Sunny Boy Smart Energy: Solarstrom länger nutzen und viel Geld sparen

Von Peter Menzel (Gastbeitrag) am 25. November 2014 in der Kategorie Energiemanagement mit 16 Kommentare
Ersparnis Sunny Boy Smart Energy

So viel ist klar: Die Entscheidung für den Sunny Boy Smart Energy ist eine Entscheidung für mehr Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit und Einsparung bei den Stromkosten. Doch ihr fragt euch sicher: Wie viel kommt da in einem Jahr zusammen? Und wie groß ist die Summe nach 20 Jahren? Wir haben das unsere Fachleute mal durchrechnen lassen.

 

Schön, wenn Umwelt UND Geldbeutel profitieren

So weit, so gut: Nach der erfolgreichen Installation des Sunny Boy Smart Energy hängt der Wechselrichter als Kernkomponente des SMA Integrated Storage Systems an der Wand. Mit ihm und dem intelligenten SMA Smart Home-System lässt sich der selbst erzeugte Strom speichern und beispielsweise in den Abendstunden nutzen. Das ist in höchstem Maße ökologisch sinnvoll. Für die ökonomische Komponente sind die Einspeisevergütung und die Ersparnis aus dem Eigenverbrauch verantwortlich.

 

Wirtschaftlichkeitsberechnung zum SBSE

 

27.000 Euro Ersparnis über 20 Jahre

Bei der Annahme verschiedener, typischer Werte, wie z. B. einem aktuellen Kilowattstunden-Strompreis von 28 Cent und einer Einspeisevergütung von 12,62 Cent pro Kilowattstunde spart eine 4-köpfige Familie volle 27.000 Euro über 20 Jahre. Schon beim Vergleich der jährlichen Stromkosten eines Haushalts OHNE versus MIT Solaranlage inklusive Speicher ergibt sich bereits heute eine jährliche Ersparnis von 728 Euro.

 

Eine Investition, die sich lohnt

Logisch ist, dass man die Investition, also den Kauf der Anlage, miteinbeziehen muss. Generell hängen hier die Kosten des ganzen Systems auch davon ab, ob z. B. die KfW-Speicherförderungen in Anspruch genommen wird und wie hoch sie genau ausfällt. Was wir auf jeden Fall garantieren können ist Folgendes: Nach Abzug der investierten Summe in die PV-Anlage mit Solarmodulen und Installation bleibt über die Dauer von 20 Jahren eine fünfstellige Summe (abhängig von dem jeweiligen Haushalt und der Auslegung der Anlage) als Gewinn für euch über.

 

Neue Batterie in 10 Jahren bei weitem günstiger als heute

Natürlich weiß heute niemand den Preis, den man in 10 Jahren für die Batterie im Sunny Boy Smart Energy bezahlt. Aber aufgrund der massenhaften Nutzung dieser Batteriezellen im Automobilbereich und einem enormen Anstieg der E-Mobilität in den nächsten Jahren kann man von einem starken Preisrückgang ausgehen. Bereits heute ist ein Preis für die in 10 Jahren benötigte Austauschbatterie von unter Tausend Euro realistisch.

 

Weitere Infos

Sunny Boy Smart Energy-Flyer (PDF)

SMA Smart Home und SMA Integrated Storage System (Website)

 

sma-sunny-blog_artikelende-banner-batteriespeicher_de

 

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Der Autor

Peter Menzel (Gastautor)

Peter arbeitet bei SMA als Texter und schreibt über Produkte für Solarstromanlagen, die in Einfamilienhäusern zum Einsatz kommen.

