Wärmepumpen und PV: Eine lohnende Zweckgemeinschaft?

Von Robert Doelling (Gastbeitrag) am 5. November 2013 in der Kategorie Energiemanagement mit 45 Kommentare
PV und Wärmepumpen

Wärmepumpen können nicht nur umweltfreundliche Wärme liefern. Sie gelten auch als eine optimale Kombinationsmöglichkeit mit einer PV-Anlage. Ideal aufeinander abgestimmt lassen sich so die Wärme- als auch Stromversorgung nahezu autark selbst gestalten. Aber: Welche verschiedenen Systeme gibt es? Und was sollte man insbesondere über deren Stromverbrauch und Kosten wissen? Robert Doelling, Experte für Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Wärmetechnik, hat alles Wissenswerte zu Wärmepumpen in einem Gastbeitrag zusammengefasst.

 

Erdwärme: Umweltfreundlich heizen zu minimalen Kosten

Um Erdwärme für eine Wärmepumpe nutzbar zu machen, setzt man in der Regel bis zu 100 Meter tiefe Erdwärmesonden oder einen Flächenkollektor ein. In beiden Fällen sollte die gesamte Entzugsleistung des sogenannten Erdwärmetauschers rund Dreiviertel der gesamten Heizleistung ausmachen. Benötigt man also 12 Kilowatt (kW) Wärmeleistung, so müssten rund 9 kW aus dem Boden kommen. Legt man bei Erdwärmesonden eine Entzugsleistung von 50 Watt pro Meter zugrunde, so bräuchte man rund 180 Meter Sonden bzw. 2 Bohrung à 90 Meter. Hat man genügend Fläche auf dem Grundstück zur Verfügung, kann man auch einen Flächenkollektor horizontal in etwa 1,50 Meter tiefe verlegen. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Entzugsleistung von 40 Watt pro Quadratmeter, so sollten mindestens 225 m2 unbebauter Gartenfläche zur Verfügung stehen.

Eine so dimensionierte Erdwärmeheizung besitzt dann eine elektrische Leistungsaufnahme von rund 3 kW. In einem privat genutzten Eigenheim mit 2.000 jährlichen Heizstunden ergibt sich dann ein Stromverbrauch von 6.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr für die gesamte Heiz- und Warmwasserbereitstellung. Das entspricht bei einem Wärmepumpentarif von etwa 20 Cents pro kWh jährlichen Heizkosten von rund 1.200 Euro. Also deutlich weniger als die Hälfte der Kosten, die für eine Gas- oder Ölheizung aufgewendet werden müssten. Für eine solche Erdwärmeinstallation ist allerdings auch mit Investitionskosten von etwa 25.000 Euro zu rechnen. Da allerdings sowohl die Wärmepumpe als auch der Erdwärmetauscher relativ wartungsarm und deutlich länger haltbar sind als vergleichbare Heizungssysteme, ist aber auch mit einer Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren zu rechnen.

 

Luftwärme: Gutes Kosten-Nutzenverhältnis in Neubauten

Vor allem in Neubauten kommen heutzutage Luftwärmepumpen zum Einsatz. Diese gibt es als Geräte zur reinen Außen- oder Innenaufstellung oder als sogenannte Split-Geräte mit einer voneinander getrennten Außen- und einer Inneneinheit. Allen gemein ist, dass ihre Heizleistung in hohem Maße von der Außentemperatur abhängig ist und daher vielfach ein elektrischer Heizstab nötig wird, um die Heizspitzen im Winter abdecken zu können.
In einem zum Erdwärmebeispiel vergleichbaren Einfamilienhaus würde man daher eine Luftwärmepumpe mit rund 15 kW einsetzen. Übers Jahr hinweg wandeln Luftwärmepumpen Strom in Wärme typischerweise in einem Verhältnis von 1 kWh Strom zu 3 kWh Heizwärme um. Im vorliegenden Anwendungsfall wäre dann ein jährlicher Stromverbrauch von rund 10.000 kWh Strom zu erwarten. Das entspricht Heizkosten von etwa 2.000 Euro. Also immer noch weniger als für Gas oder Öl eingeplant werden müsste. Den höheren Stromkosten stehen jedoch auch geringere Anschaffungskosten als bei einer Erdwärmeheizung gegenüber. Luftwärmepumpen mit einer Leistung von 15 kW gibt es als Splitvariante nämlich schon ab etwa 10.000 Euro. Kompakteinheiten zur Innen- oder Außenaufstellung sind hingegen erst ab rund 15.000 Euro inklusive Installation zu bekommen. Aufgrund dieses Kostenverhältnisses werden Luftwärmepumpen daher vornehmlich in Neubauten eingesetzt, die aufgrund ihres energetischen Dämmungsstandards eine vergleichsweise geringe Heizarbeit nötig machen.

