Energieblogger suchen Germany’s Next Top EEG

Von am 27. November 2013 in der Kategorie Energiewende mit 0 Kommentare
Germany's next Top EEG

Schon nach der Bundestagswahl haben wir gefragt „Wie geht es weiter für die Energiewende?“ 100%ig lässt sich diese Frage noch immer nicht beantworten. Die Vielzahl unterschiedlicher Studien zum EEG zeigt aber, dass die verschiedenen Interessensgruppen ganz unterschiedliche Vorstellungen vom zukünftigen Strommarktdesign haben. Dass sowohl die breite Öffentlichkeit als auch viele Experten den Überblick verloren haben ist da nicht verwunderlich. Grund genug für die Energieblogger die Reformvorschläge zu vergleichen und zu bewerten. Eine Frage steht dabei im Vordergrund: Welcher Ansatz ist am besten geeignet die (Bürger-)Energiewende umzusetzen?

 

Crowdsourcing für Gesetze – eine Premiere

Da dieses Projekt einer Mammutaufgabe gleicht, die nicht von einer Einzelperson allein umgesetzt werden kann, ist Germany’s Next Top EEG als Crowdsourcing Projekt angelegt. Bereits jetzt gibt es an viele Verbände, NGOs und Institutionen, die Studien zum EEG verfasst haben bzw. eigene Vorschläge zur Reform des Gesetzes gemacht haben. Die Energieblogger führen, immer nach dem gleichen Schema, Interviews mit diesen Studienerstellern und fassen die Ergebnisse zusammen, die dann durch eine Jury bestehend aus Energiebloggern und anerkannten Energieexperten bewertet werden. Noch in diesem Jahr soll dann der Sieger gekürt und ein Reformvorschlag vorgestellt werden.

 

Die Ergebnisse der Umfrage waren eindeutig

Die Ergebnisse der Umfrage waren eindeutig

Bildungsauftrag aus dem Netz

Die Idee für die Initiative kam dabei gar nicht aus Deutschland, sondern von der österreichischen Energiebloggerin Cornelia Daniel-Gruber. Immer wieder erreichten sie Kommentare auf ihren Seiten, wie es denn mit dem EEG weitergehen könne. Daraufhin stieß sie eine Diskussion unter den Energiebloggern an, die nicht lange überzeugt werden mussten. Schließlich ist die Energiewende und die Politik ein beherrschendes Thema auch auf ihren Blogs und Portalen. Sie starteten eine Online-Umfrage, die das Bedürfnis der User nach Antworten unterstrich: Auf die Frage „Sollen wir Germany’s next Top-EEG suchen“ stimmten 96 % mit Ja.

„Im derzeitigen Dschungel an Vorschlägen ist es unmöglich, eine klare Meinung zu haben“ so die Energiebloggerin Cornelia Daniel-Gruber zu der Initiative. „Deshalb nehmen die Energieblogger den Bildungsauftrag an.”

 

Ziel: eine transparente Debatte

Auch wenn unsicher ist, ob das Projekt Auswirkungen auf die Entscheidung der Politik haben wird, so ist das Ziel der Energieblogger klar definiert: „Das Minimalziel der Energieblogger ist es, deutlich mehr Transparenz in die undurchsichtige Debatte um das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu bringen und aufzuzeigen, welcher der Vorschläge die Bürger-Energiewende am meisten unterstützt“ fügt Blogger Robert Doelling an. Die Bürgerenergiewende müsse wieder mehr in den Fokus der energiepolitischen Debatte rücken – sicherlich ein ambitioniertes Ziel. Dass die Energieblogger fähig sind die Energiepolitik in die mediale Öffentlichkeit zu stellen, haben sie bereits mehrfach bewiesen, zuletzt bei der Aktion 80 Tage zur Bundestagswahl.

Wir sind überzeugt, dass es auch dieses Mal gelingt und halten euch auf dem Laufenden.

Wer das Projekt unterstützen oder verfolgen will, findet auf der Aktionsseite der Energieblogger alle Artikel und weiterführende Informationen.

 

Weitere Beiträge der Energieblogger über Germany’s Next Top EEG:

Ecoquent Positions: Über Germanys next Top EEG

Energie-Experten: Energieblogger suchen Germanys next Top EEG

Energynet: Lasst uns das neue Germany´s Next Top EEG suchen!

Milk the sun Interview: Cornelia Daniel-Gruber spricht über Germany’s next Top EEG

Windwärts: Energieblogger suchen Germanys next Top EEG

Proteus Solutions: Energieblogger suchen Germanys Next Top EEG

 

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Der Autor

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Meine Aufgaben:
Brand Communication & Social Media bei SMA.
Meine Themen:
Energieblogger, Photovoltaik, Energiewende weltweit.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Bei der Seepferdchen-Prüfung habe ich ein wenig geschummelt: Weil ich nicht tauchen wollte, habe ich mir schnell unbemerkt die Haare nass gemacht und eisern behauptet mein Kopf sei unter Wasser gewesen. Es hat funktioniert.
Jannis arbeitet mittlerweile nicht mehr bei SMA.

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