sie mal hier ab Seite 2 über die Berechnung der EEG-Umlage vor und nach 2004 und was dann so ab 2009 passierte. Hoffe, sie verstehen, was da steht. Und wenn sie das verstehen, dann verstehen sie auch, wieso die EEG-Umlage erst ab 2010 so stark angestiegen ist. Zusätzlich zu den Gründen, die ich ihnen hier schon mehrfach genannt habe.

        Da bleibt für ihre Vermutungen über die Entwicklung der EEG-Umlage eigentlich kein Raum mehr. Ihre Vermutungen entstammen eh nur den Propagandaschriften der EE-Lobby.

        http://www.sturmimwald.de/files/content/Wirtschaftlichkeit/Aktuelle%20EEG-induzierte%20Wirkungen%20auf%20den%20Strommarkt.pdf

        Warte auf ihre nächste falsche Behauptung, die ich richtig stellen kann.

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          Peter Jensen

          21. Juli 2015 um 00:40

          Falls sie den verlinkten Beitrag nicht lesen wollen, zitiere ich mal draus:

          „Denn zum 1. Januar 2005 wurden die CO2-Zertifikatepreise in den EEX-Preis eingerechnet bzw. eingepreist. Dadurch stieg der EEX-Preis im Verhältnis von ca. 1:0,7 zu den in den EEX-Preis eingerechneten CO2-Zertifikaten. Durch den Anstieg der CO2-Zertifikatepreise auf bis zu 30 €/MWh in 2008 stieg auch der EEX-Preis in diesem Verhältnis. Die fast spiegelbildliche Folge hingegen war, dass die EEG-Umlage angesichts des deshalb gestiegenen EEX-Preisniveaus trotz erheblichen Zubaus mit Anlagen, die nach EEG vergütet wurden, nicht anstieg.
          Die CO2-Zertifikate flossen in das EEXPreisniveau ein, ohne kenntlich gemacht zu werden. Die EEG-Umlage blieb zwangsläufig nur deshalb niedrig.

          Denn wäre der CO2-Zertifikateanteil aus dem EEX-Preis heraus gerechnet worden und hätte man so ein einheitliches Niveau mit der bis Ende 2004 relevanten Berechnung der EEG-Umlage beibehalten, wäre
          schon ab 2005 durch den wachsenden Zubau mit EEG-Anlagen die EEG-Umlage früher gestiegen…

          Durch die Einpreisung der CO2-Zertifikate in den EEX-Preis und dessen Nichtkenntlichmachung wurde diese Entwicklung der EEG-Umlage maskiert bzw. erst durch den Absturz des CO2-Zertifikatepreises in 2009 von ca. 30 €/t auf nun ca. 4 €/t wurde die EEG-Umlage wieder transparenter und um die CO2-Kosten demaskiert. Folglich wurde spiegelbildlich erst 2010 der gewachsene Umlageeffekt des EEG durch rasante Steigerungen deutlich und die Öffentlichkeit wie die Medien aufmerksam.“

          Verstanden Herr Diehl?

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    Hans Diehk

    20. Juli 2015 um 16:02

    Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht. Der Export von Strom war 2012 höher als der Import. Die großen Konzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall können die Exportpreise niedrig halten, denn die Kosten für die Energiewende werden von den Verbrauchern getragen.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/04/deutsche-steuerzahler-finanzieren-export-boom-der-strom-konzerne/

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    Hans Diehl

    20. Juli 2015 um 14:13

    Nicht nur den niedrigen Industriepreis finanzieren die nicht privilegierten Verbraucher, sonder auch den zunehmenden Export.

    Siehe hier:
    Neuer Rekord beim Stromexport.
    Angetrieben wurde die Nachfrage nach deutschem Strom im Ausland von abermals gesunkenen Preisen an der Strombörse, die im europäischen Vergleich zu den niedrigsten gehören.

    http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/neuer-rekord-beim-stromexport/

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      Peter Jensen

      20. Juli 2015 um 15:22

      Trotz aller Behauptungen von Herrn Diehl und Herrn Höhle finanzieren die nicht privilegierten Endverbraucher mit der EEG-Umlage ausschließlich die Vergütung der EE-Anlagenbetreiber!
      Denn dafür ist die EEG-Umlage da!
      Damit Herr Diehl und andere EE-Anlagenbetreiber ihr Geld bekommen.
      Ein Teil der Vergütung kommt aus den Börsenerlösen, der Rest aus der EEG-Umlage. Da können Herr Diehl und Herr Höhle noch tausend mal was anderes behaupten. Die EEG-Umlage dient einzig und allein der Bezahlung der EEG-Vergütung.

      Wenn man allerdings die Zahlungsflüsse im EEG-System nicht versteht, dann kommen solche falschen Aussagen zustande wie: die EEG-Umlage finanziert niedrige Börsenpreise und jetzt völlig absurd: den Export!

      Der Export kommt zustande, wenn mehr Strom produziert wird als in Deutschland verbraucht wird. Und nicht, weil wir EEG-Umlage zahlen. Was ist das denn für ein unglaublicher Unsinn?!?!?!?!?

      Und den Widerspruch in dem Agora-Beitrag, dass ältere Kohlekraftwerke einerseits unter dem Zuwachs der sog. EE leiden und immer öfter abgeschaltet werden müssen, aber andererseits ihr „Heil im verstärkten Export“ suchen, muss man mir mal erklären.
      Denn wenn die alten Kohlekraftwerke aufgrund ihrer höheren Grenzkosten an der Börse gar nicht zum Zuge kommen, wie sollen sie dann an der Börse Strom ins Ausland verkaufen???

      Eigentlich müsste ja Herr Diehl diesen Widerspruch aufklären können, er hat ihn ja schließlich hier verlinkt. Aber wahrscheinlich hat er wieder nur die Überschrift gelesen, gemeint, es würde in seinen Kram passen und dann copy and paste gemacht. Wie schon bei dem verlinkten Artikel bei EIKE, wo er von PV-Zubau von 46GW in China allein in 2014 gejubelt hat. Oder wie schon bei so vielen anderen Artikeln vorher, die er einfach ohne Gegencheck verlinkt.
      Also ist es wohl ratsam, nicht auf eine Erklärung von Herrn Diehl zu warten.

      (Agora ist übrigens eine der größten EE-Lobbyorganisationen, finanziert von Milliarden-schweren Umweltstiftungen aus Europa und USA)

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    Peter Jensen

    20. Juli 2015 um 06:46

    Hans Diehl sagt:

    „Wie so falsch, Sie bestätigen doch gerade was ich oben geschrieben habe.
    Fakt ist, dass Sie mit Ihrer Meinung falsch lagen, und das so hin drehen wollen, als ob ich falsch formuliert hätte.“

    Oh Mann… 🙂 Wenn es ihnen nun besser geht. Dann sind wir uns ja einig. Sie haben etwas geschrieben und ich hab es anders verstanden, als sie es gemeint haben. Ein Missverständnis eben. Fein! Nur hab ich das schon vor 3 Tagen gesagt.

    Dann können wir ja da jetzteinen Haken dran machen und uns wieder fachlichen Fragen widmen.

    Was ist denn jetzt mit dem angeblichen PV-Zubau in China von 46 GW, den sie bei EIKE so freudig begrüßt haben?

    Und was ist mit dem Geld, dass da angeblich auf dem EEG-Konto übrig sein soll, obwohl sie gar keinen cent mehr Vergütung bekommen (alles ihre Formulierungen, ich geb es nur wieder, nicht dass sie das später als meine Meinung bezeichnen)?

    In diesem Zusammenhang können sie auch meine einfache Sachaufgabe lösen, die ich ihnen zu genau diesem Thema gestellt habe.

    Und welche „verschleiernden Regulierungen“ sind das, von denen da oben im Text die Rede ist und die sie ja auch angeblich kennen?

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    Peter Jensen

    19. Juli 2015 um 13:09

    Im übrigen können sie immer noch keine der angeblich „verschleiernden Regulierungen“ nennen. Welche sollen das denn sein? Wo stehen die? Und was verschleiern die denn?

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    Peter Jensen

    19. Juli 2015 um 08:49

    Sagen sie mal Herr Diehl, was stimmt denn eigentlich mit ihnen nicht? Sie rauschen hier tagelnag it den Ärmeln und plustern sich auf bei einer absoluten Nebensächlichkeit.

    Sie haben sich missverständlich ausgedrückt. Ich habe es dann auch missverstanden. Das ist alles!

    Ich habe geschrieben, wie ich es verstanden habe, sie haben geschrieben, wie es gemeint war. Fertig. Was gibt’s da noch groß zu zu sagen. Ist ja schon fast krankhaft, wie sie sich an dieser Banalität abarbeiten.

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      Hans Diehl

      19. Juli 2015 um 10:59

      Peter Jensen sagt

      Sagen sie mal Herr Diehl, was stimmt denn eigentlich mit ihnen nicht? Sie rauschen hier tagelnag it den Ärmeln und plustern sich auf bei einer absoluten Nebensächlichkeit.
      Sie haben sich missverständlich ausgedrückt. Ich habe es dann auch missverstanden. Das ist alles!
      Ich habe geschrieben, wie ich es verstanden habe, sie haben geschrieben, wie es gemeint war. Fertig. Was gibt’s da noch groß zu zu sagen. Ist ja schon fast krankhaft, wie sie sich an dieser Banalität abarbeiten.

      Herr Jensen, ich hätte mich an Ihrer Stelle nicht mehr gemeldet, um aus dieser peinlichen Situation raus zukommen. Wenn Sie das als Nebensächlichkeit bezeichnen, ist das ein Zeichen für mich, dass Sie mit dem System Probleme haben.

      Für jemand der sich mit den „verschleierten“ Geldflüssen auf dem EEG Konto auskennt, ist da nichts missverständlich.

      Ich habe die Realität beschrieben, und kritisiert, dass die Erlöse für EE Strom auf dem EEG Konto immer weniger werden, dafür die Umlage immer höher und letztendlich auf dem EEG Konto sich Milliarden ansammeln.

      Dann schreiben Sie was denn nun, weniger Erlöse oder zu viel auf dem EEG Konto, und unterstellen mir Verwirrung.

      Wenn Sie die Geldflüsse auf dem EEG Konto kennen würden, hätten Sie wissen müssen, dass das eine das andere nicht ausschließt, weil die Verbraucher mit einer höheren Umlage die geringeren Erlöse kompensieren.
      Verschleierte Regularien ist der Kernpunkt des Artikels von Herrn Höhle, und Sie sind offensichtlich auch ein Opfer dieser Verschleierung.

      Hier zur Erinnerung, was Sie geschrieben haben.

      Zitat Jensen: Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht?

      MfG

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        Peter Jensen

        19. Juli 2015 um 12:34

        Herr Diehl, ist es wieder zu warm bei ihnen oder warum machen sie so einen Affen hier? Peinlich ist das nur für sie. Jetzt wischen sie sich bitte erst mal den Schaum vom Mund!
        Es gab ein Missverständnis in ihrer Formulierung. Auf dem EEG-Konto gehen sowohl die Erlöse aus dem Börsenverkauf ein als auch die EEG-Umlage.
        Sie haben formuluiert: „Wie die geringen, und immer geringer werdenden Erlöse auf dem EEG Konto,… “
        Das war in dem Moment missverständlich! Begreifen sie das nicht? Ich habe das so verstanden, dass sie das Geld meinen, welches insgesamt auf dem EEG-Konto eingeht und nicht nur die Börsenerlöse.
        DAS WAR DAS MISSVERSTÄNDNIS!
        Und wie wenig sie tatsächlich von den Zahlungsflüssen im EEG verstehen, obwohl ich ihnen diese schon seit über einem Jahr mit einfachsten Beispielen erkläre, zeigen sie mit dieser Äußerung:
        „Jeder der hier mitliest und rechnen kann, davon gehe ich mal aus, kann nachvollziehen, dass wenn die Börsenpreise sinken, und in Folge dessen die Verbraucher mehr Umlage zahlen, ohne dass meine Vergütung auch nur um 0,00X Cent steigt, da Geld übrig bleiben muss.“
        Bitte WO soll da Geld übrig bleiben? Sie haben es nicht verstanden! Das ist das Problem! Und die wirklich einfache Sachaufgabe, die sie lösen sollten und die ihren Fehler zeigt, haben sie bis heute nicht lösen können.
        Denselben Unsinn haben sie hier nochmal geschrieben: „Siehe die Milliarden die sich auf dem EEG Konto ansammeln. Geld, das da eingeht, obwohl für Ausgaben ( Vergütungen ) nicht 0,00X mehr benötigt werden.“
        Auch damit zeigen sie, dass sie die Zahlungsflüsse im EEG-System nicht verstanden haben.
        Und wieviel man allgemein von ihren Beiträgen halten kann, haben sie ja bei EIKE wieder gezeigt. PV-Zubau in China in 2014 angeblich bei 46 GW. Das war da ihre Jubelmeldung! Eine einfache Recherche weiterer Artikel widerlegt ihre Behauptungen.
        http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-beste-investment-in-erneuerbare-energie-nicht-investieren/
        Und so geht das mit ihnen immer.

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        Hans Diehl

        19. Juli 2015 um 13:45

        Peter Jensen sagt.

        Sie haben formuluiert: “Wie die geringen, und immer geringer werdenden Erlöse auf dem EEG Konto,… ” Das war in dem Moment missverständlich! Begreifen sie das nicht? Ich habe das so verstanden, dass sie das Geld meinen, welches insgesamt auf dem EEG-Konto eingeht und nicht nur die Börsenerlöse.

        @Herr Jensen
        Nicht raus winden.
        Wie Sie das verstehen, ist Ihr Problem, ich habe jedenfalls auf der Grundlage der Realität formuliert, dafür haben Sie mich als verwirrt bezeichnet Ganz Ihrem Diskussionsstil entsprechend, erst einmal sind die anderen blöd.

        Missverständlich kann das in keinem Moment für jemand sein, der das verschleierte System kennt
        Ich habe ganz deutlich von „Erlösen“ geschrieben. Jeder, der die Geldflüsse auf dem EEG Konto kennt weiß, dass die Erlöse für den EE Strom, nicht das gesamte Geld ist, was auf dem EEG Konto eingeht.

        MfG

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        Peter Jensen

        19. Juli 2015 um 13:53

        Machen sie sich nicht lächerlich, Herr Diehl. Sie haben durch eine Formulierung ein Missverständnis erzeugt.

        Und bei ihnen gibt es viele Missverständnisse.

        PV-Zubau in China? Schon vergessen?

        Oder:

        “Jeder der hier mitliest und rechnen kann, davon gehe ich mal aus, kann nachvollziehen, dass wenn die Börsenpreise sinken, und in Folge dessen die Verbraucher mehr Umlage zahlen, ohne dass meine Vergütung auch nur um 0,00X Cent steigt, da Geld übrig bleiben muss.”

        Oder:

        “Siehe die Milliarden die sich auf dem EEG Konto ansammeln. Geld, das da eingeht, obwohl für Ausgaben ( Vergütungen ) nicht 0,00X mehr benötigt werden.”

        Eben weil sie die Zahlungsflüsse im EEG nicht begriffen haben und sie sich zusätzlich keine Mühe geben beim Recherchieren und Schreiben ihrer Kommentare entstehen eben Missverständnisse.

        Wann lösen sie endlich die einfache Sachaufgabe? Zu schwer für sie? Oder zu heiß draussen?

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        Hans Diehl

        19. Juli 2015 um 18:14

        Peter Jensen sagt.
        Machen sie sich nicht lächerlich, Herr Diehl. Sie haben durch eine Formulierung ein Missverständnis erzeugt.
        Und bei ihnen gibt es viele Missverständnisse.

        @Herr Jensen
        Offensichtlich ist Ihre Aufgabe – von wem auch immer – nicht auf das letzte Wort zu verzichten, sonst würden Sie sich diese Peinlichkeit ersparen.

        Übrigens, die von Ihnen hier gebetsmühlenartig gestellte Aufgabe, habe ich an anderer Stelle schon einige mal erklärt.

        Sollten sie es schaffen über Ihren Schatten zu springen, und mich vom Makel der „Verwirrung“ befreien, werde ich es Ihnen ein weiteres mal erkläreen.

        MfG

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        Peter Jensen

        19. Juli 2015 um 18:24

        „Makel der Verwirrung“…

        Auweia, das hat sie aber sehr mitgenommen. 🙂

        Sie haben eben nun mal Verwirrung gestiftet. Sowas kommt vor. Ein simples Missverständnis durch ihre Formulierung. Ist kein Beinbruch. Zumal das bei ihnen ja nun öfter passiert.

        Siehe PV-Zubau in China in 2014 von 46 GW. Man hätte es fast glauben können. So überzeugt, wie sie da bei EIKE aufgetrumpft sind. Am Ende haben sie damit nur verwirrt.

        Oder ihre Annahme. dass da irgendwo Geld übrig bleiben müsste, wenn die Umlage steigt, obwohl doch ihre Vergütung gar nicht gestiegen ist. Wer sowas schreibt, stiftet eben Verwirrung und zeigt, dass er den Zahlungsfluss des EEG überhaupt nicht verstanden hat.
        Dabei hab ich ihnen den schon seit mehr als 1 Jahr erklärt.

        Und die einfache Sachaufgabe haben sie überhaupt nicht gelöst. Sie haben viel drumherum geredet und mir vorgeworfen, ich würde das EEG-System nicht verstehen. Aber die Aufgabe haben sie nicht gelöst. Wahrscheinlich wissen sie schon gar nicht mehr, welche Aufgabe ich eigentlich meine.

        In der Schule würde unter ihrer Arbeit jetzt stehen: Thema verfehlt.

        Also seien sie doch bitte so freundlich und konzentrieren sich mal auf die Aufgabe. Schließlich beantworte ich ja auch jede ihrer Fragen.

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        Hans Diehl

        19. Juli 2015 um 19:09

        Peter Jensen sagt.
        Makel der Verwirrung”…Auweia, das hat sie aber sehr mitgenommen. 
        Sie haben eben nun mal Verwirrung gestiftet. Sowas kommt vor. Ein simples Missverständnis durch ihre Formulierung. Ist kein Beinbruch. Zumal das bei ihnen ja nun öfter passiert
        +
        @Herr Jensen
        Die Verwirrung als solche hat mich weniger getroffen, als viel mehr die Dreistigkeit, dass das jemand einem anderen unterstellt, um von seiner Peinlichkeit der Unkenntnis abzulenken.
        Es kann ja schließlich jeder nachlesen, dass ich deutlich von Erlösen geschrieben habe, und Sie der Meinung sind, oder waren, dass das die gesamten Einnahmen auf dem EEG Konto sind.
        Wenn ich mit dieser eindeutigen Aussage Verwirrung gestiftet habe, dann nur bei denjenigen, die sich nicht 100%ig auskennen.

        MfG

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        Peter Jensen

        19. Juli 2015 um 19:24

        Zitat Diehl:

        „Es kann ja schließlich jeder nachlesen, dass ich deutlich von Erlösen geschrieben habe, und Sie der Meinung sind, oder waren, dass das die gesamten Einnahmen auf dem EEG Konto sind.“

        FALSCH, Herr Diehl! Ich war der Meinung, dass sie alle Einnahmen auf dem EEG-Konto meinten und nicht nur die Erlöse aus dem Börsenverkauf.

        Und nachdem, was sie sonst so an falschen Dingen über das EEG und die sog. EE schreiben, kann man schon mal annehmen, dass sie da wieder was durcheinandergebracht haben.

