SMA Smart Home: Unabhängiger mit Solarstrom

Von am 5. Februar 2014 in der Kategorie Energiemanagement mit 35 Kommentare

httpv://youtu.be/V7t5zJNIRrI

 

Mit der Systemlösung SMA Smart Home kann Solaranlagenbesitzer und SMAler Simon Butterweck seinen selbst produzierten Sonnenstrom so effizient wie möglich nutzen, überschüssige Energie speichern und zu einem späteren Zeitpunkt verbrauchen. So deckt die dreiköpfige Familie einen hohen Anteil ihres Bedarfs mit günstigem Strom vom Dach – und wird damit unabhängiger von steigenden Energiekosten.

Als das System samt Batterie installiert wurde, haben wir uns mit eingeladen. Was Simons Beweggründe sind, wie hoch seine Stromkosten zukünftig sein werden und wie das System funktioniert, erklärt er uns im Video.

Viel Spaß beim Anschauen!

 

Weitere Infos

Bei Simon, der bereits eine bestehende Solaranlage hatte, kommt das SMA Flexible Storage System zum Einsatz. Bei dieser variablen Speicherlösung werden Neu- und Bestandsanlagen um einen Sunny Home Manager (falls noch nicht vorhanden), den Batterie-Wechselrichter Sunny Island 6.0H, das SMA Energy Meter und eine Batterie ergänzt. Wen das System interessiert:

Hier der Link zur Lösungsseite SMA Flexible Storage System

 

sma-sunny-blog_artikelende-banner-batteriespeicher_de

 

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Der Autor

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Meine Aufgaben:
Social Media Managerin bei SMA.
Meine Themen:
Unternehmensnews, Photovoltaik, Energiewende.
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Als Teenager war ich Beifahrerin bei Orientierungsfahrten (Schnitzeljagd mit Auto) und habe immer die Pokale als beste weibliche und jüngste Teilnehmer nach Hause getragen – was nicht so schwierig war.

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35 Kommentare

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    timme

    14. Januar 2016 um 10:09

    Warum wird nicht vorher der Verbraucher über Verlust und schlechten Wirkungsgrad aufgeklärt, sondern in Prospekten und Schulungsunterlager dieser Wirkungsgradverlust nichr erwähnt. Warum wird nicht hingewiesen, das Lithium Ionen Akkus unter Umständen schlechter sind als Blei Batterien.
    Das ist Verbrauchertäuschung und hinterher eine Erklärung liefern ist einfach Betrug.
    Mfg Timme

    Antworten »
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    timme

    11. Januar 2016 um 22:33

    wie sind die Verluste beim sma mit neeoqube?
    gibt es da Erfahrungen oder sind knapp 90 prozent Wirkungsgrad realistisch?

    Antworten »
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      Julia Stunz

      13. Januar 2016 um 15:09

      Hallo,
      zum Thema Wirkungsgrad bei Sunny Island Systemen kann ich dir die folgende Technische Information empfehlen, ich hoffe das hilft dir bei deiner Frage weiter.

      Viele Grüße
      Julia

      Antworten »
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    Anton

    9. Mai 2014 um 16:32

    Hallo,

    habe eine knapp 8kWp Solaranlage auf dem Dach und denke über Erweiterung mit Akku nach. Wie ich die Berechnung aber auch anstelle …. ich bin weit weit weit von jeder Wirtschaftlichkeit entfernt; aber vielleicht habe ich ja auch einen Denkfehler.

    Rechnung:
    – Ich denke an 5kWh Nutzkapazität des Akkus.
    – Pro Tag kann also max. 5kWh gespeichert werden; wenn!! diese Menge z.Z. eingespeist wird und ich an dem Tag auch noch 5kWh aus dem Netzt verbrauche.
    – Differenz zwischen Einspeisevergütung und Bezugstarif-Tagstrom liegt bei mir bei z.Z. 7,5ct/kWh (Brutto)

    –> Ich könnte im ersten Jahr theoretisch ca. 137 € (Brutto) sparen … also nahezu nichts, wenn man die Anschaffung berücksichtigt

    Leider ist selbst diese Rechnung sehr optimistisch, denn wenn ich meine echten Produktions-/Verbrauchswerte des letzten Jahre ansehe, muss ich berücksichtigen:
    – An Tagen mit schlechten Wetter speise ich teilweise weniger als 5kWh ein … könnte also auch nur weniger speichern
    – An Tagen mit sehr gutem Wetter und langer Sonnenscheindauer beziehe ich z.Z. teilweise weniger als 5 kWh aus dem Netz … könnte die möglichen 5 kWh also gar nicht speichern … der Akku ist ja nicht leer …
    – Bei Verbrauch von Nachtstrom ist die Differenz geringer als 7,5 ct/kWh (Brutto)

    –> Echte Werte des letzten Jahres führen dann nur noch zu knapp 90 € (Brutto) Ersparnis im ersten Jahr

    Also hab ich versucht, mit erwarteter Steigerung der Strompreise auf positivere Werte zu kommen. Aber selbst wenn ich mit über 10% Strompreissteigerung pro Jahr! rechnen würde, komme ich noch nicht in die Wirtschaftlichkeit (Li-Akku; 20 Jahre).

