Nein zu neuen Atomkraftwerken! Jetzt Einspruch erheben

Von am 2. April 2014 in der Kategorie Energiewende mit 56 Kommentare
Westliches Ende des Hinkley Point Atomkraftwerks.

Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) haben über ihre Newsletter auf folgende Einspruch-Aktion aufmerksam gemacht, die noch bis zum 7. April läuft:

Die Regierung Großbritanniens hat einen „Antrag auf Genehmigung von staatlichen Subventionen im Nuklearbereich auf Fallbasis“ für das geplante AKW Hinkley Point C (65 km südwestlich von Bristol in Bridgewater am Ufer des Bristol-Channel) gestellt.

Damit sollen dem Betreiber über 35 Jahre feste Einnahmen garantiert werden, umgerechnet 11 Ct/kWh plus Inflationsausgleich! Diese Vergütung übersteigt wegen der langen Vergütungsdauer in ihrer Gesamthöhe sogar die deutsche Vergütung (20 Jahre ohne Inflationsausgleich) für Strom aus Hausdach-Solaranlagen!

Die Europäische Kommission hat ein öffentliches Konsultationsverfahren eröffnet, in dem bis zum 7. April jeder EU-Bürger eine Stellungnahme einreichen kann.

Da Hinkley-Point C ein Präzedenzfall für die staatliche Förderung weiterer AKW in ganz Europa werden würde, bitten wir euch herzlich und dringend um eure Beteiligung am Einspruchverfahren.

Um es euch einfach zu machen, hat die EWS auf ihrer Internetseite ein Formular eingerichtet, in dem ihr auf einen vorgefertigten Text zurückgreifen oder eine eigene Stellungnahme formulieren könnt.

 

Der SFV schlägt vor, folgende zusätzliche Einfügungen hineinzukopieren:

„Selbst bei überschüssiger Solar- und Windstromproduktion können AKW nicht vollständig abgeregelt werden und verstopfen dann das Stromnetz. 35 gesicherte Betriebsjahre für Atomkraftwerke bedeuten deshalb 35 Jahre Behinderung von Solar- und Windstrom.

Die Endlagerung der radioaktiven Endprodukte ist nach über 50 Jahren Betriebserfahrung noch immer ungeklärt – nicht nur in ökologischer Hinsicht, sondern auch bezüglich der dann auftretenden ungeheuren Kosten, die die Betreiber der Anlagen nicht tragen können.

Wenn Atomkraftwerke nach über 50 Jahren Betriebserfahrungen immer noch nicht ohne Beihilfen auskommen, dann ist diese Technik offensichtlich nicht wettbewerbsfähig und sollte nicht weiter mit Beihilfen gefördert werden.

Atomenergie ist nicht fehlertolerant und stellt deshalb ein Sicherheitsrisiko dar.“

Hier kommt ihr zum Einspruch.

 

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56 Kommentare

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    Cornelia Daniel-Gruber

    29. Juli 2014 um 15:06

    So, jetzt kommen wir der Sache schon näher und sind auch schon beim Kern des Problems, wenn Sie denken, dass Finanzierungen von Milliardenprojekten heute einfacher sind als während den Boomphasen vor der Finanzkrise, dann brauchen wir wohl nicht weiter sprechen. Raten Sie mal warum die Kredite so billig sind? Weil so wenig investiert wird. Und warum wird so wenig investiert? Unter anderem weil die Staaten es sich nicht mehr leisten können Staatshaftungen zu übernehmen und schon gar nicht bei solchen Finanzierungsvolumina. Und die Großinvestoren nehmen nun mal nur wirklich Geld in die Hand wenn auch eine nette Staatsgarantie/Staatsanleihe dahintersteht. Rate mal, wie in Frankreich die Kraftwerke finanziert wurden: http://www.welt.de/wirtschaft/article13453038/Frankreich-steckt-eine-Milliarde-Euro-in-Atomkraft.html und raten Sie mal, warum eine chinesische Bank in Hinkley Point investiert. Die haben all unser Geld im Rücken, das wir die letzten Jahrzehnte dorthin geschickt haben.

    Danke auch für den Hinweis zu den 10%, 70%. Bin ehrlich beeindruckt, sie haben es also tatsächlich gelesen und ich habe das natürlich sofort geprüft. Da das nur der Hilfsrechner ist, und für das Ergebnis entscheidend ist, welcher %Satz angenommen wird ist das Ergebnis trotzdem richtig, weil die 4,24% das Ergebnis aus 30/70 sind, da dürfte beim rüberkopieren etwas schief gegangen sein, bei Gelegenheit ändere ich das.

    Und übrigens würde mich interessieren, was Sie unter dem volkswirtschaflichen Zinssatz verstehen, es gibt dafür nämlich keine endgültige Definition und da es sich um die LCOE Berechnung handelt, ist es sehr wohl der WACC. Und wie ich schon öfter gesagt habe, natürlich sind das alles Annahmen, die aber eben von den AKW-Betreibern genauso manipuliert werden können und mir geht es wie gesagt ausschließlich um den Neubau und der Umstand, dass in Hinkley Point 11ct/kWh Einspeisetarif verlangt werden, spricht nicht unbedingt für ihre 3-4ct/kWh.

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      Peter Jensen

      5. August 2014 um 18:32

      Eine Diskussion, warum Geld derzeit billig ist, tut hier nichts zur Sache. Da gibt es mehrere Gründe, ist aber kein spezielles Problem der Kernkraft.

      Was ist eigentlich mit dem „100.000-Dächer-Programm“ des Bundes mit billigen KfW-Krediten?
      Was ist mit der Förderung von Speichern mit billigen KfW-Krediten?
      Was ist mit Hunderten direkten Subventionen an Solarhersteller, damit die ihre Fabriken im brandenburgischen „Niemandsland“ aufbauen und nach drei Jahren wieder abbauen?
      Was ist mit der maßlos überteuerten EEG-Vergütung, bezahlt aus den Brieftaschen aller Bundesbürger, was wahrscheinlich das billigste Geld überhaupt ist?

      Also kommen sie mir nicht mit billigem Geld für AKW! Wenn man AKW heute aus verschiedenen Gründen teuer macht, dann kostet so ein AKW eben und dann wird es nicht mehr billig sein. Jahrzehntelang war es aber die billigste Form der Energieerzeugung mit den weltweit niedrigsten Schäden und Opfernzahlen! Das sind Fakten. Wenn man heute die Rahmenbedingungen ändert, ist das nicht die Schuld der Kernkraft.
      Unter normalen Wettbewerbsbedingungen könnte man heute AKWs für 4 bis 5 Mrd Euro bauen. Da reden wir dann über etwa 1300 MW-Anlagen. Die hätten sich nach 20 Jahren locker amortisiert bei Preisen von 6 ct/kWh.
      Dass Hinkley-Point mehr bekommt für seine kWh liegt schlicht am fehlenden Wettbewerb. Und den haben wir der segensreichen Öko-Energiepolitik der EU und Großbritanniens zu verdanken.
      Es gibt eben außer EdF keine europäischen Energieunternehmen, die soviel Geld haben, ein AKW zu bauen. Die deutschen haben Riesenprobleme dank EE und Politik. Die wären sonst geeignet.
      Wie gesagt, wenn man die Rahmebedingungen nachteilig ändert, muss man sich nicht wundern, wenn es teurer wird.

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      Peter Jensen

      5. August 2014 um 19:30

      Kernkraftwerke sind prinzipbedingt Grundlastkraftwerke. Hohe Investitionskosten, niedrige Betriebskosten. Sie rechnen sich – so wie seit Jahrzehnten – wenn man sie 7000 bis 8000 h im Jahr bei voller Leistung durchlaufen lässt.
      Ein 1300 MW-AKW für 5 Mrd. Euro kann in 7500 h im Jahr 9,75 Mrd. kWh (!!!) erzeugen. Bei einem Verkaufspreis von 6 ct/kWh wären nach 20 Jahren 11,7 Mrd. Euro eingenommen. Mehr als das Doppelte der Investitionskosten.
      Pro Jahr nimmt so ein AKW 585 Mio Euro ein.
      Wenn die 5 Mrd. voll finanziert werden über 20 Jahre, mit sagen wir 2,5% (derzeit billiges Geld), dann sind pro Jahr etwa 70 Mio an Kapitaldienst fällig.
      Bei 40 Jahren Laufzeit werden pro Jahr 125 Mio Abschreibungen fällig. Macht 195 Mio. Bleiben noch 390 Mio für lfd. Brennstoffkosten und Personalkosten und Rückstellungen übrig.
      Kein AKW wird aber zu 100% fremdfinanziert. Also ist die Kreditsumme niedriger. Damit auch der Kapitaldienst. Verlängert man die Kreditlaufzeit, wird es noch besser.

