Lieber Herr Altmaier

Von am 25. Februar 2013 in der Kategorie Energiewende mit 12 Kommentare
Bundesumweltminister Altmaier

Jetzt ist es raus: Die Energiewende kostet also angeblich die stolze Summe von einer Billion Euro. Das rechnen Sie uns im Interview mit der FAZ vom 20. Februar 2013 vor. „…wenn wir nicht die ‚Strompreisbremse‘ ziehen,“ fügen Sie mahnend hinzu.

Was mir – und wie sich zeigen wird – vielen anderen aufmerksamen Bürgern fehlt, ist die Gegenrechnung: Was es uns nämlich kosten würde, wenn wir gar nichts tun und weiter auf Kohle, Atomenergie und zentrale Kraftwerke setzen.

Wie gut, dass es noch andere Stimmen gibt. Hier meine Favoriten der letzten Woche, die Sie hoffentlich auch aufmerksam gelesen haben.

 

Energiewende nicht auf plumpe Kostenfragen reduzieren

Michael Bauchmüller von der Süddeutschen Zeitung stellt fest, dass Sie die Energiewende, die Sie einst als „identitätsstiftendes Projekt einer ganzen Generation“ bezeichnet haben, mittlerweile nur noch auf „plumpe Kostenfragen“ reduzieren. Er schreibt:

„Und plötzlich gleicht das Generationenprojekt einem Vampir, der die Bundesrepublik bis auf den letzten Tropfen aussaugen will. Und er, der Umweltminister, muss die Deutschen davor bewahren. Was für ein irrsinniger Kurswechsel.

 

Die Energiewende bringt den Deutschen auch etwas

Nicht, dass die Kosten der Energiewende egal wären. Ohne Zweifel muss das milliardenschwere Fördersystem über kurz oder lang gründlich reformiert werden. Ohne Zweifel werden auch teure Leitungen nötig, kosten Windparks, Solardächer und Bio-Kraftwerke einen Haufen Geld.

Aber mal ganz abgesehen davon, dass eine Modernisierung des angejahrten Elektrizitätssystems hierzulande ohnehin ansteht, erhalten die Deutschen für die Milliarden eben auch eine Gegenleistung. Die Energiewende macht Deutschland zur ersten Industriegesellschaft, die weder weitere Atomabfälle anhäuft, noch auf massive (und teure) Importe fossiler Energie angewiesen ist; die obendrein eine ökologisch wie auch ökonomisch plausible Antwort auf den Klimawandel findet. All das nennt sich auch gern: Investition in die Zukunft.“

 

Um was geht es eigentlich? Die Energiewende oder eine Stromwende?

Auch der Rat für Nachhaltige Entwicklung, der die Bundesregierung seit 2001 berät, beklagt in der Frankfurter Rundschau vom 20. Februar die „unehrlichen Argumente“ in der Strompreisdebatte:

„Politiker, die in Wirklichkeit Ökostromgegner seien, nutzten die Warnung vor hohen Strompreisen, um den weiteren Ausbau der grünen Energie zu stoppen, sagte der Generalsekretär des Rats, Günther Bachmann, der Frankfurter Rundschau. Ziel sei es offenbar, potenzielle Windkraft- und Solarinvestoren so stark zu verunsichern, dass die EEG-Umlage durch einen Einbruch beim Anlagen-Neubau nicht mehr ansteigt und sie sich im Bundestagswahlkampf als erfolgreiche Kämpfer für einen Preisstopp präsentieren könnten.“

Die Debatte verkomme, so Bachmann, von der „Energiewende“ zur „Stromwende“. „Der Strompreis wird mitunter zur Hauptfrage für Wohlstand und Wirtschaft stilisiert. Das ist übertrieben, denn die Stromrechnung macht weiterhin nur zwei bis drei Prozent der Gesamtkosten eines Durchschnittshaushalts aus, so der Rat.“

 