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16 Kommentare

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    Kersten

    7. Juli 2017 um 11:54

    Guten Tag, wird der Sunny Boy Smart Energy eigentlich weiterentwickelt?
    Und gibt es Erfahrungen anderer Nutzer?
    Sonnigen Grüße
    Rolf Kersten

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      Carolin Rost

      10. Juli 2017 um 07:30

      Hallo Rolf,
      der Sunny Boy Smart Energy wird nicht mehr weiterentwickelt. Deshalb wurde er auch im Frühjahr im Preis reduziert.
      Viele Grüße,
      Carolin

      Antworten »
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    Thomas

    9. April 2015 um 10:15

    Hallo SMA, ich möchte meine PV Anlage mit einem Speicher erweitern. Ich habe heute einen Sunny tri Power 9000 mit einer 70% Begrenzung, in Südlage.
    Wenn ich den Speicher dazu installiere, OHNE Inanspruchnahme des KFW Förderprogramms, kann ich dann die 70% Regelung löschen da mein Speicher ja den Überschuss abfängt?
    Oder habe ich für soetwas den falschen Wechselrichter?
    Gruß aus Nbg

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      Ralf Plack

      4. Juni 2016 um 11:49

      Hallo SMA Team,
      ich bin gerade am planen einer PV Anlage.
      Die zu erwartende Lebensdauer wird im Moment von +-10 Jahren für die Batterie angegeben.
      in dieser Zeit wird es sicherlich zu einem Absinken der Preise für entsprechende Akkus geben aber evtl. auch ganz andere Technologien. Gibt SMA eine Garantie, dass ein erforderliches Speichermedium in 10 Jahren als Ersatz auch noch zur Verfügung steht, oder muß dann wieder viel Geld in ein neues Gesamtsystem gesteckt werden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ralf Plack

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        Annika Linke

        6. Juni 2016 um 08:13

        Hallo Ralf,
        SMA wird selbstverständlich einen Ersatz für dieses System anbieten auch noch nach 10 Jahren.
        Viele Grüße,
        Annika

        Antworten »
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    Paul Maier

    17. Februar 2015 um 13:51

    Wieso wird immer nur die ökonomische Seite betrachtet ?
    Was kostet … – das gibt es doch oft nur ‚politische‘ Preise!
    z.B. die externen Kosten des Stroms aus der Steckdose

    Wichtig ist doch vor allem die Energiebilanz
    – Wieviel Energie wird bei Produktion/Installation/Ersatzbeschaffung benötigt?
    – Wieviel Energie wird geerntet (Brutto/Netto)

    und das alles – soweit möglich – mit Integration aller externen Effekte.

    Wenn das nicht berücksichtig wird, tappt man in die Falle der Anti-EE-Lobby!

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    Norbert Walter

    4. Januar 2015 um 00:06

    Hallo Zusammen,

    eine Speicherung von Elektroenergie in Batterien schein aus heutiger Sicht noch nicht wirtschaftlich. Bei der dargestellten Wirtschaftlichkeit wurde vergessen, dass die Batterien auch altern und ersetzt werden müssen. Darüber ist im Datenblatt zum Wechselrichter leider nichts zu finden. Nach Recherchen im Internet handelt es sich bei den verwendeten Li-Ion-Zellen vermutlich um die Standard-Zelle von LG Chem die auch in Hybrid-Autos verwendet wird. Dort werden 1000 Voll-Ladezyklen angegeben. Das entspräche ca. 3 Jahren Dauerbetrieb bei einer Volladung pro Tag. Bei 2kWh Batterieleistung je Volladung kommt man auf 2000 kWh bis die Akkus ausgetauscht werden müssen. Einsparen kann ich leider nur die Differenz zwischen der EEG-Vergütung und dem Strom-Bezugspreis vom Versorger. Bei 12 Ct Vergütung und 23 Ct Bezugspreis bleibt eine Differenz von 11 Ct als Einsparung je kWh. In Summe über 2000 kWh wären das magere 220 Euro. Bei einem Basispreis von ca. 5000 Euro für den Sunny Boy Smart Energy 3600 bezweifle ich, dass ein neuer Akkusatz unter 1000 Euro liegt. Das ändert auch nichts an der Wirtschaftlichkeit, wenn die Akkus 5x länger halten sollten.

    Wenn hier schon über Wirtschaftlichkeit geschrieben wird, dann sollte auch die Lebensdauer der Akkus berücksichtigt werden. Die verwendete Preissteigerung von 4% ist meines Erachtens auch zu hoch gegriffen. Aktuell fallen die Strompreise für Endverbraucher. 2% wären wohl realistischer.

