Fehlstart statt Neustart: Energiewende à la Sigmar Gabriel

Dieser Artikel erschien 2014. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

Unterschrift des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages

Schon beim Lesen des Koalitionsvertrags von CDU und SPD konnte man ahnen, dass auf die Erneuerbaren Energien in Deutschland harte Zeiten zukommen würden. Was in den vergangenen Tagen aus dem Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums zur geplanten EEG-Reform an die Öffentlichkeit drang, geht jedoch noch darüber hinaus. Sollten die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel tatsächlich verwirklicht werden, könnten wir uns erstmal von Deutschlands Vorreiterrolle bei der Energiewende verabschieden. Dabei würden die Vorschläge nicht einmal einen nennenswerten Beitrag zur Senkung der Strompreise leisten – aber stattdessen die Energiewende nahezu abwürgen.

 

1. Massive Deckelung der günstigsten Erzeugungsarten statt Ausbau der Erneuerbaren

Anstatt einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien zu forcieren, um ihren inzwischen erreichten Kostenvorteil zu nutzen, möchte das Bundeswirtschaftsministerium ihren Ausbau weiter deckeln. So sollen jährlich nicht mehr als jeweils 2,5 Gigawatt Photovoltaikleistung und Windkraft an Land zugebaut werden. Damit bremst Gabriel ausgerechnet die kostengünstigsten erneuerbaren Energiequellen aus. Die teure Windkraft auf See soll hingegen bis 2020 kräftig auf 6,5 GW ausgebaut werden. Insgesamt reichen die im Eckpunktepapier genannten Ausbauziele für die Erneuerbaren übrigens noch nicht einmal aus, um die Stromproduktion der bis 2022 vom Netz gehenden Atomkraftwerke auszugleichen. Im Umkehrschluss bedeutet das für die kommenden Jahre noch mehr schmutzigen Kohlestrom als schon 2013. Damit wird es für Deutschland auch unmöglich werden, seine Klimaziele zu erreichen.

 

2. Senkung der Fördersätze statt Kostentransparenz beim Kohlestrom

Die Fördersätze für die Erneuerbaren Energien sollen nach Gabriels Willen von aktuell durchschnittlich 17 Cent/kWh bis 2015 auf 12 Cent/kWh fallen. Dies wird erwiesenermaßen keinen nennenswerten kostensenkenden Einfluss auf die EEG-Umlage haben, denn der Löwenanteil der EEG-Kosten entfällt auf Altanlagen, die für 20 Jahre eine garantierte hohe Vergütung bekommen. Sie genießen verfassungsrechtlich verbrieften Bestandsschutz. Neue Anlagen fallen aufgrund der rasant gesunkenen Produktionskosten hingegen kaum noch ins Gewicht. Statt die wirtschaftliche Attraktivität der Erneuerbaren durch zusätzliche starke Förderkürzungen zu gefährden, sollten zur Vermeidung eines weiteren Anstiegs der EEG-Umlage die wahren Kosten des Kohlestroms an der Strombörse eingepreist werden, etwa durch eine Verknappung der Emissionszertifikate. Dies würde die Differenzkosten zwischen dem Börsenstrompreis und der an die Anlagenbetreiber gezahlten EEG-Vergütung – und damit auch die Umlage – senken. Gleichzeitig würden auch die als Ergänzung zu den Erneuerbaren dringend benötigten modernen Gaskraftwerke wieder rentabler.

 

3. Weiter Industrieprivilegien und Ausbremsen des Eigenverbrauchs statt tragfähigem Geschäftsmodell für Erneuerbare

Zu einem weiteren wichtigen Kostenfaktor gibt es in dem Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium keinerlei konkrete Aussagen: den unter der schwarz-gelben Bundesregierung immer weiter ausgeuferten Befreiungen der Industrie von der EEG-Umlage. Ein Zurückfahren des Industrieprivilegs auf ein vernünftiges Maß würde mittelständische Betriebe und Endverbraucher entlasten, schließlich zahlen sie die EEG-Umlage für die stromintensive Großindustrie mit. Am Montag hat sich Minister Gabriel mit Vertretern der stromintensiven Industrien getroffen, um unter anderem diesen Punkt zu besprechen. Vertreter der Erneuerbaren-Energien-Branche warten dagegen weiter vergeblich auf einen Gesprächstermin, um ihre Sichtweise mit dem Minister diskutieren zu können.

Dies wäre dringend nötig. Schließlich zerstört Gabriel mit der geplanten starken Reduzierung der Einspeisevergütung sowie dem Zwang zur direkten Börsenvermarktung des erzeugten Stroms auch aus kleineren Anlagen das Geschäftsmodell der Einspeisung von erneuerbarem Strom. Doch damit nicht genug: Zusätzlich plant er, auch den Eigenverbrauch selbst erzeugten Stroms mit einer Umlage und Netzentgelten zu belegen. Damit würde es sich für Bürger, Gewerbe und Industrie nicht mehr lohnen, Anlagen zu bauen, um sauberen Strom selbst zu erzeugen und zu nutzen. Den Erneuerbaren Energien würde also so oder so in Deutschland die wirtschaftliche Grundlage entzogen.

 

Fazit: Der Neustart wird zum Fehlstart

Aus dem beschworenen „Neustart der Energiewende“ wird bei Verwirklichung der Pläne des Bundeswirtschaftsministers garantiert ein Fehlstart. Gerade jetzt, wo die Erneuerbaren Energien aufgrund der rasanten Kostensenkungen der vergangenen Jahre wirtschaftlich attraktiv werden, tritt Herr Gabriel bei der Energiewende energisch auf die Bremse. Er setzt offensichtlich auf schmutzigen und auch aufgrund von Subventionen billigen Strom aus abgeschriebenen Kohlekraftwerken. Die langfristigen Perspektiven innovativer und nachhaltiger Zukunftstechnologien werden so kurzfristigen politischen und wirtschaftlichen Interessen geopfert.

Dass eine zu 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung ohne Versorgungsengpässe oder Systemausfälle zu moderaten Kosten möglich ist, haben zahlreiche Studien und Forschungsprojekte bewiesen. Wir haben die Technologie. Wir haben Stadtwerke und Genossenschaften, die bereit sind, Projekte zu finanzieren und umzusetzen. Und wir haben den Rückhalt der Bürger, die die Energiewende selbst mitgestalten. Was uns fehlt, ist eine Politik, die sich klar zur Energiewende bekennt und verlässliche Rahmenbedingungen für den Systemwechsel schafft. Und die nicht nur danach fragt, wie viel es kostet, die Energiewende umzusetzen – sondern vor allem transparent macht, was es bedeuten würde, es nicht zu tun. Herr Gabriel, nun sind Sie am Zug!

 

Weitere Reaktionen auf das Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums:

Dr. Günther Häckl, Präsident, und Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, haben einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben.

Auch der Bundesverband Erneuerbare Energie kritisiert das Eckpunktepapier.

Ebenso wendet sich die Präsidentin des Bundesverbandes für Windenergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, in einer Stellungnahme gegen die geplanten Maßnahmen.

EUROSOLAR veröffentlichte dazu ein Memorandum.

Prof. Dr. Volker Quaschning kommentiert Sigmar Gabriels Pläne auf seiner Website.

Ein Kommentar von Hans-Josef Fell ist bei pv magazine erschienen.

 

68 Kommentare
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    Sven Weidmann sagte:

    Herr Gabriel möchte sich scheinbar bei den großen Energielieferanten beliebt machen. Denn, wer betreibt denn die Kohlekraftwerke und Offshore Windparks? –
    Eine dezentralisierung der Energieerzeugung ist nicht gewollt. Sich mit hunderten von Einzelerzeugern oder Genossenschaften herumschlagen ist einfach lässtig und vor allem mit den Idealisten. Die großen Konzerne sind da einfacher. Gewinnmaximierung über alles. –
    Und nach der politischen Karriere vielleicht ein Posten im Aufsichtsrat?
    Eine Schande für einen Politiker, der so viele Jahre mit den Grünen gearbeitet hat. Wahr wohl wirklich nur eine Zweckgemeinschaft….

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    Thomas Bitzenhofer sagte:

    Ich würde mir als SMA nicht so viel Sorgen machen. Eure Technik ist in der Lage in Verbindung mit einem Micro-BHKW eigenständige hochwertige Insel-Versorgungen sicherzustellen. Im Grunde braucht es nur eine Volksmicro-BHKW für Gas und Oel und ein Sunny-Island System. Wozu noch Strom von EVU kaufen. Ich bin dabei mein EFH so umzubauen und entwickle gerade mit einem Unternehmen ein Micro-BHKW das man an vorhandene Heizungen ohne großen Umbau anbauen kann. So lange Regierungen für die großen Lobbyisten in peinlicher Weise ferngesteuert Politik machen ist es so als ob die großen EVU in dem Bereich selbst die Regierung wären, dagegen wird man erst ankommen wenn die Mehrheit des Volkes das versteht. Leider ist diese Lobby-Gesellschaft auch im Verwirrungsmarketing gut aufgestellt so lassen sich selbst manche Grünen von der Lüge um die Ökostrom-Umlage irritieren. Baut doch noch ein Sunny Island Tripower……

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  3. Christian Höhle
    Christian Höhle sagte:

    Ich habe mich lange gefragt, wie es zu solchen Fehlentscheidungen kommen kann. Ich bin überzeugt, es spielen zwei Punkte eine wesentliche Rolle:

    1) Herr Gabriel und seine Berater haben keine Ahnung, was die Potentiale der dezentralen Energieerzeugung sind. Sonst wüssten sie, dass allein die mehr als 1,3 Millionen PV-Anlagen nach Förderende noch nahezu mit gleicher Leistung (schlimmstenfalls 80% der ursprünglichen Leistung) weiter Strom liefern. Dann aber mit 0ct Förderung. Sie sind da und liefern Strom, der dann mit den günstigsten Marktpreisen konkurrieren kann und den Strompreis senkt! Denn diese Anlagen:
    – sind bezahlt
    – haben keine Personalkosten
    – keine Brennstoffkosten
    – kaum Wartungskosten

    2) Herr Gabriel und seine Berater sowie die restliche Bundesregierung sind nicht willens oder nicht in der Lage, über den Zeitraum der Legislaturperiode hinaus zu schauen und zukunftssichere Entscheidungen zu treffen. Nicht eine saubere und günstige Energieversorgung für uns und unsere Kinder ist das Ziel. Nach dem Eckpunktepapier ist das Ziel von Gabriel eindeutig: „Der energieintensiven Industrie Vorteile verschaffen! Den Energieversorgern Vorteile verschaffen! Die Bürger dafür bezahlen lassen!“
    Die eigenen Schäflein ins trockene Bringen ist die Devise. Nachhaltig zu handeln und sich um unsere Zukunft zu kümmern, steht nicht in seinem Fokus.

