Der neue Sunny Boy Smart Energy im Praxistest

Dieser Artikel erschien 2014. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

Sunny Boy Smart Energy im Praxistest

Als SMA Mitarbeiter hatte ich die Gelegenheit den neuen Sunny Boy Smart Energy in der Testphase kennenzulernen. Da sich viele von euch fragen, was eine Investition in einen Wechselrichter mit Batterie bringt, werde ich versuchen euch anhand meiner Erfahrung ein paar Entscheidungsfragen zu nehmen.

Ich verwende zurzeit einen Sunny Boy 3600SE-10 mit einer 2 kWh Batterie ohne Sunny Home Manager über WebConnect. Meine Solarleistung beträgt 4,75 kWp. Ich bekomme für jede eingespeiste kWh 17,9 Cent. Seit zwei Monaten betreibe ich den Batteriewechselrichter in meiner Anlage. Hier also meine Erfahrungen:

 

Installation

Der Sunny Boy Smart Energy ist wirklich sehr einfach zu installieren: Die Wandhalterung nach Montageanweisung anschrauben, Wechselrichter aufhängen, Batterie auf Wandhalterung hängen und abschließend die Kabel von Batterie sowie Wechselrichter anschließen. Zwingend notwendig für den Betrieb ist natürlich das SMA Energy Meter, da sonst der Wechselrichter nicht richtig regeln kann. Vom Energy Meter bekommt der Wechselrichter die aktuellen Messdaten über Strombezug und Einspeisung.

Einschalten und im Portal registrieren. Fertig!

 

Abb. 1: Live-Anzeige der wichtigsten Betriebsdaten im Sunny Portal

Abb. 1: Live-Anzeige der wichtigsten Betriebsdaten im Sunny Portal

 

Die Batterie ist im Auslieferzustand mit ~ 25% geladen.

In unseren 3 Personenhaushalt verbrauchen wir im Jahr ~ 2800kWh. Jedoch muss jeder selbst für sich den Wert ausrechnen, da dies für meinen Haushalt gilt. Das macht einen gemittelten Verbrauch von 7,7 kWh pro Tag. Ich zeige erst mal an den einfachen Tagen, wie der Wechselrichter arbeitet und was der Batteriewechselrichter bringt.

 

Der Sonnentag (10.03.2014):

Meine Frau und ich arbeiten beide und somit fällt tagsüber wenig Stromverbrauch an. Sobald die Sonne am Horizont sichtbar wird, erzeugt meine Anlage Strom für den Direktverbrauch. Sobald die Energie größer als mein Verbrauch ist, lädt der Wechselrichter die Energie in die Batterie. Hier erkennt er jedoch aus seinen Erfahrungen, dass der Tag sonnig wird und wenig Stromverbrauch tagsüber benötigt wird und stoppt den Ladevorgang für die reine Einspeisung ins öffentliche Netz. Erst gegen Mittag lädt er die Batterie voll. Nachmittags, wenn die PV-Energie weniger wird, schaltet dann die Batterie wieder im Entlademodus hinzu, wenn der Verbrauch größer wird als die PV-Energie.

 

Abb. 2: Zwischenspeicherung der Mittagsspitze an einem ausgesprochenen Sonnentag

Abb. 2: Zwischenspeicherung der Mittagsspitze an einem ausgesprochenen Sonnentag

 

Wir haben somit bis 24 Uhr unsere Energie aus der Batterie bezogen. Der Tag war so ertragreich, dass wir 70 % unseres Stromverbrauchs aus der Solaranlage speisen konnten. Von unserem 5,5 kWh Verbrauch haben wir 1,85 kWh direkt und 1,89 kWh über die Batterie verbraucht.

Da nun aber im Frühjahr nicht jeder Tag ein Sonnentag ist, möchte ich nun auch den klassischen Wolkentag zeigen, da hier viele wegen der kleinen Batterie skeptisch sind.

 

Der Wolkentag (03.03.2014):

Wir stehen auf und kochen Wasser, machen das Licht an und frühstücken. Hier ist natürlich der Bezug vom EVU nötig, da die PV-Anlage zu dieser Jahreszeit morgens noch nicht genug Energie liefern kann.

Wir sind wieder arbeiten gegangen während der Wechselrichter auf Basis der Zählerdaten bei den ersten Sonnenstrahlen analysiert, ob er die Batterie laden kann oder nicht. Die überschüssige Energie wird nun in die Batterie geladen, nur ein geringer Rest wird eingespeist. Mit seiner Erzeugungs- und Verbrauchsprognose könnte der Sunny Home Manager den Ladevorgang des Wechselrichters noch zusätzlich verbessern, aber an diesem Tag funktioniert es auch so ziemlich gut. Nachmittags, nach der Arbeit, kochen wir und verbrauchen, wie jeder Haushalt Strom für Licht, Wasser und Elektrogeräte. Der Wechselrichter schaltet die Batterie hinzu, sobald die Erzeugung der PV-Anlage nicht mehr reicht. Somit hatten wir bis 20 Uhr noch Strom aus der Batterie, obwohl die Sonne schon um 17:30 Uhr untergegangen ist. Von meinen 6,8 kWh Tagesverbrauch habe ich 1,4 kWh direkt verbraucht und 2 kWh über die Batterie bezogen. Somit sind 51 % meines Tagesverbrauchs aus der PV-Anlage gekommen.

 

Abb. 3: Eigenverbrauchsoptimierung an einem bewölkten Tag

Abb. 3: Eigenverbrauchsoptimierung an einem bewölkten Tag

 

Autarkie

Ziel des Systems ist es, den elektrischen Energiebedarf des Haushalts möglichst mit günstigem und vor Ort produzierten Solarstrom zu decken. Mit dem Sunny Boy Smart Energy klappt das erstaunlich gut: Schon Ende März hatte ich eine tägliche Autarkiequote von 70% – 90%.

 

 

An trüben Novembertagen oder wenn Schnee auf den Modulen liegt, kann natürlich so gut wie kein Strom erzeugt werden. Jedoch kann im Sommer mit Hilfe der Batterie an vielen Tagen eine 100 % Eigenversorgung erfolgen – und das wird sich in den kommenden Jahren zunehmend bezahlt machen.

Ich hatte letztes Jahr mit meiner PV-Anlage ohne Batterie Einnahmen von 860€ durch den Eigenverbrauchsvorteil und die Einspeisungsvergütung. Wenn ich nun die Monate Februar & März mit der jetzigen Konfiguration inkl. Batterie vergleiche, ergibt sich folgende Situation, wenn die Strompreissteigerung zum Jahreswechsel nicht berücksichtigt wird:

 

 

Diese Werte sind direkt vom Stromzähler abgelesen und in meine Excel-Tabelle eingetragen worden. Für nähere Infos bitte an mich wenden.

Wenn man nun kommende Tarifwerte für Stromkosten (hier 30 Cent / kWh) und Vergütung (10 Cent / kWh) verwendet, werden die Vorteile des Batteriewechselrichters gegenüber konventionellen Wechselrichtern klar deutlich:

 

 

Fazit

Es ist gut zu erkennen, dass durch die Batterie meine Stromnebenkosten weiter reduziert werden. Einen signifikanten Vorteil wird der Wechselrichter haben, wenn die Vergütung weiter sinkt und die Stromkosten weiter steigen.

Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick in den Smart Energy Wechselrichter für eigene Investitionsentscheidungen geholfen.

 

Weitere Infos

Systemlösungsseite auf SMA.de

Pressemitteilung zum Lieferstart des Sunny Boy Smart Energy

 

sma-sunny-blog_artikelende-banner-batteriespeicher_de

 

86 Kommentare
  1. Jürgen Sapara sagte:

    Hallo,
    ich kann Armin nur beipflichten! Habe selber auch einen SB3600SE mit 2kWh Batterie, Solarleistung 3,3 kWp. Meine Erfahrungen sind ähnlich, ich komme ebenfalls auf Autarkiequoten um die 70 %.
    Hab einen „Großverbraucher“, eine Sole-Wärmepumpe. Und die mit Solarstrom zu betreiben, keine(!) Emissionen zu erzeugen, das gibt mir & meiner Familie ein richtig gutes Gefühl!
    Eine tolle Sache, abends im Portal zu sehen, was so „strommäßig“ im Haus über den Tag los war und wie lange die Batterie abends noch das Haus versorgt!!!
    Eigenverbrauch mit Zwischenspeicherung ist eine super Sache 🙂
    VG Jürgen

    Antworten
    • Jürgen Sapara sagte:

      Korrektur: es ist die Eigenverbrauchsquote, nicht die Autarkiequote.
      Details gibts im Sunny Portal, freigegebene Anlagen, “ PV Sapara_Schwalm“
      VG Jürgen

      Antworten
      • Andreas Völkel sagte:

        Leider konnte ich auf Jürgen Saparas Post hier nicht direkt antworten – warum nicht? …

        @Jürgen: Gibt es in Deinem Portal auch Darstellungen mit Verbrauch/Entladung/Ladung/Einspeisung?
        Wenn Du davon was freischalten könntest wäre das ganz toll.