    Viele Grüße

    Norbert

    Antworten »
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      Leonie Blume

      14. Januar 2015 um 09:50

      Hallo Norbert,

      bei der Batterie handelt es sich um eine Li-Polymer Batterie von einem der größten Batteriehersteller LG-Chem, die gleiche Zelltechnologie wird auch im Automobilbereich in Hybridfahrzeugen eingesetzt. Die Batterie ist auf eine Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt, je nach Nutzungsgrad, kann sie aber auch länger verwendet werden. Die Li-Ion Batterie im Sunny Boy Smart Energy ist nicht auf Ladezyklen, sondern auf Energiedurchsatz ausgelegt. Dieser beträgt jährlich 800 kWh. (d.h. pro Tag etwa ein voller Ladezyklus von 2 kWh oder mehrere Zyklen mit insgesamt 2 kWh Durchsatz).
      Die Austauschbatterie nach 10 Jahren ist günstiger als heute. Natürlich weiß heute niemand den Preis, den man in 10 Jahren für die Batterie im Sunny Boy Smart Energy bezahlt. Aber aufgrund der massenhaften Nutzung dieser Batteriezellen im Automobilbereich und einem enormen Anstieg der E-Mobilität in den nächsten Jahren kann man von einem starken Preisrückgang ausgehen. Bereits heute ist ein Preis für die in 10 Jahren benötigte Austauschbatterie von unter Tausend Euro realistisch.
      Im Datenblatt wird auch auf die Lebensdauer und die Zyklenanzahl hingewiesen (http://files.sma.de/dl/21567/SB5000SE-DDE1441W.pdf).

      Bei den Stromkosten stützen wir uns auf die Entwicklung der letzten 13 Jahren, wo eine durchschnittliche Preisentwicklung von 5,45% zu beobachten war. Die Datenbasis stammt vom BDEW. Eine Preissteigerung bei den Netznutzungsgebühren von bis zu 10% ist für 2015 aufgrund des notwendigen Netzausbaus zu erwartet. Die Netznutzungsgebühren gehen mit 25% in den Strompreis mit ein. Der durchschnittliche Strompreis in 2014 betrug 28 €Cent/kWh. Bei einer angenommenen Preissteigerung von 4% und 800 kWh Durchsatz pro Jahr und unter Anwendung der erwähnten Differenzrechnung läge die Ersparnis nach 10 Jahren bei etwa 1600 € .

      Viele Grüße
      Leonie

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        Norbert Walter

        21. Januar 2015 um 00:06

        Hallo Leonie,

        ich möchte noch einmal auf die Wirtschaftlichkeit der Li-Ion-Batterie zurückkommen. Erstmal vielen Dank für den Link zur Lebensdauer und zur Zyklenanzahl. Im Automobilbereich wird dieser Akkutyp auch verwendet. Um eine größt mögliche Lebensdauer von 10 Jahren zu erzielen, wird ein Kompromiss eingegangen. Die Akkus werden nur bis zur Hälfte der Nennkapazität entladen und die Entladeströme sind sehr moderat.

        Im Datenblatt von SMA sind 4100 Vollzyklen mit 100% Entladung zu finden. Das entspräche dann 4100 * 2 kWh = 8200 kWh bis die Akkus getauscht werden müssen. Das ergäbe dann 11,2 Jahre Nutzungsdauer bei einer Volladung pro Tag. Gehe ich jetzt wie von Dir beschrieben von 28 Ct/kWh Bezugsstrom und 12 Ct/kWh Einspeisevergütung, dann bleibt eine Differenz von 16 Ct/kWh. Damit konnte man 1312 Euro einsparen. Der Preis eines Akkus muss also darunter liegen, um wirtschaftlich zu sein. So weit konnte ich das nachvollziehen.

        Wo liegt denn aktuell der Preis für einen 2 kWh- Austauschakku?

        Für den Akku wird nur eine Garantie über 5 bzw. 7 Jahre gegeben. Warum nicht über 10 Jahre?

        Im Automibilbereich hat sich gezeigt, dass die Akkus doch nicht so lange halten wie gewünscht. Dort heisst es, dass nach ca. 7 Jahren die Akkus getauscht werden müssen.

