Bye-bye dOCUMENTA (13)

Dieser Artikel erschien 2012. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

100 Tage lang hat die  dOCUMENTA (13) die Region Nordhessen mit ihrer ganz besonderen Energie geprägt. Gestern ging die weltweit wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Kassel mit einem Rekord von 860 000 Besuchern zu Ende. Damit endet auch unsere Reihe „Energie ≠ Kunst?” hier im Blog – die Kunst, die Energieversorgung der Zukunft zu gestalten wird jedoch weiter Gegenstand unserer täglichen Arbeit sein.

Da reichten die Schlangen noch über den Platz. Der letzte Tag dOCUMENTA (13)

Da reichten die Schlangen noch über den Platz. Der letzte Tag dOCUMENTA (13)

Ein ungewohnter Anblick: Der Friedrichsplatz in der Kasseler Innenstadt liegt menschenleer in der Sonne. Etwas Wehmut hängt in der Luft. Vor dem Museum Fridericianum, dem Hauptstandort der documenta, stehen bereits LKWs, um die ausgestellten Kunstwerke abzutransportieren. Gestern drängten sich hier noch mehrere hundert Menschen aus aller Welt, um die besondere Energie der Weltkunstausstellung auf sich wirken zu lassen.

 

Die Energie wirkt weiter

Nun wird es wieder stiller in der nordhessischen Metropole. Doch die 100 Tage der dOCUMENTA (13) haben ihre Spuren hinterlassen, und ihre Energie wirkt weiter – nicht nur in Nordhessen. Denn die Weltkunstausstellung hat hunderttausende von Besuchern aus aller Welt dazu angeregt, eine neue Perspektive einzunehmen, die das große Ganze anstelle des  Einzelnen in den Mittelpunkt stellt, und über eine nachhaltige Zukunft nachzudenken, in der die Rechte aller Lebewesen respektiert werden. Ein wichtiger Aspekt dieser Zukunft ist eine sichere, saubere und ressourcenschonende Energieversorgung.

Kunstdebatten vor dem Fridericianum

Kunstdebatten vor dem Fridericianum

Die Weltkunstausstellung hat nicht nur die Kunstgemeinde, sondern auch Menschen, die sich typischerweise eher weniger mit Kunst auseinandersetzen, begeistert, und ihnen an der einen oder anderen Stelle neue Sichtweisen und Denkanstöße für ihre Arbeit gegeben. Daraus entsteht neue Energie – und vielleicht sogar weitere visionäre Ansätze für die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung der Zukunft.

 

Energie = Kunst!

Vor diesem Hintergrund ist die Frage „Energie ≠ Kunst?”, die wir den Besuchern der dOCUMENTA (13) 100 Tage lang auf Postkarten, Plakaten, einer Straßenbahn und hier im Blog gestellt haben, wohl klar zu beantworten. Meine Antwort jedenfalls laut eindeutig: „Energie = Kunst!“.

Und das beweisen wir hier in Nordhessen immer wieder auf Neue. Denn eins bleibt die Region auch nach dem Ende der dOCUMENTA (13): Ein Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien, in dem entscheidend am Erfolg der Energiewende hin zu einer weltweit dezentralen und erneuerbaren Versorgung gearbeitet wird.

Wir freuen uns schon auf die nächste documenta in fünf Jahren – und widmen uns weiter der Kunst, die Energieversorgung der Zukunft maßgeblich voranzutreiben und die Energiewende aktiv zu gestalten.

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