EEG-Umlage: Wie viele Trittbrettfahrer profitieren von den Ökostrom-Rabatten?

Von am 14. Februar 2014 in der Kategorie Energiewende mit 12 Kommentare
Kartendaten © 2014 Basarsoft,  GeoBasis-DE/BKG (©2009), Google

Das Bundesamt für Wirtschaft hat die Liste der Unternehmen veröffentlicht, die sich 2014 von der EEG-Umlage haben befreien lassen. Während die Kosten der Energiewende auf den Stromkunden umgelegt wird, sind „stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit hohem Stromverbrauch oder Schienenbahnen“ weitgehend von der EEG-Umlage befreit.

Die Begründung der Politik: Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Firmen solle durch die Ausnahmen erhalten bleiben. Doch: stimmt das überhaupt?

Die Süddeutsche Zeitung hat in ihrem Artikel vom 12. Februar 2014 einige interessante Fakten und Dokumente zusammengetragen:

  1. Die Zahl der Unternehmen, die vom Ökostromrabatt profitieren, ist von 603 im Jahr 2011 auf 2098 in diesem Jahr gestiegen. Das entspricht einer Steigerung um 231 Prozent!
  2. Der Rabatt fällt dabei z.T. recht üppig aus: So wird den Unternehmen, deren „Stromverbrauch über 10 GWh bis einschließlich 100 GWh“ beträgt, 99 Prozent der Umlage erlassen.
  3. Stichwort Wettbewerbsfähigkeit: Unter den 2098 Unternehmen listet die Süddeutsche 20 Aluminiumhersteller auf, die nachweislich im Wettbewerb mit asiatischen Herstellern stehen. Im Vergleich dazu befinden sich aber auch allein 72 Nah- und Fernverkehrsunternehmen unter den Profiteuren. Ob diese tatsächlich Angst vor der Konkurrenz aus Fernost haben müssen?
  4. Bei 92 Prozent der deutschen Hersteller machen die Stromkosten nur 1,6 Prozent des Umsatzes aus. Wie belastend sind diese Kosten also wirklich?

Wie gerecht sind die Ökostromrabatte für Unternehmen? Diskutiert mit in den Kommentaren!

 

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12 Kommentare

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    Peters grünes Gewissen

    2. März 2014 um 01:54

    Und wieder prallen zwei Welten aufeinander…

    Die Bewohner der einen Welt halten zwanghaft an alt hergebrachtem fest. Neues hat dort keinen Platz und wird ohne es näher zu betrachten abgelehnt. Die Vorteile neuer Technologien werden so gut es geht schlecht geredet, und alle unbequemen Änderungen verteufelt, die die neuen Technologien mit sich bringen.

    Und dann ist da noch die neue Welt, die sich nicht den alten Zwängen unterordnen möchte. Die Bewohner dieser Welt setzen auf die neuen Technologien. Sie scheren sich nicht um historischen Krempel und wollen lieber heute als morgen von den Vorteilen dieser neuen Technologien Nutzen ziehen.

    Aus den Kutschen wurden Autos.
    Aus dem Pferdekarren wurden LKWs.
    Aus Dampfschiffen wurden Flugzeuge.
    Aus dreckigen, teuren Kraftwerken werden saubere, bezahlbare erneuerbare Energien.

    Ich entscheide mich für Autos, LKWs, Flugzeuge und erneuerbare Energien!
    Aber jeder kann ja selbst entscheiden, wo er Rückständigkeit lieber mag 😉 Vielleicht nutzt Peter zuhause ja auch noch die Pferdekutsche – passend zu seinem antiquierten Bild der Energieversorgung 😉

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    Fukushi

    28. Februar 2014 um 18:51

    Hallo,
    zu den Kommentaren von Herrn Jensen:
    1. Herr Jensen platziert in fast allen Foren Vorträge gegen erneuerbare Energie. Er verharmlost auch die Folgen atomarer Strahlung in dem er Hiroshima oder Nagasaki als heute blühende Landschaften bezeichnet.

