Wirkleistungsbegrenzung mit Grips – wie die 70% Abregelung sogar Spaß macht!

Von am 28. März 2013 in der Kategorie Energiemanagement mit 149 Kommentare
tetris

Seit Anfang 2013 müssen neue PV-Anlagen am Einspeisemanagement teilnehmen, was mit hohen Kosten für einen Rundsteuerempfänger und die entsprechende Elektronik verbunden ist. Wer nicht am Einspeisemanagement teilnehmen will, muss die Leistung der PV-Anlage auf 70% der Generatorleistung am Netzanschlusspunkt begrenzen. Diese Grenze könnte zukünftig sogar noch weiter absinken.

Wie SMA durch intelligentes, auf Planung und Prognosen basierendes Energiemanagement dafür sorgt, die Wirkleistungsbegrenzung smarter durchzuführen, sodass tatsächlich deutlich weniger abgeregelt werden muss, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Was ist eine Wirkleistungsbegrenzung?

Bei einer Wirkleistungsbegrenzung wird sichergestellt, dass nicht mehr als eine festgelegte Menge Solarstrom in das Stromnetz eingespeist wird. Gemessen wird am Netzanschlusspunkt.

Im einfachsten Fall rechnet der Installateur die Leistung aus, die 70% der Generatorleistung (also der installierten Module) entspricht. Diesen Wert trägt der Installateur als feste Grenze in den Wechselrichter ein. Nun wird der Wechselrichter nie mehr als die eingestellte Leistungsgrenze einspeisen. Dabei wird der Eigenverbrauch gar nicht berücksichtigt – die Energie über 70% geht bei dieser Lösung also grundsätzlich komplett verloren.

Es gibt einige Datenlogger, die zunächst den Eigenverbrauch berücksichtigen, und die Wechselrichter dann dynamisch begrenzen. Dazu regeln sie die Wechselrichter ab, sobald ein PV-Überschuss festgestellt wird, der größer ist als die vorgeschriebene Grenzmenge. Das bedeutet, dass vor der Abregelung der Wechselrichter der Strom zunächst genutzt wird, um den Verbrauch im Haus zu decken. Erst dann werden die Wechselrichter abgeregelt.

Einschalten wenn die Sonne scheint?

Man könnte Verbraucher einfach dann einschalten, wenn genug PV-Strom zur Verfügung steht – das machen viele Hersteller einfacher Steuerungssysteme so. Aber gerade an den Tagen mit „Bombenwetter“, an denen die Wirkleistungsbegrenzung aktiv wird, steht bereits früh morgens viel Energie zur Verfügung, sodass die Geräte eingeschaltet werden. Mittags stehen dann kaum noch Geräte zur Verfügung, die den Strom aufnehmen könnten. Also wird auch hier wieder abgeregelt.

Ich empfinde es als grobe Verschwendung, wenn wir uns auf der einen Seite bemühen, Wechselrichter mit immer höherem Wirkungsgrad zu entwickeln – auf der anderen Seite aber durch Abregelung Strom sinnlos wegwerfen müssen. Das zu ändern klingt doch sinnvoll, oder? 🙂

Wirkleistungsbegrenzung mit Spaß durch intelligentes Energiemanagement

Der Sunny Home Manager schaltet Verbraucher nicht nach PV-Überschuss ein, sondern plant den Einsatz von Geräten auf Basis verschiedener Prognosen. Er kennt die zu erwartende PV-Erzeugung und weiß genau, wann PV-Strom zur Verfügung steht, der nach der Wirkleistungsbegrenzung abgeregelt werden müsste.

Gerade dieser Strom ist besonders interessant für den Home Manager, denn er ist kostenlos, da er abgeregelt werden muss, wenn er nicht selbst verbraucht wird! Außerdem lernt der Home Manager, wann z. B. gekocht wird. Der Home Manager plant also nun aktiv Verbraucher wie Waschmaschine, Spülmaschine, Heizstäbe, Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge (sofern diese Geräte über die Funksteckdose angeschlossen werden können oder eine direkte Unterstützung für den Home Manager besitzen) so ein, dass sie den Strom optimal nutzen. Bei einer Wirkleistungsbegrenzung bedeutet dass natürlich, dass bevorzugt der kostenlose Strom oberhalb der Grenze verbraucht wird.

Auf diese Weise muss in typischen Hausdachanlagen mit einem Sunny Home Manager deutlich weniger abgeregelt werden, denn der Eigenverbrauch wird intelligent optimiert.

 

Wie immer freue ich mich über eure Fragen und Kommentare zu diesem Beitrag – also immer her damit 🙂

 

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Ich leite die Entwicklung der SMA Fuel Save Solution und sorge mit meinem großartigen Team dafür, dass Solarstrom in die entlegensten Winkel der Welt kommt
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149 Kommentare

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    Josef

    21. Juli 2017 um 08:41

    Hallo,
    ich habe eine 10kWP Anlage und eine 30% Wirkleistungsbegrenzung.
    Zur Unterstützung der Warmwasserbereitung habe ich ein 3phasiges Heizschwert (je 2kW Leistung, in Summe 6kW) installieren lassen welches „intelligent“ von der PV – Anlage über Funksteckdosen gesteuert wird. Der Installateur hat jede Phase für einen anderen Zeitraum über den Tag verteilt programmiert – später dazu mehr…

    Ziel war im Sommer bei hohen Solarerträgen das Heizschwert in voller Leistung laufen zu lassen um den Eigenverbrauch zu erhöhen und die Sonnenenergie voll auszuschöpfen.

    Durch die 30 % Regelung ist es mir nur möglich 3kW einzuspeisen.
    zum Problem :
    Die PV produziert die vollen 10kW.
    Eigenverbrauch 0kW.
    Netzeinspeisung 30% –> 3kW
    Abschaltung / Wegwurf 7kW (10kW-3kW) –> jedoch und auch gut so… Das System misst jetzt und schaltet bei 3 KW Netzeinspeisung eine Phase des Heizschwertes ein. Resultat + 2kW mehr Eigenverbrauch.
    D.h.
    Die PV produziert die vollen 10kW.
    Eigenverbrauch 2kW durch Heizschwert
    Netzeinspeisung 30% –> 3kW
    Abschaltung / Wegwurf 5kW (10kW-5kW)-

    Jetzt kommen wir zum Problem. Sinnvoll wäre es nun wenn Phasae 2 des Heizschwertes sich wiederum aktivieren würde (+2kW), da erneut 3kW ins Netz eingespeist werden. Dies ist aber lt. meinem Installateur nicht möglich. Er müsste dann alle Phasen des Heizschwertes für den ganzen den Tag programmieren, d.h. das Heizswert hätte einen Verbrauch von 6kW.
    Das würde dazu führen, dass das „intelligente“ System, trotz der Dreiteilung (3x 2kW des Heizschwertes) das Heizschwert nie einschalten würde, da ja durch die Wirkleistungsbegrenzung nur 30%, dh. 3kW Leistung anliegen – obwohl 10 kW Leistung vom Dach kommen würden.

    Das kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein – habt ihr eine Lösung – angeblich konnte Ihm der SMA Support nicht weiterhelfen?

    Gleiches gilt übrigends auch wenn eine ebenfalls über die PV-Anlage funkgesteuerte Waschmaschine einen Teil der 30% verbraucht, dann ist Schwert nicht aktivierbar. 🙁

    Antworten »
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      Jennifer Rößler

      21. Juli 2017 um 09:21

      Hallo Josef,
      du kannst dich gerne an unseren Service wenden. Entweder telefonisch (+49 561 9522-2499) oder über das Online Service Center. Unsere Kollegen werden dir weiterhelfen können.
      Viele Grüße, Jennifer

      Antworten »
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    Krause

    19. Juni 2017 um 18:47

    Hallo,
    wir haben eine PV-Anlage von ca. 7,5 kWp, nahezu hälftig korrekt auf Ost- und Westseite aufgeteilt (35° Dachneigung). In dieser Konstellation kommt man im Normalfall nicht über die 70 Prozent der installierten Leistung und haben somit über den Tag verteilt eine eigenverbrauchsfreundliche Ertragssituation. Die Module werden nie an ihre Leistungsgrenze gefahren, dieses müsste sich also positiv auf deren Alterung auswirken, würden wir so immer wieder bauen lassen.

    Antworten »
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    Florian Hahn

    12. Mai 2017 um 18:32

    Hallo zusammen,

    Wir sind seit Mitte 2016 auch PV- Anlagen- Besitzer mit knapp unter 10kwp (Sunnytripower, Sunnyboy, Sunnyisland, Homemanager, ect.).
    Die 70% – Methode schien uns als die bessere Alternative.

    Mein Anliegen wurde hier auch bereits mehrfach geschildert, allerdings konnte ich keine zufriedenstellende Antwort darauf lesen.

    Folgendes vereinfachtes Rechenbeispiel:
    10 kwp Anlage mit 70% Regelung.
    Heißt bei voller Leistung kann die Anlage max. 7KW Leistung erbringen, unabhängig davon ob der Strom direkt verbraucht, die Batterie geladen oder der Strom ins Netz eingespeist wird. Der Rest verpufft sozusagen.

    Aber weshalb?
    Wiese wird der Eigenverbrauch bei der Wirkleistungsbegrenzung nicht berücksichtigt? Das Stromnetz zu schützen ist ja schön und gut, aber dann wäre es ausreichend die Einspeisung in diesem Fall auf max. 7KW zu begrenzen. Dann stünden immer noch volle 3 KW für den Direktverbrauch und die Batterie zur Verfügung.

    Tatsache ist doch einfach das die Anlage so niemals ihre prognostizierten Erträge erreichen kann und das wiederum spielt bei der Entscheidung ja doch eine Rolle. Das sagt einem nämlich vorher niemand.

    Oder kann man das in der Anlage irgendwo einstellen?

    Antworten »
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      Jennifer Rößler

      17. Mai 2017 um 09:03

      Hallo Florian,
      bitte kontaktiere deinen Installateur oder unsere ServiceLine. Indem sie sich auf deine Anlage schalten, können sie herausfinden ob es sich eventuell um eine Fehlkonfiguration handelt.
      Das beschriebene Szenario sollte so nicht auftauchen. Die 3 kW abgeregelte Leistung sollte zwischengespeichert oder unter automatischer Berücksichtigung des Haushaltsverbrauch genutzt werden.
      Viele Grüße, Jennifer

      Antworten »
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      Markus

      25. Mai 2017 um 09:44

      Hallo Florian, das ist doch genau der Vorteil des sunny-home-Manager.
      Gemessen wird an der Übergabestelle. D.h. im Sunny-home-Manager wird dieser Wert (70%) eingestellt. Nun kannst du 10 kWp produzieren, wenn du dazu beispielsweise nun 3 kW Eigenverbrauch (Laden der Batterie) hast, werden die vollen 7 kW eingespeist UND die Batterie geladen.

      Eventuell musst du deinen Installateur noch mal auf diese Funktionsweise hinweisen. ICH MUSSTE MEINEN INSTALLATEUR JEDENFALLS DARAUF HINWEISEN

      Also: keine Reduzierung im Wechselrichter, sondern Reduzierung über den Sunny-home-Manager einstellen. Und du benötigst den Energiemeter…. Der dann den Wert an der Übergabestelle misst.

      Bei mir funktioniert seitdem alles einwandfrei.
      Grüße Markus

      Antworten »
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    Markus

    21. April 2017 um 09:47

    Aufgrund der Montage auf 3 Dachseiten komme ich nur selten in die Wirkleistungsbegrenzung. Diese ist aber Voraussetzung bei der Einstellung von Verbrauchern. Kann ich die Steuerung von Verbrauchern auch über eine erzeugte Leistung regeln?
    Z. B. bei einer Erezugung von 3000 W wird ein Verbraucher eingeschaltet.
    Damit könnte ich verhindern, das ein Verbraucher schon bei geringerer Leistung einschaltet und dadurch auch mal in den Kaufstrom rutscht

    Antworten »
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      Werner

      25. Mai 2017 um 10:13

      Hallo Markus,
      falls du einen Wechselrichter von SMA mit einem Multifunktionsrelais hast (z.B. SUNNY TRIPOWER), kannst du die von dir gewünschte Funktion realisieren. Dazu das Relais von der (Standard-) Betriebsart „Störungsmeldung“ in die Betriebsart „Eigenverbrauch“ umprogrammieren. Das Relais wird dann nach Überschreiten einer von dir vorgegebenen Leistung eingeschaltet. Damit wiederum kannst du dann deinen Verbraucher einschalten.

      Antworten »
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    Roland Fischer

    20. April 2017 um 18:07

    Hallo,

    ich habe seit 10. April meine Solaranlage mit Batterie installiert. Die Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung ist auf 50 % der Anlagenleistung eingetragen. Leider wird jeden Tag gleich um 8 Uhr begonnen die Batterie aufzuladen. Diese ist dann bis Mittag voll, so dass ich ständig in die Begrenzung laufe, weil eben schon die Batterie voll ist. Wieso wird die Batterie nicht erst zur Mittagszeit geladen, wenn die Prognose die höchste Leistung zeigt und morgens der Strom ins Netz eingespeist?
    Kann ich das irgendwo einstellen und wenn ja, wo und wie?

    Vorab vielen Dank.

    Viele Grüße,
    Roland

    Antworten »
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      Mehlhorn

      27. April 2017 um 16:45

      Lieber Roland,

      ich habe seit dem 13.04.2017 eine 9 kW Anlage auf einem Südwestdach bei 70 % Abriegelung und exakt das gleiche Problem.
      Die ideale Lösung wäre eine dynamische Akku-Programmierung eventuell unter Einbeziehung einer Wetter-App. Der Verkäufer der Anlage versteht das Problem nicht – die Anlage ist ja verkauft, der Profit realisiert.
      Es gab diese Woche am Montag eine Telefonkonferenz mit einem Techniker.
      Die Gegenargumente:

      1. Die Idee funktioniert nur im Sommer
      –> richtig, aber die Solarproduktion findet nun mal überwiegend im Sommer statt
      2. Wenn der Akku erst 12 Uhr angeschaltet wird, laufe ich Gefahr, dass er gar nicht mehr komplett aufgeladen wird.
      –> richtig, aber das zeigt nicht, dass die Idee falsch ist, sondern seine eventuelle statische Umsetzung
      3. Nach Bauchgefühl bringt das nur 3 % mehr Leistung und das rechnet sich nicht.
      –> richtig, aber bei einer Renditeerwartung von 5 % macht man bei 7 MWh im Jahr 350 kWh Profit. Kann ich mit der Methode an 50 Sommertagen jeweils 6 kWh für umsonst abfischen, ist die Steigerung ja wohl fast 100 % !
      4. Ich soll mir meine „Erzeugungskurven“ genauer angucken.
      richtig, aber das sind Summationspunkte aus jeweils 15 Minuten, kurzzeitige Spitzen werden gar nicht abgebildet.

      Wo gehen eigentlich die abgeregelten kWh hin ? Kann man die Module überhaupt abregeln ? Fischt nicht vielleicht schon jemand anders in meinen Teich ?

      Aktueller Stand:

      Es gibt keine Möglichkeit für mich, den Akku zu regeln. Mein statischer Versuchsvorschlag (ab 12 Uhr laden, Begrenzung auf max. 1,5 kWh Stromaufnahme, damit 4 h (Akku hat 6 kW) Schutz wird einfach nicht realisiert.

      Meine einzige Steuermöglichkeit ist derzeit der Sicherungshauptschalter ! O..k., ich kann alle Heizplatten meines Küchenherdes einschalten. Und siehe da, Anlage produziert nicht 7,2 kWh sondern 8,4 kWh.

      Liebe Grüße
      Uwe

      Antworten »
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        Roland

        9. Mai 2017 um 18:14

        Hallo Uwe,

        ich habe mein Problem gelöst. Im Home Manager muss unter Eigenschaften das Prognosebasierte Batterieladen aktiv geschaltet sein. Am Besten wirklich zeigen lassen! Bei mir war das nicht der Fall.

        Jetzt wird die Batterie anhand der Wetterprognose und des Verbrauchsverhaltens (Programm lernt wohl die ersten 14Tage) geladen. Heißt, wenn keine Sonne da ist, wird die Batterie „sofort“ geladen. Wird mächtig Sonnenschein zur Mittagszeit prognostiziert, wird erst ab Mittag geladen.

        Funktioniert ganz gut, aber nicht immer. Heute beispielsweise ist meine Batterie nur zu 90 % geladen, obwohl er ins Netz eingespeist hat. Da wäre mir auch lieber gewesen, dass er die Batterie lädt.

        Grüße,
        Roland

        Antworten »
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    Simon

    17. April 2017 um 21:20

    Wie schließe ich den RSE an den neuen Sunny Boy 3.0?

    Passt der Power Adapter?

    Antworten »
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      Viktoria Mai

      19. April 2017 um 13:13

      Hallo Simon,

      für die Reihe des Sunny Boy 3.0-1AV-40 steht leider kein direktes RSE Modul zur Verfügung. Für diese Technologie können wir nur den SMA Cluster Controller anbieten, wir empfehlen hier eher die direkte Kommunikation mit dem SMA Energy Meter.
      Für weiter Fragen wende dich bitte an die Solarfachpartner.

      Viele Grüße
      Viktoria

      Antworten »
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    Markus

    2. April 2017 um 06:39

    Hallo, was passiert eigentlich, wenn die Internetverbindung unterbrochen wird? Werden die angeschlossenen Funksteckdosen weiterhin wie „programmiert“ angesteuert?