        Wie mit dem angeblichen PV-Zubau von 46 GW in China im Jahr 2014 oder den Quatsch mit dem übrig gebliebenen Geld auf dem EEG-Konto.

        Auffällig, wie sie diese Peinlichkeit immer schön ignorieren und gar nicht mehr drauf eingehen. Haben sie wohl selbst eingesehen, dass das etwas wirr war. Oder?
        Genau so wie sie die einfache Sachaufgabe ständig ignorieren.

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        Hans Diehl

        19. Juli 2015 um 23:26

        Peter Jensen sagt.
        Es kann ja schließlich jeder nachlesen, dass ich deutlich von Erlösen geschrieben habe, und Sie der Meinung sind, oder waren, dass das die gesamten Einnahmen auf dem EEG Konto sind.”
        FALSCH, Herr Diehl! Ich war der Meinung, dass sie alle Einnahmen auf dem EEG-Konto meinten und nicht nur die Erlöse aus dem Börsenverkauf.

        Herr Jensen
        Wie so falsch, Sie bestätigen doch gerade was ich oben geschrieben habe.
        Fakt ist, dass Sie mit Ihrer Meinung falsch lagen, und das so hin drehen wollen, als ob ich falsch formuliert hätte.

        Ich mach jetzt Schluss mit dem Spielchen. Ihre krampfhaftes Bemühen sich da raus zureden, ist ja nun nachhaltig dokumentiert.

        MfG

        Antworten »
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    Hans Diehl

    17. Juli 2015 um 09:12

    Peter Jensen sagt
    “Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt.”
    Ich habe ihnen diesen Satz schon erklärt. Sie müssen nur mal endlich richtig lesen lernen.

    @Herr Jensen
    Jetzt erkläre ich Ihnen mal, was Sie geschrieben haben.
    Zitat Jensen:
    Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende.

    Wenn ich jammere, dass auf dem EEG Konto immer weniger Erlöse eingehen, ist das für jemand der die Zahlungsflüsse kennt selbstverständlich, dass in Folge dessen von den Verbrauchern mehr Umlage auf das EEG Konto fließen muss, und deswegen immer mehr Überschuss auf dem EEG Konto entsteht. Mit anderen Worten es gibt nur eine Argumentation.

    Wenn Sie die Geldflüsse kennen würden, hätten Sie wissen müssen, das mein „Gejammere“ wegen der geringeren Erlöse ein „Bestandteil“ des „Gejammere“ wegen der Überschüsse auf dem EEG Konto ist.
    Ich hoffe Sie sehen ein, dass die „Verwirrung“ die Sie mir unterstellen auf Ihrer Unkenntnis der Geldflüsse beruht und nehmen die Unterstellung zu rück.

    Erst dann ist die Basis geschaffen zum weiter Diskutieren..

    MfG

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      Peter Jensen

      17. Juli 2015 um 10:39

      Geben sie sich Mühe beim Formulieren und dann versteht man sie auch richtig. Ansonsten produzieren sie eben Missverständnisse.

      Und schauen sie sich endlich mal die Zahlungsflüsse im EEG an. Dann können sie auch die einfache Aufgabe lösen, die ich ihnen gestellt habe und dann wird alles plötzlich ganz klar für sie.

      Wie gesagt: wir zahlen die EEG-Umlage nicht, um niedrige Börsenerlöse zu kompensieren, sondern weil sie eine EEG-Vergütung bekommen.
      Ist doch nicht so schwer!

      Antworten »
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        Hans Diehl

        17. Juli 2015 um 11:48

        Peter Jensen sagt.

        Geben sie sich Mühe beim Formulieren und dann versteht man sie auch richtig. Ansonsten produzieren sie eben Missverständnisse.

        @ Lustig, Missverständnisse, die sind doch gewollt um den Verbrauchern im Dunkeln zu lassen. darum geht es doch im Artikel von Herr Höhle.!

        Herr Jensen wird selbst zum Opfer der verschleierten Regularien, um die es hier geht, und schiebt es auf schlechte Formulierungen meinerseits.

        Da kann man nur sagen „Hilflos“ Bei EIKE schreibt er der Diehl würde sich gerade im SMA Forum er blamieren.

        Ich hoffe, dass er einige EIKE Leser hier her lockt, damit die sehen können wie der Diehl sich blamiert.

        MfG

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        Peter Jensen

        17. Juli 2015 um 13:11

        Ihr bla bla geht mir jetzt auf die Nerven. Es ist wirklich ALLES zu dem Thema gesagt!

        Lernen sie die Zahlungsflüsse im EEG und geben sie sich Mühe beim Formulieren. Dann versteht man sie auch.

        Antworten »
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        Peter Jensen

        17. Juli 2015 um 13:15

        Wie wenig Mühe sie sich bei ihren eigenen Beiträgen geben, sieht man ja gerade wieder bei EIKE, wo sie zum wiederholten Male einen offensichtlich falschen Artikel verlinkt haben.

        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-beste-investment-in-erneuerbare-energie-nicht-investieren/#comment_24

        Einfach mehr Mühe geben beim Recherchieren und sie hätten den offensichtlichen Fehler vermeiden können. Aber das Mühe geben ist nicht so ihre Stärke.

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        Hans Diehl

        17. Juli 2015 um 15:14

        Peter Jensen
        Ihr bla bla geht mir jetzt auf die Nerven. Es ist wirklich ALLES zu dem Thema gesagt!
        Lernen sie die Zahlungsflüsse im EEG und geben sie sich Mühe beim Formulieren. Dann versteht man sie auch.

        @Herr Jensen
        Ich habe Verständnis für Ihre Nerven. Ginge mir auch so wenn ich mich mit diesen verschleierten Regularien rum schlagen müsste. Glücklicherweise muss ich das nicht, weil ich mich schon eine Weile mit diesen Nebelkerzen beschäftige.

        MfG

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        Peter Jensen

        17. Juli 2015 um 15:22

        Herr Diehl, merken sie nicht selbst irgendwann, welchen Unsinn sie da schreiben?

        SIE haben für ein Missverständnis gesorgt und nicht irgendwelche „verschleierten Regularien“. Sie waren das, weil sie sich nicht klar ausgedrückt haben!

        Und es gibt diese „verschleierten Regularien“ nicht. Es gibt das EEG und es gibt die Strombörse mit dem M-O-E. Da ist nichts verschleiert. Auch das EEG-Konto verschleiert nichts. Da gibt es Einnahmen aus Börsenerlösen und der EEG-Umlage und Ausgaben für ihre EEG-Vergütung. Denn dafür zahlen wir schließlich die EEG-Umlage.

        Das einzige was immer wieder „verschleiert“ ist, sind ihre seltsamen Kommentare.

        Was macht die Sachaufgabe, die ich ihnen gestellt habe? Zu schwer für sie? Ist eigentlich Niveau 1. oder 2. Klasse.

        Und haben sie schon Neuigkeiten über den angeblichen PV-Zubau in China, mit dem sie sich gerade bei EIKE auf den Hintern gesetzt haben?

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        Hans Dieh

        17. Juli 2015 um 16:17

        Peter Jensen sagt:

        SIE haben für ein Missverständnis gesorgt und nicht irgendwelche “verschleierten Regularien”. Sie waren das, weil sie sich nicht klar ausgedrückt haben

        Zur Erinnerung:
        Zitat Jensen: Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende

        @ Herr Jensen
        Für jemand der den Geldfluss auf das EEG Konto kennt, gibt es keine zwei Argumentationen, wie Sie sie mir unterstellen. Da gibt es nur die eine, nämlich Überschuss auf dem EEG Konto. Ich wiederhole, die Umlage kompensiert die Mindererlöse, so dass nur die Überschuss Argumentation bleibt.
        Was ich in der ersten Argumentation bejammere, ist die Tatsache, dass die Erlöse weniger und deshalb die die Umlage höher wird, in dieser Überschussvariante. Das haben Sie, oder wollen Sie nicht verstehen.

        Bei jedem, nun von Ihnen folgenden Kommentar, in dem Sie mir „Verwirrung“ unterstellen, werde ich dieses Zitat von Ihnen posten, bis Sie die verschleierten Regularien kapiert haben.

        MfG

        Antworten »
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    Hans Diehl

    16. Juli 2015 um 20:16

    Peter Jensen sagt.
    Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende.

    @ Her Jensen was ist denn jetzt. Erklären Sie ihre obige Aussage offiziell als falsch, oder wissen Sie tatsächlich nicht, dass die Umlage Mindereinahmen auf dem EEG Konto kompensiert.

    .

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      16. Juli 2015 um 23:00

      Herr Diehl, wir zahlen die EEG-Umlage nicht, um Börsenerlöse auszugleichen, sondern um ihre EEG-Vergütung zu bezahlen. Punkt aus!

      Sie dürfen sich das gern so hindrehen, wie es in ihre Ideologie passt.

      Antworten »
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        Hans Diehl

        17. Juli 2015 um 00:05

        Peter Jensen sagt
        Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende.

        @Herr Jensen
        Nicht ausweichen. Sie unterstellen mir mit der obigen Aussage eine Verwirrung, halten Sie diese Unterstellung noch aufrecht, nach dem ich Ihnen den Zahlungsfluss, auf das EEG Konto näher gebracht habe.

        Zahlungsfluss in der Form, dass von den Verbrauchern über die Umlage „ mehr“ fließt, wenn die Erlöse weniger werden.

        Sie können nicht einfach was unterstellen, und wenn man Sie drauf aufmerksam macht, dass das gar nicht sein kann, zu einem anderen Thema wechseln.

        MfG

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        Peter Jensen

        17. Juli 2015 um 07:02

        „Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt.“

        Ich habe ihnen diesen Satz schon erklärt. Sie müssen nur mal endlich richtig lesen lernen.

        Und sie dürfen gern weiter glauben, dass sie mir die Zahlungsflüsse des EEG erklärt hätten, wenn es sie froh macht. Sie malen sich die Welt ja auch sonst sozurecht, wie es ihnen gefällt. Siehe auch gerade wieder ihre aktuellen Beiträge bei EIKE.

        Ich beschreibe ihnen seit letztem Jahr die Zahlungsflüsse des EEG. Und dass sie nicht in der Lage sind, die einfache Sachaufgabe zu lösen, die ich ihnen gestellt habe, zeigt, dass sie die Zahlungsflüsse immer noch nicht verstanden haben.

        Also lassen sie ihre albernen Spielchen und machen sie ihre Hausaufgaben!

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      Peter Jensen

      16. Juli 2015 um 23:00

      Und ich warte immer noch auf ihre Lösung der Sachaufgabe, die ich ihnen gestellt habe.

      Antworten »
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    Peter Jensen

    16. Juli 2015 um 11:43

    Zitat Höhle:

    „Gibt es irgendwann mal einen Energiemarkt, der erneuerbare sinnvoll einbindet und der eine Demokratisierung des Energiemarkts mit Millionen kleiner Teilnehmer vorsieht, braucht man keine garantierte Vergütung mehr. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Haben sie sich mal gefragt, welche Kosten und Aufwände auf sie als Bürger zukommen, wenn sie nur eine einzige Kilowattstunde an der Börse handeln wollen? Forschen sie mal nach und sie werden schnell feststellen, dass die Systeme gezielt so gestaltet wurden, dass kleine Erzeuger und Verbraucher gezielt ausgeschlossen werden.“

    Herr Höhle, „Demokratisierung des Energiemarktes“ ist doch nur ein hohler Propagandabegriff!

    Wenn sie sich eine PV-Anlage aufs Dach bauen und dafür von mir Geld bekommen, ohne dass ich was dagegen tun kann… das nennen sie „Demokratie“?

    Also bitte, ein wenig mehr Pathos wäre angebracht. Missbrauchen sie bitte nicht den Begriff „Demokratie“ für ihre privaten finanziellen Interessen!

    Und was die Börse angeht: ihre Bemerkungen zeigen nur ein nicht vorhandenes Wissen über Wesen und Bedeutung von Börsen!

    Dass ein einzelner Bürger seinen Stromverbrauch über eine Börse kauft, ist so abwegig, wie nur irgendwas!

    Ihnen fehlen tatsächlich grundlegende volkswirtschaftliche Kenntnisse. Die Bedeutung von Arbeitsteilung und der Konzentration von Produktionsmitteln und von Skaleneffekten ist ihnen offensichtlich nicht bekannt.

    Die Marge in einer kWh Strom ist für den Erzeuger minimal. Um seine Fixkosten zu decken, muss er also MWh verkaufen. Wieviele MWh verbrauchen sie zuhause? 0,3 pro Jahr. Vlt. 0,4?

    Finden sie mal an der Börse einen Verkäufer, der ihnen 0,4 MWh verkauft! Im Jahr! Die MWh-Bänder an der Börse werden viertelstündlich gehandelt!!!
    Und was glauben sie, passiert mit den Preisen, wenn alle Verbraucher ihren Verbrauch über die Börse einkaufen?
    Sie betreiben hier nichts weiter als ideologische, sozialistische Propaganda und missbrauchen dabei Begriffe wie Demokratie.

    Antworten »
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    Peter Jensen

    16. Juli 2015 um 11:27

    Zitat Höhle:

    „Herr Jensen,

    wir lassen keinesfalls die Kostenseite des EEG aus. So lange es noch keinen Markt gibt, der erneuerbare Energien sinnvoll einbinden kann, und solange vier grosse Platzhirsche das Geschehen allein bestimmen wollen, ist es aber erforderlich, dass die dezentrale Energieerzeugung von diesem zentralistischen Geschehen abgekoppelt wird. Das geschieht durch die über 20 Jahre garantierte Vergütung, die genau aus diesem Grund ihre Daseinsberechtigung hat.“

    Also ich weiß ja nicht, von welchem Land sie reden, aber zentralistisch ist unsere Energieversorgung überhaupt nicht. Wir haben etwa 1000 Versorger, wir haben 4 große Netzbetreiber und Hunderte Kraftwerksbetreiber. Die meisten Kraftwerke liegen nah bei den großen Verbrauchern. Das Netz ist fein abgestimmt und versorgt die Verbraucher überall in Deutschland jederzeit mit Strom. Ihre sog. EE können das nicht. Deswegen hätten die auf einem Markt auch keine Chance und müssen daher mit EEG-Vergütung gepampert werden.
    Und sie haben auch ein seltsames Verständnis von einem „Markt“. Auf einem Markt setzen sich bessere und günstigere Produkte durch. Ihr EE-Strom ist weder besser noch günstiger. Er ist teurer in der Erzeugung und erfordert noch zusätzliches teures Equipment, um die Zufälligkeit seiner Erzeugung auszugleichen!
    Was sie wollen, ist kein Markt! Sie wollen eine Bevorzugung von sog. EE.

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    Hans Diehl

    16. Juli 2015 um 10:55

    Peter Jensen sagt.
    Was sie und Herr Höhle aus Propagandagründen weglassen, ist, wieso der Saldo auf dem EEG-Konto überhaupt entsteht.
    Er entsteht, weil Produzenten von überflüssigem Strom vorher ihre überhöhte EEG-Vergütung bekommen haben.

    @ Herr Jensen
    Es geht hier um den Begriff kompensieren, mit andern Worten „Ausgleichen“. Den Sie bezüglich der Umlage in Frage stellen
    Fakt ist, dass auf dem EEG Konto die nicht privilegierten Verbraucher mit eine höheren Umlage den Saldo auf dem EEG Konto ausgleichen ( „kompensieren“ ) wenn die Einnahmen für EE Strom, wegen sinkender Börsenpreise weniger werden.
    Sie fragen Ständig wo, in den Regularien was verschleiert wird, und merken gar nicht, dass Sie gerade dabei sind den Begriff „Kompensieren“ mit Ihrer Ideologie zu verschleiern.

    MfG

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      Peter Jensen

      16. Juli 2015 um 11:03

      Herr Diehl, sie können noch ewig weiter Nebelbomben werfen und die Realität verdrehen! Es ändert nichts daran, dass wir die EEG-Umlage nur zahlen, weil sie eine Vergütung für ihren nutzlosen Strom bekommen! Dass die Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse zurückgehen, ist lediglich eine mathematische Notwendigkeit. Das habe ich ihnen schon seit Monaten erklärt.

      Wir zahlen die Umlage nicht, um irgendwelche Börsenerlöse auszugleichen, sondern damit sie ihre Vergütung bekommen!

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        Hans Diehl

        16. Juli 2015 um 11:41

        Ja,Ja, Herr Jensen, wenn die Argumente ausgehen muss die Polemik ran.

        Sie erinnern sich, ich hatte mal bei EIKE einen fairen Dialog, mit einem gewissen Herrn Peters.t Einem bekennenden Energiewende Gegner.

        Der hat das Folgende geschrieben.

        Zitat bei EIKE
        Ferdinand Peters sagt:
        Abgesehen davon, dass sogenannte „Erneuerbare Energien“ keine Zukunft haben, werden Sie in diesem bösen Spiel nur als Mittel zum Zweck benutzt. Zitat Ende.

        An diesem Mann sollten Sie sich mal ein Beispiel nehmen.

        MfG

        Antworten »
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        Peter Jensen

        16. Juli 2015 um 11:45

        Was wollen sie mir damit sagen?

        Und was macht meine Sachaufgabe? Können sie die nicht lösen?

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        Peter Jensen

        16. Juli 2015 um 16:00

        Herr Diehl, seit wann sind Fakten Polemik. Sie können gern nochmal nachlesen:

        „Es ändert nichts daran, dass wir die EEG-Umlage nur zahlen, weil sie eine Vergütung für ihren nutzlosen Strom bekommen! Dass die Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse zurückgehen, ist lediglich eine mathematische Notwendigkeit. Das habe ich ihnen schon seit Monaten erklärt.

        Wir zahlen die Umlage nicht, um irgendwelche Börsenerlöse auszugleichen, sondern damit sie ihre Vergütung bekommen!“

        Wo ist da genau die Polemik?

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    Christian Höhle

    15. Juli 2015 um 22:54

    Herr Jensen,

    ich schaue dem Schlagabtausch hier mit großer Belustigung zu 🙂
    Ich denke, die Kernargumente sind bereits gefallen, und Sie selbst haben sie genannt:

    EEG-Umlage = EEG-Vergütung abzgl. Börsenerlöse

    Durch das Verschenken des EE-Stroms an der Börse gehen – während der EE-Strom anteil gegen 100% geht – die Börsenerlöse in ihrer Gleichung gegen 0. Damit wird umso mehr der EEG-Vergütungszahlungen der Umlage zugeschlagen. Damit haben wir schon den ersten unerwünschten Effekt:
    1. Je höher der EE-Strom Anteil, desto geringer die spezifischen Börsenerlöse und desto höher der Anteil der EEG-Vergütung, der durch die Umlage gedeckt werden muss

    Es profitieren all diejenigen, die ihren Strom an der Börse beziehen (Energieintensive Industrie & Stromhandel). In zweiter Instanz profitieren aber auch alle, die ihren Strom über Terminkontrakte beziehen, denn diese orientieren sich mit zeitlichem Versatz ebenfalls am Börsenstrompreis. Das ist der zweite unerwünschte Effekt:
    2. Durch das Verschenken des EE-Stroms an der Börse sinkt der durchschnittliche Börsenstrompreis deutlich, da teure Kraftwerke verdrängt werden. Davon profitieren Energieintensive Industrie, Stromhandel und alle anderen Marktteilnehmer, die Strom zu Sonderkonditionen einkaufen.