 

Wasserwärme: Technisch komplexer Effizienzgewinner

Wasserwärmepumpen sind mit Abstand die effizientesten Wärmepumpen, da sie ganzjährig ein hohes Quellentemperaturniveau mit einer hohen nutzbaren Wassermenge – der sogenannten Schüttung – nutzen können. Hierzu werden jedoch auch ein Saug- und ein Schluckbrunnen notwendig, deren Planung aufgrund von Genehmigungsfragen oder sogar einer Probebohrung zur Prüfung der Grundwasserqualität und der Schüttung doch etwas komplizierter ist. Insbesondere bei zu hohen Eisen- und Mangankonzentrationen kann eine Grundwassernutzung sogar unmöglich werden, da sonst Schäden an der Wärmepumpe drohen als auch die Ableitung des Wassers in den Grundwasserleiter nicht dauerhaft gewährleistet werden könnten.
Diesen Schwierigkeiten steht jedoch eine hohe Effizienz gegenüber. So macht eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe aus 1 kWh Strom rund 5 kWh Wärme. Im vorgenannten Beispiel mit einer nötigen Wärmepumpenleistung von 12 kW entspricht dies einem jährlichen Stromverbrauch von 4.800 kWh und damit Heizkosten von rund 960 Euro. Die höheren technischen Anforderungen an die Wärmepumpe und insbesondere die aufwändige Vorplanung als auch das Bohren der Brunnen selbst geht jedoch richtig ins Geld. Für alles zusammen muss nämlich mit Kosten von rund 30.000 Euro gerechnet werden.

 

Strombezug: PV-Kombinationen richtig beurteilen

Wer eine Wärmepumpe besonders umweltfreundlich betreiben möchte, der setzt natürlich auf Ökostrom oder auf eine eigene PV-Anlage. Ob sich diese Zusatzinvestition auch rechnet, sollte allerdings getrennt von der Investition in die Wärmepumpe beurteilt werden. Wichtig dabei ist, nur einer der beiden Techniken die Vorteile der jeweils anderen Technik zuzuordnen. So sollte entweder der günstigere Strombezug je nach Eigenverbrauchsquote in die Wirtschaftlichkeitsanalyse der Wärmepumpe eingehen oder der Photovoltaikanlage der höhere Erlös des Eigenverbrauchs im Vergleich zur Einspeisevergütung zugerechnet werden. Wird sowohl der Wärmepumpenkalkulation der günstigere Strompreis als auch der PV-Anlage die höhere Stromvergütung im Verhältnis zum normalen Wärmepumpentarif angerechnet, so rechnet man sich die Entscheidung für oder gegen eine solche Kombination im wahrsten Sinne des Wortes “schön”. Eine belastbare Aussage über die Wirtschaftlichkeit ist damit nicht mehr möglich.

Grundsätzlich lassen sich mit einer PV-Anlage ohne technische Hilfsmittel durchaus etwa 30 Prozent des Strombedarfs der Wärmepumpe decken. Kombiniert man ein PV-Energiemanagementsystem, so kann die Wärmepumpe sogar mit rund 50 Prozent selbst erzeugtem PV-Strom versorgt werden. Die jeweils resultierenden Gesamtkosten pro Kilowattstunde werden dann in die Beurteilung der jeweiligen Systemkonfiguration übernommen. Wichtig dabei ist, die Wirtschaftlichkeitsberechnungen als dynamische Investitionskostenrechnung anzustellen, um auch die Strompreissteigerungen des Ökostrom- bzw. Wärmepumpentarifs adäquat zu erfassen. So ergibt sich eine realistische Kostenbetrachtung, auf deren Basis eine Entscheidung für oder gegen eine PV-Wärmepumpen-Kombination getroffen werden kann.

 

Bild oben: (v.l.n.r.) PV-Anlage auf Einfamilienhaus, Spiralsonde einer Erdwärmepumpe, Steuerungseinheit einer Luftwärmepumpe, Luftwärmepumpe von Ochsner. Vielen Dank an energie-experten.org für die freundliche Erlaubnis zur Zweitverwertung

 

Wärmepumpen ins SMA Smart Home integrieren? Hier findet ihr mehr Infos.

 

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Der Autor

Robert Doelling (Gastautor)

Robert leitet die Social Media-Aktivitäten bei der Deutschen Auftragsagentur DAA GmbH in Hamburg und betreut unter anderem die Portale www.solaranlagen-portal.com, www.heizungsfinder.de und das internationale Portal www.solarcontact.com. Privat schreibt er für die Webseite www.energie-experten.org und engagiert sich als Energieblogger für eine dezentrale und nachhaltige Energiewende.

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45 Kommentare

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    Martin Toth

    28. Dezember 2016 um 22:00

    Hallo!
    Besitze ein Ochsner Luft/Wasser WP für Heizung und für Warmwasser. Ist eine Kooperation mit Ochsner geplant, bzw, wie läßt sich die Ochsner Welt mit meiner SMA Anlage verbinden?
    Liebe Grüße
    Martin

    Antworten »
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    Falk

    22. November 2016 um 14:54

    Wir bekommen gerade eine PV-Anlage und stehen vor der Auswahl des Wechselrichters um diesen mit einer ebenfalls geplanten Luft-Luft-Wärmepumpe zu kombinieren. Mit welchen Wärmepumpen ist aktuell ein Lastmanagement durch einen SMA Tripower möglich?