    2. Wer mit ihm diskutieren will muss viel Zeit haben.

    3.Er selbst hat wohl auch viel Zeit oder betreibt vielleicht
    „professionell“ organisiertes Marketing für die klassischen Kraftwerksbetreiber wer weiss?

    4. Themen wie atomare Enlagerung für die es zu Bsp. keine Umlage auf dem Strompreis gibt behandelt er z.B. nicht.

    Wohl dem der seine Zeit für Diskussionen mit ihm verbringt….

    Hans

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      Peter Jensen

      2. März 2014 um 10:27

      Zu erstens:
      Na sowas aber auch… Herr Jensen schreibt in Foren gegen sog. EE. Dass es sowas gibt, also wirklich. Dass „in fast alle Foren“ natürlich wieder mal maßlos übertrieben ist, stört da gar nicht weiter. Und dass es unglaublich viele Foren pro sog. EE gibt, lassen wir auch mal unter den Tisch fallen.
      Herr Jensen schreibt also in Foren. Gut, dass das mal jemand festgestellt hat.
      Zu Hiroshima und Nagasaki: gibt es hier irgendjemanden, der ernsthaft bestreiten will, dass Hiroshima und Nagasaki heute moderne japanische Großstädte sind mit Millionen gesunder Menschen? Die beiden Städte sind alles andere als verstrahlte Mondlandschaften, die auf Millionen Jahre unbewohnbar sind.
      Zu zweitens: Es braucht Zeit… Nun ja, das stimmt. Liegt aber am Thema. Denn auf „sauber“ und „dreckig“ oder „alt“ und „neu“ lässt sich das Thema wirklich nur in Propaganda-Öko-Neusprech reduzieren. Wer ernsthaft über das Thema diskutieren will, braucht da schon etwas Zeit.
      Zu drittens: Falsch! Aber nur zu, macht weiter mit dem heiteren Beruferaten. 🙂 Der grüne-Gewissen-Peter hatte ja auch schon ein paar Versuche. Hat aber auch falsch gelegen.
      Ich hab nen normalen Job und lese hier ab und zu mal in dem interessanten SMA-Blog. Und da der fast jeden Tag mit falschen Behauptungen über die sog. EE befüllt wird, erlaube ich mir, dies richtig zu stellen. Mit meinem Beruf hat das gar nichts zu tun.
      Zu viertens: Ein Blick ins Atomgesetz hilft bei der Antwort auf diese Frage, die sich eigentlich gar nicht mehr stellt. Nur ahnungslose oder bewusst volksverdummende Öko-Ideologen stellen diese Frage immer wieder. Wozu gehört wohl „Herr oder Frau Fukushi?“
      Und würde Herr oder Frau Fukushi mal richtig lesen, hätte er bemerkt, dass ich mich zur Endlagerung schon mehrfach geäußert habe. Aber man kann ja erstmal das Gegenteil behaupten!

      Achso, hat Herr oder Frau Fukushi auch irgendwas Fachliches beizutragen? Nur irgendwas? Bitte!

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    Peter Jensen

    15. Februar 2014 um 13:05

    Werter Herr Bäckermeister Elshoff,

    die großen Backbetriebe stehen in der Liste, weil sie einen entsprechend hohen Stromverbrauch haben. Hätten Sie so einen hohen Stromverbrauch, könnten Sie sich auch befreien lassen und Sie würden es wahrscheinlich auch tun. So steht es nun mal im Gesetz. Ich finde das auch nicht gut, aber so hat es die Politik gewollt.
    Das eigentliche Problem ist aber nicht die Befreiung, sondern das System EEG. Auch ohne Befreiung würden die Stromkosten für alle steigen. Vielleicht etwa ein Viertel weniger, aber ihre Kosten würden trotzdem steigen. Eben durch das System EEG. Deswegen: weg mit dem EEG! Dann gibt es wieder nierigere Strompreise und keine Befreiungen.
    Allerdings liegt das Bäckereisterben nicht an den Befreiungen. Das dauert schon viel länger und ist ein wirtschaftlicher Prozess. Was ich sehr bedaure, da auch ich lieber Bäckerbrötchen esse. Aber die EEG-Regelung beschleunigt diesen Vorgang wahrscheinlich noch.
    Hätte die Politik aber auch vorher wissen können, denn man muss nicht studiert haben um zu begreifen, dass eine Erhöhung der Stromkosten jedes Unternehmen trifft und bezahlt werden muss.

