Was macht den Sunny Boy Smart Energy aus?

Von Thomas Thierschmidt (Gastbeitrag) am 28. April 2015 in der Kategorie Energiemanagement mit 10 Kommentare
SBSE

Ich habe diese Woche meine Erkenntnisse aus einem Jahr Felderfahrung mit dem Sunny Boy Smart Energy geteilt. Danke für das positive Feedback zur Funktionalität des Sunny Boy Smart Energy. Es gibt aber immer wieder auch Fragen zur Wirtschaftlichkeit des Geräts. Ich möchte mit diesem Beitrag auf ein paar Fragen von euch eingehen. Da das die Kommentare sprengen würde, packe ich meine Punkte in einen neuen Beitrag.

Zu der Preisdiskussion und Wirtschaftlichkeit möchte ich gerne auf schon veröffentlichte Blogbeiträge verweisen:

Sunny Boy Smart Energy:  Solarstrom länger nutzen und viel Geld sparen

Welchen Beitrag leisten PV-Hausenergiespeicher zur Energiewende?

Weiterhin besteht die Möglichkeit Ihre individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung über unser Sunny Design durchzuführen.

Es bleibt festzuhalten, dass sich eine PV-Anlage mit einem Sunny Boy Smart Energy im Vergleich zu einem Haushalt ohne PV-Anlage über die Gesamtlaufzeit grundsätzlich rechnet.

 

Kaufe ich 15 Liter Farbe wenn ich nur 5 brauche?

Ich kann leider nicht einschätzen, mit welchen anderen Speichersystemen der Smart Energy von Euch speziell verglichen wird.

Wenn man die Gesamtkosten für das Gesamtsystem bestehend aus PV-Wechselrichter und Speicher betrachtet, so ist der SB-SE momentan eines der preislich attraktivsten Produkte am Markt. Es ist selbsterklärend, dass Lösungen mit größeren Speicherkapazitäten spezifisch auf die kWh gerechnet günstiger sein können, dennoch ist dabei zu beachten, wieviel der Kapazität überhaupt real genutzt werden können. Einflüsse darauf sind die Abstimmung des Gesamtsystems (Zählergenauigkeit), der Wirkungsgrad des Speichersystems (PV-Wechselrichter, Batteriesteller, Batterie) und ob das Verbrauchs- und Ertragsprofil der individuellen Anlage die vollständige Nutzung einer größeren Speicherkapazität überhaupt zulässt.

Es kann dann durchaus vorkommen, dass durch ungenügende Abstimmung verschiedenster Komponenten nur sehr wenig Speicherkapazität effektiv genutzt wird. Weil beispielsweise die Lasten über den Tag verteilt sind oder ein Speichersystem mit einem hohen Selbstverbrauch genutzt wird, welches meist durch geringe Effizienz hervorgerufen wird.

Einfach gesagt, der Eimer mit 15 Liter Wandfarbe ist auf den Liter gerechnet meistens günstiger als ein Eimer mit 5  Litern Farbe. Aber kaufe ich deshalb 15 Liter wenn ich nur 5 brauche? Normalerweise sicher nicht. Wenn man allerdings eine Qualität wählt, bei der man mehrmals nachstreichen muss oder einen Maler, der mehr verkleckert als er an die Wand bringt, kann diese Menge durchaus nötig sein. Allerdings entspricht das sicherlich nicht dem Ziel, so kostengünstig wie möglich einen Raum zu streichen. OK, sollte ich in der Zukunft noch Farbe brauchen, hätte ich welche im Keller. Aber diese „altert“ eben auch und lässt sich nach einiger Zeit nicht mehr uneingeschränkt verwenden – gleiches gilt für eine Batterie.