      Sie sehen, AKW lassen sich problemlos profitabel betreiben, wenn man sie nur lässt. Sie können nach 20 bis 30 Jahren abbezahlt sein und machen vom ersten Tag Gewinn.

      Und was die Staats-Bürgschaften angeht: der deutsche Export könnte komplett einpacken, wenn es keine Staats-Bürgschaften geben würde. Jeder Anlagen- und Maschinenbauer bekommt heute Hermes-Bürgschaften des Bundes und jeder Mittelständler bekommt heute bei sinnvollen Neuinvestitionen Landesbürgschaften. Ich kenne mich da sehr gut im Osten unseres Landes und in Bayern aus. Also diese Staatsgarantien sind keine Besonderheit von AKW, sondern völlig normale Wirtschaftspolitik. Und im vorigen Kommentar habe ich ihnen schon mal das billige Geld für die sog. EE genannt. Und was ist daraus geworden? Pleiten und Verluste in der EE- und konventionellen Branche! Die segensreichen Auswirkungen einer ideologischen Planwirtschaft! Vielen Dank!

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        Kurt Lowinski

        6. August 2014 um 01:26

        Hallo Herr Jensen,

        das ist ja toll, sie nicht nur bei EIKE sondern auch hier zu treffen.

        Sie beschreiben hervorragend, warum AKW durchlaufen müssen, um wirtschaftlich zu sein.

        Nun gibt es aber die erneuerbaren, deren Einspeisevorrang dafür sorgt, dass der Teil der Last, der noch durch konventionelle Kraftwerke gedeckt werden muss, geringer wird und stärker schwankt. Das führt ganz natürlich zu einer reduzierten Zahl an Volllaststunden bei Restlastkraftwerken (ich schreibe ganz bewusst Restlastkraftwerke, denn durch Vorhandensein erneuerbarer Energien ist die Grundlast für diese Kraftwerke nicht mehr anwendbar, sondern nur noch die Restlast).

        Je mehr Erneuerbare nun eingesetzt werden, desto weniger braucht man träge Kraftwerke und desto wichtiger werden flexible Kraftwerke, die die Restlast decken können und nicht ständig Strom produzieren, der hier bei uns gar nicht gebraucht wird und zum Ärger der Nachbarstaaten fast täglich dorthin exportiert (manchmal sogar verschenkt) werden muss.

        Das hat sogar bei EIKE ein Autor geschrieben. Herr Fred F. Müller titelte: “Kohlekraftwerke: Ackergäule sind nun mal keine Springpferde“
        Neben seiner Unwissenheit elektrotechnischer Zusammenhänge demonstriert er dort, warum weder AKW noch Kohlekraftwerke geeignet sind, in einer Stromversorgung eingesetzt zu werden, in der Springpferde gebraucht werden.

        Die sinkende Zahl an Volllaststunden bricht dann den Trägstrom-Kraftwerken (Kohle und Atom) wirtschaftlich das Genick.

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        Peter Jensen

        6. August 2014 um 13:45

        Herr Lowinski, die Freude, dass „wir uns hier treffen“ ist völlig auf ihrer Seite. Hat man sie bei EIKE auch wegen fortlaufenden Postens von Unsinn gesperrt?

        Was ist eigentlich eine „Restlast“? Diesen Begriff kannte ich in der Energieversorgung bisher nicht. Und was ist „Trägstrom“?
        Machen sie es wie Herr Diehl und erfinden neue Begriffe und Gesetzmäßigkeiten für ihre schöne neue EE-Welt, um diese schön zu reden?

        Mal ganz davon abgesehen, dass ihre sogenannte „Restlast“ im Jahreschnitt 75% beträgt, an vielen Tagen auch fast 100%. Wahrscheinlich hat „Rest“ bei ihnen eine andere Bedeutung als bei jedem normal veständigen Menschen.
        Aber schön, dass sie selbst feststellen, dass die sog. EE nur dank ihres garantierten Einspeisevorrang eine Chance haben. Ohne diesen müssten alle EE-Betreiber zusehen, wie sie ihren Zufallsstrom vermarkten. Das würde schwer werden.
        Alles andere zu diesem Thema wurde ihnen ausführlich schon bei EIKE gesagt. Ich verweise hier gern auf das EIKE-Forum.
        Die Suchfunktion und auch der Kommentarbereich bei EIKE sind zwar nicht ganz so komfortabel wie z.B. hier bei SMA, aber EIKE muss auch mit weitaus weniger finanziellen Mitteln auskommen. Dafür kommen dort Kritiker und Befürworter der sog. Energiewende oder auch des sog. menschgemachten Klimawandels oder der sog. Treibhaustheorie ausführlich zu Wort.

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        Kurt Lowinski

        6. August 2014 um 14:03

        Was Restlast ist, habe ich in meinem vorherigen Post ausführlich erklärt.

        Was Trägstrom-Kraftwerke sind, haben Sie und Herr Müller noch ausführlicher erklärt. Kraftwerke, die ob ihrer unflexibilität nicht in der Lage sind, sich der Restlast anzupassen.
        Das ist der Inbegriff des Einspeisevorranges: Konventionelle Kraftwerke haben sich der erneuerbaren Einspeisung unterzuordnen! So einfach ist das.

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        Peter Jensen

        6. August 2014 um 15:24

        Ist doch gut, Kurt…

        Wir haben es doch verstanden. „Rest“ heißt für dich so 75% und mehr von 100%. 😀

        Und wenn konv. KW also „Trägstrom-Kraftwerke“ sind, dann sind PV und Windmühlen eben „Nutzlos-Kraftwerke“, weil sie nicht in der Lage sind, sich dem Bedarf von 80 Mio Menschen in jeder Sekunde anzupassen. Die sog. „Trägstrom-Kraftwerke“ können das übrigens perfekt!

        Und weil es so einfach ist, dass sich konv. KW den sog. EE unterordnen müssen, haben wir ja jetzt auch die ganzen Probleme im Energiemarkt, die es vorher nicht gab. So einfach ist das.

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        Kurt Lowinski

        6. August 2014 um 18:31

        Es ist doch ganz einfach, Peter!

        1) Es gibt eine Gesamtlast. Richtig? Richtig!
        2) Es gibt erneuerbare Erzeugung, die aus guten gründen Einspeisevorrang genießt. Richtig? Richtig!
        3) Zieht man von der Gesamtlast die erneuerbare Erzeugung ab, bleibt eine Restlast. Richtig? Richtig!
        4) Und oh Wunder: nichts anderes als diese Restlast steht den konventionellen Kraftwerken zur Verfügung, sonst muss exportiert werden. Richtig? Richtig!

        Diese Restlast ist heute 72% und nimmt stetig ab. Selbst mit dem drastisch gebremsten EEG ist für 2025 bereits eine Restlast von 60% – 55% und bis 2035 eine Restlast von 45% – 40% geplant. Der Rest wird immer kleiner und kleiner, denn das langfristige Ziel heißt ja 100% erneuerbare Energien und 0% Rest 😉

        Leuchtet ein, oder?

        Und Probleme haben wir im Energiemarkt nicht – nur neue Herausforderungen 😉

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        Peter Jensen

        6. August 2014 um 19:14

        Es gibt eine Gesamtlast… richtig!
        Sog. „EE“ genießen aus guten Gründen Einspeisevorrang… FALSCH!