    Antworten »
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      Falk

      22. November 2016 um 15:42

      gemeint war natürlich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

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        Lucas Unbehaun

        24. November 2016 um 10:29

        Hallo Falk,

        mit dem Sunny Tripower und einem Multifunktionsrelais können wir nahezu alle Verbraucher/Wärmepumpen steuern. Eine weitere Möglichkeit wäre auch der Sunny Home Manager.
        Tausch dich da auch nochmal mit deinem Solarfachpartner aus, via Sunny Design könnt Ihr die Wärmepumpe auch mit der Anlage kalkulieren und berechnen.

        Viele Grüße, Lucas

        Antworten »
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    Michael Höchst

    24. August 2016 um 19:27

    Das Thema PV Anlagen mit Wärmepumpen zu kombinieren ist ökologisch wie wirtschaftlich sehr interessant. Nur leider verbieten einige Netzbetreiber diese Kombination bei Wärmepumpen über 4 kW el. Leistung. Darauf muss man erstmal kommen.
    Zu lesen ist davon weder bei SMA noch auf anderen Seiten etwas.

    Somit ist das ganze nur für den privaten Bereich interessant aber der Gewerbekunde
    muss weiter Fossil heizen.

    Sonnige Grüße
    M.Höchst

    Antworten »
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    Matthias

    22. Februar 2016 um 17:39

    Wir bauen gerade ein Einfamilienhaus mit Lüftungsanlage. Die Heizung erfolgt über die Wärmepumpe Alpha innotec LWD 90A. Einen Teil des Stroms wollen wir mit der PV-Anlage erzeugen (Wechselrichter Sunny Tripower + sma Sunny Home Manager).

    Wie lässt sich diese Kombination am wirtschaftlichsten betreiben?

    Bisher gingen wir davon aus, dass wir den PV-Strom sowohl für den Haushalt als auch für die WP nutzen können. Sollte jedoch einmal nicht genug PV-Strom für die WP da sein, so nutzen wir den günstigen WP-Tarif zum Heizen u. den PV-Strom nur für den Haushalt.
    Mittlerweile haben wir jedoch 4 widersprüchliche Aussagen erhalten:

    1) Energieversorger A: Einbau eines zusätzlichen WP-Zählers für günstigen WP-Strom. Nachteil: die WP kann dann generell nicht mit dem PV-Strom betrieben werden. PV-Strom dient dann ausschließlich für den Haushalt.

    2) Hauselektriker: Verzicht auf den WP-Tarif u. Deckung des gesamten Strombedarfs für Haushalt u. WP über den regulären Stromtarif bzw. die PV-Anlage. Nachteil: Im Winter müssen wir dann mit dem regulären Haushaltsstrom heizen.

    3) PV-Anlageninstallateur: wie Variante 1, jedoch schalten wir im Sommer die WP aus u. überlassen es dem Sunny Home Manager, den Strom optimal zu verteilen. Dieser schickt dann auch Strom in die WP. Wie kann das gehen, wenn die WP doch ausgeschaltet ist?
    Im Winter sei dagegen zu wenig PV-Strom vorhanden, um die WP zu betreiben, so dass wir dann die WP wieder einschalten und den günstigen WP-Tarif nutzen können. Eine Nutzung des PV-Stroms für die WP sei für diese Zeit nicht möglich.

    4) Energieversorger B: Wie Variante 1, aber durch entsprechende Schaltung der Zähler u. Differenzbildung der Zählerstände sei es möglich, dass wir während des ganzen Jahres je nach Sonnenleistung den PV Strom sowohl für die WP als auch für den Haushalt nutzen können oder ggf. günstigen WP-Strom zukaufen.

    Wir sind nun ziemlich verwirrt u. wissen nicht, für welche Kombination wir uns entscheiden sollen.

    DANKE für jede Hilfe

    Antworten »
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      Sarah Römsch

      23. Februar 2016 um 10:49

      Hallo Matthias,
      wow, das klingt ja schon richtig gut durchdacht. Toll!
      Leider können wir dir hier bei der Planung nicht behilflich sein, tut mir leid. Dafür müsstest du dich an einen Installateur deines Vertrauens wenden oder an einen SMA Solar Fachpartner. Sie kennen sich mit den SMA Produkten aus und bieten dir mit Sicherheit eine sehr gute Lösung an.

      Viele Grüße und eine schöne Woche
      Sarah

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      Niels

      11. April 2016 um 14:34

      Hallo Matthias,

      hast Du zwischenzeitlich eine Antwort auf Deine Frage gefunden?
      Ich stehe nämlich gerade vor exakt derselben Fragestellung.

      Besten Dank!

      Antworten »
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    Oliver

    9. November 2015 um 21:37

    Wir bauen momentan ein Haus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe der Firma Remko als Heizung.
    Aufs Dach kommt eine PV-Anlage mit einem SMA-Tripower Wechselrichter und dem Sunny Home Manager.

    Die Wärmepumpe ist sg-ready und hat in der in ihr integrierten Steuerung auch die Auswahlmöglichkeit zur optimierten PV-Nutzung (smart grid).
    Auf Seite 7 des Dokuments https://www.remko.de/download/zubehoer/neue_energien/smart-wp/de/WKF-WKF-compact-85-120-180%20PV-Smart-Grid,%203,%20de_DE.pdf

    sind Angaben zur PV-Nutzung gemacht.

