Ein Tag im Leben des Sunny Home Managers

Von am 20. September 2012 in der Kategorie Energiemanagement mit 168 Kommentare
Ein Tag im Leben des SMA Sunny Home Managers

Tee kochen, Wäsche waschen, Geschirr spülen, Haare föhnen und Fernsehgucken. Meine Familie Sparsam hat an einem Tag eine Menge elektrischer Geräte am Laufen. Ich erkläre euch, wie ich die Sonnenenergie intelligent nutze und steuere, um so nicht nur Strom und Geld zu sparen, sondern auch die Umwelt zu schonen.

 

– 0:00 Uhr. Mein Platz ist im Keller, direkt neben den Zählerkästen – dort wo alle Energieflüsse des Hauses zusammen laufen. Es ist dunkel – nur meine eigene Bluetooth® LED taucht den Raum in ein gedämpftes Blau. Alles ist ruhig, meine Familie schläft, so wie jede Nacht um diese Zeit.

 

Das Sunny Portal meldet sich bei mir, liefert die brandaktuelle Wetterprognose ab und fragt nach meinem Befinden. Ich stehe natürlich dauernd in Kontakt mit meinen Teamkollegen, den Sunny Boys, den Funksteckdosen und den anderen intelligenten Geräten im Haushalt – es gibt keine Probleme. Ich bedanke mich und informiere das Portal darüber, dass es mir und dem Team gut geht. Morgen wird ein fantastischer Tag mit viel Sonnenschein – wenig zu tun für mich, aber ich freue mich trotzdem drauf!

 

Optimiert den Energie-Haushalt: Anlagenüberwachung, Energiemanagement und Gesamtsystem

Vor dem Zubettgehen hat Familie Sparsam noch eine Wasch- und Spülmaschine für den kommenden Tag beladen und die jeweiligen Funksteckdosen in den Automatikmodus versetzt. Dabei haben sie mir die Steuerung selbst überlassen. Für morgen erwarte ich ca. 30kWh Solarstrom. Wenn ich es geschickt anstelle, kann ich die von den beiden Geräten benötigten 5kWh, also knapp die Hälfte des gesamten Tagesverbrauchs meines Hauses, mit Solarstrom decken. Damit kann ich arbeiten. Es bleibt nun noch genug Zeit für mich, den Fahrplan für die großen Elektrogeräte zu erstellen.

 

Herr Sparsam hat mir aufgetragen, den Energieeinsatz der Familie auf maximale Wirtschaftlichkeit zu optimieren – demnach versuche ich, so günstigen Strom wie möglich einzusetzen. Das ist momentan der Solarstrom.

 

Außer mir ist zu dieser späten Stunde noch mein Kollege Sunny Backup im Haus aktiv. Er hat gestern mit Solarstrom seine Batterien aufgeladen und deckt nun den Verbrauch, bis morgen früh wieder die Sonne aufgeht. Das öffentliche Stromnetz benötigen wir jetzt nicht und arbeiten völlig autark.

– 6:00 Uhr

Ich registriere einen leicht erhöhten Verbrauch, wahrscheinlich durch die eingeschaltete Badezimmerbeleuchtung. Herr und Frau Sparsam sind aufgestanden. Das hatte ich erwartet, denn das tun sie immer um diese Zeit – alles läuft genau nach Plan, genau wie ich es mag.

– 7:00 Uhr

Leichte Abweichung vom Plan. Normalerweise werden um diese Zeit zwei Kaffee gekocht – heute sind es drei. Die ersten Sonnenstrahlen treffen auf die Solarmodule und meine Freunde, die Sunny Boys beginnen aufzuwachen. Der Tag kann beginnen.

– 7:30 Uhr

Hmmm… Die Sunny Boys können momentan leider nicht so viel Energie liefern, wie der Wetterbericht vorhergesagt hatte. Woran mag das liegen? Wolken?? Frühnebel?? Eigentlich wollte ich um 9:15 Uhr die Waschmaschine starten, um im Anschluss noch die Spülmaschine laufen zu lassen. Aber kein Problem, ich warte einfach den neuesten Wetterbericht vom Sunny Portal ab und starte die geplanten Geräte ein wenig später. Ich hoffe natürlich,  dass es noch  vor dem Kochzeitraum in der Mittagszeit klappt. Zur Not lasse ich zur Entlastung die Spülmaschine erst am Nachmittag laufen.

 

– 7:45 Uhr

Ein erneut für diese Zeit untypischer Anstieg des Energieverbrauchs. Herr Sparsam scheint noch schnell ein Hemd und eine Hose für die Arbeit zu bügeln und Frau Sparsam föhnt sich nach dem Duschen die Haare. Ok, jetzt wird’s kompliziert, aber keineswegs unmöglich. Hoffentlich irrt sich der Wetterdienst nicht total und der versprochene Sonnenschein kommt noch.

 

Überwachung der Ertragsmaximierung und -sicherung

– 8:15 Uhr

Zwar sind das Bügeleisen und der Fön jetzt aus, aber von der Sonne ist leider noch nicht viel zu sehen. Gerade kommt ein neuer Wetterbericht vom Sunny Portal: „Morgens weniger Einstrahlung“ – „Frühnebel – ab 10:00 Uhr dann Sonnenschein“ – Naja, schauen wir mal und planen wieder neu. Waschmaschine auf 10:00 Uhr – nach der Aufheizphase für das warme Wasser der Waschmaschine ziehe ich die Spülmaschine vor auf 10:23 Uhr. Im Anschluss Pause für die tägliche Kochphase von Frau Sparsam. Die eventuell überschüssige Energiemenge bekommt der Batteriespeicher.

 

– 9:30 Uhr

Na wer sagt’s denn – da ist der Sonnenschein ja endlich! Die Sunny Boys liefern nun mehr als die erwartete Leistung. Weit mehr sogar, als im Haus verbraucht wird. Bei dem leichten Brummen der beiden Wechselrichter kann man die Energie schon fast spüren. Prima. Nichts wie ran mit der Waschmaschine. Neuplanen für alle anderen Geräte – alles eine halbe Stunde früher… Wasch- und Spülmaschine: Starten! Die überschüssige Energie speisen die Sunny Boys in das öffentliche Stromnetz ein.

 

– 11:00 Uhr

Leider verzeichne ich einen starken Einbruch in der PV-Erzeugung. Erneut Wolken! Besonders solche Schönwettertage neigen mittags zu vermehrter Wolkenbildung. Da gerade alle Geräte laufen, ist keine Neuplanung notwendig. Ich nutze aber den Wetterumschwung um meine Wetterprognose zu aktualisieren.

 

– 11:20 Uhr

Waschmaschine und Spülmaschine sind nun fertig. Frau Sparsam schaut auf ihr Smartphone und erkennt das die beiden Geräte ihr Programm abgeschlossen haben.  Die Chancen stehen somit sehr gut, dass sie bald den Trockner befüllt, damit ich ihn für den Nachmittag aktivieren kann.

 

– 12:00 Uhr

Pünktlich zur verbrauchsintensiven Mittagszeit  ist der Batteriespeicher voll – das ist gut. So kann er falls Energie fehlt, jederzeit ausgleichen. Jetzt heißt’s Luft anhalten, denn zum Einen ist die Stromerzeugung durch momentane Wolken gedämpft – und zum Anderen wird durch den Kochvorgang viel Energie angefordert . Alles klappt reibungslos, der Batteriespeicher liefert die zum Kochen benötigte Energie, die durch die PV momentan nicht gedeckt werden kann.

 

– 13:30 Uhr

Kochen beendet – Wolken weg, Sonne da! Juchhe! Leider hat Frau Sparsam den Trockner noch nicht befüllt. Der Batteriespeicher ist nur noch bei 70%, kann jetzt aber wieder nachladen.

 

– 14:00 Uhr

Wie erwartet hat Frau Sparsam den Inhalt der Waschmaschine nach ihrem Mittagsschlaf in den Trockner umgeladen und ihn aktiviert. Aufgrund des aktuellen Verbrauchs werde ich ihn in 10 Minuten starten. Der Batteriespeicher ist auch wieder voll.

 

– 15:45 Uhr

Der Trockner ist fertig. Nun befüllt und aktiviert Frau Sparsam eine weitere Waschmaschine. Die muss also heute auch noch laufen. Das bedeutet auch, dass heute Abend noch ein weiterer Trockner laufen muss. Das wird eng. Gerade steht zwar genug PV-Leistung zur Verfügung, aber in ca. vier Stunden geht die Sonne unter. Daher gibt es kaum Spielraum. Also Waschmaschine sofort starten!

 

Verbraucherbilanz und -steuerung

– 17:00 Uhr

Die Waschmaschine  ist fertig. Da Frau Sparsam die Wäsche nun umräumt, könnte ich den Trockner noch starten, aber leider klingt der Tag bereits aus, und es steht nur noch wenig Solarenergie zur Verfügung. Sie reicht nicht mehr aus, um den Trockner vollständig aus PV-Energie zu versorgen. Frau Sparsam hat mir jedoch aufgetragen, den Trocknerbetrieb in jedem Fall bis um 21:00 Uhr fertig gestellt zu haben. Das werde ich so gut es eben geht versuchen, einzuhalten. Daher starte ich den Trockner sofort und nicht erst morgen. So kann ich noch den Rest der PV-Energie nutzen und gleiche den Rest mit Strom aus der Batterie aus.

 

– 19.00 Uhr

Herr Sparsam schaltet den Fernseher an um sich die Nachrichten und im Anschluss eine Dokumentation anzuschauen. Kein Problem für mich, ein TV-Gerät stellt keine wirkliche Herausforderung dar.

 

– 21:00 Uhr

Die Sonne geht unter – das war’s mit der Solarenergie für heute. Herr Sparsam schaut sich gerade die Bilanz im Sunny Portal an und ist begeistert. Kein Netzbezug, 12kWh selbst verbraucht, 33kWh eingespeist – so soll das sein.

 

– 23:30 Uhr

Familie Sparsam liegt nun im Bett – ich sehe nur noch den Grundverbrauch. Ein prima Tag – spannend und ohne Netzbezug. Mal sehen, ob wir das morgen auch wieder hin bekommen. Ich bin optimistisch!

 

(Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Christian Höhle, Entwicklungsingenieur – Kommunikationstechnologie)

 

Weiterführende Links:

Zur Produktseite des Sunny Home Manager

SMA SMART HOME: Verbrauchersteuerung über KANN-Zeitfenster Beispiel: Teichpumpe (Technische Info)

SMA SMART HOME: Verbrauchersteuerung über MUSS-Zeitfenster Beispiel: Waschmaschine (Technische Info)

SMA SMART HOME: Verbrauchersteuerung über Relais oder Schütz Beispiel: Heizstab (Technische Info)

 

Ein Tag im Leben des Sunny Home Managers
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Der Autor

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Meine Aufgaben:
Social Media, Online-Marketing und interaktive Markenkommunikation für die Division Medium Power Solutions.
Meine Themen:
Produktlösungen für kleine bis mittlere PV-Anlagen, Elektromobilität, Sunny Home Manager, SMA Apps, Sponsoring, Events und Messen rund um erneuerbare Energien.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Ursprünglich wollte ich mal den Beruf des Grafik-Designers ausüben.
Gerrit arbeitet mittlerweile nicht mehr bei SMA.

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168 Kommentare

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    […] Ein Tag im Leben des Sunny Home Managers […]

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    Jochen

    2. März 2015 um 21:32

    Hallo,
    ich bin frustriert. Habe mir nach folgender Ankündigung eine Wallbox (Mennekes Amtron Xtra 22) zum laden meines E-Autos zugelegt. Stichwort: Überschussladen.
    http://www.sma-sunny.com/wp-content/uploads/2014/08/20140806-SHM-FW-1.10.-Smart-Appliances.pdf
    Das Potential ist enorm, die Wallbox kann den Ladestrom zwischen 6 und 32 A in 1 A-Schritten (1 oder 3-phasig) in Echtzeit regeln, d.h. am Einspeisepunkt saldiert auf Nullleistung regeln.
    Die Direktkommunikation im LAN/WLAN funkitoniert zwar, jedoch sprechen SHM und Wallbox nicht die selbe Sprache! D.h. Überschussladen funktioniert nicht. Ich habe die Wallbox seit November und war guter Dinge, dass SMA bis Februar entsprechend nachbessert und die Funktion zum laufen bringt.
    Kann ich damit kurzfristig rechnen? Ansonsten fliegt der Homemanager raus, denn was bringt es 50 Cent durch die Steuerung von Haushaltskleinverbrauchern zu sparen, wenn ich beim Laden des E-Autos 7,– EUR sparen kann und den Eigenverbrauch damit endlich relevant steigern kann. Es gibt fertige funktionierende Lösungen für Überschussladen ohne SHM.

    Wie sieht es eigentlich mit der Steuerung der Stiebel Wärmepumpen über Direktkommunikation aus? Funktioniert das schon zufriedenstellend? Das wäre bei mir der nächste Schritt gewesen.

    Gruß Jochen.

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      Leonie Blume

      3. März 2015 um 11:21

      Hallo Jochen,

      ich habe mich grad noch mal für dich erkundigt:
      Die Mennekes Amtron wird prinzipiell in einer Vorversion der Firmware unterstützt.
      Die Firmware wird aktuell noch im Feldtest geprüft und es sind einige Verbesserungen unterwegs. Die Verbesserungen liegen überwiegend auf der Seite der Mennekes Charge App, welche dem Sunny Home Manager über die direkte Datenverbindung die richtigen Vorgaben für die verschiedenen Energiebedarfe der Lademodi geben muss.
      Hier empfehlen wir zunächst die Firmware der Ladesäule und die ChargeApp von Mennekes in der aktuellsten Version zu beschaffen. Für den SHM ist die Firmware 1.11.4.R aktuell ausreichend.
      Zu deiner Frage bzgl. Wärmepumpe: Die Stiebel Eltron Wärmepumpe LWZ wird bereits seit Mitte 2014 erfolgreich gesteuert. Hierzu gibt es einen Thread im PhotovoltaikForum, der recht gut das Verhalten dokumentiert:
      http://www.photovoltaikforum.com/sma-anlagenueberwachung-f48/meine-erfahrungen-emi-stiebel-eltron-und-shm-t104839.html

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viele Grüße
      Leonie

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      Alex

      18. März 2015 um 01:50

      Hallo Jochen!
      Hallo an alle!

      kann mir bitte jemand mitteilen ob nun das Überschussladen mit der Wallbox (Mennekes Amtron Xtra 22) funktioniert? – Ich meine damit wirklich nur die „automatische“ Überschussladung und z.B. nicht die manuellen Einstellungen wie Ladestärke oder Zeitfenster etc.

      Vielen Dank und Gruß Alex

      Antworten »
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    Wolf Schmidt

    29. September 2014 um 15:01

    Hallo Christian,
    ich setze einen Sunny Boy Smart Energy 5000 zusammen mit einem Smart Home Manager ein, und hätte erwartet, so wie Du es ja auch am 14. Juni geschrieben hast, daß der Batteriespeicher genutzt wird um der Wirkleistungsbegrenzung entgegegen zuwirken. Allerdings wird mein Speicher einfach im Laufe des vormittags immer auf 100 % aufgeladen, was zur Folge hat, das gegen Mittag die Wirkleistungsbegrenzung zu schlägt. Ich hätte erwartet das dies in der Kombination Sunny Boy Smart Energy uns SHM intelligenter gelöst wird. Die Hotline konnte mir auch nicht weiterhelfen, die Auusage war sinngemäß das Verhalten wäre absichtlich um Lastspitzen abzufangen, aber hierzu müsste der Speicher ja nicht gleich auf 100 % geladen werden.
    ViG
    Wolf-Dieter Schmidt

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    einstein0

    17. September 2014 um 15:43

    Nette Geschichte! Wieviel einfacher habe ich es da erst als Haustechniker eines MFH. Am Morgen heuern die kontaktfreudigen Sunnyboys beim Zweirichtungszähler an, brauchen sich um keine Wolken zu kümmern und dürfen ihre Last den ganzen Tag höchst effizient ins Netz abladen.
    Auch die Hausbewohner brauchen sich um nichts zu kümmern, denn der gesamte Haushalt, inkl. Aufzug laufen am bequemen Drehstromnetz. Einige Geräte wie Boiler und die WP werden über RSE automatisch gesteuert und das EV bezieht im Carport billigen Nachtstrom.
    Ich brauche keine teuren Funksteckdosen zu programmieren, niemandem zu sagen wann abgewaschen werden sollte, der Wetterbericht interessiert mich nur am Rande und Batterie steht auch keine im Weg. Weil ich Netzverbund mit Volleinspeisung habe und statt Batteriepflege alle drei Monate vom Stromversorger einen Überschuss ausbezahlt kriege;-)
    einstein0

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      einstein0

      17. September 2014 um 16:55

      Danke! Das macht euch und SMA sympathisch!
      An sich finde ich die SI-Systeme die besten Speicher überhaupt, weil sie interaktiv von der AC-Schiene arbeiten, das bequeme Netz verwenden und keine Installationsänderungen am bestehenden Hausnetz erfordern. Weiter so!
      einstein0

      Antworten »
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    Tobias Lehr

    25. August 2014 um 13:52

    Hallo,

    Wir haben seid neustem auch eine PV Anlage die wir im Sunnyportal anglegt haben. Derzeit überlegen wir uns noch den Sunny Home Manager zuzulegen. Allerdings erschliesen sich uns noch ein paar fragen im Bezug auf die Steckdosen nicht. Wir haben herausgefunden das wir die Geschirrspülmschine und den Wäschtrockner mit den Steckdosen stueren können. ALso das sie nach einem Simulierten Stromausfall wieder weiterlaufen ohne einen Knopf zu drücken. Leider geht das bei der Waschmaschine nicht, diese braucht einen Druck auf den Powerbutton um dann wieder anzulaufen. Aber immerhin können wir sie mit einem Starttimer starten. Aber zu den anderen beiden Geräten. Wie genau ist den das Prozedere? Ich habe also den Wäschetrockner an einer BT Steckdose und diese im Sunnyportal angemeldet. Dort gebe ich dann an das das GErät nur bei PV Strom laufen soll, bzw bis zu einer bestimmten Uhrzeit fertig sein soll. Am Gerät selbst stelle ich das Programm ein und starte den Trockner. Aber hat dieser dann überhaupt Strom, wenn ich das zum Besipiel abends mache wenn kein PV Strom verfügbar ist? Denn dann dürfte der Trockner ja gar nicht laufen. Oder merkt die Steckdose, bzw der Home Manager dann das das Gerät jetzt viel Strom braucht und schaltet es dann aus bis die Vorraussetzungen erfüllt sind? Und muss ich die Startbedingungen immer neu programmieren oder sind diese Fest vorgegeben, bzw vorgebbar? Und wie ist es mit derm Ende des Programmes. Meldet der Home Manager das irgendwie? PEr mail oder so? Denn ich habe dann ja keinen Überblick wann das Gerät losläuft, bzw wann es dann fertig ist, oder muss ich auf gut glück nachschauen und hab dan eventuell pech das das Programm noch nicht fertig ist?

    Sorry für die vielen Fragen, aber irgendwie bin ich noch nicht so recht schlau geworden.

    Gruß TObias Lehr

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      Markus Ohlendorf

      26. August 2014 um 10:14

      Hallo Tobias,

      da das Thema Einrichtung des Sunny Home Managers sehr komplex ist, sind weitergehende Fragen am besten in einem persönlichen Gespräch zu erörtern.
      Es wäre deshalb sehr empfehlenswert, wenn du dich dazu telefonisch mit uns in Verbindung setzt. Einen technischen Berater erreichst du Werktags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0561 9522 2499. Die Kollegen helfen dir gerne weiter.

      Grundsätzlich, wenn die Kompatibilität der Geräte gegeben ist, hast du die Möglichkeit, alles im Sunny Portal einzustellen.
      Die Startbedingungen müssen nur einmal konfiguriert werden. Hier muss man am Anfang ein wenig „experimentieren“, bis man die richtigen Einstellungen gefunden hat.
      Hat man diese, dann ist eine weitere Konfiguration nicht notwendig. Natürlich lernt der Sunny Home Manager mit der Zeit, wie die Verbraucher sich verhalten.
      Wenn eingestellte Bedingungen nicht erfüllt sind, dann werden die Geräte auch nicht laufen. Hier, wie gesagt, experimentieren.

      Abends, wenn die Anlage nicht produziert, kannst du die Steckdose von „automatisch“ auf „manuell“ stellen und die Geräte starten.
      Tagsüber, wenn die Bedingungen innerhalb eines Zeitfensters erfüllt sind (zum Beispiel 20% PV Erzeugung und 80% Netzbezug) und die Steckdose auf „automatisch“ steht, wird der Sunny Home Manager die Geräte steuern.

      Der Sunny Home Manager informiert nicht, wenn die Geräte fertig sind. Das kannst du das Sunny Portal aufrufen und überprüfen, ob die Steckdose noch aktiv ist und Energie bezieht.