        Diese guten Gründe gibt es nicht. Es sei denn, die finanziellen Interessen einiger weniger oder die ideologischen Irrfahrten der Politik sind gute Gründe!
        Weder verändern wir durch CO2 unser Klima, noch gehen uns in 30 Jahren die Rohstoffe aus und die Umwelt schonen Windmühlen und PV-Anlagen auch nicht! Das sind die Gründe, die immer behauptet werden. Diese Gründe existieren nicht!
        Und selbst wenn diese Gründe existieren würden, wären die sog. EE überhaupt keine Lösung. Denn zur Herstellung der Produktionsmaschinen braucht man Stahl, Beton, Erdöl und viele andere Rohstoffe, die alle mit viel Energieeinsatz gewonnen und in Produktionsprozessen brauchbar gemacht werden müssen. Und da man für die Produktion einer kWh aus sog. EE erheblich mehr Rohstoffe braucht, als aus konv. KW, spart man keine Ressourcen und schützt auch kein Klima (was auch immer an unserem globalen Klima schützenswert sein soll).
        Und bevor Herr Diehl jetzt wieder in die Tasten greift und auf Kindergartenniveau schrei(b)t, dass man zur Erzeugung von Solar- oder Windstrom keine Ressourcen braucht: Man muss Solaranlagen und Windmühlen bauen, ansonsten finden Sonnenlicht und Wind nicht den Weg in die Steckdose.
        Dass die Sonne und der Wind nichts kosten, ist uns allen bekannt. Das gilt aber auch für Öl und Kohle, wenn man sie einfach so in der Erde lässt. Also sparen sie sich ihre Forentroll-Argumente, Herr Diehl.
        Und KL, die „Restlast“, wie sie sie nennen, beträgt nur im Jahresschnitt etwa 72%. An vielen Tagen beträgt sie aber fast 100%. Und das wird sich niemals ändern, solange die Sonne nur tagsüber scheint und der Wind nur hin und wieder weht.
        Was ist daran so schwer zu verstehen?
        Und was die Herausforderungen angeht: können sie auch was anderes als platte Sprüche?

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    Cornelia Daniel-Gruber

    23. Juli 2014 um 14:00

    Um Ihnen etwas Lesearbeit zu ersparen würde mich nur ein Punkt interessieren. Ist billiges Geld für Sie eine Förderung oder nicht? Die Kapitalkosten sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit jedes Kraftwerks. AKWs wurden hauptsächlich mit billigsten Krediten und Staatsgarantien fremdfinanziert. Da Geld heutzutage nicht mehr einfach so auf der Strasse liegt, wie vor 10-20 Jahren, ist dies einer der Knackpunkte beim Bau. Würden diese Konditionen heute für Erneuerbare und auch AKWs gelten, müssten wir überhaupt nicht mehr weiterdiskutieren. Dem ist nicht mehr so und nur mehr China hat billiges Geld zu vergeben, weswegen sie eben Hinkley Point machen wollen. Was auch wichtig ist, ich spreche AUSSCHIlESSLICH vom Neubau und nicht von abgeschriebenen Kraftwerken, die aus oben genannten Gründen günstigen Strom liefern können.

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      Peter Jensen

      23. Juli 2014 um 14:40

      Also dass vor Jahren die Kredite billiger waren als heute, halte ich für ein großes Gerücht, angesichts der Null-Zins-Politik der EZB. Genau das Gegenteil ist der Fall! Heute sind Kredite so billig wie nie!
      Und dass AKW mit Staatskrediten finanziert wurden, ist erstmal eine Behauptung, die bewiesen werden müsste. Was sollen das denn für Staatskredite sein? Von der KfW? Hm, soweit ich weiß, gibt es für Solaranlagen und Windparks und neuerdings auch Speicher billigste KfW-Kredite.
      Darüberhinaus kriegen alle PV-Betreiber die günstigste Finanzierung aller Zeiten hin, nämlich über den Zwangseinzug des erarbeiteten Geldes von Mio Bundesbürgern. Nennt sich EEG-Vergütung und -umlage.
      Da hat der PV-Betreiber nämlich gar keine eigenen Kapitalkosten. Er bekommt nämlich alles ersetzt von allen anderen Bürgern des Landes.
      Müsste der PV-Betreiber seinen nutzlosen Zufallsstrom wie jeder andere Marktteilnehmer auch im Wettbewerb verkaufen und müsste seine Anlage normal über eine Bank finanzieren und aus den Erträgen Zins und Tilgung erwirtschaften… kein Mensch würde so eine Anlage installieren und keine Bank würde das finanzieren. Außer natürlich, man bekommt eine garantierte Vergütung weit oberhalb der tatsächlichen Kosten.
      Also bitte, komm mir nicht mit angeblich günstigen Staatskrediten für AKW und verschweige die billigste Finanzierung von EE-Anlagen durch Enteignung von 80 Millionen Bundesbürgern.

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    Cornelia Daniel-Gruber

    18. Juni 2014 um 10:30

    Wie lustig, Herr Jensen hat ein grünes Gewissen? Ich bin jedenfalls echt traurig, dass ihm gerade jetzt die Worte fehlen…

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      Peter Jensen

      6. Juli 2014 um 20:29

      Hurra! Jahrelanges Studium der Elektroenergie und jahrelange Arbeit in AKW können wir uns demnächst sparen, denn hier kommt Connys AKW-Rechner. Schön bequem von der Couch zuhause ein AKW durchrechnen. Einfach, schnell… und natürlich falsch.
      Die Realität zeigt nämlich ein anderes Bild. Günstiger, stabiler Strom aus AKW ohne Subventionen, für Deutschland von der letzten rot-grünen Bundesregierung offiziell bestätigt. Link findet ihr Spaßvögel hier irgendwo im Forum.
      Conny, wenn du jetzt noch die geheimen Töpfe findest, aus denen die angeblich horrenden Kosten der AKWs finanziert werden, dann ist dir ein Platz im Bundesvorstand der Grünen so gut wie sicher.
      Also, wenn man eure wohl witzig gemeinten Kommentare zu meiner Person mal außer acht lässt, dann bleibt ja wieder mal nicht viel übrig. nd wenn ihr einen Monat nach meinem letzten Kommentar was antwortet, könnt ihr ja nun nicht erwarten, dass ich das sofort lese. Leben geht ja weiter. Aber heute hatte ich mal wieder Zeit für die Historie hier.
      Und dass bei einem Schweizer Ökoforum von Neutralität gesprochen wird… also bitte! Etwas mehr Enrsthaftigkeit!
      Schon der erste Satz des verlinkten Beitrags stellt die Realität total auf den Kopf – typisch für Energiewende-Träumer.
      Da werden über Nacht in Deutschland AKW abgeschaltet, in der EU übertrifft man sich mit immer neuen absurderen Forderungen und Regelungen zum sog. Klimaschutz und dann heißt es, die Atomlobby unterwandert die EU!
      Weiter kann man nicht neben der Realität liegen. Und dass auch noch aus der Feder von EE-Fans, deren Lobby die zahlenmäßig und geldmäßig stärkste Wirtschaftslobby weltweit seit Jahrzehnten ist. Alle kuschen vor den Gutmenschen, die uns auf den „Pfad der Tugend“ bringen wollen. Autolobby, Chemielobby, Energielobby, Maschinenbau, soagr Energielobby – alle ducken sich weg vor der gewaltigen Medienmacht des grün-industriellen Komplexes… aber die Atomlobby unterwandert die EU! Alles klar! Schönen Sonntag noch! 🙂

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        Cornelia Daniel-Gruber

        23. Juli 2014 um 13:54

        Juhuu!! Da ist ja doch noch etwas gekommen. Nun würde mich aber wirklich interessieren was genau daran falsch sein soll. Die LCOE-Formel per se ist keine große Hexerei uns lässt sich tatsächlich bequem vom Sofa berechnen. Entscheidend sind die Parameter, die man eingibt und wenn Sie mir sagen können, welche davon falsch sind, ist das sehr einfach zu ändern.

        Ich habe in dem beleidigenden Beitrag außer Beleidigungen keine Argumente finden können, die zeigen würden, dass nicht stimmt, was dort berechnet wurde. So wie Sie schreiben, könnte man meinen Sie hätten nach dem ersten Satz zu lesen aufgehört und behaupten trotzdem das alles sei falsch. Seriös ist auch das nicht.

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        Peter Jensen

        23. Juli 2014 um 14:23

        Conny, warum so empfindlich?

