Prognosebasiertes Batterieladen: Solarenergie richtig speichern statt abregeln

Das Ziel von Betreibern einer Solaranlage: Den höchsten Ertrag und den wirtschaftlichsten Betrieb. Die Praxis sieht jedoch auch mal anders aus. Einige Förderprogramme und das Erneuerbare-Energien-Gesetz schreiben eine Limitierung der maximalen PV-Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt vor. Produzieren Solaranlagen also zuviel Energie, müssen sie abgeregelt werden. Dann ist die wertvolle Ressource Solarstrom umsonst produziert. Dagegen hilft das SMA Feature „Prognosebasiertes Batterieladen“.

Warum prognosebasierte Batterieladung?

Wenn lokal Netzanschlussbedingungen, oder Förderprogramme eine Abregelung von Solaranlagen vorschreiben, können Anlagenbetreiber die Wirtschaftlichkeit ihrer Solaranlage mit prognosebasiertem Batterieladen steigern.

Was passiert ohne prognosebasiertes Batterieladen?

Vor allem an sonnenreichen Tagen steht bereits am Morgen viel PV-Energie zur Verfügung. Die  Batterie ist dann bereits vor dem Mittag vollgeladen. Dann wird eine Begrenzung der PV-Einspeisung zur Mittagszeit notwendig, da die Batterie die überschüssige PV-Energie nicht mehr aufnehmen kann.

Die Nachteile:

1. Weniger PV-Erzeugung
Eine hohe PV-Erzeugung zur Mittagszeit kann nicht mehr in die Batterie geladen werden, da diese in den sonnenreichen Monaten bereits vormittags geladen wurde. Die PV-Einspeiseleistung muss dann zur Mittagszeit abgeregelt werden (Bild 1).

Bild 1

2. Negativer Effekt für die kalendarische Lebensdauer der Batterie
Die Batterie steht in sonnenreichen Monaten häufig bis zum Abend für mehrere Stunden im vollgeladen Zustand (Bild 2). Aufgrund elektrochemischer Prozesse führt dies zu einer schnelleren kalendarischen Alterung bei Lithium-Ionen-Batterien (Bild 3). Möglichst kurze Zeiten mit Ladezustand von 100 Prozent sind von Vorteil. Das häufige Erreichen von 100 Prozent Ladezustand ist für die Batterien und dessen Ladezustandsberechnung unabdingbar.

Bild 2

 

Bild 3

So funktioniert die prognosebasierte Batterieladung

In SMA PV-Speichersystemen ermöglicht der Sunny Home Manager 2.0 (SHM 2.0) die prognosebasierte Batterieladung.

PV-Erzeugungsprognose

Mit Hilfe einer Wetterprognose aus Internetdaten und individueller Anpassung an die lokalen Gegebenheiten kann er die Sonneneinstrahlung für einige Stunden bis Tage genau vorhersagen.

Verbrauchsprognose

Darüber hinaus prognostiziert der SHM 2.0 ein individuelles Lastprofil über das Verbrauchsverhalten des Anlagenbetreibers.

PV-Abregelungsprognose

Dem System stehen somit die beiden wichtigsten Informationen zur Verfügung um berechnen zu können, wann die PV-Anlagenleistung die vorgegebene max. Einspeiseleitung am Netzanschlusspunkt überschreitet. Das tritt vornehmlich zur Mittagszeit auf und wird daher auch gerne als Mittagsspitze bezeichnet. Der Sunny Home Manager prognostiziert im Vorfeld, wie viel PV-Energie in dieser Mittagsspitze abgeregelt bzw. nicht erzeugt werden würde.

Ziel ist es, die Mittagsspitze in den Batterien zu speichern – und zwar genau dann, wenn die PV-Anlage eigentlich ihre Einspeiseleistung drosseln müsste. Die Grenze der Drosselung wird auch als Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung bezeichnet (Bild 4).

Bild 4

Hier wird auch geprüft, ob für den folgenden Tag Abregelungsverluste aufgrund der Begrenzung der PV-Einspeisung zu erwarten sind. In diesem Fall wird bereits am Nachmittag des aktuellen Tages oder am nächsten Vormittag gerade so viel PV-Energie in die Batterie geladen, dass sich mit der vorhandenen Batterieladung ein Netzbezug in der Nacht und die prognostizierten Abregelungsverluste des Folgetages vermeiden lassen. Dadurch wird die Batterie stärker entladen und hat am nächsten Tag mehr freie Speicherkapazität: Dann wird geladen, statt abgeregelt.

 

Beispiel für prognosebasiertes Batterieladen

Reale freigeschaltetes PV-Speichersystem aus dem Sunny Portal → SMA Flexible Storage System

Am 19. Juni 2014 wurde die Batterie tagsüber nur bis zu einem Batterieladezustand (SOC = State of Charge) von rund 70 Prozent geladen, obwohl weitere PV-Überschüsse zur Batterieladung zur Verfügung gestanden hätten. Warum? Der Sunny Home Manager hatte prognostiziert, dass die bis dahin gespeicherte Energie in den Batterien sowie die noch verfügbare PV-Energie des aktuellen Tages ausreicht, um Netzbezug zu vermeiden (Bild 5 – 8).