    Wie ist die Wärmepumpe mit der PV-Anlage zu verbinden, damit der Eigenverbrauch möglichst optimal läuft und die WP möglichst viel Eigenstrom vom Dach nutzt.
    Anschluss an den Sunny HomeManager oder direkt an den Wechselrichter?

    Für die derzeitige Förderung der Wärmepumpe benötigen wir einen zusätzlichen Stromzähler, der den Stromverbrauch der Wärmepumpe aufzeichnet.
    Wie lässt sich dies in das System integrieren bzw. hinsichtlich der Eigenverbrauchsoptimierung nutzen?

    Antworten »
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      Julia Stunz

      12. November 2015 um 14:17

      Hallo Oliver,

      dadurch, dass du eine Förderung für deine Wärmepumpe bekommst, macht die Anbindung an den Sunny Home Manager nicht wirklich Sinn.
      Wenn du mir deine E-Mail Adresse zukommen lässt, kann ich dir zu dem Thema auch eine aufschlussreiche Präsentation zu senden.

      Viele Grüße
      Julia

      Antworten »
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        Kupfer Helmut

        16. November 2016 um 23:43

        Hallo Julia
        kannst du mir die Präsentatiom zusenden. Vielen Dank.

        Antworten »
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          Leonie Blume

          17. November 2016 um 15:20

          Hallo Helmut,
          danke für dein Interesse. Da der Kommentar von Julia schon etwas älter ist und sie aktuell im Urlaub ist: Dürfen wir uns Ende nächster Woche zurückmelden?
          Vielen Dank im Voraus für deine Geduld 😉
          Leonie

          Antworten »
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          Lucas Unbehaun

          24. November 2016 um 08:56

          Hallo Helmut,

          hier die Präsentation.

          ich hoffe sie hilft dir weiter.

          Viele Grüße, Lucas

          Antworten »
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    Thomas Stitz

    2. Oktober 2015 um 14:07

    bei unserer intensiven Beschäftigung mit einem effizienten Energiemanagement für unser zu errichtendes Haus trafen wir auf Anbieter von Fertighäusern, die behaupten, (Erd-)Wärmepumpen
    könnten beim Betrieb mit Strom aus Batteriespeichersystemen Schaden nehmen. Müssen wir damit rechnen, dass eine Anlage in dieser Kombination nach wenigen Jahren nur noch beschränkt oder sogar gar nicht mehr funktioniert? Da wir sehr gerne Strom aus einer PV-Anlage speichern möchten, um damit unsere Wärmepumpe zu betreiben sind wir sehr daran interessiert, zu erfahren, was Sie zu dieser Behauptung sagen können. Könnten Sie uns erklären, was diese Berater gemeint haben könnten?

    Antworten »
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      Julia Stunz

      13. Oktober 2015 um 09:45

      Hallo Thomas,
      tut mir leid, dass du so lange auf die Antwort warten musstest.
      Folgende Information habe ich vom Kollegen von STIEBEL ELTRON bekommen:

      Alle Geräte, die von Herstellern zum Anschluss an das Stromnetz in den Verkehr gebracht werden, müssen den einschlägigen Vorschriften und Normen hinsichtlich Gerätesicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit entsprechen und werden dahingehend geprüft.
      Diese Vorschriften und Normen sollen sicherstellen, dass die Geräte sich nicht gegenseitig negativ beeinflussen. STIEBEL ELTRON als Hersteller von Wärmepumpen konnte bisher keine negativen Einflüsse aufgrund der Kombination von netzparallelen PV-Anlagen und Batteriesystemen mit Wärmepumpen feststellen.

      Viele Grüße
      Julia

      Antworten »
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    Norbert Hasenstein

    2. Februar 2015 um 17:44

    Hallo,

    eine sehr gute Kombination anstelle von Wärmepumpen finde ich auch Pelletheizungen mit Solarsysteme zu kombinieren.

    VG
    Norbert

    Antworten »
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    Uwe Schulze

    18. Januar 2015 um 22:40

    Ich habe eine Wärmepumpe von Vaillant, würde diese gern mit meiner Solaranlage verbinden, Anlage läuft mit SMA Smartmeter Hommaneger und SunyBoy SmartEnergie.

    Antworten »
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      Leonie Blume

      19. Januar 2015 um 11:42

      Hallo Uwe,

      habe eben mit meinen Kollegen von der Service Line gesprochen. Sie meinten, dass Beste sei, wenn du sie anrufst. U.U. könnte die Wärmepumpe passen, aber dazu müssen sie noch mehr Infos haben und dich individuell beraten.
      Hier die Kontaktinfos: https://www.sma.de/service/kontakt/kontaktformular-service.html bzw. +49 561 9522-2499.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Jürgen

    24. Juli 2014 um 16:59

    Hallo,
    heisst, das dass ich keinen 2-Tarif-Zähler (WP-Tarif) machen sollte, wenn ich meine Stiebel-Eltron LWZ 404 mit dem Sunny Home Manager PV-Strom versorgen will?
    Brauche ich dann nur einen 2-Richtungszähler Hausstrom mit dem Sunny Home Manager?

