Mein Weg zu SMA

Dieser Artikel erschien 2014. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

Jan Gierse

„Die Menschheit weltweit zunehmend mit erneuerbaren Energien versorgen“. Dieser Vision hat sich SMA verschrieben und ich arbeitete daran mit. Mein Name ist Jan Gierse und ich bin 24 Jahre alt. Seit gut einem Jahr bin ich Teil des Unternehmens und der Vision und ich möchte euch von meinem Weg zur SMA und bei SMA erzählen.

 

Spulen wir ein Jahr zurück: In Nordhausen im Südharz ist die Fachhochschule Nordhausen ansässig. An dieser Hochschule habe ich den Bachelorstudiengang der „Regenerativen Energietechnik“ studiert und anschließend den konsekutiven Masterstudiengang „Systems Engineering“ mit der Vertiefungsrichtung „Elektrische Energiesysteme“. Im Verlauf des vorletzten Semesters startet im Allgemeinen die Suche nach einer Stelle für die Abschlussarbeit. Das Unternehmen SMA habe ich aufgrund deren Tätigkeitsfeldes „Photovoltaische Systemtechnik“ und der Stellung am Weltmarkt schon während des Bachelorstudiums als einen potenziellen Arbeitgeber ins Auge gefasst.

Im firmeneignen Online-Jobportal sind eine Vielzahl an Abschlussarbeiten in unterschiedlichen ingenieurtechnischen Disziplinen zu finden. Dort bin ich auf eine Ausschreibung zum Thema „PV-Diesel-Hybridsysteme“ gestoßen, die sich thematisch von den anderen Arbeiten unterschied, da es sich um eine systemtechnische Aufgabe handelte. In der Stellenbeschreibung konnte ich den komponentenübergreifenden Systemgedanken wiederfinden, der mich schon zur Wahl des Masterstudienganges motiviert hatte.

Die Idee, in konventionelle Stromerzeugungssysteme Photovoltaik zu integrieren und so Kraftstoffkosten für Dieselgeneratoren einzusparen und gleichzeitig die CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren, finde ich grandios.

Nachdem ich die Bewerbung online im Portal versendet hatte, hieß es ungefähr eine Woche warten, bis die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam. Erwartet wurde ich von einer Kollegin der Personalabteilung und meinem zukünftigen Betreuer aus der Entwicklungsabteilung. In sehr angenehmer Atmosphäre beantwortete ich Fragen zu meinem bisherigen Werdegang, meiner Motivation und einige Fachfragen zum Photovoltaik-Wechselrichter. Nach dem Gespräch wurde mir versichert, dass man sich bald melden würde. Und tatsächlich kam der Anruf mit der Zusage am folgenden Tag. Die erforderlichen Unterschriften der Vertragsdokumente wurden anschließend über den Postweg ausgetauscht. Es wurden zeitgleich zwei Verträge aufgesetzt. Ersterer für ein dreimonatiges Vorpraktikum, der zweite für die Dauer von sechs Monaten, in denen ich die Abschlussarbeit anfertigen sollte.

Die Integration in das Team lief ab dem ersten Tag reibungslos. Ich wurde sehr freundlich von allen Kollegen aufgenommen. Den Satz, den ich als Praktikant bei SMA in den ersten Wochen am häufigsten gehört habe lautete: „Wenn du etwas wissen willst, dann komm vorbei.“

Dieses Angebot habe ich genutzt und konnte mich in den ersten zwei Wochen schnell in das Thema und das System einarbeiten. In der dritten Woche kam der Projektmanager des aktuellen Entwicklungsprojektes auf mich zu und übertrug mir meine ersten eigenen Aufgabenpakete. Ab dem Moment war ich in den Projekten involviert und zu meinen Aufgaben gehörten das Implementieren und Testen von Steuerungsfunktionen, sowie die Entwicklung einer grafischen Benutzeroberfläche und deren Anbindung an die Steuerung.

Mir wurde weitestgehend freie Hand gelassen, was ich ziemlich beeindruckend fand, schließlich kam ich frisch von der Hochschule. Damit war ich nicht alleine, denn im ganzen Unternehmen sind sehr viele Gleichaltrige zu finden, die ebenfalls Praktika absolvierten oder übernommen wurden.

Diese Aufgaben aus dem Praktikum haben mich, parallel zu dem Schreiben der Masterarbeit, weiter begleitet. Dies hat Zeit gekostet und ich habe meinen Vertrag um einen Monat verlängert, allerdings habe ich die Zeit gerne dafür investiert, denn so ist der Anschluss an das Team und an das Entwicklungsprojekt nicht verloren gegangen. Die Betreuung der Arbeit war vorbildlich und ich hatte immer das Gefühl, dass das Interesse der Abteilung an der Arbeit sehr groß ist.

In den letzten Wochen hat die Bereichs- und Abteilungsleitung signalisiert, dass ein Interesse besteht mich nach abgeschlossenem Studium als Ingenieur einzustellen. Dieses Interesse habe ich geteilt und es wurde konkretisiert. Seit zwei Monaten bin ich jetzt übernommener Absolvent und bekomme mehr Verantwortung und komplexere Aufgaben. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat. Ich kann ein Praktikum bei SMA nur weiterempfehlen und freue mich riesig auf die kommenden Aufgaben und Projekte.

 

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