    Ist meine Rechnung richtig … oder hab ich doch einen Gedankenfehler ?

    Viele Grueße
    Anton

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      Leonie Blume

      12. Mai 2014 um 17:13

      Hallo Anton,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Zwei Anmerkungen: die Speicherauslegung sollte nicht anhand der PV-Anlagengröße gemacht werden sondern anhand des Verbrauchs. Die nutzbare Speicherkapazität sollte immer kleiner sein, als der Jahresstromverbrauch geteilt durch 1000. Ansonsten bekommst du an vielen Tagen im Sommer den Speicher nicht leer und im Winter ihn nicht mehr voll. Beachten solltest du auch: Der Speicher wird in der Übergangszeit häufig mehr als einmal am Tag geladen und entladen. Durch die Last und Einstrahlungsschwankung gibt es gerade in Monaten wie März, April und Mai häufig Tage wo bis zum doppelt der nutzbaren Kapazität zwischengespeichert wird.
      Dadurch wird im Jahresmittel die nutzbare Kapazität durchaus 300 mal geladen und auch wieder entladen, wenn der Speicher nicht zu groß ist.
      Zur Auslegung des Speichers empfehle ich dir den Planungsleitfaden http://files.sma.de/dl/1353/SI-HoMan-PL-de-30W.pdf und Sunny Design http://www.sma.de/produkte/anlagenplanung/sunny-design.html.

      Zu deiner generellen Frage denke ich, dass der Gedanke, sich unabhängiger von steigenden Strompreisen zu machen und sich nachhaltig mit selbst erzeugtem PV-Strom zu versorgen, immer mehr an Bedeutung gewinnt. Normalerweise haben wir heute ja auch schon eine EEG-Vergütung 13 ct Strompreis 28ct, also eine Differenz von 15 ct. Dann sieht das ganze besser aus.

      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Thomas

    7. Mai 2014 um 15:48

    Servus.
    Ich frage mich manchmal, ob einige hier schreibende Personen eigentlich wissen, was sie schreiben bzw. worum es eigentlich geht, wozu sie hier Ihre Meinung ablegen.
    Das erneuerbare Energien kein Lottogewinn in der Anschaffung darstellen, sollte eigentlich jedem klar sein.
    Man sollte sich vllt. endlich mal Gedanken machen über den Sinn solcher Energien. Ich glaube sowas fällt unter die Rubrik umweltschonend zu Leben und die Natur so weit es geht zu erhalten.
    Nur leider besteht das Problem, das Menschen dieses Jahrhunderts noch nicht so richtig wissen, was bei dieser momentanen Lebensweise mit dem Klima passiert und sie leider nicht in den Genuss eines Klimawandels kommen werden. Aber vllt. bedanken sich dann die Urenkel an eurem Grab hinsichtlich euer Lebensweise.

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      Peter Jensen

      20. Juli 2014 um 00:19

      Peak-Oil, teurer Atomstrom und nun also auch: EE sind gut für die Umwelt.

      Da hätten wir ja fast alle Glaubenssätze der EE-Religion beisammen.

      Was daran gut für die Umwelt sein soll, wenn man für dieselbe Menge hergestellter kWh einen vielfachen Ressourcen- und Flächenverbrauch hat, konnte mir noch keiner erklären.

      Eine einzige Enercon 126 hat ein Gesamtgewicht von etwa 7.000 Tonnen!!! Stahl, Beton, Kunststoff! Das kommt alles aus der Erde! Und muss aufwändig mit viel Energieeinsatz hergestellt werden! Und das dann für etwa 10.000 bis 12.000 MWh im Jahr. Um ein Großkraftwerk mit 1.000 MW Nennleistung zu ersetzen, welches im Jahr etwa 8.000.000 MWh schafft, bräuchte man rechnerisch etwa 700 dieser Enercon-WKAs. Praktisch reicht das natürlich nicht, da bei Flaute gar kein Strom produziert wird. Im Schnitt schaffen WKAs an Land in Deutschland 2.000 Stunden im Jahr. Das Jahr hat aber 8.760 Stunden. Und der Wind in Deutschland tut uns ja nicht den Gefallen, seine Aktivität genauso zu verteilen, dass etwa 700 WKAs übers Jahr genau 8 Mio kWh produzieren. Und erst recht passt sich der Wind nicht an unseren Verbrauch an.

      Man stelle sich mal 700 WKA hintereinander vor. Bei einem durchschnittlichen Abstand von WKA zu WKA von 500m wären das 350 km. Nur um ein Kraftwerk zu ersetzen.
      Wahrscheinlich scheitert der ganze Energiewende-Unsinn schon am schlichten Platzangebot in unserem Land. 🙂

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    Rainer

    29. April 2014 um 09:22

    2.