Bild 5

Bild 6

Am Folgetag steht für die frühen Morgenstunden noch genügend zwischengespeicherte Energie aus dem Batteriespeichersystem zur Verfügung.  Und: Die PV-Einspeiseleistung muss zur Mittagszeit nicht abgeregelt werden, da die Batterieladung ab ca. 12 Uhr verzögert einsetzt und die überschüssige PV-Energie aufnimmt (Bild 7 und 8).

Bild 7

Bild 8

Vorteil: Mehr PV-Ertrag

Beispielkonfiguration für ein Speichersystem bestehend aus Sunny Tripower, Sunny Boy Storage und Sunny Home Manager 2.0

Beispielkonfiguration für ein Speichersystem bestehend aus Sunny Tripower, Sunny Boy Storage und Sunny Home Manager 2.0

Was brauche ich für prognosebasiertes Batterieladen?

SMA Speichersystem

  1. Solar-Wechselrichter Sunny Boy oder Sunny Tripower
  2. Batterie-Wechselrichter Sunny Island oder Sunny Boy Storage
  3. Sunny Home Manager 2.0 mit aktiviertem Feature „Prognosebasiertes Batterieladen”

 

Auswirkungen der Limitierung der PV-Einspeiseleistung

Solaranlage: 7,5 kWp Solarleistung mit Einstrahlungswerten in Mitteldeutschland

Limitierung der PV-Einspeiseleitung am Netzanschlusspunkt: auf 50 Prozent

Bei 50 % Abregelung (siehe Vorschrift KfW-Förderung, Bayrische-Förderung, Baden-Württemberg Förderung) ergibt sich ein jährlicher Vorteil von 25 bis38 € durch den höheren PV-Ertrag (Einspeisung)!

 

*Bei 12,3 ct. Einspeisevergütung und 28 ct Strombezugskosten

 

Weitere Vorteile

Einige Förderprogramme bieten zusätzliche Anreize für die Nutzung der prognosebasierten Batterieladung:

Das Förderprogramm für PV-Speichersysteme in Baden-Württemberg bietet z.B. einen einmaligen Bonus von 250,00 Euro für prognosebasiertes Batterieladen.

Zusammenfassung

Mit prognosebasiertem Batterieladen erwirtschaften Anlagenbetreiber höhere PV-Erträge und verlängern zusätzlich die kalendarische Lebensdauer der Lithium-Ionen-Batterie.

Alles in allem können wir sagen: Wenn deine Batterie mal wieder nicht auf 100 Prozent geladen wird, ist das kein Grund zur Beunruhigung. IT IS NOT A BUG …. IT IS A FEATURE!

Made by SMA.

46 Kommentare
  1. Avatar
    Christian sagte:

    Jetzt im Winter stehen viele private Speicherbatterien leer da und warten vergeblich auf Arbeit. Die Wärmepumpe läuft und ich muss „teueren“ Strom dafür einkaufen.
    Auf der anderen Seite exportieren wir derzeit gerade 10GW Leistung in die Nachbarländer und haben in Deutschland ein Überangebot.

    Wann vernetzt SMA die Speicher, nimmt an den Energiemärkten damit teil und füllt diese z.B. im Winter mit Windstrom? Und warum kann der Home Manager nicht meine Wärmepumpe laufen lassen, wenn gerade Überangebote im Stromnetz vorhanden sind? Ja, und wenn dann noch nachts der Home Manager meinem E-Auto mitteilt, dass gerade die Windräder glühen und auf Abnahme warten, dann wäre es geschafft!

    Die ganze Technik ist schon da, warum wird diese Potential nicht abgerufen?

    Antworten
  2. Avatar
    Arvid Neumeister sagte:

    Super Sache die Prognose basierende Ladung. Wenn sie denn funktioniert.
    Meiner Erfahrung über 3,5 Jahre ist das die Prognose nach langem warten tut was sie soll aber nicht perfekt.
    Es wird trotz alledem bei bestem Wetter die PV Erzeugung abgeregelt da die Prognose bei 12kwp Leistung Süd von maximal 9kw aus geht zur Mittagszeit und deshalb zu früh die Batterie beginnt zu laden um sie sicher voll zu bekommen.
    Zum anderen ist seit einem Update kein automatischer Standbye vorhanden. Somit entläd der SI die Batterie mit ca 30W weiter. Das führt dazu das er nach einer Weile die Batterie mit Netzstrom nach läd…

    Antworten
    • Anke Baars
      Anke Baars sagte:

      Hallo Arvid,
      sind bei dir die PV-Strings entsprechend der Ausrichtung und Neigung deines Systems konfiguriert? Das ermöglicht oft bessere Prognosen. Grundsätzlich versuchen wir natürlich immer, bestmöglich zu prognostizieren. Dafür gleichen wir beispielsweise die aktuelle Ist-Leistung des PV-Systems mit den Online-Wetterdaten mehrerer Anbieter ab. Aber leider sind auch die besten Prognosen nicht immer perfekt. Ein Beispiel: Der Sunny Home Manager (SHM) arbeitet sowohl mit Prognosen für die Erzeugung als auch für den Verbrauch. Um die individuellen Gewohnheiten zu lernen, benötigt er etwa zwei Wochen Zeit. Dabei kann es durch spontane Änderungen im Verbrauchsverhalten leider auch mal zu falschen Prognosen kommen. Wenn du dein Elektroauto eigentlich immer zur Mittagszeit auflädst, es dann aber doch mal spontan zur Mittagszeit nutzt, weiß der Sunny Home Manager nicht, wohin mit der Energie. Er hatte sie ja eigentlich für das Laden des Elektroautos vorgesehen. Er lädt dann leider stattdessen nicht die Batterie, weil sie aus seiner Sicht erst nachmittags dran ist. Hier arbeiten wir derzeit an Lösungen, um unsere Systeme künftig noch intelligenter zu machen.
      Dein beschriebenes Problem mit dem Standby-Mode kannst du vermutlich mit einer seit Mai 2018 verfügbaren Firmware für den Sunny Island beheben. Ab der FW4.100/4.000 geht der Sunny Island nach erreichtem Mindestladezustands wieder in den Standby-Mode. Die Firmware findest du beim entsprechenden Produkt im Download-Bereich unter „Firmware“.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viele Grüße, Anke

      Antworten
      • Avatar
        Hermann Lorenz sagte:

        Hallo,
        ist das prognosebasierte Laden der Batterie auch mit Sunny Home Manager 1.0 möglich?

    • Anke Baars
      Anke Baars sagte:

      Hallo Mike,
      das Feature „Prognosebasiertes Laden“ steht mit der neuen Firmware ab Ende Januar auch für den Sunny Boy Storage 3.7 zur Verfügung.

      Viele Grüße,
      Anke

      Antworten
      • Avatar
        Mike Dietsche sagte:

        Ok, bin gespannt… mit dem Sunny Boy 2.5 den ich übergangsweise vor dem 3.7 hatte funktionierte es eigntlich einwandfrei.

  3. Avatar
    Egbert T. sagte:

    Ich warte seit Monaten darauf das der Sunny Boy Storage 5.0 meine zweite LG Resu 10 h ansteuert – im Prospekt schön angepriesen- in der Praxis bekommt SMA das nicht auf die Reihe – ich bin am überlegen ob das nicht Verbraucherirreführung ist

    Antworten
    • Maria Simone Aydin
      Maria Simone Aydin sagte:

      Hallo Egbert,
      die neue Software, die es dem Sunny Boy Storage 3.7/5.0/6.0 erlaubt mit 1, 2 oder auch drei Batterien zu arbeiten, wird ab heute beziehungsweise spät morgen auf unserer Internetseite (Rubrik Downloads, Sunny Boy Storage, Firmware) herunterladbar sein.
      Du kannst entweder ein manuelles Softwareupdate machen oder aber noch ca. 7-10 Tage warten, bis Sunny Portal die neue Software automatisch auf seine Anlage aufgespielt hat.
      Soonige Grüße aus Kassel, Maria

      Antworten
  4. Avatar
    Werner Jacoby sagte:

    Meine Anlage sieht so aus:
    • Sunny Home Manager
    • Sunny Boy 5000 Smart Energy
    • incl. Akku 2kWh
    Wird es auch dafür passende SW geben?

    Antworten
      • Avatar
        Werner Jacoby sagte:

        Hallo Anke,
        macht er das automatisch oder muss ich etwas konfigurieren?
        Heute z.B. hat es sehr viel Sonne, aber der Akku ist jetzt um 10:30 Uhr schon zu 60% aufgeladen.
        Damit kann er die Spitzenlast zwischen 11:00 u. 13:00 Uhr wohl nicht mehr komplett aufnehmen.
        Schade, oder?

      • Anke Baars
        Anke Baars sagte:

        Hallo Werner,
        automatisch passiert das prognosebasierte Batterieladen leider nicht. Für die intelligente Steuerung der Energieversorgung benötigst du einen Sunny Home Manager 2.0 . Der SHM 2.0 bezieht dann die lokalen Wetterprognosen und dein individuelles Verbrauchsverhalten mit ins Energiemanagement ein.
        Sprich dazu gerne deinen Installateur an, der dich entsprechend berät.
        Viele Grüße,
        Anke

  5. Avatar
    Michael Schmitt sagte:

    Hallo SMA,

    meiner Meinung nach könnte man sich die ganze Prognosesache anhand von Wettervorhersagen sparen. Wenn der SHM sich einfach nur die Zeitpunkte merken würde, von wann bis wann in der Vergangenheit übers Jahr gesehen die Einspeisegrenze erreicht war (oder gewesen wäre), könnte er für die Zukunft mittags so planen, daß der Akku nur so voll ist, daß der maximal mögliche Überschuß noch eingespeist werden kann. Wenn am Nachmittag der Ertrag unter der Einspeisegrenze liegt, kann einfach der Akku auf 90 bis 100% gehalten werden. Und auch morgens könnte der Akku prinzipiell schon so geladen werden, daß die obige Bedingung noch funktioniert. Habt ihr den Ansatz schon mal getestet?