        Ich brauche nur die Behauptung zu hören, dass Strom aus AKW viel teurer sei als Strom aus sog. EE. Das reicht dann schon, da brauche ich die Begründung nicht mehr lesen. Denn die Realität zeigt seit mehr als 50 Jahren, dass das nicht stimmt. Strom aus AKW ist der günstigste, den man bekommen kann.
        Ich kenne inzwischen auch alle Argumente und hab sie hier im Forum auch schon mal alle widerlegt. Ob es dabei um Subventionen geht oder um angeblich nicht eingepreiste Rückbaukosten oder Versicherungen oder irgendwelche theoretischen Umweltschäden usw… alles Käse und nur Propaganda der Anti-Atom-Lobby.
        Vielleicht ein paar Worte zu deinen Berechnungen:
        Der WACC ist KEIN volkswirtschaftlicher Zinssatz! Es ist ein unternehmensspezifischer Wert. Er ist also bei jedem Unternehmen anders, in Abhängigkeit vom Eigen- und Fremdkapitalanteil. Diesen pauschal auf 4,4% zu setzen, kann man machen, ist aber nicht richtig.
        Weiter: in deinem Hilfsrechner zum WACC hast du 10% EK und 70% FK. Macht 80%. Da fehlen 20% zum gesamten Kapital. Versteh ich nicht.
        Weiter: natürlich kannst du 5.000 Betriebsstunden ansetzen. Warum nimmst du nicht gleich 2000 Stunden oder nur 1000? Dann steigen die Kosten je kWh dramatisch an.
        AKWs waren ausgelegt auf etwa 8000 Vollaststunden. Unter diesen Bedingungen sind AKW die billigsten Kraftwerke. Nur für 5000 oder weniger Stunden hätte niemand so ein Kraftwerk gebaut, weil Kohle und Gas dann günstiger wären.
        Wenn jetzt durch überflüssigen EE-Strom (denn wir sind bisher auch ohne ihn bestens ausgekommen), die Vollaststunden der AKW zurückgehen, dann ist das kein Fehler der AKW, sondern ein Problem eines Fehldesigns der Energieversorgung. Im Zusammenspiel mit der Zwangsabnahme und Zwangsvergütung des sog. EE-Stroms. Da ist einfache Mathematik, dass da AKW teurer werden. Aber dafür waren AKW auch nicht gemacht. Sie sollen fast rund um die Uhr laufen. Und dann sind sie billig.

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        Peter Jensen

        23. Juli 2014 um 14:27

        Dann finde ich in deinen Berechnungen plötzlich nur noch eine Betriebsdauer von 30 Jahren. Klar, dass da der Preis je kWh auch steigt. Wieder nur simple Mathematik.
        Und dann noch die „externen Kosten“. Ja ja… wie gesagt, zeig mir mal die Haushaltstöpfe, aus denen diese externen Kosten bezahlt wurden. Ich bin gespannt.
        Du kannst mit deinem „Rechentool“ viele Sachen hin und her rechnen. Leider zeigt die Realität seit Jahrzehnten ein anderes Bild. Die Realität liegt bei 3 bis 4 ct/kWh.
        So ist das eben mit Berechnungstools: garbage in – garbage out.

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    Cornelia Daniel-Gruber

    12. Juni 2014 um 09:38

    Mein rechter, rechter Platz ist leer, da wünsch ich mir den Peter Jensen (Ring, Ring, hier spricht ihr Google Alert) her. Auf die Gefahr hin, dass ich mir jetzt eine Trolldiskussion heranzüchte würde mich die Fachmeinung dieses anscheinend sehr wissenden Herren auf meine Atromkraftberechnungen interessieren. Leider hat sich noch kein Atomkraftbefürworter dort zu Wort gemeldet. Vielleicht weil ich Recht habe?

    Wie man die Kosten eines Atomkraftwerkes berechnet: http://www.ecoquent-positions.com/wie-man-kosten-eines-atomkraftwerks-berechnet/

    Die Datengrundlage ist NICHT von den bösen GrünInnen, sondern von schweizer Neutralität geprägt.

    Bin gespannt!

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      Cornelia Daniel-Gruber

      16. Juni 2014 um 22:40

      hmm, ich hab wohl tatsächlich Recht… sehr interessant…

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        Peters grünes Gewissen

        17. Juni 2014 um 12:53

        sollte ich den Tag noch mal erleben, an dem dem Peter die Argumente ausgehen?? 🙂
        Vielleicht ist das Publikum in deinem Blog dem Herrn Jensen auch einfach nur zu Qualifiziert – da würde er als Troll doch sofort herausstechen 😉

        Ich als sein Gewissen würde ihm die Lektüre der Seite wärmstens ans Herz legen. Schließlich ist es nie zu spät, den eigenen Pfosten zu erkennen, der einem die Tür zur Erkenntnis verschließt.

        Vielen Dank Cornelia, dass Du mithelfen willst, meinen Peter auf den rechten Pfad der Tugend zurück zu bringen…

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    Oje

    12. Mai 2014 um 13:20

    Entsorgung von AKW. Wer soll das bezahlen? Natürlich der Steuerzahler, wie immer …
    http://www.tagesschau.de/inland/atom200.html

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      Peter Jensen

      14. Mai 2014 um 18:10

      Oje… da ist der Name Programm. 🙂

      Herr/Frau Anonymous, haben sie schon vergessen, dass die Verantwortung für den plötzlichen Atomausstieg bei der Regierung liegt? Von heute auf morgen wurde den Kernkraftwerksbetreibern ihre Geschäftsgrundlage entzogen. Per Gesetz!
      Rückstellungen für den Rückbau werden über Jahrzehnte angesammelt (ein völlig normaler bilanzieller Vorgang). Wenn man nun die Laufzeit verkürzt, verkürzt man die Zeit zum Ansammeln der Rückstellungen. Völlig logisch! Zusätzlich nimmt man den Kraftwerksbetreibern die Gelegenheit, das benötigte Geld überhaupt zu verdienen. Heute das Geld, um Rückstellungen bilden zu können und später das Geld, um den Rückbau dann auch tatsächlich bezahlen zu können.
      Und erzählt man den Leuten nicht immer, die Energiewende sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe? Nun, dann ist es auch nur fair, wenn man die Kosten, die durch diese „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ entstehen, auch auf die Gesellschaft verteilt. Und nicht gerade denen aufbürdet, die darunter am meisten leiden müssen.
      Und dass die Kraftwerksbetreiber die Rückstellungen nicht mehr ansammeln können, liegt ja nun einzig und allein an dieser „gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“, der sog. Energiewende.
      Die Tagesschau ist keine besonders gute Quelle, wenn es um Bilanzierung und Energiefragen geht. Oje… 🙂

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    Peter Jensen

    9. April 2014 um 15:30

    Herr „Sonstwer“, was schreiben sie denn da für einen Unsinn… „lässt jeglichen Respekt vor radioaktiver Strahlung vermissen“? Was soll das denn heißen?

    Und welches Bild sie von mir haben, interessiert mich herzlich wenig, denn es geht hier nicht um mich oder jemand anderen. 🙂

    Ich rede auch nicht permanent „Super-GAUs“ klein! Haben sie da ein Beispiel?
    Erstens rede ich schon mal gar nicht permanent von „Super GAUs“, sondern nur ab und zu und außerdem würde ich diesen Begriff schon gar nicht wählen. Was ist denn ein Super-GAU? Ein Super-Größter Anzunehmender Unfall? Gewaltige, angsteinflößende Wortschöpfung. GAU reicht ihnen wohl nicht? Schürt wahrscheinlich nicht genügend Angst vor AKWs.

    Aber wenn sie oder jemand anders eine Technologie, die bisher nur sehr wenig Opfer gefordert hat, als Risikotechnologie bezeichnet, dann wird wohl der Vergleich mit anderen Technologien, die viel mehr Opfer fordern, erlaubt sein. Scheinbar verwenden sie bei ihrer Risikoeinschätzung zweierlei Maß.