    Was die Strompreise angeht, einfach mal genau hinsehen wer da „Kostentreiber“ ist. Wie viel des Bruttopreises man tatsächlich den EE „zur Last“ legen kann. Nunmehr 50% des Strompreises fällt auf Abgaben inklusive Steuern und am Ende die Umsatzsteuer obendrauf. Was die Subventionen angeht, lediglich Kohle und Atom erhalten Subventionen. Schön versteckt im dafür notwendigen höheren Steueraufkommen. Umweltkosten zum Teil für unsere Nachkommen in exorbitanter Höhe. Würde JEDER Stromerzeuger für seine Anlage in voller Höhe haften müssen – also entsprechende Haftpflichtversicherungen abschließen, welche für alle Schäden die durch den Betrieb ihrer Anlagen entstehen bzw. entstehen können, würde allein die „billige Atomkraft“ mehr als 3 €/kWh kosten (wenn sie denn überhaupt jemand versichern würde – außer uns „Bürgen“ (aka „Staatsbürger“)

    Wenn sie sich „ausgebeutet“ fühlen, ist es ihnen dann lieber, wenn das der jeweilige Monopolist quasi wörtlich „in die Hand nimmt“ ? Oder ob das breit gestreut bei den ca. 40% Kleinanlagenbesitzern und nochmal breit gestreut bei Genossenschaften direkt in den Binnenmarkt zurückfließt – das örtliche Handwerk „bereichert“ ?

    Da gäbe es noch vieles zu sagen oder zu bedenken, doch es scheint hoffnungslos nach all den Jahren….

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      Peter Jensen

      19. Juli 2014 um 23:34

      So so… Kohle und Atom erhalten also Subventionen, „heimlich versteckt“ im Steueraufkommen. Sowas kann man leicht behaupten, denn man muss es ja nicht mal nachweisen, denn die Subventionen sind ja „versteckt“.
      Es ist allerdings ziemlich leicht, das Gegenteil zu beweisen: Kohle, und zwar die deutsche Steinkohle hat gar keine versteckten Subventionen bekommen, sondern ganz offene. Über mehrere Jahrzehnte. Kann man in den Subventionsberichten der jeweiligen Bundesregierungen nachlesen.
      Hab ich im übrigen hier alles schon öfter erzählt. U.a. hier:
      http://www.sma-sunny.com/2014/04/17/energiewende-im-dialog-sigmar-gabriel-bei-sma/
      Da findest du auch einen link zur Bundestagsdrucksache 1408084, in der die damalige rot-grüne Regierung bestätigt, dass es für kommerzielle AKW keine staatliche Förderung in Deutschland gegeben hat. Aber ich wiederhole das gern für alle, die noch an die Greenpeace-Märchen glauben.
      Und auch zu Versicherungen und Rückbaukosten ist hier im Blog schon alles gesagt worden. Es ist mir zu mühsam, das jedes Mal wieder auf’s neue zu schreiben. Jedenfalls ist die Behauptung schlicht falsch, dass diese Kosten nicht im Strompreis enthalten sind.
      Und was soll der Unsinn mit „ausgebeutet“? Vor der sog. EE war der Strompreis niedriger. Die Ausbeutung findet jetzt statt. Mir ist das relativ egal, ich kann es mir leisten. Aber den vielen Geringverdienern, Rentnern, Studenten, Hartz IV-Beziehern und vor allem Millionen Unternehmen tut diese Zwangsabgabe nach EEG schon ziemlich weh.
      Und wie sehr wir alle vom Rückfluss zum „örtlichen Handwerk“ profitieren, sehen wir ja an der Pleitewelle in der EE-Branche. Wohl zuviel bei Frau „Prof. Dr.“ Kemfert nachgelesen? 😀

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    Rainer

    29. April 2014 um 09:21

    So, so „Spaßobjekt einer kleinen “Elite“ also 1.424.672 Anlagen (35.597 MWp) sind klein ? Spaß macht es schon je nach Kleinanlagengröße 5 bis 10.000 kWh/a zu produzieren. Einfach so, ohne immer teurer werdende Primärenergie – besser als ein Mehrfaches davon für die selbe el. Leistung zu verbraten.

    Was Leute sie Herr Jensen einfach nicht „auf der Rechnung haben“, ist die schlichte Tatsache – fossile „Brennstoffe“ sind einfach „endlich“. Was das Geld angeht, nicht mit allem Geld der Welt werden sie und alle unsere Nachkommen diese letzten Reserven überhaupt nutzen können. Da das rapide Vernichten der fossilen Energiereserven so weitergeht, „dürfen“ wir alle nach erleben, was passiert, wenn die „Töpfe“ an den Punkt der Ausbeutung kommen wo das Verhältnis aufgewandter Energie (Suche, Förderung, Transport und Aufbereitung) zu den geförderten Mengen das Verhältnis 1:1 erreichen werden.

    Es ist – sie reden ja hauptsächlich vom Geld – davor schon recht „unwirtschaftlich“, so etwa 1:2 dürfte wenig friedliche „Bemühungen“ aller Protagonisten auslösen um für „ihre jeweilige Wirtschaft“ noch „genügend“ zu bekommen. Eine nach der anderen Öl / Gas Lagerstätte erreicht ihren „Peak“ oder ist schon längst darüber hinaus. An der Stelle kommen dann gerne die „noch nicht fossilen gefundenen Reserven“. Gäbe es die, wieso sind dann im Jahre 2014 die Förderfirmen so „blöd“ und finden sie nicht, bzw. beuten nur mit allergrößtem Aufwand die noch vorhandenen aus ?