      Viele Grüße

      Markus

      Antworten »
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      Christian Höhle

      26. August 2014 um 10:35

      Hallo Tobias,

      ein paar Ergänzungen kann ich zu Markus Antwort noch liefern:

      Wie integriert man eine Waschmaschine, die nicht direkt steuerbar ist?

      Bei manchen Geräten funktioniert es, etwas länger zu warten, bevor der Strom getrennt wird.

      Wenn auch das nicht funktioniert, existieren bereits erste Experimente von Usern (inklusive mir ;-)), den Startknopf automatisch drücken zu lassen, wenn der Home Manager das Gerät einschaltet:
      https://www.youtube.com/watch?v=XMMtLShjTLY
      Vielleicht baut ja mal jemand solche Geräte. Außer Experimenten gibt es heute aber noch nichts konkretes.

      Die dritte Möglichkeit besteht in einem Starttimer. Wenn Du dafür sorgst, dass der Timer die Waschmaschine möglichst immer zur selben Zeit startet (z.B. immer Nachmittags um 2), kann der Home Manager das lernen und die anderen Verbraucher so ausrichten, dass sie den Verbrauch der Waschmaschine berücksichtigen.

      Wie werden Geräte in die automatische Steuerung übergeben?

      Die Funksteckdose liefert im Ausgangszustand strom. Son funktioniert das Vorbereiten der Geräte, die ggf. vorhandene Innenraumbeleuchtung funktioniert usw.

      Nun belädt man das Gerät, wählt das Programm und startet die Maschine. Sie läuft los.

      Jetzt drückt man den „Automatik“-Knopf auf der Funksteckdose. Der Strom wird getrennt.

      Der Home Manager plant das Gerät ein und aktiviert es, wenn es so weit ist, indem er den Strom wieder frei gibt.

      Das Gerät bekommt Strom und kann nun laufen.

      Nach Ende des Programms bleibt der Strom an.
      Man kann nun das Gerät wieder neu vorbereiten und starten.

      Sorry für die vielen Fragen
      Ganz im Gegenteil: Danke für deine Fragen! Jede Frage hilft uns festzustellen, wo wir noch nicht gut genug erklärt haben und hilft uns, es zukünftig besser zu machen 🙂

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Jürgen

    26. Juni 2014 um 12:42

    Ich stehe kurz vor der Entscheidung für meine 5,5kWp mit SHM die passende Spülmaschine zu kaufen.
    Gibt es irgendwelche Tipps, welche Geräte (außer den überteuerten Miele) mit den Bluetooth-Steckdosen funktionieren?
    Wäre gut, wenn wir hier eine „white-list“ anfangen könnten.

    Gruß Jürgen.

    Antworten »
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      Markus Ohlendorf

      30. Juni 2014 um 10:09

      Hallo Jürgen,

      eine spezielle Marke bzw. ein spezielles Gerät kann ich dir pauschal nicht empfehlen. Allerdings gibt es im PV-Forum einige Beiträge von Usern, die sich über verschiedene Geräte und ihre Eignung austauschen.
      Generell kannst du wie folgt testen, ob ein Gerät vom Sunny Home Manager automatisiert verwendet werden kann:

      1. Gerät einschalten
      2. Programm auswählen
      3. Gerät starten
      4. Warten, bis das Gerät hörbar zu arbeiten beginnt (einige Geräte vergessen ihre Programmierung, wenn sie zu früh unterbrochen werden)
      5. … noch 5 – 10 Sekunden zusätzlich warten
      6. Stromstecker des Gerätes ziehen (stellen so die Unterbrechung der Stromversorgung durch die Funksteckdose nach)
      7. 30 Minuten warten
      8. Nun steckst du den Stromstecker wieder ein und wartest einige Sekunden

      Läuft das Gerät weiter, ohne dass du einen Knopf drücken mussten, ist es durch den Home Manager automatisierbar. Schau dir auch mal diesen Beitrag an. Vielleicht findest du noch Informationen, die dir weiterhelfen könnten.

      Viele Grüße

      Markus

      Antworten »
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        Jürgen

        17. Juli 2014 um 12:37

        Hallo,
        gibt es irgendeine Infoseite,
        mit welchen Geräten der Sunny Home Manager direkt kommunizieren kann, um den Eigenverbrauch zu steigern?
        – Stiebel Eltron LWZ per Integrated Service Gateway
        – Mennekes Wallbox
        – Miele @home Gateway
        – …

        Gruß Jürgen.

        Antworten »
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          Horst

          21. Juli 2014 um 12:48

          Hallo Jürgen im Moment können wir Dir zu Deinen Fragen folgende Informationen liefern.
          Viele Grüße
          Horst

          SMA Sunny Home Manager

          Antworten »
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        Juergen

        27. Januar 2015 um 16:22

        Hallo Horst,
        ist die Liste der kompatiblen Geräte inzwischen gewachsen?
        Kann nicht die Mennekes Amtron inzwischen mit dem SHM?

        J.

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          Leonie Blume

          29. Januar 2015 um 14:28

          Hi Jürgen,

          die Menneckes Amtron funktioniert mittlerweile mit dem Sunny Home Manager. Allerdings meinte mein Kollege grad, dass die App von Menneckes wohl diesbezüglich noch nicht rund läuft.
          Aber im Prinzip funktioniert es.

          Viele Grüße
          Leonie

          Antworten »
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    Thomas

    14. Juni 2014 um 14:39

    Hallo,
    wir betreiben auch seit einem halben Jahr eine PV-Anlage mit dem Smart Home Manager.
    Jedoch ist dieser nicht so intelligent wie ich dachte.

    Warum wird mein 5KWh Nutzspeicher mit den ersten Sonnenstrahlen komplett aufgeladen,
    während um die Mittagszeit meine 9kwp auf 60% begrenzt sind.

    Intelligent bedeutet für mich, dass an Hand der Wetterdaten, welche ja im Home Manager
    vorhanden sind, der Speicher zu Spitzen-Ertragszeiten geladen wird.

    Beispiel Sonniger Tag:
    Speicher wird bevor in das Netz eigespeist wird auf 25% (Einstellbarer Wert 0..100%) nutzbarer
    Energie geladen. Warum 25% ? falls ein paar Quellwolken aufziehen und noch eine Waschmaschine
    in der Warteschlange ist. Warum Einstellbar? Wer einen großen Speicher oder einen hohen
    Eigenverbrauch hat der stellt 100% ein.
    Der Sunny Island wartet bis die Anlage begrenzt wird und Lädt jetzt
    erst in Abhängigkeit der Begrenzung weiter. Ab den zweiten Drittel der Begrenzung (Winter ca.13°°,
    Sommer ca.15°°) wird die Batterie wie bisher geladen.

    Gruß Thomas.

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      Christian Höhle

      14. Juni 2014 um 16:09

      Hallo Thomas,

      diese Funktion ist für den Sunny Boy Smart Energy bereits verfügbar und wird auch bald für den Sunny Island kommen. Das ganze sieht dann so aus (links das verhalten an einem guten Tag, rechts das Verhalten an einem schlechten Tag):
      Batteriespeicher-Steuerung durch den Sunny Home Manager

      Allerdings werden dabei nicht feste Jahres- und Tageszeiten vorgegeben, sondern die Erzeugungs- und Verbrauchsprognose genutzt. So kann der Speicher auch im Sommer an schlechten Tagen bereits morgens voll laden, während er auch im Winter bei guten Wetterlagen einer Abregelung der Wechselrichter entgegen wirkt.

      Insofern hoffe ich, du kannst noch ein wenig Geduld aufbringen 😉

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Johannes Bleibel

        21. August 2014 um 12:39

        Eine Frage zu dem „intelligenten“ Laden der Batterie. Ab wann wird diese Funktion (siehe Antwort von C. Hoehle vom 14.6. 2014) fuer den Home Manager zur Verfuegung gestellt? Muss man das Geraet dazu updaten? Und eventuell weitere Einstellungen vornehmen? Unser Speicher ist immer zwischen 10 und 11 voll, und ueber die Mittagszeit (wir haben da praktisch nur Grundlast) wird immer abgeregelt.
        Das ist sehr unbefriedigend.

        Antworten »
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          Christian Höhle

          21. August 2014 um 12:47

          Hallo Johannes,

          diese Funktion kommt voraussichtlich mit dem nächsten Update des Home Managers. Einen konkreten Termin kann ich dazu leider nicht nennen.

          Sonnige Grüße,
          Christian Höhle

          Antworten »
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    Chris

    6. Mai 2014 um 15:28

    Hallo,

    wir betreiben seit einem halben Jahr eine PV-Anlage und nutzen den Smart Home Manager um Geschirrspüler und Waschmaschiene zu steuern. Wir sind voll zufrieden damit und konnten unsere Autarkiequote und den Eigenverbrauch deutlich steigern.

    Wir haben allerdings zwei Anmerkungen bzw. Fragen zu der Steuerung in Abhängigkeit von den Wetterprognosen.

    Heute hatten wir von der Prognose her eine Delle zur Mittagszeit, d.h. vor- und nachmittags war die Prognose und das Wetter besser als mittags. Obwohl der Geschirrspüler einen Einschaltbereich von 10-20 Uhr hat, wurde er vom Manager genau in der Mittagszeit eingeschaltet. Somit mussten wir Strom aus dem Netz beziehen, obwohl er früher oder später mit Eigenverbrauch nahezu kostenlos zu betreiben gewesen wäre. In der Vergangenheit fiel mir es schon hin und wieder mal auf, dass der Zeitpunkt des Einschaltens hätte optimaler liegen können.

    Könnte durch die weite Verbreitung von Smart Home Managern der Durchzug von Wolkenbändern oder lokalen Regengebieten bzw. das lokale Wetter nicht an die Server von SMA rückgemeldet werden? In Kombination mit der allgemeinen Wetterprognose und den rückgemeldeten Daten könnten doch so gezieltere und genauere Prognosen möglich sein.

    MfG

    Chris

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    AgeBee

    4. April 2014 um 22:22

    Hallo Christian,
    ich habe eine Frage zu der Verbrauchertyp-Einstellung im Sunny Home Manager (SHM):
    Ich kann den Verbrauchertyp einstellen auf Waschmachine, Spülmaschine, selbst-konfiguriert. Welche Meßgrößen/Parameter werden bei den unterschiedlichen Verbrauchertypen im Hinbllick auf das Einschalten des Verbrauchers berücksichtigt und wie geht hier die Priorität des Verbrauchers mit ein ? Gibt es hier einen nachvollziehbaren Algorithmus/Logik ?
    Nach welchen Kriterien entscheidet der SHM überhaupt wann ein Verbraucher eingeschaltet werden soll ? Gibt es hier eine exakte Beschreibung ?
    Danke
    Gruß
    AgeBee

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    Jochen

    5. März 2014 um 22:56

    Ladung Elektroauto mit HomeManager optimieren – Teil 2,

    Ich wünsche mir von SMA einen schnelleren/einfacheren Direktzugriff auf die Funksteckdosen mit folgenden Funktionen: 1. Zeitfenster aktiv/inaktiv schalten 2. Einmalige Laufzeit innerhalb des Zeitfensters angeben, z.B. wenn ich kein vollgeladenes Auto brauche um Potenzial für die PV-Ladung zu erhalten. Bei mir gilt ca. die Regel 15 km Reichweite pro Ladestunde. 3. Das ganze komfortabel am Smartphone via App.
    Hier möchte ich am Rande noch erwähnen, dass die derzeitige App leider auf ganzer Breite für die Tonne ist. Ich mache derzeit alles übers SunnyPortal auch auf dem Smartphone – natürlich entsprechend klein und unkomfortabel.

    Langfristig wünsche ich mir, dass man Fahrzeugparameter eingeben kann und nur noch angibt wann man wie weit fahren möchte und der HomeManager selbst entscheidet wie er das Auto entsprechend auflädt.
    Und noch langfristiger wünsche ich mir, dass Fahrzeug und HomeManager miteinander kommunizieren und die Fahrzeugbatterie als Stromspeicher nutzbar wird, dann wird es noch besser.

    Wer hat damit Erfahrungen oder Lösungsansätze?
    Freue mich über Antworten.

    Gruß Jochen.

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      Leonie Blume

      6. März 2014 um 11:42

      Hallo Jochen,

      vielen Dank für die wertvollen Anregungen zu diesem wichtigen Zukunftsthema.
      Mit BMW arbeiten wir gerade in einem Forschungsprojekt zusammen. Allerdings geht es da nicht um konkrete Produkte sondern darum, die technischen Möglichkeiten abzustecken. http://www.elektromobilitaet-verbindet.de/download/JT2013_Smart_Micro_Grid_Prestl_frei.pdf

      Christian, der auch in dem Forschungsprojekt involviert ist, wird sich bei dir noch mal melden, OK?

      Viele Grüße
      Leonie

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      Christian Höhle

      12. März 2014 um 11:54

      Hallo Jochen,

      das Forschungsprojekt mit BMW hatte Leonie ja schon erwähnt – dort erproben wir neue Konzepte zur Integration des Fahrzeugs in das häusliche Energiemanagement. Dabei geht es aber vor allem um Zukunftsthemen und noch nicht so sehr um Funktionen, die bald in den Home Manager kommen.

      In der Tat wird es aber in Kürze eine neue Version der Android App geben, in der es erste Schritte in diese Richtung gibt. Näheres dazu, wenn die App veröffentlicht wurde.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Jochen

    5. März 2014 um 22:36

    Ladung Elektroauto mit HomeManager optimieren – Teil 1,

    ich möchte im Folgenden meine Erfahrungen mit der optimierten Ladung eines Elektroautos teilen und Wünsche an SMA äußern.

    Die Ladung eines E-Mobils lässt sich bis dato „halbautomatisch“ gut optimieren, der/die Nutzer müssen jedoch noch aktiv mitdenken und etwas vorausplanen.
    Grundvoraussetzung: Fahrzeug muß regelmäßig in der PV-Ertragszeit am Netz der eigenen Anlage hängen.
    Wenn das gewährleistet ist, kann man sich Gedanken drüber machen und damit den Eigenverbrauchsanteil seiner PV-Anlage ohne Batteriespeicher drastisch erhöhen.

    Ich betreibe es derzeit im folgenen für mich partikaben Modus: Fahrzeug (2.600 W) hängt an einer Bluetooth-Steckdose mit HomeManager. Steckdose ist im PV-Zeitfenster auf „kann laufen“ mit 50/50% PV/Netz und Mindesteinschaltdauer 120 Min. (damit lassen sich kurze Spitzenlasten ohne abschalten der Ladung wegdämpfen) konfiguriert. Zusätzlich hab ich von 22-6 Uhr ein Zeitfenster mit günstigerem Stromtarif konfiguriert, damit wird erreicht dass das Fahrzeug wenn erforderlich nachts – netzoptimal voll aufgelanden wird und bei Bedarf in der Früh mit voller Reichweite zur Verfügung steht. Ich blende damit die Hochlastzeiten im öffentlichen Stromnetz aus. Ob ich das Fahrzeug und mit welcher Reichweite in der Früh brauche muss ich mir eben überlegen, wenn ja gebe ich das Zeitfenster über „Verbraucher muss laufen“ frei, sonst stelle ich es auf „kann laufen“. Man muß dazu leider noch relativ umständlich in die Stedosenkonfiguration des SMA HomeManagers. Den aktuellen Ladezustand und die Reichweite kann ich bei meinem BMW i3 über die iRemoteApp sehen und dann entscheiden ob ich eingreifen muss.

    Teil 2 folgt…

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    Roger

    23. Februar 2014 um 15:16

    Hallo bin zufällig auf dies Seite gestoßen. Der SHM könnte mein Problem lösen das mich schon längere Zeit beschäftigt. Habe einen Pufferspeicher an den die Ölhzg., Solar und der Kachelofen (mit Wassertasche)angeschossen ist. Außerdem besitzt er noch eine Heizspirale. Nun ist meine Idee die Heizspirale im Winter, sobald Überschuss der PV vorhanden, zur Erwärmung des Pufferspeicher einzusetzen. Wenn ich den Blog richtig gelesen habe dürfte dies funktionieren. Kann ich an den SHM auch einen Fühler anschließen der die Heizspirale abschaltet bevor das „System“ überkocht wenn Solar oder Kachelofen dazuheizen? z.B Einschalten nur bei Überschuss mehr als 2 kW und Temperatur nicht höher als 65 °C.

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      Gerrit Naß

      25. Februar 2014 um 15:08

      Hallo Roger,

      an den Sunny Home Manager kann man leider keine externen Sensoren anschließen, da dieser weder über analoge noch digitale Eingänge verfügt. Je nachdem welchen Wechselrichter Sie nutzen, können Sie die Heizspirale aber auch direkt von diesem leistungsbezogen ein- und ausschalten lassen. Einen Sensor müsste aber auch hier über eine eigenentwickelte Schaltung ergänzt werden.

      Wenn Sie hierzu weitere Beratungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere Service-Line unter https://www.sma.de/service/kontakt/kontaktformular-service.html. An dieser Stelle möchten wir auch auf unser Online Service Center (http://www.sma.de/service) hinweisen. Hier haben Sie jederzeit die Möglichkeit, nach erfolgter Registrierung, mit nur wenigen Mausklicks ein Ticket ohne Wartezeiten zu eröffnen, dessen Status Sie jederzeit einsehen können.

      Sonnige Grüße,
      Gerrit Naß

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    Rainer

    23. Februar 2014 um 14:23

    Als Besitzer einer 8Kwp PV – Anlage für mein Eigenheim , habe ich nun in diesem Frühjahr erstmalig die Möglichkeit den EIGENVERBRAUCH meiner Anlage ( war Sinn meiner Investition ) selbst in die Hand zu nehmen. Der Home Manager ist nach meiner Meinung ein Produkt für Bequeme , welche sich nicht im Klaren sind , wie so ein Teil eigentlich arbeitet …. Dafür hat die Industrie es erstmal konzipiert + hat auch Verkaufserfolge damit , was auch legitim ist ! Jeden Tag stehen wieder eine ganze Anzahl UNBEDARFTER auf ( um nicht ein anderes schlimmes Wort zu gebrauchen ) , denen man etwas verkaufen kann …Hihihi
    Ich sehe z.B. ( am Wochenende ) ganz deutlich , wenn meine Frau wäscht , oder der Spüler geht , wie am elektronischen Zähler mal der Grenzwert erreicht wird , und – oder gezapft wird …..
    Abgesehen davon , würde ich schon mal aus Versicherungstechnischen Gründen , niemals ein größeres Elektrogerät mit 3 oder 2Kw Leistung tagsüber ohne Aufsicht selbst in Betrieb gehen lassen !!!!!
    Also , mein Tip : schaut vielleicht erst mal über das Sunny Portal eure momentane LEISTUNG an + schaltet dann eure Verbraucher ein , der Mensch ist immer noch derjenige , welcher Technik steuern sollte , insofern dies noch effektiv und überschaubar ist . Kann zwar jeder selbst entscheiden , aber sich nicht nicht beschweren , wenn es nicht so optimal läuft wie vielleicht erwartet. Also dann !!!
    Gruss Rainer

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    Simon

    20. Februar 2014 um 22:41

    Hallo,
    wir bauen gerade und haben uns für smart Homepage entschieden. Ich habe da mal ne Frage: wenn ich die Spülmaschine an die smart home Steckdose anschließe und die so programmiere, dass es nur bei PV läuft, bekommt die Spülmaschine denn Strom, dass die überhaupt das Programm starten kann? Die is ja elektronisch gesteuert.. Kapiere irgendwie nicht, wie genau das funktionieren kann mit der intelligenten „Steckdose“.. Vlt kann hier ja jmd. mal Licht ins Dunkle bringen.
    Danke und Grüße
    Simon

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      Leonie Blume

      21. Februar 2014 um 10:19

      Hallo Simon,
      das freut uns.
      Viele elektronisch gesteuerte Geräte verhalten sich bei Stromausfall sinnvoll, nämlich indem sie genau da fortsetzen, wo sie aufgehört haben. Das macht sich der Home Manager zu nutze und simuliert den Stromausfall mit der Funksteckdose. Wir zeigen das im ersten Video des folgenden Beitrags: http://www.sma-sunny.com/2013/02/01/sunny-home-manager-planung-und-installation/ Wichtig ist vorher zu testen, ob deine Spülmaschine kompatibel ist.
      Falls du nach dem Video noch Fragen hast, melde dich einfach noch einmal.
      Viele Grüße
      Leonie

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    Andreas

    28. Dezember 2013 um 22:10

    Hallo SMA Team,

    sehr interessante Lösung was ihr hier mit eurem Homemanager habt. Großer Glückwunsch.
    Habt ihr vielleicht auch schon Lösungen für moderne Elektroautos wie z.B. den Renault Zoe oder I3?
    Diese Elektroautos können die Last „variabel“ abnehmen (zwischen 6A einphasig bis zu 3x32A, je nach Typ). In Verbindung mit einer passenden Ladebox und einem IEC Steuersignal haben dass die ersten schon hinbekommen.