Vorsicht vor „hitzigen Reformvorschlägen“

Der Nachhaltigkeitsrat, dem Vertreter von Unternehmen wie der Allianz und der Deutschen Bank, Umweltverbände und Wissenschaftler angehören, plädiert für „eine Veränderung des Erneuerbare Energien-Gesetzes, das den Ausbau des Ökostromanteils auf 25 Prozent ermöglicht hat.“ Warnt aber vor „hitzigen Reformvorschlägen“. Unterstützenswert seien Pläne, „Rabatte bei der EEG-Umlage für Unternehmen zu streichen, die nicht im internationalen Wettbewerb stehen.“

Hier ist auch die erwähnte KfW-Studie erwähnenswert, die herausstellt, dass „die Strompreise selbst für Industriebetriebe, die keinen EEG-Rabatt erhalten, seit 2008 etwas weniger stark gestiegen sind als im Rest der EU – um 4,8 statt 5 Prozent pro Jahr. „Ein Wettbewerbsnachteil im EU-Vergleich erscheint deshalb nicht offensichtlich“, urteilt die KfW.“

 

Warum erwähnen Sie nicht die immensen Folgekosten durch konventionelle Energieträger?

Vor lauter Strompreisrechnereien verliert man aber auch schnell den Blick fürs Ganze. Deshalb war ich Franz Alt dankbar, der in seinem Beitrag Was kostet die Energiewende wirklich? noch einmal ganz andere Rechnungen aufgemacht hat. Er schreibt:

„Die deutsche Gesellschaft muss jedes Jahr knapp 80 Milliarden Euro für den Import von Kohle, Gas und Öl an die russischen Gasbarone und an die arabischen Ölscheichs überweisen. Das sind in dreißig Jahren, mit denen Altmaier für die Energiewende etwa rechnet, 2.4 Billionen Euro. Hinzu kommen die Folgekosten des Klimawandels, die ohne Energiewende anfallen. Der frühere Chefvolkswirt der Weltbank, Sir Niclas Stern, schätzt, dass diese Folgekosten fünfmal höher sein werden wie die Kosten für die Energiewende. Das wären nochmal fünf Billionen Euro. Wenn wir mal genau so großzügig rechnen wie der Umweltminister, dann kostet eine unterlassene Energiewende ungefähr 7.4 Billionen Euro.“

 

Über 400 Milliarden Euro Subventionen für Atomenergie, Stein- und Braunkohle – ohne Berücksichtigung der Folgekosten

Auch Stephan Grüger macht auf dem Blog „Milk the Sun“ unter dem Titel „Die Energiewende in Zeiten der Strompreislüge“ folgende Rechnung auf:

„Im Zeitraum von 1970 bis 2012 ist die Atomenergie mit 178 Mrd. Euro subventioniert worden, dicht gefolgt von der Steinkohle mit 177 Mrd. Euro und der Braunkohle mit 65 Mrd. Euro – wie gesagt, ohne Berücksichtigung der Folgekosten, ohne „Entsorgung“ z. B. des noch hunderttausende Jahre tödlich strahlenden Atommülls, ohne die Übernahme des Versicherungsrisikos der Atomkraftwerke durch die Allgemeinheit, ohne die Kosten für den Behandlung von Pseudo-Krupp und anderen Atemwegserkrankungen.

Diese Subventionen, wie auch die Folgekosten, finden sich nicht im Strompreis. Dort finden sich transparent nur die im Verhältnis dazu geringen Kosten der seit über 25 Jahren bereits erfolgreich stattfindenden Energiewende. Deren – transparente – Kosten belaufen sich auf 54 Mrd. Euro, bei nur sehr geringen Folgekosten. Dabei sind Onshore-Windstrom und Photovoltaik (PV) bereits heute mit dem subventionierten aus überkommenen Energieträgern gewonnenen Strom konkurrenzfähig. Dabei weisen die Strompreise der erneuerbaren Energiewandler nach unten und die fossilen und atomaren nach oben.“

 

Kosten für Photovoltaik halbiert

Die Energiewende gibt es nicht umsonst. Und wir alle wollen, dass Erneuerbare Energien wettbewerbsfähig werden. Allerdings sind wir auf einem guten Weg, wenn man bedenkt, dass sich z. B. die Kosten einer Photovoltaikanlage bereits in den letzten Jahren halbiert haben. Tendenz weiter fallend.

