Artikel mit dem Tag Kultur

Schöner Biergarten in Kassel

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Wer den Feierabend bei einem kühlen Getränk unter freiem Himmel genießen möchte, wird in Kassel an vielen Ecken fündig. Aber auch außerhalb des Stadtgebiets gibt es schöne Biergärten. Mein Tipp: das Restaurant Helleberg. Mitten im Grünen zwischen Schrebergärten liegt dieses gemütliche Ausflugziel. Am besten lässt es sich mit dem Fahrrad erreichen, das Restaurant mit sonniger Terrasse liegt nämlich direkt am Radweg von Kassel nach Sandershausen. Auf der Speisekarte stehen neben Schnitzel und Co. nordhessische Spezialitäten und leckere Salate. Das Lokal ist in jedem Fall einen Besuch wert, testet es doch einfach mal aus!

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Kaskaden, Wasserspiele und Herkules: Bergpark Wilhelmshöhe

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Er thront weit über der Stadt und ist als Wahrzeichen Kassels aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken: der Herkules. Die Kupferstatue auf einem achteckigen Bauwerk bildet den Ausgangspunkt der sommerlichen Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe. Ein echtes Highlight für alle, die noch auf der Suche nach einem Ziel für den nächsten Sonntagsausflug in Nordhessen sind.

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Korrektes Timing – Kasseler Musiktage 2012

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Ich muss gestehen, mir war bis zum letzten Moment nicht klar, welche spezielle Art von percussiver Kunst mich an diesem Abend erwartet. Auf dem Programm steht „Cycle Percussion Berlin“, namentlich die Künstler: Mario Würzebesser, Julius Heise, Raphael Meinhart unter der Leitung von Shengnan Hu.

Töne aus Konservendosen
Die Musiker in Aktion

Die Musiker stellen sich vor

Die Menschheit nutzt ja schon Jahrtausende unzählige Arten von Klangerzeuger für ihre Rituale und die Kommunikation. Bei diesem Konzert erklangen dann doch spezielle, künstlerische Kompositionen. Mit Ausnahme einer Interpretation von J. S. Bach, stammten alle aus dem letzten Jahrhundert. Wie facettenreich diese sehr spezielle instrumentelle Richtung ist, zeigten die Werke, die an diesem Abend die Sinne der Besucher streiften. Hierfür stand dann auch ein breites Spektrum an Klangerzeugern bereit. Mit dem Einsatz von Trommeln, Becken, Congas, Bongos Rasseln oder Klanghölzer lag ich mit meinen Überlegungen im Vorfeld schon ganz richtig.

Töpfe aks Musikinstrument

Töpfe aks Musikinstrument

Allerdings kamen Vibraphone darin nicht vor. Dass diese auf der Bühne im Atrium sehr wohl ihren Platz fanden, war eine musikalische Bereicherung. Völlig überrascht hat mich der Einsatz von Kochtöpfen bzw. Konservendosen. Und was soll ich sagen, auch dieses war ein klangliches Erlebnis. Apropos Vibraphone: Ihren ganz großen Auftritt hatten diese bei dem ‚Allegro‘ aus dem Italienischen Konzert von Johann Sebastian Bach, ursprünglich für Cembalo komponiert. Für mich einer der Höhepunkte an diesem Abend. Die übrigen Namen der Komponisten gehen nur Eingeweihten locker über die Lippen. Ein Beispiel gefällig? Iannis Xenakis. Auch hier gilt, lebenslanges Lernen.

Publikum im Einsatz
Künstler in Aktion

Künstler in Aktion

Glücklicherweise war ich rechtzeitig vor Ort und fand somit einen Platz in einer der vorderen Reihen. Dadurch konnte ich auch das visuelle Erlebnis des Spielens genießen. Dies war leider nicht auf allen Plätzen gegeben. Per Beamer liefen Photos von Städten und Landschaften in einer Endlosschleife. Das konnte die optische Faszination der künstlerischen Darbietung nur aufwerten, nicht aber ersetzen.
Am Schluss des Abends angekommen, wurden die Besucher mit einbezogen. Das Publikum wurde zum gruppenweise zum Mitklatschen animiert, so dass ein Rhythmus-Kanon entstand. Die Künstler improvisierten dazu, d.h. sie steppten, klatschen oder trommelten auf der Brust.

Kasseler Musiktage

SMA unterstützt die Kasseler Musiktage. Hieraus ergab sich auch der Veranstaltungsort, das Atrium im Gebäude 61. Dieser passte hervorragend zu dieser innovativen Kunstform. An dieser Stelle ein Lob an die vielen fleißigen Helfer. Verbunden mit dem Wunsch, dass dieser Veranstaltung weitere folgen mögen. Auch gern in Form von Akustikkonzerten, Comedy- oder PoetrySlam-Abenden.

Schaurig schön – Museum für Sepulkralkultur

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Wenn man mitten in Kassel plötzlich zwischen zahlreichen Grabsteinen steht, muss man sich nicht unbedingt auf einem Friedhof aufhalten. Es könnte genauso gut das Museum für Sepulkralkultur sein. Das befindet sich nämlich in Kassels Innenstadt nicht weit von Rathaus und Torwache entfernt und öffnete 1992 seine Pforten.

