PV in 60 Sekunden: Wie funktioniert Eigenverbrauch von Solarstrom?

Von am 4. April 2013 in der Kategorie Energiemanagement mit 23 Kommentare

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Den erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen lohnt sich: Man spart Geld und macht sich unabhängig von steigenden Strompreisen. Doch: Wie funktioniert das eigentlich genau? Und wie kann ich das Optimum aus meiner Anlage holen?

Viel Spaß mit der zweiten Folge unserer Serie „Photovoltaik in 60 Sekunden“.

 

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Meine Aufgaben:
Social Media Managerin bei SMA.
Meine Themen:
Unternehmensnews, Photovoltaik, Energiewende.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Als Teenager war ich Beifahrerin bei Orientierungsfahrten (Schnitzeljagd mit Auto) und habe immer die Pokale als beste weibliche und jüngste Teilnehmer nach Hause getragen – was nicht so schwierig war.

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23 Kommentare

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    Weimann Bruno

    14. September 2013 um 11:25

    Hallo,
    ich würde gerne auf meinem Garagendach eine PV Anlage montieren. Die Anlage könnte aufgrund der West/Ost Ausrichtung nur eine Leistung von ca. 810 kWh pro kWp erbringen. Das vorliegende Angebot einer PV Firma hat eine Nennkeistung von 4,8 kWp errechnet bzw. bei einem Jahresstromverbrauch von 4800 kWh Strom mit 1380 kWh Eigenstrom einen Selbstversorungsanteil von 30 Prozent in Aussicht gestellt. Sind diese Zahlen realistisch bzw. ist es nicht sinnvoller die Anlage kleiner zu dimensionieren um wirtschaftlicher zu arbeiten zu können?

    Danke und Gruß
    B. Weimann

    Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      14. September 2013 um 15:00

      Hallo Herr Weimann,

      vielen Dank für die Frage. Wir melden uns am Montag wieder bei Ihnen.

      Ihnen ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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      Jannis Rudzki-Weise

      17. September 2013 um 10:39

      Hallo Herr Weimann,

      die berechneten Erträge sind plausibel und können so auch erzeugt werden.
      Warum eine kleinere Anlage? Es steigt zwar prozentuell der Eigenverbrauchsanteil, der durch die Garagenanlage erzeugten Energiemenge, aber es wird deutlich der Selbstversorgungsanteil (Autarkieanteil) sinken, damit auch der Anteil Ihrer selbst umweltfreundlich erzeugten Energie!
      Außerdem werden die relativen Kosten pro kWp steigen, da gewisse Fixkosten unabhängig von der Anlagengröße sind. Durch ein kleineres Modulfeld wird die PV-Anlage eher unwirtschaftlicher werden.

      Viele Grüße,
      Jannis

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    Paul

    14. Juni 2013 um 22:59

    Hallo,

    kann mir jemand sagen, wie viel Geld ich momentan pro selbstverbrauchte, selbstproduzierte kWh Ökostrom aus meiner Photovoltaikanlage, vom Staat bekomme?

    Vielen Dank im Vorraus 😉

    Paul

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      Leonie Blume

      15. Juni 2013 um 12:41

      Hallo Paul,
      Danke für die Frage. Wir melden uns Anfang der Woche zurück.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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      Leonie Blume

      17. Juni 2013 um 14:26

      Hallo Paul,

      mittlerweile bekommt man nichts mehr extra vergütet, da der selbstverbrauchte Strom schon unter dem Bezugsstrompreis vom Energieversorger liegt.Auch die Vergütung des eingespeisten Stroms ist schon niedriger ist als der Bezugsstrom. Damals wollte man einen Anreiz schaffen und deswegen bekam man für jede selbst verbrauchte kWh noch zusätzlich eine Vergütung.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Paul

        19. Juni 2013 um 12:52

        Hallo Leonie,

        vielen Dank für deine Bemühungen, es hat mir sehr geholfen, da ich darüber ein Referat halten muss.

        Schönen Tag & Viele Grüße

        Paul

        Antworten »
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    Andre

    6. Juni 2013 um 14:53

    Danke Erklärbär 🙂 habe jetzt die 50 W Module entfernt und durch 130 W Module ersetzt, die Leistung ist gestiegen, liegt aber nicht bei den erwarteten 1170 W ( Volle Sonne heute ) sondern liegt im Höchststand der Sonne bei 720 W und die Voltzahl am WR liegt bei 129 V statt 161,1. Ist jetzt ein Modul defekt oder woran liegt das. Zu dem Thema Rücklauf hast du ja Recht, aber so wäre es für den
    Betreiber der Anlage sinnvoller, wenn er einen Überschuss produziert läuft der Zähler Rückwärts und bei fehlender Sonne und Nachts zieht er eben wieder aus dem Netz. Somit brauchen wir keine Batterien. Es könnte auch eine Vergütung durch den Staat wegfallen. Natürlich rede ich über Kleinstanlagen, die ab und zu mal mehr produzieren als sie verbrauchen.

    Antworten »
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    Andre

    24. Mai 2013 um 15:16

    Hallo Leonie,

    Danke und selbst ein schönes Wochenende.