    Antworten »
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      Viktoria Mai

      3. April 2017 um 14:16

      Hallo Markus,

      der Home Manager führt die Steuerung lokal im Haus aus. Über das Internet bekommt er vom Sunny Portal die Wetterprognosen und die Einstellungen – diese werden im Home Manager gespeichert.
      Wenn die Internet Verbindung ausfällt verändert sich erst einmal nichts – die Funksteckdosen werden wie bisher in der Planung berücksichtigt. Leider kommen nun aber auch keine Wetterprognosen mehr von außen. Damit der Home Manager weiterhin den Eigenverbrauch optimieren kann, ermittelt er eine eigene Wetterprognose auf basis des Wetters, das er mit der Solaranlage „sieht“. Die ist zwar nicht ganz so gut wie die Prognose vom Sunny Portal, aber immer noch deutlich besser als ganz ohne Prognose. So können die Verbraucher – egal ob Funksteckdose oder intelligente Verbraucher via SEMP / EEBus – weiterhin eigenverbrauchsoptimiert gesteuert werden.

      Viele Grüße,
      Viktoria

      Antworten »
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    Simon

    29. März 2017 um 19:00

    Hallo.
    Wir sind zurzeit in Planung einer kleinen Photovoltaikanlage mit 3,35kwp.
    Im Keller haben wir bereits ein kleines Blockheizkraftwerk und einen 4 kw Batteriespeicher.

    Jetzt möchten wir gern das die Photovoltaikanlage erst ab dem Netzübergang in das öffentliche Netz die 70% Wirkleistung reduziert. Wir somit die 100% erstmal im Haus und zum Laden der Batterie haben möchten.

    Soviel wie ich bis jetzt gelesen und verstanden habe, könnte man am Wechselrichter immer die 70% Reduzierung programmieren, somit hätte ich aber keine 100% Leistung für den Eigenbedarf.
    Bessere Möglichkeit wäre die dynamische Wirkleistungsreduzierung. Das soll mittels dem Smart Meter gehen.
    Mir wurde gesagt das beim nächsten Firmwareupdate der Sonny Boy 3.0 oder 3.6 keinen Home Manager mehr benötigt und direkt mit dem Smart Meter kommunizieren kann.
    Ist dies korrekt? – Wann kommt das passende Firmwareupdate und wie kann ich es als Betreiber installieren?

    Antworten »
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    Jana Oesau

    28. Februar 2017 um 17:19

    Hallo,
    bei uns funktioniert das mit dem Eigenverbrauch oberhalb der Wirkleistungsbegrenzung eigentlich ganz gut und es ist schön, dass dieser Strom komplett kostenlos ist. Aber woher bekomme ich denn die Daten, wieviel Strom oberhalb der Wirkleistungsbegrenzung denn nun erzeugt (und verbraucht) wurde? Den würde ich ja gerne aus der Gesamterzeugung und Verbrauch herausrechnen, schließlich muss jede selbstverbrauchte kWh versteuert werden.
    Aus den Reports bzw. aus der App bekomme ich ja nur die Gesamtdaten des Tages.

    Antworten »
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      Viktoria Mai

      3. März 2017 um 08:38

      Hallo Jana,

      es freut uns zu hören, dass Ihr mit der Reglung des Sunny Home Managers zufrieden seid. Den von dir gewünschten Wert stellen wir aktuell über unser Sunny Portal nicht zur Verfügung. Aber den so genannten Eigenverbrauch, welchen du versteuern musst, kannst du unserem Sunny Portal entnehmen, er lautet: Direktverbrauch. Ob der Direktverbrauch oberhalb oder unterhalb der 70% Grenze liegt sollte nicht von Relevanz sein. Wir bitten dich zu beachten, dass dies lediglich unsere Einschätzung ist und dies am besten mit deinem Energieversorger oder örtlichen Behörde abklärst.
      Wir wünschen dir weiter viel Spaß mit deinem System.

      Viele Grüße
      Viktoria

      Antworten »
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        Volker Paasche

        8. März 2017 um 09:24

        Hallo Frau May

        ich würde schon noch mal auf die Bereitstellung der Werte des Direktverbrauchs ober- und unterhalb der Wirkleistungsgrenze eingehen wollen.
        Ich stimme hier Frau Oesau zu, dass der Direktverbrauch oberhalb der Wirkleistungsgrenze im Grunde verfallen würde, wenn wir nicht durch weitere Investitionen (Funksteckdosen, Batterien) den Verlust der kWh verhindern würden. Daher ist dies meines Erachtens wirklich „kostenloser“ Strom der nicht versteuert werden müsste.
        Dies möchte ich gerne mit meinem Finanzamt diskutieren und genau dies erreichen. Dafür benötige ich aber eine Erfassung des Stroms der oberhalb der Wirkleistungsgrenze entweder direkt oder über den Umweg der Batterieladung (aus oberhalb der Wirkleistunggrenze) verbraucht wird.

        Eine Unterstützung (und wenn es nur um weitere Infos oder Ansprechpartner geht, Steuerberatung dürfen sie und sollen sie auch nicht machen) in diesem Bereich durch SMA wäre auch viele andere Nutzer Ihrer Anlagen, mit deutlichen Kostenvorteilen verbunden, da wir hier ja zw. 3-7% „gewollte“ Verluste arbeiten.

        Ich hoffe auf weitere Infos und Unterstützung.

        MfG

        Volker Paasche

        Antworten »
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          Christian Höhle

          10. März 2017 um 14:32

          Sehr geehrter Herr Paasche,

          der Solarenergie Förderverein Deutschland e.V. beschäftigt sich oft mit rechtlichen Fragen zum Eigenverbrauch. Vielleicht finden Sie schon eine Antwort in den dort verfügbaren Veröffentlichungen.

          Falls sie dort nicht fündig werden, könnten sie auch einfach einmal beim SFV nachfragen.
          Die Antwort würde mich ebenfalls sehr interessieren – daher würde ich mich freuen wenn Sie uns hier auf dem Laufenden halten.

          Es gibt es Verfahrensweisen die Menge abgeregelter Energie heraus zu bekommen. Das ist etwas trickreich, denn ein Wechselrichter verbrennt nicht einfach die überschüssige Energie, sondern nimmt einfach weniger von den Solarmodulen ab. So werden die Komponenten geschont weil die überschüssige Energie nicht im Wechselrichter „entsorgt“ (z.B. in Wärme umgewandelt) werden muss, Weil er aber weniger abnimmt, weiß er auch nicht genau wie viel abzunehmen möglich wäre.

          Wenn es nun einen sinnvollen Einsatz für die Information „Abgeregelter Strom“ gibt – z.B. durch einen Steuervorteil – dann wäre der Entwicklungsaufwand zum Umsetzen dieser Funktion möglicherweise vertretbar.

          Wie gesagt würde ich mich sehr darüber freuen, wenn sie uns diesbezüglich auf dem Laufenden halten würden.

          Mit sonnigen Grüßen,
          Christian Höhle

          Antworten »
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    Lohse Dirk

    7. Februar 2017 um 09:44

    Hallo.

    Nachdem letzten Update meiner SB 1.5 kommt jeden Morgen die Störmeldung:

    Störung: Wirkleistungsbegrenzung aktiviert ohne Berücksichtigung des Eigenverbrauchs

    Die WR sind festet auf 70% begrenzt.

    Gibt es Abhilfe.

    Danke

    Antworten »
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      Leonie Blume

      7. Februar 2017 um 15:23

      Hallo Dirk,
      diese (ungewollte) Anzeige wurde mit dem letzten, automatischen Firmware-Update aktiviert. Du kannst die Meldung aber ignorieren, das hat nichts zu sagen. Wir werden den Fehler mit dem nächsten Firmwareupdate beheben.
      Bitte stelle nur sicher, dass in Sunny Portal „automatische Updates“ aktiviert sind.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Andreas

    20. Mai 2016 um 09:00

    Hallo SMA-Team,

    wir habe ein Frage bzgl. der 70 % Regelung. Wir haben eine Photovoltaik-Anlage mit 9,88 kWhp, die wir im Okober 2015 in Betrieb genommen haben. Diese hat 2 Wechselrichter (SMA Sunnyboy 5000SE und SMA Sunnyboy 2,5) die mit einer Sunny Home Manager gesteuert werden.

    Wenn die Anlage(ohne Akku) am Mittag z.b 8000 Watt erzeugt und im Haushalt 1100 Watt(Eigenverbrauch) verwendet werden, dann könnte sie 6900 Watt ins Stromnetz einspeisen und hätte die 70 % Regelung nicht verletzt.

    In der oben genannten Situation wird aber die gesamte Leistung von 8000 Watt auf 6900 Watt reduziert, so dass dann 1100 Watt im Haushalt verwendet werden und „nur“ noch 5800 Watt ins Stromnetz eingespeist werden.

    Warum verhält sich die Anlage nicht wie zuerst beschrieben ?

    Viele Grüße
    Andreas

    Antworten »
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      Lucas Unbehaun

      25. Mai 2016 um 09:04

      Hallo Andreas,

      danke für deine Nachricht!
      Ist bei eurer Anlage eine Energy Meter im Einsatz?

      Viele Grüße,
      Lucas

      Antworten »
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        Andreas

        30. Mai 2016 um 15:34

        Hallo Lucas,

        ja, es ist eine SMA Energy Meter vorhanden und mit dem SMA Sunny Home Manager verbunden.

        Viele Grüße
        Andreas

        Antworten »
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          Andreas

          13. Juni 2016 um 08:44

          Hallo Lucas,

          bis wann kann ich mit einer Antwort rechnen ?

          Viele Grüße
          Andreas

          Antworten »
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            Lucas Unbehaun

            22. Juni 2016 um 08:37

            Hallo Andreas,

            sorry, dass ich so lange für eine Antwort gebraucht habe.
            Zu deiner Frage:
            Mit Energy Meter und Sunny Home Manager kann der Kunde seine Einspeiseleistung begrenzen, ohne einen festen Wert im Wechselrichter einzutragen.
            Das muss sein Solateur aber wieder ändern.

            Du müsstest dich also mal mit deinem Installateur in Verbindung setzen, der kann dir helfen.

            Viele Grüße, Lucas

            Antworten »
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    Michael

    28. April 2016 um 16:20

    Hallo,

    wir besitzen zwei PV-Anlagen mit fester 70% Regelung am Wechselrichter.
    Ist eine nachträgliche Umstellung auf das Einspeisemanagement in Kombination mit einem SMA-D0 Lesekopf möglich? Oder ist ein Energy Meter zwingend erforderlich?

    Gruss
    Michael

    Antworten »
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      Anke Baars

      29. April 2016 um 13:25

      Hallo Michael,
      für eure PV-Anlagen benötigst du dann zwingend den Energy Meter – sowohl S0 als auch D0 sind hier deutlich zu langsam.

      Viele Grüße,
      Anke

      Antworten »
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      Welz

      4. Mai 2016 um 17:46

      Hallo,
      Wie kann ich überprüfen ob meine Anlage fest auf 70 % abriegelt oder dynamisch zuläßt.
      Ich habe bei meiner 10KW Anlage in den Mittagszeiten Momentanwerte über 8KW. Leider werden sie wohl nicht verwertet.Incl Eigenverbrauch läuft sie dann max bis 6953 W. 03.05.2016 23:59:00 Home Manager 960 Wirkleistung wurde heute für 18 Minuten begrenzt.
      Info 03.05.2016 14:38:41 Home Manager 960 Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet. Abregelung dauerte 16 Minuten
      Info 03.05.2016 12:13:56 Home Manager 960 Dynamische Wirkleistungsbegrenzung beginnt.
      Info 03.05.2016 12:13:32 Home Manager 960 Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet. Abregelung dauerte 1 Minuten
      Info 03.05.2016 11:30:06 Home Manager 960 Dynamische Wirkleistungsbegrenzung beginnt.
      Info

      Antworten »
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    Andreas

    19. April 2016 um 09:48

    Hallo SMA-Team,

    wir habe ein Frage bzgl. der 70 % Regelung. Wir haben eine Photovoltaik-Anlage mit 9,88 kWhp, die wir im Okober 2015 in Betrieb genommen haben. Diese hat 2 Wechselrichter (SMA Sunnyboy 5000SE und SMA Sunnyboy 2,5) die mit einer Sunny Home Manager gesteuert werden.

    Nun habe ich folgendes Verhalten schon öfters im Sunny-Portal beobachtet. Die Anlage Regelt die komplette Erzeugung auf 70 % herunter, obwohl am Netzanschlusspunk noch keine 70 % erreicht wurden. Nach meinem Verständnis sollte der „grüne Bereich“(Eigenverbrauch) oberhalb der gestrichelten roten Line(70 % Prozent) sein und der „gelbe Bereicht“(Einspeisung) könnte bis zur gestrichelten roten Line gehen.

    Wenn die Anlage in den Akku einspeist, dann Erzeugt die Anlage auch mal mehr als die 70 %. Aber komischerweise nur dann. Ist bei der Anlage etwas falsch konfiguriert ? Was können wir machen, damit die Anlage weniger auf die 70 % herunterregelt ?

    Vielen Danke im Voraus.

    Viele Grüße
    Andreas

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      Leonie Blume

      21. April 2016 um 13:11

      Hallo Andreas,
      ich habe grad mit einem Kollegen gesprochen, der sich deinem Thema annimmt. Der muss noch eine Sache checken und meldet sich dann wieder. Wollte nur kurz schon mal Bescheid geben, dass wir dran sind 🙂
      Bis dahin, viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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      Leonie Blume

      21. April 2016 um 13:38

      Rückmeldung kam doch schneller geklappt als gedacht 🙂
      Also: der Grund, weshalb deine beiden Wechselrichter nur 6900 Watt erzeugen statt 7100 liegt daran, dass die Geräte auf unterschiedliche Ländernormen eingestellt sind. Der Sunny Boy Smart Energy hat im Gegensatz zum Sunny Boy 2.5 die Blindleistungsfunktion. Daher können die Wechselrichter zusammen nicht mehr leisten, als +/- 6900 Watt – mehr ist erst möglich wenn die Batterie lädt.
      Ob du die Ländernorm beim Sunny Boy Smart Energy auch ändern kannst, müsstest du mit deinem Installateur bzw. Energieversorger klären.
      Aber deine Geräte laufen sonst einwandfrei.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter
      Leonie

      Antworten »
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        Andreas

        24. April 2016 um 16:06

        Hallo Leonie,

        vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Ich glaube, dass ich meine Frage falsch gestellt habe. Wenn die Anlage(ohne Akku) am Mittag z.b 8000 Watt erzeugt und im Haushalt 1100 Watt(Eigenverbrauch) verwendet werden, dann könnte sie 6900 Watt ins Stromnetz einspeisen und hätte die 70 % Regelung nicht verletzt.

        In der oben genannten Situation wird aber die gesamte Leistung von 8000 Watt auf 6900 Watt reduziert, so dass dann 1100 Watt im Haushalt verwendet werden und „nur“ noch 5800 Watt ins Stromnetz eingespeist werden.

        Warum verhält sich die Anlage nicht wie zuerst beschrieben ?

        Viele Grüße
        Andreas

        Antworten »
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    Andreas Trapp

    22. September 2015 um 22:22

    Hallo,

    ich habe den Homemanager auch kurz ausprobiert und werde ihn wieder verkaufen, samt SMA Energymeter. Beide Geräte zusammen kosten ca. 700€ + 100€ pro Funksteckdose und lohnen sich bei Anlagen bis 10kW sicher nicht (Der Eigenverbrauch des Homemanger + Mehrverbrauch des Routers durch zusätzlich Netzwerkteilnehmer liegt bei ca. 4 Watt, also ca. 0,1kWh pro Tag, 36,5kWh pro Jahr, wobei die Hälfte der 36,5kWh bei Nacht anfällt und mit 27Ct/kWh zu buchen ist). Da ist es schon interessanter auf die 70%-Regelung zu verzichten und die Möglichkeit der Fernabregelung durch den Energieversorger zu nutzen (in meinem Fall ca. 600€). Ich verstehe auch nicht, warum SMA die SW seiner Wechselrichter nicht updatet, damit diese ohne Homemanager mit dem SMA Energymeter kommunizieren können. Das wäre die wirtschaftlichste Lösung für die Kunden. Da ich meinem Solarteur bei der Auswahl des Wechselrichters vertraut habe, bin ich jetzt erst einmal an den SMA-Wechselrichter gebunden. Sollte ein Gerätetausch notwendig werden, werde ich mich wahrscheinlich nicht mehr für SMA entscheiden.

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      Erich Dieminger

      18. Februar 2016 um 09:04

      Hallo H. Christian Höhle

      Ich habe heute eine Meldung im Logbuch vom „Sunny Home Manager“ gelesen:

      18.02.2016 04:23:10 Home Manager 555 Störung: Wirkleistungsbegrenzung aktiviert ohne Berücksichtigung des Eigenverbrauchs

      18.02.2016 04:53:11 Home Manager 555 Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet. Abregelung dauerte 4 Minuten.

      Was bedeuten diese Meldungen, vor allem um diese Uhrzeit?

      Danke für die Antwort und
      Sonnige Grüße aus Bayern

      Antworten »
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        Julia Stunz

        25. Februar 2016 um 08:30

        Hallo Erich,
        immer wenn der Sunny Home Manager keine Verbindung mehr zu dem Einspeise-/Bezugszähler hat, kann es zu dieser Meldung kommen.
        Dies ist von der Uhrzeit unabhängig, es werden bei dem Kommunikationsausfall die in der Firmware vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt – die Störung könnte ja bis zur Einspeisung am nächsten Tag anhalten.
        Wenn die Zählermeldungen öfter kommen, sollte die Datenverbindung zwischen Zähler und Sunny Home Manager verbessert werden.

        Viele Grüße
        Julia

        Antworten »
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    Hubert Jeder

    10. September 2015 um 21:05

    Hallo!
    Das mit der Wirkleistungsbegrenzung bei 70% ist ja schön gedacht von euch.
    Nur ist leider das Gegenteil der Fall. Mein Homemanger schaltet die Wärmepumpe aus wenn die Abregelung beginnt. Offenbar ist SMA nicht in der Lage diesen Softwarefehler zu beseitigen obwohl dieser seit April 2015 bekannt und auch zugegeben ist. Leider kann ich diesen Home Manager nicht mehr empfehlen.
    SMA soll erst mal seine Fehler beseitigen und nicht weiter funktionierende Sachen verschlimmbessern.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      10. September 2015 um 22:16

      Hallo Hubert,

      von einem Fehler weiß ich bisher noch nichts.