    Ich bin extrem enttäuscht über die vertane Chance, die Herr Gabriel in seiner Position als Minister für Wirtschaft und Energie gehabt hätte. Und ich hätte nicht gedacht, dass es nach Sunblocker Rösler hätte noch schlimmer kommen können! Armes Deutschland – so viel investiert und nun fahren es ein paar ahnungslose ungebremst an die Wand!

    Wir sind die Energiewende! Lasst uns dafür kämpfen!
    Schreibt an jeden Politiker bei euch zu Hause und im , warum Gabriels Papier größter Unsinn ist und wie Energiewende richtig geht:
    Zügiger Ausbau der Erneuerbaren mit Anlagen in Bürgerhand!

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    • Christian Höhle
      Christian Höhle sagte:

      Hallo,

      Langsam formieren sich die ersten Aktionen, um Widerstand gegen das Abwürgen der Energiewende zu leisten. Hier ein Link zu einer Campact-Aktion gegen Gabriels unsinnige Energiewende-Blockade:

      https://www.campact.de/Energiewende-Nicht-Absaegen

      Nehmt alle Teil und zeigt ihm damit, dass die Energiewende euch wichtig ist. Die eigene Stimme abzugeben dauert nur ein paar Minuten!

      Viel wichtiger noch: gebt diesen Link weiter und verteilt ihn so breit wie möglich. Je mehr Stimmen zusammen kommen, desto schlagkräftiger kann unsere Meinung vertreten werden!

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        Peter Jensen sagte:

        Herr Höhle, ich weiß nicht, ob sich der Herr Gabriel vom 5%-Anteil der mehr als 1,3 Mio PV-Anlagen, die mit mehr als Hundert Mrd. Euro gefördert wurden, beeindrucken lässt. Ich würde diese Zahl ja nicht ins Spiel bringen, ist sie doch eher ein Beweis für die Untauglichkeit der PV-Technik für eine sichere und preiswerte Stromversorgung.
        Und die letzten Tage waren ja nun auch nicht gerade eine Erleuchtung.

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        Peter Jensen sagte:

        Wie lange soll denn dieses ökonomische Drama noch gehen?

        http://networkedblogs.com/T7Jwz

        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/niedergang-einer-branche-prokon-und-die-gruene-truemmerlandschaft-12766583.html

        Aber Schuld daran sind natürlich wieder mal die bösen Medien und Energiekonzerne, obwohl die Medien zu 90% stramm auf Grün und Energiewende getrimmt sind und die Energiekonzerne gar nciht wissen, wo sie als erstes die Trümmer der „Energiewende“ wegräumen sollen.

        Naja, der gute Genosse lässt sich eben nicht von der Realität beeindrucken. Was zählt, ist die Idee! Koste es, was es wolle!

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Ach Peter,

        hier spricht dein Gewissen, welches sich wieder und wieder durch die zähe masse deiner antworten quälen muss…

        Es sind nicht “nur“ 5%, sondern schon beeindruckende 5% – und das in nur 5 Jahren. Das dürften etwa 1% pro Jahr sein.

        Und jetzt, Peter, Gehirn einschalten und scharf nachdenken 😉
        Welchen Anteil an der Stromerzeugung hat Kernkraft heute? Welchen Anteil haben fossile Kraftwerke heute? Und wie lange brauchten sie und wie viele Subventionen kassierten sie ein, im dorthin zu gelangen?

        Wer nicht nur Singen und Klatschen in der Schule hatte erkennt, dass hier mit der Energiewende gerade ein Ferrari den Trabi der konventionellen Energieerzeugung überholt!

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        Peter Jensen sagte:

        Dein Märchen von den Subventionen für Atomkraft wird nicht wahrer durch ständiges Wiederholen. Kannst du dir in den Subventionsberichten aller Bundesregierungen ansehen. Auch die rot-grüne Bundesregierung hat das damals bestätigt. Bis auf ein paar Anfangssubventionen (weil die Energiekonzerne der Atomkraft damals skeptisch ggü standen) und Forschungsgeldern für Fusionsreaktoren (die mit der Kernspaltung in den AKWs überhaupt nichts zu tun haben), sind da keine Subventionen geflossen. Und was kam am Ende heraus? Eine ökonomische und ökologische Erfolgsstory. Jahrzehntelange günstige, saubere Energieerzeugung, die zu gut bezahlten Arbeitsplätzen, riesigen Steuerzahlungen und Wohlstand in Deutschland geführt hat. DAS ist die Realität!
        Und Kohlesubventionen sind tatsächlich in Massen gewährt worden. Darüber kann man denken was man will, aber immerhin sind dadurch ebenfalls gut bezahlte Arbeitsplätze in Deutschland und eine stabile, günstige Energieversorgung gesichert worden. Kann man von den sog. EE nicht sagen! Nicht gestern, nicht heute und auch nicht morgen!
        Es gibt eben nur etwa 1000 Sonnenstunden und 2500 Windstunden im Jahr. Wir brauchen aber 8760 Stunden lang Energie. Heißt: Speicher. Die müsst ihr grünen Märchenerzähler dann aber in den Strompreis einrechnen. Vergesst ihr aber immer gern.
        Bei 1.500 Euro/kWp und 1.000 kWh im Jahr und 20 Jahren Nutzungsdauer kommen dann etwa 7,5 ct/kWh raus. Reine Produktionskosten! Ohne Wartungskosten. Und Leistungsverlust über die Laufzeit hab ich auch mal großzügig weggelassen. Und dazu dann noch die Speicherkosten, die den Strompreis dann absurd werden lassen.
        Aber ihr Schlaumeier wollt wissen, dass es ab 2050 dann billiger werden soll! Und wollt auch noch ernst genommen werden. Lächerlich! 🙂

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Lächerlich bist nur du, Peter! Deine Rechnung endet genau nach 20 Jahren. Aber was kommt danach? Dann habe ich als Privatperson eine Anlage auf dem Dach, bekomme keine Förderung mehr dafür, und gebe den Strom dann statt ihn wegzuschmeißen für 4, 3 oder 2ct ab – warum nicht, wenn ich mir damit noch etwas dazu verdienen kann?

        Nur dass das dann nicht ein Haushalt sagt, sondern regelmäßig 20-30GW. DAS ist dir Realität. Aber dazu muss man schon etwas voraus denken!

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Apropos Wohlstand, Peter! Denn hatte Deutschland nicht wegen Kernkraft oder fossilen Kraftwerken. Wohlstand hat sich Deutschland dadurch verdient, dass wir den anderen technologisch immer eine Nasenlänge voraus waren.

        Deutschland hat nicht an historischem festgehalten, sondern ist mutig voran gegangen. DAS hat uns den Wohlstand beschert, den wir heute genießen.

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        Peter Jensen sagte:

        Danke, dass du das Schmarotzertum der EE-Betreiber so deutlich auf den Punkt gebracht hast! 🙂 Erst lässt du dir 20 Jahre von 40 Mio Haushalten und Millionen Unternehmen deine PV-Anlage auf dem Dach bezahlen und dann willst du Geld dafür, dass du zufälligen Strom ins Netz einspeist, nachdem du allen anderen Menschen 20 Jahre den Strompreis verteuert hast. Denn wir wollen nicht vergessen, dass der Strompreis vor der sog. Energiewende Stand heute um 7 ct/kWh günstiger war.
        Und was sollen denn deine „regelmäßigen 20-30 GW“. Du verwechselt gerade Leistung und Arbeit. Ich sag ja, du hast keine Ahnung von Energiewirtschaft. Bei der Stromversorgung kommt es auf GWh bzw TWh an. Und da kamen in 2013 keine 30 TWh aus PV zusammen. Bei einer installierten Leistung von 36 GW!!! Im Schnitt haben alle PV-Anlagen aber nur an 825 Stunden im Jahr Strom produziert. Das Jahr hat aber 8760 Stunden. Und das wird sich auch in 30 Jahren nicht ändern!
        Ich merk schon, bei dir ist jede Nachhilfe vergebens. Dann glaub doch weiter daran, dass du im Jahr 2033 mit einer 20 Jahre alten PV-Anlage noch Geld verdienen kannst. Du wirst an den Tagen, an denen dann alle PV-Anlagen ins Netz einspeisen, noch Geld drauflegen müssen, um deinen Strom loszuwerden. So wie heute schon die Netzbetreiber, die euren Zappelstrom zwangsweise abnehmen müssen und noch Millionen zuzahlen müssen, so wie gerade wieder vergangenes Weihnachten.

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Hallo Peter, hier spricht Dein Gewissen!

        Schade, dass Du es wieder nicht verstanden hast. Bei euch Kraftwerklern mag die Maximalleistung ja eine Rolle spielen. Bei der PV ist die „installierte Leistung“ ein theoretischer Wert, der unter Laborbedingungen erreicht und zum Vergleich der Module untereinander dient – nicht aber zur bezifferung einer kontinuierlichen Leistungsabgabe.

        Und ich werde sehr wohl meinen Strom verkaufen. Und zwar nicht zu den Ausnahmefällen, die Du dir rauspickst (an wie vielen Stunden im Jahr ist der Strompreis doch gleich negativ??? 😛 ). Zu diesen Zeiten werde ich, wenn die Versorger irgendwann endlich mal anfangen, dynamische Tarife anzubieten, mit freuden meine Haushaltsgeräte laufen lassen 🙂

        Dafür werde ich dann im Sommer fleißig meinen Strom an den meistbietenden verkaufen.