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    Andre

    23. Mai 2013 um 21:04

    Hallo, ich bin nun 3 Tage am Netz und frage mich, ob es nicht sinnvoll wäre, wenn der Stromzähler rückwärts laufen würde, dann speist man bei Überproduktion ins Netz ein und kann dann den eingespeisten Strom bei Bedarf wieder aus dem Netz ziehen. Macht doch Sinn, dann brauche ich keine
    teuren Batterien und mindere meine Stromrechnung.

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      Leonie Blume

      24. Mai 2013 um 11:19

      Hallo André,
      Danke für die Frage. Der Ansatz des EEG in Deutschland ist der, dass die Netze dadurch entlastet werden, dass die Erzeuger möglichst viel ihres erzeugten Stroms direkt vor Ort selbst verbrauchen. Wird der Strom vor Ort verbraucht hat er den Wert des Bezugsstroms (ca. 0,28€). Wird der Strom aber ins Netz eingespeist wird er mit einem wesentlich geringeren Betrag (ca. 0,16€) vergütet. Vor diesem Hintergrund ist der Verbrauch vor Ort, oder die Erhöhung des Eigenverbrauchs die wirtschaftlichere Alternative.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Andre

        24. Mai 2013 um 12:15

        Hallo Leonie,

        Meine Anlage besteht aus 9 Modulen, davon sind 6 Stück mit 130 W und 3 Stück mit 50 W in einem String verkabelt. Der WR ist ein SMA Sunny Boy 1200, Ziehen die 50 W Module die Leistung herunter oder ist das egal ?

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          Leonie Blume

          24. Mai 2013 um 14:03

          Idealerweise sollten die Module, die in einem String verschaltet sind identisch sein (gleiche Spannung, gleicher Strom). Sollte dies nicht möglich sein und Module unterschiedlicher Leistung werden in einem String gemischt, so sollte zumindest der MPP-Strom beider Modultypen gleich sein. Ist dies nicht der Fall werden sich Missmatchingverluste einstellen da der MPP-Regler im Wechselrichter nicht exakt den Punkt maximaler Leistung einstellen kann.
          Hoffe, wir konnten damit weiterhelfen.
          Viele Grüße und ein schönes Wochenende
          Leonie

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        ErklärBär30x

        31. Mai 2013 um 22:12

        Hallo Andre,
        hallo Leonie,

        zur Frage mit der „Rückwärtszählung“ statt (eigen-)Speicherung steht ein steuerlicher Aspekt im Vordergrund!
        Neben Stromsteuer(n) kommt schlußendlich noch die Umsatzsteuer auf den Strompreis drauf.
        Bei (ungenehmigter respektive illegaler!!) Einspeisung bekämst Du, Andre, die Umsatzsteuer ja quasi vom Staat mit-rück-vergütet und das entspräche dem Straftatbestand der Steuerhinterziehung.
        Obwohl logisch von Dir richtig erkannt die beste u. günstigste Lösung, trotzdem *pfui* 😉

        Was die Frage zu den unglücklichST verschalteten Modulen zu (D)einem String betrifft:
        Physik Grundwissen E-Technik (*sorry* @ Leonie :-)! Der Strom in einer Reihenschaltung (sprich: String) ist IMMER GLEICH.
        Ergo bremst Du den ganzen String durch die Verwendung der 50W-Module eben auf 50W runter, verschenkst also die 6x80W Mehrleistung der 130er-Module (= 480Wp *weg*).
        Das hat mit MPP nix mehr zu tun… Wär ja so, als wenn bei einem Auto der Auspuff abgefallen ist und man sich über eine andere Treibstoffmarke Gedanken macht, um die Geräuschentwicklung in den Griff zu bekommen *gg*
        Es wäre m. E. somit sinnvoller, die 50W-Module wieder zu entfernen. Sollte es an der Mindest- bzw. Startspannung mangeln, beiß lieBär in den saueren Apfel und ersetze die Module durch ähnliche mit min. 130Wp. Damit hättest Du 720Wp „plötzlich“ mehr für gekaufte 360Wp 😉

        Liebe Grüße aus München!

        Antworten »
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    Jenny

    15. Mai 2013 um 14:50

    Hallo,

    ich hoffe ich bin hier richtig. Ist sowas eigentlich http://www.jurawatt.de/de/produkte/nedap-power-router/ auch zu empfehlen und hat der ein oder andere von euch damit schon mal Erfahrungen gemacht bzw. das mal getestet.

    Ich freue mich über Hilfe – danke.

    Liebe Grüße von
    Jenny

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      Markus

      21. Mai 2013 um 19:42

      Hallo Jenny,

      ich habe den Power Router (PR37) seit gut zwei Monaten im Einsatz und keine Probleme. Aber mein Eigenverbrauch ist deutlich angestiegen.