    Siehe z.B. auch hier:
    http://www.goingelectric.de/forum/ladeequipment/keba-kecontact-p20-laden-am-pv-strom-und-laeuft-t1454.html
    oder hier:
    http://www.goingelectric.de/forum/photovoltaik/der-steinige-weg-ein-elektroauto-mit-pv-zu-laden-t607-130.html#p38138

    Habt ihr vielleicht auch schon was im Petto?

    Gruß Andreas & einen guten Rutsch

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      Christian Höhle

      28. Dezember 2013 um 23:49

      Hallo Andreas,

      erst einmal vielen Dank für dein Lob – das freut uns sehr!

      Du hast absolut recht – Elektrofahrzeuge sind für das Energiemanagement hervorragend geeignet. Natürlich sind wir dabei, die großen Speicher der Elektrofahrzeuge in unser Energiemanagement zu integrieren. Das passiert zum einen mit den Ladesäulenherstellern (zur Zeit BELECTRIC Drive, Mennekes, Phoenix Contact und Schletter). Hier die etwas ausführlichere Pressemitteilung dazu:
      http://www.sma.de/newsroom/aktuelle-nachrichten/news-detail/news/4310-sma-solar-technology-ag-baut-engagement-fuer-elektromobilitaet-aus.html

      Zum anderen gibt es gemeinsame Forschungsprojekte mit Elektrofahrzeug-Herstellern. Unter anderem mit VW wird im Projekt INEES (Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen) an der Nutzung von Batteriespeichern zur Netzstützung geforscht:
      http://www.erneuerbar-mobil.de/projekte/foerderung-von-vorhaben-im-bereich-der-elektromobilitaet-ab-2012/kopplung-der-elektromobilitaet-an-erneuerbare-energien-und-deren-netzintegration/inees

      Im Projekt “Energieautarke Elektromobilität im Smart-Micro-Grid vom Einfamilienhaus bis zum intelligenten Parkhaus“ unter anderem mit BMW wird die Integration von Elektrofahrzeugen in das Energiemanagement von Privathaushalten mit dem Home Manager erprobt.
      http://www.elektromobilitaet-verbindet.de/projekte/energieautarke-elektromobilitaet.html

      Wann aus diesen Engagements konkrete Produkte oder Funktionen entstehen, kann ich leider noch nicht sagen. Ich hoffe, die Infos machen schon mal etwas Lust auf das, was kommt 😉

      Sonnige Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr,
      Christian

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        Juergen

        14. Januar 2015 um 18:05

        Hallo,
        ist aus der jahrelangen Forscherei nun mal was brauchbares rausgekommen?

        Mit welcher Wallbox kann ich nun eine Überschussladung eines Elektrofahrzeugs mit dem Sunny Home Manager machen?

        Gruß Jürgen.

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        Matthias B.

        4. November 2015 um 08:41

        2 Jahre sind nun vergangen seit der Ankündigung bzgl der Integration von E-Fahrzeugen. Bis auf Mennekes hat es aber keiner der anderen geschafft eine Integration zu liefern. Das ist leider sehr schade. Ich habe mir nun eine eigene Lösung gebaut, da zumindest Phoenix Contact über Netwerk (Modbus/TCP) steuerbar ist. Schade das dies SMA nicht gelungen ist.

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          Julia Stunz

          4. November 2015 um 11:49

          Hallo Matthias,
          das können wir leider nicht ändern, allerdings gehen wir davon aus, dass es mit dem EEBUS mehr werden wird.

          Viele Grüße
          Julia

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    Michael Kestler

    23. Dezember 2013 um 10:01

    Hallo Gerrit,

    Mit großem Interesse verfolge ich seit einiger Zeit diesen Blog. Es gibt viele interessante Beiträge und einige Probleme wurden bereits gelöst – weiter so!

    Nun zu meiner Frage:
    Ich betreibe seit kurzem eine 17kWp-Anlage mit 22kWh-Batteriespeicher und möchte zu Energieoptimierung den Homemanager mit dem installierten KNX verbinden. Da KNX heute Standard in der Elektrotechnik ist (wir installieren KNX seit 20 Jahren) und fast alle Hersteller entsprechende KNX-Schnittstellen zu ihren Geräten anbieten vermisse ich diese bei SMA.

    Über KNX könnten viele der in diesem Blog genannten Probleme gelöst werden, so wartet z.B. meine Wärmepumpe bis heute vergeblich auf (KNX)-Signale vom Homemanager…

    Auch das Klimagerät, Pumpen und mehrere Ladegeräte könnten über den vorhandenen Bus angesteuert werden – wenn der Homemanager sich an der Kommunikation in meinem „intelligenten Haus“ beteiligen würde.

    Wie ist hier der Entwicklungsstand?

    Herzliche Grüße aus Unterfranken

    Michael

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      Gerrit Naß

      13. Januar 2014 um 11:40

      Hallo Michael,

      die Kooperation mit Miele zur direkten Ansteuerung geeigneter Haushaltsgeräte über das Miele@Home-System haben wir schon zur Pionierzeit des häuslichen Energiemanagements aufgenommen, denn die direkte Ansteuerung ist nicht nur auf lange Sicht am besten, sondern war mit dieser Premiumlösung schon damals realisierbar. Inzwischen sind sowohl SMA als auch Miele (Gründungs-)Mitglieder der EEBus-Initiative und arbeiteten an der Etablierung und Implementierung dieses neuen und herstellerübergreifenden Kommunikationsstandards zur Hausautomation. Eine Funktionsausweitung der auf dem Miele@Home-System basierenden Kommunikationslösung ist von unserer Seite daher nicht geplant. Gleiches gilt für KNX (zudem sind KNX-Komponenten preislich eher in der Oberklasse angesiedelt und auch im industriellen Bereich anzutreffen). Über den EEBus können aber auch KNX-Geräte eingebunden werden, da KNX dort implementiert sein wird.

      Soweit der Stand. Sonnige Grüße,
      Gerrit

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    Hartmut Kneider

    20. Dezember 2013 um 18:24

    Hallo Leute,

    gestern ist der SHM mit EM und 4 Funksteckdosen in Betrieb gegangen. Die Inbetriebnahme des SHM war sehr einfach. Kompliment an die Entwickler. Das Zusammenspiel aller Komponenten erfolgt problemlos und die Nutzeroberfläche des SHM ist sehr bedienerfreundlich. Bei entsprechenden Erträgen wird nun die komplette Warmwasseraufbereitung über den SHM abgewickelt und unter günstigen Umständen wird der Heizkreislauf der WP ebenfalls mit einem EHZ unterstützt.
    Leider kann man das alles nicht mit einem Handschalter bewerkstelligen , so wie es vom Herrn Peter Jensen in einem seiner vorherigen Beiträge gefordert wurde und schon garnicht wenn man den ganzen Tag ausser Haus ist.
    Ich konnte diesem Blog viele wertvolle Hinweise und Ideen entnehmen und meine deshalb, dass Entladungen von politisch Frustierten in diesem Blog keinen Platz haben sollten , dass hat auch nichts mit Beschneidung der Meinungsfreiheit zu tun. Es ist einfach nur müßig Beiträge so sortieren die hier am eigentlichen Thema vorbeigehen und hier geht es überwiegend um technische Realisierungen und Hilfestellungen. Auch das sollte respektiert werden ,denn auch das gehört zur Meinungsfreiheit.
    Ich bin in der damaligen DDR geboren und aufgewachsen und ich möchte diese Verhältnisse niemals wieder haben. Wenn der Herr Jensen hier vom „sozialistischen Paralleluniversum“ schreibt, gehe ich davon aus, dass er überhaupt keine Kenntnis davon hat was der “ real existierende Sozialismus “ für ihn bedeuteten würde. Einen Tag “ schlechter Demokratie “ ist immer noch besser wie eine Minute Diktatur. Dabei möchte ich es nun belassen.
    Ich wünsche allen frohe Festtage und einen angenehmen Rutsch in das neue Jahr. Nutzen wir die Feiertage und besinnen wir uns auf die eigentlich wichtigen Dinge in unserem Leben.

    Harry

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      Peter Jensen

      8. Januar 2014 um 19:44

      Herr Hartmut Kneider,

      ich bin auch in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen. Ich weiß also durchaus, wovon ich rede. Für mich ist diese sog. Energiewende ein Paradebeispiel für Planwirtschaft. Sie können die Entwicklung gern anders beurteilen.

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        Christian Höhle

        9. Januar 2014 um 09:16

        Hallo Herr Jensen,

        ich denke, die Energiewende ist mit der Planwirtschaft der ehemaligen DDR nicht vergleichbar. Die Planwirtschaft der DDR zielte auf die staatliche Kontrolle von Produktionsmengen ab.

        Die staatlichen Förderprogramme zur Energiewende hingegen ermöglichen es einer Vielzahl von Kleinstanbietern, in einem Markt Fuß zu fassen, der von vier Großkonzernen kontrolliert wird. Dazu und zur Anschubförderung neuer Technologien wie Windkraft und Photovoltaik wurden mit dem EEG entsprechende wirtschaftliche Anreize gesetzt.

        Durch dieses Werkzeug der wirtschaftlichen Anreize, die jedem Bürger offen stehen (siehe auch Eigentümerstruktur erneuerbarer Energien), tragen die erneuerbaren Energien heute bereits zu 25% zur Stromerzeugung bei.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

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      Christian Höhle

      9. Januar 2014 um 09:36

      Hallo Harry,

      dir ein frohes neues Jahr und vielen Dank für Dein Kompliment. Es freut uns immer sehr, wenn unsere Kunden zufrieden sind mit dem, was wir entwickelt haben 🙂
      Wenn dir doch mal etwas auffallen sollte, melde dich gerne bei uns.

      Wusstet Du schon, dass Du im Sunny Portal auch den Verlauf des Strompreises eingeben kannst? Heute werden Deine Verbraucher durch den Home Manager noch nach PV-Erzeugung geschaltet. Wenn es irgendwann echte dynamische Stromtarife gibt, die das Angebot im Stromnetz wiederspiegeln, kann Dein Home Manager durch Eingabe der Strompreise deine Geräte auch netzoptimal schalten und dir damit Geld sparen 🙂 Hoffentlich kommen die dynamischen Tarife bald!

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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      Peter Jensen

      11. Januar 2014 um 19:52

      Zitat Herr Höhle:
      „ich denke, die Energiewende ist mit der Planwirtschaft der ehemaligen DDR nicht vergleichbar. Die Planwirtschaft der DDR zielte auf die staatliche Kontrolle von Produktionsmengen ab.“
      Naja, fast richtig. Und ich empfehle einen Blick ins EEG und den neuen Koalitionsvertrag. Da finden sie ziemlich genaue Angaben über die staatlichen Vorstellungen, wieviel Mengen an sog. EE wir in welchem Jahr haben sollen.

      Zitat Herr Höhle:
      „Durch dieses Werkzeug der wirtschaftlichen Anreize, die jedem Bürger offen stehen (siehe auch Eigentümerstruktur erneuerbarer Energien), tragen die erneuerbaren Energien heute bereits zu 25% zur Stromerzeugung bei.“

      Na das ist ja doppelt falsch. Erstens mal stehen diese Anreize nicht jedem Bürger zur Verfügung. Sondern eigentlich nur Hausbesitzern, Landbesitzern und natürlich auch den Banken und den Energieversorgern.
      Und nach ihrer Statistik der Eigentümer sind die Privatpersonen zu etwa 40% beteiligt. Macht bei etwa 1,3 Mio Anlagen ca. 500.000 Privatpersonen. Bei etwa 80 Mio Bundesbürgern nicht mal 1 %. Okay, rechnen wir noch Kinder und Jugendliche raus, wird es etwas mehr, aber nicht viel besser. Und sicherlich besitzen viele Privatpersonen auch mehrere Anteile an solchen Anlagen.

      Was aber jedem Bürger „zur Verfügung steht“ ist die Pflicht, den wenigen Eigentümern ihren wertlosen Strom teuer zu bezahlen.

      Ihr 25% Anteil ist nur ein statistischer Wert im Jahresdurchschnitt. Völlig unbrauchbar, denn an vielen Tagen liefern die Millionen EE-Anlagen gar keinen Strom.
      Hatten wir in den letzten Wochen ja mehrfach und über einige Tage hinweg, wie man leicht auf den entsprechenden Seiten von EEX und Entso-E sehen kann.

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        Christian Höhle

        13. Januar 2014 um 10:48

        Herr Jensen,

        die von Ihnen genannte Planwirtschaft der DDR erstreckte sich über alle Bereiche der Wirtschaft und gab konkrete Mengen und Preise an die Betriebe vor – wirtschaftliches Handeln und Weiterentwicklung wurden damit weitestgehend unterbunden.
        Das EEG hingegen liefert speziell für die Erzeugung elektrischer Energie wirtschaftliche Anreize und garantiert die Abnahme des Stroms, um eine definierte Menge an erneuerbaren Energien zu erreichen. Das führt zu folgenden Vorteilen, die das EEG von der Planwirtschaft der DDR grundlegend unterscheiden:

        1) Kleinstanbieter elektrischen Stromes wie die von Ihnen genannten Haus- und Landbesitzer können von der Förderung durch das EEG profitieren
        2) Wirtschaftliches Handeln wird durch das EEG unterstützt und Kostenreduktion vorangetrieben
        3) Technologischer Fortschritt wird durch das EEG gefördert

        Ihren Ansatz, Familien mit zu berücksichtigen, finde ich sehr interessant und übernehme ihn gerne. Natürlich profitieren bei Privatpersonen (39,7% der Anlagen) und Landwirten (10,7% der Anlagen) auch immer die Familien mit. Dementsprechend geht es bei aktuell 1,4 Millionen PV-Anlagen insgesamt um mehr als 2,34 Millionen Menschen, die bereits durch das EEG vom Verkauf sauberen Stroms profitieren können. Diese Anzahl steigt erfreulicherweise stetig weiter (2013 wurden zum Beispiel trotz schwierigem Umfelds in der PV-Branche wieder 3,3 GWp Photovoltaik zugebaut).

        Natürlich gibt es eine saubere und langfristig günstige Stromversorgung nicht umsonst, daher wird heute jeder Stromkunde an der Umlage der Kosten beteiligt. Jeder Bürger, und insbesondere Geringverdiener, haben letztendlich aber auch Vorteile von ihrem Beitrag zur Energiewende. Wenn man sich die bisherige Entwicklung des Strompreises anschaut, stellt man leicht fest, dass der Strompreis in Deutschland von Jahr zu Jahr steigt. Nun kommt seit kurzem die EEG-Umlage hinzu, die einen weiteren Kostenblock darstellt, aber gleichzeitig den Preis der Stromerzeugung dämpft (geringere Börsenstrompreise durch erneuerbare Energien). Nach 20 Jahren sind alle bis heute gebauten EE-Anlagen aus der Förderung heraus gefallen, sodass dann allein aus PV bereits mehr als 30GWp zur Verfügung stehen, die keine nennenswerten Kosten mehr verursachen, aber noch lange Zeit günstigen Strom erzeugen.

        Ihre Position zu „wertlosem“ Strom kann ich nicht nachvollziehen. Ob ich nun eine Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien nutze, um meine Geräte zu betreiben, oder eine Kilowattstunde aus einem Braunkohlekraftwerk, scheint mir erst einmal einen identischen Wert zu haben, denn meine Geräte laufen. Nun produzieren aber weder Windkraft noch Solarenergie Schadstoffe im laufenden Betrieb der Stromerzeugung. Braunkohlekraftwerde jedoch sehr wohl – wie alle konventionellen Kraftwerke. Da nun aus gutem Grund ein Einspeisevorrang für erneuerbare Energien besteht, kann ich zwar unterschiedliche Qualitäten des Stromes feststellen (nämlich in der Herstellung sauberen und schmutzigen Strom), Wertlosen Strom kann ich jedoch nur dort finden, wo er nicht gebraucht und daher exportiert wird. Und dabei handelt es sich ausschließlich um konventionell erzeugten Strom.

        Es ist richtig, dass es an wenigen Tagen im Jahr dazu kommt, dass Photovoltaik und Windkraft wenig Strom erzeugen. Genau das ist der Zeitpunkt, zu dem flexible Kraftwerke gefragt sind, um die Lücke zu füllen. Je größer der Anteil an erneuerbaren Energien im Stromnetz wird, desto wichtiger wird das Füllen der Lücken und desto unwichtiger werden unflexible Grundlastkraftwerke, für die es immer weniger Grundlast gibt.

        Ich hoffe, ich konnte ihnen hiermit einige Zusammenhänge etwas verständlicher machen, Herr Jensen.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

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        Peter Jensen

        13. Januar 2014 um 19:00

        Also Herr Höhle, das sollten aber auch Sie mitbekommen haben, dass ich nur von Planwirtschaft im Energiebereich gesprochen habe und nicht von der gesamten Volkswirtschaft. Sie widerlegen etwas, was ich gar nicht geschrieben habe.
        Zur Planwirtschaft gehörte übrigens auch Schönreden einer schlechten Situation. In der DDR wurden alle Pläne permanent übererfüllt, obwohl nichts davon zu spüren war. 🙂 Genauso verhält es sich mit ihren „Vorteilen“ des EEG, die Sie da aufführen. Mit einer einzigen Ausnahme: dass ein Kleinstanbieter dadurch profitiert. Wo da allerdings der Nutzen außer für den Kleinstanbieter liegen soll, kann ich nicht erkennen. Die Problem, die diese Kleinstanbieter für alle mit sich bringen, sind allerdings sehr deutlich. Wir sehen es an unserer Stromrechnung.
        Sie behaupten, dass durch das EEG wirtschaftliches Handeln unterstützt wird. Soso… haben Sie auch gerade Post bekommen von Prokon? Ein „Unternehmen“, welches nur davon „profitiert“ hat, dass es das EEG gibt, ist insolvent. Wirtschaftliches Handeln sieht anders aus. Die Liste lässt sich problemlos fortsetzen. Dutzende Unternehmen, die vom EEG profitiert haben, sind pleite!!! Was ist mit SMA?
        Und den technologischen Fortschritt sucht man auch vergebens. 1, 2 oder 5% Leistungssteigerung bei PV-Zellen oder Windmühlen vermag ich jetzt nicht als technischen Fortschritt zu sehen, bei den Hunderten Milliarden, die dafür bisher ausgegeben wurden.
        Was das mit den Familien soll, hab ich nicht verstanden. Da haben sie wieder was „aufgegriffen“, was ich gar nicht geschrieben habe. Naja, sei’s drum, vielleicht sind sie einfach nur im Kommentar verrutscht.
        Und richtig absurd wird es, wenn sie die gesunkenen Börsenpreise als Vorteil für die Bürger nennen. Denn je mehr der Börsenpreis sinkt, umso mehr müssen wir alle nach EEG bezahlen. Und wenn der Börsenpreis unter die Erzeugungskosten fällt, dann ist das erst recht kein Vorteil mehr, von negativen Preisen ganz zu schweigen.

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    Peter Jensen

    6. Dezember 2013 um 13:47

    Harry meint:

    „Momentan sind mir die Akkus noch zu überzogen teuer und die Förderung der Speicher ist in meiner Augen keine Förderung. Es wird aber nicht mehr lange dauern, dann rückt der Markt das zurecht.“

    So so, da ist dem Stromsparer also die Technik noch zu teuer und die Förderung noch zu gering. Na dann wartet der gutmeinende Stromsparer eben solange, bis ein weiteres Gesetz alle Bürger dazu zwingt, die Technik zu subventionieren, damit es dem wohlmeinenden Stromsparer nicht mehr zu teuer ist.

    Und das ganze nennt der Harry dann auch noch Markt! Willkommen im sozialistischen Paralleluniversum! Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre…

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    Harry

    25. November 2013 um 20:08

    Hallo liebe Freunde der Sonne,

    ich habe eben hier gelesen, dass es mit dem hochschalten der Phasen mittels Schütz/Relaise über FSD mit dem Home Manager Schwierigkeiten gibt. Ein ähnliches Projekt habe ich momentan in Arbeit. Ich wollte den Heizstab für Brauchwasser in Abhängigkeit vom Energieüberschuss in drei Stufen hochschalten und noch separat einen Heizstab als Unterstützung für den Heizkreis schalten, wenn der Heizstab für Brauchwasser abschaltet. Sollte ich mein Vorhaben lieber lassen oder habe ich etwas falsch verstanden ?

    Mit sonnigen Grüßen

    Harry

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      Adalbert

      26. November 2013 um 11:47

      Danke!

      Mit der neuen SW kann ich jetzt auf meinem iPot auch die Batterieladung/Entladung und den Ladezustand von meinem Island 6.0H sehen!