    Wenn sie da nicht ins Grübeln kommen, sind sie entweder einer der heute so zahlreichen „Lohnschreiber“ oder sie haben über das Thema noch sehr, sehr wenig nachgedacht. Im erteren Fall ist es gleichgültig was die „andere Seite sagt“ in den noch zahlreicheren Fällen der zweiten Kategorie, kann recherchieren und nachdenken noch helfen. Falls sie eigene Kinder haben, wäre das dringend zu empfehlen.

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      Peter Jensen

      19. Juli 2014 um 22:02

      Mich überrascht es wenig, dass in diesem Blog der tote Gaul „Peak Oil“ immer wieder Auferstehung feiern darf!
      Rainer, ich weiß ja nicht, wie alt sie sind oder wie lange sie sich schon mit dem Thema befassen. Jedenfalls gibt es diese „Peak“-Theorie seit mindestens Mitte der 70er Jahre. Ich weiß nicht, wieviele Deadlines wir schon hinter uns gelassen haben, an denen uns Menschen schon das Öl oder das Gas ausgegangen sein sollte. Ich weiß aber, dass wir entgegen allen Vorhersagen heute in 2014 mehr Ölreserven haben als je zuvor und auch mehr Öl und Gas gefördert wird als je zuvor.

      http://belfercenter.ksg.harvard.edu/files/Oil-%20The%20Next%20Revolution.pdf

      „Peak-Oil“ ist eine Theorie, welche den jeweiligen Status Quo als gegeben ansieht und dabei die technologische Entwicklung und den menschlichen Erfindungsgeist völlig außer acht lässt.
      Ich habe mal eine amüsante Auflistung gefunden, welche offiziellen und inoffiziellen Stellen oder Personen sich alles seit mehr als Hundert Jahren zum bevorstehenden Ende unserer Öl- oder Gasvorkommen geäußert haben. Finde ich gerade nicht, aber ich suche weiter. Das ist alles ungefähr so realistisch gewesen wie die Vorhersagen der deutschen Politiker zur Höhe der EEG-Umlage. Auch da wurde es in der Realität immer mehr.
      Mal ganz davon abgesehen, dass Peak-Oil für unsere Energieversorgung (Strom) so belanglos ist wie nur irgendwas! Die Menge elektrischer Energie, die in Deutschland aus Öl gewonnen wird, beläuft sich auf einen kaum messbaren Anteil.
      Kohle und Gas stehen uns noch mehrere Hundert Jahre zur Verfügung, Uran für tausende Jahre. Ich weiß nicht, weshalb sie sich Gedanken um die Generationen in mehreren hundert oder tausend Jahren machen. Ich fände es besser, wir würden uns um tatsächliche Probleme unserer heutigen Welt kümmern anstatt um ideologische Pseudoprobleme wie Peak-Oil oder Klimawandel.
      Und selbst wenn irgendwann mal Öl und Gas alle sein sollten, sind die sog. EE mit Sicherheit kein adäquater Ersatz.

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    Hofmann,M

    3. April 2014 um 08:20

    Unabhängig vom öffentlichen Stromnetz?!
    Wie soll das gehen?

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    Fred Koch

    13. Februar 2014 um 17:09

    Dafür beneide ich die Hausbauer, die in Solarstrom investieren: Für ihren Beitrag zur Zukunft des Landes. Wenn sich eine Anlage im Schnitt erst nach 10-20 Jahren rechnet, braucht man definitiv ne Menge Zuversicht.

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    marty

    9. Februar 2014 um 22:55

    So, ich bins nochmal! Da sich ja ein paar Leute über den hohen Preis gewundert haben…

    http://www.photovoltaik4all.de/speicher/zum-nachruesten/312/akasol-neeoqube-si-5-5-kwh-speichersystem-set-fuer-sma

    Dort ist ein Angebot zu finden. Und der Preis ist ohne Installation!

    Und zu denjenigen die sagen „Du musst aber auch mit einem weitaus höheren Strompreis in Zukunft rechnen“ Soll das jetzt bedeuten, dass uns diese EEG-Subventionsorgie erst die Strompreis in Höhen jenseits von Gut und Böse befördert um dann zu sagen: „Siehst du mit deiner eigenen Anlage zahlst du nur 70 ct/kWh anstatt 1 Euro ct/kWh aus dem Netz“ Das diese exorbitanten Stromkosten durch das EEG getrieben sind, wird gerne komplett ausgeblendet.

    Das EEG wird eine Endlosstory, genauso wie der Soli. Denn die Entsorgung, der Austausch etc.pp. ihr glaubt doch nicht, dass die Subventionsgewinner das aus eigener Tasche zahlen werden. Wahrscheinlich kommen sie dann angekrochen und drohen im Kollektiv damit ihre Anlagen vom Netz zu nehmen wenn diese Kosten nicht von der Allgemeinheit getragen werden. „Es ist doch für den Umweltschutz…“ Wenn ich weiter drüber nachdenke wird mir ganz schlecht.

    Antworten »
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      Rudi

      27. Februar 2014 um 21:07

      Hallo,

      unterm Strich macht m.E. jede Wirtschaftlichkeitsbetrachtung welche einen Wechselrichter-Austausch nach 10 Jahren nicht inkludiert keinen Sinn. Nach ca. 10 Jahren hat ein guter Wechselrichter sein technisches Lebensende erreicht. Das Austauschgerät wird weniger kosten als das Neugerät, aber dennoch sind die Material- und Arbeitskosten zu berücksichtigen.

