SMA wird 30!

Von Leonie Blume (Gastbeitrag) am 9. September 2011 in der Kategorie Karriere mit 1 Kommentar
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Auch wenn 30 Jahre objektiv gesehen nicht viel Zeit sind, bedeuten sie doch für eine junge Branche wie den Solarmarkt sehr viel. 1981 gegründet, haben wir uns vom kleinen Ingenieurbüro für Regelsysteme zum weltweiten Markt- und Technologieführer für Solar-Wechselrichter entwickelt. Die Geschichte von SMA ist denke ich für jeden eine andere. Hier ist meine:

Meine fünf ganz subjektiven Meilensteine

1. Von der Bäckerei zum Global Player

Viele international erfolgreiche Unternehmen haben ihren Ursprung in einer Garage. Das erste SMA Büro, das die drei Gründer 1981 bezogen haben, war eine ehemalige Bäckerei. Wir haben uns seitdem stetig vergrößert. Heute sind wir in unzähligen Gebäuden, Fertigungshallen und Containern in Niestetal, Kassel und der Welt verteilt – SMA ist in 19 Ländern mit Niederlassungen vertreten. Die 2009 eingeweihte Wechselrichter-Fabrik von SMA ist zum Beispiel mit 18.000 m2 so groß wie zweieinhalb Fußballfelder.

2. Entwicklung des „PV-WR 1500“

1987 haben Ingenieure bei SMA, darunter ehemalige und heutige Vorstände, den ersten Transistor-Wechselrichter für die Photovoltaik entwickelt. Laut Erzählungen haben sie damals an ein paar Schreibtischen in einer Ecke gesessen und wurden vom Rest des Unternehmens eher belächelt. Aber: heute wissen wir, dass sie echte Pionierarbeit geleistet. Der PV-WR (stand für Photovoltaik-Wechselrichter) ging 1991 in die Serienproduktion – 1993 wurde sogar eine eigene Sparte Solartechnik gegründet. Der Wechselrichter mit blauem Gehäuse ist der Vorläufer des heutigen Sunny Boy-Wechselrichters. Und dessen Erfolgsstory ging und geht noch immer um die Welt.

3. Welcome to Sunny Island

Ein ganz besonderes Produkt für eine ganz besondere Vision. Über zwei Milliarden Menschen leben heute noch immer ohne Anbindung an das öffentliche Stromnetz. Und sind damit von Bildung, sauberem Wasser und wirtschaftlicher Entwicklung abgeschnitten. Mit dem Sunny Island, der erstmals 2001 auf den Markt kam, haben wir eine Lösung für dieses drängende Problem entwickelt. Denn mit dem Sunny Island kann man überall dort, wo die Anbindung ans Netz zu teuer wäre, ein eigenes Stromnetz aufbauen und ganz einfach Photovoltaik, Windkraft und andere Energiequellen integrieren. Eine gute Idee für die weltweite Energiewende.

4. SMA Kollegen, wohin man auch sieht

Als ich 2007 anfing, hatte SMA ungefähr 1.500 Mitarbeiter. Das fand ich schon ordentlich – mein letzter Arbeitgeber hatte gerade mal 12. Aber mittlerweile trifft man in halb Niestetal Menschen mit den kleinen Mitarbeiterausweisen am Hosenbund. Kein Wunder, 2010 haben wir die magische Marke von 5.000 Mitarbeitern geknackt. Also ein Wahnsinnswachstum in kurzer Zeit. Dass wir dabei unsere Unternehmenskultur nicht verloren haben, ist für mich ein kleines Wunder.

5. Great Place to Work

2011 belegt SMA den ersten Platz beim renommierten „Great Place to Work®“-Wettbewerb und ist damit einer der besten Arbeitgeber Deutschlands! Auch im europäischen Wettbewerb gehört SMA zu den Top Ten der besten Arbeitgeber. Beide Platzierungen sind eine Bestätigung für die besondere Unternehmenskultur. Das Besondere für mich: Bei SMA wird nicht nur behauptet, man sei kooperativ und gut zu seinen Mitarbeitern, sondern es wird erstens vorgelebt und zweitens werden jedes Jahr die Mitarbeiter anonym befragt, wie es ihnen denn tatsächlich geht.

Was sind Eure Meilensteine in 30 Jahren SMA? Wir sind gespannt auf Eure Geschichten.

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Der Autor

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Leonie Blume (Gastautor)

Meine Aufgaben:
Social Media Managerin bei SMA.
Meine Themen:
Unternehmensnews, Photovoltaik, Energiewende.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Als Teenager war ich Beifahrerin bei Orientierungsfahrten (Schnitzeljagd mit Auto) und habe immer die Pokale als beste weibliche und jüngste Teilnehmer nach Hause getragen – was nicht so schwierig war.

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