      Jetzt fehlt nur noch die Einbindung des erzeugten Strom der KWK im Keller…

      Sonnige Grüße + weiter so!
      Adalbert

      Antworten »
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      Gerrit Naß

      26. November 2013 um 12:22

      Hallo Harry,

      die Funksteckdosen messen immer den angeschlossenen Verbraucher und lernen dessen Lastprofil. Wenn nun anstatt der „echten“ Leistung nur ein Schütz mit wenigen Watt Verbrauch angehangen wird, entzieht man dem Sunny Home Manager die Berechnungsgrundlage. Das hat zur Folge, dass der Sunny Home Manager die Geräte zu ungünstigen Zeitpunkten einschaltet, da er ja nur mit ein paar Watt Verbrauch rechnet. Bei direkt angeschlossenen Verbrauchern kann man die Verwendung von PV-Energie durch die Schieberegler festlegen und die Priorität der einzelnen Steckdosen lässt sich auch einstellen. Grundsätzlich wird vom Sunny Home Manager aber immer die Gesamtsituation betrachten, das heißt – Prognose, Lastprofil des Hauses un der Steckdosen, Prioritäten der Verbraucher, „kann“ oder „muss“ laufen Einstellungen und vieles mehr. Durch diese Gesamtbetrachtung ist es nicht immer vorhersehbar wann die Steckdosen schalten werden. Der Sunny Home Manager wird aber immer versuchen, möglichst viel Energie aus der PV Anlage direkt zu verbrauchen.

      Ich hoffe wir konnten dir ein wenig weiterhelfen?!

      Sonnige Grüße
      Gerrit

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        Harry

        26. November 2013 um 21:14

        Hallo Gerrit,

        vielen Dank für die Informationen. Ich werde den 3-phasigen EHZ zurückschicken und einen einphasigen benutzen. Läuft der Heizstab eben etwas länger, da meine Frau und ich den ganzen Tag arbeiten sind , ist das vollkommen egal. Das ganze System hätte so nicht funktioniert, der SHM könnte nicht richtig arbeiten weil er „verfälschte Daten“ von den FSD erhält.Von einem echten Energiemanagement könnte somit keine Rede sein.
        Die Erwärmung des Brauchwassers und die Unterstützung des Heizkreises wird die Vorstufe zur Speichernachrüstung sein. Ich brauche dann nur noch den Sony Island 6.OH und die Akkus.
        Momentan sind mir die Akkus noch zu überzogen teuer und die Förderung der Speicher ist in meiner Augen keine Förderung. Es wird aber nicht mehr lange dauern, dann rückt der Markt das zurecht.

        Ihr macht alle einen tollen Job. Weiter so und danke !

        Schade das es noch keine App für Android von SMA für den SHM gibt. Man könnte sich ein Tablet PC neben den SHM hängen und ich könnte mein Smartphone benutzen.

        Mit sonnigen Grüßen aus dem Norden Brandenburgs,

        Harry

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    Leonie Blume

    6. November 2013 um 10:09

    Vielen Dank, Beat, für den Hinweis. Wir lassen die Kommentare aus Gründen der Meinungsfreiheit unter diesem Beitrag stehen, möchten euch aber wie Beat bitten, in Zukunft stärker auf das Thema zu achten. Vielen Dank

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    Peters grünes Gewissen

    6. November 2013 um 03:32

    Hast recht, Beat! Back to topic…

    Was ich für sehr wichtig halte ist, dass es nicht nur um PV geht. So ein Energiemanager wie der Sunny Home Manager versucht, Verbraucher optimal einzusetzen. Das kann zunächst Eigenverbrauch von PV-Strom sein – dazu kennt der Home Manager ja die Leistung der Wechselrichter, hat entsprechende Prognosen und kann dann meine Waschmaschine, Wärmepumpe, Elektroauto usw. zu einem günstigen Zeitpunkt starten.

    Aber der Home Manager kann auch mit sehr flexiblen Stromtarifen umgehen. Das ermöglicht ihm, Lasten an allen möglichen anderen Zielen auszurichten. Ob es nun Netzstützung ist, oder Optimierung von Kraftwerksgradienten, oder Windkraftverfügbarkeit, oder Verfügbarkeit von Grünstrom allgemein, oder, oder, oder… Es muss lediglich jemand einen Preis dafür zur Verfügung stellen. Der Preis kann real (jemand bezahlt tatsächlich dieses Geld an einen Energiemanagement-Nutzer) oder virtuell sein (der Preis dient zur Steuerung, es wird aber nicht wirklich eine Zahlung statt finden).

    Mein Disput mit Peter ging ja vor allem darum, dass nicht nur PV zu betrachten ist. Tatsächlich ist der gesamte „grüne“ Strom in Ansatz zu bringen. Den passenden virtuellen Stromtarif dazu gibt es auch bereits (einfach PLZ eingeben, dann bekommt man einen Stromtarif, der standortabhängig die Verfügbarkeit aller erneuerbaren Quellen wieder spiegelt – diese Tarife kann man dann einfach im Sunny Portal hinterlegen):
    http://mix.stromhaltig.de/gsi/

    Also: Erneuerbare sind ein Mix aus Wind, Sonne, Biomasse, Laufwasser usw. – und alle sind gemeinsam zu betrachten.

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      Peter Jensen

      6. November 2013 um 14:12

      Okay, dann man weiter zum Blog-Thema:

      Zitat Gewissen-Peter:

      „So ein Energiemanager wie der Sunny Home Manager versucht, Verbraucher optimal einzusetzen. Das kann zunächst Eigenverbrauch von PV-Strom sein – dazu kennt der Home Manager ja die Leistung der Wechselrichter, hat entsprechende Prognosen und kann dann meine Waschmaschine, Wärmepumpe, Elektroauto usw. zu einem günstigen Zeitpunkt starten.“

      Na das ist ja toll, was der Home Manager kann. Er kann also meine Verbraucher zuhause optimal einsetzen. Die Frage wird gestattet sein, ob du mit dem Betrieb von Waschmaschine, Spüler, Kaffekocher und Herd bisher überfordert warst, dass du jetzt so einen elektronischen Helfer brauchst.
      Ist es eigentlich nicht so, dass man so ein Ding unbedingt braucht, wenn man von Solar-und Windstrom abhängig ist (der Verweis auf Biomasse und Wasserkraft geht ins Leere, da wir weder die geologischen noch die flächenmäßigen Voraussetzungen haben, Grundlast durch Biomasse und Wasserkraft zu erzeugen)?
      Und damit so ein Ding Sinn macht, hinsichtlich flexibler Tarife, braucht man also vorher ein komplett neues Tarifsystem, inklusive Abrechnung und Zählerinfrastruktur usw…mal von Millionen neuen PV-Anlagen, Hunderttausenden neuen Windmühlen und Zehntausenden neuen Biomasseanlagen abgesehen. Was dass dann noch mit Umweltschutz zu tun hat, frage ich mich auch.
      Da schalte ich meine Waschmaschine doch lieber selbst an, als dass der Home Manager nachts um 3 alle Bewohner des Mietshauses weckt.
      Also es ist technisch sicher toll, was so ein Gerät alles kann, nur brauche ich vorher absurde Kosten für die Umstellung einer Energieversorgung, damit ich das dann nutzen kann. Eine Erleichterung ist das nicht. Und meinen Strompreis erfahre ich dann auch jeden Monat im Nachhinein neu. Naja, wer Überraschungen mag…

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    Peter Jensen

    5. November 2013 um 18:49

    Beat Kunz, sie haben ja recht mit dem Thema des Blogs, aber manchmal driften Diskussionen ab. Von mir aus können wir das beenden. Sie können auch ihre Meinung zu Atom und sonstwas haben, allerdings ist Zensur nun wirklich der falsche Ansatz. Denn es bleibt am Ende nur ihre Meinung. Nicht mehr. Aber ihr Hinweis zum Blog-Thema war richtig.

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    Beat Kunz

    5. November 2013 um 17:38

    @Peters grünes Gewissen, @Peter Jensen

    Ich denke dieser Blog hier geht um den SMA-HomeManager!
    Führt doch Eure Diskussion betreffend Atom.- und Kohlen Kraftwerke auf einer anderen Plattform!

    Ich finde es schon fasst zumutend das es heute noch Leute gibt welche hinter Atomstrom und Kohlenkraftwerke stehen können, schade für unsere Mutter Erde.

    Ich bitte SMA den Blog von diesen Beiträgen zu löschen, die gehören wirklich nicht hierher!

    Mit sonnigen Grüssen

    Beat

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    Peter Jensen

    5. November 2013 um 14:21

    180 Beiträge von mir. Na offensichtlich hast du nicht richtig gelesen. Naja, ist ja auch schwierig dieses Thema. Nicht so einfach wie in deiner Propaganda-Fibel.

    Leis mal selbst,was du schreibst: leuchtende strahlende Zukunft usw. Na wenn das nicht Propaganda ist. Da kommt ja kaum sozialistische Partei mit oder die Kirche (auch alles Religionen…). Für mich muss Energieversorgung billig, stabil und sauber sein,wie zB Atomkraftwerke. Ganz rational und nüchtern.

    Für dich muss Energieversorgung eine strahlende und leuchtende Zukunft bringen. Und die Welt muss damit gerettet werden.

    Mehr gibt’s zum Thema Propaganda nicht zu sagen.

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    Peter Jensen

    4. November 2013 um 15:28

    Und so einen Tag im Leben des Sunny Home Managers wird es nicht sooft geben, wenn man sich mal die Einspeisung von Solar und Wind in 2012 ansieht:

    http://www.alt.fh-aachen.de/downloads//Vorlesung%20EV/Hilfsb%20123-13%20Wind+Solarleistung%201-12%202012.pdf

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      Peters grünes Gewissen

      5. November 2013 um 12:27

      … so sprach der Propagandist aus seiner fossil-atomaren Propagandafibel.

      Ich habe bisher mehr als 180 Beiträge von Propaganda-Peter gelesen, die pure Propaganda für alten Schrott sind. Und dann spricht er von EE-Propaganda. Wie amüsant 🙂

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    Peters grünes Gewissen

    4. November 2013 um 14:09

    Hallo Peter,

    hier spricht wieder Dein Gewissen! 😛

    Natürlich weißt Du, dass die konventionelle Energieerzeugung den Bach runter geht, weil alle außer Dir (und deinen paar EIKE-Kumpels) überzeugt davon sind, dass wir in Zukunft saubere Energie haben wollen, und weder Kohleschmodder noch Strahlenstrom. Das Kohle- und Atomkraftwerke sauber sein sollen, kannst Du abends deinen alten Socken erzählen… Informierte Leser kannst Du damit nicht verkohlen 🙂

    Wichtig ist: Deine Theorie, dass kaum PV da war, ist Müll weil irrelevant! Es zählt immer die Gesamtheit der erneuerbaren Energien, weil sie (aufgrund ihrer Sauberen Stromerzeugung) gemeinsam Vorrang genießen. Erst danach kommt noch übergangsweise Schmodderstrom. Deshalb ist jede kWh, die exportiert werden muss, weil der bestehende Kraftwerkspark sich mal wieder nicht dem Bedarf anpassen konnte, überflüssiger Schmodderstrom, den es um jeden Preis zu vermeiden gilt.

    😀

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      Peter Jensen

      4. November 2013 um 14:49

      Du bist ja ein richtig lustigesKerlchen mit deinen vielen smileys. Die machen es noch schwerer, dich ernst zu nehmen.
      Deine „informierten“ Leser konnte ich hier schon kennenlernen. Der eine wollte mir erzählen, dass die Stromversorger den Strom für 4 ct einkaufen und dann für 29 ct verkaufen. Das ist zwar sachlich richtig, aber er dachte, die Differenz dazwischen wäre Gewinn.
      Der andere war einer der letzten, die noch meinen, AKWs würden Strahlung aussenden, die Leukämie erzeugt. Nun, wenn er die Aussagen der Wissenschaftler, die die Studie durchgeführt haben, gelesen hätte, hätte er sich diese Peinlichkeit ersparen können.

      Soviel zu deinen „informierten“ Lesern.

      Und auch deine Gesamtheit der sog. EE ist nicht in der Lage, den Strom so zu produzieren, wie wir ihn brauchen. Das können nur Kohle, Gas und Uran. Sauber, sicher, stabil und preiswert.

      Das weißt du natürlich, musst aber aus irgendeinem Grund hier noch EE-Propaganda betreiben. Wie gesagt, ich wünsch dir ein sanftes Erwachen aus deinem 100%-Traum. Solange kannst du dich noch weiter lächerlich machen.

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    Peter Jensen

    4. November 2013 um 09:50

    Gewissen-Peter, du tust mir ja irgendwie leid. Unglaublich, wie du dir die Realität schön redest. Fast jedes deiner Worte ist ideologisch gefärbt! Freust dich über 25% an einem Tag. Und ignorierst dabei völlig, dass es an den meisten Tagen im Jahr viel weniger ist. 12,6 % im Schnitt in 2012 durch Wind und Sonne.
    PV brachte etwa 5,3% bei 1,3 Mio Anlagen. Um das auf 50% anzuheben, brauchen wir ja nur noch etwa 10 Mio weitere Anlagen.
    Windmühlen brachten es auf 7,4% bei etwa 23.000 Anlagen. Um das auf 50% zu bringen, brauchen wir ja auch nur noch etwa 120.000 weitere Windmühlen in Deutschland. Und dazu noch die komplette Infrastruktur der fossilen Kraftwerke als backup. Denn nachts scheint gar keine Sonne, da müssten es ja schon 100% Windkraft sein. Das waären dann nochmal etwa 100.000 Windmühlen.

    Und den Vogel schießt du ab mit deinem „Ich-erzeuge-meinen-dreckigen-Strom-egal-ob-ihn-jemand-braucht“-Schwachsinn. Das ist ja nun die Verdrehung der Realität um 180 Grad! Egal, ob ihn jemand braucht? Genau das tun Sonne und Wind. Sie produzieren Strom, ob ihn jemand braucht oder nicht. Eigentlich braucht ihn gar keiner, denn wir haben ja genug Strom aus Kohle, Gas und Uran.
    Naja, das Wort „dreckiger Strom“ buche ich mal unter Propaganda-Sprache ab. Das hast du besonders gut drauf. Merkt aber jeder sofort.

    Schön übrigens, dass gestern die Berliner Phantasten vom Energie-Tisch gescheitert sind mit ihrer Schwachsinns-Idee der Kommunalisierung des Stromnetzes und Gründung eines 100%-Öko-Stadtwerks. Sozialistische Staatsbetriebe und Planwirtschaft hatten wir lange genug. Wo das hingeführt hat, weiß jeder. Außer du wahrscheinlich.
    Von Wirtschaft keine Ahnung, von Kraftwerkstechnik keine Ahnung, dafür ne Menge Propaganda-Gesülz. Viel Spaß beim Aufwachen aus deinem grünen 100%-Traum!

    Übrigens ist das Wetter für Kohle- und Atomkraftwerke völlig uninteressant. Die produzieren Strom still und leise und sauber vor sich hin. So wie es sein soll.

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    Peters grünes Gewissen

    3. November 2013 um 22:17

    … was man nun immer weniger braucht (was du ja auch immer wieder bestätigst: die sind einfach nicht mehr wirtschaftlich), sind träge, unflexible Kohle- und Atomkraftwerke. Solche Ich-erzeuge-meinen-dreckigen-Strom-egal-ob-ihn-jemand-braucht Kraftwerke haben sehr bald ausgedient. Denn für die paar Tage, in denen mal nicht genug aus Wind und Sonne kommt, darf der Strom aus einem flexiblen Gaskraftwerk auch ruhig mal etwas mehr kosten.

    Konntest du der Argumentation folgen? 😀

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      Peter Jensen

      4. November 2013 um 10:17

      Gewissen-Peter… hier mal was zum Lernen für dich. Geht um Kraftwerkstechnik. Liest sich nicht ganz einfach, sollte man aber kennen, wenn man bei Energie mitreden will. Also mehr lesen, weniger dumme Witzchen!

      http://www.windland.ch/wordpress/2013/11/03/netze-am-limit-das-risiko-waechst/

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        Peters grünes Gewissen

        4. November 2013 um 14:56

        Hallo Peter,

        hier spricht Dein Gewissen!

        Von diesem Fred F. Müller habe ich auf der EIKE Seite des öfteren gelesen – sticht durch die gleiche Verweigerungshaltung hervor wie du 🙁

        Da schreibt er einen Artikel „Kohlekraftwerke: Ackergäule sind nun mal keine Springpferde„, und er will uns damit suggerieren, dass sie durchlaufen müssen.
        Tatsache ist aber, dass man in Kürze keine Ackergäule mehr braucht, sondern eben die Springpferde (wie du ja auch in deinen vielen Postings hier immer wieder bestätigst).
        Damit disqualifiziert er mit Deiner Unterstützung eindrucksvoll die Kohle- und Atomkraftwerke für unsere neue Energieversorgung.

        Der Artikel, den du gerade gepostet hast, sprüht nur so von inhaltlichen Fehlern. Kaum eines der Argumente ist tatsächlich stichhaltig.

        „Netzfrequenz und Netzlast … Solar- und Windenergieanlagen können solche gezielten Leistungsanpassungen prinzipbedingt nicht in nutzbarem Umfang erbringen und sind daher außerstande, das Netz zu stabilisieren.“
        Ist einfach nur Unsinn. Windkraft- und Solaranlagen speisen ihren Strom über Wechselrichter in das Verbundnetz ein. Weil hier keine rotierenden Massen, sondern Halbleiter ihren Dienst verrichten, kann prinzipiell jede beliebige Kurve abgefahren werden. Es gibt dafür lediglich noch keine finanziellen Anreize. Die oben gemachte aussage ist aber in jedem Fall einfach falsch.

        Diese extrem schnelle … Stabilisierung kann nur von … Fossil- und Kernkraftwerken mit massiven, schnell rotierenden Generatoren gewährleistet werden. … Solar- und Windenergie sind hierzu dagegen außerstande.
        Schon wieder gequirlter Unsinn! Gerade weil Leistungselektronik eingesetzt wird, können Wind und Solar jede beliebige Netzfrequenz fahren und halten (eben weil sich keine schwerer Generator dreht). Lediglich zur Zeit kein Anreiz…

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        Peters grünes Gewissen

        4. November 2013 um 15:02

        So könnte ich noch eine ganze weile weiter machen. Der Herr Müller ist genau wie du bedeckt mit einer meter hohen Schicht aus Asche und Castor-Behältern. Viel Know-How zu historischen Kraftwerkstypen und dem alten Strommarkt, aber keine Ahnung von den Potentialen der erneuerbaren Energien.

        Macht euch schlau, schüttelt den Umhang des Vergangenen ab und akzeptiert, dass dieser uralte Mist ersetzt werden muss, damit wir hier und auf der ganzen Welt eine saubere Stromversorgung bekommen!

        Obwohl früher die Menschen mit der Pferdekutsche reisten, gibt es heute doch tatsächlich Autos, Züge und Flugzeuge. Ich bin ganz sicher, dass die Kutschenhersteller so wie die Kutscher davon keineswegs begeistert waren, aber die Welt entwickelt sich weiter. Entweder bleibt man in der Vergangenheit stehen, oder man beteiligt sich an der Zukunft. Wo stehst Du?

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        Peter Jensen

        4. November 2013 um 15:47

        32 MW installierte „PV-Leistung“ und 30 MW instalierte „Wind-Leistung“ Ende 2012. Und das alles für knapp 12% unseres Stroms. Also brauchen wir für 100% noch etwa 10mal (!!!) so viel und selbst dann immer noch einen vollwertigen zweiten Kraftwerkspark für die Zeiten, in denen sich Sonne und Wind mal eine Pause gönnen. Also fast jede Nacht und fast das komplette Herbst/Winterhalbjahr.

        Was für eine Zukunftstechnologie.

        Windmühlen, die nach dem Mittelalter als Stromerzeuger aussortiert wurden und PV-Anlagen, die nur dann Dienst tun, wenn die Sonne scheint.

        Und dann freuen sich auch noch alle Mieter im Mietshaus, wenn nachts um 3 alle Waschmaschinen angehen, weil gerade Wind weht. Das gibt ne Party!

        Gewissen-Peter, du kannst hier so oft du willst, deine überflüssige Solar- und Windtechnik erklären. Sie passt trotzdem nicht zum Energiebedarf der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt. Das können nur saubere, günstige, stabile und sichere Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke.

        Aber das weisst du natürlich, musst hier nur weiter die EE-Propaganda verbreiten.

        Übrigens waren gerade vor ein paar Wochen Leute aus der Energiebranche, mit denen ich beruflich zu tun habe, in Südkorea, beim Weltenergie-Gipfel. Sie kamen sich da ziemlich blöd vor, weil die ganze Welt über Deutschland lacht und den Kopf schüttelt, dass sich Deutschland wieder abhängig macht von den Launen der Natur und seinen Wohlstand verspielt. So sieht die reale Welt außerhalb deiner Öko-Phantasie aus. Inklusive neuer Kohle-und Atomkraftwerke in China und England und sonstwo auf der Welt. Und die, die die besten und sichersten dieser Kraftwerke gebaut haben, nämlich wir Deutschen, ziehen sich mit lustigen Propaganda-Parolen („die Sonne schickt keine Rechnung“ oder „EEG-Umlage kostet nicht mehr als eine Kugel Eis“) zurück ins Mittelalter!