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      Jens Klein

      17. Februar 2014 um 12:34

      Sehr geehrter Herr Jensen,

      ich hatte Sie in einem anderen Beitrag bereits schon ein mal um weniger Polemik und um sachliche Argumente gebeten.
      Sie schreiben von den Profiteuren der EEG-Umlage. Dies sind wie von Herrn Elshoff angeführt unter anderem die großen Betriebe.
      Um ein bisschen sachliche Informationen zu der Diskussion bezusteuern verabschiede ich mich mit einem Abschnitt aus der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz):

      Der jüngste Anstieg der EEG-Umlage ist nicht auf die steigenden Förderkosten, sondern auf verzerrende Effekte zurückzuführen. So sanken im Zuge der Wirtschaftskrise und des Merit-Order-Effekts die Strompreise an der Börse, sodass die Differenz zu den fixen Einspeisetarifen größer wurde und damit einhergehend die Förderkosten scheinbar stiegen. Zudem ist der Anstieg der EEG-Umlage auf eine Änderung bei der Berechnungsgrundlage zurückzuführen (Einführung der Liquiditätsreserve, Einführung der Marktprämie, Ausweitung der Ausnahmetatbestände für Industrie, Einberechnung bislang gesondert ausgewiesener Netzentgelte). Ohne diese Modifikation wäre die EEG-Umlage beispielsweise im Jahr 2011 gesunken statt gestiegen. Dieser Befund wurde von mehreren Studien, welche die Zusammensetzung der EEG-Umlage aufschlüsseln, übereinstimmend bestätigt.[133][134][135][45][136]

      Aufgrund der zahlreichen verzerrenden Effekte gilt die EEG-Umlage nicht als valider Indikator für die Kosten der erneuerbaren Energien. Das Öko-Institut gab daher den Energiewende-Kosten-Index (EKX) heraus, der die EEG-Umlage um die verzerrenden Effekte bereinigen soll und im Gegenzug weitere Kostenfaktoren (wie beispielsweise die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung) miteinbeziehe. Demnach beruhe der Zuwachs der Stromkosten zwischen 2003 und 2012 zu über 50 % auf höheren Brennstoffpreisen und industriepolitischen Umverteilungseffekten.[137][138]

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        Peter Jensen

        17. Februar 2014 um 15:41

        Ach herrje, da ist aber jemand empfindlich…
        Werter Herr Klein,
        schauen Sie mal in die Überschrift. Da steht was von „Trittbrettfahrern“. Das ist mindestens so „polemisch“ wie EEG-Profiteure.
        Aber um mal nicht die Relationen zu verschieben. Hauptprofiteure der EEG-Umlage sind selbstverständlich die Betreiber von sog. EE-Anlagen, da können Sie drumrum reden, wie Sie wollen. Und was Sie da alles an Kosten aufzählen, sind Kosten des Systems EEG. Und die werden natürlich auch über die EEG-Umlage weitergereicht. Völlig klar.
        Und auch alle anderen sachlichen Fakten, die ich in meinem Beitrag genannt habe, sind richtig und nachprüfbar. Und zwar anhand realer Daten. Sie kommen dafür ziemlich polemisch mit „Studien“ der Lobbyinstitutionen der sog. EE-Branche.
        Also regen Sie sich nicht künstlich über vermeintliche Polemik auf, wenn Sie selbst nur Polemik beitragen. „Getroffene Hunde… usw“.