    Welches Drama spielt sich eigentlich in der Asse ab?
    Wenn sie wollen, können sie sich zu einer Grubenfahrt in den Schacht anmelden. Geht auf der homepage des Betreibers. Und dann fahren sie bis runter, laufen noch ein Stück und können dann direkt an den Zaun zu den Hohlraumkammern gehen und dran rütteln und laut rufen: Drama! 🙂

    Und völlig falsch ist auch ihre Einschätzung, dass mich das alles nicht interessiert! Ganz im Gegenteil: gerade WEIL ich mich dafür interessiere, weiß ich, dass sie die Dinge, die in AKWs oder in der Asse vor sich gehen, maßlos übertreiben. Wahrscheinlich, weil sie sich nicht genug dafür interessieren oder nur soweit, wie sie ohne große Anstrengung Propaganda von Greenpeace oder den Grünen lesen brauchen. Mehr ist ihnen dann wohl zu anstrengend.
    In diesem Sinne…

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    AKW = NOK

    4. April 2014 um 15:39

    Sehr schön Herr Jensen,

    auf sie ist Verlass! 🙂

    Mit Paracelsus wollte ich, etwas überzspitzt aufzeigen, dass Strahlung in Maßen gesund sein kann, in Massen allerdings tödlich! Deshalb auch mein recht anschauliches Beispiel mit dem durchgerosteten Fass. Und ob sie es glauben oder nicht, ich werde mich nicht auf die Suche machen denn mir ist durchausl bewusst, dass es wahrscheinlich keines dieser Fässer an einen Strand schaffen wird.
    Aber, und das ist Fakt, diese Fässer liegen in Massen, vor sich hin rostend auf dem Meeresboden!
    Und verstrahltes Essen mag ich nicht so ganz gern zu mir nehmen. Auch wenn (Achtung Scherz! Bitte nicht mit 2 seiteigem Komentar in der Luft zerreißen.) es eventuell Vorteile hat, dass ich meine Makrelen im Kühlschrank demnächst auch bei defektem Leuchtmittel, grünleuchtenderweise identifizieren kann.
    Wie sie es auch drehen und wenden. Auch wenn auf Riegel 7 bei den Klingonen eine erhöhte Radioaktive Strahlung noch zu keinem Todesopfer geführt hat ist das kein Argument um die Gefährlichkeit der Fässer auf dem Meeresboden zu wiederlegen.
    In diesem Muster (Äpfel, Birnen usw.) sind nämlich ihre Argumentationen immer aufgebaut.
    Merken Sie das eigentlich?

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      Peter Jensen

      5. April 2014 um 18:07

      Herr „Sonstwer“ (dieses AKW=NOK ist mir zu blöd),
      wir können uns gern auf das Niveau überspitzter Beispiele und lustiger Sprüche begeben, nur werden wir dann keine sinnvolle Diskussion hinbekommen.
      Abgesehen davon ist ihre Schreiberei unlogisch!
      Ihr Beispiel mit Paracelsus war nicht überspitzt, sondern das bisher einzig richtige in ihren Kommentaren. Die Dosis macht das Gift, völlig richtig.
      Aber ihr Beispiel mit dem durchgerosteten Fass ist überspitzt und überhaupt nicht anschaulich, wie sie behaupten. Sie sagen ja selbst, sie werden an keinem Strand der Welt ein solches Fass finden. Diese Fässer sind mit Beton gefüllt. In diesem Beton ist der Atommüll drin. Es ist also scheiß egal, ob das Fass rostet oder nicht. Beton rostet jedenfalls nicht. Und schwerer als Wasser ist Beton auch. Also bleibt das Zeug in alle Ewigkeit am Meeresboden. Und selbst wenn das Zeug da irgendwann mal rauskommt, dann ist die zusätzliche Radioaktivität im großen weiten Ozean so meßbar, als würden sie ins Meer pinkeln und danach mit einem Thermometer einen Temperaturanstieg messen wollen! Das Meer selbst ist radioaktiv und enthält Gigatonnen gelöstes Uran.
      Also bleiben wir doch bei Fakten anstatt uns dumme Sprüche um die Ohren zu hauen! Wir sind hier nicht in einer Comedy-Show. Lassen sie ihre leuchtenden Makrelen und ihre Klingonen-Armee in ihrer Fantasie.
      Und ihr besserwisserisches „Merken sie das eigentlich?“ ist auch völlig fehl am Platze! Sie machen mit ihren seltsamen Beispielen genau das, was sie mir am Ende völlig unrichtig vorwerfen: sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
      Ich widerlege einfach nur die falschen Behauptungen hier in den Blog-Beiträgen.
      Und da sie Paracelsus schon angesprochen haben: lesen sie mal diesen Artikel:

      http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-dosis-macht-das-gift-auch-bei-strahlung/

      Der hat zufällig genau dieses Zitat als Titel. Schrecken sie nicht gleich zusammen, wenn sie da EIKE lesen, die haben den Beitrag nur veröffentlicht, nicht geschrieben.

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        AKW = NOK

        9. April 2014 um 12:38

        Herr Jensen,

        eine sinnvolle, womöglich ergebnisoffene Diskussion mit Ihnen führen?!

        An Paracelsus gibt es nix zu deuteln!
        Die Dosis macht das Gift! Da sind wir uns einig!
        Der feine Unterschied unserer Sichtweise liegt im Verständnis dessen, was eine hohe Dosis Strahlung ist.
        Sie reden permanent sogar Super -Gau´s klein und vergleichen diese mit Flugzeugabstürzen und Autounfällen. Durchrostende Fässer mit hochradioaktivem Abfall, sowie das Drama, welches sich in der Asse abspielt interesieren sie ebenfalls nicht. Das zeichnet ein Bild von Ihnen, dass jeglichen Respekt vor radioaktiver Strahlung vermissen lässt!
        In diesem Sinne….

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        Peter Jensen

        9. April 2014 um 17:05

        Herr „Sonstwer“, irgendwann werden sie und viele andere begreifen, dass man ihnen mit den absurden Horrormärchen in Bezug auf AKW (oder auch den menschengemachten Klimawandel) einen dicken Bären aufgebunden hat, um ihre Angst für politische Zwecke zu nutzen.

        FAST ALLES, was die Grünen oder andere in Bezug auf Kernkraft behauptet haben, ist schlicht FALSCH!

        Egal, ob es um die Auswirkungen von Unfällen geht, um die Auswirkungen des Normalbetriebs, um die Kosten der Zwischen- oder Endlagerung, die Kosten für den Rückbau oder die Reichweite der Brennstoffe, alles ist maßlos überzogen. Die Realität beweist es Tag für Tag! 🙂

        Antworten »
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    Hofmann,M

    4. April 2014 um 14:03

    @AKW=NOK

    Stellen Sie sich mal vor, dass das Leben von der Kernkraft/Strahlung abhängig ist und ohne die Strahlung ein Leben, wie wir es kennen, überhaupt nicht möglich ist.
    Unser Alterungsprozess wird vom Zerfall unserer Atom bestimmt. Das Leben trägt die Strahlung und Radioaktivität in sich. Die Sonne ist ein einziger Kernfusiions Reaktor und schickt und unermüdlich Strahlung auf die Erde. Die Erde selbst ist ein riesieger Kernenergie Reaktor und strahlt rund um die Uhr. Dieser Kernreaktor der Erde bricht täglich durch seine „Vulkane“ aus. Der Schwarzwald ist natürlicher verstrahlter als die Umgebung von Fukushima. Und schauen Sie mal, welche gesundheitliche Wirkung radioaktiver Sand (Strand) haben kann….Stichwort -Guarapari Brasilien-
    http://de.wikipedia.org/wiki/Guarapari

    Radioaktivität der Strände[Bearbeiten]Außergewöhnlich ist die hohe natürliche Radioaktivität der Strände, die zu einer der höchsten natürlichen Strahlenbelastungen weltweit zählt. Sie wird durch den dort vorkommenden thoriumhaltigen schwarzen Monazitsand verursacht. Die Energieäquivalentdosis beträgt in der Stadt etwa 0.1 bis 0.4 μGy/h[1], entsprechend 0,9 bis 3,5 mGy pro Jahr, wobei an Stränden Hotspots mit Werten bis zu 15.0μGy/h in Guarapari und bis zu 32μGy/h im benachbarten Meiape gemessen wurden.

    Trotz oder vielmehr wegen dieser hohen Strahlenbelastung trägt die Stadt den Beinamen cidade saude, übersetzt: Stadt der Gesundheit. Dem Aufenthalt an den radioaktiven Stränden wird eine heilende Wirkung nachgesagt.

    ….Und davon gibt es etliche Orte noch auf dieser Welt mit der heilenden und gesundheitsfördernden „Radioaktivität“!

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      AKW = NOK

      4. April 2014 um 14:36

      Hallo Herr Hofmann,

      ich halte es da mit dem guten, alten Paracelsus, der schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts feststellte:
      „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

      Nun gibt es erhebliche Unterschiede bei der Wirksamkeit verschiedener Gifte. Deshalb sind manche Dinge schon bei minimalen Dosen giftig.

      Für mein Empfinden wäre ein angespültes, durchgerostetes Fass mit hoch radioaktiven Abfällen dann doch ein bisschen zu viel Dosis. Aber Ihnen steht es natürlich frei sich auf Ihrem Badehandtuch direkt daneben zu platzieren und und die gesundheitsfördernde Wirkung zu genießen…

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        Peter Jensen

        4. April 2014 um 15:03

        Wieder mal ein schönes Beispiel für die Verdrehung von Fakten und Realitäten!