Mit Ihrer Ankündigung, die Vergütung vorhandener Ökostromanlagen nachträglich zu kappen, bringen Sie die Energiewende kein Stück voran. Im Gegenteil: Sie sorgen für maximale Verunsicherung bei Anlagenbetreibern und solchen, die es werden wollen.

Von einem Umweltminister erwarten wir mehr als reine Kostenargumente. Wir wollen einen engagierten Verfechter, dem die Energiewende wirklich am Herzen liegt und sie nicht den Lobbyverbänden der Industrie opfert.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Leonie Blume

 

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Der Autor

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Meine Aufgaben:
Social Media Managerin bei SMA.
Meine Themen:
Unternehmensnews, Photovoltaik, Energiewende.
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Als Teenager war ich Beifahrerin bei Orientierungsfahrten (Schnitzeljagd mit Auto) und habe immer die Pokale als beste weibliche und jüngste Teilnehmer nach Hause getragen – was nicht so schwierig war.

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12 Kommentare

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    Jürgen

    27. März 2013 um 14:23

    Hallo Florian,
    Hallo an alle,

    vielleicht gibt es ja weitere Möglichkeiten, wie die Energiewende ein Erfolg werden kann. Dabei verstehe ich unter Energiewende, dass wir alle es schaffen, überwiegend (min. zu 90%) mit der Energie aus PV und Windkraft auszukommen, also auf herkömmliche Großkraftwerke (Kohle, Atom…) verzichten können;

    1.) dazu müssten Strompreise i.d.n. wenigen Jahren um min. 100% steigen.
    2.) Wärmepreise müssten ebenfalls erheblich steigen.
    3.) Sowohl die Module, als auch die WR müssten noch günstiger werden, bei gleicher Qualität….
    ….natürlich wäre es schön, wenn auch in Deutschland weiterhin produziert werden könnte, nicht nur die WR, sondern auch die Module.
    4.) wir müssten endlich aufhören, nach Stromspeichern zu suchen, denn es gibt sie schon seit vielen Jahrzehnten in einer excellenten Qualität, bei akzeptablen Preisen; Blei/AGM. Das sind nicht die besten Akkus, aber sie sind gut, günstig und durchaus langlebig. Es ist jahrzehnte alte Technik, die gut funktioniert.
    5.) und diese Speicher müsste jeder in seinem Haushalt haben. Und zwar in der Größenordnung von min. 3 bis 5 kWh Speicherkapazität pro 1000 kWh Jahresverbrauch. Wenn also jemand 4000 kWh pro Jahr benötigt, muss er einen min. 12 kWh großen Speicher haben (besser mehr). Dieser Speicher wird über die PV möglichst immer „frisch und voll“ gehalten.
    6.) gleiches Verfahren bei Windkraftanlagen.

    Dann brauchen wir unsere Netze auch nicht mehr ausbauen.

    Aber dann müssen wir alle endlich auch mal einsehen, dass Energie – zumindest in einer Übergangszeigt – nicht als ständig beliebig verfügbare „Steckdose“ zu verstehen ist. Verbraucher (Waschi, Spüli, Trockni 🙂 müssen dann benutzt werden, wenn die Sonne scheint.

    Es kann doch nicht zu viel verlangt sein, auch mal auf große Energiemengen zu verzichten, wenn das Wetter es nicht hergibt!

    Grüße
    Jürgen

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    Jürgen

    27. März 2013 um 13:59

    Hallo Hofal,

    das hört sich ja alles hochinteresannt an, nur – die Website funktioniert nicht, oder es gibt sie nicht.