      Des weiteren ist, neben der Akku-Technik, vor allem der Betrieb der Akkus ganz entscheidend für deren effektive Lebensdauer. Diese Verantwortung wird jeder vernünftige Akku-Hersteller von sich weißen, also von der Garantie und Gewährleistung ausschließen.

      Mit der Akku Dimensionierung sehe ich nach wie vor das Dilemma, dass sie im Sommer im Grunde immer viel zu wenig Kapazität haben, um all den Überschuss zu speichern, und im Winter ist der solare Ertrag häufig so niedrig, dass der effektive Selbstversorgungsgrad „überschaubar“ bleibt.

      Dies bringt mich wieder ganz zurück zum Punkt: Dass Süd-Europa in das Geschäft der Wasserstofferzeugung und -verkauf einsteigen sollte. Wasserstoff ist m.E. die einzige sinnvolle Art und Weise um Solar-Energie zu speichern für den Zeitpunkt, wann man die Energie wirklich benötigt.

      Grüße

      Antworten »
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        Jannis Rudzki-Weise

        1. März 2014 um 18:35

        Hallo Rudi,
        es wäre sehr schade um die wertvollen Rohstoffe, wenn ein Wechselrichter bereits nach 10 Jahren den Weg ins Recycling antreten müsste. Tatsächlich hängt die Gerätebelastung in diesem Zeitbereich stark von der Dimensionierung der Bauelemente, den verwendeten Materialien und den Bauteiltemperaturen (bzw. -zyklen) ab. Gut ausgelegte Leistungselektronik sollte deshalb problemlos 20 Jahre betrieben werden können.
        Dass dies keine Utopie ist, zeigen PV-Anlagen aus den frühen 90iger Jahren. Wenn die Wechselrichter dort jetzt ausgetauscht werden, hat das meist einen wirtschaftlichen Hintergrund: Der um mindestens 5% höhere Wirkungsgrad heutiger Geräte bedeutet eine ebensolche Steigerung des Anlagenertrags, bei gerade einmal 10 bis 20% des damaligen Preises. Hinzu kommen die heute üblichen Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen.

        Zum Thema Speicher: Der vorschriftsmäßige Betrieb des Akkus wird vom Batteriemanagementsystem des Wechselrichters oder des Akkus sichergestellt und kontinuierlich überwacht (in einigen Fällen ist es auch direkt in den Akku integriert). In Sachen Garantie und Gewährleistung gibt es jahrelange Erfahrungen (Speicherbasierte PV-Off-Grid-Systeme sind weltweit unter härtesten Bedingungen im Einsatz).
        Bei der Dimensionierung der Speicherkapazität stellt sich eher das Problem, dass ein zu großer Akku im Sommer nicht vollständig entladen werden kann – die Zwischenspeicherung sämtlicher PV-Überschüsse im Sommer ist definitiv nicht sinnvoll. Solange Speicher vergleichsweise teuer sind sollten sie sorgfältig dimensioniert, also größenmäßig auf die jährliche Erzeugung und den jährlichen Verbrauch abgestimmt werden. Ein kleinerer Speicher (wie der des kommenden Sunny Boy Smart Energy) wird cet. par. während seiner kalendarischen Lebensdauer besser genutzt und ist daher prinzipiell wirtschaftlicher.

        Die Speicherung von PV- oder Windstrom in Form von Wasserstoff oder Methan ist langfristig sicherlich hochattraktiv, bislang aber noch recht kostspielig und nur mit sehr geringen Wirkungsgrad möglich. Zur Zwischenspeicherung überschüssiger (oder aufgrund von Netzengpässen abzuregelnder) Windenergie sind jedoch schon erste Anlagen in Betrieb und Greenpeace Energy verkauft so genanntes „Windgas“. Elektrische Speicher sind für kommende Smart Grid-Strukturen aber ebenfalls unverzichtbar, da mit Ihrer Hilfe Systemdienstleistungen erbracht werden können, die bislang ausschließlich von konventionellen Großkraftwerken erbracht werden.

        Viele Grüße,
        Jannis

        Antworten »
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    Lothar

    8. Februar 2014 um 12:40

    Du muss mit den Kosten ohne MwSt. rechnen die bekommst Du dann als Unternehmer erstattet. Auf die Einspeisevergütung bekommst Du die dann oben drauf und führst sie ab.
    Meinen vollsten Respekt für den Unternehmer der für Speicher und Batteriewechselrichter doppelten Listenpreis bekommt, denn mehr ist für das Speicher nicht notwendig.

    Antworten »
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      Peter Jensen

      8. Februar 2014 um 13:33

      Da war es wieder, das Zauberwort aller Subventionsabgreifer: Einspeisevergütung!