        Auf die obere Berechnung bezogen bedeutet das, dass nur ca. 820 Euro eingespart werden können. Dann liegt der Ertrag nur noch bei 62%. Dass die Akkupreise stark fallen aufgrund der rasant zunehmenden Elektromobilität würde ich bezweifeln, da seltene Erden zum Bau der Akkus benötigt werden, die nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

        Daher möchte ich gerne heute wissen wie viel ein Austauschakku kostet. Was für ein Preis in 10 Jahren gezahlt werden muss, ist heute nicht vorhersehbar. Damit steht und fällt die Wirtschaftlichkeit einer Speicherlösung mit Akku.

        Norbert

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          Leonie Blume

          22. Januar 2015 um 11:57

          Hallo Norbert,

          den aktuellen Preis kann ich dir nicht sagen. Da du aber bei einem Batterietausch in den nächsten 5 Jahren (bei Erweiterung 7 Jahre) nichts bezahlen musst, da das auf Garantie läuft, ist das aber auch nicht entscheidend. Und nach dieser Zeit werden die Batterien mit Sicherheit preiswerter sein.

          Viele Grüße
          Leonie

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    Dieter

    9. Dezember 2014 um 21:57

    Hallo SMA-Team,

    heute ist unsre PV-Anlage (Einfamilienhaus) in Betrieb gegangen. „Herzstück“ ist ein SMA Sunny-Boy 5000 mit entsprechendem Speicher. Die Anlage hat eine Leistung mit 6,36 kWp. Leider habe ich erst heute realisiert, dass die Anlage beim „Stadtnetzausfall“ aus nachvollziehbaren Gründen automatisch abschaltet. Ein Ziel der Errichtung der Anlage war es jedoch, dass auch bei Netzausfall eine Not-Stromversorgung vorhanden ist. Was ist nötig dieses Ziel zu erreichen? Die (Nach-)Installation eines Sunny Backup? Um die Planer nicht bei einem zu hohen Preis mit unnötiger Arbeit zu belegen – mit welchen Kosten ist in etwa zu rechnen? Welche technische Lösung ist zu empfehlen?

    Mit besten Grüßen
    Dieter

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      Leonie Blume

      10. Dezember 2014 um 14:41

      Hallo Dieter,

      Der Sunny Boy Smart Energy (SB5000SE) verfügt aktuell über keine sogenannte Netzersatzfunktion.
      Um ein eigenes Netz erzeugen zu dürfen, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, müsste dieser Sunny Boy eine separate Steckdose haben oder aber in der Hauptverteilung eine Trennung zwischen der Installation im Haus und dem öffentlichen Stromnetz stattfinden. Erst dann dürfte dieser ein eigenes Netz stellen.

      Eine Netzersatzfunktion steht nur in einem System mit Sunny Islands und der Ersatzstrombox zur Verfügung. In einem solchen System kann aber kein Sunny Boy Smart Energy verwendet werden.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Jörg

    28. November 2014 um 23:04

    Hallo Peter, hallo leonie,

    leider „krankt“ Eure Rechnung an dem für „Speicherverkäufer“ typischen Problem. Ihr schmeißt die PV-Anlage und den Speicher zusammen und vergleicht das dann mit dem Zustand „ohne PV“. Dabei rettet die wirtschaftlich sinnvolle PV-Anlage den Speicher in die Gesamtrentabilität. Das ändert aber m.E. nichts daran, dass eine PV-Anlage alleine – ohne Speicher – wirtschaftlich noch erheblich rentabler wäre und der Speicher daher Rentabilität „vernichtet“.

    Ich habe nichts gegen Speicher. Ich finde es auch toll, wenn sich Leute Speicher in den Keller (oder sonstwohin) stellen – aber ich finde es unseriös, wenn sie mit diesen „Tricks“ in der wirtschaftlichen Sichtweise geschönt werden.