 

Sinkender Energieverbrauch in der Zukunft durch sparsamere Geräte

In Zukunft wird der Haushaltsverbrauch immer weiter sinken, wenn man die Standardverbraucher betrachtet, bspw. LED-Leuchten, Leistungsbegrenzung bei Staubsaugern usw. Ein weiterer Aspekt ist, dass das durchschnittliche Alter des Endkunden, welcher im Jahre 2014 eine PV-Anlage installierte 49,3 Jahre betrug (EuPD Research). Man kann also davon ausgehen, dass die Kinder in den nächsten Jahren ausziehen und der Energieverbrauch im Haushalt weiter sinkt.

Dann wird der heute gewählte Speicher schon wieder viel zu groß sein. Natürlich kommen E-Mobilität und Wärmepumpen zukünftig in den Fokus, diese Verbraucher sollten nach Möglichkeit aber durch eine intelligente Steuerung direkt mit PV-Strom versorgt werden.

 

Das macht den Sunny Boy Smart Energy aus:

Ich möchte gerne mal ein paar Vorteile aufführen, welche der Sunny Boy Smart Energy mit sich bringt und deshalb nicht so einfach mit anderen Systemen vergleichbar ist.

  • Die verwendeten Zellen sind Qualitätszellen und kommen von LG-Chem aus Süd-Korea. Das Gesamtsystem (PV-Wechselrichter und Batterie) ist vom VDE auf funktionale und Transportsicherheit geprüft. Achten Sie bei günstigeren und auch teureren Systemen bitte darauf, woher die Zellen stammen und ob diese auch wirklich die versprochenen Sicherheitsrichtlinien einhalten. Meist  handelt es sich um selbstausgestellte Eigenerklärungen, nur wenige Speicherhersteller haben ein Zertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts. Weiterhin ist es durch unabhängige Institute bewiesen, dass solche Zellen im Normalbetrieb nicht die angegebenen Zyklen erreichen.
  • Durch die Einfachheit der Installation kann der  Installateur kaum Fehler machen und er macht es nahezu in der gleichen Zeit, wie er einen PV-Wechselrichter installiert. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die Kosten für den Installationsaufwand aus.
  • Auf die Batterie bekommen unsere Kunden eine Vollgarantie, keine Zeitwertgarantie wie bei anderen Herstellern. Das bedeutet, dass Sie bei SMA eine neue Batterie bekommen, sollte diese 1 Monat vor Garantieende defekt sein. Bei anderen Herstellern bekommen Sie nur einen geringen Teilbetrag Ihrer Investitionskosten zurück, da Sie nur den Zeitwert erstattet bekommen.
  • Der SB-SE ist nahezu wartungsfrei, bei anderen Systemen ist in der Betriebsanleitung bereits geschrieben, dass eine jährliche Wartung erfolgen muss, um die Garantiebedingungen zu erfüllen, dies führt wieder zu Folgekosten.
  • Die Recyclingkosten, die am Lebensende der Batterie aufgebracht werden müssen, sind beim SB-SE bereits enthalten. Sie müssen in Zukunft nur bei uns anrufen und wir kümmern uns um die fachgerechte Entsorgung. Das Thema Recycling wird aber häufig nicht offen kommuniziert.
  • Wie im Beitrag erwähnt, hat der Sunny Boy Smart Energy momentan einen der höchsten Systemwirkungsgrade im Feld. Gerade im Teillastbereich ist dies enorm wichtig, da der Speicher gerade da sehr oft arbeitet. Beispielsweise in der Nacht, wenn nur noch Eure Grundlast versorgt wird, es werden meist nur Leistungen unterhalb der 500 W benötigt. Viele vergessen, Speicherverluste müssen rechnerisch zumindest zur Hälfte mit zusätzlichem Netzbezug ausgeglichen werden und nicht nur mit entgangener Einspeisevergütung. Und ein Speicher mit 20 Prozent geringerem Wirkungsgrad entspricht direkt einem 20 Prozent kleinerem Speicher, 3 kWh sind dann plötzlich nur noch 2,4 kWh wert.