    Danke vorab,
    Gruß Jürgen.

    Antworten »
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    Markus F

    13. Mai 2014 um 23:33

    Ich betreibe eine Luftwärmepumpe (WP) mit Wärmepumpen-Tarif (WP-T) und beabsichtige eine PV-Anlage anzuschaffen. Zur CO2 Reduktion und Erhöhung der Eigenbedarfsquote bietet sich die Nutzung des PV-Stroms für die WP an. Die PV-Anlage wird am Haustromnetz mit Hausstrom-Tarif (H-T) betrieben und demzufolge sollte die WP dann permanent (oder temporär) ins Hausstromnetz eingebunden werden. Der H-T liegt ca. 6 Cent/kWh über und die Einspeisevergütung ca. 6 Cent/kWh unter dem WP-T. Um die WP gegenüber dem WP-T zumindest mit ca. einer „schwarzen Null“ zu betreiben, muss der PV-Stromanteil dann ca. gleich dem Hausstromanteil sein. Eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass der höchste Wärmeenergiebedarf in den Zeitraum der sonnenschwachen Monate fällt. Welche Möglichkeiten der effizienten Regelung bieten sich an?

    Antworten »
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      Leonie Blume

      14. Mai 2014 um 11:59

      Hallo Markus,

      zur Steigerung des Eigenverbrauchs, speziell in Verbindung mit steuerbaren Verbrauchern, wie z.B. Waschmaschine, Spülmaschine, Wärmepumpen, etc., empfiehlt sich die Steuerung über den Sunny Home Manager.
      Der Sunny Home Manager betreibt kein statisches Energiemanagement, sondern dynamisch auf Basis verschiedener Einflussfaktoren: erstens aus dem typischen, erlernten Verbrauchsprofil des Haushalts und zweitens aus der standortbezogenen Wetterprognose sowie der daraus resultierenden PV-Erzeugungsprognose.
      Das Ergebnis: Dank der ausgegebenen Handlungsempfehlungen, wann du wie lange den Solarstrom optimal nutzen kannst – etwa um die Waschmaschine anzustellen, erhöhst du den Anteil des Eigenverbrauchs. Darüber hinaus berücksichtigt der Sunny Home Manager auch variable Stromtarife und ist damit vorbereitet für zukünftige Änderungen im Stromhandel.
      Zusätzlich kann der Sunny Home Manger mit SMA Funksteckdosen erweitert werden, welches eine automatische Steuerung einzelner Verbraucher ermöglicht.
      (z.Z. werden Wärmepumpen des Typs: „Stiebel Eltron WWK 300“ und „Tecalor TTA 300“ unterstützt).
      Abhängig von der verbauten Wärmepumpe (Leistungsaufnahme) und der installierten PV-Anlage (kWp), kann selbst bei einstrahlungsschwachen Tagen, die Eigenverbrauchsquote, wesentlich gesteigert werden.
      Weitere Informationen zum SMA – Sunny Home Manager, findest du auf unserer Homepage unter:
      http://www.sma.de/produkte/monitoring-systems/sunny-home-manager.html#Uebersicht-3869

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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        Markus F

        19. Mai 2014 um 00:15

        Hallo Leonie,

        vielen Dank für die ausführliche Antwort! Die Eigennutzungsquote über ein Energiemanagementsystem zu erhöhen finde ich prima! Bei den von dir angesprochenen Wärmepumpen handelt es sich um Trinkwassererwärmer. Der Bedarf an warmen Wasser zum Baden, Duschen etc., bzw. die Lastaufnahme der WP kann hierbei über das ganze Jahr als quasi konstant angesehen werden. Eine solche Wärmepumpe kann dann vermutlich zu mehr als 50% mit PV-Strom betrieben werden :-)). Bei einer Wärmepumpe zur Beheizung eines Gebäudes fällt der größte Bedarf an Wärme in den Zeitraum der geringsten PV-Strom Erzeugung. Da der Sunny Home Manager auch variable Stromtarife berücksichtigt, wüsste ich gerne ob sich damit eine Steuerung zur Umschaltung zwischen Hausstrom-Tarif und Wärmepumpen-Tarif realisieren lässt?

        Viele Grüße
        Markus

        Antworten »
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          Markus Ohlendorf

          20. Mai 2014 um 16:13

          Hallo Markus,

          da die Wärmepumpe über einen separaten Stromzähler läuft, kann der Wärmepumpentarif über den Sunny Home Manger nicht berücksichtigen.
          Hier kann nur der Hausstromtarif berücksichtigt werden. Eine Umstellung auf unterschiedliche Stromzähler ist daher leider nicht möglich.

          Viele Grüße
          Markus

          Antworten »
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    Robert R.