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        Peter Jensen sagte:

        Ja, genau! 🙂
        Zwischendurch noch schnell ein Genussrecht bei Prokon gezeichnet (auch wenn man dann statt des Anteils an einem Windpark evtl. ein Stück Wald in den Karpaten zum Abholzen erworben hat) oder auch das neue Solarworld-Angebot von PV-Anlage und Speicher für 18.000 Euro angenommen.
        Sag mal, bist du hier bei SMA für Comedy zuständig oder meinst du das alles ernst, was du da schreibst? 🙂
        Übrigens ist die installierte Leistung natürlich kein uninteressanter Laborwert zum Vergleich der Anlagen untereinander! Es ist DIE Angabe für die maximale Leistungsabgabe einer Anlage! Das ist schon wichtig. Sie sagt u.a aus, wieviele Anlagen man von einer Sorte braucht, um eine bestimmte Menge Energie zu erzeugen. Nur bei euren Zappelstrom-Anlagen ist die Angabe tatsächlich unwichtig, denn man kann ja gar nicht sagen, wieviel Strom pro kWp da erzeugt wird.
        Bei einem Atomkraftwerk kann man das ziemlich genau sagen und bei einem Kohlekraftwerk auch. So zwischen 90 bis 95% der Jahresstunden kommen da zusammen.
        Ach halt, die Angabe der installierten Leistung ist bei euren sog. EE-Anlagen doch wichtig: man erfährt nämlich dadurch, wieviel Milliarden der ganze Spaß kostet. Aber ab 2020 oder 2030 oder 2050 soll es ja dann wieder billiger werden! Klar! 🙂 Hauptsache die Preise für Beton und Stahl und Kunststoff und Silizium und Seltene Erden steigen bis dahin nicht noch weiter an, wenn dann plötzlich alle Welt Windmühlen und PV-Anlagen haben will. Denn auch diese Rohstoffe sind endlich! Oder etwa nicht? Gilt in deinem Leben die Endlichkeit nur für Kohle, Gas und Öl, aber nicht für Beton, Stahl und Silizium oder Seltene Erden?
        Wenn es nach den Propheten der Endlichkeit gehen würde, wäre uns übrigens schon im Jahr 2000 das Öl ausgegangen. Heutzutage haben wir mehr Ölreserven als je zuvor. Aber als guter Ideologe lässt du dich von der Realität natürlich nicht beeinflussen. 🙂

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    Peter Jensen sagte:

    Lustig, wie diejenigen, die jahrelang von extremer Lobbyarbeit bestens auf Kosten von Millionen Menschen in diesem Land profitiert haben, nun auf einmal anfangen, sich über die Beschränkung ihrer Privilegien zu beschweren. Die Lobbyisten der entsprechenden Verbände da aufzuführen, ist so, als ob man die Kirche fragen würde, was sie von einer Abschaffung der Kirchensteuer hält.
    Und interessant auch, mit wieviel Zukunfts- und Gerechtigkeitspathos der Kampf um Subventions-Euros aufgeladen wird.
    „Dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand“… so brauchbar wie eine dritte Schulter oder wie ein Messer ohne Klinge, bei dem auch noch der Schaft fehlt.
    Es sieht so aus, als hätten die Hintermänner der „Energiewende“ genug verdient oder es zieht langsam wieder Vernunft in die Politik ein.
    Naja, um die betrogenen Idealisten, die sich aus Überzeugung und aus Angst vor’m Klimawandel ne PV-Anlage auf’s Dach geschraubt haben, tut es mir ja wirklich leid. Geld weg, Dach sieht scheiße aus und der Klimawandel fällt auch aus. Naja, andererseits können die nicht sagen, das hätte man vorher nicht wissen können. Informationen gab es genug. Man musste nur das ideologische Brett vor’m Kopf wegnehmen. Und sich nicht vom schnellen Geld blenden lassen. Schnelles Geld ist nämlich nicht nur schnell da, sondern auch schnell wieder weg.
    Mal sehen, wie lange der Spuk noch geht… 🙂

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      Peters grünes Gewissen sagte:

      Hallo Peter,

      hier spricht dein Gewissen!

      Lange nichts mehr von dir gehört. Leider hast du immer noch nichts dazu gelernt. Aber in einem Punkt hast du schon recht: man muss das Brett vorm Kopf wegnehmen (ok zugegeben – das ist schon schwierig, wenn man ein Pfosten ist!).

      Apropos Brett vorm Kopf: Glaubst du immer noch, dass Kohle und Kernkraft die Zukunft sind? Hast du immer noch Schwierigkeiten, über den Tellerrand zu schauen und alternativen zu sehen?
      Hast DU vielleicht so wie hier auch den Sigmar zugetextet? Das würde erklären, wie ein solches Machwerk zu Stande kommen konnte:

      “Gib her, ich unterschreib alles – Hauptsache der Jensen hört auf zu nerven!“
      Auch eine Strategie, Peter…

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Dass alles gut wird glaube ich auch. Die Frage ist nur, wie lange man noch Geld verschwendet und Umweltschädigung in Kauf nimmt, um ersetzbare und teure konventionelle Kraftwerke weiter laufen zu lassen.

        Dass die Energiewende zu 100% erneuerbaren Energien ein auch volkswirtschaftlich absolut erstrebenswertes Ziel ist, kann man hier nachlesen:
        http://www.iwes.fraunhofer.de/de/Presse-Medien/Pressemitteilungen/2014/lohnendes-geschaeftsmodell—fraunhofer-iwes-legt-finanzierungss.html

        Fazit: Je länger wir warten und je länger wir die vollständige Energiewende verzögern, desto teurer und teurer wird es, weil wir dadurch länger auf Kraftwerke angewiesen sind, die mit Brennstoffen betrieben werden müssen.

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        Peter Jensen sagte:

        🙂 Genau! Und im Jahr 2050 wird dann endlich alles gut!

        Oh Mann, das ist so lächerlich, dass man dazu eigentlich gar nichts sagen muss. Wie gesagt, lasst euch alle nicht von der Realität beeindrucken, sondern lebt weiter euren grünen Traum!

        Schönes Aufwachen!

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        tja – lächerlich ist nur, dass du es immer noch nicht kapierst…

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    Stefan Diegel sagte:

    …ein grüner Traum…
    Leider ist das kein Traum mehr, sondern Realität:
    Großverbraucher, die die Umwelt verschmutzen und eh wenig Steuern zahlen, sind von der eEG-Umlage befreit (um konkurenzfähig zu bleiben), weitere Dreckschleudern (Kohlekraftwerke befinden sich im Bau), Windparks (ohne Stromanschluss) stehen nutzlos im Wattenmeer herum und verursachen hohe Wartungskosten, usw. usw.

    Ja, all das zahlen die Verbraucher!
    Aber irgendwo versteckt sich immer noch ein Lobbyist, der seine (eigenen) Interessen vertritt.

    Dennoch sollte jedem klar sein:
    – Es kann nicht so weitergehen wie bisher
    – Vorweggehen kostet sicherlich immer Geld
    – Atommüll möchte keiner im eigenen Garten haben und auch kein Kohlekraftwerk vor der Haustür
    – Nicht jede Neuerung ist immer gleich gut
    – Manchmal ist der Weg das Ziel, auch -oder gerade- wenn dieser lang ist
    – OB, VON WEM UND WIE LANGE MAN SICH NOCH WEITERHIN IN DEUTSCHLAND VERARSCHEN LÄSST SOLLTE JEDER FÜR SICH SELBST ENTSCHEIDEN!

    Wir brauchen eine Ernergiewende und diese scheint definitiv marktfähig zu sein – zum Glück wird es sicher wieder jemand zu verhindern wissen…

    Man sollte langsam aber sicher den Schriftzug Bundestag gegen Marionettentheater ersetzen!

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      Peter Jensen sagte:

      Wow, da sind ja fast alle links-grünen Propaganda-Schlagwörter in einem Text versammelt. Nichts als Sprechblasen.

      Mir tun die Leute jetzt schon leid, wenn sie irgendwann merken, dass sie als „nützliche Idioten“ vor einen ideologischen Karren gespannt wurden, der gegen die Wand gefahren ist. Aber dann steht wahrscheinlich schon der nächste Weltenretter bereit, um die ahnungslosen Gutmenschen einfach vor den nächsten Karren zu spannen.

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Hallo Stefan,

        nimm es Peter nicht übel – der kämpft nur um seinen Job. Wenn er den irgendwann mal los ist, kann er sich vielleicht auch wieder gegenüber anderen Meinungen öffnen. So ist das leider bei vielen fossil-atomaren Dinosauriern 😉

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        Peter Jensen sagte:

        Ach herrje, nicht nur, das du keine Ahnung von Energiewirtschaft und Ökonomie hast, jetzt machst du auch noch heiteres Beruferaten und liegst damit genauso falsch. 🙂 Mein Job ist wirklich nihct abhängig von der Energiewirtschaft.
        Ich denke aber mal, die Leute bei SMA haben mehr Grund, um ihre Jobs zu fürchten. Ich sag nur Prokon, Solarworld, Conergy, Bosch, Siemens usw…

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Ja – die Politik hat es geschafft, die Solarindustrie ganz ordentlich zu dezimieren. Ich behaupte sogar, es gab versuche, die Erneuerbaren gezielt zu stoppen. Schade nur, dass die Erneuerbaren zum Selbstläufer wurden. Jetzt muss Gabriel mit der Abgabe auf Eigenverbrauch doch tatsächlich die Keule auspacken, um Anlagen mit geringer oder gar keiner Förderung unattraktiv zu machen.

        Aber ich sage dir etwas, Peter: Ich bezahle gerne die Umlage auf den Eigenverbrauch, solange ich weiß, dass die Energieversorger für ihren Eigenverbrauch, der zum Betrieb des Braunkohle-Tagebaus und den Kraftwerksbetrieb nötig sind, ebenfalls die gleiche Umlage bezahlen!

        :-*

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      Peter Jensen sagte:

      Übrigens waren auch die Hersteller von Solaranlagen von der EEG-Umlage befreit. Jedenfalls, als sie noch nicht pleite waren.
      Und die anderen Großverbraucher, die tlws. von der EEG-Umlage befreit sind, stellen euch u.a. eure Windmühlen und PV-Anlagen her. Das sind nämlich extrem energieintensive Prozesse. Also lieber nicht so doll auf den ach so bösen Großverbrauchern rumtreten. Ihr braucht die alle noch für die Produktion eurer ineffektiven Enerigeerzeugungsanlagen. Oder wollt ihr künftig nur noch Windmühlen bauen, wenn die Sonne scheint? Mir wäre es ja recht! 🙂

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    ein Nachdenker sagte:

    Ohne das Thema Nachhaltigkeit (sustainability) auf der Agenda ganz oben zu platzieren, hat die Energiewende meines Erachtens nur geringe Chancen auf Erfolg.
    Wir leben auf einem räumlich begrenzten Planeten und beuten endliche Rohstoffe/Energieträger aus. Alle Welt fabuliert von immer währendem Wachstum, wobei von vornherein klar sein muss, dass dies zum Scheitern verurteilt ist – so lange es nicht nachhaltig ist. Dass sich exponentielles Wachstum nicht beliebig lange aufrecht erhalten lässt, sollte SMA eigentlich gelernt haben. Auf die ganze Welt übertragen stehen wir vor demselben Problem, man kann das alles nicht beliebig skalieren. Allein ein komplexes System aufrecht zu erhalten, kostet ENERGIE. Hier gibt es einen englischsprachigen Vortrag über die „mining industry“, die Inhalte sprechen für sich: http://www.youtube.com/watch?v=TFyTSiCXWEE

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    Thomas Bitzenhofer sagte:

    ja Peter Jensen hat halt andere Auffassungen. Eigenversorgung mit Speichersystemen und KWK wird die Zukunft sein. Diese Entwicklung mögen einige Leute warum auch immer nicht. Ihm Dinge zu erklären die er sicher weiss ist wahrscheinlich Zeitverschwendung wenn ihm mal ein AKW um die Ohren fliegt denkt er anders und kann mit seinem Wissen in der Energiewirtschaft nicht mehr viel anfangen. Machen wir uns nix vor Nachhaltigkeit ist die einzige Chance wenn mann seinem Nachwuchs nicht nur Lasten auferlegen will. Lesen wir mal das Buch „Kampf um Strom“ das zeigt die Wahrheit zu dem Thema aber wer es nicht verstehen will versteht auch das nicht.

