Auf einen Kaffee mit dem Vorstand

Dieser Artikel erschien 2012. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

von Lena Neumann (Gastbeitrag), , 0 Kommentare

Die Idee kam André Kölsch eigentlich eher spontan. Auf der letzten SMA Betriebsversammlung wollte er sich zuerst nur noch etwas zu trinken holen, als die Zeit für offene Fragen der Mitarbeiter war. Dann trat der Kollege aus dem Postoffice aber doch mutig ans Mikrophon. „Ich hab ja schon ne große Klappe und hab mir gedacht, das machst du jetzt einfach“, erklärt er mir später. André hatte sich Gedanken gemacht und einige Punkte zusammengetragen, die er als Verbesserungsvorschläge einreichen wollte. „Denn so lassen sich an vielen Ecken im Unternehmen Kosten einsparen“, sagt André. Pierre-Pascal Urbon, SMA Vorstandssprecher, fand die Idee prima und lud André direkt zu einem Termin ein, um die Vorschläge gemeinsam zu besprechen.

Vorschläge zur Verbesserung

Kurz nach der Betriebsversammlung kamen dann viele Kolleginnen und Kollegen auf André zu. „Gehst Du jetzt wirklich zum Vorstand?“, „Hat er das echt ernst gemeint?“, „Das war eine mutige Aktion von dir!“, waren einige Reaktionen. Viele haben ihm aber auch noch weitere gute Vorschläge und Verbesserungsideen mit auf den Weg gegeben. André hatte aber schon selbst einige Punkte vorbereitet. „Bei meinen Posttouren komme ich viel rum und sehe eine ganze Menge vom Unternehmen“, so der 29-Jährige. „Da fällt mir immer mal etwas auf, das sich noch verbessern lässt.“

Mit 11 Punkten zum Vorstand

Wenige Wochen später war es dann so weit. André saß im Büro des Vorstands und hatte eine Liste mit elf Punkten dabei. Gemeinsam mit Pierre-Pascal Urbon hat er seine Ideen dann besprochen. „Das war echt klasse“, findet André, „Herr Urbon hat sich richtig Zeit für mich genommen und alles genau aufgeschrieben.“ Bei den meisten Punkten konnte der Vorstand ihm direkt ein kurzes Feedback geben. Er fand, dass André viele gute Ideen hatte, einige wollte er angehen und mit den zuständigen Kollegen besprechen, bei anderen erklärte er ihm, warum sie sich wahrscheinlich nicht umsetzen lassen. Nach dem Termin war André richtig begeistert. „Ich bin schon total gespannt, wie´s weitergeht und werde demnächst mal fragen, was aus meinen Ideen geworden ist“, freut sich der Postoffice-Mitarbeiter, „und natürlich werde ich auch weiterhin die Augen offen halten.“

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