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Frida Gold: So kann der Urlaub beginnen

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Puh eine anstrengende Arbeitswoche geht zu Ende, endlich ist es Freitag, das Wochenende ruft…nein wartet…ich habe ja drei Wochen Urlaub, wenn das mal kein Grund zur Freude ist und NOCH BESSER Heute gönne ich mir Frida Gold LIVE in Borken.

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Poetry-Slam – eine Lehrstunde

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Freitag, früher Abend. Das Parkhaus am Stadtbahnhof in Eschwege ist fast leer. Statt Autos – ein paar finden sich hier immer noch und werden kurzerhand in die dort geschaffene Bühne integriert – finde ich nun Sitzgelegenheiten aus Biertischbänken sowie Mikrofone und eine entsprechende Beschallungsanlage vor. Die Spannung steigt, meine erste Poetry-Slam Veranstaltung, die moderne Form des Dichterwettstreites.

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Room 4 dOCUMENTA

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Was Kunst für mich bedeutet? Aufklärung, offen sein für Neues, über den Tellerrand schauen und sich von Konventionen und dem Alltag lösen. Neues kennenlernen und sich auf das oder den Anderen einlassen.

Mit dem Jahr 2012 kommt die dOCUMENTA in unsere Stadt und mit ihr auch die Gefühle von künstlerischer Freiheit und Offenheit. Vielleicht verdanke ich es genau diesen Gefühlen, dass wir uns kurzerhand entschlossen haben, eines unserer Zimmer privat an dOCUMENTA-Interessierte zu vermieten. Kaum hatten wir das Inserat eingestellt, kam auch schon prompt die erste Anfrage. Zwei Tage später die zweite. Die erste Mieterin ist eine Dame – ob jung oder alt – keine Ahnung. Der zweite Mieter ein Mann. Auch über ihn wissen wir nicht viel. Nur, dass er aus Insbruck kommt und dort eine Gallerie besitzt.

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Weltweiter Austausch unter SMA Kollegen

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Als ich gebeten wurde, SMA India zu besuchen, um unseren indischen Kollegen bei CRM und Logistik zur Seite zu stehen, war ich etwas nervös, aber vor allem freute ich mich darauf. Ich besuchte Indien und Asien nämlich zum ersten Mal.

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Was willst Du denn in Kassel?

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„Was willst Du als Hamburgerin denn in Kassel?“ Das ist oft die Reaktion der Kasselaner und Kasseläner, wenn sie mich fragen, woher ich komme. Dabei ist Kassel eine schöne Stadt, eine klassische „Liebe auf den zweiten Blick“, in der es so viel zu entdecken gibt!

Als ich vor ca. sieben Jahren im Rahmen eines konzerninternen Stellenwechsels von Frankfurt nach Kassel kam, dachte ich anfangs nicht, dass ich mich hier langfristig wohl fühlen würde. Aufgewachsen in Hamburg, Studium in Südfrankreich, Praktikum in Sydney, da kann Kassel doch nicht mithalten… dachte ich!

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Im Atem der Zeit: Kasseler Musiktage 2011

Blick ins Ständehaus

Blick ins Ständehaus

Am letzten Wochenende fiel der Startschuss der diesjährigen Kasseler Musiktage. Im Rahmen des Festivals zeigen zahlreiche junge und internationale Künstler ihr Können. In ungewöhnlichen Konzertformaten interpretieren sie große Werke neu und kombinieren sie z. B. mit literarischen Dichtungen.

Kultur im Ständehaus

Davon wollte ich mich selbst überzeugen und habe mich für den Besuch des Kammerkonzerts Forum I – Hören – Sinnen – Erleben entschieden.

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Kassels schönste Seiten

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So, so. Da haben wir also einen Mitarbeiter-Blog. Mit einigen hübschen Kategorien und dem Aufruf an Mitarbeiter, dort etwas zu veröffentlichen. Leben in Kassel. Mir als Wahl-Kasselänerin fällt ein Beitrag nicht schwer – wie wäre es mit Restaurant-Geheimtipps (oder lieber nicht, dann bekomme ich ja noch schwerer einen Tisch!)? Oder Veranstaltungen wie die beleuchteten Wasserspiele (damit da demnächst noch mehr Leute auftauchen)?

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Kassel-Kultur im Dunkeln

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Lore Klipp

Samstagabend war ja wohl wie geschaffen für die Museumsnacht. Unser Startpunkt war der Kulturbahnhof, am frühen Abend war dort außer der offiziellen Einweihung noch nicht viel zu sehen, also war zuerst mal das Motto: lass mal was schauen, was du noch nicht kennst. So kam ich zum ersten Mal in meinem Kasseler Leben ins (frisch sanierte) Ständehaus (am Ständeplatz) und bekam dort prompt eine kurzweilige Führung. Weiter gings über den Scheidemannplatz zur Treppenstraße, ein paar Blicke über die Aussteller der Handwerkskammer, ein paar jungen, begeisterten Stukkateuren bei ihrer Arbeitsdemo über die Schulter geschaut, bei der Siegerin des „Ahle Wurscht“ Wettbewerbs eine solche erstanden (leider ging ein großer Teil davon heute Morgen schon wieder mit meinem Sohn auf Klassenfahrt), weiter über den Friedrichsplatz zur documenta-Halle.

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