  2. Martin Stühler sagte:

    Bin begeistert wie man doch weiteren Einsparungen realisieren kann. Aber kann mir einer sagen, wie bzw. wo man den Sunny Boy smart energie beziehen kann?

    MfG
    Martin

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hi Martin,
      vielen Dank für dein Interesse. Bitte bis morgen gedulden, dann findest du hier im Beitrag und auf unserer Website nähere Infos.
      Beste Grüße
      Leonie

      Antworten
      • Martin Stühler sagte:

        Hi Leonie,

        vielen Dank für die schnelle Info. Habe soweit alles gefunden. Leider bin ich etwas von dem Preis enttäuscht.
        Wenn ich den SB3600SE bei mir einsetzen würde und den mit besten Voraussetzungen ausgehen würde, wären dieser erst nach ca. 35 Jahren bezahlt. Ich denke so lange wird die Batterie nicht halten und eine Investition ist zu diesem Preis nicht sinnvoll.

        Hoffe doch sehr, dass sich daran noch etwas Ändert wird. Denn dies ist der richtige Weg…

        MfG
        Martin

  3. Kramer sagte:

    Fazit der gesammten Tabellenausführung
    Eine Milchmädchenrechnung die nicht aufgeht, Sand in die Augenstreut, und durch die hohen Anschaffungskosten zu einem Eurograb wird.
    Der Weg mag richtig sein, aber um einige Jahre zu früh angezeigt, da die Batterien eine höchste Lebensdauer von ca 6 Jahren haben .

    Antworten
    • Christian Höhle
      Christian Höhle sagte:

      Hallo Kramer,

      Die Batterien haben eine Garantie von 7 Jahren. Das bedeutet, nach 7 Jahren stehen noch 80% der 2kWh zur Verfügung, sonst kann die Batterie getauscht werden. Das bedeutet auch, dass die Batterie oft deutlich über die 7 Jahre hinaus genutzt werden kann.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten
  4. Klaus Schulz sagte:

    Liebes SMA-Team – Natuerlich ist das der richtige Weg. Aber immer noch eine starre Loesung. Warum ueberlaesst man den 1,4 Millionen Besitzern von Bestandsanlagen ihr Energiemanagement nicht selber? Ob Elektro-Auto oder sonstige vorhandene Speicherloesungen ! Ein intelligenter – flexibler Energie-Manager muss her (eg. Kaco-Gridsave-eco). Und vielleicht sagt ihr mal ein paar Worte zu dem Preis von ueber 6.000 Euro ?? Ich kann rechnen wie ich will, aber mit der Summe der verbauten Komponenten komme ich nicht auf die Haelfte des Preises?! MfG Klaus Schulz

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Premiere!
      Das ist wohl das erste Mal hier, dass ich was zugunsten von SMA schreibe. Aber wo Sachverstand gebraucht wird, helfe ich eben gern! 🙂
      Werter Herr Klaus Schulz, der Verkaufspreis eines Produktes ist nicht nur die Summe der Einzelkomponenten.
      SMA zahlt seinen Mitarbeitern (hoffentlich) gute Löhne, muss evtl. Mieten zahlen, Strom, Gas usw… Dieser Smart Boy oder wie das Ding heißt, hat sicher auch ein paar Millionen an Entwicklungskosten verschlungen, die sich nun amortisieren müssen, es sind Kredite zu bezahlen usw… und einen kleinen Gewinn müssen die auch machen.
      Da können sie mal locker 100 bis 200% auf die Kosten der Einzelkomponenten draufschlagen (je nach Unternehmen unterschiedlich).
      Sie sehen, es geht SMA als Wirtschaftsunternehmen gar nicht darum, ob sich das für sie als Kunde rechnet, nein! Es muss sich für SMA rechnen. Und das ist gut so! Das ist der Sinn von Unternehmen. Sonst funktioniert der Laden nicht. Ein anderer Kunde hat hier ja geschrieben, dass er 35 Jahre bräuchte, bis sich das für ihn rentiert.
      Und deswegen ist dieses ganze Gerede von einer besseren Welt durch sog. EE reines Marketing-Gedudel (welches übrigens auch bezahlt werden muss). Es geht um Geld und Gewinn und das ist der einzige Weg, der unsere Welt voran bringt.
      Ich hoffe, ich konnte ihnen bei ihrer Frage zur Betriebswirtschaft etwas helfen. Bei ihren anderen Überlegungen (E-Autos und sonstige „Speicher“) kann ich ihnen aber nicht helfen. Es würde meine Fähigkeiten zum Märchenerzählen übersteigen. Aber sicher findet sich hier jemand, der ihnen glaubhaft versichert, dass das mit den E-Autos und sonstigen Speichern bald klappt. Man muss nur fest dran glauben. 🙂

      Antworten
  5. Armin Kühn sagte:

    Hallo zusammen,
    ich bin der Verfasser des Berichts und verstehe die Anmerkungen mit der Amortisierung.
    Ihr müßt nun aber auch mal folgendes mit einrechnen. Das ist ein Konzept für die nächsten 5 – 10 Jahre.
    In dieser Zeit steigt der Strompreis und die Stromvergütung aus EEG sinkt. Dadurch verringern sich ja auch die Stromnebenkosten. Das Produkt ist gerade auf den Markt gekommen. Ist doch klar, daß der Sunny Boy Smart Energy erst mal recht teuer ist. Euer Smartphone ist ja auch anfangs recht teuer und fällt später im Preis. Rechnet das mal aus, wenn ihr keine EEG-Umlage mehr bekommt und Ihr Euren Strom selbst verkaufen müßt. Das hatte ja damals einen Grund, warum die EEG-Umlage geschaffen wurde. Der Kauf einer Anlage war wesentlich höher als heute. Daß die Batterie jedoch nur 7 Jahre hält, ist mir neu. Ich ging immer von ~10 Jahren aus.
    Gruß Armin

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Hallo Armin,
      was die Preisentwicklung in Zukunft angeht, kann keiner von uns irgendwelche Vorhersagen treffen. Heimische Braunkohle unterliegt so gut wie keinen Preisschwankungen, da diese kaum am Weltmarkt gehandelt wird. Steinkohle schon eher, allerdings macht sich da derzeit das Überangebot an amerikanischer Steinkohle preissenkend bemerkbar (die Amerikaner nutzen nämlich ihr günstiges Schiefer-Gas).
      Gas fällt auch im Preis, da die halbe Welt (außer wieder mal Deutschland) das Schiefergas nutzt.
      Der Ölpreis kann uns für unsere Stromversorgung völlig schnuppe sein, da in Deutschland kaum Strom aus Öl erzeugt wird.
      Uran ist ziemlich preisstabil und die Brennstoffkosten sind in Kernkraftwerken fast vernachlässigbar. Dort entstehen die Kosten beim Bau der Anlage.
      Dass also in den nächsten Jahren der Strompreis auch ohne EEG-Umlage steigen soll, ist ein reine Vermutung. Nichts weiter! Es ist eine „Drohgebärde“ der EE-Branche, um den Leuten Angst vor unbezahlbaren Stromkosten zu machen. Dabei wird in einer Marktwirtschaft in hochentwickelten Industrieländern ein Preis niemals unbezahlbar werden können, da der Anbieter ansonsten auch nicht verkaufen könnte. Das wissen die Araber seit der letzten Ölkrise in den 70ern. Außerdem gibt es in einer freien Marktwirtschaft immer Ersatzprodukte, geschaffen durch menschlichen Erfindungsreichtum und den Willen zum Erfolg. Mit versteckten Subventionen a la EEG bremst man allerdings den Erfindungsdrang. Ist simple Volkswirtschaft.
      In der Realität ist heutzutage der einzige Preistreiber beim Strom der sog. EE-Strom selbst. Und der Staat natürlich.
      Und die EEG-Umlage wird frühestens ab 2020 sinken, denn dann laufen die alten teuren Anlagen aus der Förderung aus. Bis dahin wird jeder Zubau erstmal die EEG-Umlage erhöhen. Plus der Netzausbau, plus Speicher, plus Verluste der konventionellen Kraftwerke. Schöne Zukunft!