Wirkungsgrad SBSE

  • Achtet bei der Auslegung des Speichers darauf, dass er nicht zu groß ausgelegt ist. Ansonsten können euch ungewünschte Kosten entstehen, da der Speicher im Winter aus dem Netz versorgt werden muss, um keinen Defekt zu erleiden. Mit der Größe des Speichers sinkt sofort der Nutzungsgrad, da im Sommer die Nächte zu kurz sind um zu große Speicher zu entladen und im Winter reichen die Sonnenstunden nicht aus um diesen zu laden. Der Sunny Boy Smart Energy ist im Vergleich zu größeren Speichersystemen ganzjährig nutzbar, d.h. die Batterie als teuerste Komponente steht nicht ungenutzt im Keller, sondern arbeitet für euch. Am Ende des Jahres oder der Lebensdauer des Speichers kann man sich die tatsächlichen Kosten pro zwischengespeicherter kWh anschauen. Und diese sind relevant, nicht die Investitionskosten pro installierte kWh.

BatterieZyklen SBSE

  • Der Sunny Boy Smart Energy hat eine integrierte Prognose, welche die Batterie so zielgenau lädt, dass Abregelverluste durch die im EEG vorgeschriebe Begrenzung der Einspeiseleistung weitgehend vermieden werden.
  • Ihr habt durch den direkten Zugriff des Wechselrichters  auf das Sunny Portal immer direkten Zugriff auf euer Speichersystem im Haushalt.
  • Ihr bekommt von uns vom Zähler bis zur Batterie alles aus einer Hand. Sollte es mal zu Problemen kommen, dann habt ihr einen Ansprechpartner und nicht für jede Komponente einen anderen.

 

Ich hoffe ich konnte euch einige Alleinstellungsmerkmale des Sunny Boy Smart Energy näher bringen.

Gerne könnt ihr mich auch auf der Intersolar 2015 am Stand B2.210 besuchen und wir reden über diese Thematik.

 

Weitere Infos

Sunny Boy Smart Energy-Flyer (PDF)

SMA Smart Home und SMA Integrated Storage System (Website)

Sunny Boy Smart Energy:  Solarstrom länger nutzen und viel Geld sparen (Blog)

Welchen Beitrag leisten PV-Hausenergiespeicher zur Energiewende? (Blog)

 

sma-sunny-blog_artikelende-banner-batteriespeicher_de

 

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Der Autor

Thomas Thierschmidt (Gastautor)

Thomas arbeitet als Produktmanager bei der Business Unit Residential und kümmert sich um Speichersysteme im Residential Bereich, speziell um den Sunny Boy Smart Energy. Er war mal Thüringenmeister im Parforcehorn-Blasen.

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10 Kommentare

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    Wolfgang M

    14. Juni 2016 um 14:57

    Hi,
    ich suche auch eine notstromfähige Lösung, bei der Gefriertruhe etc. auch ohne externes Netz weiter laufen. Klar, dass man bei nur 2 kWh nicht alle Geräte weiter laufen lassen kann. Ist so etwas grundsätzlich mit dem Sunny Boy 5000 Smart Energy möglich? Wenn ja, welche Zusatzkomponenten braucht man dann noch?

    VG Wolfgang

    Antworten »
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    Lüske

    10. Mai 2016 um 15:46

    Ich suche eine Lösung für eine Notstromversorgung, damit z.B. Heizung, Gefrieranlagen und Beleuchtung bei Stromausfall gesichert sind bzw. weiterarbeiten können.

    Antworten »
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    Thomas Thierschmidt

    8. Mai 2015 um 16:30

    Hallo Peter,

    die Wirkungsgrade, welche wir in unseren Präsentationen und Flyern veröffentlichen, basieren auf Labormessungen mit verschiedenen Arbeitspunkten. Das kannst Du in der Abbildung meines letzten Beitrages sehen, in dem alle Einzelwirkungsgrade aufgeführt sind.
    Im täglichen Betrieb ist es meistens so, dass man mit unterschiedlichen Leistungen lädt und entlädt. Dies hängt davon ab, wieviel PV-Überschuss Du hast bzw. welche Lasten im Haushalt aus der Batterie versorgt werden. Das führt schon zu großen Unterschieden. Weiterhin ist zu beachten, dass bei einem Vergleich am Anfang und Ende des Betrachtungszeitraum der SoC gleich ist, ansonsten kommt es zu weiteren Fehlern.