      Ein Verhalten wie du es beschreibst liegt oft in den Einstellungen begründet. Schick einfach mal den Portalnamen deiner Anlage an SocialMedia@SMA.de – dann können wir mal drauf schauen und eine Einstellung empfehlen, die für dich besser funktioniert.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Hubert Jeder

        30. September 2015 um 20:55

        Schade !
        Keine Antwort mehr von SMA zu den genannten Problemen.
        So bald man den Kunden nicht mehr die Schuld in die Schuhe schieben kann kommt keine Antwort mehr.
        Ich als Kunde habe finanzielle Einbusen und das schon über Monate.
        Das hier gezeigte Diagramm ist reines Wunschdenken.
        Die Praxis sieht anders aus.

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          Leonie Blume

          1. Oktober 2015 um 10:24

          Hi Hubert,
          ich habe dir grad eine E-Mail geschickt. Schau mal in dein Postfach.
          Viele Grüße
          Leonie

          Antworten »
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    Reiner

    1. August 2015 um 20:23

    Hallo an das SMA Team,
    wir haben seit einigen Wochen eine kleine PV Anlage mit dem neuen SMA 2.5 in Betrieb. Nun möchten wir eine zweite Anlage auf die Garage aufbauen. Können wir einen zweiten SMA 2.5 installieren und würden die beiden dann mit dem Homemanager und dem Energy Meter zusammen arbeiten ?

    Vielen Dank für eure Hilfe
    Reiner

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      Sarah Römsch

      3. August 2015 um 10:24

      Hallo Reiner,
      ja, das ist möglich. Vorraussetzung ist aber, dass beide Anlagen über den gleichen Zähler des Energieversorgers laufen.

      Ich wünsche dir viel Freude mit deiner PV-Anlage :-).
      Beste Grüße
      Sarah

      Antworten »
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    Ralf Selbmann

    8. Juli 2015 um 12:56

    Hallo Herr Höhle,
    ich habe seit längerem das Problem das sich mein Heizstab nicht mehr durch die SMA Funksteckdose steuern lässt. Dies betrifft aber nur den Zeitpunkt den ich im Portal über den Schieberegler (% Netzbezug) einstellen kann. Egal was hier eingestellt wird, der Heizstab wird nicht angeschaltet. Die Steuerung des Heizstabes über das Sunny Portal Hand/Automatik funktioniert jedoch einwandfrei. Somit glaube ich nicht das ein Problem mit der Funksteckdose vorliegt.
    Können Sie mir bei diesem Problem weiterhelfen?

    Viele Grüße
    Ralf Selbmann

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    Dominik

    16. Juni 2015 um 07:35

    Hallo lieber Christian Höhle,

    vielen Dank für zahlreichen Informationen hier im Blog. Wir haben seit einigen Monaten eine PV-Anlage mit dem Tripower 8000-TL-20 und aleo PV-Module mit einer Gesamtleistung von 8,7kWp. Da wir die 70% Regel gewählt haben, erzeugen wir max. 6,09 kW die wir nutzen können.

    Kann ich auch schon mit dem im WR integrierten Multifunktionsrelais die restlichen 30 % als Eigenverbrauch nutzbar machen, oder benötigt man dazu unbedingt den SunnyHomeManager?

    Viele Grüße
    Dominik

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      Christian Höhle

      17. Juni 2015 um 09:35

      Hallo Dominik,

      Das Multifunktionsrelais kannst Du so einstellen, dass es ab 6kW PV-Erzeugung einen Verbraucher aktiviert. So könntest Du schon mal die Menge des weggeworfenen Stroms reduzieren.
      Für eine Berücksichtigung des Eigenverbrauchs braucht man bei deiner Konstellation einen Home Manager.

      Nur die neueste Generation kleiner Wechselrichter (SB-1.5 / SB-2.5) kann direkt mit einem SMA Energy Meter sprechen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        Dominik

        17. Juni 2015 um 14:46

        Hallo Christian,

        vielen Dank für deine Antwort.

        Das Multifunktionsrelais würde also dann den derzeit weggeworfenen Strom für den Verbraucher nutzbar machen? Müssen dafür noch weitere/andere Einstellungen im Wechselrichter vorgenommen werden, außer der Konfiguration des Multifunktionsrelais? Denn der WR erzeugt ja nur die derzeit abgeriegelten 70%, also max. 6,09 kW oder verstehe ich das falsch.

        Beste Grüße
        Dominik

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          Leonie Blume

          19. Juni 2015 um 16:47

          Hallo Dominik,

          wir melden uns persönlich bei dir via E-Mail, OK?
          Das lässt sich auf dem Wege besser klären.

          Viele Grüße
          Leonie

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    Jörg Horlitz

    3. Mai 2015 um 12:24

    Hallo,

    kurz meine Konfiguration:
    12,76 kWp PV, STP12000, SunnyHomeManager mit SMA EnergyMeter am Einspeisepunkt, 3x SI 8.0H mit 25 kWh Blei-Gel Batterie, dreiphasiges Ersatzstromsystem.
    Gestern habe ich endlich im Sunny Portal das Häkchen für prognosebasierte Ladung gefunden und aktiviert. Ist ja ärgerlich, dass von den real ankommenden 11,5 kW zwischen 11 und 14 Uhr nur (abzüglich Haus-Grundlast) 8 kW genutzt werden, da die Batterie an sonnigen Tagen gegen 11 Uhr fast voll ist.
    Die Akku-Ladung war gestern auch sichtbar verzögert, aber die Entladung der Batterie sowohl bei Sonnenschein als auch nachts ist seit dem Umstellen auf 5 kW begrenzt. Wenn ich also unseren ungeregelten 10kW Durchlauferhitzer in der Küche starte oder mit 8-12kW (geregelter Durchlauferhitzer) dusche, geht der nicht aus PV + 5kW erreichte Rest teuer aus dem Netz. Die SIs sind unbegrenzt, sollten also bis 18 kW liefern (was sie bis vorgestern auch getan haben).

    Hat der Regler im SunnyPortal „Optimierungsziel“ bei Anlageneigenschaften/Parameter Auswirkungen auf die Entladung der SunnyIslands?

    Wenn ich bei diesen kurzen Verbrauchsspitzen immer aus dem Netz zukaufen muss, dann kann ich zwei meiner drei SIs abbauen und verkaufen. Ich stelle mir keine „dicke“ Anlage in den Keller, um dann weniger als ein Drittel davon zu nutzen.

    Vielleicht hat noch jemand dieses Verhalten beobachtet.

    Viele Grüße

    Jörg

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      Sarah Römsch

      5. Mai 2015 um 09:12

      Hallo Jörg,
      um die Funktion „prognosebasiertes Laden“ optimal nutzen zu können, sollten einige Punkte beachtet werden:

      1. Der Sunny Island muss mindestens die Firmware 3.1xx haben
      2. Alle Energiequellen müssen erfasst werden
      3. Der Anlagenstandort muss richtig konfiguriert sein
      4. Eine Wirkleistungsgrenze muss konfiguriert sein und diese muss durch die Prognose überschritten werden
      5. Die Strings der Wechselrichter müssen in den Anlageneigenschaften konfiguriert sein

      Dies sind nur die wichtigsten Punkte um die Funktion optimal nutzen zu können. Da wir diese Konfiguration anhand deiner Angaben leider nicht überprüfen können und deine Anfrage sehr anlagenspeziell ist, wende dich für weitere Informationen bitte direkt an meine Kollegen von der Service Line. Du ereichst sie unter +49 561 9522-399.

      Antworten »
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        Jörg Horlitz

        5. Mai 2015 um 15:00

        Danke, Sarah, für Deine Antwort!

        Inzwischen scheint sich das Problem erledigt zu haben. Ich habe die Firmware der SIs von 3.102 auf 3.109 hochgezogen (war von Auto-Updates ausgegangen, die auch aktiviert waren). Auch wenn die 3.102 bereits funktionieren sollte, scheint da ein Bug behoben worden zu sein. Die Aufladung ist definitiv stark auf die Mittagsspitze verschoben und auch nur so viel, dass es zu einer Einspeisemaximierung kommt und die Entladung geht bis an die im SI definierte Grenze (derzeit 3x6kW) heran.

        Die technische Hotline meinte per Ansage, dass ich mich als privater Betreiber an meinen Installateur wenden solle oder das Service-Portal bemühen. Letzteres würde ich gerne tun, wenn es denn inzwischen meine mehrfach erfolglos angemeldete Anlage kennen würde.

        Jörg

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          Sarah Römsch

          8. Mai 2015 um 09:21

          Halo Jörg,
          freut mich, dass jetzt alles wie gewünscht läuft. Genau, die Firmware ist bereits online, wurde aber noch nicht automatisch an alle Anlagen versendet. Das sollte im Laufe der nächsten Woche passieren.

          Leider ist es noch nicht möglich, Anlagen mit Sunny Island Geräten im Online Service Center zu registrieren. Du kannst aber gerne diesen Informationsbogen für Smart Home ausfüllen und uns zusenden, sodass wir deine Angaben für den Fall der Fälle immer griffbereit haben. Die Service Line steht dir für deine Fragen gerne weiterhin zur Verfügung.

          Viele Grüße
          Sarah

          Antworten »
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    Walter

    27. April 2015 um 12:00

    Hallo,

    ich habe einen SMA Tripower 12000 mit PCM Modul, Homemanger und SMA Energiemeter .
    Kann ich mit dieser Ausstattung die Wechselrichterausgangsleistung je nach Eigenverbrauch über
    die Schnittstelle auf dem PCM-Modul (16 Stufen) mit dem Homemanager steuern? Manuell mit Hilfe von 4 Schaltern funktioniert es bereits. Sind in den Steuerungseinstellungen über den Sunny Explorer Änderungen nötig?

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      Leonie Blume

      28. April 2015 um 11:04

      Hallo Walter,

      das ist ähnlich wie bei Thomas: es kommt ganz darauf an, wie deine Anlage zugelassen wurde, ob du die 70% Regel am Einspeisepunkt nutzen darfst oder auf die Fernsteuerung durch das EVU angewiesen bist.
      Bitte melde dich bei deinem Installateur. Technisch ist einiges machbar, ob die Anlage dann aber noch konform der Abnahme durch das EVU ist, muss dein Installateur entscheiden.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Thomas

    23. April 2015 um 21:23

    Hallo,

    wir haben eine Sunny Boy 4000TL-21 mit Web Connect und PCM Modul. Haben uns für die feste Wirkleistungsbegrenzung entschieden. Nun meine Frage, wir wollten uns ein Energy Meter nachrüsten. Kann das Energy Meter das Relais des PCM Modul bei Überschuss schalten lassen. Beispiel: 2KW Überschuss —-> Heizflansch 1,7 KW . Bei Netzbezug Relais abfallen lassen.

    Mfg Thomas

    Antworten »
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      Leonie Blume

      27. April 2015 um 10:06

      Hallo Thomas,
      mit dem Energy Meter lässt sich das Power Control Modul leider nicht ansteuern.
      Denkbar wäre hier eher der Einsatz eines Sunny Home Managers in Verbindung mit dem Energy Meter.
      Denn der Sunny Home Manager kann dann die Leistung des Wechselrichters so regeln, dass bei Eigenverbrauch im Haus (ermittelt aus den Messwerten) am Einspeisepunkt maximal 70% der Generatorleistung zur Verfügung stehen. Das macht dann Sinn, wenn der Wechselrichter jetzt über Parameter auf 70% fest reduziert ist. Selbst wenn die dynamische Regelung der 70% bei dir keinen Sinn macht, da deine Generator-/Wechselrichterkombination schon hardwareseitig auf 70% ausgelegt ist, kann der Home Manager trotzdem weitere Verbraucher im Haus ansteuern, bevor Strom eingespeist wird. Somit erhöht sich dein Eigenverbrauch und du nutzt mehr von deinem Überschuss.
      Am besten sprichst du mal mit deinem Installateur darüber.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Rene Sarau

    15. April 2015 um 14:54

    Hallo,
    ich hab eine Frage zum prognosebasierten Batterieladen des Home Manager.
    Ich habe an meinen Anlage (5,39kWp, Tripower 5000TL und SunnyIsland 6.0H) die dynamische Wirkleistungsbegrenzung auf 70%. Im Home Manager ist das Feld prognosebasiertes Batterieladen aktiviert. Trotzdem wird die Batterie immer morgens nach Anlagenstart maximal geladen und besonders jetzt an sonnigen Tagen greift dann ab Mittag die Begrenzung. Im Sommer wird die Batterie über Nacht ja nur relativ wenig entladen, so dass am nächsten Tag wenig nachgeladen werden muss. Dies könnte doch dann in der Zeit der Wirkleistungsbegrenzung passieren. Wenn ich mir die Energiebilanz der Anlage (Tagesansicht) ansehe erkenne ich da nicht dass eine prognostizierte Wirkleistungsbegrenzung berücksichtigt wird.
    Grüße,
    René

    Antworten »
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      Leonie Blume

      16. April 2015 um 10:09

      Hallo Rene,

      danke für deinen Kommentar, meine Kollegen verfolgen das Problem gerade und könnten gut noch Referenzfälle gebrauchen. Wäre es OK, wenn du uns deinen Anlagennamen verraten würdest, damit wir uns das genauer anschauen können?
      Kannst du auch gerne an socialmedia@sma.de schicken.

      Beste Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Rene Sarau

        17. April 2015 um 09:08

        Hallo Leonie,
        ich hab mir nach meinem Kommentar nochmal genauer die Anlageneinstellungen angesehen und in einem Internetforum den Hinweis auf das Opimierungsziel gefunden. Dies sollte wohl in Kombination mit der prognosebasierten Batterieladung nicht (komplett) auf ökologisch stehen. Bei meiner Anlage stand der Regler auf ökologisch obwohl ich mir ziemlich sicher bin den schon kurz nach Inbetriebnahme in Richtung wirtschaftlich verschoben zu haben. Möglicherweise wurde diese Einstellung von einem Update oder beim Austausch des Home-Managers (Defekt) rückgängig gemacht. Ich habe den Regler am 15.04.2015 also wieder Richtung wirtschaftlich verschoben und am folgenden Tag meine ich auch eine Änderung des Ladeverhaltens zu erkennen. Zumindest wird die Batterie nicht sofort bei Überschuß maximal geladen sondern eher gleichmäßig über den ganzen Tag. Der Ertrag war am 16.04. allerdings auch nicht so hoch dass die Anlage lange in der Wirkleistungsbegrenzung gelaufen wär und am abend ist die Batterie dann auch noch in den Vollladungsmodus gewechselt.
        In dem Zusammenhang noch eine Frage: Wird die Prognose auch bei der Volladung berücksichtigt bzw. wäre es nicht besser grundsätzlich erst morgens in die Volladung zu wechseln damit man über nacht noch die Batterie nutzen kann? Tagsüber besteht ja immer die Chance Vollladung und Eigenverbrauch mit der Erzeugung abzudecken.
        P.s. Anlagenname wird übermittelt
        Grüße René

        Antworten »
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    Katja

    14. April 2015 um 16:27

    Hallo,
    wir haben seit Oktober eine 9,69 kle – Anlage auf dem Dach, mit 70%-Regelung.
    Nun ist mir an den letzten sonnigen Tagen aufgefallen, dass der WR bereits bei ca. 6670 W abriegelt, obwohl das doch rechnerisch erst bei ca. 6730 W sein dürfte.
    Wo liegt der Fehler?

    Antworten »
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      Leonie Blume

      15. April 2015 um 11:01

      Hallo Katja,

      die Regelung unserer Wechselrichter und Kommunikationsprodukte arbeitet erfahrungsgemäß erstklassig, daher schlagen wir folgendes vor, um deinem Anliegen auf den Grund zu gehen.

      Du prüfst bitte mit deinem Installateur, ob dein Wechselrichter fest auf 70% begrenzt ist. Dies könnt ihr mit dem Sunny Explorer machen. Solltest du über einen Sunny Home Manager verfügen, prüft bitte die Einstellungen zur Anlage im Sunny Portal.

      Lass mich bitte noch anfügen, dass die Anzeige unserer Produkte eine Abweichung von bis zu +/- 3% auf den Skalenendwert haben können.

      Des Weiteren entnehme ich deiner Nachricht, dass ihr einen PV-Generator mit 9,69 kWp dies entspricht 9690 Watt, wenn ich hiervon 70% errechne sind dies 6783 Watt, was ja ziemlich genau dem von dir genannten Wert entspricht. Bitte schau nochmal ob die Daten soweit korrekt sind, bevor ihr die Werte prüft.

      Hier noch ein Link: http://files.sma.de/dl/7418/Messgenau-UDE092520.pdf

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Josef

    7. Februar 2015 um 14:35

    Hallo Wir benutzen seit zwei Tage als Wechselrichter Sunny Tripower 5000TL. Kammann den auf 70% begrenzen oder brauchen wir ein anderes zusatzgäret? Ist das kompliziert? Wer ist für die Einstellung zuständig? Danke

    Antworten »
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      Leonie Blume

      9. Februar 2015 um 11:52

      Hallo Josef,

      schön, dass du dich für den Sunny Tripower entschieden hast. Selbstverständlich kannst du dieses Gerät in seiner Wirkleistung auf 70 % drosseln. Grundlegend hast du zwei Möglichkeiten:

      1. du stellst den Sunny Tripower mit unserem kostenfreien Sunny Explorer auf den festen Wert von 70% des Solargenerators.
      2. du kannst eine dynamische 70% Reglung am Netzanschluss Punkt unter Berücksichtigung deines Eigenverbrauchs steuern, dies erfordert einen Sunny Home Manager. Dieser kommuniziert über das verbaute Bluetooth oder die Speedwire Schnittstelle mit dem Sunny Tripower.