      Herzliche Grüße
      Markus

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    Jörg

    19. April 2013 um 21:39

    Hallo, ich nutze theoretisch den eigenen Strom, doch wenn der Strom vom Netzbetreiber ausfällt (ist schon mehrmals für Stunden passiert!), dann streikt meine PV auch bei schönstem Sonnenschein. Was kann ich machen, damit mich die PV in solchen Stunden der Not nicht verläßt?
    Danke für Eure Tips
    Jörg

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      Gerrit Naß

      22. April 2013 um 14:56

      Hallo Jörg,

      aus Sicherheitsgründen (z.B. Arbeiten am Netz) müssen sich Regenerative Erzeugungsanlagen bei einer Netzunterbrechung allpolig vom Netz trennen. Somit zeigt ihr Wechselrichter genau das richtige Verhalten.
      Um dennoch bei Netztrennung den selbst erzeugten Strom nutzen zu können wird zusätzlich zur aktuellen Installation ein Sunny Island und eine Batterie benötigt. In dieser Konstellation übernimmt der Sunny Island bei einem Netzausfall die komplette Netztrennung und baut anschließend ein eigenes „Inselnetz“ auf. Diese Systeme sind bereits heute erhältlich und werden in vielen Anwendungen weltweit eingesetzt. Auf Grund der noch relativ hohen Speicherkosten kann die Wirtschaftlichkeit – je nach Anforderung an die Anlage – jedoch noch nicht für alle Anwendungen gewährleitet werden. Ein Solateur/Installateur kann Ihnen hierzu sicherlich weiterführende Informationen geben.

      Ich hoffe soweit weitergeholfen zu haben?!

      Viele Grüße,
      Gerrit

      Antworten »
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    Kohler

    11. April 2013 um 09:14

    Guten Tag
    Meine PV ist von Dezember 2008.
    Ich besitze eine Nachtromspeicherheizung ohneTagnachladung.
    Was soll ich anstellen, um auch Eigenstrom nutzen zu können?

    Antworten »
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      Leonie Blume

      11. April 2013 um 14:04

      Hallo,
      eine gute Möglichkeit zur Erhöhung des Eigenverbrauchs stellt die Nutzung des Sunny Home Managers dar. Er kann angeschlossene Verbraucher in Abhängigkeit der solaren Einstrahlung (Wettervorhersage) steuern. Üblicherweise werden Verbraucher genutzt, die hohe Stromverbräuche haben wie etwa Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen usw.
      Falls Sie Fragen zum Sunny Home Manager haben, finden Sie hier im Blog zahlreiche Artikel dazu, u.a. http://www.sma-sunny.com/2012/04/25/intelligentes-energiemanagement-mit-dem-sunny-home-manager/ oder http://www.sma-sunny.com/2013/02/01/sunny-home-manager-planung-und-installation/
      Viele Grüße
      Leonie

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      Christian Höhle

      11. April 2013 um 17:44

      Hallo,

      um konkret heraus zu finden, wie Deine Nachtspeicherheizung integriert werden kann, würde ich mich über ein paar Details freuen:
      – Welche Anschlussleistung hat die Heizung?
      – Haben teile der Heizung einen separaten Stromanschluss? Wenn ja, welche Leistung haben die einzelnen Teile?
      – Gibt es einen Kontakt, der die Nachtspeicherheizung aktivieren kann?

      Mit diesen Daten kann ich Dir vielleicht weiter helfen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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      Andreas Gärtner

      11. April 2013 um 22:34

      Hallo,

      meines Wissens ist der Eigenverbrauch erst ab 2009 (Inbetriebnahmedatum) möglich.
      Sonnige Grüße aus der Pfalz

      Andreas Gärtner

      Antworten »
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        Christian Höhle

        12. April 2013 um 09:31

        danke für den Hinweis, Andreas!
        Da haben wir uns bei unseren Antworten wohl etwas zu sehr auf die Technische Lösung konzentriert 😉

        Stimmt – Anlagen aus 2008 bekommen keine Eigenverbrauchsvergütung. Die Anlage so umzustellen, dass man zunächst den Strom selbst verbraucht, und nur den Überschuss einspeist macht wirtschaftlich keinen Sinn: man verzichtet damit auf 46,75ct Einspeisevergütung, und spart 28ct Stromkosten – unter dem Strich gibt das einen Verlust.

        Wenn man die Anlage für Volleinspeisung angeschlossen lässt, bringt Stromverbrauch bei PV-Überschuss keinen wirtschaftlichen Vorteil.
        In diesem Fall muss man ganz klar sagen: Eigenverbrauch ist hier erst einmal nicht sinnvoll.

        Das kann sich ändern, sobald variable Stromtarife verfügbar werden. Neben der PV kann der Sunny Home Manager auch die Stromtarife berücksichtigen und Geräte wie möglicherweise die Nachtspeicherheizung dann betreiben, wenn günstiger Strom zur Verfügung steht. Wenn ein Energieversorger z.B. den Strom günstiger zur Verfügung stellt, wenn viel Wind weht oder viel PV-Strom zur Verfügung steht, könnte der Home Manager diesen Preisunterschied nutzen, um Geräte günstig zu betreiben.
        So wie es im Moment aussieht, wird bis dahin allerdings noch einiges an Zeit verstreichen.

        Sonnige Grüße,
        Christian

        Antworten »

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