    Ich habe mal die Werte aus der Beispielanlage nach Deinem Rechensystem gezogen:
    Februar März April
    2014 Ladung [kWh] 45,0 66,7 67,2
    Entladung [kWh] 41,3 58,8 61,4
    Wirkungsgrad 92% 88% 91%
    2015 Ladung [kWh] 56,0 65,9 65,0
    Entladung [kWh] 49,1 57,8 56,1
    Wirkungsgrad 88% 88% 86%

    Deine Aussage, weit über 10 Prozent ist demnach etwas übertrieben. Wie du siehst, sind die Wirkungsgrade im März sogar gleich.

    Dennoch habe ich Deine Anmerkung in die Entwicklung weitergeben, welche nochmal die im Portal angezeigten Messwerte mit den Labormessungen vergleichen soll.
    Ich gehe mal davon aus, dass die Fehlertoleranzen im internen Messsystem überprüft werden. Im Wechselrichter selbst werden ja auch keine geeichten Messgeräte verwendet und die Werte im Sunny Portal geben eine Indikation an.
    Dennoch sind Deine errechneten Wirkungsgrade unschlagbar gut im Vergleich zu Labormessungen anderer Speichersysteme.

    Gruß Thomas

    Antworten »
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      peter54

      13. Mai 2015 um 18:08

      Hallo Thomas,
      vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich werde das weiter sorgsam beobachten.
      Ich hatte nur Sorge, das sich irgendwas mit der Batterie verändert hat.

      Antworten »
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    Smart Energy Interessent

    6. Mai 2015 um 18:54

    Hallo Thomas,
    ich bestreite nicht, dass sich der SMA SB SE innerhalb von 20 Jahren rechnen kann/wird.
    Die Zahlen zeigen aber, dass die Rendite einer PV mit SE aufgrund des hohen Preisanteils des Speichers, schlechter ist, als die Rendite einer PV ohne SE.
    Oder anders ausgedrückt, die PV ohne SE amortisiert sich nach 10-12 Jahren; mit SE brauche ich 14-16 Jahre.

    Ich behaupte auch nicht, dass irgendein anderer Speicher, abgesehen vielleicht vom Eigenbau mit Staplerbatterie, eine bessere Rendite aufweist. Speicher sind aktuell zu teuer; nur ein Pionier oder Überzeugungstäter bezahlt den Preis.

    PS.: Den Vergleich mit den 5 Liter Farbe und 15 Liter Farbe fand ich sehr gut und treffend! Das ist genauso wie „Nimm 3 und bezahl nur 2“ … wenn man eigentlich nur einen braucht ist es sinnlos und man hat nachher auf jeden Fall weniger Geld in der Tasche, als wenn man nur einen gekauft hätte, den man auch benötigt.

    Antworten »
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    Jan

    29. April 2015 um 16:56

    Lieber Thomas, liebes SMA Team,
    Ich bin zufriedener SMA Kunde und betreibe insgesamt vier eurer Wechselrichter.
    Beim dienstältesten spiele ich mit dem Gedanken des Austausches gegen einen SE. Plant ihr eventuell eine Rückkaufaktion? Die wideraufbereiteten SB könntet Ihr ja ggf. im Service oder ärmeren Ländern/Regionen ein zweites Mal in Verkehr bringen.
    Ich arbeite im Bereich der aktiven Netzwerktechnik und derartige Angebot von Herstellern wie Cisco oder HP sind unter dem Stichwort „Trade In“ an der Tagesordnung. Und aus dem Automobilhandel kennt sicher jeder den Spruch „bringen Sie uns ihren Alten“.
    Vielleicht eine Idee fürs nächste Brainstorming 😉
    Viele Grüße
    Jan

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      Sarah Römsch

      30. April 2015 um 12:50

      Hallo Jan,
      toll, dass du dich für SMA und unsere Produkte begeisterst :-). Und vielen Dank für deine gute Anregung. Tatsächlich sind wir auch gerade dabei, dieses Thema zu bewerten. Aktuell ist so ein Tausch allerdings nicht möglich.
      Ich wünsche dir einen schönen Feiertag und ein sonniges Wochenende.

