Treibstoff aus der Steckdose

Von Sebastian Kaiser (Gastbeitrag) am 10. Mai 2012 in der Kategorie Energiewende mit 1 Kommentar
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Strom statt Diesel und Benzin: So könnte die automobile Zukunft im Straßenverkehr aussehen. Insbesondere als Zwischenspeicher von Photovoltaikanlagen gewinnt Elektromobilität immer mehr an Bedeutung. Wir wollten von unserem Mitarbeiter und bekennenden Elektroauto-Fan Michael Wiese mehr über die Faszination „Elektroauto“ erfahren.

 

 Warum fährst du ein Elektroauto?

Ich leiste damit meinen Beitrag zum Umweltschutz. Im Vorfeld war es mir wichtig, die Bedingungen dafür zu schaffen, das Auto mithilfe eigens produzierter regenerativer Energien zu betreiben. Deshalb habe ich in meinem Garten acht Solar-Bäume aufgestellt, die an sonnigen Tagen zehn bis elf Kilowattstunden Strom produzieren. Außerdem fahre ich elektrisch, weil SMA mir die Möglichkeit dazu gibt. Hier kann ich mein Auto laden und der Strom ist regenerativ.

SMA Tankstelle für Stromer

Michaels STROMer beim Aufladen auf dem SMA Parkplatz

 

Was sind die Vorteile eines Elektroautos?

Ich habe ein ruhiges Gewissen und muss mir keine Gedanken um Feinstaubplaketten, Fahrverbote in Innenstädten und Benzinpreise machen. Ich zahle für 100 Kilometer geräuscharmes Fahren nur 3,50 Euro.

 

Was macht für dich die Faszination eines Elektroautos aus?

Elektroauto fahren ist einfach geil! Ich kann mir ein Stück Idealismus bewahren und grenze mich auch ein bisschen von der Allgemeinheit ab.

 

Wie reagieren andere auf deinen „Stromer“?

Bekannte und Kollegen finden es toll. Wenn ich Freunde besuche, wird das Verlängerungskabel schon bereit gehalten. Zuerst hatten sie ein bisschen Berührungsängste. Sie dachten: „Ich kann doch kein Elektroauto fahren“. Doch diese Sorge konnte ich ihnen schnell nehmen, und einige denken darüber nach ebenfalls umzusteigen.

 

Welche Bedingungen müssen geschaffen werden, damit noch mehr Leute auf E-Fahrzeuge umsteigen?

Die Anschaffungskosten müssen deutlich sinken und die Reichweiten und Ladezeiten der Batterien verbessert werden. Autofahrer müssen sich mehr Gedanken über die Energiegewinnung und ihre persönliche Klimabilanz machen. Aber bei den steigenden Spritpreisen sind die Voraussetzungen ja gut, das hoffentlich bald mehr umsteigen. Ich habe aber noch ein persönliches Anliegen, das ich loswerden will: Haltet die speziellen Elektroparkplätze für die Stromer frei! Wir sind darauf angewiesen, die Fahrzeuge zu laden, damit wir am Ende des Tages auch wieder nach Hause fahren können.

 

Michael, vielen Dank für das Gespräch.

 

SMA unterstützt die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel als Bestandteil des Mobilitätsmanagements. So nutzt das Facility Management bereits für Dienstfahrten zwei Elektroautos und an mehreren Standorten gibt es spezielle Stellplätze mit Stromtanksäulen für Elektroautos. Zudem wurden vor der Solar-Academy an sechs Solar-Bäumen Ladestationen für insgesamt zwölf Fahrzeuge eingerichtet.

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Der Autor

Sebastian Kaiser (Gastautor)

Sebastian Kaiser arbeitet seit 2010 in der internen Kommunikation und ist immer auf der Suche nach spannenden Menschen und Geschichten bei SMA.

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1 Kommentar

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    Henryk

    24. Mai 2012 um 11:59

    Hi Sebastian,
    It is very intresting project for electrical cars and PV Station. Congratulation and best regards, Henryk from Warsaw

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