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    Peter Jensen

    14. Februar 2014 um 17:48

    Machen wir doch mal aus Ihren durchschnittlichen Zahlen im Beitrag ein durchschnittliches Beispiel.

    Ein Unternehmen habe 10 GWh Stromverbrauch. Das sind 10 Mio kWh. Bei einem durchschnittlichen Industriestrompreis von 9 ct/kWh ergeben sich etwa Stromkosten von 900.000 Euro pro Jahr. Ohne EEG-Umlage.
    Oben steht, dass Stromkosten etwa 1,6 % des Umsatzes ausmachen. Daraus ergibt sich ein Umsatz von etwa 64 Mio Euro. Bei 4,5% EBIT-Marge ergeben sich etwa 2,9 Mio Euro Ertrag vor Zinsen!
    Davon sollen dann also nochmal 624.000 Euro EEG-Umlage abgezogen werden.

    624.000 Euro… das ist eine neue Maschine oder 6 Mitarbeiter oder einfach die Rendite des Unternehmers, der dafür Risiko eingegangen ist und dieses Geld verdient hat. Ein Hausbesitzer, der sich ne PV-Anlage auf’s Dach schraubt, hat dieses Geld jedenfalls nicht verdient!

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      Peter Jensen

      17. Februar 2014 um 19:17

      Übrigens senken die 624.000 Euro EEG-Umlage, die unser Beispiels-Betrieb zahlen müsste, seinen Gewinn. Damit sinken auch die Steuereinnahmen des Staates aus Gewerbe- und Körperschaftssteuer. Damit fehlen dann also Steuereinnahmen, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen sollten, aber dafür gehen 624.000 Euro an ein paar Besitzer von sog. EE-Anlagen. Na wenn das nicht sozial ist?

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        E. Saß

        22. Februar 2014 um 08:24

        Sehr geehrter Herr Jensen,

        Ihre Beispiele sind akribisch und vielleicht haben Sie auf meine Frage auch eine akribische Antwort: Wem in Deutschland kommen die Steuereinnahmen aus EEG-Anlagen zugute? Viele Anlagen kommen nach der Finanzierungszeit in die Gewinnzone und nicht wenige Betreiber sehen sich einem Spitzensteuersatz gegenüber. Was passiert mit diesem Geld? Lässt sich damit nicht auch die EEG-Umlage relativieren? Es fliesst zumindest nicht an die Stromkunden zurück, die die Anlagen mitfinanzieren.

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        Peter Jensen

        24. Februar 2014 um 10:39

        Hallo E.Saß,

        ich bin mir nicht sicher, was Sie damit meinen, dass die Steuern die EEG-Umlage relativieren.

        Die steuerliche Situation sieht aber grob so aus:
        USt: Private Betreiber verrechnen die USt auf ihre EEG-Vergütung mit der bezahlten Vorsteuer beim Erwerb der Anlage. Daraus ergibt sich entweder eine Nachzahlung an’s Finanzamt oder eine Erstattung. Im ersten Jahr dürfte sich meistens eine hohe Erstattung ergeben, die sich über die Jahre wieder „aufhebt“.
        Die Erträge sind einkommensteuerpflichtig. Allerdings liegen die Erträge bei Privatanlagen meist nur zwischen 500 und 1000 Euro im Jahr, so dass die Steuerlast daraufüberschaubar ist.
        Allerdings fallen bei den anderen Energieerzeugern Gewinnsteuern weg. Die muss man im Saldo natürlich dagegen rechnen.
        Gewerbesteuer wird wegen der Freigrenze nicht anfallen.
        Bei Wind- und Solarparks in Form von Fonds ist die USt-Regelung ähnlich. Einkommensteuer wird dort in den ersten Jahren nicht anfallen, da die zugewiesenen Gewinne (wenn es denn welche gibt), mit den Anfangsverlusten verrechnet werden (so ist ja das Prinzip dieser Fonds wie auch aller anderen Fonds).
        Nach Prokon und Windreich sind ja nun schon viele Parks pleite, da fällt also gar keine Steuer mehr an. Und bei den meisten Windparks in Deutschland sind die Erträge auch nicht so hoch, wie im Prospekt versprochen. Die meisten Anleger werden Glück haben, wenn sie ihre Investition wieder raus bekommen. Von Gewinn und Steuern kann da keine Rede sein.
        Am Ende sind diese sog. EE-Anlagen eine massive Verschwendung von Ressourcen, da für dieselbe Menge an Energie mehr Material und Geld eingesetzt werden muss als bei konventionellen Kraftwerken.
        Außerdem ist das Prinzip der EEG-Umlage einfach falsch. ALLE müssen Wenigen einen völlig überhöhten Preis garantiert bezahlen. Gewinne privatisieren und Kosten verallgemeinern nennt man das wohl heutzutage.