      Viele Grüße

      Sarah

      Antworten »
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    peter54

    28. April 2015 um 22:04

    Hallo Thomas,
    seit dem neuen Release des Batteriemanagements am 12.2.2015 haben sich leider die Verluste beim Laden / Entladen meines SB 5000 SE ungefähr verdoppelt und der Wirkungsgrad ist dadurch unter 90% gesunken. Dies scheint kein Einzelfall zu sein, da in anderen Blogs darüber auch schon berichtet wurde.
    Ich hoffe sehr, daß dies im nächsten Release wieder verbessert wird. Die Serviceline konnte mir leider auch nicht helfen.

    Antworten »
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      Sarah Römsch

      30. April 2015 um 16:05

      Hier die Antwort von meinem Kollegen Thomas:

      Hallo Peter,

      ich kann dich beruhigen, der reale Wirkungsgrad des Gerätes ist mit Sicherheit nicht schlechter geworden, da in diesem Release keine Änderungen an der Regelung des Gerätes vorgenommen wurden. Womit misst du denn den Wirkungsgrad des Sunny Boy Smart Energy?
      Ich gehe mal davon aus, dass du einfach auf die Sunny Portalwerte schaust und dann Batterieladung und Entladung vergleichst.
      Die Werte im Portal sind allerdings nicht abrechnungsrelevant.
      Die angegebenen Werte im Portal werden aus verschiedensten Werten des Wechselrichters und Portal berechnet und auch umgerechnet.
      In dem letzten Firmware-Update gab es eine kleine Änderung in einem dieser Berechnungspfade.
      Dies kann natürlich einen Einfluss haben, genauso aber auch sonstige Systemeinflüsse, wie Haushaltsverbrauch, Erzeugung, Systemauslegung etc..
      Ich kann aus der Ferne und ohne Anlagendetails leider keine Diagnose vornehmen.
      In welchen anderen Blogs hast du noch davon gelesen?

      Also keine Angst, dein SE ist nicht schlechter geworden.

      Gruß Thomas

      Antworten »
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        peter54

        6. Mai 2015 um 18:09

        Hallo Thomas,
        leider komme ich erst heute dazu zu antworten.
        Beim Vergleich der Daten von April 2014 und April 2015 ist ein deutlicher Unterschied beim Verlust zwischen Laden und Entladen der Batterie zu erkennen.
        April 2014: 58,99 kWh / 62,94 kWh = 93,7%
        April 2015: 64,49 kWh / 73,43 kWh = 87,8%

        Wie ich bereits geschrieben habe, ist diese deutliche Verschlechterung bei mir seit dem 12.2.15 zu sehen.

        Der entprechende Effekt ist übrigens auch an der SMA Beispielanlage (Sunny Portal) mit dem SB 3600 SE zu sehen.
        Seit Februar 2015 liegen die Verluste jeden Monat deutlich über 10% und vorher immer unter 10%.

        Sollte das wirklich nur an der Berechnungsmethode liegen, müßten ggfs. die SMA Aussagen in Prospekten, Blog, usw. angepasst werden.

        Sowohl in Staffelstein als auch in diesem Blog
        http://www.sma-sunny.com/2015/04/22/kompaktspeicher-placebo-oder-zukunftsloesung-ergebnisse-aus-einem-jahr-felderfahrung/
        wurde immer mit Systemwirkungsgraden besser als 90% geworben.

        Kann es sein, daß einfach die Batterieselbstentladung nach einem Jahr Betrieb so viel schlechter geworden ist?

        Bitte überprüft noch einmal das Verhalten an der SMA Beispielanlage. Die Erkenntnisse sind dann sicher auch auf meine Anlage zu übertragen. Vielen Dank!

        peter54

        Antworten »

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