      Die Einstellungen sollten durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Gerne steht dir unsere Service Line mit Rat und Tat für den letzten Feinschliff zur Verfügung.
      Hier die Nummer: 05619522-2499

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Bernd Jetter

    8. November 2014 um 10:16

    Hallo Herr Höhle,
    Möchte eine Wirkleistungsbegrenzung über SHM einrichten.
    Allerdings wurde kein SMA Wechselrichter verbaut.
    Fronius symo 8.2.3m
    Gibt es eine Möglichkeit Fremdwechselrichter über SHM
    zu begrenzen?

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      Thomas Lamparter

      12. April 2015 um 11:08

      eine tolle Seite, dies vorab.
      Ich habe seit über einem Jahr den Sunny Island 6.0H in mein System mit dem Sunny Home Manager und einem Fremdwechselrichter, dem REFUsol verbaut. Da ich über Jahre bei Refu gearbeitet habe, war es obligatorisch diesen WR zu verbauen. Nun die Frage: die 70%-Regelung kann hart am WR eingestellt werden oder mit dem SHM komfortabel bewerkstelligt. welche Parameter müssen hier eingestellt werden, dass der SI erst dann die Batterie zu laden beginnt, wenn die 70% überschritten werden.
      2.Frage: Miele @ Home eine tolle Sache, leider auch für mich als Elektrofachkraft die in einem Installationsbetrieb welches Miele als Hauptmarke gehandelt hat eine teure Angelegenheit, die sich „nicht rechnet“.

      Vielen Dank, Gerne, wenn das Wort REFU auf der Website nicht auftauschen soll an meine Private Mailadresse. (Ich arbeite nicht mehr bei REFU oder jetzt Advanced Energy)

      have a sunny day

      Antworten »
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        Leonie Blume

        15. April 2015 um 09:37

        Hallo Thomas,

        danke für das nette Feedback.

        Zu deiner Frage: Eine erste Voraussetzung für diese Funktion wäre, dass der Sunny Home Manager in Kombination mit dem PV-Wechselrichter (in diesem Fall ein Fremdwechselrichter) die sogenannte dynamische Wirkleistungsbegrenzung (die Begrenzung hängt vom Verbrauch im Haushalt ab) realisiert.

        Text aus: http://files.sma.de/dl/1353/SI-HoMan-PL-de-32.pdf

        Funktionsweise mit dem Sunny Home Manager: Der Sunny Home Manager überwacht mit Hilfe eines SMA Energy Meters oder eines Netzeinspeisezählers die
        Wirkleistung, die ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Wenn die Wirkleistungseinspeisung die vorgegebene
        Grenze übersteigt, begrenzt der Sunny Home Manager die PV-Erzeugung der Wechselrichter.

        Wenn dies gegeben ist, muss im Sunny Home Manager der folgende Wert aktiviert werden:

        Screenshot

        Durch diese Aktivierung im Sunny Home Manager wird die Ladung der Batterie (der Sunny Home Manager reduziert die Ladeleistung des Sunny Island) bis zum Zeitpunkt einer möglichen Abregelung (errechnet aus Prognosen der Last und der PV) verzögert.

        Hilft dir das weiter?

        Viele Grüße
        Leonie

        Antworten »
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    ilfa

    30. Oktober 2014 um 19:33

    Hallo, hoffe hier eine Antwort bzw Hilfe zu bekommen. Haben seit 6Wochen eine PV Anlage auf dem Dach. Nun mein Problem. An manchen Tagen wird obwohl die 70% nicht erreicht sind abgeregelt. Was kauft da schief?
    Vielen Dank für Tipps

    Antworten »
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      Christian Höhle

      31. Oktober 2014 um 01:55

      Hallo Ilfa,

      dass ohne Grund abgeregelt wird ist seltsam. Sollte eigentlich nicht passieren. Ruf doch mal unsere Service Line (+49 561 9522-2499) an. Die Kollegen dort können dann mit dir zusammen schauen, wo das Problem liegt.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Werner Schmidts

    17. Oktober 2014 um 19:28

    Hallo Christian.
    Nach längerem grübeln bin ich selbst darauf gekommen, dass das mit dem Bezug der Leistung / Uhrzeit zu tun hat und der zu dieser Uhrzeit wirkenden Sonneneinstrahlung.
    z.B.
    – 100W Verbrauch bei Sonneneinstrahlung 120W zeigt der Zähler 20W Einspeisung und 0W Entnahme.
    – 100W Verbrauch und 80W Einspeisung zeigt der Zähler 0W Einspeisung und 20W Entnahme
    am Wechselrichter wird jedoch die Einspeisung gezeigt. Dies führte zur irritation.
    Trotzdem Danke – eine tolle Seite hier.
    Gruß
    Werner Schmidts

    Antworten »
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      Leonie Blume

      20. Oktober 2014 um 13:42

      alles klar 😉 Danke für das nette Feedback.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Werner Schmidts

    17. Oktober 2014 um 09:36

    Hallo Christian.

    Ich habe seit 01.10. eine PV mit 6,5 kWp. Ostfläche ist mit 4,86 kWp und Westseite mit 1,62 kWp belegt. Wie ich erfahren habe ist der Wirkungsgrad bei Ost/West-belegung schlechter und liegt zwischen 80-90%. Morgens habe ich die größte Einspeisung. Ich komme jedoch nie über 70% von 6,5kWp. Am Wechselrichter SMA STP6000TL lese ich einen Gesamtertrag von 176 kW/h ab am Stromzähler eine Einspeisung von nur 137,5. Normal dürfte hier doch gar keine Begrenzung sein.
    Was verstehe ich falsch? Vielen Dank im Voraus
    Werner Schmidts

    Antworten »
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    Robert

    13. Juni 2014 um 08:52

    Guten Morgen,

    ich habe eine Frage zur Wirkleistungsbegrenzung, da ich ein komplett abweichendes Anlagenkonzept plane. Ist es möglich die Wirkleistungsbegrenzung auf 0% einzustellen? So das in keinem Fall Energie ins Netz eingespeist wird? Mit Hilfe des Energy Meters wird der Verbrauch/Einspeisung ja am Hausanschlusspunkt gemessen. Eventuell kann man ja auch durch die Funksteckdosen Verbraucher wie eine Klimaanlage zuschalten um möglichst die gesamte Erzeugerleistung zu nutzen (die ich im Normalfall ohne PV Anlage nie betreiben würde). Speicherung in Form von Wärme ist nicht gewünscht, da dies bereits durch eine thermische Solaranlage geplant ist. Hintergrund der Frage ist, ich plane in erster Stufe eine PV Anlage 3kwp in Südausrichtung, diese soll mit einem Sunny Island gekoppelt werden, der eine 40kwh Bleibatterie besitzt. (Sollte die PV Leistung insgesamt nicht ausreichen stehen noch weitere Flächen in Ost/West Ausrichtung zur Verfügung) Es soll immer und zu jeder Zeit vorrangig die PV Leistung oder die Batterie verwendet werden, erst wenn beides nicht mehr ausreicht soll das Netz „zur Hilfe“ kommen (z.b. um zu tiefe Entladung der Batterien zu vermeiden, der Sunny Island soll ja Jahreszeitabhängig diese Grenze festlegen können). Ich möchte jede Verwicklung in EEG und Co. von vornherein vermeiden, das ich dadurch eventuelle Erträge und Vergütungen „wegwerfe“ ist mir bewusst, der Gewinn durch deren Nutzung wiegt jedoch meines Erachtens den Aufwand nicht auf.

    Vielen Dank, Robert

    Antworten »
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      Leonie Blume

      13. Juni 2014 um 17:17

      Hallo Robert,
      leider kann der Sunny Home Manager nur 10% – 100% regeln.
      Eine 0% Lösung kommt erst Ende des Jahres, wenn der SMA Energy Meter an den SMA Cluster Controller angeschlossen werden kann.
      Viele Grüße und ein schönes Wochenende
      Leonie

      Antworten »
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    Markus

    16. April 2014 um 15:57

    Hallo,
    kurze Frage. Habe einen STP 6000 TL mit BT und Speedwire und bin bisher hart auf 70% abgeregelt. Ich möchte nun mit dem Sunny Home Manager dynamisch auf 70% regeln. Meine Fragen:
    1.) Welche Messgrößen braucht der Home Manager unbedingt zum Regeln, speziell über den S0 Eingang? Zur Wahl stehen also Eigenverbrauch, Einspeisung und vom EVU bezogene Leistung.
    2.) Reicht mir ein S0 Einrichtungszähler aus, der den Eigenverbrauch misst?
    3.) Muss ich das Grid Passwort haben um den WR auf dynamisch umzustellen? Kostet mich das etwas?
    Danke für das tolle Forum.

    Gruß Markus

    Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      17. April 2014 um 09:05

      Hallo Markus,

      die Parameter zur Wirkleistungsbegrenzung durch den Sunny Home Manager werden über die Anlageneigenschaften im Sunny Portal eingestellt.
      Dort regelt der Sunny Home Manager auf 70% angeschlossenen Leistung in kWp am Zählerübergabepunkt. Diese muss auch in den Anlageneigenschaften eingegeben werden.

      Der Sunny Home Manager unterstützt grundsätzlich Energiezähler, die eine D0-Schnittstelle nach der Norm IEC 62056-21, Teil 4.3a besitzen.
      Grundsätzlich erkennt unser Sunny Home Manager die Energiewerte anhand des OBIS-Kennzahlensystems. Hier benötigt unser Sunny Home Manager die OBIS-Kennzahlen 1.8.0 (für den Bezugszählerstand) und 2.8.0 (für den Zählerstand der Energielieferung)

      Ein S0-Erzeugungszähler ist nicht zwingend notwendig, da hierfür die Werte des Wechselrichters direkt vom Sunny Portal abgefragt und dargestellt werden können.

      Damit der Wechselrichter durch den Sunny Home Manager geregelt werden kann, muss im Wechselrichter der Parameter „Betriebsart Wirkleistung“ auf Wirkleistungsbegrenzung P durch Anlagensteuerung gesetzt werden. Hierzu ist ein kostenpflichtiger SMA Grid Guard Code erforderlich, den du bei der Service Line beantragen musst. Das Formular hierzu kannst du auf SMA.de herunterladen.

      Viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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    chang

    8. April 2014 um 15:25

    Hallo,

    wir betreiben seit gut einem halben Jahr eine PV-Anlage mit SHM sowie zwei Funksteckdosen mit anschlossener Waschmaschine und Geschirrspüler. Da nun die beiden Geräte nicht jeden Tag laufen, können somit auch im Sommer nicht jeden Tag die Spitzen der PV-Produktion abgefrühstückt werden, um unterhalb der 70%-regelung zu bleiben.

    Meine Frage: Gibt es Kühl-/Gefrierschrankkombinationen, die in Spitzenzeiten beispielsweise das Tiefkühlfach soweit runterkühlen, dass die Kühlschränke in solarschwachen Zeiten mit dem kalten Klima des Gefrierscharnkes weiterhin gekühlt werden, also quasi die Kälte vom unteren Gefrierschrank in den oberen Kühlschrank abgeben? Vorteil wäre, das die Laufzeit, in dem der Kühlschrank Strom aus dem Netz bezieht, reduziert werden würde.
    Ich bin kein Kältetechniker, um zu beurteilen, ob das technisch überhaupt möglich wäre, geschweige denn wirtschaftlich zu betreiben wäre. Wenn es ginge, wäre es zumindet eine weitere Möglichkeit, solaren Strom in Form von Kälte zwischenzuspeichern.

    Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      9. April 2014 um 09:11

      Hallo Chang,

      ob deine Idee technisch möglich ist oder wirtschaftlich Sinn macht (Wirkungsgrad), können nur Hersteller von Kühl- Gefriergeräten beantworten.
      Dazu liegen SMA keinerlei Informationen vor.

      Viele Kunden gehen aber auch genau den anderen Weg: sie speichern überschüssige Energie in Form von Wärme.
      Dies wird normalerweise mit elektrischen Heizstäben in Warmwasserspeichern realisiert.
      Der Home Manager kann über die Bluetooth Steckdosen diese Heizstäbe steuern.
      Über die Einstellungen im Sunny Portal kann festgelegt werden, dass dazu nur überschüssige PV Energie genutzt werden soll.

      Viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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        chang

        10. April 2014 um 08:17

        Hallo Herr Rudzki-Weise,

        danke für die Antwort. Werde mich mit meinem Anliegen an den ein oder anderen Hersteller wenden.

        Da wir zusätzlich eine Solarthermie-Anlage betreiben kommt die Option mit dem Heizstab für uns nicht in Frage.

        Besten Dank

        Chris

        Antworten »
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    oesi

    12. März 2014 um 23:48

    Hallo Christian H.,

    danke erst mal für die Antwort. Ich würde mich allerdings wundern, wenn es lange dauert, bis diese Funktion umgesetzt wird.

    Auch wenn ich mich wiederhole. Wenn du dir die Funktion der aktuellen SW ansiehst, dann ist meiner meinung nach schon alles in der SW drin. Die dynamische Begrenzung nimmt ja den Wert der eingetragen wird und reduziert die WR wenn die eingespeiste Leistung die 70% oder ein anderer eingestellter Wert übersteigt. Wenn hier der dynamische Wert, der ja durch den Homemanager und S0-Anbindung am Zähler erfasst wird, durch den festen Wert (z.B. 70% der Anlagenleistung) in der SW verwendet wird dann ist schon alles umgesetzt. Ich würde sagen einen Punkt in der Benutzeroberfläche zum anhaken und 2 bis 3 Zeilen Quellcode in der SW und jede menge Anwender haben einen Mehrnutzen durch den Homemanager. Bitte frage doch mal in der SW-Entwicklung des HM nach. Das muss doch zum nächsten SW-Release möglich sein.

    mfg oesi

    PS. Habe 3x SunnyBoy 4x Funksteckdose 1x Homemanage
    Leider hat mich mein Netzbetreiber bei der 70% Regelung etwas veräppelt. Ich hoffe SMA kann mir hier etwas abhilfe schaffen.

    Antworten »
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    oesi

    26. Februar 2014 um 22:05

    Halllo Herr Höhle,

    meine Frage hatte ich schon etwas weiter oben geschildert, bin mir aber nicht sicher, ob sie dies finden (hier nochmal eine Kopie).

    Hier noch eine Stimme der 70% Regelung über mehrere WR wie Anton vom 5.Aug.2013.

    Ich hatte mich schon mal an den Suport gewendet, aber nach ca 1 Woche noch immer keine Rückmeldung erhalten. Daher nochmal die Anfrage hier.

    ich habe diesesn Thread mal durchforstet und mir ist aufgefallen, dass es wohl einige Anwender gibt, die eine Feste Wirkleistungsbegrenzung über mehrere WR benötigen. So auch bei mir. Ich habe eine Ost-West-Anlage bei der sich naturgemäs recht genau die 70% einstellen. Jetzt hat mir der EVU mir aber verweigert den Anschlusszähler mit anzuschliessen (S0). Die Anlage besteht aus 3 WR und sie liefern über den Tag verteilt zu unterschiedlichen Zeiten ihre Spitzenerträge. Der EVU besteht jetzt auf der Leistungsbegrenzung der einzelnen WR.
    In der Funktion des Homemanager ist doch die dynamische Wirkleistungsbegrenzung schon integriert. Wenn sie jetzt hier intern im Quellcode den Dynamischen Wert (Auswertung des Energiezählers) auf einen Festen Werte (Installierte kWp) setzen dann müsste doch schon alles erledigt sein.
    So eine kleine Änderung würde vielen helfen. Es macht doch hier keinen Sinn einen extra Zähler einzubauen. Für die Funktion, die zu 99% schon im HM implementiert ist.

    Oesi

    Antworten »
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      oesi

      11. März 2014 um 21:04

      Hallo liebes SMA-Team,

      ist hier noch jemand online?

      Oesi

      Antworten »
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        Gerrit Naß

        12. März 2014 um 11:51

        Hallo Oesi,

        zu dieser Zeit leider nicht mehr. Ihr erreicht uns montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr. Zusätzlich könnt Ihr uns eine E-Mail senden an: SocialMedia@SMA.de.

        Was können wir denn für dich tun?

        Sonnige Grüße,
        Gerrit

        Antworten »
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        Christian Höhle

        12. März 2014 um 12:01

        @Gerrit: Oesi meinte nicht die Uhrzeit, sondern die unbeantworteten Posts vom 24. und 26. Februar. Sorry – geht auf meine Kappe. Bin einfach noch nicht zum Antworten gekommen.

        @Oesi: Das ist eine gute Idee, die ich bereits an die Produktmanager weiter gegeben habe. Aus meiner Sicht beschreibst Du eine sehr sinnvolle Funktion, die im Grunde für alle Anlagen mit Unterschieden in der Ausrichtung der Strings sinnvoll sein kann. Leider kann ich dir nicht sagen, ob und wann diese Funktion umgesetzt wird.

        Sonnige Grüße,
        Christian

        Antworten »
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    Michael

    23. Februar 2014 um 14:34

    Hallo liebes SMA-Team,

    seit fast einem Jahr sind wir nun schon stolze Besitzer einer PV-Anlage. Zu Beginn hatten wir unseren TL5000 auf 70% Wirkleistungsbegrenzung eingestellt.
    Seit Ende des Jahres ist nun auch der homemanager hinzugekommen. Nur leider muss ich jetzt feststellen, dass der homemanager die Begrenzung im WR nicht aufhebt. Zwar ist im Sunnyportal alles so eingestellt, aber scheinbar ist noch der Installationswert im Sunnyexplorer Maßgabe. Jedoch habe ich keine Möglichkeit mehr, im explorer auf die Daten bzw. Einstellungen des WR zuzugreifen. Habe ich bei der Installation des homemanagers etwas falsch gemacht?

    Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen, denn bereits jetzt riegelt der WR ab und ich möchte doch so viel für den Eigenstrom wie möglich nutzen.