        Herr Hofmann redet von Gegenden auf dieser Welt, die auf natürliche Weise eine vielfach höhere Strahlung aufweisen, als irgendwelche politischen Grenzwerte. Und was macht der Anti-AKW-Ideologe? Faselt was von durchrosteten Fässern?
        Herr „AKW=NOK Sonstwer…“… sie werden wohl lange suchen müssen, um an irgendeinem Strand dieser Erde ein verrostetes Fass mit starkstrahlendem Atommüll zu finden. Am besten, sie fangen gleich mal damit an und lassen sich viel Zeit. Dann haben sie mal was zu tun, anstatt hier immer polemischen Unsinn zu schreiben.
        Und wenn sie schon Paracelsus erwähnen, dann bringt es nichts, diesen Spruch einfach nur zu zitieren, nach dem Motto: Herr Lehrer, ich weiß was!, sondern sie müssen auch drüber nachdenken und den völlig richtigen Satz auf die Realität anwenden, in diesem Falle auf ionisierende Strahlung (so der Fachausdruck). Und wenn sie sich dann damit eingehend beschäftigen, dann werden sie sicher auf unzählige medizinische Anwendungen stoßen, bei denen mit niedriger Dosis heilende Wirkung erzielt wird (mal ganz davon abgesehen, dass radioaktive Strahlung kein Gift ist). Und vielleicht stoßen sie auch auf die einfache und falsche LNT-Theorie. Wenn man die auf ein anderes Gebiet überträgt, dann besagt diese Theorie ungefähr: wenn ein Mensch in einer Stunde 10 Liter Bier trinkt, dann stirbt er. Wenn 10 Menschen in einer Stunde je 1 Liter Bier trinken, sterben sie auch, denn die Dosis von 10 Litern Bier ist tödlich. Glauben sie nicht? Klingt verrückt? Ist aber so. So geht jedenfalls die LNT-Theorie, die bei radioaktiver Strahlung agewendet wird. Und sie wird gehütet und bewahrt von grünen politischen Ideologen!
        Aber nun erst mal ab an den Strand, verrostete Atommüll-Fässer suchen!

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    Hofmann,M

    4. April 2014 um 11:55

    @Peter Jensen
    Es ist ja nicht nur die Natur und die Umwelt, die durch diese Energiewende auf Basis dieses perfiden und asozialen EEG-Abzocker-Vernichtungsgesetzt auf der Strecke bleibt, sondern auch unser Volksvermögen und unsere Werte werden damit dem Erdboden gleich gemacht.
    Die Kommunen und Städte, Länder bekommen immer weniger Einnahmen müssen in Zukunft immer mehr Arbeitslose der sog. Erneuerbaren Energiebranche stemmen, die Wertschöpfende Industrie/Unternehmen gehen entweder Pleite oder ins Ausland und reihenweise gehen die sog. Erneuerbaren Energiefirmen pleite und leichtgläubige Kleinanleger verlieren ihr Geld…siehe Prokon, Windreich, Solarworld, Sun Tech und wie diese EE-Abzockerfirmen alle heißen.
    Diese sog. Erneuerbaren Energie Befürworter wollen uns Bürger vorschreiben, dass die Kraftwerke (Kohle, Gas und Uran) BÖSE und UNWIRTSCHAFTLICH seien und selbst kann diese EE-Mafiabranche nicht mal ein Stromerzeugungs- und Versorgungsnetz für Deutschland aufbauen geschweige denn selbst finanzieren. Nicht mal mit tatkräftiger Unterstützung der Grünsozialistsichen Enthik-Energiewende Politik einer Schwarzen Kanzlerin Merkel per EEG-Zwangs Abgaben Subventions Gesetz.
    Einfach nur noch erbärmlich und heuchlerisch diese Energiewende-EEG Politik Lobby Mafia.
    Erneuerbare Energie ist wie ein Parasit der sich am Wirtstier (Kraftwerke und Stromendverbraucher) bereichert.

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    Realist

    4. April 2014 um 10:31

    Herr Jensen,

    die Endlagerthematik damit als gelöst zu betrachten in dem man alles in der Erde verbuddelt, lässt sich ja an Naivität kaum überbieten. Wenn mans nicht mehr sieht tuts auch nicht mehr weh.
    Das gleiche haben sich bestimmt auch die Schlaumeier gedacht, die damals denn Müll einfach ins Meer gekippt haben.
    http://www.swr.de/report/strahlende-altlast/text-des-beitrags/-/id=233454/did=8815982/mpdid=8815962/nid=233454/17sqbm6/index.html

    Auch das verbuddeln wird uns wieder einholen! Man braucht sich nur die aktuelle Entwicklung in der Asse anschauen…
    Denn sie wissen nicht was sie tun!!

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      Peter Jensen

      5. April 2014 um 18:27

      Herr „Realist“: was soll man denn bitte sonst mit dem sog. Atommüll machen, als ihn zu verbuddeln?

      Gorleben ist ein 700 Mio Jahre (!!!) alter Salzstock mit salzgesättigtem Umgebungsgestein. Mehrere internationale Fachleute aus verschiedenen Organisationen (so wie es bei Aktivitäten im Nuklearsektor üblich ist) haben in den 70er und 80er Jahren Gorleben untersucht und als geeignet bezeichnet. Dann kamen die Grünen und das Thema war politisch erledigt.
      Und was die Asse angeht: auch da scheinen sie nur das zu wissen, was die großen Medien oder Greenpeace dazu sagen.
      In der Asse läuft Wasser ein. Auweia! Na und? Das ist ein völlig normaler Vorgang im Bergbau. Und wenn der ganze Salzstock mal einstürzen würde, was sehr unwahrscheinlich ist, dann wäre das wohl die beste und billigste Entsorgungsvariante. Dann würden nämlich 500m Geröllmassen über den Salzkammern liegen. Wo ist das Problem? Oder wollten sie da in den nächsten Jahren noch mal runter?
      Mal ganz davon abgesehen, dass die natürliche Radioaktivität des umgebenden Gesteins mindestens genauso hoch ist wie die von dem Zeug da unten in 500m Tiefe.
      Aber unsere Politiker halten es doch tatsächlich für eine bessere Idee, das Zeug wieder hochzuholen!
      Dümmer und teurer geht’s nicht!
      Weltweit betreiben Länder und Unternehmen mehr als 440 Kernkraftwerke. Sind also all die Politiker und Unternehmer in den Ländern verantwortungslose, gierige Atomlobbyisten? Und nur die deutschen Grünen, die es mit Naturwissenschaften ja nun wirklich so sehr haben, wissen Bescheid?
      Ich bitte sie!
      Nochmal: die Endlagerung von Atommüll ist kein technisches Problem, sondern ein politisches!
      Nur Tagesschau und heute und Spiegel und Greenpeace sehen und lesen hilft nicht weiter bei dem Thema!
      Lesen sie mal hier ganz am Ende:
      http://www.sma-sunny.com/2014/02/27/perspektivenpv/
      Da hat auch jemand was bei Greenpeace oder so über erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von AKW gelesen. Leider stand da nicht alles drin. Das hab ich dann mal ergänzt!

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      Peter Jensen

      5. April 2014 um 18:32

      Kleiner Nachtrag noch: ich wäre ja dafür, die alten Brennelemente nicht zu tief zu verbuddeln, denn für die künftigen Generationen von Kernkraftwerken ist das, was heute als „Atommüll“ bezeichnet wird, wertvoller Rohstoff.
      Informieren sie sich mal über den Dual Fluid-Reaktor DFR vom Institut für Festkörperphysik in Berlin.

      http://dual-fluid-reaktor.de/

      DAS ist die Zukunft der Energieversorgung und nicht Windmühlen und Sonnenstrom!