      Antworten
      • Markus Sprenger sagte:

        Hallo Peter,

        die EEG-Umlage würde 2020 richtig sinken, wenn die Regierung nicht das Ersetzen von alten Windrädern subventionieren würden. Da wird richtig Strom produziert. Ob das jetzt gemacht wurde, damit die EEG-Umlage nicht sinkt, glaube ich nicht, so weit wird nicht gedacht.

        Ob die wenigen Photovoltaik-Anlagen die 2000 und in den folgenden Jahren installiert wurden wirklich schon eine spürbare Entlastung bringen wag, ich zu bezweifeln. Der Boom ging erst 2006 los.

        Viele Grüße
        Markus

    • Helmut K. sagte:

      Sehr geehrter Herr Kühn,
      Sie schreiben oben „Hier erkennt er jedoch aus seinen Erfahrungen, dass der Tag sonnig wird und wenig Stromverbrauch tagsüber benötigt wird und stoppt den Ladevorgang für die reine Einspeisung ins öffentliche Netz. Erst gegen Mittag lädt er die Batterie voll.“
      Ich habe mir den SB3600SE vor ein paar Monaten genau deshalb gekauft, weil ich nicht nur meinen eigenen el. Strom verbrauchen möchte, sondern vor allem auch, weil ich die Mittagsspitze unbedingt kappen möchte.
      Nun habe ich wirklich schon viel versucht, aber der Akku wird immer sofort morgens aufgeladen und dann ist er oft schon vor 10 Uhr voll. Damit generiere ich ja de facto einen noch „schärfere“ Mittagsspitze… (installiert ist ein Energy Meter, Sunny Home Manager und der SB3600SE)
      Bitte helfen Sie mir, dieses Problem zu lösen.
      Vielen Dank schon mal im Voraus
      Helmut K.

      Antworten
  6. Timo Ortmüller sagte:

    Hallo Herr Kühn,

    wann werden Altanlagen (SI 6.0 + SB 4000TL + SHM angeschafft 11.2013) in den Genuss dieser wunderbaren gesteuerten Ladung über die Mittagszeit kommen, das ist seit erreichen der 60% Grenze mein Traum. Die SI-Truppe konnte mir dazu noch nichts sagen.
    Oder soll ich meinem Solateur vorschlagen meine Anlage gegen einen SBSE zu tauschen?

    mit neidischen Grüßen

    Timo Ortmüller

    Antworten
  7. Felix Kever
    Felix Kever sagte:

    Hallo Herr Ortmüller,

    die vollwertige Einbindung des Sunny Island-Batteriewechselrichters in die prognosebasierte Planung des Sunny Home Managers soll im 3. Quartal 2014 umgesetzt sein. Ein simples Kopieren der für den SBSE verwendeten Regelung ist u.a. wegen der diversen Freiheitsgrade von SI-Systemen (Speicherkapazität, Leistung, Batterietechnologie etc.) leider nicht möglich.

    Das Ganze ist generell nicht ganz ohne, da mehrere zum Teil konkurrierende Ziele (Vermeidung von Abregelungsverlusten, Maximierung des Eigenverbrauchs und netzdienlicher Betrieb) angestrebt werden und die zugrundeliegende Prognose der Netzaustauschleistung (=Erzeugung minus Verbrauch) naturgemäß mit einer gewissen Unschärfe behaftet ist.

    MfG
    Felix Kever

    Antworten
    • Timo Ortmüller sagte:

      Hallo Herr Kever,

      vielen Dank für den Silberstreif am Horziont, zur Zeit schaffe ich es nur mit Tricks den SI zur autom. Ladung ab einer bestimmten Uhrzeit zu bringen, machmal passe ich manuell die Ladeleistung an. Alles nicht sehr schön, da warte ich mit Freuden auf das 3 Quartal.
      Mir würde auch nur Ihr erster Punkt: Vermeidung von Abregelungsverlusten reichen.
      Sollten Sie eine Kundentestumgebung benötigen, hierfür bin ich zu allen Schandtaten bereit.

      Vielen Dank nochmal

      Timo Ortmüller

      Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo Kai,

      möchtest du den bestehenden STP7000TL-20 gegen einen Sunny Boy Smart Energy ersetzen oder möchtest du deine Anlage erweitern?

      Eine Erweiterung ist ohne Probleme möglich. Was Du jedoch beachten musst, ist dass du den vorhandenen S0-Zähler gegen einen SMA Energy Meter ersetzten musst.

      Wenn du den STP7000TL-20 gegen einen Sunny Boy Smart Energy austauschen möchte, müsste die AC-Verkabelung angepasst werden, da der Sunny Boy Smart Energy ein einphasiger Wechselrichter ist und der STP7000TL-20 ein dreiphasiger Wechselrichter. Weiterhin müsste die Auslegung der Module mit Sunny Design geprüft werden.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
  8. Julian Butterweck sagte:

    Hallo zusammen,
    habe jetzt auch seit ca. 2 Monaten den Smart Energy 5000 im Einsatz.
    Finde die Autarkiequote für diese Jahreszeit schon wirklich gut. Ich denke in den Sommermonaten sollte ich die 100% locker erreichen können.
    Was mir besonders gut gefällt, die Batterie gleicht Tagsüber die aufkommenden Spitzen aus und lädt danach wieder auf. Siehe Energiebilanz vom 29.04..
    Alles in allem bin ich voll zufrieden mit dem Gerät und finde, dass die 2KW Kapazität für uns vollkommen ausreichened ist.

    Die Installation war problemlos : An die Wand hängen und verkabeln -> Los gehts..

    http://sunnyportal.com/Templates/PublicPageOverview.aspx?plant=4a115b2f-1fbb-4d55-9f2b-b5b34711cf40&splang=de-DE

    Gruß

    Antworten
    • Timo Ortmüller sagte:

      Hallo Herr Butterweck,

      eigentlich war ich ja schon neidisch auf den SBSE, aber an Ihren netterweise zur Verfügung gestellten Daten, sieht man das am 5.5., noch schlimmer am 3.5., die Batterieladung dermaßen schlecht ist, das Ihnen Energie verloren geht, ist das Absicht, oder kann das System es nicht besser? Sehen Sie mal im Anlagenlogbuch nach, allerdings müssen Sie noch den Haken bei Info setzten, da eine Anlagenbegrenzung für SMA nur informellen Karakter hat.

      Vielen Dank das Sie Ihr System online haben.

      Grüße

      Timo Ormüller

      Antworten
      • Christian Höhle
        Christian Höhle sagte:

        Hallo Herr Ortmüller,

        die Effekte, die sie an den beiden Tagen gesehen haben, entstehen durch eine anfangs etwas zu pessimistische Prognose. Morgens ist in der Prognose die Mittagsspitze ein paar Prozent zu niedrig abgeschätzt worden – dadurch wurde keine signifikante Abregelung erkannt und das System hat sich daraufhin entschieden, gleich morgens zu laden. Diesbezüglich wird es noch Anpassungen geben, die solche Prognosefehler reduzieren.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

      • Timo Ortmüller sagte:

        Hallo Herr Höhle,

        vielen Dank für Ihre Antwort, wird es möglich sein die Prognose zu deaktivieren? Ich kenne bereits Ihre Aussagen bezüglich der Prognose. Sie müssten Ihre KI mal offenlegen. Bzw. mit meiner Frau bekannt machen, die würde der was erzählen;-)
        Wenn ich meine Bilanz und die von Herrn Butterweck ansehe, komme ich nur zu einem Schluss: nichts ist unberechenbarer als der Mensch. Gefolgt vom Wetter!