    15. März 2014 um 22:18

    Hallo, ich bekomme in 4 Wochen eine WP Stiebel Eltron WP 10AC.
    Wie setze ich diese am besten mit dem Homemanager ein? Funksteckdose ist nicht,
    Da 400 V.
    Danke

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      19. März 2014 um 11:46

      Hallo Robert,

      die Wechselrichter benötigen nur einen Datenlogger. Die WebBox Bluetooth kann gegen einen Sunny Home Manager getauscht werden.

      Sonnige Grüße,
      Gerrit

      Antworten »
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    Stefan Hitl

    17. Januar 2014 um 11:46

    Hallo Herr Doelling,

    welcher KfW-Standard und welche Wohnfläche liegt den Berechnungen der Heizleistungen und Verbräuche zu Grunde?

    Gruß Stefan Hitl

    Antworten »
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    Frank Dzaebel

    2. Januar 2014 um 12:47

    Wir betreiben eine Kombination aus Luft-Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage (inzwischen inkl. Batteriespeicher) in unserem selbstgebauten Passivhaus. Details inkl. Verbrauchsdaten können von unserer Homepage erlesen werden: http://www.plus-passiv-haus.de.

    Unser Energiebedarf für Heizung und Warmwasser inkl. Kühlung im Sommer liegt bei 3.000 – 3.500 kWh pro Jahr. Dieser Bedarf wird über unsere PV-Anlage mehr als gedeckt. – In Summe also ein Plus-Energie-Haus, selbst gebaut. Wir sind sehr zufrieden.

    Antworten »
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      André Langhammer

      16. Januar 2014 um 12:47

      Hallo Frank. Sehr interessant. Wie regelst du die Verteilung des erzeugten PV-Stroms? Ich habe auf deiner Homepage gesehen, das du einen seperaten Zähler für deine Wärmepumpe hast. Ist das korrekt? Kannst du ca. sagen was deine Ersparnis in Bezug auf die Wärmepumpe war, bevor du den Batteriespeicher nachgerüstet hast? Ich habe auch eine Luft-Wärmepumpe mit seperaten Zähler und überlege, wie ich das am besten anstelle, wenn eine PV-Anlage auf meinem Dach ist. MFG André

      Antworten »
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    Christian Deußing

    1. Januar 2014 um 20:57

    Überspitzt gesagt könnte man im Winter auch gleich direkt mit Kohle heizen, da auf absehbare Zeit zusätzliche Wärmepumpen vor allem die Lastspitzen vergrößern und daher eher den Zubau von (konventionellen) Kraftwerken fördern, um diese zu decken…
    Das Hauptproblem bleibt die nicht gelöste Speicherproblematik.

    Antworten »
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    Thomas Zmelty

    17. Dezember 2013 um 13:00

    Ich halte einen Deckungsbeitrag von 30 bis 50 Prozent durch Solarstrom für äußerst fragwürdig.
    Im Winter liefert die PV-Anlage nur 1/10 der Energie im Vergleich zum Sommer. Es gibt nicht wenige trübe Tage, an denen auch eine 10 kWp-PV-Anlage Spitzenleistungen auf einem EFH weniger als 100 Watt liefert. Wie soll sie da die Wärmepumpe antreiben?
    Mit einem Speichersystem werden gar 100 % Deckung in Aussicht gestellt. Zur Speicherbeladung reicht der Solarertrag im Winter nur an sehr sonnigen Ausnahmetagen aus. Wärmepumpenstrom ist zumeist günstiger als sonstiger Haushaltsstrom. Es wäre also wirtschaftlicher, vorrangig den Haushaltsstrom mit der PV-Anlage zu versorgen. Für die Versorgung der Wärmepumpe dürfte allein unter dem Aspekt beinahe gar nichts mehr übrig bleiben…

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    Josef Simon

    17. Dezember 2013 um 06:11

    Klar die Kombination Eigener Strom für die Wärmepumpe einzusetzen ist ideal, aber wenn ich die meiste Wärme benötige , im Winter erzeuge ich meistens zuwenig eigenen Strom, mit meine Photovoltaikanlage. Das ist die Grenze, aber wie bei der Solarwärme und Solar – Kollektoren sparre ich über das ganze Jahr Energiekosten. Mit Einschränkungen im Dezember, Januar und Februar durch die kurzen Tage und somit weniger kwh pro Tag als im Sommer.

    mit Sonnigen Grüßen aus Bayern Josef Simon

    Antworten »
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    Thomas Oberholz

    16. Dezember 2013 um 17:10

    Da der höchste Wärmebedarf dann vorliegt, wenn es nicht nur am kältesten, sondern häufig auch trübsten ist (Dez. – Feb.) bedarf es schon einer größeren Solarstromanlage, um den dann immensen Bedarf einer Wärmepumpe abzudecken. Außerhalb dieser Zeit ist in modernen, gut gedämmten Häusern wiederum kaum Bedarf.

    Im Falle einer echten Autarkie (Inselanlage) würde dies entweder eine extrem teure Spielerei bedeuten, denn es bedarf auch riesiger Batterie-Banken oder der solare GAU (leere Batterien, nicht laufende WP und kaltes Haus) steht bald an.

    Diese Erfahrung mussten bereits einige „Tüftler“ machen, die sich durch einseitige Werbe-Propaganda haben beeinflussen lassen.