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    Peters grünes Gewissen

    3. November 2013 um 22:09

    Hehe, Eigentor!

    Das bedeutet, 25% kamen (trotz schlechter Wetterverhältnisse aus Wind und Solar 🙂 Also fleißig zubauen, dann sind es bald 100%. Und für die paar Tage Anfang Oktober nimmt man Gaskraftwerke mit dem methanisierten Gas aus den Juni, so what?

    Und falls es deinem wachsamen Auge entgangen sein sollte: hier geht es genau darum, Verbraucher dynamisch zu verschieben. Nix Mittelalter, sondern Zukunft. Komfortabel und unbemerkt im Hintergrund! Und genau da machen flexible Tarife richtig Sinn. Wer sich anpasst, kann günstigen Strom nutzen. Wer das nicht kann, muss halt mehr bezahlen.

    Also weg mit den Strahlenden und stinkenden Dreckschleudern und her mit 100% EE.

    Und hör nicht immer auf das atomar-fossile Teufelchen, das dir dauernd diesen Blödsinn einredet. Denk lieber an Deine Kinder 😉

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    Peter Jensen

    30. Oktober 2013 um 21:41

    Ein anderer Tag im Leben des Sunny Home Managers…

    Wollen wir mal einen kleinen Ausblick auf den Ertrag von Solarstrom im kommenden Winter werfen?
    Ein kluger Mensch lernt aus der Erfahrung. Glauben wir also weniger den Versprechungen der Solarindustrie und schauen wir einfach selbst einmal auf den deutschlandweiten Solarstromertrag am 23. Dezember 2012 (siehe http://tinyurl.com/3xwsa63 ):
    Die Stromproduktion begann um 9 Uhr morgens mit 200 MW. Das waren 0,6% der damals deutschlandweit installierten 34.000 MW. Eine Hausanlage mit 7 kWpeak hat also 42 Watt Leistung erzeugt.
    Um 10 Uhr waren es schon 500 MW (1,4%). Im Smart Home-Haus gab es schon 98 Watt.
    Um 11 Uhr waren es 800 MW (2,3%). Im Smart Home-Haus 161 Watt.
    Um 12 Uhr wurde die Tagesspitzenleistung mit 900 MW (2,6%) erreicht, zuhause ‚gigantische‘ 182 Watt. Eine Flasche Sekt wird geköpft über den ‚riesigen‘ Stromerrag. Aber dann ging es schon wieder bergab.
    Um 13 Uhr 850 MW (2,5%) – 175 Watt
    Um 14 Uhr 600 MW (1,8%) – 124 Watt
    Um 15 Uhr 200 MW (0,6%) – 42 Watt
    Dann gingen auch das lettze kleine Lämpchen aus und Familie Smart Home schlafen.
    Der gesamte Tagesertrag war 4 GWh (von 816 möglichen) = 0,5%. Die smarte Hausanlage erzeugte am 23.12.2012 insgesamt 0,84 Kilowattstunden Strom.

    Das reicht – richtig! Eigentlich für gar nichts! Es versteht sich von selbst, dass der mittägliche Sekt infolge Strommangels für den Kühlschrank WARM war! Na, wer’s mag.
    Leider konnte auch der 6.000 Euro teure Kumpel Sunny Backup nichts beitragen, da es am 22.12. auch nicht so viel Sonne gab, um den Speicher zu laden. Die Weihnachtsbeleuchtung blieb gestern abend aus. Naja, wird eh zuviel Gewese um diesen Weihnachts-Quatsch gemacht.
    Mal sehen, ob wir morgen am 24. Dezember zur Mittagszeit die Waschmaschine anmachen können. Hoffentlich sind die Bewohner dann nicht auf Weihnachstbesuch, sonst modert die nasse Wäsche hinterher tagelang in der Maschine.
    Und wenn alle Stränge reißen, gibt’s ja zum Glück noch das AKW nebenan. Puh!!!

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      Peters grünes Gewissen

      3. November 2013 um 00:10

      Es ist zum Verzweifeln. Peter verdreht immer noch die Tatsachen und will uns für dumm verkaufen… Schäm Dich, Peter!

      Natürlich geht nicht das Licht aus, und die Weihnachtsbeleuchtung bleibt auch an. Was Peterchen uns nämlich verschwiegen hat ist, dass dann gerade Windsaison ist. Da bräuchte es lediglich einen flexiblen Stromtarif, und schon würde der Energiemanager die Geräte mit Windstrom oder Solarstrom betreiben.

      Die gleichen Quelle, die wenig PV zeigt, attestiert für den 23.12.2013 über 24h zwischen 9 und 12 GW an Windstrom (siehe hier

      Pech gehabt, Peter! Verkohlen (*grins* – wie passend für den fossil-nuklearen Peter) kannst Du Dich selbst 😛

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        Peter Jensen

        3. November 2013 um 11:57

        Wow, Gewissen-Peter kann schon in die Zukunft sehen. 23.12.2013? Naja, ich lass es mal als Tippfehler durchgehen.

        Sag mal, glaubst du den Unsinn eigentlich wirklich, den du hier permanent schreibst. Wir reden hier über Solaranlagen. SMA Smart Home und Back Up. Jetzt kommst du mit Wind.

        Windsaison? Wenn ich sowas schon höre. Schau dir mal dieses Jahr die ersten 10 bis 14 Tage im Oktober an. Und dann erzähl mir nochmal was von Windsaison. Kaum Wind, kaum Sonne… unser Land wäre ziemlich duster gewesen ohne fossile Kraftwerke. Lächerlicher geht’s kaum mehr. Begreifst du nicht, dass Wind und Sonne nicht so liefern, wie wir Strom brauchen? Dieses Jahr bis September haben die „Windmüller“ 8% weniger Strom produziert als im Vergleichszeitraum zum Vorjahr (trotz Zubau). Warum? Weil weniger Wind war. Bei Sonne waren es etwa 2% weniger (wenn man den Zubau mit einrechnet). Sollen wir also demnächst alle unseren Verbrauch runter und hoch fahren in Abhängigkeit von der Natur? Willkommen im Mittelalter!
        Und wozu brauche ich einen flexiblen Stromtarif? Ich kriege heute schon meinen Strom aus allen möglichen Quellen, mit einem Tarif. Also was soll das? Wieder so ein Marketing-Propaganda-Gequatsche ohne Hintergrund.

        Naja, Hauptsache, du kannst über deine Witzchen grinsen.

        Und schau mal gestern…
        Wind zwischen 4 und 8 GW
        Sonne zwischen 0 und 5 GW

        In der Spitze zwischen 12 und 13 Uhr etwa 11 GW zusammen. Verbraucht wurden etwa 40 GW. Da kamen dann also runde 75% unseres Stromes aus fossilen Kraftwerken. Im Prinzip wie jeden Tag. Und das, obwohl die installierte Leistung bei Solar und Wind jeweils höher ist als bei allen anderen zusammen! Was für ein ökonomischer und ökologischer Wahnsinn!
        Und du versuchst, die Leute für dumm zu verkaufen, indem du behauptest, wenn die Sonne nicht scheint, dann weht eben der Wind und andersrum. Ein Blick aus dem Fenster genügt schon, um diesen Schwachsinn zu erkennen.

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    Adalbert

    24. Oktober 2013 um 18:48

    Ich hatte letzten Freitag schon mal angerufen das das Sunny Portal mit dem neuen IE 11, der mit Windows 8.1 mitgeliefert wird, nicht mehr funktioniert.
    Die ganzen Werte wie Anlagensteckbrief, Aktueller Status und Prognose u.s.w. sind nicht mehr verfügbar.
    Gibt es da eine besondere Einstellung oder muss die Seite überarbeitet werden?

    Gruß
    Adalbert

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      Gerrit Naß

      25. Oktober 2013 um 16:01

      Hallo Adalbert,

      dieses Verhalten konnten wir bisher noch nicht nachstellen. Bitte wende dich mit deiner Anfrage direkt an die Kollegen der Service Line, am besten mit ein paar Bildschirmfotos, damit wir der Sache schnellstmöglich auf den Grund kommen. Vielleicht kannst du ja durch deine Anfrage anderen Nutzern im Portal unnötigen Ärger ersparen.

      Bitte nimm doch über eine dieser drei Möglichkeiten mit ihnen Kontakt auf:

      https://www.sma.de/service/kontakt/kontaktformular-service.html
      https://www.sma.de/service/kontakt/rufnummern-service-line.html
      https://www.sma.de/service/kontakt/rueckruf.html

      Sonnige Grüße und ein schönes Wochenende,
      Gerrit

      Antworten »
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        Adalbert

        2. November 2013 um 19:49

        So, nach dem bei Hr. Michels von SMA (Danke!) einen Versuch der Darstellung mit dem IE 11 gemacht hat und es bei ihm klappte habe ich mich getraut und einen weiteren Rechner auf WIN 8.1 mit dem IE11 umgestellt.
        Siehe da, es klappte!
        Den ersten Rechner habe ich dann auch mit viel ausprobieren hinbekommen in dem ich die Portal Seite bei der Kompatibilitätsansicht hinzugefügt habe.

        Na ja, wenn einer das gleiche Problem hat sollte er diesen Weg mal versuchen!

        Sonnigen Gruß allen!
        Adalbert

        Antworten »
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    Stefanie Hanau

    14. Oktober 2013 um 13:30

    Habe nicht alles gelesen, aber wie zum Teufel schaltet der SHM bitte eine Waschmaschine ein?
    Man muß dazu immer noch den Startknopf drücken, ebenso beim Geschirrspüler und sicherlich auch beim Trockner.
    Strom allein reicht nicht.
    Drücke ich den Startknopf ohne daß der Strom eingeschaltet war, hat das keinerlei Wirkung. Drücke ich den Startknopf bei eingeschaltetem Strom, startet die Maschine sofort. Stoppt der SHM dann die Maschine weil kein PV Strom reinkommt, dann muß man zuerst wieder den Startknopf drücken (Programmunterbrechung), bevor es weitergeht. Es ist mir ehrlich nicht klar, wie das mit einer ganz normalen Waschmaschine funktionieren soll. Und extra für den Eigenverbrauch superteure neue (SHM kompatible) Geräte kaufen scheidet ja wohl komplett aus. Ebenso wie das Nachrüsten von eventueller Elektronik, die den Startknopf umgeht und sicherlich auch ein paar hundert Euro pro Gerät kostet. Mit Eigenverbrauchssteuerung will man Geld sparen und nicht draufzahlen.
    Bitte um Aufklärung wenn ich da was mißverstehe.

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      Leonie Blume

      14. Oktober 2013 um 15:44

      Hallo,
      in diesem kurzen Video zeigen wir, wie man testet, ob Verbraucher wie Waschmaschinen für das Energiemenagement geeignet sind:
      http://www.youtube.com/watch?v=-M4biDs40Rw
      Vielleicht beantwortet das Ihre Frage?
      Viele Grüße
      Leonie

      Antworten »
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    Beat Kunz

    3. Oktober 2013 um 13:47

    Hallo SMA

    Ich habe ein Problem festgestellt im Zusammenhang mit meinem Sunny Home Manager, seit ich nun mein Energy-Meter bekommen habe und dieses jetzt cool seine Arbeit verrichtet versuche ich jetzt mit der PV-Überschussleistung, meinen dreiphasigen Heizstab via zwei Funkdosen und zwei Schützen anzusteuern.

    Konfiguration:

    – Funkdose 1 steuert den ersten Schütz an welchem die Phase1 und Phase2 auf dem Heizstab durchschaltet. Im Portal habe ich diesen mit sehr hoher Priorität angegeben und mit einer Leistung von 3200 W eingetragen. Hier sieht die Funkdose natürlich nur die Spulenleistung vom Schütz selber, welche eingeschaltet ca. 2 W aufweist.

    – Funkdose 2 steuert den zweiten Schütz an welchem die Phase 3 auf den Heizstab durchschaltet, hier habe ich im Portal die gleiche Konfiguration gemacht wie auf Funkdose 1 ausser das ich die Priorität um einen Schritt zurückgenommen habe, da diese Dose ja nur einschalten darf wenn die erste schon läuft.

    Wenn ich jetzt die 1te Funkdose auf Automat stelle funktioniert das perfekt. Sobald ich aber die 2te Funkdose auf Automat stelle, gibt es Situationen wenn ich eine PV Überschusshabe von ca. 3600 W habe das jetzt beide Funkdosen einschalten, wieso das?

    Meiner Meinung nach sollte das ja nicht passieren da die erste Funkdose auf sehr hoher Priorität steht und die zweite auf mittlere Priorität. Oder hat das was zu tun mit der Leistungsmessung, weil ich die Heizstäbe via Schützen zuschalten muss und die Funkdosen somit nicht die richtigen Verbraucherleistungen messen können.

    Was mach ich falsch, oder habt Ihr mir eine Lösung?

    Vielen Dank und Gruss

    Beat

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      Christian Höhle

      3. Oktober 2013 um 22:10

      Hallo Beat,

      der Home Manager lernt tatsächlich den Leistungsverlauf der angeschlossenen Geräte. Das wird ihm hier zum Verhängnis und er schaltet die Funksteckdosen ein, sobald beide Verbraucher – also die beiden Schütze – nach den eingestellten Bedingungen betrieben werden können. Das ist natürlich für Deinen Fall sehr ungünstig.

      Ich habe das Problem weiter gegeben – kann Dir allerdings noch keine Aussage darüber machen, wann sich das ändern wird.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        Beat Kunz

        4. Oktober 2013 um 15:31

        Hallo Christian

        Besten Dank für die schnelle Antwort und die Erläuterungen (hier und im Forum)!
        Wäre schön wenn Ihr das als Bug betrachten könntet, da die Heizsaison ja so langsam anläuft und wir, ich die Sonne lieber benützen um zu heizen als Oel!

        Lösung: Hinter das Eingabefeld „Leistungsaufnahme“, ein zusätzliches Optionsfeld anfügen mit der Bezeichnung „Wertvortgabe: Ja/Nein“ Standardwert „Nein“.

        Wünsche dir ein tolles Weekend!

        Gruss Beat

        Antworten »
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    Peter Ludwig

    5. September 2013 um 19:59

    Hallo,ich möchte meine Anlage mit Synny Home Manager 8,4 KWp mit Speicher Sol Store 5,0 LI 48V seit 01.08.2013 in Betrieb vorstellen.Monatsertrag 864 KW, Netzeinspeisung 401KW,Batteriieladung 214KW,Direktverbrauch 249 KW,Eigenverbrauch 463Kw,Netzbezug 47 KW,Battrerieentladung181 KW,Monatsverbrauch 477 KW Direktverbrauchsquote 29% Eigenverbrauchsquote 54%: Das alles ohne Funksteckdosen.Der Speicher dekt den Strombedarf von 19-07 Uhr zur Zeit voll ab.Der Synny Home Manager ist echt Klasse.Da die Stromspeicher nun ab 01.05.2013 gefördert werden kann man ein gutes Ergebniss im Eigenverbrauch erzielen.MFG Ludwig

    Antworten »
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    Beat Kunz

    26. August 2013 um 09:22

    Hallo SMA

    Super das neue Update bringt für mich tolle Verteile, gut gemacht SMA!
    Noch einen Frage das Wetter geht jetzt in der Schweiz aber die Prognose funktioniert noch nicht, wann gibt es da eine Lösung?

    Danke und Gruss Beat

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      26. August 2013 um 10:43

      Hallo Beat,

      das freut uns natürlich schon einmal!

      Bzgl. der Prognose würde ich an dieser Stelle noch einmal auf die vergangene Antwort von Leonie verweisen,

      [Hallo Beat, ab Ende August ist auch die PV-Erzeugungsprognose für die Schweiz verfügbar. Der Sunny Home Manager installiert das Update automatisch, wenn Du in der Konfiguration des Sunny Home Managers das Häkchen „automatisches Firmwareupdate“ gesetzt hast. Wir hoffen Dir mit dieser Information weiter geholfen zu haben und wünschen hohe Erträge. Viele Grüße in die Schweiz.]

      und vorschlagen bis zum Anfang September zu warten, um zu schauen ob sie dann möglicherweise auch noch aktiv wird bzw. funktioniert. Bitte gib uns dsbzgl. doch noch einmal Anfang des nächsten Monats ein Feedback.

      Sonnige Grüße
      Gerrit

      Antworten »
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        Beat Kunz

        5. September 2013 um 12:11

        Hallo Gerrit

        Also die Prognose geht leider immer noch nicht, das Wetter kommt, aber die Prognose lässt auf sich warten.

        Danke und Gruss Beat

        Antworten »
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          Gerrit Naß

          13. September 2013 um 13:51

          Hallo Beat,

          ich habe deine E-Mail-Adresse mal an unsere Serviceline weitergeleitet. Die Kollegen werden sich die Tage bei dir melden und versuchen das Problem mit dir gemeinsam zu lösen.

          Ich hoffe die Prognose funktioniert schon bald und wünsche vorab ein schönes Wochenende.

          Sonnige Grüße
          Gerrit

          Antworten »
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    Jochen

    19. August 2013 um 22:59

    Servus SMA-Team,

    ich habe seit kurzem den SHM für meine PV-Anlage. Das Sunny-Portal ist gelungen und optisch sehr ansprechend. Mein Eindruck ist jedoch, das einige Features noch nicht in der gewünschten/geplanten Funktionalität zur Verfügung stehen.

    Konkret habe ich Probleme mit der Verbrauchersteuerung. Diese scheint gar nicht auf die PV-Leistung bzw. die Netzeinspeisung zu reagieren, sondern lediglich auf das angelegte Zeitfenster. Ich habe es soeben nochmals probiert. Wenn ich das Zeitfenster in die Nacht lege, läuft ein „nicht programmgesteuerter und selbst konfigurierter“ Verbraucher sofort los, obwohl kein Watt vom Dach kommt! Diese sollten trotz Zeitfenster nur bei Stromüberschuss einschalten. Hier fehlen außerdem Konfigurationsmöglichkeiten, wie z.B. Priorität der Verbraucher untereinander. Wann ist mit der verkauften/versprochenen Funktionalität zu rechnen?

    2. Problem habe ich mit der Prognose, obwohl die einzelnen Strings sauber angelegt sind und meine sehr „westlastig“ (Azimut für die betreffenden Strings auf 90) hat dies scheinbar keinen Einfluss auf die Prognose. Diese müsste Ihren Peak deutlich am Nachmittag haben, wie auch in der Auswertung schön zu sehen, so gegen 15 Uhr. Die Prognose zeigt jedoch an jedem wolkenlosen Tag den Peak gegen 12-13 Uhr. Entsprechende Verschiebung bzw. Falschprognose früh und abends! Auch testhalber den Azimut weiter auf NW also gegen 130 zu stellen hat keinen Einfluss, also bist dato nur eine bedingt brauchbare Funktion. Auch hier die Frage, wann kann ich mit der vollen/korrekten Funktionalität rechnen?

    Auch ich habe Interesse echte Großverbraucher wie beispielsweise eine modulierende Wärmepumpe zu steuern und bin daher an deutlich flexibleren Schnittstellen interessiert. Da die WP mit einer Leistung von 500-3000 Watt arbeiten kann, wäre es wünschenswert über ein gängiges Signal (z.B. 0-10V) den Stromüberschuss zu kommunizieren – so dass die Leistung am Einspeisepunkt idealerweise auf 0 geregelt werden kann.

    Jochen

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      Christian Höhle

      24. August 2013 um 07:01

      Hallo Jochen,

      bezüglich der Verbrauchersteuerung gibt es seit dem Firmwareupdate auf die Version 1.06 die Möglichkeit, Verbraucher nur bei Überschuss zu betreiben. Dazu wird in Kürze ein separater Beitrag hier folgen. Du findest die neuen Einstellmöglichkeiten, wenn Du auf die Eigenschaften der Steckdose gehst und dort die Zeitfenster konfigurierst. Dort kannst Du für ein Zeitfenster „Muss laufen“ (die bisherige Funktionalität) oder „Kann laufen“ (Neu: Läuft nur, wenn die eingestellten Bedingungen erfüllt sind) einstellen.

      Priorität kann man nun auch einstellen. Diese wird allerdings nur für Verbraucher genutzt die „Kann laufen“ eingestellt haben. Denn da spielt es eine große Rolle, wer den Überschuss zuerst bekommt.

      Geräte, die in einem Zeitfenster laufen müssen, platzieren sich dort weiterhin optimal. Das ist unabhängig von der Priorität.

      Zu den Problemen mit Deiner Prognose würde ich Dich bitten, dich einmal bei der ServiceLine (+49 561 9522-2499) zu melden.
      Dabei muss man berücksichtigen, dass Änderungen erst mit einer neuen Prognose sichtbar werden – und von einer Prognose bis zur nächsten kann es durchaus ein paar Stunden dauern…

      Was große Verbraucher, Wärmepumpen usw. angeht, arbeiten wir ständig daran, weitere Geräte durch den Home Manager steuerbar zu machen. Konkret laufen dazu zur Zeit Kooperationen mit Stiebel Eltron und Vaillant. Natürlich sind wir noch an anderen Fronten aktiv, Details dazu kann ich dir im Moment leider nicht geben.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Beat Kunz

    19. August 2013 um 15:10

    Hallo SMA

    Frage wie sieht es mit der Auslieferung des Energie Meters von SMA aus?

