Abenteuer Ausland: Spanische Kollegen bei SMA

Von Lena Neumann (Gastbeitrag) am 1. Juni 2012 in der Kategorie Karriere mit 0 Kommentare
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Auf dem Weg durch die SMA Produktion hört man im Augenblick ungewöhnlich viele spanische Gespräche. Das liegt an Iñigo und Belay. Die frischgebackenen Elektroniker machen nämlich gerade ein Praktikum bei uns. Davon wollte ich mehr wissen und habe mich mit den beiden und ihrem Betreuer Juan-José Martinez Lopez (der als Übersetzer tätig war) getroffen.

Mit Leihkittel und ESD-Überziehern bewaffnet ging´s dann los. Im Testfeld konnte ich die Spanier auch schnell finden. Beim Treffen in der Teeküche haben mir die zwei dann verraten, wie sie zu SMA gekommen sind. Am Ende der Ausbildung ist es in Spanien häufig üblich, ein Praktikum zu absolvieren. Beide wollten gern ins Ausland. Über die Organisation Connecting Europe, die ihnen auch bei der Wohnungssuche half, sind Iñigo und Belay dann in Deutschland bei SMA gelandet.

Tina beim Besuch in der Produktion

Tina beim Besuch in der Produktion

Aufgaben im Praktikum

Bei uns durchlaufen die Elektroniker nun drei Monate lang verschiedene Stationen im Test in der Produktion. Los ging´s mit dem Final Test, wo sie die komplette Fertigungsendprüfung kennengelernt haben. Dann stand die Reparatur von Wechselrichtern auf dem Programm. Inzwischen sind sie im High-Voltage-Bereich und werden anschließend noch im Prüflauf die großen Schaltschränke testen. Beide sind von der CO2-neutralen Produktion begeistert. „Hier ist alles sehr sauber und mir gefällt, wie wir hier zusammen arbeiten“, erklärt mir Belay. „Auch die Kantine ist echt lecker.“

Verständigung mit Händen und Füßen

Natürlich wollte ich von den beiden auch wissen, wie die Verständigung klappt. Zu Beginn des Praktikums belegten die zwei einen Deutschkurs. Das reicht jetzt für das nötigste, aber noch nicht für alle technischen Begriffe. Meistens übersetzt deshalb Juan-José für Iñigo und Belay. Der SMA´ler kommt selbst aus Spanien, lebt aber schon lange in Deutschland und beherrscht beide Sprachen beeindruckend gut. Für die Kollegen ist er immer im Einsatz: Er ist der erste Ansprechpartner und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Und wenn Juan-José mal im Urlaub ist? Dann verständigen sich die zwei mit Englisch und mit Händen und Füßen. 😉

Freizeit in Deutschland mit Kollegen

Auch nach der Arbeit sind die Spanier häufig mit Kollegen unterwegs. Zuletzt ging es zum Beispiel mit dem Teamleiter und Juan-José zum Kurztrip nach Berlin. Häufig gehen sie aber auch gemeinsam mit anderen SMA´lern in Kassel aus oder treffen sich zum Sport im Fitnessstudio. „In letzter Zeit ist Belay aber etwas faul geworden“, schmunzelt Juan-José.

Zurück von ihrem Abenteuer in Deutschland gehen die Elektroniker dann in Spanien auf Jobsuche, aber sie sind sicher, dass sie mit einem internationalen Praktikum gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Dafür drücken wir Euch natürlich fest die Daumen!

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Der Autor

Lena Neumann (Gastautor)

Lena arbeitet im Employer Branding und betreut den Mitarbeiter-Blog "Sonnenallee" und die Karriere Facebookseite.

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