    Sonnige Grüße aus Unterfranken

    Michael

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      25. Februar 2014 um 15:14

      Hallo Michael,

      ein Kollege aus der Service-Line müsste sich soeben per E-Mail bei dir gemeldet haben. Schau doch mal nach! Ich hoffe er konnte dir weiterhelfen?!

      Sonnige Grüße,
      Gerrit Naß

      Antworten »
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    Florian

    14. Februar 2014 um 18:22

    Hallo SMA Team,

    warum wird eure „Wirkleistungsbegrenzung mit Grips“ nicht einfach für das SI übernommen?
    Wenn man schon einen Speicher hat sollte man diesen doch auch dafür verwenden den „kostenlosen Strom“ der 70% bzw. 60% Regelung zu nutzen.

    Dabei müsste doch einfach nur anstatt ein Verbraucher das SI eingeschaltet werden, damit der Speicher geladen wird, wenn für die Mittagszeit eine hohe Einstrahlung prognostiziert wird.

    Wurde nicht auch schon seitens SMA mit diesen Vorteil des SI in Verbindung mit dem Home Manager geworben?

    Gruß Florian

    Antworten »
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      Leonie Blume

      17. Februar 2014 um 12:20

      Hallo Florian,

      genau das ist die Lösung! Ein Ziel unseres Smart Home ist natürlich auch keinerlei PV- Ertragsverluste im System zu haben.
      Deshalb wird aktuell bereits an einer neuen Sunny Home Manager Firmware gearbeitet, welche den Speicher in seiner Planung mit berücksichtigt.

      Ab voraussichtlich Mitte des Jahres wird die entsprechende Firmware für den Sunny Home Manager verfügbar sein.
      Viele Grüße und einen guten Start in die Woche
      Leonie

      Antworten »
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    Thomas

    4. Dezember 2013 um 18:33

    Hallo Leonie,
    danke für die Antwort.
    Welchen Servicebereich soll ich denn dazu anrufen? Backup oder Kommunikation oder doch eher Standard WR??

    Antworten »
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    Thomas

    3. Dezember 2013 um 20:16

    Hallo Leonie,
    danke für die „beiden“ Antworten 😉
    also ich lese hier „unterschiedlich konfigurieren“ aber leider steht da nicht ein WR mit dynamischer der andere ohne Wirkleistungsbegrenzung! Habe ich das richtig verstanden?
    An meinem SHM habe einen 2-Richtungszähler und einen Erzeugungszähler (aus 2011)
    für den neuen WR kommt noch ein Einrichtungszähler mit Rücklaufsperre dazu (der misst dann das was vom WR Eigespeist wird).
    Evtl. kann ich den D0 Sensor vom Erzeugungszähler (alt) dann auf den neuen Zähler aufbringen?
    beim alten WR brauche ich ja keine 70% Regelung dort wäre das also nicht so wichtig wenn das nicht so genau stimmt.
    Würde das u.U. auch funktionieren? Ihr könnt ja auch mal in meine Anlage rein schauen, ich denke da seht Ihr mehr.
    Da hängt ja auch noch ein SBU2200 dran 😉
    Die dynamische Wirkleistungsbegrenzung fände ich schon gut, da ich dann im Sommer immer schön zur „hoch“ Zeit mein E-Auto tanken könnte….

    Gruß
    Thomas

    Antworten »
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      Leonie Blume

      4. Dezember 2013 um 11:27

      Hallo Thomas,
      ich glaube es wäre das beste, wenn du dich mit den Details direkt an meine Kollegen von der Service Line wendest.

      Die Rufnummern und das Kontaktformular findest du hier (https://www.sma.de/service/kontakt/kontaktformular-service.html.)
      Am besten hältst du für den Anruf gleich deine Seriennummer bereit. Bitte gib folgende Ticketnummer an, dann wissen die Kollegen worum es geht: 401087078

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Thomas

    2. Dezember 2013 um 21:52

    Hallo SMA Team,
    Ich habe eine Anlage aus 2011 und bald noch eine aus 2013/2014 für die neue brauche ich die 70% Regelung!?!
    Wenn ich das richtig sehe, dann kann ich nur für beide Anlagen zusammen die 70% einstellen.
    Schön wäre dann, wenn der SHM die beiden Anlagen mit unterschiedlichen Ausrichtungen zusammen zählt (max. kWp) und davon dann auf die 70% abregelt, da das bei unterschiedlichen Ausrichtungen sicher selten vorkommen wird.
    Könnte das u.U. dann mit einem neuen update funktionieren??

    Thomas

    Antworten »
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      Leonie Blume

      3. Dezember 2013 um 14:15

      Hallo Thomas,

      grundsätzlich kann man die Wechselrichter innerhalb einer Anlage unterschiedlich konfigurieren (70 %-Wirkleistungsbegrenzung fest oder 70 % dynamisch über den Home Manager). Dazu müsste aber der Home Manager den Teil der Netzeinspeisung übermittelt bekommen, der durch die neue Anlage erzeugt wird. Für die Verbrauchersteuerung aber benötigt der Home Manager die Netzeinspeisung des gesamten Hauses. Ansonsten sind die Zählerwerte verfälscht und es erfolgt keine zuverlässige Steuerung der Verbraucher. Hier wäre ein weiterer Zweirichtungszähler zu empfehlen, der Netzeinspeisung und –bezug des gesamten Hauses erfasst, was jedoch die dynamische 70%-Regelung ausschließt. Dies könnte z.B. der SMA Energy Meter sein, welcher auf Hutschiene montiert wird und mit dem Home Manager über Netzwerk kommuniziert.

      Eine Alternative zur dynamischen 70%-Regelung wäre die Fernsteuerung der Anlage seitens des EVU über Funkrundsteuerempfänger. Dazu würden Sie in den Wechselrichtern jeweils das SMA Power Control Modul benötigen. Es können maximal fünf Power Control Module an einen Funkrundsteuerempfänger angeschlossen werden. Sollte das nicht in Frage kommen, müssten alle Wechselrichter der neuen Anlage auch auf 70% fest begrenzt werden.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Rosi

    28. November 2013 um 22:31

    Hallo,

    unsere 5,72 kWp-Anlage ;70% harte Begrenzung ist mit dem STP 5000TL20 seit einigen Wochen in Betrieb. In der Auslegungsberechnung hat der Solateur mit dem SB 5000TL-21 (VDE-AR-N 4105) gerechnet. Wo besteht der Unterschied zwischen den beiden WR. Ertragsunterschiede, wenn ja, wie erheblich? Habe zwei Strings am WR 1x 14x260WSP-260P6 / 1x 8x 260 WSP-260P6 von Winaico; Dachneigung beim 14er 45° beim 8er 26°, Ausrichtung -2°! Eventuell Planungsfehler?
    Danke für die Mithilfe!

    Antworten »
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      Leonie Blume

      2. Dezember 2013 um 12:09

      Hallo und vielen Dank für die Frage.
      Die technischen Unterschiede zu den genannten Wechselrichtern, kannst du auf unserer Homepage nachlesen:

      • STP5000TL-20
      http://www.sma.de/produkte/solar-wechselrichter-ohne-transformator/sunny-tripower-5000tl-6000tl-7000tl-8000tl-9000tl.html#Technische-Daten-79869
      • SB5000TL-21
      http://www.sma.de/produkte/solar-wechselrichter-ohne-transformator/sunny-boy-3000tl-3600tl-4000tl-5000tl-mit-reactive-power-control.html#Technische-Daten-3650

      Der wesentlichste Unterschied besteht darin, dass der Sunny Tripower symmetrisch auf allen drei Phasen ins öffentliche AC-Netz einspeist und serienmäßig mit einem Multifunktionsrelais, Speedwire/Webconnect und Bluetooth ausgestattet ist.
      (Die vollständige Liste findest du im o.g. Link)
      Der Sunny Boy speist nur auf einer Phase ins öffentliche AC-Netz ein und ist serienmäßig mit Bluetooth ausgestattet.
      (s.o.)

      Bezüglich Deiner Angaben zur Auslegung, können wir nur eingeschränkt eine Antwort geben, da eine Bewertung „aus der Ferne“ ohne Kenntnis aller relevanten Informationen in der Regel nicht sinnvoll ist und von einem Fachmann vor Ort durchgeführt werden sollte.
      Soweit wir dies jedoch beurteilen können, ist die Auslegung mit beiden Wechselrichtern kompatibel.

      Wir bitten Dich alle Fragen bzgl. Ertrag und/oder Ertragsprognosen mit deinem Installateur zu diskutieren.
      Warum stattdessen ein anderes Gerät gewählt wurde, kann div. Gründe haben (wie z.B. Standort, Ausrichtung, Neigung, Vorgaben vom Energieversorger, Sondereinstellungen, Normen, bauliche und technische Gegebenheiten, verbaute Komponenten, etc.)

      Wir hoffen, wir konnten dir mit diesen Informationen weiterhelfen.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Thomas Menzenbach

    25. November 2013 um 18:04

    Hallo Herr Höhle,
    ein sehr guter Bericht, mit aufgezeigten tollen Möglichkeiten. Uns beschäftigt das Thema zur Zeit auch.
    Bin mir aber noch nicht schlüssig wie wir vorgehen sollen. Können Sie uns einen Tipp geben?
    Wir haben eine 10,640 kWp Anlage Ende 2011 in Betrieb genommen, mit einer Sunny Tripower 10000TL. Jetzt müssen wir die Anlage laut Syna umrüsten nach Variante L1. Desweiteren muss ja
    angeblich lt. Vorschrift eine Blitzschutzanlage installiert werden. Zur Zeit speisen wir den gesamten
    erzeugten Strom ins Netz ein. Da die Anlagenleistung ja knapp über der 10 kWp Grenze ist, bei der
    die Auflagen zu erfüllen sind, haben wir uns überlegt, einfach 4 Module abzuklemmen, damit wären
    wir bei einer Gesamtleistung von 9,88 kWp und könnten das Ganze umgehen. Ist das überhaupt
    möglich? Oder würden Sie uns zu einer anderen Lösung raten? Für Ihren Rat wären wir sehr dankbar!
    mfg
    Thomas Menzenbach

    Antworten »
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      Leonie Blume

      28. November 2013 um 12:09

      Hallo Herr Menzenbach,

      vielen Dank für Ihre Frage.

      Aus technischer Sicht ist es für den Sunny Tripower unproblematisch, wenn vier Module weniger angeschlossen sind. Ob der Netzbetreiber dem zustimmt, bzw. die Anlage dann erneut von ihm „abgenickt“ werden muss und ggfs. schlechtere Einspeisevergütung erhält, muss der Netzbetreiber wissen.

      Was den Blitzschutz angeht, verfügt der Sunny Tripower über Steckplätze für einen optionalen Überspannungsschutz Typ 2. In öffentlichen Gebäuden wird allerdings häufig Typ 1 verlangt. Evtl. hilft das trotzdem im Falle einer notwendigen Planung des Blitzschutzes.

      Viele Grüße
      Leonie Blume

      Antworten »
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    epple GmbH

    6. September 2013 um 11:31

    Hallo, das ist sehr viel Info.
    Unser Grundanliegen ist einfach. Die 70% Regelung ist zu erfüllen!

    Kann man SMA Wechselrichter dynamisch runterregeln? In Verbindung mit einem Zähler
    der misst welche Energie als Überschuss in´s öffentiliche Stromnetz eingespeist wird.

    Denn sonst wird es für unsere Kunden zu teuer. Die einfache Grundanwendung wäre wichtig.

    Martin Fendt

    Antworten »
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    […] Bei einer Wirkleistungsbegrenzung wird sichergestellt, dass nicht mehr als eine festgelegte Menge Solarstrom in das Stromnetz eingespeist wird. Gemessen wird am Netzanschlusspunkt. (SMA-Sunny Blog) […]

    Antworten »
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    Anton

    6. August 2013 um 10:12

    Hallo,

    Dank für die schnelle Antwort; hoffentlich dann in der nächsten Firmware-Release implementiert: sollte ja nur ein Dreizeiler sein: Wenn kein Einspeisezähler; dann Einspeisung == Erzeugung … und das Problem wäre für alle Ost/West-Dächer gelöst …

    Aber noch eine Frage:
    Der Home-Manager hat auch einen Eingang für einen Erzeugungszähler; hat es Vorteile einen Erzeugungszähler zu verwenden? Denn: Diese Messwerte sind doch dem Home Manager auch über die Bluetooth- oder Ethernet-Verbindung mit den Wechselrichtern bekannt?!

    Viele Grüße
    Anton

    Antworten »
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      Christian Höhle

      6. August 2013 um 10:24

      Hallo Anton,

      Du kannst statt des Erzeugungszählers auch die Werte über Bluetooth oder Ethernet direkt vom Wechselrichter nutzen (dazu den Erzeugunszähler einfach im Portal auf „kein Zähler“ setzen).

      Wenn Du z.B. eine alte Anlage mit Wechselrichtern ohne Ethernet und Bluetooth hast, könntest Du den Erzeugungszähler nutzen, um diese trotzdem in das Energiemanagement zu integrieren.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        H

        28. August 2013 um 16:34

        Hallo,

        ist es zukünftig den 3. Port „Erzeugungszähler“ für „unbekannte“ Erzeuger, wie z. B. ein BHKW, zu nutzen?

        Viele Grüße

        Antworten »
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    Anton

    5. August 2013 um 22:04

    Hallo,

    ich habe eine Anlage mit zwei Wechselrichtern und einem Sunny Home Manager. Ich bin jedoch sehr enttäuscht, dass der Home Manager ohne Energiezähler jeden Wechselrichter für sich auf 70% abregelt, obwohl ich durch die West/Ost-Ausrichtung meiner Module zusammen nie über 70% komme. Ein extra Zähler wäre also eigentlich rausgeschmissenes Geld …. denn der Home Manager kennt doch die aktuellen Werte beider Wechselrichter und könnte auf die gesamte Anlage (also Summe der Wechselrichter) die 70% Regelung anwenden.

    … oder konfiguriere ich nur falsch; denn ich sehe meinen Wunsche eigentlich als Selbstverständlichkeit an …

    Viele Grüße

    Anton

    Antworten »
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      Christian Höhle

      6. August 2013 um 00:10

      Hallo Anton,

      zur Zeit ist zur Umsetzung der Wirkleistungsbegrenzung mindestens ein Einspeisezähler erforderlich. In den meisten Anlagen soll auch der Eigenverbrauch bei der Abregelung berücksichtigt werden.

      Eine dynamische Abregelung der Wechselrichter bei abweichender Ausrichtung wird leider noch nicht unterstützt – das geht auch aus dem Installationshandbuch hervor, in dem mindestens ein Zähler gefordert wird. Der Wunsch ist allerdings schon mehrfach an uns heran getragen worden, und ich werde deine Stimme gerne hinzu fügen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Michael

    15. Juli 2013 um 23:48

    Hallo!

    Ich plane gerade unsere PV-Anlage für unseren Neubau. Diese soll später um ein Speichersystem erweitert werden. Unseren zukünftigen Jahresenergieverbrauch kennen wir naturgemäß noch nicht.
    Die gesetzlichen Regelungen und die Informationen die ich darüber gefunden habe, lassen bei mir ein paar Fragen zu den Bestimmungen bzw. den SMA-Komponenten offen:

    1. Die Asymmetrie der Einspeiseleistung darf nur maximal 4600W betragen. Bezieht sich das nur auf die Einspeisung oder auf die momentane Energiebilanz? Darf man also im Extremfall auf Phase U 4600W einspeisen und auf Phase V 4600W beziehen und hat keinen Nettobezug? Die Differenz (Schieflast) wäre aber in diesem Fall 9200W groß.

    2. Wenn man am Einspeisemanagement teilnimmt: Muss man bei Reduzierung auf z.B. 60% Einspeiseleistung die Erzeugung am Wechselrichter auf 60% reduzieren oder kann der momentane Eigenverbrauch berücksichtigt werden? Wenn die übrigen 40% verbraucht oder gespeichert würden, wäre die resultierende Einspeisung ja auch ohne Reduzierung der WR-Leistung nur 60%…
    Wird bei Verwendung eines Power Control Moduls in Verbindung mit einem Rundsteuergerät der Eigenverbrauch berücksichtigt? Falls nicht: Welche Lösung bietet SMA für dynamische Leistungsbegrenzung im Zusammenspiel mit Einspeisemanagement?

    3. Bedeutet die Förderbedingung für Speichersysteme nur 60% der Anlagenleistung einzuspeisen, dass damit die Teilnahme am Einspeisemanagement unmöglich oder nicht sinnvoll wird, weil man dafür eine dynamische Abregelung der Wechselrichter auf 60% der Nennleistung braucht falls der Momentanverbrauch nicht ausreicht? Eine starre Begrenzung auf 60% der Nennleistung erscheint mir nicht sinnvoll und würde meiner Ansicht dem Ziel dieser Regelung, einen Anreiz zur Erhöhung des Eigenverbrauchs zu schaffen, widersprechen.

    4. Bei Verwendung eines Speichersystems muss die Einspeiseleistung auf 60% der Anlagenleistung reduziert werden. Bezieht sich diese Reduktion nur auf den Momentanwert oder auf die Gesamtenergie? Darf man, wenn man also 60% der Leistung einspeist und die übrigen 40% speichert, aber diese Energie nicht zur Gänze selbst verbraucht, den nicht verbrauchten Rest später einspeisen? – Wenn die 10kWp PV-Anlage also 10000kWh/a liefert und man 3000 kWh/a verbraucht, darf man 7000kWh/pa einspeisen wenn man „tagsüber“ nie mehr als 60% Nennleistung einspeist und „nachts“ den Überschuss aus dem Speicher einspeist?
    Wenn man nur 6000kWh/a einspeisen darf stellt sich die Frage wie soll ich im Sommer (wenn die Anlage die Energie erzeugt) wissen, wieviel (Heiz-)Energie man bis zum Jahresende beziehen wird damit die Erzeugung nötigenfalls abgeregelt wird damit die erlaubten 60% auch nicht überschritten werden?