    Die zweite Frage geht ums Grundsätzliche wo ich mir noch nicht ganz im Klaren bin wie mein Zähler vom Stromlieferanten zählt. In Euren Unterlagen vom Home Manger in Verbindung mit dem Island 6.0H Wechselrichter (1 Phase) zur Eigenverbrauchs Unterstützung spricht Ihr immer von Zähler die saldierend auf den 3 Phasen arbeiten, ist das auch so bei einen Kamstrub Zähler 382 J07?

    Die Saldierende Funktion des Zähler auf den 3 Phasen ist das ein Standard, und ist das in der Schweiz auch so?

    Besten Dank für Eure Unterstützung!

    Gruss Beat

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      21. August 2013 um 11:42

      Hallo Beat,

      hier die Antworten zu deinen Fragen in entsprechender Reihenfolge:

      1.) Die Auslieferung der SMA Energy Meter erfolgt seit der KW 32 (ab 05.08.2013). Auskunft über die Verfügbarkeit kannst du bei deinem Installateur oder dessen Großhandel nachfragen.
      2.) Bitte beim Hersteller oder Energieversorger informieren ob der Stromzähler saldierend ist.
      3.) In Deutschland ist durch die ARN4105 gefordert, dass der Stromzähler saldierend auszuführen ist. Wie dies aber im Genauen in der Schweiz ist, sollte auch beim zuständigen Energieversorger erfragt werden können. Nach unserem bisherigen Kenntnisstand, entspricht die Anforderung aber den deutschen Normen.

      Hier der relevante Auszug aus der ARN4105:

      Zum Aufbau und Betrieb der Messeinrichtungen erfolgt eine rechtzeitige Abstimmung zwischen Anlagenerrichter und Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber. Entsprechend dem Gesetz über das Mess- und Eichwesen (Eichgesetz) sind im geschäftlichen Verkehr nur zugelassene und geeichte Zähler und Wandler einzusetzen. Als Zähler Z1 für den Bezug aus dem Netz des Netzbetreibers und für die Lieferung in das Netz des Netzbetreibers ist vorzugsweise ein Zwei-Richtungszähler zu verwenden; alternativ ist bei Anlagenleistungen bis ≤ 100 kW auch der Einsatz je einer Messeinrichtung mit Rücklaufsperre für Bezug und Lieferung auf separaten Zählerfeldern möglich. Die Ausführung ist mit dem Netzbetreiber abzustimmen. Die im Zusammenhang mit Erzeugungsanlagen für Bezug und Lieferung verwendeten Messeinrichtungen (Z1) sind so auszuführen, dass separat für beide Stromflussrichtungen ein über alle Phasen saldierendes Messverfahren gewährleistet ist.

      Ich hoffe wir konnten dir ein wenig weiterhelfen?!

      Sonnige Grüße
      Gerrit

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    Alexander

    17. Juli 2013 um 20:42

    Seit Okt. 2012 betreibe ich eine PV-Anlage und überwache /steuere sie mit dem Home Manager. Leider muss ich die Anlage auch auf 70% begrenzen. Die Berichte unterstützen allerdings keine Auswertung, die die „Verluste“ der Begrenzung anzeigt. Wann wird dieser Bericht verfügbar sein?
    Im Sunny Portal wird durch die Glühbirne das manuelle Einschalten als Handlungsempfehlung angezeigt. Durch die 70%-Begrenzung der eingespeisten Wirkleistung, wäre zusätzlich interessant zu wissen, wann zuviel Strom produziert werden wird. Das wäre dann ja der richtige Zeitpunkt um Verbraucher einzuschalten! Wann wird diese Funktion implementiert?

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      Christian Höhle

      18. Juli 2013 um 10:36

      Hallo Alexander,

      das sind beides interessante Vorschläge, die ich gerne weiter leite. Der Wunsch nach einem „Verlustbericht“ ist mir schon mehrmals zu Ohren gekommen – aber die Idee mit der Anzeige des überschüssigen Stroms in der Handlungsempfehlung ist neu und aus meiner Sicht sehr interessant.

      Leider kann ich dir wie immer keine Aussage dazu geben, wann etwas umgesetzt wird. Sicher ist aber, dass für den Home Manager noch einige Updates kommen werden und die Entwicklung auf jeden Fall weiter gehen wird.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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    Bernd Röske

    17. Juli 2013 um 08:51

    Hatte mir vor einigen Wochen eine 6,02 kWp Anlage installieren lassen und zum Wechselrichter gleich ein WebConnect Modul dazu. Dieser lieferte zuverlässig Daten an das Sunny-Portal und vor allem meine Frau war Happy über die einfache Übersicht über die PV Leistung.
    Jetzt habe ich den Home Manager dazu bestellt und installiert, da dieser sich jedoch nicht zum WebConnect hinzufügen lässt, habe ich diesen als zusätzliche Anlage installiert und konnte so beide Seiten darstellen. Nun schaltet jedoch der Home Manger jedesmal das WebConnect nach kurzer Zeit im Wechselrichter auf inaktiv, sehr zum Ärger meiner Frau, da für den Home Manager keine Werte in Euro (Einspeisung) dargestellt werden.
    Gibt es da eine Möglichkeit beide Module laufen zu lassen?

    Gruss
    Bernd Röske

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      Leonie Blume

      19. Juli 2013 um 11:36

      Hallo Bernd,
      leider geht nur eine Anlage im Portal, entweder Webconnect oder Sunny Home Manager.
      Die Kachelansicht gibt es für den Home Manager nicht – ich habe den Wunsch, diese auch im Home Manager zur Verfügung zu haben, aber an unsere Produktverantwortlichen weiter geleitet.
      Wir wünschen Ihnen und Ihrer Frau trotzdem ein sonniges Wochenende
      Leonie

      Antworten »
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        Bernd Röske

        20. Juli 2013 um 13:13

        Hallo Leonie,

        Danke für die Antwort, es würde mich freuen, wenn die Kachelansicht auch für den Home Manager zur Verfügung stehen würde. Alternativ oder zusätzlich wären auch Auswretungen der Erträge in Euro sehr sinnvoll, zumal ja alle Angaben um dies zu berechnen bereits zur Verfügung stehen Habe jetzt die Anlage über WebConnect entfernt und somit ist jetzt nur noch die Darstellung über den Home Manager aktiv.

        Vielleicht noch interessant zu wissen: Auch wenn im Sunny Portal die Kachelansicht für den Home Manager (noch) nicht zur Verfügung steht, kann man diese trotzdem aufrufen, indem man zuerst die normale Ansicht im Sunny Portal anzeigt und anschließend die Kachelansicht als „https://www.sunnyportal.com/FixedPages/Dashboard.aspx“ manuell aufruft. Lediglich die beiden Kacheln für aktuelle Leistung und Status werden nicht in Echtzeit abgreufen. Es werden aber die Daten (update ca. alle 30 min.) des Home Managers angezeigt incl. Euro Ertrag!

        Es wären also nur kleine Schritte notwendig, um das Dashboard auch für den Home Manager zu aktivieren!

        Gruß
        Bernd

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          Christian Höhle

          20. Juli 2013 um 23:17

          Hallo Bernd,

          cool – den Trick kannte ich auch noch nicht 🙂

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    Beat Kunz

    1. Juli 2013 um 16:28

    Hallo SMA,

    ich habe meine Anlage zuerst nur direkt mit Webconnect betrieben, jetzt habe ich mir den Home Manager ebenfalls zugelegt da ich mir einiges in Zukunft davon erhoffe in Sachen Eigenverbrauch.
    Zur Frage bei der einfach Webconnect Verbindung war mir schon aufgefallen wie jetzt auch mit dem Home Manager das die „Wetter-Prognosen“ in der Schweiz nicht verfügbar sind, wann gibt die SMA den Wetterdienst für die Schweiz frei?

    Wenn ich denn Anlagestandort nach Deutschland verschiebe bekommen ich das Wetter!
    Leider ist die Prognose nicht nur von den Koordinaten abhängig sonst könnte man da ein wenig tricksen, da ich praktisch an der Grenze zu Deutschland wohne.

    So wie ich im Sunnyportal sehe gibt es schon viele Anlagen in der Schweiz, welche diesen Portal-Dienst nutzen, da wäre es doch cool wenn Ihr das Wetter für die Schweiz freigeben könntet.

    Besten Dank für Eure Antwort und Gruss

    Beat

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      Leonie Blume

      3. Juli 2013 um 09:38

      Hallo Beat,

      ab Ende August ist auch die PV-Erzeugungsprognose für die Schweiz verfügbar. Der Sunny Home Manager installiert das Update automatisch, wenn Du in der Konfiguration des Sunny Home Managers das Häkchen „automatisches Firmwareupdate“ gesetzt hast.

      Wir hoffen Dir mit dieser Information weiter geholfen zu haben und wünschen hohe Erträge.

      Viele Grüße in die Schweiz.
      Leonie

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        Beat Kunz

        5. Juli 2013 um 13:17

        Besten Dank für die schnelle Antwort, bis dahin sollte ja das Energie Meter von SMA auch ausgeliefert sein.

        Gruss Beat

        Antworten »
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    Rainer K

    7. Juni 2013 um 08:25

    Hallo,

    unsere PV-Anlage ging ebenfalls vor kurzem in Betrieb und ich würde gerne den SHM einsetzen.
    Wir haben einen 2-Richtungszähler von EHM ( ED300L ), dieser gibt an der optischen Schnittstelle nur die aktuellen Zählerstände, (Bezugs und Einspeisezähler) jedoch nicht die Momentanleistung aus.
    Die Genauigkeit wird für die 70% Regelung wahrscheinlich nicht reichen, aber für die Visualisierung des aktuellen Verbrauchs schon.
    Benötigt der SHM die aktuelle Leistung oder kann er sich diese aus den Zählerständen errechnen?
    Die Software EDL Cockpit z.B. macht das so.
    viele Grüße
    Rainer

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      Christian Höhle

      8. Juni 2013 um 01:12

      Hallo Rainer,

      der Home Manager kann sich die Leistungsdaten aus den Zählerwerten errechnen. Er benutzt diese sogar bevorzugt, da die Zählerwerte den tatsächlichen Verbrauch widerspiegeln, während die Leistungsdaten nur ein Momentanwert, also ein Schnappschuss zu irgendeinem Zeitpunkt, sind.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Christian B.

    19. Mai 2013 um 20:33

    Hallo Herr Höhle,

    am 14.05. ist unsere PV-Anlage in Betrieb gegangen und am Abend habe ich dann den Home Manager in Betrieb genommen. Einfacher wie den Home Manager habe ich noch kein Gerät in Betrieb genommen! Mein Frau ist von der Wetterprognose total begeistert. Bisher hat Sie immer gestimmt. In den letzten Tagen wurde nur die Symbole Sonnenschein, Regen, … nicht immer angezeigt. Nur der Punkt „Ertragserwartung“ bzw. der „Spezifischer Jahresertrag kWh/kWp“ hat mir etwas Kopfzebrechen bereitet. Nachdem ich aber jetzt den Wert von 1 auf 1.000 geändert habe kommen bei einer Anlagenleistung von 9,690 kWp endlich 9.690,000 kWh raus. Die Darstellung in den Diagrammen zum tatsächlichen Ertrag ergibt somit nun endliche einen Sinn. Vielleicht könnte man die Eingabewerte dieses Feldes begrenzen? Auch kann man nicht 1,006 bzw. 1.006 eingeben wie vom SMA App errechnet?
    Noch eine andere Frage. Da der Homa Manager nicht gleichzeitig mit der PV-Anlage in Betrieb gegangen ist fehlen ca. 50 kWh. Laut Wechselrichteranzeige 247,5 kWh, lt. Home Manager 196,93 kWh. Kann man diese irgenwie nachtragen?
    Jetzt ist mir noch etwas zu den Funksteckdosen eingefallen. Ich konnte diese nicht auf Bluetooth Kanal 1 wie die Anlage / Home Manager einstellen. Als die erste nicht ging dachte ich mir noch sie ist defekt, als aber die zweite auch nicht funktionierte habe ich weier recherchiert und bin in einem Dokument der SMA Homepage zur Bluetooth Beschreibung fundig geworden. Erst ab Kanal 2 ist die Vernetzung mit anderen Wechelrichtern möglich. Also Wechselrichter und Home Manager und die Steckdosen auf Kanal 2 umgestellt und siehe die Steckdosen wurden erkannt. Leider steht hierzu nichts in der Bedienungsanzeige der Steckdosen. Das sollte man evtl. mit aufnehmen oder die Wechselrichter bei der Auslieferung auf Kanal 2 stellen?
    Es war echt interessant durch die Steckdose sehen was unser Rasenmäherroboter (Husquarna) macht/verbraucht obwohl er „aus“ ist!

    Gruß
    Christian B.

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      Jannis Rudzki-Weise

      19. Mai 2013 um 21:27

      Hallo,

      vielen Dank für die positive Rückmeldung zum Home Manager und die Fragen. Wir melden uns nach den Feiertagen bei Ihnen.

      Viele Grüße,
      Jannis

      Antworten »
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      Leonie Blume

      21. Mai 2013 um 16:00

      Hallo Christian,

      es freut uns sehr, dass Sie mit unserem Sunny Home Manager so zufrieden sind.

      Folgende Informationen möchten wir auf Ihre Anfrage im Blog geben.

      Leider lässt sich der Offset von den 50kWh nicht im Sunny Home Manger oder als Standarduser im Sunny Portal einstellen. Dennoch können wir Ihnen zwei Möglichkeiten anbieten:

      1. Man setzt den Energiezähler des Wechselrichters um die 50kWh runter. Dies kann über den Sunny Home Manger geschehen oder
      2. Sie kontaktieren unsere Serviceline inwieweit evtl. unser Service die 50kWh per Offest als Superuser im Sunny Portal eintragen kann. Hier die Adresse: https://www.sma.de/service/kontakt/kontaktformular-service.html

      Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen haben.

      Beste Grüße
      Leonie Blume

      Antworten »
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    Schneider

    5. April 2013 um 10:34

    Warum kann man nur Steckdosen zuschalten und keine neutralen Relais ??? Da wären die Möglichkeiten der Nutzung doch viel umfangreicher und die Verbraucher wären nicht an Steckdosen gebunden ! z.B WW Speicher mit Heizpatronen als Energiespeicher für die Nacht
    MfG Schn.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      5. April 2013 um 11:41

      Hallo,

      in fast allen Haushalten, die eine PV-Anlage installieren, sind Geräte wie Waschmaschine, Spülmaschine usw. vorhanden. Um diese sinnvoll in ein Energiemanagement zu integrieren, ist es nicht nur erforderlich, das Gerät ein- und ausschalten zu können, sondern es muss auch die Leistungsaufnahme des Gerätes gemessen werden können. Eine Waschmaschine verbraucht z.B. einen sehr großen Anteil der Energieaufnahme am Anfang – ganz im Gegensatz zur Spülmaschine, die am Anfang ihres Programmes und am Ende viel Strom verbraucht, nicht aber in der Mitte. Aus diesem Grund wurde der Fokus zunächst auf die Ansteuerung von Geräten per Funksteckdose gelegt – auf diese Weise ist es möglich, einen sehr großen Anteil der Bestandsgeräte einzubinden. Hinzu kommt, dass mit einer Funksteckdose kein Kabel bis zum Verbraucher gelegt werden muss.

      Manche Haushalte mit PV-Anlage möchten natürlich auch mit Heizpatronen gerne den Eigenverbrauch optimieren (mache ich in meinem Haus ebenfalls so). Dazu habe ich meine Heizpatrone an die Funksteckdosen angeschlossen. Heute besteht zwar noch nicht die Möglichkeit, rein überschuss-basiert zu schalten, aber durch geschickte Konfiguration der Laufzeit kann der Heizstab tagsüber Energie aufnehmen, und dennoch die übrigen Verbraucher im Haus dabei berücksichtigen.

      Sicherlich ist auch das Schalten mit Relais interessant, wenn es sich um Verbraucher mit konstanter und vor allem größerer Leistung handelt. Ich gebe den Wunsch natürlich gerne an unsere Produktmanager weiter.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        AgeBee

        2. März 2014 um 10:03

        Zum Beitrag von Schneider v. 5. April 2013 um 10:34 und den Kommentar von Christian:

        Hallo Christian,
        aber ist nicht genau das Multifunktionsrelais für derartige Aufgaben, wie „Schalte den Heizstab ein wenn genügend solare Leistung zur Verfügung steht“ geeignet ?
        Hierfür sollte doch der Modus „Eigenverbrauch/SelfCsm“ gedacht sein, welcher das Multifunktionsrelais triggert um Verbraucher in Abhängigkeit vom Leistungsangebot der Solaranlage ein- und auszuschalten.
        Mit der Mindesteinschaltleistung kann ich die Leistung vorgeben ab der der Heizstab angeschaltet wird.
        Ich konstruiere mal ein Beispiel: Ich habe gerade 10 kW solare Leistung verfügbar, wovon ca. 1 kW als Grundversorgung für das Haus bestehen bleiben sollen. Dann gebe ich beim Multifunktionsrelais an, daß ab 1 kW solarer Leistung der Heizstab angeschaltet werden soll. Ich erwarte mir dann, daß das Multifunktionsrelais den Heizstab wieder abschaltet wenn die Leistung 1 kW unterschreitet.
        Stimmt das so ?
        Gruß
        AgeBee

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        Christian Höhle

        5. März 2014 um 03:20

        Hallo AgeBee,

        leider schaltet ein solches Relais nur und besitzt keine Möglichkeit, die Leistungsaufnahme zu messen. Wenn Du aber sinnvoll Eigenverbrauch erhöhen möchtest, musst Du auch wissen, wie die angeschlossenen Geräte Strom Verbrauchen. Schon die Geräte Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner haben jeweils eine ganz eigene Verteilung der Stromaufnahme. Kennt man die nicht, verschenkt man Energie oder aktiviert die Geräte mit Netzbezug. Deshalb nutzt der Home Manager Funksteckdosen, die die Leistungsprofile der Geräte aufzeichnen, sodass diese in der Einsatzplanung des Energiemanagers berücksichtigt werden können.

        Ich hoffe, ich habe es halbwegs verständlich erklärt. Falls nicht, frag gerne noch mal nach.

        Sonnige Grüße,
        Christian

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        Christian Höhle

        5. März 2014 um 03:28

        Der Heizstab ist in der Tat ein spannendes Beispiel. Stell dir vor, Du hast 5kW PV-Überschuss. Nun schaltet das Relais zu und der Heizstab verbraucht 1kW. Scheinbar ist die Welt noch in Ordnung. Die Temperatur in Deinem Wasserkessel steigt und steigt. Sie erreicht 70°C und der Heizstab schaltet sich mit Hilfe seiner Thermischen Sicherung ab (bei den meisten Heizstäben kann man diese Schwelle über ein Drehrad einstellen).

        Jetzt haben wir den Salat. Der Home Manager hat den Heizstab aktiviert. Er denkt, der Heizstab verbraucht 1kW. Messen kann er es bei einem einfachen Relais nicht, also muss er annehmen, dass der Heizstab auch tatsächlich 1kW aufnimmt. Aus den Zählerdaten sieht der Home Manager aber, dass im Moment nur 500W im Haushalt verbraucht werden (die Grundlast durch alle möglichen Geräte im Haushalt – der Heizstab ist ja aus). Der Home Manager lernt nun also für diesen Tag, dass abzüglich des Heizstabes -500W Grundverbrauch, also eine Erzeugung von 500W anliegt. Das Ergebnis: Der Home Manager wird ganz bevorzugt hier Geräte hin planen, nur weil dort mal der Heizstab in die Thermische Abschaltung gelaufen ist. Das Ergebnis ist damit sehr ungünstig. Eine Messung der Leistungsaufnahme des Heizstabes verhindert das.

        Sonnige Grüße,
        Christian

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        AgeBee

        12. März 2014 um 08:11

        Hallo Christian,
        Danke Dir für Deine ausführliche Darstellung der Situation und dem Vergleich des Betriebs eines nicht gemessenen Verbrauchers im Gegensatz zu einem gemessenen Verbraucher. Du hast ein sehr schönes Beispiel gewählt. Nur mit einem gemessenen Verbrauch kann eine optimale Auslastung gewährleistet werden.
        Zwei Bemerkugen habe ich bzgl. der Funksteckdosen: Sie können nur Verbraucher bis 3.6 kW schalten und die Reichweite ist wg. Bluetooth begrenzt.
        Hier wäre es schön, wenn es Steckdosen gäbe, die über dLAN angesteuert werden könnten und eine höhere Leistung schalten würden.
        Noch besser wäre eine Regelung der Leistung einer ohmschen Last durch die Funksteckdose, wie es bei einem Heizstab der Fall ist. So könnte der Verbrauch des Heizstabs sogar noch durch den Home Manager dosiert und jedes Quäntchen Solarstrom ausgenutzt werden. Aber das nur als Anregung für die Entwicklung. Machbar ist das sicherlich.
        Grüße
        AgeBee

        Antworten »
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    Michael R.