    Viele Grüße aus Südhessen
    Michael

    Antworten
    • Anke Baars
      Anke Baars sagte:

      Hi Michael,
      danke für dein Feedback. Ich bin mir jedoch nicht ganz sicher, was du meinst. Denn beim prognosebasierten Laden geht es ja gerade darum, dass die Solarstromversorgung für deinen Haushalt immer optimal ist. Und dafür sind eben sowohl die PV-Erzeugungsprognose anhand von Wetterdaten als auch die Verbrauchsprognose wesentlich. Würde der SHM 2.0 die Wetterdaten nicht einbeziehen und sich stattdessen nur auf das Nutzerverhalten beschränken, wäre das Energiemanagement nur zum Teil intelligent. Der SHM 2.0 könnte dann auf die wetterbedingt mal mehr oder weniger verfügbare Ressource Sonne nicht angemessen reagieren. In Zeiten hoher Sonneneinstrahlung müsste die Anlage dann vermutlich öfter abgeregelt werden, während bei weniger Sonneneinstrahlung nicht genug Vorrat in der Batterie gespeichert ist.
      Meld dich aber gerne noch mal, falls ich dich nicht richtig verstanden habe.
      Viele Grüße aus Nord- nach Südhessen:-)
      Anke

      Antworten
  6. Avatar
    Walter M. sagte:

    Hallo, ich bin neu hier. Habe seit 2012 einen Tripower 6000-20TL mit 7,3 Kw-Anlage. Seit Anfang 2019 Erweiterung der Anlage um 2,6 Kw mit SunnyBoy 2.5, Sunny Home-Manager 2.0, Sunny Island 4.4 und Batterie Axistorage Li9S. Ich beobachte nun schon seit Tagen, dass die Batterie über das Netz (!) mit 3,3 Kw morgens aufgeladen wird und dann nachmittags ab ca. 15 Uhr wieder in Netz entladen wird. Das waren eigentlich nicht meine Vorstellungen von einer PV-Batterie.
    Aber mal im Ernst gefragt: Ist das Laden und Entladen normal im Winter oder ist irgendein Parameter im Sunny Island falsch eingestellt? (Hinweis: „Prognoseorientiertes Laden“ ist im SHM aktiviert, ebenso im SI der Parameter „Saisonbetrieb aktiv“.

    Antworten
    • Maria Simone Aydin
      Maria Simone Aydin sagte:

      Hallo Walter,
      melde dich bitte bei deinem Installateur.
      So wie es sich anhört, wurde dein SMA Energy Meter falsch verbaut.
      Genaueres kann man erst nach der Prüfung sagen.
      Liebste Grüße aus Kassel,
      Maria

      Antworten
  7. Avatar
    Carsten W. sagte:

    Ich steige jetzt in die PV-Welt ein mit einer Anlage von SMA. Ich finde es sehr spannend, was alles schon jetzt und in Zukunft möglich sein wird. Aus meiner Sicht bietet prognosebasiertes Laden bzw. Strommanagement großes Potenzial. Mich würde zum Beispiel interessieren, ob mir als Betreiber die Software auch Vorschläge macht, ob für meine Situation (PV-Anlage, Speichergröße, Verbrauchsverhalten) eine Speichervergrößerung/-Verkleinerung sinnvoll sein kann, z.B. um eine noch bessere Ausnutzung der Eigenenergie zu erreichen und/oder den Batteriespeicher in einem betriebstechnisch günstigeren Bereich zu betreiben um Lebensdauer zu erhöhen?

    Antworten
  8. Avatar
    Hermann sagte:

    Hallo,
    ist das Prognose basierende Laden der Batterie auch mit dem Sunny Home Manger 1.0 (BT) möglich oder muss auf den SHM 2.0 aufgerüstet werden.
    Es wäre dann schön, wenn es dazu von SMA ein Upgrade-Programm für seine treuen Kunden gäbe. ;-)!!

    Antworten
    • Maria Simone Aydin
      Maria Simone Aydin sagte:

      Hallo Hermann,

      kein Grund zur Sorge, das prognosebasierte Laden geht nämlich auch für den Sunny Home Manager 1.0.

      Sonnige Grüße aus Kassel.
      Maria

      Antworten
      • Avatar
        Hermann sagte:

        Danke für die pos. Nachricht.
        Aber wie sieht es mit einem Upgrade zum SHM 2.0 aus??

    • Anke Baars
      Anke Baars sagte:

      Hallo Hermann,
      du musst nicht aufrüsten, mit deinem Sunny Home Manager 1.0 kannst du ebenfalls prognosebasiert laden.
      Viele Grüße,
      Anke

      Antworten
  9. Avatar
    Willy Zinser sagte:

    Hallo SMA,
    seit 4 Tagen ist bei uns die Software für prognosebasiertes Laden aufgespielt auf die Anlage. Allerdings funktioniert es nur bedingt, bei schlechterem Wetter war es okay, seit die Sonne voll scheint ist das Laden nicht mehr okay. Wir verbrauchen den Strom aus dem BYD-Speicher (10,2Kw) über Nacht immer, um 16.15Uhr steht die Batterie bei 43% Ladung. Anlage hat 14,4 Kwp, WR 15 Kw, SBS 5.0, SHM 2.0 sind verbaut. Über den Mittag wurde die Differenz der Wirkleistungsbegrenzung zur Maximalleistung geladen, ansonsten fast nichts. Was läuft da schief bzw. wie kann das Problem gelöst werden ? Ich sehe es so, dass mindestens 1 Stunde vor Ertragsende der Speicher voll sein muss, im jetzigen Zustand ist der Nutzen des Systems schlechter als vor dem Update. Hoffe, dass Sie helfen können bei der Lösung.
    Warum

