Energieblogger zu Gast bei SMA: Gemeinsam für die Energiewende

Dieser Artikel erschien 2013. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

Am Dienstag trafen sich die deutschen Energieblogger in der Solar Academy bei SMA zum 1. Energiebloggertag. Eine tolle Möglichkeit sich zu vernetzen und über die aktuellen Entwicklungen in der Branche zu diskutieren. Nach dem Bloggertreffen auf der Intersolar 2012 und auf dem Barcamp Renewables war dies ein weiterer wichtiger Schritt für die Energieblogger-Community um weiter zusammenzuwachsen.

Pierre-Pascal Urbon beim Vortrag vor den Energiebloggern

Pierre-Pascal Urbon beim Vortrag vor den Energiebloggern

Fachlicher Austausch mit CEO und SMA Experten

SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon begrüßte die Energieblogger persönlich und nahm sich Zeit um sich mit ihnen über die Anforderungen der zukünftigen Energieversorgung und die Rolle SMAs auszutauschen.

Auch in den Fachvorträgen und Diskussion mit den Corporate Bloggern Felix Kever (Senior Expert Technology Communication) und Christian Höhle (Entwicklungsingenieur Kommunikationstechnologie) zur Technologie der Zukunft wurde immer wieder deutlich, dass neben Batteriespeichern das Thema Eigenverbrauch auf großes Interesse stieß. Die Energieblogger, allesamt tief im Thema, diskutierten wie man den Bürgern, der tragenden Säule der Energiewende, die Vorteile dieser Technologien deutlich machen könnte und vor welchen technischen Herausforderungen die Komponentenhersteller stehen.

 

Gute Stimmung beim SMA Bloggertag

Gute Stimmung beim SMA Bloggertag

Das SMA Testzentrum: Ein Blick hinter die Kulissen des Weltmarktführers

Nach dem gemeinsamen Mittagessen warfen die Energieblogger einen Blick hinter die Kulissen des Weltmarktführers. So konnten sie exklusive Einblicke in die Testzentren der SMA bekommen, den „Folterkammern für Wechselrichter“, wie Michael Ziegler vom Photovoltaik-Guide später schrieb. Dort werden die Wechselrichter unter extremen Klima- und Stresssituationen getestet, um später auf der ganzen Welt mit den unterschiedlichen Netzanforderungen und äußeren Gegebenheiten klar zu kommen.

 

Gemeinsame Projekte für die dezentrale Energieversorgung der Zukunft

Am Nachmittag wurden die nächsten gemeinsamen Projekte geplant. So stand im Fokus wie wir es schaffen, die Erneuerbaren Energien ins richtige Licht zu rücken und die Menschen so von den Vorteilen zu überzeugen. „Nur wenn wir zusammenarbeiten und unsere Stimme bündeln, können wir die Bevölkerung überzeugen und den Kampf für die Energiewende gewinnen“ so das Fazit von Andreas Kühl von energynet.de. Die Ansätze für gemeinsame Projekte gilt es jetzt nach dem Treffen weiter voranzutreiben um die Energiewende vor der Bundestagswahl positiv zu besetzen.

 

SMAler und Energieblogger im Gespräch

SMAler und Energieblogger im Gespräch

Face-to-face: die Menschen hinter den Blogs kennenlernen

Fazit: während des gesamten Events war ein Gemeinschaftsgefühl spürbar, was bestätigte, dass eine persönliche Beziehung noch wertvoller ist als der Austausch in diversen sozialen Netzwerken wie Blogs oder auf Twitter. So war es toll, neben den bekannten Gesichtern auch neue Energieblogger zu begrüßen, die man bisher oft nur von ihren Tweets und Blog-Beiträgen kannte. Die Energieblogger-Community wächst weiter zusammen und wird bis zum nächsten Bloggertreffen auf der Intersolar im Juni in München die gemeinsamen Projekte weiter vorantreiben.

 

Weitere Beiträge über den Bloggertag

 

3 Kommentare
  1. Avatar
    Martha sagte:

    Starke Sache! Vielleicht bekommt die Energiewende dadurch zusätzlichen Schwung. Gemeinsam zu kämpfen ist viel einfacher und durchschlagskräftiger als sich alleine gegen die starke Lobby behaupten zu wollen. Viel Glück allen Energiebloggern!

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  2. Avatar
    Josef Simon sagte:

    Informationen sind wichtig Gedankenaustausch bedeutet Weiterentwicklung!
    Die Blogger helfen hier bei der Umsetzung der Energiewende, wenn dann geht es nur Gemeinsam!

    Mit sonnigen Grüßen aus Bayern / Ffb Solarstrom Simom

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  3. Avatar
    Wasi sagte:

    Letzte Zeit hat sich beim Thema Energiewende viel getan und trotzdem bleibt die Umsetzung der Energiewende weit hinter den Zielen der Bundesregierung. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Energiewende-Index der Unternehmensberatung McKinsey. Im vergangenen Quartal zeigt der Index zum dritten Mal in Folge eine Verschlechterung, inzwischen gilt es bei 10 der 15 Energiewende-Ziele als „unrealistisch“, dass diese planmäßig erreicht werden. (Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/ziele-der-energiewende-in-weiter-ferne/ )
    Die Energiewende ist ein langjähriger Prozess. Die Regierung setzt hier zu hohe Ziele, die nicht erreicht werden können. Das große Problem ist nur, dass zu hoch angesetzte Ziele nicht motivieren sonder eher demotivieren.

    Gruß,
    W.

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