    20. März 2013 um 09:37

    Hallo,

    ist evtl. eine Sunny Home Manager App in der man auch die aktuelle Prognose sieht?

    Antworten »
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      Michael R.

      20. März 2013 um 10:25

      Hallo,

      nachtrag zur vorherigen Frage.
      Wollte Fragen ob ein App für den Home Manager geplant ist.

      Antworten »
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      Christian Höhle

      20. März 2013 um 10:41

      Hallo Michael,

      zur Zeit gibt es noch keine App, die die Home Manager – Funktionen nutzt.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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      Christian Höhle

      9. Juli 2013 um 15:19

      Jetzt ist es so weit – die IPhone App unterstützt nun auch Energiemanagement – Funktionen wie die Steuerung der Funksteckdosen sowie die Darstellung der Energiebilanz

      Antworten »
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        Christian Ö.

        28. Juli 2013 um 23:18

        Hallo,

        gibt es eine App für Android um die Funksteckdosen des Homemanagers darüber automatik/ein/auszuschalten? Für IPhone gibt es das ja angeblich. Wie sieht es mit Android aus? Sowas währe extrem nützlich, da bei einer Spuhlmaschine die Steckdose manchmal nicht zugänglich ist.

        mfg
        Christian

        Antworten »
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          Gerrit Naß

          29. Juli 2013 um 11:14

          Hallo Christian,

          meine Antwort heute morgen auf die Frage von Matthias dürfte ein Teil deiner Anfragen beantworten:

          Hallo Matthias,

          ich meinte auch die Android-App 🙂 Das Update ist momentan in der Entwicklung, jedoch kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keinen genauen Releasetermin mitteilen.
          Sicher ist jedoch die Einbindung des Sunny Home Managers in Anlehnung an das iOS-Update.

          Sonnige Grüße
          Gerrit
          http://www.sma-sunny.com/2012/11/21/direkter-datenaustausch-ohne-zusatzliche-gerate/#comment-19564

          Ich hoffe diese Infos helfen dir ein wenig weiter?!

          Viele Grüße
          Gerrit

          Antworten »
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    Rene

    4. März 2013 um 15:01

    Hallo,

    wie kann man denn den Home Manager mit dem iPhone steuern?
    Über die Sunnyportal-App geht es nicht und die sunnyportal homapage ist auf einem iPad oder iPhone nicht nutzbar, da man sich nicht anmelden kann. D.h. nach Eingabe der Daten funktioniert der Anmeldebutton nicht.

    Viele Grüße René

    Antworten »
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      Gerrit Naß

      4. März 2013 um 18:03

      Hallo Rene,

      die Steuerung des Sunny Home Managers müsste über http://m.sunnyportal.com/ einwandfrei auch mit deinem IPhone funktionieren. Die Seite ist auf alle iOS-Geräte und gängingen Browser optimiert. Eventuell liegt hier also ein anderes Problem vor.

      Sonnige Grüße,
      Gerrit Naß

      Antworten »
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        René

        4. März 2013 um 21:35

        Hallo,

        dort kann ich mich anmelden, kann aber z.b. die Steckdosen nicht starten etc.

        Antworten »
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          Christian Höhle

          5. März 2013 um 01:33

          Hallo René,

          hast Du einmal einen alternativen Browser auf dem IPhone ausprobiert? Ich selber habe es mit verschiedenen Browsern auf Android versucht – damit klappte es in der Regel gut.

          Bitte beachte auch, dass Du Steckdosen nur umschalten kannst, wenn Du Dich im Reiter „Aktuell“ befindest. Im Reiter „Tag“, „Monat“ usw. kann man den Status nicht umschalten.

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    Jan Z.

    7. Februar 2013 um 13:32

    Hallo,

    nun sind wieder ein paar Monate vergangen und ich möchte mich über den weiteren Entwicklungsstand des SHM informieren. Ich frage mich, was ist seit der Markteinführung passiert. Gut, es wurde die 70% Abregelung implementiert, da dies der Gesetzgeber so verlangt ist dies keine wirkliche Neuerung. Im Sunny Portal kamen hübsche Grafiken dazu – Menupunkt „Analyse“. Und was ist sonst passiert? Nicht viel.
    Im Gegenteil mir scheint das Sunny Portal sehr oft überlastet, so dass man nicht die aktuellen Daten abrufen kann. Eine Reaktion auf plötzliche Wetteränderungen, um zum Beispiel einen Verbraucher doch noch einzuschalten, ist somit unmöglich.
    Wo bleibt die Schwellwertansteuerung der Funksteckdosen,
    wo bleibt der verbesserte Datenlogger wie bei der Webbox,
    wieso wird der Sunny Explorer nicht weiter entwickelt, damit er die gleichen Funktionen, bzw. Möglichkeiten bietet wie das Sunny Portal, eine Entlastung des Portals wäre so möglich,
    wieso lassen sich die Funksteckdosen nicht über die iPhone/Android App ansteuern/umschalten, wenn ich eine Funksteckdose in der Küchenzeile „versteckt“ habe, muss ich jedesmal über das überlastete Portal in den Automatikmodus schalten,
    wieso gibt es keine API um eigene Regelungen Ansteuerungen zu realisieren? Waschmaschine und Co. ist zwar schön, aber bei weitem nicht alles was sich ein-/ausschalten ließe.

    Ich hoffe SMA hört auf die Wünsche seiner Kunden, und ich hoffe, dass ich keinen Fehler gemacht habe, mich für den SHM zu entscheiden.

    Grüße Jan Z.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      8. Februar 2013 um 02:05

      Hallo Jan,

      seit der Markteinführung ist der Home Manager bereits um folgende Funktionen erweitert worden:
      – Unterstützung von Sunny Backup Systemen per Bluetooth
      – Automatisches Update der an den Home Manager angeschlossenen Geräte
      – Analysefunktion im Sunny Portal
      – Wetterprognosen für Europa und Australien (vorher nur Deutschland)
      – Einstellbare Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung mit intelligenter Eigenverbrauchssteuerung

      Ich finde, es hat sich schon einiges getan. Und ich verspreche, es wird noch einige Updates für den Home Manager geben 😉 Aber eines nach dem anderen – Wie Du schon richtig genannt hast, haben Themen wie z.B. die Unterstützung rechtlich relevanter Funktionen Vorrang.

      Nun zu Deinen übrigen Punkten:

      Beim Portal gibt es einen Dienst für die Live-Daten. An diesem Dienst wird gelegentlich noch gearbeitet, sodass es zu instabilem Verhalten kommen kann. Weder die Datenlogger-Funktion, noch die Prognosen sind davon betroffen. Deine Gerätesteuerung bekommt nach wie vor regelmäßig die aktualisierten Wetterprognosen. Die Reaktion auf Wetterumschwünge findet übrigens lokal im Home Manager selbst statt und funktioniert sogar ganz ohne Netzverbindung. Die Wetterprognose wird mit dem an der Anlage vorgefundenen Wetter abgeglichen und Abweichungen werden entsprechend berücksichtigt.

      An der Funktion, Unterbrechbare Verbraucher bei ausreichendem Überschuss zu aktivieren, wird bereits gearbeitet. Hier muss ich Dich noch um Geduld bitten – die Funktion wird mit einem der zukünftigen Updates im Home Manager verfügbar werden, sobald sie fertig entwickelt und ausreichend getestet worden ist.

      Auch die Kundenwünsche zum Umfang der Datenloggerfunktion sind bei uns angekommen und entsprechende Lösungsmöglichkeiten werden diskutiert. Ob und wie weit die Datenlogger-Funktion tatsächlich erweitert wird, kann ich allerdings noch nicht sagen.

      Der Sunny Explorer ist nicht dazu gedacht, das Portal zu ersetzen, und wird nach meinem Kenntnisstand die Funktionen des Portals nicht übernehmen. Eine Doppelentwicklung solcher Funktionen würde unsere Ressourcen für wichtigere Themen blockieren.

      Funksteckdosen über die iPhone/Android App anzusteuern wäre eine deutliche Vereinfachung. Ich werde diesen Wunsch gerne weiter geben.

      Bezüglich einer Schnittstelle zu eigenen Verbrauchern würde mich zunächst einmal interessieren, welche Verbraucher Du über so eine Schnittstelle an den Home Manager anbinden würdest, und wie die Umsetzung auf Geräteseite aussehen würde. Die Frage ist, ob es hier ein Potential gibt, einen Nutzen für viele Anwender zu erschließen, oder ob es sich um eine Spezialfunktion handeln würde, die nur in einem sehr kleinen Bruchteil der Home Manager Anlagen sinnvoll eingesetzt werden könnte. Mit diesen Hintergrundinformationen würde ich diesen Featurewunsch gerne an die verantwortlichen Stellen herantragen.

      Der Home Manager steht gerade erst am Anfang und wird sich in den nächsten Monaten und Jahren an vielen Stellen noch deutlich weiter entwickeln. Allerdings wird das nicht von heute auf morgen geschehen, sondern sorgfältig und Schritt für Schritt, denn Energiemanagement ist eines der Schlüsselthemen für eine erfolgreiche Energiewende.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Jan Z.

        10. Februar 2013 um 14:36

        Hallo Christian,

        Ich habe nach den Neuerungen gefragt und ja, das gebe ich zu, die ersten beiden Punkte habe ich übersehen. Aber das war es doch schon an wirklichen Neuerungen.

        Die Analyse Funktion? Ja, gut, die lasse ich auch noch durchgehen, aber diese stützt sich wiederum auf die reduzierte Datenmenge des SHM, wieso hat man hier nicht die Funktionalität der Webbox genommen?

        Das jetzt die Wetterdaten für ganz Europa und Australien zur Verfügung stehen, lasse ich als Neuerung nicht gelten. SMA will das Gerät weltweit verkaufen und das ist nur eine Nachreichung einer bei Markteinführung versprochen Funktion.
        Genauso ist die Implementierung der 70% Abregelung keine wirkliche Neuerung, sondern nur die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben.

        Das SMA den Sunny Explorer nicht erweitern will, kann ich nicht verstehen. Das Portal ist eine super Sache, ich kann von überall meine Anlage steuern. Aber wenn ich zu Hause bin, muss ich trotzdem über das Portal. Wie groß ist euer Serverpark, der sich nur um das Portal kümmert? Wie hoch sind die Kosten dafür? Sind SMA diese Kosten nicht zu hoch? Ein lokaler Zugriff auf den SHM ergäbe bestimmt eine deutlich spürbare Entlastung.

        Dann zu der Programmierschnittstelle (API). Wieviele eurer Kunden sind technisch versiert, und wenn nicht die, dann ganz bestimmt deren Solateure. Mit einer API könntet ihr eine Tür zu einem Ideenpool öffnen. Ich denke bei mir etwa, außer an meinen 1000l Tank, an mein Gewächshaus. Ich habe dort Pumpen zur Bewässrung und diverse Servos, die die Lüftung bedienen. Wenn ich jetzt aus dem SHM meine momentanen Verbrauchswerte auslesen könnte, könnte ich all dies in Abhängigkeit der Verbrauchswerte, Temperatur und Sonneneinstrahlung regeln. Im Grunde braucht es dazu nur die Verbrauchswerte auszulesen und eine Steckdose ein- bzw. auszuschalten. Mehr nicht. Ich bin mir sicher, wenn es eine solche API gäbe, würden die Leute noch hunderte andere Möglichkeiten finden, wie man die Steckdosen einsetzen könnte.

        Grüße Jan

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          Leonie Blume

          10. Februar 2013 um 16:48

          Hallo Jan,
          danke für deine Fragen.
          Wir melden uns Anfang der Woche zurück.
          Beste Grüße
          Leonie

          Antworten »
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          Christian Höhle

          11. Februar 2013 um 02:46

          Hallo Jan,

          Energiemanagement wird eines der führenden Themen für die nächsten Jahre sein – gerade weil Eigenverbrauch mit steigenden Strompreisen und fallenden Anlagenkosten immer attraktiver wird. Es wird in diesem Bereich noch einige Neuerungen geben – aus strategischen Gründen kann ich über zukünftige Funktionen leider noch keine Auskunft geben. Ich werde aber alle Vorschläge an die entsprechenden Produktmanager weitergeben.

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    Norbert

    27. Dezember 2012 um 17:01

    Hallo,

    ich interessiere mich für den Sunny Home Manager. Ich habe eine PV-Anlage mit einem WR Sunnyboy 5000 TL und einem Sunnyboy 2100 TL. Daten werden mit der Webbox geloggt und ins Sunnyportal geschrieben (seit 09/2010). Kann der Sunny Home Manger sinnvoll nachgerüstet werden, bzw. würde dieser die Webbox ersetzen? Gibt es auch Steckdosen, die nicht über Bluetooth gesteuert werden, bzw. welche Reichweite haben die verwendeten Bluetooth Module?

    Danke für die Antwort,
    Norbert Heilmann

    Antworten »
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      Leonie Blume

      1. Februar 2013 um 14:40

      Hallo Herr Heilmann,

      leider ist Ihre Frage bei uns im Spamordner gelandet und wir haben sie eben erst gefunden.
      Tut uns sehr leid. Christian Höhle wird ihnen schnellstmöglich antworten.

      Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
      Mit besten Grüßen,
      Leonie Blume

      Antworten »
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      Christian Höhle

      2. Februar 2013 um 08:01

      Hallo Herr Heilmann,

      der Sunny Home Manager lässt dich in Ihrer Anlage einfach nachrüsten. Dazu können sie ihn entweder gemeinsam mit der Webbox betreiben, oder die Webbox ersetzen.

      Die Webbox ist in der Lage, mehr Messwerte als der Home Manager im Portal anzuzeigen. Wenn Ihnen diese Funktion wichtig ist, würde ich die Webbox parallel weiter laufen lassen.

      SMA nutzt Bluetooth Class 1. Das hat auf freier Fläche eine Reichweite von ca. 100m. Im Gebäude ist die Reichweite natürlich deutlich geringer. Die Funksteckdosen sind daher mit einer Repeater-Funktion ausgestattet – das heißt, mit jeder Funksteckdose wird die Reichweite des Systems vergrößert. So ist es sehr wahrscheinlich, dass sich ihre Geräte und die Funksteckdosen gegenseitig erreichen können. Letztendlich kann man jedoch nur sicher sein, wenn man es einmal am Einsatzort ausprobiert.

      Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten. Wenn noch irgendetwas unklar ist, melden Sie sich gerne noch einmal.

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

      Antworten »
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    Heiner

    26. November 2012 um 00:09

    Hallo Christian,

    welche Bandbreite (DSL-Anschluß) ist für eine einwandfreie Benutzung des SHM nötig?
    Meine Verbindung (DSL 768) ist nicht die schnellste!

    Heiner

    Antworten »
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      Christian Höhle

      26. November 2012 um 17:34

      Hallo Heiner,

      auch kleine DSL-Anschlüsse reichen für den Betrieb des Home Managers aus, da im Normalfall nur sehr wenig Daten übertragen werden. Im Live Modus (also wenn Du im Portal direkt auf aktuelle Verbrauchs- und Erzeugungsdaten schaust) kann es bei sehr kleinen DSL-Anschlüssen zu Verzögerungen kommen. Dein DSL Anschluss mit 768kBit zählt aber nicht zu den kleinsten und sollte daher prima für den Home Manager geeignet sein.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Josef Simon

    25. November 2012 um 23:56

    Wie arbeitet der Homemanager eine gute Beschreibung. Fast Menschlich die Organisation des Tages und Nachtverbrauchs. Alleine die Kosten durch den Netzausbau besser gesagt die Neuen Hochspannungsnetze werden viel Kosten und zahlen wird dies, so befürchte ich, der kleine Haushalts Kunde zahlen. Mit der Photovoltaik oder anderen erneuerbaren Energien kann ich diese Kosten zukünftig bremsen. Möglich ist ein autarke Selbstversorgung dies wird aber noch durch die Batterie kosten begrenzt.
    mit sonnigen Grüßen Solarstrom Simon

    Antworten »
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      Christian Höhle

      26. November 2012 um 14:38

      Hallo Josef,

      ein Energiemanagement-System in Kombination mit einem Speicher kann die Autarkiequote weiter steigern, oder die Speicherkapazität für die gleiche Autarkiequote (und damit auch die Kosten) verringern.
      Außerdem senkt ein Energiemanager in Kombination mit einem Speicher auch den Energiebedarf. Denn für Strom, der nicht zwischengespeichert werden muss (weil ein Energiemanager die entsprechenden Lasten in die PV-Zeit schiebt), verursacht auch keine Speicherverluste.

      So tragen auch aus meiner Sicht PV, Energiemanagement und Speicher zu einer Entlastung der Netze bei. Ein nächster sinnvoller Schritt wäre vielleicht, auch die Winderzeugung in das Energiemanagement einzubeziehen. Leider gibt es dazu noch keinen finanziellen Anreiz 🙁

      Wer experimentierfreudig ist, kann aber heute schon aus Sicht des Gesamtnetzes optimieren. Auf http://www.transparency.eex.com/de/ kann man sich die Prognose der erwarteten Last im Netz anschauen. Die Last, die durch konventionelle Kraftwerke erbracht werden muss, ist grau dargestellt. Nun kann man aus dieser Grafik Zeiträume ablesen, in denen viel Energie aus konventionellen Kraftwerken erbracht werden muss, und andere Zeiträume in denen wenig Energie gebraucht wird.

      Wenn man nun den Strompreis für den Home Manager im Portal so einstellt, dass die Zeiträume mit geringer nachfrage nach konventionellem (grauem) Strom billiger sind (z.B. 25ct Strombezugsoreis -4ct = 21ct), Zeiträume mit hohem Bedarf an konventionellem Strom teuer (25ct Strombezugspreis + 4ct = 29ct), optimiert der Home Manager schon heute den Verbrauch, sodass Geräte aus Erzeugungssicht „netzoptimal“ betrieben werden.
      Aber Vorsicht: Nach dem Experiment das Einstellen des eigenen Strompreises nicht vergessen 😉

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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    Christian

    7. November 2012 um 15:57

    Hallo Christian, 😉

    Danke für den tollen Beitag.
    Den SHM halte ich für ein sehr gutes Produkt, leider fehlt mir im Blog
    die Beschreibung über die technischen Voraussetzungen zum Betrieb.

    Z.B. muss doch der Zähler durch den EVU (i.d.R.) gewechselt werden.
    Informationen über diese Kosten ca. 250 Euro? bzw. das zur Zeit die E.ON Mitte wohl gar keine Kompatibelen Zähler anbietet fände ich hilfreich.

    Grüße Christian B.

    Antworten »
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      Christian Höhle

      9. November 2012 um 13:33

      Hallo Christian,

      vielen Dank für den Hinweis – die technischen Voraussetzungen werde ich in meinem nächsten Blogbeitrag zur Installation des Sunny Home Managers liefern.

      Es gibt zwei Möglichkeiten, um einen kompatiblen Zähler zu bekommen:

      1. Das EVU tauscht den Zähler
        RWE z.B. tauscht kostenlos die vorhandenen Ferraris-Zähler gegen Home Manager – kompatible elektronische Haushaltszähler (EHZ) – lediglich die Installation durch eine Elektrofachkraft muss durch den Stromkunden getragen werden.
      2. Selbst einen Zähler hinzufügen
        Es ist auch möglich, einen kompatiblen Zähler zusätzlich einbauen zu lassen, falls das EVU keine kompatiblen Zähler im Programm hat. Eine Liste kompatibler Zähler gibt es hier.

      Die Kosten für einen solchen Umbau kannst Du bei dem Elektroinstallateur Deines Vertrauens erfragen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Stefan B.

        28. Juni 2013 um 14:43

        Hallo, ich bin Zählermonteur bei einer Tochterfirma von E.ON.
        Ich wollte die kompatieble Zählerliste öffnen, da ich mich auch für einen SHM interessiere, aber leider kommt immer wieder: The requested URL /dl/4720/SBU_HoMan-PL-UDE123013.pdf was not found on this server.
        Könntet ihr das irgendwie ändern, bzw. reparieren?
        Danke im voraus

        Antworten »
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          Leonie Blume

          28. Juni 2013 um 15:54

          Hallo Stefan,
          die Datei wurde aktualisiert, weshalb der Link nicht mehr geht. Ich tausche das Dokument aber sofort aus.
          Hier der richtige Link: http://smarturl.it/0k7m7r
          Viele Grüße und ein schönes Wochenende
          Leonie

          Antworten »
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    Dieter Lehmeyer

    15. Oktober 2012 um 10:18

    Sehr schöner Bericht – dennoch eine Frage aus der Praxis.
    Wie funktioniert das genau mit den Funksteckdosen und der Gerätesteuerung? Wenn ich z. B. meine Spülmaschine belade schalte ich diese zuerst ein, wähle ggf. ein passendes Programm (meist aber Automatik) und drücke dann auf den „Start-Knopf“. Wie wäre der Ablauf über den Home-Manager? Der kann ja schlecht sagen „Jetzt ist die Spülmaschine voll, ich lasse diese mal loslaufen“. Geräte mit Tip-Schalter (also keine mechanischen Schalter) können doch nicht so „voreingestellt“ werden, dass alleine das Einschalten des Stroms ausreicht um loszulaufen, oder?