    Nun steigt der Haushaltsstrompreis da die kosten für Stromerzeugung und -vertrieb – wie sie selbst sagten – seit langem stabil sind, aber die Umlage den Strom immer teurer macht. Während faktisch der Haushaltsstrompreis inklusive aller Abgaben (steigende EEG Umlage + Mehrwertsteuer) immer weiter steigt, sinkt der Industriestrompreis deutlich. Das mag das Recht eines gewinnorientiert handelnden Unternehmens sein, Vorteile in der Beschaffung unterschiedlich an seine Kunden weiter zu geben. Dennoch halte ich das für eine ungebührliche Mehrbelastung der Bürger. Daher die eindringliche Empfehlung:
    3. Während die Vorteile aus dem gesunkenen Börsenstrompreis an die Industrieunternehmen weiter gegeben wurden, ist dies bei Haushaltsstrom in der Regel nicht der Fall => Wechseln sie zu einem Stromanbieter, der die Vorteile in der Beschaffung durch einen günstigen Strompreis weiter gibt!

    Nun fehlt in dieser Gleichung aber noch die Mengenverteilung der Umlage – so muss es (immer noch stark vereinfacht) heißen:
    EEG-Umlage = 1/(Gesamtverbrauch - privilegierter Verbrauch) * (EEG Vergütungszahlungen - EEStrom Börsenerlöse)

    Natürlich steigt die Umlage für alle nicht privilegierten Verbraucher, wenn die Menge des privilegierten Verbrauchs zunimmt.

    Das haben wir bereits in diesem Beitrag quantifiziert:
    http://www.sma-sunny.com/2013/10/11/eeg-umlage-2014-was-treibt-die-kosten-wirklich/

    Letztes Jahr lag die Umlage bei 6,42ct/kWh. Davon entfielen 1,26ct auf das Industrieprivileg und 1,47ct auf den Rückgang des Börsenstrompreises durch Verschenken des EE-Stroms.
    Ganz konkret bedeutet das: Ohne Industrieprivileg und ohne Subventionierung des Industriestroms auf Kosten der Bürger hätte ein Haushalt 2014 statt 6,42ct/kWh nur 3,69ct/kWh – also etwa 42% weniger – zahlen müssen.

    Mit „verschleierte Regularien“ meine ich all die komplexen Ausnahmen im EEG und insbesondere die Ausgleichsmechanismus-Verordnung. Für den „normalen Bürger“ ist nicht mehr transparent, dass mit seiner EEG-Umlage weit mehr finanziert wird, als nur die reine Förderung erneuerbarer Energien.

    Sonnige Grüße,
    Christian Höhle

    Antworten »
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    Hans Diehl

    15. Juli 2015 um 19:13

    Herr Diehl, dann geben sie sich bitte mal mehr Mühe mit ihrem Ausdruck!
    Wenn sie allgemein von weniger werdenden Erlösen auf dem EEG-Konto reden, ist das was anderes, als das, was sie nun sagen, nämlich dass aus Börsenerlösen weniger auf dem EEG-Konto eingeht.

    @Herr Jensen
    Jetzt wollen Sie aus einer peinlichen Situation flüchten. Laut Wiki entstehen Erlöse aus dem Verkauf einer Sache.
    Das EEG Konto betreffend von mir eine klare Aussage, zu Einnahmen aus „Verkauf“ des EE Stromes.
    Schauen Sie mal was Sie geschrieben haben
    Zitat:
    Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende.

    Ihrer Aussage muss man entnehmen, dass Ihnen die Zahlungsflüsse vollkommen fremd sind. Sonst hätten Sie doch wissen müssen, dass die Umlage auch auf dem EEG Konto eingeht, und die weniger Erlöse kompensiert.
    Somit ist doch mein „Jammern“ über das viele Geld auf dem EEG Konto berechtigt.
    Die Verwirrung liegt eindeutig bei Ihnen. Offensichtlich sind Sie selbst ein Opfer dieser verschleierten Regularien.

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      15. Juli 2015 um 20:58

      Ja ja, Herr Diehl,

      so wenig Mühe sie sich geben beim Lesen meiner Beiträge und der Beiträge, die sie irgendwo im Netz finden und dann hier posten, so wenig Mühe geben sie sich auch beim Formulieren.

      Drücken sie sich einfach klar aus und dann versteht man sie auch.

      Sitzen sie noch an der Lösung der wirklich einfachen Sachaufgabe, die ich ihnen gestellt habe?

      Und suchen sie noch nach einer Antwort auf ihre eigene Frage, wer denn von niedrigen Börsenpreisen profitiert?

      Und warum nennen sie mir nicht mal eine der „verschleiernden Regularien“, die sie hier immer wieder beschwören? Eine nur, Herr Diehl! Eine einzige!

      Offensichtlich kommt nur ihnen das EEG-System wie ein „verschleiertes Regularium“ vor. Und Herrn Höhle noch. Wobei, ich glaube Herr Höhle versteht es besser als sie, er muss hier eben nur eine bestimmte Meinung vertreten.

      Also lassen sie lieber ihre lockeren Sprüche. Sie haben sich schon zu oft hier blamiert.

      Antworten »
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        Hans Diehl

        15. Juli 2015 um 22:56

        Peter Jensen sagt:

        Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende. –

        @Herr Jensen
        Nicht ausschweifen um von Ihrer Peinlichkeit abzulenken.

        Ist Ihnen bekannt, dass die Umlage auf dem EEG Konto eingeht, und die sinkenden Erlöse kompensiert.??

        Wenn ja, warum unterstellen Sie mir dann zwei Argumentationen, mit der Aufforderung sich für eine zu entscheiden.??

        Wenn nein, ist es tatsächlich so, dass Sie ein Opfer der verschleierten Regularien sind.

        MfG

        Antworten »
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        Peter Jensen

        15. Juli 2015 um 23:51

        Hans Diehl, die Peinlichkeit liegt ganz bei ihnen.

        Und bevor sie mir nicht meine mehrfach gestellten Fragen beantworten, gehe ich auf ihre dümmlichen Ablenkungsversuche nicht mehr ein.

        Mal davon abgesehen, dass ich ihnen schon mehrfach die Zahlungsflüsse des EEG dargestellt aheb, sie das aber permanent ignorieren. Naja, egal…

        Übrigens habe ich gerade eine Studie des VEA gelesen, wonach Altkunden deutlich mehr für ihren Strom zahlen als Neukunden. Da musste ich gleich wieder an sie denken. Da tut sich doch ein völlig neues Argumentationsfeld für sie auf. Vor ein paar Monaten haben sie ja hier und auch bei EIKE ein mächtiges Faß aufgemacht und sich über die „schreiende Ungerechtigkeit“ bei den Grundversorgungstarifen aufgeregt. Da müssten doch jetzt die Altverträge ein gefundenes Fressen für sie sein. Also los, arbeiten sie sich mal wieder an einer Nebensächlichkeit ab.

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        Hans Diehl

        16. Juli 2015 um 00:35

        Peter Jensen sagt:
        Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung! Zitat Ende.

        @ Herr Jensen
        Mit der obigen Aussage haben Sie eindeutig Ihre Kenntnisse der Zahlungsflüsse in Frage gestellt.-
        Deshalb noch einmal, haben Sie tatsächlich nicht gewusst, dass die Umlage auf dem EEG Konto die Mindererlöse für EE Strom, kompensiert. ????

        Das ist ein Kernpunkt zu diesem Thema hier.

        http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/I/informationen-zur-eeg-umlage-2015,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

        Der Einfluss der Börsenpreise auf die EEG-Umlage ist erheblich.

        MfG

        Antworten »
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        Hans Diehl

        16. Juli 2015 um 08:19

        Peter Jensen sagt.

        Übrigens habe ich gerade eine Studie des VEA gelesen, wonach Altkunden deutlich mehr für ihren Strom zahlen als Neukunden. Da musste ich gleich wieder an sie denken. Da tut sich doch ein völlig neues Argumentationsfeld für sie auf. Vor ein paar Monaten haben sie ja hier und auch bei EIKE ein mächtiges Faß aufgemacht und sich über die “schreiende Ungerechtigkeit” bei den Grundversorgungstarifen aufgeregt. Da müssten doch jetzt die Altverträge ein gefundenes Fressen für sie sein. Also los, arbeiten sie sich mal wieder an einer Nebensächlichkeit ab.

        @ Herr Jensen.
        Das würde Ihnen so gefallen, wenn Sie mich auf Nebensächlichkeiten locken könnten, um von der entscheidenden Frage abzulenken die da lautet, haben Sie tatsächlich nicht gewusst, dass die Umlage die Mindererlöse für EE Strom auf dem EEG Konto kompensiert, als Sie das Folgende geschrieben haben

        Zitat Jensen:
        Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung!

        MfG

        Antworten »
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        Peter Jensen

        16. Juli 2015 um 08:40

        Herr Diehl, wie ich schon sagte, sie lesen meine Beiträge nicht konzentriert. Sonst wäre ihnen schon seit Monaten aufgefallen, dass ich ihnen in mehreren Beispielen die Zahlungsflüsse des EEG erklärt habe. Wer was wann bekommt und wie das Geld fließt.
        Nun haben sie es nach Monaten offenbar auch verstanden und nutzen ein Missverständnis, welches sie durch ungenaues Formulieren geschafft haben, um mir Fragen zu stellen, die ich ihnen schon längst beantwortet habe.
        Geben sie sich einfach mehr Mühe beim Ausdruck und dann passieren solche Missverständnisse nicht.

        Beim Thema „kompensieren“ nehmen sie es ja auch nicht so genau. Denn mit „kompensieren“ hat die EEG-Umlage nichts zu tun.

        Und was die „Altkundenverträge“ angeht. Ihre Empörung darüber, dass ich sie auf Nebensächlichkeiten lenken will, ist ein wenig albern. Schließlich reiten sie monatelang auf Nebensächlichkeiten herum und machen die zu ihrem Thema. Ich sage nur „Grundversorgertarife“ oder „Börsengeschäfte der Kraftwerksbetreiber“ oder „scheinbare Manipulationen des Börsenpreises“ usw…

        Da ist es nur logisch, dass sie so eine Nebensächlichkeit wie die „Altkundenverträge“ auch in ihr Portfolio nehmen.

        Die Sachaufgabe, die ich ihnen gestellt habe, scheint ihnen zu schwer zu sein. Denn ich habe immer noch keine Lösung von ihnen bekommen. Oder aber sie haben die Lösung und haben erkannt, dass ihre vorigen Kommentare zum Thema Unsinn waren.

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        Hans Diehl

        16. Juli 2015 um 09:08

        Peter Jensen sagt.

        Beim Thema “kompensieren” nehmen sie es ja auch nicht so genau. Denn mit “kompensieren” hat die EEG-Umlage nichts zu tun. –

        @ Gut, Herr Jensen, ich bin ja lernfähig.

        Wie würden Sie es denn nennen, wenn sich die Umlage erhöht, um – wegen der Mindererlöse für EE Strom – den Saldo auf dem EEG Konto auszugleichen.

        Das ist nämlich der Zentrale Punkt, des Artikels.

        Ich bin gespannt, ob ich was lernen kann.

        MfG

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        Peter Jensen

        16. Juli 2015 um 10:04

        Was sie und Herr Höhle aus Propagandagründen weglassen, ist, wieso der Saldo auf dem EEG-Konto überhaupt entsteht.

        Er entsteht, weil Produzenten von überflüssigem Strom vorher ihre überhöhte EEG-Vergütung bekommen haben.

        Und deswegen zahlen wir die EEG-Umlage nicht, um irgendwelche Börsenpreise oder Börsenerlöse zu kompensieren oder um niedrige Industriestrompreise zu finanzieren, sondern um ihre EEG-Vergütung zu bezahlen! Das ist der Grund.

        Dass die EEG-Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse sinken, ist nur eine logische mathematische Notwendigkeit aus der Formel

        EEG-Vergütung = Börsenerlöse + EEG-Umlage

        die ich ihnen aber schon dutzende Male hier erklärt habe.

        Wir zahlen die EEG-Umlage, damit sie ihre EEG-Vergütung bekommen. Wir zahlen die EEG-Umlage nicht, um Börsenerlöse auszugleichen! Das ist eine falsche logische Verkettung!

        Sie stellen schlicht falsche Zusammenhänge her. Um damit Propaganda zu machen!

        Schaffen sie die überhöhte Vergütung ab und wir brauchen den ganzen Quatsch mit EEG-Umlage und EEG-Konto nicht.

        Und nun lösen sie endlich mal die einfache Sachaufgabe oder überfordert sie das?

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        Christian Höhle

        16. Juli 2015 um 10:45

        Herr Jensen,

        wir lassen keinesfalls die Kostenseite des EEG aus. So lange es noch keinen Markt gibt, der erneuerbare Energien sinnvoll einbinden kann, und solange vier grosse Platzhirsche das Geschehen allein bestimmen wollen, ist es aber erforderlich, dass die dezentrale Energieerzeugung von diesem zentralistischen Geschehen abgekoppelt wird. Das geschieht durch die über 20 Jahre garantierte Vergütung, die genau aus diesem Grund ihre Daseinsberechtigung hat.

        Gibt es irgendwann mal einen Energiemarkt, der erneuerbare sinnvoll einbindet und der eine Demokratisierung des Energiemarkts mit Millionen kleiner Teilnehmer vorsieht, braucht man keine garantierte Vergütung mehr. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Haben sie sich mal gefragt, welche Kosten und Aufwände auf sie als Bürger zukommen, wenn sie nur eine einzige Kilowattstunde an der Börse handeln wollen? Forschen sie mal nach und sie werden schnell feststellen, dass die Systeme gezielt so gestaltet wurden, dass kleine Erzeuger und Verbraucher gezielt ausgeschlossen werden.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

        Antworten »
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    Hans Diehl

    15. Juli 2015 um 09:25

    Peter Jensen sagt

    Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt. Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht? Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung!

    @Herr Jensen
    Offensichtlich haben „Sie“ Probleme mit den Zahlungsflüssen. sonst wäre Ihnen bekannt, dass die, bei sinkenden Börsenpreisen immer weniger werdenden Erlöse auf dem EEG Konto, von den Verbrauchern mit einer höheren Umlage kompensiert werden. Das ist doch ein Teil der verschleierten Regularien um die es im Artikel geht.

    Ich dachte mir schon, dass sie den „Schleier“ so lange wie möglich aufrecht erhalten wollen.

    MfG

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      Peter Jensen

      15. Juli 2015 um 16:30

      Herr Diehl, dann geben sie sich bitte mal mehr Mühe mit ihrem Ausdruck!

      Wenn sie allgemein von weniger werdenden Erlösen auf dem EEG-Konto reden, ist das was anderes, als das, was sie nun sagen, nämlich dass aus Börsenerlösen weniger auf dem EEG-Konto eingeht.

      Und bitte bringen sie auch nicht den Haushaltsstrompreis und die EEG-Umlage durcheinander. Der Strompreis ist seit Jahren stabil. Nur die Umlage erhöht den Gesamtpreis. Und daran hat niemand anders Schuld als die EE-Anlagenbetreiber mit ihrer überflüssigen Stromproduktion. Und auch durch diese überflüssige Stromproduktion sinken die Preise an der Börse. Und dann steigt eben die Umlage.

      Sie können es drehen und wenden, wie sie wollen. Egal, ob sie den Mist an der Börse verkaufen oder den Energieversorgern ins Portfolio schieben oder direkt an Endkunden verkaufen müssten… der sog. EE-Strom wird immer teurer sein als konventioneller Strom, einfach weil das EEG seinen Preis festlegt. Und der liegt eben weit über den Preisen konventioneller Stromerzeugung. Staatliche Planwirtschaft war eben schon immer etwas teurer!

      Aber immerhin haben sie inzwischen begriffen, dass es um Börsenerlöse geht und nicht nur um Börsenpreise. Ein kleiner Fortschritt für sie!

      Nun müssen sie sich nur noch mit den Zahlungsflüssen im EEG-System vertraut machen und dann verstehen sie alles viel besser.

      Übrigens: wer profitiert denn nun ihrer Meinung nach von niedrigen Börsenpreisen? Meine Antwort kennen sie: die industriellen Großverbraucher. Was ist ihre Ansicht? Sie behaupten ja immer so nebulös, dass da noch weitere ominöse Marktteilnehmer profitieren.
      Früher haben sie ja sogar mal behauptet, an der EEG-Umlage würde noch irgendwer verdienen. Also außer den EE-Anlagenbetreibern. Aber von diesem Unsinn haben sie sich offensichtlich inzwischen gelöst.

      Und was macht meine kleine Sachaufgabe? Ist die zu schwer für sie?

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    Hans Diehl

    15. Juli 2015 um 00:21

    Peter Jensen sagt.

    NEIN, Herr Diehl! Das ist nicht richtig! Herr Höhle oder auch sie mögen doch bitte mal die “verschleierten Regularien” nennen, die angeblich den Haushaltsstrompreis nach oben treiben! Diese “verschleierten Regularien gibt es aber nicht! –

    @ Herr Jensen
    Die verschleierten Regularien entstehen schlicht und einfach dadurch, dass der EE Strom ab 2010 an die Börse verpflichtet wurde, dort die Preise extrem nach unten drückt. Dazu wurde ab 2010 die „Nebelkerze“ EEG Konto erfunden, mit dem der Öffentlichkeit vorgegaukelt wird, seht her so wenig ist der EE Strom Wert und so viel müssen wir für die Vergütungen bezahlen. Wie die geringen, und immer geringer werdenden Erlöse auf dem EEG Konto, und in Folge dessen, ein höherer Haushaltsstrompreis ( höhere Umlage ) zu Stande kommt, wird verschleiert.
    Weiter wird verschleiert, dass von den niedrigen Börsenpreisen die Großindustrie profitiert.

    Das Gegenteil ist der Fall, der Öffentlichkeit wird erklärt die Großindustrie müsste wegen der hohen Strompreise – ausgelöst von den EE – ins Ausland abwandern.

    Alles auf Kosten der nicht privilegierten Verbraucher, wo mit wir wieder beim Thema des Artikels wären.

    MfG

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      Peter Jensen

      15. Juli 2015 um 08:20

      Zitat Diehl:

      „Wie die geringen, und immer geringer werdenden Erlöse auf dem EEG Konto, und in Folge dessen, ein höherer Haushaltsstrompreis ( höhere Umlage ) zu Stande kommt, wird verschleiert.
      Weiter wird verschleiert, dass von den niedrigen Börsenpreisen die Großindustrie profitiert.“

      Also Herr Diehl, sie müssen sich nun schon mal für eine Argumentation entscheiden. Hier jammern sie, dass auf dem EEG-Konto immer weniger Erlöse eingehen, an anderer Stelle jammern sie, dass auf dem EEG-Konto zuviel Geld liegt.
      Ja was denn nun? Merken sie selbst ihre Verwirrung gar nicht?
      Wie gesagt, machen sie sich mit den Zahlungsflüssen des EEG vertraut! Das beseitigt ihre Verwirrung!

      Und da wird auch nichts verschleiert! Jeder kann das EEG-Konto im Internet einsehen! Und die Regelungen dazu finden sich im EEG! Also bitte wo sind die ominösen „verschleiernden Regularien“, von denen sie immer faseln?

      Zitat Diehl: „Das Gegenteil ist der Fall, der Öffentlichkeit wird erklärt die Großindustrie müsste wegen der hohen Strompreise – ausgelöst von den EE – ins Ausland abwandern.

