Dein Sommerfest – von SMAlern für SMAler

Von Begoña Parajón Robles (Gastbeitrag) am 17. Oktober 2014 in der Kategorie Unternehmen mit 3 Kommentare
SMA Sommerfest 2014

Das Sommerfest bei SMA hat eine lange Tradition. Seit über 30 Jahren feiert die gesamte Belegschaft unter dem Solardach an der Sonnenallee. Doch dieses Jahr sollte die Feier ausfallen. Das Budget für die Feier wurde aufgrund des schwächelnden deutschen Solarmarkts gestrichen. Als die Nachricht die Runde machte, sammelten sich spontan einige Mitarbeiter, die das Fest auch ohne Budget organisieren wollten. Eine schöne Geschichte über Zusammenhalt und gelebte Unternehmenskultur – auch in schwierigen Zeiten.

 

Ein Teil des Orga-Teams

Ein Teil des Orga-Teams

Und so fing alles an…

Nach einer angeregten Diskussion im Intranet übernahm eine Gruppe von Mitarbeitern die Verantwortung und bildete das Orga-Team. Sie kannten sich vorher nur teilweise und kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen von SMA. Alle Kollegen waren aufgefordert im internen Wiki Vorschläge zu machen und Anregungen zu geben.

 

Alle zusammen… wir schaffen es!

Das Sommerfest stand unter dem Motto „Von SMAlern für SMAler“. Alle Treffen des Orga-Teams fanden in der Freizeit statt und so wurden einige Mittagspausen geopfert – Ehrensache. Alle waren mit viel Spaß dabei, auch wenn die ersten Schritte schwierig waren. Das Sommerfest durfte nicht ausfallen! Warum? Weil es eine Tradition ist und jeder sollte die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Die Herausforderung: Es war nicht viel Zeit und es galt zahlreiche Gesetze und Vorschriften zu beachten. Das wichtigste war die Sicherheit der Kollegen, deshalb fiel schon bald die erste Entscheidung: Wir verzichten auf das Grillen mit Kohle.

 

Konzept fertig, beim Vorstand vorgestellt und anmelden!

Wie viele Kollegen würden dabei sein? Die erste Schätzung war 400 SMAler. Als der erste Anmeldestand bekannt wurde, war die Überraschung groß: Fast 700 Kollegen hatten sich angekündigt! Knapp 300 Kollegen sagten zu, einen Kuchen zu backen, einen Salat beizusteuern oder beim Auf- bzw. Abbauen zu helfen. Die Musik sollte wie immer von den SMA Bands kommen, die Einlasskontrollen auch von SMAlern und die Sanitäter? – natürlich auch SMAler! Die Rückmeldung von so vielen Kollegen hat die Erwartung total übertroffen.

 

Der Tag ist gekommen! Freitag, den 12.September geht’s los…

9 Uhr Die Tontechniker, natürlich auch SMAler, fangen mit dem Aufbau der Bühne an. Sie haben sich den kompletten Tag frei genommen, denn das Material musste vorher ja auch noch verladen werden. Die gesamte Bühnentechnik wird aus privater Hand zur Verfügung gestellt, echt toll.

9.30 Uhr Die ersten Kuchen und Salate werden zum Kühlen ins Gebäude 10 gebracht (in die Klimakammern, wo sonst Wechselrichter auf extreme Temperaturen getestet werden).

11:30 Uhr Die Soundchecks der Bands fangen an, die Kollegen beim Mittagessen bekommen schon jetzt etwas Unterhaltung geboten.

12 Uhr Mittagspause? Nein, keine Zeit.

13 Uhr Das Orga-Team trifft sich.

14 Uhr Die ersten Freiwilligen (über 100 Kollegen) kommen zum Empfang an der Sonnenallee. Und nun? Tische und Stühle in der Kantine aufräumen und Buffet-Tische aufstellen. Der mitgebrachte Bierwagen wird aufgestellt und die ebenfalls mitgebrachten Bierzeltgarnituren der SMAler aufgestellt. Außerdem müssen die Mülltonnen aufgestellt und Aschenbecher verteilt werden. Mitdenken und selbst organisieren!

15 Uhr Das Büffet steht und ist der Hammer! Es gibt so viel zum Essen…. Sogar glutenfreie Kuchen, vegane  Köstlichkeiten und Salate sind dabei.

15.15 Uhr Mit viel Spontanität und vor allem Spaß darf ich das Sommerfest eröffnen. Der SMA Vorstand wird natürlich auch auf die Bühne gebeten, denn er hat das Orga-Team von Anfang bis zum Schluss unterstützt. Und wir singen „Wir bei SMA“, ein neues Lied des leidenschaftlichen Musikers aus dem Orga-Team.

15.30 Uhr SMACapella, unser Kollegen des SMA Chors, fängt mit seinem Programm an – sehr beeindruckend und unterhaltsam. Sie können wirklich singen.

15.30 Uhr SMACapella, unser Kollegen des SMA Chors, fängt mit seinem Programm an – sehr beeindruckend und unterhaltsam. Sie können wirklich singen.

16 Uhr Die SMA Band Bluesmachine eröffnet die Bühne in der Kantine und sorgt für eine rockige Stimmung.

16 Uhr Die SMA Band Bluesmachine eröffnet die Bühne in der Kantine und sorgt für eine rockige Stimmung.

16.30 Uhr Immer wieder kommt die Frage „Wo soll ich mein Kuchen aufstellen?“, die Antwort: „Auf den Büffet-Tisch“. Ooooh… Kein Platz mehr! Die 12 Büffet-Tische sind randvoll gedeckt mit leckeren Salaten und Kuchen.