        Persönlich würde ich mit einer Regelung ala:
        – morgens keine Ladung
        – dann schiebe bis zum Sonnenhöchststand alles was gekappt wird in die Batterie,
        – anschliessend ’normal‘ Laden.

        könnte auch durch eine ertragsgekoppelter Anpassung des Ladestromes der Batterie gelöst werden – (habe ich vorhin bei den SI-Leuten angefragt)

        Leicht bewölkte Grüße

        Timo Ortmüller

      • Christian Höhle
        Christian Höhle sagte:

        Hallo Herr Ortmüller,

        leider funktioniert dieses Vorgehen nur an sehr sonnigen Tagen. An bewölkten Tagen oder in den Wintermonaten kann mit diesem Vorgehen die Batterie oft nicht vollständig geladen werden, und sie verlieren wertvolle Batteriezyklen die nicht zur Eigenverbrauchserhöhung genutzt werden können.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

      • Timo Ortmüller sagte:

        Hallo Herr Höhle,

        meine Bilanz hat mir gezeigt, das ich Dezember und Januar die Batterie abschalte. Die 14tägigen Volladungen mit Netzstrom zu bedienen und auch der niedrige Wirkungsgrad durch die geringe Ladung – Entladung bewegen mich dazu. Zur Zeit passe ich, wenn zuhause, die Ladekurve mit dem Sunny Explorer an, sehr unkonfortabel. Eine halbautomatische Kurve, die ich ab und an manuell anpasse, würde reichen.
        Wenn ich mir überlege was Sie an Aufwand für den jahreszeitlichen SOC betrieben haben.
        Ich bin auch sicher das hier SMA noch was bewirken wird, leider steht der Sommer jetzt vor der Tür.

        Ich will nicht nur negatives berichten, dank der Batterie haben wir ein Smart Home Manager, der ganz fantastische Darstellungen liefert, der SB tut ebenso einfach nur seinen Dienst, das aber hervorragend.

        Jetzt regenet es sogar, trotzdem Grüße,

        Timo Ortmüller

  9. Jörg Horlitz sagte:

    Dass die prognosebiasierte Ladung auch in die SI-Geräte eingebaut werden soll, finde ich für mich sehr wichtig!
    Wir betreiben seit einer Woche drei SI 8.0 mit Backup-Box und 25kWh Blei-Gel Akku und können selbst unsere Durchlauferhitzer (geregelt, 21kW max.) aus dem Akku speisen.
    Auf dem Dach sind 12,76 kWp (Süddach) an einem STP 12000, die natürlich einen enormen Abregelungsverlust produzieren.
    Wenn Sie Testumgebungen brauchen, können Sie mich gerne ansprechen.
    Ansonsten Gratulation zu der bisherigen Technik!

    Antworten
    • Markus Ohlendorf
      Markus Ohlendorf sagte:

      Hallo Jörg,

      super das dir unsere Technik gefällt. Vielen Dank auch für dein Angebot uns eine Testumgebung zu bieten. Aktuell brauchen wir hier jedoch keine weiteren Testsystem, sorry.

      Viele Grüße

      Markus

      Antworten
  10. Michael Brandherm sagte:

    Der Energieversorger Lichtblick bietet einen interessanten Tarif an.
    Stichwort: Schwarmbatterie.
    Ist der Sunny Boy Smart Energy hierfür geeignet? Die Idee ist super, ich „befürchte“ allerdings das SMA das Speichermanagement nicht aus der Hand gibt. Oder wäre es denkbar die Stromabgabe an Lichtblick als zusätzlichen Verbraucher zu sehen, der zu bestimmten Zeiten Strom bekommt?

    Hier der Link zum Angebot: http://www.lichtblick.de/schwarmbatterie

    Freundliche Grüße

    Michael Brandherm

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo Michael,

      danke für deine Anfrage. Die parallele Nutzung von Speichersystemen zur Erhöhung des PV-Eigenverbrauchs und energiewirtschaftlich, z.B. durch die Teilnahme am Regelleistungsmarkt, ist grundsätzlich erstrebenswert. Sie stellt aber auch einen Interessenkonflikt dar. Nur wenn eine energiewirtschaftliche Batterienutzung die Erhöhung des PV-Eigenverbrauchs nicht behindert und kostendeckend vergütet wird, entsteht ein Mehrwert für den Kunden, also euch.

      SMA ist in diesem Bereich ebenfalls sehr aktiv und arbeitet an entsprechenden Angeboten. Unser intelligentes, lokales Energiemanagements (z.B. mit Sunny Home Manager) wird dabei stets transparent und im Sinne des Kunden agieren. Noch ist allerdings kein solches Angebot verfügbar. Unsere Produkte, wie z.B. der Sunny Boy Smart Energy, sind aber bereits für solche Modelle vorbereitet.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
  11. Nina Lederle sagte:

    Hallo,

    hier steht geschrieben, dass der SMA Energy Meter zwingend erforderlich sei, da sonst der Wechselrichter nicht richtig regeln kann.

    Bekommt der Wechselrichter die aktuellen Messdaten über Strombezug und Einspeisung denn nicht auch von üblichen 2-Richtungszählern übermittelt?

    Danke

    Antworten
    • Horst sagte:

      Hallo Nina,
      das SMA Energy Meter ist dann notwendig, wenn kein Home Manager vorhanden ist.
      Ein Home Manager, mit den im Planungsleitfaden freigegebenen D0-Zählern, funktioniert natürlich auch.
      Unsere Empfehlung ist aber das SMA Energy Meter, weil die Auflösung optimal ist und wir sicherstellen können, dass dies reibungslos funktioniert.

      Viele Grüße
      Horst

      Antworten
      • Oliver Woll sagte:

        Hallo,

        zwei Fragen hab ich da mal.

        1.) Funktioniert der Sunny Boy SE auch dann zufriedenstellend wenn kein Internet Anschluss vorhanden ist ?

        2.) Ich betreibe eine 6,3 kwp Anlage mit 2 SB 3000 TL Wechselrichtern. Kann ich, wennn der erste von den beiden Wechselrichtern den Dienst quittiert, einen SB 3600 SE nachrüsten oder müssen zwingend beide Wechselrichter ausgetauscht werden.

        VG Oliver

      • Sarah Römsch sagte:

        Hallo Oliver,
        zu deiner ersten Frage: Es muss auf jeden Fall eine Verbindung zum Zähler via Ethernet vorhanden sein, da das Gerät ansonsten nicht funktioniert. Eine Verbindung zum Internet ist nicht zwingend erforderlich, allerdings kannst du deine Daten dann nicht über Sunny Portal visualisieren. Das Aufspielen von automatischen Updates ist ebenfalls nicht möglich.

        2) Ein Parallelbetrieb des Sunny Boy SE mit einem weiteren Sunny Boy ist kein Problem. Du benötigst aber auf jeden Fall ein Energy Meter.

        Viele Grüße
        Sarah

  12. Tobias Richter sagte:

    „Fazit
    Es ist gut zu erkennen, dass durch die Batterie meine Stromnebenkosten weiter reduziert werden. Einen signifikanten Vorteil wird der Wechselrichter haben, wenn die Vergütung weiter sinkt und die Stromkosten weiter steigen.

    Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick in den Smart Energy Wechselrichter für eigene Investitionsentscheidungen geholfen.“

    Die Beispiele waren gut und die Zahlen habe ich auch sofort mal in Excel nachgestellt. Am Beispiel des Monat März mit einer zusätzlichen Ersparnis durch die Batterie gegenüber dem PV System ohne Batterie von EUR 11,- sieht man leider das ganze Dilemma der Speicherbranche. Die Systeme von der Stange sind leider i.d.R. viel zu teuer, als das sich das zu heutigen Konditionen jemals wird rechnen können.
    Bei Anschaffungskosten von EUR 6.000,- für den SB3600-SE und einer Ersparnis von 11 Euro, die ich verinfach für 12 Monate je Jahr fortschreibe in der Hoffnung, dass die schlechten Wintermonate mit Phasen ohen Batterieladung/-nutzung durch die guten Sommermonate mit teilweise mehrfacher Nutzung der Batterie ausgebügelt werden. Hier bei komme ich dann auf 545 Monate oder über 45 Jahre Ammortisationszeit.

    Just for fun kann man sich das sicher in den Keller hängen und Freude an der Technik haben, aber rein von den nackten Zahlen her macht es einfach keinen Sinn.

    Antworten
  13. Detlef Hentschel sagte:

    Hallo.
    ich habe meine Anlage Mitte September mit einem Sunny Boy 3600 Smart Energy umgerüstet (alt 3000HF)
    umrüsten lassen.
    Ich betreibe die Anlage mit einen SMA Home Manage mit mag. Auslesekopf für die Erfassung der Netzseite.
    Alles funktioniert.
    Jetzt meine Frage:
    Bei der Instillation wurde der Wert zur Batterieentladung auf null belassen. Ist das so In Ordnung?
    Die Batterie wird täglich auf 100% geladen und dann am Abend wieder bis null entladen.
    Was passiert im Winter, wenn die Anlage für längere zeit mit Schnee bedeckt ist.
    Wie kann ich den Wert der Untergrenze der Batterieentladung einstellen!
    Danke für Eure Unterstützung
    VG Detlef

    Antworten
    • Horst sagte:

      Hallo Detlef,
      ich hoffe unsere Antwort kann Dein Problem lösen.
      Die Batterie ist für diese Anwendung geeignet und kann regelmäßig auf 0% entladen werden. Die Entladung auf 0% ist völlig in Ordnung und kann in den meisten Fällen so belassen werden.
      Die minimale Batterieentladegrenze müssen sie einstellen, wenn die Batterie voraussichtlich einige Zeit nicht geladen werden kann, z. B. im Winter durch schneebedeckte PV-Module. Dadurch
      schützen Sie die Batterie.