    5. Für den später angestrebten Ersatzstrombetrieb: Warum ist der SI 6.0 im Falle von PV-Zwischenspeicherung auf 4600W begrenzt? Vorausgesetzt man hat die Phasen symmetrisch belastet dann müsste man doch eigentlich den SI 6900W auf einer Phase einspeisen können während man gleichzeitig auf jeder Phase 2300W verbraucht. Dauerhaft 6900W ist aber für den SI6.0 zuviel Leistung → warum kann man den SI 8.0 nicht als PV Speicher einsetzen wenn man die Einspeiseleistung auf <=4600W regelt?

    6. Der Sunny Island ist doch ununterbrochen mit dem Netz synchron (sonst könnte er ja die Differenz zwischen momentan erzeugter PV-Leistung und momentan verbrauchter Leistung nicht ausgleichen). Warum braucht der SI dann mehrere hundert(!) Perioden um den Netzausfall zu erkennen und die Schütze auf Inselbetrieb umzustellen während der Sunny Backup dafür nur wenige Perioden benötigt?

    7. Inwiefern ist Ersatzstrombetrieb mit einem SI im Verbindung mit einem Sunny Tripower nicht möglich? Kann der STP nur nicht gleichzeitig PV-Strom in das dann einphasige Inselnetz einspeisen? Das der STP 3 synchrone Phasen nicht als gültiges Netz erkennt bzw. nicht 3 synchrone Phasen ohne Phasenverschiebung erzeugen kann, kann ich mir ja noch vorstellen – aber ohne gültiges Netz müsste sich der STP doch zumindest vom Inselnetz trennen und der SI würde das Inselnetz alleine speisen… ?

    8. Gilt die Leistungsbegrenzung des SI als PV-Speicher auch während des Ersatzstrombetriebs?

    9. Die zukünftige Anlage wird entweder einen STP9000 beeinhalten und 3phasig einspeisen oder 1x SB5000 und 1x SB 4000. Später soll die Anlage um einen Speicher (SI), der auch als Notstromversogung dienen soll, erweitert werden.
    Die meiner Ansicht nach optimale Anlage wäre wohl die Kombination mit einem SI 8.0 (siehe Frage 5) mit einem PB-Batteriespeicher mit einer nutzbaren Kapazität 2x der Energie die maximal an einem Tag oberhalb der 60% Einspeisegrenze (kurz: E40) anfällt. Regelprinzip: Die Batterie wird wenn nötig täglich morgens vor Erreichen der 60% Grenze bis zur Kapazität E40 entladen. Damit kann die gesamte in den kommenden Sonnenstunden anfallende Überschussenergie (E40) oberhalb der 60% gespeichert werden. Danach stehen in der Batterie maximal 2* E40 zu Verfügung die je nach Bedarf verbraucht werden können.
    Die Generatorleistung muss dann nur für den Sonderfall dynamisch reduziert werden, wenn die Batterie aufgrund überdurchschnittlicher Erträge voll geladen ist und kein ausreichender Verbrauch erzielbar ist.
    Darüber hinaus wird die Batterie nie unter einen ausgewählten Schwellwert entladen, um Reserven für den Notstrombetrieb zu haben. Alle Ladungszustände dazwischen ergeben sich dynamisch aus Verbrauch und PV-Erzeugung.

    Wäre so ein System mit den geltenden Bestimmungen vereinbar – oder was hätte ich dabei übersehen? Ist eine derartige Regelung mit SMA Komponenten realisierbar? Wenn nicht: was fehlt?

    10. Genügt es für die dynamische Wirkleistungsbegrenzung vom Versorger einen 2 Richtungszähler mit einer ensprechend hohen Auflösung ( 56kB/s – allein schon deswegen kommt eine Lösung, die eine dauerhafte Verbindung mit hohen Datenaufkommen braucht (->Sunny Portal) nicht in Frage. Kann man das System mit Sunny Home Manager auch ausschliesslich in einem im lokalen Netzwerk mit einem lokal laufenden „Mini-Sunny Portal“ ohne ständige Internetverbindung betreiben?

    12. Kann man beim Sunny Home Manager Bluetooth abschalten und die Schaltbefehle für intelligentes Energiemanagement über das Protokoll senden? Da über den geplanten kabelgebundenen Hausbus (RS485 basiert) Steckdosen geschaltet werden können macht eine zusätzliche Funklösung keinen Sinn. Die Schaltbefehle aus dem SMA-Protokoll könnten problemlos über ein dazu passendes Gateway in den Hausbus weitergeleitet werden.

    13. Ist das Speedwire Protokoll das selbe wie das in SMADAT-12 beschriebene RS485 Protokoll? Falls nicht: Wo finde ich die Protokollbeschreibung für Speedwire?

    14. Wenn WR und SI über RS485 verbunden sind, wie kann man den Sunny Energy Meter in den RS485 Bus integrieren ? Soweit ich es verstanden habe hat der Energy Meter einerseits nur eine Speedwire Schnittstelle und andererseits können SI bzw. Wechselrichter nur entweder RS485 oder Speedwire. Gibt zum Energy Meter eine RS485 Option die ich übersehen habe?

    15. Kann man alternativ die Wechselrichter und den SI über RS485 Kommunikation verbinden und
    die Regelung mit einem zusätzlichen Regler über die Befehle des RS485 Protokolls realisieren?
    Ich habe überlegt das Regelsystem WR – SI – Zähler über die RS485 Kommunikation zu verbinden und die Regelung zur Einhaltung der EEG-Vorgaben über den Bus zu realisieren. Den entsprechenden Regler müsste ich dann wohl selbst programmieren – oder gibt es das von SMA? Dieser Regler könnte dann auch gleich allfällige Steuerungsaufgaben über meinen Hausbus auslösen – er wäre also funktionell ähnlich dem Sunny Home Manager nur, dass er weder Bluetooth noch Internetzugang benötigt um dynamische Leistungsbegrenzung und Energiemanagement zu bewerkstelligen.

    Ich hoffe Sie können meine Fragen beantworten und mir weiterhelfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael

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      Leonie Blume

      16. Juli 2013 um 09:22

      Hallo Michael,
      gerne beantworten wir deine Fragen. Gib uns bitte nur ein wenig Zeit, OK?
      Beste Grüße
      Leonie

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      Jannis Rudzki-Weise

      22. Juli 2013 um 11:14

      Hallo Michael,

      hier der erste Rutsch Antworten:

      5. Für den später angestrebten Ersatzstrombetrieb: Warum ist der SI 6.0 im Falle von PV-Zwischenspeicherung auf 4600W begrenzt? Vorausgesetzt man hat die Phasen symmetrisch belastet dann müsste man doch eigentlich den SI 6900W auf einer Phase einspeisen können während man gleichzeitig auf jeder Phase 2300W verbraucht. Dauerhaft 6900W ist aber für den SI6.0 zuviel Leistung → warum kann man den SI 8.0 nicht als PV Speicher einsetzen wenn man die Einspeiseleistung auf <=4600W regelt?Der SI6.0H ist nur im Eigenverbrauchserhöhung-Betrieb auf 4,6kVA begrenzt. Wenn das SI-System auf die Ersatzstromfunktion umgerüstet ist (Verfügbar ab Ende Q4), würden im Netzausfall wieder die Überlasteigenschaften des Sunny Island zum Einsatz kommen. Die Annahmen zu den Leistung des Sunny Island sind richtig. Ebenso wird ab Ende Q4 die Möglichkeit bestehen den SI8.0H einphasig zu nutzen, dann aber mit der Begrenzung auf 4,6kVA im Eigenverbrauchsbetrieb.Viele Grüße, Jannis

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      Jannis Rudzki-Weise

      22. Juli 2013 um 11:16

      6. Der Sunny Island ist doch ununterbrochen mit dem Netz synchron (sonst könnte er ja die Differenz zwischen momentan erzeugter PV-Leistung und momentan verbrauchter Leistung nicht ausgleichen). Warum braucht der SI dann mehrere hundert(!) Perioden um den Netzausfall zu erkennen und die Schütze auf Inselbetrieb umzustellen während der Sunny Backup dafür nur wenige Perioden benötigt?

      Der Sunny Island trennt sich bei Netzausfall in der selben Geschwindigkeit wie ein PV-Wechselrichter, der nach VDE AR-N 4105 arbeitet. Die Bildung des Inselnetzes erfolgt nach Netzausfall im Bereich kleiner 1 Sekunde. Durch die zusätzlichen Schütze und neue Erdungslösung müssen zudem sicherheitsrelevante Rückmeldekontakte bestätigt werden, um den Inselbetrieb freizuschalten. Dadurch ergeben sich Verzögerungen und die 20 ms sind nicht mehr erreichbar. Dafür spart sich der Endkunde ca. 2.000 Euro Investitionskosten. Der Ersatzstrombetrieb ist zudem auch nachträglich erweiterbar.

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      Jannis Rudzki-Weise

      22. Juli 2013 um 11:17

      7. Inwiefern ist Ersatzstrombetrieb mit einem SI im Verbindung mit einem Sunny Tripower nicht möglich? Kann der STP nur nicht gleichzeitig PV-Strom in das dann einphasige Inselnetz einspeisen? Das der STP 3 synchrone Phasen nicht als gültiges Netz erkennt bzw. nicht 3 synchrone Phasen ohne Phasenverschiebung erzeugen kann, kann ich mir ja noch vorstellen – aber ohne gültiges Netz müsste sich der STP doch zumindest vom Inselnetz trennen und der SI würde das Inselnetz alleine speisen… ?

      Der Ersatzstrombetrieb ist auch mit einem 1 x SI6.0H und einem Sunny Tripower möglich. Hier wäre nur die Einschränkung das der STP sich nicht auf das einphasige (230V/50Hz) Inselnetz synchronisieren könnte. Die Verbraucher im Haus würden somit nur aus den Batterien versorgt werden. Eine Nachladung über PV wäre in dieser Konstellation nicht möglich.

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      Jannis Rudzki-Weise

      22. Juli 2013 um 11:17

      8. Gilt die Leistungsbegrenzung des SI als PV-Speicher auch während des Ersatzstrombetriebs?

      Nein. Hier ist keine Begrenzung mehr aktiv. Die Überlasteigenschaften können abgerufen werden.

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      Jannis Rudzki-Weise

      22. Juli 2013 um 11:18

      9. Die zukünftige Anlage wird entweder einen STP9000 beeinhalten und 3phasig einspeisen oder 1x SB5000 und 1x SB 4000. Später soll die Anlage um einen Speicher (SI), der auch als Notstromversogung dienen soll, erweitert werden.
      Die meiner Ansicht nach optimale Anlage wäre wohl die Kombination mit einem SI 8.0 (siehe Frage 5) mit einem PB-Batteriespeicher mit einer nutzbaren Kapazität 2x der Energie die maximal an einem Tag oberhalb der 60% Einspeisegrenze (kurz: E40) anfällt. Regelprinzip: Die Batterie wird wenn nötig täglich morgens vor Erreichen der 60% Grenze bis zur Kapazität E40 entladen. Damit kann die gesamte in den kommenden Sonnenstunden anfallende Überschussenergie (E40) oberhalb der 60% gespeichert werden. Danach stehen in der Batterie maximal 2* E40 zu Verfügung die je nach Bedarf verbraucht werden können.
      Die Generatorleistung muss dann nur für den Sonderfall dynamisch reduziert werden, wenn die Batterie aufgrund überdurchschnittlicher Erträge voll geladen ist und kein ausreichender Verbrauch erzielbar ist.
      Darüber hinaus wird die Batterie nie unter einen ausgewählten Schwellwert entladen, um Reserven für den Notstrombetrieb zu haben. Alle Ladungszustände dazwischen ergeben sich dynamisch aus Verbrauch und PV-Erzeugung.
      Wäre so ein System mit den geltenden Bestimmungen vereinbar – oder was hätte ich dabei übersehen? Ist eine derartige Regelung mit SMA Komponenten realisierbar? Wenn nicht: was fehlt?

      Unser SI-System regelt in dem Modus Eigenverbrauchserhöhung auf einen von Ihnen definierten SOC-Wert. Sie können z.B. einen SOC von 60% wählen und das System würde die Lasten im Haus nur bis zu diesem Ladezustand entladen.
      Bei der Dimensionierung würde ich ihnen empfehlen über unser Sunny Design Web Tool sich ihre Anlage zu simulieren.
      http://www.sma.de/produkte/anlagenplanung/sunny-design-web.html

      Zudem können Sie auch pro 1000 kWh Jahresstrombedarf eine nutzbare Kapazität von 1x kWh annehmen.

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      Jannis Rudzki-Weise

      22. Juli 2013 um 11:19

      Hallo Michael,

      soweit schon einmal ein paar Antworten. Bei der Beantwortung der anderen Fragen würde ich noch um etwas Geduld bitten – wir melden uns auf jeden Fall bei dir.

      Viele Grüße,
      Jannis

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:14

      Dann steuere ich auch einmal ein paar Antworten bei:

      1) „Die Asymmetrie der Einspeiseleistung darf nur maximal 4600W betragen. Bezieht sich das nur auf die Einspeisung oder auf die momentane Energiebilanz?“

      Ja, die maximale Schieflast von 4.6kW bezieht sich nur auf die Einspeiseleistung.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:28

      2a) „Wird bei Verwendung eines Power Control Moduls in Verbindung mit einem Rundsteuergerät der Eigenverbrauch berücksichtigt?“
      2b) „Muss man bei Reduzierung auf z.B. 60% Einspeiseleistung die Erzeugung am Wechselrichter auf 60% reduzieren oder kann der momentane Eigenverbrauch berücksichtigt werden?“

      Grundsätzlich stehen zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl:

      Einspeisemanagement mit Fernabregelung der Wechselrichter
      Das Power Control Modul findet nur bei Einspeisemanagement Anwendung, Eigenverbrauch wird dabei nicht berücksichtigt. Der Wechselrichter wird auf Kommando des EVUs auf einen festen Wert abgeregelt. Da eine feste Abregelung wenig Spielraum für Energiemanagement lässt, unterstützt der Sunny Home Manager keine Rundsteuerempfänger und damit kein Einspeisemanagement.

      Dynamische Wirkleistungsbegrenzung (aktuell 70% ohne oder 60% mit Batteriespeicher)
      Hier findet der Home Manager Anwendung, der den Eigenverbrauch berücksichtigt, Verbraucher zuschaltet und dadurch weniger Wirkleistungsbegrenzung durchführen muss. Gemessen wird am Netzanschlusspunkt. Nachdem der gesamte Verbrauch des Hauses von der PV-Erzeugung abgezogen wurde, dürfen nicht mehr als die genannten 70% oder 60% übrig bleiben. Das wird dann notfalls durch Abregelung der Wechselrichter erreicht – der Home Manager wird aber in jedem Fall versuchen, den Strom im Haus zu verbrauchen, da der Strom durch Abregelung sonst ohne Vergütung „weggeworfen“ würde, und somit kostenlos zur Verfügung steht.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:32

      3) „Bedeutet die Förderbedingung für Speichersysteme nur 60% der Anlagenleistung einzuspeisen, dass damit die Teilnahme am Einspeisemanagement unmöglich oder nicht sinnvoll wird, weil man dafür eine dynamische Abregelung der Wechselrichter auf 60% der Nennleistung braucht falls der Momentanverbrauch nicht ausreicht?“

      Für die Speicherförderung ist eine dynamische Wirkleistungsbegrenzung vorgesehen – Einspeisemanagement hingegen nicht.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:39

      4. „Bei Verwendung eines Speichersystems muss die Einspeiseleistung auf 60% der Anlagenleistung reduziert werden. Bezieht sich diese Reduktion nur auf den Momentanwert oder auf die Gesamtenergie?“

      Die Wirkleistungsbegrenzung bezieht sich auf den Momentanwert. Es soll eine Entlastung des Stromnetzes durch Vermeidung der PV-typischen Mittagsspitze erreicht werden.
      Man darf (mit einspeisefähigen Wechselrichtern wie Sunny Boy Smart Energy oder Sunny Island 6.0H) die Energie zeitverzögert wieder abgeben. In den meisten fällen wird es aber wirtschaftlicher sein, den Strom selbst zu verbrauchen (Für 1kWh liegt heute der Vorteil durch Einspeisevergütung bei etwa 15ct – dem gegenüber steht ein Vorteil durch eingesparten Strombezug von ca. 28ct). Speicherverluste machen die Nutzung des Stroms an Stelle der Einspeisung noch attraktiver..