      Na da lesen sie wieder nur die halbe Wahrheit! Wäre die energieintensive Industrie nicht EEG-befreit, hätte sie Zusatzbelastungen bis in Millionenhöhe. Dann würden sie ins Ausland abwandern müssen. Was ja jetzt sowieso schon passiert. Sämtliche Neuinvestitonen der chemischen Industrie der letzen Jahre fanden nicht mehr in Deutschand statt!
      Aber das interessiert sie nicht. Hauptsache, die Umlage sinkt für die Letztverbraucher um ein paar lausige Euro im Jahr!

      Antworten »
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    Hans Diehl

    14. Juli 2015 um 23:04

    Peter Jensen sagt.

    Außerdem hab ich ihnen schon mehfach gesagt, dass industrielle Großverbraucher von niedrigen Börsenpreisen profitieren. Also was wollen sie noch? Wollen sie wirklich nur rumnörgeln?

    @ Herr Jensen
    Na also dann haben wir es doch.
    Und warum bezeichnen Sie dann den folgenden Satz im Artikel von Herrn Höhle als falsch. ???
    Zitat:
    Wusstest Du, dass durch geschickt verschleierte Regularien der Strompreis von industriellen Großverbrauchern immer weiter sinkt, während dein Haushaltsstrompreis immer mehr steigt?”
    sind schlicht FALSCH! Zitat Ende.

    Wenn, wie Sie oben sagen, Großverbraucher von den niedrigen Börsenpreisen profitieren, wegen der niedrigen Börsenpreise aber für den Haushaltsstrom die Umlage steigt, ist es doch richtig, dass „verschleierte“ Regularien den Haushalsstrompreis nach oben treiben, oder ????

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 23:20

      Zitat Diehl:

      „Wenn, wie Sie oben sagen, Großverbraucher von den niedrigen Börsenpreisen profitieren, wegen der niedrigen Börsenpreise aber für den Haushaltsstrom die Umlage steigt, ist es doch richtig, dass „verschleierte“ Regularien den Haushalsstrompreis nach oben treiben, oder ????

      NEIN, Herr Diehl! Das ist nicht richtig! Herr Höhle oder auch sie mögen doch bitte mal die „verschleierten Regularien“ nennen, die angeblich den Haushaltsstrompreis nach oben treiben! Diese „verschleierten Regularien gibt es aber nicht!

      Der Haushaltsstrompreis selbst (also der Teil, den die Energieversorger beeinflussen können) befindet sich seit Jahren auf dem etwa gleichen Niveau. Angstiegen ist der Haushaltsstrompreis durch staatliche Eingriffe, zuletzt die EEG-Umlage. Natürlich könnte die EEG-Umlage etwas niedriger sein, wenn die energieintensiven Industrien nicht davon befreit wären. Aber dann hätten die zusätzliche Kosten, die leicht in die Millionen gehen.
      Aber das sind keine „verschleierten Regularien“. Und es ändert auch nichts daran, dass der Haushaltsstrompreis durch das EEG verteuert wurde.
      Und dass die EEG-Umlage steigt, wenn die Börsenerlöse niedriger sind, liegt auch nicht an „verschleierten Regularien“. Das ergibt sich direkt aus dem Gesetz. Sie wissen ja:
      EEG-Umlage = EEG-Vergütung abzgl. Börsenerlöse

      Also wo bitte sind die „verschleierten Regularien“, die angeblich den Haushaltspreis hochtreiben?
      Was sollen diese konspirativen Vorwürfe?

      Und übrigens: nennen sie mir doch mal bitte einen Posten, für den die EEG-Umlage verwendet wird, der nicht im Zusammenhang mit den EEG-Vergütungen steht, also mit den Zahlungen an sie, z.B. Und beachten sie dabei bitte die Zahlungsflüsse im EEG-System!
      Achso, wann lösen sie eigentlich mal die Sachaufgabe, die ich ihnen weiter unten gestellt habe, bevor sie mir immer wieder neue Fragen stellen?

      Antworten »
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    Hans Diehl

    14. Juli 2015 um 17:48

    Peter Jensen sagt
    Die EEG-Umlage dient ausschließlich der Bezahlung der EE-Anlagenbetreiber.

    @ Gut Herr Jensen, dann zäumen wir das Pferd von hinten auf.

    Sie wissen , dass die „Höhe“ der EEG Umlage von den Börsenpreisen abhängig ist
    Mit anderen Worten, je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

    Nun meine Frage an Sie, wer profitiert von den „niedrigen“ Börsenpreisen, sprich Beschaffungskosten, für die von den Verbrauchern mehr Umlage gezahlt werden muss.

    Aber jetzt bitte nicht mit Ihren bekannten Ausflüchten, an der Börse könnten nur wenige kaufen.

    Der Börsenpreis ist – wenn auch zeitversetzt – richtungsweisend für alle Handelsarten.

    Also wer profitiert von den niedrigen Börsenpreisen.???? Ich warte auf die Antwort.

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 18:24

      Diehl sagt: „Sie wissen , dass die „Höhe“ der EEG Umlage von den Börsenpreisen abhängig ist“

      FALSCH! Die Umlage ist abhängig von Börsenerlösen (nicht von Preisen) und vom Gesamtstromverbrauch und von den Ausnahmegenehmigungen! Ihre einfache Logik ist FALSCH!

      Und ansonsten Herr Diehl: sie werfen wieder Dinge in einen Topf, die nicht zusammen gehören. Die Finanzierung ihrer EEG-Vergütung über Börsenerlöse und EEG-Umlage hat nichts damit zu tun, wer an der Börse einkauft. Was soll der Unsinn?
      Ich weiß ja, worauf sie hinauswollen. Sie kommen demnächst irgendwann wieder mit ihrem alten link um die Ecke, in dem erklärt wird, dass auch die großen Kraftwerksbetreiber hin und wieder Strom an der Börse einkaufen, anstatt ihn selbst zu produzieren. Mal davon abgesehen, dass das nur für einen ahnungslosen Freund der staatlichen Planwirtschaft eine Überraschung ist, dass Unternehmen an Börsen handeln, empfehle ich ihnen auch da mal wieder auf die Zahlen vor dem Komma zu schauen.
      Sie können mir ja mal einen großen Kraftwerksbetreiber oder ein mittelständisches/kleines Stadtwerk zeigen, dass angeblich von niedrigen Börsenpreisen profitiert und Gewinne macht. Das müsste man ja irgendwo nachlesen können. Nun, hier und auch bei EIKE haben wir ihnen schon mehrmals die Medienberichte über die Verluste der Energieversorger um die Ohren gehauen! Mit allen finanziellen Folgen für Kommunen hintendran.
      Selbst die früheren Profiteure der großen EE-Umverteilung sind ja inzwischen pleite!

      Und bevor sie von mir irgendwelche Antworten erwarten, beantworten sie erstmal meine vielen Fragen, um die sie sich seit Monaten herum drücken. Und machen sie erstmal ihre Hausaufgaben und schauen sich die Zahlungsflüsse im EEG an. Dann klären sich viele ihrer Missverständnisse von selbst auf.
      Alternativ können sie auch einfach in meinen alten Beiträgen lesen. Da steht wirklich alles drin!!!

      Antworten »
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        Hans Diehl

        14. Juli 2015 um 19:19

        Aha, dachte ich mir schon, dass Sie uns nicht verraten wollen wer von den niedrigen Börsenpreisen profitiert. Sonst müssten Sie ja zugeben, dass Herr Höhle in seinem Artikel zu recht feststellt, dass es die nicht privilegierten Verbraucher sind, die für den Profit anderer eine höhere Umlage zahlen müssen.

        Aber bitte jetzt nicht wieder einen überlangen Beitrag über Nebensächlichkeiten schreiben, mich interessiert lediglich wer profitiert von den niedrigen Börsenpreisen. Wo mit wir wieder beim Artikel von Herrn Höhle wären, auf den Sie doch zurück wollen.

        MfG

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        Peter Jensen

        14. Juli 2015 um 21:07

        Na sie sind ein Spaßvogel!

        Sie behaupten, irgendwer würde von niedrigen Börsenpreisen profitieren und dann soll ich die Nachweise dazu liefern. Eigentlich müssten sie doch ihre Behauptung beweisen. Aber das war schon immer so ein Problem bei ihnen.

        Außerdem hab ich ihnen schon mehfach gesagt, dass industrielle Großverbraucher von niedrigen Börsenpreisen profitieren. Also was wollen sie noch? Wollen sie wirklich nur rumnörgeln?

        Außerdem, was hat das damit zu tun, dass die EEG-Umlage ausschließlich der Finanzierung der EEG-Vergütungen dient?

        Und zu Herrn Höhles Beitrag habich auch alles gesagt, was gesagt werden muss. Schon die ersten beiden Sätze sind falsch!

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    Hans Diehl

    14. Juli 2015 um 15:46

    Herr Jensen sagt
    Herr Diehl, bevor sie demnächst wieder so einen Unsinn veröffentlichen, denken sie doch vorher nochmal nach. Oder sind sie der Meinung, dass die Mitleser hier nicht rechnen können?
    EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse.
    Das ist die simpelste Subtraktionsrechnung, die man sich nur vorstellen kann. Das ist Mathe 2. Klasse. Wenn nicht sogar 1. Klasse.
    Die EEG-Vergütungen sind der Minuend.
    Die Börsenerlöse sind der Subtrahend.
    Die EEG-Umlage ist die Differenz.

    @Herr Jensen
    Sie scheinen offensichtlich nur mit den simpelsten Subtraktionsrechungen vertraut zu sein.
    Eine kleine Stufe höher haben Sie schon Probleme.
    Wie oft muss ich Ihnen denn noch erklären, dass das auf diesem ihrem Wege nicht zu lösen ist.
    Nehmen Sie mal die Formel, so wie ich sie Ihnen schon X-mal erklärt habe.

    EEG Umlage = EEG Vergütungen abzgl. ( Börsenpreise + Merit Order Effekt )

    Wenn das nicht so gerechnet wird zahlen die Verbraucher erheblich zu viel Umlage.
    Siehe die Milliarden die sich auf dem EEG Konto ansammeln. Geld, das da eingeht, obwohl für Ausgaben ( Vergütungen ) nicht 0,00X mehr benötigt werden.

    MfG

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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 16:15

      Herr Diehl, sie können sich natürlich die Welt so malen, wie es ihnen gefällt. Das kann man ihnen nicht verbieten. Es hat nur leider mit der Realität nichts zu tun!

      Machen sie sich mit den Zahlungsflüssen im EEG-System vertraut!!! Sie haben allein hier bei diesem Beitrag wieder mehrere Beispiele von mir bekommen!
      Machen sie ihre Hausaufgaben, bevor sie hier immer wieder denselben Unsinn verbreiten.

      Die EEG-Umlage dient ausschließlich der Bezahlung der EE-Anlagenbetreiber. Und die Umlage muss zwangsläufig höher werden, wenn die Börsenerlöse sinken, denn diese beiden Faktoren ergeben nun mal die Vergütung der EE-Anlagenbetreiber. Da können sie tausendmal was anderes erzählen, es ändert nichts: die EEG-Umlage dient ausschließlich der Bezahlung der EEG-Vergütung der Anlagenbetreiber.

      Durch den M-O-E sinken die Börsenerlöse, das ist richtig. Nur deswegen können sie doch nicht die Umlage kürzen! Wie kommen sie denn darauf? Dann fehlt den VNB/ÜNB das Geld.

      Und warum sich so viel Geld auf dem EEG-Konto angesammelt hat, habe ich nun auch schon mehrmals erklärt. Wir zahlen jeden Monat die gleiche Umlage. Auf unseren monatlichen Stromverbrauch. Also auf jede kWh. Da kann es gar nicht anders sein, als das in den Wintermonaten mit hohem Verbrauch und wenig EE-Erzeugung mehr Geld auf dem Konto eingeht, als gebraucht wird. Im Sommerhalbjahr kehrt sich das wieder um.

      Dass es am Jahresende dennoch IMMER einen Saldo gibt, liegt schlicht daran, dass die EEG-Umlage im Oktober eines Jahres für das Folgejahr geschätzt wird. Auf Basis von weiteren Schätzungen der EE-Erzeugung (also Schätzung des Wetters und der Zubaurate), des Stromverbrauchs, der Börsenerlöse und der Privilegierungen. Alle diese Parameter des Folgejahres sind im Oktober nicht bekannt! Es sind Schätzungen!!! Also muss zwangsläufig am Ende eine Differenz stehen.

      Sie verbreiten schön in rollierender Folge alle zwei bis drei Wochen immer wieder denselben Unsinn!

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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 16:26

      Herr Diehl produziert Strom und bekommt dafür 100 Euro! Die bekommt er vom VNB.
      Der VNB bekommt 100 Euro vom ÜNB zurück. Der ÜNB verkauft den Strom von Herrn Diehl an der Börse. Er bekommt dafür 40 Euro.
      Die fehlenden 60 Euro bekommt er über die EEG-Umlage.

      Somit sind am Anfang 100 Euro an Herrn Diehl gezahlt worden und am Ende haben Börseneinkäufer (40) und Endkunden (60) ebenfalls 100 Euro an den ÜNB bezahlt.

      Wenn nun der ÜNB an der Börse durch den M-O-E nur 30 Euro erzielt, fehlen ihm 70 Euro, die er über die Umlage wieder reinbekommen muss. Denn Herr Diehl hat ja 100 Euro bekommen und nicht nur 90.

      Also steigt die Umlage von 60 auf 70, Herr Diehl hat 100 und der ÜNB hat auch Hundert.

      Nirgends ist Geld übrig und keiner hat zuviel oder zuwenig bezahlt. Die Endkunden mussten mehr bezahlen als vorher, das ist richtig. Aber es nicht ZUVIEL, denn Herr Diehl hat ja 100 bekommen!
      Und die Einkäufer an der Börse haben weniger bezahlt als vorher, aber nicht ZUWENIG, denn der Börsenpreis hat sich nun mal so am Markt ergeben.

      Nur wenn Herr Diehl auf einen Teil seiner Vergütung verzichten würde, könnte die Umlage sinken.

      Eigentlich müsste man den M-O-E von seiner Vergütung abziehen. Aber soweit geht dann Herr Diehls Weltrettungswillen doch nicht. Denn auch bei ihm hört beim Geld die Freundschaft auf. Bei seinem Geld jedenfalls. Solange es das Geld anderer Leute ist, gibt er es gern aus!

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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 16:37

      Und nochmal für sie: im Winterhalbjahr geht auf dem EEG-Konto mehr ein, als benötigt wird und im Sommerhalbjahr geht weniger ein, als benötigt wird.

      Einfach deshalb, weil wir jeden Monat den gleichen Betrag (6,24 ct/kWh) als EEG-Umlage zahlen. Plus Umsatzsteuer!
      Andernfalls müssten wir jeden Monat einen unterschiedlichen Betrag an EEG-Umlage zahlen. Abhängig von der Erzeugung und vom Wetter. Na die Freude will ich mal sehen, wenn sich jeder Haushalt jeden Monat neu überraschen lassen muss, wieviel er für Strom bezahlen muss.

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    Peter Jensen

    14. Juli 2015 um 14:55

    Aber zur Abwechslung mal zurück zum Text von Herrn Höhle. Schon die ersten beiden Sätze

    „Wusstest Du schon, dass deine EEG-Umlage, die du mit deiner Stromrechnung bezahlst, nur zum Teil zur Zahlung der Stromlieferungen von Anlagenbetreibern genutzt wird?
    Wusstest Du, dass durch geschickt verschleierte Regularien der Strompreis von industriellen Großverbrauchern immer weiter sinkt, während dein Haushaltsstrompreis immer mehr steigt?“

    sind schlicht FALSCH!

    Die EEG-Umlage dient ausschließlich der Bezahlung der Vergütungen, die die EE-Anlagenbetreiber laut Gesetz erhalten. Die Formel dafür ist: EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse

    Und auch der zweite Satz ist falsch. Denn es gibt diese geschickt verschleiernden Regularien nicht! Es gibt ein EEG, das veröffentlicht ist. Dort stehen keine Strompreise für Industrie oder Haushalte drin. Der Strompreis der Industrie entsteht nicht per Gesetz! Er entsteht am Markt. Ein kleiner Teil der Industrie kauft zu Börsenpreisen, der größte Teil der Industrie/Wirtschaft kauft zum Gewerbekundentarif und die Haushalte kaufen zum Haushaltskundentarif. Alle diese Preise entstehen an einem Markt.
    Der einzige Preis, der nicht an einem Markt entsteht, sondern durch Gesetz festgelegt ist, ist der Preis für die sog. EE. Der steht im EEG. Dort ist die Vergütung für die EE-Stromerzeuger festgelegt. Und diese Vergütung wird bezahlt durch Börsenerlöse und durch die EEG-Umlage!

    Alles andere, was Herr Höhle da behauptet, ist eine Verdrehung der Tatsachen und schlicht FALSCH!

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    Hans Diehl

    14. Juli 2015 um 12:12

    Herr Diehl, am Ende bleibt aber, dass all das Geld aus der Umlage bei ihnen und anderen EE-Anlagenbetreibern landet. Denn nachwievor gilt die einfache Formel:
    EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse.
    Wenn die Börsenerlöse sinken, weil die EE ein nutzloses Überangebot schaffen, dann steigt eben der Anteil der Umlage, um ihre EEG-Vergütung zu bezahlen. So einfach ist das. Simple Mathematik! Ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass das Geld aus der EEG-Umlage ausschließlich zur Finanzierung ihrer EEG-Vergütung dient.

    @ Herr Jensen
    Jeder der hier mitliest und rechnen kann, davon gehe ich mal aus, kann nachvollziehen, dass wenn die Börsenpreise sinken, und in Folge dessen die Verbraucher mehr Umlage zahlen, ohne dass meine Vergütung auch nur um 0,00X Cent steigt, da Geld übrig bleiben muss. Herr Jensen versucht mal wieder mal die Leute für dumm zu verkaufen

    Es wird allmählich wieder nervend, wie Herr Jensen keine Mühe scheut, auf simpelste Weise Tatsachen zu verdrehen, um seiner Ideologie gerecht zu werden.

    MfG

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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 13:23

      Herr Diehl, bevor sie demnächst wieder so einen Unsinn veröffentlichen, denken sie doch vorher nochmal nach. Oder sind sie der Meinung, dass die Mitleser hier nicht rechnen können?

      EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse.

      Das ist die simpelste Subtraktionsrechnung, die man sich nur vorstellen kann. Das ist Mathe 2. Klasse. Wenn nicht sogar 1. Klasse.

      Die EEG-Vergütungen sind der Minuend.
      Die Börsenerlöse sind der Subtrahend.
      Die EEG-Umlage ist die Differenz.

      Der Minuend ist gegeben. Das sind die EEG-Vergütungen, denn die stehen ganz am Anfang der Kette.

      Alles andere wird daraus abgeleitet.

      Man kann das auch umdrehen, und da die Subtraktion die Umkehrfunktion der Addition ist, kann man auch schreiben:

      EEG-Umlage + Börsenerlöse = EEG-Vergütung.

      Aus dieser Rechnung sollte es für sie noch einfacher sein, zu erkennen, dass die EEG-Umlage komplett an die EE-Anlagenbetreiber geht.