    Das Zusammenspiel zwischen der Funksteckdose (Strom ein / aus) und dem angeschlossenen Gerät ist mir noch nicht ganz klar.

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    Cornelia Daniel

    11. Oktober 2012 um 00:07

    So ein Home Manager hat echt ein stressiges Leben 😉 Wenn ich das lese bin ich fast traurig, dass wir nur eine Volleinspeiseranlage haben, aber in 13 Jahren ist sicher alles anders und wir werden den SHM 17.0 verwenden können!

    Antworten »
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    Jan Z.

    10. Oktober 2012 um 20:36

    Diesen Beitrag habe ich interessiert gelesen und bin über den innovativen Ansatz der vorausschauenden Verbraucherplanung begeistert.
    Aber mich würde auch interessieren, wie die Weiterentwicklung des SHM aussehen wird und wie SMA die bestehenden Nutzer des SHM über diese Entwicklungen auf dem Laufenden halten möchte. Da dem SHM noch einige durchaus grundlegende Funktionen wie z.B. die Schwellenwertansteuerung, Log-Funktion nach Vorbild der WebBox, 0-10V Ansteuerung, lokaler Zugriff übers LAN, usw., fehlen, dürfte den verantwortlichen Produktmanagern nicht entgangen sein. Vielleicht könnte SMA extra für den SHM ein eigenes Diskusionsforum erstellen nach dem Vorbild des Photovoltaik-Forums (http://www.photovoltaikforum.com/sunny-home-manager-t66265.html) nur eben in einem offizielleren Rahmen, wo sich Kunden direkt bei SMA über die Fortschritte informieren können. Der SHM hat ein großes Potential ein wirklich gutes Produkt zu werden, und SMA sollte auf die Bedürfnisse der Kunden/Nutzer eingehen.

    Grüße Jan Z.

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      Christian Höhle

      12. Oktober 2012 um 13:59

      Hallo Jan,

      der Sunny Home Manager ist ein brandneues Produkt, das noch großes Potential für Weiterentwicklungen bietet. Zum Start des Home Managers haben wir uns vorrangig darauf konzentriert, ein Produkt zu entwickeln, dass in fast jedem Haushalt für eine Steigerung des Eigenverbrauchs sorgen kann. Dazu haben wir mit Hilfe der Funksteckdosen zunächst den Bestand an größeren Haushaltsgeräten abgedeckt.

      Eigenverbrauch wird mit sinkenden Anlagenpreisen und steigenden Strompreisen immer interessanter. Daher sind unsere Entwicklungsaktivitäten nun vorrangig darauf ausgerichtet, mehr Geräte in die Automatische Steuerung einzubinden.

      Wie du sicher verstehen kannst, können wir an dieser Stelle keine konkreten Auskünfte über aktuelle Entwicklungsprojekte machen. Wir halten jedoch unsere Augen und Ohren offen und haben unter anderem Dank der Diskussionen im Photovoltaikforum schon ein gutes Bild über die Wünsche unserer Kunden. Da ich selbst auch im Photovoltaikforum unterwegs bin, werde ich gerne die Veröffentlichungen zu neuen Home Manager Features oder neuem Zubehör dort posten, sobald sie verfügbar sind.

      Sonnige Grüße,
      Christian

      Antworten »
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        Jan Z.

        14. Oktober 2012 um 11:57

        Hallo Christian,

        ich weiß, dass du im PV-Forum aktiv bist, ich habe dort auch schon meine Wünsche/Anmerkungen zum SHM geäußert. Meine Intention hier zu posten, ist, die Diskussion zum SHM auf eine offizielle SMA Seite auszudehnen umso vielleicht mehr Druck oder besser gesagt mehr Gehör bei den SMA Verantwortlichen zu finden.

        Wie ich schon mehrmals gesagt habe, ein großes Lob für euren Ansatz der vorrauschauenden Ansteuerung der Haushaltsgeräte. Der nächste Schritt sollte aber in Richtung der Schwellenwertansteuerung gehen. Denn hier sehe ich das größte Potential den Eigenverbrauch deutlich zu steigern. Sei es nun mal der große Wasserboiler im Keller, die Nachspeicherheizung oder der Ölradiator. Dort kann man unabhängig von der Wettervorhersage oder ohne Rücksicht auf Programmlaufzeiten, jegliche Überschüsse speichern und das sobald die Sonne zwischen den Wolken hervorschaut und ich plötzlich 3-5kW mehr zur Verfügung habe. Wie schön wäre es, wenn jetzt der SHM einen Heizstab einschalten könnte und diesen auch wieder zeitnah ausschaltet wenn die Sonne weggeht und auf den nächsten Überschuss wartet. Wie viel kann euer Sunny Backup System speichern? 3,5kWh? Schon ein normaler Wasserboiler mit 120l könnte etwa 8,4kWh aufnehmen (120l von 20°C auf 80°C erwärmen), und warmes Wasser braucht jeder Haushalt.
        Nun ich hoffe, dass viele Nutzer/Kunden sich diese Funktion auch wünschen und SMA diese bald umsetzt.

        Grüße Jan Z.

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          Christian Höhle

          14. Oktober 2012 um 21:32

          Hallo Jan,

          Danke für Dein Feedback!
          Eine solche Funktion klingt sehr interessant. Vielleicht wird so etwas ja tatsächlich mal umgesetzt.

          Sonnige Grüße,
          Christian

          Antworten »
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    G. Häckner

    27. September 2012 um 11:07

    Hallo Herr Höhle,

    ich störe mich ganz massiv an der „sanft leuchtenden“ blauen Bluetooth- LED. Können Sie mir plausibel erklären warum Geräte die alle am Stromnetz hängen nicht auch über dieses gesteuert werden? Es gibt doch mehr als genügend kaum vermeidbare Funkbelastungen unseres Lebensumfeldes. Warum muss eine weitere hinzugefügt werden?
    mfG
    G. Häckner

    Antworten »
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      Christian Höhle

      27. September 2012 um 12:28

      Hallo Herr Häckner,

      die Kommunikation über die Stromleitung liegt natürlich nahe, funktioniert aber in einigen Fällen nicht besonders gut – gerade im Stromnetz gibt es viele Störquellen.

      Demnächst gibt es mit WebConnect aber eine Ethernet-basierte alternative zu Bluetooth. Letztendlich können Sie dann über handelsübliche Powerline-Kommunikationsadapter auch das Stromnetz zur Datenübertragung nutzen, falls die Powerline-Technologie in ihrem Haushalt gut funktioniert.

      Sonnige Grüße,
      Christian Höhle

      Antworten »
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    A. Höötmann

    26. September 2012 um 09:54

    Ok, ich hab noch die Kür nach der Pflicht: Wir fahren Elektroautos (Citroen Berlingo electrique), die 16 A Ladung ziehen können. Zugleich haben wir einen Senertech Dachs als Heizsystem.
    Wie können die in das System integriert werden?

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      Christian Höhle

      26. September 2012 um 11:40

      Hallo,

      die Integration der Elektroautos in das Energiemanagement kann vielleicht über unsere SMA Funksteckdosen erfolgen, die durch den Sunny Home Manager gesteuert werden. Dazu müsstest Du zunächst heraus finden, ob die Elektroautos kompatibel zu einer Steuerung durch die Funksteckdosen sind. Das kann man auch ohne Funksteckdosen leicht selbst testen:

      1) Verbraucher (in diesem Fall Elektroauto) in die Steckdose stecken und starten (also den Ladevorgang beginnen)
      2) Stecker aus der Steckdose ziehen und damit einen „Stromausfall“ simulieren – dann etwas warten
      3) Stecker wieder einstecken

      Wenn nun das Auto weiter lädt, kann es auch durch den Home Manager gesteuert werden. Ich würde mich über ein Feedback sehr freuen, ob der oben beschriebene Test bei einem Citroen Berlingo electrique zum Erfolg geführt hat.

      Beim BHKW „Dachs“ sehe ich momentan keine Möglichkeit zur Einbindung in das Energiemanagement des Sunny Home Managers mit automatischer Steuerung. Trotzdem können Home Manager und Dachs gut zusammen arbeiten, denn mit Hilfe der eingebauten Intelligenz erlernt der Home Manager, wann der Dachs typischerweise Energie zur Verfügung stellt (das funktioniert umso besser, je regelmäßiger die Laufzeiten sind) und kann darauf reagieren.

      Ich hoffe, das hat die Frage beantwortet – wenn nicht, frag gerne noch mal nach.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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        A.Höötmann

        26. September 2012 um 18:22

        Gut, der Dachs kann beliebig regelmässig eingeschaltet werden. Er hat eine integrierte Zeitschaltuhr. Ein Impuls von der HomeSteuerung wär natürlich klasse.
        Ich habe die Home Steuerung noch nicht. Aber die Tatsache, dass unsere E-Autos um die 40kwh speichern können ist natürlich für Eigenverbrauch „The Big One“.
        Perfekt wäre es, den Autoakku auch für Haus-Eigenverbrauch anzapfen zu können.
        Mitsubishi bietet sowas bereits für Japan an.
        Eine Doppelnutzung Fahr/Notstrom Akku macht auch E-Autos wirtschaftlicher, denn die Akku Degradation durch so einen Zusatznutzen kann man bei diesem Akkuvolumen absolut vernachlässigen.
        Gruss

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          Christian Höhle

          27. September 2012 um 09:57

          Besitzt der Dachs einen solchen Impulseingang schon?

          Das Auto als Energiequelle für das Haus anzuzapfen ist komplizierter – dazu muss das Auto bereits für die bidirektionale Ladung geeignet sein und es muss einen separaten Wechselrichter geben, der den Batteriestrom wieder in netzkonformen Wechselstrom umwandeln und diesen in das Hausnetz einspeisen kann. Daher bleibt vorerst nur, die Ladung zu betrachten, und durch gezieltes Unterbrechen und Freigeben der Stromversorgung den Eigenverbrauch zu erhöhen. So kann die Ladung des Elektroautos beispielsweise „platz machen“, wenn im Haus gekocht wird.

          Sonnige Grüße,
          Christian

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        Peter

        15. Januar 2013 um 17:31

        Hallo Christian,

        ich habe auch ein BHKW Dachs im Einsatz. Es wäre sehr wünschenswert, wenn ein D0 Zähleingang (z.B 3) am HomeManager dafür konfigurierbar wäre (BHKW’s haben zusätzliche Energiezähler seitens der Versorger für Gesamterzeugung und Eigenverbrauch). Die Suche nach neuen Geräten ist leider nur für bekannte SMA-Geräte mit Bluetooth möglich. Der HomeManger erkennt zwar die Einspeisung des BHKW, eine Überwachung der Wechselrichter muss man aber deaktivieren wenn das BHKW mehr als die PV Anlager erzeugt (Wintermonate), es sei denn,mann möchte permanent mit Fehlermeldungen bombardiert werden.
        PS: Ich nutze auch inzwischen 3 Funksteckdosen um diverse Verbraucher zu schalten. Die Logik der Einschaltung durch den HomeManager ist wir allerdings noch etwas schleierhaft.

        Sonnige Grüße
        Peter

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          Leonie Blume

          1. Februar 2013 um 14:38

          Hallo Peter,

          Dein Kommentar ist bei uns im Spamordner gelandet. Wir haben ihn eben erst gesehen. Tut uns sehr leid, das war keine Absicht.

          Christian Höhle hat aber versprochen, noch heute Abend zu antworten.

          Wir hoffen auf dein Verständnis.
          Beste Grüße
          Leonie

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          Christian Höhle

          2. Februar 2013 um 08:20

          Hallo Peter,

          den Wunsch, weitere D0-Zähler anbinden zu können (und die Probleme, die mit zusätzlichen Erzeugern entstehen), werde ich sehr gerne an unser Produktmanagement weiter reichen. Danke für den Hinweis!

          Was die Steuerung der Funksteckdosen angeht, arbeitet der Sunny Home Manager nicht einfach auf Basis von Schwellwerten (wenn genug Sonne da: Maschine an). Das liefert in den meisten Fällen keine besonders guten Ergebnisse, da die Geräte meist lange Laufzeiten haben, und sich in 2 Stunden schon eine Menge ändern kann. Daher macht der Home Manager folgendes:

          1. Er bekommt eine Wetterprognose, die er ggf. korrigiert, wenn das Wetter am Anlagenstandort anders aussieht
          2. Er generiert eine Verbrauchsprognose aus den Verbrauchsmustern, die er bisher in Deinem Haushalt gesehen hat
          3. Er prognostiziert den wahrscheinlichen Verbrauch der an die Funksteckdosen angeschlossenen Geräte

          Dann kommen noch andere Aspekte hinzu wie das Optimierungsziel (Wirtschaftlich < -> Ökologisch), Deine Vorgaben zur Laufzeit (das sind die Zeitfenster in der Funksteckdosen-Konfiguration) und die Information, ob Geräte vorbereitet sind, sodass sie automatisch gestartet werden sollen (Automatik per Knopfdruck auf der Funksteckdose aktiviert).

          Mit diesen Informationen baut der Home Manager einen Fahrplan für alle Geräte und legt die Geräte so, dass sie möglichst vorteilhaft Energie verbrauchen.

          Ich hoffe, das hilft Dir ein Stückchen weiter. Wenn Du noch weitere Fragen hast, freue ich mich darauf, sie zu beantworten 🙂

          Sonnige Grüße,
          Christian

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    Julia Endt

    24. September 2012 um 11:14

    Amüsant, interessant und informativ…
    Vielen DAnk. Es macht Spaß, den Artikel zu lesen.

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    Christian Höhle

    23. September 2012 um 07:03

    Vielen Dank an euch alle für die vielen positiven Rückmeldungen.
    Natürlich will ich nicht die Lorbeeren alleine einstreichen – darum reiche ich hiermit die „virtuellen Blumen“ an all diejenigen weiter, die großen Anteil an diesem Beitrag haben:

    – Jannis Rutzki-Weise, der mich auf die Idee zu diesem Beitrag gebracht hat
    – Ich selbst habe hauptsächlich die technische Seite beigesteuert
    – Gerrit Nass hat aus der Idee dann den Beitrag gemacht, den man hier lesen kann
    – außerdem gab es noch einige Korrekturleser, die dafür gesorgt haben, dass es in diesem Artikel keine „Geistertrockner“ gibt, die zweimal laufen, ohne dass vorher eine Waschmaschine da war – danke Petra 😉

    Da zeigt sich mal wieder, wie gut Teamwork bei uns laufen kann 🙂

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    Tom Rudolph

    22. September 2012 um 17:19

    Klasse! Und so unrealistisch finde ich es auch nicht. Kinder starten nämlich sehr selten die Waschmaschine, den Trockner oder bügeln Hosen … 😉

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      Christian Höhle

      24. September 2012 um 17:02

      Hallo Tom,

      stimmt, sie bügeln eher selten 😉

      Aber sie verändern den Verbrauch schon deutlich – mal sind sie draußen und spielen dort (0W) – mal sitzen sie vor dem Fernseher und daddeln mit der PlayStation (300W). Manchmal kommen sie sogar auf die Idee, einen Schokokuss nach dem anderen in die Mikrowelle zu stecken (900W, getaktet)… Das kann der Home Manager durchaus berücksichtigen.

      Sonnige Grüße,
      Christian

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    Stefan Börger

    21. September 2012 um 18:58

    Klasse Artikel. So geschrieben, dass auch Nicht-Techniker den Sinn des Energiemanagements verstehen werden. @André S.: Immerhin büglelt „Mann“ sein Zeugs selbst. Woher der Home Manager das nur weiss… 🙂

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      Christian Höhle

      23. September 2012 um 06:51

      Hallo Stefan,

      das ist ganz einfach – der Mann braucht doppelt so lange zum Bügeln 😉

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    Stefan Börger

    21. September 2012 um 10:51

    Toll, macht richtig Spass zu lesen!
    So versteht es auch ei „Nicht-Techniker“.
    Das Schönste ist, dass der Home Manager auch wirklich so funktioniert, und nicht nur ein stumpfer Sonnenschein-Schalter ist…
    Weiter so.

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      Christian Höhle

      23. September 2012 um 06:54

      Stimmt, besonders bei den am weitesten verbreiteten größeren Verbrauchern wie Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner kann der Sunny Home Manager mit seinen Prognosen seine Vorteile voll ausspielen. Während andere Systeme bei Erreichung eines Schwellwertes eine Maschine einschalten, die 2 Stunden läuft, und dann bei der nächsten Wolke Netzbezug haben, kann der Home Manager hier erheblich bessere Ergebnisse erzielen 🙂

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    Sarah Lohn

    21. September 2012 um 10:30

    Sehr schön veranschaulicht und witzig geschrieben.
    Man bekommst fast den Eindruck man müsste dem Home Manager Kekse und Milch hinstellen 🙂

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      Christian Höhle

      23. September 2012 um 06:56

      Hallo Sarah,

      vielleicht sollte ich es einfach mal versuchen 😉

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    André S.

    21. September 2012 um 10:17

    Naja… zwar schön geschrieben, aber alles die klassische „Heile Welt“…
    Frau zuhause, Mann auf Arbeit.
    Finde ich ja ziemlich unrealistisch, da noch nicht mal kleine Kinder erwähnt werden. Warum sollte da die Frau den ganzen Tag allein daheim rumsitzen?

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      Marlies

      24. September 2012 um 10:49

      Ich kann mich dem Kommentar von André S. anschließen. Das war auch mein erster (negativer) Gedanke!

      Ansonsten: Ich weiß nicht, wie es tatsächlich geregelt ist, aber ich fände es wünschenswert, dass die Spülmaschine sicher vor der nächsten großen Mahlzeit durch ist, so dass man sie danach gleich wieder beladen kann. Kann man da evtl. eine Prio einstellen?

      VG,
      Marlies (arbeitende Mutter von zwei kleinen Kindern)

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        Christian Höhle

        24. September 2012 um 12:17

        Hallo Marlies, hallo André,

        sorry – werden wir beim nächsten Mal berücksichtigen 🙂

        Als „Kompensation“ hier mal einen kleine Anekdote aus der Entwicklung *mit Kindern* 😉 Es ging um das Erlernen des Stromverbrauchs der Geräte.
        Ich habe auch zwei süße Kinder. Besonders meine Tochter (2 Jahre) stellt unsere Entwickler hin und wieder vor größere Herausforderungen.

        Entwickler: „Sag mal Christian, hast Du eine Idee, warum unser Home Manager Deine Spülmaschine einschaltet, und sie keinen Strom zieht??? Und warum läuft sie dann mal 10 Minuten, mal 50 Minuten später wieder los???“

        Christian: „Keine Ahnung“

        Beim Abendessen mit der Familie – Christian: „Sag mal, ist unsere Spülmaschine kaputt??? Mal verbraucht sie Strom, mal nicht…“

        Christians Frau: „Die Spülmaschine funktioniert gut, aber unsere Tochter schaltet sie immer wieder aus, und wenn ich das bemerke, schalte ich sie wieder ein!“ 😐

        Das sind Herausforderungen, die die Arbeit hier ausgesprochen spannend machen 🙂

        Sonnige Grüße,
        Christian

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        Christian Höhle

        24. September 2012 um 16:56

        Hallo Marlies,

        einen Aspekt aus Deinem Kommentar habe ich völlig übersehen (Danke Petra für den Hinweis!). Du schreibst „… ich fände es wünschenswert, dass die Spülmaschine sicher vor der nächsten großen Mahlzeit durch ist, so dass man sie danach gleich wieder beladen kann. Kann man da evtl. eine Prio einstellen?“.

        Du kannst dem Sunny Home Manager ganz genau sagen, wann Geräte laufen dürfen, und wann sie spätestens fertig sein sollen. So kannst Du zum Beispiel wie von Dir gewünscht festlegen, dass um 12:30 die Maschine auf jeden Fall fertig sein soll. Du kannst sogar einstellen, dass die Geräte nicht laufen, wenn Deine Kinder ab 13:30 Mittagsschlaf machen.

        Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage.

        Sonnige Grüße,
        Christian

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    Joerg Schulz

    21. September 2012 um 08:35

    Hallo Christian mit deinem Erlebnisbericht „Ein Tag im Leben des Sunny Home Managers“ bekommt die Kampagne „Energie (un)gleich Kunst?“ einen ganz anderen Blickwinkel mit „Wissen macht Ah“ Effekt 🙂

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      Christian Höhle

      23. September 2012 um 06:57

      Hallo Jörg,

      manche sagen, die Entwicklung solcher Systeme sei auch eine Form der Kunst…

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    Michael Ziegler

    20. September 2012 um 17:06

    Ein super Beitrag Christian! Amüsant geschrieben und überaus lesenswert.

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