      Lothar, Können wir uns darauf einigen, dass man erstmal die Beiträge liest, die hier kommentiert werden? Das wäre gut, denn in dem Beitrag oben geht es um Speicher zur Selbstversorgung. Da sollte im Normalfall keine Vergütung anfallen, denn der überschüssige Strom soll ja gerade gespeichert und nicht ins Netz eingespeist werden. Seit 01.01.2014 gibt es auch keine Vergütung für Eigenverbrauch mehr.
      Außerdem steht da auch der Preis ohne USt. 19.240 netto! Inklusive PV-Elemente.
      Ob der Preis stimmt, weiß ich nicht. Jedenfalls hat jemand ein Angebot darüber veröffentlicht. Wenn du andere Zahlen hast, bitte sehr! Bis jetzt habe ich jedenfalls keinen anderen Preis genannt bekommen. Auch SMA scheint den Preis nicht verraten zu wollen? Warum nur?

      Antworten »
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        Lothar

        10. Februar 2014 um 10:39

        Hallo Peter,

        selber nicht aufpassen aber überandere herziehen.
        Natürlich geht es hier um eine Anlage am Netz und selbstverständlich bekommt am für den eingespeisten Strom eine Vergütung. Von Vergütung für Eigenverbrauch hat keiner gesprochen, lediglich von gesparten Netzbezug. Es wäre weiterhin hilfreich wenn Du Dir treu bleiben würdest und nicht die MwSt je nach den das Du propagierst mit rechnest oder weg lässt.
        Würden wir hier von einer Anlage ohne Netzanschluss Sprechen würde diese ganz anders aussehen.
        Wenn Du aufgepasst hättest währe Dir klar dass der Anteil an eingespeisten Strom größer ist wie der Teil der vor Ort gebraucht wird.
        Zu dem Preis von dem Batteriewechselrichter helfen Internetportale weiter z.B. SI6.0H = 2385,- Netto.
        Komponenten wie HomeManger werden gebrauch um an Dein Geld zukommen nicht zum Speichern.
        Für den kühlen Rechner empfiehlt sich eine Umweltfreundliche Bleibatterie (werden zu 100% recycelbar) die ist viel preiswerter.

        Antworten »
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        Peter Jensen

        10. Februar 2014 um 11:16

        Lothar, was befähigt dich eigentlich, hier den Oberlehrer zu spielen?

        Du weißt schon, dass du zu deinem Batteriewechselrichter auch noch Batterien brauchst? Ansonsten dient dein Wechselrichter maximal als abstrakte Kunst an der Wand.

        Und was die USt angeht. Ich lasse sie nicht mal weg und mal nicht. In dem Angebot steht der Nettopreis drin. Die USt kommt on top und muss mitbezahlt werden. Dass man die über die USt-Erklärung zurückbekommt, ist eine andere Sache.

        Naja, und wenn dann noch die EEG-Vergütung dazu kommt, sind wir ja wieder im Subventions-Schlaraffenland. Dann lässt man sich doch wieder seine eigene Stromersparnis von allen anderen bezahlen. Ganz toll!

        Antworten »
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    felix

    7. Februar 2014 um 18:34

    Das ist aber schon eine ziemliche Milchmädchenrechnung:

    1. Ein Sunny Island-Speichersystem mit modernen Bleiatterien (7,5 kWh, Nutzungsgrad 50%, 10 Jahre Lebensdauer) kostet um die 6.000 EUR. Nach frühestens 10 Jahren (von der Zyklenbelastung eher später) fallen noch einmal 2.000 EUR für eine Ersatzbatterie an, diese Investition muss man natürlich abzinsen auf den heutigen Tag.

    2. Die mit dem PV-Speichersystem erzielbare Auarkiequote liegt typischer Weise oberhalb von 50% (wichtigste Einflussfaktoren sind die installierte PV-Leistung, der Stromverbrauch und das Lastprofil des Haushalts)

    3. Man darf schon von einer gewissen jährlichen Stromkostensteigeurng ausgehen (nicht wegen der politisch bewusst so fehlerhaft kontrueirten EEG-Umlage, sondern aus diversen anderen Gründen). Allein die Inflation liegt im Mittel bei 2%, die Unternehmen RWE und E.ON gehen bei der Bechreibung der von ihnen betriebenen Speichersysteme von jährlich 5% aus, was sicherlich am oberen Ende der Skala liegt.

    4. Der Teil der PV-Energie, der nicht lokal verbraucht wird (direkt oder zeitverzögert über den Speicher) wird nach dem bei Inbetriebnahme der PV-Anlage gültigen EEG-Satz vergütet, im vorliegenden Beispiel sind das jährliche Einnahmen von schätzungsweise 300 EUR.

    Fazit:
    Der ROI einer PV-Anlage mit Speicher ist bei den aktuellen Systempreisen sicherlich geringer, als der ROI einer PV-Anlage ohne Speicher. Dafür hat man eine zukunftsorientiertere, umweltfreundlichere Art der Energieversorgung und ist deutlich weniger stark von der weiteren Entwicklung der Energiepreise betroffen (natürlich könnte es auch passieren, dass Energie in 10 Jahren viel billiger ist als heute…).

    Antworten »
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      Peter Jensen

      10. Februar 2014 um 10:52

      Also eine Milchmädchenrechnung ist was anderes, aber sei’s drum…

      Zu 1: Schön, dass man endlich mal einen Preis sieht. Der ist allerdings deutlich unter dem, was man so im Internet findet. Darauf bezog sich meine Rechnung mit 13.000 €. Aber wenn die Dinger so billig sind und die Investiton so rentabel, wieso braucht man dann noch eine Förderung?