      Ich kann ihnen auch noch ein Zahlenbeispiel geben:

      100 (EEG-Vergütung) = 60 (Börsenerlöse) + 40 (Umlage)

      oder

      100 = 50 + 50

      oder

      100 = 40 + 60

      oder aber auch:

      100 = 0 + 100

      Also selbst wenn die Börsenerlöse komplett auf 0 runter gehen, steigt die Umlage entsprechend an und zwar bis zu dem Betrag, der den EEG-Vergütungen entspricht! Da müssen sie keinen einzigen cent mehr bekommen. Sie bekommen immer 100. Nämlich ihre Vergütung. Die beiden Bestandteile verändern sich, je nachdem, wie hoch die Börsenerlöse sind.

      Ich weiß nicht, wie einfach man es ihnen noch erklären soll? Aber sie können weiterhin gern hier ihre mangelnden Mathematik-Kenntnisse öffentlich machen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Subtraktion

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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 13:53

      Hans Diehl, versuchen sie doch einfach mal, folgende Sachaufgabe (Zahlen sind ausgedacht) zu lösen, dann verstehen sie es vielleicht.

      Aufgabe:

      Herr Diehl produziert in 2014 100 kWh Strom mit seiner PV-Anlage. Laut Gesetz erhält er dafür 100 Euro vom Netzbetreiber. Der Netzbetreiber erlöst an der Börse 50 Euro, die restlichen 50 Euro erhält er aus der EEG-Umlage.

      In 2015 produziert Herr Diehl ebenfalls 100 kWh und erhält dafür wieder 100 Euro. Nun erlöst der Netzbetreiber mit dem Strom an der Börse aber nur noch 40 Euro.

      Frage 1: wie hoch muss die Umlage in 2015 sein, damit der Netzbetreiber seine kompletten 100 Euro wieder hat, die er vorher an Herrn Diehl gezahlt hat?

      Frage 2: Sofern die Umlage in 2015 höher ist als in 2014, hat Herr Diehl mehr Geld bekommen als in 2014?

      Frage 3: Wie lange wird es dauern, bis Herr Diehl die 2. Klasse im Fach Mathematik nachgeholt hat.

      Okay, Frage 3 muss nicht beantwortet werden, aber bei den Elfern ohne Torwart, die Herr Diehl hier vorlegt, muss man die einfach rein machen.

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    Hans Diehl

    13. Juli 2015 um 18:28

    Hier die Realität aus der Sicht eines Finanzberaters. Beim Geld hört ja bekanntlich der Spaß auf.

    Schaut mal hier.
    https://www.youtube.com/watch?v=Uoj0jB0cWFk

    Ab Minute 6 nennt er es einen Systemfehler, und beschreibt genau das Paradoxon, das den EE ab 2010 unter dem Deckmantel EEG Konto untergejubelt wurde, und die Umlage so rapide ansteigen lies.

    Warum sie so rapide ansteigt, kann man ab Minute 5.30 vom Finanzberater hören, wo er sagt

    Wir gehen davon aus, dass durch die Börsenpreissenkung in diesem Jahr Einsparungen zwischen 3,5 und 5 Milliarden Euro erzielt werden.

    Dieser Einsparungseffekt, nach Merit Order , ( MOE ) den die EE, und besonders PV zu Mittagszeiten bewirken, geht ab 2010 voll in die Umlage und treibt sie nach oben.

    Der Merit Order Effekt, wird mit etwa 0,6 bis 0,8 Cent/Kwh angegeben.

    Was Herr Jensen da anführt an Ausgeichsregelung für energieintensive Betriebe hatten wir vor 2010 auch schon, und ist im Verhältnis zum MOE – der ab 2010 neu in der Umlage enthalten ist – vernachlässigbar.

    Man brauch ja nur an Hand der Grafik des Prof. ab 2009 bei der jährlichen Erhöhung der Umlage jeweils diesen MOE abzuziehen, dann bleibt als Umlage nicht mehr viel übrig.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

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      Peter Jensen

      14. Juli 2015 um 10:32

      Herr Diehl, am Ende bleibt aber, dass all das Geld aus der Umlage bei ihnen und anderen EE-Anlagenbetreibern landet. Denn nachwievor gilt die einfache Formel:

      EEG-Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse.

      Wenn die Börsenerlöse sinken, weil die EE ein nutzloses Überangebot schaffen, dann steigt eben der Anteil der Umlage, um ihre EEG-Vergütung zu bezahlen. So einfach ist das. Simple Mathematik! Ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass das Geld aus der EEG-Umlage ausschließlich zur Finanzierung ihrer EEG-Vergütung dient.

      Und den einzigen Vorteil, den die sog. EE bieten, nämlich dass energieintensive Industrien nun weniger Energiekosten haben und damit wettbewerbsfähiger sind, wollen sie nun auch noch weg haben.

      Ihre Logik geht so: die energieintensiven Unternehmen sollen Zehntausende bis in die Millionen Euro mehr Stromkosten zahlen, damit jeder einzelne Haushalt ein paar wenige Euro pro Jahr einspart.

      Und damit treten sie hier und bei EIKE an und rauschen mächtig mit den Ärmeln! Oh Mann, schauen sie eigentlich auch mal auf die Zahlen vor dem Komma? Naja, jeder arbeitet sich eben an dem ab, was er für wichtig hält.

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    Hans Diehl

    9. Juli 2015 um 17:21

    Die FDP scheint die Zeichen erkannt zu haben, wie man wieder über die 5% kommen kann.
    Siehe hier:
    http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2015/kw25/freiburger-solar-experte-prof-dr-eicke-weber-kandidiert-fuer-die-fdp-zur-landtagswahl-in-baden-wuerttemberg.html
    Freiburger Solar-Experte Prof. Dr. Eicke Weber kandidiert für die FDP zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

    In der PV Hochburg Freiburg wird das mit aller Wahrscheinlichkeit funktionieren, und dann darf man gespannt sein was im Bund daraus wird.

    Wäre ja im Sinne des Artikelsl von Herrn Höhle, wenn der Prof. mit dem was er im folgenden Video größte Schweinerei im Energiesystem nennt, etwas Leben in die von Lobbyisten dominierte Energiepolitik bringen würde.
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    MfG

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    Hans Diehl

    6. Juli 2015 um 14:05

    Peter Jensen sagt:
    Zitat Diehl: “Jetzt senkt aber mein 150er Strom Ihren 100er auf 70.”
    FALSCH! Ihr 150er Strom verteuert meinen 100er Strom um die EEG-Umlage!
    Diehl: “Dann zahlen Sie 80, Umlage” … richtig! Zusätzlich zum normalen Strompreis!!!

    Herr Jensen
    Schauen Sie mal was Sie hier geschrieben haben.
    Zitat Diehl: “Mein Strom geht nämlich an die Börse, wird dort mit ihrem 100er Strom gemischt und Sie zahlen lediglich, die Differenz von 50 an mich, als Umlage.”
    Na eben, und die kommt auf jede kWh obendrauf! Deswegen ist es teurer als ohne IHREN Strom.
    – Sie haben gerade bestätigt, dass Sie mit den 50 meinen teuren Strom bezahlen müssen.
    Plötzlich sind es 80, die Sie für meinen Strom zahlen müssen. Ich versichere Ihnen, dass ich keinen Cent für meinen Strom mehr bekomme., könnten Sie mal klären, an wen Sie die zusätzlichen 30 bezahlen.

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      6. Juli 2015 um 14:23

      Mann Herr Diehl, langsam zweifle ich aber an ihnen. Erstens sind die Zahlen, die sie und ich verwendet haben, nur Beispiele.

      Zweitens kaufe ich meinen Strom NICHT zum Börsenpreis! Ich kaufe meinen Strom zum Haushaltsendkundenpreis. Und auf den kommt oben drauf die EEG-Umlage. Das ist der Mehrpreis, den ich bezahlen muss. Und diese Umlage geht an sie als Anlagenbetreiber.

      Sie wollen das nicht verstehen, oder? Anders kann ich mir ihre Renitenz bei diesem wirklich einfachen Sachverhalt nicht erklären.

      Wenn sie 100 Euro Vergütung laut Gesetz erhalten, dann kommen diese 100 Euro zum Teil über den Börsenverkauf, zum anderen Teil aus der EEG-Umlage.
      Wenn an der Börse 50 Euro erzielt werden, muss die Umlage eben auch 50 Euro sein.
      Wenn an der Börse nur 40 Euro erzielt werden, muss die Umlage eben 60 Euro sein. Denn sie wollen ja schließlich 100 Euro haben.

      Die Umlage ist also im zweiten Fall 10 Euro höher als im ersten Fall. Aber im Ergebnis ist der Gesamtbetrag in beiden Fällen 100 Euro.

      Herr Diehl, das ist einfachste Mathematik, die sie nicht verstehen können! Sie kriegen in beiden Fällen gleich viel Geld! 100 Euro! Nur von wem sie die bekommen, ist unterschiedlich. Sie kriegen doch nicht mehr Geld, wenn die Umlage steigt. Warum auch? Wie kommen sie darauf? Sie kriegen 100 Euro. Fertig!

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      Peter Jensen

      6. Juli 2015 um 14:43

      Ich habe ihnen schon so oft gesagt, dass sie sich mal bitte mit den Zahlungsflüssen des EEG-Systems vertraut machen sollen. Ansonsten bringt diese Diskussion hier nichts.

      Ich erkläre es ihnen nochmal! Mit willkürlichen Beispielzahlen.

      Sie produzieren Strom mit ihrer PV-Anlage und speisen ihn ins lokale Netz ein. Der Netzbetreiber (VNB) Zahlt ihnen dafür jeden Monat 100 Euro. Nun will der VNB dieses Geld aber zurück haben. Er bekommt es auch zurück und zwar vom übergeordneten Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Der führt auch das EEG-Konto, zusammen mit den anderen 3 ÜNBs.
      Nun wollen die aber auch ihre 100 Euro zurück haben. Sie verkaufen ihre Menge Solarstrom virtuell an der Börse und erlösen bspws. 50 Euro. Jetzt gehen auf dem EEG-Konto 50 Euro ein. Also fehlen noch 50 Euro, denn sie, Herr Diehl, haben ja 100 Euro bekommen. Diese fehlenden 50 Euro kommen dann aus der Umlage. Und im Ergebnis hat Herr Diehl 100 Euro bekommen und die Netzbetreiber auch.

      Was verstehen sie daran nicht?

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        Hans Diehl

        6. Juli 2015 um 16:13

        Ich hab bei der Hitze keine Lust mehr ihre ideologischen Ablenkmanöver zu diskutieren.
        Jedem der hier mitliest empfehle ich das folgende Video.
        Was der Chef vom Fraunhofer Institut Prof. Weber da als größte Schweinerei des Energiesystem bezeichnet ist das, was Herr Jensen hier versucht zu verschleiern.

        https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

        Dazu sollte man wissen, dass Herr Jensen das Fraunhofer Institut an anderer Stelle, wo die eine Grafik veröffentlicht hatten, die noch nicht so aussage kräftig war wie die im Video, ihm aber in,s Konzept passte,, als kompetent bezeichnet.

        MfG

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        Peter Jensen

        6. Juli 2015 um 16:48

        Ach Herr Diehl, sie waren auch schon im Winter bei Minusgraden überfordert. Also schieben sie es nicht auf die Hitze!

        Ihr Solarstrom ist teurer als herkömmlicher Strom. Das sieht jeder Bürger auf seiner Stromabrechnung in Form der EEG-Umlage. Dort wird ja noch verschleiert, wie teuer der sog. Ökostrom wirklich ist, da die Umlage ja auf jede kWh verteilt wird, also auch auf Strom aus Kohle, Uran und Gas. Eigentlich müsste man die Rechnung zweiteilen Der erste Teil für die konventionellen mit dem entsprechenden Strompreis und dann den zweiten Teil für den sog. Ökostrom.

        Und was die Grafiken vom Fraunhofer-Institut angeht: im Gegensatz zu ihnen hab ich kein schwarz/weiß- oder Gut/Böse-Weltbild!
        Wenn das FI in einem lichten Moment mal was richtiges bringt, dann stimme ich dem zu. Wenn sie was falsches veröffentlichen, stimme ich nicht zu.

        In ihrer Welt kann man als Person oder Institution offensichtlich nur richtig oder falsch liegen, egal was man sagt. Das ist typisches Ideologen-Denken. Und deswegen plappern sie alles nach, was da so vom FI kommt, ohne darüber nachzudenken.

        Und nun gönnen sie sich von mir aus etwas Abkühlung. Es ist ja tatsächlich sehr warm!

        Antworten »
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    Hans Diehl

    6. Juli 2015 um 12:16

    Peter Jensen
    Herr Diehl, auch Mathe ist offenbar nicht ihre Stärke. Ihr Beispiel ist so falsch, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
    Aber am Ende ist es dann doch ganz einfach: ihr Solarstrom kostet mehr als konventionell produzierter Strom. Und deshalb zahle ich auf jede kWh noch eine Umlage. Ob die nun höher oder niedriger ausfällt, ist für mein Beispiel egal. Ich muss mehr bezahlen! Und nochmal für sie zur Erinnerung: die Höhe der Umlage ist NICHT von den Börsenpreisen abhängig, sondern von Börsenerlösen, vom Gesamtstromverbrauch, von den Befreiungen für energieintensive Unternehmen und von der insgesamt produzierten Menge sog. EE.
    So langsam müssten sie das mal verstanden haben. Aber ich erkläre es ihnen auch gern noch öfter!

    @Herr Jensen
    Das ist alles wieder ideologisches bla…bla… bla… um vom Wesentlichen abzulenken.
    Die Tatsache, dass bei sinkenden Börsenpreisen – die Ursache für die niedrigen Industriepreise – der nicht privilegierte Endverbraucher eine höhere Umlage zahl, hält jeder mathematischen Überprüfung stand.

    Und kann auch jeder der hier mitliest nachvollziehen. Es sei denn Sie können einige Ihrer Genossen von den EEG Gegnern bei EIKE hier mobil machen.

    Sie müssen Ihre Betrachtungen mal unter geltendes Gesetz stellen.

    MfG

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      Peter Jensen

      6. Juli 2015 um 12:55

      Diehl: „@Herr Jensen
      Das ist alles wieder ideologisches bla…bla… bla… um vom Wesentlichen abzulenken.“

      Klar, wenn sie mal wieder was nicht verstehen…

      Diehl: „Die Tatsache, dass bei sinkenden Börsenpreisen – die Ursache für die niedrigen Industriepreise – der nicht privilegierte Endverbraucher eine höhere Umlage zahl, hält jeder mathematischen Überprüfung stand.“

      Ja klar, mathematisch ist das völlig richtig. EEG-Umlage = Vergütungen abzgl. Börsenerlöse

      Kein Mensch hat das je bestritten. Nur sie lesen aus dieser Formel heraus, dass mit der EEG-Umlage niedrige Industriestrompreise bezahlt werden. Und das ist eben falsch. Mit der EEG-Umlage wird ihre EEG-Vergütung bezahlt.

      „Und kann auch jeder der hier mitliest nachvollziehen. Es sei denn Sie können einige Ihrer Genossen von den EEG Gegnern bei EIKE hier mobil machen.“

      Ich habe keine Genossen, weder bei EIKE noch sonstwo.

      „Sie müssen Ihre Betrachtungen mal unter geltendes Gesetz stellen.“

      Mach ich ja: EEG Umlage = EEG-Vergütungen abzgl. Börsenerlöse

      Sie haben damit ein Problem, nicht ich!

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    Hans Diehl

    6. Juli 2015 um 00:07

    Peter Jensen sagt:
    Ich könnte bei meinem Stromversorger Strom zum Preis von 100 bestellen. Ich muss aber Strom zum Preis von 150 bestellen, weil Herr Diehl mit seiner Solaranlage den Strom teurer produziert als andere und ich diesen Strom abnehmen muss, obwohl ich das gar nicht will!

    @Herr Jensen
    Ich wollte eigentlich in Ihren Dialog mit Herrn Höhle nicht einfallen, sehe mich aber gezwungen, weil Sie meinen Namen nennen und wieder was Falsches erzählen.

    Zu Ihrer Information. Ich bleibe mal bei Ihren fiktiven Zahlen, die Sie sehr spektakulär gewählt haben.
    Sie müssen nicht, sondern Sie „ können“ gar nicht meinen Strom für 150 bestellen.
    Mein Strom geht nämlich an die Börse, wird dort mit ihrem 100er Strom gemischt und Sie zahlen lediglich, die Differenz von 50 an mich, als Umlage.. Jetzt senkt aber mein 150er Strom Ihren 100er auf 70. Dann zahlen Sie 80, Umlage obwohl der Herr Diehl für seinen Strom nicht einen Cent mehr bekommt.
    Da die Großindustrie – im Gegensatz zu Ihnen als Verbraucher – aber direkt an der Börse kaufen kann, zahlen die nur 70.
    Sie als Verbraucher finanzieren somit mit der höheren Umlage die historisch tiefen Industriepreise, wie es im Artikel von Herrn Höhle heißt.
    MfG

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      Peter Jensen

      6. Juli 2015 um 10:43

      Herr Diehl, auch Mathe ist offenbar nicht ihre Stärke. Ihr Beispiel ist so falsch, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

      Aber am Ende ist es dann doch ganz einfach: ihr Solarstrom kostet mehr als konventionell produzierter Strom. Und deshalb zahle ich auf jede kWh noch eine Umlage. Ob die nun höher oder niedriger ausfällt, ist für mein Beispiel egal. Ich muss mehr bezahlen! Und nochmal für sie zur Erinnerung: die Höhe der Umlage ist NICHT von den Börsenpreisen abhängig, sondern von Börsenerlösen, vom Gesamtstromverbrauch, von den Befreiungen für energieintensive Unternehmen und von der insgesamt produzierten Menge sog. EE.
      So langsam müssten sie das mal verstanden haben. Aber ich erkläre es ihnen auch gern noch öfter!

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      Peter Jensen

      6. Juli 2015 um 11:01

      Zitat Diehl: „Zu Ihrer Information. Ich bleibe mal bei Ihren fiktiven Zahlen, die Sie sehr spektakulär gewählt haben.
      Sie müssen nicht, sondern Sie „ können“ gar nicht meinen Strom für 150 bestellen.“

      Herr Diehl, ich bestelle auch nicht IHREN Strom bei meinem Versorger, sondern ganz einfach Strom. Aber dieser Strom ist teurer, weil IHR Strom da mit dabei ist. Und zwar ist er um die EEG-Umlage teurer! Haben sie es verstanden?

      Zitat Diehl: „Mein Strom geht nämlich an die Börse, wird dort mit ihrem 100er Strom gemischt und Sie zahlen lediglich, die Differenz von 50 an mich, als Umlage.“

      Na eben, und die kommt auf jede kWh obendrauf! Deswegen ist es teurer als ohne IHREN Strom.

      Zitat Diehl: „Jetzt senkt aber mein 150er Strom Ihren 100er auf 70.“

      FALSCH! Ihr 150er Strom verteuert meinen 100er Strom um die EEG-Umlage!

      Diehl: „Dann zahlen Sie 80, Umlage“ … richtig! Zusätzlich zum normalen Strompreis!!!

      Diehl: “ obwohl der Herr Diehl für seinen Strom nicht einen Cent mehr bekommt.“

      Völlig irrelevanter Kommentar, denn sie bekommen ihren festgelegten Vergütungssatz! Das Geld kommt zum Teil über die Börse und zum anderen Teil von mir! Wieso sollen sie da noch mehr bekommen? Sie kriegen eh schon einen völlig überteuerten Preis für ihr überflüssiges Produkt!