    Antworten
    • Anke Baars
      Anke Baars sagte:

      Hallo Willy,
      der Sunny Home Manager bezieht für seine Prognose die durchschnittlich gemessene Last auf Wochentagsbasis ein. Könnte es evtl. sein, dass ein bisher unbekannter größerer Verbrauch die Ursache ist? Hattest du da viell. irgendein Gerät angeschlossen, dass der SHM noch nicht in die Prognose einbeziehen konnte? Eine verbesserte Prognose erreichst du auch, wenn du deine Strings konfigurierst; ist das bei dir der Fall? Bitte überprüf zunächst mal diese Möglichkeiten. Solltest du weiterhin Probleme haben, melde dich gerne noch mal.
      Viele Grüße,
      Anke

      Antworten
  10. Avatar
    Paul Maier sagte:

    Das prognosebasierte Laden setzt einen Benutzer voraus, der einen regelmäßigen Lebenswandel hat! Aber manchmal geht man in Urlaub, dann passt das prognosebasierte Laden nicht, denn der SHM lernt erst mal für die verbrauchsarme Zeit, und nach dem Urlaub passt es wieder nicht, bis das Normalleben wieder gelernt ist. Deshalb sollte der Benutzer zum Bediener werden: er kann dann entscheiden was (situationsanhängig) wichtiger ist: manchmal ist es die volle Batterie (mit dem Risiko der Abregelung) und manchmal reicht (z.B.) 70% Batteriefüllung, dafür wird die Abregelung vermieden.
    Eine einfache Steuerung wäre: der Bediener gibt eine Grenze für den Batteriefüllstand an, ist dieser Füllstand noch nicht erreicht, wird wie bisher prognosebasiert (oft passt es ja) geladen, wird die Grenze erreicht, wird maximal eingespeist und die Batterie dient zum Abfangen der darüber hinaus erzeugten Energie und verhindert dadurch die Abregelung.

    Antworten
  11. Avatar
    Hans sagte:

    Hallo,
    In meinem sunny-portal habe ich zwar den Menüpunkt „Prognosebasiert…“ Gefunden kann ihn jedoch nicht aktivieren… Benötige ich Admin-Rechte?

    Verbaut ist ein storage2.5, Homemanager 2 und Smartphone tripowe20000 + byd6,4

    Ich würde gerne die Möglichkeit haben einfach flexibel zwischen den beiden Modi zu wechseln-geht das?

    Vielen Dank für alle Infos

    Hans m.

    Antworten
    • Anke Baars
      Anke Baars sagte:

      Hallo Hans,
      für den Wechsel benötigst du die Installateurs-Rechte. Dein Installateur kann das aber auch aus der Ferne aktivieren oder deaktivieren.
      Prüf zunächst mal, ob deine Anlage überhaupt eine Begrenzung hat; ansonsten brauchst du nämlich gar nicht prognosebasiert zu laden.
      Viele Grüße,
      Anke

      Antworten
      • Avatar
        Hans m. sagte:

        Hallo Anke,
        die Anlage läuft seit 4 Wochen mit der 70%-Regelung. Die Abregelungszeit beträgt jetzt schon > 80 Minuten in diesem Monat – und es ist gerade erst Frühling. Mein Speicher kommt mit ~50% durch die Nacht, ist aber meist schon um 10 Uhr wieder voll.. und wartet so bis 18 Uhr bis er wieder was zu tun hat…

        In der Geräteübersicht kann ich (mangels Rechte) nicht umschalten. Was spricht denn dagegen einem „normalen“ User diese Rechte einzuräumen? Muss mein Installateur mir seine Zugangsdaten mitteilen?

        Die Reaktionszeiten meines Installateurs sind leider nicht so schnell wie ihr Support und – wer sagt mir denn, ob es die Firma in einem Jahr überhaupt noch gibt? (allein deswegen möchte ich die Zugangsdaten schon haben). Werden Systemupdates auf dem Wechselrichte/Storage/Homemanager automatisch eingespielt (oder muss ich deswegen auch jedes Mal meine Fa. anrufen?)

        Vielen Dank für alle Infos
        Hans

      • Avatar
        Hans m. sagte:

        Hallo Anke,
        wie erwähnt würde ich gerne flexibel selber entscheiden ob ich prognosebasiert lade oder nicht. Mein Installateur regiert leider nicht so schnell wie ich es gerne hätte (bis jetzt gar nicht…)

        Was spricht dagegen, dem User selber solche Rechte einzuräumen? Muss mir der Installateur seine Zugangsdaten geben? Wenn es die Fa. in ein Paar Jahren nicht mehr geben sollte hätte ich ja ohnehin ein Problem….

        Danke für alle Infos

        Hans m.

