Energieautarke Medizintechnik mit der Kraft der Sonne: Jetzt abstimmen und helfen!

Von Lisa Henkelmann (Gastbeitrag) am 22. November 2016 in der Kategorie Energiewende mit 2 Kommentare
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Weltweit haben aktuell über 1,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Strom, rund 800 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Herkömmliche medizintechnische Geräte und Krankenhauseinrichtungen benötigen für eine zuverlässige Funktion eine konstante Stromversorgung und in vielen Fällen hochreines Wasser. Ein Start-up aus Kassel – bei dem ich als ehemalige SMAlerin arbeite – hat eine erstaunlich einfache Lösung entwickelt. Und das Schöne: Mit eurer Stimme kann das Gerät Marktreife erlangen.

Um eine energieautarke Medizinversorgung sicherzustellen, entwickelten die drei Gründer, Raphael, Philipp und Martin, aus einer solaren Wasseraufbereitungsanlage ein angepasstes Medizingerät zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von OP-Instrumenten. Unabhängig von Strom und sauberem Wasser ermöglicht der LifeShift Sterilizer eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Schwellen- und Entwicklungsländern und das nur mit Hilfe der Sonne.

Der LifeShift Sterilizer ist ein tragbares, solarbetriebenes Medizingerät zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von OP-Instrumenten. Es ist speziell für den Einsatz in Entwicklungs- und Schwellenländern konzipiert.

Der LifeShift Sterilizer ist ein tragbares, solarbetriebenes Medizingerät zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von OP-Instrumenten. Es ist speziell für den Einsatz in Entwicklungs- und Schwellenländern konzipiert.

 

Eure Stimme ist gefragt!

Um den LifeShift Sterilizer schnell auf den Markt zu bringen, freut sich unser Team über Unterstützung aus der Erneuerbaren Energien Branche: Im Rahmen des Aspirin Social Innovation Awards, welcher jährlich durch die Bayer Stiftung vergeben wird, kann unser Start-up 20.000 Euro gewinnen. Das Preisgeld würde in die Optimierung des LifeShift Sterilizers investiert werden, um diesen schnell auf den Markt zu bringen und somit zur Verringerung von Infektionskrankheiten in Entwicklungsländern beitragen.

Die Abstimmung erfolgt online durch Angabe und Bestätigung der E-Mail Adresse. Diese wird lediglich benötigt, um sicherzustellen, dass das Voting fair verläuft und jeder nur eine Stimme abgibt. Die Abstimmung läuft noch bis zum 4. Dezember 2016 und ist über diesen Link erreichbar:

 

Hier abstimmen: Aspirin Social Innovation Award

 

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr die RSO Shift GmbH über unsere Website oder auf Facebook kontaktieren.

Das RSO Shift Team bedankt sich für jede Stimme!

Das LifeShift-Team freut sich über Unterstützung.

Das LifeShift-Team freut sich über Unterstützung.

 

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Der Autor

Lisa Henkelmann (Gastautor)

Ihre ersten Erfahrungen im Bereich der Solarenergie sammelte die ehemalige SMAlerin während ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Auch nach ihrem Studium bleibt sie der Solar-Industrie treu. Seit November 2016 arbeitet Lisa für das junge Startup RSO Shift GmbH, welches von drei Studenten der Universität Kassel gegründet wurde und Medizingeräte entwickelt, die das tägliche Leben der Menschen in Entwicklungs- und Schwellenregionen positiv beeinflussen.

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2 Kommentare

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    Rainer Kuth

    23. November 2016 um 11:01

    Gute Idee und hohe Dringlichkeit in Entwicklungsländern.
    Aber:
    Haben die Entwickler eine „freedom-to-operate“ Analyse gemacht oder verletzen sie mit dem product die Patente von Dritten?
    Haben die ENtwickler eigene Patente angemeldet um dieses Konzept gegen Koperen durhc Dritte zu schützen, ws für eine Wirtschaftlichkeit essentiell ist?
    Es gibt viele Arten zu sterilisieren: autoklavieren, Kaltgas, Bestrahlung, UV, …
    Jede Methode hat Vor- und Nachteile und medizinisches Geräte verträgt nicht alle Arten.
    Hierzu steht nichts in dem Vorschlag.

    Antworten »
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      Lisa Henkelmann

      24. November 2016 um 15:40

      Hallo Rainer,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Anregungen.

      Ganz zu Beginn des Projekts wurde natürlich eine FTO-Analyse durchgeführt. Anschließend wurde auch ein Patent angemeldet, welches sich aktuell im Verfahren befindet.
      Nach Rücksprache mit vielen Hilfsorganisationen, Ärzten und Pflegepersonal sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Dampf-Sterilisation das sinnvollste Verfahren für diesen Einsatz ist. Es ermöglicht eine energieeffiziente, kostengünstige Sterilisation, eine sehr robuste und langlebige Bauweise des Geräts und erfordert im Vergleich zu anderen Methoden nur ein Minimum an Verbrauchsgütern und Ersatzteilen.
      So kann der LifeShift Sterilizer sehr einfach bedient werden, ist robust, langlebig und für fast jedes Einsatzgebiet geeignet.

      Viele Grüße,

      dein LifeShift-Team

      Antworten »

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