    Grüße
    Jürgen

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    Kipp Florian

    26. März 2013 um 13:33

    Wenn es nur um die Kostenstabilität für Bürger und Wirtschaft ginge, warum hat man dann nie etwas von einer „Benzinpreisbremse“ gehört, wo doch der Benzinpreis in den letzten 15 Jahren um 300% gestiegen ist und der Strompreis gerade mal um 50-60%?
    Die echte Lösung für geringere EEG-Kosten:
    Eigenverbrauchsförderung massiv ausweiten – alle Erzeugungsarten und alle Anlagen (unabhängig von der Inbetriebnahme)! Dieses Recht dann noch am aktuellen Strompreisniveau orientieren.
    So kann z.B. die EEG-Förderung für eine PV-Anlage aus 2004 von bisher >50 Ct. (57,4 Ct. abzügl. Vermarktungserlös) auf 32 Ct. aus dem EEG-Topf reduziert werden. Schnell, effizient und rechtssicher. Netzentlastung und Anreiz für private Investitionen in Speichersysteme gleich inklusive!
    So wird die Energiewende ein Erfolg!!

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    Hering, Mario

    25. März 2013 um 22:44

    Mit Verlaub, ich glaube hier liegen alle falsch. Die Politiker dieser
    Regierung, allen voran der liebe Herr Rösler und sein Lieblingskollege Herr Altmaier
    arbeiten mit ihren Entscheidungen und Ideen im Sinne der Energieriesen an der eigenen,
    beruflichen Zukunft nach der Politik.
    Bin mir sicher, dass man sie nach dem politischen „Ableben“ in diversen Vorständen von RWE, EON, Gazprom und Co. wieder antreffen wird.

    Antworten »
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      Jürgen

      27. März 2013 um 13:58

      Hallo Mario,
      das kann wohl sein, aber das ist doch nicht korrekt!
      Wenn dem also wirklich so ist – könnte wohl sein – warum wird sowas zugelassen?

      Grüße
      Jürgen

      Antworten »
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    Scherer

    25. März 2013 um 21:31

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    Heisse Wilhelm

    18. März 2013 um 21:27

    Warum geht es Deutschland am besten in Europa ? Nicht nur weil wir Autos und Maschinen nach China verkaufen. Die erneuerbaren Energien haben eine Menge Arbeitsplätze von Handwerk über die Industrie bis zum Finanzdienstleister flächendeckend gebracht. Dies in einer Volkswirtschaft ein absolutes Pluspunkt.
    Die Hochrechnung der Energiewendekosten ist nebensächlich wenn man weiß, daß die Auslagerung der radioaktiven Fäßer aus dem Bergwerk Asse nunmehr 2 Milliarden Euro lt. Bundesregierung verschlinkt. Und dies nach wenigen Jahren Einlagerung. Hier sollte mal jemand eine Hochrechnung starten wohin dieses Problem noch führt. Volkswirtschaftlich ist dies fahrlässig und bürdet den nachfolgenden Generationen alle Problem und Kosten auf!

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    Marco Schmidt

    4. März 2013 um 14:31

    Heiner Flassbeck, bis vor kurzem Chefökonom der UNCTAD, hat sich der Milchmädchenrechnung des Herrn Altmaier ebenfalls angenommen:
    http://www.flassbeck-economics.de/oh-schreck-ein-klimawunder/

    Lesenswert!

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    Wolfgang Weber

    25. Februar 2013 um 17:54

    Meine Sorge und mein Verdacht ist, dass diese Politiker GENAU wissen, was sie tun. Und leider decken sich deren Ziele überhaupt nicht mit meinen beruflichen und nicht mit meinen privaten.

    Wolfgang K. Weber

    Antworten »
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      Christian Höhle

      26. Februar 2013 um 01:17

      Hi Wolfgang,

      genau richtig – hier wird verkrampft an alten Strukturen festgehalten.
      Rösler, Altmaier und die gesamte fossile Energiebranche hat eine panische Angst davor, wenn in einigen Jahren millionen privater PV-Anlagen aus der Förderung fallen und trotzdem fast unvermindert (nach Herstellergarantie bei PV immerhin 80%) weiter Strom produzieren – zu unschlagbar günstigen Preisen weil:
      – keine Rohstoffkosten
      – keine Personalkosten
      – kaum Wartungskosten
      – und genau zu Zeiten der Spitzenlasten verfügbar