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      Peter Jensen sagte:

      „ein AKW um die Ohren fliegt…“
      Oh Mann…
      Jetzt mal ganz ernsthaft: Eure Sprüche von wegen „Nachhaltigkeit“ und „dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand“ oder „Welt retten“ oder das Energiekonzern-Bashing sind doch nichts weiter als hohle grüne Propagandasprüche und politisch-ideologische Phrasen!
      In der Energieversorgung kommt kommt es allein darauf an, dass zu jeder Zeit genau so viel Energie ins Netz eingespeist wird, wie gerade verbraucht wird. Um nichts anderes geht es bei Energieversorgung! Und das können Sonne und Wind nun mal nicht leisten. Mit Sonne und Wind katapultieren wir uns zurück ins Mittelalter, als Energieversorgung vom Wetter abhängig war. Und das auszugleichen, kostet Unsummen von Geld. Das ist kein Fortschritt, sondern Rückschritt!
      Die Entwicklung hat, wie in fast jeder anderen Branche zu einer Konzentration und Arbeitsteilung geführt. Es baut sich ja auch nicht jeder selbst sein Auto oder bäckt sein Brot oder näht seine eigene Hose. Das machen alles spezialisierte Unternehmen. Hunderttausende oder Millionen von Kleinsterzeugern, die Strom in Abhängigkeit vom Wetter erzeugen, sind die ineffektivste Methode, Strom zu erzeugen. Und das ist weder ökonomisch noch ökologisch! Je kWh ist der Verbrauch an Materialien viel höher, ebenso der Flächenverbrauch! Und die Sonne scheint nur etwa 1000 Stunden im Jahr! In 2013 waren es im Schnitt nur etwa 825! Wind kommt vielleicht auf 2.500 Stunden. Mehr ist nicht drin! Das ist ein Naturgesetz, da könnt ihr Phrasen dreschen wie ihr wollt.
      „Nachhaltigkeit“ ist die derzeit dümmste aller Ideologien. Eure sog. EE sind nicht nachhaltig! Es ist die größte Verschwendung von Volksvermögen, ohne das dadurch irgendetwas besser wird. Die Welt wird durch eure PV-Anlage auf dem Dach nicht besser! Nicht heute und nicht in 50 Jahren!
      Fortschritt und Wirtschaftswachstum machen die Welt besser! Und dafür braucht man permanente, günstige Energie. Denn ohne die geht gar nichts. Ihr macht Energie teurer!

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        Peters grünes Gewissen sagte:

        Hallo Peter, hier spricht schon wieder Dein Gewissen!

        Du hast das prinzip zwischen bauen und nutzen noch immer nicht verstanden.
        Natürlich „baut sich ja auch nicht jeder selbst sein Auto oder bäckt sein Brot oder näht seine eigene Hose“. Aber jeder nutzt sein eigenes Auto, sein Brot oder seine Hose.

        Genau so ist das bei den Erneuerbaren. Es gibt Firmen, die die Geräte dazu herstellen. Die Menschen nutzen diese Geräte dann, um Strom zu erzeugen wie das Auto zum Fahren, das Brot zum Essen und die Hose, um nicht nackelig durch die Weltgeschichte zu laufen 😉

        Deinen Unsinn von wegen Flächenverbrauch und Ressourceneinsatz wurde hier auch schon mehrfach wiederlegt:

        1) Die Flächen können sowohl für Windkraft als auch für PV gleichzeitig anderweitig genutzt werden – damit ist Flächenverbrauch gerade mal völlig egal!

        2) Bei Wind und Solar werden Rohstoffe zum Bau einmalig eingesetzt. Bei der Erzeugung des Stroms ist Sonne und Wind erforderlich, aber kein Rohstoff im eigentlichen Sinne mehr (und jetzt argumentier bloß nicht dass PV Waschmittel zum reinigen und Wind öl fürs Getriebe braucht – sonst lache ich Dich aus 😉 )
        Konventionelle Kraftwerke dagegen brauchen vielleicht etwas weniger Rohstoffe zum Bau für die gleiche Leistung, fressen aber kontinuierlich zur Erzeugung von Strom Rohstoffe, die irgendwo abgebaut werden müssen, und rotzen dann die hälfte als Giftstoffe in die Atmosphäre. Wieder ein Fall für die Liste der Dinge, auf die ich gut verzichten kann!

        Und dass die Erneuerbaren höchstens von Reich nach Arm verteilen, habe ich dir auch schon einige male erklärt, da sich der Profit an der Energieerzeugung von den Konzernen zu den Bürgern wandert.

        WIR sorgen dafür, dass es auch in 20 Jahren noch soziale Strompreise gibt.
        WIR sorgen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands – auch wenn’s dir nicht passt.

        Das Ende zentraler Energieversorgung ist ganz, ganz nah 😀

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        Peter Jensen sagte:

        Und wieder einmal stellt der anonyme Schreiberling eindrucksvoll unter Beweis, dass er wohl immer krank gewesen sein muss, als in der Schule Naturwissenschaften dran waren.

        Aus dem Kühlturm eines AKW kommt nichts als Wasserdampf! Für unseren lustigen anonymen Schreiberling ein Giftstoff! Hört! Hört!

        Aus dem Schornstein eines Kohlekraftwerkes kommt neben Wasserstoff auch CO2. CO2 ist ein Spurengas, welches mit einem Anteil von 0,04% (!!!) in der Atmosphäre enthalten ist. Nebenbei ist CO2 absolut lebensnotwendiger Baustein für unsere Pflanzen. Schon mal was von Photosynthese gehört? Lies nochmal nach. Müsste Biologe 5. oder 6. Klasse gewesen sein. Jedenfalls zu meiner Zeit! Für den anonymen Schreiberling ist CO2 aber ein Giftstoff, auf den er gern verzichten würde! Nun gut, wenn du auf CO2 verzichten willst, willst du auch auf Pflanzenwachstum verzichten.
        Aber ich weiß ja, wieso du CO2 als Giftstoff bezeichnest. Weil ein paar politisch und ideologisch motivierte „Wissenschaftler“ vesuchen, uns weiszumachen, dass durch das Spurengas CO2 in 100 Jahren das gesamte Klima von Milliarden Jahren Erdgeschichte durcheinandergebracht wird. Und das bei einem Anstieg von 0,038 auf 0,04%. Leider handelt es sich dabei nur um eine Theorie, die bisher nirgends bewiesen werden konnte, allerdings durch die Natur selbst mehrfach widerlegt ist. Aber was so ein richtiger Ideologe ist, der lässt sich von der Realität nicht beeindrucken. Der liest nur Propaganda und glaubt an Parteiprogramme, die das Leben im Jahre 2050 festlegen wollen!
        Oh Mann… es ist schon erschreckend, welches Niveau hier geboten wird. Abzocke von armen Leuten mit dem zynischen Hinweis, in 20 Jahren wird alles besser, gepaart mit technischem Nullwissen!
        Armes Deutschland!

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        Peter Jensen sagte:

        Glaubst du eigentlich wirklich, dass man Windmühlen und PV-Anlagen nur einmal bauen muss? Sowas traue ich nicht mal dir zu! Naja, wobei…

        Nach 20 Jahren sind die Dinger Schrott. Und bis dahin musst du erstmal mehrere Millionen von diesen Anlagen hinstellen, um überhaupt auf einen Anteil von 50 oder 60% zu kommen. Und da hast du schon einen höheren Materialverbrauch als bei allen anderen Kraftwerken.

        Und ja, andere Kraftwerke brauchen dann Brennstoff. Aber Überraschung: da ist der Strompreis immer noch günstiger, inklusive Rückstellungen für Rückbau von AKW und Tagebauen.
        Warst du schon mal im Lausitzer Braunkohlerevier? Das ist heite ein Naherholungsgebiet für Hunderttausende Berliner, Brandenburger und Sachsen und ein beliebtes Urlaubsziel. Da gibt es Seen und Wälder, wo früher der Tagebau war.
        Ja, der Mensch verändert die Welt. Er greift in sie ein und baut sie um. Weil wir Energie brauchen. Ihr tut dasselbe mit euren sog. EE. Ihr greift auch in die Umwelt ein und verändert sie. Nur bekommen wir dafür lange nicht so viel Energie wie bei Kohle und Uran. Und einen Rückbau gibt es da auch nicht. Denn die Windparks müssen immer da stehen bleiben und erneuert werden. Ein tagebau wird wieder zugeschüttet und renaturiert. Windmühlen müssen in alle Ewigkeit da stehen bleiben. Und PV-Anlagen auch. Und wie gesagt, da fehlen noch mehrere Millionen Anlagen für euren grünen Traum!

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    Peter Jensen sagte:

    War heute wieder mit dem Auto unterwegs. 600 km quer durch Deutschland. Bin an etwa 10 Windparks vorbeigekommen. Mehr als die Hälfte der Windmühlen standen still. Das ist Verschwendung von Ressourcen, von der optischen Landschaftsverschandelung mal ganz abgesehen. Zwei „Solarparks“ hab ich auch gesehen. Da schien sogar die Sonne, während auf dem größten Teil der Strecke Wolken, Regen und Schnee waren. Und was war mit den PV-Anlagen? Zugeschneit! Oh Mann, da scheint im Winter schon mal schön die Sonne, und dann liegt Schnee auf den PV-Anlagen.
    Schaut euch einfach mal die jämmerliche Stromausbeute im Januar bisher an! Das ist eine Katastrophe! Damit wollt ihr Energieversorgung betreiben?
    Mir ist es scheißegal, was ihr auf euer Dach draufbaut oder ob ihr Windmühlen schön findet oder was auch immer! Aber eine Ideologie, die den Menschen in 50 Jahren eine heile Welt verspricht und dabei Ressourcen verschwendet und dabei auch den Armen im Land gnadenlos und skrupellos das Geld aus der Tasche zieht und Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet wegen zu hoher Energiekosten, das ist mir nicht egal! Seinen eigenen Strompreis auf Kosten aller verringern wollen ist asozial und nicht nachhaltig.
    In 20 Jahren sind die Anlagen Schrott und dann geht alles von vorne los. Wer bezahlt dann den Mist? Von allein rechnet sich das nicht, wenn man nur 1000 oder 2500 Stunden im Jahr produzieren kann. Im Schnitt! Nicht regelmäßig und verlässlich.
    Die nächsten Generationen der AKW werden weltweit entwickelt. Physikalisch inhärent sicher und mit minimalen Rückständen. Und was für euch heute „Atommüll“ ist, ist für diese neuen AKW der Rohstoff! Das ist die Zukunft. Ihr werdet es sehen!
    Ihr hüllt euch in ein grünes Mäntelchen und gebt den guten Weltverbesserer. Lächerlich! Es gibt 8 Mrd. Menschen und ihr denkt, mit ner PV-Anlage auf dem Dach rettet ihr die Welt! Ihr merkt gar nicht, wie sehr ihr unserem Land damit schadet!