      Diehl: „Da die Großindustrie – im Gegensatz zu Ihnen als Verbraucher – aber direkt an der Börse kaufen kann, zahlen die nur 70.“

      Eben, einige wenige industrielle Verbraucher können an der Börse kaufen! Ich nicht! Will ich auch gar nicht! Geht auch gar nicht, denn es gibt nicht genug Strom an der Börse, als dass alle dort einkaufen könnten. Und wenn es alle könnten, würde sich der Preis aufgrund der erhöhten Nachfrage wieder erhöhen! Daran denken sie gar nicht, was?

      Diehl. „Sie als Verbraucher finanzieren somit mit der höheren Umlage die historisch tiefen Industriepreise, wie es im Artikel von Herrn Höhle heißt.“

      Nein, ich finanziere ihre EEG-Vergütung! Nichts weiter!

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    Christian Höhle

    3. Juli 2015 um 22:18

    Sehr geehrter Herr Jensen,

    vielen Dank für ihre emotionalen Beiträge – leider wird auch in der Politik zu oft emotional Diskutiert, insbesondere wenn es um Interessen unterschiedlicher Gruppierungen geht. Daher ist es hin und wieder gut, die Fakten anzuschauen. Sie haben hervorragend beschrieben, wie durch die Verteilung auf weniger Schultern mehr Umlage bei den nicht privilegierten Verbrauchern landet

    Sie haben folgendes Szenario beschrieben:

    Jahr 1:
    Ein EE-Erzeuger hat 100 kWh EE-Strom erzeugt und erhält eine Vergütung von 10 ct/kWh. Also 1.000 ct.
    Diese 1.000 ct müssen nun auf den Stromverbrauch der nicht privilegierten Verbraucher verteilt werden. Sagen wir, das sind 10 Leute und die verbrauchen zusammen insgesamt 1.000 kWh. Es müssen also nun 1.000 ct auf 1.000 kWh verteilt werden. Die Umlage beträgt also 1 ct/kWh.

    Jahr 2:
    Der EE-Erzeuger hat wieder 100 kWh EE-Strom erzeugt und erhält wieder 1.000 ct dafür. Diese 1.000 ct müssen nun auf die nicht privilegierten Verbraucher verteilt werden. Angenommen, es sind immer noch 10. Diese 10 haben aber im Jahr 2 ihren Stromverbrauch gesenkt und zusammen nur noch 950 kWh verbraucht und nicht wie noch in Jahr 1 1.000 kWh. Also müssen jetzt die 1.000 ct Vergütung auf 950 kWh verteilt werden. Die Umlage beträgt also 1.000 ct/950 kWh=1,05 ct.
    Obwohl die Vergütung gleich geblieben ist, ist die Umlage um 5% gestiegen. Einfach deswegen, weil der Stromverbrauch gesunken ist.

    Jahr 3:
    Diesmal erzeugt der EE-Betreiber 120 kWh und erhält 1.200 ct. Diese müssen auf den Stromverbrauch verteilt werden. Nun kann einer unserer 10 Leute die Ausnahmeregel für stromintensive Unternehmen in Anspruch nehmen. Angenommen, er hat im Vorjahr von den 950 Gesamt-kWh allein schon 250 verbraucht, weil stromintensiv, fällt diese Menge komplett aus der Umlage raus. Die anderen 9 bleiben mit ihrem Stromverbrauch gleich. Also können nun im 3. Jahr 1.200 ct EEG-Vergütung auf nur noch 700 kWh verteilt werden.
    Die Umlage beträgt also 1.200 ct/700 kWh= 1,71 ct/kWh.
    Die Vergütungen sind nur um 20% gestiegen, die Umlage aber um über 70%. Einfach nur aus dem Grund, weil sich beide Teileinheiten “erzeugte Menge und Menge der nicht privilegierten kWh” völlig unabhängig voneinander entwickeln. Da ist noch keine Strombörse im Spiel oder sonst irgendwas.

    Dieser Argumentation folge ich so weit.

    1) Wenn die Vergütung an Betreiber von EE-Anlagen auf weniger Kilowattstunden umgelegt wird, steigt die Umlage pro Kilowattstunde natürlich an.

    In der Vergangenheit ist der Verbrauch tatsächlich selten gesunken. Vielleicht gelingt das zukünftig. Es ist aber fraglich ob besonders in Hinblick auf die Elektromobilität und dem Trend zur Verwendung von Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung hier große Rückgänge zu erwarten sein werden. Insofern halte ich diesen Punkt für nicht besonders relevant in Bezug auf die Entwicklung der Umlage.

    2) Wenn darüber hinaus einzelne, besonders Energieintensive Verbraucher von der Umlage befreit werden, sinkt dadurch die Anzahl der Kilowattstunden, auf die die Kosten verteilt werden, weiter – und genauso steigt die Umlage für Bürger und Mittelstand weiter an.

    Dieser Punkt ist ebenfalls richtig. Erstaunlich finde ich allerdings, welche Unternehmen mittlerweile befreit sind. Hier muss ich ganz klar im Sinne meines Artikels auch einfordern, dass genau geprüft wird, in wiefern eine Befreiung gerechtfertigt ist. Denn viele Unternehmen gewinnen hier doppelt: Einmal durch die Befreiung von der Umlage und ein weiteres Mal durch die seit Jahren sinkenden Beschaffungskosten für den Industriestrom.

    Allerdings ist das noch nicht alles. Den Kernpunkt meines Artikels haben Sie noch nicht berücksichtigt: Die Rückkopplung der Börsenstrompreise auf die Umlage. Darum erweitere ich ihr Beispiel mal etwas:


    Jahr 20:

    Fast der gesamte Stroms stammt aus erneuerbaren Energien. Da diese vollständig an der Börse gehandelt werden müssen, und dort keinen Preis mehr erzielen können, liegt der Ertrag des Verkaufs bei 0ct. Wir können bis dahin möglicherweise von durchschnittlichen Vergütungsaufwendungen im Bereich von 5ct/kWh ausgehen.

    Während Industrieunternehmen dann an der Börse ihren Strom für 0ct einkaufen können, muss der Bürger die volle Umlage für allen EE-Strom bezahlen. Da der Haushaltsverbrauch nur etwa 20% des Bedarfs in Deutschland ausmacht, kann man also folgende Schlussfolgerung ziehen:

    Der Industriestrompreis liegt bei 0ct / kWh.
    Die Umlage für Bürger und Mittelstand dagegen bei etwa 25ct/kWh. Hinzu kommen noch all die Nebenkomponenten wie Steuern, Netzentgelte usw. von denen Großverbraucher oft ebenfalls befreit sind.

    Das ist übrigens keine überspitzte Darstellung, sondern Fakt wenn man das 80%-Szenario mit der heutigen AusgleichsMechV realisiert.
    Dass dieser Effekt genauso eintritt sieht man heute an der Entwicklung des Börsenstrompreises und der diesem folgenden Terminkontrakte.
    Deshalb bin ich der Überzeugung, dass man sich gegen solch einseitige Regelungen erheben und dem einen Riegel vorschieben muss.

    Wenn die erneuerbaren dagegen einen Wert zugeschrieben bekommen würden – nehmen wir hypothetisch mal die 5ct an, die ich als durchschnittliche Vergütungsaufwendungen genannt habe – dann würden die Erneuerbaren durch ihren Verkauf an der Börse genauso viel erwirtschaften wie sie an Vergütungszahlungen kosten. Der Bürger und der Mittelstand hat dann keine EEG-Umlage mehr – sie liegt bei 0ct. Der durchschnittliche Börsenpreis ist 5ct / kWh und alle Verbraucher tragen ihn gleichermaßen mit.

    Sonnige Grüße,
    Christian Höhle

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      Peter Jensen

      5. Juli 2015 um 18:28

      Herr Höhle, ich denke, sie erkennen selbst, dass ihr Beispiel für das Jahr 20 nicht funktioniert! Es ist weltfremd! Mal angenommen, wir hätten tatsächlich eine annähernde Vollversorgung mit sog. EE (was ich für nicht realisierbar halte), dann bräuchten wir gar keine Börse mehr!
      Eine Börse ist ein Instrument zur Ermittlung des besten Preises. Wenn sie nun den Preis für sog. Ökostrom festlegen wollen, wozu brauchen sie dann noch eine Börse? Die ist dann überflüssig. Denn wieso soll jemand an einer Börse handeln, wenn der Preis schon vorher fest steht? Das ist weitgehend sinnfrei.
      Was wir dann hätten, wäre eine staatlich vollständig regulierte Energieversorgung. Es gibt einen Preis für alle und damit hat es sich! In der DDR früher hieß das Energiekombinat. Hat sich auch nicht wirklich bewährt!

      Und dann noch was zu ihrem Link zu den EEG-befreiten Unternehmen. Wenn man darauf klickt, kommt die ganze Liste. Was genau soll jetzt ihr Kommentar, „wenn man sieht, welche Unternehmen befreit sind“?
      Welche meinen sie denn genau?
      Außerdem scheinen ihnen die Relationen nicht klar zu sein! Wenn die großen Verbraucher die Umlage auch zahlen müssten, würde sich die Umlage für alle anderen vlt. um 1 bis 2 ct verringern. Das sind Peanuts! Denn für die Unternehmen würden sich Mehrbelastungen von Zehntausenden bis Hunderte Mio ergeben. Die Auswirkungen erkennen sie hoffentlich.
      An ihrer Kritik der Börsenregelung sieht man außerdem, dass es ihnen überhaupt nicht darauf ankommt, dass die sog. EE irgendeinen positiven wirtschaftlichen Effekt haben. Sie interessiert allein das Image. Denn den wirklich einzigen Vorteil, den die sog. EE bringen, nämlich dass sich einige wenige sehr große Industrieverbraucher über niedrige Börsenpreise mit günstigem Strom eindecken können, finden sie irgendwie blöd. Ansonsten gibt es aber keinen Vorteil der sog. EE! Die günstigen Börsenpreise für ein paar Unternehmen ist der einzige wirkliche Vorteil. Und den wollen sie auch noch wegnehmen.

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        Christian Höhle

        5. Juli 2015 um 19:30

        Sehr geehrter Herr Jensen,

        ich bin überzeugt, dass die Energiewende nicht darauf abzielt, das Geld von Bürgern und Mittelstand zu den Großverbrauchern der Industrie umzuverteilen. Darum muss man ein wenig darauf achten, dass diejenigen, die die Energiewende bezahlen, nicht benachteiligt werden. Stellen sie sich vor sie gehen zur nächsten Pommes Bude, bestellen und bezahlen eine Pommes Rot-Weiß und dann kommt der Boss der nächstbesten Aluminiumhütte und nimmt ihre Pommes mit 😉 So ist die aktuelle Regelung. Das ist nicht akzeptabel!

        Wie sie selbst erfasst haben, funktionieren die heutigen Regelungen nicht. Weder in der Zukunft, noch heute. Darum sind sie gegen etwas zu ersetzen, das dem realem Wert der erneuerbaren Energien entspricht. Solarstrom zum Beispiel ersetzt Tag für Tag Strom, der früher aus Gaskraftwerken zur Deckung der Spitzenlast kam. Kurzfristig wäre das ein angemessener Preis, der dafür sorgt dass die Börsenpreise sich auch mit erneuerbaren Energien nicht verfälscht werden.

        Letztendlich führt aber nichts an einem neuen Energiemarkt vorbei, der erneuerbare Energien in das Zentrum stellt.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

        Antworten »
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        Peter Jensen

        5. Juli 2015 um 20:26

        Herr Höhle, woher nehmen sie immer nur ihre Beispiele und Vergleiche? Auch ihr Pommes-Vergleich ist nicht hilfreich.
        Übertragen auf den Strommarkt heißt das: ich bestelle Strom bei einem Versorger, bezahle ihn auch und am Ende bekommt den Strom ein anderer und ich bekomme gar keinen Strom! So geht ihr Vergleich!

        Diese Regelung im Gesetz müssen sie mir mal zeigen!

        Vielmehr geht die aktuelle Regelung so:

        Ich könnte bei meinem Stromversorger Strom zum Preis von 100 bestellen. Ich muss aber Strom zum Preis von 150 bestellen, weil Herr Diehl mit seiner Solaranlage den Strom teurer produziert als andere und ich diesen Strom abnehmen muss, obwohl ich das gar nicht will!

        So geht die aktuelle Regelung! Und diese Regelungen funktionieren einfach deshalb nicht, weil nicht grundlastfähiger Strom, für den nach aktuellem Stand auch kein Bedarf besteht, bevorzugt und zu überhöhten Preisen in den Markt gezwungen wird! Das kann nicht gut gehen! Deswegen haben wir jetzt all die Probleme auf dem Energiemarkt.

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        Peter Jensen

        5. Juli 2015 um 22:20

        Außerdem gibt es keine Umverteilung von Haushalten und Mittelstand auf Großindustrie. Eine Befreiung von einer Umlage ist keine Umverteilung.

        Es findet aber eine Umverteilung von den Zahlern der EEG-Umlage zu den wenigen Empfängern statt! Denn wir wollen doch bitte nicht vergessen, dass die EEG-Umlage ausschließlich dazu dient, die Ansprüche der EE-Anlagenbetreiber zu bedienen. Nur deswegen gibt es die EEG-Umlage. Um die Anlagenbetreiber zu bezahlen. Und die leiten das dann weiter an Banken und Konzerne wie SMA und andere Hersteller von sog. EE-Anlagen.

        Also wenn sie sich über Umverteilung zu den Großen aufregen, ist das schon etwas merkwürdig!

        Antworten »
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    Hans Diehl

    3. Juli 2015 um 20:59

    Peter Jensen sagt.
    Was sie da mit 2007 behaupten, weiß ich nicht. Aber das war ja noch nie ihre Stärke, ihre Behauptungen mit Zahlen zu belegen. –

    Gut Herr Jensen, dann komme ich mal zu meinen Stärken zu rück in dem ich feststelle, ab 2010 gilt „Je niedriger die Börsenpreise, desto höher für die Verbraucher die Umlage. Somit „kompensieren“ ( finanzieren ) die Verbraucher mit der Umlage die niedrigen Börsenpreise. Wo mit wir wieder beim Thema, sprich der Überschrift des Artikels wären, die da lautet „Deine Umlage finanziert die historisch niedrigen Industriestrompreise“

    MfG

    Antworten »
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      Peter Jensen

      3. Juli 2015 um 21:57

      Kann ich mich dann jetzt darauf verlassen, dass sie es ab sofort unterlassen, so einen Unsinn zu schreiben, den sie nie beweisen können? Das würde die Sache erheblich erleichtern. Dann müsste ich auch nicht immer mein Archiv durchsuchen, um ihre Behauptungen wieder und wieder zu widerlegen.

      Und ihre selbst zuerkannte Stärke… das Ding mit „ab 2010 usw…“ ist auch nicht so richtig eine Stärke von ihnen.

      Ihre Stärke liegt eher im Bereich der Vermutungen und Fehlinterpretationen!

      Die Umlage finanziert NICHT die Industriestrompreise! Wie oft denn noch? Die Umlage finanziert die EEG-Vergütungen der Anlagenbetreiber.
      Industriestrompreise werden von den Stromversorgern kalkuliert und den Kunden angeboten. Da hat die Umlage gar nichts mit zu tun!
      Die Umlage kommt dann am Ende on top auf den Industriestrompreis sogar noch drauf. Denn auch der größte Teil der Industrie und der Wirtschaft allgemein zahlt die EEG-Umlage.

      Sie stellen einfach immer wieder die falschen Zusammenhänge her. Außerdem kommt es nicht auf die Börsenpreise an, sondern auf die Erlöse. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied. Deswegen ist es zwischen 2010 und 2015 auch zweimal vorgekommen, dass die Börsenpreise gesunken sind und die EEG-Umlage auch bzw. die Börsenpreise gestiegen sind und die Umlage auch. Hab ich ihnen auch schon mehrfach erläutert.
      Ihre Logik ist falsch! Es kommt auf die Erlöse an, nicht nur auf die Preise. Ihre Logik funktioniert nur dann, wenn alle anderen Parameter, die zur Umlage führen, gleich bleiben würden. Dies sind die erzeugte Menge sog. EE-Strom und damit die Vergütungszahlungen, dann der gesamte Stromverbrauch in Deutschland, dann die Menge der privilegierten Strommengen. Und diese Parameter ändern sich ständig! Dies alles führt zusammen mit den Erlösen an der Börse zur Höhe der Umlage im Folgejahr!
      Aber auch das ist alles nicht neu für sie. Also als Stärke würde ich ihr gefährliches Halbwissen um die „Sache ab 2010…“ nicht bezeichnen.

      Antworten »
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    Hans Diehl

    3. Juli 2015 um 19:41

    Peter Jensen sagt:
    Das Auseinanderdriften von EEG-Vergütungen und Umlage hat ganz einfache Gründe. Und dass sich beide parallel entwickeln, ist mathematisch nicht möglich. Die EEG-Vergütungen beziehen sich auf die Mengen an EE-Strom, die Umlage wird auf jede einzelne kWh fällig. Da haben wir schon mal zwei völlig verschiedene Grundgesamtheiten, die sich unabhängig voneinander entwickeln. Der Stromverbrauch sinkt seit Jahren. Also wird die Grundgesamtheit, auf die die EEG-Vergütungen verteilt werden kann, kleiner! Das bedeutet ganz simpel, dass selbst wenn die Vergütungen konstant bleiben, die Umlage steigt.

    @Herr Jensen
    Jetzt zieht er wieder wie gewohnt an den Haaren herbei, um vom Wesentliche abzulenken.

    Das was Sie da aufführen ist alles vernachlässigbar gegenüber dem was ab 2010 passiert ist.und ist auf der Grafik vom Prof. kaum wahrzunehmen. Während der Wirtschaftskrise ab 2007 hatten wir einen enormen Rückgang der Strom Nachfrage, die Vergütung musste auch auf weniger Umgelegt werden, und die Umlage ist kaum gestiegen.

    Was Herr Jensen hier erzählt hat der Prof. in Bild und Ton eindeutig widerlegt. Der gewaltige Anstieg der Umlage ab 2010 ist eindeutig, dem Paradoxon geschuldet, das da lautet, „ Je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

    Diese Schweinerei, wie es der Prof. im Video nennt, wird sich bald selbst entlarven. Ich erinnere an das EEG Konto, wo sich unterdessen nahezu 5 Milliarden Überschuss angesammelt haben. Das ist Geld, dass die Verbraucher zu viel an Umlage bezahlt haben. Ich kann nur empfehlen genau zu beobachten was damit geschieht, wenn nicht die Umlage damit gesenkt wird.

    Bitte weichen Sie nicht — wie von Ihnen gewohnt — auf Nebensächlichkeiten aus.

    Das Thema ist der Artikel vom Herrn Höhle der deutlich macht, dass der nicht privilegierte Verbraucher die niedrigen Börsenpreise mit der höheren Umlage finanziert.

    MfG

    – See more at: http://www.sma-sunny.com/2015/06/19/deine-eeg-umlage-finanziert-historisch-niedrige-industriestrompreise/#sthash.1xlauVxt.dpuf

    Antworten »
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      Peter Jensen

      3. Juli 2015 um 20:29

      Hans Diehl sagt: „Während der Wirtschaftskrise ab 2007 hatten wir einen enormen Rückgang der Strom Nachfrage, die Vergütung musste auch auf weniger Umgelegt werden, und die Umlage ist kaum gestiegen.“

      Nun, das behaupten sie einfach mal so. Leider gibt es dafür keinen Nachweis in den Zahlen. Wie im Prinzip jedes Mal, wenn sie etwas behaupten. Es ist schlicht falsch! Glücklicherweise habe ich mir in unseren früheren monatelangen Diskussionen einen umfassenden Vorrat an statistischem Material zusammengesammelt. Ich muss immer nur kurz suchen und schon kann ich ihnen fast jede Frage beantworten und ihre falschen Behauptungen richtig stellen!