16.30 Uhr Immer wieder kommt die Frage „Wo soll ich mein Kuchen aufstellen?“, die Antwort: „Auf den Büffet-Tisch“. Ooooh… Kein Platz mehr! Die 12 Büffet-Tische sind randvoll gedeckt mit leckeren Salaten und Kuchen.

17 Uhr Die Musiker von Blake Reds Jive Club sorgen in den Umbaupausen im Hof, also direkt am Bierwagen, mit Nordhessischem Rock ’n‘ Roll für Stimmung – unplugged.

17.30 Uhr Die zweite SMA Band, Stageman, legt los. Sowohl in der Kantine als auch draußen herrscht eine tolle Stimmung.

17.30 Uhr Die zweite SMA Band, Stageman, legt los. Sowohl in der Kantine als auch draußen herrscht eine tolle Stimmung.

Alle essen, trinken, tanzen und singen. Und mit allen, meine ich natürlich auch Zeitarbeiter, die für SMA arbeiten! Aber während des Sommerfestes gab es auch viele Freiwillige, die das Orga-Team, voller Eifer und Tatendrang stundenlang unterstützt haben.

18 Uhr Rudi (zweiter von links) ist der Chef vom Getränkewagen, unterstützt von unserem Vorstand und vielen anderen Kollegen. Für den Zapfdienst gab es sogar so viele Anmeldungen, dass einige auf ihren „Dienst“ verzichten mussten.

18 Uhr Rudi (zweiter von links) ist der Chef vom Getränkewagen, unterstützt von unserem Vorstand und vielen anderen Kollegen. Für den Zapfdienst gab es sogar so viele Anmeldungen, dass einige auf ihren „Dienst“ verzichten mussten.

18.15 Uhr „Dos cervezas por favor“ Lydia Sommer, Vorstand von SMA (zweite von links), gab den spanischen Kollegen Getränke aus.

18.15 Uhr „Dos cervezas por favor“ Lydia Sommer, Vorstand von SMA (zweite von links), gab den spanischen Kollegen Getränke aus.

19 Uhr Die letzte SMA Band, Make Your Statement, beginnt ihr Konzert. Die Kantine ist voller feiernder Kollegen.

19 Uhr Die letzte SMA Band, Make Your Statement, beginnt ihr Konzert. Die Kantine ist voller feiernder Kollegen.

20 Uhr Ende des Sommerfest? Nein, unmöglich! Auf und vor der Bühne brodelt die Stimmung auf ihrem Höhepunkt. Gleichzeitig fangen die ersten Helfer an draußen zu fegen. Das Geld von den Wertmarken wird gezählt.

20.15 Uhr Ich nähere mich mit einem Besen der Bühne, habe ich doch die Verantwortung übernommen, die Feier pünktlich zu Ende zu bringen. Doch das Publikum fordert von Make Your Statement mehr Zugaben. Wie kann ich da nein sagen, wenn alle Kollegen so viel Spaß haben? Also, weiter spielen/feiern! Aber das Publikum wird aufgefordert nach dem Song beim Aufräumen zu helfen, mal sehen ob das funktioniert.

20.30 Uhr Tatsächlich bleiben nach dem Konzert noch viele Kollegen und packen kräftig mit an, sodass die Kantine in 15 Minuten komplett aufgeräumt ist. Wirklich super!.

21.30 Uhr Jetzt aber! Bis 22 Uhr müssen alle weg sein. Der Getränkewagen ist aufgeräumt, die Bierzeltgarnituren wurden auch abgeholt, die Kantine ist sauber und auch die gesamte Bühne ist inzwischen wieder abgebaut.

22 Uhr Ende? Nein, das Orga-Team geht zum Ausklang, trotz Müdigkeit, noch etwas trinken und essen.

Mein Fazit: Der Aufwand hat sich sehr gelohnt, so ein tolles Sommerfest zu organisieren. Das diesjährige Sommerfest war ein Erfolg und ist Ausdruck des besonderen WIR-Gefühls bei SMA.

 

Wenn alle anpacken – dann schaffen wir es!

Und wer weiß, vielleicht organisieren wir SMAler, nächstes Jahr wieder unser Sommerfest! Und nicht nur, weil wir durch Selbstorganisation Kosten sparen können, sondern auch, weil es Spaß macht!

 

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Der Autor

Begoña Parajón Robles (Gastautor)

Die Spanierin Bego arbeitet bei SMA im Übersetzungsmanagement. Die Welt ist ihr Zuhause: ihre Reisen durch die Welt hat sie mit einem Master in International Relations ergänzt.

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3 Kommentare

  • avatar

    Thomas Groh

    23. Oktober 2014 um 17:13

    Toll, sowas erwärmt das Herz in der heutigen Zeit.
    Weiter so.

    Antworten »
    • avatar

      Begoña Parajón Robles

      24. Oktober 2014 um 14:27

      Vielen Dank Herr Groh!

      Antworten »
  • avatar

    Nico Mertens

    17. Oktober 2014 um 12:24

    Ohne die vielen Freiwilligen und die großartige Unterstützung hätten wir das nicht geschafft. DANKE!

    Antworten »

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