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      Peters grünes Gewissen sagte:

      „Asozial“ – da spricht der Richtige! Ein paar Euro im Monat für eine saubere und zukunftssichere Energieversorgung nennst Du „Den Armen das Geld aus der Tasche ziehen“?

      Ich würde sagen, „Asozial“ ist es, vorne herum günstige Strompreise zu suggerieren, und dann hinten herum den Leuten das Geld versteckt aus den Taschen zu ziehen, indem man ihnen die Folgekosten für Endlagerung und Umweltschäden überlässt – und das nicht Jahre oder Jahrzehnte, sondern Jahrtausende in die Zukunft! DAS ist Asozial!

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        Peter Jensen sagte:

        Dein Märchen von den Folgekosten wird nicht wahrer durch ständiges Wiederholen. Wie mit den angeblichen Subventionen für AKWs.
        Aber nochmal für dich, ich bin da sehr geduldig:
        schau in die Bilanzen der AKW-Betreiber und ins Atom-Gesetz. Im Gesetz ist geregelt, wer die Lagerung und den Rückbau bezahlen muss und in den Bilanzen findest du dann Rückstellungen der AKW-Betreiber. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob du verstehst, was da steht. Ist eigentlich nicht schwer, aber auch andere einfache Sachverhalte haben deinen ohnehin nur gering vorhandenen Verstand schon erheblich überfordert.
        Was machen eigentlich deine 20-30 GW private PV-Anlagen? 🙂 Oder rechnest du noch um in GWh und TWh. Lass dir Zeit! Es soll ja richtig werden!

  9. Avatar
    Peter Jensen sagte:

    … und nach Prokon verteilt jetzt SolarWorld Briefkastenwerbung. Eine PV-Anlage 3 kWp für 6.000 und dazu einen 11 kWh-Speicher für 11.000

    Man soll damit seine Stromkosten halbieren können! 🙂 🙂 🙂

    Aber nur, wenn man nicht rechnen kann. Aber Rechnen gehört ja eh‘ nicht zu den Stärken der grünen Weltverbesserer.
    Und sicher werden sich wieder ein paar Ahnungslose finden, die auch dort Geld verbrennen! Und dann sind auch wieder die Medien Schuld und die bösen Energiekonzerne. Ich kann die Schlagzeilen schon sehen…

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    Isabell Reinemann sagte:

    Meine Güte Peter, deine Beiträge zu lesen ist echt anstrengend.
    Wohnst du in der Nähe eines Kohle- oder Atomkraftwerks? Ich hab lieber ein paar schöne Windräder in meiner Nachbarschaft als solche Dinger.
    Ich persönlich würde lieber meinen Strom selber erzeugen und verbrauchen und jeden Tag den Scheißkonzernen vor die Türe Kacken als immer weiter denen das Geld in den Rachen zu schieben.
    Energiewende muss sein, weil die Mehrheit der Deutschen das auch will. Es gibt genug Dokumentationen, in denen die Leute schon 3 mal in ihren Leben umziehen mussten, weil die Bagger von den Kohlewerken mal wieder vor der Tür standen. Und von dem Atommüll will ich erst gar nicht reden, den möchte ich auch nicht im Garten liegen haben.
    Aber die Energiewende muss bezahlbar sein und das für jeden. Der kleine Bürger kann irgend wann nicht mehr gemolken werden, da er nichts mehr hat. So liegt es an den Unternehmen die Anlagen so effizient zu machen wie es nur geht oder eben auch mal an der Politik, dafür haben wir sie ja schließlich gewählt, mal vernünftige Pläne zu erstellen, das auch die Konzerne mit hohen Energieverbrauch sich beteiligen müssen.
    Da man ja auch den Stromanbieter wechseln kann, sollte jeder Bürger selbst entscheiden, ob er Grüne Energie möchte oder Atom. Müssen nur die Preise für jeden angepasst werden, das die Atomis auch das Endlager mit ihren Strompreisen mit zahlen. Neuinstallation von einer PV Anlage in 20 Jahren übernehme ich gerne. Da gibt es neue Technologien die Effektiver sind und ich weiß das meine Kinder selbst entscheiden können, was sie bezahlen wollen und nicht über 1 Millionen Jahre binde an den Atommüll.

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      Peter Jensen sagte:

      Ja, liebe Isabell, die Wahrheit ist tatsächlich manchmal anstrengend.

      Auch von Dir kommt nichts fachliches, sondern nur grünes ideologisches Geschwafel. Du hast also schon Dokumentationen über Kohlebergbau gesehen. Auweia!
      Es gibt auch genügend Dokumentationen über Menschen, die vom Infraschall der Windräder krank geworden sind und gegen Windparks kämpfen. Und auch für Dich wiederhole ich es nochmal: Windmühlen und PV-Zellen wachsen nicht am Busch oder aus dem Boden! Die werden hergestellt. Industriell! Aus Beton, Stahl und Kunststoff! Kunststoff ist Erdöl! Und Beton und Stahl werden auch im Bergbau gewonnen. Auch dafür müssen Menschen umziehen! Für PV-Zellen braucht man Silizium. Für Windmühlen die sogenannten Seltenen Erden. Die werden zB in China unter katastrophalen Auswirkungen für die Umwelt abgebaut. Dort kümmert sich nämlich niemand um die Umwelt! Alles, was ihr den Kohle- und Gaskraftwerken vorwerft, gilt genauso für eure sog. EE! Je kWh haben die einen viel größeren Materialverbrauch! Vestehst Du das? Mehr Materialverbrauch für die gleiche Energiemenge! Und die kommt dann auch noch zufällig und ist teurer!
      Und was soll immer wieder das Argument mit dem Atommüll im Garten? Kein Mensch hat Atommüll im Garten. Und es leben Hunderttausende Menschen in der Umgebung von Kohle- und Atomkraftwerken. Einfach mal aufmerksam durchs Land fahren. Wenn Du das tust, dann wirst Du viel mehr Windmühlen und Solaranlagen sehen als Atom- oder Kohlekraftwerke! Aber die produzieren dafür nur einen Bruchteil der Energie.
      Unfassbar, wie 30 Jahre grüne Gehirnwäsche in Deutschland gewirkt haben. Im fast saubersten Land der Welt!!! Erst Waldsterben (das gar keins war), dann Pershing II (die uns den Frieden gesichert haben), dann Ozonloch (wir leben immer noch!!!) und nun eben Atomkraft und Klimawandel!
      Es stehen jeden Morgen immer noch ahnungslose Weltverbesserer auf, die das glauben! Davon leben die Grünen! Von nichts anderem! Von der Angst der Menschen!

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      • Avatar
        Peters grünes Gewissen sagte:

        Hallo Isabell,

        mach dir nichts draus. Peter kann nicht anders. Er sagt zwar, er hat mit der Energiewirtschaft nichts am Hut, aber an anderer Stelle bei den Klimawandel-Leugnern und EEG-Diskreditierern hat er sich bereits geoutet:
        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/spon-s-logbuch-der-bekloppten-und-bescheuerten/

        O-Ton Peter Jensen: „Ich habe ihnen schon mal gesagt, Herr Hader, dass sie es hier mit Fachleuten aus allen möglichen Gebieten zu tun haben. Ich persönlich bin demnächst wieder mit der Testierung der EEG-Mengen für 2013 bei deutschen Energieversorgern und Netzbetreibern befasst. Ich weiß also, wovon ich hier rede.“

        Es scheint sein Job zu sein, hier Tonnenweise Kommentare abzusetzen und jeden noch so absurden Sonderfall auszugraben, um den einen oder anderen unsicheren gegen die erneuerbaren aufzubringen. Blöd nur, dass es nicht nur Vollpfosten auf der Welt gibt und die meisten hier diesen Hintergrund erkennen.

        @Peter: Wie viel bekommst Du pro Kommentar?

      • Avatar
        Peter Jensen sagte:

        400 Euro pro Zeile bekomme ich. Mehr als du durch deine EEG-Förderung kriegst. Kannst ja mal zusammenrechnen. 🙂

        Im Ernst: es wird nicht besser mit deinem heiteren Beruferaten. Nun hast du schon so eine Steilvorlage von mir bekommen, was wohl mein Beruf sein könnte und du liegst immer noch daneben. Naja, ich nehm es dir nicht übel. Deine Unkenntnis in Sachen Energiewirtschaft und Ökonomie hast du ja schon bewiesen. Im System des EEG kennst du dich dann scheinbar auch nicht so aus. Wahrscheinlich kennst du nur die aktuellen Fördersätze, mit denen du allen anderen Bürgern und Unternehmen in Deutschland das Geld aus der Tasche ziehen kannst.
        Ich bin jedenfalls nicht abhängig von der Energiebranche. Mein Berufsfeld ist viel viel umfangreicher, als du dir wahrscheinlich überhaupt vorstellen kannst.
        Was sind eigentlich die absurden Sonderfälle, von denen du redest? Im deutschen Energiesystem sind die PV- und Windanlagen die absurden Sonderfälle.
        Und was Atomkraftwerke angeht, sind Fukushima und Tschernobyl die Sonderfälle. Und die kramst du hervor! Nicht ich.
        Nochmal zur Erinnerung: in Fukushima ist nicht ein Mensch durch Strahlung umgekommen. Statistisch signifikante Strahlenkrankheiten konnten bis zum heutigen Tag auch nicht festgestellt werden. Und das bei der nach Hiroshima und Nagasaki größten internationale Untersuchung von radioaktiver Belastung. Durchgeführt durch mehrere unabhängige internationale Organisationen. Aber diese Fakten interessieren euch Ideologen natürlich nicht.
        Der einzige richtig schlimme Unfall war Tschernobyl. Ein russischer Schrottreaktor in einer stalinistischen Diktatur, bei dem unter vorsätzlicher Missachtung aller Sicherheitsmaßnahmen der Ernstfall getestet wurde. Dass das schief gehen muss, ist ja klar. Das hat aber mit deutschen und anderen AKW so viel zu tun wie ein alter Lada mit einem Mercedes.
        Ihr seid es, die hier permanent absurde Sonderfälle zum generellen Problem machen. Nicht ich.