      Von 2006 auf 2007 gab es keine Wirtschaftskrise und auch so gut wie keinen Rückgang des Stromverbrauchs. Auch von 2007 auf 2008 war der Rückgang vernachlässigbar. Von 495 auf 493,5 TWh Letztverbrauch. Dafür stiegen die Industrieprivilegien an. Die Umlage stieg von 2006 auf 2008 um 31%
      Aber dann! Von 2008 auf 2009 ging der Letztverbrauch von 493,5 auf 466 TWh zurück. Satte 6% Klingt nicht viel, allerdings bewegen sich die Schwankungen in den Vorjahren im 1,xxx %-Bereich.
      Da der Rückgang vor allem die Industrie betraf, ging auch der privilegierte Letztverbrauch zurück, immerhin um 3% Letztlich sank der NICHT privilegierte Letztverbrauch von 2008 auf 2009 um 3,5% Gleichzeitig stieg in diesem Zeitraum die erzeugte Menge an EE-Strom um 5%.
      Damit ist genau das eingetreten, was ich vorher schon beschrieben habe. Mehr EEG-Vergütung trifft
      auf weniger Verteilmasse!
      Und was passierte mit der EEG-Umlage? Diese wird ja nachträglich berechnet und angepasst, also immer mit einem Jahr Verzug. Und Überraschung: von 2009 auf 2010 stieg die Umlage satt um 71%. Denn da wurde das nachgeholt, was von 2008 auf 2009 in der Krise passiert ist. Wie ich es beschrieben habe.
      Was sie da mit 2007 behaupten, weiß ich nicht. Aber das war ja noch nie ihre Stärke, ihre Behauptungen mit Zahlen zu belegen.

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    Peter Jensen

    3. Juli 2015 um 18:54

    Ein Beispiel für sie, Hans Diehl. Viele andere werden es schon längst begriffen haben.

    Jahr 1:
    Ein EE-Erzeuger hat 100 kWh EE-Strom erzeugt und erhält eine Vergütung von 10 ct/kWh. Also 1.000 ct.
    Diese 1.000 ct müssen nun auf den Stromverbrauch der nicht privilegierten Verbraucher verteilt werden. Sagen wir, das sind 10 Leute und die verbrauchen zusammen insgesamt 1.000 kWh. Es müssen also nun 1.000 ct auf 1.000 kWh verteilt werden. Die Umlage beträgt also 1 ct/kWh.
    Jahr 2:
    Der EE-Erzeuger hat wieder 100 kWh EE-Strom erzeugt und erhält wieder 1.000 ct dafür. Diese 1.000 ct müssen nun auf die nicht privilegierten Verbraucher verteilt werden. Angenommen, es sind immer noch 10. Diese 10 haben aber im Jahr 2 ihren Stromverbrauch gesenkt und zusammen nur noch 950 kWh verbraucht und nicht wie noch in Jahr 1 1.000 kWh. Also müssen jetzt die 1.000 ct Vergütung auf 950 kWh verteilt werden. Die Umlage beträgt also 1.000 ct/950 kWh=1,05 ct.
    Obwohl die Vergütung gleich geblieben ist, ist die Umlage um 5% gestiegen. Einfach deswegen, weil der Stromverbrauch gesunken ist.
    Jahr 3:
    Diesmal erzeugt der EE-Betreiber 120 kWh und erhält 1.200 ct. Diese müssen auf den Stromverbrauch verteilt werden. Nun kann einer unserer 10 Leute die Ausnahmeregel für stromintensive Unternehmen in Anspruch nehmen. Angenommen, er hat im Vorjahr von den 950 Gesamt-kWh allein schon 250 verbraucht, weil stromintensiv, fällt diese Menge komplett aus der Umlage raus. Die anderen 9 bleiben mit ihrem Stromverbrauch gleich. Also können nun im 3. Jahr 1.200 ct EEG-Vergütung auf nur noch 700 kWh verteilt werden.
    Die Umlage beträgt also 1.200 ct/700 kWh= 1,71 ct/kWh.
    Die Vergütungen sind nur um 20% gestiegen, die Umlage aber um über 70%. Einfach nur aus dem Grund, weil sich beide Teileinheiten „erzeugte Menge und Menge der nicht privilegierten kWh“ völlig unabhängig voneinander entwickeln. Da ist noch keine Strombörse im Spiel oder sonst irgendwas. Simple Mathematik aus dem Alltag!
    Kapiert?

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    Peter Jensen

    3. Juli 2015 um 17:23

    Zitat Diehl:

    „Es geht doch in dem Artikel darum, dass die niedrigen Börsenpreise neuerdings von den nicht privilegierten Verbrauchern, über eine höhere Umlage finanziert werden.“

    Das ist eben falsch! Es ist Propaganda! Eine Verdrehung der Zusammenhänge! Die nicht privilegierten Verbraucher finanzieren einzig und allein die Vergütungen der EE-Anlagenbetreiber.

    Zitat Diehl:

    „Herr Jensen will unbedarfte Mitleser immer weismachen die EEG Umlage würde ausschließlich für die Vergütungen der EE Anlagenbetreiber benötigt, das mag im EIKE Forum funktionieren, wenn ich ihm da widerspreche, werden meine Beiträge nicht gebracht, hier dürfte es für ihn etwas schwieriger sein.“

    Die EEG-Umlage IST AUSSCHLIEßLICH zur Vergütung der EE-Anlagenbetreiber da! Es steht so im Gesetz. Und für ein paar unwesentliche Nebenkosten wie IT-Kosten und Bankgebühren/Zinsen. Ansonsten dient sie EINZIG UND ALLEIN zur Bezahlung der völlig überhöhten Vergütungen laut EEG! Nur dafür wird die EEG-Umlage verwendet!

    Was sie bei EIKE posten oder nicht, ist mir völlig Wurst. Es ist mir auch völlig egal, ob man sie dort sperrt oder nicht. Es könnte mich nichts weniger interessieren. Sie verbreiten hier wie dort denselben Propaganda-Unsinn! Und nach Monaten, in denen sie immer wieder dieselben falschen Dinge behaupten, werden sie eben geblockt. Mir doch egal! Von mir aus können sie da weiter schreiben.

    Sie sind bis heute nicht in der Lage (nach Monaten Diskussion auch hier im Blog) einen einzigen Posten zu nennen, für den die EEG-Umlage verwendet wird und der nichts mit den Vergütungen der EE-Anlagenbetreiber zu tun hat! Sie bleiben jeden Nachweis für ihre Behauptungen schuldig!
    Ihre bunten und falschen Grafiken sind inhaltlich falsch! Sie stellen die realen Zusammenhänge FALSCH dar! Sie sind Propaganda des öko-industriellen Komplexes, einer der mächtigsten Lobby-Gemeinschaften, die Deutschland je hatte! Dazu gehört auch das Fraunhofer ISE.

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      Hans Diehl

      3. Juli 2015 um 17:52

      Peter Jensen sagt

      Das ist eben falsch! Es ist Propaganda! Eine Verdrehung der Zusammenhänge! Die nicht privilegierten Verbraucher finanzieren einzig und allein die Vergütungen der EE-Anlagenbetreiber.

      @Herr Jensen
      Für wie blöd halten Sie die Leute hier,.

      Zur Erninnerung an die Mitleser. Die Vergütungen haben sich verdoppelt, und die Umlage hat sich für die Verbraucher verfünffacht, siehe Video

      Nach dem was uns Herr Jensen hier weismachen will, brauch er das Fünffache um eine Verdoppelung der Ausgaben zu finanzieren. Adam Riese würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sehen müsste was mit seiner Rechenkunst angestellt wird, nur um der Öffentlichkeit was vorzugaugeln.

      MfG

      Antworten »
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        Peter Jensen

        3. Juli 2015 um 18:18

        Hans Diehl, der gute Herr Riese würde sich wahrscheinlich darüber beschweren, dass sich jemand wie sie, der die einfachsten mathematischen Zusammenhänge nicht versteht, auf ihn beruft.

        Das Auseinanderdriften von EEG-Vergütungen und Umlage hat ganz einfache Gründe. Und dass sich beide parallel entwickeln, ist mathematisch nicht mögich. Die EEG-Vergütungen beziehen sich auf die Mengen an EE-Strom, die Umlage wird auf jede einzelne kWh fällig. Da haben wir schon mal zwei völlig verschiedene Grundgesamtheiten, die sich unabhängig voneinander entwickeln.
        Der Stromverbrauch sinkt seit Jahren. Also wird die Grundgesamtheit, auf die die EEG-Vergütungen verteilt werden kann, kleiner! Das bedeutet ganz simpel, dass selbst wenn die Vergütungen konstant bleiben, die Umlage steigt. Ganz einfach , weil die Vergütungen auf weniger kWh verteilt werden müssen. Dazu kommt eine Ausweitung der Befreiungen für stromintensive Betriebe. Auch das verkleinert die Grundgesamtheit. Dazu kommt ein Ansteig der Produktion an EE-Strom. Da geht die Schere also in beide Richtungen auseinander. Mehr Vergütungen sind auf weniger kWh zu verteilen.
        Das sind einfachste mathematische Zusammenhänge, die sie entweder nciht verstehen können oder wollen.
        Da könnte ihnen auch der gute Herr Riese nicht weiterhelfen, wenn er denn noch leben würde!

        Antworten »
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      Hans Diehl

      3. Juli 2015 um 19:25

      Peter Jensen sagt:
      Das Auseinanderdriften von EEG-Vergütungen und Umlage hat ganz einfache Gründe. Und dass sich beide parallel entwickeln, ist mathematisch nicht möglich. Die EEG-Vergütungen beziehen sich auf die Mengen an EE-Strom, die Umlage wird auf jede einzelne kWh fällig. Da haben wir schon mal zwei völlig verschiedene Grundgesamtheiten, die sich unabhängig voneinander entwickeln. Der Stromverbrauch sinkt seit Jahren. Also wird die Grundgesamtheit, auf die die EEG-Vergütungen verteilt werden kann, kleiner! Das bedeutet ganz simpel, dass selbst wenn die Vergütungen konstant bleiben, die Umlage steigt.

      @Herr Jensen
      Jetzt zieht er wieder wie gewohnt an den Haaren herbei, um vom Wesentliche abzulenken.

      Das was Sie da aufführen ist alles vernachlässigbar gegenüber dem was ab 2010 passiert ist.und ist auf der Grafik vom Prof. kaum wahrzunehmen. Während der Wirtschaftskrise ab 2007 hatten wir einen enormen Rückgang der Strom Nachfrage, die Vergütung musste auch auf weniger Umgelegt werden, und die Umlage ist kaum gestiegen.

      Was Herr Jensen hier erzählt hat der Prof. in Bild und Ton eindeutig widerlegt. Der gewaltige Anstieg der Umlage ab 2010 ist eindeutig, dem Paradoxon geschuldet, das da lautet, „ Je niedriger die Börsenpreise, desto höher die Umlage.

      Diese Schweinerei, wie es der Prof. im Video nennt, wird sich bald selbst entlarven. Ich erinnere an das EEG Konto, wo sich unterdessen nahezu 5 Milliarden Überschuss angesammelt haben. Das ist Geld, dass die Verbraucher zu viel an Umlage bezahlt haben. Ich kann nur empfehlen genau zu beobachten was damit geschieht, wenn nicht die Umlage damit gesenkt wird.

      Bitte weichen Sie nicht — wie von Ihnen gewohnt — auf Nebensächlichkeiten aus.

      Das Thema ist der Artikel vom Herrn Höhle der deutlich macht, dass der nicht privilegierte Verbraucher die niedrigen Börsenpreise mit der höheren Umlage finanziert.

      MfG

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        Peter Jensen

        3. Juli 2015 um 19:55

        Herr Diehl, was sie da als Nebensächlichkeiten bezeichnen, sind genau die Gründe, weshalb Umlage und Vergütungen so auseinander driften. Sie tun das eben nur als Nebensächlichkeiten ab. Und plappern damit eben nur das nach, was der Lobby-Professor in seiner bunten Präsentation auch falsch darstellt!

        Und was die 5 Mrd auf dem EEG-Konto angeht: es scheint ihrer Aufmerksamkeit entgangen zu sein, dass das jedes Jahr so ist, dass im Winterhalbjahr der Kontostand steigt und im Sommerhalbjahr wieder sinkt. Das liegt schicht an der Glättung der monatlich zu zahlenden EEG-Umlage, die auf dem Konto eingeht. Sie wollen ja schließlich nicht im Sommer viel und im Winter wenig zahlen. Die EEG-Umlage ist über das ganze Jahr gleich, aber die Erzeugung nicht. Und für alle Beteiligten ist es besser, jeden Monat planbar denselben Betrag zu zahlen, als sich jeden Monat von der tatsächlichen Erzeugung überraschen zu lassen und wieviel EEG-Umlage denn nun fällig wird.

        Im Winter übersteigen eben die Einzahlungen die Auszahlungen. Das kehrt sich im Sommerhalbjahr um. Wie schon jedes Jahr zuvor.

        Und wenn sie meinen:

        „Das Thema ist der Artikel vom Herrn Höhle der deutlich macht, dass der nicht privilegierte Verbraucher die niedrigen Börsenpreise mit der höheren Umlage finanziert.“

        dann hat Herr Höhle mit seinem Artikel weit das Thema verfehlt. Denn der nicht privilegierte Endverbraucher finanziert mit seiner EEG-Umlage ausschließlich die EE-Anlagenbetreiber. Nichts weiter! Das steht im Gesetz. Das weiß Herr Höhle, das wissen sie, das weiß ich. Nur sie beide verleugnen das.
        Wenn überhauot, dann finanzieren die nicht privilegierten Letztverbraucher die privilegierten. Aber das ist aus guten Gründen volkswirtschaftlich gewollt und richtig!

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    Hans Diehl

    2. Juli 2015 um 17:58

    Zitat aus dem Artikel.
    An dieser kleinen Geschichte seht ihr das Problem:
    Je mehr Erneuerbare Energien es in unserem Stromnetz gibt:
    desto billiger wird der Strom
    desto geringer werden die Einnahmen der Erneuerbaren an der Strombörse
    desto mehr EEG-Umlage musst du bezahlen, um die Lücke zwischen Ertrag und den tatsächlich anfallenden Kosten zu decken. Zitat Ende.

    An dieser kleinen Geschichte kann man erkennen, dass der Begriff „Energiewende“ gar nicht zutreffend ist. Wo wendet sich denn etwas wenn zumindest „monetär“ alles „ungewendet“ sprich auf der einen Seite bleibt.
    Betrachten wir es mal vor dem Hintergrund der Kosten, dem Maß aller Dinge. Den EE wird zu recht vorgehalten, dass sie teurer sind als die Konventionellen. Nun drängen die relativ teuren EE immer mehr in die Netze, und schneiden am monetären Kuchen der Konventionellen Stück für Stück ab, in dem sie die Börsenpreise senken. Das kommt ihnen aber nicht zugute, weil die Verbraucher das mit einer höheren Umlage kompensieren, womit das Geld – wenn auch anders verteilt – auf der konventionellen Seite bleibt Den EE bleibt die Rolle als Preistreiber, weil sie die Umlage erhöhen.

    Leute von der konventionellen Stromwirtschaft rechtfertigen das als betriebswirtschaftlich nötig, um zu überleben.
    Anstatt ihre Geschäftsmodelle der seit langem bekannten Energiewende anzupassen, soll alles beim Alten bleiben.

    EON hat ja nun erkannt, dass konventionellen Erzeugung ein Auslaufmodell ist.

    MfG

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    Hans Diehl

    2. Juli 2015 um 14:21

    Der Artikel von Herrn Höhle trifft den Nagel auf den Kopf, und ist der Gipfel einer Entwicklung der letzten Jahre, die Prof. Weber vom Fraunhofer Institut im folgenden Video als die größte Schweinerei im deutschen Energiesystem bezeichnet
    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Fangen wir mal am Anfang dieser Entwicklung an. Einen Markt gab es auf dem Energiesektor noch zu keiner Zeit. Vor den EE hatten die 4 Großen das Sagen, und bestimmten an der Strombörse durch ihre Angebote – oder auch „nicht“ Angebote – den für alle Handelsarten Richtungsweisenden Preis.

    Meistens waren teure Gaskraftwerke die Grenzkraftwerke, die den Preis auch für alle anderen zur Deckung der Nachfrage benötigten Kraftwerke bestimmten. Ein nicht unerheblicher „Mitnahmeeffekt“ für die billigeren Erzeugungsarten wurde wirksam.

    Das brachte ihnen öfter das Kartellamt an den Hals
    Siehe hier: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/03/12/a0139

    Wer den verlinkten Artikel genau liest kann feststellen, dass Geschäfte damals auf der Basis „hoher“ Börsenpreise gemacht wurden.

    Das änderte sich mit zunehmenden EE schlagartig. Nun bestimmt die Natur die Angebote, ( Wind und Sonne ) und somit die Preis bestimmenden Grenzkraftwerke mit dem Ergebnis, dass die Börsenpreise, im Gegensatz zu der Zeit vor den EE, ständig sinken. Aus dieser Not wurde für die Konventionellen ab 2010 eine Tugend, in dem man auf Drängen der Netzbetreiber, – am Gesetz vorbei über den Ermächtigungs §64 – ein System konstruierte, mit dem „ niedrige“ Börsenpreise interessant wurden.

    Interessant in der Form, dass die Börsenpreise, sprich Strombeschaffungskosten, auf Kosten der Verbraucher niedrig werden, mit denen man dann Geschäfte machen kann, oder der Großindustrie zukommen lässt, wie von Herrn Höhle im Artikel festgestellt..

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      Hans Diehl

      2. Juli 2015 um 14:23

      Fortsetzung:
      Für nicht mit dem Thema vertraute hier die Erklärung dafür.
      Das EEG schreibt ab 2010 vor, „Je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird für die Verbraucher die Umlage“
      Ohne, dass auf dem EEG Konto für Vergütungen ( Ausgaben ) auch nur ein Cent mehr benötigt wird, zahlen die Verbraucher bei sinkenden Börsenpreisen mehr Umlage auf das EEG Konto.
      Die sinkenden Börsenpreise sind somit von den Verbrauchern kompensiert.
      Die gesunkenen Börsenpreise sind somit von den Verbrauchern bezahlt, und stehen dem Markt für lukrative Geschäfte jeglicher Art zur Verfügung Mit steigender Tendenz, wie an den Rekordergebnissen beim Stromexport deutlich wird.
      Siehe hier: http://www.iwr.de/news.php?id=26696
      Deutschland erzielt Rekordeinnahmen
      Münster – Die deutsche Stromwirtschaft hat im Jahr 2013 mit dem Export von Strom so viel verdient wie noch nie. 

      Oder hier. http://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/
      Zitat, aus Hochschulrecherchen
      Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

      MfG

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      Christian Höhle

      3. Juli 2015 um 07:01

      Hallo Herr Diehl,

      vielen Dank für die Links. Ja, das Problem der 2010 eingeführten Ausgleichsmechanismus-Verordnung war schon vor dessen Einführung bekannt und wird mit steigendem Anteil erneuerbaren Stroms immer deutlicher.

      Ich möchte erreichen, dass dies einer großen Zahl von Bürgern bekannt wird, damit endlich etwas dagegen getan werden kann.