      Den Parameter „Untere Batterieentladegrenze“ wählen und Wert einstellen:
      ≤2 Monate 0 %
      2 bis 3 Monate 3 %
      3 bis 4 Monate 5 %
      4 bis 5 Monate 6 %
      5 bis 6 Monate 8 %
      ≥6 Monate 16 %

      Dieses trifft aber in Deutschland nur sehr selten zu. Beschrieben ist dieses in der Betriebsanleitung Kapitel 8.6

      Viele Grüße
      Horst

      Antworten
  14. Michael sagte:

    Momentan plane ich ein PV-Speichersystem auf Basis eines Sunny Boy 3600 SE. Das System soll auf Eigenverbrauch optimiert sein.

    Die Grundbedingungen sind: 2 Personen, tagsüber abwesend, 2.750 kWh Jahresverbrauch, Standort Soest / NRW

    Als Platz für die Module steht (nur) ein Flachdach zur Verfügung. In der vermeidlich eigenverbrauchs-günstigeren Ost-West-Ausrichtung würde ich max. 16 Module und so 4,8 kWp installiert bekommen.

    Natürlich möchte der Solateur möglichst viele Module verkaufen; ich jedoch tendiere jedoch aufgrund unseres recht geringen Jahresverbrauchs zu 12 Modulen und 3,6 kWp.

    Welche Auslegung erscheint Ihnen als die bessere? Reichen 3,6 kWp auch noch im Winter aus, den Akku ausreichend zu laden?

    Antworten
    • Horst sagte:

      Hallo Michael,
      wir hatten intern einige Diskussionen zu Deiner Anfrage und wir sind der Meinung dass eine PV Anlagenauslegung eine komplexe Angelegenheit ist welche mit einem Fachpartner besprochen werden sollte. Meine Antwort gibt zwar keine sofortige Lösung für das Problem aber zumindest kann Dich einer oder mehrere Fachpartner entsprechend beraten.

      Viele Grüße
      Horst

      Antworten
  15. Volker sagte:

    Der integrierte Lipo scheint mir zu klein. Zumindest bei uns, wir brauchen per anno 5000 KW. Natürlich den Löwenanteil, wenn die Sonne nicht mehr scheint.

    Sind Planungen zu größeren Speichern bekannt ?

    Technisch ja eher ein Thema der Programmierung der Kapazitäten und der Befestigung an der Wand.

    Antworten
  16. Christian sagte:

    Modular?

    Finde Euer Produkt sehr interessant und frage mich ob es modular aufgebaut ist, d.h. auch ohne Batterie betrieben werden kann.

    Hintergrund der Frage: Ich plane mit knappen Budget eine neue PV-Anlage, so dass ich zunächst einen Wechselrichter ohne Batterie hätte, der aber (falls die Kasse wieder stimmt) mit einer Batterie per „Plug & Play“ nachgerüstet werden kann.

    Geht das mit dem Sunny Boy Smart Energy 3600?

    Danke,
    Christian

    Antworten
      • Leonie Blume
        Leonie Blume sagte:

        ups, das tut mir sehr leid. Deine Frage ist bei uns anscheinend untergegangen. Ich melde mich gleich, sobald ich eine Nachricht von der Fachabteilung habe.
        VG Leonie

      • Leonie Blume
        Leonie Blume sagte:

        Hallo Christian,
        ja, er ist modular aufgebaut und kann auch ohne Batterie betrieben werden.
        Wusste ich auch nicht 😉 Wieder etwas dazu gelernt.
        Viele Grüße
        Leonie

      • Christian sagte:

        Modular?

        Danke für die Antwort. Technisch geht es also. Bleibt die Frage: Werden Wechselrichter- und Batteriemodul auch getrennt voneinander vertrieben?

      • Christian sagte:

        Modular?

        Mein Solarteur hat nun nachgefragt. Ist zwar technisch möglich, leider werden beide Komponenten aber nicht getrennt vertrieben.

        Fazit: witzlos, schade!

  17. Klaus Schiermeyer sagte:

    Hallo,

    in der Planungsanleitung wird davon ausgegangen, dass man mit einer 2 KWh Lithium-Ionen-Batterie den jährlichen Eigenverbrauch um 1100 KWh steigern kann. Täglich wären das 3 KWh, was 2 Ladezyklen am Tag und 720 Zyklen im Jahr bedeuten.
    Wie sollen durchschnittlich für jeden Tag 2 Ladezyklen erreicht werden?
    Von wie vielen Zyklen geht man insgesamt bei einer Lithium-Ionen-Batterie aus?
    Wenn man die Batterie z. B. nach 9 oder 10 Jahren ersetzen müsste, was würde eine neue Batterie kosten?
    Und noch eine ganz andere Frage: Wie lässt sich die PV-Erzeugung messen, wenn das System laut Planungsanleitung keinen PV-Erzeugungszähler hat?

    Viele Grüße, Klaus

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hi Klaus,
      danke für deine Fragen. Kannst du uns den Link schicken zu der Planungsanleitung, auf die du dich beziehst?
      Viele Grüße und danke
      Leonie

      Antworten
      • Klaus Schiermeyer sagte:

        Antwort an Leonie Blume:

        Hi Leonie,

        meine Anfrage bezieht sich auf die Internetseite zum Sunny Boy 3600/5000 Smart Energy. Dort gibt es ein Download „Panungsleitfaden SMA Smart Home“. Auf S. 7 finden sich die Angaben zur Eigenverbrauchssteigerung und auf S. 26 zur Messung der PV-Erzeugung.

        Viele Grüße, Klaus

      • Leonie Blume
        Leonie Blume sagte:

        Hallo Klaus,

        ich habe folgende Antwort von meinem Kollegen aus dem Produktmanagement bekommen. Ich hoffe, das hilft dir weiter:

        Ich gehe davon aus, dass du die 1100 kWh aus dem Beispiel, welches in unserem Planungsleitfaden beschrieben ist, ausgerechnet hast.

        Beispiel:
        Vorausgesetzt wird ein typisches 1-Familienhaus mit einer PV-Erzeugung von 5.000 kWh pro Jahr, einem
        Energiebedarf von ebenfalls 5.000 kWh pro Jahr und einem natürlichem Eigenverbrauch von 30 %. In diesem Beispiel
        optimiert das SMA Integrated Storage System mit der nutzbaren Batteriekapazität von 2 kWh die Energiebilanz wie
        folgt:
        • Die Eigenverbrauchsquote steigt von 30 % auf typisch 55 %.
        • Der Netzbezug sinkt von 3.500 kWh auf 2.400 kWh. Der Netzbezug von 2.400 kWh entspricht dabei 48 % des
        Jahresenergiebedarfs, wobei Speicherverluste von 3 % mit eingerechnet sind.

        In diesem Beispiel wird auf das Integrated Storage System eingegangen, dieses System ist die Kombination aus dem im Planungsleitfaden beschriebenem Basissystem und Sunny Boy Smart Energy, einfach gesagt, aus Sunny Home Manager und SB-SE.

        Die Reduzierung des Energiebedarfes ist also eine Kombination aus Lastverschiebung durch den Sunny Home Manager und Zwischenspeicherung von PV Energie durch den Sunny Boy Smart Energy.
        Demzufolge sind es nicht 1100 kWh, welche durch den Speicher gehen, sondern eine Teilmenge. Einige Verbraucher werden durch Direktverbrauch gedeckt, indem sie in einstrahlungsstarke Stunden geschoben werden. Der andere Teil wird durch die Zwischenspeicherung gedeckt, welche dann Verbraucher versorgt, wenn die PV-Leistung nicht mehr ausreicht.

        Wie sollen durchschnittlich für jeden Tag 2 Ladezyklen erreicht werden?

        Es können durchaus bis zu zwei Zyklen / Tag erreicht werden. Siehe Screenshot aus einer realen Anlage mit einer Batterieladung pro Tag von 3,74 kWh . Verbrauch Dies hängt natürlich maßgeblich mit dem Last- und Einstrahlungsprofil zusammen. Beispielsweise werden tagsüber Verbraucher aus der Batterie versorgt und danach wird die Batterie wieder geladen.