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        Isabell Reinemann sagte:

        […]Und es leben Hunderttausende Menschen in der Umgebung von Kohle- und Atomkraftwerken. […]

        Und warum leben die da? Weil dort meistens ihre Arbeitsplätze sind, so wie die Leute in der Nähe von Flughäfen wohnen, weil es dichter an der Arbeit ist und sich über den Lärm von den Flugzeugen beschweren. 😉

        Falls Ihr gerne wissen wollt wo es schon alles Kernschmelzen gab, kann ich euch Wiki empfehlen.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Kernschmelze
        Dort steht nicht nur Tschernobyl und Fukushima. Das die Leute nicht sofort Tot umfallen wenn sie zu lange der hohen Strahlung ausgesetzt sind, sollte jedem klar sein. Bei den Leuten die bei Tschernobyl aufräumen musste, lebt glaube noch einer und der wird wie alle anderen auch an Krebs sterben (leider finde ich die Quelle dazu nicht mehr). Die Forscher haben ja entdecke (was ich sehr interessant finde) das Mäuse die eine schnelleren Fortschritt bei den Generationen haben als wir, diese schon angepasster an die Strahlung sind und weniger an Krebs erkranken, was natürlich auf eine veränderung der Gene zurückzuführen ist.
        Aber die Dokumentationen zu Tschernobyl ist eher schlecht http://www.tschernobyl-info.de/folgen-und-auswirkungen-von-tschernobyl daher können wir ja gucken wie es in Japan in ein paar Jahren sein wird, obwohl ich auch da bezweifle, das wir wirkliche Zahlen sehen. Die Unterschlagen ja auch gerne lieber solche Sachen.
        Einer Gehirnwäsche wurde ich nicht unterzogen, ich bin schon groß und kann mich selber Informieren 🙂

        Das die Rohstoffe Endlich sind, sehe ich auch so. Da die Erde aber immer aktiver wird, habe ich lieber ein explodierende Windanlage durch ein Erdbeeben als ein Atomkraftwerk.

  11. Avatar
    Thomas Bitzenhofer sagte:

    Man sollte ein Peter Jensen Stiftung einrichten gegen erneuerbare Energien mit Sitz in Fukushima oder Tschernobyl.

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      Peters grünes Gewissen sagte:

      Hallo Thomas,

      bloß nicht – der freut sich noch drüber und glaubt eventuell noch, dass die Strahlung dort ihn sogar noch gesünder macht 😉

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      Peter Jensen sagte:

      Thomas Blitzenhofer… noch so ein Schreiberling, der sich für besonders witzig hält und außer dummen Sprüchen nichts bietet.
      In Tschernobyl existiert heute eines der artenreichsten Biotope Europas. Völlig ohne dreiköpfige Katzen und sechsfüßige Hunde oder Gänse mit 8 Augen. Du kannst sogar als Reporter oder Tourist in die sogenannte „Todeszone“ fahren. Genauso wie an den Eingang der Asse. Bis zum Tor runter kommt man da. Da veranstaltet das UBA Führungen. Man kann vom Gittertor die Fässer sehen, die angeblich so gefährlich sind.
      Ist euch Schwachköpfen eigentlich schon mal aufgefallen, dass Hiroshima und Nagasaki heute prosperierende japanische Metropolen mit gesunden Menschen sind. Das sind keine auf Jahrtausende unbewohnbaren atomar verseuchten Wüsten, wie uns die grünen Katastrophenapostel immer weismachen wollten. Und das nach dem größten radioaktiven Fallout der Geschichte. Dagegen waren Fukushima und Tschernobyl ne kleine Staubwolke.
      Einen Aufenthalt in deutschen Gebirgen oder in einigen Urlaubsorten in Brasilien oder Indien würde ich euch bei eurer Angst allerdings nicht empfehlen, denn die natürliche Hintergrundstrahlung ist dort höher als die zulässigen Grenzwerte im Arbeitsschutz. Ein Atlantikflug in die USA dürfte für euch da auch nicht mehr in Frage kommen.
      30 Jahre grüne Gehirnwäsche in Deutschland haben wirklich gut funktioniert. Und das Ausland amüsiert sich über die seltsamen Deutschen!

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  12. Avatar
    Peters grünes Gewissen sagte:

    Hallo allerseits,

    ist schon ganz großes Kino, wie sich Peter hier zum Ei macht, oder? 😛
    Peter glaubt echt, dass Kernkraft und Kohle die Welt retten 😉
    Naja, jedem sei seine eigene Meinung gegönnt – und ohne die Peters dieser Welt wüssten wir ja gar nicht, dass Atommüll und CO2 so superduper sind *lol*

    Wie findet ihr Peters Performance? Ich finde, er hat viele Punkte angeführt, die gegen die Erneuerbaren gerichtet waren. Aus meiner Sicht war aber noch nicht ein Punkt dabei, der auch auf den zweiten Blick bestand gehabt hat. Wie seht ihr das? Habt ihr schon einen konkreten Punkt entdeckt, der im Laufe der Diskussion nicht widerlegt wurde?

    Habt ihr vielleicht auch etwas, das ihr Peter mitteilen wollt? Immerhin ist das hier ein offener Blog und nicht nur Peters privater Kommunikationskanal…

    @SMA: Ich wünsche mir ein neues Feature in diesem wunderschönen Blog: Ein konfigurierbarer Filter. Wo man Jensen eingibt und dann für die Zukunft verschont bleibt 🙂 Bitte bitte tut mir den Gefallen 😉

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    • Christian Höhle
      Christian Höhle sagte:

      Hallo Peters grünes Gewissen,

      Ich habe auch schon versucht, Herrn Jensenzu überzeugen. Aus meiner Sicht ist da jede Diskussion vertane Zeit, da beide Positionen sehr fest verankert sind.

      Tatsächlich stört mich aber auch mehr und mehr der Tonfall, den Herr Jensen, aber auch Sie, in manchen Kommentaren an den Tag legen. Einen Filter einzubauen ist vermutlich mit viel Aufwand verbunden, da diese Funktion standardmäßig nicht vorgesehen ist.

      Ich werde aber mit meinen Kollegen einmal diskutieren ob wir generell diejenigen Kommentare löschen, die der Netikette in Bezug auf respektvollen Umgang miteinander widersprechen.

      Daher rufe ich noch einmal eindringlich dazu auf, sachlich zu bleiben und respektvoll miteinander umzugehen. Sonst müssen wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen und die entsprechenden Kommentare entfernen!

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

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    • Avatar
      Peter Jensen sagte:

      Anonymer Schreiberling, im Gegensatz zu anderen habe ich überhaupt nicht vor, die Welt zu retten. Weder mit Kohle, Atom oder Öl noch mit Wind und Sonne. Ich hab nur ne Meinung zu effektiver und bezahlbarer Energieversorgung. Und ich hab was gegen Weltverbesserungs-Ideologien und politische Parolen!
      Und die Sache sieht nicht so aus, dass ich was behaupte und du widerlegst es. Nein, es ist genau andersrum. Hier mal ein paar Beispiel von deinen Behauptungen und meinen Antworten:
      Atommüll-Lagerung unklar-falsch! Atomgesetz
      AKW-Rückbau unklar-falsch! Atomgesetz und HGB
      Giftstoffe aus AKW und Kohlekraftwerken-falsch! Wasserstoff und CO2
      Atomkraft unbeherrschbar-Falsch! Hunderte AKW weltweit mit Millionen Betriebsstunden unfallfrei, nur 3 große Unfälle, davon 2 ohne Tote und Folgeschäden (auf jeder Autobahn sterben mehr Menschen)
      AKW nicht versichert-Falsch! AKW völlig ausreichend versichert (darüber kann man ja streiten, je nachdem wie weit man sich mit seinen Schaenschätzungen aus dem Fenster lehnt)
      Wind und Sonne angeblich ökologisch-Falsch! höherer Ressourcenverbrauch je kWh, und zwar hier und heute und nicht erst in 50 Jahren, aber dann wahrscheinlich immer noch
      EEG angeblich sozial gerecht-Falsch! 40 Mio Haushalte und Millionen Unternehmen zahlen einigen Hunderttausend Privatleuten ihre PV-Anlage
      Sog. EE schaffen Arbeitsplätze-Falsch! Pleitewelle in Wind- und Solarbranche trotz Milliardensubventionen
      Angebliche Subventionen für AKW-Falsch! Subventionsberichte ALLER Bundesregierungen

      usw. und so fort… Ganz abgesehen von eklatanten Schwächen in den Grundlagen der Energiewirtschaft.
      Jedes Mal behauptest du etwas, ich widerlege dir das und du packst die nächste Behauptung auf den Tisch. Gern auch mit Wiederholungen, wie zB Subventionen oder Lagerproblem von Atommüll. Darauf hast du keine Antworten, sondern nur politische Klassnekampfparolen wie „böse Energiekonzerne“.
      So sieht’s aus!
      Aber für einen normalen Umgangston bin ich auch, Herr Höhle!

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    Der Andere Peter sagte:

    Ich habe noch nicht verstanden, was an Herrn Gabriels Kürzungsplänen problematisch ist. PV und Windkraft sind doch bereits wettbewerbsfähig, benötigen also keine Förderung mehr. Oder stimmt das nicht?

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    Bürger0815 sagte:

    @Der Andere Peter

    ganz einfach. Die Steuer auf Sonne und Wind, also natürliche Resourcen, ist die hauptsächliche, versteckte Gemeinheit.

    Wenn jemand OHNE das EEG in Anspruch zu nehmen, und OHNE das Stromnetz zu belasten seinen selbst produzierten Solarstrom / Windstrom selbst vor Ort direkt verbraucht ( zum Kühlen des REWE Marktes im Sommer beispielsweise mit einer 100kw PV Anlage), muss er zur Strafe EEG Umlage zahlen.

    Das ist nicht OK.

    Ist es ein Braunkohlebagger der den direkt vor Ort erzeugten Strom des Braunkohlekraftwerkes verbraucht, dann ist er von der EEG Umlage befreit.

    Das muss massiven Protest der deutschen Bevölkerung auslösen.

    Wenn nicht, dann kommt demnächst eine Energieeffizienzsteuer ( weniger Verbrauch = weniger Netzentgelte, das darf nicht sein ) und eine Fahrradbenutzungssteuer ( der Fahrradfahrer hat ja nicht getankt und Mineralölsteuer bezahlt und benutzt trotzdem die Straße !)

    usw. usw.

    Das Volk muss sich jetzt wehren !