      Zu 2: Autarkiequote von mehrals 50%: naja…, wem das wichtig ist…

      Zu 3: Künftige Strompreise sind Kaffeesatzleserei. Und meine 30 ct/kWh beinhalten schon eine leichte Steigerung ggü den heutigen 25-27 ct/kWh im Schnitt. Immerhin mehr als 10% Steigerung. Da kommt man ein paar Jahre mit. Und außerdem sollte es ja durch die sog. EE irgendwann billiger werden? Oder doch nicht? Oder nur für die, die sich auf Kosten der Allgemeinheit eine PV-Anlage auf’s Dach schrauben?

      Zu 4: Ohne Subventionen geht’s eben nicht.

      Und zum Fazit: „Zukunftsorientierte und umweltfreundliche Art der Energieversorgung“ ist ein Schlagwort. Heiße Luft! Mehr nicht! Eine Behauptung und keine Tatsache. Wie zukunfstorientiert das ganze ist, sieht man ja am Zusammenbrechen der gesamten EE-Industrie. Das einzige, was daran zukunftsorientiert ist, sind die auf 20 Jahre garantierten Einnahmen einiger weniger Besitzer dieser sog. EE-Anlagen.
      Und warum Millionen von Lithium-Blei-Batterien umweltfreundlich sein sollen, erschließt sich mir nicht. Die wachsen auch nicht aus dem Boden, brauchen einen immensen Energieaufwand zur Herstellung und müssen regelmäßig ausgewechselt werden. Wieviel Bleivorkommen gibt es eigentlich auf der Erde?
      Dass die sog. EE umweltfreundlich sind, ist ein ideologisches Schlagwort! In der Realität sind sie genauviel oder wenig umweltfreundlich wie konventionelle Kraftwerke.
      Die sog. EE sollen sich einfach ohne irgendwelche ideologischen Schlagworte dem Wettbewerb stellen. Denn wer solche Weltrettungsphatasien und staatlich garantierte Vergütung als Argument benötigt, hat technisch nicht genug zu bieten.

      Antworten »
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    Peter Jensen

    7. Februar 2014 um 15:19

    Kurze Rechnung mit 13.000 Euro und günstigem KfW-Kredit:
    60 Monate Laufzeit
    1,5% Zins
    mtl. Rate 225 Euro

    Bei 4000 kWh und 1.200 Euro p.a. ergeben sich glatt 100 Euro Stromkosten pro Monat.
    Spart man durch die Anlage die Hälfte, sind es nur noch 50 Euro im Monat.
    Dagegen läuft die Rate von 225 Euro im Monat.
    Macht Mehrkosten pro Monat von (225-50=) 175 Euro. Und das über die ersten 5 Jahre. Das summiert sich auf insgesamt 10.500 Euro.
    Danach geht dann das Sparen aber endlich los. Die Anlage ist abbezahlt und spart monatlich 50 Euro Strom. Macht im Jahr 600 Euro. Um die anfänglichen monatlichen Mehrkosten wieder rauszubekommen, braucht man dann nur noch 17,5 Jahre (10.500/600). Das wäre dann Juni 2026.
    Danach hat man eine 22,5 Jahre alte PV-Anlage, die es nun aber bringen muss! Hoffentlich ging in der Zwischenzeit nichts kaputt und die Wartungsrechnungen waren nicht zu hoch. Denn dann braucht man noch etwas länger.
    Hm… Sparen sieht anders aus! Oder?

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      Peters grünes Gewissen

      7. Februar 2014 um 23:00

      Hallo Peter,

      hier spricht dein Gewissen!

      Denk mal genau über die Zahlen nach, die du hier gepostet hast – ganz genau. Und dann entscheide selbst, ob du deine Zahlen selbst richtig stellst, oder ob ich das für dich tun soll 😉

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        Peter Jensen

        8. Februar 2014 um 10:47

        Aus Photovoltaikforum… gepostet von User screeny am 24.07.2013, 18:40 Uhr:

        „Klar Speichersysteme lohnen noch nicht wirklich….

        Trotzdem plane ich in diese Richtung.

        Das Angebot schlüsselfertig montiert incl neuem HA-Kasten für 19240€ netto bekomme ich:

        Module: 25 Stück Trina TSM-DC80 Quadmax mono
        Wechselrichter: SMA SB5000 TL-21
        Montagesystem für Schrägdach
        Energiemanagement und Speichersystem vom Typ Flexible Storage System von SMA
        Sunny Island 6.0 H
        Sunny Home Manager
        Sunny Remote Control
        Samsung Lithium Ionen Batterie mit einer Speicherkapazität von 5,8
        kWh und einer Nutzkapazität von 4,6 kWh.

        …“

        19.240 netto, macht 22.895,60 brutto

        Rechne mir mal was vor. Für Hinweise auf Fehler wäre ich dankbar. Wäre ja das erste Mal, dass du einen Fehler bei mir findest…

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        Peter Jensen

        8. Februar 2014 um 12:02

        Oder meintest du, dass ich nicht erwähnt habe, dass man nach etwa 10 Jahren einen neuen Speicher braucht für ein paar Tausend Euro?