    Dass eine WP nur ordentlich mit einem gut gedämmten Haus = niedrigen Heizkreis-Temperaturen läuft, wird in dem Artikel leider auch verschwiegen.

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      Robert

      17. Dezember 2013 um 15:16

      Hallo Thomas, dass im Artikel nicht erwähnt wird, dass Wärmepumpen eher in gut gedämmten Häusern zum Einsatz kommen, stimmt nicht. Ich erwähne das gleich 2 Mal: „Vor allem in Neubauten kommen heutzutage Luftwärmepumpen zum Einsatz. […] Aufgrund dieses Kostenverhältnisses werden Luftwärmepumpen daher vornehmlich in Neubauten eingesetzt, die aufgrund ihres energetischen Dämmungsstandards eine vergleichsweise geringe Heizarbeit nötig machen.“ Zudem beschreibe ich auch nicht, a) wie groß die Anlagen sein müssen, um sich autark zu versorgen b) dass sich das lohnt, sondern, dass man hier eine Gesamtkostenrechnung anstellen sollte, bevor man sich dafür entscheidet. Selbstverständlich kann eine solche Rechnung dann auch negativ ausfallen. Von daher gehe ich stark davon aus, dass Dein Bezug zu „Werbe-Propaganda“ sicher nicht auf den Artikel bezogen war.

      Antworten »
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    Robert

    21. November 2013 um 10:52

    Hallo Holger, Du sprichst da genau den richtigen Punkt an, den ich auch schonmal bzgl. Solarstromspeicher als „Dilemma der Eigenverbrauchsoptimierung“ aufgegriffen habe: http://www.solarenergystorage.org/mehr-wirtschaftlichkeit-mit-kleineren-speicherkapazitaten/ Letztlich kann man natürlich eine vollständige Autarkie über eine PV-Anlage bzw. Vollversorgung der Wärmepumpe anstreben. Das wird nur aus Gesamtkostensicht wesentlich teurer.

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    Holger

    20. November 2013 um 22:38

    Hallo Robert und Interessenten,
    ich habe im Jahr 2004 meine Wärmepumpe 9 kW für ca 7000 € installiert. In diesem Jahr 9,72 kWp Photovoltaik und 15 kWh Winston Akku. Weiterhin habe ich einen Umschalter installiert um vom WP-Strom auf PV-Strom umzuschalten (HT 20 ct/kWh; PV-Einspeisung 16 ct/kWh). Vorrangig nutze ich die PV-Anlage zur Deckung des Haushaltsstromes ( Bezug 30 ct/kWh). Nach ersten Erfahrungen bleiben lediglich an wolkenlosen Tagen 5-8 kWh für die WP übrig was gut gerechnet 10% PV-Strom für die WP ausmacht. Selbst bei Nutzung des PV-Stromes nur für die Wärmepumpe würde ich unter den gegebenen Umständen eine Autarkie von max 50% annehmen. Solarertrag heute 2 kWh. Energiebedarf für den Haushalt 3500kWh/Jahr und für die WP 1800 kWh/Jahr. Mein Fazit: Nutzung des PV-Stromes vorrangig für den Haushalt , Nutzung für die Wärmepumpe nur wenn schon vorhanden. Autarkie bestenfalls nur mit einer vielfach größeren PV-Anlage oder einen großen Langzeitspeicher der die Sommerüberschüsse mit in den Winter bringt.
    Sonnige Grüße aus Barby

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      Gerd Simons

      28. November 2013 um 09:33

      Hallo Holger,

      der Umschalter würde mich stark interessieren! Ich überlege schon seit längerem wie ich meinem PV Strom in die Wärempumpe bekomme obwohl ich 2 getrennte Stromnetze habe (Hausnetz und WP Netz). Ist das eine Handschalter? Wie funktioniert das?
      Sonnige Grüße
      Gerd

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    Robert

    20. November 2013 um 14:20

    Hallo Kilian, Erdwärmesonden müssen natürlich so dimensioniert und betrieben werden, sodass nur soviel Wärme dem die Sonde umgebenden Erdreich entzogen wird wie auch nachströmen kann. Wird zB die Erdwärmesonde zu kurz geplant oder ist der Wärmebedarf des Hauses höher als angenommen, dann würde sich tatsächlich die sogenannte Entzugsleistung über mehrere Heizperioden hinweg verringern. Wird mit den Sonden auch in relevantem Umfang gekühlt, so kann man das durchaus auch in die Berechnung der Sondenlänge mit einbeziehen und sich somit auch Bohrmeter im Vergleich zum reinen Heizbetrieb einsparen. Alle Infos zum Thema habe ich auch noch eingehender hier: http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/erdwaermepumpe-planung-und-auslegung-von-erdwaermesonden-3812.html und hier: http://www.energie-experten.org/heizung/waermepumpe/leistung/quellentemperatur.html beschrieben.