    Gruß

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    • Avatar
      Peter Jensen sagte:

      Also erst mal waren auch die Grünen für eine Auflockerung des sog. Eigenstromprivilegs. Das ist keine Erfindung der neuen GroKo. Aber egal…

      Was wir jetzt erleben ist das Herumdoktorn an einem kranken System. Strom wird immer teurer. Die Politik sucht nun nach Wegen, die „Bemessungsgrundlage“ zu verbreitern, damit es für alle etwas billiger wird.
      Das Grundübel sind aber Zwangsabnahme und Zwangsvergütung nach EEG. Solange das nicht beseitigt wird, kann man daran drehen, wie man will. Die Gesamtkosten des Systems steigen weiter.
      Und wenn man erst mal so ein planwirtschaftliches System, das nur durch „Subventionen“ am Leben gehalten werden kann, geschaffen hat, dann kann man es auch nur durch weitere unsinnige Maßnahmen am Leben halten. Denn das jetzt die Belastung von Eigenproduzenten gefordert wird, ist wirklich absoluter Unsinn! BHKW und KWK waren wirklich sinnvolle Maßnahmen zur effizienten Energienutzung. Und wer seinen eigenen Strom produziert, belastet das Netz nicht. Darauf jetzt die EEG-Umlage zu erheben, ist purer politischer Aktionismus aus Angst vor dem Volkszorn wegen steigender Energiekosten.
      EEG abschaffen ist die einzige Lösung. Von mir aus dann 1 ct „Forschungsumlage“ auf jede kWh draufschlagen und dann kann munter Speichern oder sinnvollen Anwendungsgebieten auch für die sog. EE geforscht werden. Aber dann bitte auch bei Kohle, Gas und Uran, denn auch dort ist der technische Fortschritt noch lange nicht am Ende!

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      • Avatar
        Bürger0815 sagte:

        @Peter Jensen

        Absolute Zustimmung zu KWK und BHKW.

        Diese dezentralen Kleinkraftwerke sind mit Gabriels EEG2.0 Geschichte. Meines Erachtens eine Schweinerei, denn nur mit KWK und PV/Wind sind dezentrale Energie Strukturen und Autarkie sofort möglich.

        Ich persönlich denke auch an die Brennstoffzelle, z.B. von Viessmann oder Buderus für das EFH. Viessmann kommt im April damit raus. Völlig Wartungsfrei die ideale Ergänzung zur ganzjährigen Energieversorgung.

        Aber es ist nicht gewollt. Ich hoffe das war nur Verhandlungsmasse wie der Winddeckel.

        Gruß

    • Avatar
      Der Andere Peter sagte:

      @Bürger0815

      Eine Abgabe auf Eigenverbrauch ist für das Gelingen der Energiewende unerlässlich.

      Und zwar ohne Bagatellgrenze, die ein grosser Fehler ist und komplett entfallen sollte.
      Niemand, im besonderen nicht der Starke, soll sich beim Jahrhundertprojekt Energiewende aus der Gemeinschaft davonstehlen können.
      Zur Wahrung des sozialen Friedens, der Deutschland vor der Welt auszeichnet und auf den wir Bundesbürger zu recht stolz sein können.
      Eigentum verpflichtet!
      Ausnahmen sind nur in begründeten Fällen zum Wohle der Allgemeinheit zulässig (z. B. Arbeitsplatzerhalt), keinesfalls aber massenhaft.

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        Bürger0815 sagte:

        @Der Andere Peter

        Sie schreiben „Eine Abgabe auf Eigenverbrauch ist für das Gelingen der Energiewende unerlässlich.“

        Das sehe ich völlig anders. Es ist eine Enteignung.

        Damit würde auch Stromsparen unsozial sein. denn nicht jeder kann sich energieeffiziente Geräte kaufen. Und die Stromsparer zahlen ja WEIL SIE SPAREN weniger EEG Umlage. Das darf nicht sein ! Auch Sparen bei Heizkosten wäre unsozial, denn nicht jeder kann sich eine hochmoderne Wärmepumpe usw. kaufen.

        Selbst wohnen in eigenen 4 Wänden wäre ja unsozial, quasi ein „geldwerter Mietvorteil“. So ist es schon in der Schweiz.

        Es reicht. Ich beteilige mich gerne an der Energiewende indem ich KEINE EEG Vergütung für selbst verbrauchten Strom beziehe und bereits Umsatzsteuer und Einkommensteuer darauf zahle UND die Energiequelle aus versteuertem Einkommen selbst finanziere.

        Der Staat wird unersättlich, dem ist klar Widerstand zu leisten. Die Petition ist unterschrieben, es wird Demonstartionen geben.

        Ich und andere mündige Bürger lassen es sich nicht mehr gefallen. Demnächst kommt die Steuer auf eigene Tomaten oder die Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung ?

        Steuer auf Sonne und Wind ist eine bodenlose Frechheit. Wenn sie das unterstützen verstehe ich die Welt nicht mehr.

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        Der Andere Peter sagte:

        @bürger0815

        Ich verstehe Ihren Ärger, aber Ihr Vergleich mit dem Stromsparer trifft die Sache nicht ganz.
        Vergleichen Sie den Eigenverbraucher eher mit Demjenigen, der Alkohol für den Eigenverbrauch erzeugt. Der unterläuft die Alkoholsteuer, dDeshalb darf er das nur bis zu einer bestimmten Obergrenze tun, genau wie der Eigenstromnutzer.
        Angesichts der gewaltigen volkswirtschaftlichen Anstrengung, die die Energiewende darstellt,
        bevorzuge ich allerdings den Vergleich mit dem Dieselfahrer, der Heizöl in den Tank schüttet.
        Der darf das nicht, weil dem Staat sonst zuviele dringend benötigte Einnahmen entgingen,
        mit denen dieser viel Gutes tut. Hier ist das eben die Energiewende.

        Außerdem gilt doch gerade die Eigenstromumlage auch für den industriellen Verbraucher,
        das sollte doch geeignet sein, Ihren Unmut zu dämpfen.
        Wobei ich, wie gesagt, für die Streichung der Bagatellgrenze bin, denn die Verbilligung der PV-Module haben ja die Stromkunden (auch die sozial Schwachen!) mit der Zahlung EEG-Umlage finanziert, die bereits ein Viertel (!) des Endverbraucherpreises ausmacht.
        Da ist es nur gerecht, wenn der Eigennutzer sich nun an den Kosten beteiligt.
        Außerdem besteht ja kein Zwang zur Eigennutzung, er kann seinen Strom ja nach wie vor verkaufen, oder irre ich mich da?

        Bei Lichte betrachtet war eine Eigenverbrauchumlage übrigens schon früh abzusehen. Tatsächlich ist sie zwangsläufig und systemimmanent, d. h. im System angelegt, denn wie man es dreht und wendet: Die Energiewende muss bezahlt werden.
        Die Abgabe/Umlage muss in jedem Fall so bemessen sein, dass das Jahrhundertprojekt finanziert werden kann (EEG-bedingter Ausbau des Netzes, das allen Bürgern, ob Eigennutzer oder nicht, zur Verfügung stehen muss, sowie Bau der Gaskraftwerke und/oder Speicher).
        Dass das nicht mehr durch eine weitere Endpreiserhöhung geht, ist für Jeden leicht einzusehen.
        Durch Eigenverbrauch konterkarieren Sie also die Energiewende.

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        Der Andere Peter sagte:

        @Bürger0815
        Und ist es nicht so, dass die stark ansteigende EEG-Umlage durch einen zu rasanten Ausbau vor allem der PV verursacht wurde? Wenn dieser langsamer, wie geplant vonstatten gegangen wäre, würde die Umlage noch heute nicht mehr als die Trittinsche Eiskugel kosten, sagen jedenfalls Grüne und SPD. Genau die Verlangsamung des Ausbaus ist das Ziel der Eigenverbrauchsumlage, also passt es doch.
        Ausserdem wird woanders ja ebenfalls eine Umlage auf Eigenverbrauch erhoben, siehe Spanien.
        Dort soll diese sogar höher sein als der Netzstrompreis (Ob das stimmt, weiß ich nicht).
        Man könnte natürlich eine verbrauchsunabhängige Netznutzungsgebühr/Stromabgabe erheben.
        Beispiel Rundfunkgebühr, da ist es genauso. Hier zahlt Jeder, selbst der, der gar kein Empfangsgerät besitzt. Zum Wohle der Allgemeinheit und der Demokratie (Jörg Schönenborn).
        Das würde dann aber wieder den Stromsparanreiz vermindern und ist nicht im Sinne des EEG, denn Energieeinsparung ist unverzichtbarer Teil der Grossen Transformation.
        Zudem wäre es auch unsozial, weil, wie gesagt, der Strompreis schon an der Schmerzgrenze ist und eine weitere vor allem die sozial Schwachen träfe. Das kann niemand gutheissen.
        Was wir nun erleben, ist die Konsequenz des Bürgerwillens, der nun einmal lautet, Kern- und Kohlekraftwerke mit PV und WKA zu ersetzen.
        Sehen Sie, mir hat einmal ein Bekannter (promovierter Chemiker) gesagt, er wisse auch nicht genau, ob und wie das mit Wind und Sonne funktioniert, er verstehe nicht genug davon. Müsse er aber auch nicht, denn für die Lösung der Probleme seien die Fachleute zuständig; Er wolle nun einmal keine Kernkraft und sei deshalb für die Energiewende, Punkt.

        Ihre Befürchtung der Tomatensteuer ist unbegründet, denn Tomateneigenanbau ist im Gegensatz zur Energiewende kein gesamtgesellschaftliches Projekt.

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        Peter Jensen sagte:

        Zitat „Der andere Peter“:

        „Durch Eigenverbrauch konterkarieren Sie also die Energiewende.“

        Na jetzt wird es interessant! Lese ich nicht überall, dass die Energiewende den einzelnen unabhängig machen soll von den bösen Konzernen? Und nun ist der, der sich unabhängig macht, selbst der Böse!

        Weiter mit Zitaten:
        „Sehen Sie, mir hat einmal ein Bekannter (promovierter Chemiker) gesagt, er wisse auch nicht genau, ob und wie das mit Wind und Sonne funktioniert, er verstehe nicht genug davon. Müsse er aber auch nicht, denn für die Lösung der Probleme seien die Fachleute zuständig; Er wolle nun einmal keine Kernkraft und sei deshalb für die Energiewende, Punkt.“

        Genau, so einfach kann die Welt sein, wenn man das Denken anderen überlässt. Hätte sich der promovierte Chemiker mal etwas damit befasst, dann hätte er schnell bemerkt, dass die sogenannten Fachleute gar keine Ahnung haben, jedenfalls was die Politiker betrifft. Und diejenigen, die Ahnung von der Materie haben, sehen die großen Cancen, mit Solar und Wind Geld zu machen! Und damit verkommt das ach so wohlmeinende Gemeinschaftsprojekt „Energiewende“ schlicht zum Objekt menschlicher Gier! Natürlich schön verpackt in einem grünen Mantel. Den Beweis hat euer eifriger Energieblogger hier im neuesten Beitrag geliefert.

        Diese Heuchelei ist echt nicht mehr auszuhalten!!!

      • Avatar
        Der Andere Peter sagte:

        @Peter Jensen

        „Na jetzt wird es interessant! Lese ich nicht überall, dass die Energiewende den einzelnen unabhängig machen soll von den bösen Konzernen? Und nun ist der, der sich unabhängig macht, selbst der Böse!“

        Hups, da habe ich doch im Eifer das Wörtchen *abgabefrei* vergessen!
        Selbstverständlich steht nicht der Eigenverbrauch als solcher der Energiewende entgegen;
        Der ist ja integraler Bestandteil des Konzepts. Nur kann er natürlich nicht abgabefrei sein, was Fell, Scheer & Co. allerdings – wohlweislich – verschwiegen haben, und auch Trittin mit seiner Eiskugel hat selbstverständlich keinen Grund gesehen, das an die grosse Glocke zu hängen.

