Mein Beruf: IT-Systemelektroniker

Dieser Artikel erschien 2013. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

von Lena Neumann (Gastbeitrag), 

Bei meiner Ausbildung zum IT-Systemelektroniker arbeite ich schwerpunktmäßig mit Computern. Während des ersten Lehrjahres dreht sich alles um den Support: Die Tätigkeiten reichen von Telefonsupport und Fernwartung bis hin zur Unterstützung bei Software oder Hardware Problemen. Es besteht auch die Möglichkeit kleine IT Projekte umzusetzen oder sich an größeren Projekten zu beteiligen z. B. Planung und Umsetzung sowie Inbetriebnahme eines Schulungsraumes oder Programmierung von kleineren Anwendungen.

Zusätzlich unterstützen wir einen externen Dienstleister vor Ort bei der Installation und Auslieferung der vom Mitarbeiter gewünschten Hardware. Während dieser Zeit lernt man fast spielend die Handhabung moderner Computer, Betriebssysteme und Software.

Schwerpunkte nach Deinen Interessen
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Während des zweiten und dritten Lehrjahres werden auch weitere Bereiche der IT-Abteilung durchlaufen: so kann man je nach Interesse z.B. auch in den Bereichen Netzwerk, IT-Sicherheit oder Datenbanken tätig werden und direkt von der Infrastruktur einer großen, sich im Wachstum befindenden Firma lernen.
Neben Computern liegt der zweite Schwerpunkt der Ausbildung auf der Elektrotechnik. Analog zu der Arbeit im Betrieb werden in der Berufsschule und beim Innerbetrieblichen Unterricht Elektrotechnik-Grundlagen vermittelt.

So ist man nach der Ausbildung in der Lage einfache Elektroinstallationen durchzuführen.

Das musst Du mitbringen

Die wichtigste Vorraussetzung für die Ausbildung zum IT-Systemelektroniker ist, in meinen Augen, der Spaß an der Arbeit mit Computern sowie Interesse an Elektrotechnik. Kenntnisse aktueller Hard- und Software sind von Vorteil aber keine Vorraussetzung, da gerade am Anfang der Ausbildung genügend Zeit zur Verfügung steht, in die Materie einzutauchen.

Eine freundliche Abteilung, die stets sechs oder mehr Auszubildende sowie Praktikanten beschäftigt und sich auch gelegentlich neben der Arbeit privat zusammenfindet rundet für mich die Ausbildung ab, sodass ich morgens gerne zur Arbeit komme.