        Von wie vielen Zyklen geht man insgesamt bei einer Lithium-Ionen-Batterie aus?

        Dies hängt von der Auslegung der Lebensdauer ab. Wir haben uns für eine Lebensdauer von 10 Jahren entschieden, da die Kosten über 20 Jahre mit einer Batterie für 10 Jahre im Vergleich zu einer 20 jährigen geringer sind., welche ich erst in 10 Jahren kaufe günstiger sind.
        Unsere Batterie ist für > 4100 Zyklen ausgelegt, siehe Datenblatt. http://files.sma.de/dl/21567/SB5000SE-DDE1441W.pdf

        Wenn man die Batterie z. B. nach 9 oder 10 Jahren ersetzen müsste, was würde eine neue Batterie kosten?

        Die Preise in zehn Jahren kann momentan natürlich niemand vorhersagen, aufgrund der Nutzung von Batteriezellen aus dem Automobilbereich können allerdings große Effekte erzielt werden, da in den nächsten zehn Jahren ein enormer Anstieg der E-Mobilität zu rechnen ist.
        Wir gehen von einer enormen Kostenreduktion im Laufe der nächsten 10 Jahre aus, dies wird auch durch viele im Internet frei zugängliche Studien bestätigt.

        Und noch eine ganz andere Frage: Wie lässt sich die PV-Erzeugung messen, wenn das System laut Planungsanleitung keinen PV-Erzeugungszähler hat?

        Die PV-Erzeugung für die Darstellung im Sunny Portal wird im Wechselrichter gemessen.

        Viele Grüße
        Leonie

  18. Werner Kurz sagte:

    Sehr geehrter H. Kühn,
    meine Anlage, mit einem Wechselrichter SUNNY BOY 3600 Smart Energy, ist seit Sep. 2014 in Betrieb. Die Ladestrategie wie sie das Bild vom 10.3.2014 zeigt, kann ich an meiner Anlage auch beobachten.
    Grundsätzlich sollte die Batterie aber immer, wenn technisch möglich, vorrangig geladen werden. Strom zu 0,1275 €/cent ins Netz einzuspeißen, wenn die Batterie noch nicht voll ist, und ihn wegen einer nicht ausreichend geladenen Batterie zu 0,275 €/cent zu kaufen, macht einfach keinen Sinn. Bitte überdecken Sie die bisherige Strategie. Mit der Batterie nur den Verbrauch für den Abend zu optimieren ist zu wenig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Werner Kurz

    Antworten
    • Schlick sagte:

      Hallo,
      das ist ganz meine Rede. Während des Tages wenn volatile Stromverbräuche auftreten, muss zu viel Strom aus dem Netz gezogen werden bevor das System auf Entladung umschaltet. Das ist wohl zum Schutz um weniger Ladungen/Entladungszyklen zu haben. Wäre es nicht sinnvoller mit 2 Batterien zu arbeiten. Eine davon immer im Ladezyklus wenn dies möglich und hohe Stromproduktion anfällt, und eine Batterie stets im Entladezyklus um hohe Stromverbräuche wenn sie auftreten (auch volatile) sofort decken zu können.

      Ist dann eine Batterie voll, könnte das System dann einfach die Rollen der Batterien tauschen. Also die die bisher im Ladezyklus war und nun zu 100% vollgeladen ist, nun als Entladebatterie verwenden, und die andere Batterie, die bisher im Entlademodus war, nun als Batterie verwenden die nun so lange im Ladezyklus verbleibt bis sie wieder zu 100% geladen ist.

      Das ergibt erheblich weniger Ladezyklen pro Batterie und die Langlebigkeit wird es danken. Außerdem hätte das System die Möglichkeit in Sekundenschnelle von Ladung auf Entladung umzuschalten, da es immer auf eine Batterie zugreifen könnte die gerade in diesem Lademodus sich befindet.

      Weiter Vorteil daraus also, dass der Netrzbezug, der sich mit dem bisherigen System zwangsläufig immer in hoher ärgerlicher Höhe ergibt, wird fast vollständig eliminiert werden kann so lange noch Batterieladung vorhanden ist. Weil das System nicht abwägen muss ob und wann es die Modi wechselt um möglichst wenig Ladezyklen/Entladezyklen zu erreichen.

      Antworten
      • Fantomas sagte:

        Hallo,
        wie kann man die lange Umschaltzeit ( >90 Sekunden) von Netzbezug auf Batteriebetrieb verkürzen? Wenn ich morgens den Wasserkocher mit 2300 W anstelle, ist der Speicher zwar noch voll genug (ca. 20%), aber für mindesten 90 Sekunden wird Netzstrom verwendet. Dies ist sehr ärgerlich, denn nach ca. 120 Sekunden ist das Wasser heiß. ich habe also maximal 30 Sekunden Batteriestrom verwendet.
        SB 5000 SE mit HM 2.0

        Gruß
        Fantomas

  19. Schaefer Richard sagte:

    Hallo,
    Zwei Fragen zum Sunny Boy 3600 Smart Energy?
    a) wieviele Ladezyklen im Total können getätigt werden? ist nach 5, 6, 7 oder wieviel Jahren die Batterie wertlos?
    b) ist das Anschliessen so einfach wie beschrieben? braucht es dazu nicht einen zertifizierten Elektromonteur/Installateur?

    MfG
    Richard Schaefer

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo Richard,
      danke für deine Fragen.
      Du findest alle Infos in unserem Datenblatt: http://files.sma.de/dl/21567/SB5000SE-DDE1441W.pdf
      Es können >4100 Ladezyklen getätigt werden und die Batterie hat eine Lebensdauer von > 10 Jahren. Mein Kollege meinte, dass sie durchaus 12-15 Jahre hält.
      Zu deiner Frage: Ja, das Anschließen ist so einfach wie beschrieben. Da allerdings elektrische Normen eingehalten werden müssen, ist der Anschluss durch eine Elektrofachkraft vorgeschrieben.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo,
      der Wechselrichter hat zwar IP 54, allerdings hat die Batterie IP 21. Somit ist das Gerät nur für Indoor geeignet.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
  20. Jörg Bönninghoff sagte:

    Guten Morgen,

    ich bin gerade in der Phase der Kaufentscheidung zu einer PV Anlage.

    Es werden vermutlich ca. 5,5 KW PV-Leistung auf 2 Dächern verteilt (SSO und WWS, 850 W/KWP prognostiziert).

    Nun beziehe ich auch den eventuellen Erwerb eines SMA 5000 Smart Energy in meine Überlegungen ein.
    Dazu habe ich folgende Fragen:

    1. Der SMA 5000 Smart Energy kann ja max. 4600 Watt liefern. Ich bin unsicher ob diese Leistung bei 5,5 KW PV-Leistung und meiner Aufteilung auf dem Dach (s.o.) ausreichen.
    Gibt es hier von Ihrer Seite eine Empfehlung zu einer max. Leitung der PV-Anlage beim SMA 5000 SE ?

    2. Ich bin mir unsicher, ob bei der der oben genannten Konstellation eine 60% Begrenzung (durch die KFW Förderung) Sinn macht. Hier sind ja 2 KW Speicher + SHM wahrscheinlich nicht ausreichend um die anfallende Leistung im Mittagsbereich auch sicher verwenden zu können ? Wie bewerten Sie das ?
    (vorallem Frage ich deshalb, weil es scheinbar bei meiner Anlage dann nur ca. 500 € Förderung gibt … ich muss mich also sinnvoll zwischen 60% mit Förderung oder 70% ohne Förderung entscheiden – haben sie hier Argumente um mich bei der Entscheidung zu unterstützen ?)

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Bönninghoff

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo Jörg,

      danke für deine Anfrage.
      Zu deiner ersten Frage empfehle ich dir mal mit Sunny Design rumzuspielen. Der SB-SE kann bis zu 6,6 kWP verarbeiten, da er DC-gekoppelt ist und die Leistung, die nicht eingespeist wird, gleichzeitig in der Batterie gespeichert wird.

      Zu zweitens kommt es immer auf die Ausrichtung der PV-Anlage an. Auf 70 Prozent müssen laut EEG begrenzt werden. Die Begrenzung wird auch nur an sehr wenigen Tagen im Jahr aktiv sein.

