Nach der Zitrone im Eden – Baya Central Kassel

Von Julia Endt (Gastbeitrag) am 28. August 2012 in der Kategorie Karriere mit 0 Kommentare
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Lauer Sommerabend, untergehende Sonne. Dachterrasse. Im Hintergrund leise Gitarrenmusik mit melodischem Gesang. Vor mir eine „Elderflower Lemonade“: die hausgemachte Holunderblütenschorle. Fühle mich wie im Urlaub.
Das alles gibt es im Baya Central: einer Bar im letzten Obergeschosses eines Kasseler Parkhauses, gegenüber vom Capitol, in der Garde-du-Corps-Straße.

Nach der Zitrone, Erdbeere oder Pflaume, wie auch immer die Stockwerke in diesem Parkhaus angeordnet sind, nimmt man die Treppe nach oben. „Hier kommt doch nichts mehr“, denke ich. Doch werde positiv überrascht. Gerade aus : ein kleines Hotel, hübsch eingerichtete Doppelzimmer. Links: der Eingang zum Baya Central. Die Wände sind grau und schlicht. Wie die Einrichtung. Doch die Kleinigkeiten in diesem Raum machen diese Bar zu einem echten Hingucker: Ein riesiges Loungesofa, überall Kunstbücher in kleinen Bücherregalen, passend zur Documenta, und an der Wand vier Buchstaben: EDEN. Man tritt raus auf eine Dachterrasse, die mit vielen Pflanzen bestückt ist und mit viele gemütlichen Sofas und Stühlen.

Leckere Erfrischungen

Die Karte macht einen internationalen Eindruck: alles auf Englisch. Auf der Karte stehen köstliche Drinks: Vodka mit Ingwerbier, Rhabarberschorle oder selbstgemachte Holunderblütenschorle. Die Drinks sind alle sehr empfehlenswert, das Frühstück hingegen, das man hier den ganzen Tag über bestellen kann, ist im Gegensatz zu den tollen Getränken eher enttäuschend. Die Preise sind human, für den Ausblick lohnt es sich.

Das Angenehme an dieser Bar ist, dass DJs und Sänger für Unterhaltung sorgen, ohne die Gespräche zu stören: leise „Unterhaltungsmusik“ machen den Aufenthalt im Baya Central zu einem kleinen Urlaubserlebnis. Die Sonne geht unter, es wird etwas frischer, ich gehe nach Hause. Bei der Zitrone denke ich: Heute habe ich ein kleines Stückchen Eden in Kassel genossen.

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Der Autor

Julia Endt (Gastautor)

Julia arbeitet seit 2011 als Wissensmanagerin bei SMA.

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