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    Peter Jensen

    14. Februar 2014 um 17:20

    Es ist schon sehr dreist, dass die Profiteure der EEG-Umlage, die ohne jeden Wettbewerb staatlich garantierte Einnahmen erhalten, von Unternehmen, die tagtäglich im Wettbewerb stehen, verlangen, sich an ihren staatlich garantierten Einnahmen zu beteiligen. Ohne irgendeinen Nutzen!

    2098 von knapp 3 Mio Unternehmen in Deutschland sind jetzt nicht so viel. 10 bis 100 GWh in einem Unternehmen sind allerdings sehr viel. Da reden wir von 624.000 bis 6.240.000 Mio Euro Mehrbelastung pro Unternehmen durch die EEG-Umlage.

    Insgesamt summieren sich die Befreiungen etwa auf 5 bis 6 Mrd Euro. Das ist ein Viertel der EEG-Umlage. Die würde dann also von 6,24 ct/kWh auf etwa 4,62 ct/kWh sinken. Dafür würden dann aber die Preise überall steigen, da diese Kosten ja auch wieder verdient werden müssen.

    Wenn Stromkosten nur 1,6% des Umsatzes ausmachen, klingt das zwar wenig, sagt aber eigentlich gar nichts aus. Stromkosten sind Kosten, die erwirtschaftet werden müssen. 2/3 der deutschen Mittelständler haben eine EBIT-Marge von 4,5% oder weniger.

    http://www.munich-strategy.com/de/kompetenz/60-der-deutschen-mittelstaendler-machen-kaum-gewinn-der-rest-hat-eine-strategie.html

    Das heißt, von 100 Euro Umsatz bleiben 4,5 Euro oder weniger übrig. Vor Zinsen und Steuern! Da ist jede Strompreiserhöhung Gift für das Unternehmen. Da bleibt dann nämlich entsprechend weniger zum Investieren oder Ausschütten übrig. Und das Geld soll dann an Leute gehen, die sich keinem Wettbewerb stellen müssen, sondern sich ihre „Investition“ von anderen bezahlen lassen!
    Wie abgebrüht muss man sein, solche Forderungen zu stellen! Diejenigen, die das Wachstum erwirtschaften und unternehmerische Risiken eingehen und Verantwortung für Mitarbeiter haben, werden noch zusätzlich belastet, um Leute zu bezahlen, die keinerlei Risiko eingehen!

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      Mathias Elshoff

      14. Februar 2014 um 17:44

      Was mich als kleiner selbständiger Bäckermeister stört ist, dass sehr große Backbetriebe auch in der Liste stehen, und keine EEG zahlen müssen. Diese verkaufen dann Teiglinge an den Lebensmitteleinzelhandel und die Lidls und Aldis können die Brötchen sehr günstig verkaufen. Insofern ist die Subvention der Großbetriebe überhaupt nicht nachvollziehbar und zerstört das Bäckerhandwerk.

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