      Viel wichtiger für die Auslegung ist dein Verbrauchsprofil, da die Abregelung für den Netzanschlusspunkt gilt. Wenn du also innerhalb des Abregelzeitraumes Verbrauch im Haushalt hast, so wird der Verbrauch die Abregelenergie nutzen und der Wechselrichter gar nicht abregeln.

      Ich empfehle dir aber auch noch mal einen qualifizierten Fachhandwerker aus unserem Partnerprogramm zu kontaktieren. Er kann dir ganz genau sagen, was sich für deine Anlagenkonstellation eignet.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
  21. Helmut Märkert sagte:

    Hallo,

    die Batterie meines SB 3600 Smart Energy wird nicht entladen.

    Im Frühjahr ist die Anlage (4,86 kW Modulleistung) in Betrieb gegangen. Der WR hat sofort funktioniert. Die Batterie wurde aber nicht geladen. Der Verkäufer hat mir die Anlage ohne Energy Meter und Home Manager verkauft. Diese Komponenten habe ich dann nachgeordert. Nach Anschluss des Energy Meters wurde die Batterie sofort geladen (und aus der Erinnerung heraus würde ich sagen, dass sie danach auch „ordentlich“ entladen wurde). Im Display des WR wurden die Meldungen „Aktive Verbindung zu einem Speedwire-Netzwerk“ und „Aktive Verbindung zum Sunny Portal“ angezeigt. Im Sunny Portal konnte ich meine Anlage bzw. die Ertragsdaten jedoch nicht sehen. Schließlich habe ich die Verbindung über Powerline-Adapter gegen ein Netzwwerkkabel getauscht und habe in meinem Router die „Multicast Funktion“ aktiviert. Seitdem wird die Meldung „Aktive Verbindung zum Sunny Portal“ nicht mehr angezeigt. Im Sunny Portal kann ich die Ertragsdaten jetzt aber sehen.
    Wenn es dunkel ist und kein Solarstrom mehr erzeugt wird, zeigt das Display zwar an „Battery Pack wird entladen“, laut Sunny Portal jedoch nur mit ca. 2 bis 6 Watt (Eigenverbrauch WR u. Energy Meter?).
    Über den Netzbezugs- / Einspeisezähler läuft noch eine zweite PV-Anlage mit 1,9 kWp (Baujahr 2000), so dass das „Messkonzept D Energiemix mit Differenzmessung“ gewählt wurde.
    Hat jemand Erfahrungen, die mir und meinem Elektroinstallateur (hat etliche PV-Anlagen installiert; hat aber keine Erfahrung mit Speichern, Energy Meter u. Home Manager) evtl. weiterhelfen könnten?
    Viele Grüße Helmut

    Antworten
    • Sarah Römsch sagte:

      Guten Morgen Helmut,
      da der Vorgang doch sehr komplex ist, bitte ich dich, bei unserer Service Line anzurufen und den Fall zu schildern. Du erreichst sie unter +49 561 9522 1499. Die Kollegen können dir sicher weiterhelfen. Es kann leider sein, dass du ein bisschen Geduld mitbringen musst.
      Ich danke dir und wünsche dir einen guten Start in die Woche.
      Viele Grüße
      Sarah

      Antworten
  22. Richard Schaefer sagte:

    Guten Tag,
    hab nochmals zwei drei Fragen an Sie:

    Ausgangslage: Ich habe einen Solar-Carport, mit einem NEDAP-Powerrouter und dazu eine Hoppecke Blei-Gel Batterie. Die PV Module produzieren bei weitem mehr als gespeichter werden kann; ich kriege vom Netz praktisch nix, weil ich die Einmalauszahlung bei Installation gewählt habe.

    Ich (mit der Familie) verbrauche im Jahr ca. 10’000 kWh
    Der Solarcaport produziert ca. 1/4, also etwa 2’500 kWh (nach Nord-West ausgerichtet)
    Ich werde eine zusätzliche Batterie von Hoppecke einbauen lassen, um den Speicher zu verdoppeln

    Hinzu möchte ich aber noch den SMA-Sunny einbauen. Fragen:

    a) macht das Sinn?
    b) merkt der SMA-Sunny, dass da noch ein weiteres Speicher-System im Raum steht?
    c) braucht es da spezielle Installationen, damit sich die zwei verschiedenen Systeme strommässig nicht in die Quere kommen?
    d) wo genau liegt der Unterschiede zwischen dem SMA-Sunny 3500 und 5000?

    Herzlichen Dank für Ihre Hilfe
    Mit freundlichen Grüssen
    Richard Schaefer

    Antworten
  23. Marc sagte:

    Hallo SMA Team. Ganz geniale Idee, dieser Wechselrichter. Ich überlege mir ob ich bei unserem Neubau genau das Anwenden soll. Wenn das System richtig verstanden habe, so wird nur 1 Phase abgedeckt. Wir haben bei unserem Haus eine Einspeisung von 3x400V 25A. Wenn ich nun maximal vom Sunny Boy profitieren möchte, muss ich alle Verbraucher auf eine Phase anschliessen. Der Wechselrichter hat ja nur 1 Leiterausgang. Somit wird nur eine Phase eingespiesen. Da meine Sicherungsgruppen auf alle 3 Phasen verteilt sind, profitiere ich nur ca. zu 33% vom System. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? LG Marc

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo Marc,

      da in Deutschland das das Summenstromprinzip angewendet wird, d.h. der Zähler erfasst die Summe aller drei Phasen, können die Verbraucher über alle drei Phasen verteilt werden und die Reduktion der Strombezugskosten durch einen einphasigen Wechselrichter wirkt zu 100 Prozent auf alle 3 Phasen.

      Das ist auch in unserem Planungsleitfaden unter 4.3.4 beschrieben: http://files.sma.de/dl/1353/SI-HoMan-PL-de-32.pdf

      Hoffe, das hilft dir weiter?
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
    • Hartmut Zimmermann sagte:

      Hallo,
      das liest sich erfreulich. Ich habe allerdings bei unserer am 1. 12. 15 in betrieb gegangenen Anlage ein eigentümliches Phänomen: Eine (scheinbare?) Parallelität von Direktverbrauch und Strombezug. In den Farben des Sunny-Diagramms gesprochen: Die hellgrüne Kurve läuftimmer nahezu parallel zur roten netzbezug-Linie (wennn icht gerade ei „Großverbrauch“ einen roten Zacken entstehen lässt. Es sieht aus, als würde jeder erfreuliche Anstieg der Erzeugung am Dach zu einem (immer minimal darübner liegenden) Mehrverbrauch führen. Und zwar auch dann, wenn bei Abwesenheit und ausgeschalteten Geräten wie Wasch- oder Spülmaschine der Verbrauch eigentlich vor sich hin dümpeln müsste.
      Die Folge: Es gab bislang null Einspeisungi n die Batterie und keine Einspeisung ins Netz. Was tun?
      Mit Dank für Tipps,
      Hartmut Zimmermann

      Antworten
      • Sarah Römsch sagte:

        Hallo Hartmut,
        meine Kollegen von der Service Line möchten sich das gerne einmal anschauen. Bitte schreib doch deine Seriennummer und den Anlagenname in Sunny Portal an SocialMedia@SMA.de. Wir melden uns dann wieder.

        Viele Grüße

        Sarah

      • Julia Stunz sagte:

        Hallo Hartmut,
        die Kollegen haben gestern per Remote Zugang eine Parameteranpassung vorgenommen, das Problem ist jetzt gelöst und dein System arbeitet jetzt wieder Ordnungsgemäß.
        Solltest du weitere Fragen, kannst du dich gerne bei der Service Line melden – zur Identifizierung reicht deine Serial Nummer des Sunny Boy.

        Viele Grüße
        Julia

      • Peter Neufeld sagte:

        Hallo, gibt es hierfür eine Empfehlung für die Batterieparameter?
        so dass die Batterie möglichst lange „lebt“?

        z.B. Maximale Batterieentladeleistung, Maximale Batterieladeleistung, Minimale Batterieentladeleistung, Minimale Batterieladeleistung

      • Lucas Unbehaun sagte:

        Hallo Peter,

        die Einstellungen sind bereits bei Lieferung ab Werk perfekt auf die Komponenten abgestimmt. Du solltest nur noch je nach Region ggf. die untere Entladegrenze anpassen. Informationen hierzu findest du in der Anleitung.

        Viele Grüße, Lucas

  24. Michael sagte:

    Ist es möglich 2 getrennte PV-Anlagen mit 2 separaten SB5000 Smart Energy an einer Elektro Hauptverteilung, sprich in einem Haus zu installieren? Wie verhält sich es sich dann mit Sunny Home Manager bzw. Sunny Portal?

