„Man überlegt genau, wo man langfährt“

Von am 12. März 2013 in der Kategorie Energiewende mit 0 Kommentare
Elektro-Auto

Elektromobilität ist in aller Munde. Besonders wenn es um das Thema Speicherung von Solarstrom geht, werden Elektro-Autos in Zukunft eine wichtige Rolle in so genannten Smart Homes spielen. Denn in Kombination mit einer Photovoltaikanlage kann dieser „mobile“ Zwischenspeicher den Eigenverbrauch erheblich steigern und so Solarenergie wirtschaftlich nutzbar machen. Während viele noch mit der Anschaffung eines E-Autos warten, hat unser SMA Kollege Michael Wiese bereits vor vier Jahren umgesattelt. Dr. Karlhorst Klotz vom Magazin mobility 2.0 hat den SMAler aus Nordhessen zum Thema Geld, Spaß und Erfahrungen im Alltag interviewt.

 

Herr Wiese, Sie wohnen im Umland von Kassel. Wie alltagstauglich ist da ein Elektroauto?

Michael Wiese: Ich brauche noch einen Diesel mit drei Liter Hubraum für Fahrten, die ich mit meinem Elektroauto nicht machen kann. Wir wohnen auf einem Dorf und meine Frau hat ein Pferd. Eine Zuglast von 2,8 Tonnen – das geht eben mit einem Stromer von 20 kW nicht. Und ich möchte auch gerne mal mit meiner Familie nach Göttingen und zurück fahren oder noch weiter. Das kann ich mit meinem Stromer auch nicht machen.

 

Michael Wiese auf Triumph

Michael Wiese auf seiner Triumph

Aber das Einkaufen im nächsten Dorf liegt doch noch innerhalb der Reichweite?

Genau, das will aber gut überlegt sein: Wenn meine Frau zur Arbeit fährt, dann nimmt sie den Stromer und ich fahre mit einem Kollegen. Wenn meine Frau nicht zur Arbeit muss und nicht auf das Auto angewiesen ist, dann nehme ich den Stromer und der Kollege fährt mit. Ich finde das eine fantastische Symbiose, sodass unser Stromer eigentlich jeden Tag beschäftigt ist.

 

Sie sind in knapp vier Jahren über 80.000 km mit einem Elektroauto gefahren. Haben Sie da eine Menge Geld gespart?

Ich rechne pro 100 Kilometer schon mal mit etwa 7 Euro Fixkosten für die Batterie, die ich kaufen muss, wenn die Lebensdauer abgelaufen ist. Das ist Geld, das man mit einkalkulieren muss. Und darauf kommt dann immer noch der Strompreis. Auf meinem täglichen Arbeitsweg brauche ich für die Hinfahrt 4 kWh, da rolle ich auf einigen Kilometern die Kasseler Berge runter, das Auto holt sich teilweise noch Energie zurück. Auf dem Rückweg fahre ich Vollgas, fast die ganze Strecke, dafür brauche ich 9 kWh…

Interview weiterlesen auf mobility 2.0

 

Vielen Dank an Dr. Karlhorst Klotz von mobility 2.0 für die freundliche Unterstützung.

 

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Der Autor

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Meine Aufgaben:
Social Media Managerin bei SMA.
Meine Themen:
Unternehmensnews, Photovoltaik, Energiewende.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Als Teenager war ich Beifahrerin bei Orientierungsfahrten (Schnitzeljagd mit Auto) und habe immer die Pokale als beste weibliche und jüngste Teilnehmer nach Hause getragen – was nicht so schwierig war.

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