3 praktische Solar Gadgets

Es ist absolut bemerkenswert, welche Kreativität einige Erfinder und Unternehmen an den Tag legen, wenn es darum geht, die Kraft der Sonne als Energiequelle für ihre Produkte zu nutzen. Hier gibt es eine Fortsetzung, der von uns zusammengestellten Gegenstände, die mit Solarenergie betrieben werden und durchaus ihren praktischen Einsatz im Alltag finden (können).

 

1. Solarkocher

Emissionsfrei kochen mit dem Solarkocher SunStofey GoSun

Emissionsfrei kochen mit dem Solarkocher SunStofey GoSun

Camping, Trekking oder Wandern – wer draußen unterwegs ist und keine Lust auf Stockbrot am Lagerfeuer oder Ravioli aus der Dose vom Gaskocher hat, der nutzt einfach die Sonnenenergie und den Solarkocher SunStofey GoSun. Solange etwas Sonne und/oder Licht vorhanden ist, dauert das Kochen laut Hersteller nur bis zu 20 Minuten. Dabei bleibt die Vakuumröhre außen kühl. Innen kann die Temperatur bei voller Sonne bis auf 290°C steigen.

Für 289 Euro ergänzt ihr euer Outdoor-Equipment mit dem 3,6 Kilogramm schweren Solar-Kocher.

Auch für die Grill-Freunde unter euch gibt es gute Nachrichten. Der Hersteller GoSun kündigt in seinem Shop auch einen solarbetriebenen Grill an. Komplett ohne Gas und Kohle Würstchen grillen – das sind doch geschmackvolle Aussichten 🙂

Weitere Infos zum Kochen mit Sonnenenergie gibt hier.

 

2. Fahrradschloss mit Solarmodulen

Solarenergie und Batterie sorgen für sicheres Anschließen des Fahrrades mit dem Skylock.

Solarenergie und Batterie sorgen für sicheres Anschließen des Fahrrades mit dem Skylock.

Das Fahrradschloss Skylock ist kein gewöhnliches Bügelschloss zum Sichern von Fahrrädern. Skylock funktioniert ohne Schlüssel, stattdessen ist es über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, über das wiederum das Verschließen und Entriegeln erfolgt. Die Energie liefert eine im Schloss integrierte Batterie, die von implementierten Solarmodulen aufgeladen wird. 12 Stunden Sonnenlicht liefern eine Akkulaufzeit von etwa 6 Monaten. Skylock kann aber noch mehr: Über das Smartphone erhält der Besitzer eine Warnung, sollte jemand das Fahrrad stehlen wollen.

Ab Oktober 2016 soll es für 199 US Dollar verfügbar sein. Hier könnt ihr es jetzt schon vorbestellen.

 

3. Solar Bike

Diese Variante des Solar Bikes hat den Akku hinten montiert.

Diese Variante des Solar Bikes hat den Akku hinten montiert.

Der dänischer Ingenieur Jesper Frausig hat ein Elektrofahrrad entwickelt, das Sonnenlicht einfängt. Die Solarzellen sind mit Folien über die Speichen der Räder geklebt, der Akku entweder unter dem Gepäckträger oder vorne an der Trägerstange befestigt. Während das Solar Bike steht, lädt sich die Batterie auf. Wenn es in Bewegung ist, liefern die Solarzellen und die Batterie die Energie für den Motor. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen E-Bikes: Man muss es nicht an einer Steckdose aufladen. Die Batterie kann Energie für etwa 70 Kilometer speichern. Durchschnittlich erreicht der Fahrer eine Geschwindigkeit von 25 km/h, wobei bis zu 50 km/h möglich sind.

Viele Onlinemedien haben über das Solar Bike berichtet. Allerdings steht wohl die Serienproduktion noch aus, denn wir haben es in keinem Onlineshop gefunden… 🙁

Mehr Details zum Solar Bike lest ihr hier.

 

Ich freue mich auf euer Feedback über einen Praxis-Check mit einem der Solar Gadgets – gern hier in den Kommentaren.

5 Kommentare
  1. Solarfreund sagte:

    Hallo zusammen,

    ich finde es echt fanatastisch, was immer mehr möglich wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass wir in Zuknuft schonender mit unseren Ressourcen umgehen…

    Schönen Gruß aus der Fahrradstadt Münster,

    David

    PS: Ich hätte gerne so ein Fahrrand!

    Antworten
    • Christian
      Christian sagte:

      Am besten natürlich mit Solarstrom oder mit Windstrom 😉
      Im Groben verteilen sich fast alle Elektroautos auf zwei Szenarien:

      Szenario 1: das Auto ist tagsüber überwiegend zu Hause. Dann kann es prima dort laden. Wahlweise mit Strom aus der eigenen Solaranlage oder über das Stromnetz mit Strom aus umliegenden Solar- oder Windkraftanlagen. Letzteres kann man zwar heute noch nicht differenziert abrechnen, aber nutzen kann man den Ökostrom ja trotzdem.

      Szenario 2: das Auto steht tagsüber an der Arbeit. Wie bei Szenario 1 kann man auch dort den Ökostrom nutzen, der im Netz sowieso vorhanden ist. Oft bietet auch der Arbeitgeber die Möglichkeit, das Fahrzeug an der Arbeit zu laden.

      Für beide Szenarios gilt: Die Elektroautos haben Speicher die sich hervorragend eignen, um das Stromnetz zu entlasten, indem sie zu günstigen Zeiten laden. So könnte der Fahrer zukünftig zum Beispiel einstellen, dass das Auto bei Anstecken sofort auf 60% laden muss, damit er auch sicher seine nächste Fahrt machen kann – egal wie hoch der Strompreis gerade ist. Darüber hinaus kann das Auto aber auch bis zur geplanten Abfahrtzeit auf 100% voll geladen werden. Das könnte dann zum günstigstmöglichen Strompreis passieren. Eine automatische Fahrzeugladesteuerung die so etwas heute schon kann, haben wir bei SMA im Forschungsprojekt eMOBILie entwickelt und im Prototypen von BMW getestet.

      Jetzt muss nur noch die Politik die Weichen stellen, dass „echte flexible Stromtarife“ die sich mindestens im Viertelstundentakt an der Strombörse orientieren auch endlich möglich werden. Das hilft nicht nur den Elektroautos. Auch unser Sunny Home Manager – der Energiemanager von SMA – steht schon in den Startlöchern und kann sobald flexible Tarife verfügbar sind, auch die Waschmaschine, den Trockner, die Spülmaschine, Heizung und Klimatisierung und vieles mehr automatisch in günstige Zeiten legen, ohne dass ein Komfortverlust für den Nutzer entsteht.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten

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