  12. Avatar
    Gosdschick sagte:

    Hallo SMA, prognosebasiertes Batterie laden ist vielleicht schön aber wäre es nicht wichtig eine Erweiterung für Batteriespeicher zu haben. 2 SMA Ladesysteme steuern zu können?
    Vielleicht 2 Storage in einer Anlage. Dann könnte man es auf 2 oder 3 Phasen Aufteilen und man würde eine Erhöhte Lade und Entladeleistung erhalten.
    Oder man könnte ein SB 3600SE im Sytem haben und es einfach erweitern mit einem Storage.
    Vielleicht könnte SMA da mal drauf antworten und wie es in der näheren Zukunft aussieht.

    Grüße Michael Gosdschick

    Antworten
  13. Avatar
    L.S. sagte:

    Prognosebasiertes Laden ein Feature? Abends Akku bei 30 bis 40 Prozent, da müssen wir ständig Strom teuer zukaufen, da fast alles nur eingespeist wird. Morgens wird der Akku auch nicht gleich geladen, also wieder teurer Zukauf… für mich ist das für eine 35000 Euro Anlage absolut inakzeptabel!!! Warum kann der Nutzer nicht selbst diverse Parameter einstellen? Sollte doch in der heutigen Zeit machbar sein.

    Antworten
  14. Avatar
    Thomas Eireiner sagte:

    Gestern Tagesertrag von 53kWh, Speicher nur zu 21% voll, den ganzen Tag wurde nicht geladen. Ab 22:00 musste ich Strom kaufen. Was läuft hier falsch? die Tage vorher hat es eigenlicht ganz vernünftig funktioniert. Heute auch wieder geladen.

    Antworten
  15. Avatar
    Joachim Kaden sagte:

    Hallo Carolyn,

    seitdem 12.3.20 ist ein 13,5 kWh-Speicher in meiner Anlage aktiv und wurde bis zum 21.3. jeden Tag zu 100% gefüllt. Am 21. war schlechtes Wetter aber am 22. 3. wurde die Wirkleistungsbegrenzung aktiv und hat die Anlage gegen 13 Uhr entsprechen abgeregelt da der Speicher, der schon morgens zu 60% geladen wurde, voll war.
    Deshalb bat ich meinen Installateur die Ladung des Speichers am Morgen von 60% auf 50% zu begrenzen damit um die Mittagszeit genügend Speicherkapazität vorhanden ist um eine Wirkleistungsbegrenzung zu vermeiden. Das hat auch gut funktioniert.
    Am 23. 3. und 24. 3. beschloss die Regelung jedoch den Speicher nicht mehr voll zu Laden (max. 95%) sondern stattdessen den Strom ins Netzt zu pumpen. Auf Vorschlag des Installateurs änderte ich bei den Parametern die Einstellung „wirtschaftlich“ in „ökologisch“ und den Strompreis von 25 Cent auf 29 Cent. Bis einschließlich 28. 3. wurde der Speicher dann jeweils zu 100% geladen. Dann jedoch fing die Regelung an zu spinnen, anders kann ich es nich beschreiben. 29.3. 61%, 30.3. 97%, 31.3 89%, 1.4. 86%, 2.4. 100%, 3.4. 100%, 4.4. 85%, 5.4. 88%, 6.4. 62%(!), 7.4. 78%, 8.4. 90%, 9.4. 81%.
    Es ist völlig unklar warum die Regelung den Ladvorgang bei den kritischen Tagen jeweils etwa um 16 Uhr abgebrochen hat obwohl noch mehr als ausreichend Ladeenergie zur Verfügung stand.
    Ich habe mir doch nicht für viel Geld einen großen Speicher angeschafft um dann über Nacht trotzdem extrem Strom sparen zu müssen um einen Netzbezug zu vermeiden nur weil die – sagen wir mal nicht besonders intelligente – Regelung den Speicher nicht voll geladen hat und stattdessen den Strom zu einem Schandpreis ins Netz gespeist hat!
    Im Bereich bis zum Verlassen der Wirkleistungsgrenze am Nachmittags funktioniert das prognosebasierte Laden ordentlich, aber danach hat man den Eindruck die Regelung taumelt nur herum und weiß nicht so recht was sie machen soll.
    Das Beenden der Speicherladung am frühen Nachmittag bei nicht zu 100% gefülltem Speicher ist absolut inakzeptabel!
    Was schlagen Sie vor zu tun um diesen inakzeptablen Zustand zu ändern?

    Antworten
  16. Avatar
    Joachim Kaden sagte:

    Hallo Carolyn,

    inzwischen habe ich mich etwas mit der „Philosophie“ der Speicherladung befasst.
    Unter „Prognosebasierte Batterieladung ist zu lesen: „Alles in allem können wir sagen: Wenn deine Batterie mal wieder nicht auf 100 Prozent geladen wird, ist das kein Grund zur Beunruhigung. IT IS NOT A BUG …. IT IS A FEATURE!“
    Zwischen „mal wieder nicht auf 100% geladen“ und nur auf 62% ist aber schon ein gewaltiger Unterschied.
    Und warum beschließt dieses „FEATURE“ den Speicher mal zu 100% zu laden und manchmal nur zu 62%? Ist das nur dem Problem „Das häufige Erreichen von 100 Prozent Ladezustand ist für die Batterien und dessen Ladezustandsberechnung unabdingbar.“ geschuldet?
    Bei 62% kommen wir nur mit extremem Stromsparen ohne Netzbezug durch die Nacht von einem größeren Beitrag des Speichers zur Aufheizung der Sauna ganz zu schweigen.
    Und wenn wir es dann durch Sparen doch geschafft haben die Nacht ohne Netzbezug zu überstehen sagt sich die Regelung „Da brauche ich ja den Speicher das nächste mal nur bis zu 50% laden. Die schaffen das schon auch mit 50% auszukommen.“
    Diese Regelung arbeitet ganz klar gegen uns!
    Ein weiterer Punkt ist mein Ersatzstromsystem. Um bei einem Stromausfall noch Strom verbrauchen zu können ist es absolut kontraproduktiv die Ladung so zu steuern, dass der Speicher am anderen Morgen fast leer ist. Um dies zu vermeiden hat mein Installateur die „normale“ Entladung schon vernünftigerweise auf 30% begrenzt.
    Mir schweben jetzt 2 Lösungsansätze vor:
    1. Um die „schädliche“ Speicherladung von 100% möglichst zu vermeiden steuert die prognosebasierte Regelung die Speicherladung so, dass am nächsten Morgen der Speicher voraussichtlich noch zu etwa 40% statt nur wie jetzt zu 30% gefüllt ist. Dann haben wir noch etwas Reserve bis zu dem 30% Ersatzstromvolumen falls wir über Nacht mal etwas mehr Strom als normalerweise verbrauchen. Manchmal wird eben am Abend nochmal gekocht und manchmal nicht. Am liebsten wäre es mir, wenn ich diesen Wert nach Bedarf selbst einstellen könnte.

    2. SMA gibt mir die Möglichkeit am Tag an dem wir saunieren möchten am PC die bis zum Abend erwünschte Speicherladung ganz gezielt auf 100% anzuheben. Durch das Saunieren wird der Speicher dann gleich wieder deutlich von den schädlichen 100% heruntergeholt und wir haben trotzdem die Chance am folgenden Morgen ohne Netzbezug auszukommen.
    Was meinen Sie dazu?

    Antworten
  17. Avatar
    Joachim Kaden sagte:

    Hallo Carolyn,

    nachdem der Speicher – warum auch immer – gestern wieder nur zu 81% geladen wurde mussten wir heute ab etwa 1:30 Uhr Strom aus dem Netz beziehen. :-((
    Bis kurz vor 8 Uhr mussten 2,78 kWh gekauft werden!
    Das ist zwar kein umwerfend großer Betrag, aber ich habe viel Geld in einen großen Speicher investiert um gerade so etwas zu vermeiden. Diese 2,78 kWh hat Ihre Regelung gestern zu 9,6 Cent/kWh an´s Netz verkauft und wir kaufen diesen Strom heute zu 30 Cent/kWh zurück. Nicht sehr intelligent, oder?

    Antworten
  18. Avatar
    Joachim Kaden sagte:

    Hallo Carolyn, da binich wieder!

    Heute wurde der Speicher zu 85% geladen.
    Wenn es stimmt, dass die Regelung prognosebasiert arbeitet, dann weiß sie, dass wir heute fast 3 kWh Strom aus dem Netz kaufen mussten und hätte den Speicher deshalb heute entsprechend mehr laden müssen. Hat sie aber nicht getan.
    Deshalb jetzt meine Prognose: Die Regelung interessiert sich einen feuchten Staub für meine Bedürfnisse!
    Jetzt bin ich mal gespannt, was morgen passiert.
    Vielleicht braucht die Regelung halt etwas länger ihr Wissen umzusetzen.

    Antworten
  19. Avatar
    Joachim Kaden sagte:

    Hallo Carolyn,

    gestern wurde der Speicher nur zu 85% geladen und der Strom hat über Nacht nicht ganz gereicht. Obwohl wir gespart haben was das Zeug hält musste heute morgen Strom aus dem Netz dazugekauft werden.
    Bei einer intelligenten Regelung sollte man jetzt annehmen, dass sie heute den Speicher etwas voller lädt da sie ja weiss, dass 85% nicht gereicht haben.
    Und was macht diese „intelligente“ Regelung?
    Sie beendet die Speicherladung heute schon bei 78%!
    Deshalb müssen wir morgen früh wahrscheinlich wieder Strom aus dem Netz dazukaufen.

    Da ich nicht der Einzige bin dessen Speicher nicht ordentlich geladen wird, hätte sich SMA eigentlich dieses Problems annehmen sollen.

    Jetzt muss sich mein Installateur nach Ostern mit diesem Problem beschäftigen, das – so sehe ich das wenigstens – Ihr Programmierer mit seinem „intelligenten“ Algorithmus ausgelöst hat.