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:48

      10) „Genügt es für die dynamische Wirkleistungsbegrenzung vom Versorger einen 2 Richtungszähler mit einer ensprechend hohen Auflösung?“
      Sinngemäß: Werden die Zählerdaten vollumfänglich an das Portal übertragen?
      „Kann man das System mit Sunny Home Manager auch ausschliesslich in einem im lokalen Netzwerk mit einem lokal laufenden „Mini-Sunny Portal“ ohne ständige Internetverbindung betreiben?“

      Es genügt ein Zweirichtungszähler, der den Anforderungen des Sunny Home Managers entspricht. Solche Zähler sind im Planungsleitfaden aufgeführt.
      Es werden nicht die Rohdaten des Zählers an das Sunny Portal übermittelt – daher ist das Übertragungsvolumen zwischen Home Manager und Portal sehr gering. Die Zählerdaten werden lokal auf dem Home Manager interpretiert und zur Gerätesteuerung verwendet. Eine Archivierung der Zählerdaten findet nicht statt. Zum Sunny Portal werden lediglich durch den Home Manager vorverarbeitete Daten zur Darstellung in den Diagrammen geliefert.
      Der Home Manager ist für ein gutes Energiemanagement auf externe Wetterprognosen angewiesen. Ein Notbetrieb ohne Netzanbindung funktioniert zwar (Lasten werden weiterhin gesteuert zu- und abgeschaltet), ist aber wegen fehlender Wetterprognosen und fehlender Benutzeroberfläche nicht zu empfehlen.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:55

      12) „Kann man beim Sunny Home Manager Bluetooth abschalten und die Schaltbefehle für intelligentes Energiemanagement über das Protokoll senden?“

      Ja, Bluetooth kann abgeschaltet werden, wenn:
      – Wechselrichter drahtgebunden über Speedwire angekoppelt sind
      – keine Funksteckdosen verwendet werden (Kommunikativ angekoppelte Miele Geräte würden z.B. funktionieren)

      „Die Schaltbefehle aus dem SMA-Protokoll könnten problemlos über ein dazu passendes Gateway in den Hausbus weitergeleitet werden.“

      Der Home Manager benötigt nicht nur eine Möglichkeit, Lasten zu schalten, sondern braucht darüber hinaus eine kontinuierliche Leistungsmessung der Geräte – dies wird über die SMA Funksteckdosen ermöglicht. Einen offen gelegtes Protokoll zur Kommunikation von Leistungswerten und Schaltbefehlen, um weitere Geräte anbinden zu können, gibt es noch nicht.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:57

      13) „Ist das Speedwire Protokoll das selbe wie das in SMADAT-12 beschriebene RS485 Protokoll? Falls nicht: Wo finde ich die Protokollbeschreibung für Speedwire?“
      Nein, es ist nicht das selbe Protokoll. Eine Protokollbeschreibung für Speedwire ist nicht offengelegt.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 08:00

      14) „Wenn WR und SI über RS485 verbunden sind, wie kann man den Sunny Energy Meter in den RS485 Bus integrieren ?“

      Der Sunny Energy Meter verfügt lediglich über eine SpeedWire Schnittstelle. Damit der Sunny Energy Meter mit dem Sunny Island verwendet werden kann, muss dieser ebenfalls über Speedwire angebunden werden. Eine Möglichkeit, den SMA Energy Meter mit RS485 zu nutzen, gibt es aktuell nicht.

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 08:13

      15) „Kann man alternativ die Wechselrichter und den SI über RS485 Kommunikation verbinden und
      die Regelung mit einem zusätzlichen Regler über die Befehle des RS485 Protokolls realisieren?
      Ich habe überlegt das Regelsystem WR – SI – Zähler über die RS485 Kommunikation zu verbinden und die Regelung zur Einhaltung der EEG-Vorgaben über den Bus zu realisieren. Den entsprechenden Regler müsste ich dann wohl selbst programmieren – oder gibt es das von SMA? Dieser Regler könnte dann auch gleich allfällige Steuerungsaufgaben über meinen Hausbus auslösen – er wäre also funktionell ähnlich dem Sunny Home Manager nur, dass er weder Bluetooth noch Internetzugang benötigt um dynamische Leistungsbegrenzung und Energiemanagement zu bewerkstelligen.“

      Theoretisch könnte ich mir durchaus vorstellen, dass so etwas technisch möglich wäre. Fraglich ist allerdings, ob der hohe Aufwand einer solchen Lösung in einem guten Verhältnis zum Nutzen steht.

      Konkret steht auf der Pro-Seite:
      + Abwesenheit von Bluetooth
      + Unabhängigkeit von einer Internetverbindung

      Dagegen steht auf der Kontra Seite:
      – Abnahme durch den Netzbetreiber fraglich
      – wahrscheinlich deutlich geringerer Eigenverbrauch wegen einfacher Steuerungsfunktionen (Schwellwert) statt wie beim Home Manager komplexem prognosebasiertem Energiemanagement und entsprechenden Lernverfahren
      – hoher Entwicklungsaufwand

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    David

    12. Juli 2013 um 09:39

    Hallo Herr Höhle,
    seit Tagen suche ich nach dem Grund für die Wahl als Anlagenbetreiber nach EEG §6 (2) 2. (Variante a oder b)! Was ist den der technische Hintergrund für die 70% Regel??? Wenn das Netz entlastet werden soll dann doch nur wenn der Wert der eingespeisten Energie einen festen Wert hätte (aus Sicht der Netzbeteiber). Durch den jährlichen Zubau jedoch kommen in der Summe immer mehr KW (MW bzw. GW) hinzu. Nun können die Netzbetreiber über die Rundsteuergeräte abregeln also die Einspeisung begrenzen (verstehe ich) aber würden wir davon ausgehen ALLE Anlagenbetreiber benutzen die 70% Regel und fügen hinzu das wir einen ständigen jährlichen Zubau haben (was im Moment ja der Fall ist), dann sind doch die begrenzten 30% von „gestern“ schon im „Morgen“ nicht mehr vorhanden. Also warum 70% begrenzen? Liegt das am Wechselrichter? Hat der Wechselrichter ein bestimmtes Verhalten im Bereich über 70% (Oberwellen, ect…..)? Haben Sie als einer der größten Hersteller eine technische Erklärung zum EEG §6?! p.s. die Antwort „damit das Netz bei Spitzeneinspeisung nicht überlastet wird“ wollte ich mit meiner obigen Erläuterung entkräften

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      Christian Höhle

      25. Juli 2013 um 07:11

      Hallo David,

      PV-Anlagen haben zum einen hohen Gleichzeitigkeitsfaktor in der Erzeugungsleistung, zum anderen treten Spitzenleistungen nur zeitlich begrenzt und an wenigen Tagen des Jahres auf.
      Die 70%-Regel sorgt daher bei vergleichsweise geringen Energieverlusten (2% bis 8%, stark einzelfallabhängig) für eine 20-30% bessere Nutzung der gegebenen Netzinfrastruktur (späterer Ausbau, geringerer Ausbau oder mehr Kapazität für weitere Anlagen). Außerdem lässt sie sich sehr schnell und einfach umsetzen.

      Aus technischer Sicht ideal wäre allerdings eine situations- und ortsabhängige Fernabregelung im Bedarfsfall (das ist aber etwas deutlich anderes als die 60er-Jahre-Lösung mit Funk-Rundsteuerempfänger, die heute als Alternative zur 70%-Regel angeboten wird). Schließlich könnte es ja passieren, dass der Home Manager mit gesteuertem Eigenverbrauch, Speicherung oder Abregelung für die Einhaltung der 70%-Grenze sorgt, obwohl im lokalen Niederspannungsnetz gerade Energiemangel herrscht…

      Sonnige Grüße,
      Christian

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    Wühlmaus

    10. Juni 2013 um 08:15

    @Christian: Vielen Dank für die Rückmeldung, komme leider erst jetzt dazu zu antworten.

    Ich kann dem SHM die direkte Kontrolle über die Pumpe nicht überlassen. Da es sich um ein Becken mit Überlaufrinnensystem handelt, muss die Pumpe z.B. immer laufen, wenn gebadet wird. Ich habe deshalb in der Schwimmbadsteuerung eine (ziemlich komplizierte) Automatik implementiert, die abhängig vom Pegel im Überlaufbehälter und von den Pegeländerungen die Pumpe steuert. Da spielen auch noch Dinge wie Trockenlaufschutz mit rein.

    Die energetische Optimierung darf also nur dann greifen, wenn kein Badebetrieb herrscht. Außerdem müsste auch bei Schlechtwetter eine Mindestlaufzeit der Filterpumpe eingehalten werden. Da die Verschmutzung in meinem Bad sehr gering ist, kann die Laufzeit auch mal auf 4 … 5 h pro Tag absinken, sollte aber ab und zu (bei genügend PV-Energie oder mindestens z.B. alle 3 Tage) auch mal länger laufen (8 bis 10h).

    Kurzum, die eigentliche Kontrolle über die Pumpe muss bei der Schwimmbadsteuerung bleiben. Was die bräuchte, wäre ein Signal „Jetzt ist billige Energie verfügbar“. Mehr nicht.

    Dieses Signal kann ich gerne mit einer Funksteckdose erzeugen lassen. Ich verstehe aber, dass der SMH dann die Entscheidung, ob genug PV-Strom für diesen Verbaucher verfügbar ist, nicht von einem etwa manuell hinterlegbaren Leistungswert 800 W abhängig macht, sondern vom Verbrauch des Relais, welches über die Funksteckdose geschaltet wird. So zumindest bisher.

    Zu dem von Dir angedeuteten Update: Kann ich die Funksteckdose dann auch so programmieren, dass sie praktisch immer eingeschaltet ist, wenn überhaupt ein PV-Überschuss da ist ? Also quasi „Laufzeit: immer, aber nur wenn Überschuss.“ Lässt sich das Kriterium „Überschuss vorhanden“ auch quantifizieren ? Also z.B. „mindestens 800 W Überschuss vorhanden“ ? Dann hätte ich alles, was ich brauche. Alles andere kann ich meiner Schwimmbadsteuerung beibringen.

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      Christian Höhle

      20. Juni 2013 um 00:39

      Hallo Wühlmaus,

      die Überschuss-Signalisierung per Funksteckdose wird zur Zeit nicht unterstützt. Trotzdem hast Du da einen sehr spannenden Anwendungsfall. Ich werde deine Wünsche an unsere Produktmanager weiter geben.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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    H

    7. Juni 2013 um 07:42

    Hallo,

    kann man den SHM auch ohne Zähleranschluss für die 70 %-Regel nutzen? Durch meine Ost-/Süd-/West-Anordnung werde ich eh nie über 70 %-Einspeiseleistung kommen, ich muss jedoch ja die Einhaltung für den EVU sicherstellen.
    Auch eine Automatisierung interessiert mich nicht. Ich will nur dem EEG genüge tun und die Daten im Sunny Portal sehen, da die Anlage nicht bei mir vor Ort ist.

    Viele Grüße

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      Christian Höhle

      19. Juni 2013 um 23:02

      Hallo H,

      aktuell regelt der Home Manager die gesamte Anlage auf die Wirkleistungsgrenze ab, wenn keine Zähler angeschlossen sind. Ich finde die von Dir beschriebene Variante, die gesamte Anlagenleistung zu betrachten und auch ohne Zähler dynamisch abzuregeln sehr gut und habe sie gleich an unsere Produktmanager weiter gegeben.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        Oesi

        24. Februar 2014 um 14:00

        Halllo Herr Höhle,

        ich hatte mich schon mal an den Suport gewendet, aber nach ca 1 Woche noch immer keine Rückmeldung erhalten. Daher nochmal die Anfrage hier.

        ich habe diesesn Thread mal durchforstet und mir ist aufgefallen, dass es wohl einige Anwender gibt, die eine Feste Wirkleistungsbegrenzung über mehrere WR benötigen. So auch bei mir. Ich habe eine Ost-West-Anlage bei der sich naturgemäs recht genau die 70% einstellen. Jetzt hat mir der EVU mir aber verweigert den Anschlusszähler mit anzuschliessen. Die Anlage besteht aus 3 WR und sie liefern über den Tag verteilt zu unterschiedlichen Zeiten ihre Spitzenerträge. Der EVU besteht jetzt auf der Leistungsbegrenzung der einzelnen WR.
        In der Funktion des Homemanager ist doch die dynamische Wirkleistungsbegrenzung schon integriert. Wenn sie jetzt hier den Dynamischen Wert (Auswertung des Energiezählers) auf einen Festen Werte (Installierte kWp) setzen dann ist doch schon alles erledigt.
        So eine kleine Änderung würde vielen helfen. Es macht doch hier keinen Sinn einen extra Zähler einzubauen. Für die Funktion, die zu 99% schon im HM implementiert ist.

        Oesi

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    Holger

    27. Mai 2013 um 19:42

    Hallo Wühlmaus,
    bei den aktuellen Einspeisevergütungen sollte Deine Anlage als PV-Selbstverbrauch installiert werden.
    Das heißt Deine Filterpumpe zieht den Strom zuerst aus der PV-Anlage und wenn die nicht genug produziert den Rest aus dem Netz. Im übrigen haben einige Wechselrichter Schaltkontakte die Deine Bedingung erfüllen würden.

    Hallo Christian,
    konkrete Werte in Bezug auf die Wirkleistungsbegrenzung wären nicht schlecht. Ich habe meinem Energieversorger mitgeteilt, dass ich mit dem SHM, SI6.0 und Batterie die 70% reguliere und er scheint es mit der Zählerinstallation akzeptiert zu haben, aber der Blick auf die Diagramme treibt mir weintraubengroße Schweißperlen auf die Stirn wegen des Verlustes der Einspeisevergütung. Wie sicher ist die Einhaltung der 70% mit dem SHM?
    Desweiteren wird die Batterie sofort bei solarem Überschuss geladen. Ich hätte das Laden gern auf
    die Zeit gelegt, bei der die Gefahr der Abregelung besteht. Aber wie?

    Grüße von
    Holger

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    Thomas Friedlmeier

    25. April 2013 um 17:18

    Hallo Herr Stern, ist bereits eine Lösung verfügbar, bei der man einen dreiphasigen Elektroheizstab dynamisch (über Thyristorsteuerung) zuschalten kann? In der Anleitung war beim Zubehör zum home manager noch nichts beschrieben.

    sG

    Thomas Friedlmeier

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      Gerrit Naß

      26. April 2013 um 11:45

      Hallo Herr Friedlmeier,

      aktuell ist der Sunny Home Manager nicht in der Lage einen dreiphasigen Elektroheizstab zuzuschalten. Sobald sich etwas zu dieser Thematik ändert, erfahren Sie es hier als erstes.

      Ich hoffe soweit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße,
      Gerrit

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        Robert Weizel

        8. Mai 2013 um 14:19

        Hallo Herr Friedlmeier und H.Naß

        dreiphasigen Elektroheizstab oder andere Geräte
        kann man anschliesen mit eine Schütze (z.B. BG 0910A 20A)

        MfG RW

        Antworten »
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          Christian Höhle

          12. Mai 2013 um 23:54

          Hallo Herr Weizel,

          man kann große Geräte zwar per Schütz schalten – leider fehlt dem Home Manager dabei die Leistungsrückmeldung. Obwohl das Schütz eine 20kW Last geschaltet hat, sieht die Funksteckdose nur die 2W Haltestrom des Schützes. Daher funktioniert das zwar elektrisch – wird vom Home Manager aber nicht sehr vorteilhaft eingeplant. Sobald sich daran etwas ändert, ergänze ich die Information hier.

          Sonnige Grüße,
          Christian

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        Wühlmaus

        24. Mai 2013 um 20:29

        Oooops – Houston, wir haben ein Problem !

        In meiner hoffentlich demnächst gelieferten PV-Anlage (15 kWp bei 7500 kWh Jahresverbrauch), soll der Home Manager als allererstes die Laufzeit der Filterpumpe meines ganzjährig betriebenen Schwimmbades steuern. Die schluckt nämlich allein 2000 kWh/a, ist aber in weiten Grenzen zeitlich disponibel – also eigentlich ideal geeignet für eine Eigenverbrauchsoptimierung.

        Geplant ist, mittels einer Funksteckdose ein Steuersignal „Solarstrom verfügbar“ zu erzeugen (welch eine Verschwendung, nur weil der SHM keinen potenzialfreien Steuerkontakt bietet !!!), welches von der Schwimmbadsteuerung (die ich selbst programmiert habe) ausgewertet wird. Aus bestimmten Gründen kann ich nicht einfach die Pumpe selbst von der Funksteckdose schalten lassen, sondern muss das weiterhin die Schwimmbadsteuerung machen lassen.

        Jetzt lerne ich hier, das geht überhaupt nicht, weil der SHM nicht die 800 W der Pumpe „sieht“, sondern nur das eine Watt zum Schalten des Steuerrelais ? Kann man denn im Portal dem jeweiligen Verbraucher nicht einfach seine tatsächliche Leistung manuell zuordnen ? Es kann doch nicht sein, dass ich an dieselbe Funksteckdose noch einen Heizlüfter anstecken muss, nur damit Sunny was zum Messen hat ?

        Bitte um Belehrung, dass ich alles ganz falsch verstanden habe ! 🙁

        Schattige Grüße
        Christoph

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          Gerrit Naß

          26. Mai 2013 um 18:39

          Hallo Christoph,

          auch hier melden Christian oder ich uns zu Beginn der Woche mit einer Antwort bei Dir.

          Viele Grüße,
          Gerrit

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          Christian Höhle

          27. Mai 2013 um 12:51

          Hallo Christoph,

          wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du den Home Manager nicht automatisch steuern lassen, sondern die Schwimmbadsteuerung soll diese Aufgabe übernehmen. Was Du dazu haben möchtest, ist ein Signal, ob überschüssiger PV-Strom zur Verfügung steht. Du hast recht – einen solchen Kontakt hat der Home Manager nicht, da derartige Lösungen in der Praxis sehr selten vorkommen.

          Du kannst die Filterpumpe aber per Funksteckdose als “Nicht programmgesteuerter Verbraucher“ in die automatische Steuerung des Home Managers integrieren. Du kannst die Laufzeiten und Begrenzungen eingeben und die Pumpe in Kürze (mit dem nächsten Update) auch bevorzugt mit Überschuss betreiben.

          Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.

          Sonnige Grüße,
          Christian

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    Stern, Hans-Jochen

    7. April 2013 um 22:34

    Hallo Herr Höhle,
    mit Interesse habe ich die Betriebsanleitung und auch die Blogbeiträge gelesen und gerade wegen Ihrer oben gemachten Kommentares (Für den Kunden muss das System nachher supereinfach bedienbar sein.

