Azubi-Projekt: Konstruktion eines Prüfautomaten

Dieser Artikel erschien 2013. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

von Lena Neumann (Gastbeitrag), 
SMA Azubi-Projekt: Vollautomatischer Komponententester

Als Auszubildender habe ich in den letzten Monaten eigenständig einen Prüfautomaten für den Service konstruiert und gebaut. Mit dem Gerät können Ergänzungsplatinen für die Wechselrichter ohne Eingriff eines Bedieners getestet werden. Die Platinen ermöglichen es unter anderem, den Wechselrichter fernzusteuern, so dass er je nach Anforderungen des Stromnetzes mehr oder weniger Energie einspeist. Ich habe dafür die Schaltung des Gerätes entwickelt und auch die Prüfsoftware selbst geschrieben. Während der Zeit standen mir mein Ausbilder und ein Betreuer aus der Entwicklungsabteilung mit Rat und Tat zur Seite.

Alle Hürden genommen
Markus mit seinem Prüfautomat

Markus mit seinem Prüfautomat

Schwierig war besonders, die ganzen zum Teil sehr unterschiedlichen Schnittstellen und zu testenden Funktionen der beiden Module (und auch weiterer bisher noch nicht integrierter Module) in einem Gerät zu vereinen und doch wieder zwischen den jeweiligen zu Testenden Modulen zu unterscheiden. Dabei musste ich dann noch auf maximale Bedienerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit achten. Ich habe dabei sehr viel Wissen mitnehmen können, sowohl was den elektrotechnischen Bereich angeht, als auch was den Ablauf von Entwicklungsprojekten angeht. Dieses ganze Wissen anzuwenden und zu erweitern hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem, wenn am Ende alles funktioniert und der „Kunde“ zufrieden ist.

Meine Tester werden jetzt im Service eingesetzt, um die Baugruppen aus Wechselrichtern zu testen, die vom Kundeneinsatz zurückkommen. Die Kollegen sind begeistert, wie schnell und einfach der Test abläuft.
Aber seht selbst, mehr zum Projekt erfahrt Ihr im Video.