    Antworten
    • Avatar
      Klaus sagte:

      Den Effekt der nur teilweise geladenen Batterie hatte ich aber anfangs auch ein paar Mal. Eine nachhaltige Verbesserung erreichte ich, in dem ich den Parameter für die „Erforderlicher Ladezustand (SoC) für prognosebasiertes Laden“ (HoMan.BatMgmtSocThreshold) im Sunny Home Manager auf 60% erhöht habe (Konfiguration/Geräteübersicht/Sunny Home Manager 2.0 – Parameter). Seither ist die Batterie auch Abends zuverlässig auf >85% geladen

      Antworten
  20. Avatar
    Dietmar Ebner sagte:

    Ich bin mit der Funktionsweise der prognosebasierten Batterieladung eigentlich ganz zufrieden. Den Effekt der nur teilweise geladenen Batterie hatte ich aber anfangs auch ein paar Mal. Eine nachhaltige Verbesserung erreichte ich, in dem ich den Parameter für die „Erforderlicher Ladezustand (SoC) für prognosebasiertes Laden“ (HoMan.BatMgmtSocThreshold) im Sunny Home Manager auf 60% erhöht habe (Konfiguration/Geräteübersicht/Sunny Home Manager 2.0 – Parameter). Seither ist die Batterie auch Abends zuverlässig auf >85% geladen.

    Manchmal gibt es aber Tage, wo ich bereits um die Mittagszeit die Batterie gerne auf 100% hätte, da z.B. das E-Auto die Energie am Nachmittag braucht. Leider nicht prognostizierbar.

    Deshalb mein Wunsch an die SMA Entwickler:
    Baut einen Boost-Knopf in das GUI ein, mit dem man die Batterie „On-Demand“ einmalig auf 100% laden kann. Dieser Boost übersteuert die Prognosse für diesen Tag.

    Antworten
      • Avatar
        Joachim Kaden sagte:

        Hi Klaus!

        Wenn bei Dir für SOC= 0 eingestellt war, dann wurde Dein Speicher doch morgens gleich mit allem was ging geladen und war, falls die Sonne schien, noch vor 12 Uhr gefüllt?
        Ging dann um die Mittagszeit Deine Anlage nicht oft über die Wirkleistungsgrenze von 70% und wurde deshalb abgeregelt?

    • Avatar
      Joachim Kaden sagte:

      Hi Dietmar!

      Carolyn scheint im Homeoffice zu sein. Jedenfalls hat sich von SMA noch niemand um mein Problem gekümmert.
      Deshalb ganz besonderen Dank für Deinen Hinweis. Werde ich gleich umstellen.
      Den von Dir vorgeschlagenen Boost-Knopf hätte ich auch gerne. Allerdings nicht wegen eines E-Fahrzeugs sondern wegen der Sauna. Wenn wir saunieren hätten wir natürlich gerne eine zu 100% gefüllte Batterie.

      Antworten
    • Avatar
      Joachim Kaden sagte:

      Hallo Dietmar!
      Da bin ich noch mal. Habe gerade festgestellt, dass bei mir am Anfang SOC=60% eingestellt war. Das hat dann aber dazu geführt, dass um die Mittagszeit der Speicher zu schnell voll war und die Wirkleistungsbegrenzung zugeschlagen hat. Deshalb hat mein Installateur SOC auf 50% herunter gestellt. Und seither wird der Speicher nicht mehr voll geladen.
      Ich simuliere jetzt einfach mal Deinen Boost-Knopf indem ich das prognosebasierte Laden am Nachmittag so etwa um 14 Uhr ausschalte.
      Mal sehen, was dann passiert.
      Das das prognosebasierte Laden die Ladung des Speichers am Vormittag stoppt um eine Wirkleistungsbegrenzung zu vermeiden finde ich ja gut. Dass dann aber am Nachmittag die meiste Energie ins Netz verschleudert wird nur weil die „Prognose“ denkt uns reichen z.B. 80% Speicherladung bis zum anderen Morgen, finde ich einfach unmöglich.

      Antworten
      • Avatar
        Joachim Kaden sagte:

        Inzwischen funktioniert das prognosebasierte Laden so einigermaßen. Immer mal wieder meint die Prognose aber uns würden auch 75% Ladung bis zum anderen Tag reichen. Wenn ich das bemerke und nach 15 Uhr keine Ladung mehr erfolgt stelle ich den SOC auf z.B. 94% ein und bekomme so den Speicher doch noch voll.
        Ein Punkt, der die Entladung des Speichers betrifft, gefällt mir (manchmal) auch nicht.
        Da ich eine Notstromversorgung wollte wurde der Homemanager vom Installateur so eingestellt, dass der Speicher – solange Netzstrom zur Verfügung steht – nur bis zu 30% entladen werden kann. Das ist an sich sehr sinnvoll, damit wir bei einem Netzausfall noch Energie im Speicher haben.
        Manchmal, wenn wir über Nacht besonders viel Strom verbrauchen, möchte ich aber, dass der Speicher z.B. bis auf 20% entleert werden kann.
        Was muss dazu umgestellt werden?
        Mein Installateur meint, das ließe sich nicht so einfach machen denn das seien systemrelevante Einstellungen und das System müsse dazu anders konfiguriert werden.
        Kann mir da vielleicht jemand (Dietmar Ebner?) weiterhelfen?
        Gerne auch per Mail an minsoon@gmx.de

    • Avatar
      Joachim Kaden sagte:

      Die von Dir aufgezeigte Möglichkeit den SOC-Wert schnell und einfach zu ändern hat mein Hauptproblem – zu niedrige Speicherfüllung am Abend – so ziemlich beseitigt.
      Nochmals vielen Dank für Deine Anleitung.
      Eigentlich hatte ich erwartet solch eine Information von SMA direkt zu bekommen.

      Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>