    Genau diese Einfachheit haben wir mit dem Home Manager umgesetzt. Installateur und Kunde geben die Rahmenbedingungen vor, und der Home Manager kümmert sich um die gesamte Komplexität)
    können Sie mir vielleicht bitte folgende Frage beantworten:
    Wie kann ich im HomeManager ablesen, ob der Eigenverbrauch bei der Wirkleistungsbegrenzung berücksichtigt wird, z.B. an der grafischen Darstellung oder an den LOG-Kommentaren des Tages.
    Hier ein Beispiel:
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 23:59:00 Info Wirkleistung wurde heute für 63 Minuten begrenzt.
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 19:39:23 Info Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet.
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 10:28:19 Info Suche nach Update erfolgreich durchgeführt
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 10:25:15 Info Dynamische Wirkleistungsbegrenzung beginnt.
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 10:24:24 Info Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet.
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 09:26:34 Info Dynamische Wirkleistungsbegrenzung beginnt.
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 08:44:39 Info Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet.
    Sunny HomeManager 997 06.04.2013 08:14:39 Info Dynamische Wirkleistungsbegrenzung beginnt.
    Für den 06.04 kann die Wirkleistungsbegrenzung wegen fehlender Sonne gar nicht in Kraft getreten sein. Daten: Tagesertrag 14,863 kWh Netzeinspeisung 11,400 kWh Eigenverbrauch 3,463 kWh Netzbezug 4,300 kWh Tagesverbrauch 7,763 kWh Eigenverbrauchsquote 23 % Die Höchstleistung der PV Anlage von 3,6kW war also weit entfernt von der 70% Begrenzung von 6,86kW. Wieso dann die 63Min Wirkleistungsbegrenzung. Sie können sich die „ma-sun“ Daten gerne anschauen.
    Ich danke für Ihre Antwort hier oder per Mail. HStern

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      Christian Höhle

      15. April 2013 um 14:52

      Hallo Herr Stern,

      leider wird zur Zeit die Wirkleistungsbegrenzung noch nicht detailliert dargestellt. Ich habe den Wunsch aber an unsere Produktmanager weiter gegeben.

      Sie bekommen die Meldungen zur Wirkleistungsbegrenzung, weil ein ungeeigneter Zähler an den Home Manager angeschlossen ist. Nach Installationsanleitung des Home Managers ist ein Zähler mit 1Wh Genauigkeit für die Wirkleistungsbegrenzung gefordert – Der eingesetzte Zähler besitzt leider nur eine Genauigkeit von 100Wh. Das bedeutet gerade bei geringem Verbrauch, dass der Home Manager lange gar keine Leistung sieht, und dann bei Umspringen des Zählers plötzlich eine sehr hohe. Liefert die PV-Anlage z.B. 1kW, dann überträgt der Zähler ca. 5 Minuten lang 0W und dann plötzlich 40kW… Darauf reagiert der Home Manager sofort mit Abregelung.

      Abhilfe schafft nur der Austausch des Zählers gegen einen geeigneten (Informationen dazu in unserem Planungsleitfaden), oder Installation eines zusätzlichen Zählers.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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      Ralf

      28. September 2013 um 10:58

      Hallo Herr Höhle,
      könnten Sie nochmals erklären wo Unterschied zwischen der Meldung „Dynamische Wirkleistung beginnt“ und „endet“ und der Meldung „Dynamische Wirkleistung wurde heute für 2 Minuten begrenzt“ liegt?(Beginn und Ende der Meldung meistens über 40 min lang)
      Weiterhin führten Sie aus das die Dynamische Wirkleistungsbegrenzung derzeit noch nicht detailliert dargestellt wird. Bis wann ist mit einem Update zu rechnen und wird dieses Update automatisch auf dem Home Manager übertragen?

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        Jannis Rudzki-Weise

        28. September 2013 um 15:40

        Hallo Ralf,

        danke für die Frage. Ich leite sie gerne an Christian Höhle weiter, der sich dann in der nächsten Woche melden wird.

        Viele Grüße & ein schönes Wochenende,
        Jannis

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        Leonie Blume

        2. Oktober 2013 um 12:13

        Hallo Herr Selbmann,

        da Christian grad viel um die Ohren hat, habe ich einen anderen Kollegen gebeten, Ihre Frage zu beantworten. Hier seine Erklärung:

        „Es gibt in der Praxis Situationen, in denen die Einspeisung um die 70% herum schwankt, so dass die Begrenzung immer mal für eine Minute aktiv werden muss und dann wieder drei Minuten nicht. Wenn wir jeden Start und jedes Ende der Begrenzung durch eine separate Meldung im Anlagenlogbuch kennzeichnen würden, wäre dieses in einer solchen Situation randvoll mit den entsprechenden Meldungen.
        Aus diesem Grund entprellen wir den Meldungseintrag zeitlich; aus dem Ruhezustand (=keine Begrenzung aktiv, WR laufen auf 100%) wird bei einem Ansprechen der Begrenzung sofort „Begrenzung beginnt“ eingetragen; das „Begrenzung endet“ kommt aber erst dann, wenn die Begrenzung 30 Minuten lang nicht mehr aktiv war.
        Die aufsummierte Zeitdauer, in der die Begrenzung nun tatsächlich aktiv war (Wechselrichter wurden auf eine Schwelle <100% begrenzt), wird dann einmal am Tag kurz vor Mitternacht in der Meldung “Dynamische Wirkleistung wurde heute für 2 Minuten begrenzt” eingetragen.

        Diese Vorgehensweise hat in der Vergangenheit immer wieder Stirnrunzeln und Nachfragen generiert; mit der nächsten Home-Manager-Version (Update 1.07) wird folgende Änderung passieren:
        Der Eintrag „Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet“ (also der, der im Laufe des Tages häufiger kommt) wird zu
        „Dynamische Wirkleistungsbegrenzung endet. Abregelung dauerte x Minuten“ geändert.

        Wenn der Benutzer dann die Zeitdauer x aller Einträge „Abregelung dauert x Minuten“ addiert, ergibt sich die Zeitdauer, die wir vor Mitternacht im Eintrag “Dynamische Wirkleistung wurde heute für y Minuten begrenzt” anzeigen."

        Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.

        Beste Grüße und ein schönes (hoffentlich) langes Wochenende
        Leonie Blume

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    Marcus Jahn

    7. April 2013 um 08:48

    Hallo Christian,

    ich hätte hierzu auch noch eine Frage: Ich habe im Warmwasserspeicher der normalerweise von Gas/Solarthermie erwärmt wird eine kleine Heizpatrone (1200w) eingebaut. Die soll eigentlich nur aktiv werden wenn entweder die 70% überschritten wird oder wenn zumindest über 1200W ins Netz eingespeist werden. Ich habe zwei Zeitfenster von je 2h eingestellt, nur schaffe ich es nicht dass die wirklich nur einschaltet wenn auch PV-Leistung das ist. Gestern war zum Einschaltzeitpunkt zwar lt. Prognose genügend Leistung vorhanden, leider war bei uns Nebel und somit bringt eine 8KWp Anlage kaum mehr als 100w. Ich will eigentlich nur vermeiden dass die Patrone mit Bezugsstrom läuft.
    Viele Grüße
    Marcus

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      Christian Höhle

      11. April 2013 um 17:46

      Hallo Marcus,

      im Moment unterstützt der Home Manager bei Heizstäben nur die Einplanung fester Energiemengen. Eine Lösung ist in Arbeit, und wird vermutlich in einem der nächsten Updates kommen. Dann verhalten sich Deine Heizstäbe genau wie von Dir gewünscht.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        Holger Swaczyna

        15. April 2013 um 02:51

        Hallo Christian,

        zunächst möchte ich mich vielen meiner Vorredner anschließen. Es ist ein Armutszeugnis was sich unsere werten Politiker ausstellen wenn mann zum einen von Energiewende und Atomausstieg spricht und zum anderen denen die eben an dieser beteiligen wollen durch ständige Neuerungen im EEG regelrecht Knüppel zwischen die Beine wirft und mehr oder weniger dazu zwingt selbst erzeugte Energie ungenutzt verpuffen zulassen. Das es über jahre hinweg versäumt wurde die Vorraussetzungen zu schaffen ist schlimm genug. Dieses jetzt auf den Schultern der Verbraucher nachzuholen fast unerträglich. Ich denke dass usere Energieriesen genug Geld durch uns verdient haben, um für den Netzausbau und allem was dazu gehört aufzukommen.
        Leider lässt es sich aber auch kaum ändern und darum wil ich jetzt auch gar nicht weiter meckern sondern meine eigendliche Frage stellen.
        Ich habe seit einem Monat eine 9,75 kwp Anlage auf meinem Hausdach. Die Ausrichtung ist nach Süden und durch ein Nachbargebäude wurde eine leichte Verschattung auf der unteren Modulreihe berechnet.
        Da bei meinem Grundversorger das Rundsteuerger sehr teuer ist (750€ zzgl. Monage und Unterhaltungskosten) hat mir mein Solarteur dazu geraten die 70% Wirkleistungsbegrenzug fest am Wechselrichter einzustellen.(SMA STP 900 TL)
        Seinen Berechnungen zufolge machen ich so einen Verlust von 93 Kwh pro Jahr also etwa 15€.
        Das wäre o.k. wenn es denn tatsächlich so ist, erscheint mir aber sehr wenig.
        Wie realistisch ist die Berechnung meines Solarteurs und wie oder mit welchen Programm kann man dies überhaupt berechnen?

        Meine zweite Frage ist: Wenn ich die Wirleistungsbegrenzung über einen SHM steuern will, ist dann ein zusätzlicher Zähler gefordert?
        Und bräuchte ich für die Instalation und Einstellung des SHM einen Fachmann.
        Ich sag mal so, ich bin techn. nicht total unbegabt aber eben auch kein Profi.

        Ich freue mich auf deine Antwort
        Holger aus Dessau

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          Christian Höhle

          15. April 2013 um 14:08

          Hallo Holger,

          typischerweise hast Du durch die 70% Wirkleistungsbegrenzung (ohne Schatten) einen Verlust von etwa 3-5% des Anlagenertrages. Das dürfte bei Deiner Anlage ca. 300-500kWh pro Jahr ausmachen.

          Nimm doch mal unser Sunny Design Web und berechne Deine Anlage einmal mit 70% Wirkleistungsbegrenzung und einmal ohne. Dann bekommst Du schon mal einen groben Anhaltspunkt. Allerdings berücksichtigt das noch nicht eventuelle Schatten. Da musst Du mal selbst auf Deine Anlage schauen und abschätzen, ob der Schatten in der Mittagszeit überhaupt auf die Modulflächen fällt. Wenn in den 3 Mittagsstunden kein Schatten auf den Modulen zu erwarten ist, kannst Du ihn für die Verlustbetrachtung durch 70% einfach ignorieren.

          Wenn Du die Leistung der Wechselrichter dynamisch mit dem Home Manager begrenzen möchtest, brauchst Du mindestens einen Netzeinspeisezähler, der vom Home Manager ausgelesen werden kann. Das ist das absolute Minimum – damit kann der Home Manager bereits die Wechselrichter bei Bedarf entsprechend des Eigenverbrauchs abregeln. Damit kann er natürlich noch keinen Verbrauch anzeigen und auch nur ganz eingeschränkt Energiemanagementfunktionen wie die Lastverschiebung wahrnehmen.

          Wenn Du den Home Manager voll ausnutzen willst (z.B. um Geräte automatisch ganz gezielt aus günstigem Strom zu betreiben oder Deinen eigenen Verbrauch darzustellen und Stromfresser zu finden), dann muss der Home Manager auch den Verbrauch kennen. Dazu brauchst Du dann einen Netzeinspeise- und Bezugszähler (entweder als zwei getrennte Zähler, oder in einem Gehäuse – angeschlossen über D0-, S0-Schnittstelle oder auch „gemischt“ – ein Zähler D0, einer S0).

          Du musst allerdings genau darauf achten, dass die Zähler auch eine ausreichende Genauigkeit haben. Bei S0-Zählern sind dies mindestens 500 Impulse / kWh – bei D0-Zählern muss die Genauigkeit mindestens 1Wh betragen. Weisen die Zähler diese Genauigkeit nicht auf, sind sie nicht zur dynamischen Wirkleistungsbegrenzung nutzbar.

          Wenn Du genug Zeit mitbringst, kannst Du die Home Manager Installation auch selbst durchführen. Allerdings solltest sicherheitshalber immer einen Installateur zur Hilfe nehmen, wenn Du irgendwo in der Nähe von Stromführenden Teilen arbeiten musst (z.B. bei der Durchführung der Kabel der Ausleseköpfe). Ansonsten kann man den Home Manager auch gut selbst anschließen und in Betrieb nehmen.
          Hier gibt es eine Anleitung dazu.
          In kürze folgt noch ein weiteres Tutorial, das die Einrichtung des Home Managers im Sunny Portal zeigt.

          Ich hoffe, ich habe alles halbwegs verständlich erklärt. Wenn Du noch Fragen hast, immer her damit 🙂

          Sonnige Grüße,
          Christian

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    Hutterer

    4. April 2013 um 09:20

    „Im einfachsten Fall rechnet der Installateur die Leistung aus, die 70% der Generatorleistung (also der installierten Module) entspricht.“

    Meine Frage zu der oa. Darstellung: Die PV-Module werden alle mit einer Plustoleranz ausgeliefert. Ist es rechtlich zuläsig, als Generatorleistung nicht die Nennleistung der Module, sondern die tatsächliche Leistung, die ja höher liegt, im Sunny HomeManager als Leistung einzutragen?

    Weitere Fragen beziehen sich auf die Auswertung:
    Heute kann ich im Anlagenlogbuch sehen, wann die Wirkleistungsbegrenzung ein- und ausgeschaltet wird. Warum entspricht die Summe dieser Zeiten nicht der am Tagesende dargestellten Tagessumme?

    Warum kann man die Zeit der Begrenzung nicht über den Report senden? Wird dies zukünftig möglich sein?

    Heute sehe ich mit den Analysemöglichkeiten des Sunny Portals nicht, wann und wie lange die Wirkleistungsbegrenzung aktiv war (außer als Info). Auch wäre die dadurch resultierende Berechnung des Verlustes interessant. Dies könnte ja zumindest näherungsweise berechnet werden. Ist es möglich die Informationen aus dem Anlagenlogbuch zu exportieren (Excel) um separate Auswertungen durchführen zu können? Wir zukünftig diese Funktionalität im Sunny Portal integriert werden?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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      Christian Höhle

      4. April 2013 um 11:40

      Hallo,

      die Abregelung bezieht sich immer auf die Nennleistung. Eine Berücksichtigung der Leistungsabweichung ist meines Wissens nach nicht zulässig. Eine Falschangabe der Anlagenleistung führt ggf. zu Einspeiseleistungen am Netzanschlusspunkt, die die 70% Grenze überschreiten. Damit riskiert man im schlimmsten Fall die gesamte EEG-Vergütung. Daher kann ich davon nur abraten.

      Bisher sieht man die Abregelungsaktivitäten im Portal nur im Anlagenlogbuch. Ich gebe Deine Vorschläge an die entsprechenden Produktmanager weiter. Ob und wann etwas umgesetzt wird, kann ich aber leider nicht sagen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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    Matthias Diehl

    29. März 2013 um 08:40

    Hallo Christian,
    Danke für den schönen Beitrag. Ich ärgere mich auch sehr darüber, dass im Moment viel Geld dafür ausgegeben wird (Rundsteuerempfänger etc.) um Strom wegzuwerfen. Wenn man die Energiewende ernst nehmen würde, müssten eigentlich eher die Grundlastkraftwerke heruntergefahren werden und flexible Gaskraftwerke mit PV und Wind interagieren. Wie die Vorgaben zum Powermanagement zeigen, kann man auch mit technischem Regelwerk Energiepolitik betreiben.
    Umso mehr freue ich mich über technische Antworten, wie Ihr sie hier gebt.
    Bei mir bleibt lediglich die Frage, ob die Systeme nicht irgendwann zu komplex für den Privatanwender werden. Ein großer Vorteil der PV war bisher die Einfachheit. Jeder, auch absolute technische Laien, sind dazu in der Lage einen Stromzähler abzulesen und können so ihre Solarstromanlage einigermaßen kontrollieren. Ein ausgefuchstes Energiemanagementsystem hingegen, wird nur noch von technisch interessierten Menschen wirklich verstanden. Auch Fehler im System wird der „normal sterbliche“ kaum mehr erkennen können.
    Ich sehe täglich, welche Fehler schon bei der Montage ganz einfacher Anlagen gemacht werden… I
    Es braucht daher echte Profis, die einen Sunny Homemanager korrekt konfigurieren und auch solche, die regelmäßig kontrollieren ob alles so läuft wie es soll. Das wird logistisch nicht immer ganz einfach sein.
    Mir als Techniker gefallen diese Möglichkeiten natürlich ausgesprochen gut 😉

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      Christian Höhle

      29. März 2013 um 13:54

      Hallo Matthias,

      Stimmt, das Thema ist ausgesprochen kompliziert. Wichtig sind aus meiner Sicht zwei Dinge:

      Wir müssen den Installateuren ermöglichen, ihren Kunden leicht ein System einzurichten, das das beste aus den gesetzlichen Vorgaben macht.

      Für den Kunden muss das System nachher supereinfach bedienbar sein.

      Genau diese Einfachheit haben wir mit dem Home Manager umgesetzt. Installateur und Kunde geben die Rahmenbedingungen vor, und der Home Manager kümmert sich um die gesamte Komplexität.

      Beispiel Spülmaschine:
      Der Installateur (oder auch der Kunde selbst) gibt einmalig folgende Informationen:
      – Was für ein Gerät ist es?
      – Wie lange läuft das längste verwendete Programm?
      – Wann darf es laufen und wann muss es spätestens fertig sein?

      Nach dieser Einrichtung ist die Verwendung sehr einfach. Das Gerät wird wie zuvor auch einfach gestartet. Dann muss nur noch ein einziger Knopf am der Funksteckdose gedrückt werden, der die automatische Steuerung aktiviert. Damit kann der Home Manager sich dann um die komplizierten Dinge kümmern, und auf Basis der Benutzervorgaben, der Wetterprognose, des erlernten Haushaltsverbrauchs, der gelernten Geräteprofile und der aktuellen Situation ständig nach dem bestmöglichen Zeitpunkt suchen, um das Gerät zu starten.

      Ich glaube, das ist ein bisschen wie bei der Automobilindustrie: Ein ESP versteht der Kunde auch nicht vollständig, aber es ist einfach zu benutzen und bringt trotzdem große Vorteile 😉

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »

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