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    Kilian Rüfer

    20. November 2013 um 13:35

    Hallo Robert,

    ich habe nur ein paar Grundkenntnisse zu Wärmepumpen. Aus dem Studium ist mir eines Hängengeblieben: Ich meine es soll Bohrungen geben, bei denen nach einer gewissen Zeit die gespeicherte Wärme „aufgebraucht“ ist. Daher wurde damals von einer Kühlung für den Sommer referiert, um diese Löcher wieder „aufzuladen“. Wie würdest Du das in Bezug zur Lebensdauer beurteilen?

    Beste Grüße aus Göttingen vom Kilian

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    Robelditop

    16. November 2013 um 23:12

    Hallo Robert,

    Ich habe seit ein paar Wochen eine kleine PV Anlage mit Home Manager laufen.Tolle Sache.
    Nun überlege ich mir eine Ww Waermepumpe zuzulegen um meinen Eigenverbrauch zu steigern. Diese soll ausschließlich mit überschüssigem PV Strom laufen, der Rest soll weiterhin mit Fernwaerme erzeugt werden.
    Muss es hierbei eine spezielle PV Waermepumpe sein oder kann ich nicht eine einfachere WP über eine Sma Funksteckdose schalten?

    Vielen Dank im Voraus

    Und freundliche Grüße

    Robert

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      Gerrit Naß

      17. November 2013 um 14:16

      Hallo Robert,

      deine Anfrage leiten wir morgen Früh gerne gleich an Robert weiter und kommen dann mit einer Antwort wieder auf dich zurück.

      Sonnige Grüße und ein schones Wochenende noch,
      Gerrit

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      Jannis Rudzki-Weise

      18. November 2013 um 13:41

      Hallo Robert,

      SMA ist Kooperationspartner von Stiebel Eltron und Vaillant und erarbeitet momentan für deren Wärmepumpen eine Anbindung an den Home Manager.
      Die Wärmepumpen WWK 300 oder TTA 300 von Stiebel Eltron können beispielsweise mit dem Sunny Home Manager zusammen eingesetzt werden.

      Zu deinem Punkt: „…soll ausschließlich mit überschüssigem PV Strom laufen.“
      => ist bei Wärmepumpen etwas knifflig, da diese nicht einfach im Minutentakt ein- und ausgeschaltet werden dürfen, sondern bestimmte Mindesteinschalt- und Mindestausschaltzeiten einhalten müssen. Im Sunny Home Manager werden für die Wärmepumpen unserer Kooperationspartner entsprechende Profile hinterlegt werden.

      Um eine Beschädigung der Wärmepumpe zu vermeiden, sollten daher nur von uns empfohlene Wärmepumpen mit dem Sunny Home Manager eingesetzt werden.

      Viele Grüße,
      Jannis

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    Robert 2

    12. November 2013 um 20:18

    Hallo Robert,

    toller Beitrag. Wünsch mir einen zweiten Teil mit praxisnahen Beispielen.
    Gibt es Wärmepumpen die inzwischen von „PV-Energiemanagementsystem“ wie z.B. dem SunnyHomeManager angesteuert werden? Es gab doch mal eine Kooperation zwischen SMA und Stiebel Eltron bzw. Vaillant. Gibt es aus diesem Bereich Neuigkeiten?
    Das ich eine Wärmepumpe mit Basteleien über den HomeManager zu- und abschalten kann ist klar. Ich würde mir jedoch eine komfortablere Lösung wünschen. Wäre super wenn weitere Infos folgen

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    Martin

    8. November 2013 um 16:35

    Hallo!
    Ihre Ausführungen sind interessant und zeigt gute Ideen. Jedoch finde ich es nicht gut, dass Sie Preise für die Investition von Heizungsanlagen nennen. Meine Wärmepumpe (5kW Termische Leistung) mit Flachkollektor (160m²) hat mich ca. 15000 Euro gekostet. Der Wirkungsgrad liegt bei 4,2 (1kWh Strom erzeugt 4,2 kWh Wärme).
    Durch Ihre Aussagen werden negative Vorurteile geschürt. Jeder Interessent sollte sich meiner Meinung von einem Fachmann (Herstellerunabhängig) beraten lassen.

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      Robert

      11. November 2013 um 10:49

      Hallo Martin,

      mir lag es mit meinem Artikel fern, Vorurteile gegenüber Wärmepumpen zu schüren. Ganz im Gegenteil. Ich versuche lediglich, die Kostensituation realistisch darzustellen. Dabei ist es für Interessenten an jedweder Wärmepumpentechnik wichtig zu wissen, dass diese eine höhere Investition nötig macht, aber dafür auch niedrigste Betriebskosten resultieren. Nachdem ich selbst an mehreren hundert Wärmepumpenprojekten mitgewirkt habe, muss ich allerdings sagen, dass Deine Kostenangabe nicht dem normalen Marktpreis entspricht und damit Interessenten auch in die Irre führen würde. Nichtsdestotrotz gebe ich Dir vollkommen recht, dass man in jedem Fall auf einen versierten Wärmepumpenfachmann setzen sollte.

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    Wärmepumpen Fan

    8. November 2013 um 15:06

    Die Idee Wärmepumpen und Solarsysteme zu verbinden hat in der Tat Zukunft. Nur so können Umwelt Kasse gleichermassen geschützt werden. Auf lange Sicht wird sich diese Kombination durchsetzen.

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