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        Peters grünes Gewissen

        9. Februar 2014 um 00:02

        Als erstes solltest Du mal darüber nachdenken, ob 30ct / kWh eine realistische Annahme für den Strompreis in den nächsten 20 Jahren ist…

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        Peter Jensen

        9. Februar 2014 um 11:30

        Oh, da liest wieder jemand im Kaffeesatz und weiß die Strompreise der nächsten 20 Jahre… Ich dachte, die sog. EE verhindern einen Strompreisanstieg in der Zukunft? So wird es ja immer behauptet. Also muss das ja mal irgendwann losgehen, nachdem es die letzten Jahre immer teurer wurde.

        Aber von mir aus nimm 0,40 €/kWh, dann braucht man nur bis zum Jahr 2031, bis man sein Geld wieder raus hat. Ab dann geht das Sparen dann los. Ach nee, da muss ja erst mal so um 2024 rum ein neuer Speicher her für ein paar Tausend Euro. Und dann sind wir doch wieder bei 2036 oder später…

        Mach doch ne eigene Rechnung auf, wenn du alles besser weißt.

        Und ich dachte, du Schlaumeier korrigierst meinen Tippfehler Juni 2026 in Juni 2036. Aber das haste wahrscheinlich übersehen.

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    Peter Jensen

    7. Februar 2014 um 09:51

    13.000 Euro…

    Wenn ein Haushalt also 4.000 kWh im Jahr verbraucht, ergeben sich daraus Stromkosten von etwa 1.200 Euro im Jahr (bei gerundet 30 ct/kWh). Wenn man durch diese Anlage jetzt die Hälfte einspart, sind das 600 Euro im Jahr.
    Da braucht man ja also nur etwa 22 Jahre, bis sich die Stromersparnis in der Haushaltskasse bemerkbar macht (da kann man schon mal langsam an eine Erneuerung denken). Vorausgesetzt man hatte das Geld einfach so zuhause rumliegen. Aber welcher Hausbesitzer, der seine Raten zahlt, hat 13.000 Euro einfach so rumzuliegen. Und wer das Geld einfach übrig hat, naja, der macht sich wohl kaum Gedanken um 600 Euro Ersparnis im Jahr. Bleiben am Ende also nur die wohlhabenden Idealisten übrig, die sich das leisten. Da sieht man, dass diese „Energiewende“ ein Spaßobjekt einer kleinen „Elite“ ist. Mehr nicht.
    Wenn man die Anlage finanziert, hat man nach 22 Jahren erstmal nur das Geld zurückbezahlt, aber noch keine Zinsen. Dann dauert’s also noch länger mit dem Sparen. Und hoffentlich hält sich die Sonne auch an den vereinbarten Tilgungsplan.
    Naja, vielleicht springt ja wieder die Gemeinschaft ein, um die privaten Schulden einiger weniger zu bezahlen. Die wenigen behalten dann dafür die Gewinne und erzählen uns vielen einfach, wir würden auch von ihrer PV-Anlage auf dem Dach profitieren. Irgendwie… irgendwann…

    Finde den Fehler! 🙂

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      Lothar

      7. Februar 2014 um 22:32

      Das eine Solaranlage kein Zuschussgeschäft ist sollte sich ja von selbst verstehen.
      Also liegt der Fehler in der Rechnung. Für Wechselrichter und Batterie 13000€ zu veranschlagen ist wie mit einen Dieselpreis von 3,50€ zu rechnen.

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        Peter Jensen

        8. Februar 2014 um 10:55

        Das wäre schön, wenn das selbstverständlich wäre, dass Solaranlagen kein Zuschussgeschäft sind. Meine Stromrechnung sagt mir was anderes. Und die ist sehr real!

        Kannst ja mal weiter unten schauen, da findest du ein Angebot für ein solches System. Kostet knapp 23.000. Die PV-Elemente sind da mit drin. Stehen leider keine kWp-Angaben dabei. aber so 5 bis 6 werden es sein. Bei 1.500 Euro je kWp sind wir bei 7.500 bis 9.000 Euro.

        Also sind 13.000 Euro für das System ohne PV-Zellen nun nicht völliger Unsinn!

        Anonymes Gewissen: übernehmen sie!

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    Peter Jensen

    6. Februar 2014 um 11:20

    Wie teuer ist denn die schöne Anlage?

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      marty

      6. Februar 2014 um 19:52

      Sind günstige 13000 Euro die zusätzlich(!) zu allen anderen Investitionen hinzukommen. Wie sich das jemals rechnen soll und man immer noch Lichtjahre von Autarkie entfernt ist, bleibt ein Rätsel.

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    Frank Dzaebel

    5. Februar 2014 um 22:20

    Ein sehr schöner Bericht. Genau so haben wir das auch gemacht. Wer Details zur Installation und der Energiebilanz sehen möchte: http://www.plus-passiv-haus.de

    Wir sind sehr zufrieden damit.

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    Nico

    5. Februar 2014 um 20:31

    Ein tooles Video, was die hohe Flexibilität des SunnyIsland Systems verständlich zeigt. Klasse!

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