        Wenn Bürger0815 über Enteignung klagt, hält sich mein Mitleid jedenfalls in engen Grenzen.
        Erstens greift die Umlage erst ab >10kW, und zweitens kann er seinen Strom nach wie vor verkaufen,
        wenn er ihn nicht selbst verbrauchen will. Macht er immer noch nen guten Schnitt, den der Mieter, Hartzer oder Geringverdiener in der Platte ihm mitfinanziert. DER wird seit Jahren enteignet (EEG-Umlage = 25 % Endstrompreis), aber das scheint Bürger0815 nicht zu scheren.

  15. Avatar
    Thomas Bitzenhofer sagte:

    ja ich muss immer mehr glauben dass die grossen Energiekonzerne die beste Lobbyarbeit machen und die Politiker wie Marionetten steuern. Am Ende glauben noch einige dass die Strahlung eines AKWs gesund, die Aufwärmung der Flüsse für die Fische und das Klima ideal sei und die Erneuerbaren die Erde ausbeuten. Wie muss sich ein Betroffener aus Tschernobyl oder Funkoshima fühlen der an Krebs erkrankt ist und nie wieder in sein Haus zurückkehren kann. Da klingt manch ein Beitrag oberhalb in diesem Blog wie Hohn. Stelle man sich dagegen vor ein Manager eines Energiekonzerns müsste wegen niedrigerer Gewinne seines Unternehmens einen kleineren Geschäftswagen fahren oder gar seine Mittelmeeryacht aufgeben (wie furchtbar..). Er wird lange jegliches Unrecht hinnehmen bevor er was abgibt. Leider scheint dies „menschlich“ zu sein, das ist eines der Probleme bei der Sache. Ich glaube da ist bei einigen machtsrebenden Politikern ein Realitätsverslust zu verzeichnen, das kann u.U. katastopal enden, hoffen wir die bekommen noch die Kurve und es sind ein paar „gute“ dabei die hier einlenken.

    Antworten
    • Avatar
      Peter Jensen sagte:

      Eine ideologische Phrase jagd die nächste… böse Strahlung, böse Erderwärmung, böse Konzerne, böse Manager… ein Glück, dass wir „gute“ wie dich haben, die uns mit einfachen Worten die Welt erklären… 🙂

      Also ganz ehrlich, mir wären solche Plattheiten peinlich. Wie alt bist du eigentlich?

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      • Avatar
        Thomas Bitzenhofer sagte:

        lass doch die Beleidigungen einfach sein auch wenn Du manche Argumentationen moeglicherweise nicht magst. Manche Dinge sind halt einfach auf den Punkt zu bringen. Schade dass Du so empfindest bzw. für manches eher nichts empfinden kannst.

      • Avatar
        Der Andere Peter sagte:

        @Thomas Bitzenhofer

        „Schade dass Du so empfindest bzw. für manches eher nichts empfinden kannst.“

        Empfinden mag durchaus schön, befriedigend und für Manchen sogar sinnstiftend sein.
        Ich frage mich allerdings, was es in der Energiepolitik zu suchen hat.

      • Avatar
        Peter Jensen sagte:

        Manche Dinge sind auf den Punkt zu bringen, Du sagst es. Das habe ich getan, indem ich „böse Strahlen“, „böse Energiekonzerne“, „böse Erderwärmung“ als ideologische Phrasen bezeichne. Damit habe ich es auf den Punkt gebracht. Wenn Du Dich dadurch beleidigt fühlst, kann ich es nicht ändern. Ich könnte mich auch beleidigt fühlen, wenn Du mir menschliches Empfinden absprichst. Tu ich aber nicht. Denn die Menschen, die mich kennen, wissen es besser. Und ich auch. Du gehörst aber nicht dazu.
        Und wie derandere Peter völlig richtig sagt: was haben Empfindungen in der Energiepolitik zu suchen?

        Energiepolitik hat eine einzige Aufgabe: sicherstellen, dass zu jeder Zeit an jedem Ort genau die Energie zur Verfügung steht, die gerade benötigt wird. Und zwar preiswert! Und da sind nüchterne Fakten gefragt.
        Energiepolitik hat nicht die Aufgabe, die Welt zu retten und sich über gierige Manager aufzuregen. Die gibt es nämlich auch bei Solarworld und Prokon!
        Empfinden kannst Du ausgiebig im Privatleben bei Frau oder Mann/Freundin oder Freund (da muss man ja heutzutage in den politisch korrekten Zeiten extra drauf hinweisen).

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      Der Andere Peter sagte:

      @Peter Jensen

      „Energiepolitik hat nicht die Aufgabe, die Welt zu retten und sich über gierige Manager aufzuregen. Die gibt es nämlich auch bei Solarworld und Prokon!“

      Das kann nicht sein, das weise ich entschieden, betroffen und auch ein Stück weit traurig zurück!
      Asbecks Schlösser (im Grunde eher Schlösschen, bessere Gartenlauben) und Sportwagen (hat der eigentlich auch eine Mittelmeeryacht?) sind verdienter Lohn für gute Taten. Schliesslich hat er dafür gesorgt, dass die Sonne keine Rechnung schickt. Und Rodbertus hat den Banken (!) die Stirn geboten mit seinen 8, später 6 %.

      Dass Asbeck eine Lichtgestalt ist, bestätigt auch DIE ZEIT:
      „Asbeck nutzte seine guten Kontakte, vor allem zur FDP. Auch das stößt in der Ökoszene, in der viele die Liberalen als Verhinderer der Energiewende beschimpfen, bitter auf. Asbeck richtete der FDP ein Spendendinner aus, lud Guido Westerwelle, Otto Graf Lambsdorff und 280 weitere Gäste zu Wein und Wildschwein nach Bonn. Besonders mit Westerwelle ist Asbeck gut befreundet. Die FDP wetterte öffentlich gegen die Förderung des Ökostroms. Aber der umweltpolitische Sprecher der Partei, Michael Kauch, sagte noch 2011 vor Solarlobbyisten: „Ohne die FDP-Bundestagsfraktion hätten Sie längst einen festen Deckel im EEG.“ In der Szene raunt man, dass man das vor allem Asbeck zu verdanken habe. Das mit der FDP ist jetzt vorbei, und Asbeck hofft auf Schwarz-Grün. „Ich mag Peter Altmaier“, sagt er.“

      http://www.zeit.de/2013/41/solarworld-frank-asbeck/seite-2

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  16. Avatar
    Thomas Bitzenhofer sagte:

    Peter: höchste Zeit dieses Peter-Peter Gedönse zu verlassen. Mach dir ein paar neue User und rede mit Dir selbst. Im Bedarfsfall kannst Du noch an Gabriels Bürgertelefon Deinen Mitteilungsdrang ausleben oder mach mal Urlaub …. Wenn Du am Ende glaubst dass Du besonders helle bist ist mir das auch egal.

    Antworten
    • Avatar
      Der Andere Peter sagte:

      @Thomas Bitzenhofer

      Thomas, Du musst jetzt nicht einschnappen.
      Du bist ein guter Mensch und willst nur das Beste für uns Alle, das glaube ich Dir ja.
      Ich kenne grüne Parteimitglieder, die ebenfalls herzensgute Menschen sind, alle sehr sympathisch,
      aber leider mit einem schwierigen Verhältnis zur Realität und einem gefestigten manichäischen Weltbild.
      Hier die ökologisch sauberen Guten, dort die gierigen, ausbeuterischen, kurz: bösen Atom-und Kohle-Umweltsäue.
      Die Wirklichkeit ist leider nicht so einfach (was vorne sauber aussieht, kann hinten ziemlich dreckig sein
      und umgekehrt), Schweinepriester gibt’s auf beiden Seiten (Es gibt sogar Schweinepriester, die die Wahrheit sagen.).
      Versuche einfach, in den Kategorien Wahrheit und Unwahrheit zu denken statt in jenen von Gut und Böse,
      und informiere Dich vielfältig und bilde Dich naturwissenschaftlich. Das hilft.

      Antworten
  17. Avatar
    Thomas Bitzenhofer sagte:

    Eigentlich gehts hier aber um die Politik Gabriels und ich sehe die halt überwiegend in einfacher Lobbydienerschaft begründet.

    Mit mehr naturwissenschaflichem Wissen wird sich daran leider auch nix ändern. Die Risiken nicht erneuerbarer Energiegewinnung insbesondere AKW und Kohle sind und bleiben höher, alles andere sehe ich als Unsinn an. Das ist nicht mit Grüner Parteizugehörigkeit verbunden. Das man manche Risiken derzeit hinnehmen muss ist klar und dass die Erneuerbaren Stand heute nicht auf wunderbare Weise allen Energiebedarf decken können ist ebenso klar, mann sollte allerdings dem Bestreben dieses Risiko zu minimieren und Erneuerbare weiterzuentwickeln nichts entgegensetzen schon gar nicht rein wirtschaftliche Interessen wem immer die auch dienen, das sind i.d.R. keine Verbrecher, Säue oder Schweinepriester (und die gibts zum Glück doch eher selten, natürlich unabhängig von allem über alle Parteien hinweg selbst in der Kirche). Ich möchte hier trotzdem nicht einfach weiter diskutieren so lange ich Zweifel habe, dass hier nicht jemand einfach nur eine sachliche Diskussion behindern will. Ich respektiere gern andere Meinungen aber hier will glaub ich jemand andere „verarschen“ und hält sich für besonders schlau. Das sehe ich im Moment so und ob der andere Peter wirklich ein anderer ist weiss ich nicht so genau.

    Antworten
  18. Avatar
    Peter Jensen sagte:

    Oh, da ist jemand überrascht, dass die Politik von Lobbyisten beeinflusst wird. Und das nach der größten Lobbyaktion der deutschen Politik (die grüne Lobby hat sich quasi mit dem EEG ihr eigenes Gesetz geschrieben).
    Verbände von Solar- und Windenergie, BUND, NABU, Agora, Greenpeace, Friends of the earth usw… die Liste ist noch lange nicht zuende. Da geht’s um Hunderte Millionen Dollar und Euro an Spenden jedes Jahr. Und ihr regt euch über Lobbyismus auf? Lächerlicher geht’s nicht mehr!
    Und was die Risiken angeht: wahrscheinlich sind bei der Installation von Windmühlen und Solaranlagen schon mehr Bauarbeiter verunglückt, als in 60 Jahren Nutzung von Kernenergie in Deutschland.
    Und wenn du ne Meinung hast, dann ist das Diskussion. Wenn ich ne Meinung hab, will ich jemanden verarschen. Alles klar!

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