    Viele GRüße,
    Jörg

    Antworten »
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      Leonie Blume

      5. Dezember 2014 um 13:55

      Hallo Jörg,

      danke für deinen Kommentar.
      Der Sunny Boy Smart Energy ist ein PV-Wechselrichter mit integriertem Speicher, daher ist es sinnvoll PV-Anlage und Speicher zu kombinieren. Da es in diesem Artikel um den Sunny Boy Smart Energy geht, wurde auch auf den Vergleich mit einer Photovoltaik-Anlage ohne Speicher verzichtet.

      Wenn man rein aus heutiger Sicht schaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass eine Installation nur mit PV-Wechselrichter momentan wirtschaftlicher ist. Dennoch ist es nicht so, dass der Sunny Boy Smart Energy unwirtschaftlich ist. Die Amortisationszeit ist nur etwas länger als bei einer Anlage ohne Speicher.

      Weiterhin spielt ja die zukünftige Strompreisentwicklung eine große Rolle. Bei einer Anlage mit Speicher wird ein steigender Strompreis immer mehr ins Gewicht fallen, als bei einer Anlage ohne Speicher, da durch den eingesparten Netzbezug der Hebel viel größer ist.

      Was viele nicht wissen: Es gibt eine Speicherförderung, die bis zu 30 Prozent der Speicherkosten erstattet.

      Ein wichtiger Punkt zum Schluss: Außerdem werden durch einen PV-Wechselrichter Abregelungsverluste vermieden, die ohne Speicher auftreten würden. Hintergrund: Eine Abregelung nach 70 bzw. 60% der Anlagenpeakleistung ist nach EEG bzw. zur Nutzung des KFW-Förderprogrammes vorgeschrieben. Bei einer Anlage mit Speicher kann der „überschüssige“ Strom dann einfach in der Batterie gespeichert und später genutzt werden. Das ist ökologisch UND ökonomisch äußerst sinnvoll!

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Volker

    26. November 2014 um 18:02

    Hallo Peter,
    ich kann dir und deinen Fachleuten nur bedingt beipflichten. Ich nutze dieses System (SB5000se) seit 4 Monaten und bin während der Entscheidung für meine PV-Anlage auf ähnliche Zahlen gekommen!
    Leider setzt die Rechnung einen Stromanstieg von 4% voraus, was einen Strompreis von über 60ct/kWh am Ende ergibt. Dies entbehrt, meiner Meinung nach, jeglicher Relation.
    Für eine Beispielrechnung würde ich mit einem Anstieg von 1-1,5% rechnen, was am Ende eine realistische Summe von etwa 22.000EUR ergibt. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass es zukünftig energieeffizientere Verbraucher geben wird, welche die Eigenverbrauchquote senken und aktuell mein Stromversorger für 2015 die kWh um fast 6% gesenkt hat, hoffe ich, dass die Kosten für eine Austauschbatterie in 10 Jahren wirklich unter 1000EUR liegen.
    Viele Grüße.
    Volker

    Antworten »
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      Leonie Blume

      27. November 2014 um 15:27

      Hallo Volker,

      danke für deinen Kommentar. Da Peter gerade nicht im Haus ist, antworte ich schon mal für ihn:

      Natürlich kann keiner den exakten Strompreis der Zukunft vorhersagen. Wir beziehen uns bei den Berechnungen auf die durchschnittliche jährliche Strompreiserhöhung der letzten 13 Jahre, die bei 5,45 % lag. Quelle ist hier der BDEW.

      Außerdem wird eine Preissteigerung bei den Netznutzungsgebühren von größer 2 % bis teilweise 10 % für 2015 alleine aufgrund des notwendigen Netzausbaus erwartet. Die Netznutzungsgebühren gehen mit 25% in den Strompreis mit ein.

      Zweifelsfrei werden in den nächsten Jahren elektrische Geräte im Verbrauch optimiert, allerdings werden auch neue Verbraucher dazu kommen, wie z.B. e-mobility, neue Heizungs- und Warmwassererzeuger auf Strombasis (Wärmepumpen, Heizstäbe), die den PV-Eigenverbrauch erhöhen können und den Verbrauch von fossilen Brennstoffen verringern.

      Ich hoffe, das beantwortet deine Fragen?

      Beste Grüße
      Leonie

      Antworten »

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