    Antworten
    • Julia Stunz sagte:

      Hallo Michael,
      diese Konfiguration ist nicht zu empfehlen:
      • Pro Anlage geht nur ein Sunny Boy 5000 Smart Energy
      • Wenn getrennte Anlagen aufgebaut werden, müssen auch getrennte Sunny Home Manager und SMA Energy Meter verwendet werden
      • Da das Haus als „Verbraucher“ nur einmal da ist, müsste eine Anlage als reine Einspeisung laufen, was mit dem Sunny Boy 5000 Smart Energy keinen Sinn macht

      Viele Grüße
      Julia

      Antworten
  25. Andreas sagte:

    Hallo,
    ich habe mal eine Frage zu eurem Live-bild vom Anlagenstatus. Da ist ein Fenster wo man die Vergütung ablesen kann. Dieses ist bei mir nicht zu sehen. Wie kann man das einstellen?

    Gruß und Danke Andreas

    Antworten
    • Leonie Blume
      Leonie Blume sagte:

      Hallo Andreas,
      die Kachel „Vergütung“ kann in einer Home Manager Anlage nur ohne Eigenverbrauch dargestellt werden.
      Wenn die Anlage mit Eigenverbrauch konfiguriert wurde, wird die Kachel nicht angezeigt.
      Das ist leider nicht einstellbar sondern so programmiert.
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten
      • Benny sagte:

        Hallo,
        Kann man sich die exel Liste runterladen?
        Finde das ist ganz hilfreich das man Werte hat was man sich spart etc.
        Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

        Grüße Benny

      • Julia Stunz sagte:

        Hallo Benny,
        die Excel Liste musst du dir selbst erstellen, die gibt es so leider nicht zum herunterladen.

        Viele Grüße
        Julia

  26. Jan Sch sagte:

    Kann man die Anlage auch um weitere Akkukapazität vergrößern? Zur Zeit verbaut 5KW zusammen mit SunnyBoy SB5000SE. Mich ägert im moment, dass ich mehr Strom verkaufe, als Ihn für mich selbst zu nutzen.

    Antworten
  27. Ingo Breitzmann sagte:

    Hallo, ich habe einen SB 5000TL-21 vor einem halben mit meiner Wohnung erworben! Könnte man da auch den Sunny mit Batterie installieren, und was würde so etwas kosten! Zu Zeit wird ja nur ins Netz gespeist! Oder wäre der Aufwand und die Kosten zu groß? Die Anlage ist von 2012!
    VG

    Antworten
  28. Schlick Dieter sagte:

    Ich betreibe eine solche Anlage seit 9.11.2016. Nach meinen Erfahrungen ist mir das System viel zu träge in seinen Reaktionen und es ist nicht möglich auf Einspeisung ganz zu verzichten. Es muss mindestens ein Wert von 10% Einspeisung der Gesamtleistung KW/P eingestellt sein damit das System überhaupt mit dem Speicher arbeitet.

    Dabei beobachte ich, dass die Trägheit des Systems zu oft dazu führt, dass viel zu viel in das Netz eingespeist wird, was ich gerne selbst verbraucht würde und könnte. Insbesondere bei sehr schnell wechselnder Stromproduktion, also wenn die Module nicht gleichbleibend produzieren, sondern diese Produktion in der Höhe stark variieren.

    z.B. Stromproduktion 800Watt, Selbstverbrauch aktuell 300 Watt, wird sofort verbraucht, verbleiben 500 Watt, davon wird die Battere entweder gar nicht, oder mit nur 100 Watt geladen, 400 Watt gehen ins Netz. Der Wechselrichter versucht, einen Mittelwert zu finden der stabil ist um die Batterie auch bei wechselnder Produktion mit gleichbleibendem Wert zu laden, die Differenz geht ins Netz.

    Es wäre wünschenswert ein System, das schneller reagiert und die volle Produktion, auch bei wechselnder Produktionshöhe, vollkommen in die Batterie zu speisen, zumindest so lange bis die Batterie voll ist, und erst dann das Netz als Ausgleich von Spannungsspitzen zu gebrauchen.

    Und es wäre wünschenswert, ein System, das auf Netzeinspeisung vollkommen verzichten kann, und statt dessen die Batterie als Puffer alleine verwenden kann, also nicht mehr das Netz als Puffer verwenden muss, weil der Wechselrichter in seiner Reaktion zu träge ist.

    Ich habe nämlich sowohl auf Registrierung als auch auf Anmeldung als Gewerbe vollkommen verzichtet, weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass sich die Vorteile und die Nachteile gegenseitig aufwiegen und am Schluss sogar ein Negativsaldo sein könnte. Ich verzichte deshalb auf jegliche Einspeisevergütung und Gewerbeanerkennung. Das kann das System leider nicht gut genug.

    Antworten
    • Schlick sagte:

      weitere Erfahrung am heutigen Tag.
      Bei stärkerer Sonneneinstrahlung produzieren die Photovolatikmodul derzeit ca. 1200 Watt, wovon kontinuierlich ca. 450 Watt ins Netz eingespeist werden, statt die Batterie zu laden. Die Batterie wird konitnuierlich nur mit ca. 400 Watt geladen, also mit weniger, als ins Netz gehen. Und das, obowhl ich eigentlich überhaupt keine Einspeisung ins Netz haben möchte. Würde nun die volle Power auf die Batterie gehen, würde auch in Wintertagen die Batterie erheblich besser geladen werden. Warum nur geht so viel ins Netz, wovon ich überhaupt nichts habe (da auf Netzeispeisevergütung verzichtet) die Batterie aber nur mit der Hälfte des verfügbaren Photovoltaikstroms geladen wird. Das ist doch unbrauchbar so eine Regelung. Kann man das nicht ändern?

      Antworten
    • Lucas Unbehaun sagte:

      Hallo Herr Schlick,

      vorneweg: wir müssen die Kommentare immer erst händisch frei schalten, deshalb kann es sein, dass die Kommentare über das Wochenende nicht sichtbar sind, weil sie niemand freischaltet.

      Zu Ihrer Frage:
      Wir empfehlen, dass Sie sich mit Ihrem Installateur in Verbindung setzen und sich beraten zu lassen. Alternativ können Sie auch unter der +49 561 9522-2499 unsere Service Line kontaktieren.

      Viele Grüße, Lucas

      Antworten
  29. Matthias sagte:

    Hallo,
    ich habe aktuell einen Stromverbrauch von 2500 kwh im Jahr. Ich beabsichtige eine PV – Anlage mit Speicher zu erwerben. Aufgrund der geplanten Förderung darf diese Anlage keinen Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Es soll also nur der eigene Strombedarf abgedeckt werden. Ich interessiere mich in besonderem Maße für den Sunny Boy 3600 Energy. Meine Frau und ich sind tagsüber auf Arbeit. Wir verbrauchsen also Abends mehr Strom als am Tag. Ich strebe eine größtmögliche und zugleich wirtschaftliche Autarkie an. Wieviel kw Peak (Solarpanel) würden sie mir für meine Anforderungen in Kombination mit dem Sunny Boy 3600 Energy empfehlen?
    Viele Grüße,
    Matthias

    Antworten
    • Viktoria Mai
      Viktoria Mai sagte:

      Hallo Matthias,

      für dein Anliegen ist ein Beratungsgespräch notwendig, dieses können wir nicht über das Internet gewährleisten. Wir empfehlen daher, dass du dich an einen unserer Fachpartner wenden solltest. Bei deiner Hilfe nach einen Fachpartner in deiner Nähe kann dir unsere Fachhandwerkersuche helfen (https://www.sma.de/home-systems/fachhandwerkersuche.html).

      Viele Grüße
      Viktoria

      Antworten
  30. Stephan Ruhnke sagte:

    Hallo Freunde des Stromspeicherns,

    Mitsubishi bietet einen Outlander mit einer ca.13kW Batterie an, die sich über den Tag mit Solarstrom laden läßt und die Batterieladung später auch für den Hausverbrauch wieder entladen läßt.
    Nach fünf Jahren holt man sich ein neues Hybridauto und hat dabei auch neue Akkus am Haus.

    Oder man holt sich intervallmässig ein gebrauchtes Hybridauto mit gebrauchten Akkus, dann ist die Anschaffung nicht so teuer.

    Weiterer Punkt: dort wo man noch umsonst Strom tanken kann, die Batterien aufladen und zu Hause verbrauchen.

    Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten ….

    Antworten

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