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

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      Peter Jensen

      3. Juli 2015 um 10:50

      Zitat Diehl:

      „Fangen wir mal am Anfang dieser Entwicklung an. Einen Markt gab es auf dem Energiesektor noch zu keiner Zeit.“

      Nun ja, wenn Herr Diehl „droht“, am Anfang der Entwicklung zu beginnen, muss man vorsichtig sein. Und die Vorsicht ist berechtigt!
      Bis in die 80er war es in ganz Westeuropa üblich, einen streng regulierten Energiesektor zu haben. Überraschenderweise hatten wir damals sicherere Netze, günstigere Preise und trotzdem Gewinne bei den Versorgern mit sehr gut bezahlten Arbeitsplätzen und hohen Steueraufkommen der Kommunen.
      Ende der 90er war dann auch Deutschland mit der Deregulierung dran. Die Gebietsmonopole wurden aufgehoben und es begann ein extremer Wettbewerb um Kunden, der offensichtlich an Herrn Diehl vorbei gegangen ist. Mehr als 1000 Versorger, die sich um Kunden bemühen, kann man wohl als Wettbewerb bezeichnen. Das hält bis heute an.

      Zitat Diehl:

      „Vor den EE hatten die 4 Großen das Sagen, und bestimmten an der Strombörse durch ihre Angebote – oder auch „nicht“ Angebote – den für alle Handelsarten Richtungsweisenden Preis.“

      Die sog. 4 Großen sind alle zu entscheidenden Teilen im Besitz der Kommunen/Länder. Die Kommunen bestimmten im Wesentlichen die Geschäftspolitik der Energieversorger für Deutschland über ihre Aufsichtsratsmandate. Versorgungssicherheit und bezahlbare Preise waren die wichtigsten Parameter.

      Die Strombörse hat damals auf den Endverbraucherpreis so gut wie keinen Einfluss gehabt. Sie war zum internen Handel für den Spitzenausgleich der ÜNB gedacht. Deswegen ist es propagandistische Augenwischerei, wenn Hans Diehl immer wieder auf die Strombörse hinweist.

      Der Preis für die sog. EE steht im EEG! Den kann man vergleichen mit den Gestehungskosten der konventionellen Kraftwerke, die zwischen 3 und 7 ct/kWh liegen. Da kommt keine sog. EE-Anlage mit.

      Alles andere sind Diehl’sche Nebelbomben. Ebenso die Einzelfälle, die er sich rauspickt, wenn Marktteilnehmer – wie in jedem anderen Markt auch- mal versuchen, zu tricksen.

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        Hans Diehl

        3. Juli 2015 um 13:50

        An alle Freunde der Energiewende, die hier mitlesen.

        Hier geht es um den Artikel des Herrn Höhle, mit dem er zum Ausdruck bringt, dass jeder nicht privilegierter Stromverbraucher, die historisch niedrigen Industriepreise finanziert.

        Basierend auf dem seit 2010 geltenden „Paradoxon“ das da lautet, „Je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird die Umlage.

        Siehe hier. http://www.iwr.de/news.php?id=23553

        Lasst Euch von dem Herrn Jensen nicht irritieren, der spricht deutlich die Sprache der konventionellen Stromwirtschaft, und die möchten nicht, dass das einer breiten Öffentlichkeit vermittelt wird.

        MfG

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        Peter Jensen

        3. Juli 2015 um 14:35

        Herr Diehl ganz im Stile eines Propagandaministers:

        „Hier geht es um den Artikel des Herrn Höhle, mit dem er zum Ausdruck bringt, dass jeder nicht privilegierter Stromverbraucher, die historisch niedrigen Industriepreise finanziert.“

        Tatsächlich finanziert jeder nicht privilegierte Stromverbraucher nicht die historisch niedrigen Industriepreise, sondern die völlig überzogenen Einnahmen der EEG-Anlagenbetreiber. Von dieser Tatsache wollen die Subventionsempfänger, wie z.B. Herr Diehl und Herr Höhle von SMA, ablenken.

        Die Industriepreise waren schon immer niedriger als die Privatkundenpreise. Dies hat seine Ursache im Wettbewerb der Marktwirtschaft.
        Herr Diehl und Herr Höhle meinen, dass es irgendeine Gesetzmäßigkeit geben müsste, wonach Industriestrompreise gleich hoch oder höher sein müssten wie/als Haushaltsstrompreise. Aus welchem planwirtschaftlichen „Leerbuch“ sie diese Weisheit haben, weiß ich nicht.
        Mit realer Wirtschaft hat dies aber nichts zu tun. Aber Ideologen haben sich noch nie von Fakten beeinflussen lassen.

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        Hans Diehl

        3. Juli 2015 um 17:01

        Peter Jensen sagt:

        Die Industriepreise waren schon immer niedriger als die Privatkundenpreise. Dies hat seine Ursache im Wettbewerb der Marktwirtschaft. Herr Diehl und Herr Höhle meinen, dass es irgendeine Gesetzmäßigkeit geben müsste, wonach Industriestrompreise gleich hoch oder höher sein müssten wie/als Haushaltsstrompreise. Aus welchem planwirtschaftlichen “Leerbuch” sie diese Weisheit haben, weiß ich nicht.

        Der Herr Jensen lenkt schon wieder ab. Es hat doch hier niemand bestritten, dass Industriepreise schon immer niedriger waren.

        Es geht doch in dem Artikel darum, dass die niedrigen Börsenpreise neuerdings von den nicht privilegierten Verbrauchern, über eine höhere Umlage finanziert werden.

        Der Prof. Weber vom Fraunhofer nennt es im folgenden Video die größte Schweinerei im Energiesystem.
        https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

        Herr Jensen will unbedarfte Mitleser immer weismachen die EEG Umlage würde ausschließlich für die Vergütungen der EE Anlagenbetreiber benötigt, das mag im EIKE Forum funktionieren, wenn ich ihm da widerspreche, werden meine Beiträge nicht gebracht, hier dürfte es für ihn etwas schwieriger sein.

        Ich empfehle diesbezüglich mal genau hinzuhören, was der Prof. bei der Grafik zu den gelben Vergütungsbalken im Verhältnis zu der Umlagenkurve sagt.

        MfG

        Antworten »
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    Hans Diehl

    2. Juli 2015 um 00:24

    Zitat aus dem Artikel.
    Wer profitiert von dem gesunkenen Börsenstrompreis?

    In den Erhebungen des statistischen Bundesamtes ist klar zu erkennen, dass die Industriestrompreise ein historisches Minimum erreicht haben. Einen so niedrigen Industriestrompreis gab es zuletzt vor 10 Jahren. Die Stromanbieter geben also die Preisvorteile an die Industriekunden weiter, um sich im Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen. Zitat Ende.

    Wer diese Tatsache als Unsinn bezeichnet, hat entweder von der Materie keine Ahnung, oder einen
    Auftrag den unbedarften Leser hier zu irritieren. Ich denke mal letzteres ist der Fall.

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      Peter Jensen

      2. Juli 2015 um 10:39

      „Die Stromanbieter geben also die Preisvorteile an die Industriekunden weiter, um sich im Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen.“

      Das nennt sich Marktwirtschaft. Und nicht das ist der Unsinn, sondern die Schlussfolgerung, die manche daraus ziehen. Nämlich den Stromanbietern vorschreiben zu wollen, wie sie ihre Preise gestalten.

      Aber die Leute, die jahrelang nur die Hand aufhalten brauchten, um Geld zu bekommen, verstehen von Marktwirtschaft eben nichts.

      Und dass ausgerechnet die, die mit ihren garantierten Einnahmen den Markt nachhaltig gestört haben, sich über die verbliebenen marktwirtschaftlichen Mechanismen aufregen, macht das Ganze noch dreister!

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        Hans Diehl

        2. Juli 2015 um 17:48

        Zitat aus dem Artikel.
        An dieser kleinen Geschichte seht ihr das Problem:
        Je mehr Erneuerbare Energien es in unserem Stromnetz gibt:
        desto billiger wird der Strom
        desto geringer werden die Einnahmen der Erneuerbaren an der Strombörse
        desto mehr EEG-Umlage musst du bezahlen, um die Lücke zwischen Ertrag und den tatsächlich anfallenden Kosten zu decken.

        An dieser kleinen Geschichte kann man erkennen, dass der Begriff „Energiewende“ gar nicht zutreffend ist. Wo wendet sich denn etwas wenn zumindest monetär alles „ungewendet“ sprich auf der einen Seite bleibt.
        Betrachten wir es mal vor dem Hintergrund der Kosten, dem Maß aller Dinge. Den EE wird zu recht vorgehalten, dass sie teurer sind als die Konventionellen. Nun drängen die relativ teuren EE immer mehr in die Netze, und schneiden am monetären Kuchen der Konventionellen Stück für Stück ab, in dem sie die Börsenpreise senken. Das kommt ihnen aber nicht zugute, weil die Verbraucher das mit einer höheren Umlage kompensieren, womit das Geld – wenn auch anders verteilt – auf der konventionellen Seite bleibt Den EE bleibt die Rolle als Preistreiber, weil sie die Umlage erhöhen.

        Leute von der konventionellen Stromwirtschaft rechtfertigen das als betriebswirtschaftlich nötig, um zu überleben.
        Anstatt ihre Geschäftsmodelle der seit langem bekannten Energiewende anzupassen, soll alles beim Alten bleiben.

        EON hat ja nun erkannt, dass konventionellen Erzeugung ein Auslaufmodell ist.

        MfG

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        Peter Jensen

        2. Juli 2015 um 20:03

        Behauptung:

        „Je mehr Erneuerbare Energien es in unserem Stromnetz gibt: desto billiger wird der Strom“

        Da geht der Unsinn ja schon los! Wie soll denn Strom billiger werden, wenn er bei den sog. EE teurer ist als bei konventionellem Strom! Das ist mathematisch nicht möglich.

        Billiger wird der Börsenpreis! Der bemißt sich aber noch KOSTEN!!! Nach GRENZKOSTEN!!! Das ist etwas völlig anderes als der Strompreis.
        Wenn man natürlich diese Sachen in einen Topf wirft, kräftig umrührt und noch ein paar Prisen Propaganda (Konzern- und Kapitalismusschelte) hinzufügt, dann kommt eben so was raus wie: durch Erneuerbare wird Strom billiger.

        Nun ja…

        Antworten »
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    Peter Jensen

    1. Juli 2015 um 16:12

    Kosten für Endlagerung und Rückbau sind seit jeher im Strompreis für Kohle und Atom enthalten. Also was soll diese falsche Behauptung, Herr Höhle? Sie wissen es doch besser!

    Und die imaginären Umweltkosten, die von allen möglichen sog. Umweltinstituten und selbsternannten Naturschützern auf beliebige Weise zusammengerechnet werden, kommen schon mal auf den gewaltigen Betrag von etwa einem Drittel des Bundeshaushaltes.

    Also diese Schäden würde ich gerne mal irgendwo sehen in Deutschland, in einem der saubersten Länder der Welt! Wer bei solchen abenteuerlichen Rechnungen nicht ins Grübeln kommt, dem ist nicht mehr zu helfen. Dem hat die Ideologie und der Hass auf Energieversorger so das Hirn verklebt, dass er wirklich jeden Unsinn glaubt!

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    Peter Jensen

    1. Juli 2015 um 16:07

    Erstaunlich, dass auch nach Jahren erfolglosen „Wirkens“ der EEG-Umlage immer noch soviel Unsinn darüber verbreitet wird. Okay, andererseits, wenn jemand aus der Solarbranche diesen Unsinn schreibt, macht es doch wieder Sinn.
    Und wenn dann noch Grenzkosten mit Verkaufspreisen verwechselt werden und die Subvention von EE-Anlagen mit Industriesubvention und wenn dazu dann noch das Propaganda-Geschwafel von angeblichen externen Kosten dazugepackt wird, dann entsteht eben so ein Artikel zur Volksverdummung!

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    Hans Diehl

    29. Juni 2015 um 14:40

    Hallo Herr Höhle
    Diese Ungerechtigkeit existiert erst seit der EEG Neuordnung ab 2010, und wird in einschlägigen Kreisen das EEG „Paradoxon“ genannt.

    Prof. Weber von Fraunhofer, nennt es im folgenden Video größte Schweinerei des Energiesystems, weil ab 2010 gilt „Je mehr die EE die Börsenpreise senken, desto höher wird für die Verbraucher die Umlage.“.

    https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

    Im PV Forum diskutieren wir das schon seit Jahren.

    Zum Beispiel in den folgenden Theads

    Prognose Entwicklung der Umlage

    http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/prognose-entwicklung-der-eeg-umlage-t106255.html

    Negative Preise Fehler im Markdesign

    http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/negative-preise-fehler-im-marktdesign–t98749.hhtml

    Merit Order das Märchen vom teuren EEG Strom

    http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/merit-order-und-das-maerchen-vom-teueren-eeg-strom-t36937.hhtml

    MfG

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    darwin

    22. Juni 2015 um 20:32

    Erneuerbare zu einem Preis verkaufen, der die tatsächlichen Kosten deckt

    An wen den ? Also wer wird gezwungen den EEG-Strom aufzukaufen ?

    Auch bei konventionellen Kraftwerken die tatsächlichen Kosten ansetzen, also auch die Folgekosten für Umweltverschmutzung und Endlagerung dabei einrechnen

    Mhm, da die Folgekosten erst in der Zukunft anfallen wird jemand die schwere Aufgabe übernehmen müssen das Geld zu verwalten. Da man die Folgekosten aber gar nicht beziffern kann wird man sicherheitshalber viel mehr Geld einnehmen müssen und diese Geld in einer Sicheren Form anlegen.
    Griechische Staatsanleihen, Prokon-Genuss-Scheine oder doch SMA-Aktien ?

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      Christian Höhle

      23. Juni 2015 um 11:01

      Hallo darwin,

      wenn man Kosten (Vergütungen für Anlagenbetreiber) und Nutzen (Vermiedene Umweltbelastung, langfristig niedrigerer Strompreis) gemeinsam betrachtet, wird sogar ein finanzieller Vorteil der erneuerbaren deutlich. Hier gibt es eine Studie, die das näher betrachtet.

      Stell dir nur mal vor, was passiert wenn die ersten Solaranlagen nach 20 Jahren aus der Förderung heraus fallen. Sie erbringen dann immer noch mindestens 80% ihrer ursprünglichen Leistung – nach aktuellen Studien sogar noch deutlich mehr. Dann gibt es regelmäßig große Mengen Strom im Netz, für deren Herstellung:

      • Keine Rohstoffkosten anfallen
      • Keine Personalkosten anfallen
      • Nur geringste Wartungskosten anfallen

      Und auch die Windkraftanlagen werden kaum nach 20 Jahren allesamt abgebaut werden. Viel eher werden Statiker den Zustand der Gebäude untersuchen und die Laufzeit entsprechend anpassen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        darwin

        23. Juni 2015 um 19:29

        Sie werden die Besitzer von abgeschriebenen EE-Anlage zwingen zu Selbstkosten einzuspeisen ?

        Wohl nicht – der Besitzer wird immer ganz knapp unter den Preisen bleiben die dann neue EE-Anlagen brauchen um sich zu finanzieren. Natürlich unterbietet ihn der Altanlagenbesitzer trotzdem und entweder werden keine neuen Anlagen gebaut oder ein Speicher zur Verschiebung in den Abend wird für den Neuanlagenbesitzer obligatorisch. Wofür man allerdings das EEG fortführen muss um gegen die Altanlagen zu subventionieren.

        Wenn die Heutigen Anlagen 30 oder 40 Jahre halten – könnte man dann nicht heute die EEG-Vergütungen für diese Anlagen reduzieren ?

        Antworten »
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          Christian Höhle

          23. Juni 2015 um 23:37

          Hallo darwin,

          sobald die erneuerbaren miteinander konkurrieren werden die günstigsten zuerst eingesetzt.

          Besonders wichtig ist, dass das Merit-Order-System aus dem Stromhandel entfernt wird. Es gibt keinen Grund, warum ein günstiges Kraftwerk den selben Preis wie ein Teures bekommen sollte. Jedes Kraftwerk – egal ob kleine PV-Anlage oder großes Gaskraftwerk – sollten Strom zu einem Preis anbieten, zu dem sie wirtschaftlich arbeiten können. Diesen Preis müssen sie dann auch bekommen, nicht mehr wie es heute der Fall ist.

          Speicher werden dann sicher schon aufgrund der Preisspreizung im Tagesverlauf attraktiv. Das führt zu einer weiteren Forderung an einen zukünftigen Energiemarkt: Ein Haushalt muss selbst seinen Strom an der Börse kaufen und verkaufen können (ohne zunächst wie heute erforderlich mehrere zehntausend Euro in einen Marktzugang zu investieren).

          Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Langfristig sollten Erneuerbare Energien gar keine Förderung mehr bekommen, sondern sich selbst tragen aus dem direkten Verbrauch des EE-Stroms und aus dessen Vermarktung an der Börse.

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    Annonymous

    22. Juni 2015 um 16:49

    Bitte die energieintensive Industrie nicht weiter besteuern. Sie wird ins Ausland abwandern und in China etc. haben wir dann gar keine Kontrolle mehr über Umwelt, Energie und Co!

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      Christian Höhle

      23. Juni 2015 um 11:09

      Hallo Annonymous,

      die Gefahr, dass energieintensive Unternehmen wegen der Energiewende abwandern, halte ich für nicht gegeben. Zum einen zeige ich ja gerade in diesem Beitrag, dass die Industriestrompreise in Deutschland gerade den niedrigsten Stand seit 10 Jahren haben. Zum anderen ist Industriestrom im internationalen Vergleich in Deutschland durchaus konkurrenzfähig.

      Wichtig ist, dass nicht wir als Bürger die Zeche dafür zahlen, dass der Strom für die Industrie günstig wird. Ich halte es für extrem wichtig, dass es ein Gleichgewicht gibt zwischen den Kosten und dem Nutzen unserer Energiewende.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Thorsten Zoerner

    22. Juni 2015 um 16:45

    Damit sind es zwei Petitionen, auch wenn meine (noch) nicht abgelehnt wurde. Im letzten Schreiben vom Dezember war nur zu lesen, dass „die Ermittlungen jetzt abgeschlossen sind“ und die Einreichung nun an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet wurde. Ja, wir haben keine Ahnung, welche Anzahl von Einreichungen dort in welcher Güte täglich eingehen – aber, anstelle im ganzen Land sogenannte Bürgerdialoge im Push-Stiel zu veranstalten, solle gerade die Bundespolitik mehr Zeit den Belangen der Plebs zumessen. Sollte jemand an den Bundestag schreiben, dann kann er gerne auch nach dem Verbleib von „1-18-09-751-00784“ fragen – es geht um den Hybridstrommarkt, als Marktdesign für die Energiewende in Bürgerhand.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      23. Juni 2015 um 11:17

      Hallo Thorsten,

      ja, ich habe durch die Petition den Eindruck gewonnen, dass es kein Interesse gibt, eine Bürgerbeteiligung zuzulassen.

      Nun ist dieser Beitrag gerade 24h online, und wir haben schon die Hälfte der Stimmen gesammelt, die die angeblich inhaltsgleiche Petition in dem gesamten Monat der Laufzeit gesammelt hatte 😉

      Vorherige Petition: Mitzeichner

      Leider reicht das noch lange nicht. Es müssen noch viel mehr Menschen unterschreiben, damit das wirklich eindruck macht…

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »

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