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    Peter Jensen

    4. April 2014 um 09:46

    Weiter steht da:
    „Wenn Atomkraftwerke nach über 50 Jahren Betriebserfahrungen immer noch nicht ohne Beihilfen auskommen, dann ist diese Technik offensichtlich nicht wettbewerbsfähig und sollte nicht weiter mit Beihilfen gefördert werden.“
    Das ist natürlich reine Polemik ohne Kenntnis der Lage! In Deutschland hat KEIN kommerziell betriebenes KKW in den letzten 40 Jahren irgendwelche Subventionen bekommen. Alle deutschen KKW (und die in der Schweiz und in den USA auch) laufen profitabel und liefern günstigen Strom!
    Die Situation in England ist anders: die alten KKW müssen abgeschaltet werden, das eigene Nordsee-Gas wird langsam alle und die englische Regierung hat erkannt, dass man mit Wind und Sonne ein Industrieland nicht sicher mit Strom versorgen kann. Da sich GB in seiner Energiepolitik verrannt hat, haben sie nun plötzlich Zeitdruck. Und da die deutschen KKW-Betreiber und-bauer aufgrund ihrer schlechten Wirtschaftslage (wegen der sog. Energiewende) als Anbieter nicht mehr infrage kommen, gibt es eben nur noch das französisch-chinesische Konsortium, dass dann die Notlage ausnutzen und die Preise bestimmen kann. Das hat GB nun von seiner Energiepolitk. Deutschland wird dasselbe Schicksal drohen!
    Aber grundsätzlich gilt: selbstverständlich sind KKW ohne Subventionen profitabel zu betreiben! Die Realität auf der ganzen Welt zeigt es doch seit 50 Jahren. Aber die Realität ist irgendwie nicht der Freund der Ideologen, wie man hier schon mehrfach feststellen konnte.
    Und am Ende dann der Totschlag-Satz für jede Diskussion:
    „Atomenergie ist nicht fehlertolerant und stellt deshalb ein Sicherheitsrisiko dar.“
    Nun ja, selbst mit einem handelüblichen Haushaltsbesen kann man sich und andere verletzen oder umbringen. Von Autos, Flugzeugen, Eisenbahnen und jedem anderen Gerät, was Menschen entwickeln, mal ganz abgesehen.
    Nicht mal der Mensch selbst ist nicht fehlertolerant und deswegen ein Sicherheitsrisiko…

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      Peter Jensen

      4. April 2014 um 13:31

      Weil Haushaltsbesen fast so gefährlich wie Atomkraftwerke sind (vor allem die mit Holzstiel, der kann nämlich scharfkantig brechen –> Verletzungsgefahr!!!), sind übrigens in *sämtlichen* Versicherungsbedingungen (Gebäudeversicherung, Fahrzeugversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Reiseabbruchversicherung etc.) Schäden in Zusammenhang mit Atomenergie Kernkraft grundsätzlich und seit je her ausgeschlossen.

      Lediglich bei der EIKE-Argumentationsunfähigkeitsversicherung gibt es diese Ausschlussklausel nicht.

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        Peter Jensen

        4. April 2014 um 13:35

        Liebe Frau Blume, sind Sie im Urlaub oder warum erinnern Sie den Fake-Poster hier nicht an Ihre Blog-Regeln?

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        Peter Jensen

        4. April 2014 um 13:42

        Hey, Frechheit, das gilt nicht! Eine Argumentationsunfähigkeitsversicherung gibt es bei EIKE nicht, auch wenn wir kernkraftbedingte Schäden tatsächlich nicht ausschließen würden.

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        Peter Jensen

        4. April 2014 um 13:58

        Danke für die kostenlose EIKE-Werbung!

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    Peter Jensen

    4. April 2014 um 09:28

    So, jetzt hat sich der Fake-Psycho hier hoffentlich ausgetobt und wir können uns mal den Fakten, bzw. schlicht Lügen (!!!) in dem oben stehenden Beitrag zuwenden.
    Da steht:
    „Die Endlagerung der radioaktiven Endprodukte ist nach über 50 Jahren Betriebserfahrung noch immer ungeklärt – nicht nur in ökologischer Hinsicht, sondern auch bezüglich der dann auftretenden ungeheuren Kosten, die die Betreiber der Anlagen nicht tragen können.“
    Das ist natürlich dreifach gelogen! Endlagerung ist kein technisches Problem, sondern ein rein deutsches politisches Problem! Eines der letzten Schlachtfelder der Grünen! Die Grünen sind mit ihrem Protest gegen Gorleben groß geworden. Ökologisch ist das auch kein Problem, da es technisch keins mehr ist. Und finanziell ist es auch alles schon gesetzlich geklärt! Die Kosten haben die Betreiber von KKW zu tragen. Gorleben wird mehrheitlich von den großen Energieunternehmen betrieben und bezahlt. Der Bund hat sich an der Betreibergesellschaft beteiligt.
    Okay, vielleicht wurde im Beitrag nicht gelogen, sondern es ist einfach Unwissen. Aber das macht es ja nicht besser!

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      Hofmann,M

      4. April 2014 um 10:28

      @Peter Jensen
      Diese Kernkraft- Kohlekraft Gegener und Erneuerbaren Energie (Energiewende) Sympatisanten sollte sich auch mal Fragen, wieviele Kommunen und Städte an den Kraftwerken (Kohle, Gas und Kernkraft) beteiligt sind und in den letzten Jahrzehnten fürstliche Einnahmen per Dividende von den so ach so bösen Kraftwerksbetreibern (EON, ENBW, Vattenfall, RWE und sonstigen Kraftwerksbetreibern) erhalten haben. Mit der Vernichtung dieser Kraftwerkskonzerne in Deutschland und des Kohle, Gas und Kernkraftwerkspark im allgemeinen versiegen Stück für Stück diese Einnahmequellen der Kommunen, Städte, Länder und Bund.
      Irgendwie will ja die Politik diese Einnahmeausfälle (Steuern, Dividende,Abgaben usw.) Kompensieren….und genau da kommt jetzt der „Erneuerbare Energie Bürger“ ins Spiel.
      Dieser wird jetzt in Zukunft immer mehr, Schritt für Schritt, zur Steuer-Abgaben/Dividenden Kasse, per Gesetzeserlass/Reform, gebeten.
      Zum Schluss steht unsere Gesellschaft mit einer zerstörten Kraftwerks-Infrastruktur und mit einer nicht mehr gewollten Energiewende (keine Instandhaltung und Instaltation und damit keine Weiterbetreiben der sog. Erneuerbaren Energie) da.
      Die Grüne Ideologie einer Merkel Ehtik-Energiewende hat damit ganze arbeit geleistet.
      Einen besseren Gefallen hätte man einen „Deutschland-Gesellschafts-Hasser“ gar nicht machen können mit diesem EEG/Energiewende Ideologie.
      Deutschland dein Energiepolitischer-Ideologie Scherbenhaufen.

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        Peter Jensen

        4. April 2014 um 11:14

        Völlig richtig, Herr Hofmann.

        Und was die Struktur unseres Energiemarktes angeht: man könnte bei den Aussagen der EE-Freunde meinen, wir hätten bis vor einigen Jahren unter dem Joch einer Energiemafia gelitten, die unser Land ausgebeutet und verdreckt hat.
        Nun, ein Blick in die Realität zeigt uns wieder mal etwas anderes: nach der Liberalisierung des deutschen Strommarktes im Jahr 2000 stieg die Anzahl der Anbieter und unterschiedlichen Tarifangebote drastisch an. Die Preise fielen, die Kraftwerke sind die modernsten und saubersten der Welt (natürlich auch Dank echter Umweltschützer, die sich für Rauchgasentschwefelungsanlagen und Filter und Renaturierung eingesetzt haben… DAS ist Umweltschutz!).
        Es herrschte lebendiger Wettbewerb und die Kommunen haben über ihre Stadtwerke, mit denen sie an den großen Versorgern beteiligt waren, auf deren Geschäftspolitik maßgeblich Einfluss genommen und dabei vor allem das Wohl ihrer Kommunen im Auge gehabt. Und natürlich haben sie dann von den Dividenden und Steuerzahlungen erheblich profitiert!
        Die EE-Freunde können ja mal beim Stadtkämmerer von Dortmund oder Essen anrufen und fragen, wie hoch die Dividende von RWE oder EON dieses Jahr ausfallen wird. Wahrscheinlich ist „ausfallen“ schon die Antwort auf die Frage. Jedenfalls fehlen dort zweistellige Millionenbeträge im Haushalt!!!
        Leider zahlen die angeblich so erfolgreichen neuen Firmen der sog. EE-Branche keine Steuern oder Dividenden.
        Wir leben in einem der grünsten und saubersten Länder der Welt. Ausländer beneiden uns um unsere Mittelgebirge oder die weiten, freien Landschaften im Norden. Und die EE-Freunde wollen uns einreden, wir müssten in Deutschland noch was für unsere Umwelt tun. Und gleichzeitig stellen sie Windräder in Naturschutzgebiete und Wälder, schreddern Vögel und Fledermäuse und verseuchen mit Biogasanlagen Flüsse und Wiesen. So sieht offensichtlich neuer Umweltschutz aus. Naja…

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      Realist

      4. April 2014 um 13:45

      Herr Jensen,

      es erstaunt mich schon etwas, dass jemand, der anscheinend (habe zu Ihren Gunsten bewusst nicht „scheinbar“ verwendet) durchaus intelligent ist, solche kindlich naiven Aussagen trifft, was die Entsorgung angeht. Das verbuddeln des Mülls als Lösung des Problems zu sehen ist wirklich lächerlich und vor allem gefährlich.

