„Energie (un)gleich Kunst?“

Von am 6. Juni 2012 in der Kategorie Verantwortung mit 2 Kommentare
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Unbezahlbar, überflüssig, nutzlos – mit diesen und ähnlichen Vorurteilen haben nicht nur die Erneuerbaren Energien, sondern auch die zeitgenössische Kunst immer wieder zu kämpfen. Daher möchten wir die 100 Tage der dOCUMENTA (13) zum Anlass nehmen, um hier eine Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kunst und Energie zu initiieren – und mit gängigen Vorurteilen aufzuräumen.

Eine Straßenbahn macht den Auftakt: Seit heute trägt sie die Frage „Energie ≠ Kunst?“ durch den Kasseler Stadtraum. QR-Code und Webadresse weisen den direkten Weg zur Diskussion auf unseren Blog www.SMA-Sunny.com. Pünktlich zum Start der documenta werden die plakativen schwarzen Buchstaben auf weißem Grund an vielen weiteren Stellen in der Kasseler Innenstadt zu sehen sein und über die kommenden 100 Tage an immer neuen Orten auftauchen.

Nachhaltig mobil zur größten Kunstaustellung der Welt

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Was haben Kunst und Energie gemeinsam?

Hintergrund für unsere Kampagne ist, dass wir, als es um die Frage ging, ob wir die dOCUMENTA (13) sponsern, festgestellt haben, dass es viele Parallelen zwischen zeitgenössischer Kunst und Erneuerbaren Energien gibt. So weisen beide ein starkes demokratisches Element auf und sind von der Auseinandersetzung mit dem stetigen Wandel geprägt.  Auch die Künstlerische Leiterin der dOCUMENTA (13), Carolyn Christov-Bakargiev, sieht viele Gemeinsamkeiten. „Kunst ist eine erneuerbare Energie – sie endet niemals und muss genährt und gepflegt werden“, betont sie. Was sie darüber hinaus zu Kunst und Energie zu sagen hat, erklärt sie in wenigen Tagen in einem Video-Interview hier auf dem Blog.

 

Der direkte Weg zum Blog: Per QR-Code geht es direkt zur Diskussion „Energie ≠ Kunst?“

Der direkte Weg zum Blog: Per QR-Code geht es direkt zur Diskussion „Energie ≠ Kunst?“

Was denken documenta-Besucher?

Weitere Videos, Interviews und Texte werden während der 100 Tage der dOCUMENTA (13) die verschiedenen Aspekte von Erneuerbaren Energien und zeitgenössischer Kunst beleuchten und neue Perspektiven eröffnen. Wie sehen Ingenieure zeitgenössische Kunst? Wie stellen sich Künstler die Energieversorgung der Zukunft vor? Welche neue Energie bringen Künstler und Besucher der documenta in die Stadt Kassel? Und wie erleben die Besucher der wichtigsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst die Auseinandersetzung der Künstler mit brennenden ökologischen Themen?

 

Mit Beiträgen von SMA Mitarbeitern, Künstlern und Gastbloggern möchten wir Denkanstöße geben und in einen aktiven Dialog mit documenta-Besuchern und Menschen aus der Region treten – und freuen uns auf viele spannende Kommentare und neue Sichtweisen.

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Der Autor

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Meine Aufgaben:
Ich bin bei SMA Ansprechpartnerin für die Presse.
Meine Themen:
Alles rund um das Unternehmen SMA.
Was selbst meine Kollegen nicht von mir wissen:
Im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ bin ich als Teenager mit dem Rennrodel durch Eiskanäle geflitzt.

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2 Kommentare

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    Matthias Gaßmann

    11. Juni 2012 um 12:01

    Diesen Zusammenhang habe ich bislang noch garnicht hergestellt. Eine interessante Assoziation. Kunst verändert etwas, wie auch solare Energie etwas verändert.

    Antworten »
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    günter schleiff

    6. Juni 2012 um 22:41

    Moderne Kunst ist pure menschliche Energie: problembewusst, analysierend, zukunftsorientiert, selbstbewusst, häufig unverstanden. Erneuerbare Energien sind eine Antwort auf die aktuellen Energieversorgungsprobleme, bedienen systemimmanente Bedarfslücken, sind die Zukunft, sind wegen ihrer Systemkomplexität schwer vermittelbar und pure Energie für den Menschen.

    Antworten »

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