Leben mit der Energiewende – Sonnenfänger und ihre Widersacher

Von Markus Ohlendorf (Gastbeitrag) am 4. Juli 2014 in der Kategorie Energiewende mit 4 Kommentare

httpv://youtu.be/mC89nWMw2c8

 

„Solarenergie ist teuer und leistet nur wenig für die Stromversorgung Deutschlands.“ Solche Vorurteile hört man immer wieder und durch sie könnte der Eindruck entstehen, dass die Photovoltaik in Deutschland keine Rolle spiele und auch keine Zukunft habe. Um der öffentlichen Debatte mit ihren vielen Halbwahrheiten entgegenzutreten, und sie mit Argumenten anzureichern, hat der Filmemacher Frank Farenski für ZDFinfo eine Dokumentation mit dem Titel „Leben mit der Energiewende – Sonnenfänger und ihre Widersacher“ gedreht.

Im Rahmen des Films reist Farenski durch Deutschland und zeigt, dass das Interesse an der Energiewende und dem Eigenverbrauch von Solarstrom trotz der politischen Entscheidungen ungebrochen ist. Schnell wird eins klar: der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist eine Energiewende von unten und geschieht dezentral. Jeder Bürger hat die Möglichkeit seinen Strom selbst zu erzeugen und sich so unabhängiger von steigenden Strompreisen zu machen.

 

Das Projekt

Angetrieben von seiner Begeisterung für das Thema und der Relevanz für die deutsche Bevölkerung, produzierte Frank Farenski einen 90-minütigen Kinofilm zur Energiewende. Dazu nutzt er die sozialen Medien wie YouTube und Co. um die einzelnen Teile seiner Filme zu verbreiten. Was wäre besser geeignet, als die sozialen Medien, um kostenlos Zugang zu den Inhalten zu gewähren und gleichzeitig eine millionenfache Verbreitung zu erreichen? Die Inhalte der kurzen Clips bauen dabei aufeinander auf und orientieren sich auch am aktuellen Stand der Diskussion. Letztendlich sollen all diese kleinen filmischen Beiträge und Ausschnitte in einem Kinofilm münden.

Interessierte können im Übrigen Augen und Ohren offen halten, da Frank und sein Team mit ihren Filmen durchs Land touren und Filmvorführungen in Unternehmen oder vor anderen Gruppen veranstalten.

Wir finden sein Engagement und die Idee gut, empfehlen Euch den Film und hoffen, dass er noch stärkere Verbreitung findet. Für weitere Infos schaut doch einfach auf der Webseite zum Projekt vorbei.

 

Weiterführende Links

Leben mit der Energiewende – Der Kinofilm

Leben mit der Energiewende – Teil 2

 

 

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Der Autor

Markus Ohlendorf (Gastautor)

Markus ist studentische Aushilfe im Social Media Team von SMA. In seiner Freizeit trainiert er gerade für den Marathon.

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    4 Kommentare

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      Rainer Jacob

      24. Juli 2014 um 17:35

      ——–Zitat aus dem Artikel
      Jeder Bürger hat die Möglichkeit seinen Strom selbst zu erzeugen und sich so….
      ——–

      So ein Quatsch, der hier geäußert wird. Schon mal darüber nachgedacht, wieviel Millionen Deutsche in einer Großstadt in einer Mietwohnung wohnen?

      Also ich könnte bzw. dürfte selbst bei gutem Willen keine PV-Anlage aufs Dach oder an die Fassade des Miethauses, in dem ich wohne, montieren.

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        Kurt Lowinski

        7. August 2014 um 09:08

        Selbst Personen in einer Mietwohnung können oft mit ein bis zwei Modulen am Balkon die eigene Stromrechnung entlasten.

        In einem Mietshaus wie es bei ihnen der Fall ist, besitzen sie die Immobilie ja nicht – deshalb wäre eine PV-Anlage eher eine Entscheidung des Vermieters. Aber auch für ihn kann es attraktiv sein, da durch den dank Eigenverbrauchs günstigerem Strom, den er auch den Mietern zur Verfügung stellen kann, seine Immobilie im Vergleich zu anderen attraktiver wird.

        Für Sie als Mieter oder für Menschen ohne die Möglichkeit, selbst Strom zu erzeugen, bleibt zuletzt immer noch die Möglichkeit, sich an Bürgerenergie-Genossenschaften zu beteiligen.

        Wie sie sehen, hat jeder Bürger – direkt oder indirekt – die Möglichkeit, Strom für sich selbst zu erzeugen.

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          Peter Jensen

          10. August 2014 um 15:15

          Kurt, wann waren sie das letzte Mal draussen in der Realität unterwegs?

          Nicht jede Mietwohnung hat einen Balkon. Eher die wenigsten. Viele Balkone sind in ungünstiger Richtung. Die in den ersten 2 oder 3 Etagen kriegen in engen Straßen auch kaum Sonne ab. Alles millionenfache Realität in Deutschland.

          Außerdem, wer es nötig hat, ein paar Cent Stromkosten zu sparen, wird wohl kaum ein paar Tausender für die Solarmodule übrig haben. Oder gibt es die inzwischen umsonst?

          Wenn überhaupt, wäre Selbstverbrauch mit PV-Anlagen auf großen Dachflächen möglich. Kostet aber Geld, denn auch dort wollen viele mitverdienen. Bleibt abzuwarten, ob sich sowas rechnet. Denn man wird auch dafür Speicher brauchen. Die kosten auch viel Geld.

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      Matthias Gaßmann

      7. Juli 2014 um 10:14

      Danke Markus für den Beitrag. Leider musste ich am Wochenende lesen, dass Menschen, die sich aktiv bei der Energiewende einbringen, von Herr Oettinger als „Unterwanderer“ bezichtigt werden (politische Polemik).

      Hier ein Kommentar dazu von Franz Alt: http://www.sonnenseite.com/Politik,Oettinger-+Solar-+und+Windkraftbetreiber+%E2%80%9Eunterwandern%E2%80%9C+Deutschland,95,a28997.html

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