      Die gleiche überaus schlaue Denke gab es übrigens schon einmal. Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn.
      http://www.swr.de/report/strahlende-altlast/text-des-beitrags/-/id=233454/did=8815982/mpdid=8815962/nid=233454/17sqbm6/index.html

      Das versuchen sie jetzt wahrscheinlich wieder als belanglosen Einzelfall abzutun.
      Vermutlich hätten sie sogar Studien parat, die die Unbedenklichkeit des Verzehrs von angereichertem Uran 235 bescheinigen.

      Dass das Verbuddeln viel zu hohe Risiken ökologischer als auch finanzieller Art birgt zeit doch schon das Beispiel Asse…
      Denn sie wissen nicht was sie tun!

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        Peter Jensen

        5. April 2014 um 18:46

        Herr Realist, jetzt hab ich mir den Beitrag mal durchgelesen.
        Er ist voll von Konjunktiven und Behauptungen. Es wurden also erhöhte Plutoniumwerte im Meer gemessen. Nun, wieviel denn? Meßwerte? Grenzwerte? Fehlanzeige.

        Und dann am Ende ein Bild, wo eines dieser „hochgefährlichen“ durchgerosteten Fässer an Bord geholt wird. Da stehen Männer drum rum ohne Schutzanzug und fassen die Fässer auch noch an. Na dann kann das alles nicht so schlimm sein. Wenn die Angst davor hätten, würden die wohl kaum so sorglos damit umgehen.
        Und wenn das in den 60er Jahren so gemacht wurde, ist das noch lange kein Argument gegen Kernkraft!
        In den 60er Jahren hatten Autos auch keine Sicherheitsgurte und Airbags. Sollen wir deshalb heute Autos verbieten? Nein, selbstverständlich nicht. Autos wurden sicherer gemacht. So wie Atomkraftwerke weltweit und vor allem in der westlichen Welt! Heute werden keine Fässer mehr im Meer verklappt. Aber in 700 Mio Jahre altes Gestein soll man es auch nicht stecken. Na was dann? In den Weltraum schießen? Von mir aus. Aber ich bin sicher, auch da findet sich ein grüner Bedenkenträger, der davor warnt, dass das Zeug irgendwann in unsere Atmosphäre eintreten könnte. 🙂

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    Peter Jensen

    4. April 2014 um 01:13

    Früher War Ich Schizophren, Aber Jetzt sind Wir Wieder Ok!

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    Peter Jensen

    3. April 2014 um 13:33

    Die Realität ist nämlich: 11 ct/kWh über 35 Jahre plus Inflationsausgleich für ein AKW sind weniger als 9,19 ct/kWh OHNE Inflationsausgleich über 20 Jahre für ein PV-Zufallsstromkraftwerk. Man muss nur richtig rechnen, aber das wollen die Ideologen mit dem ach so grünen Gewissen eben nicht.

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      Peter Jensen

      3. April 2014 um 13:44

      Hallo SMA-Admins, könnt ihr das mal unterbinden, dass hier irgendein Trottel ständig meinen Namen missbraucht?
      Wenn ein Freund von mir was auf meinem Rechner schreibt, rauscht ihr mit euren Ärmeln, aber bei dem Fake-User bleibt ihr still! Was soll das?

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    Hofmann,M

    3. April 2014 um 11:59

    Vielleicht sollten sich die Grün indoktireiten Menschen in Deutschland erst mal etwas Wissen und Aufklärung zu muten, anstatt immer weiter diesen „Anti-Kernkraft“ Angst Ideologen auf den Leim zu gehen.
    Am besten fängt man mal mit diesen Links an…..
    http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/themen
    http://www.kernenergie.de/kernenergie/
    http://nuklearia.de/wir-ueber-uns/

    Danke! Selbstständiges und Unabhängiges Denken/Wissen ist immer besser als irgendwelche Verschwörungs- und Angstmacher Hypothesen von selbsternannten grünen Weltenretter Mafia Organisationen (Greenpeace, WWF, B.U.N.D).

    Und das es eine Atomlobby in Deutschland gibt, dass ist der größte Witz bzw. Lüge dieser „grünen“ Organisationen. Gäbe es nämlich eine Atomlobby in Deutschland, dann würde der deutsche Bürger nicht immer so von den sog. Gutmenschen/Antikernkraft Befürwortern, mit Angstmächen über die Kernkraft, vor sich hergetreiben.
    Wissen ist Macht. Und nicht Wissen macht bei den Antikernkraft Befürwortern den Großteil aus. Hauptsache der Glaube, an die ach so Böse Atomlobby wird, für das eigene Seelenheil, am Leben gehalten.

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    Hofmann,M

    3. April 2014 um 09:16

    Kann man sich auch irgendwo für die NUTZUNG von zuverlässigen, zukunftsfähigen, innovativen, sicheren, CO2 armen, natur- und umweltschonenden und billigen Kernkraftwerks Strom eintragen???
    Zum Wohl unserer Gesellschaft und zum Wohl unserer Kinder. Kernkraft. Ja bitte!

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      Peter Jensen

      3. April 2014 um 10:27

      Außerdem:

      – Kein Tempolimit vor Grundschulen
      – Endlich freier Waffenhandel
      – Umweltschutz abschaffen
      – Vollständige Steuerfreiheit für Kapitalerträge
      – Gurtpflicht nur noch für Mädchen

      und natürlich Freibier für alle!

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        Peter Jensen

        3. April 2014 um 11:40

        So dumm, wie dieser Beitrag ist, sieht eigentlich jeder, dass der nicht von mir ist, sondern von jemandem, der wieder mal meinen Namen missbraucht.
        Ist wohl wieder mal ein Hinweis an den Corporate-Governance-Beauftragten der SMA fällig.

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      Hofmann,Ms grünes Gewissen

      3. April 2014 um 10:52

      Hallo M,

      natürlich kann man das nicht.

      Man kann sich ja auch nicht für ein Bestreichen aller Gehwege mit Gülle eintragen, nur weil einem der Geruch so unheimlich gut gefällt – denn den Rest der Bevölkerung stört es. Und da nun mal das Wohl vieler über das Wohl einzelner geht, ist Kernkraft keine Option.

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        Peter Jensen

        3. April 2014 um 11:51

        Damit ihr es wisst, liebe Corporate Goverrnance-Beaftragten von SMA: Ich erhalte automatisch eine Mail von Google, wenn irgendwo irgendetwas unter meinem Namen gepostet wird. Hört also einfach auf damit, denn wenn ich gleich wieder eine Antwort von Fake-Peter Jensen lesen muss, bin ich sauer!

        Davon abgesehen ist Hinkley Point C eine super Sache und damit basta.

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        Peter Jensen

        3. April 2014 um 12:09

        Wenn Ideologen die Argumente ausgehen oder sie die Realität nicht länger bestreiten können, dann fangen sie eben mit solchen Spielchen wie Pseudonym-Klau an.

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    Peter Jensen

    2. April 2014 um 14:10

    Genau! Wo kommen wir denn da hin, wenn ein Stromerzeuger garantierte Vergütungen bekommt? 🙂

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      Peter Henniges

      2. April 2014 um 14:17

      Wo kommen wir hin, Herr Jensen, wenn wir noch länger Ihre destruktiven Ergüsse lesen müssen. Zum Glück haben Sie sich diesmal ausnahmsweise schön kurz gehalten. So ist die vergeutete Zeit nicht so lang!

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        Peter Jensen

        2. April 2014 um 14:40

        Oh, wie gemein von ihnen, Herr Henniges! Jetzt bin ich traurig!

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