      Das wird unseren Kindern eine günstige, saubere und sichere Stromversorgung bescheren.
      Gleichzeitig wird das aber die Energieversorger ihr Geschäftsmodell kosten. Ich glaube, der Politik ist durchaus bewusst, dass hier eine ganze Branche „umgesiedelt“ werden muss, denn mit Stromerzeugung können die heutigen Energieversorger in einem Umfeld mit mehr als 80% erneuerbarer Stromversorgung kein Geld mehr verdienen. Statt aber heute schon damit zu beginnen, die Energieversorger auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten (Koordination der Erneuerbaren, Restmengenerzeugung, Speicherung von EE-Strom in großen Dimensionen) wird lieber versucht, die Energiewende so gut es geht abzubremsen – dann kann man sich nämlich um die wirklich bedeutenden Änderungen noch eine Weile drücken…

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Jürgen Blumenkamp

        25. März 2013 um 18:40

        Hallo an alle,

        ich bin ein großer Verfechter von alternativer Energie, speziell PV, gefolgt von WK. Eine Kombination aus beiden – auch bei einem normalen Haushalt – in Verbindung mit einem Stromspeicher kann eine fast 100% Eigenversorung garantieren – das ganze Jahr über. Und das ist gar nicht so teuer, wie immer gesagt wird. Brauchbare Akkus gibt es schon lange. Da muss man nicht erst was entwickeln.

        Zur Politik; was die Herren Politiker verzapfen ist schon erstaunlich. Dürfen Politiker – rein rechtlich und auch moralisch – eigentlich so agieren? Sollten Sie nicht Vorbild sein?

        Werden wir womöglich von Wahnsinnigen (Politikern) regiert, welche den ernst der Lage nicht erkennen, und aus Dummheit (oder Angst, oder womöglich aus Gleichgültigkeit) an alte Technik, wie Atom, Gas, Kohle, u. dgl. mehr festhalten?

        Es ist einfach nur traurig!

        Und das der nette freundliche Herr Altmaier überhaupt Umweltminister geworden ist, ist meiner Meinung nach ein Hohn. Er hat kaum techn. Verständnis für Alternative Energie, hat in seinem Haus noch eine alte Ölheizung, und nichtmal eine PV Anlage. Sowas ist doch….ja genau. Ein Hohn.

        Ich glaube es stimmt wirklich; heute kann jeder alles werden 🙂 Aber die wirklich cleveren Leute lässt man nicht ran. So ist das eben, in einer Marktwirtschaft.

        Antworten »
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    Stefan Heiber

    25. Februar 2013 um 15:17

    Darüber hinaus ist die veröffentlichte Summe von einer Billion EURO völlig aus der Luft gegriffen und entbehrt jeglicher Grundlage.

    Nicht mal seine eigenen Mitarbeiter und Parteifreunde wissen wie er auf diese Summe gekommen ist, wie diese Summe sich errechnen soll.

    Vielerorts ist zulesen das dies lediglich eine Wahlkampfparole ist um den Wählern wieder ein mal eine viel zu teure Energiewende zu präsentieren, damit diese in Zeiten stetig steigener Energiekosten GEGEN die Energiewende sind.

    Ich kann mich diesem Eindruck nur anschließen !

    Die Herren Altmaier und Rösler arbeiten nicht am gelingen der Energiewende sondern an ihrer eigenen Wiederwahl, haben als kurzfristiges Ziel die Wahlen im September im Auge aber nicht die langfristigen durchweg positiven Auswirkunden einer gelungenen Energiewende.

    Wie war das noch gleich: Nach der Wahl ist vor der Wahl, somit drehen wir uns im Kreis, das Ausland lacht uns aus;

    Genauso irritierend ist die neue Förderung von Speichersystemen, kaum ausgesprochen und veröffentlicht, wird die Förderung wieder zurück gezogen weil angeblich nicht genug Mittel zur Verfügung stehen.

    Darüber macht man sich normalerweise VORHER Gedanken und überprüft das Budget!

    Mir erweckt sich wirklich der Eindruck das diese beiden Politiker nicht im geringsten wissen was sie eigentlich tun! und schlimmer noch- nicht darüber nachdenken welche Auswirkungen ihr handeln hat.

    Sonnige Grüße
    Stefan Heiber

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